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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Parodonthose



Metra
05.11.2006, 17:45
hallo erst mal,

von parodontose habe ich hier gelesen und möchte da mal etwas zu sagen.

ich habe vor einem jahr mit dem rauchen aufgehört und seltsamerweise stellten sich anschließend zahnfleischblungen ein.

ich ging also zum zahnarzt und trotz prof. zahnreinung wurde es eher schlimmer.

verschiedene mundwässerchen und zahncremes, zahnseide ectr. brachten ebenfalls keine besserung.

lt. zahnarzt sollte ich aber auf jedenfall so weiter machen. er erklärte mir ebenfalls, dass viele raucher mit einer "versteckten" parodonditis zu tun haben, aber da dass nikotin wohl alles verhornt kommt es zu keiner blutung. erst wenn man dann aufhört würde es sich zeigen.

Aber je mehr ich pflegte,desto schlimmer.

ich habe dann viel im internet gelesen und kam letztendlich alles im allem zu folgendem schluß:

Also, ich habe gelernt, dass von diesen bakterien jeder betroffen ist. Nur bei dem einen bricht es zur krankheit aus, bei anderen nicht.
die weit verbreitete meinung, dass es sich um hygienemangel handelt stimmt also nicht. Dies bestätigt auch mein zahnarzt. Der mir mehr oder minder auch mitteilte, dass eine Veranlagung sogar vererbung eine große rolle spielt, um das sich eine Parodonditis bildet.

Dann las ich zufällig von selbstgemachter Zahnpasta, bestehend aus Heilerde, Teebaumöl, und Meersalz.

Ich dachte mir, ich probiere es aus.
ich probierte es aus und siehe da, nach ein paar tagen schon hatte ich keine Zahnfleischblutungen mehr.

für mich steht fest, diese sache mit der Parodonthose verhält sich wie Pilz. sagen wir mal, Hefepilz in der Scheide.

Wenn die Schleimhäute durch schwäche oder reizungen geschwächt werden, erhält der pilz, von dem ja jeder betroffen ist, einfuhr. Er macht also krank.

Die gesamten zahncremes, die es zu kaufen gibt, habe ich dann gelesen, schädigen das Zahnfleisch nachhaltig. Je mehr eine Zahncreme z.B. schäumt, desto mehr weicht sie das Zahnfleisch auf und macht es so durchgängiger für Bakterien.

Klar, dass sich parodontose gut und immer mehr verbreitet.

seit dem ich die Selbsthergestellte Zahncreme benutze, blitzen meine Zähne blitzeblank, das zahnfleisch ist schön rosa und fest und ich bin mir sicher, dass ich auch morgen noch kraftvoll zubeißen kann :-).

Man/Frau nehme: 100 gr. ultrafein geschliffene weiße Heilerde aus der apotheke, eine messerspitze feines Meeressalz abgekochtes Wasser bis eine cremige masse entsteht und 5 tropfen gutes australisches teebaumöl.
Kein Mundgerucht, nix.

Probiert es einfach aus.

und ich wäre sehr interssiert zu erfahren, wer es probiert hat und bei wem sich nach ein paar tagen, die entzündung eingestellt hat.

(und entschuldigt die fehler, ich habe nicht korregiert)

LG Metra

erdbeereis
14.11.2006, 20:13
Hallo Metra,

vielen Dank für diesen tollen Tipp. Ich werde es ausprobieren und dir dann berichten.
Ich habe leider ne fiese Parodontitis. Komischerweise nur am Oberkiefer. Dort ist das Zahnfleisch auch so schwammig und geht schon sehr zurück. Auf eine Parodontosebehandlung habe ich aber so garkeine Lust (habe da bei tiefen Zahnfleischtaschen schon heftig negative Sachen gehört und ich habe sehr tiefe Taschen)

Naja ich bin jedenfalls immer dankbar für Alternativen, denn ich habe schon so ziemlich alle Zahnpasten auf dem Markt ausprobiert und irgendwie machts alles nur schlimmer. Das Einzige, was mir bisher ein wenig half, war das Putzen nur mit Wasser. Da hatte ich mal nicht diese brennende Gefühl auf dem Zahnfleisch und verspürte eine leichte Erholung. Allerdings hielt ich das nur 2 Tage durch, weil ich das Gefühl hatte die Zähne werden aber irgendwie nicht sauber dadurch (jedenfalls fühlte es sich mit der Zunge nicht so glatt an, wie bei Zahnpasta).

Mausilikatze
15.11.2006, 06:31
Guten Morgen, Metra,

hast Du es damals auch mit PARODONTAX-ZAHNCREME versucht?

Liebe Gruesse - Mausi :wangenkuss:++

Guayanesa
15.11.2006, 09:56
Meine Zahnärztin möchte auch, dass ich mich einer (langwierigen und schmerzhaften) Paradontose-Behandlung unterziehe. Sie sagte mir aber folgendes: Paradontose sei Zahnstein, der sich nach innen verwachsen hätte (unter das Zahnfleisch). Man müsste das Zahnfleisch aufschneiden und den Zahstein darunter entfernen.

erdbeereis
15.11.2006, 10:56
@Guayanesa
Das hört sich ja gruselig an :zahnschmerzen:
Ich habe von einigen Patienten gelesen, die nach aufwendiger Parodontosebehandlung (u.a. rausschneiden von krankem Zahnfleisch in den Taschen) einige Zähne verloren haben. Nicht sofort, aber nach Wochen bzw. Monaten. Die Zähne sind hinterher gelockert, aber sollten theoretisch sich wieder fest mit dem Zahnfleisch verbinden (weil diese ja dann gesund ist). Dies ist anscheinend leider nicht immer der Fall.
Von vielen habe ich auch gelesen, dass die Taschen sich im Laufe der Zeit wieder neu bilden und sogar noch tiefer wurden.

Guayanesa
15.11.2006, 13:59
@Guayanesa
Das hört sich ja gruselig an :zahnschmerzen:
Ich habe von einigen Patienten gelesen, die nach aufwendiger Parodontosebehandlung (u.a. rausschneiden von krankem Zahnfleisch in den Taschen) einige Zähne verloren haben. Nicht sofort, aber nach Wochen bzw. Monaten. Die Zähne sind hinterher gelockert, aber sollten theoretisch sich wieder fest mit dem Zahnfleisch verbinden (weil diese ja dann gesund ist). Dies ist anscheinend leider nicht immer der Fall.
Von vielen habe ich auch gelesen, dass die Taschen sich im Laufe der Zeit wieder neu bilden und sogar noch tiefer wurden.

Oh je - Doppel-Grusel! Meine Zahnärztin meinte allerdings im Gegenteil - sollte ich die Behandlung NICHT durchführen, würde mit der Zeit alles viel schlimmer werden!

erdbeereis
15.11.2006, 14:20
Ja, das sagen sie natürlich immer. Letztendlich wirds ohne RICHTIGE Behandlung leider nicht besser, ABER welches ist denn die hilfreichste Behandlung? Ich hab schon soviel gegoogelt zu dem Thema, dass mir der Kopf schwirrt. Immer wieder lese ich, dass diese Parodontosebehandlung langfristig keine Erfolge bringt (es sei denn man macht auch diese jedes Jahr?), weil sie einfach nicht die Ursache behandelt. Und über die Ursache ist die Wissenschaft noch im Dunkeln. Einerseits sind es die Bakterien, andererseits die Ernährung, dann wieder Allergien gegen Zahnersatz (was für mich evt. zutreffen könnte, weil ich nur im Oberkiefer Parodontitis habe und nur dort habe ich Kronen).
Puh, mir qualmt der Kopf. Ich will das jedenfalls alles nicht!

crocus53
15.11.2006, 16:36
Hallo,

ich benutze nur 10 ml Olivenöl gemischt mit 1 Tr. Nelkenöl zum Zähneputzen. Und zwar hier wiederum nur einen Tropfen auf die weiche Zahnbürste geben.

Strahlend weiße Zähne, kein Plaque, auch nicht nach Stunden und das Zahnfleisch ist wieder fest und blutet nicht.

Crocus

hillary
15.11.2006, 17:05
@erdbeereis, es geht meist von den Rändern der Kronen aus, weil sich dort Plaque wunderbar festsetzen kann.
Aber es kommen viel Faktoren dazu, ich rate jedem sich behandeln zu lassen, wenn schon Taschen vorhanden sind.
Die Schmerzen der Entzündung sind heftiger als die beim Säubern der Taschen.
Es liegt übrigens nicht an mangelnder Zahnhygiene, auch falsche Putztechnik, falsche Bürste und Zahncreme tun ihr übriges.
Und last not least, manche Menschen haben eine Veranlagung dazu im Speichel, der nun ständig in der Mundhöhle zu Gast ist.
Hilly

Haxl
16.11.2006, 15:39
Hallo LeidensgenossInnen,
bei mir ist es besonders an einer Stelle schon recht schlimm (Zahn schon ein bisschen locker), ich war auch schon beim Kieferchirurgen, aber der hat gesagt, noch ist es nicht notwendig, diesen "Flip" (so scheint das zu heissen, bei dem das Zahnfleisch aufgeschnitten und darunter gereinigt wird) zu machen. Ich werde aber früher oder später nicht drum herumkommen. Ich gehe brav 2 mal im Jahr auch zur Mundhygiene beim Zahnarzt, und ich habe das Glück, dass die das dort sehr schonend und sanft machen und stets bemüht sind, mir nicht wehzutun, weil die schon sehr freiliegenden Zahnhälse natürlich extrem empfindlich sind.
Meine Frage daher - ich weiss ich könnte meinen ZA fragen - aber mir fällt es JETZT gerade ein - kann man sich für die Mundhygiene eigentlich auch eine Lokalanestäsie geben lassen? Ich bin da nicht ganz sicher, weil ja der ganze Mund, also alle Zähne "bearbeitet" werden und alles auf einmal kann wahrscheinlich nicht betäubt werden? Oder kennt Ihr Mundhygiene-Methoden, die überhaupt anders sind? ICh schieb den nächsten Termin nämlich grade vor mir her und trau mich keinen ausmachen weil ich Angst vor diesem unangenehmen Ziehenden Schmerz hab, wenn das Ding mit dem der Zahnstein entfernt wird, in die Nähe der freiliegenden Hälse kommt ...
Bin gespannt, was Ihr mir so sagen könnt - danke!

schamanin1402
16.11.2006, 17:00
Hallo

habe dieses Jahr ein Parodontosebehandlung gemacht..........nix mehr mit aufschneiden oder so.

Wer schonmal eine professionelle Zahnreinigung bekommen hat,
es wird so gemacht, nur halt intensiver und tiefer.

Muss/soll alle 4Monate zur professionellen Zahnreinigung, jedesmal 60Euro, aber es bringt was.


Gruß
Schamanin

Nocturna
16.11.2006, 18:42
Und last not least, manche Menschen haben eine Veranlagung dazu im Speichel, der nun ständig in der Mundhöhle zu Gast ist.
Hilly
So isses und ich gehöre, wie es scheint, dazu. Ich gehe viermal im Jahr zur Zahnreinigung. Ich benutze mehrmals wöchentlich Zahnseide, bei jedem Zähneputzen Interdentalbürste und wechsle zwischen Handzahnbürste (morgens) und elektrischer abends, zudem wird immer die Zunge geputzt. Tagsüber gibt es überhaupt nichts Süßes, nur eine Apfelschorle mittags und abends, genascht wird vor dem Bettgehen. Ich beziehe die Ökokiste, esse also regelmäßig viel Gesundes.

Tja, was soll ich sagen. Ich habe die Geschichte unter Kontrolle, verschwinden tut sie allerdings nicht. Beim letzten Speicheltest war wieder eine erhöhte Anzahl Bakterien unterwegs, wenn es bei der Kontrolle nächsten Jahres noch mal schlechter wird, ist wieder eine Schachtel Antibiotikum fällig.

Ich muss mich scheints mit dem Thema dauerbeschäftigen und dranbleiben, dass ich meinen Status quo halten kann.

Metra
16.11.2006, 20:46
Guten Morgen, Metra,

hast Du es damals auch mit PARODONTAX-ZAHNCREME versucht?

Liebe Gruesse - Mausi :wangenkuss:++

Hallo Mausi,

nein habe ich noch nicht probiert. aber ich werde auch nichts anderes mehr ausprobieren, da ich jetzt mit meiner "selbst hergestellten" ausgezeichnet fahre.

Aber vielleicht hilft sie ja anderen.

Liebe Grüße
Metra

Metra
16.11.2006, 20:52
Hallo,

ich benutze nur 10 ml Olivenöl gemischt mit 1 Tr. Nelkenöl zum Zähneputzen. Und zwar hier wiederum nur einen Tropfen auf die weiche Zahnbürste geben.

Strahlend weiße Zähne, kein Plaque, auch nicht nach Stunden und das Zahnfleisch ist wieder fest und blutet nicht.

Crocus

Hallo Crocus,

das hört sich auch sehr gesund an. Dem Öl überhaupt sagt man ja einer gute heilende kraft nach. Z.B. Ölziehen.

Ich glaube alles ist besser, wie diese aggressiven Zahncremes und Mundwässerchen, die einfach den Sinn haben, die Schleimhäute anzugreifen und die schützenden Schichten zu zerstören, so dass sich die Bakterien erst richtig ausbreiten können.

Wenn ich dann auch noch, von diesen agressiven Behandlungsmethoden hier lese. Leute, mit diesen Eingriffen, können sich die Bakterien erst so richtig schön tief einnisten. Alles Geldmacherei........

LG
Metra

Nocturna
16.11.2006, 22:57
Wenn ich dann auch noch, von diesen agressiven Behandlungsmethoden hier lese. Leute, mit diesen Eingriffen, können sich die Bakterien erst so richtig schön tief einnisten. Alles Geldmacherei........

Welche Behandlungsmethoden im Speziellen meinst du?
Ohne Parodontosebehandlung wäre mein Zahn über den Jordan gegangen, er hat schon ziemlich gewackelt, jetzt sitzt er netterweise wieder fester.

Metra
17.11.2006, 08:32
Welche Behandlungsmethoden im Speziellen meinst du?
Ohne Parodontosebehandlung wäre mein Zahn über den Jordan gegangen, er hat schon ziemlich gewackelt, jetzt sitzt er netterweise wieder fester.


Hallo Nocturna,

aber meine überzeugung nach speziell "meiner" Erfahrung ist die, dass es auch bei dir nie soweit gekommen wäre, wenn du bei den ersten Anzeichen die Zahncremes weggelassen hättest.

Ich bin bloß Laie, deswegen kann ich nur betonen,dass ich von meiner Erfahrung hier erzähle.

Aber das, was ich gelernt habe, klingt doch sehr einleuchtend oder findest du nicht?

Und die frage ist doch: "Wie lange ist dein Zahn noch fest?"



LG
Metra

Nocturna
17.11.2006, 11:37
Tja hm, eigentlich habe ich nie "die" Zahnpasta benützt, sondern immer fleißig gewechselt, was allerdings auch für deine Theorie sprechen könnte, alle Zahncremes sind Mist.

Ich habe auch das Weglassen der Pille in Verdacht, dass die Umstellung meinem Zahnfleisch den Rest gegeben hat. Zumindest wurde es 3 Monate nach dem Absetzen der Pille von heute auf morgen absolut akut und das obwohl ich immer regelmäßig zweimal im Jahr zum Zahnarzt ging. Aber vielleicht taugt ja auch der Zahnarzt nix? :wie?:

Egal, eventuell gebe ich mal deiner selbstgemachten Zahnpasta einen Versuch, wenn meine Tube leer ist. Ist die denn mikrobiologisch einwandfrei, so ohne alle Konservierungsstoffe?

Bibigrrl
17.11.2006, 11:42
habt Ihr es schon mal mit der Tantum Verde-Zahnpasta versucht, sowie mit dem Tantum Verde-"Spülmittel"?

Metra
17.11.2006, 11:58
Ist die denn mikrobiologisch einwandfrei, so ohne alle Konservierungsstoffe?

Dafür sorgt ja das Teebaumöl.
Kaufe aber das gute Teebaumöl aus der Apotheke oder Reformhaus. Dann ist es auch wichtig, dass man nicht zu große Mengen davon herstellt. also immer gut 100gr. von der Heilerde benutzen, mehr auf gar keinen fall. Ich habe die Paste anschließend, in so eine kleine runde verbrauchte Vitaminbrausetablettendose gegeben, die ich vorher sicherheitshalber noch ausgekocht hatte.

Also, viel Erfolg beim ausprobieren. Je nachdem wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, würde eine evtl. Antibiotikakur von ein paar Tagen, die Heilung nochmals unterstützen.

Bei anderen Erkrankungen der Schleimhäute, wie z.B. der Vagina und sein leidlicher Pilz, der ja auch durch geschwächte und gereizte Schleimhäute zu stande kommt, nimmt ja auch in der Regel erst einmal ein Antibiotika ein.

LG
Metra

Nocturna
17.11.2006, 12:08
Hihi Metra, weil du es gerade erwähnst. Das Antibiotikum, welches ich damals für mein Zahnfleisch nehmen musste, wirkt auch vaginal. Hab etwas dumm geschaut, als ich mir den Beipackzettel durchgelesen habe. :ooooh:

Ich denke, nach der nächsten Zahnpastatube gebe ich deinem Rezept mal einen Versuch. Ich habs eh nicht so mit dem schaumigen Zeugs, das würgt mich immer beim Putzen.

Latona
17.11.2006, 15:24
Was auch helfen kann, ist die Umstellung auf die elektrische Zahnbürste. Ich hab jahrelang sehr energisch manuell geputzt und mir dadurch ständig Zahnfleisch weggerubbelt. Die elektrische Zahnbürste (mit weichem Bürstenkopf) mußt Du nur ranhalten, die drückt nicht, reizt nicht und putzt von selbst.

Metra
17.11.2006, 18:44
Hihi Metra, weil du es gerade erwähnst. Das Antibiotikum, welches ich damals für mein Zahnfleisch nehmen musste, wirkt auch vaginal. Hab etwas dumm geschaut, als ich mir den Beipackzettel durchgelesen habe. :ooooh:

Ich denke, nach der nächsten Zahnpastatube gebe ich deinem Rezept mal einen Versuch. Ich habs eh nicht so mit dem schaumigen Zeugs, das würgt mich immer beim Putzen.


:ooooh:

ABer da siehste mal, spricht doch irgendwie für meine Theorie *gg*

Metra
17.11.2006, 18:48
Was auch helfen kann, ist die Umstellung auf die elektrische Zahnbürste. Ich hab jahrelang sehr energisch manuell geputzt und mir dadurch ständig Zahnfleisch weggerubbelt. Die elektrische Zahnbürste (mit weichem Bürstenkopf) mußt Du nur ranhalten, die drückt nicht, reizt nicht und putzt von selbst.

Das hatte ich vorher auch probiert Latona, hatte bei mir aber nichts gebracht, obwohl ich auf einen weichen kopf geachtet hatte...

LG
Metra

Sugarnova
19.11.2006, 04:42
Also, wenn ihr jetzt auch u.a. die Parodontose-Behandlung meint, die ich hatte, die geht auch mit lokaler Betäubung. Hab das mal beim Zahnarzt machen lassen. Der meinte, dass die Kassen sinnigerweise die Behandlung nur zahlen, wenn es schon fast zu spät ist. Ist wohl auch so eine Art Zahntaschenreinigung gewesen... hab allerdings nicht genau mitbekommen, wiewaswo, da ja jeweils oben und unten betäubt.

Kristine
19.11.2006, 17:18
Einen schönen guten Tag ihr Lieben,
Zahnpasta selbermachen ist sicherlich das idealste
Ich habe die Erfahrung gemacht das Teebaumöl nicht immer das optimalste ist, weil es bei sehr angegriffenen Zahnfleisch zwar Bakterien entfernt aber auch recht reizen kann.
Meine besten Erfahrungen habe ich mit Aloe Vera gemacht (in der
Zahnpasta) , und dazu Spülungen mit Salbei-Tee. Sogar meine
Raucherinnenzunge sieht jetzt 10 Jahre jünger aus:-)
und was vielleicht noch Interressant ist, was ich aber noch nicht ausprobiert habe:
Myrrhe fürs Zahnfleisch
Das Mittel schlechthin für Zahnfleischprobleme ist die Myrrhe. Die Ägypter verwendeten sie zum Balsamieren ihrer Mumien, uns hilft sie, das Zahnfleisch zu erhalten.

Myrrhe wirkt sehr gewebsstärkend, hilft also bei Zahnfleischschwund, sie festigt das Zahnfleisch und hilft auch bei lockeren Zähnen. Außerdem wirkt sie antibakteriell, beugt Parodontitis vor und hilft wenn bereits Zahnfleischentzündungen da sind.
liebe Grüsse von Kristine

Metra
21.11.2006, 23:20
Einen schönen guten Tag ihr Lieben,
Zahnpasta selbermachen ist sicherlich das idealste
Ich habe die Erfahrung gemacht das Teebaumöl nicht immer das optimalste ist, weil es bei sehr angegriffenen Zahnfleisch zwar Bakterien entfernt aber auch recht reizen kann.
Meine besten Erfahrungen habe ich mit Aloe Vera gemacht (in der
Zahnpasta) , und dazu Spülungen mit Salbei-Tee. Sogar meine
Raucherinnenzunge sieht jetzt 10 Jahre jünger aus:-)
und was vielleicht noch Interressant ist, was ich aber noch nicht ausprobiert habe:
Myrrhe fürs Zahnfleisch
Das Mittel schlechthin für Zahnfleischprobleme ist die Myrrhe. Die Ägypter verwendeten sie zum Balsamieren ihrer Mumien, uns hilft sie, das Zahnfleisch zu erhalten.

Myrrhe wirkt sehr gewebsstärkend, hilft also bei Zahnfleischschwund, sie festigt das Zahnfleisch und hilft auch bei lockeren Zähnen. Außerdem wirkt sie antibakteriell, beugt Parodontitis vor und hilft wenn bereits Zahnfleischentzündungen da sind.
liebe Grüsse von Kristine


Hallo Kristine,

unter welchen umständen und wie und wo, konntest denn du die Erfahrung machen, dass Teebaumöl so sehr das Zahnfleisch reizt?

Ich meine, die Rede ist von 5 Tropfen auf 100 gr. Heilerde.

Bei mir haben bis jetzt nur die gekauften zahncremen die Reizungen erwirkt von denen du sprichst.

Hast du dir das Teebaumöl vielleicht pur auf die Zähne gegeben??

Das würde nicht nur reizen,, das schmeckt ja auch noch ziemlich fies :freches grinsen:

LG Metra

Inaktiver User
22.11.2006, 09:00
Also, ich hab total wundes Zahnfleisch momentan, vielleicht sollte auch ICH mal die Buerste wechseln und auf elektrisch umsteigen?

Lunita

Inselfreundin
24.11.2006, 13:18
Hallo,
aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, wenn man erst einmal tiefe Zahnfleischtaschen mit den dazugehörigen Begleiterscheinungen (Entzündung, Knochenrückgang, Blutungen etc.) hat, hilft nur noch eine richtige Paradonthosebehandlung. Bei mir war es vor einigen Jahren auch soweit, Zahnfleischtaschen, teilweise 5 mm tief. Ich habe dann eine geschlossene Paradonthosebehandlung machen lassen, also ohne Zahnfleisch wegschneiden usw. Dafür hatte ich 2 Termine, bei einem Termin wurde die linke und bei dem anderen wurde die rechte Seite gemacht, mit Betäubung. Abends tat es noch ein bisschen weh, aber am nächsten Tag war es eigentlich vorbei.
Seitdem ist alles bestens und ich habe keine Probleme mehr. Anfangs (die ersten 2 Jahre) war ich noch jedes Quartal bei der professionellen Zahreinigung, mittlerweile gehe ich 2x im Jahr. Seit der Behandlung benutze ich auch ganz konsequent jeden Abend Zahnseide, hat vielleicht auch was damit zu tun. Wenn ich jetzt zur Zahnärztin komme, ist die jedesmal vom guten Zustand meines Zahnfleischs und Zähne begeistert :cool: .

Bei meinem Mann trat das Problem auch auf und er ist bei einem anderen Zahnarzt. Der empfiehlt ihm professionelle Zahnreinigung, die er schon einige Male in Anspruch genommen hat, und spezielle Zahncreme + -Spülung, besondere Putztechnik etc... Wirklich helfen tut das nicht. Mal ist es besser und dann wieder schlechter.

Also, ich würde lieber einmal in den sauren Apfel beißen und eine Paradonthosebehandlung machen lassen, als ewig herumzuprobieren.

Gruß, Inselfreunin

Bibigrrl
24.11.2006, 14:47
Dem kann ich beipflichten. Im Sommer habe ich dazu eine Antibiotika-Kombination eingenommen und seither bin ich entzündungsfrei. Statt Zahnseide verwende ich eine Innenraumbürste, die ich in eine Speziallösung tunken soll (das mache ich aber nicht immer, ist mühselig).

Ich hoffe, es bleibt weiter so gut und ich kann meine restlichen Zähne behalten, erstmals wenigstens.

Metra
24.11.2006, 19:36
Dem kann ich beipflichten. Im Sommer habe ich dazu eine Antibiotika-Kombination eingenommen und seither bin ich entzündungsfrei. Statt Zahnseide verwende ich eine Innenraumbürste, die ich in eine Speziallösung tunken soll (das mache ich aber nicht immer, ist mühselig).

Ich hoffe, es bleibt weiter so gut und ich kann meine restlichen Zähne behalten, erstmals wenigstens.


Ihr wißt aber schon, dass eine Parodonditis in "Schüben" verläuft und somit bis zu einem Jahr beschwerdefreiheit einherbringen kann, bis sie wieder um so heftiger ausbricht.

Weiß eigentlichlich jeder, der sich mit dem thema eingehenst beschäftigt.

Soviel zu dem Thema und den Tatsachen moderner Hauruckmedizin, wo für viel geld geschnibbelt und mit tüchtig viiiieeel Antibiotika behandelt wird.
hmmmmm das macht den lieben Beisserchen richtig Freude und erst recht dem Körper, wenn dieser mal so wirklich schön resistent geworden ist. Ein Prosit für die Zeit, wenn mal kein Antibiotika mehr anspringt:ooooh:

Da wähle ich doch lieber die sanfte Tour.
......und ein bisschen Urvertrauen entwickeln und schauen, was dem körper gut tut...

Wie gesagt, ich möchte meine Erfahrung auch nicht beschwören und als einzig Wahr bezeichnen. Aber ich bin froh, dass mir durch meine Behandlung erhebliche Prozeduren erspart geblieben sind. Und ich hoffe, viel Erfahrung habe ich ja auch nicht, dass dies erst einmal so bleibt.

Bibigrrl
24.11.2006, 20:23
Metra, natürlich weiß ich von den Schüben. Ich habe sie ja auch schon länger. UND beschäftige mich schon lang eingehenst mit dem Thema.

ABER: bislang bin ich von allen Ärzten auf die lange Bank geschoben worden, meine damalige Ärztin hat gejammert, mir Zahnhygiene und Reinigungswässerchen usw. verpasst und mir schlussendlich zwei Zähne gezogen - ohne mir eine echte Lösung anzubieten. Im Ambulatorium war kein Platz auf Jahre hin - ich fühlte mich bis zum Frühjahr mit dem Thema wirklich alleingelassen. Und es war klar, dass das kein kleines Problem war, weil alle übereinstimmend sagten: in meinem Alter und so aggressive Bakterien - aber dann doch kein Platz usw. für mich war. Kein schönes Gefühl, und alles, was ich selbst andachte, half nicht.

Bis dieser Arzt die Sache in die Hand nahm. Ich versichere Dir, dass er sicher nicht leichtfertig die Antibiotika verschrieben hat, aber weißt Du, was das für mich bedeutete?: seit Jahren - einem Jahrzehnt? - kein Zahnfleischbluten mehr und endlich gute/bessere Nachrichten (für jetzt, of course).

Spar Dir Deinen Sarkasmus für andere Gelegenheiten, ok? Wenn bei Dir und hoffentlich bei vielen Leserinnen hier die sanfte Methode genügt, ist das für Euch sehr schön - bei mir half es nicht. Und ich glaube auch nicht, dass ich irgendwo geschrieben habe, dass nun alle Antibiotika schlucken sollten. Naja, ich glaube, den restlichen Ärger über Dein Post lasse ich vielleicht besser anderwertig vergehen, vergeudete Energie und hilft hier niemandem weiter.

so long.

Metra
25.11.2006, 00:26
Metra, natürlich weiß ich von den Schüben. Ich habe sie ja auch schon länger. UND beschäftige mich schon lang eingehenst mit dem Thema.

ABER: bislang bin ich von allen Ärzten auf die lange Bank geschoben worden, meine damalige Ärztin hat gejammert, mir Zahnhygiene und Reinigungswässerchen usw. verpasst und mir schlussendlich zwei Zähne gezogen - ohne mir eine echte Lösung anzubieten. Im Ambulatorium war kein Platz auf Jahre hin - ich fühlte mich bis zum Frühjahr mit dem Thema wirklich alleingelassen. Und es war klar, dass das kein kleines Problem war, weil alle übereinstimmend sagten: in meinem Alter und so aggressive Bakterien - aber dann doch kein Platz usw. für mich war. Kein schönes Gefühl, und alles, was ich selbst andachte, half nicht.

Bis dieser Arzt die Sache in die Hand nahm. Ich versichere Dir, dass er sicher nicht leichtfertig die Antibiotika verschrieben hat, aber weißt Du, was das für mich bedeutete?: seit Jahren - einem Jahrzehnt? - kein Zahnfleischbluten mehr und endlich gute/bessere Nachrichten (für jetzt, of course).

Spar Dir Deinen Sarkasmus für andere Gelegenheiten, ok? Wenn bei Dir und hoffentlich bei vielen Leserinnen hier die sanfte Methode genügt, ist das für Euch sehr schön - bei mir half es nicht. Und ich glaube auch nicht, dass ich irgendwo geschrieben habe, dass nun alle Antibiotika schlucken sollten. Naja, ich glaube, den restlichen Ärger über Dein Post lasse ich vielleicht besser anderwertig vergehen, vergeudete Energie und hilft hier niemandem weiter.

so long.

Ähm????!
Jaja, bla-bli bla-blub *fg*

Bibigrrl
25.11.2006, 08:40
:ooooh: :gegen die wand:


Was hast Du denn für ein Problem????????????? was stört DICH an meiner Krankengeschichte, dass Du darüber lachen musst - und verletzend wirst?


Ich finde das ungebührliches Verhalten, hoffe, dass wenigstens die anderen Mitschreiberinnen für sich etwas aus dem Thread rausholen können und verabschiede mich. Ist mir echt in der ganzen BriCom-Zeit in der Form noch nie passiert ...

mkr
25.11.2006, 09:05
Hallo Meta, Hallo Bibigrrl,
bitte geht höflich miteinander um. Es gibt bei Paradontosebehandlungen durchaus unterschiedliche Wege.Das hat dieser Strang ja schon gezeigt. Jede/r
muss den Weg, den er eingehen will, selbst entscheiden Ob letzendlich *sanft* oder mit Antibiotika, das liegt auch an der jeweiligen Krankengeschichte.

Metra
25.11.2006, 09:26
Hallo Meta, Hallo Bibigrrl,
bitte geht höflich miteinander um. Es gibt bei Paradontosebehandlungen durchaus unterschiedliche Wege.Das hat dieser Strang ja schon gezeigt. Jede/r
muss den Weg, den er eingehen will, selbst entscheiden Ob letzendlich *sanft* oder mit Antibiotika, das liegt auch an der jeweiligen Krankengeschichte.

Also ich entschuldige mich mal für meinen Sarkasmus. War gestern eben nicht mein Tag . *g*
Natürlich muß man je nach Krankengeschichte individuell behandeln und im Extremfall nützt da auch keine selbstzusammengebastelte Zahncreme.

Nur bei mir war ja nicht vom Extremfall und vom absoluten Zahn/Knochen/Kiefer-und Zahnfleischschwund die Rede, sondern von einfachen, anfänglichen Zahnfleischentzündungen und Blutungen.
Und da sollte man, so meiner Meinung nach, doch eher "Experimentieren" als zuerst zu den heftigesten Hauruckmitteln zu greifen. Aber auch das bleibt jedem selbst überlassen.

Schönen Tag noch gemeinsam :smirksmile:

Anjo
28.11.2006, 17:47
Hallo zusammen,

nun melde ich mich auch mal zum Thema Pardodonthose.
Ich war gestern bei meinem "neuen" Zahnarzt. Ich mußte meinen Zahnarzt wechseln, weil ich umgezogen bin.
Eigentlich war nur Kontrolle angesagt, aber der hat mich ganz schön vom Hocker gerissen! Er spricht von einer jugendlichen Paradontitis und dass wir eine Behandlung machen müssen. Ich bin zwar mit meinen 32 Jahren keine Jugendliche mehr, aber man würde es dennoch so nennen.
Anfang Februar soll ich kommen, dann macht er einen Behandlungsplan, den wir bei der Krankenkasse einreichen.
Er schlägt eine Behandlung mit Antibiotikum vor und eine Zahnreinigung. Erstmal würden die Taschen nicht aufgeschnitten... ohweh.... meine Nerven. Ich war und bin immernoch fix und fertig. Er wolle ja nicht, dass mir die Zähne vorzeitig ausfallen. Ist ja gut und recht, aber sowas schockt mich echt. Mein bisheriger Zahnarzt, zu dem ich eigentlich großes Vertrauen hatte, der wies mich zwar auch auf gutes Putzen und jeden Tag Zahnseide hin, weil ich schnell blutendes Zahnfleischbluten kriege (besonders bei Zahnseide), aber so dramatisch hat er es nie hingestellt. Jetzt bin ich einfach platt und habe furchtbare Angst, dass mir morgen die Zähne ausfallen....... uaaaaahhhh.........
Naja, und dann war ich noch etwas verwundert. Ich sagte ihm, ich hätte nochmal gerne eine neue Beißschiene, weil ich nachts immer ganz fest die Zähne aufeinanderbeiße und meine alte Schiene kaputt ist. Er sagte, es wäre kein Problem, zahlt die Krankenkasse. Tja, und bei meinem bisherigen Zahnarzt hab ich dafür 50 EUR gezahlt, ist doch komisch, oder?
Auf alle Fälle soll ich unbedingt die Keimbestimmung bei der Paradontitis-Behandlung machen, sie kostet mich 110,00 EUR und pro Zahn bei der eigentlichen Behandlung müsse ich ca. 15,-- EUR zuzahlen, meint er. Den Rest trägt die Krankenkasse. Nun, das wollte ich einfach mal loswerden.
Habt Ihr auch so Angst um Eure Zähne??
Bin schon ständig am gucken, ob sich das Zahnfleisch zurückgebildet hat, mache mir furchtbare Sorgen.

Wasserratte
28.11.2006, 22:32
Hallo zusammen!

Ich habe die Diskussion verfolgt und möchte auch mal meinen Senf dazu geben!

Wer mit Parodontose zu kämpfen hat sollte sich einer Behandlung beim Zahnarzt unterziehen. Diese besteht heutzutage aus einer professionellen Zahnreinigung, die selbstverständlich den Bedürfnissen des Patienten angepasst ist. Eine solche Zahnreinigung sollte auch in regelmäßigen Abständen erfolgen!
Zahnfleisch wegschneiden und drunter sauber machen wird eigentlich nur in extremen Fällen gemacht, und erst als letzte Option.
Mit selbstgemachter Zahncreme wäre ich in soweit vorsichtig, als dass diese durch die Heilerde und das Salz doch verhältnismäßig grobkörnig sein kann. Das könnte zu einem aggressiven Abtrag von Zahnschmelz führen. Daher vielleicht nicht täglich benutzen und doch versuchen eine handelsübliche Zahnpasta zu finden, mit der man klar kommt.

Dann noch zu der Diskussion ob Parodontose erblich ist oder so:
Sicher kann man sagen, dass es Faktoren gibt, die eine Parodontose positiv beeinflussen, zB geringer Speichelfluss, Rauchen, schlechte Mundhygiene etc.
Fakt ist aber, dass eine Parodontose durch Bakterien verursacht ist. Diese Bakterien verursachen zunächst eine Zahnfleischentzündung, die dann in eine Parodontose übergehen kann, also eine Entzündung des Zahnhalteapparats mit Beteiligung des Knochens. Um eine Parodontose in den Griff zu bekommen muss man die Ursache beseitigen und das sind Bakterien. Also kommt man eigentlich um eine Parodontose-Behandlung nicht herum!
Und wenn man einen guten Zahnarzt hat ist eine gute Behandlung allemal besser als selbst herumzudoktern oder nichts zu machen ;-)

Gruß, Wasserratte!

Metra
29.11.2006, 11:37
Also Wasserratte,

ich war gestern bei meinem Zahnarzt, bei dem ja eigentlich gestern der Termin zur Parodonthosebehandlung anstand. Leider hatte ich gestern keine Zeit hier zu berichten.

Er war begeistert.
Keine Entzündung mehr keine Parodonthosebehandlung! Der Zahnschmelz nicht angegriffen und das Zahnfleisch nicht gereitzt, im Gegenteil es ist fest und schön rosa.
Er ist so ein bisschen von der Sorte Zahnarzt, der bis zum letzten Moment alles probiert um Zahnziehen oder andere Eingriffe dem Patienten zu ersparen, Kinder lieben ihn.

Wir haben jetzt vereinbart, dass ich vierteljährig zur Beobachtung komme.

Der Zahnschmelz wird übrigens nicht angegriffen, da die Heilerde Ultrafein geschliffen ist und das Salz (eine Messerspitze auf 100 g) einfach zu gering. Wesentlich aggressiver sind da z.B. Samtweisszahncremes usw....

LG Metra

Inaktiver User
05.12.2006, 16:14
Hallo Anjo,

dein Bericht kommt mir sehr bekannt vor. Ich war gestern auch bei einem neuen Zahnarzt (Oralchirurg und Implantologe), der mir ebenfalls prophezeit hat, dass meine Zähne in zehn Jahren alle ausfallen. Anscheinen sitzt ein Band / Muskel zu tief am Zahnfleisch und zieht es beim Sprechen, Essen etc. städig nach oben. Daher geht das Zahnfleisch immer weiter zurück. Er will jetzt an einer anderen Stelle Gewebe rausschneiden und dort annähen. Das Ganze muss man in drei Sitzungen (oben auf beiden Seiten und am Unterkiefer nur einmal) machen lassen und darf auch drei Tage lang nichts essen außer Tee und Suppe...Ich habe totale Panik bekommen und mich erst zu Hause wieder beruhigt. Meinem Mann haben Sie vor einiger Zeit ähnliche Prognosen gestellt, ebenso wie meiner Mutter und es ist beiden noch nichts passiert.

Ich denke, dass da wirklich oft Geldmacherei dabei ist. Ich war jedenfalls erst Mal wütend, dass mich dieser Arzt so fertig gemacht hat und werde erst mal eine zweite Meinung einholen. Ausserdem muss es doch mittlereile schonendere Methoden geben. Mann kann doch Gewebe schon aus ein paar Zellen "züchten" und muss dann nicht riesen Stücke rausschneiden, oder??

Vielleicht hat ja jemand von euch noch einen Rat für mich ?
Ganz liebe Grüße,
Luna

Anjo
06.12.2006, 12:54
Hallo Anjo,

dein Bericht kommt mir sehr bekannt vor. Ich war gestern auch bei einem neuen Zahnarzt (Oralchirurg und Implantologe), der mir ebenfalls prophezeit hat, dass meine Zähne in zehn Jahren alle ausfallen. Anscheinen sitzt ein Band / Muskel zu tief am Zahnfleisch und zieht es beim Sprechen, Essen etc. städig nach oben. Daher geht das Zahnfleisch immer weiter zurück. Er will jetzt an einer anderen Stelle Gewebe rausschneiden und dort annähen. Das Ganze muss man in drei Sitzungen (oben auf beiden Seiten und am Unterkiefer nur einmal) machen lassen und darf auch drei Tage lang nichts essen außer Tee und Suppe...Ich habe totale Panik bekommen und mich erst zu Hause wieder beruhigt. Meinem Mann haben Sie vor einiger Zeit ähnliche Prognosen gestellt, ebenso wie meiner Mutter und es ist beiden noch nichts passiert.

Ich denke, dass da wirklich oft Geldmacherei dabei ist. Ich war jedenfalls erst Mal wütend, dass mich dieser Arzt so fertig gemacht hat und werde erst mal eine zweite Meinung einholen. Ausserdem muss es doch mittlereile schonendere Methoden geben. Mann kann doch Gewebe schon aus ein paar Zellen "züchten" und muss dann nicht riesen Stücke rausschneiden, oder??

Vielleicht hat ja jemand von euch noch einen Rat für mich ?
Ganz liebe Grüße,
Luna


Liebe Luna,

na, da muß ich dir doch direkt mal schreiben, denn es ist eine sehr gute Idee eine zweite Meinung einzuholen. Das habe ich heute nämlich gemacht, nachdem ich mir die ganze Zeit gesagt habe, es kann nicht sein........ (denn mein bisheriger Zahnarzt, zu dem ich leider wg. Umzug nicht mehr hinkann, hat nie etwas davon erwähnt und ich habe große Stücke auf ihn gehalten). Auf alle Fälle war ich heute bei einem anderen Arzt und habe ihm die Situation geschildert, dass ich umgezogen bin, regelmäßig zum Zahnarzt gegangen bin, dass ich nun letzte Woche bei einem Kollegen von ihm war und dass er eine Paradontitisbehandlung machen will. Er schaute nach und erklärte mir, er habe so eine Sonde, mit der er die Zahntaschentiefe messen kann. Es sind lediglich die Taschen der Weisheitszähne ein wenig tiefer, allerdings meinte er, die Weisheitszähne stellen ja nicht das ganze Bild der Zähne dar, alle anderen sind in Ordnung. Ich sagte ihm, der andere Doc habe mir prophezeit, dass mir in 3 Jahren Zähne ausfallen, er fragte, ob er denn geröntgt habe, ich verneinte. Also tat er es heute und er kann nichts feststellen. Ich habe halt ein wenig verschachtelte Zähne, daher muß ich gut mit Zahnseide putzen, aber er sagte, wenn ich 1 -2 mal im Jahr eine Zahnreinigung machen lassen würde, dann wäre es seiner Meinung nach gut.
Du glaubst gar nicht, wie erleichtert ich war.
Er meinte noch, der andere Zahnarzt würde niemals eine Paradontitisbehandlung bei der Krankenkasse durchkriegen, dafür wären die Taschen nicht tief genug. Und bei einer Zahnreinigung würden die Taschen ja auch ein Stück weit gereinigt werden.
Also ich empfehle dir wirklich auch noch eine zweite Meinung einzuholen.
Es ist jetzt nicht so, dass ich auf Biegen und Brechen einen Zahnarzt gesucht habe, der meiner Meinung ist, es hat mich halt nur stutzig gemacht, dass mein bisheriger Zahnarzt nie was davon erwähnte und wie gesagt, ich halte ihn für sehr professionell, und daher wollte ich mir unbedingt eine zweite Meinung einholen.
Also, ich wünsche dir alles Gute und dass du ein ähnliches Erlebnis haben wirst.
Liebe Grüße

Inaktiver User
06.12.2006, 16:48
Liebe Anjo,

das klingt ja klasse und freut mich sehr für Dich!
Ich habe jetzt auch nächste Woche ein Termin bei einem anderen Zahnarzt und warte das Ganze in Ruhe ab. Selbst,wenn wirklich etwas nicht in Ordnung ist, gibt es heute bestimmt eine schonendere Methode als das Horroszenario, dass dieser Arzt beschrieben hat.

Liebe Grüße, Danke für´s Mutmachen und einen schönen Abend!
Luna