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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auf der Suche nach der richtigen Fastenmethode ...



Lainie
10.10.2013, 20:18
Hallo Ihr Lieben,

ich bin, wie der Threadtitel schon vermuten laesst, auf der Suche nach der richtigen Fastenmethode fuer mich.:zwinker:
Ich bin totaler Anfaenger auf diesem Gebiet. Momentan liebaeugle ich mit der Buchinger-Methode. Bin aber total offen fuer andere Vorschlaege. :smile:
An allererster Stelle steht fuer mich, meinen Verdauungstrakt zu entlasten und auch meine regelmaessigen Kopfschmerzen zu bekaempfen - ich habe seit fast einem Jahr ziemliche Verdauungsprobleme und mir wird haeufig uebel, dabei spielt es keine Rolle, ob ich einen Apfel oder einen Burger gegessen habe. Ich moechte also gerne meinen Koerper reinigen und ihn wieder ins Gleichgewicht bringen.
Um Gewichtsabnahme geht's mir hier nicht. :smile:
Ich bin mir nicht sicher, ob Ihr noch mehr Info's braucht (wenn ja, einfach fragen) oder ob Ihr schon so etwas aus dem Bauch heraus, empfehlen könntet.

Freue mich schon auf Antworten und Eure Erfahrungen.

lg,

Lainie

Frank13
10.10.2013, 20:23
Ich moechte also gerne meinen Koerper reinigen ...

Da musst du duschen. Von außen reinigen geht nämlich, innen geht leider nicht.

Lainie
10.10.2013, 20:30
Da musst du duschen. Von außen reinigen geht nämlich, innen geht leider nicht.
:freches grinsen: Grossartig! Duschen steht jeden Tag auf dem Plan.
Den Koerper (von innen) reinigen und/oder entgiften (wenn Du's lieber so lesen magst), lese ich in fast jedem Beitrag/Artikel ueber's Fasten.

Frank13
10.10.2013, 20:35
Warum Entschlacken Unsinn ist - Mythos Entgiften - Gesundheit - Süddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/warum-entschlacken-unsinn-ist-mythos-entgiften-1.1244755)

Lainie
10.10.2013, 20:39
Warum Entschlacken Unsinn ist - Mythos Entgiften - Gesundheit - Süddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/warum-entschlacken-unsinn-ist-mythos-entgiften-1.1244755)
Danke fuer den Link, Frank13.

Lilith
12.10.2013, 16:14
Den Koerper (von innen) reinigen und/oder entgiften
Ich wundere mich schon immer, was es da zu entgiften gibt. Der gesunde Körper reinigt sich selbst.


(wenn Du's lieber so lesen magst), lese ich in fast jedem Beitrag/Artikel ueber's Fasten.
Sicherlich, die Schreiber wissen (oder wollen) es nicht besser.

Bei einigen (stoffwechselbedingten) Erkrankungen mag das Fasten kurzzeitig vielleicht positive Wirkung haben - sinnvoller und effektiver wäre aber eine -dauerhaft eingehaltene!- entprechende Diät.

Soll heißen, angemessene Ernährung. Bei der es tatsächlich nicht zwingend um Gewichtsabnahme gehen muß. :smile:

Einen möglichen Sinn des Fastens sehe ich für den einzelnen eher im geistigen oder spirituellen Bereich.

Desweiteren kann es eventuell einen Anstoß dazu geben, eine Hilfestellung dabei sein, die Ernährung insgesamt umzustellen. Also nach dem Fastenbrechen nicht wieder in sämtliche alten Gewohnheiten zu verfallen.


Bezüglich der von Dir erwähnten Verdauungsprobleme: wie weit ist denn schon eine Suche nach den Ursachen betrieben worden?

Manchmal ist es knifflig, herauszubekommen, welche Schädigung der Verdauungsorgane oder welche Unverträglichkeit beispielsweise dahintersteckt. Wenn man dann aber doch die Ursache/n ausfindig machen oder zumindest eingrenzen kann, besteht die Möglichkeit zur Behandlung und zum zielgerichteten Meiden bestimmter Lebensmittel.

Erscheint mir allemal besser, als auf Nahrung ganz zu versichten. :smirksmile:


Grüßle, Lilith

Lainie
12.10.2013, 23:39
Ich wundere mich schon immer, was es da zu entgiften gibt. Der gesunde Körper reinigt sich selbst.

Sicherlich, die Schreiber wissen (oder wollen) es nicht besser.
Tut mir sehr leid, dass ich unreflektiert die Begrifflichkeiten einfach so uebernommen habe.


Bei einigen (stoffwechselbedingten) Erkrankungen mag das Fasten kurzzeitig vielleicht positive Wirkung haben - sinnvoller und effektiver wäre aber eine -dauerhaft eingehaltene!- entprechende Diät.
Verstehe! Und macht Sinn!


Einen möglichen Sinn des Fastens sehe ich für den einzelnen eher im geistigen oder spirituellen Bereich.
Okay.


Desweiteren kann es eventuell einen Anstoß dazu geben, eine Hilfestellung dabei sein, die Ernährung insgesamt umzustellen. Also nach dem Fastenbrechen nicht wieder in sämtliche alten Gewohnheiten zu verfallen.
Das ist ja ohnehin klar, dass man danach nicht wieder in alte Muster verfallen sollte.

Nichtsdestotrotz:


Bezüglich der von Dir erwähnten Verdauungsprobleme: wie weit ist denn schon eine Suche nach den Ursachen betrieben worden?
Noch nicht sehr intensiv. Ich hatte meine Aerztin vor ca. 3 Monaten darauf angesprochen und sie meinte, weil saemtliche Werte bei mir hervorragend seien, dass es vielleicht immer noch mit der Umstellung und teilweise wohl auch Stress im Zusammenhang stehen koennte.
Ich hatte mir halt, aus irgendwelchen Gruenden erhofft, ich koennte mit einer Fastenkur meinem Koerper bzw. Magen helfen, wieder ins richtige Lot zu finden. Aber, man lernt ja nie aus. :smile:


Manchmal ist es knifflig, herauszubekommen, welche Schädigung der Verdauungsorgane oder welche Unverträglichkeit beispielsweise dahintersteckt. Wenn man dann aber doch die Ursache/n ausfindig machen oder zumindest eingrenzen kann, besteht die Möglichkeit zur Behandlung und zum zielgerichteten Meiden bestimmter Lebensmittel.
Da stimme ich zu! Und sollte meine Aerztin recht behalten, und es liegt wirklich an der (Nahrungs-)Umstellung und/oder Stress (oder beides steht in einem Zusammenhang), dann muss ich vielleicht sogar gar keine Lebensmittel meiden, sondern einfach *nur* mich noch besser eingewoehnen und meinen Stresslevel reduzieren (das krieg ich mittlerweile schon um einiges besser hin).


Erscheint mir allemal besser, als auf Nahrung ganz zu versichten. :smirksmile:
Auf jeden Fall! :smirksmile:


Vielen Dank an Euch fuer Eure Antworten und das *Augen öffnen*. :)

lg,

Lainie

Utetiki
13.10.2013, 05:49
Lainie, welche Nahrungsmittelumstellung hast du denn vorgenommen?

Deine Ärztin hat sicher recht, dass es damit zu tun haben könnte. Nur nach einem Jahr sollte sich das erledigt haben, oder es ist evtl. nicht die richtige Ernährungsform für dich.

Toll finde ich es, dass du die Stressreduzierung auch angehst und hoffe, es führt so ebenfalls zur Besserung deines Allgemeinzustands.

Bae
13.10.2013, 09:19
Ich kann von meinen eigenen Erfahrungen berichten.

Ich hab schon mehrfach kurze Fastenperioden gemacht - einzelne Tage, bis maximal vier Tage. Und das dann aber kurz und heftig, also nur Wasser getrunken während dieser Zeit.

Und Urlaub genommen, weil das ist keine Stimmung, um unter die Leute zu gehen, zumindest für mich. Ich werd da doch deutlich dünnhäutiger als normal. Und es braucht gute Planung, es ist unglaublich, wie viel Zeit auf einmal vorhanden ist, wenn man nichts isst. Stunden fühlen sich wie Ewigkeiten an. Ist ein sehr eigenartiges Phänomen.

Ich bin sehr wohl der Auffassung, dass Fasten dem Körper hilft, Altlasten und eingelagerte Stoffe, die er nicht mehr braucht, loszuwerden - und dass es dem Verdauungssystem generell gut tut, hin und wieder nicht arbeiten zu müssen, sondern sich auf Reinigung und Revision konzentrieren zu können während einer gewissen Zeit. Teil des Fastens ist ein Einlauf täglich, wo feststellbar ist, dass auch noch mehrere Tage ins Fasten hinein Kot vorhanden ist und ausgeschieden wird.

Ich habe schon seit eh und je eine Neigung zu Verstopfung; seit ich faste, wurde dies deutlich besser, und das nachhaltig. Ich fühle mich gesünder und kräftiger als noch vor ein paar Jahren.

Fasten fühlt sich an wie ein Reset: das Verdauungssystem wird heruntergefahren, und danach neu gestartet - es scheint, analog zur Elektronik, eine gute Methode zu sein, um Bugs und Fehler loszuwerden. Das ist zumindest meine Erfahrung, scheint aber auch die Erfahrung von vielen andern Leuten zu sein, die hin und wieder fasten.

Ebenso hilft die Unterbrechung, dass der Körper sich danach auf neue Formen von Nahrung einstellen kann. Was mit Achtsamkeit von selbst geschieht und nicht erzwungen werden braucht. Es ensteht ein besseres, präziseres Gefühl für die eigenen Bedürfnisse.

Und das erste Mal wieder essen nach dem Fasten ist sowieso ein Erlebnis für sich. Nur schon deswegen lohnt sich Fasten, weil Essen danach sooo schön ist. :smile:

ich würde sagen, probier's aus, aber mach es vorsichtig - nicht gleich das vier-Wochen-hardcore-Fasten, es ist schon sehr interessant, mal mit einzelnen Tagen zu starten und zu beobachten, was passiert, schön sachte und ohne Druck. Ich kann's nur empfehlen.

grüsse, barbara

Amelie63
13.10.2013, 10:15
ich hatte auch schon Fastenerlebnisse (ganz klassisch, mit Entlastungstagen, Tee, Gemüsebrühen, und langsamem Aufbau). Ich finde fasten ganz gut als Start in neue Lebensgewohnheiten z.B. Ernährungsumstellung. Aber es gibt inzwischen auch so viel Literatur zu achtsamen Essen, das für solche Umstellungen ganz hilfreich sein kann. Dazu muss man nicht unbedingt fasten. Für mich war Fasten eher etwas, mit dem ich generell etwas runter kam und aus den Fugen geratene Lebensgewohnheiten wieder ins Lot bekam. Inzwischen krieg ich das aber mit Achtsamkeit praktisch aber auch früher hin.

Beim zweiten Mal Fasten habe ich gemerkt, dass das sehr heikel ist, wenn man nicht von vornherein ein gewisses Körpergewicht hat. Auch deshalb mache ich es nicht mehr. Ich hab jetzt nen ganz einfachen Trick: Gemüseabo (Rezeptvorschläge inklusive) und auf die Weise esse ich schon von vornherein gesünder :smile:

Und wenn schon fasten, dann würde ich mir sehr genau den Zeitpunkt überlegen. Ich finde den "traditionellen" Zeitpunkt am Ende des Winters nicht schlecht. Aber jetzt, wo die Tage kälter werden, bald die gehaltvolle Advents- und Weihnachtszeit ansteht - naja.. Da würd ich mir vll lieber Gedanken machen, ob ich diese - wenn nicht schon passiert - mal ernährungstechnisch komplett anders gestalte z.B. mit mehr "Bescheidenheit und Zurückhaltung" Wäre auch eine Art von "Fasten", die sich aber mehr in der Bewusstseins- und Achtsamkeitsschiene bewegt.

Ragna
13.10.2013, 19:51
Ob Fasten den Körper entschlackt/entgiftet ist in der Tat strittig, wissenschaftlich nicht nachweisbar, nichtsdestotrotz gibt es sicher das individuelle Gefühl einer "Reinigung" nach einer Fastenkur, mir jedenfalls geht es so.

Mittlerweile gibt es aber doch Studien, die zeigen, dass zeitweiser Nahrungsentzug durchaus positive Wirkungen auf die Gesundheit hat. So soll z.B. die Chemotherapie von den Krebspatienten, die während der Chemo fasten, weitaus besser vertragen werden und bei diesen möglicherweise sogar wirksamer sein als bei Patienten, die nicht fasten.
Chemotherapy Works Better With Short Fasting Periods (http://www.medicalnewstoday.com/articles/241518.php)


Interessant sind auch Ergebnisse, dass Fasten den Alterungsprozess positiv beeinflussen soll und Krankheiten wie Krebs sogar vorbeugen kann. Ganz laienhaft ausgedrückt soll regelmäßiges Fasten den Körper auf Spar-, Erhol- und Reparaturmodus setzen, anstatt ständig im Wachstumsmodus zu laufen.

Wenn dich das interessiert, suche mal nach Eat, fast and live longer (http://www.dailymotion.com/video/xvdbtt_eat-fast-live-longer-hd_shortfilms)- müßte es eigentlich mittlerweile auch auf Deutsch (http://www.spiegel.tv/filme/bbc-fasten-macht-gluecklich/) geben. Der Wissenschaftsjournalist heißt Michael Mosley und hat etliche Dokumentationen für die BBC gemacht, unter seinem Namen müßtest du auch Infos finden, falls die Links nicht funktionieren.

Hier [edit: Direktlink zu Werbeseite entfernt, dafür Namen der Webpräsenz eingesetzt] thefastdiet.co.uk gibt's auch Infos zur im Film beschriebenen Methode, dem intermittierenden Fasten 5:2 (intermittent fasting 5:2). Heißt: 5 Tage pro Woche normal essen, 2 Tage fasten, wobei fasten 500 Kalorien am Tag erlaubt (für Frauen, 600 für Männer), was es wirklich leicht umsetzbar macht, wie ich aus Erfahrung sagen kann. Sorry, link ist wieder nur englisch.

Vielleicht findest du unter diesen Infos ja was Passendes für dich. :blumengabe:

Lainie
18.10.2013, 02:52
Hallo Ihr Lieben,

erstmal, vielen lieben Dank fuer Eure Antworten. Ich hatte in der letzten Woche so viel um die Ohren, dass ich gar nicht zum lesen und antworten gekommen bin. Sorry. Dafuer aber jetzt! :smile:


Lainie, welche Nahrungsmittelumstellung hast du denn vorgenommen?
Ich habe angefangen Brot selber zu backen. Zum einen, weil ich das Brot hier (=USA) nicht mag (zu suess und ueberhaupt) und zum anderen, weil ich gern backe. ;) Und ich habe angefangen, mehr Gemuese zu essen und weniger Fleisch. Zudem meide ich, wenn es moeglich ist allzu fettiges Essen (Fast-Food sowieso!). Alkohol hab ich eh noch nie viel getrunken.


Deine Ärztin hat sicher recht, dass es damit zu tun haben könnte. Nur nach einem Jahr sollte sich das erledigt haben, oder es ist evtl. nicht die richtige Ernährungsform für dich.

Da gebe ich Dir recht.
Ich muss sagen, es ist schon um einiges besser geworden, aber manchmal ueberfaellt es mich noch (so für nen Tag) und deswegen kam ich darauf, ob ich es vielleicht mal mit fasten probieren sollte. Oder einfach eine andere Alternativ-Methode finden sollte. Haette schon Lust, noch mehr umzustellen, bzw. einfach noch viel mehr selbst herzustellen, wie z.B. Kaese (meine einzige wirkliche Schwaeche). ;)



Toll finde ich es, dass du die Stressreduzierung auch angehst und hoffe, es führt so ebenfalls zur Besserung deines Allgemeinzustands.
Danke! Sicherlich hat es auch viel mit der Umstellung (Stichwort: *anderes Land*) zu tun und das ich mich hier erst eingewoehnen und *finden* muss. Stress mach ich mir eigentlich nur selbst und ich arbeite gerade intensiv daran, das zu aendern. :smile:

@Bae

Ich kann von meinen eigenen Erfahrungen berichten.

Ich hab schon mehrfach kurze Fastenperioden gemacht - einzelne Tage, bis maximal vier Tage. Und das dann aber kurz und heftig, also nur Wasser getrunken während dieser Zeit.
Ugh! :ooooh: Nur Wasser? Okay, das wuerde ich einen Tag, maximal 2 Tage hinbekommen, aber 4? Respekt!


Und Urlaub genommen, weil das ist keine Stimmung, um unter die Leute zu gehen, zumindest für mich. Ich werd da doch deutlich dünnhäutiger als normal. Und es braucht gute Planung, es ist unglaublich, wie viel Zeit auf einmal vorhanden ist, wenn man nichts isst. Stunden fühlen sich wie Ewigkeiten an. Ist ein sehr eigenartiges Phänomen.

:freches grinsen: Das glaub ich! Ich bin, zum Glueck, beruflich selbstaendig hier und habe sonst *nur* noch den Haushalt. Also kann ich nur Hund und Katze annoergeln - im Zweifelsfalle. Oder meinen Mann, wenn der spaeter nach Hause kommt. Der verkraftet das aber, weil er mich sowieso unterstuetzen wuerde und er kennt seinen *norddeutschen Quaelgeist* nur allzu gut. :freches grinsen:


Ich bin sehr wohl der Auffassung, dass Fasten dem Körper hilft, Altlasten und eingelagerte Stoffe, die er nicht mehr braucht, loszuwerden - und dass es dem Verdauungssystem generell gut tut, hin und wieder nicht arbeiten zu müssen, sondern sich auf Reinigung und Revision konzentrieren zu können während einer gewissen Zeit.
Genauso, auch wenn es strittig ist, hab ich es gemeint.



Teil des Fastens ist ein Einlauf täglich, wo feststellbar ist, dass auch noch mehrere Tage ins Fasten hinein Kot vorhanden ist und ausgeschieden wird.
Das ist das einzige, was mir Sorge bereitet. Muss dieser Einlauf wirklich sein?

Ich habe schon seit eh und je eine Neigung zu Verstopfung; seit ich faste, wurde dies deutlich besser, und das nachhaltig. Ich fühle mich gesünder und kräftiger als noch vor ein paar Jahren.


ich würde sagen, probier's aus, aber mach es vorsichtig - nicht gleich das vier-Wochen-hardcore-Fasten, es ist schon sehr interessant, mal mit einzelnen Tagen zu starten und zu beobachten, was passiert, schön sachte und ohne Druck. Ich kann's nur empfehlen.
Nochmal danke fuer Deinen Bericht, Barbara! Du hast mir wirklich weitergeholfen, und Du hast recht, ich werde vorsichtig und langsam starten, wenn ich es ausprobieren sollte! :)

@Amelie63

ich hatte auch schon Fastenerlebnisse (ganz klassisch, mit Entlastungstagen, Tee, Gemüsebrühen, und langsamem Aufbau). Ich finde fasten ganz gut als Start in neue Lebensgewohnheiten z.B. Ernährungsumstellung. Aber es gibt inzwischen auch so viel Literatur zu achtsamen Essen, das für solche Umstellungen ganz hilfreich sein kann. Dazu muss man nicht unbedingt fasten. Für mich war Fasten eher etwas, mit dem ich generell etwas runter kam und aus den Fugen geratene Lebensgewohnheiten wieder ins Lot bekam. Inzwischen krieg ich das aber mit Achtsamkeit praktisch aber auch früher hin.
Mhmmm, das stimmt schon, man kann durchaus seine Nahrungs- / Lebensgewohnheiten umstellen, ohne eine vorausgehende Fastenkur. Ich hatte mir irgendwie eingebildet, es sei sinnvoll.



Beim zweiten Mal Fasten habe ich gemerkt, dass das sehr heikel ist, wenn man nicht von vornherein ein gewisses Körpergewicht hat. Auch deshalb mache ich es nicht mehr. Ich hab jetzt nen ganz einfachen Trick: Gemüseabo (Rezeptvorschläge inklusive) und auf die Weise esse ich schon von vornherein gesünder :smile:

:allesok: Gemuese-Abo gibt's hier leider nicht, aber dafuer finde ich trotzdem alles im Supermarkt. Und Gemuese, in allen Variationen, steht bei uns jeden Tag auf dem Speiseplan, allein schon wegen der Kids. :)



Und wenn schon fasten, dann würde ich mir sehr genau den Zeitpunkt überlegen. Ich finde den "traditionellen" Zeitpunkt am Ende des Winters nicht schlecht. Aber jetzt, wo die Tage kälter werden, bald die gehaltvolle Advents- und Weihnachtszeit ansteht - naja.. Da würd ich mir vll lieber Gedanken machen, ob ich diese - wenn nicht schon passiert - mal ernährungstechnisch komplett anders gestalte z.B. mit mehr "Bescheidenheit und Zurückhaltung" Wäre auch eine Art von "Fasten", die sich aber mehr in der Bewusstseins- und Achtsamkeitsschiene bewegt.
Ja, die *liebe* Zurueckhaltung. ;) Hier steht ja noch Halloween + (vorallem) Thanksgiving an - bevor ueberhaupt bei Weihnachten hier ankommen. Aber Deine Worte machen total Sinn - ich werde mich also wirklich in Zurueckhaltung ueben (muessen).

@Ragna

Ob Fasten den Körper entschlackt/entgiftet ist in der Tat strittig, wissenschaftlich nicht nachweisbar, nichtsdestotrotz gibt es sicher das individuelle Gefühl einer "Reinigung" nach einer Fastenkur, mir jedenfalls geht es so.
Liegt vermutlich wirklich am Menschen selber und die Wissenschaft streitet sich noch. Vielleicht muss aber auch nicht alles unbedingt immer wissenschaftlich erwiesen sein, vielleicht ist es auch viel wichtiger, was im Kopf des Einzelnen, bei einer Fastenkur, ausgeloest wird.



Interessant sind auch Ergebnisse, dass Fasten den Alterungsprozess positiv beeinflussen soll und Krankheiten wie Krebs sogar vorbeugen kann. Ganz laienhaft ausgedrückt soll regelmäßiges Fasten den Körper auf Spar-, Erhol- und Reparaturmodus setzen, anstatt ständig im Wachstumsmodus zu laufen.

Das ist wahrlich interessant. Und danke, fuer Deine Links - ich wohne in den USA, deswegen sind englischsprachige kein Problem.


Vielleicht findest du unter diesen Infos ja was Passendes für dich. :blumengabe:
Danke! :blume:

Ragna
18.10.2013, 14:22
Noch ein Expat also, bloß auf der anderen Seite des großen Teichs... :zwinker:

Solltest du dich entschließen, das intermittent fasting auszuprobieren und an einem Austausch interessiert ein, lass' es mich wissen, ich waere sehr interessiert. Ich mache das jetzt seit einiger Zeit, fühle mich sehr sehr gut damit und es laesst sich wirklich ganz leicht umsetzen, ist eine flexible Sache, und ich finde die Fastentage wirklich easy und richtig angenehm. Und es ist absolut nicht so, dass ich an den Esstagen nun total über die Stränge schlage und nur noch (fr)esse, im Gegenteil, ich gehe viel bewusster mit meinem Essen um, wähle aus, was ich wirklich mag und was mir wirklich guttut, esse nicht mehr gedankenlos, genieße viel mehr.

Gewichtsabnahme war bei mir bisher nicht dolle, war aber auch nicht mein Ziel, da ich eh normal bis schlank bin, ich denke eher, dass sich der Körper mit dieser Methode gut auf sein Wohlfühlgewicht einpendelt. Was aber verschwunden ist, sind die Cellulite-Dellen aus den Schwangerschaften, das finde ich natürlich sehr begrüßenswert :smirksmile:

Ob es wirklich diesen angepriesenen Effekt auf alle möglichen Blutwerte, Hormone etc hat, kann ich nicht sagen, da nicht getestet, laut meiner Waage ist aber mein Körperfettanteil gesunken, ich weiß aber nicht, wie genau solche Waagen da sind. Und ich fühle mich insgesamt leichter, fitter, auch konzentrierter und klarer, ich genieße mein Essen sehr viel bewusster, und das reicht mir persönlich eigentlich schon.

Hoffe, du findest auch das Richtige für dich.

LG,
Ragna

Inaktiver User
18.10.2013, 14:30
mit Fasten (verschiedene Methoden) habe ich auch sehr gute ERfahrungen gemacht!

Am liebsten aber ist mir das "Heilfasten" nur mit Gemüsebrühe, Tees und Säften.....

@ Ragna, das "intermittent fasting " interesssiert mich sehr, diese Methode kenne ich noch nicht!

Ragna
18.10.2013, 14:40
Es ist ganz simple eigentlich: Du fastest an 2 Tagen die Woche, den den 5 übrigen isst du normal, also auch gern mal Kuchen oder Schokolade oder ein Weinchen. An den Fastentagen sind bis zu 500 Kalorien erlaubt (bis 600 für Männer), du kannst das natürlich aber auch wie beim Heilfasten machen wie von Dir beschrieben.

Die erwähnten positive Gesundheitseffekte findest du unter den Links oben, oder du googlest. Sorry, kann da nicht so ins Detail gehen grade, der Mosley-Film erklärt das auch viel besser als ich es könnte.

Meine ersten Fastenerfahrungen habe ich auch vor Jahren mit dem Heilfasten gemacht, 7 - 10 Tage, ich fand's super, vor allem mental hat's mir viel gebracht. Mit dieser Vorbereitung find' ich meine essfreien Montage und Donnerstage nun wirklich nicht schwer, weil man weder körperlich noch mental nicht so tief einsteigt wie beim "richtigen" Heilfasten über 10 Tage. Aber ich finde so für den Alltag mit Job und zwei kleinen Kindern ist intermittierendes Fasten super. :blumengabe:

Inaktiver User
18.10.2013, 14:48
ah, danke, Du machst es an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen- ich dachte da eher an Samstag/Sonntag....

hmmmm- ich glaube, DAS wäre für mich, die ich echt verfressen bin, schwieriger....

momentan experimentiere ich mit teilweise nur mittags etwas essen- was dem ja auch schon nahe kommt....

Ragna
18.10.2013, 14:58
ah, danke, Du machst es an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen- ich dachte da eher an Samstag/Sonntag....

hmmmm- ich glaube, DAS wäre für mich, die ich echt verfressen bin, schwieriger....

momentan experimentiere ich mit teilweise nur mittags etwas essen- was dem ja auch schon nahe kommt....

Das bleibt Dir überlassen, Sa/So geht auch. Ich fände zwei aufeinanderfolgende Tage viel härter. Und am Wochenende backe ich immer Kuchen oder frisches Brot :hunger: und koche lecker mit der Familie, das fällt flach zum Fasten...

Inaktiver User
18.10.2013, 15:14
ja, das stimmt- am WE backe und koche ich bisher auch mit VOrliebe- eben schaue ich mir den Film an- ist auf jeden Fall sehr interessant!!

gizmo70
19.10.2013, 20:36
Ich wundere mich schon immer, was es da zu entgiften gibt. Der gesunde Körper reinigt sich selbst.




Doch doch, da gibt es schon was. Es geht um Spülungen mit einem Trunk aus Kräuterauszügen und B - Vitaminen.

Lilith
19.10.2013, 22:25
:wie?:


Oder meinst Du, es soll durchs Hintertürchen Werbung eingeschmuggelt werden?

gizmo70
19.10.2013, 23:20
Meinst du mich?

Ich dachte da an ein Präparat, dass es nicht bei z.B. Ratiopharm gibt. Die führenden Pharmakonzerne, die das anbieten heißen Warsteiner, Becks, Krombacher ...

oonagh
22.10.2013, 13:48
Hallo Zusammen,

ich habe auch schon gefastet und sehr positiver Erfahrungen gemacht.

Ich habe mir das Buch "Mega-fit mit der Fastenwoche" gekauft. Lange geplant habe ich nicht, ich habe es einfach gemacht. Das Buch ist ganz dünn und schön geschrieben.

Meine Methode war auch die mit der Gemüsebrühe und den Säften. Allerdings habe ich mehr Schorle draus gemacht. Die Gemüsebrühe habe ich mittags getrunken. Muss aber gestehen, dass ich mir was Gutes getan habe und mir die Brühe aus dem Reformhaus geholt habe und auch die Säfte. Mein Magen hat auch ganz empfindlich reagiert. Ich habe 5 Tage gefastet und zwei Fastenbrechtage gehabt. Zwischen drin immer wieder Einläufe. In meinem Buch waren mehre Beispiele des Abführens angeben. Quasi für jeden was dabei. Eine Auszeit habe ich mir nicht nehmen können, da ich Familie und Kinder habe, dass musste also nebenbei laufen. Gekocht habe ich dann alla Knorr :zwinker: oder von meinem Mann abschmecken lassen. Das hat gut geklappt. Aber ich habe ruhiger gemacht und versucht auf mein Körpergefühl zu achten, was anfangs gar nicht so leicht war.
Der erste Tag war der schlimmste, aber dann habe ich mich Top fit gefühlt. Da wir einen Hund haben, bin ich auch immer in Bewegung und habe die Spaziergänge auch richtig genossen.
Gegegen den faden Geschack im Mund und auch den Mundgeruch habe ich Pfefferminzblätter gekaut, aber auch Tictac war super.
Fastenbrechen habe ich mit einer Banane gemacht. Ich habe da auf mein Bauchgefühl gehört, auch wenn das Buch was anderes vorgeschlagen hat.

Das ich Gewicht verloren habe, fand ich ganz angenehm. Sehr spannend zu erleben fand ich die spirituelle Erfahrung. Ich habe mich mir sehr nahe gefühlt in dieser Zeit und musste mich auch mit dem einem oder anderem Thema auseinander setzen. Schlafstörungen hatte ich nicht. Mir hat das Fasten sehr geholfen und würde es auch immer wieder tun.

Niemand sagt das es leicht ist zu fasten, aber der Weg ist das Ziel :lachen:

Lainie
22.10.2013, 17:51
:wie?:


Oder meinst Du, es soll durchs Hintertürchen Werbung eingeschmuggelt werden?
:wie?:
Bin ich damit gemeint? :ooooh:
Ich habe doch nur lediglich ne Frage gestellt und habe mich bereits am Anfang dafuer entschuldigt den falschen Terminus resp. die falschen Vokabeln verwendet zu haben. Ich finde es doch recht befremdlich, dass selbiges nun soweit ins laecherliche gezogen wird. Ich dachte dies waere ein Forum um sich auszutauschen und Fragen zu stellen? Ich war und bin doch gerne dazu bereit, mich berichtigen zu lassen.

Wie soll ich denn Werbung einschmuggeln? Und wofuer? Ich hab auch nicht nach irgendwelchen Mittelchen aus der Apotheke gefragt, noch werde ich in absehbarer (oder auch unabsehbarer) Zeit damit um die Ecke kommen, dass ich selber aus Tannennadeln, Buchenholz und Lupinen einen Trank *gezaubert* habe, der sich hervorragend fuer eine Fastenkur eignet und den ich zum einmaligen Preis von xy hier anbiete. Irgendwie finde ich das alles, mit Verlaub, doch recht weit hergeholt, und das nur, weil ich ne Frage gestellt hab und mir erhofft hab, ein paar hilfreiche Antworten zu bekommen (die ich uebrigens durchaus von einigen Usern hier bekommen habe - DANKE Euch dafuer :blumengabe: ).

Mir ist das grade doch etwas zu *strange* hier.

Vielen Dank dennoch an alle, die mir hier weitergeholfen haben und ihre Erlebnisse geteilt haben. :smile:

lg

Mari-Anne
14.11.2013, 14:11
Also cih habe schon mehrere Fastenmethoden ausprobiert und finde, das Suppenfasten am einfachsten und am gesündesten, weil solche heftigen Fastenmethoden, wo man den ganzen Tag nichts zu essen kriegt sind für mich gar nichts. Suppenfasten ist mindestens genauso wirksam und viel besser, weil da kannst du einfach beser durchhalten und wirst gaantiert nciht umkippen!

Lilith
15.11.2013, 19:25
:wie?:
Bin ich damit gemeint? :ooooh:

Oh hilfe, nein!

Ich hatte mich auf den Einwurf gizmo70 bezogen und selber über diesen gewundert.

Es tut mir leid, daß es falsch bei Dir ankam und auch, daß es mir heute erst auffiel. :blumengabe:

Behalte bitte weiterhin Deinen Humor. (*zur entschuldigung lupinenzapfenanbiet*)

Mit nettem Grüßle,
Lilith

Bae
15.11.2013, 19:38
So!

neustes Fastenprojekt: drei Tage Wasserfasten, dieses Mal während der Arbeitszeit - weil die Arbeit nicht allzu streng ist aktuell und es gehen sollte, und weil die nächsten freien Tage noch viel zu weit weg sind, um es zu verschieben, ich fühle, es ist wieder nötig. Nächsten Dienstag, Mittwoch, Donnerstag fasten will ich. Mein Verdauungssystem braucht wieder mal Ferien.

gruss, barbara

Lainie
23.01.2014, 18:18
Oh hilfe, nein!

Ich hatte mich auf den Einwurf gizmo70 bezogen und selber über diesen gewundert.

Es tut mir leid, daß es falsch bei Dir ankam und auch, daß es mir heute erst auffiel. :blumengabe:

Behalte bitte weiterhin Deinen Humor. (*zur entschuldigung lupinenzapfenanbiet*)

Mit nettem Grüßle,
Lilith
:freches grinsen: Das passt schon. Ich war halt nur wirklich verblüfft und hatte das irgendwie auf mich bezogen.

Und, na klar, der Humor wird behalten. :zwinkre:

Danke nochmal an Euch alle fuer Eure Erfahrungsberichte und Meinungen zu dem Thema! :blumengabe:

LG,

Lainie

Mareike89
28.02.2014, 10:52
mir hat fasten bisher immer gut getan. kann es nur empfehlen:lachen:

Connely
28.03.2014, 11:50
Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal gefastet.
Allerdings indem ich auf etwas in meiner Ernährung verzichtet habe, was
ich sehr gerne mag. Nämlich Fleisch. Das mache ich schon seit ca. 3 Wochen und werde es
hoffentlich noch bis Karfreitag aushalten.
Ich finde es bewunderswert, mit Suppen und Einläufen usw. Für mich wäre das nichts.
Aber fasten ist ein großer Begriff und bedeutet nicht den Vollverzicht.

syrahnoir
01.04.2014, 21:48
Die richtige Fastenmethode zu finden ist ganz einfach.

Du schaust dir an, wie sie ablaufen;
du überlegst, was zu dir passt.

Du probierst es aus.
Wenn es dir nach einigen Tagen gut geht - mach weiter.

zoe89
29.08.2014, 03:21
Hi :)
Ich mag gerne Saftfasten, d.h. nur Wasser, Tee und frische Säfte über den Tag verteilt trinken. Natürlich sollte man nicht zu viele Säfte trinken und es sollten wirklich Säfte sein, keine Smoothies. Was ich auch mal probiert habe war 10 Tage lang nur Gemüsebrühe, Wasser und Tee trinken. :)
Lg