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frauclooney66
03.11.2006, 07:53
... wenn Ihr heute in der Bundestagssitzung mit über den weiteren Verbleib der SteuerMEHReinnahmen beschließen müsstet?
Es wurde ein Plus erwirtschaftet und nu wissen wir noch nicht so recht wohin damit (by the way, Kontonummern, ausser meiner eigenen, werden NICHT weitergeleitet:freches grinsen:)
Spass beiseite: Was wäre Euch am wichtigsten ?
a) Neuverschuldung reduzieren, b) Krankenkassen bezuschußen oder c) Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung senken ?
(Hoffe, habe alle 3 Vorschläge richtig wiedergegeben ?)
Ich würde den Überschuß wahrscheinlich dritteln und zu gleichen Teilen auf alle 3 Punkte verteilen....

Inaktiver User
03.11.2006, 22:11
... wenn Ihr heute in der Bundestagssitzung mit über den weiteren Verbleib der SteuerMEHReinnahmen beschließen müsstet?
Es wurde ein Plus erwirtschaftet und nu wissen wir noch nicht so recht wohin damit (by the way, Kontonummern, ausser meiner eigenen, werden NICHT weitergeleitet:freches grinsen:)
Spass beiseite: Was wäre Euch am wichtigsten ?
a) Neuverschuldung reduzieren, b) Krankenkassen bezuschußen oder c) Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung senken ?
(Hoffe, habe alle 3 Vorschläge richtig wiedergegeben ?)
Ich würde den Überschuß wahrscheinlich dritteln und zu gleichen Teilen auf alle 3 Punkte verteilen....

Ich weiss nicht, ob Du jemals die Vorarbeiten und Vorlagen gesehen hast, die solchen Sitzungen voraus gehen. Da ist nichts mit drei möglichen Antwortbuttons und dann hat man die Kuh vom Eis.

Ich würde, wenn ich in einer solchen Situation wäre, vorher alle Unterlagen sichten wollen, wenn ich tatsächlich entscheide. Bin ich mit andern Aufgaben ausgelastet, würde ich die zuständigen Personen aus der Frakition nach Informationen befragen.

Alles andere wäre platt nach Bildzeitungsmaniert.

Gruss

vita

Opelius
04.11.2006, 07:36
Wenn ich das richtig sehe, haben die Experten der Steuerschätzung eine Mehreinahme von 35 Milliarden für 2006 und 2207 lediglich vorhersagt.
Noch ist das Geld nicht im Säckel, es jetzt schon zu verplanen, ist reine Spekulation. Wenn Steinbrück sagt, das reduziert die Neuverschuldung, so halte ich das für korrekt. Wenn die Kanzlerin es jetzt schon für Steuergeschenke ausgeben möchte, halte ich das für waghalsig.

Inaktiver User
08.11.2006, 08:03
Interessant ist für mich, mit welcher Selbstverständlichkeit wir uns an ca. 60 Milliarden neue Schulden jährlich gewöhnt haben. Wir haben die Chance NUR 30 Milliarden neue Schulden zu machen.

Wir vernaschen die Neuschulden für das tägliche Leben.

Obwohl, bei der Schuldensumme ist es sowieso egal wie viel, es wird niemals zurückgezahlt.
V.G.

Didi50
09.11.2006, 08:39
Ich würde nur die Neuverschuldung reduzieren.

Alles andere ist ja schon im Haushalt eingeplant und wenn ich privat mehr einnehmen würde, würde ich auch versuchen, weniger Schulden zu machen, anstatt zu gucken, wo ich das Geld ausgeben kann.

Die sog. Gesundheitsreform ist meines Erachtens sowieso ein Fass ohne Boden!

Inaktiver User
09.11.2006, 08:58
Dem Gesundheitswesen neues Geld zu zuführen ist der größte Fehler den wir machen können. In diesem Konstrukt ist der Geldfluss kaum noch überschaubar. Das Geld wird NIEMALS ausreichend sein, egal wie viel wir in das Gesundheitswesen pumpen.

Wie lebensfremd muss man sein, um zu glauben, dass die irgendwann mal sagen, es ist genug Geld, wir kommen mit dem Vorhandenen aus.

Didi50
09.11.2006, 11:24
Dem Gesundheitswesen neues Geld zu zuführen ist der größte Fehler den wir machen können. In diesem Konstrukt ist der Geldfluss kaum noch überschaubar. Das Geld wird NIEMALS ausreichend sein, egal wie viel wir in das Gesundheitswesen pumpen.

Wie lebensfremd muss man sein, um zu glauben, dass die irgendwann mal sagen, es ist genug Geld, wir kommen mit dem Vorhandenen aus.

Ach Frank,

du sprichst mir aus der Seele. Ich wollte es nur nicht so deutlich schreiben. Im System ist so viel Geld und es kann beliebig viel noch brauchen. Es wird sehr unredlich argumentiert, mit Angst für Patienten und alte Leute.
Richtig verdienen tun aber:
- Krankenkassen, die wären ja schön blöd,wenn sei freiwillig auf Marktanteile verzichten würden
- Pharma-Industrie
- Apotheken, ... es gibt viel mehr Apotheken als Gemüsegeschäfte, das kann ja auch nicht gesund sein
- viele Ärzte, Krankenhäuser, etc. .... auch wenn sie jammern, gehören Ärzte immer noch zu den Bestbezahlten dieser Republik

Inaktiver User
09.11.2006, 15:28
Didi50
Das wissen auch die Politiker und deren Gehilfen und genau das ist es was mich sehr nachdenklich macht. Wenn die Politik schon Kenntnis von dieser Ausplünderei hat und nichts mehr dagegen unternehmen kann in einer Demokratie, dann muss die Macht dieser Interessensgruppe sehr groß sein und das macht mir Angst.

Didi50
09.11.2006, 17:55
Didi50
Das wissen auch die Politiker und deren Gehilfen und genau das ist es was mich sehr nachdenklich macht. Wenn die Politik schon Kenntnis von dieser Ausplünderei hat und nichts mehr dagegen unternehmen kann in einer Demokratie, dann muss die Macht dieser Interessensgruppe sehr groß sein und das macht mir Angst.

Angst machts mir nicht. Mir sagte mal eine Bundestagsabgeordnete: Die Lobbygruppen der Pharmaindustrie sind die schnellsten und die die am meisten drängen, dann kommen die Ärzte.

Das sagt doch schon alles.

Ich versteh's trotzdem nicht. Klar, ich hab auch schon einen Arzt gewechselt, weil er im Wartezimmer massiv und unfair (wie ich fand) mit einem Plakat gegen jede Art von Reform anging.

Ich denk, es hat einfach niemand eine Ideallösung.