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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich will wieder durchschlafen...



Inaktiver User
02.11.2006, 08:15
Hallo!

Nachdem gerade wieder so eine Nacht, nach der ich mich kein bisschen ausgeruht fühle, vorbei ist, habe ich mich entschlossen, hier nach Rat zu fragen.

Einige kennen mich zwar wahrscheinlich aus den "Wir wollen..." Strängen, aber ich stelle mich trotzdem kurz vor. Ich bin 26 Jahre alt, Studentin, Häuslbauerin und Mutter von Jonathan, der bald 10 Monate alt ist.
An sich ist Jonathan das bravste und pflegeleichteste Kind, das man sich nur wünschen kann. Wenn da nicht die Nächte wären.
So lange ich voll gestillt habe (6 Monate) hat Jonathan nachts sehr gut geschlafen, wollte einmal oder zweimal (gelegentlich gar nicht) trinken, dazwischen hat er - haben wir - fest geschlafen.
Ich bin nicht sicher, ob es wirklich mit der Ernährungsumstellung zusammenhängt, aber ungefähr seit wir mit der Beikost, vor allem mit dem Abendbrei begonnen haben, schläft er wesentlich schlechter. Wenn mich irgendjemand fragt, ob Jonathan durchschläft, und mir, wenn ich verneine, den tollen Rat gibt, ich solle doch abends nicht stillen, sondern Brei füttern, kriege ich die Krise. Bei uns hat der Abendbrei definitiv keine Verbesserung der Nächte gebracht.
Jonathan schläft unruhiger, wacht zwischendurch öfter auf und will nach wie vor mindestens einmal gestillt werden. Neuerdings isst er abends von seinem Brei so wenig, dass es mich auch gar nicht wundert, wenn er nachts hungrig ist.
Was das ganze für mich noch schlimmer macht: Früher habe ich mich nach dem Stillen hingelegt und weitergeschlafen. Jetzt liege ich nachts oft wach, finde keinen Schlaf und schauen dauernd auf die Uhr.
Ich würde gerne langsam zum Abstillen anfangen, weil ich das einfach nicht mehr schaffe. Aber wenn ich dann nachts aufstehen und Fläschchen machen muss, ist das eher kontraproduktiv.
Nächste Woche bin ich mit Jonathan alleine, ich habe jetzt schon Panik davor. Wenn LG zuhause ist, können wir uns wenigstens mit dem Aufstehen, Schnuller geben, Kind wieder in den Schlafen schaukeln abwechseln.
Was für Erfahrungen habt ihr mit dem Abstillen und dem Schlafverhalten eurer Kinder gemacht? Hat bei irgendwem der Abendbrei die Nächte schlimmer gemacht? Was habt ihr dagegen getan? Habt ihr sonst irgendwelche Tipps für mich? Vielleicht auch, was ich machen könnte, um in Jonathans Schlafphasen selber besser zu schlafen?
Ich bin wirklich für jeden Rat dankbar!
Übrigens ziehen wir in knapp 3 Wochen um. Dann hat Jonathan ein eigenes Zimmer, aber wir wissen noch nicht, ob wir ihn von Anfang an dort schlafen lassen sollen. Hat jemand damit Erfahrung?
Liebe Grüße!
Norea

sri
02.11.2006, 10:16
Hallo Norea!
Ich kann nicht aus Erfahrung sprechen, aber ich erinnere mich an etwas aus meinem Studium: meine Professorin in Anatomie/Histologie sagte, dass (Mutter-)milch Stoffe enthält, die an Opioid-Rezeptoren im Gehirn wirken und daher einen beruhigenden Effekt haben. Vielleicht fehlen Deinem Kleinen jetzt diese Stoffe und er ist deswegen nachts unruhig. Vielleicht versuchst Du einen Brei auf Milchbasis abends? Oder Du stillst ihn abends statt gerade abends den Brei zu geben, wenn ich es richtig verstanden habe, machst Du ja noch beides. Also tagsüber und morgens Brei und abends noch Stillen wenn es geht? Wäre einen Versuch wert.
Viele Grüße,
Sri

Inaktiver User
02.11.2006, 13:53
Hallo Sri,
Danke für deine Antwort.
Ich gebe am Abend einen Brei auf Wasserbasis und stille danach auch noch. Brei auf Milchbasis hat Jonathan verweigert. Aber auf jeden Fall kriegt er jetzt weniger Milch als früher, also vielleicht fehlen ihm diese Stoffe wirklich.
lg Norea

xanidae
02.11.2006, 14:48
brei auf wasserbasis heißt? dinkelflocken, wasser & obst?

meine kinder haben lange nicht durchgeschlafen. mir wurden auch die wildesten geschichten erzählt, was ich tun solle. ich habe jedes kind 3 monate gestillt und dann premilch gegeben. diese darf man nach bedarf füttern.
mir wurde erzählt, ich bräuchte in die spätabendflasche nur mehr pulver machen, dann schläft er schon durch. oder ich solle die folgemilch nehmen dann schläft er durch.
alles ausprobiert, nichts hat funktioniert. auch als es dann abends den brei gab. nix mit durchschlafen.
auch heute isst der kleine (so alt wie deiner) gegen 18 uhr milchbrei (3Eßl pulver) und trinkt gegen 18:45 200ml milch. trotzdem kommt er einmal in der nacht, meist gegen 1 uhr. da trinkt er dann noch mal 200ml milch. im vergleich zu durchschlafenden kindern isst & trinkt er tagsüber weniger - aber wie soll ich mehr essen in ihn hineinstopfen?

bis ende august hatten wir nächte von 3 - 6 tankstopps. dann wurde der babybalkon zu klein und wir haben ihn umquartiert. seit dem sind die nächte besser. auch beim großen sohn habe ich das so festgestellt. als niemand mehr im kinderzimmer übernachtet hatte - wurde es besser.

wie mobil ist dein sohn denn? die steigerung der mobilität brachte bei meinen wieder unruhigere nächte (auch wenn sie nie ruhig waren). allerdings haben wir uns beim ersten sohn abgewechselt und beim zweiten hat mein mann am wochenende nachtdienst gemacht. das ist das praktische an der flasche (in der auch mumi sein kann).

wenn du unruhig bist, dann könnte dir cocculus d12 helfen. außerdem zusätzlich magnesium.
mir hat beides sehr geholfen, als ich trotz ruhiger nächte nachts wach lag.
wieviel auszeit hast du? also richtig zeit für dich?
mir persönlich reicht ein ruhiges vollbad mit einem guten buch, vielleicht kannst du auch so eine insel finden.

ich hoffe die nächste woche wird entspannt!

Inaktiver User
02.11.2006, 17:42
@ xanidae:
Danke auch dir für deine Antwort!

Ja, Brei auf Wasserbasis heißt Getreideflocken (Reis, Hirse oder Gries) mit Wasser und Obst.

Hm, wie mobil ist er? Er krabbelt nach wie vor nicht, sondern rollt und "gleitet". Das macht er seit etwas über zwei Monaten, aber ich kann nicht sagen, ob die Nächte seither unruhiger sind. Derzeit kämpft er mit dem Aufstehen.

Zeit für mich? So gut wie keine. Mein derzeitiges Mantra lautet "Wenn wir erst im Haus sind, wird alles besser". Ich erhoffe mir von dem Umzug wirklich viel, vor allem endlich wieder Zeit für mich. Derzeit ist die morgendliche Dusche schon Luxus.
Das einzige, was ich sonst noch als "Zeit für mich" zähle, sind die 2 Stunden Zugfahrt zur Uni und wieder nach Hause jeden Dienstag. Da kann ich relativ ungestört lesen oder nichts tun. Ich würde so gerne wieder Yogastunden nehmen, aber so lange unsere ganze Freizeit ins Haus fliest, wir aber noch nicht drin wohnen, geht das nicht.

lg Norea

Inaktiver User
02.11.2006, 17:55
Norea, mir ging es mit meinen Kindern nicht besser. Die haben beide ewig gebraucht, bis sie durchschliefen. Beide habe ich bei mir im Bett schlafen lassen, damit ich nicht aufstehen muss. Experimente mit irgendwelchen "dicken Breichen", die die Schwiemu vorschlug, halfen gar nichts. Schreien lassen oder wo anders hinlegen auch nicht.

Hausbau und Kleinkind ist natürlich schon eine Packung. Aber du bekommst ja auch eine Belohnung. Es ist ja nicht nur Plackerei, auch Freude.

Dein Kind merkt aber den Umzug auch und wird sich umgewöhnen müssen.

Er wird größer. Irgendwann klappt das auch mit dem Schlafen.

Wünsch dich nicht woanders hin. Genieße die Babyzeit. So gut es geht.

:tassenkasper: :blumengabe: Apfeltasche

Bauschundbogen
02.11.2006, 18:03
Liebe Norea,

du hat mein Mitgefühl! UND: es wird besser (auch wenn das jede sagt und keine glaubt).

Bei meinem Sohn waren die Nächte nach dem Beikoststart ähnlich unruhig. Der Kleine hat schlicht wieder Blähungen bekommen, und wir habens zunächst nicht gemerkt, weil er nicht diese typischen Schrei-Attacken hatte, sondern eher leise vor sich hinjammerte bzw. sehr unruhig schlief. Prompt haben wirs (schwiemu läßt grüßen) mit mehr und reichhaltigem Brei versucht, was in diesem Fall kontraproduktiv war, weil noch belastender für den Organismus.

Mein Rat: versuch, das Obst im Abendbrei wegzulassen (vertrage z.B.ich auch nicht am Abend) und nur Leichtverdauliches (vorzugesweise Reisflocken) zu füttern. Wenn der Brei nicht so schwer im Magen liegt, ißt er vielleicht auch besser. Und wenn er nachts kommt, erstmal Fencheltee anbieten. Ihn nach dem Brei ein bisserl toben / spielen lassen, um die Verdauung anzuregen. Und ansonsten das altbekannte Bläh-Instrumentarium: Bauchmassage, Carum Carvi, evtl. Passiflora., Belladonna/ Chamomilla-Kügelchen.

Ich vermute auch, daß der bevorstehende Umzug und Eure Anspannung zu seiner Unruhe beiträgt. Da hilft leider wirklich nichts, außer Mantra und Geduld, im Notfall Viburcol oder Passiflora-Zäpfchen. (Wir sind damals umgezogen, als die Zwillinge fünf Monate alt waren...Ich kanns dir nachfühlen!)

Zur Frage: eigenes Zimmer: Wäre vielleicht vernünftig, ich würds trotzdem nicht unbedingt machen. 1) ist die Umstellung vermutlich leichter zu verkraften, wenn er Euch in der Nähe hat, und 2) bist du, solang er so unruhig schläft, eh nur am Rennen.

Ich wünsch Dir von Herzen viel Glück und gute Nerven!

Inaktiver User
02.11.2006, 18:32
Ich auch. Tochter ist 10 Monate alt und hat genau 2 Mal durchgeschlafen. Und ich bin auch leicht ausgelaugt. Die Kleine nimmt auch die Flasche und den Schnuller nicht, von daher werd ich wahrscheinlich noch lange weiterstillen (hab zudem noch gerade einen fiesen Milchstau - supi). Ich hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass es besser wird, wenn das Kind ein eigenes Zimmer hat, aber das klappt bei uns nicht. Bei uns klappt es nicht mal, dass das Kind im eigenen Bett schlaeft und ich hab damit auch erstmal meinen Frieden geschlossen.

Ich habe aber gelesen, dass diese Zeit (9-11 Monate) recht heftig fuer die Kleinen ist und deshalb naechtliche Boxenstops normal sind (viele, die durchgeschlafen haben, tun es ploetzlich nicht mehr etc.). Wir ziehen im Dezember um. Dann still ich ab und die Kleine schlaeft durch. :freches grinsen: Man darf ja mal traeumen :smirksmile:

Ich hab gestern eine getroffen, deren Kind das erste Mal mit zweieinhalb Jahren durchgeschlafen hat. Lass uns hoffen, dass uns dieses Schicksal nicht ereilt.... LG und weiterhin gute Nerven.

Inaktiver User
02.11.2006, 18:32
Danke @ Apfeltasche und Bauschundbogen!

Dass der Abendbrei zu schwer verdaulich sein könnte, habe ich auch schon vermutet. Aber ich wusste ehrlich gesagt nicht, welche Flocken leichter und welche schwerer verdaulich sind.

Wegen dem Umzug fragen wir uns eben, ob es besser ist, wenn er sich nur einmal - dafür gleich deutlich - umstellen muss, oder wenn er eine kleine Veränderung nach der anderenverarbeiten kann/muss. Wahrscheinlich hat beides seine Vor- und Nachteile.

lg Norea

Inaktiver User
02.11.2006, 18:37
@ dxb33: *handreich* Wie schön zu wissen, dass man nicht alleine ist! :freches grinsen: Dann können wir ja gemeinsam träumen, dass nach dem Umzug alles besser wird.
Auch dir gute Nerven! lg Norea

Inaktiver User
02.11.2006, 18:43
hallo

Das kann ich nachempfinden , mit dem Durchschlafen wollen
Total sogar.

Meinen Sohn stillte ich 9 Monate. Der schlief eigentlich
ab diesem Zeitpunkt dann durch. Wie ein Sack.


Meine Tochter????? :heul:

Ich hab sie 3 Monate gestillt, obwohl ich Milch hatte wie
eine Weltmeisterkuh. (Ich hab sogar abgefüllt und eingefroren)
Sie konnte die Milch nicht schlucken, so düste die raus aus
der Brust.
Geheule, Stress pur, Nerfen blank, ... = abgestillt!

Unsere Tochter schlief jahrelang nicht durch!!
Egal was wir gegeben hatten, egal wie oft wir sie
untersuchen haben lassen, egal was wir alles taten
Sie schlief nicht
Sie schlief auch nie Mittags, geschweige Abends
Sie hat sich nie in den Kinderwagen gelegt!
Immer gewehrt. Sogar bei den Vorsorgeuntersuchungen
haben wir sie drücken müssen, damit sie mal liegen bleibt!

Ich hab jahrelang , im halbstündigen Rhytmus geschlafen
(das könnt ihr glauben oder nicht, es war so und ich war
nur noch ein "Schein" - aber kein "Sein")

Eine Mutter damals mit 4 Kindern meinte:" Ab der Schule
wirds besser. " Supertoll.
Aber ab da, tatsächlich hat es sich langsam eingespielt, das
Madame schlief.

Es gab Nächte , da stand ich am Bettchen mit weichen
Knie, oft erkältet und dachte, " jetzt hauts mich gleich um!"
Aber es ging dann doch immer irgendwie.

Tja was soll man machen?
Ich glaube es annehmen... das sollte man

Mir blieb nichts anderes damals übrig ,denn wir haben
alles probiert was uns empfohlen wurde, vom Essen bis
Trinken , von Allem...
Nur die Zeit hat es gerichtet

Ich wünsch dir aber viel Kraft und gute Nerfen

L.G.

xanidae
02.11.2006, 19:30
@norea
ich würde auch das obst weglassen oder zumindest reduzieren.
vielleicht kannst du ja reisflocken und einen milchbrei fürs gschmäckle mischen, so peu a peu einen löffel vom milchbrei dazu, damit er ihn akzeptieren lernt. nur so eine idee

du hast natürlich eine sehr stressige zeit hinter und vor dir und lebst mittendrin. da ist es echt schwierig zeitinseln zu finden.

ich drück dir die daumen, dass alles besser wird im neuen haus!

MarieHelen
02.11.2006, 19:38
huhu,

die idee von xanidae klingt sehr probierenswert :-) die milch ist ja das, was satt macht!

mh

Inaktiver User
02.11.2006, 20:01
huhu,

die idee von xanidae klingt sehr probierenswert :-) die milch ist ja das, was satt macht!

mh

mh auch ... ich glaube es ist nicht wirklich der Hunger, der wach macht ... nicht in dem Alter...

MarieHelen
02.11.2006, 20:24
@apfeltasche: ja, ok ich weiß was du meinst.
ich würde auch nicht so weit gehen und norea empfehlen, den Brei mit 3er Bananenmilch und 10g butter anzurühren ;-) bloß mußte ich daran denken, wie wir anfangs unseren allergiegefährdeten sohn abend mit obst-getreide-brei fütterten und uns wunderten, warum er morgens um vier immer wach wurde, bis die kinderärztin uns erlöste und meinte, mit milch angerührt sei das ganze sättigender und so war es dann auch... langzeitziel ist ja schließlich der milchbrei am abend - oder? (mal unabhängig vom durchschlafen)

einen schönen abend und ruhige nacht wünsche ich euch!
mh

Inaktiver User
03.11.2006, 07:17
Guten Morgen!

Die letzte Nacht war viieeeel besser.
Sie hat damit begonnen, dass Jonathan gestern um halb 5 unbedingt gestillt werden wollte. Da er zu Mittag sehr wenig gegessen hatte, es für den Abendbrei aber noch zu früh war (zumindest laut Winterzeit), habe ich ihn trinken lassen. Er ist dabei fast eingeschlafen, also habe ich ihn wie er war (im Jogginganzug) ins Bett gelegt und abgewartet, was passiert. Er ist eingeschlafen und wurde das nächste Mal wach, als LG und ich schon lange im Bett lagen.
Offensichtlich hat er die Zeitumstellung noch nicht verkraftet und wollte gestern einfach nicht länger aufbleiben müssen. Es wird wohl noch dauern, bis er wieder regelmäßig bis 18 Uhr aufbleibt. (Dabei wollten wir ihn eigentlich langsam auf 19 Uhr bringen, damit er morgens länger schläft, aber das ist in nächster Zeit sicher zuviel verlangt.)
Um vier hat er sich ein zweites Mal gemeldet. Zuerst wollten wir ihn nur mit Tee und Schnuller beruhigen, aber dann habe ich doch gestillt. Er hat dann nochmal eineinhalb Stunden geschlafen. Kurz vor sechs sind wir aufgestanden.
Was war also anders? Kein Abendbrei, Kräutertee statt Wasser und er hat wieder viel länger und tiefer geschlafen.
Heute abend werde ich es vielleicht nur mit Reisbrei versuchen oder wieder nur stillen. Vielleicht lässt sich so der Erfolg wiederholen.
Danke euch allen für eure Tipps und euren Zuspruch!
lg Norea

xanidae
03.11.2006, 08:30
super! dann hoffen wir mal, dass es besser wird.

was mir noch einfiel:
du kannst auch die reisflocken auch mit mumi anrühren! vielleicht mag er das.

ich hab mich mal bei zwei stillmüttern erkundigt und beide sagen, dass sie abends nach dem abendbrei noch mal stillen bzw. die eine mit dem älteren kind, sagte sie hätte den abendtrunk als letztes abgestillt.

Inaktiver User
03.11.2006, 12:59
@ xanidae: Um Reisflocken mit Mumi anrühren zu können, müsste ich beim Abpumpen noch etwas herausbringen. :smirksmile: Abpumpen hat bei mir die ganze Zeit über nur dann gut geklappt, wenn die Brust wirklich voll war und das ist sie jetzt einfach nicht mehr. Daher werde ich die Reisflocken mit Wasser anrühren und danach stillen. Ich bin jetzt nur gespannt, was Jonathan zu dem Brei sagt, wenn so gar kein Geschmack drin ist. :knatsch: lg Norea

Sauvi
03.11.2006, 13:49
Hallo!
also, ich kann leider nicht aus Erfahrung sprechen, aber wenn ich mich richtig erinnere hat meine Schwester bei ihrem Kind mit folgender Theorie (Empfehlung vom Ki-Arzt?) Erfolg gehabt:
Nachts statt Milch nur Wasser anbieten, damit sich das Kind daran gewöhnt, dass es nachts nichts gibt.
Ich glaube mich zu erinnern, dass das bei meiner Nichte gut funktioniert hat.
Außerdem hat sie schon sehr früh im eigenen Zimmer geschlafen. Feste Einschlafrituale von Geburt an haben dazu geführt, dass Einschlafen nie ein Problem war.
Morgens gabs dann Milch, abends Reisflockenbrei.

Also, wie gesagt, das ist aus zweiter Hand und es ist auch schon ne Weile her, so dass ich mich nicht mehr im Detail daran erinnere. Aber ich finde es hört sich schlüssig an, ich frage mich nur, was man macht, wenn das Kind nachts eben hungrig ist und Wasser nicht ausreicht. :wie?:

Liebe Grüße und viel Erfolg, egal mit welchen "Rezept",
Sauvi

Popomaus
03.11.2006, 13:57
...

whiskia
03.11.2006, 14:12
Hallo Norea!

Hier noch eine Beobachtung jenseits der Ernährung: Meine Tochter schlief wieder ruhiger, als ich sie nicht mehr in ihren Schlafsack steckte, sondern sie unter einer Bettdecke schlafen konnte. Das habe ich allerdings erst so mit 18 Monaten gemacht. Seitdem hat sie sich offensichtlich nicht mehr so "verwurstelt" nachts und ist weniger aufgewacht.
Ich persönlich fand es auch immer super, dass die Kleine in "Greifnähe" neben unserem Bett schlief, so waren ein beruhigendes Streicheln oder Schnuller geben kein Problem. Wir hatten dadurch immer relativ entspannte Nächte.
Wir sind vor ein paar Monaten in ein Haus umgezogen und da hat sie jetzt auch ein eigenes Zimmer. Sie hatte vorher zwei Jahre lang in unserem Zimmer geschlafen und ich habe mir ewig viel Gedanken um die Umstellung aufs alleine schlafen gemacht. Wir haben es dann trotzdem ab der ersten Nacht probiert und siehe da, es klappte! Jetzt ist es so, dass sie zwei, drei Mal im Monat nachts zu uns ins Bett kommt und da darf sie dann auch bleiben.

Ich wünsche Dir weitere erfolgeiche Nächte und einen guten umzug!!

Liebe Grüße,

Whiskia

Bauschundbogen
03.11.2006, 15:40
Daher werde ich die Reisflocken mit Wasser anrühren und danach stillen. Ich bin jetzt nur gespannt, was Jonathan zu dem Brei sagt, wenn so gar kein Geschmack drin ist. :knatsch: lg Norea

Wenn sich der Kleine damit gar nicht anfreunden mag (was ich nachvollziehen könnte): Hirseflocken sind auch relativ gut verträglich und glutenfrei und haben außerdem einen leicht süßen Eigengeschmack, sind also weniger fade als Reis.
Oder du probierst es mal abendsmit Kartoffelbrei für Babys (gibt es "instant" von verschiedenen Babykost-Herstellern)
LG B&B

Inaktiver User
03.11.2006, 18:57
@ B&B: Also nur Reis mit Wasser geht schon mal gar nicht. Die findet Jonathan einfach bääh. (Ich übrigens auch.) Er hat nur ein paar Löffel voll gegessen, danach habe ich gestillt. Morgen versuche ich es mit Hirse, die isst Jonathan in Kombination mit Obst sehr gerne. Mal sehen, ob er sie auch pur mag.

@ whiskia: Jonathan bewegt sich im Schlaf fast gar nicht, er verwurstelt sich daher im Schlafsack auch nicht. Ich glaube also nicht, dass der Schlafsack für ihn ein Problem ist.
Bei euch hat das mit dem Umzug und gleich im eigenen Zimmer schlafen also gut geklappt? Derzeit tendiere ich dazu, es auch so zu machen. Aber ganz sicher bin ich noch nicht. Wahrscheinlich entscheiden wir das dann eher spontan...

@ Sauvi: Beim nächtlichen nur Wasser geben haben wir genau das Problem, das du auch angesprochen hast: Was tut man, wenn das Kind wirklich Hunger hat? Jonathan lässt sich mit Wasser oder Tee überhaupt nicht beruhigen. Möglicherweise isst er tagsüber zu wenig, aber ich weiß auch nicht, wie ich ihn dazu bringen sollte, mehr zu essen. :wie?:

lg Norea

AnnaK
03.11.2006, 20:50
Huhu Norea,

statt Hirse könnte ich Dir auch noch Polenta empfehlen, die wird ja normalerweise eh mit Wasser statt mit Milch gekocht. Und ich mache Chiara an eher fade Breie entweder eine Prise Zimt oder eine Prise Basilikum. Vielleicht mag Jonathan das auch?

Liebe Grüße und eine hoffentlich entspannte Nacht,
Anna

whiskia
03.11.2006, 20:54
Hallo Norea!

Ja, Umzug und gleich im eigenen Bett schlafen hat gut geklappt. Unsere Tochter war da aber auch schon zwei Jahre alt. Sie war vorher öfter mit in dem Haus und wir haben ihr ihr Zimmer gezeigt. Das fand sie irgendwie toll und sie war stolz, es dann noch vor dem Umzug zum Beispiel der Oma zu zeigen. Auch war sie dabei, als ein paar Tage vorher ihr Bettchen aufgebaut wurde und ich habe festgestellt, dass sie es sehr beruhigend fand, dass es für sie einen festen Platz gibt, sie sozusagen willkommen ist und auf jeden Fall mit umziehen darf. Vorher habe ich mir aber auch nen Kopf gemacht, wollte sogar mal zwei Betten aufstellen für die erste Zeit...
MAcht es am besten so, wie ihr Euch wohlfühlt und wie es für alle am wenigsten "Theater" gibt. Ihr habt mit dem Umzug weiß Gott genug Stress. Da könnt ihr das mit dem eigenen Zimmer notfalls auch noch später in Ruhe angehen.
Übrigens glaube ich auch, dass ein bevorstehender Umzug ein Baby/Kleinkind schon vorher unruhig machen kann. Meine Tochter hat zum Beispiel als klar war, dass wir umziehen würden, keinen Mitagsschlaf mehr gemacht :knatsch: Außerdem schlief sie plötzlich nur noch mit mir zusammen im großen Bett ein und wir mussten sie dann in ihre eigenes Bett verfrachten. Ich dachte immer sie kriegt nichts mit, aber im Nachhinein denke ich, das hing damit zusammen.

Liebe Grüße,

Whiskia

Inaktiver User
04.11.2006, 19:19
Hallo!

@ Anna: Zimt! Das ist DIE Idee. Werden wir als nächstes probieren.
Derzeit sind wir bei abends fast nur stillen angelangt, Brei mit Wasser und ohne Obst schmeckt nicht so toll. Aber da uns das schon 2 sehr, sehr viel ruhigere Nächte verschafft hat, nehme ich es in Kauf.

@ whiskia: Wir nehmen Jonathan regelmäßig auf die Baustelle mit, er kennt das Haus. (Mein Papa meinte heute, jetzt könnten wir doch wirklich bald "Haus" statt "Baustelle" sagen. :smile: ) Man merkt ihm auch an, dass er sich sehr freut, wenn wir ins Haus kommen. Er scheint sich dort insgesamt sehr wohl zu fühlen. So gesehen mache ich mir um den Umzug keine allzu großen Sorgen. Wir haben uns gedacht, dass wir ihn, wenn es wirklich ernst wird, schon tagsüber mit ins Haus nehmen und dann am Abend einfach nicht mehr in die Wohnung zurückfahren. Er soll sehen, wie alles ankommt und nicht am Abend in ein Haus kommen, in dem auf einmal die Möbel aus der Wohnung stehen. Ob das eine gute Idee ist, wird sich natürlich erst zeigen, aber ich glaube, dass es so besser ist.

lg Norea

Sauvi
05.11.2006, 13:43
Hallo nochmal,

also zu Zimt fiel mir gerade nur spontan ein, dass letztlich ein Bericht kam, dass Zimt mit irgend einer Substanz versetzt ist, die meist über dem Grenzwert liegt und das sei besonders für Kinder gefährlich.
Ich weiß, wenn man danach geht, darf man gar nichts mehr essen, aber ich wollte es trotzdem gesagt haben!
LG
Sauvi

Inaktiver User
05.11.2006, 14:43
@ Sauvi: So was in der Art habe ich fast erwartet. :unterwerf: Wäre ja zu schön gewesen, wenn ich irgendwas bedenkenlos in den Brei mischen hätte können.
Ich habe zu dem Thema mal gegoogelt und bin auf den Bericht gestoßen, den du vermutlich gemeint hast. Bei manchen Untersuchungen, die so gemacht werden, weiß man ja wirklich nicht mehr, ob man das jetzt ernst nehmen soll oder ob es nur Panikmache ist. :knatsch:
Trotzdem danke für den Hinweis!
lg Norea

MarieHelen
05.11.2006, 18:09
Heute beim Babytreff wurde noch Mandelmus als Geheimtip zur Verbesserung des Milchbreis genannt - ich gebe es ungeprüft weiter! :-)

LG
MH

xanidae
05.11.2006, 19:39
mandelmus ist ganz toll, wurde auch in der weledazeitschrift beworben...:erleuchtung:

wegen dem brei würde ich mich nicht verrückt machen. wenn er es nicht mag, dann lass es und stille wieder.

Yuli
07.11.2006, 09:41
Hallo! Norea, wie alt ist Jonathan denn? Sorry falls ich es ueberlesen habe. Meine Tochter (13 Monate) mag Brei schon einige Zeit ueberhaupt nicht mehr. Auch ihren bisherigen Lieblingsbrei (Griessbrei) nicht mehr. Das macht die Ernaehrung bei uns gerade etwas schwierig, weil sie auch nicht mehr gefuettert werden will, aber das Selberessen noch so gar nicht klappt, und sie ausserdem alles andere interessanter findet als essen... das fuehrt dann dazu, dass sie nachts Hunger hat *seufz*. In den letzten Naechten wollte sie ewig gestillt werden und das will ich jetzt einstellen - mich nervts allmaehlich, obwohl ich immer gerne gestillt habe. Wir werden es damit versuchen, dass mein Mann sich waehrend der Umstellung nachts um sie kuemmert und ihr nur noch Wasser gibt - wenn ich komme will sie sowieso nur an die Brust. Ich hoffe sie wird sich dann irgendwann daran gewoehnen, tagsueber mehr zu essen und besser schlafen.... werde berichten.
Yuli

Inaktiver User
08.11.2006, 20:08
@ Yuli: Jonathan wird in ein paar Tagen 10 Monate alt. Er ist der totale Breiesser, alles andere isst er nur, wenn ihm danach ist. Also an einem Tag isst er Brei mit vielen, auch großen Stücken, am nächsten Tag streikt er, wenn er Brei mit Stücken essen soll.

@ all: Bis heute waren unsere Nächte super. Und nicht nur das, Jonathan hat auch in der Früh länger geschlafen. Ich habe ihm abends soviel Reis- oder Hirsebrei mit Wasser gegeben, wie er essen wollte und danach gestillt. Durch das längere Schlafen hat sich sein Tagesrhythmus umgestellt und ich bin dazu übergegangen, ihn zum Frühstück nicht mehr nur zu stillen. Also isst er in der Früh Obstbrei, Mittagessen gibt es jetzt früher (um 12 statt um 2) und um 3 den Nachmittags"snack". Genau der macht uns anscheinend gerade Probleme. Ich dachte, um 3 könnte ich ruhig noch Obst füttern. Aber jetzt hat Jonathan scheinbar solche Bauchschmerzen, dass er alle halben Stunden schreiend aufwacht.
Wenn ich ihm schon um 3 kein Obst mehr füttern kann, was könnte ich ihm dann geben? In meinem Beikostbuch ist eigentlich bei jedem Essen Obst dabei.
Ach ja, was ich noch fragen wollte: Woher bekomme ich Mandelmus?

lg Norea

xanidae
08.11.2006, 20:16
mandelmus gibt es im reformhaus oder bioladen.

was für obst fütterst du? sind die bauchschmerzen bei allem? frisch oder aus dem glas? vielleicht nur gekocht? gibst du es pur oder mit getreide?

viele fragen...

bei magendarmgeschichten soll banane und auch karotte (die man gut mit apfel oder birne mischen kann) gut sein - vielleicht lindert das auch euer problem.

Inaktiver User
09.11.2006, 08:09
Ich füttere in erster Linie Äpfel, weil wir die selber haben. Normalerweise koche ich sie, hin und wieder - wie gestern - gibt es sie roh. Gekochte Äpfel machen tagsüber kein Problem, abends sollte ich sie anscheinend nicht geben. Roher Apfel war zumindest gestern ganz schlecht. (Wobei mir das bisher nicht aufgefallen wäre.)
Wenn es Obst aus dem Gläschen gibt, dann ist das normalerweise Birne, Pfirsich oder Banane, einzeln oder mit Apfel gemischt.
Ich mische das Obst fast immer mit Getreideflocken, beim Mittagessen gibt es als Nachspeise manchmal Obst (gekocht) pur.

Carlali
09.11.2006, 13:07
Warum hast Du denn das Mittagessen auf 12 Uhr vorgezogen? Meine Tochter (12 Monate) bekommt um 11:30 ein bisschen Brot, Joghurt oder Obst. Dann macht sie Mittagsschlaf und bekommt dann Mittagessen um 14:30. Da ist sie dann ausgeschlafen und hat richtig Hunger. Sie isst viel mehr als früher (als ich ihr noch um 12 das Mittagessen gegeben habe). Ein richtiger Nachmittagssnack fällt weg. Wir sind dann immer unterwegs und sie bekommt halt mal einen Keks oder ein Stück Afel o.ä. auf die Hand. Abendessen (milchbrei) gibt es dann gegen 18:30. Ich denke nicht, dass Dein Sohn, wenn er um 14 Uhr gegessen hat, um 15 uhr nochmal wirklich was braucht. Lieber weniger vernünftige Mahlzeiten als zuviele Snacks, finde ich. Wenn er abends richtig hungrig ist, isst er bestimmt auch mehr Brei. Meine Tochter isst am liebsten Hafer-Apfel von HIPP. Der schmeckt wirklich nicht schlecht und ich mache kein zusätzliches Obst o.ä. dran.

Wie waren denn die letzten Nächte?

Gruss, Carlali

Ameise400
09.11.2006, 13:28
Ich gebe meinen beiden auch gerne mal Milchreis, Porridge oder Joghurt als Nachmittagssnack. Den brauchen sie auch noetigst, weil ab ca. 16/17 Uhr die Quengelzeit anfaengt und so kommt nicht noch Hunger hinzu...

Kann es sein, dass Jonathan eine Apfelallergie hat? Obstallergien sind doch recht haeufig.

Yuli
09.11.2006, 17:12
Mein Kinderarzt sagte, ich sollte 3 Mahlzeiten UND 3 Snacks geben, also lieber viele kleine als mehrere große Mahlzeiten, weil das besser verträglich sein.
Aber meinst du, die Schlafprobleme hängen wirklich mit der Ernährung zusammen? In dem Alter lernen die Kleinen so viel und nehmen so viel auf, dass sie manchmal Probleme haben alles zu verarbeiten, und deshalb unruhiger schlafen. Und denk an unser aller Mantra: esistnureinephaseesistnureinephaseesistnureinephas e....

Inaktiver User
09.11.2006, 18:59
@ Yuli: Also nach der Erfahrung der letzten Woche glaube ich wirklich, dass die Schlafprobleme mit dem Essen zusammenhängen. Seit ich abends kein Obst mehr füttere, schläft Jonathan durchgehend soviel besser, das kann kein Zufall sein.

@ Ameise400: An eine Allergie glaube ich eigentlich nicht, weil er die Probleme anscheinend nur hat, wenn er spät noch Obst (Apfel) isst. So geht es doch manchmal auch Erwachsenen, dass sie gewisse Dinge abends nicht essen sollten, oder?

@ Carlali: Das Mittagessen habe ich vorgezogen, weil mir aufgefallen ist, dass Jonathan um diese Zeit den meisten Hunger hat. Deshalb habe ich den Obstbrei, der ja als Zwischenmahlzeit gedacht war, und das Mittagessen vertauscht. Davor hatten wir ungefähr die gleichen Essenszeiten wie ihr und die haben auch gut funktioniert.
Das Problem ist ja nicht, dass er den Abendbrei grundsätzlich nicht isst, sondern dass er ihm ohne Obst nicht schmeckt.

@ xanidae: Mandelmus ist ja ein echter Luxusartikel. :ooooh: Hoffentlich schmeckt es Jonathan wenigstens.

lg Norea

Carlali
09.11.2006, 19:06
Das Mandelmus ist aber wohl super ergiebig!!!!
Eine Freundin meinte allerdings es rieche nach Sperma. :ooooh:

MarieHelen
09.11.2006, 21:37
urghs, und ich habe das zeug ins gespräch gebracht :-)))