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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ..und so denken frauen



Inaktiver User
31.10.2006, 11:01
hier den link zu einem artikel basierend auf dem buch 'the female brain'. wirklich interessant!!

http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=14984&CategoryID=82



m

Inaktiver User
31.10.2006, 11:29
Nun ja, ich finde: "wirklicher Rübenmumpitz!


*schüttel*

Inaktiver User
31.10.2006, 11:43
na, dann 'schüttle' dich ruhig weiter gyldenstern

andere finden ihn vielleicht doch lesenswert...

:freches grinsen:

Inaktiver User
31.10.2006, 11:44
na, dann 'schüttle' dich ruhig weiter gyldenstern

andere finden ihn vielleicht doch lesenswert...

:freches grinsen:
Ja, man sollte es lesen.............aber man muss es ja nicht gut finden.

Inaktiver User
31.10.2006, 11:53
Ja, man sollte es lesen.............aber man muss es ja nicht gut finden.

von 'muss' war ja hier keine rede.
gut oder nicht? wer ein bisschen 'hormongesteuert' ist, kann für sich vielleicht was 'rauspicken'...:smirksmile:

Kraaf
31.10.2006, 11:55
Nach einer von Brizendine zitierten Studie denken 85 Prozent der Männer zwischen 20 und 30 alle 52 Sekunden Sex, Frauen zwischen ein- und viermal am Tag.

... und doch gibt es einen Bricom-Sexforumsbereich.

:fluestertuete: ein Wunder!


:smirksmile: Kraaf

Inaktiver User
31.10.2006, 11:56
von 'muss' war ja hier keine rede.
gut oder nicht? wer ein bisschen 'hormongesteuert' ist, kann für sich vielleicht was 'rauspicken'...:smirksmile:
Wer ist denn NICHT hormongesteuert?
:cool:

Inaktiver User
31.10.2006, 12:02
männer:freches grinsen::freches grinsen:

Inaktiver User
31.10.2006, 12:08
männer:freches grinsen::freches grinsen:
ich gestehe: ich manchmal auch - völlig willenlos den Trieben ausgeliefert - und wenn es der Schuh-Kauf-Trieb ist

Inaktiver User
31.10.2006, 12:18
- und wenn es der Schuh-Kauf-Trieb ist


yep, den kenne ich nur allzu gut! von schuhen kann frau nie zuviel haben.

Inaktiver User
31.10.2006, 12:19
yep, den kenne ich nur allzu gut! von schuhen kann frau nie zuviel haben.
die machen auch viel weniger Ärger als Kerle :freches grinsen:

Kraaf
31.10.2006, 12:25
Jaja. Mähen aber auch keinen Rasen.... *püh!*

Inaktiver User
31.10.2006, 12:25
"die machen auch viel weniger Ärger als Kerle"

darum lieben wir sie ja!
(die kerle meine ich....:freches grinsen:)

Inaktiver User
31.10.2006, 12:26
und rasenmähen mache ich auch selber, dazu braucht es doch keinen mann??

Inaktiver User
31.10.2006, 12:29
Jaja. Mähen aber auch keinen Rasen.... *püh!*
Kommst Du bei mir vorbei - mein Herzblatt müsste ich mit der Knarre bedrohen, bevor der den Rasen mäht....
Das mache ich lieber gleich selbst (ausserdem kann ich es viel besser :smirksmile: )

Inaktiver User
31.10.2006, 14:32
Während Sarah fragt, ob Nick eine Freundin habe, suchen ihre Augen sein Gesicht nach Reaktionen ab. Wird es angespannt? Beisst er auf die Zähne? Was immer er tut, ahmen ihre Augen, ihre Gesichtsmuskeln, ihr Körper instinktiv nach. Sie atmet im Gleichtakt mit ihm. Sie nimmt seine emotionalen Signale auf, jagt sie durchs Gehirn und sucht auf ihrer emotionalen Datenbank nach einem Treffer. Ihr Gehirn stimuliert Schaltkreise, als wären es nicht sein Körpergefühl und seine Emotionen, sondern ihre. Sie kann sie identifizieren und vorwegnehmen. Sie wird ein menschlicher Gefühlsdetektor.

Ihr Gehirn findet einen Treffer. Der Treffer sagt: Verschrecktheit, Angst, kontrollierte Panik. Als Nick zu sprechen anfängt, verfolgt ihr Gehirn genau, ob Tonfall und Inhalt zusammenpassen. Die Stimme ist zu aufgebracht für seine Unschuldsversicherungen. Die Augen sind zu unruhig. Nichts passt zusammen. Er lügt. Sie versucht, nicht zu weinen, vergeblich. Nick sieht sie verwirrt an. Er kann ihr nicht folgen.



Bin ich also nicht die Einzige :freches grinsen:

nathaliethor

Kraaf
31.10.2006, 14:36
Er kann ihr nicht folgen.

Wie auch, wenn sie sich quasi in seinem Inneren breit gemacht hat. Erinnert an die Weltraummonsterfilme, die am Schluss dann grinsend und schäumend durch die Bauchdecke heraushüpfen....

Und du, du bist also auch so eine? Soso.

grinzt
Kraaf

Inaktiver User
31.10.2006, 14:47
@Kraaf

kleine Monster, ja? Nix da. Richtig lesen:


Sie atmet im Gleichtakt mit ihm. Sie nimmt seine emotionalen Signale auf, jagt sie durchs Gehirn und sucht auf ihrer emotionalen Datenbank nach einem Treffer.


Emotions-Screening!!

:freches grinsen: nathaliethor

Inaktiver User
31.10.2006, 14:48
Bin ich also nicht die Einzige :freches grinsen:

nathaliethor
Es soll gerüchteweise auch Männer mit emotionaler Intelligenz und Intuition geben.

Inaktiver User
31.10.2006, 14:49
.. gerüchteweise auch Männer mit emotionaler Intelligenz und Intuition geben.


I heard it through the grapevine... düdeldü und dideldo... (hier fehlt noch ein Notensmiley)
nathaliethor

Inaktiver User
31.10.2006, 15:42
Das ist nicht, was man hören will. Das Wort Hormonzicke macht keine Freude. Kein Mann schaut besonders verständnisvoll, wenn man «sorry, PMS» sagt als Entschuldigung für einen absurden Krach, den man losgetreten hat. Wie sollte er? Frauen kennen den monatlichen Tsunami in ihrem Gefühlshaushalt. Aber besonders wohlwollend stehen die meisten dem Zyklus nicht gegenüber, der sie euphorisch und zehn Tage später niedergeschlagen oder aufsässig machen kann.

das ist aber schon was wahres dran... (aber zugegeben, ist nicht wirklich was neues..)

Inaktiver User
31.10.2006, 15:57
Der monatliche Tsunami wird von mir (Frau mit eigenem Tsunami) aber auch nicht als Entschuldigung für krasse Aussetzer angenommen......ich verusche mich ja schliesslich (meist) auch zu beherrschen!

Was sollen den die Männer als Entschuldigung anbringen - akuter Samenstau führte zu Blutleere im Hirn?
Das lassen wir ja auch nicht gelten, oder?

smarti
31.10.2006, 16:19
Tja, Frauen und Männer passen halt einfach net zam :)

Ist eigentlich schon witzig, dass man eigentlich sein Leben lang (auch wenns unbewusst ist) auf der Suche nach dem einen Mann ist und sich dann mit solchen Dingen rumschlagen muss.

Inaktiver User
31.10.2006, 16:24
Lust kommt im weiblichen Gehirn nur auf, wenn die Füsse warm sind.



So ist es!!!!!!!:freches grinsen:

Ciao
Helga

Inaktiver User
31.10.2006, 16:30
Der monatliche Tsunami wird von mir (Frau mit eigenem Tsunami) aber auch nicht als Entschuldigung für krasse Aussetzer angenommen......ich verusche mich ja schliesslich (meist) auch zu beherrschen!

Was sollen den die Männer als Entschuldigung anbringen - akuter Samenstau führte zu Blutleere im Hirn?
Das lassen wir ja auch nicht gelten, oder?

darum geht es ja! die männer sind diesen schwankungen nicht ausgesetzt. ich habe schon manchmal durchgebrannte sicherungen da oben kurz vor meinen tsunami. wirklich unglaubliche sachen. da nützt beherrschen nix. ehrlich. dauert aber nicht lange, kommt trotzdem regelmässig vor.

männer sind eher konstant, wenigstens die paar exemplare, die mir über den weg gelaufen sind bis jetzt...:freches grinsen:

Inaktiver User
31.10.2006, 16:49
männer sind eher konstant, wenigstens die paar exemplare, die mir über den weg gelaufen sind bis jetzt...


Du kennst meinen nicht - ER ist das Mädchen in unserer Beziehung.

Inaktiver User
31.10.2006, 17:45
Du kennst meinen nicht - ER ist das Mädchen in unserer Beziehung.

vielleicht ist er, wie obelix, als kind in den topf gefallen:freches grinsen:

Levade
31.10.2006, 18:53
Es soll gerüchteweise auch Männer mit emotionaler Intelligenz und Intuition geben.

Die sind (latent) schwul. Das haben wir doch letztens schon gelernt, Gyldensternchen. :freches grinsen:

Levade
31.10.2006, 18:57
Ich bin ja ein grosser Freund von solchen und anderen Studien.

Letztens brachte ich das Weltbild meines Mannes in Unordnung, als ich - trotz meiner Tage - einfach permanent gut drauf war.
Als ich meinem Süssen erzählte, ich hätte eben meine Tage, meinte der:

"Wie jetzt...?¿" :freches grinsen:

Inaktiver User
31.10.2006, 19:21
Letztens brachte ich das Weltbild meines Mannes in Unordnung, als ich - trotz meiner Tage - einfach permanent gut drauf war.
Als ich meinem Süssen erzählte, ich hätte eben meine Tage, meinte der:

"Wie jetzt...?¿" :freches grinsen:

und ich muss aufpassen, dass meiner jetzt nicht plötzlich mit kinderwunsch daherkommt, da ich mal erwähnte, dass wenn ich schwanger bin, meine schwankungen komplett verschwinden...:freches grinsen::freches grinsen:

Inaktiver User
31.10.2006, 20:32
Die sind (latent) schwul. Das haben wir doch letztens schon gelernt, Gyldensternchen. :freches grinsen:
Mein bester Freund ist bisexuell, vielleicht ist das näherungsweise vergleichbar.
Mein Partner ist aber nicht latent schwul - von sämtlichen Schwulen im näheren Bekanntenkreis bestätigt.

Ganz ehrlich: ich habe mich mehrfach auch im Kollegenkreis positiv überraschen lassen - manchmal glaube ich an so etwas wie Erwachsenenbildung.

Inaktiver User
31.10.2006, 20:34
vielleicht ist er, wie obelix, als kind in den topf gefallen:freches grinsen:
Wenn ich wüsste, in welche Töpfe genau dieser Mann gefallen ist ............wäre ich einige Schritte weiter.
Auf den ersten Blick beneiden mich weibliche Mitmenschen um ihn, auf den zweiten Blick bekomme ich all ihr Mitleid.

Lolalo
31.10.2006, 23:01
...

Inaktiver User
01.11.2006, 08:44
tja, wenn sich sogar die wissenschafter darüber streiten, ob wir nun ähnlich sind oder nicht..

ich erkenne mich (und auch meinen freund und andere vetreter des starken/schwachen geschlechts) aber in der ersten studie besser.. ich denke schon allein die enormen fysischen unterschiede zwischen mann & frau weisen darauf hin, dass es diese psychisch auch geben muss:erleuchtung:

Inaktiver User
01.11.2006, 09:25
Ich bin da bescheidener.

Ich wäre schon glücklich, wenn sich - es gibt hoffnungsvolle Ansätze - die Wissenschaft langsam mal damit anfreundete, flächendeckend nicht davon auszugehen, dass Mensch = Mann ist, sondern dass es Unterschiede gibt zwischen Männern, Frauen, Mädchen, Jungen (ja, auch zwischen Erwachsenen und Kindern. Kinder sind keine Miniatur-Erwachsene), die sich beispielsweise signifikant in der Wirkung von Medikamenten zeigen. Medikamente werden immer noch vorwiegend an männlichen Probanden getestet, auf deren Organismus sie aber ganz anders wirken können als auf den Weiblichen. Bestimmte Erkrankungen zeigen bei Männern und Frauen unterschiedliche Erscheinungsformen, beschrieben und entsprechend in den Köpfen verankert sind häufig nur die der Männer. Kritisch das Ganze auch für kids - für sie gibt es nur sehr wenige wirklich spezifisch entwickelte Medikamente - geringere Dosierungen von Medikamenten für Erwachsene dagegen sind oft ein Vabanque-Spiel und kreuzgefährlich.

Für mich wäre es mal ein Anfang, DORT mit sauberer Differenzierung, und zwar ohne Polemik in Hinblick auf die Fragestellung, welches Geschlecht nun die Krone der Schöpfung mit Herrschaftsanspruch darstellt, anzusetzen. Vielleicht ergeben sich im Rahmem solcher Studien dann auch nach und nach differenzierte Betrachtungen aus dem Bereich der Neurologie/Neuropsychologie, die ohne (ab)wertende Subtexte auskommen und statt des Konkurrenz- den Komplementäraspekt betonen.

Bissken OT, aber - ich bin gerade Tsunami-Katastrophengebiet :freches grinsen:

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
01.11.2006, 09:49
war doch gar nicht so bescheiden? und eines ist ja wohl klar, ohne einander können wir eh nicht...


Bissken OT, aber - ich bin gerade Tsunami-Katastrophengebiet :freches grinsen: Grüssle Seawasp

haha, Tsunami-Katastrophengebiet, super-ausdruck! hast mein volles verständnis...:freches grinsen:

Inaktiver User
01.11.2006, 10:44
...die ohne (ab)wertende Subtexte auskommen und statt des Konkurrenz- den Komplementäraspekt betonen.
Aber Konkurrenz und Koplementarität sind doch nur zwei Seiten desselben Spiels :erleuchtung: .

Erinnert mich an eine kurze Fabel von Alfred Döblin, in welcher die Tiere beschliessen, neuerdings in Frieden nebeneinander zu leben.
Natürlich geht alles nach kurzer Zeit drunter und drüber, und zum Schluß sind die Antilopen wieder froh, gejagt zu werden, und die Tiger wieder froh, Antilopen zu reissen :zwinker:.

Konkurrieren die jetzt oder sind die komplementär :freches grinsen: ?

Inaktiver User
01.11.2006, 11:04
Komplementär schliesst gesunde Konkurrenz nicht aus, erkennt aber an, dass ANDERS nicht SCHLECHTER ist.

Viele Wege führen nach Rom.

Grüssle
Seawasp

Lolalo
01.11.2006, 12:14
...

Inaktiver User
01.11.2006, 12:25
na gut, die andere untersuchung wurde aber genauso professionell durchgeführt. es gibt ja nicht 'entweder/oder'. und dass nur umfeld und erziehung die grössere rolle spielen soll, so quasi nach dem motto, jedes kind kommt als ein weisses blatt papier auf der welt, das zuerst beschriftet werden muss, da wehre ich mich vehement dagegen.

selber cooles mami von 3 kids:cool: kann ich nur sagen, obwohl sie alle die gleichen voraussetzungen hatten/haben, sie sind soooo verschieden und waren es schon als sie rauskamen (und vorher auch, im bauch drin). auch die mädchen im vergleich zum junior.

Inaktiver User
01.11.2006, 13:10
@Seawasp:
Für mich heissen eigentlich solche Ergebnisse immer, daß unsere zwar die beste aller Welten ist, bloß dummerweise in einem Sinn, der individuelles Glück und Leid bei weitem transzendiert.

Bleibt einem wohl nur das Auskosten :yeah:.
Oder der Buddhismus :knatsch:.

Insofern ... schlechter, besser ... geschenkt.
Menschen leben Konkurrenz halt oft über Abwertungen aus.
Sie könnten es lassen, das Ergebnis wäre dasselbe: Ein Individuum muss wohl "leiden", wenn die Welt so beschaffen ist, daß es seinem Konkurrenten bestens geht.

Und sowas wie Vertraglichkeit im Sinne von Leben-und-Leben-lassen - es wäre mal eine interessante Frage, ob die für solches Handeln nötigen Gehirnstrukturen bei Männern und Frauen im gleichen Maß vorhanden sind :tassenkasper:.

Ich zweifele ja manchmal daran - vor allem, wenn ich so manche Diskussionen mitverfolge :freches grinsen:.

Aber anders ist ja nicht schlechter, nur unterhaltsamer :smirksmile: ....


Grüße, mnn

Inaktiver User
01.11.2006, 16:52
Sehe ich anders, mnn -

Konkurrenz ist etwas in meinen Augen gesundes. Abwertung hat damit nichts zu tun - hinter Abwertung verbergen sich Neid, das Gefühl von Bedrohung, Ängste unterschiedlicher Natur. Wer abwertet, hat etwas zu verlieren, fühlt sich von dem, was der Andere tut, leistet, kann oder ist, bedroht, in die Enge getrieben, oder ganz simpel in den Schatten gestellt.

Konkurrenz funktioniert auch ganz ohne Abwertung. Dann nämlich, wenn ich davon ausgehe, dass mein Konkurrent genauso viel "wert" ist wie ich, auch wenn er Dinge anders anfasst, von seiner Persönlichkeit her anders ist, anders ausschaut - whatever.

Ein Mensch mit einem guten Selbstwert geht gelassen, souverän und mit in seinen Augen guter Vorbereitung in eine Konkurrenz. Er kann verlieren, ohne dadurch existentiell in seinem Selbst bedroht zu sein. Er muss den Gewinner nicht abwerten, um sich besser zu fühlen, genauso wenig wie er gönnerhaft und jovial tun muss, oder den "Verlierer" noch weiter demütigen, wenn er selbst der "Gewinner" ist.

Ich denke schon, dass die erforderlichen Gehirnstrukturen bei beiden Geschlechtern vorhanden sind. Die Existenz souveräner, grosszügiger und bewusster Menschen beider Geschlechter lässt mich diesbezüglich sehr positiv denken :freches grinsen:.

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
01.11.2006, 17:50
Sehe ich anders, mnn -

Konkurrenz ist etwas in meinen Augen gesundes. Abwertung hat damit nichts zu tun - hinter Abwertung verbergen sich Neid, das Gefühl von Bedrohung, Ängste unterschiedlicher Natur. Wer abwertet, hat etwas zu verlieren, fühlt sich von dem, was der Andere tut, leistet, kann oder ist, bedroht, in die Enge getrieben, oder ganz simpel in den Schatten gestellt.

Konkurrenz funktioniert auch ganz ohne Abwertung. Dann nämlich, wenn ich davon ausgehe, dass mein Konkurrent genauso viel "wert" ist wie ich, auch wenn er Dinge anders anfasst, von seiner Persönlichkeit her anders ist, anders ausschaut - whatever.

Ein Mensch mit einem guten Selbstwert geht gelassen, souverän und mit in seinen Augen guter Vorbereitung in eine Konkurrenz. Er kann verlieren, ohne dadurch existentiell in seinem Selbst bedroht zu sein. Er muss den Gewinner nicht abwerten, um sich besser zu fühlen, genauso wenig wie er gönnerhaft und jovial tun muss, oder den "Verlierer" noch weiter demütigen, wenn er selbst der "Gewinner" ist.
Seawasp, klar doch :ahoi:....

Um mal meine Beobachtungen zusammenzufassen ... es kommt ganz entscheidend auf die Verteilungsmasse an, um die konkurriert wird.
Ist die so groß, daß für alle ausreichend übrigbleibt - und verhalten sich Leute 'vertraglich' -, nimmt Konkurrenz die positiven Züge an, die Du hier beschreibst, ist sie zu klein, als daß alle Konkurrenten durch ihren relativ kleinen Anteil befriedigt werden können, nimmt Konkurrenz leicht die hässlichen Züge an, die mit Abwertung und der Auflösung von 'Verträgen' einhergehen.

Und Gefühle wie "Bedrohung", "Angst", "Neid" schweben ja nicht im luftleeren Raum - sie können schlicht bedeuten, daß es Anlass gibt, sich bedroht zu fühlen, Angst zu haben, oder neidisch zu sein.



Ich denke schon, dass die erforderlichen Gehirnstrukturen bei beiden Geschlechtern vorhanden sind. Die Existenz souveräner, grosszügiger und bewusster Menschen beider Geschlechter lässt mich diesbezüglich sehr positiv denken :freches grinsen:.

Grüssle
Seawasp Na, dann nehme ich das jetzt erstmal als gegeben hin ... eines der angenehmen Dinge an Komplementarität und Konkurrenz ist ja auch, daß Prophezeiungen auf lange Sicht manchmal selbsterfüllend sind :freches grinsen:....auf sehr lange Sicht :zahnschmerzen:...



Grüße, mnn

Inaktiver User
01.11.2006, 18:52
hier den link zu einem artikel basierend auf dem buch 'the female brain'. wirklich interessant!!

http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=14984&CategoryID=82



m

So bringt die Gender-Forschung den biologistischen Sexismus zurück, den die Frauenbewegung einst besiegen wollte. Wenn Ihr Frauen Eure Ziele auf diese Weise selbst untergrabt, braucht Ihr Euch auch nicht zu wundern, wenn wir Männer gar nicht anders können, als Euch zu glauben, dass Frauen und Männer grundsätzlich unterschiedlich und keineswegs gleich sind - und also auch nicht gleichberechtigt sein können.

Inaktiver User
01.11.2006, 18:58
wenn wir Männer gar nicht anders können, als Euch zu glauben, dass Frauen und Männer grundsätzlich unterschiedlich und keineswegs gleich sind - und also auch nicht gleichberechtigt sein können.

:pauschalometer rauskram:

und dann ist es auch kein Wunder wenn wir Frauen denken, dass alle Männer so unglaublich dumm sind....:zahnschmerzen:

Inaktiver User
01.11.2006, 19:12
Um mal meine Beobachtungen zusammenzufassen ... es kommt ganz entscheidend auf die Verteilungsmasse an, um die konkurriert wird.
Ist die so groß, daß für alle ausreichend übrigbleibt - und verhalten sich Leute 'vertraglich' -, nimmt Konkurrenz die positiven Züge an, die Du hier beschreibst, ist sie zu klein, als daß alle Konkurrenten durch ihren relativ kleinen Anteil befriedigt werden können, nimmt Konkurrenz leicht die hässlichen Züge an, die mit Abwertung und der Auflösung von 'Verträgen' einhergehen.

Und Gefühle wie "Bedrohung", "Angst", "Neid" schweben ja nicht im luftleeren Raum - sie können schlicht bedeuten, daß es Anlass gibt, sich bedroht zu fühlen, Angst zu haben, oder neidisch zu sein.

mnn,

wenn jemand sich neidisch, bedroht, oder ängstlich fühlt, dann gibt es dafür normalerweise grundsätzlich einen Anlass. Niemand sprach davon, dass diese Gefühle einer für die Betroffenen sehr konkreten Grundlage entbehrten, von daher verstehe ich Deinen Ansatz nicht.

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
01.11.2006, 20:02
@Seawasp:


mnn,

wenn jemand sich neidisch, bedroht, oder ängstlich fühlt, dann gibt es dafür normalerweise grundsätzlich einen Anlass. Niemand sprach davon, dass diese Gefühle einer für die Betroffenen sehr konkreten Grundlage entbehrten, von daher verstehe ich Deinen Ansatz nicht.

Grüssle
Seawasp
Nun, ich verstand nicht, wieso Du Konkurrenz im Gegensatz zu Angst etc. stelltest - diese Gefühle sind für mich eine Qualität, die Konkurrenz haben oder nicht haben kann, aber nicht das Gegenteil von Konkurrenz.

Und in meinen Augen geht es dabei auch nicht um "gesund" oder "ungesund" - ob Konkurrenz eine von beiden Qualitäten hat, entscheidet sich meiner Beobachtung nach nicht so sehr durch den Charakter der Konkurrierenden, sondern durch die Bedeutung dessen, worum es geht.

Ein Mensch ist mal souverän, grosszügig und bewusst, aber derselbe Mensch ist in einem anderen Zusammenhang ängstlich, neidisch, abwertend, furchtbar.

Grüße, mnn

Alinaluna
01.11.2006, 20:05
So bringt die Gender-Forschung den biologistischen Sexismus zurück, den die Frauenbewegung einst besiegen wollte. Wenn Ihr Frauen Eure Ziele auf diese Weise selbst untergrabt, braucht Ihr Euch auch nicht zu wundern, wenn wir Männer gar nicht anders können, als Euch zu glauben, dass Frauen und Männer grundsätzlich unterschiedlich und keineswegs gleich sind - und also auch nicht gleichberechtigt sein können.

zunächst sind wir alle menschen - und erst dann frauen und männer. menschen aber sollten meiner meinung nach alle die gleichen rechte haben - und also auch "gleichberechtigt" sein!

Inaktiver User
01.11.2006, 20:06
:pauschalometer rauskram:

und dann ist es auch kein Wunder wenn wir Frauen denken, dass alle Männer so unglaublich dumm sind....:zahnschmerzen:

Du hast mich falsch verstanden.

Ich meinte nicht: Männer lesen das und werden dadurch zu Frauenfeinden.

Ich meinte: Manche Frauen lesen das, manche von ihnen glauben das, manche von diesen verändern auf Grund dieses Glaubens ihre Einstellung und ihr Verhalten gegenüber manchen Männern, manche dieser Männer verletzt dieses grundlose Verhalten, das nicht aus ihrem tatsächlichen Verhalten der Frau gegenüber resultiert, sondern aus Vorurteilen dieser Frau gegenüber allen Männern, und reagieren entsprechend negativ. - Das habe ich, um eine allgemeine Tendenz aufzuzeigen, die viel in den Medien diskutiert wird und die auch ich beobachten zu können glaube, allgemein formuliert, was, wie ich meine, insofern angemessen ist, als viele dieser Art von Artikeln erscheint, die von vielen Frauen und von diesen auch nicht nur vereinzelt sondern häufig gelesen werden, wodurch sich die Vorurteile nach und nach verfestigen und das vorurteilsbegründete Verhalten bei immer mehr Frauen immer häufiger gegenüber immer mehr Männern auftritt, wodurch wiederum immer mehr Männer in ihren niemals völlig aberzogenen Vorurteilen von neuem bestätigt werden und wieder so aggressiv und frauenfeindlich werden, wie sie es einst waren. Ich wollte das nur nicht so kompliziert (und das ist ja immer noch eine Vereinfachung) ausführen, weil dann erfahrungsgemäß nur noch sehr wenige Leser und Leserinnen folgen können oder wollen.

Ich meinte also: Diese Art von Artikeln, die in Frauenzeitschriften und politischen Diskussionen sehr beliebt sind, fördern, weil sich nur wenige Frauen dem Dauerfeuer der Publikationen entziehen können, den Sexismus (d.h. den Glauben, dem besseren Geschlecht anzugehören) der Frauen allgemein und fördern damit ein allgemeines Klima der Arroganz und Feindseligkeit, auf das viele Männer nur noch hilflos und wütend reagieren können.

Mit anderen Worten meinte ich: Auf die weit verbreitete (nicht allgemeine, aber eben von einer Mehrheit passiv mitgetragene) Haltung, Frauen seien (vereinfacht gesagt) nur halbe Menschen und man könne, ja müsse sie schamlos bevormunden und ausnutzen, folgt nun nicht die Gleichberechtigung, sondern die weit verbreitete (nicht allgemeine, aber eben von einer Mehrheit passiv mitgetragene) Haltung, Männer seien (vereinfacht gesagt) nur halbe Menschen und frau könne, ja müsse sie schamlos bevormunden und ausnutzen. Und so geht das immer weiter hin und her.

Ich meinte, um es zu verdeutlichen: Die schlimmste (weil folgenhafteste) Pauschalisierung steckt in den von der Frauenpolitik so gerne zitierten "wissenschaftlichen" Statistiken. Ein Bsp.:

Eine weit verbreitete Scheinwahrheit lautet: "Jede 4. Frau in Deutschland wurde sexuell mißbraucht."

Die Folge dieser allgemeinen Überzeugung ist: Frauen mißtrauen sicherheitshalber allen Männern.

Die Folge dieses Vorurteils: Männer, die noch nie irgeneine Frau anders als mit dem höchsten Respekt behandelt haben, erleben grundlose Ablehnung.

Es folgt das bekannte (und hier im Forum in schier unerschöpflicher Variation nachzulesende) Wechselspiel aus Enttäuschung, Frustration, Feindseligkeit - auf beiden Seiten.

So schafft die kurzsichtig eigennützige Verwendung unverstandener oder falscher Forschungsergebnisse erst die Frauenfeindlichkeit, die sie (vielleicht in Wirklichkeit gar nicht) bekämpfen sollte.

Die wahre Pauschalisierung und Lüge steckt schon in dem zitierten Aufsatz, denn die Mehrheit der Leser und Leserinnen (darunter auch die Mehrheit der Akademiker) interpretiert eine Aussage wie "Manche Mädchen sind unter gewissen Umständen im Durchschnitt sprachbegabter als manche Jungen unter denselben Umständen" so: "Mädchen sind sprachbegabter als Jungen" - also allgemein. Und obwohl das dann schlichtweg falsch ist, bildet dieser Glaube dennoch die Grundlage für alle Diskussionen und ist Ausgangspunkt für sozialpolitische Maßnahmen.

Unglaublich dumm sind leider nicht nur die Männer (dann wäre das Leben sehr einfach: die Frauen würden uns auf dem Weg zu einem guten Leben leiten), dumm sind wir alle - und in ihrem freudigen Glauben an ihre neu entdeckte biologische Überlegenheit sind besonders dumm leider die Frauen. Der gegenwärtige Backlash gegen den überzogenen Bio-Feminismus darf sie deshalb nicht wundern.

Inaktiver User
01.11.2006, 20:19
zunächst sind wir alle menschen - und erst dann frauen und männer. menschen aber sollten meiner meinung nach alle die gleichen rechte haben - und also auch "gleichberechtigt" sein!

Das ist ganz meine Meinung. Ich würde sogar noch weiter gehen: Frauen und Männer sind, von den Geschlechtsorganen und den sekundären Geschlechtsmerkmalen wie Körpergröße und Haarwuchs abgesehen, vollkommen gleich. Frauen und Männer besitzen m.E. grundsätzlich dieselben Anlagen und Möglichkeiten, und erst die Sozialisation schafft die vermeintlichen Unterschiede. (Die Sozialisation stellt bekanntermaßen, wenn sie über Generationen hinweg in dieselbe Richtung zielt, ein evolutionäres Auswahlprinzip dar und bewirkt also eine genetische Auslese, die, bei veränderten sozialen Rahmenbedingungen, erst über Generationen wieder abgebaut werden kann. Die scheinbare genetische Unterschiedlichkeit von Männer und Frauen erklärt sich also über eine schlichte "Zucht".)

Leider bewirkt der im ersten Aufsatz zitierte Artikel das Gegenteil der Gleichberechtigung, die ich mir wünschen würde und in meinem Alltag so gut umzusetzen versuche, wie mir das gegen die allgemeine gesellschaftliche Tendenz gelingt. Die Begründung, warum ich das glaube, habe ich oben gegeben.

Alinaluna
01.11.2006, 20:41
kjdksdlkj

ich hingegen glaube nicht, dass männer und frauen "gleich" sind und auch nicht, dass menschen nur das produkt ihrer sozialisation sind. in dem artikel wird ja auch beschrieben, wie unterschiedlich jungen und mädchen gleich zu beginn ihres lebens "wahrnehmen", das können sie in wenigen tagen nicht "gelernt" haben, das müssen sie schon irgendwie mitgebracht haben...

was ich nur nicht mag: die verschiedenen fähigkeiten von frauen und männern positiv oder negativ "bewerten". ich denke, sie haben ihre jeweilige berechtigung und im besten falle ergänzen sie sich.

Inaktiver User
01.11.2006, 22:30
Du hast mich falsch verstanden.

Ich meinte nicht: Männer lesen das und werden dadurch zu Frauenfeinden.




Nein, ich habe gelesen, was Du geschrieben hast und mich auf Deine pauschale Aussage bezogen und diese umgedreht mit meinem Pauschalometer... Habe Dir also quasi geschrieben, dass Deine Aussage zu generalisiert ist.

Du hast mich falsch verstanden. :smirksmile:


Manche Frauen lesen das, manche von ihnen glauben das, manche von diesen verändern auf Grund dieses Glaubens ihre Einstellung und ihr Verhalten gegenüber manchen Männern, manche dieser Männer verletzt dieses grundlose Verhalten, das nicht aus ihrem tatsächlichen Verhalten der Frau gegenüber resultiert, sondern aus Vorurteilen dieser Frau gegenüber allen Männern, und reagieren entsprechend negativ. - Das habe ich, um eine allgemeine Tendenz aufzuzeigen, die viel in den Medien diskutiert wird und die auch ich beobachten zu können glaube, allgemein formuliert, was, wie ich meine, insofern angemessen ist, als viele dieser Art von Artikeln erscheint, die von vielen Frauen und von diesen auch nicht nur vereinzelt sondern häufig gelesen werden, wodurch sich die Vorurteile nach und nach verfestigen und das vorurteilsbegründete Verhalten bei immer mehr Frauen immer häufiger gegenüber immer mehr Männern auftritt, wodurch wiederum immer mehr Männer in ihren niemals völlig aberzogenen Vorurteilen von neuem bestätigt werden und wieder so aggressiv und frauenfeindlich werden, wie sie es einst waren. Ich wollte das nur nicht so kompliziert (und das ist ja immer noch eine Vereinfachung) ausführen, weil dann erfahrungsgemäß nur noch sehr wenige Leser und Leserinnen folgen können oder wollen.


Und nun dreh das mal wieder um...

Manche Männer lesen das, manche von ihnen glauben das, manche von diesen verändern auf Grund dieses Glaubens ihre Einstellung und ihr Verhalten gegenüber manchen Frauen, manche dieser Frauen verletzt dieses grundlose Verhalten, das nicht aus ihrem tatsächlichen Verhalten dem Mann gegenüber unw usf....

Verstehst Du? Oder anders noch...

Wenn ich als Kind mißbraucht worden bin, habe ich einen bestimmten.... Eindruck in meiner Seelenstruktur. Damit gehe ich in die Welt und wenn passend zu dieser meiner Seelenstruktur ein Mensch mir begegnet dann erinnert sich etwas in mir an den früheren Mißbrauch und handelt entsprechend....

Das Verhalten hat immer einen Grund...

So kann man oder frau das auch sehen. Dann ist nur die Frage, will und kann ich mich damit beschäftigen und auseinander setzen, oder sage ich der Person, ok, hier ist die Nummer der Telefonseelsorge, falls Du ein Problem hast, quatsch Dich da aus..

Oder, auch möglich:

Wenn ich als Kind mißbraucht worden bin, habe ich einen bestimmten.... Eindruck in meiner Seelenstruktur. Damit gehe ich irgendwann zu einem Psychiater, in einer Sekte etc. was auch immer und schaffe es, diese Verletzung zu heilen. Mit dieser Narbe, die aber nicht weh tut, sondern nur von meiner Vergangenheit zeugt, gehe ich in die Welt und das was früher Mißbrauch war, erregt mich heute aufs höchste..

nathaliethor

Inaktiver User
01.11.2006, 22:31
kjdksdlkj

ich hingegen glaube nicht, dass männer und frauen "gleich" sind und auch nicht, dass menschen nur das produkt ihrer sozialisation sind. in dem artikel wird ja auch beschrieben, wie unterschiedlich jungen und mädchen gleich zu beginn ihres lebens "wahrnehmen", das können sie in wenigen tagen nicht "gelernt" haben, das müssen sie schon irgendwie mitgebracht haben...



zustimmend nickt
nathaliethor

Inaktiver User
01.11.2006, 23:09
Wenn ich als Kind mißbraucht worden bin ... Das Verhalten hat immer einen Grund.

Ich denke, wir reden aneinander vorbei, denn ich kann keinen Zusammenhang zwischen meinem Beitrag und deiner Antwort erkennen.

Du schreibst, ein reales Erlebnis kann zu einer bestimmten Haltung führen. Dann ist diese Haltung ja auch angemessen. Vielleicht muß man sie trotzdem nicht jedem Menschen entgegenbringen, aber sie hat einen realen und damit gewichtigen Grund.

Anders ist es bei den besagten Aufsätzen und Artikeln: Da werden Vorurteile künstlich geschaffen und bestätigt bei Lesern und Leserinnen, die keinerlei negative Erlebnisse hatten und keinen Anlass, sich feindselig gegenüber zu stehen! Sie verachten sich nur, weil sie ständig lesen und hören müssen und zwangsläufig irgendwann anfangen zu glauben, dass das andere Geschlecht ganz allgemein diese Eigenschaft oder jenen Mangel habe.

Wenn ich (als Mann) mich mit einem anderen Mann unterhalte und wir mißverstehen uns, dann führe ich das darauf zurück, dass einer von uns nicht zugehört oder der andere sich nicht deutlich genug ausgedrückt hat. Das passiert jeden Tag und beschäftigt mich nicht weiter.

Wenn ich (als Mann) aber mit einer Frau rede und wir verstehen uns nicht, dann kaufe ich mir ein Buch mit dem Titel "Frauen sind von der Venus und Männer vom Mars" und unterhalte mich stundenlang mit meinen männlichen Freunden darüber, wie lustig/nervig/blöd Frauen doch manchmal sein können.

Das ist das Ergebnis von tagtäglicher Gehirnwäsche durch Medien, die mir immer und immer wieder dieselben Unwahrheiten vorplappern.

Inaktiver User
01.11.2006, 23:48
was ich nur nicht mag: die verschiedenen fähigkeiten von frauen und männern positiv oder negativ "bewerten". ich denke, sie haben ihre jeweilige berechtigung und im besten falle ergänzen sie sich.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, dass ich mich hier gerade ganz vehement dagegen wehre, dass Frauen und Männer unterschiedlich bewertet werden. Ich bleibe aber dabei, dass deine Haltung - die Haltung, dass Männer und Frauen tatsächlich unterschiedlich seien - zwangsläufig dazu führt, dass Männer und Frauen auch unterschiedlich bewertet und behandelt werden.

Um das anschaulicher zu machen: Die Unterschiede zwischen zwei konkreten Männern oder zwei konkreten Frauen sind meistens sehr viel größer, als die durchschnittlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Beispiel Körpergröße: Im Durchschnitt sind Frauen etwa 10 bis 15 cm kleiner als Männer. Ich bin aber 40 cm größer als mein Nachbar. Was heißt das? Das heißt, dass die Statistik für den Umgang mit einem realen Menschen absolut unbrauchbar und irrelevant ist. Und das ist in anderen Bereichen wie Fähigkeiten oder Verhalten genauso. Wie willst Du also entscheiden, welcher Mann und welche Frau welche Eigenschaft in welcher Ausprägung haben? Wenn du in einem Zimmer auf einen Mann wartest und die Tür öffnet sich, schaust du ja auch nicht auf die durchschnittliche Augenhöhe des durchschnittlichen Mannes, sondern du hebst oder senkst deinen Blick dahin wo dieser reale Mann seine Augen hat. Dasselbe tun wir, unter dem Eindruck der beständigen Behauptung, Männer könnten dies besser, Frauen jenes, in anderen Bereichen leider nicht. Zumeist lassen wir anderen Menschen nicht einmal die Möglichkeit zu zeigen, was sie wirklich können und was nicht, sondern drängen sie von Kindheit an in die Richtung, von der wir glauben, dass sie Jungen oder Mädchen angemessen ist. Wir beobachten unsere Kinder nicht und reagieren dann auf ihr reales Verhalten. Stattdessen konfrontieren wir sie mit unseren Erwartungen und zwingen ihnen unsere Vorstellungen auf.

Was ist mit dem Mädchen, das nicht sprachbegabt ist? Was ist mit dem Jungen, der sprachbegabt ist aber technisch gefördert wird (wo er zwei linke Hände hat)?

Als allgemeine Tendenzen exisieren die dargestellten Unterschiede vielleicht, aber dieses Wissen ist nutzlos und hinderlich, wenn ich DIR gegenüberstehe, denn ganz sicher bist DU so nicht.

Inaktiver User
02.11.2006, 08:46
Lesern und Leserinnen, die keinerlei negative Erlebnisse hatten und keinen Anlass, sich feindselig gegenüber zu stehen!


Tut mir leid, aber wenn ich mich umschaue, wenn ich sehe wie Menschen miteinander umgehen, wenn ich unter den Teppich schaue, fällt es mir unsagbar schwer zu glauben, dass es überhaupt Menschen gibt, die "keinerlei negative Erlebnisse hatten"

nathaliethor

Inaktiver User
02.11.2006, 08:51
Leider bewirkt der im ersten Aufsatz zitierte Artikel das Gegenteil der Gleichberechtigung, die ich mir wünschen würde und in meinem Alltag so gut umzusetzen versuche, wie mir das gegen die allgemeine gesellschaftliche Tendenz gelingt. Die Begründung, warum ich das glaube, habe ich oben gegeben.




Wenn ich (als Mann) aber mit einer Frau rede und wir verstehen uns nicht, dann kaufe ich mir ein Buch mit dem Titel "Frauen sind von der Venus und Männer vom Mars" und unterhalte mich stundenlang mit meinen männlichen Freunden darüber, wie lustig/nervig/blöd Frauen doch manchmal sein können.

Das ist das Ergebnis von tagtäglicher Gehirnwäsche durch Medien, die mir immer und immer wieder dieselben Unwahrheiten vorplappern.


Versuchst Du es dadurch umzusetzen, dass Du Dich stundenlang mit Freunden darüber unterhälst, wie dämlich die Damen sind?

:smirksmile:

nathaliethor

Inaktiver User
02.11.2006, 09:12
@Seawasp:


Nun, ich verstand nicht, wieso Du Konkurrenz im Gegensatz zu Angst etc. stelltest - diese Gefühle sind für mich eine Qualität, die Konkurrenz haben oder nicht haben kann, aber nicht das Gegenteil von Konkurrenz.

Habe ich das denn?

Ich denke nicht. Ich habe differenziert zwischen konkurrierendem Verhalten, das abwertend ist und konkurrierendem Verhalten, dass nicht abwertend ist, und die Ursachen jeweils betrachtet.


Und in meinen Augen geht es dabei auch nicht um "gesund" oder "ungesund" - ob Konkurrenz eine von beiden Qualitäten hat, entscheidet sich meiner Beobachtung nach nicht so sehr durch den Charakter der Konkurrierenden, sondern durch die Bedeutung dessen, worum es geht.

Das sehe ich, wie bereits geschrieben, differenzierter. Die Wechselwirkungen zwischen Situation und Persönlichkeit bringen vielfältige, individuelle Aktionen und Reaktionen hervor. Es hätte niemals Menschen wie Gandhi oder Hitler beispielsweise geben können, wenn Menschen auf das, was Du "Bedeutung" nennst stereotyp reagierten


Ein Mensch ist mal souverän, grosszügig und bewusst, aber derselbe Mensch ist in einem anderen Zusammenhang ängstlich, neidisch, abwertend, furchtbar.

Grüße, mnn

Stand das denn zur Debatte? Ich denke nein. Aber ein Mensch kann beispielsweise ein Bewusstsein für das entwickeln, was er tut. Er kann z.B. neidisch reagieren und abwerten, aufmerken, und sich fragen: Holla, was passiert da gerade? Warum tue ich das eigentlich? Wie könnte es anders laufen? Er kann also sein Verhalten durchaus mit der Zeit verändern, er kann bewusster mit Angstthemen umgehen, lernen, dass Andersartigkeit nicht unbedingt eine Bedrohung darstellt. Ein solcher Mensch hat es dann auch nicht mehr nötig, andere unterzubuttern, wenn er mit einem solchen Angstthema konfrontiert wird, er schaut bei sich.

Ich frage mich manchmal, wie beängstigend Frauen wohl für Männer (ersetze Gruppe Deiner Wahl) sein müssen, damit es passieren konnte, dass kulturell über Jahrhunderte hinweg eine Gruppe von Menschen von einer anderen derart kastriert werden konnte, und das darüber hinaus auch noch sehr lange zugelassen hat, bis eben ein Bewusstseins-Wandel einsetzte.

Ich wünsche mir - und damit komme ich zu dem, was ich EIGENTLICH ausdrücken wollte, bevor Du die Diskussion auf den Aspekt der Konkurrenz gelenkt hast - dass es keinen Geschlechterk(r)ampf mehr geben muss, dass wir aufhören, entweder rigide Gleichmacherei zu predigen, oder Unterschiede in "besser" und "schlechter" einzuordnen, und stattdessen anfingen, Andersartigkeit zu schätzen und ihr Raum zu geben.

Idealistische Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
02.11.2006, 09:58
@kjdk..usw. (super nick..)

nimm es (dich?) doch nicht so ernst.. ich fühle mich sicher nicht durch media etc. 'gehirngewaschen' weil ich doch immernoch selber entscheide was ich reinziehe und was nicht und vorallem wie ich mit den informationen umgehe. und das traue ich auch den meisten anderen leute zu.

du wehrst dich hier so heftig (und ein bisschen ohne :smirksmile: wenn ich das sagen darf). diskussionen finde ich gut, darum habe ich ja auch den artikel hier verlinkt. du machst aber ein bisschen aus der berühmten mücke den dicken elefanten..

m

Inaktiver User
02.11.2006, 12:05
@Seawasp:


Habe ich das denn?
Nun, ich dachte ... Konkurrenz ist etwas in meinen Augen gesundes. Abwertung hat damit nichts zu tun - hinter Abwertung verbergen sich Neid, das Gefühl von Bedrohung, Ängste unterschiedlicher Natur.

Aber dann hatte ich Dich halt missverstanden ...



Das sehe ich, wie bereits geschrieben, differenzierter. Die Wechselwirkungen zwischen Situation und Persönlichkeit bringen vielfältige, individuelle Aktionen und Reaktionen hervor. Es hätte niemals Menschen wie Gandhi oder Hitler beispielsweise geben können, wenn Menschen auf das, was Du "Bedeutung" nennst stereotyp reagierten
Na ja ... ich kann mir auf jeden Fall einen Ghandi nicht in der heutigen palästinensischen Gesellschaft vorstellen und einen Hitler nicht in der z.B australischen.
Beide haben es ja wohl auch verstanden, zu Symbolen dessen zu werden, was jeweils große Bevölkerungsteile wünschten ... Indien wäre auch ohne Ghandi befreit worden und Deutschland auch ohne Hitler in eine Diktatur abgeglitten.
Glaube ich zumindest.

Was natürlich beider Leistung im Guten wie im Bösen nicht schmälert - sie waren halt, mit ihren ganz persönlichen Fähigkeiten, zur Stelle.



Ich frage mich manchmal, wie beängstigend Frauen wohl für Männer (ersetze Gruppe Deiner Wahl) sein müssen, damit es passieren konnte, dass kulturell über Jahrhunderte hinweg eine Gruppe von Menschen von einer anderen derart kastriert werden konnte, und das darüber hinaus auch noch sehr lange zugelassen hat, bis eben ein Bewusstseins-Wandel einsetzte.
Äh - wieso Angst ?
Also, mir fallen so spontan drei Begründungen, zwei biologische, eine geschichtliche ein:
I. Verhinderung des Seitensprungs, um "Vaterschaftsgewissheit" zu erlangen - Methoden sind Einsperren, Beschneiden, Haremshaltung etc.
II. Frauen sind "wertvoller" - eine Gesellschaft reproduziert sich schnell, wenn nur ein Mann, aber langsam, wenn nur eine Frau überlebt. Insofern werden Frauen in Sicherheit gehalten. Was von aussen wie Repression aussieht, ist in Wirklichkeit Schutz vor hohen Risiken.
III. Der Brautpreis in patrilokalen Gesellschaften, in denen Frauen zusätzlich eine hohe Produktivkraft darstellen - patrilokal heisst, die Frau zieht, wenn sie heiratet zum Mann. Der Wegzug der Frau ist ein wirtschaftlicher Verlust, der vom Dorf des Mannes ausgeglichen werden muss.
Ursprünglich harmlos, führt dies in der Folge zur Verdinglichung von Frauen und dem Wunsch von Männern, Kontrolle über Gattin und Töchter zu erlangen - habe das hoffentlich aus der Erinnerung so halbwegs richtig dargestellt.

Also, keine der Begründungen hat etwas mit "Angst" zu tun, ausser vielleicht in einem abstrakten Sinn, daß Männer "Angst" haben, ihre "Investitionen" zu verlieren ... allerdings "ziehen" alle drei in dieselbe Richtung, nämlich in Richtung "Unterdrückung von Frauen" - insofern muss es nicht so sein, daß der Ablauf monokausal ist.

Allerdings gibt es vielleicht eine den Geschlechtern inhärente Furcht ? Nach dem Motto, Männer lassen im Stich, Frauen wollen vereinnahmen ?
Wäre aber auch eine biologische Begründung ... und damit eine begründete Angst.

Allerdings passt am ehesten II darauf, daß Frauen eigentlich vorwiegend in sicheren Gesellschaften Gleichberechtigung anstreben - man denke nur an die alte Regel "Frauen und Kinder zuerst", die erst in neuerer Zeit für überholt gilt :zwinker:.



Ich wünsche mir - und damit komme ich zu dem, was ich EIGENTLICH ausdrücken wollte, bevor Du die Diskussion auf den Aspekt der Konkurrenz gelenkt hast - dass es keinen Geschlechterk(r)ampf mehr geben muss, dass wir aufhören, entweder rigide Gleichmacherei zu predigen, oder Unterschiede in "besser" und "schlechter" einzuordnen, und stattdessen anfingen, Andersartigkeit zu schätzen und ihr Raum zu geben.
Vergiss es ... wenn Andersartigkeit von unserem guten Willen abhängt, akzeptieren wir sie, wenn wir ohne sie nicht leben können - aber es reicht völlig, ihr in der eigenen Welt das Nischendasein einzuräumen, welches sie befähigt, uns zu Diensten zu sein.
Und das hat noch nicht mal was mit bösem Willen zu tun...

Grüße, mnn

Inaktiver User
02.11.2006, 12:42
Allerdings passt am ehesten II darauf, daß Frauen eigentlich vorwiegend in sicheren Gesellschaften Gleichberechtigung anstreben - man denke nur an die alte Regel "Frauen und Kinder zuerst", die erst in neuerer Zeit für überholt gilt

Das ist aber eine sehr gewagte These.......
Wie kommst Du denn darauf?

Inaktiver User
02.11.2006, 13:38
Das ist aber eine sehr gewagte These.......
Wie kommst Du denn darauf?
Wieso ?
Wenn II richtig ist, sollte es dafür Hinweise geben, also Frauen hauptsächlich dann Richtung Gleichberechtigung streben, wenn eben eine Gesellschaft relativ sicher ist ...

Sätze wie "Frauen und Kinder zuerst" sind doch gerade eine Folge von II - und Ausdruck fehlender Gleichberechtigung von Frauen sowie der Anwesenheit von Risiken, etwas atavistisch, aber immerhin :zwinker:.
Auf diesem Soldat-Dame-Spiel beruhte doch jahrhundertelang ein großer Teil der Gesellschaft .... und mir wäre nun keine vorwiegend "soldatische" Gesellschaft bekannt, in der es Männer oder Frauen für angemessen gehalten hätten, gleichberechtigt zu sein.
Welchen Grund sollte es dafür geben, wenn nicht II ?

Oder hältst es für gewagt, das als überholt zu bezeichnen ?

Inaktiver User
02.11.2006, 13:49
Wenn II richtig ist, sollte es dafür Hinweise geben, also Frauen hauptsächlich dann Richtung Gleichberechtigung streben, wenn eben eine Gesellschaft relativ sicher ist ...
Der Planet ist deutlich überbevölkert und die Frauen sind immer noch nicht gleichberechtigt - irgendwie passt das aus meiner Sicht also nicht zusammen.

Inaktiver User
02.11.2006, 14:08
Der Planet ist deutlich überbevölkert und die Frauen sind immer noch nicht gleichberechtigt - irgendwie passt das aus meiner Sicht also nicht zusammen.
Aber ich hatte ja Seawasp geantwortet - und die fragte danach, welche Angst Männer in den letzten Jahrhunderten dazu gebracht hätte, Frauen zu unterdrücken, in denen es sowas wie eine globale Überbevölkerung garnicht gab :zwinker: ...

Ich hatte drei Punkte genannt, wie sie mir aus verschiedenen Zusammenhängen bekannt sind ... und wenn ich nochmal so überlege, kann man tatsächlich die Sache auf einem etwas abstrakten Level insofern zusammenfassen, als Männer Frauen unterdrückten, weil sie die eine oder andere Art ihrer "Investitionen" sicherten - die ansonsten den Bach hätten runtergehen können.
Vielleicht doch eine Art "Angst" ...

Das wäre also meine Antwort :freches grinsen: ... aber sie muss euch ja nicht zwingend erscheinen !

Inaktiver User
02.11.2006, 14:20
Aber ich hatte ja Seawasp geantwortet - und die fragte danach, welche Angst Männer in den letzten Jahrhunderten dazu gebracht hätte, Frauen zu unterdrücken, in denen es sowas wie eine globale Überbevölkerung garnicht gab ...

Ist es immer Angst, wenn Menschen sich gegenseitig unterdrücken - ist es nicht vielmehr die Gelegenheit und Wehrlosigkeit der unterdrückten Seite, die das ermöglicht?

Quelle der Emanzipation/Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht Wissen.............

Inaktiver User
02.11.2006, 14:39
Ist es immer Angst, wenn Menschen sich gegenseitig unterdrücken - ist es nicht vielmehr die Gelegenheit und Wehrlosigkeit der unterdrückten Seite, die das ermöglicht?

Quelle der Emanzipation/Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht Wissen.............
Na ja - in dem Sinne sind ja Frauen genauso wehrlos wie vor 1000 Jahren. An den körperlichen Verhältnissen hat sich ja nichts geändert.
Insofern - wenn es nur die Gelegenheit ausmachen sollte, warum sind dann Frauen heutzutage in den europäischen Ländern mehr oder weniger gleichberechtigt ?

Die andere Sache ist - "Unterdrückung" kostet Kraft. Es lohnt sich nicht, jemanden zu unterdrücken, mit dem man ansonsten gut auskommen könnte.
"Unterdrückt" wird nur, wenn es sich lohnt.


Mir fällt übrigens noch ein, daß zusätzlich zur Investitionssicherung wohl auch der Wunsch hinzukommt, Investitionen hochverzinslich anzulegen :zwinker: ... ich habe da durchaus mal von - früheren - Verhältnissen auf irgendwelchen Südseeinseln gelesen, wo Widerlinge von Häuptlingen regelrechte Frauenmärkte abgehalten haben.

Tja ... mir fällt übrigens auf, daß ich in der letzten Zeit wohl zuviel "David Friedman" und "Richard Dawkins" gelesen habe ... werde zu verhindern haben, daß ich meine nächste Bekanntschaft mit den Worten "Was bieten Sie ?" einleite :freches grinsen: ...

Grüße, mnn

Inaktiver User
02.11.2006, 14:52
Na ja - in dem Sinne sind ja Frauen genauso wehrlos wie vor 1000 Jahren. An den körperlichen Verhältnissen hat sich ja nichts geändert.
Insofern - wenn es nur die Gelegenheit ausmachen sollte, warum sind dann Frauen heutzutage in den europäischen Ländern mehr oder weniger gleichberechtigt ?

In welcher Hinsicht bin ich wehrlos?
Das musst Du mir mal erklären - "bevor ich Dir auf´s Maul haue" ;-))

Vor mir persönlich haben die allermeisten Männer auf der körperlichen Ebene ANGST!

Inaktiver User
02.11.2006, 14:59
In welcher Hinsicht bin ich wehrlos?
Das musst Du mir mal erklären - "bevor ich Dir auf´s Maul haue" ;-))

Vor mir persönlich haben die allermeisten Männer auf der körperlichen Ebene ANGST!


:mal einmisch und dazwischen drängel:

also ich persönlich habe diese Angst sehr wohl immer wieder empfunden und ich kann auch heute noch sehr schnell rennen, wenn da jemand größer und stärker ist als ich.... Und auch wenn ich nicht wirklich weglaufe, weil ich mich unter Kontrolle habe und auf der verbalen Ebene antworte, meine Instinkte sind sehr wohl in dieser Richtung aktiv..


nathaliethor

Inaktiver User
02.11.2006, 15:00
In welcher Hinsicht bin ich wehrlos?
Das musst Du mir mal erklären - "bevor ich Dir auf´s Maul haue" ;-))
Also, wenn Du mir so kommst, dann hol' ich meine große Schwester - die hat schon mal einer mit Schmirgelpapier die Backe poliert, weil die mich gehauen hat :freches grinsen:.



Vor mir persönlich haben die allermeisten Männer auf der körperlichen Ebene ANGST!
Deiner Muckis wegen :ooooh: ?

Inaktiver User
02.11.2006, 15:37
Also, wenn Du mir so kommst, dann hol' ich meine große Schwester - die hat schon mal einer mit Schmirgelpapier die Backe poliert, weil die mich gehauen hat :freches grinsen:.


Deiner Muckis wegen :ooooh: ?
Ich habe eine freche Klappe wie ein Maschinengewehr :freches grinsen: und bin 1,87m gross - ohne Schuhe.
Wie soll mir da irgendein Mann Angst machen - alles WÜRSTCHEN!!!

Inaktiver User
02.11.2006, 15:54
Ich habe eine freche Klappe wie ein Maschinengewehr :freches grinsen: und bin 1,87m gross - ohne Schuhe.
Wie soll mir da irgendein Mann Angst machen - alles WÜRSTCHEN!!!

OHA.

Meine große Schwester hat Ohrstöpsel und Stelzen !

:fluestertuete: Und ausserdem feuer' ich sie an ...

Inaktiver User
02.11.2006, 15:56
OHA.

Meine große Schwester hat Ohrstöpsel und Stelzen !

:fluestertuete: Und ausserdem feuer' ich sie an ...
Wenn alle Männer so wären wie Du, müssten wir wohl rück-emanzipieren.
Kannst Du deine Probleme nicht alleine lösen - ich geh derweil mit deiner Schwester einen trinken.
:prost:

Inaktiver User
02.11.2006, 16:04
Wenn alle Männer so wären wie Du, müssten wir wohl rück-emanzipieren.
Sie will sich wirklich kloppen, ja :knatsch: ...



Kannst Du deine Probleme nicht alleine lösen
Schätzchen - ich bin 1.98, wiege 104 kg und es hat noch nie einer ein Problem gemacht, das ich hätte lösen müssen :unterwerf: ... und Karate mache ich auch nur des Spasses und der Gesundheit wegen :freches grinsen:.



- ich geh derweil mit deiner Schwester einen trinken.
:prost:
Wohl bekomm's ...

*Hänge die Daumen rechts und links in die Taschein ein, dreh mich um, und geh breidbeinig durch die Salontür raus*.

Grüße, mnn

*nochmal die Hose runterlas und Hintern in den Salon streck - hose wiederhochzieh*

Inaktiver User
02.11.2006, 16:12
*nochmal die Hose runterlas und Hintern in den Salon streck - hose wiederhochzieh*

Damit wäre ich vorsichtig - das kann auch als Mann heikel enden!

Inaktiver User
02.11.2006, 16:26
Damit wäre ich vorsichtig - das kann auch als Mann heikel enden!

Das mach' ich auch nur, wenn meine große Schwester den Salon sichert, weil sie da gerade eh' was trinkt.

Inaktiver User
02.11.2006, 16:28
Das mach' ich auch nur, wenn meine große Schwester den Salon sichert, weil sie da gerade eh' was trinkt.
soviel zum Klischee der Verhaltensweisen von Frauen und Männern - Du MÄDCHEN mit Brustbehaarung!

Inaktiver User
02.11.2006, 16:53
.... mit Brustbehaarung!

kennt Ihr zwei Euch, oder woher weißt Du das, Gyldensternchen? :smirksmile:

Inaktiver User
02.11.2006, 16:58
kennt Ihr zwei Euch, oder woher weißt Du das, Gyldensternchen? :smirksmile:
das mit der Brustbehaarung - weiss ich nicht, ist eher ein Bild für "Mann" ...........

aber DER KANN MICH KENNENLERNEN :smirksmile:

Inaktiver User
02.11.2006, 19:03
soviel zum Klischee der Verhaltensweisen von Frauen und Männern - Du MÄDCHEN mit Brustbehaarung!

Ich weiss, Du lässt die Hose auch ohne Rückendeckung runter.
Bei Dir ist das die Rückendeckung - Du Speckröllchen :smirksmile:.

Grüße, mnn


PS.
Falls wir uns kennenlernen, sag' Bescheid, ob ich vorher für Dich Lappen sammeln soll, weil es so aus dem gefletschten :freches grinsen: Mund raustropft.

Inaktiver User
03.11.2006, 10:52
Ich weiss, Du lässt die Hose auch ohne Rückendeckung runter.
Bei Dir ist das die Rückendeckung - Du Speckröllchen .

Grüße, mnn

Das habe ich jetzt nicht verstanden - war das als Beleidigung gedacht?
Bitte um Rückmeldung........*hääääääääääääääääääääää*?

Inaktiver User
04.11.2006, 00:41
Versuchst Du es dadurch umzusetzen, dass Du Dich stundenlang mit Freunden darüber unterhälst, wie dämlich die Damen sind?

:smirksmile:

nathaliethor

Das "ich" im ersten Zitat bezog sich auf mich; das "ich" im zweiten Zitat war ein generisches ich und meinte "jemanden". Da ich hier nicht das Thema bin, nehme ich es mit der Selbstdarstellung nicht so genau.

Alinaluna
04.11.2006, 07:25
Ich hoffe, es ist deutlich geworden, dass ich mich hier gerade ganz vehement dagegen wehre, dass Frauen und Männer unterschiedlich bewertet werden. Ich bleibe aber dabei, dass deine Haltung - die Haltung, dass Männer und Frauen tatsächlich unterschiedlich seien - zwangsläufig dazu führt, dass Männer und Frauen auch unterschiedlich bewertet und behandelt werden.
ja, mir ist vor allem deine motivation deutlich geworden, und diese macht mir deine aussagen auch sehr sympathisch. im ergebnis aber habe ich völlig andere einsichten als du und diese möchte ich versuchen im folgenden darzustellen.



Um das anschaulicher zu machen: Die Unterschiede zwischen zwei konkreten Männern oder zwei konkreten Frauen sind meistens sehr viel größer, als die durchschnittlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Beispiel Körpergröße: Im Durchschnitt sind Frauen etwa 10 bis 15 cm kleiner als Männer. Ich bin aber 40 cm größer als mein Nachbar. Was heißt das? Das heißt, dass die Statistik für den Umgang mit einem realen Menschen absolut unbrauchbar und irrelevant ist. Und das ist in anderen Bereichen wie Fähigkeiten oder Verhalten genauso. Wie willst Du also entscheiden, welcher Mann und welche Frau welche Eigenschaft in welcher Ausprägung haben?
es kommt darauf an, welche unterschiede du zwischen den konkreten männern und den konkreten frauen ansprichst – man könnte sie biologisch, seelisch oder geistig betrachten. biologisch betrachtet können sie – aufgrund ihrer geschlechtsmerkmale – nicht größer sein (dabei spielt die körpergröße nicht die entscheidende rolle, ein mann bleibt ein mann, auch wenn er 40 cm kleiner ist als der andere). seelisch betrachtet hat jeder mensch meiner meinung nach weibliche und männliche anlagen mit unterschiedlichen anteilen. und auf der geistigen ebene sind sie sich am ähnlichsten – und trotzdem nicht „gleich“, weil der mensch eine einheit aus körper, seele und geist ist und die körperliche und seelische verfasstheit auswirkungen haben auf den geist.



Wenn du in einem Zimmer auf einen Mann wartest und die Tür öffnet sich, schaust du ja auch nicht auf die durchschnittliche Augenhöhe des durchschnittlichen Mannes, sondern du hebst oder senkst deinen Blick dahin wo dieser reale Mann seine Augen hat. Dasselbe tun wir, unter dem Eindruck der beständigen Behauptung, Männer könnten dies besser, Frauen jenes, in anderen Bereichen leider nicht. Zumeist lassen wir anderen Menschen nicht einmal die Möglichkeit zu zeigen, was sie wirklich können und was nicht, sondern drängen sie von Kindheit an in die Richtung, von der wir glauben, dass sie Jungen oder Mädchen angemessen ist. Wir beobachten unsere Kinder nicht und reagieren dann auf ihr reales Verhalten. Stattdessen konfrontieren wir sie mit unseren Erwartungen und zwingen ihnen unsere Vorstellungen auf.
da hast du wieder völlig recht. niemand – außer mir selbst bezogen auf mich – sollte entscheiden, wer was aufgrund seiner geschlechtlichkeit besser kann als der andere (wobei: ich habe mir gerade eine neue waschmaschine gekauft, und ich wäre sicher erstaunt gewesen, wenn zwei frauen mir diese in meine wohnung getragen hätten:smirksmile: ). und kinder in eine bestimmte richtung drängen – das war in früheren zeiten sehr viel ausgeprägter als heute – sie wurden von klein an auf ihre zukünftige „rolle“ vorbereitet.



Was ist mit dem Mädchen, das nicht sprachbegabt ist? Was ist mit dem Jungen, der sprachbegabt ist aber technisch gefördert wird (wo er zwei linke Hände hat)?
ich bin auf eine schule gegangen (und das ist lange her!), da lernten die jungen genauso stricken wie die mädchen holz- und metallverarbeitung. jeder mensch sollte unabhängig von seinem geschlecht seine fähigkeiten und neigungen erkennen und entwickeln dürfen.

und trotzdem bin ich davon überzeugt – und dies aus eigener beobachtung, ohne erwartungen und wertungen - dass männer und frauen unterschiedlich denken, warhnehmen, handeln, lieben… und das macht die begegnung zwischen ihnen doch gerade so spannend! und hat die suche nach einem partner nicht auch immer etwas damit zu tun, seiner eigenen „begrenztheit“ eine „ergänzung“ hinzuzufügen?



Als allgemeine Tendenzen exisieren die dargestellten Unterschiede vielleicht, aber dieses Wissen ist nutzlos und hinderlich, wenn ich DIR gegenüberstehe, denn ganz sicher bist DU so nicht.
ich habe diesen satz jetzt oft gelesen – ich verstehe einfach nicht dieses „denn ganz sicher bist DU so nicht“. wie bin ganz sicher nicht? und zum anderen teil des satzes: wenn wir diese unterschiede in der begegnung mehr im bewusstsein hätten, würden wir im umgang miteinader vielleicht ein größeres verständnis für den jeweils anderen entwickeln. das geht aber nur, wenn wir die andersartigkeit des gegenüber liebevoll annehmen.

liebe grüße
alinaluna

Inaktiver User
05.11.2006, 22:07
Bitte um Rückmeldung........*hääääääääääääääääääääää*?
Oh, sorry für die späte RM, war ein paar Tage unterwegs !


Das habe ich jetzt nicht verstanden - war das als Beleidigung gedacht?
Aber überhaupt nicht :smile: ....

Aladin
09.11.2006, 19:44
aber es ist nun mal unsere Natur, Kultur zu haben: ein Mensch ohne Sozialisation ist kein Mensch und es ist schlechterdings nicht vorstellbar, dass das Geschlecht in der Sozialisation keine Rolle spielt

Jalinda
10.11.2006, 11:08
Der Artikel bringt doch nichts Neues. Das menschliche Verhalten wird von einer riesigen Anzahl Faktoren gesteuert, die komplizierte Wechselwirkungen haben. Einer davon sind eben Hormone. Da bei jedem Menschen völlig unterschiedliche Faktoren zusammen kommen, kann man keine generalisierenden Aussagen treffen.

Werde ich z. B. als Frau relativ "männlich" aufgezogen, kann es sein, dass die daraus resultierenden Eigenschaften die von den Hormonen hervor gerufenen überdecken.

So verfalle ich z. b. nicht in sabbernde Ekstase, wenn ich ein Baby im Bus sehe, sondern eher, wenn ich ein gut gemachtes PC-Spiel sehe. Oder ist ein Mann selber davon genervt, dass er ständig an Sex denkt, hat er die Möglichkeit, seine Gedanken anderweitig zu steuern.

Werden Einflüsse wie Triebe, Hormone oder von der Gesellschaft vermittelte Stereotypen nicht hinterfragt, kommen dann dabei z. B. nach Babies sabbernde, sich auf ihre Menstruation konzentrierende und Schuh kaufende Frauen heraus.

Das heißt also, ein komplettes Opfer der Hormone ist der Mensch nicht, genauso wenig wie ein ausschließliches Opfer der Triebe.

Diplomat
11.11.2006, 14:14
Als allgemeine Tendenzen exisieren die dargestellten Unterschiede vielleicht, aber dieses Wissen ist nutzlos und hinderlich, wenn ich DIR gegenüberstehe, denn ganz sicher bist DU so nicht. Ich denke, dieses Zitat bringt es am besten auf den Punkt, und viel mehr wäre dazu eigentlich nicht zu sagen. Aber ... was mich so bedenklich macht bei diesen Publikationen aller Art unter dem Motto "SO sind die Männer - SO sind die Frauen": Sie kommen den dümmsten und verhängnisvollsten Schwächen des Menschen entgegen - der Neigung im Wir-Gefühl zu baden - der Neigung andere in Schubladen zu stecken, oder noch schlimmer in ein Feindbild einzuordnen. Insofern halte ich diese Sachen für sehr gefährlich. Ein Ende des schon Jahrtausende währenden Geschlechterkriegs wäre in Sichtweite, da sollte man durch solche Parolen nicht alles wieder in Gefahr bringen.

Inaktiver User
13.12.2006, 11:09
hier den link zu einem artikel basierend auf dem buch 'the female brain'. wirklich interessant!!

http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=14984&CategoryID=82



m
Und hier das genaue Gegenteil: Frauen sind auch nur Männer (http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/Titel-Frauen-Maenner?page=all) :freches grinsen:

Kraaf
13.12.2006, 11:29
:knicks:

Aladin
13.12.2006, 18:50
Und hier das genaue Gegenteil: Frauen sind auch nur Männer (http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/Titel-Frauen-Maenner?page=all) :freches grinsen:

ein lesenswerter Artikel, keine Frage. Nur, warum kommt das Thema nicht vor: Paarbildung und Fortpflanzung? Ist das neuerdings so unwichtig?

Inaktiver User
13.12.2006, 21:25
ein lesenswerter Artikel, keine Frage. Nur, warum kommt das Thema nicht vor: Paarbildung und Fortpflanzung? Ist das neuerdings so unwichtig?
Bleib mir bloß weg mit "Fortpflanzung", mit "Paarbildung" bin ich schon hinreichend beschäftigt :kuss:.

Wie hast Du Dich denn so "fortgepflanzt" :freches grinsen: ?

Inaktiver User
13.12.2006, 23:29
Und hier das genaue Gegenteil: Frauen sind auch nur Männer (http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/Titel-Frauen-Maenner?page=all) :freches grinsen:

was für ein gegenteil dann?

genau das selbe blah blah..

eine mir sehr nahestehende person hatte mit mir mal eine diskussion über seînen schwulen bruder, der nur ein jährchen jünger ist. nun, machte ihn die erziehung schwul oder die umgebung, zuwenig testosteron oder kam er einfach schon so auf die welt..?? oder sind wir alle eher bi als hetero, die einen einfach ein bisschen mehr.. und darum gar nicht bi sondern homo..?

Inaktiver User
14.12.2006, 10:04
was für ein gegenteil dann?

genau das selbe blah blah..

eine mir sehr nahestehende person hatte mit mir mal eine diskussion über seînen schwulen bruder, der nur ein jährchen jünger ist. nun, machte ihn die erziehung schwul oder die umgebung, zuwenig testosteron oder kam er einfach schon so auf die welt..?? oder sind wir alle eher bi als hetero, die einen einfach ein bisschen mehr.. und darum gar nicht bi sondern homo..? Na ja, das Thema ähnelt dem Thema "Diäten" - alle Jahre wieder kommt eine neue allein seligmachende Theorie auf den Markt.

Das "Gegenteil" deswegen, weil eben dieser Artikel behauptet, Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein seien gering, insbesondere, wenn man sich nicht Hirnstrukturen, sondern Hirnfunktionen anschaut, die durch verschiedene Strukturen realisiert werden können.

Ist meines Wissens ein ganz genereller Kritikpunkt an dem simplifizierenden Ansatz von "The Female Brain", der ja behauptet, die unterschiedlichen Strukturen würden völlig unterschiedliche Wahrnehmungen der Welt bedingen.

Wahrscheinlich liegt doch eh' die Wahrheit irgendwo in der Mitte ....

Was das "Schwul-sein" angeht, habe ich mal von Untersuchungen gelesen, die behaupten, daß jeder Mensch sich auch zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt, mit starker Variation allerdings. Ich weiss nicht, mit welchen Methoden das untersucht wurde, aber ich erinnere mich an die Behauptung, daß Homosexualität sowohl angeboren, als auch eine Perversion, die aus irgendeiner Art von Ressentiment gegenüber dem anderen Geschlecht resultiert, sein kann.
Und ich erinnere mich daran, daß die Verteilung bei Männern und Frauen ziemlich unterschiedlich ist, bei Männern ist Homosexualität oder ein starker Drang zum eigenen Geschlecht sehr viel häufiger angeboren, bei Frauen öfter erlernt.

Entspricht allerdings auch so ungefähr meinen eigenen Erfahrungen - Schwule sind zu Frauen meistens neutral bis nett, Lesben Männern gegenüber meistens kratzbürstig bis hasserfüllt.
Ich kenne aber auch Gegenbeispiele aus beiden Lagern .... und nagel mich bitte nicht auf irgendwelche Zitate fest :knatsch: ...

Aladin
14.12.2006, 13:28
Entspricht allerdings auch so ungefähr meinen eigenen Erfahrungen

Hallo Mnn,

persönliche Erfahrungen sind das was wir haben, wir reichern sie allerdings in der Regel mit Theorien an. In diesem Fall scheint es mindestens zwei davon zu geben: Für die einen ist der Mensch (im Grunde also Mann wie Frau) von Gott als sein Ebenbild erschaffen worden; für die anderen ist er in einem mehrere Milliarden Jahre dauernden Evolutionsprozess aus anderen Lebensformen entstanden. Für diese Sichtweise ist völlig selbstverständlich, dass Mannsein und Frausein sich unter unterschiedlichem Selektionsdruck entwickelt hat. Die Soziobiologie, die sich damit beschäftigt, wird gerne als pseudowissenschaftlich abqualifiziert, das gilt in zunehmender Weise allerdings auch für den Darwinismus insgesamt.

Gruss Aladin

Inaktiver User
14.12.2006, 13:57
Für diese Sichtweise ist völlig selbstverständlich, dass Mannsein und Frausein sich unter unterschiedlichem Selektionsdruck entwickelt hat. Die Soziobiologie, die sich damit beschäftigt, wird gerne als pseudowissenschaftlich abqualifiziert, das gilt in zunehmender Weise allerdings auch für den Darwinismus insgesamt. Na ja, ich weiss nicht - ich halte die "Grundlagen" dieser Theorien für völlig unzweifelhaft, unter anderem deswegen, weil sie auf ziemlich allgemeinen Prämissen basieren, ähnlich wie z.B. Theorien wie die Thermodynamik.

Nur leider gibt es da ein Problem, welches die Soziobiologie eben auch mit anderen Theorien teilt, und das ist jenes der Komplexität: Normalerweise ist die einzige Art und Weise, ein Problem anzugehen, das "Teile und herrsche", es werden in einem komplexen Problem die einfachen Einheiten herausgefischt, und Abweichungen der Realität von dem Verhalten dieser unabhängigen Einheiten werden als schwache Wechselwirkungen zwischen diesen Einheiten betrachtet.

Leider gibt es in der Natur ziemlich viele Systeme, in welchen derartige einfache Einheiten nicht identifizierbar sind, oder sogar nur vorgeblich identifizierbar sind, in Wirklichkeit ist aber alles viel komplizierter :knatsch:.

Ein mir bekannter Prof. sagte mal dazu, Wissenschaftler erklären nicht die Realität, sondern Versuche - eingeschränkte Parameter, reproduzierbare Versuchsbedingungen etc. !

Und da hat die Soziobiologie nun wirklich ein Problem, oder was meinst Du ....

Aladin
14.12.2006, 14:38
ich bin völlig einverstanden, halte es auch für vermessen Unterschiede zwischen Männern und Frauen so mal eben soziobiologisch begründen zu wollen. Aber dass es solche Unterschiede gibt scheint mir gewiss

Inaktiver User
14.12.2006, 14:57
ich bin völlig einverstanden, halte es auch für vermessen Unterschiede zwischen Männern und Frauen so mal eben soziobiologisch begründen zu wollen. Aber dass es solche Unterschiede gibt scheint mir gewiss

Als da wären ?

Aladin
14.12.2006, 18:32
na ja, bei der Paarbildung gibt es eben unterschiedliche Anforderungen

Inaktiver User
14.12.2006, 22:27
na ja, bei der Paarbildung gibt es eben unterschiedliche Anforderungen
Na, aber welcher Art sind denn jetzt die Unterschiede ?

Konkret fällt mir z.B. ein, daß man früher glaubte, Frauen würden von Natur aus zur ehelichen Treue etc. neigen, bzw. wären hierzu verpflichtet ( Schopenhauer :knatsch: ? ) - das ist z.B. durch die Soziobiologie widerlegt, es ist für beide Geschlechter vorteilhaft, den Partner sexuell zu "betrügen" und gleichzeitig zu verhindern, daß er "betrügt".

Wenn man/frau erstmal akzeptiert hat, daß Kinder ein Recht auf Sorge durch Vater und Mutter haben, herrscht doch Waffengleichheit - die Unterschiede rühren doch allesamt aus der Tatsache, daß Männer Frauen "sitzen" lassen können, während die an die Kleinkinder gebunden sind, oder nicht ? Mit dem Waffengleichheit herstellenden Äquivalent des Kuckuckskinder-unterschiebens auf weiblicher Seite.

Aber wer will schon solche Unterschiede nutzen ? Wir leben doch nicht im Dschungel !

Inaktiver User
15.12.2006, 11:18
Aber wer will schon solche Unterschiede nutzen ? Wir leben doch nicht im Dschungel !

Gestern wär' mir doch beinah' wieder eine Jane von der Liane gerutscht :entspann:.

*hüstel*

Inaktiver User
15.12.2006, 11:53
male_romantic (http://www.sprunggeil.de/fun/MannlicheRomantik.wmv)

:schnee_nikolaus::schnee_nikolaus:
--m

Kraaf
15.12.2006, 12:12
Da fehlt der TV mit dem Sportkanal. Drei Dinge braucht ein Mann. :freches grinsen:

Inaktiver User
15.12.2006, 12:40
aber...? :ooooh::ooooh:

die frau ist doch da

:smirksmile:

Inaktiver User
15.12.2006, 12:59
Kraaf wollte, glaube ich, sagen, daß sich die Frau situationsinadäquat verhalten hat, weil sie nicht zusätzlich zu sich selbst im (1) und dem Bier neben dem Becken (2) ein im Sportkanal eingeschaltetes TV (3) am Rand desselben drapiert hat.

Typisch Kraaf.

Zivilisierten Leuten ( wie mir ) fällt bei der Mitte des Films gleich die Frage "Was macht der Affe da in meiner Badewanne ?" ein.

Inaktiver User
15.12.2006, 16:52
aha...

pfew...da hatte ich für ein momentchen wirklich angst, alle meine vorurteile könnten sich bestätigen.. . danke für die aufklärung Mnn

a propos (zivilisierte) affen...

der dschungel gefällt dir huh?

Aladin
15.12.2006, 20:08
Na, aber welcher Art sind denn jetzt die Unterschiede ?


Hallo Mnn,

tja, was sind die Unterschiede bei der Paarbildung? Bei mir und den Frauen mit denen ich zu tun hatte mögen sie gering sein, ich habe keíne Kinder und habe mir meine Partnerinnen immer bevorzugt unter diesem Aspekt ausgesucht. Wie mag es aber vor 1000 oder 5000 Jahren ausgesehen haben? Immerhin können wir unsere Genese nicht einfach abschütteln, oder hast Du Deine Sprache etwa selbst erfunden?

In einem Film über die Zeit gegen Ende der letzten Eiszeit marschieren drei Menschen, eine Frau und zwei Männer, von England Richtung Süden. Sie durchqueren die damals nicht vorhandene Nordsee und gelangen schliesslich bis an die Donau. Sie sind die letzten ihres Stammes, die Frau ist liiert mit einem der Männer, dem Häuptling des ausgestorbenen Stammes. Er ist stark und unflexibel. Im Laufe der Wanderung wird sie sich dem anderen Mann zuwenden, der weniger stark, dafür aber ungleich flexibler ist.

Selbstverständlich hätte sie auch versuchen können beide an sich zu binden, eventuell auch noch Männer aus Stämmen, denen sie unterwegs begegnen. Tut sie aber nicht.

Aus der Sicht eines Mannes sieht das ganz anders aus, für ihn wäre es ideal mehrere Frauen an sich zu binden. Und solche Gesellschaften hat es ja auch gegeben, in denen ein König so etwas wie ein Zuchtbulle war.

Gruss Aladin

Inaktiver User
15.12.2006, 21:56
@Macy:


aha...

pfew...da hatte ich für ein momentchen wirklich angst, alle meine vorurteile könnten sich bestätigen.. . danke für die aufklärung Mnn

a propos (zivilisierte) affen...

der dschungel gefällt dir huh?
Aber beste Macy, warum so säuerlich, phew - das ganz witzige Film chen lebt ja nun derart von den doch ganz witzigen Affenweibchenvorurteilen über Männer, daß mann da doch durchaus noch draufsatteln darf, oder :zwinker: ?

Nicht gleich beissen :blumengabe: ...

@Aladin:
Die Gesellschaften, die Du meinst, hat es meines Wissens so nicht gegeben - es gab durchaus derartige Perversionen wie Könige, die sich 300 Frauen für sich allein reservierten ( islamische oder chinesische Despotien ), für den Mann auf der Strasse bedeutete dies aber selbst in den Gesellschaften, in welchen Polygamie erlaubt ist, daß er nur mehrere Frauen heiraten konnte, wenn er sich dies leisten konnte, also praktisch sehr selten.
Es war und ist eine in Wirklichkeit sehr milde Form der Vielweiberei - und es gab/gibt durchaus auch polyandrische Gesellschaften.

Egal - die ganze Fragerei, ob Männer und Frauen biologisch große Unterschiede oder eher Gemeinsamkeiten aufweisen, kann man doch getrost der Wissenschaft und ihrer Weiterentwicklung überlassen.

Diese Fragerei überdeckt meiner Meinung nach nur, daß es in Wirklichkeit dabei nicht um Wissenschaft, sondern Wertentscheidungen geht:
Möchte ich eher die Unterschiede betonen, um Menschen in Rollen zu zwingen, oder möchte ich die Gemeinsamkeiten betonen, um Menschen alle Wege offen zu halten, kann aber gleichzeitig Unterschiede tolerieren :freches grinsen: ...

Und das ganze Thema ist doch durch diese ständige Verwechslung von Wissenschaft/Wertentscheidung etwas besetzt, gelinde gesagt.

Grüße, mnn

Inaktiver User
16.12.2006, 16:58
lieber mnn

danke für die blume,

aber ich beisse ja gar nicht, ich amüsiere mich!

echt im fall

:freches grinsen:
--m

Inaktiver User
17.12.2006, 21:17
lieber mnn

danke für die blume,

aber ich beisse ja gar nicht, ich amüsiere mich!

echt im fall

:freches grinsen:
--m Dann hat es ja seinen Zweck erfüllt *antiseptischeCremewegpack* :smile: ...