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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : warum fällt das ende der affäre so schwer?



Inaktiver User
27.10.2006, 20:56
hallo,

ich bin ganz neu hier, habe dieses forum quasi empfohlen bekommen und bitte um ein paar objektive statements.... :wie?:

ich bin mitte 30, seit 7 jahren verheiratet und habe 2 kinder. meine ehe war bislang glücklich, auch wenn unser sexualleben nicht 100%ig erfüllend war. vor 1,5 jahren ist dann etwas passiert, worunter unsere beziehung zu leiden begann. ich will nicht ins detail gehen, aber mein gatte hat sich mir gegenüber ziemlich mies benommen...

gefühlsmäßig hab ich mich aufgrund dieser geschichte von ihm distanziert, habe aber eine trennung nie in betracht gezogen, da die gefühle nicht komplett weg waren und mir die familie an sich schon sehr wichtig ist.

trotzdem ist dann etwas passiert, was ich nicht für möglich gehalten hätte und was auch nicht geplant war. wer plant sowas schon? :wie?:

zwischen einem freund von ihm (glücklicher und überzeugter single) und mir hat es gefunkt und wir waren beide nicht in der lage, diese gefühle zu unterdrücken. seit 2 monaten kommunizieren wir täglich per sms und/oder email und 3 mal haben wir uns heimlich getroffen. es hat eingeschlagen wie eine bombe, es war der beste sex meines lebens. :ooooh: ihm ging's genauso.....

mein mann weiß davon, er hat mir angemerkt, dass irgendwas los ist und hat nicht locker gelassen.... da hatte das letzte treffen gerade stattgefunden... ich hab ihm dann gebeichtet, er hat mir verziehen. meine affäre weiß aber nicht, dass mein mann es weiß...

inzwischen haben wir unsere affäre beendet.... aus gründen des sowas-geht-eben-nicht (schließlich bin ich die frau eines freundes)...... und weil mir meine ehe wichtiger ist als eine affäre.

warum krieg ich ihn dann nicht aus dem kopf? warum sehne ich mich trotzdem noch nach ihm? warum fällt es mir so schwer, das richtige zu tun? ich denke oft an ihn, er fehlt mir und mein verlangen ist noch immer da....

danke an alle, die bis hier durchgehalten haben... :smirksmile:

nicki36
27.10.2006, 21:59
Hallo Schlampe,

Oh Mann, klingt ja echt schwierig!Ich habe meinen Mann auch grade betrogen, aber mit einem Fremden.Bei einem Bekannten ist es bestimmt noch viel, viel schwerer, man sieht sich ja öfter.
Ich kann das soo gut nachvollziehen, dieses Kribbeln und die Sehnsucht...Toll, dass Dein Mann Dir verziehen hat, aber wie hältst Du es bloss aus, dem Anderen zu begegnen??Ich glaub, ich könnte das nicht.
Wünsche Dir alles liebe und viel, viel Kraft, Deine Nicki

effibiest
28.10.2006, 01:08
Hallo Du,
warum nennst Du Dich Schlampe ?
Es ist etwas ziemlich schlimmes zwischen Dir und Deinem Mann vorgefallen,was du nicht weiter erwähnen möchtest, aber es hat Dich extrem verletzt, oder ?
Und diese affäre scheint Dein angekratztes Ego wieder ins Lot gebracht zu haben, was Dein Mann nicht vermochte.
Dennoch willst Du diese Ehe und die Liebe zu Deinem Mann nicht aufgeben.
Hast Du Dich auf Deine Weise gerächt und Dir Selbstbestätigung gesucht ? Das ist ok. Ich habe keine Ahnung, was damals in Eurer Ehe passiert ist. Aber nenn Dich nicht Schlampe. Achte Dich !

Grüße
effi

Inaktiver User
28.10.2006, 11:36
Hi
Ich nenn dich auch nicht Schlampe ,weil du keine bist.
Vielen geht es genau so hier und das sind wir alle nicht.

Es sind Gefühle,du hast dich wieder als Frau entdeckt,und der Sex ist glaub ich bei jeder Affäre einmalig.Weil es eine Fixtion ist die mit dem wirklichen Leben nichts zutun hat.Sonst könnten wir sie alle mit unserem Partner ausleben.

Ja, ich kenn dein Problem ,ich sehe ihn auch jeden Tag und es gibt mir immer einen Stich ins Herz und ihm auch.

Ich glaube, es ist nicht der Mann , der uns Purzelbäume schlagen läßt ,sondern wie hier so oft beschrieben die Sucht.
Das zu erkennen hat mir geholfen,mich wieder zu finden.

Du bist auf Drogenentzug,wie wir alle ,aber man kommt von jeder Droge weg,wenn man will.

Mir hat geholfen, mir das einzugestehen das ich süchtig bin.
Und dann auf Entzug zu gehen ,den Kaltenentzug wie man sagen würde.

gruß bella

Kaetzin
28.10.2006, 18:42
hallo!

gehöre auch in den kreis der leidenden.. :-/

@bella

da es für mich die erste affäre war, wusste ich nix über diese sucht. was bedeutet denn konkret entzug? soll man einfach auf die hilfe der zeit bauen? und heißt das es gibt kein zurück? ist man danach geschützt vor einem rückfall mit demselben typen?

vielen dank schon mal!

Inaktiver User
28.10.2006, 19:41
HALLO Kaetzin


gehöre auch in den kreis der leidenden.. :-/

@bella

da es für mich die erste affäre war, wusste ich nix über diese sucht. was bedeutet denn konkret entzug? soll man einfach auf die hilfe der zeit bauen? und heißt das es gibt kein zurück? ist man danach geschützt vor einem rückfall mit demselben typen?
Das mit der Sucht hab ich erst aus diesem Forum gelernt und vieles mehr ,was mir die Zeit der Sehnsucht und Schmerzen des Entzugs etwas leichter gemacht hat.


Für mich war es auch die erste Affäre,aber da fängt die Sucht ja an.
Für mich heißt es einfach wieder meine Ideale finden,meine Selbstachtung und meinen Stolz nicht zu verlieren.
Aufhören sich benutzen lassen ,aufhören andere und sich selber zu belügen.
Wieder ich selber sein, nicht ein Doppellebenführen,nicht alles aufs Spiel zu setzten ,nicht mit Angst und Zweifeln vor der Zukunft zu Leben.
Wieder Verantwortung zu übernehmen für meine Kinder,die ich gewollt habe.

Zeit und Wille das ist alles, was wir brauchen, jeder war von uns schon mal verliebt,und alle sind wir drüber weggekommen .Kannst du dich noch an deine erste große Liebe erinnern?Ich war 15 Jahre und wollte sterben.
Lese mal meinen Strang und meine anderen Kommentare und du wirst sehen wieweit ich gekommen bin, von Tag zu Tag finde ich immer mehr, in mein altes Leben zurück,weil es ein schönes Leben ist, und mir geht es immer besser.
Rückfall,wie bei jeder anderen Droge---------- nicht mehr anfassen.



gruß und viel Kraft bella

Kaetzin
28.10.2006, 19:51
hallo bella,

danke erst mal! also ist es wie beim verliebtsein? es ist jetzt nicht eine besondere form von sucht? dann komm ich damit zurecht, auch wenn es dauert... wie lange hast du denn gebraucht? wie lange war die affäre? ich hab ja insoweit meinen stolz verteidigt, indem ich ihm, nachdem er sich tage nicht auf meine unzähligen sms gemeldet hat, gesagt hab, dass ich es unwürdig fände und ich so keine lust mehr hätte. mich plagt nur die frage, warum er sich plötzlich nicht mehr gemeldet hat u die leise hoffnung, dass er es doch noch mal tut. auch wenn ich eigenverantwortlich mit mir umgehen möchte...

grüße, kätzin

Inaktiver User
28.10.2006, 22:30
hallo nicki,

danke für deine antwort... tja, wie ich es aushalten soll, ihn wieder zu sehen, weiß ich leider noch nicht, denn seit unserem letzten treffen sind nun schon 4 wochen vergangen und das nächste mal werde ich ihn in knapp 3 wochen sehen, da unternehmen wir innerhalb der clique etwas gemeinsam....

glaub mir, bei dem gedanken wird mir schon ganz anders....

carlie26
12.11.2006, 11:55
Hallo!

Auch ich werden deinen Namen nicht benutzen, weil ich ihn in keiner Weise gerechtfertigt finde ...

Ich kann deine Situation nur zu gut nachvollziehen, weil ich in einer ähnlichen Lage bin. Auch ich habe eine Affäre mit einem Freund meines Freundes, der über lange Jahre zudem mein bester Freund war. Beendet ist die Sache noch nicht, wenn du wills, kannst du gerne meinen ausführlichen Bericht darüber lesen- Strang "Geliebte des besten Freundes" Vielleicht kannst du dann noch weitere Parallelen zwischen uns feststellen ...

Eine Antwort auf die Frage, wie man loslassen, vergessen, aufhören kann, sich nach dem anderen zu sehnen, kann ich dir leider nicht bieten. Wenn du meinen Bericht liest, wirst du sehr schnell verstehen, dass ich da in einer sehr schlechten Position stehe... Trotzdem bewundere ich dich für den Schritt, es zu überhaupt zu versuchen... Ich habe diesen definitiven Schritt leider noch nicht geschafft.

Das Loslassen und Vergessen wird meiner Meinung nach sehr erheblich durch die Tatsache, dass du ihm nicht ganz aus dem Weg gehen kannst und ihn wiedersehen wirs und MUSST, erschwert. Sicherlich fällt es einem einfacher, Distanz zu bewahren, sowohl körperlich als gedanklich und seelisch, wenn man der anderen Person 100prozentig aus dem Weg gehen kann, und auch die Sicherheit hat, dass das möglich ist. Wie geht man jedoch damit um, wenn man weiss, dass man den anderen immer wieder begegnen wird, und sich dann auch noch so verhalten muss, als ob nichts passiert wäre, als ob alles so wäre wie vorher ... Genau DAS erscheint mir so unglaublich schwierig und unüberwindbar ...

Lg , Carlie

carlie26
12.11.2006, 12:04
Hier bin ich noch einmal ... Nachdem ich meine Antwort abgeschickt habe, habe ich mir den Titel, der für diesen Strang ausgewählt wurde, noch einmal genau angesehen : Warum fällt das Ende einer Affäre so schwer ... ?

Ich selbst stecke wie schon erwähnt mitten in einer ähnlichen Affäre wie jene der Autorin dieses Stranges. Es handelt sich hierbei um meine erste Affäre, trotzdem habe ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schon viel über Affären mitbekommen und miterlebt. Und aufgrund all meiner direkt und indirekt erlebten Erfahrungen fällt mir auf die Frage " Warum fällt das Ende einer Affäre so schwer ... ? " folgende Antwort ein :

Weil man nie die Gewissheit hat, wie die "Sache" ausgegangen wäre, wenn sich eine Beziehung daraus entwickelt hätte. Weil man weiss oder sich jedenfalls in seiner Phantasie vorstellt, dass sich die Dinge ganz anders entwickelt hätten, wenn beide Seiten "frei" gewesen wären und die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Beziehung gehabt hätten. Weil man seine Wünsche und positiven Phantasien in die irreelle Situation der Affäre hineinprojeziert und sich so ein absolut positives und glückliches Leben mit dem anderen vorstellt - wenn die Möglichkeit dazu bestanden hätte.

Beziehungen scheitern an konkreten, fassbaren und nachvollziehbaren Gründen, deren Konsequenzen uns unumgänglich erscheinen : sich auseinander leben, sich nichts mehr zu sagen haben, sich fremdgehen, .... Bei Affären ist das anders. Sie scheitern meist an der Situation und man fragt sich ständig " was wäre gewesen wenn ? Wie wäre mein Leben mit ihm gewesen? Wären wir so glücklich geworden und geblieben wie während unserer Affäre? War er/sie nicht der absolut Richtige für mich?" Auf diese Fragen wird man nie eine Antwort finden, wenn die Affäre an der Situation scheitert. Und deshalb fällt ein Abschluss meiner Meinung nach so unendlich schwer.

Lg , Carlie

ReginaM
12.11.2006, 12:21
Ich denke, es ist vielleicht gar nicht der Mann selber, den man so schwer loslassen kann, sondern eher das, was wir mit ihm verbinden, was er uns gibt - oder was mir meinen, was er uns gibt - was wir in unserem Leben vermissen. Vielleicht sollte man da ansetzen, aber das muß man erstmal erkennen.

carlie26
12.11.2006, 12:32
Genau diese Frage habe ich mir in letzter Zeit immer öfter gestellt ...

Und wenn man ehrlich mit sich selbst ist - Gibt dieser Mann einem wirklich so viel, wie man sich das selbst einredet ? Nimmt er einem nicht auf der anderen Seite wenigstens genau so viel durch die Tatsache, dass er nicht zulässt dass sich aus der Affäre mehr entwickelt ? Weshalb muss man schliesslich lernen, eine Affäre zu vergessen ? Weil die andere Seite einem keine gemeinsame Zukunft zugesteht. Diese Erkenntnis ist hart, sollte einem aber eigentlich zeigen, wie auswegslos die Situtation ist und dass Vergessen deshalb die einzig gesunde, logische und vernünftige Lösung darstellt ... Andrerseits, wäre der Mensch immer vernünftig und logisch, würde es dann überhaupt zu Affären kommen ?

Lg, Carlie

ReginaM
12.11.2006, 13:55
Weshalb muss man schliesslich lernen, eine Affäre zu vergessen ? Weil die andere Seite einem keine gemeinsame Zukunft zugesteht.

Nein, eben nicht! Es muss doch nicht immer um eine gemeinsame Zukunft gehen und gerade bei einer Affäre geht es ja eigentlich von vorn herein um keine Zukunft. Ich meine, man sollte sich fragen, was man im Leben vermisst und wie man es OHNE AFFÄRE erreichen kann. Dann kann eine Affäre sogar bei der Persönlichkeitsentwicklung weiterhelfen.

carlie26
12.11.2006, 14:57
Ich meine, man sollte sich fragen, was man im Leben vermisst und wie man es OHNE AFFÄRE erreichen kann.

Ich gebe dir damit vollkommen Recht.Genau DIE Frage sollte man sich stellen, im Idealfall bevor man überhaupt den Schritt zu einer Affäre macht ... Leider wird man sich aber oft erst dadurch, dass man Fehler begeht und anderen Menschen wehtut, dass man sich auf etwas einlässt, was eigentlich vom moralischen Standpuntk her nicht zu verantworten ist, bewusst, weshalb man genau das überhaupt tut, was einem fehlt, was man vermisst. Auch bei mir hat das so begonnen, mir haben unbewusst Dinge und Gefühle in meinem Leben gefehlt, weshalb ich mich immer mehr auf eine andere Person, die ich gut kenne und der ich vertraue, eingelassen habe.Und das "Problem" ist, dass ich dort genau das gefunden habe, was ich gesucht habe, bevor ich überhaupt richtig realisiert habe, dass ich auf der Suche nach etwas war ...

Du hast Recht damit, dass es nicht bei jeder Affäre so abläuft, dass man den anderen vergessen will oder muss, weil er nicht zu mehr bereit ist. Ich bin jedoch der Meinung, dass es ganz oft so ist. Dass ganz oft in einer Affäre kein Gleichgewicht besteht, einer mehr gibt als der andere, einer sich mehr darin verliert als der andere.

Nicht jede Affäre sollte und kann in einer Beziehung enden, das ist mir klar. Jede Affäre ist individuell, beruht auf anderen Ausgangspunkten, auf anderen Ansichten, auf anderen Empfindungen, Bedürfnissen und Zielen.

Vielleicht projeziere ich mich selbst gedanklich zu sehr in das hinein was ich schreibe: Mir war nämlich von Anfang an klar, dass ich von dem Mann, der zu meiner Affäre wurde, mehr wollte. Ich kannte ihn bereits vor unser Affäre durch und durch und wusste, dass ich mit ihm zu viel mehr bereit war. Und das habe ich ihm auch von Anfang an klar gesagt. Er behauptete zu dem Zeitpunkt eindeutig, dass er genau das Gleiche denken würde und dass auch sein Ziel keine vorübergehende Affäre mit mir wäre, sondern eine gemeinsame Zukunft. Nur dass sich seine Ansicht - aus welchen Beweggründen auch immer - im Laufe der Zeit geändert hat, und meine nicht.

Solche Situationen habe ich mit dieser Aussage, dass man eine Affäre vergessen muss, wenn die andere Seite nicht zu einer gemeinsamen Zukunft bereit ist, gemeint. Und habe das aufgrund meiner eigenen Erfahrung zu sehr verallgemeinert dargestellt.

Lg, Carlie

Inaktiver User
17.11.2006, 21:08
Weil man nie die Gewissheit hat, wie die "Sache" ausgegangen wäre, wenn sich eine Beziehung daraus entwickelt hätte. Weil man weiss oder sich jedenfalls in seiner Phantasie vorstellt, dass sich die Dinge ganz anders entwickelt hätten, wenn beide Seiten "frei" gewesen wären und die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Beziehung gehabt hätten.

Hallo Charlie!
Das hast Du schön erkannt... Das ist es auch, was einen killt. Die große Frage, "was wäre wenn?!".
Ich stelle mir die Frage auch noch immer, obwohl ich eigentlich schon ganz genau weiß, dass es mit M2 keine Zukunft gibt. Nichtsdestotrotz spinnt man sich so sein "Schloss".
Man ist echt bescheuert!
Meine Herren!

LG PAn.

Inaktiver User
18.11.2006, 14:28
hallo

muß mich auch mal wieder melden,ist ja inzwischen wieder etwas Zeit vergangen.

Wie beendet man was,was einem rein sexuell und ich denke das ist ja der Hauptfaktor bei einer Affäre,sehr gut tut?

Mein M2 hat festegestellt und mir auch gesagt er akzeptiert das Ende nicht.Egal was ich sagen werde,er wird nicht aufgeben seine Worte.Ist er krank? oder WAS IST DAS?
und meine Entscheidung das ich ihn nicht mehr will auch nicht.

Eine Zukunft mit diesem Mann kann ich mir im ganzen Leben nicht vorstellen egal wieviel Luftschlösser ich mit ihm baue.

Verliebt bin ich das weiß ich und sonst fehlt er mir auch es gibt keine Sek die ich nicht an ihn denke.

Bitte wie soll ich,mich verhalten? wie soll ich gegen meine Gefühle und gegen ihn kämpfen.

Ich bin seid 3 Monaten standhaft ,aber werde immer hilfloser.
Gruß bella

carlie26
19.11.2006, 19:16
ich war es auch die erste Affäre,aber da fängt die Sucht ja an.
Für mich heißt es einfach wieder meine Ideale finden,meine Selbstachtung und meinen Stolz nicht zu verlieren.
Aufhören sich benutzen lassen ,aufhören andere und sich selber zu belügen.
Wieder ich selber sein, nicht ein Doppellebenführen,nicht alles aufs Spiel zu setzten ,nicht mit Angst und Zweifeln vor der Zukunft zu Leben.
Zeit und Wille das ist alles, was wir brauchen, jeder war von uns schon mal verliebt,und alle sind wir drüber weggekommen .


Hallo Bella,

Du drückst hier in Worte aus, was ich mir so gerne zum Ziel setzen würde ... Alleine die Ttasache, es hier niedergeschrieben zu lesen, gibt einem Kraft und Hoffnung.

Ich habe mich gefragt, ob man deine Geschichte in einem Strang nachlesen kann, ob du mehr über dich selbst geschrieben hast... Deine Geschichte würde mich sehr interessieren, da mich die Tatsache, dass du seit 3 Monaten die Kraft hast, zu widerstehen, beeindruckt.... Obwohl er sich immer noch meldet. Die näheren Umstände deiner Geschichte würde ich sehr gerne erfahren.



Lg, Carlie

Inaktiver User
20.11.2006, 08:30
hallo charlie

ja gehe in mein Profil und du findest alle Beiträge die ich bis jetzt geschrieben habe und auch meinen Strang.

Ich glaube die einzige Kraft die ich habe ist die Erkentniss das der Mann das nicht wert ,ist egal wie gut der sex ixt egal was ich für ihn empfinde.

Ohne meinen Mann wäre ich auch nicht mit ihm zusammen.Das hilft mir
Er liebt mich wohl in irgendeiner Form daran Zweifel ich nicht ,aber eher doch als Hobby um auch in seiner Ehe zu überleben.

Ich will aber nicht benutzt werden,das ist meine Einstellung.
Also gibt es keine andere Lösung ich höre auf Bauchgefühl das mir sagt lass es es wird sich nichts durch ihn ändern.
Im Gegenteil mein Leben würde sich verschlechtern.

Ich kann dir auch nichts raten ,mir hat auch sehr geholfen hier zu lesen.
und je mehr Zeit vergeht desto schwächer werden die Erinnerungen

Gruß bella