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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : meine verstorbene mutter..



NiniFee
27.10.2006, 20:27
guten abend!

ich bin hier neu! möchte mich kurz vortsellen: bin die nina,16 jahre alt udn komme aus hessen. bei weiteren fragen könnt ihr gerne nach fragen! :smirksmile:


so nun zu meinem thema!

es fällt mir nicht leicht darüber zu schreiben!
ich fange einfach mal an..also meine mutter war 45 jahre alt und ist in diesem april 06 verstorben.
sie hatte rückenschmerzen,hat schon immer hart gearbeitet in ihrem beruf udn dcahte es jäme dvaon!ging von doc zu doc doch ekiner konnte ihr hrlefen! das zog sich so seit weihnachten 04!
im letzten jahr wurde es immer akuter und akuter so das sie letztdes jahr nach einigen arzt/therapie stunden dann ins karnakenhaus überwiesen wurde! dort sagte man man könne ihr nicht helfen,sie wäre anscheinend eine simulantin! nu gut man untersuchte den darm,nahm blut ab,usw. alos nicht unbedingt den rücken abe rna gut,nun ging sie wieder nach hause im januar 06. sie lag dann ungefär 6 wochen zuhause nur auf dme sofa vollgepumpt mit tabletten bis oben hin udn konnte nix mehr machen haushalt,usw..gecshweige den arbeiten! sie ging wieder zum arzt und er überwies sie wieder ans krankenhaus! allerdings erst für montags es war gerade freitag! in dieser nacht und auch in den WE davor war der notarzt da.sonntagsmorgend es war der sonntag 12.feb. hielt sie es nicht mehr aus und ging ohne überweisung ins KH! so große schmerzen hatte sie! dort machte man untersuchungen bis sie mittwoch abends mit der luft probleme bekam.in dieser nacht legte man sie auf die intensivstation! uns sagte man nichts,sie lag bereits im künstlichen koma! mein vater fuhr donnerstags hn ihm teilte man dies mit und fertig wars für die ärzte dort! freitags abends sagten die ärzte sie können nix mehr tun fr meine mutter sie fliegen sie mit dem hubschrauber in die uni-klinik! so nun wurde meine mutter wegeflogen immer noch im koma! dort angekommen bekam sie die herz-lungen maschine,niern,und alles,die lunge wurde komplett ausgeschalten! die örzte machten ienem null hoffnung! nun lag sie dann etwas über 14 tage im küntslichen koma.sie erwachte wieder am 1.märz.abends! (ich ahtte am 3.märz b-day wurde da 16).damals dachte ich schon was ist das so schlimm,obwohl ich zugeebn muss ich ahb e snei bewusst an mich heran gelassen! so ok sie war totaldurcheinander udn konnte halt nicht selbständig essen,trinken,laufen,usw..am 5.märz war ich das erste msal dabei! leute ich werde diesen anblick nie vergessen! sie lag da mit einem ding in der nase,konnte sich nicht rühren,musste sich dauernd übergeben wie auch schon zu hause oftmals,udn ich kann es nicht wiedergeben sorry! ich dchte manchmal sie ist nicht meine mutter! :niedergeschmettert: sie konnte kaum reden und ich nee entschuldigung! sie lag dann noch 17 tage auf der intensivstation rappelzte sich eimählich wieder auf udn kam dann auf eien normale stadtion,dann auf eien nachsorge udn in dieser nacht wa war mittlerweile der 2.spril wraen nur mein vater udn ich dort,passierte es,die blutwete stiegen und sie wurde immer schwächer,man machte 1000.. untersuchungen udn fand nicht die ursache,sie hatte die sleben schmerzen wieder! mein vater und ich gingen sagten ihr tschüss,ich gab ihr die hand sagte maus ich komm die woche nochmal mit weil ich immer so viel mit schule zu tun hatte udn ging! es wras für immer! normalerweise drahte ich mich nochmal um,aber diesmal ging ich so!! in dieser nacht ging da stelefon das sie miene mutter wieder auf die intensiv legen mustsen,weider künst.koma! dort quälte sie sich noch es wurde extra zeug eingeflogen für die lunge alles barchte nix! der pafrrer akm dann monatgs abend für die salbung..dienstags morgends um 9.55uhr verstarb sie im koma!
ihr letzder tag war eig sonntags! mein vater rufte man dann an ich war in der schule er kam und sagte es mir! ich konnte aber nicht mit gehn,ich konnte nicht weinen!ich dachte den ganzen morgen wird schon nix sein in diesem moment ging die tür auf und ich dachte jetzt oder ihr gehts total übel,nun es war das 1.! ich schrieb dann noch eine physik arbeit mit,blöd wie ich wear!
ich kann bis heute noch nicht weinen eben hab ich wieder 3 tränen vertrügt aner es kommt nicht,ich kann nicht ans grab gehn es geht nicht,nicht mal an ihrer beerdigung am 11.april konnt ich wrinen,ich debke aer heute ich stan unter schock! ich habe au h das problem das ich mit niemanden reden kann! mein vater ist immer unterwegs und ich sitze alleine zuhause,mache alleine den hsaushalt usw..am meisten leide ich darunter das mir keiner mal was liebes sagt oder mich mal drükt! wurde das letzte mal am 11.april gedrückt!denke sowas i st menschlich! dachte schreibe eiuch mal das,weil ich echt nicht mehr weiter weiß! entschukdugt die fehler bin nicht ganz da ! es sind spviele dinge üer die ich nicht rede und mit niemande reden kann..ich weiß einfach nicht mehr weiter! viell.sind hier auch mädels die ihre mutter früh verloren haben,würde mich über kontakt freuen!!!
ok,ich glaub dabei belass ichs mal..

Inaktiver User
27.10.2006, 23:49
liebe Nini Fee,

was für einen schönen namen du dir ausgesucht hast.

las dich von mir einmal ganz fest in den arm nehmen und drücken.

:wangenkuss:

so.

manchmal kommen die tränen erst später. dann sind sie in so einem fürchterlichen wust in einem drinn, wie ein krampf.

wenn du weinen würdest, wäre alles auf einmal so real.
vielleicht kann deine seele es noch nicht verkraften.


ich denk an dich :wangenkuss:

Helsinki81
28.10.2006, 19:26
Hallo Ninifee,

Lass dich von mir auch mal drücken!
Hast du Freunde, die für dich da sind???


Liebe Grüße, auch aus Hessen...

Helsinki

Kappuziner
29.10.2006, 23:57
Hallo Ninifee,

bitte mach dir doch keine Gedanken darüber, wie man richtig oder falsch trauert!
Du bist ihre Tochter, du hast deine Mama verloren, du darfst alles und du musst nichts beweisen.
Das Weinen finde ich schon sehr weit "fortgeschritten", das konnte ich auch lange nicht (meine Mama ist 15 Monate tot). Ich habe einmal geweint, als sie noch lebte und wir merkten, sie stirbt. Aber als sie tot war, konnte ich nicht weinen. Ich war wie erkaltet innerlich, ich glaube, das war der Schock.
Du wirst bestimmt noch viele verschiedene Phasen der Trauer durchmachen.
Vielleicht hilft es Dir, hier zu schreiben. Vielleicht können die anderen Dir gute Bücher nennen.
Aber vor allem, denk an dich, sag dir, alles, was du jetzt empfindest, ist normal, dein Kopf und dein Herz möchte sich schützen, sie lassen noch nicht alles an dich ran.
Ich wünsch dir ganz ganz viel Kraft und Stärke!
Alles Gute,
Kappuziner

shaun2
07.11.2006, 12:34
Liebe Ninifee,

das tut mir sehr leid für Dich. Ich war schon etwas älter, 24, als meine Mutter gestorben ist. Zum Glück wussten wir schon etwa drei Monate vorher, dass das kommen wird. Ich kann mir vorstellen, dass Du dir Vorwürfe machst, weil Du deine Mutter "alleine gelassen" hast, als sie starb. Das ging mir jedenfalls so. Meine Schwestern waren da, als es meiner Mutter besonders schlecht ging und ich hätte wissen müssen, dass es der letzte Abend war. Aber ich bin trotzdem zum übernachten zu meinem Freund gegangen, damit ich mal durchschlafen kann nach einer anstrengenden Pflegewoche. Am nächsten Morgen ist sie dann gestorben. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie im Stich gelassen habe. Inzwischen habe ich allerdings Frieden mit mir schließen können. Ich hatte damals den Eindruck, dass meine Mutter den Todeszeitpunkt beeinflussen konnte. Solange sie noch Hoffnung hatte und tief im Innern noch leben wollte, ging es ihr einigermaßen. Dann hat sie offenbar irgendwann den Tod annehmen können und hat meine Schwestern gebeten, zu ihr zu kommen, da sie sterben würde. Wir haben das zu dem Zeitpunkt nicht ganz ernst genommen. Als meine Schwestern dann da waren, ging es aber ziemlich schnell, sie war gleich ganz weggetreten und kämpfte merklich. Inzwischen bin ich überzeugt, dass sie gewissermaßen bewusst einen Moment für das Sterben gewählt hat, als nur meine eine Schwester dabei war. Vielleicht wollte sie mir das nicht zumuten, weil ich schon vorher ihre Pflege übernommen hatte. Und meiner anderen Schwester traute sie vielleicht die Stärke nicht zu, diesen Moment mitzuerleben. Ich habe das nun schon von mehreren erfahrenen Menschen gehört, auch von meiner Psychotherapeutin, dass Sterbende oft den genauen Zeitpunkt des Todes etwas beeinflussen können, durch schnelles Aufgeben oder etwas mehr Kampf, wenn auch nur unterbewusst, was sicher auch im Koma geht.

Ich bin sicher, dass Deine Mutter das auch konnte und nicht wollte, dass Du dabei bist. Wahrscheinlich wollte sie Dir das ersparen. Auf jeden Fall wird sie Dir nicht übelgenommen haben, dass Du mit ihrem Tod Schwierigkeiten hattest umzugehen. Mit dem Sterben kommt ein großer Friede über die meisten Menschen, Streitigkeiten oder Mißverständnisse werden plötzlich ganz unwichtig. Das einzige was zählt, ist dann nur noch die Liebe zu den Kindern und der übrigen Familie.
Ich weiss nicht, was Du für eine Vorstellung hast, wo oder was Deine Mutter jetzt ist. Aber ich bin überzeugt davon, dass sie Dir alles verziehen hat und dass ihre Liebe noch da ist. Sie weiss, dass alles sehr sehr schwer für Dich ist und eigentlich zu schwer, um es zu ertragen. Das geht vermutlich allen Kindern so, die ihre Mutter verlieren. Und es wird auch nicht einfacher, wenn man selbst schon erwachsen ist. Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um einigermaßen darüber hinwegzukommen.
Sei gut zu Dir, und vergiß nicht, dass Deine Mutter dich geliebt hat und keine Stärke von Dir erwartet! Du bist doch ihre kleine Tochter und sie ist sicher sehr stolz auf Dich!
Irgendwann werden die Tränen schon kommen, und dass sie noch auf sich warten lassen, heisst nicht, dass Du deine Mutter nicht geliebt hast! Das heisst nur, dass Du im Augenblick noch zu schwach bist, alles zu ertragen. Dafür hat jeder und erst recht deine Mutter Verständnis!
Ich drück Dich!

NiniFee
23.12.2006, 21:53
Ich danke euch von ganzen Herzen für diese bewegenden Antworten! Vielen,vielen Dank.
Entschuldigt bitte das ich so lange nicht da war!

Gruß Nina

NiniFee
23.12.2006, 21:55
Hallo Ninifee,

Lass dich von mir auch mal drücken!
Hast du Freunde, die für dich da sind???


Liebe Grüße, auch aus Hessen...

Helsinki


Was heißt Freunde..hmm..Ich sage mal so es gibt ein paar Menschen die sind da,aber ich denke nicht so "richtig"...also sie wissen halt nicht oder sie wissen nicht wie sie damit umgehen sollen...schwieriges Pflaster...

Guß Nina

Miriam68
23.12.2006, 23:17
Hallo NiniFee

Ich habe Deinen Beitrag erst jetzt gefunden. Beim Lesen kamen mir die Tränen ...

Das mit dem Weinen ist halt so ne Sache. Erstmal ist's ein Riesenschock, so früh ein Elternteil zu verlieren, noch dazu unter so seltsamen und grausamen Umständen. Ich kenn's ein bisschen - mein Vater starb, als ich 19 war, ganz plötzlich. Zudem ist's ne Typfrage, denke ich, und eine Frage der Lebenssituation. Ich bin so ein Mensch, bei dem steht das Lachen und das Weinen ganz zuvorderst. Als mein Vater vor vielen Jahren starb, konnte ich nicht anders, als loszuheulen. Meine Schwester beispielsweise konnte es lange nicht, auch bei meiner Mama dauerte es.

Aber getrauert haben wir alle.

Verständnis von Freunden ... das kenn ich auch. Mit 16 ist es noch nicht "üblich" oder verbreitet, ein Elternteil zu verlieren. Da bist Du wohl in Deinem Freundeskreis die Einzige, der das wiederfuhr, nehm ich an? War bei mir mit 19 auch so. Die Freunde wollten zwar irgendwie helfen, waren aber hilflos und hatten oft keine Ahnung, wie sie sich verhalten sollten.
Zum Glück gibt's Einrichtungen wie dieses Forum! So kannst Du Dich Ausschreiben, auskotzen, ausheulen (wenn auch nur verbal), und triffst auf Menschen, die Deine Gefühle nachempfinden können.


Ich werd mich während den Weihnachtstagen sicher hier rumtreiben. Bin wieder gleichweit wie vor bald 20 Jahren; meine Schwester starb im September. Mir ist nicht nach Familienfeiern zumute. Ich, meine Mama und mein Neffe treffen uns morgen, ich seh noch einen Nachmittag lang mein Patenkind, und das wars auch schon mit Weihnachten.

Du bist also hier nicht allein! :blumengabe:

Liebe Grüsse

Miriam68