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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Millionen Tiere sterben an Plastikmuell im Meer



Mausilikatze
27.10.2006, 07:37
Hamburg/Hawaii (ots) - Mehr als eine Million Seevögel
und 100.000 Meeressäugetiere und Schildkröten gehen jährlich
an den Überresten
von Plastikmüll zugrunde, der in den Ozeanen treibt. Die Tiere
ersticken in Sechserpackträgern, strangulieren sich mit treibenden
Netzresten oder verhungern, weil ihre Mägen mit Plastikteilen
verstopft sind. Davon ist die Tierwelt der Nordsee ebenso betroffen
wie die der pazifischen Gewässer vor Hawaii. Dort wird das
Greenpeace-Schiff "Esperanza" auf seiner "SOS Weltmeer"-Tour auf ein
besonderes Phänomen der globalen Verschmutzung der Meere aufmerksam
machen: einen Müllstrudel von der Größe Mitteleuropas, der durch die
dort vorhandenen Meeresströmungen angetrieben wird.

"Das Schicksal der Seevögel, die auf dem offenen Meer tödliche
Mengen an Plastikmüll fressen, steht für den respektlosen Umgang mit
dem in großen Teilen noch unbekannten Lebensraum Ozean", sagt
Stefanie Werner, Meeresexpertin von Greenpeace. "Die Vermüllung ist
eines der vielen Probleme, die dringend gelöst werden müssen.
Inzwischen gibt es Chancen, den Schutz der Meere voran zu bringen.
Die deutsche Bundesregierung kann dabei eine wesentliche Rolle
spielen."

Derzeit entsteht in der Europäischen Union eine Richtlinie für
eine Meeresstrategie, die einen erheblichen Fortschritt bedeuten
würde. Da Deutschland im ersten Halbjahr 2007 die
EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, muss die Bundesregierung die Chance
nutzen und sich für einen starken Meeresschutz einsetzen.

Hauptverursacher des Mülls im Meer ist die internationale
Schifffahrt. Fischer landen oft nicht die Abfälle in europäischen
Häfen an, die in ihren Netzen landen, da sie häufig noch dafür
bezahlen müssen. Aber auch Haushalts- und Industrieabfälle fließen
über die Flüsse in die Ozeane. Nach einer Studie von
Meereswissenschaftlern der Nordseeanrainerstaaten gelangen jedes Jahr
20.000 Tonnen Müll in die Nordsee. Betroffen sind vor allem
Hochseevögel wie Eissturmvogel und Basstölpel. Rund 97 Prozent der
Nordsee-Eissturmvögel tragen rund 0,31 Gramm Plastikmüll im Magen.
Hochgerechnet auf den Menschen ist das die Menge einer Brotdose -
voll mit scharfkantigen Plastikresten.

Wie für die Eissturmvögel in der Nordsee ist der Plastikmüll auch
für die Albatrosse vor Hawaii eine tödliche Falle. Zwei von fünf
Layson-Albatross-Küken sterben auf einer der hawaiianischen Inseln
innerhalb der ersten sechs Lebensmonate, da ihr Magen zwar gefüllt
und ihr Hunger gestillt ist, ihre Hauptnahrung aber aus Plastik
besteht und keinerlei Nährstoffe enthält.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an
Stefanie Werner, Tel. 0151 - 145 33081, oder an
Pressesprecherin Cornelia Deppe-Burghardt, Tel. 0151 - 145 33087.
Ansprechperson auf der "Esperanza" ist Greenpeace-Meeresbiologe
Thilo Maack, Tel.: 0171 - 8780 841.
Fotomaterial erhalten Sie unter Tel. 040 - 30618 376.
Videomaterial unter Tel. 040 - 30618 375.
Internet: www.greenpeace.de (http://www.greenpeace.de)

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Es nimmt kein Ende :heul: - Mausi :gegen die wand: ++

Mausilikatze
19.12.2008, 12:25
WWF-Protest mit Fisch-Müllwagen
„Meerestiere sind kein Müll“ – WWF fordert EU-Aktionsplan gegen Beifang

Aus einem großen, orangefarbenen Müllwagen ragt eine riesige Fisch-Schwanzflosse. „Meerestiere sind kein Müll! Stoppt Beifang!“ prangt als Motto auf dem LKW. Damit protestiert der WWF in Brüssel gegen das millionenfache Töten von Fischen, Walen, Seevögeln und anderen Bewohnern des Meeres, die als sinnloser Beifang in der europäischen Fischerei verenden. Laut eines WWF-Berichtes werden allein in der Nordsee pro Jahr eine Million Tonnen Fisch wie Müll wieder über Bord geworfen. „Diese Rückwurf-Praxis muss beendet werden. Wir fordern einen europäischen Aktionsplan gegen die gigantische Verschwendung von Meerestieren“, so WWF-Expertin Karoline Schacht............

Quelle & kompletter Bericht mit Foto (http://www.wwf.de/presse/details/news/wwf_protest_mit_fisch_muellwagen/)

:knatsch:

Mausilikatze
31.12.2008, 17:33
TASSO-Newsletter

Ökosystem Meer in Gefahr

Laut einer Studie italienischer und spanischer Wissenschaftler ist der durchschnittliche Fischkonsum mit 15 Kilogramm pro Kopf und Jahr doppelt so hoch wie es das ökologische Gleichgewicht der Meere auf Dauer vertragen würde. Über kurz oder lang wird die Überfischung der Meere dafür sorgen, dass sich die Fischbestände nicht mehr erholen können und einige Sorten werden aussterben, so die Wissenschaftler. Die Situation ist schon heute beängstigend. Denn 75% aller Bestände gelten weltweit als überfischt. So ist der Thunfisch bereits um 90% zurückgegangen. In der gesamten Nordsee gibt es heute noch ungefähr 38.000 Tonnen Kabeljau. Im Westatlantik vor Neufundland ist er bereits ganz verschwunden. Individuelle Fangraten für die Fischer anstatt für die Länder und die Bekämpfung der illegalen Fischerei seien erste Ansatzpunkte, den drohenden Kollaps abzufangen.

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 65795 Hattersheim Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net (newsletter@tasso.net) HomePage: www.tasso.net (http://www.tasso.net)

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:knatsch:

Mausilikatze
07.02.2009, 14:04
Haie schützen

Brüssel, 06.02.2009: Die EU will gefährdete Haifischbestände erhalten. Das ist Ziel des heute von der EU-Kommission verabschiedeten Aktionsplans. Der Plan umfasst auch Maßnahmen zur besseren Erforschung der Haibestände und der Haifischereien. Die Maßnahmen sollen dort greifen, wo die EU-Flotten tätig sind, innerhalb und außerhalb der europäischen Gewässer...........

Quelle & kompletter Bericht (http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_politik/15265.php)

:blumengabe:

Mausilikatze
24.07.2009, 17:26
Deutschland unterstützt Handels-Verbot für bedrohten Thunfisch

WWF begrüßt Entscheidung des Bundesumweltministers.
Thunfisch im Mittelmeer vom Aussterben bedroht.

Berlin/Hamburg - Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Entscheidung Deutschlands, den Antrag auf einem Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES zu unterstützen. "Es wäre angesichts des extrem kritischen Zustandes des Bestandes verantwortungslos, den Antrag Monacos nicht zu unterstützen", sagt Heike Vesper, Fischerei-Expertin des WWF. Seit vielen Jahren bemüht sich der WWF intensiv um den Schutz des Mittelmeertunfisches.........

Quelle & kompletter Bericht (http://www.wwf.de/presse/details/news/deutschland_unterstuetzt_handels_verbot_fuer_bedro hten_thunfisch/)

:blumengabe:

Mausilikatze
07.01.2010, 07:22
80 Prozent der Bestände überfischt - Pro Wildlife fordert radikalen Umbau der Fischereipolitik

München, 06.01.2010. In diesem Jahr will die Europäische Union (EU) die Weichen für eine neue Fischereipolitik stellen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat der EU hierfür einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der die Überfischung der Meere beenden soll. Der Plan enthält unter anderem die Forderungen, den Beifang zu reduzieren und strengere Kontrollen auf See durchzuführen.......

wewewe.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_naturkost/16500.php

:knatsch:

Mausilikatze
01.02.2010, 07:28
Strengere Schutzmaßnahmen für Meeresräuber - Hunger auf Schillerlocke & Co rottet Haie aus

Berlin/Hamburg, 31.01.2010. Im Vorfeld zur 15. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vom 13. bis 25. März in Doha/Katar fordert der NABU strenge Schutzmaßnahmen für durch Überfischung bedrohte Haiarten wie Dorn-, Herings- und Hammerhaie sowie den atlantischen Blauflossenthun (Roter Thun).........

wewewe.umweltjournal.de/AfA_politik/16564.php

:knatsch:

Mausilikatze
23.02.2010, 18:00
Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet

Hamburg, 23.02.2010: Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean..........

wewewe.umweltjournal.de/AFA_umweltnatur/16639.php

Zur Film-Vorschau (ab 25.02.2010 in den Kinos) (http://www.unsere-ozeane.de/)

:knatsch:

Mausilikatze
17.03.2010, 10:50
Roter Tun: EU will Handelsverbot mit Hintertür

Alle 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich gestern darauf geeinigt, ein internationales Handelsverbot für Roten Tun zu unterstützen. Über das temporäre Aussetzen des internationalen Handels mit Rotem Tun entscheiden 175 Staaten auf der Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES).........

Quelle & kompletter Bericht (http://tierschutznews.ch/tiere/tierschutz/2366-roter-tun-eu-will-handelsverbot-mit-hintertuer.html)

:pfeifend:

Mausilikatze
28.03.2010, 08:55
Meere: Missbraucht, aber nicht am Ende

Seit Jahrzehnten müssen die Meere als schier endlose Müllschlucker herhalten und alles ertragen - vom Londoner Klärschlamm bis zum radioaktiven Abfall aus Frankreich. Millionenmetropolen wie die künftige Olympiastadt Rio de Janeiro pumpen bis heute ihre stinkenden Abwässer ungeklärt ins offene Meer.......

wewewe.sonnenseite.com/Umwelt,Meere-+Missbraucht+aber+nicht+am+Ende,16,a15431.html

:knatsch:

Mausilikatze
09.05.2010, 09:12
Meere sind fast leergefischt

Die Überfischung der Meere hat dazu geführt, dass es heute 17 mal mehr Aufwand an Energie und Ressourcen braucht, um einen Fisch zu fangen, als am Ende des 19. Jahrhunderts.

Das berichten Forscher der Universität York und Marine Conservation Society (MCS) im Online-Journal "Nature Communications". "Der Zustand der Fischerei ist schlimmer als sogar die pessimistischsten Schätzungen bisher angenommen haben", so Studienautor Callum Roberts........

wewewe.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Meere+sind+fast+leergefischt,6,a1582 1.html

:ooooh:

Mausilikatze
30.05.2010, 08:28
Meeresfische könnten bis 2050 verschwunden sein

Ohne fundamentale Neuordnung der weltweiten Fischerei droht 2050 der totale Kollaps der Meeresfischbestände

Zu diesem Schluss kommen UN-Experten. "Wenn die verschiedenen Schätzungen, die wir erhalten haben, wahr werden, sind die Meeresfische in 40 Jahren verschwunden", so Pavan Sukhdev, Direktor des UNO-Umweltprogrammes UNEP........

wewewe.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Meeresfische+koennten+bis+2050+versc hwunden+sein,6,a15979.html

:knatsch:

Mausilikatze
02.06.2010, 16:33
Liebe Umweltschützerin,

das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior II verließ am 15. Mai 2010 den Hafen von La Valetta / Malta. Ihr Einsatz hat erneut das Ziel, den Bestand des Roten Mittelmeer-Thunfisches vor dem Kollaps zu bewahren. Denn trotz jahrelanger Überfischung und entgegen allen wissenschaftlichen Empfehlungen wird der Rote Thunfisch (Thunnus thynnus) weiter gejagt.

Der Grund dafür ist simpel: Profane menschliche Geldgier, denn für einen ausgewachsenen Thunfisch lassen sich auf dem japanischen Fischmarkt bis zu 150.000 Euro erzielen.......

Quelle & kompletter Bericht mit Fototafel (http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei/)

:knatsch:

Mausilikatze
12.06.2010, 15:25
Welle des Protests gegen Raubbau an den Meeren

Kampagne OCEAN2012 fordert radikale Kursänderung in der Fischereipolitik

Anlässlich des morgigen Weltozeantages weist OCEAN2012, ein Zusammenschluss von 70 europäischen Verbänden, auf die Mitverantwortung der Bundesregierung für den dramatischen Niedergang der Fischbestände in EU-Gewässern hin. Nach Jahren voller schlechter Nachrichten versucht selbst die Politik kaum noch, die Lage schön zu reden. Heute steht fest: Nach Analyse der EU-Kommission sind 88 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände überfischt. 30 Prozent befinden sich außerhalb sicherer biologischer Grenzen und können sich möglicherweise nicht mehr erholen......

wewewe.nabu.de/themen/meere/fische/12420.html

:knatsch:

Mausilikatze
22.08.2010, 10:18
Die EU und die Fischzucht

Ein meist völlig vergessenes Tierschutzthema ist die Massentierhaltung unter Wasser – besser bekannt als Aquakultur. Als das Europäische Parlament (EP) eine Entschließung zum Thema »Ein neuer Schwung für die Strategie für die nachhaltige Entwicklung der europäischen Aquakultur« herausgegeben hat, rief das bei einigen Tierschutzorganisationen große Freude hervor, da in der Entschließung Fische als empfindsame Wesen anerkannt werden..............

Quelle & kompletter Bericht (http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/die-eu-und-die-fischzucht)

:smile:

Mausilikatze
20.09.2010, 14:30
Wenn Fische schreien könnten

PRINCETON – Als Kind nahm mich mein Vater immer zu Spaziergängen entlang eines Flusses oder zum Strand mit. Wir kamen an Anglern vorbei, die ihre Angelschnüre einzogen, an deren Enden zappelnde Fische hingen. Einmal sah ich einen Mann, wie er einen kleinen, noch lebenden Fisch aus einem Eimer holte und ihn als Köder am Angelhaken aufspießte.

Ein anderes Mal, als wir an einem beschaulichen Flüsschen entlang spazierten, sah ich einen Mann, der dasaß und, offensichtlich zufrieden mit sich und der Welt, seine Angel beobachtete, während neben ihm Fische, die er schon gefangen hatte, hilflos an der Luft zappelten. Mein Vater sagte zu mir, dass er nicht verstehe, wie jemand den Nachmittag genussvoll damit verbringen könnte, Fische aus dem Wasser zu holen und sie langsam sterben zu lassen......

Quelle & kompletter Bericht (http://www.project-syndicate.org/commentary/singer66/German)

:knatsch:

Mausilikatze
17.10.2010, 12:08
Welternährungstag: Fisch bald vom Tisch?

Durch unseren unstillbaren Hunger nach Fisch und Meerestieren könnte die kommerzielle Fischerei bis 2050 zum Erliegen kommen

Aktuell werden etwa 110 Millionen Speisefisch pro Jahr verzehrt. Weltweit sind 520 Millionen Menschen direkt oder indirekt von Fischerei abhängig.....

wewewe.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Unstillbarer+Hunger+auf+Fisch+pluend ert+Meere+leer,6,a17252.html

:knatsch:

Mausilikatze
05.11.2010, 06:23
TASSO-Newsletter

Chagos-Archipel weltgrößtes Meeresschutzgebiet

Die britische Regierung hat im Indischen Ozean das größte Meeresschutzgebiet der Welt eingerichtet. Auf einer Fläche von insgesamt 544.000 Quadratkilometern rund um den Chagos-Archipel ist kommerzieller Fischfang ab sofort verboten, berichten britische und neuseeländische Medien. Die Inselgruppe liegt etwa 1.600 Kilometer südwestlich von Indien und bietet mit ihren zahlreichen Korallenriffen nicht nur Lebensraum für mehr als 1.200 verschiedene Fisch- und Korallenarten, sondern auch für bedrohte Meeresschildkröten und Delfine.

Biologen begrüßen die Maßnahme einerseits, halten sie jedoch andererseits für nicht ausreichend: Allein in den vergangenen fünf Jahren seien in der Region durch Überfischung je 60.000 Haie und Rochen als „Beifang“ in den Fischernetzen gelandet, so Vertreter der Zoologischen Gesellschaft in London.

Die UN-Konferenz zum Schutz der Artenvielfalt und der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung hatten sich bereits 2002 darauf geeinigt, bis 2012 zehn Prozent der Ozeane unter Schutz zu stellen. Da von diesen zehn Prozent aber bis heute lediglich 1,17 Prozent errreicht wurden, wurde die Frist vor kurzem bis 2020 verlängert.

wewewe.tasso.net

:blumengabe:

Mausilikatze
29.12.2010, 11:00
TASSO-Newsletter

Meerestiere der Ostsee durch Plastikmüll gefährdet

Rund 20.000 Tonnen Plastikmüll gelangen nach Schätzungen des Naturschutzbund Deutschland e.V. Jahr für Jahr allein in die Nordsee. Die Verschmutzung durch Plastikabfall findet sich in erster Linie entlang der großen Schifffahrtslinien, die ihren Müll so auf einfache Weise entsorgen. Vorsichtige Schätzungen von Forschern gehen davon aus, dass der Meeresboden der Nordsee mit 600.000 Kubikmetern Müll belastet ist. Durchschnittlich 700 Plastikteile befinden sich auf je 100 Metern Küstenlinie. Nach Ansicht von Forschern sind die nicht abbaubaren Plastik-Kleinstpartikel das größte Problem für den Menschen, da sie über die Meerestiere auch in die menschliche Nahrungskette gelangen können.

Für die Tiere ist die Verschmutzung der Weltmeere eine unendliche Qual. Meeresvögel verhungern, weil sie den Plastikmüll mit Nahrung verwechseln und ein ständiges Sättigungsgefühl verspüren. Robben, Seehunde und Schweinswale verbluten qualvoll, weil der Plastikmüll Magen und Darm perforiert.

Die Antinea Foundation bereist im Rahmen ihres Projektes "Changing Oceans Expedition" zwischen 2009 und 2018 alle Weltmeere, um den Zustand der Verschmutzung zu dokumentieren. Die so gesammelten Fakten werden hoffentlich Grund genug für umfassende, globale Maßnahmen gegen die immer größere Verschmutzung unserer Meere sein. Weitere Informationen unter http://www.antinea-foundation.org/ (http://www.antinea-foundation.org/)

wewewe.tasso.org

:knatsch:

Mausilikatze
05.05.2011, 06:14
WWF begrüßt Stör-Fangverbot in Bulgarien

Berlin, 03.05.2011: Die Donau-Störe stehen heute am Rand der Ausrottung. Die Fische, die aus der Zeit der Dinosaurier stammen, sind heute wegen Überfischung stark bedroht. Nun hat Bulgarien ein einjähriges generelles Fangverbot für Störe in der Donau und im Schwarzen Meer erlassen.....

wewewe.umweltjournal.de/AFA_umweltnatur/17748.php

:blumengabe:

Mausilikatze
07.05.2011, 08:54
NABU-Pilotprojekt – Fishing for Litter
Fischer im Einsatz für saubere Meere

Müll landet viel zu oft im Meer

05. Mai 2011 - Heute startet der NABU ein erstes „Fishing for Litter“-Projekt in Deutschland. Zusammen mit seinen regionalen und überregionalen Partnern baut der NABU in den Fischereihäfen Burgstaaken (Fehmarn) und Heiligenhafen eine effektive Abfalllogistik für die „gefischten“ Abfälle auf.

Fischer kennen das Problem der Abfälle im Meer. Immer wieder finden sie Kanister, Plastikflaschen oder verloren gegangene Fischereiausrüstung in den Netzen. Und neben den bekannten ökologischen Folgen verunreinigen die Abfälle auch den Fang oder beschädigen Netze, Propeller und Schiffsrumpf. Doch leider sind die Strukturen für die Müllentsorgung und -trennung in vielen deutschen Häfen uneinheitlich und in der Regel kostenpflichtig. Als Folge landen immer wieder Teile dieser Abfälle zurück im Meer. ...........

wewewe.nabu.de/themen/meere/plastik/fishingforlitter/index.html

:blumengabe:

Mausilikatze
06.06.2011, 17:23
Fisch ist aus – was nun?

Pro Wildlife: „Aquakultur und Ökosiegel sind keine Lösung“

München, 6. Juni 2011. Zu Beginn der zweiten „European Fish Week“ kritisiert die Artenschutzorganisation Pro Wildlife die niedrigen Standards bei Ökosiegeln für Fischereiprodukte: „Fischsiegel vermitteln den Eindruck, dass umweltfreundlicher Fischkonsum ohne Verzicht möglich ist. Doch nur wer weniger oder gar keinen Fisch isst, hilft die Plünderung der Ozeane zu beenden“, sagt Dr. Sandra Altherr.......

Quelle & kompletter Bericht (http://www.prowildlife.de/PM06/06/11)

:knatsch:

Mausilikatze
09.06.2011, 06:43
TASSO-Newsletter

Seit 2009: Am 8. Juni ist Tag des Meeres

Mit dem Tag des Meeres soll die Wichtigkeit und Bedeutung des Ökosystems Ozean für unseren Planeten ins Bewusstsein gerufen werden. Ohne die Weltmeere gäbe es kein Leben. Auch für uns Menschen nicht. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche und sind zu einem erheblichen Teil an der Sauerstoffproduktion beteiligt. Verschmutzung durch Pestizide und Tenside, Umweltkatastrophen, Überfischung und Klimawandel sind die Hauptgefahrenquellen für das Ökosystem Meer. Experten sind besorgt. Denn das große Sterben unter der Oberfläche geschieht unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Nach Auskunft des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) mussten in den letzen 28 Jahren mehr als 300 Meeresgebiete für tot erklärt werden. Vor allem die Überfischung bereitet den Fachkreisen Kopfzerbrechen. 90 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte werden weltweit pro Jahr konsumiert. Tendenz steigend. Das führt zwangsläufig zur Bedrohung vieler Fischarten. Jedes Jahr gelangen mehr als 6,4 Millionen Tonnen Abfälle ins Meer. Fische verenden vor allem am Plastikmüll, der aber durch den Fischkonsum auch in unsere Nahrungskette gelangt. Auch das durch die Industrie verursachte Kohlendioxid steht im Verdacht, die Meere sauer zu machen. Unlängst haben Forscher herausgefunden, dass Clownfische durch das geruchslose, aber wasserlösliche Gas taub werden. So können sie die Gefahr durch herannahende Fressfeinde nicht mehr wahrnehmen und sind eine leichte Beute.

Wer etwas für die Meere tun will, kann das Projekt "Müll im Meer geht uns alle an" von Project Blue Sea unterstützen. Weitere Infos unter: www.projectbluesea.de (http://www.projectbluesea.de)

:knatsch:

Mausilikatze
19.06.2011, 15:07
Welttag der Ozeane: Lebensräume in Gefahr

Politische Ignoranz fördert Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel

Verschmutzung, Überfischung und Klimawandel - die Weltmeere sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Zum „Welttag der Ozeane“ ruft der NABU dazu auf, die Meere weltweit besser zu schützen und ihnen gesellschaftlich und politisch eine höhere Priorität einzuräumen. In den letzten 28 Jahren mussten bereits mehr als 300 Meeresgebiete für tot erklärt werden, die Hälfte aller Korallenriffe ist bereits verloren oder im Verfall.....

wewewe.nabu.de/themen/meere/lebensraum/13876.html

:knatsch: