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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie lebt man eine offene Beziehung?



Zimtschnecke
26.10.2006, 20:17
Ich würde gern mal alle die fragen, die dieses Modell tatsächlich leben, wie sie eine offene Beziehung umgesetzt haben und im Alltag leben. Wie habt ihr am Anfang überhaupt diesen Schritt durchgeführt, euch darauf geeinigt? Wer hat den Anfang gemacht? Wie hat der Partner darauf reagiert? Wieviel erzählt ihr euch von euren Erlebnissen außerhalb der Beziehung? Gibt es öfter Schmerzen und Kränkungen? Und wie geht ihr damit um?

Mein Freund und ich sind nach 7 Jahren Beziehung so weit, dass ich Lust auf andere Männer habe. Dabei geht es mir eigtl. nur um sexuelle Abenteuer, die mit meinem Freund nicht mehr stattfinden. Aber ich will ihn nicht betrügen, sondern möchte lieber, dass er es weiß und sich auf meine Liebe zu ihm verlassen kann. Inzwischen hat er mir zwar die offizielle Erlaubnis erteilt, mich mit anderen zu treffen, weil er weiß, dass er mich nicht wirklich halten kann, wenn ich das unbedingt will. Aber natürlich tut es ihm weh und er steckt das nicht so locker weg, wie er nach außen gerne tut. Gleichzeitig liebe ich ihn für sein Verhalten nur noch mehr.

Wie war oder ist das bei euch?

Inaktiver User
26.10.2006, 20:51
Hallo,

meiner Meinung nach funktionieren sog. offene Beziehungen eher nicht.

Schuld daran sind die nicht kalkulierbaren Gefühle. Nimm deinen Mann: Theoretisch wäre er einverstanden und du kannst froh sein, überhaupt auf Verständnis zu stossen, aber so richtig glücklich scheint er mit dem Freischein nicht zu sein, den er dir ausgestellt hat. Du musst dir überlegen, wieviel Wert dir der Seitensprung ist, denn er kann dich u.a. deine Ehe kosten. Dann nämlich, wenn ihr beide damit nicht klar kommt. Die Gefühle deines Mannes sind dir offenbar nicht egal... glaubst du, du könntest den Seitensprung geniessen, wenn du dich gleichzeitig schuldig fühlst und er dir leid tut?

Ich halte nichts davon, einen Seitensprung zu beichten!
Mit der Beichte erwartet man die Absolution und das Verständnis des Partners... was aber, wenn verletzte Gefühle am Ende alle ins Unglück stürzen?

Aus eigener Erfahrung:
Seit über 1,5 Jahren habe ich eine geheime Beziehung mit meinem Geliebten.
Ich geniesse es total, denn ich fnde bei ihm das, was mein Mann mir nicht geben kann, aber unproblematisch ist das absolut nicht.
Auch mich plagen mitunter grosse Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen.

Alles hat seinen Preis und man muss akzeptieren, dass man ihn zahlen und eventuell allein dafür grade stehen muss!

Denk auf jeden Fall noch mal genau darüber nach und prüfe, ob es dir so viel wert ist.

Viel Glück!

Prijon
26.10.2006, 20:52
Mein Freund und ich sind nach 7 Jahren Beziehung so weit, dass ICH Lust auf andere Männer habe. Dabei geht es MIR eigtl. nur um sexuelle Abenteuer, die mit meinem Freund nicht mehr stattfinden. (....)
weil ER weiß, dass ER mich nicht wirklich halten kann, wenn ich das unbedingt will.


Die Hervorhebungen sind von mir.

Ohne weiteren Kommentar erstmal

Prijon

Zimtschnecke
27.10.2006, 09:02
Prijon: Und? Was willst du mir damit sagen? Glaubst du im Ernst, ich krieg jetzt ein schlechtes Gewissen?

Was soll denn die Alternative sein? So tun, als wenn ich keine Bedürfnisse hätte? Ihn lieber heimlich betrügen?

Meiner Meinung riskiert man eher seine Beziehung, wenn man den Partner hintergeht, weil der Vertrauensbruch schlimmer als ist ein rein sexuelles Verhältnis außerhalb.

Und sich einzureden, dass man nach ein paar Jahren Beziehung nur drüber reden müsste und alles ist wieder so schön wie am Anfang, ist doch wohl eher naiv. Mein Partner ist halt zufrieden damit, jedenTag nur Bratkartoffeln zu essen, während ich schon immer gerne abwechslungsreich und kreativ gegessen habe. Das heißt doch noch lange nicht, dass ich ihn nicht mehr liebe. Uns verbindet viel mehr als nur Sex.

Also bitte keine Moraldiskussionen. Ich wollte wirklich nur gute Tipps von Leuten, die dieses Modell aus der Praxis kennen.

Prijon
27.10.2006, 09:09
Hallo Zimtschnecke,

es geht mir nicht um eine Moraldiskussion.

DU hast Wünsche. Völlig okay,
ER steigt ein - aus innerer Überzeugung? Eher, weil er Dich nicht verlieren will, oder?

Hat er wirklich die Stärke, dieses Modell FÜR SICH als das richtige anzunehmen? Das sehe ich aus Deinem Posting nicht.

Wie gesagt: Geht nicht um Moral. Geht um die Frage "wer macht in einer Beziehung was warum?"

Ich wollte wirklich nur gute Tipps von Leuten, die dieses Modell aus der Praxis kennen.

Ne, aus der Praxis kenne ich das nicht. Deshalb tschüs...


Prijon

Echtefuffzig
27.10.2006, 09:18
Prijon: Und? Was willst du mir damit sagen? Glaubst du im Ernst, ich krieg jetzt ein schlechtes Gewissen?

Was soll denn die Alternative sein? So tun, als wenn ich keine Bedürfnisse hätte? Ihn lieber heimlich betrügen?

Meiner Meinung riskiert man eher seine Beziehung, wenn man den Partner hintergeht, weil der Vertrauensbruch schlimmer als ist ein rein sexuelles Verhältnis außerhalb.

Und sich einzureden, dass man nach ein paar Jahren Beziehung nur drüber reden müsste und alles ist wieder so schön wie am Anfang, ist doch wohl eher naiv. Mein Partner ist halt zufrieden damit, jedenTag nur Bratkartoffeln zu essen, während ich schon immer gerne abwechslungsreich und kreativ gegessen habe. Das heißt doch noch lange nicht, dass ich ihn nicht mehr liebe. Uns verbindet viel mehr als nur Sex.

Also bitte keine Moraldiskussionen. Ich wollte wirklich nur gute Tipps von Leuten, die dieses Modell aus der Praxis kennen.

Zunächst einmal frage Dich Zimtschnecke, WAS Du willst? Ist Dein Freund wirklich der Mann, mit dem Du "den Rest Deines Lebens" verbringen möchtest?

Wenn NICHT, dann teile ihm das ehrlich mit und trenne Dich von ihm.
Somit hätte jeder von Euch die Chance auf einen Neuanfang!

Sicher, zunächst tut es weh - aber das geht vorbei.

Offene Beziehung funktioniert nicht, glaube es mir. Einer von beiden steckt immer zurück und leidet - oder sogar beide leiden.

Ehrlichkeit, Vertrauen, Hingabe - das ist (unter anderem) Liebe.

Wer WIRKLICH liebt, braucht keine "sexuellen Abenteuer" mit anderen Partnern.

Aber das ist nur MEINE Meinung.

Gruß

Echtefuffzig

Trilana
27.10.2006, 09:25
Eine offene Beziehung kann meines Eranchtens nur funktionieren, wenn BEIDE dieses Modell leben wollen. Das scheint bei euch aber nicht der Fall zu sein, denn wirklich wollen, will es dein Freund nicht, er verbiegt sich aus Liebe zu dir, und das kann nicht gut gehen, er wird immer darunter leiden und das wird eure Beziehung erheblich belasten und am Ende zerstören.

Grüße
Trilana

Inaktiver User
27.10.2006, 09:28
Offene Beziehung funktioniert nicht, glaube es mir. Einer von beiden steckt immer zurück und leidet - oder sogar beide leiden.

Blödsinn!
Meine offene Beziehung funktioniert seit 7 Jahren, die einer Freundin seit 5 Jahren!
Mein Affairenmann ist seit 14 Jahren verheiratet und lebt seit 8 Jahren die Ehe offen.

Was bildest Du Dir eigentlich ein, für alle Menschen um Dich herum die Beziehungskonditionen definieren zu können?
Die Ansage "meine Meinung" kommt ziemlich offensichtlich als Pseudotoleranz rüber.

Inaktiver User
27.10.2006, 09:30
DU hast Wünsche. Völlig okay,
ER steigt ein - aus innerer Überzeugung? Eher, weil er Dich nicht verlieren will, oder?

Liebe Zimtschnecke,
der Punkt ist mir auch aufgefallen. Das Modell funktioniert nur im Gleichgewicht - Dein Partner muss das aus Überzeugung leben wollen, nicht um Dich zu halten.

Inaktiver User
27.10.2006, 09:33
Blödsinn!
Meine offene Beziehung funktioniert seit 7 Jahren, die einer Freundin seit 5 Jahren!
Was bildest Du Dir eigentlich ein, für alle menschen um Dich herum die beziehungskonditionen definieren zu können?
Ich glaube auch, dass es funktionieren kann. Aber eben nur unter den Voraussetzungen, die Trilana genannt hat.
Wenn nur einer den wirklichen Wunsch danach hat und der andere nur aus Angst, den anderen zu verlieren, mitzieht, dann gerät m.E. etwas massiv ins Ungleichgewicht.

Inaktiver User
27.10.2006, 09:33
Ich glaube auch, dass es funktionieren kann. Aber eben nur unter den Voraussetzungen, die Trilana genannt hat.
Wenn nur einer den wirklichen Wunsch danach hat und der andere nur aus Angst, den anderen zu verlieren, mitzieht, dann gerät m.E. etwas massiv ins Ungleichgewicht.
Ja, genau das ist der Knackpunkt - mercie! :kuss:

Inaktiver User
27.10.2006, 09:45
Jetzt bleibt natürlich nur die Frage, was Du tun sollst, liebe Zimtschnecke!
Du wünschst Dir eine offene Beziehung. Dein Freund hat Dir die *Erlaubnis* dazu gegeben. Wohl fühlst Du Dich dennoch nicht, weil Du wahrscheinlich selber weißt, dass das so nicht funktionieren kann.
Sicher, Du hast Bedürfnisse, die Du ausleben willst. Ohne Deinen Partner. Auf der anderen Seite hast Du auch eine Verantwortung Deinem Freund gegenüber, der offensichtlich alles andere als glücklich über diese Vereinbarung ist.
Vielleicht solltest Du Dich ganz ehrlich hinterfragen, wie wichtig Dir Eure Partnerschaft ist.
Und mal nebenbei: Wie fühlt sich für Dich die Vorstellung an, dass er mit anderen poppt.
Würde Dich das verletzen?

Inaktiver User
27.10.2006, 09:46
Und mal nebenbei: Wie fühlt sich für Dich die Vorstellung an, dass er mit anderen poppt.
Würde Dich das verletzen?

Würdest Du es wissen wollen?

Inaktiver User
27.10.2006, 09:52
Würdest Du es wissen wollen?
Mmmh.. Ich lebe nicht in einer Offenen Beziehung, wobei ich schon denke, dass wir offen sind.. :freches grinsen:
Würde ich es wissen wollen?
Kommt drauf an. Ein ONS? Sicher nicht. Eine bloße Bettgeschichte? Wohl auch nicht.
Eine Affäre, in die er sich verliebt, was ja auch vorkommen kann. Wer kann das schon absehen?
Ja. Ich wollte wissen, wenn mein Freund beziehungs*gefährdende* Gefühle entwickelt.
Umgekehrt gilt natürlich dasselbe.

Inaktiver User
27.10.2006, 10:00
Mmmh.. Ich lebe nicht in einer Offenen Beziehung, wobei ich schon denke, dass wir offen sind.. :freches grinsen:
Würde ich es wissen wollen?
Kommt drauf an. Ein ONS? Sicher nicht. Eine bloße Bettgeschichte? Wohl auch nicht.
Eine Affäre, in die er sich verliebt, was ja auch vorkommen kann. Wer kann das schon absehen?
Ja. Ich wollte wissen, wenn mein Freund beziehungs*gefährdende* Gefühle entwickelt.
Umgekehrt gilt natürlich dasselbe.
Danke für die aufschlussreiche Antwort. Ich sehe dies exakt so wie Du.
Die Frage ging aber eigentlich an unser Zimt-Mäuschen :peinlich:

Inaktiver User
27.10.2006, 10:01
Die Frage ging aber eigentlich an unser Zimt-Mäuschen :peinlich:
:schild ...uups:

Echtefuffzig
27.10.2006, 10:11
Blödsinn!
Meine offene Beziehung funktioniert seit 7 Jahren, die einer Freundin seit 5 Jahren!
Mein Affairenmann ist seit 14 Jahren verheiratet und lebt seit 8 Jahren die Ehe offen.

Was bildest Du Dir eigentlich ein, für alle Menschen um Dich herum die Beziehungskonditionen definieren zu können?
Die Ansage "meine Meinung" kommt ziemlich offensichtlich als Pseudotoleranz rüber.

MEINE Meinung kann mir niemand "ausreden". Diese gilt für MICH und für NIEMAND anders.

Da Du jedoch so heftig darauf reagierst, hast DU damit ganz offensichtlich ein Problem.

Ich habe kein Problem mit "offenen Beziehungen" - nur für MICH ist das nichts (eigene Erfahrungen vorhanden!).

In dem Moment nämlich, in dem nur EINER eine offene Beziehung möchte, wie es hier augenscheinlich der Fall ist, funktioniert es eben NICHT.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass Zimtschneckes Freund "Feuer und Flamme" für dieses Lebensmodell ist.

Das war die "message" :cool:

Gruß

Echtefuffzig

Inaktiver User
27.10.2006, 10:24
Ich habe kein Problem mit "offenen Beziehungen" - nur für MICH ist das nichts (eigene Erfahrungen vorhanden!).

Wenn das die Message war, finde ich das auch völlig in Ordnung.
Das hat Du aber so nicht geschrieben, sondern:


Offene Beziehung funktioniert nicht, glaube es mir. Einer von beiden steckt immer zurück und leidet - oder sogar beide leiden.

Das ist ein Pauschalurteil und darauf habe ich heftig reagiert.

Inaktiver User
27.10.2006, 10:25
Da Du jedoch so heftig darauf reagierst, hast DU damit ganz offensichtlich ein Problem.

Ach so - klar, wird so sein........

Nele-72
27.10.2006, 10:57
Ich habe keine Erfahrungen mit offenen Beziehungen und ich persönlich könnte auch keine solche leben.

Ich kenne ein Paar, dass versucht hat nach vielen vielen Ehejahren eine offene Beziehung zu leben. Irgendwann hat der Mann sich in eine Bettgespielin verliebt und dies führte zum Ende der Beziehung. Allerdings kann das auch passieren, wenn man keine offene Beziehung lebt.

Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass es bei dir Zimtschnecke und deinem Freund wahrscheinlich nicht wirklich funktionieren wird, weil dein Freund dich eigentlich nicht "teilen" will und nur dir zuliebe eingewilligt hat, dass du dich sexuell auch anderweitig orientierst.
Ich kann mir vorstellen, dass eine offene Beziehung nur funktioniert, wenn beide Partner diese Beziehungsform wirklich befürworten und ich glaube nicht, dass es bei euch der Fall ist.

Für mich würde ehrlich gesagt auch bereits der offen ausgesprochene Wunsch meines Partners nach Sex mit anderen Frauen zu einem Knacks in der Beziehung führen, der nicht ohne wäre. Umgekehrt würde mich mein Freund allerdings bestimmt auch fragen, ob ich nen Sprung in der Schüssel hätte ;-)

Vielleicht wäre für euch beide der Besuch eines Swingerclubs ein Test, ob ihr damit umgehen könnt. Es wäre ein sexuelles Abenteuer und würde euch vielleicht mal wieder einen Kick geben, was nicht unbedingt bedeutet muss, dass ihr dort auch tatsächlich mit anderen schlafen müsst. Aber wenn es sich so ergeben würde, könntet ihr direkt sehen, ob ihr damit umgehen könntet und ggf. rechtzeitig die Notbremse zieht.

Liebe Grüße
Nele

Inaktiver User
27.10.2006, 11:30
Vielleicht wäre für euch beide der Besuch eines Swingerclubs ein Test, ob ihr damit umgehen könnt. Es wäre ein sexuelles Abenteuer und würde euch vielleicht mal wieder einen Kick geben, was nicht unbedingt bedeutet muss, dass ihr dort auch tatsächlich mit anderen schlafen müsst. Aber wenn es sich so ergeben würde, könntet ihr direkt sehen, ob ihr damit umgehen könntet und ggf. rechtzeitig die Notbremse zieht.

Das klingt auf den ersten Blick nach einer hervorragenden Idde....
könnte vielleicht auch was bringen.

Aber für mich persönlich ist der Besuch in einem Swingerclub nicht mit der offenen Beziehung vergleichbar.
Das hat für mich eher den Anklang wie der Vorschlag, einen Dreier zu veranstalten.

Wie erkläre ich es.....*grübel*.........
Ich könnte mit meinem Affairenmann in den Swingerclub gehen und ein erotisches Experiment machen. Ist noch nicht passiert, aber durchaus vorstellbar.

Aber mit meinem Partner würde ich es nicht tun - und das nicht aus Gründen der nicht-vorhandenen Neigung.
Ob´s an meiner speziellen Absprache innerhalb der Beziehung liegt?
Möglich, weiss nicht recht. Könnte mir vorstellen, dass auch andere Menschen in offenen Beziehungen so denken/empfinden.

Ich frage mal nach...........*abtaucht*..........

Echtefuffzig
27.10.2006, 11:40
Wenn das die Message war, finde ich das auch völlig in Ordnung.
Das hat Du aber so nicht geschrieben, sondern:


Das ist ein Pauschalurteil und darauf habe ich heftig reagiert.


Wie meinen...? Pauschalurteil?

ICH lese - sogar von Dir!!! - hier in diesem Strang, dass es nur funktioinert, wenn BEIDE Partner diese Art Beziehung leben wollen.

Der Freund von Zimtschnecke aber WILL das eigentlich gar nicht, sondern zeigt hier nur "good willl" damit er seine Freundin halten kann.

Und darum funktioniert es NICHT!

Also nix mit Pauschalurteil...!

Du interpretierst in meinen Beitrag möglicherweise etwas hinein und dafür kann ich nix.

Deswegen auch die heftige Reaktion...warum eigentlich?

Ist doch alles o.k., wenn Du so leben kannst und Dein "Affairenmann" ebenfalls.

Gruß

Echtefuffzig

Inaktiver User
27.10.2006, 11:45
Du interpretierst in meinen Beitrag möglicherweise etwas hinein und dafür kann ich nix.

Kann sein, dass ich hineininterpretiert habe.

Für mich hat es sich in dem Moment so gelesen, als würdest Du die offene Beziehung per se und als Lebensform kategorisch verteufeln....

Kraaf
27.10.2006, 11:57
Eine offene Beziehung kann meines Eranchtens nur funktionieren, wenn BEIDE dieses Modell leben wollen.

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: wenn Beide WOLLEN und es dann auch tatsächlich KÖNNEN.

Das Wollen ist zunächst die Bereitschaft, die Absprache - der verkopfte Teil sozusagen: "Wollen wir das? Dann machen wir das jetzt mal..." Besser wäre vielleicht, "Okeeee, versuchen wir das mal..."

Denn der Bauch muss dann auch mitspielen. Und selbst, wenn es anfangs Beiden gelingt, keiner leidet, usw., kann sich das eben im Laufe der Zeit durchaus ändern. Ich denke, da liegt das Problem. Und viel Hilfestellung wird uns nicht geboten. Nicht im Rahmen unserer Erziehung und auch nicht in Form eines gesellschaftlich (bereits) akzeptierten Beziehungsmodells.

Ich glaube, es kann klappen, wenn die Beteiligten sehr liebevoll und sorgsam miteinander umgehen und "irgendwie" dafür auch gemacht sind. Im dynamischen Sinne, d.h. also bei (neu) auftretenden Schwierigkeiten schaffen sie es, auch damit umzugehen, zu lernen und sich weiterzuentwickeln - ohne sich selbst zu verlieren.

Ich denke übrigens, die Frage, "was machen wir, wenn einer nicht mehr möchte?" gehört als Risikovorsorge vorab geklärt, zumindest thematisiert.

Wer das schafft, Respekt. Ja, ich kenne Beziehungen, die das anscheinend schaffen und ich kenne solche, die damit gescheitert sind. Mein bzw. unser Ding ist es nicht. Für unsere "Lust auf fremde Haut" haben wir bekanntlich eine andere Lösung gefunden und selbst eine rein platonische Nebenbeziehung hat unsere eigene Beziehung mal in eine heftige Krise gestürzt. Sowas merkt sich.

nettes Grüssle
Kraaf

Inaktiver User
27.10.2006, 12:00
Ich glaube, es kann klappen, wenn die Beteiligten sehr liebevoll und sorgsam miteinander umgehen und "irgendwie" dafür auch gemacht sind. Im dynamischen Sinne, d.h. also bei (neu) auftretenden Schwierigkeiten schaffen sie es, auch damit umzugehen, zu lernen und sich weiterzuentwickeln - ohne sich selbst zu verlieren.

Was für Umstände würdest Du denn als Schwierigkeiten sehen wollen.....dynamischer Art?

Kraaf
27.10.2006, 12:07
Dinge, an die man zunächst nicht denkt und vielleicht auch nicht einmal ahnen kann.

Beispiele, die ich mitbekommen habe? Nun, z.B. eine offene Beziehung, die über Jahre toll funktionierte und in der sie ihre BDSM-Neigung "nur" im Rahmen einer sogenannten Spielbeziehung mit anderen auslebte. Bis sie sich in den Spielpartner verliebte ...

Oder eben, einer der Beteiligten merkt einfach, er oder sie will es nicht länger...

Zugegeben, Dinge, die in jeder anderen Zweierbeziehung eigentlich auch vorkommen können oder? Hmm...


nettes Grüssle
Kraaf

Zimtschnecke
27.10.2006, 12:10
Kinder, haut euch doch nicht gleich die Köppe ein, weil ihr unterschiedliche Standpunkte vertretet. Obwohl ich es manchmal durchaus witzig finde, wie heftig hier vor allem viele Moralvertreter reagieren.

Zu der Haltung von meinem Freund muss ich vielleicht erklären, dass er vom Verstand her völlig locker damit umgeht. Die Alternative wäre nämlich, dass ich diejenige bin, die unglücklich durch die Gegend läuft. Und das will er auch nicht. Aber es tut ihm natürlich trotzdem weh.

Trotzdem hat das meiner Meinung nach nicht das Geringste damit zu tun, dass ich ihn nicht mehr liebe. Im Gegenteil - für diese intelligente und aufgeklärte Haltung liebe ich ihn noch mehr! Mir ist nur der Sex mit ihm zu abgestanden und langweilig. Und ich gehöre nicht zu der Sorte Frauen, die meinen, dass man das eine nicht vom anderen trennen kann.

Zu der Frage, ob ich mir das umgekehrt vorstellen kann: ja, solange es nur Sex ist, kein Problem. Im Gegenteil, er hat mir schon öfter gesagt, dass er einige Abenteuer und Erlebnisse gerne noch machen würde, bevor er zu alt dafür ist, nicht mehr kann, oder irgendwann ins Gras beisst. Mir wär lieber, er macht seine Abenteuer und wird glücklich damit, als zu wissen, dass er die ganze Zeit unglücklich wäre, wenn ihm etwas fehlt.
Und ja, ich möchte im Falle eines Falles auch wissen, wann und wo er sich mit wem trifft. Aber mehr muss ich nicht wisssen. Ich will nicht wissen, wie die andere es macht etc. Obwohl ich es hochgradig charakterstark finde, wenn man sich selbst darüber ohne Kränkungen austauschen kann.

Das mit dem Swingerclub ist eine nette Idee, aber nicht unbedingt das, wonach ich mich zur Zeit sehne, und mein Freund anscheinend auch nicht. Den Vorschlag hab ich ihm nämlich auch schon gemacht.

Dein Beitrag, Kraaf, gefällt mir sehr gut. Das ist nämlich auch ungefähr die Haltung und der Anspruch, den wir beide, mein Freund und ich, an uns stellen. Offen, ehrlich, viel kommunizieren, liebevoller, respektvoller Umgang miteinander, auch mit unterschiedlichen Bedürfnissen des anderen. Und genau die Schwierigkeiten, theoretische Bekenntnisse in der Praxis umzusetzen, meinte ich auch mit meiner Frage.

Trilana
27.10.2006, 12:12
Was ich denke ist auch, das man vorrab konkrete Regeln aufstellen sollte, wie zum Beispiel, ob der andere wissen möchte, dass da ein ONS gewesen ist, oder ob da ein Dauerlover ist, oder wie glaube ich bei dir Gyldensternchen, wo dein Partner es nicht wissen möchte, wenn du eine Aussenbeziehung hast. Aber eben auch dies alles nur, wenn es für beide kein Problem ist eine offene Beziehung zu führen, diee Regeln nützen alle nichts, wenn der eine Partner mit diesem Modell nicht klar kommt.

Ich denke im allgemeinen muss auch wenn beide es wollen klar abgesteckt werden was geht und was nicht geht, was wenn der eine sich in die Affaire verlieben würde etc.pp. Wie reagiert man dann, was wollen beide Partner dnan vom anderen.bzw. was erwarten sie dann.

Für mich selber wäre es kein Modell mit dem ich zum jetzigen Zeitpunkt leben könnte, vielelicht würde sich das ändern, wenn sich die Lebensumstände ändern, ich zum Beispiel krank würde und keinen Sex mehr haben dürfte, für den Rest meines Lebens. Dann würde ich vielleicht darüber anfangen nachzudenken und es wäre für mich auch schlüssig, aber ob ich im Endeffekt dann damit leben könnte, steht auf einem anderen Blatt.

Aber noch eine Frage an Zimtschnecke, tendieren bei dir und deinem Partner denn die Wünsche im Sex wirklich so extrem auseinander, dass man nicht für beide auf einen angenehmen Konsens kommen kann?

Inaktiver User
27.10.2006, 12:22
Dinge, an die man zunächst nicht denkt und vielleicht auch nicht einmal ahnen kann.

Beispiele, die ich mitbekommen habe? Nun, z.B. eine offene Beziehung, die über Jahre toll funktionierte und in der sie ihre BDSM-Neigung "nur" im Rahmen einer sogenannten Spielbeziehung mit anderen auslebte. Bis sie sich in den Spielpartner verliebte ...

Oder eben, einer der Beteiligten merkt einfach, er oder sie will es nicht länger...

Zugegeben, Dinge, die in jeder anderen Zweierbeziehung eigentlich auch vorkommen können oder? Hmm...


nettes Grüssle
Kraaf

Weil es in einer klassischen Zweierbeziehung auch vorkommt, habe ich so explizit nachgefragt.

Verliebt in den Spielpartner - *autsch*..........dann haben die beiden wohl nicht nur gespielt........

Das führt mich aber irgendwie automatisch zu der Frage, ob man empfänglich für´s verlieben ist, wenn die Urbeziehung stimmt.

Für viele Menschen ist die körperliche Intimität der Schlüssel für´s verlieben und integraler Bestandteil (tragender Balken) ihrer Partnerschaft. Ich vermute, dass deshalb der Sex ausserhalb der Beziehung als so berohlich und gefährdend angesehen wird.

Echtefuffzig
27.10.2006, 12:23
Kann sein, dass ich hineininterpretiert habe.

Für mich hat es sich in dem Moment so gelesen, als würdest Du die offene Beziehung per se und als Lebensform kategorisch verteufeln....

Nö...weder verteufeln noch verurteilen. Jeder nach seiner Fasson...aber NICHT auf Kosten des anderen.

Wenn der Partner darunter leidet, ist etwas im Ungleichgewicht.

Und es ist einfach nicht fair, so zu tun als wäre alles in Ordnung, wenn man zusieht, wie der andere leidet, nur damit man selbst sich ausleben kann.

Das ist keine Partnerschaft, so wie ich sie verstehe.

Aber auch das ist nur MEINE Meinung.

Gruß

Echtefuffzig

Zimtschnecke
27.10.2006, 12:26
Trilana, das ist etwa so, als wenn der eine zufrieden ist, immer nur Bratkartoffeln zu essen (mein Freund), evtl. gerne mal mit einer leckeren fetten Bratwurst liebäugelt, der andere dagegen gerne abwechslungsreich, kreativ und neugierig mit dem Essen umgeht und bei dauernd Bratkartoffeln vor Langeweile umkommt.
Sowohl das Abwechslungsreiche als auch die Auswahl der Gerichte sind bei uns durchaus unterschiedlich. Es gibt eine gemeinsame Schnittmenge, aber daneben eben auch Bereiche, die wir nicht teilen.

Inaktiver User
27.10.2006, 12:28
Nö...weder verteufeln noch verurteilen. Jeder nach seiner Fasson...aber NICHT auf Kosten des anderen.
Das finde ich persönlich auch selbstverständlich.

Annchristine
27.10.2006, 13:21
>Es gibt eine gemeinsame Schnittmenge, aber daneben eben auch >Bereiche, die wir nicht teilen.

bist du sicher, dass ihr keine kongruenz findet? koennte ja eventuell auch spass machen, diese bereiche auszuloten . . .

@kraaf
i agree 100%

Wolfgang60
27.10.2006, 13:27
Zur offenen Beziehung kann ich noch was amüsantes beitragen. Etwa 3 Jahre nach unserem Studienabschluss hab ich einen früheren Studienkollegen (er wohnte mit Freundin in Berlin) besucht. Abends bei ihm, er absolut schlechte Laune. Seit dem Studium hatte er immer davon geredet, dass er und seine Freundin einmal im Jahr eine Woche "offiziell" fremdgehen könnten. Ja, und ich kam gerade in der Woche, als sie davon Gebrauch machte. Und das beste: Er meinte, so etwas bisher noch nie gemacht zu haben, da er keine Frau dafür gefunden habe.
Ich war amüsiert, gerade, weil die Idee ursprünglich von ihm war.
Wolfgang

Inaktiver User
27.10.2006, 13:58
Meine offene Beziehung funktioniert bis jetzt sehr gut, um nicht zu sagen perfekt für mich.

Der Vorschlag kam von ihm (kurz nach dem Kennenlernen), ich war entsetzt hoch 4385745:ooooh: . Dann schaltete sich allerdings mein analytisches Jungfrauenhirn ein und ich begann nachzudenken und zu lesen und wieder nachzudenken und wieder zu lesen, diverse Gespräche mit ihm, wieder nachdenken, diverse Gespräche mit meiner besten Freundin, wieder nachdenken und nach zwei Wochen ließ ich mich darauf ein.

So gesehen hat er Beziehungsstandards gesetzt, die ich akzeptieren musste, so ich die Beziehung fortführen wollte. Der mißgünstige Leser könnte nun vermuten, dass ich ein devotes unemanzipiertes kleines Mädchen mit Trennungsangst bin und ggf. mal eine Therapie machen sollte :smirksmile: .

Fakt ist allerdings, dass ich selbst immer fremdging in früheren Beziehungen, moralisch fühlte ich mich wie ein Schwein und trennte mich. Das muss ich nun nicht mehr machen, da ich quasi die "Absolution" für dieses Verhalten habe und ich muss sagen, dass ich mich noch nie so frei fühlte und auch noch nie so beziehungsfähig.

Meine Beziehungsvereinbarung, bzw. -bedingung war, dass ich von Nebenfrauen nichts wissen möchte, mich interessiert es nicht, mit wem er was macht. Dies ist kein Kopf-in-den-Sand-stecken für mich, mich interessieren auch sonst diverse Freundschaften, die er hat, nicht. Spielt er mit seinem Kumpel Nintento, trinkt Bier und unterhält sich über die Channelings von Kryon, interessierte mich das nämlich genauso wenig. Es gibt Teile seines und meines Privatlebens, die nicht geteilt werden (müssen) punkt. :smirksmile:

Zweite Bedingung: es darf nicht von unserer gemeinsamen Beziehungszeit abgehen, sprich, ich darf mich nicht benachteiligt oder zurückgesetzt fühlen. Des weiteren möchte ich Erwähnung finden bei der "anderen", einfach, um die Hauptbeziehung anzusprechen und um die besondere Konstellation für alle Beteiligten klar zu machen. Letzte Bedingung (und eigentlich die wichtigste) war Safer Sex, ich habe keine Lust krank zu werden, nur weil mein Freund mit einer anderen rummacht, zusätzlich wäre für mich ein Kind mit einer Affairen-Frau ein No Go, das Kind will ich nämlich irgendwann mal mit ihm selbst machen (falls wir uns dahin entwickeln sollten, da sind wir momentan noch weit weg von).

Als "es" dann soweit war, habe ich es gemerkt, leider habe ich eine geradezu überirdische Wahrnehmung, d.h. er versuchte - wie vereinbart - die Frau ohne mein Wissen zu treffen, klappte aber nicht :knatsch: . Also wußte ich es (passte mir ganz und gar nicht) und hatte einen Scheißsamstagabend. Ich habe nicht gelitten, wie ich es befürchtet hatte, ich hatte keine Beziehungsangst, wie ich erwartet hatte, nein, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich einfach tödlich in meiner Eitelkeit gekränkt war...

Der Liebe tat es also keinen Abbruch, nur mein Ego musste ich wieder aufbügeln.

Ich hatte übrigens bis heute noch keinen Nebenmann, allerdings lege ich auch Wert darauf nicht in Konkurrenz zu meinem Freund zu stehen, das wichtige ist, dass ich mir treu bin und bei mir dauert es einfach länger.

Die letzten paar Wochen merke ich zumindest, dass ich langsam aber sicher wieder anfange, andere Männer wahrzunehmen und ich hätte schon langsam mal wieder Lust, auf jemand anderen...große Lust sogar :peinlich: :freches grinsen:

Mit der Liebe zu meinem Partner hat das aber nichts zu tun, die ist eher noch größer geworden, da wir mehr und mehr zusammenwachsen und ich mich Zuhause fühle, geliebt, unterstützt und geborgen aber eben unabhängig und frei!

LG
Estrella

PS: mit einem Swingerclub könnte man mich jagen, mein Freund findet die Vorstellung solch einen Ort aufzusuchen ganz schrecklich, das wäre für uns also schon mal gar nix :freches grinsen: , aber wem's gefällt...

Inaktiver User
27.10.2006, 14:37
Es gibt ein Buch darüber, wo ich auch gelesen habe, eigentlich sehr verständlich geschrieben.

die neuen Paare von Regula Heinzelmann

eine Darstellung einer Leserin:

Rezensentin/Rezensent: "lisa12314" - alle meine Rezensionen ansehen
Wer sich mit Mehrfachbeziehungen auseinander setzten will, kommt um dieses Buch nicht umhin. Regula Heinzelmann beschreibt bereits im Vorwort sehr anschaulich, in welchen Gegendenen der Gefühle man sich vorwagt.
In den ersten Kapiteln beschäftigt sich die Autorin, selbst in einer polyamourösen Beziehung lebend, mit der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung von Lebens- und Liebesbeziehungen.
Im weiteren Verlauf werden Variationen von Beziehungen ohne Wertung beschrieben und Möglichkeiten der eigenen Entwicklung aufgezeigt.
Frei nach Geschmack und eigenen Verständnis ohne aber die Gefahren, die sich durch die Vielfältigkeit ergeben können, außer acht zu lassen. Die beschriebenen Freiheit heißt nicht gedanken- und disziplinlos wahllos Beziehungen neben- oder aneinander zu reihen. Regula Heinzelmann macht immer wieder deutlich, daß es um Menschen geht, ihre Gefühle und deren Achtung und den gegenseitigen Respekt voreinander.

Ein lohnendes Buch, bei dem Theorie und mögliche praktische Umsetzung ohne Ideologie dargestellt werden.

Wer sich mit Mehrfachbeziehungen auseinander setzten will, kommt um dieses Buch nicht umhin. Regula Heinzelmann beschreibt bereits im Vorwort sehr anschaulich, in welchen Gegendenen der Gefühle man sich vorwagt.
In den ersten Kapiteln beschäftigt sich die Autorin, selbst in einer polyamourösen Beziehung lebend, mit der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung von Lebens- und Liebesbeziehungen.
Im weiteren Verlauf werden Variationen von Beziehungen ohne Wertung beschrieben und Möglichkeiten der eigenen Entwicklung aufgezeigt.
Frei nach Geschmack und eigenen Verständnis ohne aber die Gefahren, die sich durch die Vielfältigkeit ergeben können, außer acht zu lassen. Die beschriebenen Freiheit heißt nicht gedanken- und disziplinlos wahllos Beziehungen neben- oder aneinander zu reihen. Regula Heinzelmann macht immer wieder deutlich, daß es um Menschen geht, ihre Gefühle und deren Achtung und den gegenseitigen Respekt voreinander.

Ein lohnendes Buch, bei dem Theorie und mögliche praktische Umsetzung ohne Ideologie dargestellt werden.

Inaktiver User
27.10.2006, 14:47
War das erste Buch, das ich dazu gelesen habe und auch das beste. Die Heinzelmann ist keine literarische Überfliegerin, aber darum sollte es bei dem Buch auch nicht gehen, die Art der Schilderung ist sehr wertfrei und ich fand das Buch absolut lesenswert, auch wenn die Autorin keine begnadete Schriftstellerin ist, aber es ist ja auch kein Roman...

Inaktiver User
27.10.2006, 14:51
@ Estrellaluana

ich fand das Buch auch sehr lesenswert, aber im Endeffekt muss jeder für sich rausfinden, ob er das auch so umsetzen kann.

Lg Krebs