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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abzocke/Kündigungsfrist



Bovary
26.10.2006, 18:07
Ihr Lieben,

ich wende mich an Euch, weil ich hoffe, dass Ihr mir vielleicht einen Ratschlag geben können.
Ich bin seit 1.10. bei der GKV als Studentin versichert, worüber ich sehr zufrieden bin.
Mein Problem ist, dass ich gute zwei Jahre in der Schweiz gearbeitet habe, und aus finanziellen Gründen eine sogenannte Grenzgänger-KV abgeschlossen habe. Dies habe ich nur unter der Voraussetzung getan, dass ich unter diesen besonderen Umständen jederzeit wieder in die deutsche GKV zurückkehren und die Grenzgänger-KV im Kündigungsfall auch kurzfristig beenden kann, was mir der Versicherungsvertreter zusagte. Schließlich wird einem heute leider oft unerwartet vom Arbeitgeber gekündigt, was ja dann auch bei mir der Fall war.
Leider hat mir der Versicherungsvertreter eine Zusatzversicherung untergejubelt, die 60 Euro im Monat kostet und nur zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden kann. Während meiner Arbeitslosigkeit konnte ich diese ruhen lassen, aber jetzt als Student soll ich diesen Betrag bis zum 31.12.2007 aufbringen.
Habt Ihr eine Idee oder Erfahrungen, was in einem solchen Fall zu tun ist? Kann denn eine solch lange Kündigungsfrist rechtens sein?

Ich bin ehrlich verzweifelt und weiss nicht, wie ich 15 Monate lang diesen Betrag von meinem Bafög abzwacken soll.

Für eine Rückmeldung wäre ich Euch dankbar.

Inaktiver User
27.10.2006, 07:42
Ihr Lieben,

ich wende mich an Euch, weil ich hoffe, dass Ihr mir vielleicht einen Ratschlag geben können.
Ich bin seit 1.10. bei der GKV als Studentin versichert, worüber ich sehr zufrieden bin.
Mein Problem ist, dass ich gute zwei Jahre in der Schweiz gearbeitet habe, und aus finanziellen Gründen eine sogenannte Grenzgänger-KV abgeschlossen habe. Dies habe ich nur unter der Voraussetzung getan, dass ich unter diesen besonderen Umständen jederzeit wieder in die deutsche GKV zurückkehren und die Grenzgänger-KV im Kündigungsfall auch kurzfristig beenden kann, was mir der Versicherungsvertreter zusagte. Schließlich wird einem heute leider oft unerwartet vom Arbeitgeber gekündigt, was ja dann auch bei mir der Fall war.
Leider hat mir der Versicherungsvertreter eine Zusatzversicherung untergejubelt, die 60 Euro im Monat kostet und nur zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden kann. Während meiner Arbeitslosigkeit konnte ich diese ruhen lassen, aber jetzt als Student soll ich diesen Betrag bis zum 31.12.2007 aufbringen.
Habt Ihr eine Idee oder Erfahrungen, was in einem solchen Fall zu tun ist? Kann denn eine solch lange Kündigungsfrist rechtens sein?

Ich bin ehrlich verzweifelt und weiss nicht, wie ich 15 Monate lang diesen Betrag von meinem Bafög abzwacken soll.

Für eine Rückmeldung wäre ich Euch dankbar.


Hallo Bovary.

Ich bin in diesem Bereich zwar nicht so sehr der Fachmann aber gibt es in den Versicherungsbedingungen bei einer "Grenzgänger-KV" nicht eine Klausel wegen Risikowegfall?
Wenn also das Risiko "Grenzgänger" wegfällt weil Dir der Job im Ausland gekündigt wurde, sollte der Vertrag doch nach meinem Dafürhalten vorzeitig aufhebbar sein.

Bei der Zusatzversicherung kann im Zweifelsfall sogar eine Mindestvertragslaufzeit von bis zu 3 oder 4 Jahren vereinbart sein (je nach Gesellschaft und Tarif).

Eventuell kann man Dir hier weiterhelfen http://www.grenzgaenger-beratung.info

Oder aber..... (PN)

lg. justii

scorpion69
27.10.2006, 11:13
Bei Grenzgänger ist es wichtig zu wissen welche Tarife man hier abgeschlossen hat. Ich nehme an es ging in die Schweiz. Hier ist vermutlich für den Zahn und den Stationären Bereich etwas gemacht worden. Dann wird es schwierig raus zu kommen. Ist hier ein Tarif aus dem Vollversicherungspaket gemacht worden geht dieses eher. Zum zweiten erhöhen einige Versicherer zum 1.1.07 in verschiedenen tarifen ihre Beiträge hier wäre dann ein Sonder Kündigungsrecht. Vorsicht bei der Grenzgänger Info hier
haben viele Vertreter eigene Grenzgänger Hotlines oder E-Mail Adressen. Wenn Du mir eine PN mit den Tarifen und Gesellschaft kann ich Dir vielleicht helfen. Auserdem wenn Du Dich direkt an die Gesellschaft wendest geht manchmal auch viel.

Bovary
27.10.2006, 19:27
Vielen Dank für Eure Antworten!
Ja, es handelt sich um die Schweiz.
Tja, im schlimmsten Fall werde ich wohl zahlen müssen, da es eben eine Zusatzversicherung ist, was mir bei Abschluss nicht bewusst war. Und das ist so ein unglaublicher Papierkram...! Ich werde noch mal alle verfügbaren Quellen anzapfen, vielleicht lässt sich da ja noch was machen-ich finde das Gebahren der Versicherung durchaus seltsam.
Naja, so etwas passiert mir nie wieder.

Liebe Grüße von Bovary

scorpion69
29.10.2006, 12:18
Vielleicht stellt Deine Versicherung den Vertrag während des Studiums auf eine Anwartversicherung um. Was manchmal interesant sein kann. Schon deshalb wenn Du nach dem Studium gut verdienst und Dich Privat versichern willst je nach Gesundheitszustand es einen Vorteil haben kann.