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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Insemination?



hausmaus
25.10.2006, 21:29
Gibt es noch andere Männer, die eine Insemination als "Rinderzucht" bezeichnen und diese deshalb ablehnen? Wie kann man diesem Einwand begegnen?

Kann es tatsächlich zu Komplikationen kommen, weil dann nicht das "schnellste" und damit "fitteste" Spermium gewinnt, sondern irgendeines, womöglich eines mit einer Mißbildung?

Elschen
26.10.2006, 16:29
Hallo Hausmaus,

an den Gredanken einer Insemination muss sich auch Mann erst gewöhnen. Aber wenn er auch ein Kind möchte und es auf normalem Weg nicht klappt, dann stehen die Chancen ganz gut, dass es irgendwann ein medizinischer Eingriff, eine Hilfestellung ist.

Bei der Insemination werden die Spermien aufbereitet. Unbewegliche und verformte werden in einer Zentrifuge ausgesondert, da sie die gut beweglichen nur an ihrem job hindern. Meine FA hat es mir so erklärt, dass es tatsächlich so etwas wie eine Gruppendynamik gibt, die durch die "Langweiler" gestört wird. Wenn Du Dir ein paar Statistiken ansiehst, wirst Du feststellen, dass die Rate für Fehlbildungen bei Kindern die durch diverse Nachhilfen entstanden sind ca. 1 % höher liegt als bei natürlich entstandenen Kindern. Keine Ahnung wie genau das bei einer Insemination ist.

Viele Grüsse

Elschen

hausmaus
02.11.2006, 09:11
Hallo Elschen,

danke erst mal für den Rat. Wir haben uns nach langen Diskussionen doch gegen eine Insemination entschieden, weil es sehr schwierig zu werden verspricht, etwas zu tun, was einer der Partner nicht unterstützt....

Jetzt heißt es abwarten, weil wir es nach vorausgegangener Hormonbehandlung wieder einmal auf natürlichem Weg versucht haben.

Vielleicht gibt es ja dieses Mal eine Erfolgschance. Irgendwann verliert man ja auch die Geduld.

Viele Grüße von
hausmaus

Jo68
02.11.2006, 13:45
Hallo Hausmaus,

auch wenn Ihr Euch schon gegen eine Insemination entschieden habt, muss ich noch was loswerden. Gerade das Argument "Rinderzucht" spricht doch gegen die Theorie, die schlechtesten Spermien würden durchkommen (Elschen hat ja schon genauer erklärt, warum), denn wenn dem so wäre, würde kein Rinderzüchter der Welt seine Kühe inseminieren, schließlich wollen die den besten Nachwuchs und nicht den schwächsten!

Ansonsten kann ich Dir nur dieses Forum empfehlen: http://www.wunschkinder.net/forum/list-1.html Da gibt's einige Frauen, deren Männer sich gegen eine Kiwu-Behandlung sträuben. Vielleicht können die noch ein paar Tipps oder doch Erfahrungsberichte geben.

Liebe Grüße

Jo

sri
03.11.2006, 11:26
Ach Hausmaus,
das finde ich irgendwie wieder total bedrückend. Es ist okay, dass Du Dich einer belastenden Hormonbehandlung unterziehst und Dein Kerl lehnt es ab, eine für ihn (fast) völlig unbelastende Maßnahme durchzuführen. Er muss schließlich nicht in die Zentrifuge. Irgendwie haben die Frauen doch immer die Arschkarte und da denkt der liebe Mann auch nicht weiter drüber nach und falls doch, dann nimmt er es in Kauf. Was unsere Geschlechtsgenossinnen da alles auf sich nehmen, bis hin zur laparoskopischen Eierente. Das ist aber keine "Zucht"? Das macht mich so traurig, zeigt es doch, wie weit Gleichberechtigung so geht. WIR wollen ein Kind, aber DU (die Frau) musst dafür leiden, damit ER sich nicht wie ein Zuchtbulle fühlt. Zum Weinen.
Gruß,
Sri

Bauschundbogen
03.11.2006, 11:48
Liebe Hausmaus,

bin keine Medizinerin, aber meines Wissens geht die höhere Fehlbildungsrate bei KIWU-Behandlungen i.W. auf das ICSI-Verfahren zurück, bei dem ein Spermium direkt in eine Eizelle injiziert und somit eine natürliche Barriere umgangen wird. Bei IVF und Insemination hingegen muß das Spermium auf natürlichem Weg die Eiülle durchdringen; die Wahrscheinlichkeit, daß ein "unfittes" das schafft, ist geriner und IMO etwa so hoch wie bei einer natürlichen Befruchtung.

Sowiet die technische Seite. Vom Menschlichen her würde ich euch raten, (noch) einmal gemeinsam zu überlegen, wieviel jedem von Euch der Kinderwunsch wert ist (in einigen KIWU-Zentren gibts dazu auch Angebote). Momentan klingts wirklich ein bißchen so, als müßtest allein Du bzw. Dein Körper herhalten....

Ich wünsch Dir bzw. Euch alles Gute!
LG bauschundbogen

hausmaus
08.11.2006, 14:46
Liebe Berater,

es ist wahrscheinlich tatsächlich so, dass bei einem von uns der Kinderwunsch ausgeprägter ist als beim anderen. Bisher hat mein Partner die Versuche auf "natürlichem Weg" nach vorausge-gangener Hormonbehandlung aber mitgemacht, weil er wusste, dass es für mich sehr wichtig war. Er war aber nicht bereit, ein zweites Spermiogramm erstellen zu lassen, um festzustellen, ob eine Veränderung eingetreten sein könnte. Dies ging dann doch zu sehr an seine "Ehre", weil er nichts negatives erfahren wollte. Das hat dann aber auch bei mir dazu geführt, dass ich nie wusste, woran "es" gelegen haben könnte...

Nun heisst es Daumen drücken für den jetzigen Zyklus (möglicher Test ca. ab So.)!!

Viele grüße von
hausmaus

hausmaus
22.11.2006, 19:44
Liebe Berater,

das Ergebnis war natürlich negativ und die daraufhin einsetzende Periode zu allem Überfluss mit zwei Tagen heftigen Kopfschmerzen verbunden.
Es ist nicht leicht, ganz ohne Trost auszukommen, weil mein Partner eher erleichtert ist.

Vielleicht habt Ihr ja einen Rat?

Liebe Grüße von hausmaus

Columbine
22.11.2006, 20:32
Ich kann dir meinen ganz ehrlichen Rat geben, aber vielleicht möchtest du den nicht so gerne hören. Jedenfalls würde ich (wie bereits vorgeschlagen), von dem "technischen" Problem mal weggehen und die Beziehung inklusive Zukunftsplanung gemeinsam besprechen. Da scheint doch das echte Problem begraben zu sein.... wenn ER auch bei natürlicher Planung "erleichtert" ist, dass es nicht geklappt hat, nun, die message ist recht eindeutig, oder? Ich sag das jetzt so hart weil ich mich mit diesem Problem jahrelang mit meinem letzten Partner herumgeschlagen habe (es hat auf natürlichem Weg nicht geklappt, jetzt weiss ich ja warum) - wir haben uns dann getrennt. Ich denke dass Insemination, IVF oder was auch immer nicht von einem Partner gepuscht werden sollte. Denn, wenn es klappt, was dann? Musst du dann alleine für das Kind da sein?
Sorry, klingt einfach nicht so, als ob er JETZT ein Kind möchte. Ob sich das ändert, solltest du rausfinden.

Alles Gute, Columbine

Inaktiver User
22.11.2006, 20:35
da kann man keinen rat geben. :niedergeschmettert: ein mann, der dich hormone futtern lässt, dich nicht tröstet und seine ehre an nem spermiogramm festmacht...


trenn dich von ihm. ich finde das klingt alles nicht besonders respektvoll und liebevoll. :entspann:

Kendra
26.11.2006, 01:32
Hallo Hausmaus,
seit ca. 1 Stunde stöbere ich schon in diesem Forum und bin mittlerweile auf dieser Seite angekommen.
Folgendes möchte ich Dir sagen.
Bei der 7. Insemination bin ich 2002 endlich schwanger geworden und habe mittlerweile einen 3 1/2 jährigen Sohn.
Mein Kind ist sehr intelligent und stellt andere Kinder seines Alters weit in den Schatten.
Ich hatte auch nie Bedenken, daß da etwas bei der Insemination schief laufen könnte, von wegen daß daß Kind blöd sein könnte.
Ich war einfach nur selig und froh, das es endlich geklappt hat.
Das Wort Rinderzucht höre ich heute wirklich zum erstem Mal.
Laß Dich da nicht verunsichern.
Außerdem finde ich es sehr geschmacklos. Man ist so schon genug damit bestraft, daß es nicht klappt, da muß man sich nicht noch gegenseitig das Leben schwer machen.
Sollte außerdem wirklich etwas nicht in Ordnung sein, regelt das die Natur meist schon selbst in Form einer Fehlgeburt.
P.S: Bin gerade wieder in Behandlung , was meinst Du womit??
Richtig mit einer Insemination!!

Ich wünsche Dir alles Gute!!

:smile:

hausmaus
29.11.2006, 20:19
Hallo Kendra, liebe Columbine,
ich bin tatsächlich ratlos über weitere Schritte. Natürlich gibt es bei einer Insemination gegenüber einer bloßen Hormonbehandlung eine größere Chance, wenn aber einer der Partner diese ablehnt, steht dann der andere Teil, wenn es tatsächlich klappen sollte, wohl wie ein Alleinerziehender da. Insofern hat Columbine wohl recht.
Andererseits haben wir die Methode der Hormonbehandlung schon oft genug versucht (6X), so daß man nicht von einer großen Chance ausgehen kann. Ich habe wahrscheinlich unterschätzt, daß die Schwangerschaftsrate pro Versuch mit dem Lebensalter rapide fällt (ich bin jetzt 39). Dies ist ein ziemlich blödes Alter, weil 40 ja die Schallgrenze für Behandlungen generell darstellt.....
Zumindest bei dem ersten Spermiogramm war aber die Anzahl nur leicht vermindert und die Beweglichkeit der Spermien ok., so daß ein natürlicher Weg zumindest nicht chancenlos erschien.
Nun ist bei uns wieder einmal alles offen, abgesehen davon, daß mein Partner dieses Thema nicht mehr hören kann. hausmaus

Columbine
01.12.2006, 13:56
Hallo Hausmaus,

ich wusste ja nicht wie alt du bist. Alles klar. Nun, 40 ist ja eine künstliche Grenze, und eine für die Krankenkassa, oder? Ich stimme dir jedoch zu, jahrelang kannst du nicht mehr warten. Insofern solltest du dir überlegen, wie DU zu dem Thema stehst.

1) Laissez-faire. 1.a. es klappt nicht. Bist du dann so sauer auf ihn, dass die Beziehung zerbicht?
1.b. es klappt. Alles wunderschön-rosafarben, oder doch nicht, weil er immer das Gefühl hat, ihm wurde ein Kind aufgezwungen? Ist dir das dann egal, d.h. würdest du im Extremfall als alleinerziehende Mutter glücklich?

2) Umstimmen. Da hab ich kein Erfolgsrezept. Aber du müsstest ihm klar machen, dass es hier auch um die Beziehung geht, eure Zukunfstvorstellungen, und dass diese bei dir mit einem Kind verbunden sind. Vielleicht versteht er es nur, wenn es ganz ganz deutlich rüberkommt.

3) Aus der Beziehung aussteigen. Das ist natürlich hart. Ich war knapp 35 als ich mich wegen diesem Thema getrennt habe, und damals schon voller Panik, dass ich "so schnell" niemanden mehr finde, der mir mir ein Kind möchte. Ist ja bei mir alles gut ausgegangen (ich schreibe im Nachbarstrang, "Die Hoffnung.....", vielleicht hast du da mal reingeschaut).

In jedem Fall nützt nichts tun in diesem Fall leider gar nichts, es ist ja auch eine Entscheidung (die dich auch noch passiv macht, da ist der Frust ja total vorprogrammiert).

Vielleicht denkst du dir das mal durch, ich habe vielleicht auch andere Möglichkeiten vergessen, dies sind also nur Gedankenanregungen. Wo siehst du dich in 10 Jahren? Das ist vielleicht die wichtigste Frage?

Alles Gute, Columbine

Petra13
07.12.2006, 17:42
Hallo,

da das Thema für mich seit einiger Zeit abgeschlossen ist möchte ich hier nur kurz eine tolle Seite empfehlen, auf der ich mich jahrelang aufgehalten habe (solange es die gibt):
***

Und dort im Forum gibt es tolle Rubriken und auch ganz tolle Leute, die genau das Gleiche durchmachen. Und - du bekommst zu allem genaue Informationen - egal welcher Bereich gerade wichtig für dich ist. Ich habe mich dort immer (täglich) mit anderen ausgetauscht und es hat mir sehr geholfen.

Vielleicht schaust du mal rein ...

hausmaus
19.12.2006, 17:29
Liebe Kendra,

bist Du denn die einzige Forums-Teilnehmerin, die durch eine Insemination schwanger wurde? Ich vermissee Erfolgsmeldungen und traue mich schon gar nicht mehr, meinem Partner doch noch eine vorzuschlagen. Das Ergebnis ist immer zu niederschmetternd, wenn vorher alles gut vorbereitet war, dann aber nur eine heftige Periode zu erwarten ist.
Bin leider seit einem der letzten Versuche immer von heftigen Kopfschmerzen geplagt, was ich früher so nicht kannte.

Vielleicht hat auch noch jemand tips, wie man mit dem Gedanken "es hat nicht sollen sein" besser zurechtkommt, weil ein unerüllter KiWu bei späteren Problemen vielleicht ständig wieder an einem nagt.

liebe Grüße von hausmaus

Inaktiver User
14.01.2007, 19:54
Hallo Hausmaus,

also, ich kann leider noch nicht eine Erfolgsnachricht vermelden.
Aber, wenn es dich beruhigt, wir haben letzte Woche die erste Insemination hinter uns und wir sind erleichtert, dass nun endlich - nach über 2 Jahren - was passiert.

Ich bin nicht ganz so alt wie du.
Aber ich will (wir wollen) halt auch 2 Kinder... da muss ich auch langsam mal anfangen.

Mein Mann war sehr lieb.
Er hat auch erst "gebockt", klar, er ist ja Stier - und hat sich gegen ein Spermiogramm gewehrt. Er hat gemeint, es wäre alles in Ordnung bei ihm (weil er mit 20 schon mal eine Ex geschwängert hat, die den Fötus aber dann in der 11. Woche velroren hat).

Aber ich hab ihn dann auch zur Rede gestellt (sanft, diplomatisch...) und ihn gefragt, ob er denn keine Kinder will - oder nicht mit mir oder was auch immer?! Wer weiß das schon 100%ig? Daraufhin hat er mir die schönste Liebeserklärung gemacht.
Und wir haben dann auch erstmal geheiratet. Achön, oder?

Da wir damals noch in einer Fernbeziehung lebten, hat er heimlich, heimlich ein Spermiogramm machen lassen. Bei dem Urologen an seinem Ort. Und als das Ergebnis da war, hat er mir stolz berichtet, dass er soooooooooo viele und alle super und und und... kurzum - er war erleichtert, ich war erleichtert...

Für die Insemination haben wir uns dann 1 Jahr später entschieden, weil halt - trotz Erleichterung - auch nix passiert ist. Er hat mir brav morgens sein Becherchen voll gemacht und ich habs zum Doc gefahren, der es mir dann 2Std. später inseminiert hat.

Ich kann mich daher meinen Vorrednerinnen nur anschließen:
Ich würde die Beziehung eher in Frage stellen.
Heutzutage muss sich NIEMAND mehr schämen, wenn er/sie sich helfen lässt. Die Eltern meines Mannes haben neun Jahre "geübt", bis ihr Wunschkind endlich ankam. Für ein zweites war es dann natürlich zu spät.

Mehr kann ich hierzu derzeit nicht sagen, sollte es aber erfolgreich gewesen sein, melde ich mich gern noch einmal!

Viel Glück, Erfolg und viel Liebe!!!

Inaktiver User
14.01.2007, 20:00
Ach ja, und Rinderzucht, meine Liebe, ist wirklich das letzte Wort dafür!!!
Obwohl - die wirklichguten Viecher werden GENAU so gezeugt. Siehe Galileo Sendung von letzten Dienstag. Da haben sie die ganzen Inseminatinen bei Kühen, Kühen/Rindern, Fischen (Heilbutt!!!) und was weiß ich gezeigt.

Sorry, aber wie solch ein Viech so kam ich mir nicht vor und mein Mann auch nicht. Wir haben die Sendung zusammen gesehen, witzigerweise wurde ich am Dienstag Mittag "inseminiert".

Wir "tuns" auch trotzdem noch gerne und hoffen diesmal einfach "doppel", dass eines der vielen Jungs und Mädels den Weg finden wird.
:kuss:

hausmaus
16.01.2007, 19:59
Liebe muhkuh,

bereits Dein Name zeigt, dass Du nichts gegen das Thema hast!?
Vielen Dank für die offene Erzählung. Im Augenblick fällt es mir wirklich schwer, mit meinem Mann über das Thema zu reden, weil er dann immer super genervt tut. Für mich ist Traurigkeit aber auch keine Lösung, zumal ich ja - wie du bemerkt hast, auch nicht mehr die jüngste bin. Ich bleibe aber mißgelaunt, wenn ich wieder mal meine Tage bekomme, weil ich immer noch das Gefühl habe, das Nötige nicht versucht zu haben. Natürlich hat ein Spermiogramm im Jahr 2002 ergeben, dass eine nur sehr geringe Einschränkung bei der Samenzahl besteht, nicht aber bei der Geschwindigkeit, aber da kann sich ja in der Zwischenzeit auch geändert haben...
Schon ihn zu einem neuen Test zu überreden, ist schwierig, weil er von dem ganzen Thema nichts mehr wissen will. ich werde immer ratloser.
Liebe Grüße
hausmaus

peterpan10
16.01.2007, 20:12
Wir haben 6 erfolglose Versuche Insemination hinter uns gebracht, 3 Versuche IVF (Ergebnis mein Sohn) und zwei Mal ICSI (meine Sternentochter :regen: :regen: und meine Tochter :jubel:). Darf ich hier Links reinsetzen? Die beste Infoseite zu diesen Themen ist www.klein-putz.de

Viel Glück!

Peterpan

Inaktiver User
19.01.2007, 09:49
Hallo Peterpan,

vielen Dank für den Tipp mit der Seite. Hab ich mich gleich gestern angemeldet. Da muss ich mich mal am Wochenende in ruhe durchühlen.
Ich hab mich bislang aus so konkreten Foren immer rausgehalten, weil ich immer noch gehofft hatte, es klappt schon irgendwie auch so. Aber langsam wirds wohl auch für mich "ernst".

6 erfolglose Inseminationen ist natürlich auch nicht so schön.
Ich hoffe, dass ich so viele nicht brauche, da ich auch rein berufsmäßig für sowas gar keine Zeit hätte.
Ich fahre halt zu den Doc immer mind. 1,5 Std. Da muss ich praktisch immer schon Urlaub nehmen, um den Inseminationstag sinnvoll zu packen. Sonst ist der Tag ein mordsstress.... Ach, was red ich...

Aber andererseits verstehe ich auch hausmaus, die ja gern mal Erfolgsberichte über Inseminationen hätte. Mir gehts da genauso... ich schau mal auf der klein-putz Seite. Hoffentlich werde ich da fündig.

Alles Liebe!

Aiko
19.01.2007, 10:57
Hallo,
meine erste Insemination mit Hormonbehandlung war erfolgreich. Davor haben wir 2 Jahre rumprobiert.
Der Mann ist eigentlich nicht großartig involviert, er muss nur Sperma abgeben. Insofern versteh ich nicht, warum dein Mann, hausmaus, so ein Theater macht. Und dass er erleichtert ist, wenn es nicht geklappt hat, na ja, bist du dir sicher, dass er dich liebt und dass er ein Kind will?

Inaktiver User
19.01.2007, 13:11
Hallo Aiko,

das freut mich ja für dich!
Die erste gleich erfolgreich!!! Supi!
Da fällt mir ein Stein vom Herzen!

Ich schließe mich dir auch an. Er muss wirklich nur 5 min. "ran", um das Sperma abzufüllen.
Beim letzten Mal habe sogar ich es zum Doc gefahren, weil er berufsmäßg in die ganz andere Richtung morgens muss.

Also, eigentlich ist es doch für ihn ganz schön :freches grinsen:

Hausmaus, was tust du nun? Meld dich mal wieder.
Ich denk an dich!
Weißt du, mit jedem Monat, den man "vertan" hat, schaukelt sich die schlechte Laune höher.
Bei mir ist dies sehr zu beobachten undd ich bin eigentlich ein SEHR positiver und lustiger Mensch.

Mein Mann hat im Dezember sogar schon gefragt, warum der Monat nun ungenutzt verstreicht (ES am Samstag!), so ein mist aber der nächste Monat muss dann klappen mit der Insemination!
Er will ja auch UNBEDINGT EIN KIND MIT MIR.
Und wenn man das wirklich will, dann lässt man sich auch helfen.
Vor allem auch in Anbetracht deines Alters, jeder Monat ist echt vergeudet.
Mir tut es auch so weh, daran zu denken, was du durchmachst!
In 1 Jahr kann es schon ganz vorüber sein...

Ich drück dich! :wangenkuss:

hausmaus
08.02.2007, 23:01
Hallo muhkuh,

wie geht denn Deine Geschichte weiter? Seid ihr noch am üben oder mußt Du vielleicht in Zukunft keine weitere Behandlungen mehr unternehmen?

Ich bin gespannt auf Berichte!!

Ich selbst bin wieder einmal in der belastenden Phase des Totschweigens und denke nicht, daß ich einen weiteren Versuch hinkriege. Das heißt aber auch nicht, daß ich geschafft habe, mit dem Thema abzuschließen. Vielleicht gibt es ja doch noch Mittel, sich das zu erleichtern??

hausmaus

Columbine
09.02.2007, 00:02
Hausmaus, du steckst in einer Tretmühle, aus der du raus musst. Ich meine, die Situation ist exakt so wie vor.....einigen Wochen...kann mich jetzt nicht mehr erinnern, wann du das erste mal geschrieben hast (Monaten?). Das Problem ist hier nicht, dass du nicht schwanger wirst, sondern dass dein Partner dies NICHT will. Das musst du irgendwann durcharbeiten.

Entschuldige die offenen Worte, deine Geschichte berdrückt mich doch etwas. :knatsch: Hab ja sowas Aehnliches erlebt.

Alles Gute und viel Glück! :blumengabe:

Columbine

hausmaus
18.04.2007, 21:17
Hallo Muhkuh, liebe Columbine,

nach entspanntem Urlaub und stressigen Arbeitstagen kann ich mich endlich wieder einmal melden.
Hat es denn wenigstens bei Dir, muhkuh, geklappt??

Bei mir hat sich noch nichts getan, wie auch, wenn man wie ich keine Eireifung hat. Solange ich nicht davon anfange, ist auch mein Partner wesentlich zärtlicher und entspannter...
Ob das bereits reicht, mich von meinen Wünschen abzubringen, weiss ich noch nicht. Augenblicklich hat mir das Dossier in der neuen Brigitte recht gut gefallen. Daraus geht zumindest hervor, dass man nicht alleine ist, sondern dass im Gegenteil viele Paare nach vielen Versuchen und Hormonbehandlungen und Sex nach Teminplan entnervt sind.

Trotzdem suche ich immer noch nach einem guten Weg, sicherzustellen, dass ich nicht in einiger Zeit wirklich sehr entnervt bin, sondern in Ruhe mit meinem Wunsch abschliessen kann. Bin für alle Tips dankbar!

hausmaus