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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Panische Angst vorm Zahnarzt!



Inaktiver User
21.10.2006, 11:27
Hallo zusammen,

gibt es hier vielleicht Gleichgesinnte, die ebenso wie ich am liebsten jedes Mal beim Zahnarzt eine Vollnarkose hätten?! Müsste dringend mal wieder hin, zum Zahnstein entfernen (rauche und trinke Kaffee). Was mich hindert: Jedes Mal, wenn ich zum Zahnarzt gehe, findet er irgendwas und ich kann da praktisch gleich einziehen! Zu allem Überfluß kommen gerade 2 Weisheitszähne, die zwar nicht schmerzen, aber wahrscheinlich andere Zähne zur Seite schieben....argh!!!
Vielleicht geht es euch ähnlich und wir können uns ein bißchen gegenseitig Mut machen? Vor dem Termin Mut antrinken geht ja wohl schlecht...

LG, Sissixx

brainix1
21.10.2006, 19:09
mir geht nicht besser. Ich habe aber noch ein anderes problem. Ich habde durch meine zahnarztphobie in jungen jahren ziemlich an zahnschmerzen gelitten. Vor ca. 20 jahren habe ich aber eine super einfühlsamen Zahnarzt gefunden und zusammen haben wir dann mein gebiss wir hergestellt, so das ich den mund wieder aufmachen konnte. Als Raucher ist man in der heutigen zeit gezungen das rauchen auf zugeben nun diese verursacht mir riesige sorgen. Ich habe viele stiftzähne und krone und wenn ich das rauchen aufgebe erholt sich mein imunsystem und "greift" diese fremdkörper an. Es ist zum heulen. Mein zahnarzt ist ein supertyp er gibt mir einen kleine kleine spritze (1a betäubung) und dann kann er bohren, fräsen usw.
Ich finde vertrauen zum doc ist alles was zählt.

p.s. Ich habe das rauchenaufgeben aufgegeben
#

Inaktiver User
22.10.2006, 09:53
Bist du da sicher? Das habe ich ja noch nie gehört...hat dein Zahnarzt dir das so erklärt?

Inaktiver User
22.10.2006, 09:57
Ich gebäre auch lieber ein Kind als zum Zahnarzt zu gehen. Neulich war es leider mal wieder soweit - ich hatte es schon viele Wochen vor mir hergeschoben. Aber da sich ein Teil einer Füllung verflüchtigt hatte, wurden die Schmerzen einfach zu stark. Es wurde also eine neue Füllung gemacht (natürlich mit Spritze, anderes kommt mir schon mal gar nicht in die Tüte). Laut Zahnarzt war es "ganz schön tief" und es dauerte auch ganz schön lange.

Als die Betäubung endlich nachließ, fühlte ich mich immer noch elend und ein paar Stunden später hatte ich einen heftigen Migräneanfall. Am nächsten Tag ging es mir allerdings wieder gut.

Mein Fazit: Die noch ausstehenden weiteren Zähne werde ich erneut herausschieben, bis es nicht anders geht. Mir geht es vor dem Zahnarzt schlecht, mir geht es während dem Zahnarzt schlecht und hinterher gleich dreimal. Nee, danke, mir kann keiner erzählen, dass das ein Spaziergang ist.

Inaktiver User
22.10.2006, 10:03
Hi,
bei meinem Sohn verabreiche ich immer Bachblüten - "Notfalltropfen". Das beruhigt etwas. Man bekommt das in jeder Apotheke.

Sylvana
22.10.2006, 10:38
Hallo,

auch ich habe wahnsinnige Angst vor dem Zahnarzt. Im Internet findet sich jedoch eine für mich optimale Möglichkeit, diesem Stress zu entkommen. Leider darf man ja hier keine Werbung machen....

Aber man kann bei Google das Wort "Zahnarztphobie" eingeben und sich dann mal den Link betrachten, der genau unter Zahnarztphobie und "Brigitte Community" steht.

Ich weiß nicht, ob das auch die gesetzlichen Kassen zahlen, aber die Sache ist es allemal wert, sich zu informieren.

Gruß Sylvana

Chrisi80
24.10.2006, 10:21
Es ist ein Teufelskreis. Ich glaube, dass wir alle ein Kindheitstrauma haben.

@ basine: Hattest du Migräne (mit Kopfweh und Übelkeit) oder Kopfweh mit Schwindel? Wenn die Zähne im Oberkiefer gerichtet werden und das lange dauert, dann kommt es zu Verspannungen im Nackenbereich. Oder du hattest eine allergische Reaktion auf das Narkosemittel.

Ich versuche meine Angst zu überwinden, indem ich mich einfach dazu zwinge, jedes halbe Jahr zum Zahnarzt zu gehen. Einerseits kann Karies im Frühstadium entdeckt wird und die Bakterien greifen die Nerven nicht an. Anderseits haben wir nur Angst vor dem Unbekannten. Je mehr man sich an den Stuhl und die Atmosphäre gewöhnt, umso "entspannter" ist der Besuch. Aber das mulmige Gefühl bleibt dennoch erhalten.

Inaktiver User
24.10.2006, 12:49
Hallo,

.... Aber man kann bei Google das Wort "Zahnarztphobie" eingeben und sich dann mal den Link betrachten, der genau unter Zahnarztphobie und "Brigitte Community" steht.

Ich weiß nicht, ob das auch die gesetzlichen Kassen zahlen, aber die Sache ist es allemal wert, sich zu informieren.

Gruß Sylvana

Hallo Sylvana,

hab den Link leider nicht gefunden, kannst du ihn mir bitte bitte per PN zukommen lassen? Ich hab den Horror vorm Zahnarzt, muss aber dringend etliche Kronen und Brücken sanieren lassen und krieg schon Angstschweiss auf die Stirn, wenn ich mir nur vornehme, mal einen Termin auszumachen:unterwerf: Für jede Hilfe, meine Angst zu überwinden, bin ich äusserst dankbar.

Liebe Grüsse
Doris

Mandelbluete
24.10.2006, 14:26
Hallo,

ich habe auch Angst vor dem Zahnarzt, obwohl mir dort nie wirklich schlimmes widerfahren ist.

Jetzt war ich schon drei Jahre nicht mehr und habe den festen Vorsatz, nächste Woche zu gehen. Hier hat ein neuer Zahnarzt aufgemacht, den ich privat bereits kennengelernt habe. Ich habe beschlossen ihn anzurufen und zu sagen, dass ich mich überwinden könnte zu kommen, wenn wir nachher was trinken gehen :freches grinsen:

Ich befürchte aber, dass diese Strategie den meisten anderen Angsthasen nicht viel helfen wird (Zahnarzt zu alt, zu hässlich, verheiratet, etc...).

Mandelblüte

Pia_bln
25.10.2006, 12:10
Ich kenne in Berlin einen Arzt, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat.

http://www.gutezaehne.de/

Was er sich bei dieser Homepage gedacht, weiß der Teufel...
aber ansonsten war er ok (und auch recht nett anzuschauen, :freches grinsen: )

Was er sich bei dem Passfoto gedacht, mag auch der Teufel wissen... :knatsch:

Trotzdem, der Tipp ist kein Scherz. Er hat sich definitiv auf Angstpatienten spezialisiert und bietet eine gute Beratung.

KHelga
25.10.2006, 16:03
Hier könnt Ihr Euch informieren:

klick hier (http://www.zahnarztangst.de/index1.htm)

Viel Erfolg.

Inaktiver User
25.10.2006, 17:16
Hallo Helga,

vielen Dank für den Link, das werde ich mal ausprobieren.

lg Doris

KHelga
25.10.2006, 19:28
Liebe Doris,

ich wünsche Dir viel Erfolg, den 'richtigen' Zahnarzt zu finden.

'Letztens' wurde auf RTL ein Film gezeigt über s.g. Angstpatienten. Diese waren bis zu 15 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt. Die 'Stümmelchen' in Großaufnahme waren grauenvoll.
Eine Patientin erzählte ihre Leidensgeschichte. Beim sprechen hielt sie sich immer die Hand vor den Mund, essen konnte sie nur Brei.
Sie wurde dann in Vollnarkose operiert = Stümmelchen gezogen und schließlich das Endergebnis mit Vollprothese und einem strahlenden Lächeln der Patientin.

Die Angst dieser Patienten ist vegetativ bedingt. man kann also kaum etwas dagegen tun.

amazone65
25.10.2006, 19:43
So viele Gleichgesinnte...:smile:

ich kenne diese panische Angst vorm Zahnarzt nur zu gut, sie verfolgt mich schon seit meiner Kindheit. Dadurch bin ich auch nicht regelmäßig / bzw. fast nie zu irgendwelchen Kontrolluntersuchungen gegangen. Vor 12 Jahren mußten dann alle 4 Weisheitszähne und eine Zyste entfernt werden....das habe ich nur unter Vollnarkose überstanden. Einige Wochen später habe ich mir dann alle Füllungen erneuern lassen....wieder unter Vollnarkose.

Vor drei Jahren bin ich zum Glück an eine sehr nette, verständnisvolle Zahnärztin geraten. Nachdem ich ihr von meiner Riesenpanik erzählt hatte, meinte sie, zusammen bekämen wir das schon in Griff. Vor der ersten größeren Behandlung habe ich dann eine Beruhigungstablette bekommen...und hatte nach drei Stunden endlich alles, zwar schweißgebadet und mit Schüttelfrost, aber ansonsten gut und schmerzfrei überstanden.

Danach bin ich auf eigenen Wunsch alle drei Monate zur Kontrolle zu ihr gegangen...einfach nur, um irgendwie diese Panik vor allem, was mit Zahnarzt zusammenhängt, zu überwinden.

Mittlerweile habe ich fünf Wurzelbehandlungen hinter mir und momentan ist alles ok.
Panik habe ich keine mehr, aber immer noch sehr viel Angst....doch die hindert mich heute nicht mehr daran, halbjährlich zur Kontrolle zu gehen.

Darüber bin ich einfach nur froh und glücklich...und auch ein bisschen stolz auf mich, denn das war ein harter, langer Weg mit vielen, vielen Tränen und noch mehr schlaflosen Nächten.

Liebe Grüße
Amazone

Wolkenhimmel
25.10.2006, 21:11
Hallo Ihr Lieben!
Mein Ex hat auch Panik vorm Zahnarzt. Ich habe im Internet ein tolles Forum gefunden, wo auch Zahnärzte in Deutschland zu finden sind, die sich auf Angst/Panik-Patienten spezialisiert haben.

www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Ich wünsche Euch, dass Ihr es schafft, die Angst anzugehen. Denn, wenn die Zähne Euch in Ruhe lassen, ist das Leben gleich eine Spur sonniger :-) (Spreche auch aus eigener Erfahrung!)

Alles Liebe

Jule

Mary.poppins
25.10.2006, 21:57
Hi Ihr Lieben,

ich bin eine von denen, die kein Schisser mehr ist :smirksmile:
Ich hatte eine Phobie vor Zahnärzten ohne Ende. Jeder Termin war schon im Vorfeld der reinste Horror. Magenschmerzen, Kotz- und Heulattacken Tage vorher. Nicht zu beschreiben.
Dann gings sogar soweit - hin zum ZA - an der Tür wieder umgedreht.
Ein elendiges Hin und Her.
Ich bin vor ca. 6 Jahren auch auf die DGZP gestoßen und habe eine ZA gefunden, der darauf spezialisiert ist. Der hat sich beim 1.Termin, bei dem ich vorher auch die selben Symptome wie oben beschrieben hatte, erst mal eine geschlagene Stunde Zeit genommen für mich. Gemeinsam haben wir das Problem gelöst. Etwas später kam dann die 1. Wurzelbehandlung - ohne Schmerzen! Er hatte eine Zusatzausbildung in irgend so einer asiatischen Methode, bei der in Zonen im Mund gespritzt wird, wo es keine Nervenbahnen gibt - ergo auch keinen Schmerz beim Spritzen. Nächster Teil war Entfernung der wirklich toten Zähne.
Er wollte mich nicht dem Trauma neu überlassen und hat mich in eine Zahnklinik geschickt. Habe da eine sog. Sedierung bekommen (sehr geil!) Man bekommt alles mit, fühlt aber weder davor, dabei noch danach Schmerzen. Es war eine größere Geschichte und mein Gesicht war danach rund um die Mund/Augen/Nasenregion blitzblau! Aber das war mir dann auch egal - hauptsache keine Schmerzen.
Nun, heute bin ich soweit, daß ich mir Implantate einpflanzen lassen will, einen Kieferaufbau machen lassen will (Knochengewebe aus dem Kiefer unten entnehmen und oben rein) - natürlich nicht ohne meine Sedierung :freches grinsen:

Zahnprophylaxe/einfache Eingriffe gehen heute ohne jegliche Spritze. Einfach phantastisch - ich denk ich hab's überwunden.
Freu mich sogar auf meine Termine - bin mehr als regelmäßig beim ZA, weil ich eher Angst habe, noch mehr an meinen Beisserchen kaputt gehen zu lassen.

Wünsche Euch viel Mut und Kraft ! Ihr schafft das auch !
lieben Gruß, Mary

Tante_dorothee
27.10.2006, 17:41
wie beruhigend, dass ich nicht allein bin mit meiner zahnarztangst.

ich weiß, woher das bei mir kommt, ist in der tat ein kindheitstrauma.

glücklicherweise habe ich nicht mehr so viele probleme mit den zähnen wie früher, aber wenn gebohrt werden muss, brauche ich immer eine spritze. meine zahnärztin gibt mir eine, mit der sich andere leute zähne ziehen lassen. trotzdem habe ich meistens noch schmerzen beim bohren.

geht es jemandem von euch ähnlich?

KHelga
29.10.2006, 00:48
Liebe Mary.Pins,

>Habe da eine sog. Sedierung bekommen (sehr geil!)>

Kannst Du herausbekommen, wie das Mittel heißt? Würde mich sehr interessieren.

Mary.poppins
29.10.2006, 09:00
Nein, Helga, das wird wohl Geheimnis der Anästhesisten bleiben, aber ich denke mal, jeder Arzt wird wissen, worum es geht.
Es ist immer ein Anästhesist bei einer Sedierung mit an Bord!
Weil es im Grunde so etwas wie eine "Narkose" ist im Weitesten Sinne - nur daß man alles mitbekommt und das Bewußtsein ist ausgeschaltet. Du kannst Dich in wikipedia reinlesen,
http://de.wikipedia.org/wiki/Sedierung
(hoffe ist kein kommerzieller Link!)
Übrigens ist im selben Block bei Wiki eine Weiterleitung auch zu Contergan als Hinweis. Es handelt sich hier auch um ein Psychopharmaka.

lieben Gruß, Mary

Mary.poppins
29.10.2006, 09:16
wie beruhigend, dass ich nicht allein bin mit meiner zahnarztangst.

ich weiß, woher das bei mir kommt, ist in der tat ein kindheitstrauma.


Tante Dorothee, bei mir war es auch ein Kindheitstrauma.
Meine Mutter war in Ermangelung an Möglichkeiten damals gezwungen, mit mir zum 1."besten" oder besser gesagt, einzigsten ZA in der Gegend zu gehen.

Der stand dann schon eben schnell mal mit den Gummihandschuh-überzogenen Händen nach oben gereckt in der Tür des Wartezimmers, mit düsterer Stimme rufend "der nächste bitte.."
Bei dem habe ich als 5-jährige Zähne nur mit Vereisung gezogen bekommen. Und 4 Schwestern incl. meine Mutter mußten mich festhalten, weil ich so abgedreht bin. Danach hat meine Mutter ein Trauma gehabt und ich auch. :zahnschmerzen: :zahnschmerzen:
Jedesmal, wenn es dahin ging, habe ich irgendwelche Sachen gebracht, bin aus dem Auto gesprungen und losgerannt, vorher abgehaun daheim...
Es war schrecklich.

Beim Bohren lasse ich mir auch immer eine Spritze geben, Schmerzen habe ich aber keine (mehr). Ich denke das ist eine Einstellungssache, die Du bei einer Angstpatienten-Behandlung beseitigt bekommst. Denn wenn man sich zu sehr auf den Schmerz fixiert , kommt er auch ......

l.g. Mary

KHelga
02.11.2006, 13:54
Das o.g. Thema war gestern 'Mittelpunkt' der Sendung STERN TV mit Günther Jauch.

Ich hab's gesehen und war beeindruckt.

Lest selbst:

Hier anklicken (http://www.stern.de/tv/sterntv/575240.html?nv=cp_L2_)

Das_Sabinchen1972
13.03.2012, 18:07
Hey Ladies!:blume:
Vielleicht macht Euch ja meine Geschichte ein wenig Mut.
Ich bin endlich von der Zahnarztphobie geheilt worden - mit Hypnose.
Ich hätte nicht gedacht, dass das funktioniert, aber das tut es. Bin ja an und für sich total skeptisch. Hatte jahrelang tierische Angst vorm Zahnarzt. War mal als Kind bei so nem rabiaten Typen, dass ich seit dem total allergisch auf jede Art von Zahnarztbesuch reagiere habe. Lieber keine Zähne mehr im Mund als diese nervliche Tortur durchstehen war die Devise. Mein Freund hat mich dann überredet, es mit Hypnose zu versuchen. Da ich im Großraum Köln wohne, habe ich mir jemanden in der Nähe gesucht. Am seriösesten wirkte auf mich eine Psychotherapeutin, die sich auf Hypnose spezialisiert hat und Zahnarztphobien bekämpfen zu einer ihrer Königsdisziplinen erklärt hat. Ihr Name ist Dörte Leyser. Total nett die Frau. Mein Freund hat mir die Sitzungen zum Geburtstag geschenkt. Und ich muss sagen, es war die beste Idee, die er bisher hatte.
Wir haben unter Hypnose das Zahnarzt-Trauma aus der Kindheit bearbeitet. Da ich aber dem Braten nicht trauen wollte, dass das so schnell und so leicht geklappt hat, hat sie mich sogar zu meinem nächsten Termin beim Zahnarzt begleitet und mir angeboten, mich vor Ort in eine Hypnose zu versetzen, um evtl. Ängste sofort abzustellen. Doch das war gar nicht nötig. Als ich die Praxis betrat, war das wie ein Spaziergang. Die Angst war wie weggeblasen. Seitdem bin ich Stammgast bei Zahnarzt und habe endlich alle notwendigen Behandlungen machen lassen.
Und mein Freund und ich hören jetzt gar nicht mehr auf zu knutschen * g* g* g*
:kuss::kuss::kuss:
Mädels denkt dran: Es gibt immer einen Weg.:smile:

Das_Sabinchen1972
13.03.2012, 18:11
Huch jetzt habe ich mich verklickt, wollte doch direkt hier vorn antworten.. Also nochmal ;-)))
Hey Ladies!
Vielleicht macht Euch ja meine Geschichte ein wenig Mut.
Ich bin endlich von der Zahnarztphobie geheilt worden - mit Hypnose.
Ich hätte nicht gedacht, dass das funktioniert, aber das tut es. Bin ja an und für sich total skeptisch. Hatte jahrelang tierische Angst vorm Zahnarzt. War mal als Kind bei so nem rabiaten Typen, dass ich seit dem total allergisch auf jede Art von Zahnarztbesuch reagiere habe. Lieber keine Zähne mehr im Mund als diese nervliche Tortur durchstehen war die Devise. Mein Freund hat mich dann überredet, es mit Hypnose zu versuchen. Da ich im Großraum Köln wohne, habe ich mir jemanden in der Nähe gesucht. Am seriösesten wirkte auf mich eine Psychotherapeutin, die sich auf Hypnose spezialisiert hat und Zahnarztphobien bekämpfen zu einer ihrer Königsdisziplinen erklärt hat. Ihr Name ist Dörte Leyser. Total nett die Frau. Mein Freund hat mir die Sitzungen zum Geburtstag geschenkt. Und ich muss sagen, es war die beste Idee, die er bisher hatte.
Wir haben unter Hypnose das Zahnarzt-Trauma aus der Kindheit bearbeitet. Da ich aber dem Braten nicht trauen wollte, dass das so schnell und so leicht geklappt hat, hat sie mich sogar zu meinem nächsten Termin beim Zahnarzt begleitet und mir angeboten, mich vor Ort in eine Hypnose zu versetzen, um evtl. Ängste sofort abzustellen. Doch das war gar nicht nötig. Als ich die Praxis betrat, war das wie ein Spaziergang. Die Angst war wie weggeblasen. Seitdem bin ich Stammgast bei Zahnarzt und habe endlich alle notwendigen Behandlungen machen lassen.
Und mein Freund und ich hören jetzt gar nicht mehr auf zu knutschen * g* g* g*

Mädels denkt dran: Es gibt immer einen Weg.

KHelga
13.03.2012, 19:40
Hallo Das_Sabinchen,

darf ich mal fragen, ob Du Dich hier angemeldet hast, um Werbung für die genannte Psychotherapeutin zu machen? DAS ist nämlich verboten.