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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : internationale bettkommunkation



luxx
19.10.2006, 17:31
Hallo,
ich hab da mal eine frage an binationale ehepaare aus laendern mit verschiedenen sprachen
ich bin halbspanierin halbdeutsche und mein mann ist schwede wir leben beide in deutschland.
Als gemeinsame familiensprache haben wir englisch, das fuer uns beide eine fremdsprache ist denn ich kann zwar deustch und spanisch und englisch als fremdsprache aber dafuer kein bisschen swedisch und mein mann kann dafuer aber auch kein spanisch und kein deutsch dafuer aber super englisch weil er fuer eine amerikansiche firma arbeitet und natuerlich schwedisch. Alles klar bis hierher?
Im alltag haben wir mit englisch eigentlich kein problem auch nicht so sehr als familiensprache es ist nur manchmal schade, dass niemand von uns beiden in seiner muttersprache mit dem ehepartner kommuniziern kann denn das gibt der kommunikation noch eine ganz besondere tiefe, schon bei meinen eltern war das immer kompliziert die ja auch zwei verschiedene muttersprachen hatten und sich aber immerhin in einer dieser sprachen unterhalten konnten. Wir kommunziern nun aber sogar noch in einer drittsprache, aber gut es findet sich tagsueber immer eine loesung und komischer als bei vielen anderen paaren ist es allemal.
Problematisch wird das aber nachts, nur wir beide im bett, da haette ich es gern etwas kommunikativer ich mag keine langen reden hoeren aber doch einige gezielte worte die das ohr treffen aber auch weiter unten eindringen, ihr wisst was ich meine
und dass ist nun meine frage an die binationalen ehepaare, wie loest ihr dass? auf deustch oder spanisch wuerden mir tausend sachen einfallen die ich meinem mann sagen kann oder die ich hoeren will auf englisch faellt mir nichts der nur klischeehaftes ein und wenn ich meinen mann frage wie bestimmte sachen auf schwedisch heissen dann kann ich die hundertmal sagen aber es kommt kein kopfkino zustande weil ich ja eben nicht weiss was ich sage, also haben wir stumm unseren sex, der um himmels willen immer sehr gut ist, aber er koennte eben noch bei weitem besser sein

bis dann,luxx

Inaktiver User
19.10.2006, 18:13
mmmmh interessante Frage ich weis nicht wie sich das auf schwedisch anhört, aber als mir mein Mexikaner alles was heiß ist auf spanisch ins Ohr flüsterte, habe ich auch KEIN Wort verstanden und es hatte trotzdem eine Wirkung........

Inaktiver User
19.10.2006, 18:22
mmmmh interessante Frage ich weis nicht wie sich das auf schwedisch anhört, aber als mir mein Mexikaner alles was heiß ist auf spanisch ins Ohr flüsterte, habe ich auch KEIN Wort verstanden und es hatte trotzdem eine Wirkung........

Kommt auch noch darauf an, wie erotisch es klingt. Aber beim schwedischen? No chance! Würde es, glaube ich, beim englischen belassen.

Nee, ich kann dir keinen hilfreichen Tipp geben. War noch nie in der Situation.

Inaktiver User
19.10.2006, 18:29
wie klingt denn ein spielerischer erotischer Sprachkurs? Mit sofortiger Umsetzung in die Praxis?

Ich denke da an die verpsielte Werbung mit Buoeno... ..

bela13
19.10.2006, 20:28
Ich lebe auch in einer binationalen Beziehung, in der wir so einige Wörter des anderen verstehen. Dennoch ist unsere Kommunikationssprache englisch. Wir haben uns so einige "heisse" Wörter beigebracht. Ausserdem finde ich einige Wörter de anderen Sprache, auch wenn ich sie nicht wirklich verstehe, aber weiss bzw. wiederekenne, antörnend nur rein vom Klang her. Natürlich kommt es darauf an, wie sie rübergebracht werden. Auf der anderen Seite beört sich z.B f*** in seiner Sprache eher zum Lachen an. Auch wenn wir nicht alles hundetprozentig richtif formulieren können, ist es auch nicht immer still. Eigentlich lachen wir auch viel, weil so einige Missverständnisse auftreten, nicht immer.
Frage ihn doch mal ob ih eine Sprachreise der besonderen Art machen könnt.

Inaktiver User
20.10.2006, 11:14
Frage ihn doch mal ob ih eine Sprachreise der besonderen Art machen könnt.

Das wollte ich gerade auch vorschlagen - macht Spaß :freches grinsen: und hilft der Kommunikation.

Polarstern
22.10.2006, 13:17
Da gab es mal einen Strang Klick (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=23239&highlight=AUV)

luxx
25.10.2006, 11:10
mhm

Kraaf
25.10.2006, 11:28
Sollte übrigens jemand ganz zufällig einen Link zu einem kleinen, feinen einschlägigen Vokabular Deutsch-Französisch (Sprache!) wissen, wäre ich dafür durchaus dankbar...

hüstelt
Kraaf

schlumbel
25.10.2006, 23:10
Mein Partner ist Portugiese mit guten Deutsch-Kenntnissen, ich bin Deutsche und kann nur wenig portugiesisch. Im Bett halten wir's gemischt. D.h., wir denken nicht nach und reden so, wie's grad passt. Wenn mein Süßer was auf portugiesisch sagt, was ich noch nicht kenne frage ich je nach Brisanz sofort nach der Übersetzung oder es fällt mir später irgendwann ein und ich frage dann. Genauso hält es auch mein Freund. Einige "spezielle" Ausdrücke kannte er auch noch nicht.
:erleuchtung: Hmmm, wenn ich's mir so recht überlege... Der Schwerpunkt meiner Portugiesisch-Kenntnisse besteht aus Wörtern und Sätzen, die sich Liebende sagen. Ob ich damit in einem Portugal-Urlaub weit komme?!:zwinker:

Suamiku
26.10.2006, 22:58
bin mit einem indonesier verheiratet und hatte ganz zu beginn unserer beziehung genau das gleiche problem. doch schon nach einer relativ kurzen zeit wurde unser bett zur schnellsten sprachschule der ganzen wohnung. denn nix konnte ich mir soooo gut und schnell merken wie die schönen worte unserer zweisamkeit. und ihm ging es genau so. heute ist es gar kein problem mehr ,denn er kann prima deutsch , und die wirklich schönen und heißen worte kann ich ja auf indonesisch.

Inaktiver User
28.10.2006, 21:27
Krass. Ihr hattet nie den Wunsch, die Landesprache des anderen zu lernen??? Und dein Mann lebt hier in Deutschland, ohne deutsch zu sprechen??? Abgedreht :ooooh: Was macht er denn, wenn er einkaufen geht. Oder zum Arzt muss? Oder wenn ihr mit Freunden verabredet seid? Ständiges Dolmetschen oder wie? Wir haben furchtbar gelitten, als wir die Sprache des anderen noch nicht konnten.

Die Muttersprache meines Mannes ist arabisch, seit seinem dritten Lebensjahr wohnte er in Israel und spricht heute viel besser hebräisch als arabisch. Deutsch und hebräisch sind also unsere Familiensprachen. In jeder Situation :freches grinsen: Wir haben die Sprache des anderen jeweils in Sprachkursen gelernt, wo erotisches Vokabular in der Regel nicht vermittelt wird. Mein Mann hat irgendwann mal in seinen Deutsch-Anfängen "Mann-Körper-Teil" zu seinem Penis gesagt, und auf meine Bemerkung, dass etwas wie "Schwanz" reichen würde, fragte er, ob das noch irgendwie unterteilt wird in Vorder-Schwanz (bei Menschen) und Hinter-Schwanz (bei Tieren)- das fand ich so zum Brüllen komisch, dass Mannkörperteil irgendwie zum geflügelten Wort geworden ist. Und es gibt aus beiden Sprachen mehrerer solcher beziehungsinternen Ausdrücke. Dass sie weder in der einen noch in der anderen Sprache existieren, hat uns bisher nicht geschadet :smile:

Ich würde dringend zu einer Sprachreise der o.g. Art raten!

Polarstern
30.10.2006, 10:33
Krass. Ihr hattet nie den Wunsch, die Landesprache des anderen zu lernen??? Und dein Mann lebt hier in Deutschland, ohne deutsch zu sprechen??? Abgedreht :ooooh: Was macht er denn, wenn er einkaufen geht. Oder zum Arzt muss? Oder wenn ihr mit Freunden verabredet seid? Ständiges Dolmetschen oder wie? Wir haben furchtbar gelitten, als wir die Sprache des anderen noch nicht konnten.


Jeanie,
mein Freund spricht kaum deutsch und das klappt ganz prima!
Er ist Engländer, nur für absehbare Zeit (höchstens 5 Jahre) in Deutschland und kommt hier gut klar. Dienstsprache an unserem Arbeitsplatz ist Englisch, unsere Freunde sind aus verschiedenen Nationen (nur der engste Freundeskreis) und die meisten Deutschen sprechen zumindest bruchstückhaft Englisch. Einkaufen ist also kein Problem und er freut sich immer diebisch, wenn ihn jemand etwas auf Deutsch fragt. :freches grinsen:.

Wir haben sehr viele binationale Paare in unserer Umgebung und fast alle haben sich auf Englisch als gemeinsame Hauptsprache geeinigt. Spannend wird es dann immer bei den Kindern, die meisten wachsen dreisprachig auf.

LG
Polarstern

Inaktiver User
30.10.2006, 18:16
Jeanie,
mein Freund spricht kaum deutsch und das klappt ganz prima!
Er ist Engländer, nur für absehbare Zeit (höchstens 5 Jahre) in Deutschland und kommt hier gut klar.

Vermutlich ist es einfach eine Sache der Grundeinstellung zu dem Land, in dem man lebt. Ich würde mich einfach nirgendwo wohlfühlen, wo ich nicht mit den "Eingeborenen" :freches grinsen: ein normales Gespräch führen könnte. Und mit älteren Menschen in Deutschland ist es nicht immer möglich, englisch zu sprechen. Die Israelis z.B. sprechen alle ein ausgezeichnetes Englisch, man braucht dort definitiv die Landessprache nicht zu beherrschen, um sich durchs Leben zu schlagen. Trotzdem wäre ich mir immer seltsam vorgekommen, jahrelang quasi wie ein Tourist zu kommunizieren. Wenn jemand nach fünf Jahren in einem anderen Land die Sprache nicht beherrscht (lernen will) zeugt das auch schlichtweg von Desinteresse, sowas find ich immer schade. Hat er denn Hindi oder Urdu gelernt, damit er in England mit den Einwanderern reden kann, die kein Englisch lernen möchten? Bestimmt nicht :smirksmile: Außerdem geht einem doch voll die Chance durch die Lappen. Eine Sprache zu lernen lohnt sich immer.

Ups, ich fürchte, wir schweifen geringgradig vom Thema ab :erleuchtung:

Polarstern
03.11.2006, 11:24
Vermutlich ist es einfach eine Sache der Grundeinstellung zu dem Land, in dem man lebt. Ich würde mich einfach nirgendwo wohlfühlen, wo ich nicht mit den "Eingeborenen" :freches grinsen: ein normales Gespräch führen könnte.

Wenn jemand nach fünf Jahren in einem anderen Land die Sprache nicht beherrscht (lernen will) zeugt das auch schlichtweg von Desinteresse, sowas find ich immer schade.

Jeanie,
wie oft wechselst Du so im Schnitt das Land? Mein Liebster lebt jetzt so ungefähr im 7.(?)
Wir sind beide Wissenschaftler, da ist die Umgangssprache Englisch. Wenn wir die Landessprachen all unserer Freunde lernen wollten, wäre das ein Fulltimejob. Wir arbeiten aber beide schon ca. 60 Stunden die Woche, da muß man sich die Freizeit nicht mit einem Sprachkurs verkürzen.

Kontakt zu Ureinwohnern haben wir übrigens beide eher selten, dabei ist das in meinem Fall nicht einmal ein Sprachproblem. :freches grinsen: Meine Familie und meine deutschen Freunde hier sprechen alle Englisch, das ist eigentlich Ureinwohnertum genug. Mit fremden Menschen auf der Strasse in ein Gespräch zu kommen, ist eher untypisch für Norddeutsche.

Du magst meinen Freund für einen ignoranten Tölpel halten, ich halte ihn für einen der offensten und interessiertesten Menschen, die ich kenne. Ich möchte heftig bezweifeln, daß die meisten Mecklenburger soviel über ihre Gegend hier wissen wie er, da wir zumindest an freien Wochenenden ständig unterwegs sind und er sich alle greifbaren Informationen schnappt.

Du scheinst mir doch in ein Land ausgewandert zu sein, in dem Du Dein Leben verbringen möchtest. Mit unserem Nomadentum ist das nicht vergleichbar. Hier ist wohl eher Dein Horizont etwas eingeschränkt.

Inaktiver User
03.11.2006, 13:38
@Polarstern

Ach du mein Schreck, welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? Hab ich mich so aggressiv ausgedrückt? *schluck* Falls ja, das wollte ich nicht. Mir persönlich ist es doch egal, wie man wo welche Sprache lernt. Ich kann es mir nur für mich (!) nicht vorstellen, so zu leben. Ich finde es schade (nicht verwerflich, oder eine Straftat :smirksmile: ), wenn man irgendwo "nur" arbeitet und nicht lebt.


wie oft wechselst Du so im Schnitt das Land? Mein Liebster lebt jetzt so ungefähr im 7.(?)

Bis auf einen kurzen Aufenthalt in einem dritten Land pendeln wir nur zwischen zwei Ländern.


Du magst meinen Freund für einen ignoranten Tölpel halten .

Ich kenn ihn doch gar nicht. Instinktiv würde ich ihn vermutlich bedauern, aber ich nehm an, wenn er meinen Job machen müsste, würde er sich auch bedauern :smirksmile:


Du scheinst mir doch in ein Land ausgewandert zu sein, in dem Du Dein Leben verbringen möchtest. Mit unserem Nomadentum ist das nicht vergleichbar. Hier ist wohl eher Dein Horizont etwas eingeschränkt.

Stimmt :smile:

Polarstern
03.11.2006, 14:50
[QUOTE=JeanieJIch kenn ihn doch gar nicht. Instinktiv würde ich ihn vermutlich bedauern, aber ich nehm an, wenn er meinen Job machen müsste, würde er sich auch bedauern :smirksmile:
[/QUOTE]

Hallo Jeanie,

dann habe ich Dich falsch verstanden, Entschuldigung :blumengabe:
Zum Bedauern gibt es eigentlich keinen Grund, er ist in seinem Fach so angesehen, daß er einfach überall eine Stelle bekommen kann, wo er gerne arbeiten möchte. Das ist in der Wissenschaft eher selten. Ihm hat es Spaß gemacht, soviele Länder zu sehen und er überlegt gerade, wo der nächste Aufenthalt sein könnte. Allerdings würde er mir zuliebe auch noch eine Weile hier bleiben, mal sehen.

Liebe Grüße
Polarstern