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Autumn
15.10.2006, 10:59
Hallo,
in meinem anderen Thread, wo es um Kontrollzwang geht, kam irgendwann die "Entschuldigung von der Geliebten" zur Sprache. Ich habe gesagt, dass ich mir von IHR wünschen würde, sie würde sich bei mir entschuldigen, denn immerhin war sie eine Art Freundin.

Nun hat sie es tatsächlich (mit etwas Nachhilfe von meinem Lebensgefährten) getan und hat sich kurz schriftlich entschuldigt. Ich habe mir daraufhin lange überlegt, ob und was ich ihr zurück schreiben soll und habe ihr letzendlich geantwortet.

Ich hätte die Antwort vielleicht bei einem kurzen: "ich habe Deine Entschuldigung erhalten und fand es fair" belassen können, aber letzendlich habe ich ihr kurz auch meine Meinung gesagt. Ich habe ihr sachlich und nicht unfreundlich geschrieben und habe ihr auch gesagt, dass ich es nett finde, dass sie sich entschuldigt hat. Bedankt habe ich mich aber nicht (konnte ich einfach nicht..).

Nun ist mein Lebensgefährte etwas sauer auf mich, denn er meint, ich hätte es doch dabei belassen können. Sie wäre immerhin über ihren Schatten gesprungen, um sich zu entschuldigen, da hätte man doch nicht noch "draufhauen" müssen.
Ja, mag sein. Aber erstens finde ich nicht, dass ich "draufgehauen" habe und zweitens weiß ich nicht, wie ich mich gefühlt hätte, wenn ich nicht die Möglichkeit gehabt hätte, ihr noch meine Meinung zu sagen.

Ist es so schlimm zu sagen: "Es ist nett, dass Du Dich entschuldigst, aber Du sollst wissen, wie weh Du mir getan hast."?

Mag sein, dass sie sich jetzt zickenhaft darüber aufregt, aber ist es nicht mein gutes Recht, ihr auch meine Version zu sagen? Ist doch besser, als es in mich hineinzufressen, oder?....

Oder war es ein Fehler? - Ich denke nicht. Was meint ihr?

Liebe Grüße von Autumn

Inaktiver User
15.10.2006, 11:33
hi, autumn..

ich kann dir nicht ganz folgen, um welche inhalt genau geht.

ich finde es sehr wichtig, ja anständig, dass man eine antwort bzw. kenntnisnahme zu kommen lässt..
natürlich ist es ungeschickt, nochmals eine diskussion herbei zu führen bzw. nochmals den schuldigen zu suchen..
das müsste nicht sein, denn die andere ist über ihren schatten gesprungen und dir ein signal gegeben..

man sollte, die hand , die rüber gereicht wurde, annehmen und dabei ruhen lassen..
um friedenswillen für dich und für alle beteiligten..

viel glück
leo

Inaktiver User
15.10.2006, 11:42
@Autumn

es tut mir leid was Dir passiert ist....ich denke für jede Frau wäre das unterschiedlich....manche würden danach nie wieder etwas von der anderen hören wollen, auch wenn es mal die Freundin war, aber bei Betrug ändert sich die Sachlage für viele.....und wiederum andere, möchten gerne eine Entschuldigung hören...daß Du ihr Deine Meinung geschrieben hast, war für Dich richtig.... für Dich war es besser es zu sagen, als in Dich hineinzufressen...und totschweigen kann man es ja nicht was Du empfindest...sag ruhig Deine Meinung....:smile:

Autumn
15.10.2006, 12:19
Danke schonmal..

ja, ich denke auch, wenn SIE nun darauf antworten sollte, hat man wieder eine Diskussion am Laufen. Aber ich denke mir oft, wie ich reagiert hätte. Und ich würde nicht antworten, sondern ihre Wut verstehen. Aber gut. Da ist jeder anders.

Ich hoffe, sie wird es so sehen, wie ich es sehen würde, denn wie schon gesagt, mir war es wichtig ihr zu sagen, dass ich mir mehr Ehrlichkeit gewünscht hätte. Ich habe ihr nicht gesagt, dass sie an allem schuld ist, sondern ich habe von ihr UND meinem Freund gespochen und dass ich es traurig finde, dass sie meine Liebe zu ihm nicht soweit respektieren konnte, dass sie sich nicht auf ihn eingelassen hat.

Naja. Ich hoffe sehr, dieses Thema hat bald ein Ende, denn es zehrt auch sehr an meiner Beziehung. ...

Inaktiver User
15.10.2006, 12:44
Was ich mich frage ist, warum es bei Euch diese indirekte Kommunikation / Dreiecksspiele gibt.

Was läuft da tatsächlich ab, was ist zwischen Euch Dreien jeweils ungeklärt, warum könnt Ihr es nicht auf direktem Wege klären?

Wenn die Affäre Deines Freundes den Wunsch gehabt hätte, sich bei Dir zu entschuldigen, hätte sie das aus eigenem Antrieb getan. Stattdessen hat sie, wenn ich das recht verstehe, letztlich auf Druck reagiert, der aufgebaut wurde, weil Du Dir eine Entschuldigung gewünscht hast.

Was ist eine solche Entschuldigung wert, was sagt sie tatsächlich aus, von WEM spricht sie eigentlich?

Warum muss/soll die Freundin Deines Partners Deine Wünsche erfüllen? Welchen Zweck verfolgt Dein Freund, wenn er sie dazu ermutigt, welchen Gewinn erwartet er für sich? Warum kannst Du ihr auf der anderen Seite nicht direkt sagen, was Du Dir von ihr wünschst, wenn Ihr doch einmal befreundet wart?

Und WENN eine Kommunikation zwischen Dir und dieser Frau entsteht, respektive Du das Bedürfnis hast, diese Kommunikation zu forcieren - warum muss sich Dein Freund initiierend, kommentierend, zensierend und dadurch regulierend einmischen? Kannst Du nicht für Dich selbst sprechen?

Wie wollt Ihr Eure Beziehungen klären, wenn Ihr weiterhin übereinander und füreinander sprecht, statt miteinander klare Vereinbarungen zu treffen, die tatsächlich dem entsprechen,was Ihr empfindet, wenn Ihr indirekt agiert, statt Euch zu überlegen, was Ihr tun möchtet, und dann direkt und zielgerichtet zu handeln?

Grüssle
Seawasp

schneeflocke46
15.10.2006, 12:51
Hallo autumn,

es war für die wichtig, ihr deine Gefühle mitzuteilen, und dann ist es auch richtig.

Warum sollte sie nicht mit deinem Schmerz und deiner Wut so direkt konfrontiert werden ?

Und für dich ist es vielleicht der einzige Weg, wenn überhaupt, mit ihr jemals wieder einigermaßen normal umzugehen.

Weißt du autumn, hier geht es darum, wie es dir geht !


Nun ist mein Lebensgefährte etwas sauer auf mich, denn er meint, ich hätte es doch dabei belassen können. Sie wäre immerhin über ihren Schatten gesprungen, um sich zu entschuldigen, da hätte man doch nicht noch "draufhauen" müssen.


Wie fühlst du dich dabei ?

Fordere Verständnis nicht nur von dir - sondern auch von deinem Mann und deiner "Freundin".

Hab Mut - und sei gut zu dir,
Schneeflocke

Inaktiver User
15.10.2006, 13:29
Hallo,
in meinem anderen Thread, wo es um Kontrollzwang geht, kam irgendwann die "Entschuldigung von der Geliebten" zur Sprache. Ich habe gesagt, dass ich mir von IHR wünschen würde, sie würde sich bei mir entschuldigen, denn immerhin war sie eine Art Freundin.

Nun hat sie es tatsächlich (mit etwas Nachhilfe von meinem Lebensgefährten) getan und hat sich kurz schriftlich entschuldigt. Ich habe mir daraufhin lange überlegt, ob und was ich ihr zurück schreiben soll und habe ihr letzendlich geantwortet.

Ich hätte die Antwort vielleicht bei einem kurzen: "ich habe Deine Entschuldigung erhalten und fand es fair" belassen können, aber letzendlich habe ich ihr kurz auch meine Meinung gesagt. Ich habe ihr sachlich und nicht unfreundlich geschrieben und habe ihr auch gesagt, dass ich es nett finde, dass sie sich entschuldigt hat. Bedankt habe ich mich aber nicht (konnte ich einfach nicht..).

Nun ist mein Lebensgefährte etwas sauer auf mich, denn er meint, ich hätte es doch dabei belassen können. Sie wäre immerhin über ihren Schatten gesprungen, um sich zu entschuldigen, da hätte man doch nicht noch "draufhauen" müssen.
Ja, mag sein. Aber erstens finde ich nicht, dass ich "draufgehauen" habe und zweitens weiß ich nicht, wie ich mich gefühlt hätte, wenn ich nicht die Möglichkeit gehabt hätte, ihr noch meine Meinung zu sagen.

Ist es so schlimm zu sagen: "Es ist nett, dass Du Dich entschuldigst, aber Du sollst wissen, wie weh Du mir getan hast."?

Mag sein, dass sie sich jetzt zickenhaft darüber aufregt, aber ist es nicht mein gutes Recht, ihr auch meine Version zu sagen? Ist doch besser, als es in mich hineinzufressen, oder?....

Oder war es ein Fehler? - Ich denke nicht. Was meint ihr?

Liebe Grüße von Autumn

Ich frage mich, was die Entschuldigung von ihr überhaupt für einen Sinn macht ?
Du schreibst in dem Kontrollzwang-Thread, dass du sie ohnehin nicht mehr grüßen würdest und auch keinerlei Kontakt wolltest.
Sie hat sich nur entschuldigt, weil du es so wolltest. Ich persönlich hätte mich an ihrer Stelle nicht zu einer Entschuldigung hinreißen lassen, schließlich war der Freund mindestens genauso daran beteiligt (ist das die Sache mit dem "Auf-die-Suche-nach- einer-Dreier-Frau" ? Da findest du für deinen Partner eine Entschuldigung, er wäre nur den falschen Weg gegangen. Dein Partner ist also das Unschuldslamm und die Geliebte kanns ausbaden ?)
Wenn es eine Freundschaft wäre, an der mir was liegt, ok, dann könnte man es vielleicht mit einer Entschuldigung versuchen. Aber du WILLST ja gar nichts "entschuldigen" - ich versteh nicht, warum du das dann von ihr eingefordert hast. Es kommt mir mehr so vor, als ob du den Triumpf brauchst, dass sie sich nun vor dir klein macht.

Sadness
15.10.2006, 13:43
Liebe Autumn,

genau das habe ich mal gemeint mit der Frage

Will ich eine Entschuldigung, kann ich dann auch wirklich verzeihen und will ich das auch?

Ich habe einmal eine derartige Entschuldigung erhalten und habe sie angenommen, um sie jetzt nach vielen Jahren doch noch zurückzuweisen.

Von daher verstehe ich deinen Brief, ich hoffe du hast darin klargemacht, das du keine weitere Diskussion wünscht, sonst wird das schnell zum Selbstläufer.

Zu deinem Mann:

Wie kommt er dazu, hier die Befindlichkeiten dieser Frau bei dir zu verteidigen.Sorry, ich finde das geht gar nicht.

Ob sie über ihren Schatten gesprungen ist oder nicht, die Entschuldigung ihr leicht gefallen ist oder nicht, das ist nicht dein Problem und sollte, bei aller Liebe, auch nichts das Problem deines Mannes sein.

Autumn
15.10.2006, 19:41
@ seawasp.
Ja, Du hast Recht. Aus eigenem Antrieb hätte sie sich sicherlich nicht entschuldigt, denn sie sieht die Sache so, dass ich ihr meinen Mann scheinbar wieder "weggenommen" habe. Sie hat es getan, weil ich sie indirekt darum gebeten habe. - Direkt hätte ich sie auch darum gebeten, aber mein Mann wollte erst alleine mit ihr sprechen, um ihr auch zu erklären, in was für einer Lage er selbst ist: nämlich, dass er mit mir zusammen ist und um unsere Beziehung kämpfen wird.
Wegen mir hätte ich ihr meine Ansicht viel früher gesagt. Aber ich habe mich darauf eingelassen, zu warten. (Was scheinbar auch nicht richtig war..- naja).

Mein Mann erhofft sich durch diese "Kommunikation", die Wogen soweit glätten zu können, dass man sich zukünftig "noch in die Augen schauen kann". Es ist ihm wichtig, den Kontakt sporadisch beibehalten zu können, einmal im Jahr nachfragen zu können, wie es IHR geht etc.

Sein Problem ist wirklich, dass er einfach nicht sehen möchte, dass es mir wichtig ist, auch ein Teil dieser Diskussion zu sein. Immerhin trage ich die Folgen mit...


@ schneeflocke
Es tut mir tatsächlich weh, dass er mir sagen muss, wie blöd ich ja jetzt dastehe, dass ich es hätte gut sein lassen sollen, dass sie doch jetzt nurnoch gekränkter ist und dass ohne meine Antwort alles hätte zu "einem runden Ende" kommen können. Ich habe immer das Gefühl, dass er sie in Schutz nimmt und wenn SIE bei ihm anrufen würde und sich über mich beschweren würde, wer weiß, ob er dann nicht Partei für SIE statt für mich ergreifen würde? Aber was solls. Er versucht halt immer, es allen Recht zu machen. Dass ich dabei manchmal hinten runter falle, kenne ich schon... So ist er einfach..

@ Sadness & Florett
Ich habe schon einmal einen Betrug durchmachen müssen und es hat sehr sehr lange gedauert, bis ich ihn einigermaßen überwinden konnte. Ich wollte mit ihrer Entschuldigung sehen, ob es mir hilft, besser darüber hinweg zu kommen, weil ich dann sehen kann, dass es ihr tatsächlich leid tut (und es tut ihr tatsächlich leid), was passiert ist. Somit ist für mich eine kleine Sicherheit, dass da nie wieder was zwischen den Beiden passieren wird. Das war bei der Letzten nämlich nicht so. Die ist noch jahrelang hinter meinem Mann hergestiegen, weil sie einfach nicht kapieren wollte, dass es vorbei ist. Mit ihrer Entschuldigung und meiner Antwort hoffe ich, ist auch für SIE die Sache klar. Das war mein Wunsch und mein Hintergedanke. Ich möchte nicht über irgendwen triumpfieren. Sie tut mir leid, dass sie auf meinen Mann reingefallen ist. Er war immerhin derjenige, der die Sache angefangen hat - und er kann echt charmant sein.. - Soweit also dazu, dass ich ihr nicht die alleinige Schuld zuschiebe. Aber das habe ich ihr auch klar gemacht. Und meinem Mann auch. - Übrigens, ja, das war die Sache mit dem "Dreier".


Ich werde erst in einigen Tagen, Wochen, Monaten sehen und erzählen können, ob diese Entschuldigung tatsächlich die Wirkung erzielt hat, die ich mir wünsche... Bis dahin hoffe ich nur, dass ich von ihr tatsächlich nix mehr hören oder lesen muss...

Ach, wenn man die Zeit doch nur vorspulen könnte...

schneeflocke46
15.10.2006, 22:00
Liebe Autumn,

ich lese aus deinen Zeilen, wie sehr du deinen Mann entschuldigst und zu verstehen versuchst ... und wie sehr du dir wünschst, die Situation kontrollieren zu können, um "sicher" zu sein, dass "so etwas " nicht noch einmal vorkommt.

Irgendwie kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass du dabei zu kurz kommst.

Worauf gründet sich das Vertrauen in deinen Mann ?
Inwiefern fühlst du dich bei ihm aufgehoben ?

Bist nicht du es, die Anspruch hat auf Unterstützung und Verständnis ?
Bist nicht du es, der dein Mann dankbar sein müsste, dass er noch eine Chance bekommt ?

Ich wünsche dir viel Kraft, um genau hinzusehen und hinzufühlen !

Liebe Grüße,
Schneeflocke

P.S. Ein Buchtipp: "Herz öffnen statt Kopf zerbrechen" von Safi Nidiaye

Autumn
15.10.2006, 23:23
Liebe Schneeflocke,

ich danke Dir für Deinen Beitrag und für den Buchtip.

Ich weiß nicht, ob ich meinen Mann wirklich entschuldige. Ich verabscheue, was er mir angetan hat und ich gehe sogar weiter und sage, dass er extrem dumm gehandelt hat und eine wirklich wertvolle Beziehung für eine Idee aufs Spiel gesetzt hat, die von vornherein zum Scheitern verurteilt war - und das wusste er auch. Er hat durch diese Aktion eine gehörige Portion Respekt von mir verloren.

Aber ich versuche auch zu sehen, wie leid es ihm tut, auch dass er SIE als Freundin verloren hat. Ich kann seine Gefühle für SIE nicht von heute auf morgen ausschalten, darum dulde ich den "Kontakt". Darunter leide ich sehr, aber ich muss da durch. Ich bin in dieser Hinsicht auch anders. Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich den Kontakt ein für allemal abbrechen. Das muss der/ die Andere meiner Meinung nach akzeptieren. Aber ich habe schon versucht, das von ihm zu verlangen, aber er geht absolut nicht drauf ein. Er sagt, er will wenigstens das Gefühl haben können, SIE fragen zu können, wie's ihr geht. Es kotzt mich an, aber was soll ich machen.

Mein Mann ist kein Schürzenjäger. Er ist sehr emotional und daher weiß ich auch, dass er nicht einfach mit irgendeiner Frau ins Bett gehen würde. Soweit vertraue ich ihm. Aber ich vertraue ihm nicht mehr in der Hinsicht, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen wird. Er sagt das Gegenteil. Er sagt, er verspricht es mir und wird das Versprechen auch halten. Nun liegt es an mir, ihm zu glauben.

Meine Beziehung zu ihm ist mir sehr wichtig. Er ist der erste Mann in meinem Leben, mit dem ich mir wirklich eine Zukunft vorstellen kann. Und ihm geht es genauso mit mir. Ich habe keine Lust mehr, mich auf einen anderen Mann einzulassen. Es ist gut so, dass wir zusammen sind und ich habe die Entscheidung getroffen, ihn nicht zu verlassen und ich bleibe dabei. Er liebt mich von ganzem Herzen, ich hoffe nur, er kann sein Versprechen halten. Aber er weiß, dass ich keinen dritten Betrug mehr dulden würde.

Ja. Ich würde mir mehr Unterstützung und vor Allem Verständnis von ihm wünschen. Er kann nicht verstehen, dass mich die Gedanken verfolgen und runterziehen. Er sagt in letzter Zeit, ich würde mich in meiner Opferrolle suhlen. Aber er versteht nicht, dass es nicht so einfach ist, darüber hinwegzukommen. Alles Mögliche erinnert mich daran und wenn ich mich dann von ihm distanziere, reagiert er trotzig und traurig...

Mensch, ich schreib immer so viel... Tut mir leid. Ich hoffe, ich kann mich zukünftig etwas kürzer halten...

Gute Nacht und vielen Dank für die Unterstützung,
Autumn

Sadness
16.10.2006, 12:15
Aber ich versuche auch zu sehen, wie leid es ihm tut, auch dass er SIE als Freundin verloren hat. Ich kann seine Gefühle für SIE nicht von heute auf morgen ausschalten, darum dulde ich den "Kontakt". Darunter leide ich sehr, aber ich muss da durch. Ich bin in dieser Hinsicht auch anders. Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich den Kontakt ein für allemal abbrechen. Das muss der/ die Andere meiner Meinung nach akzeptieren. Aber ich habe schon versucht, das von ihm zu verlangen, aber er geht absolut nicht drauf ein. Er sagt, er will wenigstens das Gefühl haben können, SIE fragen zu können, wie's ihr geht. Es kotzt mich an, aber was soll ich machen.

Liebe Autumn,

also ich bin ja schon sehr gefasst, was das verabscheiden meines Mannes von seiner Geliebten angeht.
Ich verstehe das und kann das tolerieren.

Aber ich bestehe darauf, das es ein Abschied ist.
Gefühle kann man nicht abschalten, den Kontakt aber schon und wenn man sich entschieden hat, sollte man sich auch die Möglichkeit geben, den Anderen zu vergessen.
Kontakt, weil er wissen will, wie es ihr geht, ja...aber nicht ewig.
Ihre Befindlichkeiten sind nicht mien Problem.


Das hätte sich die beiden mal vorher überlegen sollen, sie haben die Freundschaft in eine Beziehung geändert.
Deren Risiko, nun haben sie dies freundschaftliche Beziehung verspielt.

Auf Dauer könnte ich mit einer Freundschaft der Beiden nicht umgehen.Da würde ich ne mehr Vertrauen fassen können.