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Inaktiver User
12.10.2006, 16:59
Vielleicht kann es helfen, meine letzten vielen Monate in der community zu verarbeiten.
Ich bin seit vielen Jahren verheiratet( habe den Mann geheiratet, den ich wollte unde der mich liebt ), habe drei gesunde Kinder, eine gute Arbeit. Insgesamt beste Rahmenbedingungen. Ich weiß auch, dass ich besonders, als meine Affäre noch nicht real war, oft dachte, dass ich ziemlich viel Glück im Leben habe.
Nach meiner Babypause fühlte ich mich lange Zeit unwohl in meiner Haut, körperlich kam ich mit den Kilos nicht dorthin, wo ich wollte, Arbeit schien auch nicht erreichbar zu sein. Irgendwann hat es "klick" bei mir gesagt und ich habe von einem Tag auf den anderen eine Diät gemacht und mich sportlich betätigt. Ich glaube, dass war der Anfang einer großen Veränderung.
Innerhalb eine halben Jahres war ich fit, fühlte mich wohl in meiner Haut, hatte auch mein Selbstbewusstsein wieder und bekam eine Arbeit. Meine Familie freute sich mit mir mit.
Es dauerte eine Weile, bis ich merkte, dass besonders ein Mann aus dem näheren Bekanntenkreis meinen Wandel beobachtet hatte. Wir hatten immer mal wieder lockeren Kontakt, ab und ab schrieb er eine sms. Ich konnte es nicht richtig einordnen, dachte - ist das schon flirten? - es war so fern von meinem Leben, dass ich es ignorierte. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich ihn über Jahre hinweg auch interessant fand.
Der Zufall hatte uns dann vor zwei Jahren zusammengebracht. Ich hatte mehr mit seiner Frau zu tun, wir sahen uns öfter. Eines Abends saßen wir für kurze Zeit alleine in einem Raum, redeten über Unwichtigkeiten, sahen uns plötzlich in die Augen und ich bekam kaum Luft. Ich hatte ganz vergessen, wie es ist, Schmetterlinge im Bauch zu haben - es waren tausende.
Der Moment verging, ich redete irgendwas und dachte nur, wie peinlich - hoffentlich merkt er es nicht. Auf die Idee, dass es ihm ähnlich gegangen war, kam ich nicht. Erst später, als unsere sms immer häufiger wurden, war es klar. Es waren Wochen der Qual. Ich war verliebt und verheiratet. Ich liebe meinen Mann, ich schätze meine Bekannte, ich wollte nicht verletzen - aber ich wollte IHN.
Wir haben inzwischen unendlich schöne Stunden miteinander verbracht, wir passen einfach zusammen. Mit meinem Mann geht es mir auch so. Wenn ich meinen Freund erst getroffen hätte, hätte ich ihn vermutlich mit meinem Mann betrogen.
Wir haben in den Jahren bestimmt fünf mal Schluss gemacht, weil es ja einfach nicht sein darf. Wenn der eine nicht anfing, dann der andere. Ich suchte immer Beständigkeit - wenige Treffen im Jahr, dafür Zuverlässligkeit. Dann kann ich mit der Schuld leben, meine Familie zu betrügen. Ich muss dann auch nicht ständig an ihn denken. Ich sehe ihn fast täglich. Meine Ehe ging natürlich den Bach runter, mein Mann ist sensibel und kennt mich gut. Er traut mir dieses teuflische Handeln nicht zu, nur das schützt mich. Meine Lust mit ihm zu schlafen, ist auf dem Nullpunkt.
Ich habe das Gefühl, beim Zerstören meines Lebens zugeguckt zu habe. Ich wusste auch nicht wie einsam man durch eine Affäre wird. Es gibt keinen, der helfen kann.
Mit meinem Freund ist einvernehmlich Schluss, dass ist gut so - zweigleißig geht es nicht gut. Aber es ist, als ob einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben gestorben ist. Voller Trauer und Sehnsucht, in Gedanken an ihn; gleichzeitig bemühend mein Lebenl zu kitten. Sms schreiben wir uns noch mehrmals die Woche, so ganz ist er nicht aus meinem Alltag zu verbannen.
Kann das Leben wieder normal werden?

Bastelines
12.10.2006, 17:05
Ich denke das kann es.Wenn du dich für deinen Mann entschieden hast, dann lösche seine Handynummer, schreibe ihm nicht mehr!Hart aber nur so geht es.

Prijon
12.10.2006, 18:32
Hallo Janusine,

bist Du sicher, dass diesmal wirklich Schluss ist? Du schreibst, dass ihr das schon mehrfach hinter Euch habt.

Ich sehe ihn fast täglich

Das macht die Sache sicher nicht einfacher, oder? Oder lässt sich das vermeiden?

Lass mal Deine Fantasie spielen: Dein Mann ahnt ja ohnehin, dass was im Busch ist - inwieweit kannst Du ihm zumuten, Dir zu helfen? Das würde Ehrlichkeit voraussetzen, zumindest im Ansatz - er muss ja nicht jedes Detail wissen.

Prijon

Inaktiver User
13.10.2006, 08:08
Hallo Prijon,
vielen Dank für die Antwort.
Ich denke, ich habe den Punkt erreicht zu sagen, dieses Mal ist Schluss. Wenn es so weitergehen würde, käme tatsächlich der Tag, an dem die Wahrheit ans Licht muss. Gefühlsmäßig wäre ich so nah an meinem Freund, dass ich meinen Mann dann wahrscheinlich verlassen würde.
Ich glaube auch, dass ich jetzt konsequent sein muss, um nicht meine Würde zu verlieren und dabei ist egal, ob er wieder schwach werden sollte oder ich.
Den Ablauf kenne ich eh, Sehnsucht wird befriedigt, Stunden voller Zärtlichkeit folgen, dann wieder der Absturz. Dauerhaft ist es schwer auszuhalten.
Ich bin im Grunde ein direkter, ehrlicher Mensch. Deswegen fällt mir diese Unterwelt auch schwer. Nicht nur wegen der Unwahrheiten, sondern auch, dass ich nicht in die Welt hinausschreien kann, mit welch einem liebenswürdigen Menschen ich Zeit verbringe. Diese Liebe will ich meinem Mann nicht offenbaren. Es ist so verletzend, lieber möchte ich mich auf ihn konzentrieren.
Es betrifft dann nicht nur ihn, sondern auch unsere Kinder und die Familie meines Freundes. Im Inneren hab ich schon mein Gesicht vor der Frau von IHM verloren. Unsere Familien haben ein freundschaftliches Verhältnis. Wir hätten alles kaputt gemacht.
Mein Ziel ist es Freunde zu bleiben.

Prijon
13.10.2006, 08:40
Hallo Janusine,

Deswegen fällt mir diese Unterwelt auch schwer.

Diese Unterwelt hast Du zwei Jahre lang erfolgreich gelebt, oder? Geht also...

An Deiner Stelle hätte ich Angst, hiermit

Mein Ziel ist es Freunde zu bleiben

die Grundlage für ein "WEITER SO" zu schaffen. Wie kommt dieser Wunsch zustande?

Prijon

Inaktiver User
13.10.2006, 10:22
Hallo Janusine,
hast Du Dir schon mal überlegt, was Dich an Deinem Freund so fasziniert? Sind es vielleicht Dinge, die Dein Mann nicht mehr an Dir sieht? Oder Dinge, die während Eurer Ehe eingeschlafen sind?
Vielleicht liege ich damit falsch, aber wenn nachdem was Du beschrieben hast (glückliche Ehe, Kinder) ein anderer Man solche Auswirkungen hat, ist das vielleicht ein Zeichen, dass Dir in der Beziehung zu Deinem Man etwas gefehlt hat?

Inaktiver User
13.10.2006, 10:35
Hallo Prijon,
es soll keine Grundlage für ein Fortbestehen der Affäre sein.
Klar, ist es nicht einfach, sich ab sofort nicht mehr zu berühren - es muss doch aber möglich sein.
Deshalb neue Grundlage: Freundschaft

Inaktiver User
13.10.2006, 10:51
Hallo Pinki72,
als ich meinen Mann zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dass er der Richtige für mich ist. Er allerdings nicht, ich habe ihn fast zwei Jahre mit Liebe überschüttet, bis er "entdeckt oder gefühlt" hat, dass auch ich die Richtige für ihn bin. Danach hatte ich noch einige Jahre das Gefühl der Unsicherheit, ich hatte Angst, er würde sich irgendwann in eine andere Frau verlieben, entdecken, dass er im Sturm genommen wurde und doch gar nicht wollte.
War aber nicht so. Er hat sich für mich entschieden und dabei blieb es. Er hat zu mir gehalten, selbst als ich einige Jahren nicht besonders attraktiv war/mich gefühlt habe.
Ich glaube, dass mich AUCH das bei meinem Freund ( formuliere ich jetzt so, weil mir keine andere Bezeichnung einfällt ) umgehauen hat. Er ist ein Mann, den ich seit Jahren schon sehr interessant finde und hätte nie gedacht, dass er Gefühle für MICH haben könnte.
Meine Freundin meint, dass mein Mann nicht wirklich mit meiner körperlichen Veränderung zurecht kommt. Zu hübsch, zu selbstbewusst - ach, ich weiß es nicht.

Prijon
13.10.2006, 11:02
Hallo,

ich finde es erstens nicht fair und zweitens zu einfach, jetzt zuallererst bei Deinem Mann nach Gründen für den Betrug zu suchen. Muss ich mal so sagen.

Das mit der Freundschaft stelle ich mir ungeheuer schwierig vor. Vor allem dann, wenn es auch noch Kontakte zwischen den Familien gibt. Da schwebt doch über jedem Grillnachmittag diese große Lüge.

Ich glaube, dass es Dir bzw. Euch wieder an Konsequenz mangelt.

Prijon

Inaktiver User
13.10.2006, 11:16
Hallo Prijon,

ich suche überhaupt nicht zuallererst bei meinem Mann Gründe für den Betrug. Es ist allein mein Problem und ich kann NICHTS Schlechtes über ihn sagen. Es ist wohl eher so, dass ich ihn unglücklich mache.
Trotzdem hat es mich verzaubert, dass ich nicht die Aktive bin. Vielleicht tat es einfach mal gut und ich habe Grenzen überschritten.

Und, ja, ich stelle es mir für die Zukunft auch schwierig vor, Freundschaft zu halten. Aber deswegen habe ich ja hier um Rat gefragt.

Prijon
13.10.2006, 11:44
Aber deswegen habe ich ja hier um Rat gefragt.

Du hast Dinge mitgeteilt. Eine Frage habe ich nicht gefunden. Kannst Du sie mal formulieren?

Prijon

Inaktiver User
13.10.2006, 11:47
Kann das Leben wieder normal werden?

Prijon
13.10.2006, 12:20
Das Leben kann wieder normal werden. Es wird anders sein als vorher, aber durchaus lebenswert.

Aber: Das müsstest Du WOLLEN. WIRKLICH wollen. Und diesen Willen sehe ich bei Dir nicht. Du hast doch im Grunde beschlossen, mit dem anderen nicht mehr ins Bett zu gehen und sonst alles so zu lassen, wie es ist. Das kann in meinen Augen deshalb nicht funktionieren, weil Du in eine unerfüllte Sehnsucht abrutschen wirst, die Dich gefangen halten wird. Jetzt schon schwingt diese Sehnsucht durch, wenn Du von Deinem Affären-Mann schreibst.

Punkt zwei: Dein Mann. Du schilderst ihn als ein wenig lethargisch. Er hat nicht um Dich gekämpft. Das hast Du vermisst.

JETZT könnte er um Dich kämpfen. JETZT könnte er sich noch einmal für Dich entscheiden. Und was machst Du? Du nimmst ihm diese Möglichkeit. Hast sie ihm zwei Jahre lang genommen, indem Du Dein Seelenleben vor ihm verschlossen hast. Tust das jetzt wieder, indem Du Dich ihm NICHT zumutest.

Prijon

Inaktiver User
13.10.2006, 13:02
Hallo Janusine,

die Beachtung Deines "Freundes" (ich nenne ihn jetzt auch einfach mal so:kuss: ) scheint bei Dir offene Tore eingerantt zu haben. Genau das scheint Dir (sicherlich unbewusst) gefehlt zu haben. Kann es sein, dass Du Dir genau DAS von Deinem Mann gewünscht hättest? Er ist sicher ein verlässlicher und treuer und liebevoller Gefährte, aber Dir fehlte die Leidenschaft dieses "ich will Dich um jeden Preis"?

Natürlich kannst Du zu einem normalen Leben zurückkehren. Ich bin einfach der Meinung, dass das wie es passiert ist so passieren musste, und Du auch etwas Wichtiges und Wertvolles für Dich und Deine Ehe daraus nehmen solltest.

Einmal dickes Drücken :smirksmile:

Sunnywoman
13.10.2006, 16:23
Hi Janusine,
wie ähnlich doch so Vieles ist, ich kann Dich so gut verstehen, du findest meine "Story" in dem Strang "Gefühle für die Geliebte.

Auch ich, seit Ewigkeiten mit meinem Mann zusammen, kann es mir nicht vorstellen, ohne ihn leben zu können, auch mein Freund kommt aus dem näheren Bekanntenkreis, unsere kids verkehren miteinander und auch wir beide haben den Zwiespalt monatelang ausgehalten, bis es bei ihm nicht mehr ging.
Übrigens bemerkenswert, wie lange Du das schon vor Deinem Mann geheimhalten kannst, ich beichtete meinem Mann bereits nach drei Monaten, er hatte die Größe, mir diese Liebe nicht zu verbieten, lies sie mich weiterleben, wohl auch, weil er merkte und wusste, dass ich ihn nicht verlassen will und ihn auch genauso liebe, aber auf andere Art, 30 Jahre Zusammensein verbindet auf ganz andere Weise und ich zeigte ihm das auch durch meine Präsenz bei ihm und auch mit meiner tiefen Zuneigung für ihn.
Sex zu haben abwechselnd mit zwei Partnern war nicht immer einfach für mich, die Lust für meinen Mann war eher gering, die für meinen Freund groß. aber auch da versuchte ich meinem Mann gerecht zu werden. Und es ging, denn Gefühle habe ich ja auch für ihn.
Auch mein Freund hatte ebensolche Gefühle bei seiner Frau, liebt sie ganz sicher und will auch sie nicht verlieren, vor allem auch nicht seine kids und seine Familie.
Wir hatten die leise Hoffnung, dass auch seine Frau uns diese Liebe leben lässt, wie lang auch immer, dass sie aufgrund ihrer Liebe zu ihrem Mann bereit ist, zu teilen, in dem Bewusstsein, dass er bei ihr bleibt und sie ebenso liebt. Als jedoch mein Freund, seiner Frau beichtete, war alles zu ende, sie drohte sofort mit Auszug mit den kids, verlangte eine Entscheidung von ihm und mein Freund hatte keine andere Wahl, als sofort mit mir alles zu beenden. Seitdem haben wir null Kontakt mehr und ich kann spüren, wie sehr auch er darunter leidet.
Aber man muss wohl akzeptieren, dass die meisten Menschen sich eben nicht vorstellen können, dass man mit zwei unterschiedlichen Partnern, die einem unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen, glücklicher sein kann, als nur mit einem. Warum besteht der Mensch auf diese Ausschließlichkeit, auf diese Monogamie. Warum hat man nicht die Größe, dem anderen eine weitere Liebe zuzulassen, wenn man spürt, wie gut es ihm tut. Warum ist die Angst so groß, dass man den Partner verlieren könne? Gerade in langjährigen Partnerschaften, wo auch kids da sind, verlässt man doch nicht so schnell sein Zuhause.
Mein Mann sagte gestern zu mir, in der Zeit, wo ich meinen Freund noch hatte, ging es ihm besser mit mir als zur Zeit. Er sieht, wie unendlich ich unter diesem Entzug leide, und wie sehr mir der andere fehlt.
Mein Mann weiß, dass er nicht alle Bedürfnisse bei mir erfüllen kann und ich bei ihm ganz sicher auch nicht, auch ich würde mich für ihn freuen, wenn er eine solche Erfahrung, wie ich sie gemacht habe, leben könnte.
Könntest du Dir vorstellen, solch eine "offene" Beziehung unter euch vieren leben zu können? Könnte Dein Freund, seine Frau, dein Mann und Du damit klar kommen?
Würde sich dann an Deiner beziehung zu Deinem Freund etwas ändern?
Schwierige Fragen, die ich mir oft gestellt habe, solange ich noch mit meinem Freund zusammen war, und die nun hinfällig sind, da einer im Viererbund mit der Situation absolut nicht klar kommt.
Ich finde es so schade, die Menschen nehmen sich durch die in der Partnerschaft geforderte Ausschließlichkeit dadurch sehr viel an Lebensfreude und Glück und Weiterentwicklung.
Ich hoffe für Dich, dass Du und Deine Freund es schafft, Freunde zu bleiben, ob euch jedoch die Freundschaft reichen wird, das wage ich zu bezweifeln.
Ich bin derzeit noch weit davon entfernt, seine Freundschaft wieder haben zu dürfen, sie wird Angst bekommen, wenn sie weiß, dass wir wieder kontaktieren und er wird Angst davor haben, dass er eine "Nur"-Freundschaft nicht mit mir leben kann, dass da immer der Wunsch nach mehr sein wird, was er aber nicht sein darf und er vielleicht dann auch nicht mehr will, weil er seiner Frau gegenüber ehrlich sein möchte.
Tja, alles ist immer so kompliziert, es könnte so einfach sein...
Ich wünsch Dir viel Kraft, ich merke, wie schwer das alles zu ertragen ist.

Gollum
13.10.2006, 21:36
Aber man muss wohl akzeptieren, dass die meisten Menschen sich eben nicht vorstellen können, dass man mit zwei unterschiedlichen Partnern, die einem unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen, glücklicher sein kann, als nur mit einem. Warum besteht der Mensch auf diese Ausschließlichkeit, auf diese Monogamie. Warum hat man nicht die Größe, dem anderen eine weitere Liebe zuzulassen, wenn man spürt, wie gut es ihm tut. Warum ist die Angst so groß, dass man den Partner verlieren könne? Gerade in langjährigen Partnerschaften, wo auch kids da sind, verlässt man doch nicht so schnell sein Zuhause.
Wie wahr, wie wahr! In den kurzen Zeiten, in denen ich so leben "durfte" ging es mir auch nicht nur gut, sondern ich war wieder in der Lage, meine "alte" Partnerin zu lieben...... aber anscheinend ist man damit ein echter Exot.... :wie?:

Inaktiver User
15.10.2006, 22:54
Hi Sunnywoman,

ich hoffe, du überstehst die Tage einigermaßen - deine Geschichte ist ja noch taufrisch.
Ich denke, ich konnte es so lange verbergen, weil Geheimhaltung für mich unabdingbar ist.
Ich weiß, dass nicht nur mein Mann an der Wahrheit erkranken würde - bei der Frau meines Freundes sieht es nicht anders aus. Seine Frau ist überhaupt nicht fähig für ein offenes Verhältnis und ich weiß auch nicht, ob ich es bin. Mein Freund und ich würden es ja auf dem Rücken der anderen austragen, dass kann auch nicht die Lösung sein.
Ich finde es extrem schwierig mit zwei Männern zu schlafen, im Grunde kann ich mich nur auf einen einlassen. So lange mich die Erotik mit meinem Freund verbindet, kann ich meinem Mann nichts mehr abgewinnen. Ich hoffe, dass die Entscheidung, nicht mehr mit meinem Freund zu schlafen, mich meinem Mann wieder näher bringt.
Die Sehnsucht ist natürlich immer wieder da ( heute wieder schlimm ), ich hoffe, dass die Zeit heilt.

Sunnywoman
16.10.2006, 11:02
Hi janusine,
ja, es ist noch taufrisch, gerade mal eine Woche her..und ich leide, wie ich es noch zuvor erlebt habe, Nervenzusammenbrüche, immer wieder Heulanfälle, zittern, flatternde Nerven, der Magen dreht sich, musste mich krank schreiben lassen, dann wieder unendliche Traurigkeit, Trauer, und heftige Sehnsucht, dann wieder Träume, wie es sein könnte.

Noch nie in meinem Leben habe ich solchen Liebeskummer erlebt, hätte nie gedacht, dass die Trennung so heftig wird...

Seit einer Woche keinerlei Kontakt mehr, ich halte mich daran und er scheint es auch zu packen, er meinte, er muss diesen Abstand halten, anders schafft er es nicht, nur der harte Weg wird funktionieren. Habt ihr es auch so gehandhabt? Erst mal keinen Kontakt mehr? Wann seid ihr wieder intensiver in Kontakt getreten? In welcher Form?
Mein Freund will auch Freundschaft, wenn er genug Abstand von mir hat, geht das? Kann einem die Freundschaft reichen?

Ich bewundere, dass ihr immer noch per sms Kontakt habt und es dabei belassen könnt, wie geht das?

Und ja, wenn man die Zweitbeziehung erhalten will, geht es nur mit Geheimhaltung, das habe ich mittlerweile gemerkt. Wir hätten es weiter laufen lassen können, wenn er weiter geheim gehalten hätte, aber ich drängte ihn dazu, außerdem war die Gefahr des "Auffliegens" letzte Woche sehr groß, er musste reagieren.

Du sagst, es würde die Partner krank machen, nein, sie wachsen auch daran und beginnen zu hinterfragen. Dass sie montatelang oder jahrelang belogen worden sind, das schmerzt viel mehr, das erfahre ich nun.
Obwohl mein Mann relativ früh Bescheid wusste, schmerzen ihn doch am meisten die Lügen, und so geht es auch der Frau meines Freundes, sie erträgt das kaum.
Das heißt für euch beide, ihr müsst ewig mit diesem "Betrug" leben, ohne ihn preis zu geben, eine schwere Bürde, die man sich da für sein Leben aufnimmt.
Damit möchte ich widerum auch nicht leben müssen.

Und glaube mir, ich kann nachvollziehen, was es bedeutet, Sehnsucht zu haben, auch für mich war gestern ein ganz schlimmer Tag, wie lange dauert sowas an? Du hast es ja schon mehrere Male durchlaufen?
Lieben Gruß sunnywoman

Inaktiver User
16.10.2006, 15:55
Hi Sunnywoman,
am meisten fürchte ich mich vor Liebeskummer, den ich nicht öffentlich austragen kann. Deshalb bin ich dankbar, dass mein Mann beruflich weg war oder dass ich mal eine heftige Erkältung bekam oder wir auch mal Stress mit unserer Tochter hatten, als es mal wieder ein Aus gab. Die Vorstellung, meinem Mann die Ohren vorzuheulen, weil ich außereheliche Probleme habe, ist nicht auszuhalten. Es stimmt, es ist eine ewige Bürde, die man trägt und ich nehme meinem Mann/uns damit eine Chance - für mich ist es aber nicht anders möglich. Die Ehe meines Freundes ist seit Jahren im Keller, er möchte keine Therapie machen - ich verstehe nicht ganz, warum er sich nicht trennt. Für uns ist es wohl am besten so, sonst stehen wir vor ganz anderen Entscheidungen.
Am längsten hat eine Phase acht Wochen gedauert, in der wir kaum oder nur praktische Sachen ausgetauscht haben. Der erste Abend, an dem wir uns dann getroffen haben war sehr spannungsgeladen. Einerseits standhaft bleiben wollen, andererseits es kaum noch aushalten können. Nach drei Stunden konnten wir dann nicht mehr......Ich glaube, diesen intensiven Blick, der auf mich gerichtet war, werde ich nicht vergessen können.
In so fern hat dein Freund recht, wenn man konsequent keinen Kontakt mehr hat, ist es leichter möglich.
Mit dem SMS-Kontakt ist es immer mal mehr, mal weniger. Beide bemühen sich, dass es nicht zu viel wird. Beide fangen wieder an.
Wir haben uns heute verabredet - ich freue mich sehr und habe ein schlechtes Gewissen.

Prijon
16.10.2006, 17:33
AM 13. Oktober:

Ich denke, ich habe den Punkt erreicht zu sagen, dieses Mal ist Schluss.

Am 16. Oktober:
Wir haben uns heute verabredet - ich freue mich sehr und habe ein schlechtes Gewissen.

Da bin ich ja mal auf den 17. Oktober gespannt....

Prijon

Gollum
17.10.2006, 01:07
ich persöhnlich glaube nicht an dieses "wir bleiben Freunde" Gerede.
Ihr seit keine Freunde, sondern (wart) ein Liebespaar.

sternchen2002
17.10.2006, 15:16
Ich bin da anderer Meinung!

Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass es ein freundschaftliches Miteinander nach dem Seitensprung geben kann.

Fast 2 Jahre lang war ein Arbeitskollege mein Liebhaber. Alle im Betrieb wussten es damals, nur mein Mann nicht. Er weiß es übrigens bis heute nicht. Allerdings war mir damals klar, dass mein Liebhaber für mich nicht alltagstauglich ist. Er aber war solo und suchte eine feste Partnerschaft. Die fand er dann auch. Ab diesem Zeitpunkt lief zwischen mir und ihm nichts mehr. Seine Frau weiß allerdings auch nichts von unserem damaligen Verhältnis. Warum sollen wir es auch erzählen? Heute sind wir sehr gut befreundet, sehen uns nicht allzu häufig, da sie inzwischen weiter weggezogen sind, aber das Verhältnis ist sehr herzlich. Nie wieder, und das sage ich ganz ehrlich, würde ich mit ihm etwas anfangen. Er ist einfach ein guter Freund geworden.

Also es geht! Die Zeit heilt Wunden.

Gruß
Sternchen

Inaktiver User
17.10.2006, 16:47
Hallo Prijon,

ich glaube, du willst nicht wirklich helfen.
Du verteilst gerne viele, viele zynische Texte auf intellektueller Ebene, weil du den Seitensprung deiner Frau nicht verzeihen kannst und insgesamt Schwierigkeiten hast, Frauen zu verstehen.
Lass deinen Frust doch nicht in der Community aus, besser bei deinem Therapeuten oder in einem Männerforum.

Inaktiver User
17.10.2006, 16:50
Hallo sternchen2002,

das tut doch mal gut!

janusine

sternchen2002
17.10.2006, 17:09
Sorry, war doppelt! Irgendwie hatte ich gestern wohl Probleme mit dem Einstellen.

espressa
18.10.2006, 14:10
Hallo Janusine,
ich bin der gleichen Meinung wie sternchen es ist.
Freundschaft nach Affäre ist möglich und erstrebenswert.
Allerdings sollte man einen offenen und ehrlichen Umgang mit dem Beziehungsmann pflegen. Eine Beziehung die mit einer Lüge leben muss, hat Risse.
Gruss espressa

Inaktiver User
18.10.2006, 21:48
Hallo espressa,

ich denke, du hast recht mit der Ehrlichkeit.
Für mich ist es aber zu spät. Ich kann meinem Mann nicht sagen, dass er seit zwei Jahren betrogen wurde, das geht einfach nicht.

Inaktiver User
18.10.2006, 21:57
Hallo Prijon,

ich glaube, du willst nicht wirklich helfen.
Du verteilst gerne viele, viele zynische Texte auf intellektueller Ebene, weil du den Seitensprung deiner Frau nicht verzeihen kannst und insgesamt Schwierigkeiten hast, Frauen zu verstehen.
Lass deinen Frust doch nicht in der Community aus, besser bei deinem Therapeuten oder in einem Männerforum.

:schild ...uups:


Nur weil Prijon durch seine Erfahrung und Entwicklung einen scharfen Blick auf diese Geschichten und ihre Mechanismen hat und deshalb oft den Finger in die Wunde legt (die vorher schon da ist, aber verdrängt wird), polterst Du jetzt so 'rum :wie?:


Prijon, bleib' schön hier bitte!

Gruß, Leonie

espressa
18.10.2006, 22:22
Hi janusine,
ich bin 1 1/2 Jahre betrogen worden.
Ich hab es leider selber herausgefunden.
Das hat sehr, sehr wehgetan und ich habe doppelt solange (3 Jahre) gebraucht, bis ich darüber hinweggekommen bin.
Bis heute kenne ich nicht die wahren Begebenheiten, weil sich mein Ex mir verschlossen hat.Anfang war ich wirklich nicht offen für die Wahrheit. Der Stachel saß zu tief. Aber heute bin ich darüber hinweg und ich bedauere, dass er sie mir nicht mehr erzählen möchte.

Du bist ja für dich verantwortlich und wirst schon wissen, was du tust.
Ich wollte dich hiermit lediglich an meiner Erfahrung teilhaben lassen -wenn du sie nicht ohnehein schon so oder so ähnlich kennst.

Falls Du es ihm doch sagen solltest, stehen die Chancen 50:50:
1contra Auf der einen Seite besteht die Gefahr dass seine heile, leider nicht reale Welt zusammenbricht und er es dir nie verzeiht.

2pro Auf der anderen Seite hast du die Chance, deine ganze Kraft in eure Beziehung zu stecken und sein Vertrauen mit all deiner Liebe zurückzugewinnen. Welch ein Glück für euch beide, wenn es klappt.

Gute nacht, espressa

Inaktiver User
18.10.2006, 23:33
Hallo Leonie,

ich mag einfach nicht gerne Menschen, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffel gegessen. So kommt mir Prijon vor.
Ich habe auch schon einen Text von ihm verfasst gelesen, wo er deutlich mitteilt, dass der ihm zugedachte Text nicht weiterhilft und er es nicht möchte. Dieses Recht steht mir auch zu.

Inaktiver User
18.10.2006, 23:35
Danke für deinen Beitrag.
Gute Nacht

Prijon
19.10.2006, 07:29
Prijon, bleib' schön hier bitte!


Keine Angst, Leonie.

Das mit dem Treffen am 17. scheint ja nicht so gut gelaufen zu sein....

Prijon

Inaktiver User
19.10.2006, 08:27
Hallo Janusine,

Deswegen fällt mir diese Unterwelt auch schwer.

Diese Unterwelt hast Du zwei Jahre lang erfolgreich gelebt, oder? Geht also.

Hallo Prijon, Janusine!

Ich habe auch lange Zeit hübsch in schwarz - weiß gedacht: Personen, die ihren Partner hintergehen fand ich ABARTIG. Schnell habe ich auf solche verachtenswerte Personen mit dem Finger gezeigt und mich über sie und ihre offensichtlich schlecht laufende Beziehung "lustig "gemacht.

Mittlerweile habe ich festgestellt, dass das alles sooooo einfach nicht ist. Grund hierfür ist, dass ich nun auf der anderen Seite stehe und einer von den Betrügern bin. Bei mir ist zwar die "letzte Hochburg" noch nicht erobert worden, aber gedanklich und emotional fühle ich mich so, als hätten ich und meine Außenbeziehung schon 1000mal miteinander geschlafen. Dementsprechend kann ich sehr wohl mitfühlen, wie es den meisten Ehe-/Beziehungsbrechern hier geht.

Im Grunde bin ich ja auch in diesem Forum, um mich "läutern" zu lassen, aber ich kann Janusine schon verstehen:
Man kann -eigentlich- ein Mensch mit hohen Moralvorstellungen sein & trotzdem kann eines Tages eine Situation kommen, in der man sich - aus was für Gründen auch immer - absolut untreu gegenüber sich selbst verhält.
Fehler zu machen, so hart sie für den Partner, mit dem man in einer Beziehung lebt auch sind, ist leider menschlich und kommt leider auch allzu häufig vor.
Die Frage ist nur, wie lange man dieses "Stadium" in die Länge zieht und wie sehr man sich selber vormacht, der M2 sei nun der Schlüssel zum ewigen Glück.

Das ewige Glück...- gibt es das überhaupt? Wahrscheinlich nicht. Also sollte man sich fragen, was einem in seiner Beziehung gefehlt hat und wieso es dazu gekommen ist. Dabei ist jeder seines Glückes Schmied.

Aber wer pauschal aburteilt, dass jeder Mensch, der eine Außenbeziehung hat, ein jämmerliches hinterhältiges Etwas ist, der macht es sich auch ein wenig zu einfach. Das ist zumindest meine Meinung. Auch bzw. gerade weil ich lange Zeit zu der Gattung Moralapostel gehört habe.

Things are changing.

Prijon
19.10.2006, 08:34
Ich habe auch lange Zeit hübsch in schwarz - weiß gedacht: Personen, die ihren Partner hintergehen fand ich ABARTIG. Schnell habe ich auf solche verachtenswerte Personen mit dem Finger gezeigt und mich über sie und ihre offensichtlich schlecht laufende Beziehung "lustig "gemacht.



Mir ist nicht bewusst, mich jemals über jemanden hier "lustig" gemacht zu haben. Und schwarz-weiß-Denken? Liegt mir auch eher fern, glaube ich.

Schönen Tag,
Prijon

Inaktiver User
19.10.2006, 08:49
Mir ist nicht bewusst, mich jemals über jemanden hier "lustig" gemacht zu haben. Und schwarz-weiß-Denken? Liegt mir auch eher fern, glaube ich.

Hallo Prijon,
nicht böse sein, ich wollte Dich nicht beleidigen. Ich habe nicht von DIR gesprochen, sondern wohl eher von MIR. Meine Welt ist ins Wanken gekommen, weil ich nicht mehr so einfach in Kategorien denken konnte. Ich bin dankbar um jeden Deiner wertvollen Beiträge. :kuss:
LG Pantie.

Inaktiver User
19.10.2006, 09:36
Für pantiegirl:

Verliebt in jemand anderen, was tun? (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=22395)

Und bitte nicht Verliebtheit mit Liebe verwechseln.

Gruß, Leonie

Ypnowoman2
19.10.2006, 11:20
Janusine
ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass eine Affäre zu eine Freundschaft mutieren kann. Allerdings war für mich ausschlaggebend, dass ich meinen Fokus wieder auf meine Ehe und meinen Mann fixiert habe und den festen Wille und das wirklich starke innere Bedürfniss hatte, es wieder in Ordnung zu bringen. Warum? Um mich selber wieder im Spiegel schauen zu können. Erst als ich das geschafft habe, konnte ich mich mit dem anderen freundschaftllich treffen, ohne in Versuchung zu kommen. Ich denke zwar immer wieder gerne an den schönen Stunden mit ihm - ich muss sie jetzt aber nicht mehr haben und ich will sie auch nicht. Ich denke, das ist der Punkt an dem du noch kommen musst.

espressa
19.10.2006, 11:26
HI Ypnowoman,

da drängt sich mir (Stranggeschädigte - das Ende einer Affäre....) natürlich brennend die Frage auf:

Wielange hat das Verarbeiten bei dir gedauert?

Danke für Antwort.

Ypnowoman2
19.10.2006, 12:13
ob du die Antwort wirklich wissen willst?!? :zahnschmerzen:

Ich hatte insgesamt 3 Affären und jede von ihnen ist aus anderen Gründen auseinander gegangen.
Bei Nr. 1 war ich tief gekränkt und es hat mindestens 1 Jahr gedauert bis ich ihn nicht mehr hasste. Die Affäre hat 3 Jahre gedauert.
Bei Nr. 2 - Dauer 9 Monate - hat es ungefähr 6 Monate gebraucht
Bei Nr. 3 - auch 9 Monate - vielleicht 3 Monate. Wieder gesehen haben wir uns das erste Mal 6 Monate nach dem Schluss, und es war kein Problem.
Ich denke, es kommt darauf an wie tief Frau in der Aussenbeziehung gefühlsmäßig verstrickt ist. Ich hatte in den drei Fällen nie an gemeinsame Zukunft gedacht.

Chrissiebabe234
19.10.2006, 12:26
Hallo Prijon,

ich glaube, du willst nicht wirklich helfen.
Du verteilst gerne viele, viele zynische Texte auf intellektueller Ebene, weil du den Seitensprung deiner Frau nicht verzeihen kannst und insgesamt Schwierigkeiten hast, Frauen zu verstehen.
Lass deinen Frust doch nicht in der Community aus, besser bei deinem Therapeuten oder in einem Männerforum.

wo bitte ist da etwas zynisches dran?
ich denke eher, er hat den nagel auf den kopf getroffen. auch ich habe den eindruck von mangelnder konsequenz deinerseits.

naja, warum auch? was hättest du davon, dich zu entscheiden wenn du doch zwei stücke vom kuchen haben kannst. warum solltest du auch denn verantwortung für dein handeln übernehmen?

irgendwann aber hat das konsequenzen, weil sich solche eine affäre nicht permanent verheimlichen lässt.

dumm ist bloss, dass DAS LEBEN dir dann die verantwortung, welche du von dir weggeschoben hattest, wieder aufbürden wird.

Inaktiver User
26.10.2006, 00:05
Hallo Chrissiebabe234,

ich habe mich doch längst für meinen Mann entschieden!

Janusine

Inaktiver User
26.10.2006, 00:08
Hallo Prijon,

wie kommst du zu diesem Schluss?

Prijon
26.10.2006, 07:34
Zu welchem Schluss bitte?

Prijon

Inaktiver User
26.10.2006, 14:56
Das mit dem Treffen am 17. scheint ja nicht so gut gelaufen zu sein....

Prijon

Prijon
26.10.2006, 18:47
Hallo Janusine,

erstmal wundert mich die Frage. Da oben beschreibst Du mich als zynisch und als jemand, der Menschen nicht richtig helfen will. Betonst, ich habe wohl meine eigene Verletzung nicht richtig verarbeitet und bewege mich in der Bricom, um meinen Frust abzubauen.

Und mit so jemandem suchst Du jetzt explizit Kontakt? Seltsam...

Diese volle Packung habe ich abbekommen, nachdem ich zwei sich absolut widersprüchliche Aussagen von Dir nebeneinander gestellt habe: Erst hieß es, Du willst Dich lösen, dann hieß es ganz urplötzlich und ohne weitere Begründung, dass Du ihn nun triffst.

MEINE Schlussfolgerung war, dass Du wieder in das Hamsterrad einzusteigen drohtest. DAS habe ich zum Ausdruck gebracht und bin dann von Dir frontal angegangen worden.

Was mich zu der Schlussfolgerung verleitet hat, dass ich wohl richtig gelegen habe.

Aber vielleicht war es ja ganz anders....


Prijon

Inaktiver User
30.10.2006, 15:36
Hallo Prijon,

ich finde die Frage nicht verwunderlich. Ich habe mich lediglich gefragt, wie du zu dem Schluss kommst, der Abend wäre nicht gut gelaufen.

Man muss sich ständig auseinandersetzen mit Leuten, ob man nun einer Meinung mit denen ist oder nicht. Ich denke mal, dass du meine Geschichte nicht besonders gut findest, trotzdem hat sie dich gereizt.
Ich denke auch wie gehabt, dass du mit deinen Kommentaren nicht immer hilfst, sondern eher das Gegenteil betreibst, auch wenn jetzt wieder ganz viele user sich böse an mich wenden.

Ich drohe auch nicht sofort in ein Rad zu geraten, bloß weil ich mich mit meinem Freund getroffen habe.
Wir haben eine nette Zeit im Cafe gehabt.

janusine

Inaktiver User
30.10.2006, 15:58
Liebe Leute,

ich möchte mich bedanken, dass ihr meinen thread gelesen und versucht habt, mir zu helfen.

Es vermag aber nicht meine Einsamkeit zu nehmen.

Ich weiß, dass Ehrlichkeit die einzig gute Möglichkeit wäre für meine Ehe, denn meine Unehrlichkeit macht es mir sehr, sehr schwer, mich meinem Mann zu nähern. Ich werde es hoffentlich schaffen, es dauert nur länger.

Die Trauer um meinen Freund macht es nicht einfacher. Für mich ist er, wie mein Mann, jemand, mit dem ich am liebsten bis ans Ende meiner Tage meinen Weg gehen würde. Ich habe ihn zu einem verkehrten Zeitpunkt kennengelernt, aber das ist zu hypothetisch. Dass ich nach einer endgültigen Entscheidung in ein Loch falle ist sicherlich naturgegeben. Im Grunde ist es ein Geschenk überhaupt zweimal Lieben zu können.


Die Affäre aufzudecken ist gleich einer Steinigung. Zwei Familien würden zerstört, Freunde zersplittert.
Wenn es nicht so nah im Freundeskreis gewesen wäre, hätte ich nicht gezögert.

Jede/r muss seinen Weg alleine gehen.

Janusine

Prijon
30.10.2006, 18:02
Ich denke auch wie gehabt, dass du mit deinen Kommentaren nicht immer hilfst, sondern eher das Gegenteil betreibst, auch wenn jetzt wieder ganz viele user sich böse an mich wenden.


Ich habe nicht den Anspruch, hier der heilige Samariter zu sein. Ich schreibe meine Sicht der Dinge. Und Punkt. Dem einen mögen sie helfen und dem anderen eben nicht.

Wenn sie Dir nicht helfen, dann ignorier sie. Deinen Versuch, den Spieß umzudrehen, fand ich etwas seltsam.

Prijon

Inaktiver User
30.10.2006, 23:11
Hallo Prijon,

ich glaube, du willst nicht wirklich helfen.
Du verteilst gerne viele, viele zynische Texte auf intellektueller Ebene, weil du den Seitensprung deiner Frau nicht verzeihen kannst und insgesamt Schwierigkeiten hast, Frauen zu verstehen.
Lass deinen Frust doch nicht in der Community aus, besser bei deinem Therapeuten oder in einem Männerforum.

Manche Menschen sind auch sehr schwer zu verstehen.

Schon dein Eingangsposting zeigt mir sehr viele Widersprüche. Weißt du überhaupt, was du willst ?


Was macht dich so sicher, dass du DEINEN MANN noch liebst ?

Inaktiver User
30.10.2006, 23:31
Aber wer pauschal aburteilt, dass jeder Mensch, der eine Außenbeziehung hat, ein jämmerliches hinterhältiges Etwas ist, der macht es sich auch ein wenig zu einfach. Das ist zumindest meine Meinung. Auch bzw. gerade weil ich lange Zeit zu der Gattung Moralapostel gehört habe. Von dieser Wandlung erzählen viele, die sich selbst - unvorbereitet und ungeplant - zweitverlieben. Und es ist mehr, als die blose Rechtfertigung einer verbotenen Liebe.

Auch mir ging es wie Dir Pantiegirl und ich bin davon überzeugt, dass man diese Situation selbst erlebt haben muss, um sie beurteilen zu können. Rein sachlich ist ja alles ganz einfach und Prijon legt analytisch genau die Finger in die Wunden. Kein Wunder, dass da manche aufschreien.

Aber wie Du sagst, Pantiegirl - es ist nicht so einfach!

Wenn ich heute sage, dass ich zwei Frauen liebe, jede auf ihre Art - wer kann es sich anmaßen dem zu widersprechen? Wer weiß, wie es in mir aussieht? Welcher Außenstehender kann darüber urteilen, ob ich meiner Partnerin etwas wegnehme?

Unser schlechtes Gewissen, unsere eigene Moral und die der Gesellschaft ist meist das größte Hindernis, das Geschenk der Liebe wirklich anzunehmen.

Prado:blumengabe:

Inaktiver User
30.10.2006, 23:43
Von dieser Wandlung erzählen viele, die sich selbst - unvorbereitet und ungeplant - zweitverlieben. Und es ist mehr, als die blose Rechtfertigung einer verbotenen Liebe.

Auch mir ging es wie Dir Pantiegirl und ich bin davon überzeugt, dass man diese Situation selbst erlebt haben muss, um sie beurteilen zu können. Rein sachlich ist ja alles ganz einfach und Prijon legt analytisch genau die Finger in die Wunden. Kein Wunder, dass da manche aufschreien.

Aber wie Du sagst, Pantiegirl - es ist nicht so einfach!

Wenn ich heute sage, dass ich zwei Frauen liebe, jede auf ihre Art - wer kann es sich anmaßen dem zu widersprechen? Wer weiß, wie es in mir aussieht? Welcher Außenstehender kann darüber urteilen, ob ich meiner Partnerin etwas wegnehme?

Unser schlechtes Gewissen, unsere eigene Moral und die der Gesellschaft ist meist das größte Hindernis, das Geschenk der Liebe wirklich anzunehmen.

Prado:blumengabe:


Ja, das Geschenk der Liebe.....Nur ist dabei nur EINER der Beschenkte und was ist mit dem Partner ?

Ich sehe nicht Moral oder Unmoral, auch nicht der Gesellschaft, sondern ich sehe den Partner, der nichts ahnt, den Partner, der dann doch ganz konkret verarscht wird.
Man nimmt ihm vielleicht nichts weg, aber man macht ihm doch letzten Endes was vor.

Im Fall der Janousine wird aber dem Mann was weggenommen: nämlich z.B. der Sex (Erotik auf dem Nullpunkt, schrieb sie, seitdem sie die Affäre hatte)

Inaktiver User
31.10.2006, 00:01
Ich sehe nicht Moral oder Unmoral, auch nicht der Gesellschaft, sondern ich sehe den Partner, der nichts ahnt, den Partner, der dann doch ganz konkret verarscht wird.
Man nimmt ihm vielleicht nichts weg, aber man macht ihm doch letzten Endes was vor. was genau nimmt man ihm weg und was macht genau man ihm vor, wenn es nicht so läuft wie bei Janousine?
Im Fall der Janousine wird aber dem Mann was weggenommen: nämlich z.B. der Sex (Erotik auf dem Nullpunkt, schrieb sie, seitdem sie die Affäre hatte) In diesem Fall gebe ich Dir nämlich recht Florett!

Touche!

Prado:blumengabe:

Inaktiver User
31.10.2006, 10:50
Ich spreche nicht von einer offfenen Beziehung, sondern von dem Fall, dass heimlich fremd gegangen wird. Und das ist ja die Mehrzahl, dass dies nicht offen geschieht.

Muss ich da erklären, inwieweit dem Partner was vorgemacht wird ?

Inaktiver User
31.10.2006, 11:00
Liebe Leute,

ich möchte mich bedanken, dass ihr meinen thread gelesen und versucht habt, mir zu helfen.

Es vermag aber nicht meine Einsamkeit zu nehmen.

Ich weiß, dass Ehrlichkeit die einzig gute Möglichkeit wäre für meine Ehe, denn meine Unehrlichkeit macht es mir sehr, sehr schwer, mich meinem Mann zu nähern. Ich werde es hoffentlich schaffen, es dauert nur länger.

Die Trauer um meinen Freund macht es nicht einfacher. Für mich ist er, wie mein Mann, jemand, mit dem ich am liebsten bis ans Ende meiner Tage meinen Weg gehen würde. Ich habe ihn zu einem verkehrten Zeitpunkt kennengelernt, aber das ist zu hypothetisch. Dass ich nach einer endgültigen Entscheidung in ein Loch falle ist sicherlich naturgegeben. Im Grunde ist es ein Geschenk überhaupt zweimal Lieben zu können.


Die Affäre aufzudecken ist gleich einer Steinigung. Zwei Familien würden zerstört, Freunde zersplittert.
Wenn es nicht so nah im Freundeskreis gewesen wäre, hätte ich nicht gezögert.

Jede/r muss seinen Weg alleine gehen.

Janusine

Ein Geschenk, zweimal lieben zu dürfen ? Ich denke, ein Geschenk sollte glücklich machen. Aber in deinem Fall führt es zu Zerrissenheit und Einsamkeit (wie du schreibst).

Wenn es nicht zu nah am Freundeskreis wäre, hättest du nicht gezögert ? Glaube ich nicht. In diesem Fall ist es ein Alibi für dich.

Ihr habt schon 5mal Schluss gemacht, sagst du. Was genau führte jetzt gerade dazu, den endgültigen (?) Schlussstrich zu ziehen ? Vielleicht ist es eine konkrete Situation, die dazu geführt hat und ist ein Ansatzpunkt, dass es dir leichter fällt, die Trennung von deinem Liebhaber zu verarbeiten ?

Inaktiver User
31.10.2006, 11:17
Hi Janusine,
wie ähnlich doch so Vieles ist, ich kann Dich so gut verstehen, du findest meine "Story" in dem Strang "Gefühle für die Geliebte.

Auch ich, seit Ewigkeiten mit meinem Mann zusammen, kann es mir nicht vorstellen, ohne ihn leben zu können, auch mein Freund kommt aus dem näheren Bekanntenkreis, unsere kids verkehren miteinander und auch wir beide haben den Zwiespalt monatelang ausgehalten, bis es bei ihm nicht mehr ging.
Übrigens bemerkenswert, wie lange Du das schon vor Deinem Mann geheimhalten kannst, ich beichtete meinem Mann bereits nach drei Monaten, er hatte die Größe, mir diese Liebe nicht zu verbieten, lies sie mich weiterleben, wohl auch, weil er merkte und wusste, dass ich ihn nicht verlassen will und ihn auch genauso liebe, aber auf andere Art, 30 Jahre Zusammensein verbindet auf ganz andere Weise und ich zeigte ihm das auch durch meine Präsenz bei ihm und auch mit meiner tiefen Zuneigung für ihn.
Sex zu haben abwechselnd mit zwei Partnern war nicht immer einfach für mich, die Lust für meinen Mann war eher gering, die für meinen Freund groß. aber auch da versuchte ich meinem Mann gerecht zu werden. Und es ging, denn Gefühle habe ich ja auch für ihn.
Auch mein Freund hatte ebensolche Gefühle bei seiner Frau, liebt sie ganz sicher und will auch sie nicht verlieren, vor allem auch nicht seine kids und seine Familie.
Wir hatten die leise Hoffnung, dass auch seine Frau uns diese Liebe leben lässt, wie lang auch immer, dass sie aufgrund ihrer Liebe zu ihrem Mann bereit ist, zu teilen, in dem Bewusstsein, dass er bei ihr bleibt und sie ebenso liebt. Als jedoch mein Freund, seiner Frau beichtete, war alles zu ende, sie drohte sofort mit Auszug mit den kids, verlangte eine Entscheidung von ihm und mein Freund hatte keine andere Wahl, als sofort mit mir alles zu beenden. Seitdem haben wir null Kontakt mehr und ich kann spüren, wie sehr auch er darunter leidet.
Aber man muss wohl akzeptieren, dass die meisten Menschen sich eben nicht vorstellen können, dass man mit zwei unterschiedlichen Partnern, die einem unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen, glücklicher sein kann, als nur mit einem. Warum besteht der Mensch auf diese Ausschließlichkeit, auf diese Monogamie. Warum hat man nicht die Größe, dem anderen eine weitere Liebe zuzulassen, wenn man spürt, wie gut es ihm tut. Warum ist die Angst so groß, dass man den Partner verlieren könne? Gerade in langjährigen Partnerschaften, wo auch kids da sind, verlässt man doch nicht so schnell sein Zuhause.
Mein Mann sagte gestern zu mir, in der Zeit, wo ich meinen Freund noch hatte, ging es ihm besser mit mir als zur Zeit. Er sieht, wie unendlich ich unter diesem Entzug leide, und wie sehr mir der andere fehlt.
Mein Mann weiß, dass er nicht alle Bedürfnisse bei mir erfüllen kann und ich bei ihm ganz sicher auch nicht, auch ich würde mich für ihn freuen, wenn er eine solche Erfahrung, wie ich sie gemacht habe, leben könnte.
Könntest du Dir vorstellen, solch eine "offene" Beziehung unter euch vieren leben zu können? Könnte Dein Freund, seine Frau, dein Mann und Du damit klar kommen?
Würde sich dann an Deiner beziehung zu Deinem Freund etwas ändern?
Schwierige Fragen, die ich mir oft gestellt habe, solange ich noch mit meinem Freund zusammen war, und die nun hinfällig sind, da einer im Viererbund mit der Situation absolut nicht klar kommt.
Ich finde es so schade, die Menschen nehmen sich durch die in der Partnerschaft geforderte Ausschließlichkeit dadurch sehr viel an Lebensfreude und Glück und Weiterentwicklung.
Ich hoffe für Dich, dass Du und Deine Freund es schafft, Freunde zu bleiben, ob euch jedoch die Freundschaft reichen wird, das wage ich zu bezweifeln.
Ich bin derzeit noch weit davon entfernt, seine Freundschaft wieder haben zu dürfen, sie wird Angst bekommen, wenn sie weiß, dass wir wieder kontaktieren und er wird Angst davor haben, dass er eine "Nur"-Freundschaft nicht mit mir leben kann, dass da immer der Wunsch nach mehr sein wird, was er aber nicht sein darf und er vielleicht dann auch nicht mehr will, weil er seiner Frau gegenüber ehrlich sein möchte.
Tja, alles ist immer so kompliziert, es könnte so einfach sein...
Ich wünsch Dir viel Kraft, ich merke, wie schwer das alles zu ertragen ist.


Ich habe mir mehrfach deinen Beitrag durchgelesen und bin beeindruckt, mit wieviel Ehrlichkeit ihr miteinander umgeht.

In deinem Fall würde ich auch gar nicht von "Betrug" reden. Die Karten liegen offen auf demTisch. Du hast sehr viel Glück mit deinem Mann !

Sunnywoman
06.11.2006, 18:59
Hallo Florett,

ja, wir waren und sind nach wie vor sehr ehrlich miteinander, nur so kann es überhaupt gehen, alles andere ist Betrug und nicht würdig.
Sicher hat diese Ehrlichkeit ihn oft genug auch geschmerzt, denn er hat mitbekommen, wie sehr sich meine Gefühle auch für meinen Freund geregt haben und nachdem das Liebesverhältnis mit meinem Freund beendet war, habe ich (und jetzt auch noch immer wieder) unendlich unter diesem Trennungsschmerz gelitten, der so plötzlich und so radikal über mich kam.
Mein Mann hielt mich bei meinen Heulkrämpfen im Arm, er spendete mir Liebe und Trost, auch jetzt, nach wie vor, hält er zu mir.
Das ist wahre Liebe, die uneigennützig ist, auf die man bauen kann, in guten und in schlechten Zeiten.
Ich hoffe, ich habe die Größe, auch für ihn und bei ihm, wenn er mal solches Leid erfährt. 30 Jahre verbinden und schweißen zusammen, da geht man nicht so schnell auseinander. Fremdgehen oder sich in einen anderen Partner zu verlieben, das kann immer mal passieren und wenn die Liebe groß und stabil genug ist, dann hält sie das aus.
Was aber keine Liebe aushält, ist Betrug und vor allem Belug, den Partner bewusst anzulügen ist viel schlimmer, als mit offenen Karten zu spielen, denn dann ist das Vertrauen unwideruflich verschwunden, es wird nie wieder wie zuvor werden.
Ich werde sehen, wie ich auch meine Erosenergie wieder zu meinem Mann führen kann, noch wandert sie oft genug zu meinem Freund, den ich nach wie vor sehr vermisse.
Aber es ist wunderschön zu spüren, wie mein Mann mir Zeit lässt und mir soooo viel Verständnis entgegen bringt.
Auch eine Gesprächstherapie hilft mir, das Ganze zu verarbeiten...

So long, warten wir es ab, die Zeit heilt viele Wunden...
Liebe Grüße
sunnywoman

Inaktiver User
06.11.2006, 22:43
Hallo Sunnywoman !

Deine Geschichte liest sich beinahe wie ein Märchen ;-)

Es ist doch recht selten, dass sich ein Partner so verhält wie dein Mann....Oh ja, er scheint dich wirklich sehr zu lieben !

Aber wie hält er es aus, dass du um den Freund weinst ?
Ich will dir nicht zu nahe treten: aber dein Mann scheint sich sehr bewusst zu sein, dass er nicht alle deine Bedürfnisse erfüllen kann. Ich kann mir vorstellen, dass dies ihm andererseits sehr leid tut, da er nur das Beste für dich will.
Und ich glaube, darin liegt die Erklärung dafür, dass er dir zugesteht, dass du bestimmte Bedürfnisse anderswo befriedigst (verzeih dieses Wort ! :-) )

Liebe Grüße