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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlecht-behandelter Hund?



Inaktiver User
08.10.2006, 21:55
Hallo Ihr Lieben,

wenn ich zu meinem Freund fahre, komme ich an einem Bauernhof vorbei. Draußen an der Außenwand ist meistens ein Hund angebunden - das andere Ende der zweckmäßigen Leine ist oben an dem Dach der Scheune angebunden. Der Hund hat so gut wie keine Bewegungs- und vor allem im Sommer keine Unterstellmöglichkeit und ich habe den Eindruck, dass er nicht gut versorgt wird. Einen Napf für Futter oder Wasser sehe ich dort eigentlich nie.

An wen kann ich mich in solch einem Fall wenden?

Viele Grüße,
bluemschen

ReginaM
08.10.2006, 22:03
Ein Hund darf nur an einer Laufleine festgebunden werdem und eine Unterstelmöglichkeit muss gegeben sein, eine gefüllte Wasserschüssel natürlich auch Zuständig wäre wohl der Tierschutzverein.

Inaktiver User
08.10.2006, 23:55
Tierschutzverein - örtlich oder überregional, findest Du im Telefonbuch, der Tierarzt weiss auch Bescheid, wohin Du Dich wenden kannst.

Inaktiver User
09.10.2006, 06:12
Hallo Ihr Lieben,

wenn ich zu meinem Freund fahre, komme ich an einem Bauernhof vorbei. Draußen an der Außenwand ist meistens ein Hund angebunden - das andere Ende der zweckmäßigen Leine ist oben an dem Dach der Scheune angebunden. Der Hund hat so gut wie keine Bewegungs- und vor allem im Sommer keine Unterstellmöglichkeit und ich habe den Eindruck, dass er nicht gut versorgt wird. Einen Napf für Futter oder Wasser sehe ich dort eigentlich nie.

An wen kann ich mich in solch einem Fall wenden?

Viele Grüße,
bluemschen

Wende dich an das Ordnungsamt. Dort ist auch das Veterinäramt angeschlossen. Sie haben die Möglichkeit, gesetzliche Vorgaben durchzusetzen.

LG Delenn

Cook3
09.10.2006, 06:34
Bevor man denunziert, wäre es doch angebracht, erstmal in den Bauernhof zu gehen und nachzufragen. Wenn die Haltung schlecht ist, wird man zwar nicht soviel Verständnis für die Nachfrage erwarten können, aber ein bißchen Zivilcourage wäre schon nett.

Cook3

Inaktiver User
09.10.2006, 07:00
Bevor man denunziert, wäre es doch angebracht, erstmal in den Bauernhof zu gehen und nachzufragen. Wenn die Haltung schlecht ist, wird man zwar nicht soviel Verständnis für die Nachfrage erwarten können, aber ein bißchen Zivilcourage wäre schon nett.

Cook3


Nicht jedes aufmerksammachen auf Missstände, ist denunzieren.
Was soll jetzt die von dir geforderte Zivilcourage dem Tier bringen? Glaubst du, man muss sich erst beschimpfen lassen, ehe man auf nicht tiergerechte Haltung aufmerksam machen darf.
Denn, dass Bluemschen Zivilcourage wohl auf wenig Verständnis stossen wird, hast du ja schon selbst erkannt.

ReginaM
09.10.2006, 07:13
Nicht jedes aufmerksammachen auf Missstände, ist denunzieren..

Dem schließe ich mich an.

Wird der Hund wirklich schlecht gehalten, dann wird es nicht viel nützen, wenn eine Privatperson darauf hinweist. Zudem ist eine Bitte um Überprüfung noch lange keine Anzeige.

Cook3
09.10.2006, 07:20
Nicht jedes aufmerksammachen auf Missstände, ist denunzieren.
Was soll jetzt die von dir geforderte Zivilcourage dem Tier bringen? Glaubst du, man muss sich erst beschimpfen lassen, ehe man auf nicht tiergerechte Haltung aufmerksam machen darf.
Denn, dass Bluemschen Zivilcourage wohl auf wenig Verständnis stossen wird, hast du ja schon selbst erkannt.

Genau das meine ich, nicht genau wissen, einfach mal anzeigen.
Weil man offenbar seine eigene Befürchtung nicht vertreten kann.

Cook3

Inaktiver User
09.10.2006, 07:32
Ich würde mich an das Ordnungsamt wenden.
Da, wie von Dir beschrieben, kein Wassernapf vorhanden ist, erachte ich es als notwendig!
Natürlich ist es Dein Eindruck, also solltest Du nochmals genau hinsehen und vielleicht jemanden dazu befragen. Vielleicht ist der Hund nicht "ständig" angebunden.
Anbinden allein ist jedenfalls erlaubt.

Inaktiver User
09.10.2006, 07:50
Hallo

Ich würde mich auch an das örtliche Tierheim ! - wenden.
Bei uns gibt es einen Tiernotruf in der Stadt u. Umgebung.
Das ist das Tierheim (was ich nun festgestellt habe, bei
einem von mir mal ausgeführtem Anruf, auch wegen eines
Hundes )

Es ist bei uns so, dass du deinen Namen angeben musst
und eben denjenigen der das Tier schlecht behandelt
oder nicht artgerecht hält...oder ...all die schlimmen Dinge.
Das Tierheim schickt "immer" einen Beauftragten ihrerseits
erstmal, um nachzusehen wie genau und was genau dort
an besagter Stelle ist mit dem Tier.

Je nach deren Einschätzung dann wird sofort gehandelt.
Ich kenne dieses Tierheim, weiss das die echt Nägel
mit Köpfen machen und finde das toll.

Liebe Grüsse

Inaktiver User
09.10.2006, 08:14
Genau das meine ich, nicht genau wissen, einfach mal anzeigen.
Weil man offenbar seine eigene Befürchtung nicht vertreten kann.

Cook3

Cook, wenn du das Posting von Blümchen aufmerksam gelesen hast, weiss sie ja:

Sie sieht einen Hund an viel zu kurzer Leine und sie sieht einen Hund, der keinen Wetterschutz hat und sie sieht keinen Napf, weder für Wasser noch für Futter.

Was willst du noch mehr sehen.

Im übrigen ist eine Bitte um Überprüfung der Haltung noch keine Anzeige.
Und zum zweiten ist es nicht jedem gegeben, sich auf Diskussionen mit einem unzugänglichen Menschen einzulassen.
Jemand der sein Tier so hält, sieht es nicht als fühlendes Lebewesen an und ist freundlichen Anfragen gegenüber absolut nicht zugänglich.

Cook3
09.10.2006, 08:31
Delenn,

sie fährt dort vorbei und nimmt erste Anzeichen wahr.
Mehr nicht. Bevor man denunuziert (und ich verwende dises Wort ganz bewußt) sollte man sich erst mal selbst vergewissern, ob die oberflächlichen Wahrnehmungen durch Fakten untermauert sind.

Im Übrigen ist das meiste Deines Postings reine Spekulation (Jemand der sein Tier so hält, sieht es nicht als fühlendes Lebewesen an und ist freundlichen Anfragen gegenüber absolut nicht zugänglich).

Tierliebe ist schön und gut, darüber sollte man aber nicht die einfachen Grundlagen eines gedeihlichen Zusammenlebens der Menschen vergessen. Denunziation gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Und daß das keine Denunziation ist, wird natürlcih jeder Denunziant behaupten.

Ein bißchen Arsch in der Hose sollte man schon haben.

Cook3

ReginaM
09.10.2006, 08:36
Anbinden allein ist jedenfalls erlaubt.

Nicht so ohne weiteres, ich hab jetzt extra nochmal nachgeschaut, weil ich es auch nicht mehr genau im Kopf hatte.

§ 4 Anforderungen an das Halten im Freien

(1) Wer einen Hund im Freien hält, hat dafür zu sorgen,
dass dem Hund

1. eine Schutzhütte, die den Anforderungen des Absatzes 2 entspricht, und

2. außerhalb der Schutzhütte ein witterungsgeschützter, schattiger Liegeplatz mit
wärmegedämmtem Boden zur Verfügung stehen. Während der Tätigkeiten, für die ein Hund
ausgebildet wurde oder wird, hat die Betreuungsperson dafür zu sorgen, dass dem Hund
während der Ruhezeiten ein witterungsgeschützter und wärmegedämmter Liegeplatz zur
Verfügung steht.

(2) Die Schutzhütte muss aus wärmedämmendem und gesundheitsunschädlichem Material
hergestellt und so beschaffen sein, dass der Hund sich daran nicht verletzen und trocken liegen
kann. Sie muss so bemessen sein, dass der Hund

1. sich darin verhaltensgerecht bewegen und hinlegen und

2. den Innenraum mit seiner Körperwärme warm halten kann,
sofern dieSchutzhütte nicht beheizbar ist.



§ 7 Anforderungen an die Anbindehaltung

(1) Ein Hund darf in Anbindehaltung nur gehalten werden, wenn die Anforderungen der Absätze
2 bis 5 erfüllt sind.

(2) Die Anbindung muss

1. an einer Laufvorrichtung, die mindestens sechs Meter lang ist, frei
gleiten können,

2. so bemessen sein, dass sie dem Hund einen seitlichen Bewegungsspielraum
von mindestens fünf Metern bietet,

3. so angebracht sein, dass der Hund ungehindert seine Schutzhütte aufsuchen,
liegen und sich umdrehen kann.

(3) Im Laufbereich dürfen keine Gegenstände vorhanden sein, die die Bewegungen des Hundes
behindern oder zu Verletzungen führen können. Der Boden muss trittsicher und so beschaffen
sein, dass er keine Verletzungen oder Schmerzen verursacht und leicht sauber und trocken zu
halten ist.

(4) Es dürfen nur breite, nicht einschneidende Brustgeschirre oder Halsbänder verwendet
werden, die so beschaffen sind, dass sie sich nicht zuziehen oder zu Verletzungen führen können.

(5) Es darf nur eine Anbindung verwendet werden, die gegen ein Aufdrehen gesichert ist. Das
Anbindematerial muss von geringem Eigengewicht und so beschaffen sein, dass sich der Hund
nicht verletzen kann.

(6) Bei Begleitung einer Betreuungsperson während der Tätigkeiten, für die der Hund ausgebildet
wurde oder wird, kann er abweichend von Absatz 1 nach Maßgabe der Absätze 4 und 5 an einer
mindestens drei Meter langen Anbindung angebunden werden.

(7) Die Anbindung ist verboten bei

1. einem Hund bis zu einem Alter von zwölf Monaten,

2. einer tragenden Hündin im letzten Drittel der Trächtigkeit,

3. einer säugenden Hündin,

4. einem kranken Hund, wenn ihm dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden
zugefügt würden.



§ 8 Fütterung und Pflege

(1) Die Betreuungsperson hat dafür zu sorgen, dass dem Hund in seinem gewöhnlichen
Aufenthaltsbereich jederzeit Wasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht.
Sie hat den Hund mit artgemäßem Futter in ausreichender Menge und Qualität zu versorgen.


Quelle:
http://www.hund-und-halter.de/paged-94.html

Inaktiver User
09.10.2006, 08:43
Im Übrigen ist das meiste Deines Postings reine Spekulation (Jemand der sein Tier so hält, sieht es nicht als fühlendes Lebewesen an und ist freundlichen Anfragen gegenüber absolut nicht zugänglich).

Tierliebe ist schön und gut, darüber sollte man aber nicht die einfachen Grundlagen eines gedeihlichen Zusammenlebens der Menschen vergessen. Denunziation gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Und daß das keine Denunziation ist, wird natürlcih jeder Denunziant behaupten.

Ein bißchen Arsch in der Hose sollte man schon haben.

Cook3

Meine Spekulation beruht auf reiner Erfahrung in einem gleich gelagerten Fall.

Und Denunziation (http://de.wikipedia.org/wiki/Denunziation) ist dieser Hinweis auf schlechte Haltung eines Hundes nun wirklich nicht.

Inaktiver User
09.10.2006, 08:44
Natürlich Regina!!
Deswegen schrieb ich ja auch so lappidar: anbinden allein ist erlaubt!

Will sagen, es ist kein Problem seinen Hund angebunden zu halten. Natürlich müssen die Umstände stimmen.
Ich war ja eh dafür zum Ordnungsamt zu gehen, oder wohin auch immer!

Inaktiver User
09.10.2006, 08:44
Danke Regina :allesok:

Honey
09.10.2006, 09:08
Nach meiner Erfahrung hilft ein persönliches Gespräch überhaupt gar nichts. Allerdings würde ich die Besitzer trotzdem zuerst ansprechen und auf die Haltungsbedingungen hinweisen. Wenn keine positive Veränderung eintritt, kann man das Ordnungsamt informieren. Das sind alles lange Wege für einen Hund, der unter solchen Bedingungen "leben" muss. Besser wäre es für ihn, wenn er nachts "weglaufen" würde.

honey

Margali62
09.10.2006, 09:30
Sieht nach Tierschutzfall aus.

Zuständig ist das Veterinäramt.

In Nordrheinwestfalen bei der kreisfreien Städten und Kreisen angesiedelt.

Inaktiver User
09.10.2006, 10:59
Also, so wie ich das sehe, verstoßen die Halter gegen so einige Regeln. Er hat kaum Lauffreiheit, keine Unterstellmöglichkeit, ist nicht ausreichend versorgt, etc.. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass sich die Leute etwas von mir sagen lassen. Deshalb rufe ich nachher mal beim Veterinäramt an. Dafür sind sie doch da! Sie können ja mal vorbei fahren und nachschauen!

Vielen Dank für eure vielen Antworten!

Liebe Grüße,
bluemschen

Honey
09.10.2006, 11:05
Wie oft habe ich schon mit dem Veterinäramt oder dem Ordnungsamt gesprochen. Meistens hat die Eigeninitiative geholfen. Bin gespannt, was die Beamten zu Bluemschen sagen werden.

honey

Honey
09.10.2006, 11:06
Wie oft habe ich schon mit dem Veterinäramt oder dem Ordnungsamt gesprochen. Meistens hat die Eigeninitiative geholfen. Bin gespannt, was die Beamten zu Bluemschen sagen werden.

honey

Inaktiver User
09.10.2006, 11:09
Wie oft habe ich schon mit dem Veterinäramt oder dem Ordnungsamt gesprochen. Meistens hat die Eigeninitiative geholfen. Bin gespannt, was die Beamten zu Bluemschen sagen werden.

honey
und bei uns geht auf jeden Fall jemand vom
Tierheim vorbei , bei so einem Hinweis
Dann entscheidet dieser vor Ort
Ich glaube auch das die Damen u. Herren vom Amt
lieber die Mittagssonne heute geniesen als dort
was zu unternehmen.
Die sagen bestimmt, " da müssen noch mehrere Beschwerden
von verschiedenen Menschen eingehen, sonst können wir
nichts machen...."

Wetten?

L.G.

Inaktiver User
09.10.2006, 11:24
und bei uns geht auf jeden Fall jemand vom
Tierheim vorbei , bei so einem Hinweis
Dann entscheidet dieser vor Ort
Ich glaube auch das die Damen u. Herren vom Amt
lieber die Mittagssonne heute geniesen als dort
was zu unternehmen.
Die sagen bestimmt, " da müssen noch mehrere Beschwerden
von verschiedenen Menschen eingehen, sonst können wir
nichts machen...."

Wetten?

L.G.

Da bin ich überzeugt, dass das nicht so kommen wird.
Übrigens haben sie draussen mehr von der schönen Mittagssonne als in ihrem Büro :smirksmile:

Ich habe auch das Ordnungsamt schon verschiedendlich auf Missstände aufmerksam gemacht und immer hat sich das Amt -leider nicht immer mit dauerhaftem Erfolg- gekümmert.

Sie sind verpflichtet JEDER Meldung nachzugehen.

LG Delenn

Inaktiver User
09.10.2006, 11:25
also ich würde auch erst mit den haltern sprechen. sie sieht im vorbeifahren, dass der hund angeleint ist. vielleicht parkte der mensch gerade sein auto um oder in der zeit kommen besucher und der hund wird für eine halbe stunde angelnt, damit er niemanden verbellt.

ich lege z.B. meinem hund gerne fährten. dazu muss ich ihn an einen baumstamm anleinen und begeben mich dann aufs feld manchmal auch etwas weiter weg. es kamen schon öfter spaziergänger vorbei, die mir sagen wollten, dass ich den hund nicht an einen baum anbinden darf. wenn ich dann erkläre was ich mache ist das wieder ok. ich bin auch froh darüber, dass sich so viele leute gedanken machen, denn so kann verhindert werden, dass tiere mißhandelt werden. aber was wäre, wenn das jetzt einer beobachtet und mich beim ordnungsamt oder tierschutzverein anzeigt?

wenn ich den verdacht habe, dass ein tier mißhandelt wird, dann kann ich denjenigen darauf ansprechen wenn der mich anbrüllt ud weiß der geier wie negativ reagiert, dann weiß ich 100%ig dass derjenige wohl was falsch macht und kann dann auch guten gewissens zum ordnungsamt oder tierschutzverein gehen.

ReginaM
09.10.2006, 11:25
Also, so wie ich das sehe, verstoßen die Halter gegen so einige Regeln. Er hat kaum Lauffreiheit, keine Unterstellmöglichkeit, ist nicht ausreichend versorgt, etc.. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass sich die Leute etwas von mir sagen lassen. Deshalb rufe ich nachher mal beim Veterinäramt an. Dafür sind sie doch da! Sie können ja mal vorbei fahren und nachschauen!

Vielen Dank für eure vielen Antworten!

Liebe Grüße,
bluemschen

Ich drück dir, vor allem auch für den Hund, die Daumen, dass du mehr Glück hast, als wir damals mit einer Katze.

Wir hörten nach einem wirklich schweren Gewitter zwei Tage lang auf einem unbewohnten Nachbargrundstück eine Katze miauen. Wir riefen beim Veterenäramt an und dort verwies man uns an den Tierschutzverein. Also riefen wir dort auch an, wo man uns wieder an das VA zurückverwies. :unterwerf: Leider war es aber Freitagvormittag kurz vor elf:knatsch: und so teilte man uns mit, dass frühestens am Montagmorgen was getan werden könnte. :zahnschmerzen: Ein erneuter Anruf beim Tierschutzverein und die Drohung, die Angelegenheit per Zeitung öffentlich zu machen, hatte dann schließlich den gewünschten Erfolg. Andernfalls hätten wir per Telefon den Besitzer informiert und uns die Erlaubnis zum Betreten des Grundstücks gebenlassen, mein Mann wäre dann mit einer Leiter rübergeklettert.

Hinzufügen sollte ich vielleicht noch, dass dieses Grundstück auf allen Seiten von mehrere Meter hohen, glatten Mauern umgeben war und eine Katze, die von solch einer Mauer hineinfiel, keine Chance mehr hatte, eigenständig da herauszuklettern.

Inaktiver User
09.10.2006, 11:31
also ich würde auch erst mit den haltern sprechen. sie sieht im vorbeifahren, dass der hund angeleint ist. vielleicht parkte der mensch gerade sein auto um oder in der zeit kommen besucher und der hund wird für eine halbe stunde angelnt, damit er niemanden verbellt.

ich lege z.B. meinem hund gerne fährten. dazu muss ich ihn an einen baumstamm anleinen und begeben mich dann aufs feld manchmal auch etwas weiter weg. es kamen schon öfter spaziergänger vorbei, die mir sagen wollten, dass ich den hund nicht an einen baum anbinden darf. wenn ich dann erkläre was ich mache ist das wieder ok. ich bin auch froh darüber, dass sich so viele leute gedanken machen, denn so kann verhindert werden, dass tiere mißhandelt werden. aber was wäre, wenn das jetzt einer beobachtet und mich beim ordnungsamt oder tierschutzverein anzeigt?

wenn ich den verdacht habe, dass ein tier mißhandelt wird, dann kann ich denjenigen darauf ansprechen wenn der mich anbrüllt ud weiß der geier wie negativ reagiert, dann weiß ich 100%ig dass derjenige wohl was falsch macht und kann dann auch guten gewissens zum ordnungsamt oder tierschutzverein gehen.

Das alles halte ich nach Bluemchens Schilderung für mehr als unwahrscheinlich. Wäre ja schon mehr als ungewöhnlich, wenn er sein Auto immer dann gerade parkt weil Besucher kommen, wenn Bluemchen gerade vorbeifährt.

Inaktiver User
09.10.2006, 11:35
Ich habe leider auch ganz miese Erfahrungen gemacht, aber muß ja nicht immer so sein. Jedoch in dem Fall wäre es angebracht gewesen, schnelleres Handeln hätte u. U. ein Kinderleben retten können, aber das ist weit her geholt. Es ist nur manchmal so ein gedanke von mir!

Inaktiver User
09.10.2006, 13:21
Also, ich fahre dort ziemlich häufig vorbei und er ist eigentlich jedes Mal dort angeleint - bei Wind und Wetter. Habe übrigens gerade beim Ordnungsamt angerufen - Veterinäramt gibts da nicht... Ihr werdet es nicht glauben!

Der Kerl, den ich an der Strippe hatte, kannte den Hofbesitzer - ein Kollege! Angeblich der ehemalige Bürgermeister von dem Ort - was mich davon nicht abhält, der kann von mir aus der Bundespräsident sein! Er würde den Hof kennen und es wäre alles in Ordnung. So ein Mist! Der Hund würde gut behandelt werden und wäre ein recht aggressiver Wachhund. Das sagt der doch bestimmt nur, weil der Halter sein Kollege ist! Vielleicht sollte ich nochmal beim Tierheim anrufen?!

Liebe Grüße,
bluemschen

Noodie
09.10.2006, 13:45
Vielleicht sollte ich nochmal beim Tierheim anrufen?!


Ja, mach das mal. Wenn das auch nichts bringt, frag mal deinen TA an wen du dich wenden kannst.

ReginaM
09.10.2006, 14:15
Der Hund würde gut behandelt werden und wäre ein recht aggressiver Wachhund.

Das alleine sagt ja schon alles über den Halter.

Ansonstens......... Vetternwirtschaft, wie leider fast überall!:knatsch:

Gitta777
09.10.2006, 17:28
"Alles o.k., der Hund ist ein recht agressiver Wachhund." Na, super!
Bluemschen, bitte ruf beim Tierheim an, das kann´s ja wohl nicht sein!
Vor paar Wochen stand bei uns ein Artikel in der Zeitung, dass sich in einem Dorf in unserer Gegend ein Hund von der Kette losgerissen hat und ein neunjähriges Kind angefallen und schwer verletzt hat. Zeugen - darunter auch die Besitzerin des Hundes! - standen hilflos schreiend drumherum. Gott sei Dank kam ganz zufällig ein Ehepaar mit dem Auto vorbei, die als einzige reagiert haben, indem sie den Hund einfach anschrien und die Autotür zuschlugen, was genügte, um den Hund zu verjagen. Das Kind wäre sonst tot.
Ja, der Hund ist lt. Polizeiangaben ausschließlich an der Kette gehalten worden, hätte null Sozialverhalten gelernt, er MUSS ja agressiv sein! Der Besitzer wird angezeigt, unter anderem wegen nicht artgerechter Tierhaltung und fahrlässiger Körperverletzung.
Ich hatte mir hinterher auch gedacht, dass auf solch einem Bauerndorf keinem Menschen aufgefallen ist, dass der arme Hund nur an der Kette gehalten wurde. Na, ja, auf einem Bauernhof ist das eben so. Der Hund hat eine Funktion zu erfüllen, er soll den Hof bewachen. Wie es ihm geht, ist Nebensache.
Ich stehe auch auf dem Standpunkt, lieber mal zu viel als zu wenig anrufen, wenn es um die Haltung von Tieren geht, die uns ausgeliefert sind, gleichgültige Zeitgenossen gibt es genug.
Liebe Grüße und viel Erfolg, Bluemschen

Inaktiver User
09.10.2006, 17:33
@Gitte, volle Zustimmung :allesok:

LG Delenn

Inaktiver User
10.10.2006, 07:22
"Alles o.k., der Hund ist ein recht agressiver Wachhund." Na, super!
Bluemschen, bitte ruf beim Tierheim an, das kann´s ja wohl nicht sein!
Vor paar Wochen stand bei uns ein Artikel in der Zeitung, dass sich in einem Dorf in unserer Gegend ein Hund von der Kette losgerissen hat und ein neunjähriges Kind angefallen und schwer verletzt hat. Zeugen - darunter auch die Besitzerin des Hundes! - standen hilflos schreiend drumherum. Gott sei Dank kam ganz zufällig ein Ehepaar mit dem Auto vorbei, die als einzige reagiert haben, indem sie den Hund einfach anschrien und die Autotür zuschlugen, was genügte, um den Hund zu verjagen. Das Kind wäre sonst tot.
Ja, der Hund ist lt. Polizeiangaben ausschließlich an der Kette gehalten worden, hätte null Sozialverhalten gelernt, er MUSS ja agressiv sein! Der Besitzer wird angezeigt, unter anderem wegen nicht artgerechter Tierhaltung und fahrlässiger Körperverletzung.
Ich hatte mir hinterher auch gedacht, dass auf solch einem Bauerndorf keinem Menschen aufgefallen ist, dass der arme Hund nur an der Kette gehalten wurde. Na, ja, auf einem Bauernhof ist das eben so. Der Hund hat eine Funktion zu erfüllen, er soll den Hof bewachen. Wie es ihm geht, ist Nebensache.
Ich stehe auch auf dem Standpunkt, lieber mal zu viel als zu wenig anrufen, wenn es um die Haltung von Tieren geht, die uns ausgeliefert sind, gleichgültige Zeitgenossen gibt es genug.
Liebe Grüße und viel Erfolg, Bluemschen

Diese Art von Hund wird bei uns hier leider auch
immer mehr. Noch hat keiner einen Menschen angefallen
aber einige kleinere Hunde, die mehr als tierarztreif waren
und Lachen von Blut verloren.
Besagte Hunde laufen noch! - frei vor den Bauerhöfen
ihrer Besitzer rum. Wir anderen meiden halt die Gegend.
Gemeldet ist es beim "Amt!" - aber wie schon erwähnt
noch nicht genug passiert um etwas zu unternehmen.

So nun muss ich Gassi

L.G.

Ich würde schon gern erfahren, was mit besagtem Hund
der Userin hier, nun letztendlich passiert ist und wen sie
angerufen hat und wer überhaupt da was getan hat.

Inaktiver User
10.10.2006, 07:39
So nun muss ich Gassi




Wenn ich das hier immer so lese, bekomme ich noch mehr Sehnsucht.

Wirf doch bitte ein Stöckchen für mich mit. Ich vermisse meine Schnuffi so!

Honey
10.10.2006, 08:03
Leider ist es fast immer das gleiche Resultat. Nachdem man sich zu erkennen gegeben hat, ist es natürlich sehr schwierig, dem Hund noch zu helfen. Was sagen denn die Angestellten des Tierheims dazu?

honey

Inaktiver User
10.10.2006, 08:12
Wenn ich das hier immer so lese, bekomme ich noch mehr Sehnsucht.

Wirf doch bitte ein Stöckchen für mich mit. Ich vermisse meine Schnuffi so!

Ich versuchs beim nächsten Mal liebes Moncheri
Nur - unsere Madam schaut sitzend dem Stöckchen
hinterher das man schmeisst und sieht dann denjenigen
an mit den Hundeworten in den Augen " Jetzt sag blos
ich soll den auch noch holen????"

Also Stöckchen, Ball oder ähnliches holt sie nie,
hat sie noch nie, -sie fühlt sich Höherem geborten denke ich *gg
Aber "Pfodie geben" - das macht sie gerne
Das mach ich dann mal für dich Moncheri
Ich sag zu meiner Madam" "Gib ein Pfodie für Moncheri!"
(Hoffentlich denkt sie nicht..."Jaaaaa es gibt dann Moncheri")
Denn sollte sie das denken und es gibt kein Moncherie,
wars das dann..*grins


L.G.

Inaktiver User
10.10.2006, 08:15
Dann gib der Madam mal ein Leckerli von mir.
Das ist ja ein kluger Hund. Denkt sich wohl auch: hohl den Stock doch selbst, du hast ihn ja auch weg geworfen. Grins

Inaktiver User
10.10.2006, 08:16
Dann gib der Madam mal ein Leckerli von mir.
Das ist ja ein kluger Hund. Denkt sich wohl auch: hohl den Stock doch selbst, du hast ihn ja auch weg geworfen. Grins

Genau!
Das steht in ihren Augen... lach

Ich wünsch dir einen schönen Tag
Leckerli bekommt sie nur ab und an , das Madame
auch die Figur behält und sie weisst das! *gg

L.G:

Inaktiver User
10.10.2006, 13:30
Hallo Ihr Lieben!

Habe gerade jemanden vom Veterinäramt erreicht! Die Besitzer sind sogar schon bekannt und er wollte sowieso die nächsten Tage hinfahren! Vor einigen Tagen haben sie wohl schon einen ähnlichen Hinweis bekommen. Hoffentlich können sie da was machen, würde mich echt total freuen! Schade, dass man da nicht informiert wird, aber ich werde es ja sehen, wenn ich das nächste Mal vorbei fahre!

Viele Grüße,
bluemschen

Inaktiver User
10.10.2006, 13:40
Hallo Ihr Lieben!

Habe gerade jemanden vom Veterinäramt erreicht! Die Besitzer sind sogar schon bekannt und er wollte sowieso die nächsten Tage hinfahren! Vor einigen Tagen haben sie wohl schon einen ähnlichen Hinweis bekommen. Hoffentlich können sie da was machen, würde mich echt total freuen! Schade, dass man da nicht informiert wird, aber ich werde es ja sehen, wenn ich das nächste Mal vorbei fahre!

Viele Grüße,
bluemschen

Freut mich Bluemchen, dass du doch noch Erfolg hattest.
Ich würde auf jeden Fall in der kommenden Woche beim Amt mal nachhaken. Von sich aus melden die sich nicht, aber auf Fragen gibt es schon Antwort.

Hoffen wir, dass der Hund bald etwas von deinem Einsatz hat :blumengabe:

LG Delenn

Noodie
10.10.2006, 14:32
Super! Ich drueck dem Jungen die Daumen!

Inaktiver User
10.10.2006, 15:01
Jaaaa ich freu mich auch und drück mit !

-Alles wird doch gut-

L.G.

Inaktiver User
10.10.2006, 16:38
Freut mich auch, und zwar sehr.

Ich hoffe, daß alles gut ausgeht, wenn ich auch mit derart unbesonnenen Menschen keine gute Erfahrungen verbuchen kann.

LG,
One,
die es super findet, daß Du Dich einsetzt!

Gilgit
25.10.2006, 11:45
Hallo Bluemschen

was ist aus der Sache geworden ? Konnte das VetAmt was machen ?

LG Gilgit

Inaktiver User
25.10.2006, 14:38
Hey!

So ein Zufall - wollte gerade den aktuellen Stand schreiben! Habe dort gerade nochmal angerufen. Das Veterinäramt war letzte Woche da und hat den Besitzer angemahnt und ihm eine gewisse Zeit gegeben, die "Mängel" zu beseitigen. Nächsten Monat fahren sie dort wieder vorbei und schauen nach. Ich bin ja mal gespannt...

Viele Grüße,
Bluemschen

Inaktiver User
25.10.2006, 16:25
Na das ist doch schonmal was!

Inaktiver User
25.10.2006, 18:30
Ich möchte mal einen positiven Fall schildern - ich habe beim Ordnungs/Veterinäramt vor einiger Zeit einen schlimmen Fall von Vernachlässigung / Misshandlung angezeigt. Meinem Hinweis wurde prompt nachgegangen, die Besitzer des Hundes bekamen strenge Auflagen, die, wie ich aus gut informierter Quelle weiss, auch kontrolliert wurden. Der Hund, der vorher unter wirklich schlimmen Bedingungen im Zwinger gehalten wurde, total verdreckt und ziemlich krank war, lebt inzwischen im Haus eines Verwandten des Halters, und es geht ihm gut.

Die "Quelle" hatte sich übrigens aus falscher Rücksichtnahme nicht getraut, das Veterinäramt zu verständigen, sondern immer nur kopfschüttelnd von dem armen Tier berichtet. Sie wollte selbst nicht mit so einer "Denunziation" in Verbindung gebracht werden.

Es kann also durchaus Erfolge im Sinne von: Verbesserung der Lebensqualität für ein Tier bringen, sich an Ämter und Behörden zu wenden.

Grüssle
Seawasp

Gilgit
25.10.2006, 19:01
Bleibt bitte dran Blümschen und auch immer wieder beim VetAmt nachhalen.. Ich hoffe, der Hund wird noch ein schöneres Leben haben und vor allem hoffe ich, dass noch mehr Menschen den Mut haben solche Fälle beim Tierschutzverein oder dem VetAmt zu melden. Bis zum Erfolg kann es manchmal lange dauern, da ist man manchmal der Willkür der Behörden ausgeliefert..

Seawaso, schön dass ihr diesem Hund ein schöneres Leben ermöglicht habt!

Inaktiver User
25.10.2006, 20:09
Hey!

So ein Zufall - wollte gerade den aktuellen Stand schreiben! Habe dort gerade nochmal angerufen. Das Veterinäramt war letzte Woche da und hat den Besitzer angemahnt und ihm eine gewisse Zeit gegeben, die "Mängel" zu beseitigen. Nächsten Monat fahren sie dort wieder vorbei und schauen nach. Ich bin ja mal gespannt...

Viele Grüße,
Bluemschen

@Bluemschen, das hört sich doch schon mal gut an.
Toll, dass du den Mut hattest, etwas zu unternehmen.
Wäre schön, wenn du uns auf erzählst, wie es weitergeht.

Danke für deinen Einsatz :blumengabe:
Delenn