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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heirat,erw.Kinder dagegen



Inaktiver User
08.10.2006, 15:42
Ja,wir haben uns im jugentlichen Mittelalter getraut.Alle haben sich mit uns gefreut. Nur seine Tochter hat ein heiden Zirkus veranstaltet.Sie will das nicht, sie kommt nicht,hat Freunde und Familie angerufen,ihr Verhalten war,das eines trotzigen,verwöhnten Kindes,unangemessen und sehr verletzend.
Man könnte doch zusammen leben,man muß doch nicht Heiraten.
Sie ist dann auf bitten anderer doch gekommen,wenn Blicke töten könnten.....;mir hat es gereicht,für alle Zeiten! Am Anfang war unser Verhältniss ganz gut,daß hat sich für mich auch erledigt.
Es ist schon etliche Monate her,man sieht sich auf diversen Festen,mein Mann möchte vermittelt,aber bei mir ist der Ofen aus!
Diese Scheinheiligkeit des schönwetter machens,geht mir mächtig auf den Wecker und entschuldigt hat sie sich bei mir bis heute nicht!!
Es gibt nicht nur Probleme bei Patchworkfamilien,bei denen die kinder klein sind,bisher habe ich nur über solche gelesen.

Ich glaube das es mehrere Paare gibt die mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Ich hätte gerne etwas davon erfahren. Grüße Melia

Inaktiver User
08.10.2006, 20:52
Ich würde mich von solch einem unangemessenen Verhalten einer Erwachsenen (wie erwachsen - 18 oder 28) nicht beeindrucken lassen. Ein netter Brief vielleicht, in dem ein Gespräch zwischen Mutter und Tochter angeboten wird?

putzmuffel
08.10.2006, 21:21
Hat sie angst um ihr Erbe, oder warum gönnt sie euch die Liebe nicht.

Inaktiver User
09.10.2006, 15:25
Hallo putzmuffel, Hallo Elke !
Das hat mich jeder gefragt,ich weiss es nicht,aber andere Gründe gäbe es ja nicht. Sie ist über dreißig,hat eine eigene Familie und spricht immer über Geld. Ich werde ihr kein Gespräch anbieten,wenn überhaupt,muß sie sich erstmal entschuldigen,daß sie so einen mißklang in unseren Tag gebracht hat. Danke für eure Antwort,Gruß Melia

putzmuffel
09.10.2006, 19:46
Und was sagt dein Mann dazu? er kennt seine Tochter wesentlich besser.

Inaktiver User
09.10.2006, 20:09
Ja,er kennt seine Tochter und ihre negativen seiten,ihre zickigkeit,Dollars in den Augen,er war sehr,sehr betroffen,leider hat er im gegensatz zu mir keine konzequens gezeigt,es gab richtig zoff bei uns und diesen gibt es meistens nur wegen ihr,wir verstehen uns gut. Ich bin froh wenn ich sie nicht sehe und mein Mann wird lernen,daß ich konsequent bin.

Inaktiver User
10.10.2006, 11:35
ich denke, vater und tochter müssen mal ein intensives gespräch führen und nicht du mit ihr ! das verhalten find ich auch nicht ok, aber verständlich, falls es vielleicht doch nicht nur ums liebe geld gehen sollte sondern schlicht darum, daß die tochter wieder den vater "verliert"....was ja eigentlich blödsinn ist, aber wenn sie sich weiter so benimmt wirds schon so sein....oder nicht ?viell. kann er ihr das klar machen ohne, daß du es wieder abkriegst.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Inaktiver User
11.10.2006, 12:26
ich denke auch, dass der Vater mit seiner Tochter reden soll. Aber wenn er sich da raushält, gibt es keine Ruhe für Euch. Du kannst ihn auch nicht zu einem Gespräch zwingen. Er bekommt doch mit, wie es Dir dabei geht. Sprich noch mal mit ihm, dann soll er seine Konsequenzen für seine Tochter ziehen.
Gruß Nettie

Inaktiver User
12.10.2006, 16:45
Ich war als junge Frau in einer ähnlichen Situation: Mutter war früh gestorben, Vater heiratete ein paar Jährchen wieder. Sie und ich, wir kamen nicht miteinander klar.
Leider hat sie versucht, den Kontakt zwischen uns zu unterbinden.
Das finde ich nicht fair, ich war seine leibliche Tochter und wir beiden kamen bis dahin miteinander klar.

Irgendwann haben mein Vater und ich eine Möglichkeit gefunden: ich durfte ihn zwar nicht mehr in meinem Elternhaus besuchen, aber wir haben uns getroffen, sind Kaffee trinken gegangen oder haben telefoniert.
Das ging lange gut, aber dann wurde sie so eifersüchtig, daß sie ihm auch unsere Treffen madig machte...ich habe ihn lange nicht gesehen, bis er krank wurde. Später habe ich ihn sehr oft im Krankenhaus besucht - das passte ihr aber auch nicht.
jetzt ist er schon 13 jahre tot und seine Ex und ich, wir haben seit der Beerdigung kein Wort mehr miteinander gewechselt.

Warum ich Dir das erzähle:
versuch' einen Kompromiss zu finden.
Er ist und bleibt ihr Vater. Du musst sie nicht lieben oder akzeptieren, aber versuch' den beiden für ihre Beziehung ein wenig Raum zu geben. Dein Mann wird Dich nicht weniger lieben, wenn er Kontakt zu ihr halten kann. Du musst ja keinen Kontakt zu ihr haben! Bleib konsequent, aber lass ihn Vater für sie bleiben. Er liebt Euch beide, jede auf seine Art.

Bei uns ists zu spät.
Bei Euch vielleicht noch nicht.
Ruby

Inaktiver User
13.10.2006, 07:43
@Melia
Hier ist nach meiner Auffassung Eifersucht und Unsicherheit im Spiel.
Gegen diese Gefühle, die im Grund genommen wenig mit dir persönlich zu tun haben, kommst du nur mit gleichmässiger Freundlichkeit an. Schwierig aber machbar.
Wie es Ruby ging, ging es auch mir, nur umgekehrt, bei mir kam ein Stiefvater ins Haus, der mich bald vertrieben hat, und zusätzlich verlor ich meinen Vater, weil der seine Wut über die Trennung auf mich projizierte.
Für dich ist die Lage nicht einfach, denn du denkst, von einer Erwachsenen kann frau Vernunft verlangen, leider lassen sich Gefühle nicht mit dem Kopf meistern.
Eine Gratwanderung! Ich wünsche dir dafür alles Gute.
Colonna

Inaktiver User
13.10.2006, 15:35
Hi Colonna -
na, da hattest Du's aber auch nicht leicht...ich auch nicht, wieder eine Gemeinsamkeit zwischen uns beiden...
Ich habe leider erlebt, daß gleichmässige Freundlichkeit in meinem speziellen Fall nicht weitergeholfen hat.
Manchmal kommt frau so nicht weiter - und es hilft nur, Klarheit zu schaffen.
Die Tochter soll wissen, daß die neue Frau ihr nicht den Vater nimmt, aber das sie kein Recht hat, sich einzumischen.

Es liegt auch viel beim Vater.
Meiner zum Beispiel hat sich nach und nach gegen mich aufhetzen lassen - es begann damit, daß ich mein Elternhaus nicht mehr betreten durfte und endete damit, daß er mich in seinem sonst sehr detaillierten Lebenslauf nicht mehr erwähnte. Es war, als hätte er sich zwischen seiner zweiten Frau und mir entscheiden müssen, aber das war ein Fehlschluß.
Er hätte mit ihr und mir ein normales Verhältnis haben können, wenn er das gewollt hätte.
Ich kann Melia nur raten, nicht bei ihm über seine Tochter zu schimpfen, auch wenn sie die Wut auf sie hat.

Aber genau wichtig ists, daß Melia für ihr eigenes Seelenheil sorgt und erst mal die die Spannung rausnimmt. Sie muss keinen Kontakt zu jemand pflegen, der ihr so die kalte Schulter zeigt und sie so vehement ablehnt. Und genau so würde ich das an ihrer Stelle meinem Mann sagen.
Es muss ja nicht für immer sein.
Aber man kann sich zu nichts zwingen, was einem gefühlsmässig gegen den Strich geht.
Ruby

Inaktiver User
13.10.2006, 21:54
:smirksmile: Ich möchte Euch allen Danke für eure Atworten sagen ! Es tut doch gut wenn man Anteilnahme erfährt. Seit fast einem Jahr,plage ich mich mit diesen unguten Gefühlen herum,ich kann ihr das nicht vergessen wie ,sich sich an unserem Hochtzeitstag benommen hat.
Ich selbst hatte zwei Stiefväter(mein Vater war verstorben),ich kenne solche Gefühle,die Situationen die entstehen können.
Zu der Tochter meines Mannes bin ich immer freundlich,ich denke höflichkeit steht jedem Menschen zu,egal wie ich zu ihm stehe.Auserdem kann sie immer zu Besuch kommen,er ist auch öfter bei seiner Tochter und den Kindern, niemals würde ich mich dagegen stellen,meine Tochter,die im selben alter ist,ist doch auch willkommen,genauso wie sein Sohn. Nur weil seine Tochter,freundlich mit mir spricht,meint mein Mann alles ist wieder gut und das ist es für mich nicht. Er weiß an dem Tag an dem sie sich bei mir entschuldigt,schlage ich ein neues Kapitel auf,und ich denke,daß ist seine Aufgabe ihr das zu vermitteln,ansonsten bleibt meine Haltung,reserviert. Liebe Grüße an euch, Melia

putzmuffel
13.10.2006, 22:51
Er weiß an dem Tag an dem sie sich bei mir entschuldigt,schlage ich ein neues Kapitel auf

Ohh, das klingt sehr nach Unterordnung und Machtgefühl.

Ich denke du solltest das Problem erstmal mit deinem Mann klären. Und gemeinsam eine Lösung finden, sonst gibt es Krieg bis zum Lebensende.

Sie spricht mit dir freundlich, und dein Mann meint es ist alles im Lot, vielleicht solltest du ihr die Hand reichen und den Mist von der Hochzeit vergessen, jeder macht Fehler. beweise ihr doch das du die allerbeste Ehefrau bist, die sich ihr Vater nur wünschen könnte. alles leicht geschrieben und schwer getan, ich weiß. Ich kann mir auch vorstellen das du mit deiner Geduld am Ende bist. aber verlange bitte keine entschuldigungl. Versuche doch mal ein Gespräch unter 4 Augen, jeder soll das sagen was einen stört oder wovor er Angst hat und akzeptiere die Meinung auch.

Inaktiver User
13.10.2006, 23:02
Doppelposting

Inaktiver User
13.10.2006, 23:02
@Melia
Mit gleichmässiger Freundlichkeit meinte ich keineswegs, dass du dich anbiedern solltest, sondern genau das, was du ohnehin machst, auf Distanz bleiben.
Deine Stieftochter müsste das Gespräch suchen, aber dazu wird sie sich selber die eigene Dummheit einzugestehen haben.

@Ruby
Für mich besteht ein grosser Unterschied darin, wer für Unfrieden sorgt.
Ein Mensch in den Dreissigern ist zwar erwachsen, aber vielleicht nicht so reif wie ein Fünfzigjähriger, der vielem nicht mehr so grosse Wichtigkeit beimisst, der sich selber vielleicht humorvoller sieht und auf Dummheiten zurückblickt, die ein Dreissigjähriger gerade begeht.
Darum finde ich, dass es nicht das Gleiche ist, ob eine junge Frau sich unnachahmlich dumm und rücksichtslos benimmt, oder ob das eine Frau, wie deine Stiefmutter, oder ein Mann in deren Alter tut.
Trotzdem, da bin ich deiner Meinung, ist Melia in erster Linie den eigenen Gefühlen verpflichtet und soll sich nicht verbiegen, nur um Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Das würde vermutlich auch gar nichts bringen.
Gruss Colonna

NeroCorleone
15.10.2006, 10:32
Ob ein Mensch mit 50 klüger ist als ein Mensch mit 30, wage ich zu bezweifel. Auch ein Mensch im Alter von oder 60 kann auch in Situationen gelangen, die für ihn abolutes Neuland sind und er sich dabei wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt.
Während meiner Ehe tat sich meine schwiegermutter mit einem Witwer zusammen, den sie 2 Jahre später heiratete und der im Standesamt den fatalen Halbsatz sprach: "... ich habe jetzt eine große Familie."
Es hat mit ihm massive Konflikte gegeben. Meine Schwägerin wollte ihn nicht auf ihrer Hochzeit dabei haben. Gespräche mit der gemeinsamen Mutter waren für meine Ex und ihre Schwester kaum noch möglich, weil Schwiegermutter und 2. Mann i.d.R im Zweierpack aufliefen.
Kinder wünschen sich oft noch im Erwachsenenalter, dass ihre Eltern ein Paar werden. Ich würde deshalb über die Tochter nicht vorschnell den Stab brechen.

Inaktiver User
15.10.2006, 10:56
NeroCorleone
Klüger habe ich nicht gemeint, nur reifer, erfahrener.
Jedenfalls erkenne ich an mir, dass ich froh bin, ein Schwiegermütterlein zu haben, dass mir meine Dreissiger-Sünden nachsieht, bzw. sie immer als solche erkannt hat :smirksmile:
Ich denke, ein Gespräch mit deiner Schwiegermutter wäre vielleicht möglich gewesen, hätte eine der Töchter sie beiseite genommen und sie darum gebeten.
Gruss Colonna

Inaktiver User
16.10.2006, 09:51
Oh Colonna - leider gibts ab und an auch 50jährige, die in mancher Weise erstaunlich jung geblieben sind, nämlich unreif. Und manch eine Dreißig-jährige lässt mich staunen...

Ich bin mit der damaligen Situation erst klargekommen, nachdem ich die Spannung rausgenommen hatte. Natürlich habe ich versucht, mit meinem Vater und dieser Frau ins Gespräch zu kommen - aber nach 5 Minuten fing sie an zu brüllen und sich in Beschimpfungen zu ergehen. Er saß wie ein begossener Pudel daneben und schaute an die Decke. Diskussion also zwecklos.
Danach habe ich mich entschlossen, den Kontakt zu ihr zu meiden.
Ab da ging es mir besser - das Thema wurde unwichtiger, es hat mich nicht mehr belastet.

Leider gibt es manchmal Familienmitglieder, mit denen man nicht so kann, oder mit denen man gar nicht kann. Es dient dem Frieden, wenn man sich zurückzieht, ohne über den anderen zu lästern oder es dem Partner verbietet, Kontakt zu haben.
Denn was bringt es, wenn man sich jedes Mal, wenn man diese Person sieht, aufregt, sie einem tagelang im Magen liegt und man
sich schlecht fühlt, wenn man nur an sie denkt?
Es gibt Konflikte, die man nicht lösen kann, weil die berühmte Chemie nicht stimmt. Nicht alles ist ausdiskutierbar. Der "Feind" ist ja nicht schlecht oder ein böser Mensch, ist anders gestrickt. Das sollte man akzeptieren und nicht einen faulen Frieden beizaubern wollen. Und manchmal heilt die Zeit auch Wunden und macht irgendwann einen anderen Umgang miteinander möglich.
Ruby

Inaktiver User
16.10.2006, 21:39
Ist klar, Ruby, mit allen kann frau nicht, soll sie auch gar nicht.
Ich grenze mich da auch fest ab. Es gibt ja tatsächlich Leute - gerade in der Verwandtschaft - die sich gerne an einem reiben und denen das nicht abzugewöhnen ist, da sagt frau wirklich am besten "bye, bye" :smirksmile::smirksmile: Aber auch in so einer Situation kommt einem das fortgeschrittene Alter wie gerufen, da nimmt frau diese Angelegenheiten sehr viel leichter als in der Jugend. Was habe ich mich gekränkt, wenn ich tagelang ein Fest vorbereitete, dann kamen miesepetrige Cousinen oder andere Verwandte daher, knabberten an einem Salatstengel, waren unfreundlich oder beleidigt und zogen auch auf diese Art und Weise ab.
Heute mache ich mir viel Arbeit nur mehr für Leute, die das auch zu schätzen wissen. Zu denen bin ich dann aber auch sehr nett :blumengabe:
Colonna

Inaktiver User
17.10.2006, 11:05
Offtopic:
jetzt muss ich an meine Schwägerin denken...die gratulierte mir damals strahlend zum 40igsten und frage mich, wie ich mich denn fühle, wo ich doch jetzt gesellschaftlich alt wäre und wie ich mit meiner nachlassenden Attraktivität klar käme...sie hat mir die Feier etwas verdorben, obwohl sie all'das freundlich, augenzwinkernd und so richtig nett gesagt hat.
Vor einigen Jahren wurde sie selbst 40...und sie knabbert ziemlich schlimm dran. Ihr Verhalten rächt sich sozusagen von selbst, wie ich schmunzelnd feststelle. Ich hab ihr vor einigen Tagen ein Pröbchen von einer wirklich guten Antifaltencreme zukommen lassen.

Zum Glück gibts ja auch noch nette Leute (die gar nicht mal mit einem verwandt sein müssen), mit denen man prima feiern, reden und Spaß haben kann. Und wenn's mir mal schlecht geht, gehe ich nicht zu meiner Verwandschaft, sondern zu meiner Wahlverwandtschaft, meinen Freundinnen.
Ruby

Inaktiver User
17.10.2006, 20:14
Und wenn's mir mal schlecht geht, gehe ich nicht zu meiner Verwandschaft, sondern zu meiner Wahlverwandtschaft, meinen Freundinnen.
Ruby

Bravo, Ruby, ganz nach meinem Geschmack!:blumengabe:
Colonna

Inaktiver User
17.10.2006, 20:14
Doppelposting