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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tot meines Vaters



lolitamaus
05.10.2006, 22:49
Ich habe jetzt ein wenig in dieser forum reihe gelesen weil mich das thema dieses Jahr auch betroffen hat.
Ich hatte nie ein gutes Verhältnis mit meinen Vater aber ich dachte nie das er uns so schnell und unerwartet verlassen konnte.
Mein Vater war ja gerade mal 68 Jahre und da rechnet man ja noch nicht mit den tot.
Naja es ging auf alle fälle sehr schnell.
Angefangen hat alles damit das ich meine Eltern vor 7 Jahren aus der ex DDR hier zu mir geholt habe . Mein Vater hat das nie verkraftet und sich einfach nur noch zu hause eingemottet .Er kannte nach 7 jahren immer noch nichts von meinen ort.
Meine mutter ist im Juni für paar tage verreisst wo mein Vater so zu sagen alle war . Donnerstag kam sie wieder und sonntag drauf kam mein Vater ins Krankenhaus . Dienstag war er nicht mehr ansprechbar und sein zustand wurde jeden tag schlechter.Meine mutter und ich wüssten dann schon das er nicht mehr raus kommt.
Sonntag ist er dann eingeschlaffen was für mich sehr schlimm war.Manchmal liege ich immer noch wach im bett und denke darüber nach was gewesen wäre wenn er nicht ins krankenhaus gekommen wäre . Und die bilder von den Maschienen lassen mich nicht mehr los.

Topolino37
07.10.2006, 16:25
Hallo,

ich kann Dich gut verstehen, mein Vater ist am Mo. aus dem KH entlassen worden, hat am Di. seinen 66. Geburtstag gefeiert und ist am Do. morgen gestorben.
Er war schwer krank, bekam Sauerstoff und hatte eine Magensonde.
Es war nicht schön ihn mit diesen Maschinen zu sehen (meinen Kindern habe ich es erspart ihn so zu sehen).

Allerdings sehe ich ihn nur schlafend in seinem Bett liegen.
Es ist schwer zu begreifen, dass er nicht mehr da ist.

Topolino37

lolitamaus
08.10.2006, 20:09
Hallo
Das ist natürlich auch nicht so schön
Ich stell ein licht für deinen vater mit auf.
Ich wollte meinen jüngsten sohn am tag an den mein vater starb auch noch mal mit nach seinen opa nehmen . Wir kamen ins KH und da war er schon weg gebracht worden .Ich stand damals völlig verstört mit den kind an der hand auf den flur und musste einer schwester mein kind in die hand drücken damit ich abschied von ihn nehmen konnte. das wollte ich meinen sohn nicht zumuten

Topolino37
09.10.2006, 01:27
Hallo,

wäre für die kids auch nicht gut, sie sollten den menschen in guter erinnerung behalten.
Meine reden im moment viel über die Dinge, die sie mit ihrem Opa getan haben. Das ist schön.
Und es hilft über manche schwere Stunde hinweg.