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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elterngeld??



Inaktiver User
04.10.2006, 13:02
Hallo zusammen,

ich frage hier für eine gute Freundin nach (weiß leider nicht, wo ich es am besten posten soll, falls die Mod eine bessere Idee hat, kann es gerne verschoben werden :smirksmile: ).

Meine Freundin ist schwanger, wird zur Alleinerziehenden werden und hat einen befristeten Arbeitsvertrag, der Ende des Jahres ausläuft, dann ist sie allerdings noch schwanger und hat dementsprechend eigentlich keine Chancen auf eine neue Stelle.

Weiß jemand, auf welcher Grundlage das Elterngeld berechnet wird? Gilt da das Vorjahr wie bei Bafög, z.B.? Wenn nein, dann wären es 60 % von 60 % oder (jetzige Stelle mit 60 % wenn sie arbeitslos wird und davon dann 60 % als Elterngeld)?

Ich habe davon keine Ahnung und die Infos, die sie bekam sind auch unverständlich.

Danke und Grüße
Estrella

Jo68
04.10.2006, 13:30
Hallo Estrella,

ich bin per Zufall gestern über eine informative Seite gestolpert: http://www.elterngeld.net/ Ich hatte den Eindruck, dass da so ziemlich jede Frage zum Elterngeld beantwortet wird, außerdem gibt's noch ein Forum und einen Chat. Wie gesagt, ich habe sie selbst erst gestern entdeckt und noch nicht so viel nachgelesen, aber ich könnte mir denken, dass Deine Freundin dort fündig wird.
Generell gilt 67% vom Nettoeinkommens des Vorjahres, so viel weiß ich jedenfalls schon mal :zwinker:

Liebe Grüße

Jo

Inaktiver User
04.10.2006, 13:51
Danke, auf der Seite habe ich schon geschaut, aber da steht nur, dass Arbeitslose den Sockelbetrag von 300 € kriegen, das würde nicht reichen.. wären es allerdings die 67 % des Nettogehalts vom Vorjahr (also 2006), dann könnte sie das Kind schon finanzieren, Geld vom Vater fällt flach, bzw. wird seinen Weg über das Jugendamt nehmen...

Nur die Berechnungsgrundlage "Vorjahr" finde ich irgendwie nicht...

LG
Estrella

Segelohr
04.10.2006, 14:57
Ist zwar nicht sehr angenehm, aber deine Freundin kann zum Elterngeld auch Hartz IV beantragen, gerade wenn sie allein erziehend ist, bekommt sie dort etlcihe Zuschüsse pro Monat.

LG Segelohr

Inaktiver User
04.10.2006, 15:27
vorallem muß sie sich die unterhaltspflichten des kindsvaters sichern - auch wenn der i. m. kein geld haben sollte, so bleibt er pflichtig !! ihr steht zwei jahre lang unterhalt zu und dem kind sowieso..... sie muß ev. zum amt und die sache vaterschaft klären !
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

xanidae
04.10.2006, 19:44
sie soll zum jugendamt oder zu einer caritas/diakonie/awo beratungsstelle gehen.
da ihr arbeitsvertrag ausläuft, ist es ihr zu empfehlen sich bei der arbeitsagentur zu melden.
das jugendamt kann vaterschaft und unterhalt abklären, wenn der vater nicht zahlen kann, gibt es unterhaltsvorschuss.
es gibt auch zuschüsse vom amt für frauen in besonderen lebenslagen. auch bei der caritas (von den anderen weiß ich es nicht) gibt es schwangerenunterstützung, hier ist das so, dass man 300€ bekommt um einen teil der grundausstattung fürs baby zu kaufen. (muss man durch belege nachweisen).


wären es allerdings die 67 % des Nettogehalts vom Vorjahr (also 2006), dann könnte sie das Kind schon finanzieren
davon würde ich ausgehen, da sie ja arbeitet.

Inaktiver User
05.10.2006, 09:31
Vielen Dank für alle Tipps. Ich habe gestern eine schicke Liste für sie zurechtgetippt und sämtliche Beratungsadressen rausgesucht, das wird noch ein schöner Marathon, aber da muss sie wohl durch jetzt.

Unbekannterweise soll ich euch hier auch noch mal von ihr danken ;-)

LG
Estrella
LG
Estrella