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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie gewöhne ich meinem Hund das Jaulen ab?



Inaktiver User
03.10.2006, 18:54
Unser Hund jault ständig,gutes zureden oder schimpfen nutzt garnichts.Am frühen Morgen geht es schon los,man meint,ein Kind
weint.Fährt irgendwo ein Feuerwehrwagen ,schon wieder gejaule.
Hat jemand das gleiche Problem oder einen Tipp für mich?

Noodie
03.10.2006, 19:15
Da musst du schon etwas detaillierter erzaehlen, bevor man Tips geben kann.

Was heisst "staendig"? Wie oft und wie lange jault er?

Jault er nur wenn er allein ist?

Wie oft und wie lange ist er allein?

Spielt ihr viel mit ihm? (besonders bei einem jungen Hund sehr wichtig)

Ist er eingesperrt oder angeleint?

Habt ihr noch andere Tiere?

Wie alt ist er?

Wie lange habt ihr ihn schon?

Wie lange macht er das schon dass er staendig jault?

Ist vielleicht sein "Lieblingsmensch" oder Hundepartner ausgezogen oder gestorben?

Wann war er zuletzt beim TA?

Was genau tut ihr wenn er jault?

Soweit ich weiss, jaulen Hunde weil sie Schmerzen haben oder weil sie einsam oder traurig sind.

Gruss, Noodie

Lukulla
03.10.2006, 20:08
Fährt irgendwo ein Feuerwehrwagen ,schon wieder gejaule.

Das finde ich jetzt aber sehr praktisch. Bildet den Hund als Feuerwehrersatzsirene aus und schon hat er eine Beschäftigung :freches grinsen: Da darf er bei jedem Einsatz auf dem Beifahrersitz im Feuerwehrauto Platz nehmen und bei geöffnetem Fenster jaulen.

Danach ist er müde und jault nicht mehr bei Euch.

ReginaM
03.10.2006, 20:13
Die Antworten auf die Fragen von Noodie halte ich auch für wichtig. Aber:


Unser Hund jault ständig,gutes zureden oder schimpfen nutzt garnichts.

Gutes Zureden hilft mit Sicherheit nicht, weil der Hund es als Bestätigung empfindet.

Wie steht es denn sonst mit der Erziehung des Hundes?

Bei Sirenen heult meiner übrigens auch und auch frühere Hunde von mir haben das gemacht, komischerweise nur die Rüden. Dafür hatte ich eine Hündin, die bei Glockengeläute losheulte und zwar immer dann, wenn sie "ausser der Reihe" läuteten.

Inaktiver User
03.10.2006, 21:28
Also,unser Hund ist nicht einsam und traurig,hat auch keine Schmerzen.Wir sind quasi rund um die Uhr zusammen,denn da wo wir wohnen arbeiten wir auch.Er ist 14 Monate alt,gejault hat er schon immer,die Züchterin meint,das würde sich schon geben.Wir haben noch einen Foxterrier,ganz das Gegenteil.

ReginaM
03.10.2006, 21:45
Also,unser Hund ist nicht einsam und traurig,hat auch keine Schmerzen.Wir sind quasi rund um die Uhr zusammen,denn da wo wir wohnen arbeiten wir auch.Er ist 14 Monate alt,gejault hat er schon immer,die Züchterin meint,das würde sich schon geben.Wir haben noch einen Foxterrier,ganz das Gegenteil.

Tut mir leid, aber das reicht für mich nicht aus, um wirklich einen Tip geben zu können.

Wenn der Hund rund um die Uhr mit Euch zusammen ist, so heisst das übrigens nicht, dass er körperlich und geistig ausgelastet ist.

Noodie
03.10.2006, 22:22
Papilion, kannst du diese Fragen noch beantworten:

Was heisst "staendig"? Wie oft und wie lange jault er?

Spielt ihr viel mit ihm? (besonders bei einem jungen Hund sehr wichtig)

Wie oft kommt er raus, so dass er laufen und sich verausgaben kann?

Ist er eingesperrt oder angeleint?

Wann war er zuletzt beim TA?

Was genau tut ihr wenn er jault?

Und Reginas Frage:

Wie steht es denn sonst mit der Erziehung des Hundes?

Inaktiver User
09.10.2006, 14:45
Auf Deine Fragen zu antwoten:Staendig-,zB ,wenn Fahrraeder
an unserem Grundstück vorbeifahren,Spaziergänger etc.Verlässt
einer von uns beiden das Haus,d h,fährt mit dem Auto weg.
Auslauf-,wir haben ein Grundstück von 2ha,laufen können die Hunde mehr als genug.Dazu sind ringsherum Felder ,Wald,mindestens zwei mal am Tag ist einer von uns mit
den beiden unterwegs.Erziehung-,Mit Liebe aber auch Strenge.
Arzt-,da waren wir vor zwei Wochen,allgemeine Impfung und Vorsorge.Der TA hat nichts auffälliges feststellen können,nur dass
er sehr dominant wäre und uns eine Kastration empfohlen hat.
Damit würde er auch ruhiger.
Gruss Papilion

Inaktiver User
09.10.2006, 14:50
Vielleicht meint er, das "Rudel" zusammenhalten zu müssen ?
So als Signalgeber?

Hier jauuuul bin ich jauuuul woooo jaul seid ihr jaauuul !?!?!?

Inaktiver User
09.10.2006, 14:55
Weisst Du,wie das nervt?

ReginaM
09.10.2006, 15:04
Ja, aber wenn er erzogen ist/wird, dann kapiere ich nicht, wieso er das Jaulen nicht sein lässt, wenn es ihm befohlen wird?

Zum Rat des Tierarztes sag ich jetzt lieber nichts, müsste ich mich nur wieder ärgern.

Noodie
09.10.2006, 17:58
Zum Rat des Tierarztes sag ich jetzt lieber nichts, müsste ich mich nur wieder ärgern.

Doch sag doch mal. Interessiert mich. Ich dachte es waere ein guter Rat, der in diesem Fall helfen koennte. Ausserdem beugt die Kastration Prostatakrebs in spaeteren Jahren vor. Wurde mir so gesagt, bitte berichtige mich, wenn du meinst das ist verkehrt.

Papillon, wie waere es mit einem professionellen Hundetrainer zusammen zu arbeiten?

Inaktiver User
09.10.2006, 18:05
Weisst Du,wie das nervt?


Ja klar, ich kann mich gut in dich hineinversetzen, aber auch in deinen Hund.
Wollte mich nicht über dich lustig machen !! (das mit dem Rudel-zusammen-halten tun Hunde doch wirklich)

Mein Hund fiept ganz fürchterlich hoch und anhaltend, wenn er in für ihn unangenehmen Situationen ist (Auto fahren, fremde Wohnungen)
Und ich kann absolut nichts dagegen machen. Ignorieren hilft auch nicht !


Grüße, Lavendelmond

ReginaM
09.10.2006, 18:54
Doch sag doch mal. Interessiert mich. Ich dachte es waere ein guter Rat, der in diesem Fall helfen koennte. Ausserdem beugt die Kastration Prostatakrebs in spaeteren Jahren vor. Wurde mir so gesagt, bitte berichtige mich, wenn du meinst das ist verkehrt.


Ich bin grundsätzlich gegen Kastration, sofern sie nicht aus medizinischen Gründen erfolgt und das dürfte selten der Fall sein. Bei Erziehungsproblemen hilft ganz einfach Erziehung!

Ich weiß, dass ich mich mit dieser Einstellung ziemlich alleine auf weiter Flur befinde, aber ich finde, mit der Kastration beraubt man das Tier eines wichtigen Teils seiner Persönlichkeit.

Zur Vorbeugung von Krankheiten sage ich nur, dass wir Menschen uns ja auch nicht kastrieren lassen.

Ich habe jetzt meinen 11. Hund, die Hunde meiner Kindheit mit eingerechnet. Bis auf einen wurden alle über 13 Jahre alt. Dieser eine wurde nur sechs Jahre und hatte eine Art Hautkrebs. Näher weiß ich darüber nicht Bescheid, weil ich da selber erst acht Jahre alt war, aber so wurde es mir erklärt.

Eine Hündin hatte Gebärmutterkrebs. Ok, den hätte sie als Kastrat nicht bekommen, aber sie war zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt......... wäre es nicht diese Krankheit gewesen, wäre was anderes gekommen oder sie wäre an Altersschwäche gestorben, wie alle meine anderen Hunde auch und nicht ein einziger war kastriert.

Inaktiver User
09.10.2006, 19:31
Wir haben jetzt den siebten Hund,Drei davon waren Terrier,und die sind kastriert worden,und wir haben die besten Erfahrungen
gemacht.Noch hat der TA uns ja Zeit gegeben.Mein Mann teilt
seine Meinung nicht und ist grundsätzlich dagegen.Wenn er aber
dadurch ruhiger würde,werde ich versuchen,mich durchzusetzen.
Demnächst ist ein Treffen mit der Züchterin geplant,wo auch andere Hundebesitzer sich beim wandern austauschen können.Bin mal gespannt wie die Geschwister sich von ihm verhalten,und welche Erfahrungen die Hundehalter bisher gemacht haben.

Avocado
09.10.2006, 23:48
Ich bin grundsätzlich gegen Kastration, sofern sie nicht aus medizinischen Gründen erfolgt und das dürfte selten der Fall sein. Bei Erziehungsproblemen hilft ganz einfach Erziehung!

Ich weiß, dass ich mich mit dieser Einstellung ziemlich alleine auf weiter Flur befinde, aber ich finde, mit der Kastration beraubt man das Tier eines wichtigen Teils seiner Persönlichkeit.Hi Regina, bin ganz Deiner Meinung!

Hallo Papilion, ich würde mal spontan sagen, einem Hund der dauernd jault gehts nicht gut. Oder er hat festgestellt, dass er dadurch Aufmerksamkeit bekommt (dazu zählt übrigens gutes Zureden genauso wie Schimpfen!). Oder es ist inzwischen einfach eine Angewohnheit ...
Jaulen = Dominanz = am besten durch Kastration zu "heilen" halte ich für Quark.
Es handelt sich schließlich um eine komplexe Verhaltensweise, und die ist nicht einfach durch Abschnippeln eines Körperteils zu beheben (es sei denn durch Durchtrennung der Stimmbänder, aber zum Glück sind wir nicht in den USA und so etwas ist hier nicht erlaubt). Btw was heißt denn bei Euch "Erziehung durch Strenge"?

Inaktiver User
10.10.2006, 11:29
OT @Avocado:
Ist das Durchtrennen der Stimmbänder in den Staaten etwa erlaubt???:ooooh: :ooooh: :ooooh:

Avocado
10.10.2006, 11:53
OT @Avocado:
Ist das Durchtrennen der Stimmbänder in den Staaten etwa erlaubt???:ooooh: :ooooh: :ooooh:
Ja ist es wohl (zumindest in manchen Bundestaaten? kenn mich im USamerikanischen Recht nicht so aus), nennt sich dann "debarking". Wird sehr gern gemacht, damit die Nachbarn nicht vom Hundegebell gestört werden ... Ich war auch recht erschütttert, als ich davon gehört habe.

Lukulla
10.10.2006, 19:29
Hallo Papilion, ich würde mal spontan sagen, einem Hund der dauernd jault gehts nicht gut.

Da sage ich spontan das sehe ich auch so und meine scherzhaft vorgetragene Feuerwehrnummer beinhaltet nichts anders als dass der Hund mir chronisch unterbeschäftigt erscheint.

Wenn er jault, bekommt er wenigstens eine Reaktion und meldet sich *Hund an Welt ich lebe noch*.

Nicht jeder Hund ist begeistert wenn er nur, alleine oder mit Kumpel auf einem riesigen Grundstück rumlaufen darf, ohne dass er eine Aufgabe hat. Kastration gegen Frust und Langeweile einzusetzen kann ja wohl nicht die Lösung sein. Findet eine sinnvolle und ausfüllende Beschäftigung bzw. Aufgabe für den Hund.


Noch hat der TA uns ja Zeit gegeben

:wie?: Der TA wird Euch wohl nicht zu einer Entscheidung in einem bestimmten Zeitrahmen zwingen, oder?


Drei davon waren Terrier,und die sind kastriert worden,und wir haben die besten Erfahrungen
gemacht.

Heisst was? Die waren alle lethargisch und haben Euch nicht gestört?


wir haben ein Grundstück von 2ha,laufen können die Hunde mehr als genug.Dazu sind ringsherum Felder , Wald, mindestens zwei mal am Tag ist einer von uns mit
den beiden unterwegs.

Soso laufen können sie die Hunde. Das ist das wenigste, was ein Hund will. Er will beim Rudel sein, eingebunden in das tägliche Leben, eine Aufgabe haben, eine klare Definition der Stellung im Rudel, und Ansprache, etc. Felder und Wald ersetzen keine Bindung an den Chef oder die anderen Clanmitglieder.

Inaktiver User
10.10.2006, 21:23
Also eigentlich,nein ich bin geschockt über Eure Meinung!!!Unsere
Hunde stehen bei uns an erster Stelle!Wir machen den Urlaub abhängig,nur dort wo auch Hunde willkommen sind.Sind wir irgendwo eingeladen und es heisst,ohne Hunde,gehen wir erst garnicht hin.Auch ist es vorgekommen,wenn wir Besuch eingeladen haben,und jemand meinte,wir sollten dis beiden in einem anderen Raum sperren,weil sie Angst oder sonst was haben,haben wir sie vor die Wahl gestellt zu gehen,oder zu akzeptieren,dass die Hunde ein Teil unseres Lebens sind.Ich wollte einen Rat,habe nur Vorwürfe bekommen,Schade!!!

Avocado
10.10.2006, 21:50
Hallo Papilion,
hab mir eben noch mal den ganzen Strang durchgelesen, aber Vorwürfe konnte ich keine entdecken. Wir haben ja nur festgestellt, dass "einfach kastrieren" keine garantierte Universallösung ist.
Es ist doch praktisch unmöglich, so in kurzen Worten übers Netz einem Unbekannten Ratschläge zu geben ... deshalb schreibt man dann, was einem zuerst einfällt und es kommen dann so Sachen wie "da denke ich an ..." oder "könnte es sein, dass ..."
Niemand kann Dir aufgrund so spärlicher Informationen und ohne Deine Hunde und Dich gesehen zu haben sagen "mach das-und-das und dann ist das Problem gelöst". Geht ja gar nicht. Also fragt man nach und denkt an Sachen herum, gibt Anregungen.

Es spricht Dir doch keiner ab, Deine Hunde zu lieben und das Beste für sie zu wollen?

Lukulla
11.10.2006, 01:27
Also eigentlich,nein ich bin geschockt über Eure Meinung!!!....,habe nur Vorwürfe bekommen,Schade!!!

Sehr schade!!!!!
Bin auch geschockt, soviel Ausrufezeichen für so wenig Text.

Noodie
11.10.2006, 09:27
Mein Gott, nun sei doch nicht so sarkastisch, Lukulla.

Inaktiver User
11.10.2006, 10:15
Ich wußte gleich, warum ich in diesem Strang keine Antwort gegeben habe (!!!!!!!!!!!!!!!) :freches grinsen:.

Ganz nebenbei bemerkt stelle ich fest, dass wir in unserem Haustierforum wieder einmal dahin abdriften, wo wir schon einmal waren. In dem Wettbewerb "Wer ist der beste Hundehalter?"

(Die logische Antwort lautet: Basine :krone auf: :smirksmile:)

Inaktiver User
11.10.2006, 10:24
Ich bin grundsätzlich gegen Kastration, sofern sie nicht aus medizinischen Gründen erfolgt und das dürfte selten der Fall sein. Bei Erziehungsproblemen hilft ganz einfach Erziehung!
Das ist prinzipiell richtig, allerdings hilft eine Kastration sehr wohl bei hormonbedingtem "Fehlverhalten", das durch bloße Erziehung eben nicht zu korrigieren ist. In manchen Fällen ist eben das auch "krankhaft"!

Ist Verhalten testosteronbedingt, wie es bei bestimmten Aggressionsformen der Fall ist, oder auch hier bei Papilions Hund möglich wäre, hilft eine Kastration sehr gut und (!) würde auch den Hund entspannen. Er steht ja ständig unter Stress!! Das bekommt man durch bloße Erziehung nicht in den Griff. Eine andere Methode wäre, ihn hormonell zu behandeln. Davon halte ich aber nicht viel.

LG
Bim

Inaktiver User
11.10.2006, 10:31
Mein Mann teilt
seine Meinung nicht und ist grundsätzlich dagegen
tja, Männer sind wohl grundsätzlich solidarisch, soll der Hund seiner Klöten beraubt werden. :freches grinsen:

@Papilion
hat der TA schon mal einen Hormoncheck gemacht? Ich meine damit den Testosteronspiegel und Schilddrüse?

ReezaJBar
15.10.2006, 00:42
Hallo papillion,
ich würde mal zum Rütter gehen, der bietet auch Einzelseminare für Problemhunde an. wwww.ruetter.info
Meiner Meinung nach der beste Hundetherapeut. Er kann Dir genau sagen, warum Dein Hund das tut und wie man das abstellt.

Liebe Grüße
Andrea

Lukulla
15.10.2006, 03:01
Mein Gott, nun sei doch nicht so sarkastisch, Lukulla.

Ich bin nur offen und naiv, liebe Noodie, und gebe damit zu verstehen, was ich von der Sache halte. :cool: Und ausserdem habe ich so einen schönen Feuerwehrvorschlag gemacht und keiner hat sich darum gekümmert :knatsch:


Ich wußte gleich, warum ich in diesem Strang keine Antwort gegeben habe

Ja, man muss immer abwägen, wer nun wirklich Hilfe bedarf und wer nicht. Gell. :lachen:

Tatra
15.10.2006, 09:58
Eine andere Methode wäre, ihn hormonell zu behandeln. Davon halte ich aber nicht viel.

LG
Bim

Ich auch nicht, man kann aber mit einer Hormonspritze sehr gut ausprobieren ob eine Kastration etwas hilft. Bessert die Hormonspritze das Verhalten nicht ist im allgemeinen auch die Kastration wirkungslos.

Tatra

Sun64
15.10.2006, 14:58
Hunde stehen bei uns an erster Stelle!!!!

Ich würde den Ansatz mal hier suchen und an die Aussage vom Tierarzt denken "Dominant"
Wie haltet ihr das den mit euren Hunden, auch Sofa ect. Essen von euch am Tisch?
Habe auch ne Dominante Zicke, die immer genau wissen muss wo sie in der Rangfolge ist, dann klappt das auch mit dem folgen.

LG Sun

ReginaM
15.10.2006, 17:21
Ich würde den Ansatz mal hier suchen und an die Aussage vom Tierarzt denken "Dominant"


Das war auch schon mein Gedanke, aber ich wurde in einem Nebenstrang darauf aufmerksam gemacht, dass "Dominanz" überholt ist!:smile:

Für mich ist sie das allerdings nicht, ich finde, im Gegenteil, dass die meisten Erziehungsprobleme ihre Ursache darin haben, dass der Hund seinen Platz im Rudel nicht kennt!

Mein jetziger Hund ist der erste, der aufs Sofa und auch ins Bett darf, ich konnte ihm einfach nicht wiederstehen.:smirksmile: Aber er darf es erst auf Kommando und hat auch auf Kommando beides wieder unverzüglich zu verlassen.

Inaktiver User
15.10.2006, 17:56
Hallo

Wenn dieser Hund 14 Monate alt ist -
kann es vielleicht sein, das er einfach nur seine Familie
sein Rudel vermisst?
Vielleicht ist er oder sie ein Sensibelchen?

Er könnte aber auch stur sein.
Also das er nicht weg wollte und nun Trotzreaktionen zeigt?

Unser Tierheimleiter erzählte mal von einem Hund der sehr
viel gebellt hat. Er war mit nichts zu beruhigen.
Er ging natürlich nicht an einen Tierheimbesucher, weil jeder
Mensch von seinem ununterbrochenen Gebell abgeschreckt war
Dieser Hund wurde dann auch öfters agressiv.
Er fing an zu beissen. Auch den Tierheimleiter, eigentlich seinen
Vertrauten.
Man lies ihn einschläfern und optuzieren (ich hoffe ich schreib
das Wort nun richtig..) - Er hatte einen Gehirntumor!
Dieser Tumor tat ihm so weh, das er desewegen immer seinen
Schmerz in Bellen und Agressivität kundtat. (Leider wusste das
zu Lebzeiten des Hundes niemand) Ist jetzt ein grasses
Beispiel entschuldigt, aber ich will damit andeuten, ob
er vielleicht doch irgendetwas hat, was ihm weh tut?

Vielleicht helfen bei deinem Hund Bachblüten?
Mach doch mal. Das wirkt bei Tieren auch ungemein.

Ich wünsch dir viel Glück und deinem Kleinen wünsch
ich innere Ruhe

L.G.

ReginaM
15.10.2006, 18:16
So, jetzt hab ich gefunden, wonach ich suchte. Mir hat vor vielen Jahren mal ein Jagdhundeausbilder etwas ähnliches erzählt, wie hier über das "Kontaktjaulen" steht ich hatte das nur nicht mehr so genau im Kopf. http://www.hundezeitung.de/hundekunde/lautsprache2.html

Auszug:
Wenn bei Wölfen 60 verschiedene Lautmerkmale gezählt wurden, so ist diese hohe Zahl bei Hunden scheinbar verkümmert. Das Kontaktheulen zum Beispiel. Aber nicht bei allen Hunden; die auf den Bauernhöfen lebenden Hunden mit aussenliegenden Lagern nehmen wie bei einem Rundumfunk Kontakt auf, wenn einer anschlägt. Es kommt noch vor, dass einige ursprüngliche Hunde den Mond anheulen, oder bei bestimmten künstlichen Frequenzen wie Sirenen oder Kirchglocken oder Musik in diese fremde Laute einfallen. Kommt auch ganz auf die Musik an, und das kann gut in ein Hörschmerzjaulen ausarten.

Noodie
15.10.2006, 21:27
Hoer ich hier oft bei den Strassenhunden.

Sun64
16.10.2006, 15:29
Das war auch schon mein Gedanke, aber ich wurde in einem Nebenstrang darauf aufmerksam gemacht, dass "Dominanz" überholt ist!:smile:

Für mich ist sie das allerdings nicht, ich finde, im Gegenteil, dass die meisten Erziehungsprobleme ihre Ursache darin haben, dass der Hund seinen Platz im Rudel nicht kennt!
.


Habe noch nicht die Zeit und bin noch nicht dazu gekommen mehr zu lesen :(
Bei meiner würde ich auch gerne die Zügel lockerer halten, aber das funzt nicht. Sie ist und muss die letzte hier im Rudel bleiben, sonst klappt hier nichts mehr :(
Lach und bei einem undomoinatem Hund hätte ich diese Probleme nicht ;)

LG Sun

Babeystar
31.01.2010, 15:47
sry wollte woanders reinschreiben hab es übersehen hehe