PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : E-Bike - soll ich oder soll ich nicht?



GuteLaune
08.05.2013, 20:49
Ich brauche mal Eure Einschätzung: Ich liebäugle seit längerem mit der Anschaffung eines E-Bikes.

Dafür spricht: Ich würde gerne öfter Radfahren aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen, aber der Gedanke an den langen, steilen Berg, den ich immer hoch muss, wenn ich nachhause will, schreckt mich manchmal ab. Vor allem dann, wenn ich weiß, dass ich einen langen Arbeitstag vor mir habe und abends k.o. bin.
Dagegen spricht: Die Dinger sind, wenn man was ordentliches will, ziemlich teuer.

Mich würde Eure Meinung interessieren - vor allem die derjenigen unter euch, die ein E-Bike besitzen: Fahrt ihr seitdem öfter mit dem Rad?

P.S.: Ein paar Testfahrten habe ich schon hinter mir - hat mir gut gefallen.
P.S.2: In meiner Freizeit fahre ich viel Rad und da macht es mir auch nichts aus, wenn ich am Ende rieche wie ein Iltis. Nur halt an einem Arbeitstag... meine Stadt besteht eigentlich nur aus Bergen :-(

Rotfuchs
08.05.2013, 21:05
Ich setze mich still an die Seite und warte ebenfalls interessiert auf Meinungen.

Ich würde gern wieder mehr Radfahren, bin aber konditionell aus verschiedenen Gründen recht schlapp und Steigungen verderben mir jeden Spaß.

Leider habe ich nur die Möglichkeit, mein Fahrrad sicher im Keller aufzubewahren. Ebenerdig würde es draußen (ungeschützt) stehen und dort über kurz oder lang gestohlen werden oder verrosten.

Heißt, ich muss es vor und nach jedem Einsatz eine Treppe hoch- oder runterschleppen. (siehe oben: Kraft und Kondition :unterwerf:)

Sind diese E-Bikes nicht irre schwer?

Inaktiver User
08.05.2013, 21:08
Ich setze mich still an die Seite und warte ebenfalls interessiert auf Meinungen.

Ich würde gern wieder mehr Radfahren, bin aber konditionell aus verschiedenen Gründen recht schlapp und Steigungen verderben mir jeden Spaß.


Ich schließe mich an!

Inaktiver User
08.05.2013, 21:32
Zwei Frauen aus meinem Bekanntenkreis haben es mit einem E-Bike versucht. Das Radfahren an sich ist gut, aber man kann es als Frau allein nicht die Kellertreppe runtertragen. Oder rauf.
Verdammt schwer, die Dinger.
Ideal wäre es in einer ebenerdigen Garage untergebracht.

Aber manchmal hat man auf längeren Ausflugtouren u.U. auch kleinere Treppen oder ähnliches zu überwinden.
Ohne Mann an der Seite würde ich das nicht wollen.

Rotfuchs
08.05.2013, 21:36
Das Radfahren an sich ist gut, aber man kann es als Frau allein nicht die Kellertreppe runtertragen. Oder rauf.


Das habe ich befürchtet. :knatsch:

Inaktiver User
08.05.2013, 21:39
Hier :yeah: - ich habe seit 3 Wochen eines!!

Ich habe 2 Jahre drüber nachgedacht, nachdem ich zunehmend in der schönsten Radfahrzeit - die ja leider auch Pollenflugzeit ist - mitten in Radtouren asthmatische Anfälle bekommen habe. Ich mochte schon gar nicht mehr losfahren, weil ich Schiss hatte, dass mir zwischendurch einfach die Puste ausgeht.

In der Zeit habe ich etliche Räder probegefahren, hatte auch so 2 - 3 in der engeren Auswahl: Naja, aber der Preis für ein Rad, das meinen Ansprüchen genügt, ist nicht ohne. Deshalb habe ich eine Entscheidung immer wieder verschoben, bis mich an einem verkaufsoffenen Sonntag in einem kleinen Kaff in der Umgebung "mein" Rad gefunden hat. Gleich gekauft und sofort damit nach Hause gefahren und seitdem sehr glücklich und viel mit dem Rad unterwegs. Meistens ohne Motorunterstützung. :freches grinsen:

Also ich besitze jetzt ein Kettler Traveller e-sport (kann leider keine Links per Ipad einstellen, da bin ich zu doof zu).

Mir war wichtig, dass der Akku unter dem Gepäckträger sitzt (damit ich den mit Gepäcktaschen zuhängen kann und nicht jeder sofort sieht, dass Omma ein E-Bike fährt *bingarnichteitel*). Wichtig war mir auch, dass der Motor nicht oder so gut wie nicht zu hören ist (ähnliche Gründe), die Akkulaufzeit groß genug ist (bei mir sind es bis zu 150 km, abhängig von der Fahrweise - welche Form der Unterstützung, welcher Gang eingelegt ist). Schick musste es in meinen Augen natürlich auch sein!

Nicht wichtig war mir eine Rücktrittsbremse, weil ich vorher auch schon ohne gefahren bin. Das ist jedoch evtl. für manch einen ein K.O.-Kriterium. Es gibt auch E-Bikes mit Rücktrittsbremse.

Mein Rad hat 4 Unterstützungsstufen: Eco, Tour, Sport, Turbo. Achja, und 'ne Schiebehilfe, falls ich das Rad mal den Deich hochhieven muss. Die Stufen kann man wunderbar mit dem Daumen hoch- und runterschalten, ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen. Es ist nicht viel schwerer als ein normales, neues Rad (würde mal behaupten, mein altes Hollandrad war deutlich schwerer).

Kann ich meine Begeisterung 'rüberbringen? Ich würde es nicht mehr missen wollen und bin in den letzten 3 Wochen mehr Rad gefahren als in den letzten 3 Jahren zusammen!

Ach so: Die Motorunterstützung ist nur da, wenn getreten wird. Sich wie auf einem Mofa ganz ohne Anstrengung nach Hause bringen lassen, ist nicht. Man kann sich jedoch den notwendigen "Rückenwind" einfach zuschalten und das Radfahren genießen. Mir macht es total Spaß und kann es jedem empfehlen!

Inaktiver User
08.05.2013, 22:06
Danke VictoriaSiempre!

Das liest sich gut. Mein Mann drängt schon länger, dass ich mit ihm fahre. Ich werde es wohl versuchen.

Inaktiver User
08.05.2013, 22:12
Liebe blue,

Du kannst in jedem Fahrradgeschäft Probefahren (in den guten auch mal längere Strecken), das würde ich unbedingt empfehlen. Einfach mal verschiedene Modelle ausprobieren, da gibt es schon deutliche Unterschiede. Bei manchen ist der Motor einfach sehr laut - möchte man das (also, ich nicht. Nicht nur - aber auch - aus Eitelkeit, sondern weil es einfach nervt)?

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Inaktiver User
08.05.2013, 22:24
Danke VictoriaSiempre!

Das liest sich gut. Mein Mann drängt schon länger, dass ich mit ihm fahre. Ich werde es wohl versuchen.

Ach ja: Dein Mann wird auch ein E-Bike haben wollen, weil es ihn nerven wird, dass Du ihm davonfährst :freches grinsen: Handelt gleich einen Rabatt für das zweite Rad aus....

HQking
09.05.2013, 00:57
Ich brauche mal Eure Einschätzung: Ich liebäugle seit längerem mit der Anschaffung eines E-Bikes.

Dafür spricht: Ich würde gerne öfter Radfahren aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen, aber der Gedanke an den langen, steilen Berg, den ich immer hoch muss, wenn ich nachhause will, schreckt mich manchmal ab. Vor allem dann, wenn ich weiß, dass ich einen langen Arbeitstag vor mir habe und abends k.o. bin.
Dagegen spricht: Die Dinger sind, wenn man was ordentliches will, ziemlich teuer.

bei langem steilen Berg wuerde ich einen Mittelmotor empfehlen wie von Bosch, die sind da wohl am staerksten, besten geeignet (hab selbst ein Pedelec, also Elektrofahrrad aber mit Bionix-Hinterradnabenmotor und der ist bei ganz steilen / andauernden Steigungen nicht so gut, d.h. er knickt irgendwann ein in der Leistung).
Bin selbst mal ein Pedelec Marke Bulls mit Bosch Mittelmotor von einem Bekannten probegefahren den Berg hoch, konnte jetzt nicht erkennen dass der sehr merklich besser ist wie mein Bionix-Hinterradantrieb, aber soll wohl und wird wohl so sein.
Bei eradhafen punkt de ist ein FAQ mit vielen gut und leicht zu verstehenden Erklaerungen dazu, ueber die verschiedenen Konzepte etc.
Ausserdem gibt es wohl bereits staerkere Motoren als die bislang erhaeltlichen ziemlich neu auf dem Markt (sollen wohl 400W oder 450W Elektromotoren sein anstelle der bislang ueblichen 250W Elektromotoren - hier wuerde ich mal jemand vom Fach / ebike Laden, abhaengig wo man halt wohnt... z.B. orangebc punkt com oder aehnlich e-Mobility Center oder Radfachhaendler konsultieren etc.).


Mich würde Eure Meinung interessieren - vor allem die derjenigen unter euch, die ein E-Bike besitzen: Fahrt ihr seitdem öfter mit dem Rad?
Nein :freches grinsen:, mein Pedelec (Elektrofahrrad mit Pedalen, 25km/h Limit - allerdings entdrosselt auf 40km/h... hab ich bislang noch nicht so oft benutzt denn die Mitfahrer/innen sind beleidigt wenn ich mit so einem "unfairen" Vorteilsgefaehrt mitfahre zu einer Tour).



P.S.: Ein paar Testfahrten habe ich schon hinter mir - hat mir gut gefallen.
P.S.2: In meiner Freizeit fahre ich viel Rad und da macht es mir auch nichts aus, wenn ich am Ende rieche wie ein Iltis. Nur halt an einem Arbeitstag... meine Stadt besteht eigentlich nur aus Bergen :-(
Alternative waere z.B. ein eBike. Ich hab so eins (also ohne Pedale und als "Mofa" angemeldet und mit Moped/Autofuehrerschein zu fahren, hat Mofakennzeichen und man muss Helm tragen und eigentlich auf der oeffentlichen Strasse fahren, d.h. man darf "eigentlich" damit nicht mehr auf Radwegen fahren...
Da gibt es viele Anbieter, z.B. elmoto :smirksmile:.... meins hab ich grad ausgeliehen an jemand, der hat so viel Spass damit dass ich es wohl nicht zurueckbekomme, erstmal (bis er wieder aufladen muss, ich hab das Ladegeraet bei mir zuhause :freches grinsen:).

Nochwas zum Gewicht.
Ein Pedelec (Elektrofahrrad) wiegt ca. 7kg mehr als eins ohne Elektroantrieb, zumindest ist das bei meinem so (meins wiegt also 23kg Gesamtgewicht. Ich kann es noch die Treppen rauf- und runtertragen. Wird aber nicht jeder Person leicht fallen. Man kann aber den Akku einfach abnehmen dann und seperat rauf-/runtertragen, dann ich vielleicht die Haelfte (kann jetzt auch mehr oder weniger sein, muesste man mal auf die Waage legen...) des Mehrgewichts schon mal weg.

Das ebike (sprich ohne Pedale zum Mittreten, dafuer aber echt "geiles" :freches grinsen: Bergauffahren ohne jede Anstrengung und faehrt 45km/h Spitze und wie erwaehnt mit Mofakennzeichen etc.) wiegt 47kg (meins jetzt), das geht nicht mehr irgendwo rauf-/runterzutragen, ist also deutlich unhandlicher als ein Pedelec (eins mit Pedalen zum Mittreten).

Happy ebiking/pedelecing :blume::freches grinsen:

Bagy
09.05.2013, 03:13
Ich habe mir vor einem Jahr ein Pedelek für relativ günstiges Geld gekauft.
Leider wurde das Teil jetzt zurück gerufen, weil es Mängel hat. Ich bekomme aber das Geld zurück.

Mein Mann und ich haben uns jetzt entschlossen das Geld zu investieren und "gescheite Räder" zu kaufen.
Wir waren bei einem Fachhändler und sind dort sehr gut beraten worden. Wenn dich die Marke für die wir uns letztlich entschieden haben interessiert gerne per PN. Ich weiß nicht ob ich das hier einfach schreiben kann.

Das Gute an der Pleite mit dem ersten Rad war die Tatsache,dass ich jetzt genau weiß was ich will und brauche.
Mein erstes Rad hatte einen Vorderradantrieb, das machte die Lenkung sehr schwergängig.
Das neue hat einen Mittelmotor, gut für den Schwerpunkt.

Es war ein Klapprad und hatte entsprechend kleine Räder, das war beim überfahren von Bordsteinkanten und ähnlichem sehr hart und bei meinem nicht geringen Gewicht bin ich dann lieber abgestiegen. Das neue hat 26er Räder, das bedeutet leider, daß wir einen Träger für die Anhängekupplung brauchen, leider noch ein Kostenfaktor.

Es hatte keine gefederte Gabel und keinen gefederten Sattel. Sehr harte Stöße bei Unebenheiten.Hat das neue jetzt.

Und vor allem hatte es keine Anfahrhilfe und Schiebeunterstützung.

Der Akku hat auch höhere Kapazität, das ist ganz sinnig, weil die Angaben zur Strecke die eine Akkuladung angeblich schafft sich meist auf normal gewichtige und ebene Strecken beziehen.

Also überleg dir vorher was dein Rad speziell für dich können soll.

Ansonsten ist das fahren mit einem E-bike traumhaft sogar mit meinem Pleiterad. Wie permanenter Rückenwind.
:freches grinsen:

Mocca
09.05.2013, 08:30
Für mich täte es schon ein Pedelec, E- Bike müsste es gar nicht sein...

Mich würde interessieren: Wie viel muss man investieren? Gibt es die Dinger womöglich schon gebraucht zu kaufen? Welche Marken sind empfehlenswert?

Ulina
09.05.2013, 09:22
Für mich täte es schon ein Pedelec, E- Bike müsste es gar nicht sein...

Mich würde interessieren: Wie viel muss man investieren? Gibt es die Dinger womöglich schon gebraucht zu kaufen? Welche Marken sind empfehlenswert?

Gebraucht würde ich ein Pedelec nicht kaufen, weil man nicht weiß wie weit der Akku noch in Ordnung ist, und ein neuer Akku ist sehr teuer.
Ich habe mein Pedelec im letzten Jahr bei Aldi gekauft für 699 Euro. Da ich nicht viel fahre reicht es aus, ist aber von der Verarbeitung nicht hochwertig. Wenn man darauf Wert legt, kann das Rad schon 2000 Euro kosten.

Um das Rad in den Keller zu tragen, kann man den Akku vorher herausnehmen, dann ist es nicht sehr viel schwerer als ein normales Rad.
Unterwegs Treppen steigen mit dem Rad ist schon sehr schwierig.

Inaktiver User
09.05.2013, 13:24
Ich würde vor dem Kauf u.a. bei Stiftung Warentest nachsehen. Es wurden nur 3 Marken als gut bewertet!!!:knatsch:
Bei den horrenden Preisen ärgert man sich sonst im nachhinein, wenn die ersten Macken auftauchen.
Unter 2000 Euro sind keine Guten zu haben.

GuteLaune
09.05.2013, 14:37
Das diese Fahrräder schwerer sind als welche ohne Motor, weiß ich. Auch, dass ich wohl gut 2000 Euro werde anlegen müssen. Mich beschäftigt eben einfach die Frage: Fahrt ihr öfter mit diesen Rädern als üblich? Oder andersrum: Ist so ein E-Bike (teilweise) ein Ersatz fürs Auto - auf den kurzen Strecken, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen....?

wildwusel
09.05.2013, 15:10
Sind diese E-Bikes nicht irre schwer?

Tragbar, aber es macht keinen Spaß. Den Akku mußt du sowieso irgendwohin zum Aufladen mitnehmen. Die Räder sind normalerweise nicht rostanfällig.

Ich habe für mich beschlossen, daß ein Pedelec für mich keinen Sinn hat:
- sehr teuer
- nicht viel schneller
- Rad recht schwer, (Problem beim nicht-unterstützten Fahren), oder noch teurer
- was mach ich mit dem Akku, wenn ich zum Shoppen in die Stadt gefahren bin?
- fragliche Wintertauglichkeit
- Sicherheitsbedenken
- ein schnelles E-Bike ist so teuer, dafür krieg ich ein "richtiges" Moped.

Allerdings habe ich auch keine Berge zu bewältigen, und der Wind ist selten wirklich boshaft. Wenn Steigungen oder Wind das wären, was mich vom Fahren abhielte, würde meine Bewertung wahrscheinlich anders ausfallen. Die Alternative wäre dann nicht ein Normalfahrrad, sondern ein Moped, dadurch ändert sich v.a. der Kostenteil der Kalkulation.

wildwusel
09.05.2013, 15:12
zum Einkaufen....?

Da wäre mir das Rad ein besserer Ersatz für das Auto, wenn es einen Anhänger hätte.

Inaktiver User
09.05.2013, 15:24
Tragbar, aber es macht keinen Spaß. Den Akku mußt du sowieso irgendwohin zum Aufladen mitnehmen.

Nicht unbedingt, kann man auch direkt am Rad aufladen - wenn man denn eine Steckdose verfügbar hat.



- was mach ich mit dem Akku, wenn ich zum Shoppen in die Stadt gefahren bin? ??

Einfach dranlassen? Die werden extra mit abziehbarem Schlüssel abgeschlossen, dann kann sie keiner "mal eben so" klauen.

GuteLaune
09.05.2013, 15:26
- ein schnelles E-Bike ist so teuer, dafür krieg ich ein "richtiges" Moped.

Allerdings habe ich auch keine Berge zu bewältigen, und der Wind ist selten wirklich boshaft. Wenn Steigungen oder Wind das wären, was mich vom Fahren abhielte, würde meine Bewertung wahrscheinlich anders ausfallen. Die Alternative wäre dann nicht ein Normalfahrrad, sondern ein Moped, dadurch ändert sich v.a. der Kostenteil der Kalkulation.

Wir haben einen Roller. Der war - gebraucht gekauft - in der Tat billiger als ein E-Bike und ich fahre vor allem im Sommer gerne damit. Keine Parkplatzprobleme, geringe Kosten...

Aber es geht mir halt auch darum, etwas Bewegung zu haben. Ich arbeite zur Zeit (viel) zu viel, komme kaum dazu, Sport zuu machen, wandern zu gehen usw.
Und da denke ich mir, jeden Tag zweimal 15 Minuten radeln sind besser als nix.... Wenn halt der Berg vor der Haustür nicht wäre. Da hab ich abends um neun oft keinen Bock mehr.

Elsa
09.05.2013, 20:09
Ich habe seit 5 Jahren ein Pedelec, ein Kalkhoff Agattu, mit dem ich mehrmals wöchentlich längere 50 bis 60 Kilometerstrecken fahre. Es hat zweieinhalbtausend Euro gekostet, das Fahren ist wie mit Rückenwind, und längere Steigungen und Gegenwind sind mit diesem Rad ein Vergnügen.
Gekauft habe ich es beim hiesigen Fahrradhändler, der es bei Kalkhoff bestellt hat und mir noch unentgeltlich unkaputtbare Mäntel auf die Reifen gezogen hat. Wenn mal was ist, habe ich nicht nur einen Ansprechpartner mit Fachkenntnissen vor Ort, sondern das Rad wird auch unentgeltlich gewartet; was beim Internet- oder Aldikauf nicht der Fall ist.
Das Rad ist erstklassig verarbeitet, gut gefedert und es macht großen Spaß, damit zu fahren; besonders beim Überholen an Steigungen, wenn andere im ersten oder zweiten Gang fast auf der Stelle treten und ich im sechsten Gang daran vorbeiziehe :cool:

GuteLaune
09.05.2013, 20:19
Elsa, das klingt doch super!
Internet, Aldi und Co. kämen für mich auch nicht in Frage. Wenn, würde ich zum gleichen Händler gehen, bei dem ich vor Jahren auch mein Trekkingrad gekauft habe, mit dem ich immer noch sehr zufrieden bin.

Samira334
18.05.2013, 18:24
Ich finde auch schwierig so etwas bei einem Discounter zu kaufen. Wir haben mal Klappräder bei einem Discounter gekauft und sie mit nach Schottland genommen, das ist nur zwei kurze Strecken lang gut gegangen :(

maryquitecontrary
22.05.2013, 21:15
Falls noch von Interesse: ich habe ein Pedelec (pro-connect v kalkhoff) weil ich in einer bergigen Gegend wohne. Ich liiiebe es! Einziger Nachteil: Kälte lähmt den Akku. Da man hier im Winter aber eh kaum fahren kann, macht das in meinem Fall nichts.

wildwusel
22.08.2013, 13:37
Einziger Nachteil: Kälte lähmt den Akku.

Mary, ich habe gerade den Thread wiedergefunden: Wie kalt ist Kälte? Also, kann man bei 0/-5/-10 Grad noch was erwarten, und was?

mainecoon2
23.08.2013, 10:50
Hallo Gute Laune,

mein Mann hat sich vor kurzem ein E-Bike gekauft. Er müsste dringend ein wenig Sport machen, hat zwar ein Mountainbike, aber mangels jeglicher Kondition ist er damit nicht gefahren.

Er hat das E-Bike jetzt seit 4 Woche und ist schlicht begeistert. Es ist schön für ihn, jetzt auch weitere Strecken mühelos bewältigen zu können und dennoch muss er ja auch treten und kann das Mass der Unterstützung ja selbst wählen. Er ist in den vier Wochen öfter gefahren als vorher in 15 Jahren.

Ich würde allerdings in jedem Fall zu einem guten Fachgeschäft raten und ausserdem davon abraten, ein vorhenades Rad "nachrüsten" zu lassen. Mein Mann hat beides getestet, weil der Fahrradhändler gerade einen Cruiser für jemand nachgerüstet hat (ein Cruiser war eigentlich sein Traum aber halt mit Akku). Er hat sich dann vollkommen überzeugt für das als "E-Bike geborene" Rad entschieden. Das sei ein grosser Unterschied im Fahrkomfort.

Also ich würde dir uneingeschränkt zuraten.
LG

ganda55
23.08.2013, 11:12
Es ist schön für ihn, jetzt auch weitere Strecken mühelos bewältigen zu können und dennoch muss er ja auch treten und kann das Mass der Unterstützung ja selbst wählen. Er ist in den vier Wochen öfter gefahren als vorher in 15 Jahren.
So ähnlich geht es einem Freundespaar von mir, das vorher eher unsportlich unterwegs war. Jetzt machen sie sogar Radl-Urlaube.
Inzwischen gibt's Ausflugswirtschaften, wo man für ein paar Cent den Akku auftanken kann.
Seit letztem Jahr hat die E-bikerei erheblich zugenommen. Ich sehe inzwischen mehr mit Motor als ohne (kommt mir so vor^^).

Das Auto wird es so ersetzen wie ein Roller - bei gutem Wetter und mit wenig Gepäck. Hier auf dem Land und im Winter bin ich immer auch aufs Auto angewiesen.

wildwusel
23.08.2013, 12:34
Seit letztem Jahr hat die E-bikerei erheblich zugenommen. Ich sehe inzwischen mehr mit Motor als ohne (kommt mir so vor^^)..

Ich überhole die jetzt regelmäßig auf dem Heimweg. Die meisten Leute sind aber "unverstärkt" unterwegs.

Kunigunde
23.08.2013, 12:55
um auf die Frage von diesem Strang zurückzukommen: Nein, du sollst nicht!

Auch auf die Gefahr, dass ich mich jetzt völlig unbeliebt mache, ich finde die Dinger schrecklich. Viel zu schnell unterwegs, lebensgefährlich! Die rasen um die Kurven wie die Verrückten. Und ich bezweifel, dass alle Fahrer/innen die Kontrolle behalten.

Wenn man sich allerdings aus gesundheitlichen Gründen sonst gar nicht bewegen würde, ist es OK. Aber sonst?

mainecoon2
23.08.2013, 13:13
Hallo Kunigunde,

meinst du vielleicht die tatsächlichen E-Bikes ? Ich glaube Gute Laune denke eher an ein Pedelec und die meisten Antworten beziehen sich auch darauf. Umgangssprachlich wird halt nicht so auf den Unterschied geachtet. E-Bikes fahren auch ohne Treten (also ähnlich wie Mopeds) und brauchen auch Helm und Nummernschild. Pedelecs fahren nur mit Tretunterstützung. Natürlich kann man auch mit einem Pedelec locker 25-30 km/h fahren, aber das mache ich mit meinem Mountainbike auch ohne Unterstützung - wenn es Strasse, Witterung und Verkehr zulassen.

E-Bikes ohne Tretunterstützung und mit Nummernschild sind bei uns total selten. Ich bin sehr viel unterwegs und habe noch keine 5 davon gesehen. Mit einem Pedelec fahren die meisten hier eher gemütlich so um die 20 km/h und werden von Leuten wie mir dann eher überholt als umgekehrt. Reine E-Bikes allerdings würde ich auch nicht befürworten.

LG

Kunigunde
23.08.2013, 13:29
oh, das kann natürlich sein, dass ich das nicht richtig auseinanderhalte. Aber auch die Pedelecs, also ohne Nummernschild, finde ich meist zu schnell. Ich fahre sehr viel Rad (zur Arbeit = ca 35 km pro Tag) und hab mich schon oft erschrocken, wenn gerade ältere Menschen, um die Kurven - bei uns am Deich reichlich vorhanden - gebrettert kommen.

GuteLaune
23.08.2013, 13:31
Ja klar, ich meine die Pedelecs. Aber die laufen halt allgemein auch unter dem Begriff E-Bike.
Und nein, Kunigunde, Ich rase nicht wie eine Verrückte und ich bin mir sicher, dass ich jederzeit die Kontrolle über das Rat hätte. Ich habe mehr als 45 Jahre Rad-Erfahrung, und mein Moped hatte ich bisher auch unter Kontrolle. Und das ist nochmal einen Tick schneller.
Mit geht es einfach darum, manchen täglichen Weg künftig nicht mehr mit dem Auto, sondern mit dem Rad zu machen - auch Wege, die ein bisschen beschwerlicher sind, weil es in unserer Stadt sehr, sehr viele steile Berge gibt,

Kunigunde
23.08.2013, 13:35
da ist der Unterschied, bei uns ist das Land flach wie `ne Flunder. Wahrscheinlich würd ich in den Bergen auch anders drüber denken :blumengabe:

BTW: Spaß mache es mit den Pedelecs ja - gefahren bin ich damit auch schon. Aber hier fürs Flachland finde ich sie trotzdem nicht gut :schild genau:

wildwusel
23.08.2013, 21:01
und hab mich schon oft erschrocken, wenn gerade ältere Menschen, um die Kurven - bei uns am Deich reichlich vorhanden - gebrettert kommen.

Was ich als Mit-Verkehrsteilnehmer an den Pedelecs irritierend finde, ist, daß sie sich im Zeitraffer bewegen. Mir ist nie aufgefallen, wie stark ich das Tempo eines Radfahrers, der geradewegs auf mich zukommt, an Haltung und Kurbeltempo abschätze, bis ein paar Mal Leute mit 12-km/h-Haltung und 25 km/h Tempo Hoppla-schon-da waren.

GuteLaune
23.08.2013, 21:14
da ist der Unterschied, bei uns ist das Land flach wie `ne Flunder. Wahrscheinlich würd ich in den Bergen auch anders drüber denken :blumengabe:

Naja, in den Bergen wohne ich nun nicht gerade. Eher Mittelgebirgsausläufer. Aber eben eine Stadt, in der die Läden, die Kneipen und mein Arbeitsplatz "unten" sind und mein Haus und das meiner Freunde "oben". Wohlgemerkt auf jeweil getrennten Hügeln. Sind zwar immer nur ca. 50 Höhenmeter. Aber es läppert sich zusammen....

Kraaf
30.01.2014, 17:17
Boah, nee, wir haben hier ja doch einen Strang zu ebikes und ich habe mir im Fahrzeug-Forum einen Ast gesucht. :erleuchtung:

Zuza.
30.01.2014, 17:22
Ja, der ist älter als das Fahrzeugforum. Aber es ist ein guter Anlass, ihn rüberzuschieben. ;-)

Festhalten!

Kraaf
30.01.2014, 18:05
Danke Zuza. :smile:

Ich mache jedenfalls jetzt auch auf e-Mobilität. Meine Art und Form von Trotz. :teufelchen:

Ich hatte einfach die Nase voll von Stau, Parkplatzsuche und Knöllchen. Die Autos bleiben jetzt nach Möglichkeit in der Garage und werden nur noch benutzt, wenn man sie auch wirklich wegen Fahrstrecke, Lademöglichkeit, aufgrund der Witterungsverhältnisse oder einem ganz gelegentlichen Geschwindigkeitsrausch braucht.

Ausserdem käst mich das politische Herumgeeiere an: an manchen Stellen der Stuttgarter City ist die verkehrsbedingte Feinstaubbelastung höher als in einer Kettenraucherhölle. Und trotzdem ändert sich auch unter einem grünen Oberbürgermeister mitsamt den Grünen als größter Gemeinderatsfraktion nicht wirklich etwas. Hier ein paar Meterchen Radweg, dort ein paar Meter Radweg und schon ist wieder Ende Gelände. Eine S-Bahn, die immer unpünktlicher und unzuverlässiger wird, dabei schon heute überfüllt ist und technisch kaum noch Ausbaumöglichkeiten hat. So wird das nie etwas mit einem wirklich neuen Mobilitätskonzept und einer menschenfreundlicheren Innenstadt.

Da braucht es radikalere Lösungen. Ich will Fahrradschnellwege und jede Menge Sonderspuren für e-Mobilität!

Und während ich darauf warte, fange ich selbst schon mal an. Vorerst ist es mal so etwas hier (http://www.der-revoluzzer.de/wp-content/uploads/2013/08/REVOLUZZER-Mozart-2.jpg) geworden.

Ein bürstenloser 48V, 500W Hinterradnabenmotor und natürlich mit Körbchen vorne und kleinem Hardcase hinten. Macht Spaß und kommt anscheinend auch cool rüber. Ich werde jedenfalls permanent, selbst an roten Ampeln, angequatscht: ist das wirklich elektrisch? Wie schnell, wie weit und überhaupt? :freches grinsen:

Inaktiver User
30.01.2014, 18:14
Naja, in den Bergen wohne ich nun nicht gerade. Eher Mittelgebirgsausläufer. Aber eben eine Stadt, in der die Läden, die Kneipen und mein Arbeitsplatz "unten" sind und mein Haus und das meiner Freunde "oben". Wohlgemerkt auf jeweil getrennten Hügeln. Sind zwar immer nur ca. 50 Höhenmeter. Aber es läppert sich zusammen....
So ähnlich ist es bei mir. Habe mir letztes Jahr ein Pedelec gekauft und bin den ganzen Sommer über täglich zur Arbeit geradelt und bin damit auf eine höhere Radelleistung gekommen als in den 10 Jahren zuvor. Was ich noch geiler fand als die Bewegung: Du bekommst den Kopf richtig frei und hast schon vor der Arbeit einen Ultrakurzurlaub. Ich bin schwer begeistert und warte sehnsüchtig auf den Beginn der Fahrradsaison.

wildwusel
30.01.2014, 21:18
Da braucht es radikalere Lösungen. Ich will Fahrradschnellwege und jede Menge Sonderspuren für e-Mobilität!

Keine hohen Kantsteine, Schneeberge, Müllberge und parkende Autos auf Radwegen, blendfreie Beleuchtung für alle und keine Rechtsabbieger rechts überholen müssen! (und ein Pony)


Und während ich darauf warte, fange ich selbst schon mal an. Vorerst ist es mal so etwas hier (http://www.der-revoluzzer.de/wp-content/uploads/2013/08/REVOLUZZER-Mozart-2.jpg) geworden.

Und, sind die Akkus wintertauglich? Ich denk ja immer noch, "Ein Mofa, das wär's" wenn mal wieder der Wind morgens und abends gegen mich ist...

Kraaf
31.01.2014, 09:35
Wirklich wintertaugliche Akkus müssen wohl erst noch erfunden und entwickelt werden. Egal, ob zu Hause oder im Büro, ich nehme den Akkusatz derzeit am Ziel immer mit ins Warme und setze ihn dann auch erst beim Starten wieder ein.

Das funktioniert ganz gut, aber natürlich ist der Winter nicht die Jahreszeit um Reichweitenrekorde aufzustellen.

GuteLaune
11.02.2014, 22:06
Wow! Mein alter Strang lebt noch!:kuss:

Kurzes Update: Ich besitze seit dem Herbst nun ein Pedelec - Kalkhoff Agattu. Und ich bin immer noch schwer begeistert. Wie schon erwähnt: Auf meinen täglichen Wegen gibt es etliche knackige Steigungen. Die fahr ich mit dem Rad so entspannt hoch, als wär's eine ebene Strecke.
Dieser Winter war ja kein wirklicher Winter. Ich konnte also auch im Dezember und Januar an vielen Tagen fahren. Ich hab dann einfach vor der Firma den Akku rausgenommen, im Büro geparkt und abends wieder eingesetzt.

Kraaf
10.03.2014, 09:32
Wow! Mein alter Strang lebt noch!:kuss:

Klar doch. Das ist schließlich ein Strang mit extremen Zukunftspotential. :freches grinsen:

War ich bisher bzgl. meinem ebike eigentlich eher nur neugierig und habe das Ding erst einmal eher als Spielzeug betrachtet, so hat es inzwischen meinen Pkw als ernsthafte Alternative als Alltagsverkehrsmittel ziemlich verdrängt. Das macht mich selbst ein wenig fassungslos. *g*

Inaktiver User
10.03.2014, 09:54
War ich bisher bzgl. meinem ebike eigentlich eher nur neugierig und habe das Ding erst einmal eher als Spielzeug betrachtet, so hat es inzwischen meinen Pkw als ernsthafte Alternative als Alltagsverkehrsmittel ziemlich verdrängt. Das macht mich selbst ein wenig fassungslos. *g*
Dito. Bin jetzt Besitzerin eines Maxi-Einkaufskorbes, damit ich meine Traglasten gut unterbekomme. Und gestern, bei dem Wetter ... traumhaft.

beanchen
11.03.2014, 15:49
Hallo,

ich habe den Strang auch gerade erst entdeckt. Selber fahre ich seit 3 Jahren mit dem E-Bike. Täglich zur Arbeit und zurück, sehr oft zum Einkaufen und einfach nur so. Seit 1 Jahr den "Stromer", ein schnelles E-bike. Ja, ich muss noch treten (das ist DIE Standardfrage). Und ich habe ein Nummernschild. Ich hatte die Hoffnung, dass die Autofahrer verstehen, dass ich nun auch in der Stadt auf die Straße gehöre (unsere Fahrradwege sind grottenschlecht). Aber nix da ... man wird angehupt und auch angemault ohne Ende. Fahre ich auf dem Radweg, so meckern die Radfahrer....Wie man es macht, man macht es verkehrt.
Aber mir ist das mittlerweile egal. Ich genieße das Rad. Mein Arbeitsweg dauert zeitlich nicht länger als mit dem Auto und was ich unter dem Strich, trotz der immensen Anschaffungskosten, einspare ist enorm. Der Wagen wird nur noch für den Großeinkauf genutzt. Somit ist das E-Bike eine wirkliche Auto-Alternative.

Und es macht enormen Spaß!.

LG Beanchen

wildwusel
11.03.2014, 16:16
Aber nix da ... man wird angehupt und auch angemault ohne Ende. Fahre ich auf dem Radweg, so meckern die Radfahrer....

Das ist einfach normal, wie naß werden wenn's regnet. Die Radwege sind nicht so gebaut, daß man sicher manövrieren oder ausweichen kann, von überholen ganz zu schweigen, wesegen jeder, der nicht mitschwimmt, die anderen belästigt und gefährdet. Die Autofahrer schaffen es schon bei normal schnell fahrenden Radfahrern nicht, einzuschätzen wann sie da sind, und Radfahrer auf der Straße können manche Autofahrer (inklusive Fahrlehrer) psychisch nicht verarbeiten.

ganda55
11.03.2014, 16:28
Ich würde auch gern mal stromunterstützt radeln.
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Gewicht eines E-Rads gemacht?
In einer Sendung kam mal, dass es viele unterschätzen und dann beim Halten nicht so recht klarkommen.

Inaktiver User
11.03.2014, 16:31
Ich würde auch gern mal stromunterstützt radeln.
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Gewicht eines E-Rads gemacht?
In einer Sendung kam mal, dass es viele unterschätzen und dann beim Halten nicht so recht klarkommen.
Ja, es ist verdammt schwer. Wenn du mit dem Rad hinfliegst, tut es weher als sonst. Ich fahre mit dem E-Rad vorsichtiger und auf überwiegend guten Wegen. Fürs Gelände ist es nix.

ganda55
11.03.2014, 16:34
Danke, segres. Dann muss ich mir das bei unserem Gelände schwer überlegen.

Inaktiver User
11.03.2014, 16:55
Danke, segres. Dann muss ich mir das bei unserem Gelände schwer überlegen.
Kannst du dir nicht ein Fahrrad leihen und das einfach mal testen?

ganda55
11.03.2014, 17:03
Kannst du dir nicht ein Fahrrad leihen und das einfach mal testen?
Hier nicht. Aber ich werde keins kaufen, ohne ausführlich mehrere Modelle zu testen.

Kraaf
11.03.2014, 17:07
Seit 1 Jahr den "Stromer", ein schnelles E-bike. Ja, ich muss noch treten (das ist DIE Standardfrage). Und ich habe ein Nummernschild. Ich hatte die Hoffnung, dass die Autofahrer verstehen, dass ich nun auch in der Stadt auf die Straße gehöre (unsere Fahrradwege sind grottenschlecht). Aber nix da ... man wird angehupt und auch angemault ohne Ende. Fahre ich auf dem Radweg, so meckern die Radfahrer....Wie man es macht, man macht es verkehrt.

Oh, ein Stromer? Chic! :smile:

Ich meine, es kräht meist kein Hahn danach, aber mit einem s-Pedelec müsstest du eigentlich sogar die Straße anstatt der Radwege benutzen. Es gibt wohl auch Untersuchungen, dass das selbst für ganz normale Radfahrer sogar deutlich sicherer ist.

Und die Autofahrer müssen sich schlichtweg daran gewöhnen, dass andere Verkehrsteilnehmer zwar langsamer sein mögen, aber dafür weder zum Stau noch zur Feinstaubbelastung und sonstigen Luftverschmutzung beitragen und ihnen noch nicht einmal den Parkplatz wegschnappen. Klingt doch gut. Über was meckern die also?

Zu dieser "Gewöhnung" gibt es übrigens eine internationale Aktionsform, die ich sehr schön finde. Sie nennt sich critical mass (http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Aktionsform%29) und dazu finden sich auch in vielen deutschen Städten einmal im Monat Radler mit und ohne e-bike-Antrieb zusammen, um im Pulk Präsenz zu zeigen und den eigenen Anspruch auf Teilhabe am Verkehrsraum demonstrativ geltend zu machen.

Hier in Stuttgart ist es etwa jeweils der erste Freitag eines Monats, angemeldet und polizeilich begleitet.

GuteLaune
11.03.2014, 18:55
Ich würde auch gern mal stromunterstützt radeln.
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Gewicht eines E-Rads gemacht?
In einer Sendung kam mal, dass es viele unterschätzen und dann beim Halten nicht so recht klarkommen.


Mein Pedelec ist deutlich schwerer als ein normales Fahrrad. Auch wenn man den Akku abnimmt, ist es m.E. problematisch, wenn man es eine Treppe hoch oder im Bahnhof durch die Unterführung tragen muss.
Ich habe mit meinem Rad auch noch keine Touren ins Gelände gemacht. Ich fahre damit zur Arbeit, zum Einkaufen (wenn es nicht gerade der große WE-Einkauf ist), abends in die Kneipe.
Aber genau dafür wollte ich es ja: für ein bisschen mehr Bewegung und weniger Auto im Alltag. Und dafür ist es, so meine bisherigen Erfahrungen, goldrichtig.

Auch ich kann dir nur empfehlen, dir mal so ein Rad zu leihen und es gründlich zu probieren - ob du damit so grundsätzlich zurecht kommst. Google mal nach Movelo. Die haben in ganz Deutschland Verleihstationen. In erster Linie gedacht für
Urlauber. Aber in meinem Eck kann man sich die Räder dort auch für Wochenend-Touren leihen.
Und dann würde ich in jedem Fall bei einem guten Fachhändler kaufen, niemals im Internet oder beim Discounter. Die Räder haben doch etwas mehr raffinierte Technik und brauchen Wartung. Außerdem sollte man sich gründlich über die unterschiedlichen Motorpositionen, Akku-Systeme usw. informieren. Ich war bei einem Fachhändler in meinem Wohnort und werde dort immer noch sehr gut betreut.

Inaktiver User
11.03.2014, 19:05
Ich war bei einem Fachhändler in meinem Wohnort und werde dort immer noch sehr gut betreut.
Dito. Und der hat mir mein Rad für ein Wochenende geliehen. Er hat es nicht zurückgekriegt.

GuteLaune
11.03.2014, 19:54
Dito. Und der hat mir mein Rad für ein Wochenende geliehen. Er hat es nicht zurückgekriegt.

:smile:

beanchen
12.03.2014, 14:47
Oh, ein Stromer? Chic! :smile:

Ich meine, es kräht meist kein Hahn danach, aber mit einem s-Pedelec müsstest du eigentlich sogar die Straße anstatt der Radwege benutzen. Es gibt wohl auch Untersuchungen, dass das selbst für ganz normale Radfahrer sogar deutlich sicherer ist.

Und die Autofahrer müssen sich schlichtweg daran gewöhnen, dass andere Verkehrsteilnehmer zwar langsamer sein mögen, aber dafür weder zum Stau noch zur Feinstaubbelastung und sonstigen Luftverschmutzung beitragen und ihnen noch nicht einmal den Parkplatz wegschnappen. Klingt doch gut. Über was meckern die also?

Zu dieser "Gewöhnung" gibt es übrigens eine internationale Aktionsform, die ich sehr schön finde. Sie nennt sich critical mass (http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Aktionsform%29) und dazu finden sich auch in vielen deutschen Städten einmal im Monat Radler mit und ohne e-bike-Antrieb zusammen, um im Pulk Präsenz zu zeigen und den eigenen Anspruch auf Teilhabe am Verkehrsraum demonstrativ geltend zu machen.

Hier in Stuttgart ist es etwa jeweils der erste Freitag eines Monats, angemeldet und polizeilich begleitet.

Richtig, ich muss eigentlich die Straße nutzen. Meist mache ich dies auch, nur bei unseren Hauptverkehrswegen mit 4-6 Spuren, auf denen sich die Autofahrer schon mit Freude auf die Autobahn vorbereiten, da nutze ich die Radwege. Aus Sicherheitsgründen. Sollte ich dafür dann ein Ordnungsgeld zahlen müssen, so ist das eben so. Ein kleiner Preis für meine körperliche Unversehrtheit.

Außerorts sind die Radwege ja meist mit einem Zusatzschild "Mofa" gekennzeichnet. Da darf ich dann auch rauf.

Solche von Dir beschriebenen Aktionen habe ich hier noch nicht mitbekommen. Es ist aber auch eine reine Arbeiterstadt, da kommen nicht so viele Interessent zusammen.

LG
Beanchen

BlueAngel79
25.06.2014, 10:35
Ich setze mich still an die Seite und warte ebenfalls interessiert auf Meinungen.

Ich würde gern wieder mehr Radfahren, bin aber konditionell aus verschiedenen Gründen recht schlapp und Steigungen verderben mir jeden Spaß.

Leider habe ich nur die Möglichkeit, mein Fahrrad sicher im Keller aufzubewahren. Ebenerdig würde es draußen (ungeschützt) stehen und dort über kurz oder lang gestohlen werden oder verrosten.

Heißt, ich muss es vor und nach jedem Einsatz eine Treppe hoch- oder runterschleppen. (siehe oben: Kraft und Kondition :unterwerf:)

Sind diese E-Bikes nicht irre schwer?


Ebenfalls