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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Private Zusatzversicherung



seisi
29.09.2006, 09:10
Hallo liebe Leute,
ich weiss nich ob es so ein ähnliches Thema hier schon gibt, wenn ja...... tuts mir sääääääähr leid.. aber ..hab im Moment wenig Zeit und brauch eure Hilfe.
Ich würde gerne für mich, 44 J, w, eine private Zusatzversicherung abschließen, die 2-Bett-zimmer im Krankenhaus mit CA-Behandlung, Heilpraktiker, Sehhilfe und Zahnersatz mit einschließt. Kennt jemand eine günstige Versicherung oder kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten???? :zahnschmerzen:
Tausend Dank für Eure Hilfe.... :kuss:

akademikerin
29.09.2006, 11:49
Hi,

du könntest mal nachsehen, ob deine GKV eine Kooperation mit einer privaten KV für solche Sachen hat. Meine hat z.B. mit der DKV ein Spezialabkommen, das solche Dinge "billiger" macht (immerhin knapp 20% weniger Monatsbeitrag). Dort gibt es Paketangebote, die liegen meist zwischen 50 und 100 Euro p.m.

A.

Inaktiver User
02.10.2006, 09:46
was mich in diesem zusammenhang noch interessieren würde:

darf man so viele zusatzversicherungen abschließen wie man will und zahlen die dann bei bedarf auch alle??

Inaktiver User
02.10.2006, 09:48
Hi,

du könntest mal nachsehen, ob deine GKV eine Kooperation mit einer privaten KV für solche Sachen hat. Meine hat z.B. mit der DKV ein Spezialabkommen, das solche Dinge "billiger" macht (immerhin knapp 20% weniger Monatsbeitrag). Dort gibt es Paketangebote, die liegen meist zwischen 50 und 100 Euro p.m.

A.

davon habe ich auch schon gehört, mir wurde aber abgeraten, da man sich dann bei dieser kooperation in eine abhängigkeit begibt.

ob dieser ratschlag so richtig war? keine ahnung... wer weiß da mehr???

akademikerin
02.10.2006, 10:01
Abhängig ja. Weil du den günstigen Tarif durch die Koppelung dieser PKV mit deiner GKV hast. WEnn du die GKV wechselst, dann ändert sich der Tarif bei der PKV und wird teurer.

Und absichern kannst du nur EINMAL bzw. zusätzlich nur Lücken. D.h. EINMAL Zahnversicherung ...

scorpion69
03.10.2006, 21:15
Ich weis nicht wer diesen Blödsinn von 20 % erfunden hat es gibt in den Kooperationen von GKV und PKV verschiedene Tarife die so sonst nicht angeboten werden bei gleichen Tarifen sind es normaler weise so um die 5 % das heist bei einem Beitrag von angenommenen 40 € gerade mal 2 € dafür kannst Du unter umständen bei einem GKV Wechsel deinen Zusatz Tarif nicht in eine Einzelversicherung umwandeln mußt also neu abschliesen bis dahin bist Du vielleicht um ein paar Jahre älter also teurer oder gesundheitlich angeschlagen und bekommst nichts neues. Ich würde mir wenn einen Kooperationsvertrag dann einen suchen welcher auch normal angeboten wird oder gleich einzeln abschliesen.

Inaktiver User
04.10.2006, 21:11
Ich weis nicht wer diesen Blödsinn von 20 % erfunden hat es gibt in den Kooperationen von GKV und PKV verschiedene Tarife die so sonst nicht angeboten werden bei gleichen Tarifen sind es normaler weise so um die 5 % das heist bei einem Beitrag von angenommenen 40 € gerade mal 2 € dafür kannst Du unter umständen bei einem GKV Wechsel deinen Zusatz Tarif nicht in eine Einzelversicherung umwandeln mußt also neu abschliesen bis dahin bist Du vielleicht um ein paar Jahre älter also teurer oder gesundheitlich angeschlagen und bekommst nichts neues. Ich würde mir wenn einen Kooperationsvertrag dann einen suchen welcher auch normal angeboten wird oder gleich einzeln abschliesen.

Das mit der Interpunktion versuchen wir nochmal, dann versteht man es auch beim ersten Mal durchlesen *lach*

Grundsätzlich ist es auch nach meinem Dafürhalten empfehlenswert, gerade bei der Krankenzusatzversicherung unabhängig zu bleiben. Bei dem, was derzeit in der gesetzlichen Krankenversicherung los ist (meine das Hin- und Her der Politik) ist es nicht besonders ratsam, sich per Zusatzvertrag an eine gesetzliche Kasse "knebeln" zu lassen.

Abgesehen ist es gar nicht sicher, daß man durch diese Kooperationen einen finanziellen Vorteil hat. Die Anbieter von Zusatzversicherungen sind nämlich unterschiedlich teuer. Hat nun die aktuelle Krankenkasse eine Kooperation mit einem besonders teueren privaten Versicherer, dann bringen die 5% Kooperationsnachlass überhaupt nichts. Der Versicherungsschutz ist dann immer noch teuerer als wenn man in privat bei einem günstigen Versicherer abschließt und damit die Unabhängigkeit behält.

Einen schönen Abend wünscht...

justii

akademikerin
05.10.2006, 16:21
Ich habe mir für eine genaue Definition von Leistungen (einzeln aufgelistet) Angebote machen lassen von privaten Versicherungen. Und das Angebot einer privaten war wegen der Kooperation tatsächlich 23,5% billiger als ohne die GKV. Den Vertrag könnte ich auch mitnehmen, wenn ich die GKV wechseln würde, wenn auch mit einem kleinen Aufschlag, der aber nicht die 23,5% ausmacht, sondern je nachdem, wie lange ich ohne Ansprüche an die PKV gebunden war, weniger hoch wäre.

Inaktiver User
05.10.2006, 17:05
Ich habe mir für eine genaue Definition von Leistungen (einzeln aufgelistet) Angebote machen lassen von privaten Versicherungen. Und das Angebot einer privaten war wegen der Kooperation tatsächlich 23,5% billiger als ohne die GKV.

Kannst Du mir in einer PN die beiden Partner nennen?
Wurde evtl. in einem Angebot ohne und im anderen mit Risikozuschlägen gerechnet (evtl. wegen vorhandener Brille oder aufgrund eines oder mehrerer fehlender Zähne)?. So einfach im Raume regt dieser Beitragsvorteil mein in über 15 Jahren Facherfahrung angespitztes Mißtrauen an *lächel*

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
06.10.2006, 14:43
@ Akademikerin:

Würde mich auch mal interessieren ... diese Kombination GKV+PKV - Zusatz.

Du sagst ferner, du hättest dir von verschiedenen PKVen Angebote mit Hilfe eines von dir klar vordefinierten Leistungskatalogs erstellen lassen ....

Hm... hab mich gerade mal eben mit meinem PKV-Menschen hier im Büro unterhalten und mir daraufhin interessehalber mal wieder einen PKV-Zusatzvergleich des nicht ganz unbekannten Softwarehauses " Morgen & Morgen " in dem auch Kombi-Angebote der GKV enthalten sind, zeigen lassen.

Vorgaben waren:

Ergänzungstarif zur GKV (also überwiegend Gesundheitsreformen-Lückenfüller)
Krankenhaus 2 Bettzimmer/Chefarztbehandlung
Zahnergänzungstarife ( Zahnersatz, Inlays, Implantate, Kronen, Brücken, etc )

Fazit: ich habe mit Ausnahme der Vorgabe 2-Bettzimmer/Chefarzt ( und selbst da gibts noch Unterschiede GOÄ - mäßig )
keinerlei leistungsmäßig 100%ige Übereinstimmung, in den Erstattungsbereichen
Ergänzung zur GKV - also "Gesundheitsreformen - Lückenfüller" und Zahnleistungen gefunden.

Jedes Tarifwerk jedes Versicherers unterscheidet sich hinsichtlich des Leistungsumfangs vom anderen.
Manchmal gravierend, manchmal weniger gravierend.

Ein Vergleich unter gleichen Voraussetzungen oder Vorgaben ist somit m. E. nur stark eingeschränkt möglich.
Allenfalls wie bereits oben erwähnt...im Stationärbereich - allerdings gibts auch hier , wie bereits erwähnt, Unterschiede
( GOÄ )

In allen anderen Bereichen sind die tariflichen Unterschiede einfach zu vielfältig um sie auf einen gemeinsamen Nenner bringen zu können.

Zum Thema Beiträge....

Rechne ich eine 40 jährige Frau unter den o.g. Vorgaben, dann sieht dieser Marktvergleich aus wie folgt:

SDK ca. 41 € bis 56 € je nach Tarifwerk, gefolgt von Conti 47 €, gefolgt von AOK Rheinland ca 49 € bis 68 € je nach Tarifwerk .....usw. bis hin zur Württembergischen ca. 114 €
Die DKV die du oben mal erwähnt hast, läge zwischen 72 und 87 € je nach Tarifwerk.

Alles unter den gleichen Grund-Vorgaben die ich oben beschrieben habe.

Die teils gravierenden Beitragsunterschiede resultieren überwiegend aus dem Leistungsumfang der einzelnen Tarifwerke.

Der eine Tarif leistet mehr bei Zahn, der andere bei alternativen Heilmethoden, wieder ein andererer beinhaltet Auslandsreisen, hohe Brillenleistungen, weniger hohe Brillenleistungen, etc.etc.

Selbst wenn es uns gelänge neben den Stationärleistungen noch die Zahnleistungen, sagen wir mal z.B. 50 % für Zahnersatz, auf Linie zu bringen, würde der Vergleich immer noch hinken, da auch im Bereich Zahn selbst bei gleichen Vorgaben, unterschiedliche tarifliche Leistungsansprüche bei den einzelnen Versicherern rauskämen.

Von den zusätzlichen tarifinternen Feinheiten, ich denke da z.B. mal an die unterschiedlichen Auffassungen zu alternativen Heilmethoden, etc. die auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich sind, will ich gar nicht erst anfangen.

Habs auch gleich wieder abgeschaltet :) das Programm.

In diesem Sinne
Austernschluerfer

scorpion69
06.10.2006, 18:42
Wenn schon Vergleich dann bitte im stationären Bereich auch die GOÄ kontrolieren denn ob 2,3 oder 3,5 oder darüber hinaus ist extrem wichtig es soll auch Leute geben die z.B. in der Schweiz Urlaub machen. Auserdem den Verweis auf die diverenz Kosten zwischen der Grundversorgung und der Wahlklinik vielleicht sollte man sich doch auf einen großen Partner verlassen bei einem Billig Produkt fällt man so leicht auf die Nase.

Inaktiver User
09.10.2006, 14:36
Wichtiger als ein großer Partner...wer auch immer das sein soll...ist ein kundenfreundliches Tarifwerk mit klar definierten Bedingungen.

Dann klappts auch mit der Zusatz :)

Austernschluerfer

Inaktiver User
09.10.2006, 18:02
Hallo Austernschlürfer.

Ja, stimme Dir voll und ganz zu.
Dafür, daß der scorpion69 angeblich schon 24 Jahre in Sachen Versicherungen tätig ist, gibt er seltsame Ratschläge :-)

Diese großen Gesellschaften sind vornehmlich die, die man dann abends im Verbraucher-Fernsehen sieht, weil sie die Leistung verweigern (schlechte Bedingungen) und die Medien die einzige Möglichkeit für betroffene Kunden sind sich zu wehren und vielleicht doch noch an eine Leistung zu kommen...

Schönen Nachmittag.

justii
PS: Leider habe ich auch die GKV + KZV Kombination noch nicht benannt bekommen. So wird diese 20% Aussage wohl im Dunkel bleiben... Schade, hätte mich sehr interessiert.

Inaktiver User
10.10.2006, 10:15
Tja...Justii, schnell plappert man halt atemlos was vor sich hin :) manchmal mit, manchmal ohne jeglichen Substanzwert, manchmal allein des Plapperns willen :) wie mir scheint.


In diesem Sinne
Der Austernschluerfer

scorpion69
13.10.2006, 15:39
Vielleicht haben manche hier noch nicht erkannt das ein kleiner Unterschied zwischen Praxis und Theorie ist. Vielleicht sollten hier manche einmal die einschlägigen Statistiken über Leistung anschauen. Prozentuale Ablehnungen bzw Schwierigkeiten bei Leistungsfällen, wenn Ihr immer über Problemfälle lest habt Ihr Euch auch schon mal für die Hintergründe interessiert ??
Ich habe schon Verrechnungsschecks in den Ordnern der Kunden gefunden. Aber die Versicherungen zahlen ja nicht. Immer wird der Preis verglichen vermutlich kaufen einige hier Ihre Brötchen zum Frühstück bei Aldi und wundern sich warum diese nicht knusprig sind. Sorry mußte dieses los werden.

Inaktiver User
13.10.2006, 16:01
Ja des Kunden Ordner ist manchmal ein wahres Schatzkästlein :) da findet man so Einiges ...

scorpion69
13.10.2006, 16:54
Ja da wird man schon öfter überrascht und ich habe festgestellt daß in über 70 % der Fälle die Schuld beim Kunden liegt. Keine Rechnungen eingereicht obwohl schon mehrfach moniert etc.

Inaktiver User
13.10.2006, 17:01
Ist doch optimal wenn sie ihre Rechnungen nicht einreichen :) dann gibts wenigstens keine Beitragsanpassungen :)

Inaktiver User
14.10.2006, 23:05
Vielleicht haben manche hier noch nicht erkannt das ein kleiner Unterschied zwischen Praxis und Theorie ist. Vielleicht sollten hier manche einmal die einschlägigen Statistiken über Leistung anschauen. Prozentuale Ablehnungen bzw Schwierigkeiten bei Leistungsfällen, wenn Ihr immer über Problemfälle lest habt Ihr Euch auch schon mal für die Hintergründe interessiert ??
Ich habe schon Verrechnungsschecks in den Ordnern der Kunden gefunden. Aber die Versicherungen zahlen ja nicht. Immer wird der Preis verglichen vermutlich kaufen einige hier Ihre Brötchen zum Frühstück bei Aldi und wundern sich warum diese nicht knusprig sind. Sorry mußte dieses los werden.


Also wenn ich mir die Beschwerdequoten der Krankenversicherungen ansehe (http://www.bafin.de/statistik/va_2005_k.pdf), dann ergibt sich hier ein ganz eigenes Bild.

Es stellt sich die Frage, ob Kunden die Unterlagen zur Abrechnung nicht einreichen, nicht zuvor schlecht beraten wurden und deshalb von der Sache überfordert sind oder...

ob Kunden, die Verrechnungsschecks in Ihren Unterlagen abheften anstatt diese auf Ihrer Bank einzureichen nicht grundsätzlich Hilfe zur Selbsthilfe benötigen. Wenn ich jedoch von einer Gesellschaft den Bescheid über eine Schadensregelung bekomme, dann rufe ich den Kunden an und Frage ob er die Zahlung/den Scheck schon erhalten hat. Er fühlt sich dadurch gut aufgehoben, Fragen können geklärt werden, der Kunde ist zufrieden . Kann es einen angenehmeres Gespräch als mit einem zufriedenen Kunden geben?

Meiner Meinung nach kann und darf es bei einem guten und verantwortungsvollen Betreuer normalerweise nicht passieren, daß a) Unterlagen nicht eingereicht werden oder b) Schecks nicht als solche erkannt sondern abgeheftet werden...

In der Regel ist nach meiner Meinung i.d. Regel nicht der Kunde schuld sondern entweder ist der Vermittler/Betreuer nicht mehr vorhanden oder der Betreuer ist ganz einfach schlecht. Am einfachsten ist es natürlich, dem Unkundigen die Schuld zuzuschieben...

Schöne Grüße

justii