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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dossier: Teilen Sie sich die Erziehungsarbeit?



BRIGITTE Community-Team
27.09.2006, 19:00
Liebe Leser/innen,

in der aktuellen BRIGITTE (http://www.brigitte.de/service/heft/index.html)finden Sie ein Dossier zum Thema "Väter und Job" - unter anderem lesen Sie dort vier interessante Geschichten von Männern, die sich die Erziehungsarbeit redlich mit ihren Frauen teilen - und es nicht bereuen.

Wie ist das bei Ihnen? Viel Spaß beim Diskutieren wünscht

Ihre Redaktion Brigitte.de

P.S.: Mehr zum Thema lasen Sie auch hier (http://www.brigitte.de/frau/familie/dossier_maenner/).

Inaktiver User
01.10.2006, 23:06
Mein Mann hat sich von uns getrennt, als das dritte Kind noch nicht geboren war. Mittlerweile ist sie 7 1/2 Jahre alt. Als Grund nannte er : es sei ihm zu anstrengend mit drei Kindern.

Ich wünschte mir, er würde seine Kinder als Bereicherung sehen.

Inaktiver User
08.10.2006, 13:11
Ich bin seit 22 Jahren verheiratet, den größten Teil der Erziehungsarbeit habe ich geleistet! Trotzdem war und ist mein Mann ein wichtiger Teil im Leben der Kinder.

LG von der miss

Anitra
08.10.2006, 16:27
Mein Mann übernahm bei unserem mittlerweile erwachsenen Sohn (unserem einzigen Kind) im Baby-und Kleinkindalter den größeren Anteil an der Betreuung und Erziehung (er war damals noch Student), später teilten wir uns diese Arbeit redlich. Ich hatte im Schnitt wahrscheinlich immer nur 50 Prozent Anteil an allen entsprechenden Aufgaben. Er hätte es sich - wie er selbst sagt - niemals anders vorstellen können.

Swim
09.10.2006, 14:50
Wir haben uns nach den ersten 9 Monaten (da war ich daheim wegen dem Stillen) die Erziehungsarbeit geteilt und das ist noch immer so (unser Kind ist nun bereits 9 Jahre alt). Wir arbeiten beide Teilzeit, wobei mein Mann mittlerweile weniger als ich arbeitet und dafür fast alles im Haushalt macht, was ich sehr genieße.
Natürlich hat jeder von uns seine Schwerpunkte, auf Elternabende gehe z.B. ich vorwiegend, dafür übernimmt er den Bringdienst zum Sport...
Es gibt sie also vereinzelt schon, die Männer, die wirklich gleichberechtigt auch bezüglich der "Pflichten" im Alltag vorhanden sind.

Inaktiver User
11.10.2006, 22:21
Nach der Geburt unserer 2.Tochter hat mein Mann 1986/87 als einer der ersten Väter in D ca. 1 Jahr Erziehungsurlaub gemacht. War sogar in der *Eltern*:smirksmile:
Ich habe da Teilzeit in Schichtdienst gearbeitet. Ging wunderbar.
Da unsere Kinder schnell hintereinander geboren wurden, war es für mich die ideale Lösung, um nicht ganz in der zuhause zu versumpfen.
Für meinen Mann war das Jahr Pause beruflich ganz klar ein *Karriereknick*. Das hat er in den folgenden Jahren deutlich gemerkt.
Auch danach haben wir uns die Erziehungsarbeit geteilt.
Unsere Töchter haben davon sehr profitiert.
Er hat die Windeln gewechselt, ging mit ihnen zum *Miniclub*, fuhr/fährt später mit ihnen zum Surfen und Skifahren.
Die Mädels Können nen Autoreifen wechseln (ich nicht:peinlich: ), und haben ihre alte Kiste übern TÜV gebracht, genauso gut, wie sie das Mittagessen kochen. (Wenn sie wollen:kuss: )
Sie haben unterschiedliche Perspektiven kennengelernt und von unterschiedlichen Interessen ihrer Eltern profitiert.
Glück war/ist, dass wir uns im großen Ganzen meist einig waren/sind.
Manchmal legen die Mädels sogar Wert auf unserer Beider Meinung. Und finden es rückblickend noch toll, dass sie so aufgewachsen sind.
Ein gaaanz anderes Thema wäre allerdings*teilen Sie sich die Hausarbeit....:knatsch:

tiffany

vonHohenfels
22.11.2013, 23:28
Oh ja wir teilen, ich versuche mit konsequenter aber liebevoller Erziehung unser recht wildes Kind in geregelte Bahnen zu leiten und mein Partner macht alles mit wenigen Sätzen und Geschrei zu nichte.

malisan
05.12.2013, 13:34
Ja, wir versuchen uns die Arbeit zu teilen, und es klappt da ganz gut. Mein Partner ist eher der Ruhige, und ich im gegenteil wild. Er lässt sich kaum aus der Ruhe bringen, hat ein wenig besseren draht zu den kleinen.