PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : älteren Hund stubenrein bekommen?



Inaktiver User
22.09.2006, 13:09
Hallo zusammen,

ich habe für 2 Wochen den Hund meiner Eltern zu Besuch. Er ist 8 Jahre und seit ca. 7 Jahren bei meinen Eltern. Leider ist er nicht stubenrein, er pinkelt immer mal wieder in dei Wohnung auch gerne, wenn ich zu Hause bin und auf der Terrasse sitze :knatsch:
Ich habe selbst auch einen Hund 2,5 jahre und seit 1,5 Jahren bei mir. Er ist stubenrein und ich denke, dass die beiden sich eigentlich gut verstehen.

Jetzt weiß ich nicht, ob er in meiner Wohnung markiert? Allerdings pinkelt er auch in die Wohnung meiner Eltern.

Habt ihr Tipps für mich was ich machen kann, damit er mir in den 2 Wochen nicht die Bude vollpinkelt. Er ist erst eine Nacht da un hat schon 3 Pfützen gemacht :knatsch:

Und wir fühlt sich mein Hund dabei, wenn er in einer von einem anderen Hund markierten Wohnung lebt. Ich hoffe nicht, dass er dann auch damit anfängt. :unterwerf:

Ach so mein Hund ist kastriert, der meiner Eltern nicht, weiß nicht, ob das von Bedeutung ist.

VG
Kebmo

Horus
22.09.2006, 13:13
Das nützt dir jetzt für die zwei Wochen ganz kronkret nichts (und wenns etwas hart klingt, dann entschuldige bitte) - aber ich würde deinen Eltern mal die Leviten lesen, dass sie das Problem der Nicht-Stubenreinheit ihres Hundes in all den Jahren offenbar nicht ernsthaft angegangen sind.

Inaktiver User
22.09.2006, 13:34
Das nützt dir jetzt für die zwei Wochen ganz kronkret nichts (und wenns etwas hart klingt, dann entschuldige bitte) - aber ich würde deinen Eltern mal die Leviten lesen, dass sie das Problem der Nicht-Stubenreinheit ihres Hundes in all den Jahren offenbar nicht ernsthaft angegangen sind.

ja ja wem sagst du das ... ich rede seit jahren an sie ran...er ist ja auch nciht erzogen und er hat kaum auslauf, kommt nur bei mir von der leine. ich glaube das ist wohl eine art protestpinkeln. habe das mal wo aufgeschnappt, kann mir aber darunter nicht so viel vorstellen....

Horus
22.09.2006, 13:46
Nun - der Hund ist vermutlich, bei diesen Haltungsbedingungen, a) kreuzunglücklich (deshalb kanns sehr wohl ein Protestpinkeln sein) und b) in der Tat absolut schlecht erzogen.
Ich finde es toll von dir, dass du dich bereit erklärst, über die Ferien deiner Eltern auf das Tier aufzupassen. Aber auf der anderen Seite sehe ich absolut nicht ein, weshalb du in den zwei Wochen alles nachholen solltest (was eh nicht möglich nicht), was die eigentlichen Halter über Jahre hinweg verpasst haben. Das wär ja nun äusserst bequem für sie, wenn sie einen stubenreinen Hund von dir zurückerhalten würden, oder?

Tut mir Leid, einen konkreten Tipp habe ich wirklich nicht, da müssen die Hundefachfrauen hier im Forum ran. Mich regt es nur ziemlich auf, wie einfach es sich manche Halter machen. Wer darunter leidet, ist das Tier (und diejenigen, die die Ferienvertretung der Halter übernehmen).

Ganz ehrlich - ich würd die Ferienbetreuung des Hundes künfitig konsequent an die Bedingung der Stubenreinheit knüpfen. Ist der Hund nicht stubenrein, nimmst du ihn nicht mehr. Punkt.
Vielleicht bewirkt diese Drohung ja, dass deine Eltern an der Haltung ihres Hundes etwas ändern.

Inaktiver User
22.09.2006, 13:48
hm...zuerst dachte ich, er ist ein eher selbstbewusster Rüde, der Markierungsverhalten zeigt, dann könnte man ihn evtl. kastrieren lassen oder mit weiblichen Hormonen behandeln.

Aber so wie sich das anhört....hat er nicht gelernt stubenrein zu sein? Dann könnte man das nachholen wie bei einem Welpen, dauert allerdings viiiiel länger, da ihm ja erst die Unsauberkeit ab- und dann die Sauberkeit antrainiert werden muss.

Liegt die Pinkelei aber generell an Haltungsfehlern :knatsch:...guter Rat teuer, Eltern lassen sich nichts sagen, nicht? :smirksmile:

Am Ende spielen alle Faktoren eine Rolle: selbstbewusster Rüde, der nicht gelernt hat stubenrein zu sein und "falsch" gehalten wird.

Ich glaube, da liegt noch mehr im Argen, als dass er in die Wohnung pinkelt??

LG
Bim

Inaktiver User
22.09.2006, 13:58
Ich glaube, da liegt noch mehr im Argen, als dass er in die Wohnung pinkelt??


ja ihr habt beide recht. und leider lassen sie sich ncihts sagen....und ich merke auch wie gestresst ich durch diesen hund bin.

habt ihr verhaltensanweisungen für mich.

im moment zeige ich auf die pfütze udn sage mit strengem ton : hey was soll das. dann zieht er den schwanz ein und verschwindet. mehr kann ich wahrscheinlich gar nciht machen, oder. dummerweise verschwindet meiner dann auch, der bezieht das auch auf sich.

und ja ich denke, das werde ich für das nächste mal zur bedingung machen. aber die kommentare kenne ich jetzt schon: bei uns macht er das ja nur ab und zu und so schlimm ist das nicht :unterwerf: und: dann lass ihn halt nciht von der leine, wenn er nicht hört. :knatsch:

ich lass ihn mit der schleppleine laufen und er bekommt viel auslauf. vielleicht legt sich der protest, wenn ich und mein hund sich mit ihm beschäftigen. mag halt auch nicht das arme tier jetzt noch mehr verunsichern....aber ja ihr habt wohl recht, das dauert länger als 2 wochen, da habe ich mir was vorgemacht...

Inaktiver User
22.09.2006, 18:29
Ich habe keinen Tipp für dich, kenn das Problem leider auch......

Wenn Lumpi zu Besuch ist (der Rauhaardackel meiner Schwiegereltern) markiert dieser Affe erst mal meine ganze Bude.... so richtig schön die Ecken und sehr beliebt sind auch die Füsse von Holzmöbel und diverse Pflanzen.......

Grumpf.......

Dein Problem kriegst du wohl nicht in 2 Wochen in den Griff, zu mal er ja auch bei deinen Eltern munter weiterpinkeln darf.

Wenn es ein Protest wäre, weil er sich alleine gelassen fühlt okay....

Aber so......

Bleibt mir nix anderes als dir zu wünschen, dass 2 Wochen schnell vergehen....

Grüße Peppi

Inaktiver User
22.09.2006, 18:41
liebe Kebmo,

also was Wichtiges ist, dass du den Hund natürlich maßregelen darfst, aber eben nur, wenn du ihn inflagranti erwischst, sonst hat diese Art der "Maßregelung" überhaupt keinen Einfluss auf sein Gepinkel. Er wird es eher als Ablehnung wegen irgendwas verstehen, aber nicht auf die Pfütze beziehen.

Normalerweise würde ich so vorgehen:

Die Pfütze reinigen, wenn der Hund nicht anwesend ist, dem Hund keine Beachtung schenken, wenn er irgendwo eine Pfüzte hinterlassen hat, sodass er nicht mal ansatzweise irgendwelche Aufmerksamkeit deshalb erhalten kann. Pinkelt er öfter an die gleiche Stelle? Dann kannst du sie ihm verleiden (aversive Konditionierung), in dem du ihn dort inflagranti (!) mit Wasser bespritzt oder unauffällig eine Schütteldose in seine Richtung wirfst (der Hund sollte nicht merken, dass die Maßregelung mit dir zu tun hat *pfeif-guck-in-die-Luft*), und ihn anschließend sofort nach draußen führst, wo er dann hoffentlich pinkelt. Hinterher fett loben!

Du könntest ihn auch an seinen Platz anbinden :knatsch: , den wird er nicht beschmutzen wollen, in angemessenen Abständen nach draußen bringen und ihn dort pinkeln lassen. Dann den Radius vergrößern (erst in dem einen Zimmer, dann das komplette Zimmer, das er betreten darf, dann das nächste, etc.). So lernt er erst einmal, dass er nicht in die Wohnung pinkeln darf/soll. Dann musst du ihn natürlich konsequent nach draußen führen (alle paar Stunden), wo er pinkeln darf, du lobst ihn überschwenglich - auch bei den Spaziergängen. So lernt er, dass er draußen pinkeln soll.

Wenn er vom Wesen her eher der dominante, selbtbewusste Kerl ist (kannst du z.B. beobachten, dass er draußen nach dem Pinkeln demonstrativ scharrt, möglicherweise mit allen 4 Pfoten, dabei in die Gegend guckt, ob ihn auch möglichst jeder gesehen hat :freches grinsen:), dann würde unter Umständen eine Kastration das Markieren ausschalten. Die Erfolgsquoten liegen allerdings bei 50:50. Es sollte auch immer eine Verhaltenstherapie ("Unterordnungsübungen" z.B.) begleitend durchgeführt werden.

Hast du denn die Zeit für solch ein intensives Training mit dem Hund?

LG
Bim

Inaktiver User
23.09.2006, 09:53
ja ihr habt beide recht. und leider lassen sie sich ncihts sagen....und ich merke auch wie gestresst ich durch diesen hund bin.

habt ihr verhaltensanweisungen für mich.

im moment zeige ich auf die pfütze udn sage mit strengem ton : hey was soll das. dann zieht er den schwanz ein und verschwindet. mehr kann ich wahrscheinlich gar nciht machen, oder. dummerweise verschwindet meiner dann auch, der bezieht das auch auf sich.



Kebmo, ich würde genau so vorgehen wie bei einem jungen Hund. Wenn ich ihn auf frischer Tag erwische, mit einem energischen NEIN in den Garten (habe ich doch richtig verstanden, dass du einen hast).
Anbinden würde ich ihn nicht, zumindest dann nicht, wenn dein Hund sich weiterhin frei in der Wohnung bewegt. 1 Hund frei, 1 angebunden, das geht nicht gut.

Dann würde ich -genau wie bei einem Junghund- in kurzen Abständen mit ihm raus und ihn kräftig loben.
Hunde sind nicht dumm und ich denke, er lernt, dass bei DIR pinkeln in der Wohnung nicht angesagt ist.

Wahrscheinlich kann man dem Hund nicht einmal einen Vorwurf machen. Womöglich hat er sich früher gemeldet wenn er musste, und dann keine Beachtung gefunden.

An markieren glaube ich nicht, denn dabei wird immer nur eine kleine Urinmenge abgesetzt und keine Pfützen.

Viel Erfolg
LG Delenn

Inaktiver User
04.10.2006, 12:46
Hallo zusammen,

danke für die Tipps konnte sie teilweise befolgen...die letzten paar tage hat es gut geklappt nur heute morgen gab es wieder eine pfütze....na ja heute wird er abgeholt und dann gibt es erst einmal eine standpauke...ich hatte ihn sonst nur ein WE und da fällt das nicht so auf....

danke nochmal :blumengabe:

Kebmo

Nebelwanderer
15.10.2009, 23:12
Hallo liebe Mitglider,

Ich weiß dass das Thema eigentlich beendet ist. Ich habe mir auch alle anworten von euch durchgelesen. Dies ist alles auch sehr hilfreich. Nur bei mir anscheinend nicht?!:wie?:

Ich bin schon seit einiger Zeit ziemlich Ratlos.

Also, ich schildere euch am besten ersteinmal mein Problem.

Wir sind drei Personen und wir haben drei Hunde. Zwei Dackel und einen Terrier-Dackel- Mix. Ich selbst lebe erst seit ca. 4 Jahren in diesem Haushalt bestehen aus Vater ubd Sohn(mein Freund). Die Dackel sind schon selt sie Welpen sind bei ihnen. Die Hündin ist ca. 10 jahre alt und der Rüde ist ca. 8 Jahre alt. Seit einem dreivirtel jahr haben wir den dritten hund bekommen (Rüde). Man muss ehrlich gestehen, dass ich den Dackelrüden nicht anders kenne, als das er in die Wohnung macht. Seit her versuche ich es auch vergeblich es ihm abzugewöhnen. Das koriose hierbei ist: wir haben einen großen Garten der jeder Zeit zugänglich ist. Es wird auch regelmaäßig Gassi gegangen. Trotzdem macht der Hund ins Haus. Ob groß oder klein, dass ist völlig egal. Es kommt alles vor und meist auch alles zusammen. Es ist auch häufig so, dass er nur kurze Zeit nach dem Gassigehen in die Wohnung macht. Während des Gassigehen macht er nur sehr selten was. Er zieht nur wie ein verrükter an der Leine, so nach dem Motto er könnte ja was verpassen.

So und nun haben wir ja wie gesagt den dritten Hund bekommen. Der gehörte meiner Freundin, doch die ist umgezogen und konnte den Hund nicht mitnehmen.Dieser ist mehr oder weniger stubenrein. Nur selten hat er bei ihr ins Haus gemacht.Nur bei und ist mal wieder alles anders. Bei uns passiert das ständig. Auch, wie der andere Rüde, wenn die Tür zum Garten offen steht. Nur beim gassigehen ist er immer dabei. Er pinkelt sehr viel und macht auch fleißig seine Häufchen.

Man muss noch dazu sagen, dass ich leider nicht soviel Zeit habe mich ständig um das Problem zu kümmern, da ich selbst ja auch arbeiten gehe und habe dazu noch sehr unregelmäßige Arbeitszeiten. Bei meinen Freund sieht es leider ähnlich aus. Nur sein Vater, schon etwas älteren jahrgangs, hat den ganzen Tag zeit. Was soll ich jetzt nich machen:wie?:

Bitte bitte helft mir.
Ich will nicht mehr jeden Tag die Sauerei weg machen müssen:knatsch:

Vielen vielen Dank an euch schon mal im Vorraus.

Grüßle Nebelwanderer

wildebeest
16.10.2009, 09:06
Wie laufen denn die Gassi-Spaziergänge ab? Ist der Spass vorbei wenn das Geschäft erledigt ist?

Manche Hunde wissen, dass nur so lange Gassi gegangen wird, bis sie ihr Geschäft gemacht haben. Danach geht es schnell wieder nach Hause, also "halten sie ein" und dann passiert es natürlich kurz nach dem Spaziergang.

Mein Hundetrainer hatte mir bei gleichem Problem geraten: Raus, Aufforderung zum "Geschäft abwickeln", warten, wenn in den nächsten 5 min nix passiert wieder rein. Nach 15 min das gleiche Spiel, wenn Geschäft erledigt, großes Lob und anschließend langer Spaziergang. Das braucht einiges an Übung. Weil es ja gerade für einen erwachsenen Hund nicht so ganz verständlich ist, warum der Spaziergang nicht erfolgt. Nach zwei drei Mal haben sie es aber raus und dann hört auf das "Einhalten" auf.

Nebelwanderer
16.10.2009, 21:51
Also das Gassigehen findet eimal täglich ca. 1/2 stunden lang statt. Alle drei Hunde dürfen von der Leine frei laufen. Und alle drei freuen sich dann rießig und toben auch mal mit einander. Jeder Hund macht sein Geschäft bei diesem Spaziergang. Nur der Dackelrüde rennt durch die Gegend hin und her snuppert überall lang aber machen tut er zu 95% aller Fälle nichts. Nach meiner Meinung, da Hunde ja von abgucken und nachmachen normaler Weise lernen, hätte er es schon lange lernen müssen. Und der andere Rüde macht sein Geschäft auch draußen. Das heist aber leider nicht, dass er es drinnen trotzdem nicht macht!?

Danke Grüßle Nebelwanderer

Inaktiver User
16.10.2009, 21:55
Ich hätte da eine Verständnisfrage:


...eimal...

Ein Mal?
Zwei Mal? oder
Drei Mal?

angie2
16.10.2009, 23:38
Wir sind (mindestens) 5 x am Tag unterwegs, haben allerdings keinen Garten.

Bei Eurem Dackel deutet daraufhin, dass er bis heute nicht kapiert hat, dass er draußen sein Geschäftchen machen soll.

War bei einem Rüden im ersten halben Jahr auch der Fall. Mit dem sind wir 3! Stunden unterwegs gewesen, ohne dass er was gemacht hat.

Nach dem Motto: wann sind wir denn endlich zu Hause. Ich muss doch so dringend.

Mit viel Lob hat er es irgendwann doch begriffen.

Dass der dritte Rüde bei Euch jetzt auch einnässt, ist schon klar: Da riecht es überall nach Hundepisse. Da müssen sie natürlich drüber markieren.

Da hilft nur: alle Stellen äußerst sorgfältig mit Desinfektionsmitteln nachsäubern. Wenn Du das nicht mindestens 3 x nacharbeitest, kann das ein Hund immer noch riechen. Und markiert da selbstverständlich drüber.

Wenn Ihr nur einmal am Tag unterwegs seid, liegt es sicher daran, dass die Hunde nicht sofort, wenn sie an der Gartentür stehen, rausgelassen werden.

Oder haben sie eine Hundeklappe?

Vielleicht versucht Ihr es mit einer großen Sandkiste als Hundeklo? (2x2) Mit Tropfen? (gibt es im Hundehandel für Welpen, damit die lernen, an einen bestimmten Fleck zu machen). Irgendwo draussen überdacht.

Und natürlich überschwängliches Loben für jedes Geschäftchen draussen.

Also, schwierig ist das auf jeden Fall. Unsere Hündin haben wir nicht stubenrein mit 1 1/2 Jahren bekommen. War ein harter Kampf. Dazu gehörte dauernde Beobachtung und - am Anfang - teilweise 12 x unterwegs sein.

Oder, anders ausgedrückt: am wichtigsten ist, dass der Mensch nicht faul ist. Mit bisschen Beobachtung ist das sicher nicht getan.

Nebelwanderer
17.10.2009, 10:38
@ Pianoforte

Wir gehen [U]einmal[U] Täglich mit den Hunden gassi. An sonsten haben wir einen großen Garten indem sie regelmäßig rausgelassen werden. So ca. alle 3 std. Auch wenn sie ihrer Meinung nicht raus müssen schicken wir sie raus.

@angie2

Wir haben das mit dem saubermachen schon ausprobiert. Stundenlang haben wir mehrmals täglich die Stellen geschrubt. gebracht hat es leider nichts. Wir haben auch so ein Spray gekauft und es an die sauber geputzten Stellen geprüht. Dieses Spray soll den geruch des ``Nestes´´ vermitteln, doch gebracht hat dieses auch nichts.

Wir sind raucher und im Garten haben wir ein deffektes altes Rohr unter der Erde. Unsere Hündin hat an dieser Stelle immer gebuttelt, das es für sie natürlich sehr interessant roch. Wir wollten allerdings nicht das sie dort buttelt. Da die Hunde Zigaretten rauch und die Kippen nicht mögen, haben wir das Loch mit den gesammelten gerauchten Kippen vollgeschüttet. Seither buttelt sie dort nicht mehr. Da es ja ein sehr starker geruch ist, haben wir uns auch gedacht, dass das beim verhindern der Pinkelei auch helfen könnte. Nur die Zigarettenkippen wollten wir natürlich auch nicht in unserem Haus überall verteilt haben. Also haben wir was anderes gesucht, was für Hunde unangenehm zu riechen ist.

Kennt ihr den Geruch von weißem Pfeffer aus der Gewürzdose? Der riecht schon ziemlich scharf. Und die Hunde mochten den Geruch auch nicht. Also haben wir diesen überall an den Ecken verteilt. Das hat etwa 2 Tage lang gewirkt, danach war wieder alles beim alten.

Ja und jetzt fällt uns nichts mehr ein was wir noch machen könnten.

Grüßle Nebelwandere

Inaktiver User
18.10.2009, 13:09
Nebelwanderer

1. 1 x Gassi pro Tag ist DEFINITIV zu wenig. Daran ändert auch das Vorhandensein eines Gartenklos nicht. Eure Hunde brauchen Auslauf, der sie geistig und körperlich fordert. Das ist bei einem Gassigang von einer halben Stunde pro Tag, noch dazu an der Leine, nicht gegeben.

Warum schaffen Menschen sich DREI Hunde an, wenn sie offenbar gar nicht wissen, was diese Hunde benötigen?

Dackel und Terrier sind AKTIVE Hunde, keine Schosstiere - bitte sorgt doch dafür, dass sie entsprechend Auslauf und geistige Anregung bekommen.

2. Freilauf an der Leine ist ein Widerspruch in sich. Mir scheint, Eure Hunde haben kaum eine Grunderziehung genossen, wenn schon die Stubenreinheit ein Problem darstellt. Hunde "wissen" nicht von Natur aus, wo sie sich lösen dürfen und wo nicht, wir Menschen müssen es ihnen BEIBRINGEN. Das erfordert Geduld und Konsequenz, und ist sicherlich nicht mit einer halben Stunde täglich zu machen.

Sinnvoll wäre, den Hund zu beobachten, und in dem Moment, in dem er Anstalten macht, sich zu lösen, einzugreifen, ihn hochzunehmen, nach draussen zu bringen, so lange draussen zu bleiben, bis er sich gelöst hat, hier häufig ein Markerwort zu wiederholen, FRENETISCH zu jubeln, wenn er sich löst, und DEN HUND ZU BELOHNEN.

Nur dann LOHNT sich solches Verhalten für den Hund.

Ja, das ist mit Arbeit verbunden, und zeitintensiv, aber nur so habt Ihr eine Chance, Eure Hunde sauber zu bekommen. Macht aber nur Sinn, wenn folgender Punkt vorher geklärt ist:

3. Habt Ihr mal überprüfen lassen, ob gesundheitliche Probleme vorliegen? Es gibt auch gesundheitliche Einschränkungen, die dazu führen können, dass Darm und Blase nicht kontrolliert werden können.




Ja und jetzt fällt uns nichts mehr ein was wir noch machen könnten.

Ja Sakra, Ihr HABT doch offenbar bisher gar nichts FÜR die Hunde getan, wenn ich das richtig verstehe. Es geht offenbar nur darum, die Belästigung für Euch zu reduzieren. Arbeitet mit den Hunden. Besucht eine Hundeschule. Holt Euch einen Trainer ins Haus. Wenn Ihr dazu bereit seid, könnt Ihr darüber nachdenken, Teppiche zu entfernen, und Gerüche zu neutralisieren. Ansonsten ist das vergebene Liebesmüh.

Ich bin wirklich erschüttert, wenn ich so etwas lesen muss.

Grüssle
Seawasp

Nebelwanderer
18.10.2009, 17:17
@Seawasp

Also entschuldigung, aber bevor du antwortest solltest du bitte mal erst alles lesen und nicht nur die Hälfte. An deiner Reaktion merke ich ganz genau das du dies nämlich nicht getan hast!

1. Laufen die Hunde überwiegend frei beim Gassi gehen. (ohne Leine!!!) Nur bei Straßen sind sie angeleint!! ( Hatte ich schonmal geschrieben!)
2. Können wir nichts dafür wenn die Hunde den Auslauf in unserem rießigen Garten nicht wollen auch wenn wir mit in gehen. Die Hunde drehen stattdessen lieber um, rennen ins Haus und legen sich in ihre Körbchen.
3. Haben wir die Hunde schon einmal cheken lassen und von Tierazt her ist alles in Ordnung.
4. Jeder Hund ist anders. Bis auf den 2. Rüden sind alle anderen Hunde froh wenn sie sich nicht bewegen müssen! Mit dem 2. Rüden wird jedentag ausgibig gespielt! Anscheinend hat nicht jeder Dackel das Bedürfnis jeden Tag den ganzen Tag sich draußen aufzuhalten und zu spielen!!
5. Wenn einmal gassigehen und mehrmals täglich in den Garten gehen nicht ausreicht, warum macht dann die Hündin nicht ins Haus??
6. Wissen die Hunde (Dackelrüde und zweiter Rüde) dass sie nicht ins Haus machen dürfen! Sie machen nur dann ins Haus wenn sie sich sicher sein können, dass in den nächsten paar Sekunden keiner im Haus umherirrt.
7. Das mit den Beobachten ist ja ne tolle Sache!
Nur das blöde ist das unsere Hunde ja nicht total bescheuert sind. Sie spüren logischerweise unsere Anwesenheit bzw. sie richen es.
Wir haben es schon öffters ausprobiert und passiert ist dann natürlich nichts, weil sie es wissen, dass wie sie beobachten und das sie dass nicht dürfen!!!
Ich will mal sehen wie du deine Arbeit, deinen Haushalt und deine anderweitigen Unternehmungen erledigst, während dessen du jede Sekunde auf drei Hunde aufpasst.
Soll ich sie an mir festketten??

So und jetzt kommst du!!!!

Atis
19.10.2009, 02:52
Bis auf den 2. Rüden sind alle anderen Hunde froh wenn sie sich nicht bewegen müssen! Mit dem 2. Rüden wird jedentag ausgibig gespielt! Anscheinend hat nicht jeder Dackel das Bedürfnis jeden Tag den ganzen Tag sich draußen aufzuhalten und zu spielen!!Kann es sein, dass sie einfach nicht daran gewöhnt sind? Ist ja beim Menschen nicht anders: Erst mit zunehmender Bewegung wird man fitter und bewegungsfreudiger. Ist man es nicht gewohnt, ist es einfach nur anstrengend.

Vielleicht könntet Ihr die Anzahl und Länge der Spaziergänge langsam steigern? :smile:


So und jetzt kommst du!!!!Bitte bleibt sachlich.

Inaktiver User
19.10.2009, 07:35
@Seawasp

Also entschuldigung, aber bevor du antwortest solltest du bitte mal erst alles lesen und nicht nur die Hälfte. An deiner Reaktion merke ich ganz genau das du dies nämlich nicht getan hast!

1. Laufen die Hunde überwiegend frei beim Gassi gehen. (ohne Leine!!!) Nur bei Straßen sind sie angeleint!! ( Hatte ich schonmal geschrieben!)

Das hatte ich dann falsch verstanden. Super, zumindest das klappt also.


2. Können wir nichts dafür wenn die Hunde den Auslauf in unserem rießigen Garten nicht wollen auch wenn wir mit in gehen. Die Hunde drehen stattdessen lieber um, rennen ins Haus und legen sich in ihre Körbchen.

Natürlich könnt Ihr etwas dafür. Ihr kennt offenbar nicht die Grundbedürfnisse von Hunden. Der eigene Garten ist für sie nicht interessant, sie brauchen für ihr Wohlbefinden die Aussenwelt, und die Gerüche, die sie dort vorfinden. Ein weitgehend isoliertes Garten-Dasein ist für einen Hund widernatürlich und schadet ihm.


3. Haben wir die Hunde schon einmal cheken lassen und von Tierazt her ist alles in Ordnung.

Es war eine Frage, ob das bereits abgeklärt wurde. Die hast Du nun beantwortet.


4. Jeder Hund ist anders. Bis auf den 2. Rüden sind alle anderen Hunde froh wenn sie sich nicht bewegen müssen! Mit dem 2. Rüden wird jedentag ausgibig gespielt! Anscheinend hat nicht jeder Dackel das Bedürfnis jeden Tag den ganzen Tag sich draußen aufzuhalten und zu spielen!!

Jeder Hund mag anders sein. Aber jeder Hund ist und bleibt immer ein Hund. Hunde passen sich ihrem Sozialpartner an, aber ich kenne keinen Hund, der nicht GERN draussen mit seinem Menschen oder anderen Hunden herum tollte.

Hunde passen sich den Umständen, in denen sie leben, weitgehend an - es ist durchaus möglich, dass Eure Hunde schlicht "aufgegeben" haben, weil sie wissen, dass ausser der halben Stunde täglich nicht viel Spannendes für sie drin ist. Auch Hunde können depressiv werden.


5. Wenn einmal gassigehen und mehrmals täglich in den Garten gehen nicht ausreicht, warum macht dann die Hündin nicht ins Haus??

Das mag damit zusammen hängen, dass es bereits einen Hund gibt, der das Haus ausgiebig dekoriert. Vielleicht wurden bei der Hündin auch Versuche unternommen, für Stubenreinheit zu sorgen, möglicherweise bereits beim Züchter. Fakt ist, dass einer Eurer Hunde Stubenreinheit NICHT beherrscht, weil sie ihm offenbar nicht beigebracht wurde.


6. Wissen die Hunde (Dackelrüde und zweiter Rüde) dass sie nicht ins Haus machen dürfen! Sie machen nur dann ins Haus wenn sie sich sicher sein können, dass in den nächsten paar Sekunden keiner im Haus umherirrt.

Erziehung bedeutet, meinem Hund Verhaltensweisen zu vermitteln, die er GERN zeigt, weil sie sich für ihn lohnen. Das Kacken und Pinkeln ins Haus ist für Eure Hunde offenbar so selbstbelohnend, dass sie es trotz Eurer "Verbote" tun. Das ist der Knackpunkt.


7. Das mit den Beobachten ist ja ne tolle Sache!
Nur das blöde ist das unsere Hunde ja nicht total bescheuert sind. Sie spüren logischerweise unsere Anwesenheit bzw. sie richen es.
Wir haben es schon öffters ausprobiert und passiert ist dann natürlich nichts, weil sie es wissen, dass wie sie beobachten und das sie dass nicht dürfen!!!

Ja, es ist überhaupt eine tolle Sache, sich um Erziehung zu bemühen. Das frisst Zeit, Geld und Energie. Wenn es ein Problem gibt, muss ich als Mensch so lange an diesem Problem arbeiten, bis es bereinigt ist. Das nimmt mir leider niemand ab, auch wenn das unbequem ist. Ihr lebt in einem Zustand, den Ihr ändern wollt, also müsst Ihr bereit sein, das zu tun, was notwendig ist, um ihn zu verändern, oder eben so weiter leben.


Ich will mal sehen wie du deine Arbeit, deinen Haushalt und deine anderweitigen Unternehmungen erledigst, während dessen du jede Sekunde auf drei Hunde aufpasst.
Soll ich sie an mir festketten??

So und jetzt kommst du!!!!

Ich habe keine Hunde, die nicht stubenrein sind - das ist EUER Problem, nicht meines. Mir ist klar, dass ich einem Hund, der neu zu mir kommt, sei es nun Welpe oder erwachsener Hund, beibringen muss, wie unser Zusammenleben funktioniert. Das wird in den ersten Wochen, Monaten und Jahren durchaus phasenweise eine anstrengende Sache, aber da ich mir ein Leben ohne Hunde nicht vorstellen kann, ist es eine Sache, die ich GERN tue.

Mir ist beispielsweise klar, dass ich mir Urlaub nehme, wenn ein neuer Hund ins Haus kommt. Ist es ein Welpe, werde ich die ersten Wochen keine Nacht durchschlafen, bis der Kleine gelernt hat, anzuzeigen, wenn er raus muss. Das kann Monate dauern, es wird das eine oder andere Malheur geben, aber irgendwann hat der Hund es verstanden, und dann gibt es erst wieder Probleme, wenn er entweder krank ist, oder sehr alt, und seine Körperfunktionen nicht mehr kontrollieren KANN.

Mir ist klar, dass es viele Dinge gibt, die aus Hundesicht unverständlich oder unsinnig sind. Warum im Regen oder in der Kälte draussen pieseln, wenn im Wohnzimmer ein herrlicher Teppich geradezu dazu einlädt?

Warum bei Fuss gehen, wenn man doch genauso gut mit aller Kraft an der Leine ziehen kann?

Warum kommen, wenn "Mensch" ruft, wenn es doch gerade viele spannende Dinge zu erforschen gilt?

Warum nicht an anderen Menschen hochspringen, und ihre Kleidung mit Dreck dekorieren?

Hier bin ich als Mensch gefragt, erwünschte Verhaltensweisen zu fördern, und unerwünschte aus dem Verhaltensrepertoire verschwinden zu lassen. Damit das klappt, muss ich die Sache für den Hund lohnend machen. Da kommt mir sehr gelegen, dass es im Interesse des Hundes als äusserst soziales Wesen ist, mit seinem Sozialpartner gute Beziehungen zu unterhalten. Das nutze ich für die Erziehung.

So, und jetzt kommst Du, um mal Deinen Jargon aufzugreifen: Was habt Ihr denn bisher konkret unternommen, um Euch Euren Hunden verständlich zu machen? Habt Ihr mal eine Hundeschule mit Eurem Problem kontaktiert, oder einen Trainer zu Euch geholt?

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
19.10.2009, 11:06
ich finde es auch sehr schade, dass eure hunde nur einmal am tag gassi gehen dürfen. das ist definitiv zu wenig. es geht doch um das markieren, zu riechen, wer da war und nachrichten zu hinterlassen. das ist im eigenen garten, wo es immer gleich riecht doch völlig langweilig. das pinkeln ist keine lästige angelegenheit, die man halt erledigen muss, wie bei uns, sondern hat sozialen charakter bei hunden und man sollte ihnen mindestens 3 mal am tag die möglichkeit geben, dem nachzugehen. außerhalb des eigenen bereichs.

möglicherweise ist das pinkeln ja auch ein protestpinkeln, aufgrund der langeweile.

befrag dazu mal einen trainer, er wird es dir erklären und vielleicht akzeptierst du seine meinung/kompetenz.

Bobbie
19.10.2009, 12:54
Seawasp, Dein Post von heute morgen kann ich nur unterschreiben. :engel:

Genau so sehe ich das auch als Hundebesitzer und Hundefreund.

Mir persönlich wäre es ein Graus, mit Hunden zusammenzuleben, die ewig in das Haus pinkeln/kacken.

Unsere alte Pekingesendame konnte ihr Pisi ab ca. 15 1/2 Jahren nicht mehr so halten. Aber das ist nunmal altersbedingt und normal.

Unnormal ist allerdings das Verhalten der Hunde von Nebelwanderer.

Ist es evtl. möglich, dass die Hunde vom Kopf her nicht gefördert werden. Gerade Dackel und Terrier wollen auch im Kopf beschäftigt werden.

Ich würde (wie auch schon von einigen Usern hier angesprochen) einen kompetenten Hundetrainer engagieren. ISt zwar nicht billig, aber hilft, das Problem in den Griff zu bekommen und auch die "Herrchen/Frauchen" zu erziehen.

Inaktiver User
19.10.2009, 13:51
Ich würde wahrscheinlich erstmal damit anfangen, drei Mal am Tag eine halbe Stunde mit den Hunden zu gehen, damit sie sich nicht nur entleeren können, sondern auch die Möglichkeit auf Kontakte mit anderen Hunden haben (sie sind zwar zu Dritt, aber man kennt die anderen doch schon - ist doch langweilig :smirksmile:). Wahrscheinlich würde sich da einiges schon in Wohlgefallen auflösen.

Wenn wir bei meinen Eltern sind (die einen großen Garten haben), läuft unser Hund da zwar auch herum (pieselt auch schonmal rein - wenn mein Vater nicht hinguckt) und liegt immer da im Weg, wo wir auch gerade sind, aber das "richtige" Lösen kommt dann auf den Spaziergängen, die wir zwischendurch dort machen.

apfelschnecke
19.10.2009, 15:35
ich kann die posts von sweaswap nur unterschreiebn und ebenfalls meine fassungslosigkeit ausdrücken: warum zum henker habt ihr drei hunde (dazu noch jagdhunde!) mit denen ihr einmal am tag gassi geht und sie ein bisschen "bespielt"? dass der rüde bei den gassigängen nur schnuppert und schlichtweg "vergisst" sein geschäft zu machen, ist doch nur logisch, wenn er lediglich einmal am tag die gelegenhheit erhält, andere gerüche aufzunehmen als die in haus und garten.
ich würde zunächst dreimal am tag mind. eine halbe stunde, eher länger mit den hunden ins freie gehen. und wenn sie sich der rüde dann immer noch ausschließlich schnuppert, aber nicht "macht", versucht mal, zumindest ein stück des weges irgendwo zurückzulegen, wo keine wildspuren sind und möglichst auch nicht alle 2 meter ein mülleimer mit dönerresten steht. bei meinem racker ist es oft so, dass er abends erst das "große geschäft" erledigt, wenn wir auf eine größere straße abbiegen, weil er hier zu sehr beschäftigt ist mit den hasenspuren.
da das problem bei euch schon lange besteht, würde ich mir allerdings professionelle hilfe suchen, gerade in der konstellation mit zwei piselnden hunden.

grüße, a.

Inaktiver User
19.10.2009, 15:45
....

Wenn wir bei meinen Eltern sind (die einen großen Garten haben), läuft unser Hund da zwar auch herum (pieselt auch schonmal rein - wenn mein Vater nicht hinguckt) und liegt immer da im Weg, wo wir auch gerade sind, aber das "richtige" Lösen kommt dann auf den Spaziergängen, die wir zwischendurch dort machen.


mein hund darf im büro auch in den riesengarten, aber richtig lösen tut er sich hier auch nicht. warum auch, er muss doch das pinkeln fürs gassi gehen aufheben, damit er den anderen nachrichten hinterlassen kann :smirksmile: und auch damit er drüberpinkeln kann, wenn wir jemanden begegnen :smirksmile:

Inaktiver User
19.10.2009, 15:53
... er muss doch das pinkeln fürs gassi gehen aufheben, damit er den anderen nachrichten hinterlassen kann :smirksmile: ...
Ich nenne das gerne "Zeitung lesen, Leserbriefe schreiben und beantworten" :freches grinsen:


...und auch damit er drüberpinkeln kann, wenn wir jemanden begegnen :smirksmile:Früher dachte ich immer, das würden nur Rüden machen. Weit gefehlt: zumindest meine Hündin macht das auch.

Früher dachte ich aber auch, eine Hündin pinkelt sich ein Mal am Tag aus und das war's dann auch....................wieder daneben :freches grinsen:




@Nebelwanderer

Es will Dir hier keiner was Böses, aber Du solltest Dir vielleicht den einen oder anderen Beitrag zu Deiner Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen :blumengabe:

Inaktiver User
19.10.2009, 16:03
Ich nenne das gerne "Zeitung lesen, Leserbriefe schreiben und beantworten" :freches grinsen:
...


ich habe in einem buch gelesen, dass das scharren nach dem pinkeln oder auch nach dem geschäft erledigen bedeutet, dass der hund den eigenen duft verbreiten will. das würden besonders selbstbewußte hunde machen.

ich nenne ihn dann immer "angeber" :smirksmile:

Inaktiver User
19.10.2009, 16:06
Das Pieseln hat für Hunde eine immense soziale Komponente. Zum einen hinterlässt man sich so tatsächlich Nachrichten - am Urin können Hunde feststellen, welches Geschlecht ein Hund hat, der dort seine Marke hinterliess, wie alt er ungefähr ist, wie sein hormoneller- und gesundheitlicher Zustand gerade ist, und wann er seine Visitenkarte hinterliess.

Das Gruppen-Marken-übereinander-pieseln, das man häufig beobachten kann, und das ritualisiert abläuft, ist offenbar nichts anderes als das Herstellen einer Art Gemeinschaftsgefühl.

Es wird vermutet, dass deshalb auch manche Hunde Besucher ihres Reviers, also der Wohnung ihres Menschen, bepieseln - sie wollen diesem Rudelfremden die Rudel-Duftmarke verpassen.

Inaktiver User
19.10.2009, 16:07
...das würden besonders selbstbewußte hunde machen. ...
Ach, guck mal an - das wußte ich auch nicht (müsste mal wieder meine Nase in eines der Hundebücher stecken *zugeb* :peinlich:) und ich dachte, sie wollten es vielleicht mit dem Dreck überdecken, denn meine angstbellende Hündin macht das auch gerne. Vielleicht hat das Eine aber auch nichts mit dem Anderen zu tun *grübel*

Wieder was gelernt :blumengabe:


...ich nenne ihn dann immer "angeber" :smirksmile:Ich nehme mal an, daß ihn das kalt lässt, oder? :freches grinsen:

Inaktiver User
19.10.2009, 16:07
ich habe in einem buch gelesen, dass das scharren nach dem pinkeln oder auch nach dem geschäft erledigen bedeutet, dass der hund den eigenen duft verbreiten will. das würden besonders selbstbewußte hunde machen.

ich nenne ihn dann immer "angeber" :smirksmile:

An den Pfoten haben Hunde Duftdrüsen. Scharren hinterlässt also ihren Duft. Mit Dominanz oder Rangfolge hat das Ganze laut derzeit geltender Meinung offenbar nur sehr untergeordnet zu tun. Hier ist aussagekräftiger, wer beispielsweise wen wann wo wie beschnuppern darf.

Inaktiver User
19.10.2009, 16:24
Ach, guck mal an - das wußte ich auch nicht (müsste mal wieder meine Nase in eines der Hundebücher stecken *zugeb* :peinlich:) und ich dachte, sie wollten es vielleicht mit dem Dreck überdecken, denn meine angstbellende Hündin macht das auch gerne. Vielleicht hat das Eine aber auch nichts mit dem Anderen zu tun *grübel*

Wieder was gelernt :blumengabe: :


das habe ich hier (wewewe.dogs-abc.de/index.php?filename=hundeverhalten.html) gefunden
da steht das auch mit dem zeitungs-lesen :smile:

Selbstbewusste Hunde verteilen ihre Duftmarke nach dem Markieren häufig durch ausgeprägtes Scharren. Damit ist im Umkreis von einigen Metern das Territorium gekennzeichnet und der Nachfolger versteht diese Sprache deutlich.

meiner macht das tatsächlich erst seit einem jahr. er ist jetzt 4 jahre bei mir und ich habe mir neulich noch gedacht, mensch der kleine ist viel selbstbewußter geworden. also nicht im sinne von "macht was er will" sondern er macht andere hunde weniger anmachen, er ist freundlicher, souveräner geworden. die ersten 3 jahre waren jetzt sehr viel mit angst und unsicherheit geprägt (tierheimhund mit unbekannter vergangenheit). und seit einem jahr scharrt er nach dem pinkeln und ich dacht erst er hätte eine macke entwickelt :smirksmile:




Ich nehme mal an, daß ihn das kalt lässt, oder? :freches grinsen:
yep oder er versteht mein necken als positive verstärkung :freches grinsen:

@Seawasp
ob das gängige Lehre ist weiß ich natürlich nicht. :knatsch:
hat nur schön in mein erklärungsmuster gepasst :smile:

Zuza.
19.10.2009, 16:37
ich habe in einem buch gelesen, dass das scharren nach dem pinkeln oder auch nach dem geschäft erledigen bedeutet, dass der hund den eigenen duft verbreiten will. das würden besonders selbstbewußte hunde machen.

Na, das mit dem selbstbewusst bezweifel ich ein bisschen. Meine Hündin markiert ziemlich regelmäßig, scharrt hinterher noch ein bisschen rum, um die Duftspur auch schön zu verteilen - aber sie schmeißt sich vor jedem Fiffi, der ein bisschen selbstbewusster auftritt (und wenn er nur 1/4 ihres Gewichts oder ihrer Größe hat) auf den Rücken.

Nebelwanderer, ich möchte dir auch gut zureden, dir die Postings nochmal durchzulesen, dich bitte nicht angegriffen zu fühlen und die Dinge, die dort gesagt wurden, anzunehmen. Was ihr da mit euren Hunden macht bzw. eher nicht macht, ist leider alles andere als artgerecht.

Inaktiver User
19.10.2009, 16:42
Na, das mit dem selbstbewusst bezweifel ich ein bisschen. Meine Hündin markiert ziemlich regelmäßig, scharrt hinterher noch ein bisschen rum, um die Duftspur auch schön zu verteilen - aber sie schmeißt sich vor jedem Fiffi, der ein bisschen selbstbewusster auftritt (und wenn er nur 1/4 ihres Gewichts oder ihrer Größe hat) auf den Rücken.
.....

vielleicht isses ja auch eine möchte-gern-selbstbewußt-sein-handlung :freches grinsen: würde auch zu meinem besser passen :freches grinsen:

Zuza.
19.10.2009, 18:31
Wenn sie kein Hudn wäre, würde sie zur Tarnung wahrscheinlich vorsichtshalber eine Halbstarken-Lederjacke anziehen. *gg*

Inaktiver User
19.10.2009, 18:33
Kebmo,

ich bin da nicht die Fachfrau - nur Hundemensch durch und durch, ich las nur zufällig kürzlich einen Artikel zu exakt diesem Thema.

Letztlich ist es ja so - FRAGEN können wir unsere Vierpfoter nicht, also sind wir auf Hypothesen angewiesen.

Inaktiver User
19.10.2009, 19:07
@Kebmo

Vielen Dank für den wirklich interessanten Link :blumengabe:









- den ich leider editieren musste, weil dort ein Shop dranhängt *schiefgrins*

Inaktiver User
19.10.2009, 19:42
den ich leider editieren musste, weil dort ein Shop dranhängt *schiefgrins*

:peinlich:
sorry habe nur den text gelesen :knatsch:

greta1
19.10.2009, 20:08
Ich frage mich immer wieder, warum sich manche Leute ein Tier anschaffen, ohne im geringsten auf dessen Bedürfnisse einzugehen... Und das anscheinend auch gar nicht wollen.

Nebelwanderer
19.10.2009, 21:21
@ Seawasp

Sorry erstmal wegen meiner letzten Nachricht. Ich hätte es auch wircklich freundlicher ausdrücken können. Es ist leider ein ``bischen´´ mit mir durchgegangen. Es liegt wascheinlich daran, dass mich das Thema (blöd gesagt) doch schon ziemlich nervt.

Wisst ihr es sind nicht meine Hunde und mal wirklich richtig bescheuert gesagt habe ich langsam keine lust mehr mich immer alleine um diese Sache zu kümmern.
Als ich bei meinem Freund eingezogen bin habe ich den Dackelrüden leider nicht anders kennengelernt als beschrieben. Ich habe es schon sofort gemerkt das sich daran was ändern muss. Nur immer wenn ich mit dem Thema komme, stoße ich nur auf taube Ohren. Oder zu mindest habe ich so das Gefühl. Es wird sich stattdessen in dieser fünf minütigen diskutierrunde nur darüber aufgeregt wie viel die Teppichreinigung schon gekostet hat!:knatsch: Danach ist das Thema wieder beendet. Ich Habe so das Gefühl, dass ich die einzige bin in unserem HAushalt die das wircklich interessiert.

Noch dazu kommt ja wie gesagt, dass ich ziemlich lange arbeite und das noch mit unregelmäßigen Arbeitszeiten. Ich würde mich liebend gerne mehr darum kümmern, nur fehlt mir ganz offen und ehrlich die Zeit dafür.
Und bei meinem Freund sieht es ja wie schon beschrieben leider ähnlich aus.
Der einzige der wircklich ZEIT dafür hat ist sein Vater. Er ist immer zu hause und muss auch nicht arbeiten.
Allerdings muss man dazu sagen, dass er genau deswegen erst so gegen eins mittags aufsteht uns so allmählig seinen Tag beginnt.
Er ist blöd gesagt zu faul früher aufzustehen.
Das mit den Trainer habe ich auch schon oft vorgeschlagen, doch gleiches Problem wie oben beschrieben. Ich stoße auf taube Ohren!

Ich glaube, wenn ich mir eure Nachrichten so durchlese (und ihr habt ja alle recht) merke ich erstmal was/ wer hier das wirckliche Problem ist/ hat.

apfelschnecke
20.10.2009, 14:38
Wenn sie kein Hudn wäre, würde sie zur Tarnung wahrscheinlich vorsichtshalber eine Halbstarken-Lederjacke anziehen. *gg*

haha, genauso ist es bei meinem auch. er ist kastriert, markiert aber was die blase hergibt und die pfoten scharren eifrig. er ist in den letzten monaten zwar schon selbstbewusster geworden, aber wigentlich immer der erste, der sich unterwirft oder zu frauchen rennt, wenn ihm ein anderer ZU selbstbewusst begegnet.

apfelschnecke
20.10.2009, 14:41
nebelwanderer, ich finde es gut, dass du dir gedanken machst und versuchst, mit dem eigentlichen besitzer der hunde, also deinem freund zu reden! :blumengabe: umso frustrierneder, wenn sich da keine einsicht zeigt!
wenn ihr beide keine zeit habt, wie sieht's denn mit dem vater aus, kann man da nicht ansetzen, ihn etwas in die pflicht nehmen? er wird doch wohl auch mit der anschaffung der tiere einbverstanden gewesen sein?

Inaktiver User
20.10.2009, 15:23
:peinlich:
sorry habe nur den text gelesen :knatsch:
Ist doch nicht schlimm :blumengabe:

Nebelwanderer
20.10.2009, 19:17
@apfelschnecke

Das ist es ja gerade!
Ich meine mein Freund wollte die Hunde sicherlich auch nur er selbst war noch sehr jung und kannte dem entsprechend die Konseqenzen nicht. Sein Vater war es der die Hunde schlussendlich gewollt und gekauft hat.

Deswegen sehe ich ja gerade ihn in der Pflicht.

Nur wie gesagt ich stoße immer bei beiden auf taube Ohren.
Nur selten sagt mein Freund was dazu. Und dass finde ich sehr schade.

Atis
20.10.2009, 20:20
Deswegen sehe ich ja gerade ihn in der Pflicht.

Nur wie gesagt ich stoße immer bei beiden auf taube Ohren.
Nur selten sagt mein Freund was dazu. Und dass finde ich sehr schade.Aber den beiden kann die Situation, wie sie jetzt ist, ja auch nicht gefallen.

Kannst Du noch einmal versuchen, den beiden in einem ruhigen Gespräch klar zu machen, dass etwas getan werden muss - für alle, denn sowohl Eure Tiere als auch Ihr Zweibeiner hättet ja eine Menge davon, wenn sich die Lage bessern würde?

Könnt Ihr es zeitlich so einrichten, dass Ihr Euch mit den Spaziergängen abwechselt, einer morgens, einer mittags, einer abends?

Könnt Ihr zusammenlegen, um einen Hundetrainer zu engagieren?

angie2
21.10.2009, 00:24
Ich glaube, wenn ich mir eure Nachrichten so durchlese (und ihr habt ja alle recht) merke ich erstmal was/ wer hier das wirckliche Problem ist/ hat.

Ganz genau. Das ist wie immer am anderen Ende der Leine (= Vater).

Inaktiver User
21.10.2009, 08:27
Nebelwanderer,

so sehr ich Deine persönliche Situation nachvollziehen kann - die Hunde können nicht für sich selbst eintreten, sie brauchen jemanden, der sich für sie stark macht. Solange Ihr Euch gegenseitig die Verantwortung zuschiebt und abwartet, wird die Situation sich nicht ändern. Was bleibt ist dies: Jemand muss anfangen, Konsequenzen zu ziehen. Wenn Du Dich mit Deinem Freund zusammen tust, und ihn motivierst, endlich einmal vernünftig zu handeln, könnt Ihr vielleicht auch den alten Vater motivieren, aktiver zu werden.

Vielleicht wäre hier auch eine Möglichkeit, ihn einmal zum Arzt zu schicken, und überprüfen zu lassen, ob er nicht an einer Depression erkrankt ist, und Medikamente ihm dabei helfen könnten, die Lethargie abzuschütteln.

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
21.10.2009, 11:13
es ist ja auch kein problem, dass der vater bis mittags schläft. die hunde können ja durchaus den halben tag alleine bleiben.

ihr könntet es doch so machen:
morgens gehst du mit den hunden 30-45 minuten
mittags der vater 1-2 stunden
und abends dein freund nochmal 30-45 minuten.

die hunde hätten dann zumindest mal auslauf. dem vater eindeutig die verantwortung geben, vielleicht belebt ihn das mal und vielleicht könnt ihr dem vater ein paar hundeschule-stunden zum geburtstag oder weihnachten schenken. wenn er sieht was es für ein spass machen kann mit den hunden, vielleicht motiviert ihn das ja und er kann sich aufraffen mehr zu tun. gerade mit jagdhunden kann man so tolle dinge machen: fährten legen, gegenstände suche lassen, menschen suchen lassen, aportieren. das macht irre viel spass, wenn man sieht, wie die hunde sich entwickeln und man ein team wird.

Nebelwanderer
21.10.2009, 20:38
Naja mit drei Jagdhunden?

Also was ich so gemerkt habe ist das die Hündin auf jeden Fall ein Jagdhund ist. Alles was sich bewegt wird gejagd. Was ja für die Rasse spricht. Beim Terriermix sieht das ähnlich aus. Nur bei dem DAckerüden ist meiner Meinung nach über haupt kein JAgdtrieb vorhanden. Den interessiert das überhaupt nicht. Auch ihm was beizubringe ist extrem schwierig. Zum Vergleich: Den Terriermix habe ich innerhalb von ca. 1 1/2 Monaten sitz, platz, mänchen, Pfote rechts geben, Pfote links geben, beide Pfoten geben und auf die Seite legen beigebracht.

Ich meine mir ist klar dass jeder Hund unterschiedlich schnell lernt.

Aber das ein Hund der ``geistig´´ gefordert werden will in über 2 Jahren noch nicht einmal sitz uns platz richtig beherscht, lässt mich doch schon ein wenig an seinem Verstand zweifeln.
Trotz das sie beim ``trainieren´´ immer reichlich belohnt werden.

Wir haben uns jetzt außerdem noch einmal unterhalten (oder bässer gesagt: Ich habe unterhalten!) Und wir haben beschlosse ( ich habe beschlossen für alle) das ich morgens und abens mit den Hunden rausgehe. Wenn ich das nicht mache wird es ja doch nie von irgend jemanden gemacht.