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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zwischen Himmel und Erde



Inaktiver User
21.09.2006, 19:10
Gern´möchte ich euch an den Ereignissen, die mir im täglichen Leben begegnen, teilhaben lassen. Jedem von euch steht es frei zu lesen was ich schreibe.

Gestern traf ich eine mir fremde Frau, Mutter von zwei Kindern (diese gebürtig in Deutschland), die schon über 20 Jahre in der gleichen Stadt lebt wie ich und mir gegenüber sehr mitteilungsbedürftig war. Ich fand eine Gelegenheit sie zu fragen ob sie an Gott glaubt. Sie bejahte und zog zwei Rosenkränze aus ihrer Tasche. Einer wurde gesegnet von dem inzwischen verstorbenen Papst, der andere von dem noch lebenden; so sagte sie mir. Es mag euch wundern.........sie zeigte mir nichts göttliches. Wir fuhren und gingen ein Stück des Weges gemeinsam........sie stellte mir, bis unsere Wege sich trennten, so ca. drei bis vier Fragen. Zum Schluss gab sie mir - extra betont - einen TIPP: Trinken sie viel und essen sie täglich zwei Äpfel. Äpfel schützen vor Krebs.

Während des Gespräches musste ich nicht einmal herzhaft lachen.

Vor einigen Monaten traf ich eine alte Dame vor einem Schmuckgeschäft. In der Auslage lag selbstgefertigter Schmuck. Sie konnte ihn (den Schmuck) nicht mehr so gut erkennen; ihre Sehkraft hat im Laufe ihres Lebens stark nachgelassen. Sie erzählte mir, dass sie selbst in ihrer Wohnung fühlen muss wo es lang geht, sie sich aber da gut auskenne. Da sie nicht mehr leben wollte/will, Gott sie aber nicht holt, fing sie in Eigenregie an zu probieren. Eines guten Tages zog sie sich eine Tüte über den Kopf, um sich zu ersticken*. "Sie glauben gar nicht wie schwer es ist sich umzubringen", sagte sie zu mir, "mit der Tüte hat es nicht geklappt, die war ruckzuck voll Wasser von dem Atem".
Meine Vorstellungskraft ließ mich in ein herzhaftes Lachen ausbrechen. DAS war göttlicher Humor.

Und die Moral von der G´schicht: Ich lege gewissen Menschen eindringlich an´s Herz sich aus meinem Leben herauszuhalten.

Grüße aus NRW
Karamia


*Ersticken ist ein fürchterlich langer und qualvoller Tod. Wenn jemand meint, beispielsweise Katzen in einen Sack stecken zu müssen, um ihnen einen schnellen Tod durch Ertränken zu ermöglichen, der hat sich GEWALTIG geiirt und weiß nicht was er tut.

Inaktiver User
30.09.2006, 12:46
Punkt

Inaktiver User
03.10.2006, 16:49
Versteh ich nicht :wie?:

Yeti
10.10.2006, 12:06
*Ersticken ist ein fürchterlich langer und qualvoller Tod. Wenn jemand meint, beispielsweise Katzen in einen Sack stecken zu müssen, um ihnen einen schnellen Tod durch Ertränken zu ermöglichen, der hat sich GEWALTIG geiirt und weiß nicht was er tut.

Sterben ist kein schöner Tod.

:knatsch:

Eva39
18.10.2006, 11:29
Meine Tante hat sich kürzlich ertränkt. Sie konnte nicht schwimmen und ist einfach in den Fluss gegangen. Ich bin heute noch geschockt, habe eine Woche lang kaum geschlafen, weil ich sie ständig vor mir sah.

Mein Onkel hat sie beobachtet, wie sie in Richtung des Flusses gegangen ist. Er ist ihr hinterhergelaufen, hat ihren Namen gerufen, aber sie ist weitergegangen in den Fluss hinein.

Das wird er sein ganzes Leben lang vor sich sehen, wie sie in den Fluss geht und er hilflos zusehen muss. Sie war sehr depressiv, konnte ihr aber nicht helfen. Das auszuhalten, ist ganz schwer für ihn.

Liebe Grüße

Eva

Inaktiver User
18.10.2006, 21:59
Meine Tante hat sich kürzlich ertränkt. Sie konnte nicht schwimmen und ist einfach in den Fluss gegangen. Ich bin heute noch geschockt, habe eine Woche lang kaum geschlafen, weil ich sie ständig vor mir sah.

Mein Onkel hat sie beobachtet, wie sie in Richtung des Flusses gegangen ist. Er ist ihr hinterhergelaufen, hat ihren Namen gerufen, aber sie ist weitergegangen in den Fluss hinein.

Das wird er sein ganzes Leben lang vor sich sehen, wie sie in den Fluss geht und er hilflos zusehen muss. Sie war sehr depressiv, konnte ihr aber nicht helfen. Das auszuhalten, ist ganz schwer für ihn.

Liebe Grüße

Eva

Ja, ein schlimmes Schicksal für alle

LG Karamia