PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zusatzversicherung für Zähne



Leo32
20.09.2006, 19:15
Ich weiß, daß hier schon mal dieses Thema angesprochen wurde. Ich möchte auch gerne wissen, ob sich der Abschluß dieser Versicherung lohnt. Ich habe zwei Angebote vorliegen. Wer von euch hat denn schon eins abgeschlossen und die Versicherung schon mal in Anspruch genommen? Da ich einen Knochenabbau im Oberkiefer habe, werden laut ZA in 10 Jahren die ersten Implantate fällig werden. Freue mich über Eure Antworten.

Inaktiver User
21.09.2006, 08:15
Ich weiß, daß hier schon mal dieses Thema angesprochen wurde. Ich möchte auch gerne wissen, ob sich der Abschluß dieser Versicherung lohnt. Ich habe zwei Angebote vorliegen. Wer von euch hat denn schon eins abgeschlossen und die Versicherung schon mal in Anspruch genommen? Da ich einen Knochenabbau im Oberkiefer habe, werden laut ZA in 10 Jahren die ersten Implantate fällig werden. Freue mich über Eure Antworten.

Guten Morgen.

Nachdem eine Vorerkrankung bereits vorliegt und auch der Behandlungsaufwand schon in etwa abzusehen ist stellt sich die Frage, ob die vorliegenden Angebote tatsächlich zu den selben Konditionen tatsächlich in Verträge umgewandelt werden können?

Eine Vorerkrankung darf auf keinen Fall verschwiegen werden !!!

Im besten Fall, denke ich, werden die Versicherungen erhebliche Zuschläge fordern. Eine Alternative kann aber auch sein, daß die entsprechende Vorerkrankung ausgeschlossen wird. Dann hast Du zwar eine Versicherung (für die Du jahrelang bezahlt hast) und bekommst aber für genau den gewünschten Fall keinen Versicherungsschutz. Im schlechtesten Fall lehnen die Versicherungen den Versicherungsschutz komplett ab. Dann hat sich die Frage sowieso erledigt.

Ich empfehle, bei den Gesellschaften zunächst einen unverbindlichen Probeantrag zu stellen. Dann bekommst Du eine Annahme- oder Ablehnungserklärung (incl. der Konditionen zu denen die Versicherung angenommen werden kann) ohne gleichzeitig tatsächlich eine Ablehnung zu riskieren.

Schöne Grüße

justii

Margali62
21.09.2006, 08:58
Mein Mann hat eine Zusatzversicherung und ich bin HEILFROH!
ER hat Impantate bekommen und mit Beihilfe, Krankenversicherung und Zusatzversicherung hoffen wir, dass von den 12.000 EUR zumindest ca. 8.000 EUR insgesamt bezahlt werden. Den Rest bezahlen wir -trotzdem!

scorpion69
03.10.2006, 21:30
Wieder so ein komischer Tip für was einen Probeantrag wenn die Versicherung angenommen wird dann so wie beantragt und wenn sie nicht angenommen wird dann kommt ein Angebot von der Gesellschaft und dann entscheidet man ob man dieses Angebot aktzeptiert oder nicht

Inaktiver User
04.10.2006, 08:46
Wieder so ein komischer Tip für was einen Probeantrag wenn die Versicherung angenommen wird dann so wie beantragt und wenn sie nicht angenommen wird dann kommt ein Angebot von der Gesellschaft und dann entscheidet man ob man dieses Angebot aktzeptiert oder nicht

Du nimmst an, daß immer wenn ein Antrag nicht wie beantragt angenommen werden kann ein Angebot der Gesellschaft kommt?
=> AchdulieberGott! Von welchem Planeten haben sie Dich denn eingeflogen?

Wenn der Antrag angenommen wird wie beantragt, dann ist das ok. Wenn ein Antrag zu erschwerten Bedingungen angenommen werden soll/kann (Angebot der Gesellschaft) ist man für weitere Gesellschaften schon ein rotes Tuch (weil in der Zentral-Datenbank registriert).

Wenn eine Ablehnung auf einen verbindlichen Antrag kommt, dann wirds aufgrund dieses Datenbankeintrages schwierig bei einer anderen Gesellschaft überhaupt noch unterzukommen.

Ein sog. unverbindlicher Probeantrag ist also bei Personen mit Vorerkrankung(en) unerlässlich. Ein Vermittler, der diese Möglichkeit nicht anwendet handelt auf jeden Fall unqualifiziert und nach meinem Dafürhalten evtl. sogar schadensersatzpflichtig, da er dem Kunden bewußt die Möglichkeit verbaut sich im Falle einer Ablehnung bei weiteren Gesellschaften um Versicherungsschutz zu bemühen.

Alles andere ist entweder Blauäugigkeit, Schönrederei oder bei Vermittlern Beruhigung des eigenen Gewissens wenn man vorerkrankte Kunden bisher unqualifiziert in diese Falle hat laufen lassen.

Schöne Grüße

justii-g

scorpion69
04.10.2006, 20:45
Wenn eine vernünftige Versicherungsgesellschaft einen Antrag prüft und dann trotz guter Argumente ablehnt dann wird ihn auch keine andere Gesellschaft annehmen wenn doch dann hat der neue Vertreter oder der Kunde etwas im Antrag unterschlagen.
Denn diejenigen welche die Entscheidungen in den Gesellschaften treffen haben unter einander einen regen Austausch was man wie annimmt so kann es vorkommen das verschiedene Angebote über einen Risikovorschlag gemacht werdenaber selten das die eine es annimmt und die andere nicht. Desweiteren widr bei allen Firmen gefragt ob man schon woanders einen Antrag gestellt hat und diese Frage muß man Wahrheitsgemäß beantworten. So sollte man auch einen Probeantrag angeben. Wenn wir hier schon mit Haarspaltereien anfangen wollen. Stelle ich aber am Monatsende weil ich schnell noch einen Versicherungsschutz brauche einen Probeantrag und die Gesellschaft würde einen annehmen dann muß man diesen extra noch einmal unterschreiben. Worin soll da der Sinn liegen höchstens das es nicht mehr langt und ich bei der Vorgesellschaft z.B. nicht mehr rechtzeitig kündigen kann.

Inaktiver User
04.10.2006, 20:51
Sorry scorpion69, aber so viel Dummgeschwätz hab ich selten gelesen. Da muß ich eigentlich auch nichts mehr dazu sagen.
Hört sich jetzt vielleicht ein bisserl grob an, aber es ist ganz einfach so.
lg. justii

scorpion69
06.10.2006, 18:35
Ich weis ja nicht seit wann Du mit der Branche zu tun hast ich seit 24 Jahren und die Problemfälle kommen seit einigen Jahren bei mir auf den Tisch von über 20 Mitarbeitern leider ist dieses was Du als dummes Geschwätz bezeichnest tägliches Brot und ich versuche einiges im Interesse der Kunden gerade zu biegen.

Man kann nicht alles juristisch teoretisch sehen manches muß man Problemslos praktisch klären

Trotzdem Viele Grüße vom Schreibtisch
einer der noch im Interesse der Kunden arbeitete und jetzt Feierabend macht

Inaktiver User
08.10.2006, 00:43
Ich weis ja nicht seit wann Du mit der Branche zu tun hast ich seit 24 Jahren und die Problemfälle kommen seit einigen Jahren bei mir auf den Tisch von über 20 Mitarbeitern leider ist dieses was Du als dummes Geschwätz bezeichnest tägliches Brot und ich versuche einiges im Interesse der Kunden gerade zu biegen.


Eieieiei.... 24 Jahre am Versicherungsschreibtisch und weder das Schreiben noch etwas über Versicherungsrealität gelernt? *gggg*
Naja, ich hoffe, Du bist nicht mehr zu weit vom Ruhestand entfernt...

Bei dem was Du so schreibst, glaube ich allerdings, daß Problemfälle (wieder) auf Deinem Tisch landen.

lg. justii

Dosi
26.10.2006, 17:06
Bin selbst gerade auf der Suche. Tipp: da ich nicht weiss, ob hier Namen genannt werden dürfen: im Internet, am besten bei Google, mit den entsprechenden Suchbegriffen wie "Zahnersatz" und "Versicherung " auf die Suche gehen. Es werden einige günstige Angebot großer Versicherer gemacht. Die würde ich dann aber unbedingt vergleichen in Hinsicht auf Warte-Zeiten, Höchstsätze, Leistungsumfang und Gesundheitsprüfung. Einige Versicherungen nehmen auch ohne Prüfung auf, dafür ist der Beitrag dann etwas höher. Viel Erfolg!