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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wiederkehrende Panikattacken



syrania
14.09.2006, 13:36
Hallo,
bin neu in diesem Forum und bin sehr von dem vorherrschenden Umgangston beeindruckt.

Ich habe leider auch ein Problem. Bin mit meinem Partner seit 6 Jahren zusammen und erwarte unser zweites Kind. Er unterstützt mich wo es nur geht und versichert mir das ermich liebt und glücklich ist, aber dennoch überkommen mich auf einmal wieder Panikattacken. Als ich meinen Mann damals kennenlernte, hat er keinen Hehl daraus gemacht, dass er nicht gerade ein Kind von Traurigkeit war aber dennoch haben wir als Paar zusammengefunden und führten anfangs eine harmonische ausgefüllte Beziehung. Nach der Geburt unseres ersten Sohnes bestätigte er mir wie sehr er mich und den Zwerg liebt und das unser Zusammenleben und der Sex voll erfüllend wäre. Kurze Zeit hatte er aus heiterem Himmel einen One night stand. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich habe mich nach der Geburt ins Zeug gelegt. Habe mich auf Traummaße getrimmt, das Sexualleben auf ein höheres Niveau gebracht, war eine gute Mutter, Hausfrau und Freundin. Er meinte, er könnte es selbst nicht erklären warum er das tat. Ich versuchte zu verzeihen, habe es wahrscheinlich aber nur unterschwellig unterdrückt. Ich weiß, dass er gerne flirtet und ich weiß auch, dass er eindeutige Angebote von Frauen in seinem Umfeld kriegt. Er hat sich zwar seitdem nichts wirklich schlimmes zu Schulden kommen lassen und versichert mir, dass ich seine Traumfrau bin aber dennoch kommen in mir diese Zweifel auf einmal wieder hoch. In der ersten Schwangerschaft hat ihm Sex bis zu Schluß mit mir und den vorhandenen Schwangerschaftsbauch nichts ausgemacht, aber jetzt schaut er sich plötzlich viel lieber jeden Tag Pornos an statt mich anzufassen. Ich habe schon versucht mit ihm darüber zu reden, aber meinte nur das er mich liebt und kein Problem mit meiner Schwangerschaft hat, sondern zur Zeit nicht besonders viel Lust auf Sex hat. Das irritiert mich, da er sonst eine ziemlich ausgeprägte Libido hat. Vielleicht habe ich auch nur Angst, dass wieder dasselbe passiert, wie nach der Geburt unseres Sohnes. Aber ich kann ja auch nicht mehr machen, als mit ihm darüber zureden, oder? Vielleicht hat ja noch jemand einen Rat für mich.

syrania

Noodie
14.09.2006, 19:05
Naja, wenn er eh dazu neigt ein Lebemann zu sein, bedeutete die Tatsache dass er Vater wurde fuer ihn (sicherlich unbewusst) dass er sich davon entfernt (frei zu sein), vielleicht auch dass er aelter und erwachsener wird, und er musste sich mit diesem ONS beweisen dass er es "noch drauf hat". Im Moment wuehlen vielleicht aehnliche Gefuehle in ihm und daher fuehlt er sich lustlos.

Das faellt mir als Erklaerung ein. Einen Rat hab ich leider auch nicht fuer dich. Wenn er so extrem freiheitsliebend ist und es braucht den Stud zu spielen, ist dies eine schwierige Zeit fuer ihn, da das Bild seiner jugendhaften Maennlichkeit in Frage gestellt wird (aus seiner Sicht).

Vielleicht fuehlt er sich von dir im Moment nicht angezogen, will dich aber auch nicht verletzen. Darum spricht er nicht darueber.