PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BU abgelehnt - was nun ?



anka
12.09.2006, 18:52
Ich habe mich gerade neu in diesem Forum angemeldet und die bisherigen Beiträge zur BU überflogen.

Am 1. Oktober werde ich eine Ausbildung (Büro)beginnen und aufgrund einer Vorerkrankung (familiär) bekomme ich keine BU.
Was soll ich jetzt tun? Diese Versicherung scheint doch so wichtig zu sein? Eine Unfallversicherung habe ich.

Grüße anka

Lachattenoire
12.09.2006, 21:33
hallo anka,
die betonung liegt auf "scheint".
beim abschluss einer berufsunfähigkeitsversicherung ist es besonders wichtig, sich mit den vers.bedingungen auseinander zu setzen. zunächst klingt es ja so, dass man "etwas" aus der versicherung bekommt, wenn man berufsunfähig ist.bei den meisten versicherungsgesellschaften ist es aber so, dass du erst dann etwas oder sogar alles bekommst, wenn du eben keinen beruf mehr ausüben kannst (das berühmte kleingedruckte)
ein fensterputzer, dessen linker arm bewegungsunfähig geworden ist, kann durch umschulung immer noch im büro tätig sein...also nur bedingt berufsunfähig.

bezogen also auf deine ausbildung im büro: es müste schon ganz schlimm kommen, ehe du gar keine tätigkeit mehr im büro ausüben kannst, heißt, die versicherung muss nicht unbedingt zahlen, wenn du plötzlich im rollstuhl sitz.
also eine bu bitte nicht überbewerten.
noch schlimmer ist es mit der eu=erwerbsunfähigkeit, denn erwerbsunfähig ist man laut ärztlichem gutachen erst, wenn wirklich absolut nix mehr geht, bis dahin kann man einem erwerb nachgehen. auch briefe in postfächer verteilen, wenn man an den rollstuhl gefesselt ist, ist ein erwerb. bedingungen beachten!

also nimm es nicht so tragisch, dass du sie nicht bekommen hast. und vorsicht auch bei unfallversicherungen, wichtig auch hier die bedingungen, wann was in welcher höhe gezahlt wird.
eine zusatzvers. zur gesetzlichen krankenvers. ist meist wesentlich effektiver. kommt auf die "bausteinmöglichkeit" des anbieters an.

alles gute für deine ausbildung

lachattenoire

anka
12.09.2006, 21:44
hallo lachattenoire,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Ist es nicht leider so, dass diejenigen, die wg einer Vorerkrankung eher auf eine Absicherung angewiesen wären, von den Versicherungen im Regen stehen gelassen werden? Muss man sich damit abfinden, geht ja leider vielen so. Im Forum habe ich gelesen, dass ein Probeantrag (an den ich schon gedacht hatte) auch nur Augenwischerei ist. Werde die Finger davon lassen.

Danke anka

Inaktiver User
13.09.2006, 10:57
Bist du schon abgelehnt oder weißt du, dass du abgelehnt wirst?

Für den ersten Fall liegt das Kind im Brunnen. Beim zweiten kann man wenigstens versuchen, etwas zu retten, indem man so viel wie möglich Anträge an die verschiedenen Gesellschaften schickt. Irgendeine macht vielleicht ein gutes Angebot. Dann aber prüfen, ob es ein Vertrag ist, den man behalten sollte. Zum beispiel braucht man bei der Cosmos gar nicht erst anfragen, da die nur schlecht sind. Geh zu Maklern (nicht nur einem) und lass dir von denen gute Anbieter geben.

Ansonsten geb ich Lachattenoire Recht, in deinem Berufsgebiet würde ich die BU auch nicht überbewerten. Und schon gar nicht die abstrakte Verweisung. Die ist oftmals gar nicht möglich (nicht so beim Fensterputzer, ich schreibe hier von kaufmännischen Berufen!!!). Auch wenn viele schimpfen, aber in ausgesprochenen Bürojobs ist für mich die BU auch nicht automatisch die erste Wahl.
Allerdings sollte hier die Unfallversicherung als Ergänzung immer vorhanden sein.

Lachattenoire
13.09.2006, 11:03
guten morgen anka,
dass mit dem probeantrag lass sein.
wenn du eine zusätzliche absicherung suchst, dann frag dich lieber bei den diversen krankenversicherern durch und lass dir erstmal schriftlich (damit du genügend zeit zum vergleichen und evtl nachhaken hast) möglichkeiten aufzeigen, wie du dich zusätzlich zur gesetzlichen vers. deinem krankheitsbild entsprechend absichern kannst.

nur ein beispeil: durch eine zusätzliche krankentagegeld -nicht krankenhaustagegeld- versicherung kann unter umständen schon ein finanzieller verlust bei längerer arbeitsunfähigkeit (länger als sechs wochen) gegeben sein.

lass dir zeit und vergleiche in aller ruhe.

lieben gruß
lachattenoire

Inaktiver User
13.09.2006, 11:53
Sagst du auch, wann das Krankentagegeld aufhört mit zahlen?

Inaktiver User
13.09.2006, 13:43
Dazu sag ich mal lieber nicht viel, sonst ufert das wieder aus...ich meine bezüglich der diversen Ausführungen von " Lachattenoir "

Ich geb dir nur eine Empfehlung, Anka, kauf dir einige Finanz-und Verbraucherzeitschriften aus dem letzten halben Jahr , z.B.
( Finanztest, Capital,etc. ) in denen zum Thema " BU - sinnvoll oder nicht " - Stellung genommen wird und bilde dir dann deine eigene Meinung ob du eine BU brauchst oder nicht.

Ich wette du wirst zu anderen Schlussfolgerungen kommen als z.B. Lachattenoire :) mit seinen kruden Ausführungen z.B. zur Krankentagegeldversicherung...

Eins noch...ich kanns halt mal nicht lassen wenn ich solche durch Unwissen oder Halbwissen geprägte Postings lesen muß:

BU-Statistik der Allianz ( größter BU-Versicherer in Deutschld. )

Altersstufe bis 40 :
Ursachen einer anerkannten BU :
20 % Skelett+Bewegungsapparat
15 % Herz und Gefäßerkrankungen
10 % Unfälle
20 % Nervenkrankheiten
5 % Krebs und bösartige Geschwulstkrankheiten
Der Rest sind sonstige Krankheiten

Ab Alter 40 steigen die Skelett- und Herzkrankheiten an

Ab Alter 50 liegen Skelettkrankheiten bereits bei 35 % und Herzkrankheiten bei ca 25 %
Unfälle nehmen ab, Nervenkrankheiten ebenfalls und Krebs nimmt leicht zu.

In diesem Sinne
Austernschluerfer

Inaktiver User
13.09.2006, 14:14
Und was soll uns das sagen?

Was sind denn Skelett- und Gefäßkrankheiten? Das ist nicht immer der Rücken, der ein längeres Sitzen unmöglich macht. Manchmal ist es auch das Knie, die Hüfte oder die Füße. Alles Sachen, die einem Büroangestellten zwar wehtun, aber nicht den Job verbieten.
Klar ist die BU eine wichtige Absicherung. Aber es gibt auch andere wichtige Absicherungen, die in solchen berufsgruppen eine Überlegung wert sind.
Da zählt für diesen zweck sicher nicht unbedingt die Krankentagegeldversicherung dazu, aber eine Dread Disease sollte auf jeden Fall mal ins Auge gefasst werden. Zumindest in die Wahl kommen.
Und eine Unfall ist hier auf jeden Fall als Ergänzung angeraten!

Inaktiver User
13.09.2006, 14:17
Achso Anka...nochwas zur Abwicklung falls du doch ne BU abschließen willst...

Such dir nen guten Makler und lass ihn für dich anonymisierte Risikovoranfragen bei den einzelnen Versicherern stellen.

Gute BU-Versicherer wären z.B. LV1871 ( Golden Buz ) Nürnberger IBU C oder Variante Comfort als Risiko-BU , Schweizerische Rentenanstalt Berufsgruppe 1-3, Volkswohlbund, Gerling oder auch Alte Leipziger, Dialog, etc.

Gruß Austernschluerfer

Inaktiver User
13.09.2006, 14:27
Ach Schokosahne...diese leidige Debatte hatten wir doch schon :) ich bins einfach überdrüssig über simple Tatsachen zu debattieren.

Sicherlich hat auch eine DD ihre Daseinsberechtigung...als Ergänzung zur BU oder ich wiederhole mich hier...falls keine BU aus welchen Gründen auch immer möglich ist...aber sie ist kein vollwertiger Ersatz für ne BU.

Wärest du nicht ein blanker Theoretiker, sondern würdest dich so lange wie ich, in diesem Umfeld bewegen, sprich auch mit BU - Leistungsanspruchstellung und Leistungsabwicklungen befasst sein, würdest du wahrscheinlich verstehen was ich meine :) aber dem ist anscheinend nun mal nicht so. Daher macht eine Diskussion mit dir auch so wenig Sinn....leider....

In diesem Sinne
Austernschluerfer

Inaktiver User
13.09.2006, 14:35
Ich weiß ja nun nicht, wer als stur zu bezeichnen ist, aber wenn ich mich recht entsinne, nenne ich die DD als Alternative zur BU, nie als Ersatz. Du hiungegen sprichst von der DD als Lückenfüller zur BU, sprichst der DD eine Existenzberechtigung fast ab.
Ich schreibe nur, dass man mal darüber nachdenken sollte. Ich kenne auch einige Leute, die berufsunfähig geworden sind. Aber ich kenne auch jemand, der nichts bekommt, weil er keine Unfallversicherung hat. Aus genau dem gleichen Argument "Brauchste nich, hast ne BU!" Das war ein denkbar schlechter Rat. Jede dieser Versicherungen hat eine andere Klientel, und das sollte man sich vorher genau überlegen. Ich streite nicht ab, dass die BU eine absolut wichtige Versicherung ist. Aber oft reicht sie nicht und oft ist etwas anderes eben mehr.

Inaktiver User
13.09.2006, 15:00
Schokosahne....

Nicht jede Versicherung...BU, DD, Unfall, hat eine andere Klientel, sondern diese 3 o.g. Versicherungssparten ergänzen sich optimalerweise.

Grundlage ist allerdings ( von Ausnahmen abgesehen - wie z.B. Berufsgruppe, Vorerkrankungen in denen BU-Schutz derzeit noch nicht möglich ist) immer eine gute, dem Einkommen angepasste und lebensphasenanpassbare BU.

Und glücklicherweise befinde ich mich da ausnahmsweise sogar mal im Einklang mit Finanztest und Co und .... natürlich unserer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung :)

Übrigens...Schokosahne...ich kenne nicht nur Leute die BU sind, sondern meine Firma betreibt in Kooperation mit externen Spezialisten im Rahmen der Honorarberatung auch die Durchsetzung von BU - Ansprüchen unserer Mandanten gegenüber den Versicherern...von der BU-Antragstellung bis zur schlußendlichen Abwicklung.

Also geh einfach mal davon aus, dass ich weiß wovon ich rede wenn ich über BU rede, auch wenn ich eigentlich eher ein Investmentmensch bin.

Austernschluerfer

Lachattenoire
13.09.2006, 20:34
.......ob du eine BU brauchst oder nicht.

anka schrieb, man habe ihren antrag auf BU abgelehnt.
wenn ich sie richtig verstanden habe, sucht sie jetzt nach einer für sie persönlich passenden alternative.




......als z.B. Lachattenoire :) mit seinen kruden Ausführungen z.B. zur Krankentagegeldversicherung...

femininum bitte :smile: , zu erkennen nicht nur an "...te" sondern auch an dem "e" am ende *gg*
und zu "krude" wo habe ich bitte ein rauhes verhalten gezeigt?

und wo habe ich "ausgeführt"? ich habe eine möglichkeit ins feld geführt.



Eins noch...ich kanns halt mal nicht lassen wenn ich solche durch Unwissen oder Halbwissen geprägte Postings lesen muß:

das tut mir sehr leid für dich, dass du das musst*fg*



ich glaube im übrigen kaum, dass anka mit einer reinen fachsimpelei zwischen dir und schokosahne geholfen ist.
eure intension sollte es eher sein, wenn ihr denn so versiert seid, ein dem verständnis des kunden angepasstes verhalten an den tag zu legen und zwar dergestalt, dass anka echt geholfen ist, sie tipps bekommt, wie und wo sie sich selber informieren kann ohne gefahr zu laufen an menschen zu geraten, die wie ihr sie dann mit theoretischer und aus den medien zitierter info voll stopfen und das ergebnis nur sein kann, dass sie vollkommen verwirrt ist.

ich hoffe, dass ihr anka durch euren disput gezeigt habt, wie wichtig es ist, sich vorher durch internet, andere medien, befragen von betroffenen ect. ect. zu informieren, bevor man auch nur irgendwas unterschreibt.:cool:


anka, ich wünsche dir alles gute und hoffentlich dich ehrlich und kompetent beratende

lachattenoire

Natasha72
14.09.2006, 10:39
Hallo Anka,

auch wenn hier einige versierte Leute unterwegs sind möchte ich gern noch was dazu sagen. Vielleicht hilft Dir das ja ein wenig.

Ich bin BWL'er und habe also auch einen klassischen Bürojob. Und der kann tatsächlich öfter zur BU führen, eben wegen dem hohen Prozentsatz an Schäden des Bewegungsapparates oder um es mal ganz einfach auszudrücken des Rückens, Bandscheibe z.B. Also dachte ich, ich brauche eine BU. Gleichzeitig wollte ich noch eine Rentenversicherung abschließen, um für später vorzusorgen. Also habe ich einen Termin mit der Allianz vereinbart.

Die haben eine Kombi aus BU und Rentenversicherung die so arbeitet, dass wenn Du berufsunfähig bist die Allianz selber die Raten für die Rentenversicherung bezahlt, damit Du nach Ablauf der Vertragszeit überhaupt mal nen gewissen Betrag bekommst. Ich hoffe ich stelle das jetzt richtig dar.

Ich habe auch eine immer wiederkehrende Erkrankung, die allerdings in keinem Zusammenhang mit meinem Job steht. Hätte ich nur eine BU abschleißen wollen, so wäre das schwierig geworden (aber nicht unmöglich meinte der Berater). In der Kombi mit einer Rentenversicherung ging der Antrag aber durch. Vielleicht verdienen sie so viel an dieser Rentengeschichte, wer weiß.

Wenn Du also unbedingt eine BU haben möchtest, was ich für eine sinnvolle Sache halte, dann wäre das evtl. eine Möglichkeit für Dich. Und die Rentenversicherung ist ja auch durchaus sinnvoll und die kannst Du ja mit einem ganz kleinen Betrag abschließen, hast ja als Azubi keine dollen finanziellen Möglichkeiten.

Übrigens denke ich, dass das bestimmt auch andere Versicherer anbieten, nicht nur die Allianz. Mach einfach mal Beratungstermine und vielleicht findet ihr gemeinsam eine Lösung.

Viele Grüsse
Natasha

akademikerin
14.09.2006, 11:26
Die Kombination ist selten sinnvoll für den Versicherten. Eine ähnliche Konstruktion hat hier ein Mitarbeiter, die habe ich storniert. Trennung von Absicherung zum Vermögensaufbau. Eine einzelne BU mit der Mindesttodesfallsumme reicht aus.

@Anka

Du hast eine PN.

Inaktiver User
14.09.2006, 11:37
Gehört zwar nicht unbedingt zum Thema, aber eine Rentenversicherung zum Vermögensaufbau abzuschließen ist sehr schlecht. Noch schlechter wird es, wenn diese auch noch der Trägertarif für die BUZ ist. Gegen eine Beitragsbefreiung ist nicht viel einzuwenden, wenn es denn unbedingt eine Rentenversicherung sein muss. Aber ich gehe davon aus, dass es hier um eine BU-Rente geht. Oft ist es auch so, dass die Höher der Rente abhängig vom Jahresbeitrag ist. Also kleiner Rentenversicherungsbeitrag, hohe BU-Rente geht dann nicht.

Ich kenne ein Beispiel, das sich so zugetragen hat: ein Familienvater kaufte für sich und seine Familie (zwei Kinder + Frau) eine ETW. Zur Absicherung ein ähnliches Produkt, nämlich eien kapitalbildende LV gekoppelt mit einer BUZ-Rente von 1.500€. Die Beiträge lagen um die 150€, wovon der BUZ-Anteil etwas über 50€ ausmachte.
Als er arbeitslos wurde, gingen die 150€ nicht mehr und er verringerte seine Beiträge auf die Höhe der BUZ-Beiträge.
Nach einem Unfall war er berufsunfähig. Rente: etwas über 500€. Zuhause drei hungrige Mäuler, monatliche Abzahlungen an die Bank. Jetzt ist er pleite, hat Schulden, lebt allein in einer kleinen Wohnung.


In der Kombi mit einer Rentenversicherung ging der Antrag aber durch. Vielleicht verdienen sie so viel an dieser Rentengeschichte, wer weiß.

Richtig, die Allianz verdient sehr gut an dieser versicherung. Und das Beste: durch die BUZ und deine Krankheit hat sie sozusagen eine Beitragsgarantie. Wenn du also irgendwann feststellst, dass diese Rentenversicherung nicht wirklich die beste Idee war, kannst du sie nur beitragsfrei stellen oder kündigen, indem du eine neue (dann teurere) BU abschließt. Du nimmst dir mit dieser Kombination sehr viel Flexibilität. Vielleicht geht eine Erhöhung der BU-Rente auch nur, wenn gleichzeitig die RV mit erhöht wird. Jedesmal Extrakosten, die erst nach mehreren Jahren ausgeglichen werden.

Das war keine Beratung, die dein "Berater" hier geleistet hat, das war ein Bärendienst.
Such dir eine Verbraucherzentrale, die können's dir bestätigen.

Igel224
14.09.2006, 13:03
Ach Schokosahne...diese leidige Debatte hatten wir doch schon :) ich bins einfach überdrüssig über simple Tatsachen zu debattieren.

Sicherlich hat auch eine DD ihre Daseinsberechtigung...als Ergänzung zur BU oder ich wiederhole mich hier...falls keine BU aus welchen Gründen auch immer möglich ist...aber sie ist kein vollwertiger Ersatz für ne BU.

Wärest du nicht ein blanker Theoretiker, sondern würdest dich so lange wie ich, in diesem Umfeld bewegen, sprich auch mit BU - Leistungsanspruchstellung und Leistungsabwicklungen befasst sein, würdest du wahrscheinlich verstehen was ich meine :) aber dem ist anscheinend nun mal nicht so. Daher macht eine Diskussion mit dir auch so wenig Sinn....leider....

In diesem Sinne
Austernschluerfer

Da muß ich dir leider Recht geben. Diese Problemmatik kann offenbar nur nachvollziehen, wer selbst betroffen ist. Alle anderen schwätzen nur daher oder theoretisieren. Ich hatte leider keine BU, sonst hätte mich nicht noch zwanzig Jahre unnötig quälen müssen. Ich hatte einen Bürojob, aber was heisst das schon?

Inaktiver User
14.09.2006, 14:45
@ lachattenoire ...stimmt...hätte ich richtig aufgepasst, hätte ich das Feminine eigentlich erkennen müssen :)

Zur BU-Problematik von Anka.... ich gab ihr wohl einen praktischen Rat was zu tun wäre....ich nannte ihr sogar einige hervorragende BU - Versicherer bei denen sie über eine anonymisierte Risikovoranfrage eines Maklers ihres Vertrauens die Situation problemlos abchecken kann.

Es kann je nach Krankheitsbild, das ich leider nicht kenne, durchaus möglich sein, eine BU...ggf. halt mit Risikozuschlag zu bekommen. Ist teilweise auch vom Verhandlungsgeschick des Maklers abhängig.

Eine Alternative dazu wäre die mehrfach besprochene und angesprochene Dread Disease - Police bei der teils andere Annahmekriterien zugrunde gelegt werden als bei einer BU.

2 hervorragende DD - Versicherer, Skandia und Canada Life wurden bereits mehrfach hier erwähnt.

Der Grund, warum ich wahrscheinlich das Feminine in dir überlesen habe, :) war allerdings dein Posting mit dem Vorschlag ein Krankentagegeld anstelle einer BU zu erwägen. Sowas kann ich halt mal nicht nachvollziehen.

Ein Krankentagegeld hat Anka, insofern sie GKV - versichert ist, sowieso...es leistet allerdings nur bei Krankheit also AU ( Arbeitsunfähigkeit ) und nicht bei BU.

Also somit völlig ungeeignet für Ankas Problem.

Als GKV- versicherte Arbeitnehmerin kann sie das KT auch nicht beliebig über z.B. eine private Zusatzkrankentage-geldversicherung hochpowern, sondern max. im Rahmen ihres Einkommens...mal davon unabhängig, dass es wie bereits oben erwähnt im Fall einer BU nix bringt.

Auch Krankentagegelder der verschiedenen GKVs untereinander zu vergleichen ist für eine GKV - Pflicht-Versicherte völlig sinnlos da das Tagegeld von der jeweilig gewählten GKV gezahlt wird. Also z.B. AOK krankenversichert, somit auch AOK KT...etc.

Zum Begriff krude Ausführungen zum KT....dies ist im Sinne von sonderlich, sonderbar, nicht nachvollziehbar, zu verstehen.

Gruß Austernschluerfer

Natasha72
14.09.2006, 15:52
@Schokosahne

Hm, jetzt bin ich mir nicht ganz sicher (werde das aber direkt heute abend nachprüfen) aber meine Rentenversicherung dient dem Schleißen der Rentenlücke. Ist also erstmal völlig losgelöst von der BU. Ist denn dann die Rentenversicherung ansich auch schon falsch, um mir stäter eine zusätzliche Rente anzusparen? Also ich als Laie dachte, dass das stimmig ist.

Was die Koppelung der Rentenversicherung und BU angeht - ich werde noch mal nachlesen und dann entweder

a) meine bisherigen Bemerkungen richtig stellen oder
b) solange mit dem Kopf auf dem Tisch aufschlagen, bis es nicht mehr geht.

Aber ich muss auch zugeben, es ist echt schwer sich da umfassend zu informieren und immer alle Gegebenheiten zu verstehen. Das ist solch ein komplexes Thema und jeder Berater hat da offenbar eine eigene Meinung zu. Nur irgendwann muss man sich ja entscheiden, denn sonst gibt das nie was. Hoffe, dass das bei meiner Entscheidung nicht eine Fehlentscheidung war.

Viele Grüsse

akademikerin
14.09.2006, 18:43
@ Natasha,

solltest du dir den Kopf aufschlagen wollen: guck bitte nach, ob du dann auch BU-versichert bist ... ;)

Informationen kann sich jeder vergleichsweise einfach beschaffen: Verbraucherzentrale oder die Finanztest. Für ein gwisses grundlegendes Verständnis für Laien sind beide sehr gut (auch für Leute, die schon mehr damit zu tun hatten).

Inaktiver User
16.09.2006, 12:34
Ach Schokosahne...diese leidige Debatte hatten wir doch schon :) ich bins einfach überdrüssig über simple Tatsachen zu debattieren.

Sicherlich hat auch eine DD ihre Daseinsberechtigung...als Ergänzung zur BU oder ich wiederhole mich hier...falls keine BU aus welchen Gründen auch immer möglich ist...aber sie ist kein vollwertiger Ersatz für ne BU.

Wärest du nicht ein blanker Theoretiker, sondern würdest dich so lange wie ich, in diesem Umfeld bewegen, sprich auch mit BU - Leistungsanspruchstellung und Leistungsabwicklungen befasst sein, würdest du wahrscheinlich verstehen was ich meine :) aber dem ist anscheinend nun mal nicht so.

In diesem Sinne
Austernschluerfer


BRAVO *klatsch - klatsch* BRAVO *klatsch - klatsch* BRAVO

Da bin ich ja mal voll Deiner Meinung.

lg. justii

BRAVO *klatsch - klatsch* BRAVO *klatsch - klatsch* BRAVO

Inaktiver User
16.09.2006, 12:46
ich empfehle auf jeden fall, nach einer ablehnung nicht aufzugeben sondern weiterhin anträge bei den 5 führenden gesellschaften zu stellen. >>führend in den bedingungen<< nicht bei der größe oder bei der bekanntheit usw. (siehe hierzu meine vorausgehenden beiträge zu weiteren BU-themen).

die versicherer haben unterschiedliche annahmerichtlinien und ich habe schon des öfteren personen mit einer vorerkrankung bei einem weiteren versicherer unterbringen können obwohl bereits eine oder mehrere ablehnungen von anderen gesellschaften vorliegend waren.

es ist auch schon vorgekommen, daß wir immer wieder bei den selben 5 versicherungen anträge eingereicht haben (alle jahre wieder *lach*) und plötzlich kam genau von der gesellschaft eine zusage, die als erste abgelehnt hatte. durch die regelmäßigen anträge hatten die, lt. eigener auskunft, sehr genauen einblick in den fortgang der krankengeschichte und konnten so das risiko sehr genau einschätzen...

es ist also nicht aller tage abend. oft ist man einfach nur zu wenig hartnäckig.

schöne grüße und viel erfolg

justii

Inaktiver User
19.09.2006, 10:01
Sind Personen mit Vorerkrankung überhaupt BU-Versicherbar?

Hierzu ein interessantes Video / interessanter Beitrag unter
http://www.wmd-brokerchannel.de/site/bctx.asp?l=3193867&c=56946

Ich möchte damit nicht den im Video genannten Versicherer in den Vordergrund rücken sondern vor allem die Tatsache, daß bei den Versicherungsgesellschaften mit hervorragenden Versicherungsbedingungen (und nur bei diesen sollte man sich versichern) mit Geduld und Hartnäckigkeit oft noch etwas möglich ist.

Und daß selbst nach mehreren Absagen noch nicht alles aus ist.

Schöne Grüße

justii

steinbaecher
22.04.2010, 23:05
Es gibt mittlerweile tolle Alternativprodukte für Vorerkrankte Opti5Rente versichert Unfallinvalidität, Schädigung von Organen, Pflegebedürftigkeit, Verlust von Grundfähigkeiten, Krebserkrankungen. Bei mir halb so teuer wie ein BU Tarif und mit lebenslanger Rente!
[... edit - bei Bedarf bitte Suchmaschinen zur Opti5Rente benutzen]