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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auto gesucht: Finanzieren, Leasen, kaufen, ...?



Kikiri
02.02.2013, 12:26
Hallo,

meine Freundin sucht ein Auto.

Direkt nach der Ausbildung hat sie zwar einen befristeten Arbeitsvertrag (bis Dezember 2013) aber noch nicht viel Geld zur Verfügung.
Um zur Arbeit zu kommen, braucht sie ein Auto (es gibt keinen öffenlichen Nahverkehr!) und durch die Schichten ist auch eine Fahrgemeinschaft schlecht möglich.

Mindest-Kilometerleistung pro Jahr (alleine für die Arbeit: 9200 km), dazu noch private Fahrten.

Was könnt Ihr aus Erfahrung raten, um das Auto (Kleinwagen) möglichst günstig für sie anzuschaffen? Sie ist keine Fahranfängerin (25 Jahre, seit 5 Jahren Führerschein).

Viele Grüße von
Kiki

Inaktiver User
02.02.2013, 12:59
Ich wurde einen gebrauchten Kleinwagen von einem Händler nehmen und diesen finanzieren, falls überhaupt
keine Rücklagen vorhanden sind. Ich habe einen Toyota Yaris mit ca. 70000 km von einem Händler gekauft für ca. 5000 Euro. Da hat man Garantie und kann es mit einem niedrigen Zinssatz finanzieren.
Dafür kann man sich noch Gebrauchtwagenreports z.B. von Autobild oder ähnlichem anschauen, welche Modelle auch nach 10 Jahren wenige Pannen und Mängel beim TÜV aufweisen, um nicht komplett reinzufallen.
Von Franzosen und Italienern würde ich abraten.

dala
02.02.2013, 14:41
Lies den TÜV-Report 2013 von AutoBildSpezial (Zeitschrift, 4,50€). ADAC gibt auch Beriche ueber Pannen etc raus. Macht Euch erstmal schlau, welche Kleinwagen moeglichst wenig teure Reparaturen haben im Alter.

Und dann im Internet fuer die ausgewaehlten 3-4 Autos Preise checken.

Dann die Haendler abgrasen, die die dann auch laut Internet preislich in Frage kommenden ausgewaehlten Modelle anbieten.
Aufgrund der Preisinfo aus dem Internet koennt ihr dann ueber den Preis des Haendlers verhandeln :lachen:
Die "guten" Marken bieten 0%Zins-Kredite an. Aber da auch einfach mit dem Haendler reden und vor Abschluß genau nachrechnen.
Leasing soll in aller Regel zu teuer sein fuer Privat.


Es macht auch Sinn, bei Versicherungen nachzufragen, was die gewuenschte Versicherungsart (Teilkasko, Haftpflicht ...) fuer das Auto kosten wuerde. Da kann auch Geld gespart werden.


Ich habe grade eine ausgedehnte Suche hinter mir und habe ein feines Auto gefunden. Euch genauso viel Glueck :allesok:

Inaktiver User
02.02.2013, 14:49
Mit "Händler" meine ich übrigens einen Vertragshändler der jeweiligen Marke und keine Feld-, Wald- und Wiesen- (genauer: Schotterplatz-) händler.

wildwusel
03.02.2013, 02:13
Es macht auch Sinn, bei Versicherungen nachzufragen, was die gewuenschte Versicherungsart (Teilkasko, Haftpflicht ...) fuer das Auto kosten wuerde. Da kann auch Geld gespart werden.

Oder enorm viel Geld verbrannt! Ich habe mit Ende 20 einen Golf II GTD, Baujahr 1985 geschenkt bekommen, den ich fast nicht bezahlen konnte, weil die Haftpflicht bei dem "Abiturientenauto" zweihundert Mark im Monat kostete und ich auf 125% eingestiegen wäre...

Mocca
03.02.2013, 09:26
Hm, ich hoffe, so völlig ohne Eigenkapital steht sie nicht da... 100%- Finanzierungen finde ich nicht so toll (ich bin da ein Schisshase :peinlich:). Wenn sie aber nur 1000 € hat, lohnt es sich ehr nicht, ein Auto zu suchen, das nicht mehr kostet, in dem Preissegment findet man selten etwas Gutes.

Leasen lohnt sich für Privatleute nicht, wenn man sich schon verschulden muss, dann am besten noch bei einem Fachhändler (Angebote vergleichen!). Das Auto selbst bzw. die Automarke auszusuchen, dürfte heute dank Indernett nicht schwer sein. Ich würde viel Wert auf eine möglichst geringe Kilometerleistung legen, das wäre mir wichtiger als irgendwelche Sonderausstattungen, die man nicht unbedingt braucht (wobei ich mir andererseits z.B. niemals ein Auto ohne Klimaanlage anschaffen würde, es gibt Sachen, die muss ein Auto heute einfach haben, sonst wird man es nie wieder los).

Ansonsten: wenn man selbst wenig Ahnung hat, unbedingt immer jemanden zur Besichtigung mitnehmen, der sich auskennt und einen kritischen Blick auf die Karre werfen kann (jeder gefundene "Kleinmangel" lohnt sich schon im Hinblick aufs Handeln (!) und gröbere Mängel werden ausgeschlossen :smirksmile:)!

Inaktiver User
03.02.2013, 10:21
Hallo,

meine Freundin sucht ein Auto.

Direkt nach der Ausbildung hat sie zwar einen befristeten Arbeitsvertrag (bis Dezember 2013) aber noch nicht viel Geld zur Verfügung.
Um zur Arbeit zu kommen, braucht sie ein Auto (es gibt keinen öffenlichen Nahverkehr!) und durch die Schichten ist auch eine Fahrgemeinschaft schlecht möglich.

Mindest-Kilometerleistung pro Jahr (alleine für die Arbeit: 9200 km), dazu noch private Fahrten.

Was könnt Ihr aus Erfahrung raten, um das Auto (Kleinwagen) möglichst günstig für sie anzuschaffen? Sie ist keine Fahranfängerin (25 Jahre, seit 5 Jahren Führerschein).

Viele Grüße von
Kiki

Liebe Kiki,

Wenn sie finanzieren muss, sollte sie erstmal ihre Möglichkeiten prüfen. Bei befristeten Arbeitsverträgen machen leider viele Banken bei Kleinkrediten die Schotten dicht oder verlangen exorbitante Risikoaufschläge (Zinsen oder Ausfallversicherungen).
Eine 0% Finanzierung bekommt man oft nur mit hoher Anzahlung.
Leasen ist für Privatpersonen keine gute Alternative, das ist echt verbranntes Geld.
Bei einem Auto würde ich versuchen, meine Kröten zusammenzukratzen und bar zu zalen. Gibt auch nochmal Verhandlungsspielraum.
Die Franzosen haben hohe Preise in der Reparatur und im Ersatzteilbereich. Dafür sind oft Extras drin, die man sonst teuer mitbezahlt.
Toyota kostet in der Anschaffung etwas mehr, hält in der Regel aber ewig.
Auf jeden Fall vorher mal Steuer und Versicherung anfragen, da ist man doch oft überrascht (siehe Golf II).

wildwusel
03.02.2013, 17:34
Hm, ich hoffe, so völlig ohne Eigenkapital steht sie nicht da... 100%- Finanzierungen finde ich nicht so toll (ich bin da ein Schisshase :peinlich:). Wenn sie aber nur 1000 € hat, lohnt es sich ehr nicht, ein Auto zu suchen, das nicht mehr kostet, in dem Preissegment findet man selten etwas Gutes.

Finanziell kommen Autos, die nur 1000 Euro kostet und ein bis zwei Jahre halten günstiger als Neuwagen, aber leider sind die Karren oft extrem unzuverlässig. Da muß man schon schrauben und basteln können, oder zumindest eine ADAC-Mitgliedschaft haben, sonst steht man gefühlt die Hälfte der Zeit da und fragt sich, wann jetzt der Bus fährt. :knatsch:

Inaktiver User
03.02.2013, 17:41
Finanziell kommen Autos, die nur 1000 Euro kostet und ein bis zwei Jahre halten günstiger als Neuwagen, aber leider sind die Karren oft extrem unzuverlässig. Da muß man schon schrauben und basteln können, oder zumindest eine ADAC-Mitgliedschaft haben, sonst steht man gefühlt die Hälfte der Zeit da und fragt sich, wann jetzt der Bus fährt. :knatsch:

:smile: manchen macht das nichts aus, es muss nur genug Zeit zur Verfügung stehen. Eine Freundin von mir hat einen Saab 900 und ist mit allen ADAC-Mitarbeitern in und um Ulm per Du.
Auto springt nicht an - sie ruft ADAC und geht Kaffee trinken...

Inaktiver User
03.02.2013, 17:55
Toyota kostet in der Anschaffung etwas mehr, hält in der Regel aber ewig.
Auf jeden Fall vorher mal Steuer und Versicherung anfragen, da ist man doch oft überrascht (siehe Golf II).

Ja, mein letzter Yaris ging nach 13 Jahren und über 220 000km nach Afrika... da fährt er vermutlich immer noch. Hatte aber keine Klimaanlage und einige Dellen auf dem Dach (Sch.... -Parcours-Idioten).