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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baby doch jünger?



Inaktiver User
31.08.2006, 21:35
ich finde jetzt hier kein Forum zu Schwangerschaftsfragen, daher stelle ich meine Frage hier.

Es geht um Folgendes:

Nach bisheriger Berechnung müsste ich momentan in der 14. Woche sein (exakt
13+5).
Heute war ich bei der FA, die meinte, die Berechnung könne nicht stimmen, das Kind wäre dafür zu
klein. Ich wäre erst in der 13. Woche (12+6)

Wobei ich dazu sagen muss, dass der Empfängnistermin ziemlich fest steht (de
facto kommt nur 1 Tag in Frage).

Ich habe jetzt daheim nochmal in den Unterlagen der Chorionzotten-Biopsie
nachgesehen (war vo 2,5 Wochen), und da kommt der Arzt nach Ultraschall-Befund auch fast genau
auf das ursprüngliche Ergebnis (würde heute nach meiner Berechnung 13+4)
entsprechen.

Und jetzt verstehe ich überhaupt nicht, wie es zu solchen Abweichungen
kommen kann. Das sind ja immerhin 6 Tage gegenüber der urspr. Berechnung!

Außerdem müsste dann ja mein Eisprung auch viel später als ursprünglich
angenommen gewesen sein, was mich wundern würde, da meine Tage in letzter
Zeit relativ regelmäßig waren (im letzten Zyklus sogar genau 28 Tage). Und
die Spermien müssten noch dazu die mehr oder minder maximale Zeit überlebt
haben.

Zudem ist der Fötus nur 6,75 cm (SSL) groß. Vor 2,5 Wochen waren es schon 4,5 cm. Selbst für die 13. Woche kämen mir 6,75 wenig vor.

Summa summarum: das Ganze ist mir als Laien ziemlich schleierhaft, auch wenn meine Ärztin meint, es wäre ansonsten alles normal.

Ich frage mich nun, wie es zu solchen Abweichungen kommen kann und ob ich
mir nicht doch Gedanken machen muss?

Ich hoffe, die ganzen Berechnungen und Hypothesen waren jetzt nicht allzu kompliziert.

Danke für eure Tipps.

Wuff
01.09.2006, 08:09
Guten Morgen!
Oh je!
Kann gut verstehen das sich das total verunsichert....
Ich selbst schaue auch immer im www. nach und möchte wissen wie groß mein Zwerg jetzt sein müßte.Heute 13+3

Da Deine FA gesagt hat,das es ansonsten alles i.O. ist,würde ic mir keine so große Gedanken machen.DAs Herzchen schlägt,das Baby wächst...ist doch wunderbar!
Ich denke,das es gar nicht so selten vorkommt,das der ET tausendmal verschoben wird.Mal wächst der Zwerg mehr,mal weniger!

Was ich an Deiner Stelle zur Beruhigung Deiner selbst nocheinmal machen würde ist,Deine FA telef zu kontaktieren-ihr Deine Sorgen und Gedanken mitteilen und sie Fragen ob ihr nächste Woche nocheinmal ein US machen könnt.
Macht sie bestimmt!Will doch auch das es der Mama gut geht!

Halt mich auf dem laufenden
Gruß
die
Wuff

Milla
01.09.2006, 09:42
Liebe Rocca,
ich kenne das zu gut. Lt. meiner Rechnung (letztes Mal Periode, Eisprung, Zeugung-er ist das absolute Wunschkind, ersten SS Zeichen etc) wäre mein ET am 07.11.05 gewesen. Als ich in der 6 Woche beim FA war sagte er mir, er sieht zwar eine Eihülle aber noch nicht mehr, und somit könnte ich erst in der 4. Woche sein.
Hat mir dann einen ET zum 21.11.05 ausgerechnet. Mit der Begründung das es in den ersten 12 Wochen so genaue Anzeichen (Eihülle, Dottersack,Herzschlagen usw.) gibt so das man sich vielleicht max. um 2-4 Tage verrechnen könnte....
Und mein Sohn kam genau dazwischen am 14.11 :smile:
Es gibt da einen so schönen Spruch

Erstens kommt es anders,
zweitens als man denkt,
drittens dann und dort wo es will!

Mach dich nicht verrückt, und fixiere dich nicht allzusehr auf die Tabellen (meine Kinder waren alle beide immer vielzu klein!)
Das beunruhigt dich nur. Solange es deinem Kind gut geht, und das spürst du sicherlich als Mama, würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen.
Lieben Gruß
Milla

Xani
01.09.2006, 15:51
Das ist das Dilemma der modernen Schwangerschaftsuntersuchungen. Man wird in ein Schema gepackt, nach Tabellen berechnet, macht sich Sorgen wie verrückt und kann doch nichts ändern. Und in den meisten Fällen ist dann später alles okay. Gerade am Anfang der SS kann ja medizinisch wenig getan werden, warum also diese ganze Diagnostik? Manchmal denke ich, Müttern ginge es besser wenn sie einfach "guter Hoffnung" sein dürften. Aber man kann ja das Rad des medizinischen Fortschritts nicht zurückdrehen...