PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Für alle die es selbstverständlich finden (Massentierhaltungs)Fleisch zu essen



Yassi
31.08.2006, 09:44
Unser Umgang mit Tieren ist ein ethisches Verbrechen und ein faktischer Wahnsinn

Rinderwahnsinn, Schweinepest, Maul- und Klauenseuche: Wer die Zeitung aufschlägt oder den Fernseher
einschaltet und die Berichte und Kommentare zu den gräßlichen Bildern liest oder hört, könnte meinen: Für die
Tiere ist jetzt aber eine besonders schlimme Zeit angebrochen. Dieser Eindruck ist völlig falsch. Leider: Es wird
lediglich jetzt erst sichtbar, was bereits seit Jahrzehnten das alltägliche Schicksal der Tiere ist: Terror, Tod und
Folter. Daß die Tiere jetzt nach ihrem Martyrium verbrannt anstatt gegessen werden, ist für sie belanglos.
Dennoch ist die jetzige "Krise in der Landwirtschaft" alles andere als bedeutungslos: Nie zuvor wurde die
Schamlosigkeit, Brutalität und Allgegenwärtigkeit des menschlichen Speziesismus so offenkundig: die
Ausbeutung von leidensfähigen Lebewesen einzig und allein deshalb, weil sie zu einer anderen biologischen
Spezies gehören - und sich nicht wehren können.
Dieser Speziesismus ist moralisch um nichts weniger fragwürdig als es Rassismus und Sexismus sind,
übertrifft letztere in seinen Dimensionen aber um ein Vielfaches: Zu keiner Zeit wurden so viele Menschen auf so
schreckliche Weise mit so perfekten Methoden so systematisch massakriert, wie dies heute mit Tieren
geschieht.
Die Menschheit gleicht einem grenzenlosen Egoisten, dem es glänzend geht, der sich aber dennoch weigert,
auch nur einen kleinen Finger zu krümmen, um anderen unnötiges und unvorstellbares Leid zu ersparen: Wir
könnten uns problemlos vegetarisch ernähren, wollen aber dennoch keinesfalls auf Fleisch verzichten.
Dieses Verhalten ist nicht nur moralisch widerwärtig, sondern auch faktisch kurzsichtig und dumm: Die
Fleischproduktion bedeutet auch für uns nur Nachteile: eine immense Ressourcenvergeudung (bei
vegetarischer Ernährung könnten wir zehnmal soviel Menschen ernähren) und eine verheerende
Umweltzerstörung (Grundwasserverseuchung, Regenwaldzerstörung, Treibhauseffekt – um nur einige Punkte zu
nennen). Ganz zu schweigen von den immensen gesundheitlichen Vorteilen einer vegetarischen Lebensweise.
Die moralische Ungeheuerlichkeit unseres Speziesismus gegenüber Tieren soll noch anhand zweier weiterer
Tatsachen verdeutlicht werden: Während wir Wohlbefinden und Komfort für den Menschen durch immer
raffiniertere Erfindungen und Konzepte zu steigern trachten (Luxusautos, -schiffe, -flugzeuge, -hotels, der
gesamte widerliche "Wellness"-Kram usw.), arbeiten wir mit ebensolchem Elan an der weiteren Automatisierung
und Perfektionierung der Ausbeutungs- und Hinrichtungsapparaturen für die Tiere. Und: Während wir kranke
Menschen mit Blaulicht und Rettung ins Krankenhaus fahren, prügeln wir kranke Tiere mit Elektroschocks und
Eisenstangen ins Schlachthaus.
Weil die barbarische Brutalität unseres Umgangs mit Tieren noch nie so offenkundig war, waren auch
Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit des Nichtwissens um diese Brutalität noch nie so gering. Wer weiterhin
Fleisch ißt, tut dies nicht, weil er nicht weiß, was er damit Tieren antut, sondern weil er es nicht wissen will - oder
weil es ihm egal ist.
Deshalb ist es ebenso erstaunlich wie erschütternd, daß so viele Menschen jetzt lediglich (aus gesundheitlichen
Gründen) beim Fleischessen umsteigen und nur so wenige (aus moralischen Gründen) aus dem Fleischessen
insgesamt aussteigen. Und das bedeutet nichts Gutes: Solange es Schlachthäuser gibt, sagte Leo Tolstoi, wird
es auch Schlachtfelder geben. Dieser Satz wird täglich wahrer: Je größer das Wissen eines Menschen um ein
Verbrechen, das er duldet, ist, desto roher und im Grunde gefährlicher wird dieser Mensch wohl auch sein.
Dennoch: Jeder kann jederzeit mit dem Fleischessen aufhören und damit jenen Schritt setzen, der ihn vom
mitwissenden Täter zum mitfühlenden Menschen macht.

Bymyourlife
31.08.2006, 09:57
Dennoch: Jeder kann jederzeit mit dem Fleischessen aufhören und damit jenen Schritt setzen, der ihn vom
mitwissenden Täter zum mitfühlenden Menschen macht.
Schon längst geschehen.


Danke Yassi!:blumengabe:

Inaktiver User
31.08.2006, 10:24
Bah.

Ich esse Fleisch, weil es mir schmeckt. Warum ich esse? Weil Tiere in der Nahrungskette unter mir stehen. Darüber hinaus bevorzuge ich "Bio-Fleisch aus artgerechter Haltung" im Wissen darum, dass auch diese "artgerechte Haltung" eine Farce ist, denn keine Haltung kann artgerecht sein, in die der Mensch eingreift.

Wenn ich nur durch den Genuss des Fleischessens ein empathieloser Mensch bin, nur zu, damit kann ich leben. Und genießen.

Inaktiver User
31.08.2006, 10:27
Was willst du denn mit so einem (moralisch verurteilenden) Text bezwecken Yassi? Die, die kein Fleisch essen und dies aus ethischen Gründen tun, werden zustimmend nicken und die, die nicht darauf verzichten wollen, werden ihn wahrscheinlich nicht mal zu Ende lesen.

Die Grauzone dazwischen, d.h. Menschen, die durchaus bereit zur Reflektion wären, werden höchstwahrscheinlich nicht durch solch einen Text angesprochen, ergo bringt der Text trotz aller edlen Absichten nichts...

LG
Estrella

Yassi
31.08.2006, 10:51
Was willst du denn mit so einem (moralisch verurteilenden) Text bezwecken Yassi? Die, die kein Fleisch essen und dies aus ethischen Gründen tun, werden zustimmend nicken und die, die nicht darauf verzichten wollen, werden ihn wahrscheinlich nicht mal zu Ende lesen.

Die Grauzone dazwischen, d.h. Menschen, die durchaus bereit zur Reflektion wären, werden höchstwahrscheinlich nicht durch solch einen Text angesprochen, ergo bringt der Text trotz aller edlen Absichten nichts...

LG
Estrella

Hallo, was ich bezwecken will liegt ja wohl auf der Hand, oder?
Und ich sehe das nicht so wie du! Wenn auch nur eine(r) ins Nachdenken kommt, hats schon was gebracht. Aber das werden wir wohl nie erfahren. Ich weiss nur, dass es bei mir ein seehr langer Prozess war, der mich dazu führte kein Massentierhaltungsfleisch mehr zu essen. Und auch das Biofleisch das ich esse hat sich auf 2 bis 3 mal Jahr reduziert. Es ist halt ein elendig langer Prozess der uns Menschen dazu bringt etwas zu ändern und meiner Meinung nach nur durch Informationen und selbst erlebtes. LG Yassi

ReginaM
31.08.2006, 11:08
Bah.

Ich esse Fleisch, weil es mir schmeckt. Warum ich esse? Weil Tiere in der Nahrungskette unter mir stehen.

Genauso sehe ich das auch! Fressen und gefressen werden, der ewige Kreisluaf der Natur und auch der moderne Mensch ist noch immer ein Teil dieser Natur.

Allerdings kaufe ich grundsätzlich kein Fleisch aus Supermärkten, sondern beim Bauern selber. Da kann ich sehen, wie die Tiere gehalten werden und unterstütze nicht die Massenproduktion der "Ware" Tier.

Inaktiver User
31.08.2006, 11:26
Das war auch eher eine rhetorische Frage :smirksmile: . Ich persönlich finde Texte, die die Moralkeule auspacken sicherlich recht edel gemeint, aber wie bereits geschrieben, zielgruppenverfehlend.

Die meisten Personen mit einem gewissen Tierbewusstsein, haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt und ihre Position/Lebensweise dazu gefunden, sei es Vegetarismus, Veganismus, Biofleischesser etc.pp.

Die Personen, die sich damit jedoch noch nicht auseinandergesetzt haben und/oder nicht auf Fleisch verzichten wollen (und das impliziert der Text ja als einzig moralisch vertretbare Lösung), werden sich von diesem Text meiner Meinung nach lediglich angegriffen fühlen oder aber ihn gar nicht ernst nehmen.

Ich verabscheue die Massentierhaltung und unterstütze die Fleischindustrie in keiner Weise, aber ich kann nicht sagen, dass ich mich von dem Text angesprochen fühle.

Ich finde einfach, dass Texte in dieser Schreibe, der guten Sache eher ab- als zuträglich sind, aber da könnte man sich ja auch schon wieder vortrefflich drüber streiten - wenn man denn wollte :smirksmile: !

LG
Estrella

Yassi
31.08.2006, 11:28
Genauso sehe ich das auch! Fressen und gefressen werden, der ewige Kreisluaf der Natur und auch der moderne Mensch ist noch immer ein Teil dieser Natur.

Allerdings kaufe ich grundsätzlich kein Fleisch aus Supermärkten, sondern beim Bauern selber. Da kann ich sehen, wie die Tiere gehalten werden und unterstütze nicht die Massenproduktion der "Ware" Tier.

Ob wir noch immer ein Teil dieser Natur sind wage ich zu bezweifeln. Kreislauf setzt voraus, dass die Dinge ineinanderzahnen, dass keine Art die andere ausrottet - wie viele Tierarten sterben täglich! aufgrund des Eingriffs des Menschen aus? - und vor allem dass keine Art überhand nimmt. Ich empfehle dazu den Film "We feed the World" sehr aufschlussreich, wie die Überbevölkerung durch den Menschen anderen Lebewesen keine Chance mehr lässt. Und nicht nur den anderen Lebewesen, sondern auch den Menschen in den armen Ländern....
Und wer zumindest kein Massentierhaltungs-geizistgeil-fleisch mehr kauft tut ja schon was und hat sich wohl vorher was überlegt, einen Bewusstseinswandel mitgemacht. LG Yassi

Yassi
31.08.2006, 11:45
Das war auch eher eine rhetorische Frage :smirksmile: . Ich persönlich finde Texte, die die Moralkeule auspacken sicherlich recht edel gemeint, aber wie bereits geschrieben, zielgruppenverfehlend.

Die meisten Personen mit einem gewissen Tierbewusstsein, haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt und ihre Position/Lebensweise dazu gefunden, sei es Vegetarismus, Veganismus, Biofleischesser etc.pp.

Die Personen, die sich damit jedoch noch nicht auseinandergesetzt haben und/oder nicht auf Fleisch verzichten wollen (und das impliziert der Text ja als einzig moralisch vertretbare Lösung), werden sich von diesem Text meiner Meinung nach lediglich angegriffen fühlen oder aber ihn gar nicht ernst nehmen.

Ich verabscheue die Massentierhaltung und unterstütze die Fleischindustrie in keiner Weise, aber ich kann nicht sagen, dass ich mich von dem Text angesprochen fühle.

Ich finde einfach, dass Texte in dieser Schreibe, der guten Sache eher ab- als zuträglich sind, aber da könnte man sich ja auch schon wieder vortrefflich drüber streiten - wenn man denn wollte :smirksmile: !

LG
Estrella


Tschuldigung, aber wer wäre denn die "Zielgruppe" für diesen "Moralkeulentext"? :-)
Du verabscheust also Massentierhaltung?! War das tatsächlich eine rein rationale Überlegung die dieser Verabscheuung vorausging? Warum sollte man aus rationalen Gründen sowas veranscheuen? Ist es nicht viellecht doch so, dass man duch die imemr wieder in den Medien auftauchenden grauenhaften Bilder, Berichten, sei es die Art der haltung betreffend oder das Massenschlachten, oder die Keulung von Millionen Tieren wegen einer Seuche? Bei einer Verabscheuung ist immer auch und vor allem Emotion beteiligt. kann es nicht sein, dass dir die Tiere einfach leid tun? Dass sich das Gefühl eingeschlichen hat, dass das ganze was wir da treiben ein gigantisches Unrecht ist? Also bei mir wars so und ich steh dazu, denn das, genau das ist es was unds vom Tier unterscheidet, Unrechtsbewusstsein zu empfinden! Und weil das so ist stehen wir in einer ganz anderen moralischen Verpflichtung. Jeder der weiss was er tut, hat die volle Verantwortung für sein Handeln. Ich habe nix gegen Moral und damit auch nicht den damit einhergehenden Keulen :-) Denn nur Moral hält uns (manchmal)davon ab mit Äxten aufeinander loszugehen und alles schwächere zu vernichten, wenn man auch hier oft einen anderen Eidruck gewinnt *g*

Inaktiver User
31.08.2006, 12:12
Das ist es ja eben, ich finde keine Zielgruppe hierfür :smirksmile: .

Die Entscheidung war sowohl rational als auch emotional. Rational, weil Massentierhaltungsfleisch Dreck ist und Dreck möchte ich nicht essen. Emotional, weil ich Tierleid wahrnehme und nicht unterstützen möchte, das was ich an Tier pro Jahr esse, kenne ich persönlich und kann ebenso persönlich garantieren, dass es zu 100 % verwertet wird und bis zum Tag der Schlachtung ein artgerechtes Leben hatte. Diese Art des Fleischessens kann ich vor mir selbst vertreten, ich bin ein so genannter Puddingvegetarier :buch lesen: (hab ich mir sagen lassen).

Emotionen zu wecken finde ich ja legitim, ich bevorzuge jedoch die positive Verstärkung, die sich auch in aufrüttelnde Texte einbauen lässt.

Der Großteil weiß, dass Supermarktfleisch schlechte Qualität hat und auch auf verwerfliche Weise produziert wird, aber hält es den Großteil auch davon ab, dieses Fleisch zu konsumieren? Meiner Meinung nach nicht. Personen jedoch auf ihre Ernährung hinzuweisen, ohne dabei den ganzen Regenwald auf ihre Schultern zu laden, der jedem Durchschnittskonsumenten herzlich egal ist, sobald er ein Sonderangebot sieht, finde ich persönlich sinnvoller und das weckt auch noch Emotionen und ist auch moralisch, denn die Eigenverantwortung wird hierdurch angesprochen.

Ein überzeugter Tierrechtler wird das Eingangsposting ohnehin abnicken, aber eigentlich soll doch Otto-Normal-Fleischesser angesprochen werden.

Frag doch mal in der Omageneration herum, was die von solchen Texten halten, das ist DIE Fleischessergeneration (typische Kriegs- und Nachkriegskinder). Verändern wirst du mit solchen Texten nichts, sprich sie aber mal auf die Fleischqualität an und schwupps hast du die herrlichste Diskussion, die dann sogar etwas bewirken kann, nämlich indem bessere Qualität gekauft wird und ggf. weniger und Kleinvieh macht da ja auch schon ordentlich Mist :smirksmile: .

Verstehst du, worauf ich rauswill?

LG
Estrella

Yassi
31.08.2006, 12:33
Hi estrella, ich verstehe worauf du hinaus willst und stimme dir auch soweit zu. Ich sagte ja, dass der grösste Teil der Menschen, bei denen ein umdenken stattgefunden hat Angst vor eigenen Gesundheitsschäden hat. Nur diese Gruppe ist auch sehr labil, d.h., sie gehen schnell wieder zu ihren alten Essgewohnheiten zurück wenn die "Gefahr gebannt" schint. Und die Fleischindustrie wie auch die Politik versucht uns sehr schnell wieder einzulullen in eine scheinbare Sicherheit...
Ich denke schon und weiss es zumindest von mir sicher und aus meinem Bekanntenkreis auch, dass Bilder der Anstoss waren was zu ändern, denn Bilder verlassen einen nicht - eine gewisse Sensibilität vorausgesetzt- so schnell, sie lassen einen nicht schlafen, sie drängen sich immer wieder zwischen die Würstchen und dich. an zweiter Stelle kommen eben Berichte über dieses Elend der Tiere und wenn man immer wieder damit konfrontioert wird bewirkts auch irgandwann mal was. wie gesagt, nicht bei den Leuten, denen eh alles buchstäblich wurscht ist, aber bei dem einen oder anderen doch. Wie auch schon gesat: und wenn nur eine(r) von dem Text ins Nachdenken gebracht wird hat sichs für mich schon gelohnt :-)
Wie heissts so schlecht: Mühsam nährt sich das Eichhörnchen :-)
LG Yassi

Madhouse
31.08.2006, 12:41
ReginaM:Fressen und gefressen werden, gilt für mich nur für Tiere, die wissen es nicht besser. Der Mensch, der sich doch als so Klug und als Kröhnung der Schöpfung hält, sollte es besser wissen. Wir können auch sehr gut ohne Fleisch leben, es ist mittlerweile erwiesen, das Fleischkonsum nicht zwingend notwendig ist für eine gesunde Ernährung. Das was wir so Fleisch nennen ist doch sowieso eigentlich ein Witz. Wurstwaren, Würstchen, Döner, Hamburg, Chicken Wings und wie der Dreck alles heisst. Das brauch man ganz bestimmt nicht zu Ernährung, dann ist es besser darauf zu verzichten. Ein normal gebratenes/gegrilles Stück Fleisch ohne Panade etc. das ist ein gesundes Stück Fleisch, alles andere ist nur Müll. Mit Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und ich weiss nicht mit was noch alles vollgepumt. Guten Appetit!!!!

Bymyourlife
02.09.2006, 07:21
Ein normal gebratenes/gegrilles Stück Fleisch ohne Panade etc. das ist ein gesundes Stück Fleisch
Ist es das wirklich ? Kommt es nicht auch darauf an, wie das Tier großgezogen wurde? Medikamente, Futter und Haltung spielen ein wichtige Rolle um es als "gesund" zu bezeichen.

ReginaM
02.09.2006, 08:49
Das was wir so Fleisch nennen ist doch sowieso eigentlich ein Witz. Wurstwaren, Würstchen, Döner, Hamburg, Chicken Wings und wie der Dreck alles heisst. Das brauch man ganz bestimmt nicht zu Ernährung, dann ist es besser darauf zu verzichten.

Und wer sagt dir, dass bei uns sowas auf den Tisch kommt? Ich vermeide Fertigfutter in jeder Form soweit es nur möglich ist und da ich in einer Metzgerei großgeworden bin, weiß ich auch sehr genau, was in der Wurst drin ist - oder besser, was drin sein sollte!!! Bei den Supermarktswürstchen hab ich da so meine Zweifel.

Ob Fleisch nun notwendig ist oder nicht, darüber lässt sich sicher streiten. Nur, wir essen so viele Dinge, die nicht notwendig sind und auch Dinge, für die nicht nur Tiere, sondern Menschen ausgebeutet werden. Dies nur mal so zum Nachdenken...

Mausilikatze
02.09.2006, 09:01
Ist es das wirklich ? Kommt es nicht auch darauf an, wie das Tier großgezogen wurde? Medikamente, Futter und Haltung spielen ein wichtige Rolle um es als "gesund" zu bezeichen.

Guten Morgen,

dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Ich esse zweimal die Woche Fleisch, welches von einem Hofladen des Bio-Bauern in der Nachbarschaft kommt. Alles andere kommt mir nicht in die Pfanne :erleuchtung:

LG - Mausi :wangenkuss:++

Rosengarten
11.09.2006, 19:39
Hallo,
den Eingangsartikel von Yassi finde ich sehr reißerisch, wenn ich das mal so sagen darf. Ich esse übrigens gerne Fleisch, auch wenn ich weiß, wie viele Tiere leben. Und solche Äußerungen bringen mich auch keinesfalls zum Nachdenken, dafür ist er zu pamphletisch. Einzig meine Eier sind "glücklich" und auch meine Suppenhühner. Die halte ich nämlich selbst. Meine Hühner schlachte ich auch selbst, auch wenn es mir manchmal schwer fällt, aber sie sind eben auch Nahrung für mich, nicht nur Schmusetierchen. Ich denke, daß einzig die Nachfrage nach Fleisch aus artgerechter Haltung die Massentierhaltung reduzieren kann. Aber da hilft nur, persönliches Vorbild zu sein für sein Umfeld, ohne dabei belehren zu wollen, da hört nämlich keiner zu.
LG