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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!



Yassi
29.08.2006, 11:15
Unbeschreibliches Hundeelend in den Philippines - BITTE, BITTE protestiert!!!

Es wird geschätzt, dass jährlich ca. 500.000 Hunde zum Verzehr in den Phillipinen getötet werden. Das Essen von Hunden is seit 1998 illegal, jedoch mangels Umsetzung werden immer noch Hunde und Hundefleisch offen an Märkten und in Resturantes verkauft!! Obwohl die große Mehrheit der Phillipinos keine Hunde mehr isst, besteht jedoch der lukrative Handel von Hundefleisch weiter, besonders im Norden des Landes in der Region um Baguio City. Hier werden Hunde als leblose Ware gehandelt. Eingezwängt in Käfige, in denen sie sich nicht bewegen können, mit Blechbüchsen über ihre Schnauzen gestülpt, ringen sie in der sirrenden Hitze um jeden Atemzug. Transportiert werden sie mit ihren Pfoten hinter dem Rücken zusammengebunden, geschlachtet, ausgeweidet und gehäutet werden sie bei Bewusstsein!!! (Die Informationen stammen aus der Global Action Network Homepage www.gan.ca)

Warnung: Die Bilder sind schrecklich und zeigen z.B. wie ein Hund mit durchgeschnittener Kehle neben Fleischteilen am Boden liegt, wie die Hunde auf brutale Art und Weise zusammengebunden auf ihr Schicksal warten oder transportiert werden, bis zur Unbeweglichkeit zusammengepfercht in Käfigen ausharren müssen etc.

Ich kann nur heulen, wie ich diese Zeilen hier schreibe - aber wenn wir die Augen vor diesem unbeschreiblichen Hundeelend verschliessen, wer wird DANN den Hunden helfen???????????????????????????

BITTE lasst die armen Fellnasen nicht im Stich!!!!!!!!!!!!!!!!! Wenn wir uns nicht für den BESTEN FREUND DES MENSCHEN wehren, wer dann??????????? Dann wird sich NIE etwas ändern, und Generationen von Hunden in den Philippinen werden unverändert das gleiche Schicksal erleiden müssen!!!!!!!!! Die notwendigen Gesetze gegen den Verzehr von Hunden bestehen!!!!!! Nun geht es darum, diese Gesetze endlich umzusetzen, und zwar im ganzen Land!!!! BITTE, LASST DIE HUNDE NICHT IM STICH!!!!!!! Wenn immer es Euch möglich ist: geht auf die Seite und scrolled so schnell wie möglich runter bis unten an die Seite, wo Ihr Euren Namen eintragen und dann weiterklicken könnt!!!!!!! DANKE!!!!!!

Es ist ja so wenig, was wir für die armen Hunde tun können, aber lasst uns wenigstens dies Bisschen tun und den Protest unterschreiben!!!!!
Im Namen der Hunde,
Charlotte Henne

Link zum Protest: http://www.thepetitionsite.com/takeaction/985195393?ltl=1155703235

murmeltier
29.08.2006, 13:52
Oh mann wie schrecklich... hab unterzeichnet...

Sunnyboy
29.08.2006, 14:11
Hi ,

Ich habe auch eine Unterschrift getätigt :)

LG SB

Mausilikatze
29.08.2006, 14:45
Danke, Yassi,

fuer den Hinweis - habe natuerlich unterschrieben :heul:

LG - Mausi :wangenkuss:++

Noodie
29.08.2006, 15:02
Ich auch.

Traurige Gruesse

Noodie

Inaktiver User
29.08.2006, 15:11
:allesok:


Nee, was sind die abartig...... Kötzel

Yassi
29.08.2006, 15:18
Hallo ihr Lieben, bitte auch grosszügig weiterverteilen. Danke!
Aber sagt mal, wie habt ihr es geschafft die Bilder ansehen zu (müssen)? Ich hab mich einen Tag lang davor gedrückt zu unterschreiben weil ich an den Bilder "vorbei" musste. Das macht mich dermassen fertig, grauenhaft...

semiramis
29.08.2006, 16:09
Sag mal Yassi, sprichst Du mit zwei Zungen oder schreibst mit zwei Stiften :wie?:
Du hast doch eben im Allgemeinen Forum auf unsere Antworten zu der gleichen Aufforderung zur Unterschrift der Petition, etwas anders geantwortet.
Ich sage es hier auch noch einmal, diese Aufforderungen zu Unterschriften, in den in letzter Zeit zahlreichen Petitionen, halte ich für suspekt. Sie bringen weiter nichts als einen Lacher auf der Seite des Empfängers, wenn er es überhaupt empfängt.Wenn Du der Meinung bist, dass es nichts bringt, warum setzt Du es hier auch hinein und schreibst nicht , die nach Deiner Meinung, erfolgreicheren e-Mails? Nachzulesen im oben genannten Forum!
Wie Kappuziner dort schrieb, müßte man sein Hinterteil dazu aus dem Schreibtisch erheben und wirklich etwas tun.Ist da eine Mail schon zu arbeitsaufwendig?
Da gibt es andere Sachen um seine Tierliebe zu beweisen! ( kleines Beispiel, Noodie und ihr ind. Tierheim)

semi

Mausilikatze
29.08.2006, 16:30
Hallo, Semi,

ist doch garnicht gesagt, dass die Leute, die Petitionen unterschreiben, sonst nix aktiv fuer die Tiere tun. Das Eine schliesst doch das Andere nicht aus.

Liebe Gruesse - Mausi :wangenkuss:++

Noodie
29.08.2006, 16:55
Ja, sieh zB Sunny der viele Petitionen unterschreibt und jetzt rege dabei ist eine Aktion in HH zu organisieren um das Leiden der Tiere in China bekannt zu machen. Er investiert viel Zeit und auch Geld dafuer. Und auch Mausi und Madhouse machen da mit.

Ich hab auch meine Zweifel ob Petitionen viel bringen. Einige vielleicht, andere vielleicht nicht ... aber es schadet mir ja nicht, eine Minute darauf zu verwenden zu unterschreiben. Und ich habe noch nie - wie im Allg. Forum jemand sagte - daraufhin Werbemails bekommen.

semiramis
29.08.2006, 17:13
@Mausi
Da hast Du wohl Recht aber ich habe hier so langsam das Gefühl das das *Petition reinstellen* und sammeln, so eine Art Volkssport wird und manchmal sehr kurios ist.Wo bleiben die Petitionen für die Meerschweinchen,die Schlangen, die Krokodile usw. die woanders verspeist werden. Ich denke nicht, dass in Europa schon Petitionen aus Indien angekommen sind, nur weil wir das Rindfleisch mit Genuß verspeisen, lasse mich aber gern belehren!Nur weil wir einige der Tiere als Haustiere halten, müssen wir uns doch nicht wie Mutter Theresa der Tiere vorkommen. Was völlig Anderes ist die Tierquälerei hier in Europa. Meiner Ansicht nach erreicht eine Petiton nur ein *Gutes Gefühl* bei dem Häkchenmacher und weiter nichts. Es ist schon so, daß wir ein wenig benutzt und unsere Adressen bekannt werden.
LG
semi:smirksmile:

Noodie
29.08.2006, 19:49
Es geht aber in vielen Petitionen vor allem um Tierquälerei. Wie sie gehalten und geschlachtet werden, bei lebendigem Leib das Fell abgezogen und all solche Grausamkeiten. Und die Tierquälerei sollte weltweit gestoppt werden, da ist es doch egal um welches Land es geht.

Sunnyboy
29.08.2006, 21:15
@Mausi
Da hast Du wohl Recht aber ich habe hier so langsam das Gefühl das das *Petition reinstellen* und sammeln, so eine Art Volkssport wird und manchmal sehr kurios ist.Wo bleiben die Petitionen für die Meerschweinchen,die Schlangen, die Krokodile usw. die woanders verspeist werden. Ich denke nicht, dass in Europa schon Petitionen aus Indien angekommen sind, nur weil wir das Rindfleisch mit Genuß verspeisen, lasse mich aber gern belehren!Nur weil wir einige der Tiere als Haustiere halten, müssen wir uns doch nicht wie Mutter Theresa der Tiere vorkommen. Was völlig Anderes ist die Tierquälerei hier in Europa. Meiner Ansicht nach erreicht eine Petiton nur ein *Gutes Gefühl* bei dem Häkchenmacher und weiter nichts. Es ist schon so, daß wir ein wenig benutzt und unsere Adressen bekannt werden.
LG
semi:smirksmile:

Hi,

Petitionen haben erfolg , z.B haben viele Leute Petitionen gegen Tierversuche unterschrieben , und siehe da , viele Namenhafte hersteller haben aufgehört mit den Tierversuchen .

Und würde es keine erfolge erzielen , würde es wohl auch keine Petitionen mehr geben .

Und auch bei Petitionen wird der Datenschutz groß geschrieben.

Wenn du es nicht für nötig hälst Dich aktiv für den tierschutz einzusetzen , ist es deine Sache , aber schau dir mal Videos an wo tiere gequält werden . Vorher habe ich mich auch nicht so intensiv um den Tiwerschutz gekümmert , aber seit ich die grausamen videos und bilder sah , sehe ich mich dazu berufen als teil einer großen Gemeindschaft , gegen das Leid der Tiere anzukämpfen .

LG SB

www.tierschutz-forum.de.ms

Aviva
29.08.2006, 22:01
Hallo Sunnyboy,

ich kann Semiramis' Einwand schon verstehen. Gerade die Hunde-Petitionen laufen doch meist sehr auf der Schiene 'der beste Freund des Menschen / das sind doch Schmusetiere'. Und da ist doch das Argument mit dem Rind nicht von der Hand zu weisen.

Protest gegen unnoetiges Tierleid ja, Protest dagegen, dass 'diese Barbaren' sogar Lassie und Kommisar Rex verspeisen wuerden - nein! Nur weil das bei uns ausschliesslich Haustiere sind, muss das in anderen Laendern noch lange nicht so sein. Ich sehe moralisch keinen Unterschied, ob da ein Huhn gequaelt wird oder ein Hund.

LG
Aviva

Inaktiver User
30.08.2006, 08:43
Ist euch bewußt, dass es in unserem Land auch Menschen gibt, die Hunde oder Katzen essen?! Das ein Gesetz in diesem Land, keine Hunde zu essen, erst vor ca 25 Jahren erlassen wurde?! Wir urteilen immer sehr schnell, wenn es um die Geflogenheiten in anderen Ländern geht. Werden wir aber von anderen verurteilt, wenn wir Kühe essen? Die in anderen Ländern heilig sind?! Oder kleine Lämmer?! Oder Frösche?! Wer all das nicht mag, ist mit Sicherheit Vegetarier. Tierquälerei ist schändlich, völlig OK. Aber wenn in Japan Schlangen gegessen werden, kann ich mich ekeln, aber nicht verurteilen.
Das einzige was man verurteilen könnte, ist die Art der Schlachtung.
Aber auch da hat jedes Volk andere Vorstellungen. Aufklären ja - aber nicht pauschal verurteilen.

Yassi
30.08.2006, 09:11
Sag mal Yassi, sprichst Du mit zwei Zungen oder schreibst mit zwei Stiften :wie?:
Du hast doch eben im Allgemeinen Forum auf unsere Antworten zu der gleichen Aufforderung zur Unterschrift der Petition, etwas anders geantwortet.
Ich sage es hier auch noch einmal, diese Aufforderungen zu Unterschriften, in den in letzter Zeit zahlreichen Petitionen, halte ich für suspekt. Sie bringen weiter nichts als einen Lacher auf der Seite des Empfängers, wenn er es überhaupt empfängt.Wenn Du der Meinung bist, dass es nichts bringt, warum setzt Du es hier auch hinein und schreibst nicht , die nach Deiner Meinung, erfolgreicheren e-Mails? Nachzulesen im oben genannten Forum!
Wie Kappuziner dort schrieb, müßte man sein Hinterteil dazu aus dem Schreibtisch erheben und wirklich etwas tun.Ist da eine Mail schon zu arbeitsaufwendig?
Da gibt es andere Sachen um seine Tierliebe zu beweisen! ( kleines Beispiel, Noodie und ihr ind. Tierheim)

semi

so jetzt reichts mir aber! Ich verbitte mir diese Art von Unterstellungen und Beleidigungen. Was weisst du denn was ich tue!! Es ist unsäglich, sich ständig dafür rechtfertigen zu müssen dass man z.B. einen Aufruf hier rein stellt. Wieso sollte ich deswegen nichts anderes tun??? Es ist ja wohl genau umgekehrt! Warum sollte ich mich mit dem Thema überhaupt befassen, wenn ich nicht in vielerlei Hinsicht versuche was zu tun?! Ich werde dir nicht auch meine ganzen anderen Aktivitäten schildern, nur um dann einen Aufruf hier starten zu "dürfen". Und ja, auch ich habe so meine Zweifel ob diese Petitionen was bringen, aber sie schaden eben auch wohl nicht und schaffen vielleicht auch sowas wie Bewusstsein für diesen Wahnsinn der da abgeht!! Und auch wenn ich Zweifel habe, unterschreib ichs halt trotzdem! Vielleicht aus Hilflosigkeit, aus dem Wunsch heraus, alles was ich tun kann zu tun um zu helfen diesen Wahnsinn zu stoppen. warum muss immer alles zerredet werden, warum lässt dus nicht einfach wenns die am A.. vorbei geht wie diese Tiere auf die abartigste Weise zu Tode gequält werden? Lass es einfach, sich mit Menschen wie dir auseinander zus etzen ist für mich, die täglich mit diesem Tierhorror konfrontiert wird einfach eine Zumutung! Und wenn ich diese abartigen Unterstellungen, nicht nur von dir, diese ständigen Angriffe , wenn sich jemand für Tiere einsetzt so sehe, lese, dann wundert es mich nicht dass es auf der Welt dies unermessliche Leid gibt, ob an Menschen oder Tieren!

Yassi
30.08.2006, 09:36
[QUOTE=Aviva]Hallo Sunnyboy,

ich kann Semiramis' Einwand schon verstehen. Gerade die Hunde-Petitionen laufen doch meist sehr auf der Schiene 'der beste Freund des Menschen / das sind doch Schmusetiere'. Und da ist doch das Argument mit dem Rind nicht von der Hand zu weisen.

Protest gegen unnoetiges Tierleid ja, Protest dagegen, dass 'diese Barbaren' sogar Lassie und Kommisar Rex verspeisen wuerden - nein! Nur weil das bei uns ausschliesslich Haustiere sind, muss das in anderen Laendern noch lange nicht so sein. Ich sehe moralisch keinen Unterschied, ob da ein Huhn gequaelt wird oder ein Hund.

LG
Aviva[/QUOTE


Was ist denn "unnötiges" Tierleid?? Gibt es nötiges Tierleid? das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ich bin überzeugt, dass Leute wie du nopch nie einen film gesehen habe wie diese Tiere transportiert und dann langsam zu Tode geqält werden. Denn ich kann kmir nicht vorstellen, dass jemand der nicht völlig psychisch deformiert ist, von diesen Bildern nicht aufs heftigste betroffen wäre. also ich kenne niemand, der nach dem er das gesehen hat , das auch noch verteidigt. Aber genau da liegt die Kurx, die meisten die so reden wie du haben sich nice die Mühe gemacht sich mal zu erkkundigen wie ihr Schnitzel produziert wird, wie die Kuh zum Schlachthof kommt und wie sie umgebracht wird. Woher die Eier kommen, warum dazu MILLIONEN von Küken jährlichlebendig geschreddert oder vergast werden nur weil sie das falsche Geschlecht haben. na, schon mal gesehen? Sehr schön anzuschauen und wenn man keinen Holzklotz da hat woi manche Menschen ein Herz haben dann schnürts einem eben dieses derart zusammen dass man keine Luft mehr kriegt. Und schon mal gesehen, wie die Katzen an Drahtseilen hängen und gaaaaanz langsam ersticken, und schon mal geshen wie eine Hund oder eine Katze lebendig gekocht werden? Soe richtig schön erst im kalten Waser,d ann langsam erhitzen, damits auch schön leidet weils nur dann besónders schmackhaft ist wenns auch schön ausgiebig gelitten hat. Nein, das alles noch nicht gesehen? Dann verdammt, schaust dir an und wenn du dann immer noch meinst man hätte kein Recht sich üner sowas aufzuregen oder man hätte überhaupt das Recht sowas zu essen, dann ist dir eh nicht zu helfen und wenn dus dir nicht anschaust, dann hast du auch kein Recht da überhaupt mitzureden! Mir reichts dermassen mcih ständig mit solchen Ignaoranten wie dir zu beschäftigen, die immer ein Haar in der Suppe finden nur um sich ja nicht mal selbst ändern zu müssen, das eigene Verhalten zu überdenken. Da bitet sich doch viel besser jemand wie ich an um ihn anzumachen, der es wagt "nur" einen Aufruf zum Unterschreiben einer Petition hier rein zu stellen und nicht auch gleich eine Liste all seiner anderen Aktivitäten mitzuliefern?! Aber eigentlich darf man sich ja überhaupt nicht engagieren, weil man sich ja in andere Kulturen einmischt. Na gehts noch? was bitte schön, hat ein derartiges abartiges gemetztel an Tieren mit erhaltenswerter Kultut zu tun? Jeder solte sich gegen jegliche Folter ob an Menschen oder Tieren egal in welchem Land wenden, jeder!!! So das wars, mir reichts und tschüss. ich brauch meine Energie nämlich um sie im Teirschutz zu verwenden!

Sorry für die Tippfehler. Ich hab nicht soviel Zeit und schreibe sowas schnell und auch aufgebracht, da vertipp ich mich schon mal.

Madhouse
30.08.2006, 09:58
Hallo,

unterschrieben.
Uups, ich seh gerade die Petition war schon unter den Petitonsstang drinnen. Doppelt hält besser!! :-)

Liebe Grüsse
Stephanie

Inaktiver User
30.08.2006, 10:24
Ist euch bewußt, dass es in unserem Land auch Menschen gibt, die Hunde oder Katzen essen?! Das ein Gesetz in diesem Land, keine Hunde zu essen, erst vor ca 25 Jahren erlassen wurde?!

Warum wurde der Verzehr von Hunden in unserem Land eigentlich verboten? Bestimmte Tierarten vom Verzehr auszunehmen, nur weil es sich um "kuschlige Haustiere" handelt, finde ich etwas verlogen.

Dann sollte m. E. auch der Verzehr von Kaninchen verboten werden, wenn es nur um den Kuschelfaktor geht.

(Allerdings glaube ich, dass es eher um den Unterschied zwischen überwiegend fleisch- oder überwiegend pflanzenfressenden Tieren geht. Die Tiere, die "wir" normalerweise essen, sind alles reine Pflanzenfresser.)

Rein von der Logik her: Soll man den Verzehr von Hunden und Katzen doch erlauben oder gleich den von Schweinen, Kühen, Lämmern verbieten - aber bitte einheitlich.

Im reinen Verzehr von Hunden etc. finde ich nichts anklagenswertes, in der Haltung bzw. Art der Schlachtung dann natürlich schon - vergleichbar mit der Massenhaltung hierzulande.

Madhouse
30.08.2006, 10:54
Hallo,

würde sagen, jeder der keine Lust hat Petitionen zu unterzeichnen, der sollte es lassen. Man gibt mit dem reinstellen der Petitonen nur anderen die Möglichkeit zu unterzeichnen.

Ich persönlich unterschreibe seit X-jahren Petitonen und habe seit dem weder per Post noch per mail mehr Werbung die ich nicht "bestellt" habe.

Es tut keinen weh, eine Unterschrift zu leisten und somit die option zu haben das sich etwas zum Schutz der Tiere tut.

Petition sind dazu da, das die Leute mal merken, das man mit dem was passiert nicht einverstanden ist. Sonst denken die noch, man würde alles für gut heissen.

Ich finde es auch ein bisschen blöde, wenn man sich hier rechtferigten muss,was man noch für den Tierschutz macht. Jeder macht das was in seinen Möglichkeiten ist und wenn es "nur" Petitionen reinstellen ist!!!! Allemal besser als nix tun.

Natürlich liegt es daran das es viele Hund-und Katzenpetitonen gibt, das sie bei uns Kuscheltiere sind. Das heisst aber nicht, das man sich nicht für das Leid der Schlachttiere, Versuchstiere etc. einsetzt. Jedes Tier ist es wert sich einzusetzten. Das es mehr Petitonen für Hunde- und Katzen gibt ist ja nicht die Schuld des reinstellers. Wenn es für z.B. Meerschweinchen, Schlagen, Schildkröten etc. Petitionen gibt, werden die sicherlich auch reingestellt.

Liebe Grüsse
Stephanie

Noodie
30.08.2006, 12:53
Ich kann Yassis Wut gut verstehen. Ihr vorzuwerfen, dass sie nicht ihr "Hinterteil dazu aus dem Schreibtisch" erhebt ist sehr ungerecht. Sowas sollte sie sich hier nicht anhoeren muessen.

LG Noodie

Yassi
30.08.2006, 13:45
Ich kann Yassis Wut gut verstehen. Ihr vorzuwerfen, dass sie nicht ihr "Hinterteil dazu aus dem Schreibtisch" erhebt ist sehr ungerecht. Sowas sollte sie sich hier nicht anhoeren muessen.

LG Noodie
Danke Noodie! Mein Hinterteil ist schon ganz abgewetzt vom ständigen Erheben :-)

Aviva
30.08.2006, 13:57
Hallo Noodie,

da hast Du natuerlich recht, wahrscheinlich engagiert sich Yassi auch noch anderweitig fuer den Tierschutz und diesen Vorwurf kann ich auch nicht nachvollziehen, ich kenne sie ja nicht.

Allerdings macht Yassi jetzt genau das gleiche in ihren Postings. Ebenfalls voellig ungerechtfertigt, von den Beleidungen mal ganz abgesehen.

@ Yassi, ich nehme zu Deinen Gunsten an, dass Du betrunken warst, als Du Dein Posting an mich verfasst hast und lege Dir die Lektuere der NUBs nahe. Bitte passe den Text entsprechend an.

Da Du mein Posting offensichtlich nicht richtig verstanden hast, fuehre ich mein Argument gern nochmal etwas aus.

Zunaechst zum Thema "unnoetiges Tierleid": Es ist nun einmal so, dass Menschen Tiere zum Verzehr toeten. Wir sind von Natur aus Allesfresser, nicht Vegetarier (siehe z.B. Gebiss). Ich gehe grundsaetzlich davon aus, dass jede Art von Schlachtung einem Tier Leid zufuegt, seien es Schmerzen, Angst oder Stress. Und nun liegt es an uns, dieses "unumgaengliche Leid" so gering wie moeglich zu halten (Ansatzpunkte: Schlachtmethoden, artgerechte Haltung, Minimierung der Tiertransporte etc.). [Alternative: man streicht Fleisch ganz vom Speiseplan.]

Und das muss aber fuer alle Tiere gelten, nicht nur fuer die niedlichen. Nichts anderes habe ich in meinem vorherigen Posting geschrieben.

Ich habe Dein Eingangsposting so verstanden, dass Du Dich nicht nur ueber die Tierquaelerei aufregst, sondern auch ueber die Tatsache, dass in den Philippinen HUNDE verzehrt werden. Den ersten Punkt kann ich nachvollziehen, den zweiten nicht. Denn ich halte es prinzipiell fuer moralisch vertretbar, Tiere zum Verzehr zu toeten (das kann man natuerlich anders sehen).

Du argumentierst mit "Fellnase/bester Freund des Menschen". Dieses Argument halte ich fuer unglaubwuerdig. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, haeltst Du es fuer unmoralisch, ein goldig aussehendes Tier zu verspeisen. Wie sieht es denn dann aus mit "Schweinchen Babe", das im Biergarten mit dunkler Biersauce und Knoedeln serviert wird? :hunger: Mir kommt das Haustier-Argument jedenfalls reichlich scheinheilig bzw. wenig durchdacht vor.

Sunnyboy
30.08.2006, 14:11
@Aviva

Wenn du nichts von Tierschutz hälst brauchst du dich hier auch nicht einzumischen , du hast deine Meinung gesagt OK , nun wissen wir es .

LG SB

Aviva
30.08.2006, 14:28
*lol* Sunnyboy, woraus hast Du denn jetzt bitte geschlossen, dass ich nichts von Tierschutz halte?

Ich halte nichts von dieser Scheinheiligkeit, die hier z.T. an den Tag gelegt wird.

semiramis
30.08.2006, 14:39
Hallo Sunnyboy,
nur weil jemand eine andere Auffassung vom Tierschutz hat, brauchst Du ihm das Einmischen nicht zu untersagen. Dies ist ein Forum und jeder hat das Recht seine Meinung hier öffentlich zu machen!
Ich finde es schon eigenartig, dass einige Tierschützer mit Kritik nicht konstruktiv umgehen können.Das habe ich , gerade bei Tierschützern, sehr oft erlebt. Andere Meinung, raus damit!!! Ich denke Argumente in einer Diskussion würden besser wirken.

semiramis

Inaktiver User
30.08.2006, 14:42
Aus diesem Grund sind mir einige "Tierschützer" auch suspekt.
Weil sie manchmal sehr verbohrt sind und andere Meinungen nicht gelten lassen. Wobei ich ein derartiges Verhalten an Infoständen zu diesem Thema in der Stadt noch nie erlebt habe. Da wurde sich konstruktiv auseinander gesetzt. Schade, dass es hier nicht so ist!

Yassi
30.08.2006, 14:43
Aviva. Nur ganz kurz da ich nicht weiter drauf einsteigen werde, da es nix bringt!

Zitat:
@ Yassi, ich nehme zu Deinen Gunsten an, dass Du betrunken warst, als Du Dein Posting an mich verfasst hast und lege Dir die Lektuere der NUBs nahe. Bitte passe den Text entsprechend an.

Da Du mein Posting offensichtlich nicht richtig verstanden hast, fuehre ich mein Argument gern nochmal etwas aus.

Zunaechst zum Thema "unnoetiges Tierleid": Es ist nun einmal so, dass Menschen Tiere zum Verzehr toeten. Wir sind von Natur aus Allesfresser, nicht Vegetarier (siehe z.B. Gebiss). Ich gehe grundsaetzlich davon aus, dass jede Art von Schlachtung einem Tier Leid zufuegt, seien es Schmerzen, Angst oder Stress. Und nun liegt es an uns, dieses "unumgaengliche Leid" so gering wie moeglich zu halten (Ansatzpunkte: Schlachtmethoden, artgerechte Haltung, Minimierung der Tiertransporte etc.). [Alternative: man streicht Fleisch ganz vom Speiseplan.]
Zitat Ende

Mein eingangsposting war ein weitergeleiteter Text, der NICHT von mir verfasst war, deine Unterstellungen bezgl. meiner Favorisierung von schützenswerten oder nicht schützenswerten Tieren kannst du vergessen1

Und das mit dem betrunken sein, na wenn das mal keine Beleidigung ist, dann weiss ich auch nicht! Biste noch zu retten? Meinen Text lasse ich genau so wie ich ihn geschrieben habe und würde ihn jederzeit dir gegenüber wiederholen eher noch ein paar
"nette" Sätze dazu! So und jetzt mach mal lieber jemand andern an, dieses ständig dagegen sein ödet mich an! Wir werden NIE auf einen gemeinsamen Nenner kommen, dazu kenne ich Menschen mit deiner "Argumentationsweise" die leider nur mangelnde Empathie verbirgt zur genüge. aber wir müssen ja auch nicht, gelle! so und jetzt geh ich einen heben, hab ich jetzt nötig :-)

PS es ist nur schade um die Sache, bei den Lesern bleibt z. T. nur dieser hickhack hängen und nicht mehr die Sache um die es ging, wie halt leider fast immer hier wenns um Tierschutz geht! Liebe Leserinnen, bitte beachtet das wirkliche Thema und helft wo ihr könnt diese greuel zu stoppen, Danke! Für meinen Teil ist jetzt Schluss mit dieser Debatte, ich hab anderes zu tun!

Noodie
30.08.2006, 14:59
Ich blick hier langsam nicht mehr durch.

Aviva, wo ist Yassi "scheinheilig"?

Dalila, wo ist Yassi "verbohrt"?

Es schockt mich ehrlich gesagt, wie sie hier angegriffen wird. Und wer jetzt sagt, dass sie auch andere angegriffen hat - nein, sie hat sich gegen ungerechte und falsche Vorwuerfe verteidigt. Ich konnte ihr da nur recht geben.

Inaktiver User
30.08.2006, 15:03
Noodie, ich weiß ja nicht, was du gelesen hast, aber ich schrieb: "Aus diesem Grund sind mir einige "Tierschützer" auch suspekt.
Weil sie manchmal sehr verbohrt sind". Da steht kein Name!
Was ich mir auch nie erlauben würde, zu pauschalieren.
Wenn du es dann bitte auch nicht machst?!

Aviva
30.08.2006, 15:14
Noodie, die Kampagne gegen den Verzehr von Tieren, die hier ausschliesslich als Haustiere gelten, halte ich fuer scheinheilig.

Anders gefragt: Was spricht eigentlich vom moralischen Standpunkt betrachtet dagegen, Hundefleisch zu essen? (mit der Betonung auf Hundefleisch im Ggs. zu Rind)

Und nein, ich finde Yassis Ton nicht akzeptabel. Aber letztlich disqualifiziert sie sich dadurch ja selbst...

Im uebrigen gehe ich davon aus, dass ein reinkopierter Text dem Standpunkt des Posters entspricht, sofern nichts Gegenteiliges gesagt wird - schon gar bei einer Petition. Aber ich denke, das ist sowieso klar, und es sind wohl lediglich jemandem die Argumente ausgegangen...

Inaktiver User
30.08.2006, 15:36
Ist irgendwie schon wieder lustig..... Ring frei, sage ich da nur......

War aber klar........

Mir hat das Unterschreiben der Petition nicht geschadet. Warum also nicht.....

Ich habe sehr wohl etwas dagegen, dass in anderen Ländern Hunde und Katzen verspeist werden.
Mag zum einen daran liegen, dass es für mich einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Nutz- und Haustieren gibt, dass es nicht in meine ethischen und moralischen Vorstellung passt und abschließend auch daran, dass ich mein Leben mit Hunden und Katzen teile.

Warum also soviel Spektakel um die Haustierdebatte ?

Klar ist der Text leicht übertrieben dargestellt, keine Frage. Man hat an Dramatik nicht gespart.

Dassl jemand eine Petition zu diesem Thema reinstellt muss doch nicht im Umkehrschluss heißen, dass er es befürwortet, dass Schwein und Co. verspeist werden.

Ist irgendwie alles nicht sehr nett........

Grüße Peppi (Vegetarierin)

Noodie
30.08.2006, 15:36
Okay, Dalila, du findest Yassi also nicht verbohrt. Sorry, mea culpa!

Aviva, ich verstehe deine Argumentation, dass man das gleiche ueber den Verzehr von Rindern u.a. sagen kann. Aber diese Petition ist nun mal ueber Hunde. Was ist daran scheinheilig? Aviva sagt doch auch ganz klar dass sie keine Tierart favorisiert.

Dass dir Yassis Ton nicht gefiel kann ich auch verstehen, fand aber ihre Gefuehle mehr als nur nachvollziehbar.

Noodie
30.08.2006, 15:40
Dassl jemand eine Petition zu diesem Thema reinstellt muss doch nicht im Umkehrschluss heißen, dass er es befürwortet, dass Schwein und Co. verspeist werden.

Ist irgendwie alles nicht sehr nett........

Grüße Peppi (Vegetarierin)

Gut gesagt. Ich finds auch hoechst unfreundlich was einem sehr aktiven Tierschuetzer hier an den Kopf geworfen wird - und wenn sie dann wuetend wird und sich verteidigt wird ihr der Ton vorgeworfen :unterwerf:

Passive Aggressionen - hat mein Ex Mann auch immer mit mir gemacht. Reize jemanden bis er wuetend wird und wirf ihm dann seine Wut vor.

Inaktiver User
30.08.2006, 15:47
Ich habe ehrlich gesagt leider manchmal das Gefühl, dass gelegentlich nur eine Meinung vertreten wird um die "Opposition" zu bilden.

Es ist eine leichte Übung eine Gegenargumentation aufzubauen.....

Schade.....

Aviva
30.08.2006, 15:53
@ Peppi

Und eben diese Trennlinie zwischen Nutz- und Haustieren ist in bezug auf Hunde und Katzen in einigen asiatischen Laendern nicht gegeben.
Und auch bei uns gibt es solche Grenzfaelle. Kaninchen wurden schon genannt, aber z.B. auch Pferde in Frankreich. Wenn Du dieses Argument weiterspinnst, muesstest Du Kaninchenbraten verbieten. (Und wenn ich an George Clooneys Hausschwein denke...)

Und Noodie, das ist der Punkt, den ich in der Petition fuer scheinheilig halte. Denn im Text wird nicht nur (zurecht - dass ich das hier staendig wiederholen muss, nervt mich langsam) die Tierquaelerei angeprangert, sondern auch der Verzehr von Hundefleisch an sich.

In besagtem Land sind aber Hunde nicht ausschliesslich Haustiere, sondern auch Fleischlieferanten. Und einen triftigen Grund, warum das moralisch verwerflich sein soll, habe ich hier noch nicht gelesen. Und nein, "treuer Blick" reicht als Argument m.E. nicht aus.

Ich frage mich, weshalb man diesen Punkt hier nicht sachlich diskutieren kann. Versteh ich nicht.

Aviva
30.08.2006, 15:57
Gut gesagt. Ich finds auch hoechst unfreundlich was einem sehr aktiven Tierschuetzer hier an den Kopf geworfen wird - und wenn sie dann wuetend wird und sich verteidigt wird ihr der Ton vorgeworfen :unterwerf:


OK Noodie, wo habe ich Yassi direkt angegriffen? Ich habe lediglich gesagt, dass ich einen der Einwaende, die gebracht wurden, fuer nachvollziehbar halte.

Noodie
30.08.2006, 16:01
OK Noodie, wo habe ich Yassi direkt angegriffen? Ich habe lediglich gesagt, dass ich einen der Einwaende, die gebracht wurden, fuer nachvollziehbar halte.

Na, jetzt kann ich das gleiche antworten wie Dalila:

"Gut gesagt. Ich finds auch hoechst unfreundlich was einem sehr aktiven Tierschuetzer hier an den Kopf geworfen wird - und wenn sie dann wuetend wird und sich verteidigt wird ihr der Ton vorgeworfen"

DA IST KEIN NAME!! :freches grinsen:

Aviva
30.08.2006, 16:06
*grins*

Yep, das hast Du natuerlich recht. Also meintest Du nicht mich? Gut, dass wir darueber gesprochen haben.

Dennoch finde ich es auffallend, dass konkret Yassis Postings unglaublich aggressiv sind - im Vgl. zu denen, die die Petition inhaltlich kritisieren.

Aviva
30.08.2006, 16:08
Ich habe ehrlich gesagt leider manchmal das Gefühl, dass gelegentlich nur eine Meinung vertreten wird um die "Opposition" zu bilden.

Es ist eine leichte Übung eine Gegenargumentation aufzubauen.....

Schade.....

DAS ist natuerlich auch eine sehr elegante Methode, sich einer Diskussion zu entziehen. :krone auf: Um Dich zu beruhigen, ich meine das ganz ernst. :freches grinsen:

Noodie
30.08.2006, 16:36
Dennoch finde ich es auffallend, dass konkret Yassis Postings unglaublich aggressiv sind - im Vgl. zu denen, die die Petition inhaltlich kritisieren.

Ich nehm das genau gegenteilig wahr.

Inaktiver User
30.08.2006, 16:43
Da kann Frau mal sehen, wie sehr Wahrnehmung täuschen kann. :smile: :freches grinsen:
Wobei es ja auch ein Totschlagargument ist, zu sagen: "Ich sehe es anders".
Und damit erledigt sich dann jede Diskussion. (was hier nicht falsch wäre)

swenja
30.08.2006, 16:56
Bitte bleibt sachlich beim Thema.

Bei jedem Forenbeitrag muss man auch mit Gegenstimmen rechnen. Das ist normal und auch gut so. Unterstellungen von beiden Seiten die Person betreffend bringen nichts und hindern den Diskussionsfluss.

Ob jemand unterschreibt oder nicht ist seine Sache, das Recht sich hier zu äusseren hat er aber auch.

Sollte darauf keine Diskussion entstehen, hätte die Seite in den Peditionsstrang gehört und nicht forumsübergreifend.

Ob jemand eine Pedition für Tiere ins Internet stellt, ein Anderer das unnötig findet....es gibt keinerlei Rückschlüsse auf die aktive Tierhilfe, die die Personen sonst noch leisten.

LG
swenja

Noodie
30.08.2006, 17:04
@ Dalila. Wollte die Diskussion damit nicht abwuergen.

Ich hab mir gerade nochmal den Strang durchgelesen. Was Aviva Yassis Aggression nennt finde ich eigentlich die besten Postings des ganzen Strangs, denn da ist Gefuehl und Einsatz und Leidenschaft fuer Tiere. Damit widerlegt sie im Grunde genau den Vorwurf den semi ihr gemacht hat, naemlich dass sie nicht vom Computer aufstehen wuerde (oder so aehnlich) um zu helfen. Yassi ist nicht wuetend fuer ihre eigene Person sondern wegen dem Leiden der Tiere das sie taeglich miterlebt und im TV und online verfolgt. Aus Yassis Postings spricht viel Mitgefuehl und Mitleiden. Daher kann ich gut verstehen dass dein (Aviva) eher kuehler, zweifelnder Beitrag sie wuetend macht. Ich kann ihre Wut nachvollziehen, weil ich dein Argument gegen diese Petition wohl verstehe und dennoch als ich auf den Link klickte und die Bilder der Hunde sah - wie soll ich da nicht unterschreiben? Das ist so schlimm, so grausam, ich unterschreib alles damit das aufhoert. Und ich versteh nicht wie jemand nicht so fuehlen kann, der sowas sieht, und stattdessen ueber die Nuetzlichkeit oder Scheinheiligkeit solcher Petitionen diskutieren kann. Das scheint mir kalt und kopfig. Kopfigkeit hilft aber den armen Tieren nicht die so behandelt werden, Wut aber ja!

Von daher - ja, Aviva, stimmt, du hast Yassi nicht direkt angegriffen (obwohl andere abfaellige Bemerkungen gemacht haben), jedenfalls nicht in deinem ersten Posting, das diesen Sreit ausloeste, aber du hast in einer Art und Weise geschrieben, die mich auch abstoesst.

Zu Hause zu sitzen und darueber zu spekulieren ob Petitionen sinnvoll sind oder moralisch richtig find ich ziemlich lahm, ehrlich gesagt. Wie Sunny schon sagte, manchmal helfen sie, aendern was, schaffen Linderung fuer Tiere die furchtbare Leiden durchlaufen.

Daher sollte man Leuten die Petitionen hier reinstellen nicht in den Karren fahren. wer sie nicht mag braucht sie nicht unterschreiben und basta.

murmeltier
30.08.2006, 17:11
Ich hatte dazu Anfang des Monat in einem anderen Forum in einem anderen Zusammenhang etwas gepostet, was hier 100%ig passt, daher copy and paste:

Müssen wir HIER diese Grundsatzdiskussion führen?

Ja, ich finde es prizipiell immer zum Heulen, wenn Tiere sterben müssen... Bei Tieren, die ich mir aber auch als Haustiere halten würde, nunmal ganz besonders, deshalb habe ich in meinem ganzen Leben noch nie Kaninchen oder Lamm gegessen... Und da wir in Erwägung ziehen, später mal Minischweine zu halten, hat sich das mit dem Schweinefleisch auch erledigt.

Und rein emotional - wenn auch nicht rational - ist es für mich ein erheblicher Unterschied, ob ein Rind oder ein Hund gegessen wird, denn das eine ist als Nutztier domestiziert worden und das andere als Haustier und "bester Freund des Menschen".

Die soziale Bindung an ein Menschenrudel und die Loyalität eines Hundes dem Menschen gegenüber, sein Wille zu gefallen und sein Bestreben zu vertrauen und eine innige Beziehung aufzubauen und seine hohe soziale Kompetenz und Intelligenz ist etwas ganz anderes als bei einem Rind, Hasen oder auch vorallem einem Wildschwein oder Lachs, daher finde ich das einfach ganz besonders pervers und unverständlich, wie man einen Hund essen kann.

Ein Hundeleben an sich ist in meinen Augen nicht mehr wert als ein Rinderleben - das sicher nicht. Und ein Rind, was Schmerzen leidet tut mir so leid, wie ein Hund der leidet.
Aber als Mensch einen Hund zu essen, ist in meinen Augen schon eine ganz besondere Perversion... Das steht für mich nahe an der Stufe wie andere Menschen essen...

Womit ich das Rinder und Schweine essen aber nicht beschönigen möchte!

Inaktiver User
30.08.2006, 17:42
"Aber als Mensch einen Hund zu essen, ist in meinen Augen schon eine ganz besondere Perversion... Das steht für mich nahe an der Stufe wie andere Menschen essen..."

DAS IST DOCH DEIN ERNST, ODER?????????????????
(Da brate ich mir doch ein Murmeltier)

murmeltier
30.08.2006, 18:02
Das ist mein absoluter Ernst!

Ich finde EUCH ehrlich gesagt ziemlich scheinheilig und nicht Yassi.

Ihr seid es, die hier postulieren, Hunde verdienen keine gesonderte Behandlung, weil es eben auch Tiere sind wie Rinder/Schweine und dass alle Tiere gleich viel wert sind usw. Soweit so gut.

Und was ist der Mensch? Eine Tierart unter hunderttausenden! Wir sind auch nur Tiere. Wirbeltiere, Säugetiere, wie auch immer man es dreht und wendet. Mit manchen Tierarten sind wir zu ca. 98% genetisch identisch.

Wo liegt da also der große Unterschied? Ich sehe keinen so gravierenden, dass ich den obigen Satz zurück nehmen müsste...

Diese Arroganz der Menschen, sich über alle anderen Lebensformen hinweg zu setzen, werde ich niemals verstehen.

Ich betrachte ein Menschenleben nicht als per se wertvoller als ein Hundeleben. Ebenso wie ich ein Hundeleben nicht per se wertvoller als ein Rinderleben finde. Rational ist das auch nicht begründbar, wir haben alle nur ein Leben...

Also geht es rein emotional und da ist mir der Hund eben näher als das Rind und (fast) gleich nah wie der Mensch...

So what? Wo liegt der Denkfehler?

Inaktiver User
30.08.2006, 18:15
Denkfehler??? Wohl kaum! Sondern nur eine absolut verdrehte Einstellung. Aber es ist deine. Und das ist auch gut so.
Es wäre für dich also absolut gleich, ob ein Mensch oder ein Hund von einem Auto überfahren wird?
Denn wenn ich deiner Argumentation folge, was den Verzehr von Tieren betrifft, müsste es doch so sein, oder?
Und ein Mensch ist KEINE Tierart, denn er ist sich seiner selbst bewußt. Ein Hund weiß nicht, dass er ein Hund ist.
Und genau das unterscheidet uns eben vom Tier.
Ich höre jetzt lieber auf, bevor ich mich noch mehr aufrege.

Noodie
30.08.2006, 18:25
Nein, Dalila, jetzt musst du mal was lernen, deine Auffassung ist veraltet.

"Der moderne Mensch (Homo sapiens) ist ein Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates) ... Früher wurden Mensch (Hominidae) und Menschenaffen (Pongidae) insbesondere aufgrund der besonderen geistigen Entwicklung des Menschen als zwei getrennte Familien betrachtet, jüngere Untersuchungen sehen zwischen beiden Gruppen ein engeres Verwandtschaftsverhältnis und stellen sie daher in eine gemeinsame Familie."

Quelle: Wikipedia

Inaktiver User
30.08.2006, 18:33
Genau, murmeltier. Tier ist Tier. Und von daher ist ein Hund nicht anders als ein zum Verzehr bestimmtes Rind zu sehen - stellt man Hunde als "des Menschen bester Freund" auf ein Podest, so ist das reine Vermenschlichung.

Ich esse keine Menschen, da ich keine Artgenossen esse. Genauso wenig wie ein Löwe andere Löwen zwecks Fressen anfallen wird. Genauso wenig wie ein (Wild-)Hund andere Hunde des Fressens wegen jagen wird oder Katzen Katzen töten um zu fressen.

Es ist wie überall in der Natur: Wir - und damit meine ich Menschen und Tiere - essen das, was unterhalb unserer Nahrungskette steht, nicht das, was gleichrangig ist, also keine Artgenossen innerhalb der eigenen Rasse. Ausnahmen wird es geben, aber diese werden durch Extreme erzeugt, sind nicht der Normalfall.

Wäre ich in Asien geboren, wäre der Verzehr von z. B. Hunden wohl Normalität für mich; hier in unserem Land ist es das nicht, weil Erziehung und Gesellschaft mich anderes lehrten.

Inaktiver User
30.08.2006, 18:33
@Noodie Naturwissenschaftlich, ja. (und ich lerne jeden Tag dazu, gerne sogar) :smile: Aber nicht z.B. aus Sicht eines Soziologen.
Und selbst im naturwissenschaftlichen Bereich gibt es (wie hier), unterschiedliche Auffassungen.
Egal, mir ging es um die Aussage vom Murmeltier.
Und die ist nach meiner Überzeugung nun doch etwas "gewöhnungsbedürftig".

murmeltier
30.08.2006, 18:33
Denkfehler??? Wohl kaum! Sondern nur eine absolut verdrehte Einstellung. Aber es ist deine. Und das ist auch gut so.

Ich finde DEINE Einstellung vedreht! Nicht meine.


Es wäre für dich also absolut gleich, ob ein Mensch oder ein Hund von einem Auto überfahren wird?
Denn wenn ich deiner Argumentation folge, was den Verzehr von Tieren betrifft, müsste es doch so sein, oder?

Das würde ich so pauschal nicht sagen... Das kommt auf mehrere Dinge an, da bräuchte ich nähere Infos...


Und ein Mensch ist KEINE Tierart, denn er ist sich seiner selbst bewußt.

Ob es dir nun passt oder nicht - selbstverständlich ist ein Mensch eine Tierart! Es belustigt mich, dass man das überhaupt in Abrede stellen kann. Ich Biologie nicht aufgepasst? Du wischt gerade alles, was ich in über 4 Jahren Evolutionslehre, Genetik und Biopsychologie/Neuropsychologie gelernt habe beiseite...
Auch eine Art, sich selbst zu disqualifizieren...


Ein Hund weiß nicht, dass er ein Hund ist.

Ich vermute, du bist selbst jahrelang Hund gewesen? Wenn nicht, wäre ich da vorichtig...



Und genau das unterscheidet uns eben vom Tier.


Soso... Es gibt nachweislich Tiere, die sich selbst im Spiegel erkennen und sich ihrer sehr wohl bewusst sind.

Und mal weiter gefragt, wenn man DEINE Argumentation konsequent zu ende denkt, kommt man zu noch viel übleren Konsequenzen als bei meiner. Selbstwahrnehmung und Slebstbewusstsein als Indikator für Wertigkeit und Mensch-Sein?
Was ist denn mit geistig behinderten Menschen und sehr kleinen Kindern, die dies nämlich nachweislich NICHT können? Sind die weniger wert? Wenn ja - pfui! Wenn nein, was macht dann bei IHNEN den Unterschied in der Wertigkeit aus? Bleib doch mal bei deiner Logik... Was ist hier verdreht?


Mein Gott, was für eine Anmaßung hier. Ich fass es gar nicht...

Inaktiver User
30.08.2006, 18:38
@Murmelchen Du wirst beleidigend und verletzend. Von meiner Seite gab es solche Verbalattaken an dich nicht. Ich habe nur etwas in Frage gestellt. Und eine eigene Meinung. Ich schrieb vor einiger Zeit etwas von verbohrten Tierschützern. Nun hat das Kind einen Namen.
Ich bin gerne bereit, meine Meinung zu reflektieren und auch zu ändern. Aber es gibt eben auch andere.
Und du studierst Psychologie?? Gehört da nicht Kommunikation und vor allem zuhören und andere Meinungen gelten lassen, nicht zum Studium?

murmeltier
30.08.2006, 18:39
@Noodie Naturwissenschaftlich, ja. (und ich lerne jeden Tag dazu, gerne sogar) :smile: Aber nicht z.B. aus Sicht eines Soziologen.


Ach, und was ein Soziologe sagt ist nun das Maß aller Dinge? Warum? Ein Soziloge geht ja vielleicht von ganz falschen Bedingungen aus?

Ich studiere Psychologie und da kommt man zwangsläufig auch mit Soziologie in Kontakt oder eben mit so Mischformen, wie z.B. Sozialpsychologie. Trotzdem teile ich deine Auffassung nicht und empfinde sie als überheblich und veraltet.

murmeltier
30.08.2006, 18:45
@Murmelchen Du wirst beleidigend und verletzend. Von meiner Seite gab es solche Verbalattaken an dich nicht.

Doch, gab es sehr wohl...


Ich habe nur etwas in Frage gestellt. Und eine eigene Meinung.

Nein hats du nicht. Du hast mich angegeriffen, nicht weniger als ich dich. Du hast meine Einstellung als verdreht und deine als die einzig richtige bezeichnet und du hast meine Aussage als nicht ernst zunehmend abgetan...


Ich schreib vor einiger Zeit etwas von verbohrten Tierschützern. Nun hat das Kind einen Namen.

Ich hoffe nicht meinen, den Schuh ziehe ich mir nämlich bei Leibe nicht an. Weder bin ich verbohrt, noch bezeichne oder betätige ich mich in dem Sinne als Tierschützerin, wie du es hier suggerierst.


Ich bin gerne bereit, meine Meinung zu reflektieren und auch zu ändern. Aber es gibt eben auch andere.

Da hast du dich aber ganz anders verhalten...

Und ich bin jederzeit und immer bereit zu reflektieren und habe meine Meinung zu verschiedenen Dingen schon sher oft geändert. Nur wenn mir jemand erklären will 2+2 seien 5, dann geht das nunmal nicht. Und ähnlich obskur ist die Aussage, der Mensch sei keine Tierart.

Wo bleibt eigentlich dein Eingehen auf meine Argumente und Fragen? Fällt dir da nix ein? Das ist aber schade - war aber zu erwarten...

Inaktiver User
30.08.2006, 18:53
Yup, der Mensch ist ein Tier - na und? Die höher entwickelte Art frisst die niedriger entwickelte Art. Wäre es umgekehrt, würden die tierischen Tiere (*g*) nicht anders handeln.

Warum soll der Mensch Rinder, aber keine Hunde essen dürfen? Nur weil der Mensch den Hund vermenschlichte, ihn zu sich heranzog als "Freund"?

murmeltier
30.08.2006, 18:58
Yup, der Mensch ist ein Tier - na und? Die höher entwickelte Art frisst die niedriger entwickelte Art. Wäre es umgekehrt, würden die tierischen Tiere (*g*) nicht anders handeln.

Warum soll der Mensch Rinder, aber keine Hunde essen dürfen? Nur weil der Mensch den Hund vermenschlichte, ihn zu sich heranzog als "Freund"?

Deine Argumentation kann ich rational nachvollziehen und teile sie.

Rein emotional sehe ich das eben anders. Warum ich es eben schlimmer finde einen Hund zu essen als ein Rind hatte ich oben begründet. Zum einen ist es persönlich sicher der Kuschelfaktor, der irrational sein mag, aber nunmal da ist, wenn man selbst einen Hund hält, denke ich.

Außerdem ist der Hund nunmal mit der Intention des Begleittiers udn nicht des Nutztiers domestiziert worden, das macht eben für mich schon einen Unterschied in der moralischen Verpflichtung.

Zum anderen eben darum, wie ich schon schrieb:

Die soziale Bindung an ein Menschenrudel und die Loyalität eines Hundes dem Menschen gegenüber, sein Wille zu gefallen und sein Bestreben zu vertrauen und eine innige Beziehung aufzubauen und seine hohe soziale Kompetenz und Intelligenz ist etwas ganz anderes als bei einem Rind, Hasen oder auch vorallem einem Wildschwein oder Lachs.

Das hat nichts mit Vermenschlichung zu tun, das sind doch nunmal Fakten...

Sunnyboy
30.08.2006, 19:02
Bitte bleibt sachlich beim Thema.

Bei jedem Forenbeitrag muss man auch mit Gegenstimmen rechnen. Das ist normal und auch gut so. Unterstellungen von beiden Seiten die Person betreffend bringen nichts und hindern den Diskussionsfluss.

Ob jemand unterschreibt oder nicht ist seine Sache, das Recht sich hier zu äusseren hat er aber auch.

Sollte darauf keine Diskussion entstehen, hätte die Seite in den Peditionsstrang gehört und nicht forumsübergreifend.

Ob jemand eine Pedition für Tiere ins Internet stellt, ein Anderer das unnötig findet....es gibt keinerlei Rückschlüsse auf die aktive Tierhilfe, die die Personen sonst noch leisten.

LG
swenja

Zur Erinnerung !

Inaktiver User
30.08.2006, 19:04
Wo bleibt eigentlich dein Eingehen auf meine Argumente und Fragen? Fällt dir da nix ein? Das ist aber schade - war aber zu erwarten...
Genau das meine ich, Murmeltier, mit verbohrt und Vorverurteilungen!
Du gibst einem ja noch nicht mal die Chance und vor allem die Zeit, zu antworten.
Kannst du dir vorstellen, dass ich auch noch anderes zu tun habe?!!
Und wenn du eines Tages mal als Psychologin arbeitest, dann solltest du dich so nicht verhalten. Eine Psychologin hört zu, gibt keine eigenen Antworten. Ich habe auch gesagt, dass ich deine und andere Meinungen respektiere. So empfinde ich es bei dir nicht.
Und nun werde ich mich um meine Kinder kümmern. Und mit dem Hund raus gehen. Mal sehen, ob die Katze wieder mit geht.

Noodie
30.08.2006, 19:08
IUnd mal weiter gefragt, wenn man DEINE Argumentation konsequent zu ende denkt, kommt man zu noch viel übleren Konsequenzen als bei meiner. Selbstwahrnehmung und Slebstbewusstsein als Indikator für Wertigkeit und Mensch-Sein?
Was ist denn mit geistig behinderten Menschen und sehr kleinen Kindern, die dies nämlich nachweislich NICHT können? Sind die weniger wert? Wenn ja - pfui! Wenn nein, was macht dann bei IHNEN den Unterschied in der Wertigkeit aus? Bleib doch mal bei deiner Logik...

Dalila, wuerd mich jetzt auch mal interessieren was dazu sagst.

Edit: ah, hatte dein Posting nicht gesehen. Okay, dann spaeter.

Inaktiver User
30.08.2006, 19:21
murmeltier,

ich finde, es IST ein rein rationales Problem. Ich halte selber Kuschel-Kaninchen und finde es wahrlich nicht schön, dass Kaninchen in ganz Deutschland oftmals mit Begeisterung verzehrt werden. So what? Trotzdem ist es legitim.

Du führst die Domestizierung der Hunde als Begleittier an - in den Ländern, in denen Hunde gegessen werden dürfen, sind es keine Begleit- / Haustiere, sondern eben Nutztiere bzw. Fleischlieferanten; werden sie von keinen Menschen gehalten, sind es sogar Schädlinge. Schädlinge vertreibt oder tötet man; sind sie essbar, sind sie sogar noch nützlich und wertvoll.

Im Übrigen wurden meines Wissens Hunde anfangs zum Bewachen und Beschützen eingesetzt, weitab von jeglichem Kuschelfaktor. Dass Hunde als reine Kuschel-Haustiere gehalten werden, ist noch nicht soooo lange her, insofern waren es durchaus Nutztiere, wenn auch zugegebenermaßen nicht solche, die von Anfang an zum Verzehr bestimmt waren.

Soziale Bindung, Loyalität, Gefallen wollen - wer sagt, dass Kälber, Lämmer, Schweine nicht genauso empfinden, wenn man ihnen die Chance dazu gibt, sie verhätschelt, MIT ihnen das alltägliche Leben lebt und sie nicht ausgrenzt? Die Chance haben diese Tierarten doch weitgehend gar nicht.

Ich würde keine Hunde essen wollen, es liegt mir fern (Erziehung, Gesellschaft), aber ich kann die reine Tatsache, DASS sie gegessen werden, nicht verurteilen. Genauso wenig wie ich verurteilen kann, dass Kaninchen gegessen werden, die für MICH einen hohen Kuschelfaktor haben. Das einzig verurteilenswerte ist wie stets die Art der Haltung und Schlachtung der Tiere, die zum Verzehr bestimmt sind.

Und sei Dir sicher: Würden durch eine Seuche sämtliche Nutztiere wie Rinder, Schweine, Schafe vom Angesicht der Erde getilgt werden, würden auch "wir" ganz schnell Hund und Katze aufn Speiseteller bringen.

murmeltier
30.08.2006, 19:30
Genau das meine ich, Murmeltier, mit verbohrt und Vorverurteilungen!
Du gibst einem ja noch nicht mal die Chance und vor allem die Zeit, zu antworten.

Was hat das denn mit verbohrt zu tun?
Und verurteilt hast du mich doch ganz genau so, meine Ausage als nicht ernst zu nehmend eingestuft und als verdreht und falsch angesehen. Natürlich war ich nicht nett zu dir, du aber genau so wenig zu mir. Warum du dich nun als unfair behandelt empfindest ohne auch mal einzuräumen, dass DU mich zuerst angegangen bist, verstehe ich nicht. Du hats mich doch in Schubladen gepackt und angebrüllt (Großschreibung), da hatte ich dich noch gar nicht angesprochen. :unterwerf:

Es war in keiner Weise abzusehen, dass du noch etwas schreiben willst. Im Gegenteil, du hast geantwortet (dafür war also schon noch Zeit) und dich über meine Art beschwert, ohne dabei auf meine Argumente einzugehen. Das wirkt nunmal nicht so gut.

Wenn du aktuell keine Zeit hast, ist das ja ok, aber dann hättest du doch einfach schreiben können "auf den Rest gehe ich später ein" - hast du aber nicht getan. Dazu mich noch schnell in die Schublade verbohrte Tierschützerin zu stecken hat die Zeit aber gereicht. Überleg doch mal wie das bei mir ankommt - kann ich hellsehen?


Und wenn du eines Tages mal als Psychologin arbeitest, dann solltest du dich so nicht verhalten. Eine Psychologin hört zu, gibt keine eigenen Antworten.

Schon richtig, Nur bin ich hier nicht als Psychologin und um dich zu therapieren, sondern um meine Meinung zu vertreten und zu diskutieren. Das sollte man schon trennen...


Ich habe auch gesagt, dass ich deine und andere Meinungen respektiere. So empfinde ich es bei dir nicht.

Hast du? In erster Linie hast du gesagt, dass meine Meinung verdreht wäre und dass deine die richtige wäre "und dasist auch gut so" - schon vergessen? und mich in die Schublade als verbohrte Tierschürtzerin gesteckt ohne mich überhaupt zu kennen. Und schon vorher hast du mich angebrüllt, ob ich meine Aussage ernst meine und mich damit lächerlich gemacht (da brat mir doch einer ein Murmeltier - in dem Zusammenhang nach DAS IST DOCH NICHT DEIN ERNST???? ist das nicht nett). Sonderlich respektiert fühlte ich mich dabei nicht :knatsch:

Ich wollte dich nicht verletzten - aber das hast du bei mir auch getan. Von Toleranz hab ich dakeine Spur gesehen...



Und nun werde ich mich um meine Kinder kümmern. Und mit dem Hund raus gehen. Mal sehen, ob die Katze wieder mit geht.

Cool, mein Kater läuft auch immer mit mir und den Hunden mit :smile:

Sunnyboy
30.08.2006, 19:31
Doktor Sunnys Urteil !

Es gibt leute die setzen sich viel für den Tierschutz ein andere weniger , das ist normal .

Also braucht ihr ja auch nicht weiter schreiben , es bringtv doch sowiso nichts .

Behandlung des Problems :

Dieser Strang sollte geschlossen werden !

LG Dr. Sunny

Noodie
30.08.2006, 19:39
Ich finde den Strang sehr interessant.

Was ich vor allem schaetze ist dass zwischen all den hitzigen Postings doch immer nochmal ein :smile: eingefuegt wird.

semiramis
30.08.2006, 19:43
Herr Doktor Sunny,
dürfte ich Ihren oben genannten Satz ein wenig ändern und zwar so...
es gibt Leute die setzen sich viel für den Tierschutz ein, andere nicht weniger aber anders.

mfg
semiramis

Inaktiver User
30.08.2006, 20:28
Nur mal zwischendurch (weil es zu einer Wortverdrehung von dir kam, Murmeltier.
Ich hatte geschrieben: "Aber es ist deine. Und das ist auch gut so".
Du zitierst mich aber: "und dass deine die richtige wäre "und das ist auch gut so" - schon vergessen?"

Und eine lustige Bemerkung "nun brat ich mir....) sollte Frau auch so nehmen. Mein Gott, mach es doch nicht so ernst, ist dieses Thema schon genug. So, nun ist auch genug. Sage ruhig, ich entziehe mich der Diskussion. Aber ich merke sehr wohl, wer mich herausfordert. Ich realem Leben nehme ich es an - aber nicht hier. Weil es ausufert. Und niemand gemeinsam auf einen grünen Zweig kommt.

murmeltier
30.08.2006, 21:03
Nur mal zwischendurch (weil es zu einer Wortverdrehung von dir kam, Murmeltier.
Ich hatte geschrieben: "Aber es ist deine. Und das ist auch gut so".
Du zitierst mich aber: "und dass deine die richtige wäre "und das ist auch gut so" - schon vergessen?"

Nun, lass es ein Missverständnis gewesen ein, aber dieses "Und das ist auch gut so" nach der Feststellung, meine Meinung wäre ja VÖLLIG VERDREHT klingt mehr als selbstgerecht und nicht tolerant.


Und eine lustige Bemerkung "nun brat ich mir....) sollte Frau auch so nehmen. Mein Gott, mach es doch nicht so ernst, ist dieses Thema schon genug.

Ich wusste, dass du dies als Scherz abtun würdest. Ich würde dasa uch normalerweise so verstehen, aber der Ton und der Zusammenhang zeigt halt deutlich was anderes, denn du hast vorher geschrieen DAS IST DOCH NICHT DEIN ERSNT?????


So, nun ist auch genug. Sage ruhig, ich entziehe mich der Diskussion.

Wie jetzt? also doch kein Eingehen auf Argumente? Mir gerade noch Vorurteile unterstellen und sie jetzt bedienen?


Aber ich merke sehr wohl, wer mich herausfordert.

Wie darf ich das nun verstehen? Wenigstens darauf hätte ich gern ne Antwort. Entweder ich verstehe das schon wieder falsch, oder das ist eine ziemliche Frechheit.


Ich realem Leben nehme ich es an - aber nicht hier. Weil es ausufert. Und niemand gemeinsam auf einen grünen Zweig kommt.

Du gibst aber schnell auf... :smirksmile: Ich kam hier schon mit ganz anderen auf einen grünen Zweig. Aber das erfordert nunmal etwas Zeit und Mühe...

Inaktiver User
30.08.2006, 21:29
Wir haben völlig unterschiedliche Humorauffassungen. Und sicherlich auch noch anderes.:smile:
Und ich habe das Recht, etwas als verdreht zu sehen.
(so wie eine Psychologin auch sagen würde: "Sie haben das Recht, wütend zu sein).
Und wenn du schon vorher weißt, was ich als Scherz abtun würde (es war einer/meiner :smile: ), dann macht es doch keinen Sinn, weiter zu reden, oder?
Wenn ich sage: "verdrehte Einstellung. Aber es ist deine. Und das ist auch gut so", dann gestehe ich dir deine Meinung zu, sehe sie aber aus meiner Sicht als verdreht. So einfach ist es.
Ich gebe auch nicht auf. Ich weiß nur, wann es sinnlos ist. Ohne Angriff an eine Person oder einen Sachverhalt. Und wer mich herausfordert? Ich habe natürlich vieles gelesen, was du in anderen Bereichen geschrieben hast. Das hat mir gezeigt, dass wir lieber nicht diskutieren sollten.
Wir zerreden es einfach. Wir verstehen uns einfach nicht. Was mehr als menschlich ist. :smirksmile:
Widmen wir uns anderen Themen, die auch wichtig sind. :smile:

Inaktiver User
30.08.2006, 22:16
@ aviva

Für mich persönlich ist es unwichtig, ob in Asien eine Trennung zwischen Nutz- und Haustieren gemacht wird.

Wichtig ist mir allerdings meine eigene Meinung zu dem Thema. Genau aus diesem Grund habe ich die Petition unterschrieben.

Hoax hin oder her... Wahrscheinlich ja, vielleicht aber auch nein....

Für mich ist der Hund, die Katze, der Zwerghase von nebenan oder auch ein Pferd ein Haustier, dass eng mit dem Menschen zusammenlebt.

Meine generelle Einstellung zu dem Thema wird dadurch deutlich, dass ich gar kein Fleisch esse.

Du darfst aber gerne mal einen Hund probieren, deine Sache !

Nur von meinem lässt du bitte die Finger sonst gibts Kloppe......:smirksmile:

Mausilikatze
31.08.2006, 08:03
Himmel hilf,

was ist das denn fuer ein Gedoens :schild genau:

Ich kann Euch beruhigen: Ich unterschreibe fast alle Petitionen, die mir in die Finger kommen (sind auch viele dabei, die nix mit Tieren zu tun haben :lachen: ), habe aber bisher noch NIE irgendwelche Spam oder unerwuenschte Briefe erhalten :yeah:

Und dann ist es ja so, wer mitmachen moechte, tut es, und die anderen lassen es - ganz einfach - null problemo :kuss:

Zu "Ferndiagnosen" bezueglich dem Einsatz einzelner User/Innen fuer den Tierschutz taugt ein solcher Thread beileibe nicht. Ich finde es sehr traurig, dass man sich fuer das Mitmachen rechtfertigen muss. Alle hier sind, so nehme ich mal an, muendige Buerger/Innen und koennen ueber das Ausmass ihres Engagements selbst entscheiden. :blumengabe:

Was mir immer wieder, auch in anderen Foren auffaellt, ist die "Selbstzerfleischungstendenz" der Tierfreunde untereinander (dieses Phaenomen kommt auch manchmal bei Parteien und anderen Gruppierungen vor). Eigentlich haben wir alle das gleiche Ziel vor Augen und moechten den Tieren helfen. Jedoch anstelle an einem Strang zu ziehen, streiten wir um Kaiser's Bart :zahnschmerzen:

Liebe Gruesse - Mausi :wangenkuss: ++

Kappuziner
31.08.2006, 08:35
Ich kann Euch beruhigen: Ich unterschreibe fast alle Petitionen, die mir in die Finger kommen (sind auch viele dabei, die nix mit Tieren zu tun haben :lachen: ), habe aber bisher noch NIE irgendwelche Spam oder unerwuenschte Briefe erhalten


darf ich mich noch mal einmischen?
das Argument oben habe ich jetzt ganz oft in diesem Strang gelesen. Und es jetzt mir, dass wir es hier nicht mit einer Diskussion von Tierschützern vs. "Tiergleichgültigen" zu tun haben, sondern wohl mehr mit einer Generationenfrage.
Liebe "Petitonsunterzeichner" - genau dieses Argument beweist ja, dass ihr nicht ernst genommen werdet. In diese Listen trägt man weder seine Adresse noch seine emailadresse ein.
Ich könnte dort meinen richtigen Namen eintragen oder einfach schreiben "Kappuziner Kappuzinerli". Das würde genau so gezählt.
Richtige Unterschriftensammlungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Faktor dabei haben, der sie verifiziert. Und ein bestimmter Prozentsatz der Unterschriften wird auch überprüft.

Ich glaube, das ist das, was mich an diesen Internet-Petitionen so stört. Ich - und die anderen hier, die das stört, sind wohl eher die ältere Generation.
Mich nervt es, dass ein Einsetzen für etwas hier oder in so einer Petition mit "Charakter zeigen" gleichgesetzt wird.
Als wäre ich dadurch ein besserer Mensch. Aber "Kappuziner" ist kein Mensch, sondern meine Fiktion.
Ich glaube, die Älteren hier werden eher verstehen, wie ich das meine.
Und ich schreibe das nicht gerne, ich würde lieber wieder zu den Jüngeren, idealistischen gehören.
Bzgl. Tierschutz hatte ich auch so eine Entwicklung: früher (und ich bin auch mit vielen niedlichen Tieren aufgewachsen) hätte ich den Petitionsbefürwortern hier zugestimmt.
Aber je mehr ich reise, und auch geschäftlich mich auch andere Kulturen wirklich einlassen muss, um so gelassener sehe ich das.
Noodie hat das ungeschickt ausgedrückt, als sie schrieb, der Mensch sei kein Tier. Umgekehrt wird ein Schuh draus (und das meinte sie wohl auch). Gerade weil wir Teil der Nahrungskette sind, essen wir Tiere, die unter uns stehen. Und weil wir in der ersten Welt leben, können wir uns den Luxus leisten, die Tiere noch weiter auszuwählen.
Ich esse immer noch keine Kaninchen, weil ich früher eins hatte, Pferde esse ich mittlerweile, seit mir auf einer Dienstreise Pferd serviert wurde, ich es mit Grausen aß und dann merkte, ich hatte noch nie so was Gutes gegessen.
Trotzdem halte ich mich nicht für einen schlechten Menschen. Ich geh halt den ganzen Tag meinem Job nach, u.a. auch, um mein Fressen zu bekommen, so wie die (anderen) Tiere auch.
Weil wir - anderes als die meisten Tiere - über ein Einfühlungsvermögen verfügen - vermeiden wir unnötiges Tierleid, jedenfalles die meisten von uns. Aber, ja, es gibt "nötiges" Tierleid. Z.B. beim Schlachten. Ich nehme das beim Verzehlr von Fleisch in Kauf.

Madhouse
31.08.2006, 08:49
[QUOTE=Kappuziner]In diese Listen trägt man weder seine Adresse noch seine emailadresse ein.
Ich könnte dort meinen richtigen Namen eintragen oder einfach schreiben "Kappuziner Kappuzinerli". Das würde genau so gezählt.
Richtige Unterschriftensammlungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Faktor dabei haben, der sie verifiziert. Und ein bestimmter Prozentsatz der Unterschriften wird auch überprüft.

Kappuziner: da sieht man mal, das Du wohl keine Online Petitonen unterzeichnest. Es muss sehr wohl die Adresse, PLZ, Land , mail-adresse angegeben werden. In vielen Petitionen bekommst du dann eine E-mail, die man bestätigen muss und dann wird erst Dein Name auf die Petitionsliste genommen. Natürlich kann man da tausend namen hinschreiben, aber die Mühe macht sich wohl keiner nur so aus spass. Und derjenige der Petitionen ernst nimmt, unterzeichnet auch nur einmal.

LG
Stephanie

Kappuziner
31.08.2006, 09:05
Bei dieser Petition hier nicht, und bei der letzten, die hier so heiss diskutiert wurde, hab ich mich spasseshalber mit einem Witznamen eingetragen (genau wie ca. 70% der Leute vor mir) und es klappte prima. Wenn du nach "Kappuziner" und "Petition" nachsuchst hier im Forum, findest du die Einträge
edit: vielleicht haben die nach einer emailadresse gefragt, ich weiss es nicht mehr genau, aber man konnte einfach "rrr" oder sowas hinschreiben, die haben nichtmal gecheckt, ob da ein "@" drin vorkam.
Und doch, die Mühe mit den Witznamen machen sich viele - lies mal die Unterschriften durch, die da so abgegeben werden.

Madhouse
31.08.2006, 09:15
Noch sehr wohl. Du gibst erst Deinen Namen ein und dann gelangst Du auf die nächste Seite wo, Adresse, PLZ, Ort, Land und e-mailadresse abgefragt wird.

LG
Stephanie

Inaktiver User
31.08.2006, 09:37
Ging es hier irgendwo darum, anhand der Unterzeichnung einer Petition, die Menschen in "Gut" und "Böse" zu unterteilen.

Für mich ist das nirgendwo zu erkennen.

Ich halte mich im übrigen nicht für einen besseren Menschen, weil ich dort eine Unterschrift getätigt habe.

Es ist schade, dass du deinen Idealismus verloren hast. Es ist schwierig, aber ich versuche mir ein kleines Stück davon zu bewahren, obwohl ich mich nicht mehr zum jungen Gemüse zähle.

Ich persönlich esse kein Fleisch, weil ich es einfach nicht mag.

Warum kann die Unterzeichnung einer Petition nicht einfach als persönliche Entscheidung hingenommen werden ?

Warum wird den Unterzeichnern einer Petition unterschwellig Naivität unterstellt ?

Das ist schon ziemlich frech und ärgert mich maßlos.......

Kappuziner
31.08.2006, 10:01
Ein "Hoax" (über den wir hier sprechen) ist, anders als viele glauben, nicht bloss eine Falschmeldung, sondern kann auch eine Tatsache sein. Im Internet laufen einfach viele Spinner rum, denen es Spass mach, die Zeit von anderen Menschen zu binden, die es lustig finden, wenn Menschen etwas sinnloses tun, wozu sie sie gebracht haben. Hier ist mal der vielzitierte Link zu der Seite an der TU Berlin (http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax.shtml)
Stichwort "Sinnlose E-Petitionen"
Ich will keinem Naivität unterstellen. Aber wenn man sich mit seinem Mitgefühl instrumentalisieren lässt, hilft man niemandem.

semiramis
31.08.2006, 10:06
Danke, Kappuziner, wieder was gelernt.
Mit dem Alter:smirksmile: hattest Du übrigens, zumindest bei mir, Recht!

LG
semi:knicks:

Bymyourlife
31.08.2006, 10:08
Also ehrlich, mir wäre es egal, ob ich einmal zuviel unterschreibe oder nicht. Ist nur die Hälfte echt ist das auch ein guter Schnitt um zu protestieren.

Selda
31.08.2006, 10:08
Für diese Taten habe ich keine Worte.
Ich habe auch unterzeichnet.

LG Selda

Madhouse
31.08.2006, 10:33
und ich sowieso! Wer sich die Bilder einmal angesehen hat, der kann dies nicht für normal oder auch in irgendeinerweise akzeptabel finden. Das ist abscheulich. Hunden Dosen über die Schnauze zu ziehen und die Pfoten hinter dem Körper zu verbinden, damit die Tiere (ich vermute mal) ersticken, ist wohl abartig! Egal ob Hund, Katze, Kanninchen oder sonst was, das ist das letzte!!!!!!!

Inaktiver User
31.08.2006, 10:52
Ich will keinem Naivität unterstellen. Aber wenn man sich mit seinem Mitgefühl instrumentalisieren lässt, hilft man niemandem.

Mag sein.

Aber schaden tut es auch keinem.......

Wir können beide nicht kontrollieren, ob es sich um einen Hoax handelt, oder nicht.

In jedem Fall habe ich, wem gegenüber auch immer und auch wenn es einige Lacher nach sich zieht, meine persönliche Einstellung zum Thema mitgeteilt.

Das ist mir nach wie vor wichtig.

Man darf sich darüber lustig machen.

Und wenn es nur einem Tierchen hilft, was ich natürlich sehr hoffe, nehme ich das Risiko gerne in Kauf........

Man darf das natürlich auch skeptischer als ich hinterfragen....

Ich habe da wirklich kein Problem mit......einfach hinter dem Hintergrund, dass ich davon ausgehe, dass niemand, auch nicht die Gegner dieser Petition, diese Bilder befürworten.

Yassi
31.08.2006, 12:38
@ Dalila. Wollte die Diskussion damit nicht abwuergen.

Ich hab mir gerade nochmal den Strang durchgelesen. Was Aviva Yassis Aggression nennt finde ich eigentlich die besten Postings des ganzen Strangs, denn da ist Gefuehl und Einsatz und Leidenschaft fuer Tiere. Damit widerlegt sie im Grunde genau den Vorwurf den semi ihr gemacht hat, naemlich dass sie nicht vom Computer aufstehen wuerde (oder so aehnlich) um zu helfen. Yassi ist nicht wuetend fuer ihre eigene Person sondern wegen dem Leiden der Tiere das sie taeglich miterlebt und im TV und online verfolgt. Aus Yassis Postings spricht viel Mitgefuehl und Mitleiden. Daher kann ich gut verstehen dass dein (Aviva) eher kuehler, zweifelnder Beitrag sie wuetend macht. Ich kann ihre Wut nachvollziehen, weil ich dein Argument gegen diese Petition wohl verstehe und dennoch als ich auf den Link klickte und die Bilder der Hunde sah - wie soll ich da nicht unterschreiben? Das ist so schlimm, so grausam, ich unterschreib alles damit das aufhoert. Und ich versteh nicht wie jemand nicht so fuehlen kann, der sowas sieht, und stattdessen ueber die Nuetzlichkeit oder Scheinheiligkeit solcher Petitionen diskutieren kann. Das scheint mir kalt und kopfig. Kopfigkeit hilft aber den armen Tieren nicht die so behandelt werden, Wut aber ja!

Von daher - ja, Aviva, stimmt, du hast Yassi nicht direkt angegriffen (obwohl andere abfaellige Bemerkungen gemacht haben), jedenfalls nicht in deinem ersten Posting, das diesen Sreit ausloeste, aber du hast in einer Art und Weise geschrieben, die mich auch abstoesst.

Zu Hause zu sitzen und darueber zu spekulieren ob Petitionen sinnvoll sind oder moralisch richtig find ich ziemlich lahm, ehrlich gesagt. Wie Sunny schon sagte, manchmal helfen sie, aendern was, schaffen Linderung fuer Tiere die furchtbare Leiden durchlaufen.

Daher sollte man Leuten die Petitionen hier reinstellen nicht in den Karren fahren. wer sie nicht mag braucht sie nicht unterschreiben und basta.


Mensch Noodie, ich find dich zum knutshen. Danke dass du so für mich in die Bresche springst!! Straaaaahl :-)
Herzlichst Yassi

Aviva
31.08.2006, 13:34
Hallo Peppi,

klar, so sehe ich das auch. Und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es jemandem darum ging, sich ueber die Petitionsunterzeichner lustig zu machen. Ich kann auch Deine Entscheidung zu einem Leben als Vegetarierin gut nachvollziehen. Hut ab vor Deiner Konsequenz.

Was mich in diesem Thread aber entsetzt, ist, wie einige hier mit Kritik und skeptischen Einwaenden gegenueber dem Petitionstext umgehen. Wieso wird hier gleichgesetzt und gruppiert in

1. prinzipiell gegen den Verzehr von fluffigen Tieren = idealistisch, einfuehlsam, gegen Tierquaelerei, leidenschaftlich, moralisch erhaben, echter Tierschuetzer, also guter Mensch
und
2. nicht prinzipiell gegen den Verzehr von fluffigen Tieren = gefuehlskalt, grausam, fuer Tierquaelerei, unreflektiert, unmoralisch, Tierschutzgegner, schlechter Mensch etc. siehe z.B. Yassis Postings.

Das ist doch voelliger Schwachsinn. Und was das mit dem Alter zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Jeder, der die Grundschule hinter sich gelassen hat, sollte doch ueber ein gewisses Mass an Differenzierungsfaehigkeit verfuegen (wobei ich nicht behaupten will, dass juengere Kinder nicht zur Differenzierung faehig sind).

@ Noodie
Du findest es abstossend, wenn ich meine Einwaende sachlich vortrage und haeltst es fuer leidenschaftlich, wenn jemand beim kleinsten skeptischen Einwand voellig austickt und sich zu wuesten Beschimpfungen hinreissen laesst. Ich halte das fuer etwas anderes, aber lassen wir das. Die Geschmaecker sind offensichtlich verschieden.

Was ich allerdings unverschaemt finde, ist die Einstellung, dass es in irgendeiner Weise verwerflich sein soll, wenn man sich trotz der grausamen Bilder noch mit dem Petitionstext auseinandersetzt und sich Gedanken macht ueber die dahinterstehenden Personen und Motive bzw. darueber, ob man persoenlich die Forderungen fuer sinnvoll und gerechtfertigt haelt. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass sowas selbstverstaendlich ist. Aber man lernt ja nie aus...

Man kann da natuerlich zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen, aber die Einstellung, wegen der scheusslichen Fotos die Petition pauschal zu unterschreiben, weil man ja sonst kein 'mitfuehlender Mensch' waere, halte ich fuer potentiell gefaehrlich.

Yassi
31.08.2006, 13:58
Aviva, ich bin zwar nicht Noodie aber ich will trotzdem ein letztes mal was hierzu sagen:
bitte lass es einfach, lasse es, es hat keinen Sinn. Du wirst das alles nie verstehen. Emotionale Wärme lässt sich nicht lernen, die hat man oder hat sie nicht, so traurig das ist! Genau so wie Mitgefühl und Mitleiden! Lass doch die Leute die Petitionen untershreiben weil es ihnen nicht am A vorbeigeht wie schrecklich das alles ist und du tust es eben nicht! Du tust mir sehr leid, wie mir alle Menschen leid tun die nicht auch mit dem Herzen denken (so kitschig das klingt, naund?)das meine ich Ernst! Alles Gute!

Inaktiver User
31.08.2006, 14:02
klar, so sehe ich das auch. Und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es jemandem darum ging, sich ueber die Petitionsunterzeichner lustig zu machen

Damit hatte ich niemanden aus dem Thread gemeint.

Es bezog sich darauf, dass jemand anderes (ich weiß nicht mehr genau wer) an einer Stelle schrieb, dass es sich um einen Hoax handelt und die Betreiber dieser Seite sich wahrscheinlich schimmelig über die Naivität mancher User lachen.

Käme wirklich jemand des Weges daher und würde sagen, ich stell es mal überspitzt dar:

"Ich züchte meine Hunde zum eigenen Verzehr im Garten"

Diesen Menschen würde ich persönlich tatsächlich als unmoralisch einstufen, weil es einfach nicht meinen Vorstellungen entspricht.

Kommt jemand daher und sagt: Ich mag sehr gerne Tiere, aber ich tolleriere, dass in einigen anderen Ländern Hunde zum Verzehr auf dem Speiseplan stehen, kann ich diese Einstellung so akzeptieren.

Einig scheinen wir uns ja aber alle in einer Sache zu sein. Die Art und Weise, wie es abläuft ist furchtbar.

Aviva
31.08.2006, 14:03
@ Yassi
:unterwerf:
Pfffffffffff... Wie Du auf die Idee kommst, Du koenntest mich mit so laecherlichen Postings mundtot machen... :freches grinsen: Naja, passt jedenfalls zu Deinen restlichen Beitraegen in diesem Strang.

Aviva
31.08.2006, 14:11
Hallo Peppi,

sehe ich ganz genauso.

Letztlich wurde es doch schon in einem anderen Posting (weiss nicht mehr von wem) auf den Punkt gebracht. Welche Tiere wir als "Nahrung" betrachten und welche nicht, haengt davon ab, wie wir sozialisiert wurden, wo wir aufgewachsen sind.

Nur weil in unserem Kulturkreis kein Hundefleisch gegessen wird, heisst das doch nicht, dass es prinzipiell von allen so gehalten werden muss.

Insofern finde ich es etwas schade, dass die Petitionen auf dieser Fellnasen-Schiene laufen. Das braucht's doch gar nicht. Petition gegen Tierquaelerei (in diesem Fall an Hunden) - fertig. Alles andere werden auch die Adressaten nicht nachvollziehen koennen - imho in ihrem Kulturkreis verstaendlicherweise.

Inaktiver User
31.08.2006, 14:15
Yassi, was du schreibst und nicht tolerierst, mag ja OK sein.
Aber die Wortwahl erinnert schon stark an emotionale Erpressung.
Und mangelnde Emotionen wirfst du doch anderen vor.
Warum ist es so schwer, sich einfach zu freuen, dass einige deinem Aufruf folgen. Und andere eben kritisch sind. Und vor allem eine eigene Meinung haben.
Mit deiner Einstellung und Reaktion verscheuchst du im Grunde nur die, die vielleicht auch so denken, wie du. Aber sicher nicht so hart und in der Wortwahl verletzend sind.

Yassi
31.08.2006, 14:22
@ Yassi
:unterwerf:
Pfffffffffff... Wie Du auf die Idee kommst, Du koenntest mich mit so laecherlichen Postings mundtot machen... :freches grinsen: Naja, passt jedenfalls zu Deinen restlichen Beitraegen in diesem Strang.

Ob das zu meinen sonstigen Äusserungen in diesem Strang passt überlassen wir schön den Beurteilungen derer die den ganzen Strang gelesen haben.
Dass du nicht aufhörst das hab ich befürchtet. Ich will dich nicht mundtot machen, ich will überhaupt niemanden tot machen...
Ach vergiss es, es hat keinen Sinn! Schei.. ich wiederhole mich schon wieder. Strampel mal schön weiter im Nirwana der mitleidlosen Rationalität ....Jedenfalls wir beide, wir haben fertig, jedenfalls absolut und zum letzten mal von meiner Seite!

Inaktiver User
31.08.2006, 14:24
Käme wirklich jemand des Weges daher und würde sagen, ich stell es mal überspitzt dar:

"Ich züchte meine Hunde zum eigenen Verzehr im Garten"

Diesen Menschen würde ich persönlich tatsächlich als unmoralisch einstufen, weil es einfach nicht meinen Vorstellungen entspricht.

Und wenn man Hunde mit Kaninchen ersetzt, das wäre dann genauso unmoralisch oder doch ein Stück nachvollziehbarer, verständlicher, "Ok-iger"?

Und wenn es verständlicher wäre - warum?

Madhouse
31.08.2006, 14:24
Ach Leute, warum einigen wir uns nicht einfach darauf, das wir alle die Art und Weise dort nicht gut heissen, verachten! Und das wir im idealsten Fall alle gegen Hundefleisch sind, weil unsere Lieblinge, wir aber an kulturellen Sachen nicht viel ändern können oder zumindestens noch nicht. Es ist ja nicht so das alle Chinesen, Philipien etc. Hunde und auch Katzen nur zum Verzehr und Fellgewinnung halten. Mittlerweile Boomt das Geschäft mit unseren Lieblingen, die wie bei uns als "Begleiter" gehalten werden.

Aber doch, ich finde es sehr wichtig das es solche Petitionen für ein striktes Verbot vom Verzehr gibt. Erst doch Protest kann man Leute zum Nachdenken und zur Kulturellenüberdenkung anregen.

Inaktiver User
31.08.2006, 14:29
Aviva, ich bin zwar nicht Noodie aber ich will trotzdem ein letztes mal was hierzu sagen:
bitte lass es einfach, lasse es, es hat keinen Sinn. Du wirst das alles nie verstehen. Emotionale Wärme lässt sich nicht lernen, die hat man oder hat sie nicht, so traurig das ist! Genau so wie Mitgefühl und Mitleiden! Lass doch die Leute die Petitionen untershreiben weil es ihnen nicht am A vorbeigeht wie schrecklich das alles ist und du tust es eben nicht! Du tust mir sehr leid, wie mir alle Menschen leid tun die nicht auch mit dem Herzen denken (so kitschig das klingt, naund?)das meine ich Ernst! Alles Gute!

Kann man wohl übersetzen mit: Wer diese (und ähnliche) Petitionen nicht unterzeichnet ist
- emotional kalt
- ohne Mitgefühl
- leidet nicht mit
- und dem geht alles am Arsch vorbei

?

Zum Denken pflege ich übrigens auch meinen Kopf zu benutzen und nicht etwaige andere Körperteile oder Organe. Und Tieren kann man mit Emotionalität wenig helfen, eher mit einer klaren Struktur, einem geregelten Vorgehen.

Was nutzen den Tieren bitter vergossene Tränen, was haben sie davon?

Inaktiver User
31.08.2006, 14:33
Und das wir im idealsten Fall alle gegen Hundefleisch sind, weil unsere Lieblinge, wir aber an kulturellen Sachen nicht viel ändern können oder zumindestens noch nicht.

Aber nein, ich bin strikt dagegen, dass nicht vom Aussterben bedrohte Tierarten aus reiner Vermenschlichung heraus vom Speisezettel gestrichen werden - denn DAS stört den Lauf der Natur ebenso, wenn nämlich Menschen eingreifen und vereinzelte, nicht vom Aussterben bedrohte Tierarten auf einen ganz besonders schützenswerten Zweig stellen.

Ich wüsste nicht, warum Hunde besonders schützenswert sein sollten. Oder Katzen. Oder Kaninchen. Oder Pferde.

Yassi
31.08.2006, 14:39
Kann man wohl übersetzen mit: Wer diese (und ähnliche) Petitionen nicht unterzeichnet ist
- emotional kalt
- ohne Mitgefühl
- leidet nicht mit
- und dem geht alles am Arsch vorbei

?

Zum Denken pflege ich übrigens auch meinen Kopf zu benutzen und nicht etwaige andere Körperteile oder Organe. Und Tieren kann man mit Emotionalität wenig helfen, eher mit einer klaren Struktur, einem geregelten Vorgehen.

Was nutzen den Tieren bitter vergossene Tränen, was haben sie davon?


Ach Poison, ich bins leid, wenn du das so verstehen willst, dann tus. war vielleicht auch etaws ungeschickt formuliert. Natürlich sind nicht alle Leute emotional kalt etc, die das nicht unterschreiben.
Ok langts jetzt? Mir gehts einfach um die Sache und um sonst nix. Aus die Maus, schönen Tag noch und schönes Hickhack und bitte alle Mitleserinnen, vergesst nicht um was es hier ursprünglich ging , um einen Aufruf zum Mithelfen dass dieses GRAUEN aufhört!!!! Danke!
PS "Zum Denken pflege ich übrigens auch meinen Kopf zu benutzen und nicht etwaige andere Körperteile oder Organe." *ggggg*

Yassi
31.08.2006, 14:57
Aber nein, ich bin strikt dagegen, dass nicht vom Aussterben bedrohte Tierarten aus reiner Vermenschlichung heraus vom Speisezettel gestrichen werden - denn DAS stört den Lauf der Natur ebenso, wenn nämlich Menschen eingreifen und vereinzelte, nicht vom Aussterben bedrohte Tierarten auf einen ganz besonders schützenswerten Zweig stellen.

Ich wüsste nicht, warum Hunde besonders schützenswert sein sollten. Oder Katzen. Oder Kaninchen. Oder Pferde.

Ist zwar ne andere Diskussion, aber wo bitte hat die Züchtung von Tieren zum Zwecke des aufgefressenwerdens was mit Natur zu tun?
Das mit dem Einfgriff gilt nur für Wildtiere, allerdings greift der Mensch auf vielfältige Weise da ein, z. B. mit seiner bodenlosen Vermehrung und dem damit einhergehenden Platzbedarf, wodurch Tiere vertrieben werden, mit Umweltzerstörung, mit Überfischung, un und und...

Inaktiver User
31.08.2006, 15:02
Aha.

Und was machen wir mit all den Tieren, die dann nicht mehr gegessen werden (dürfen)?

Und wie ernähren wir die Tiere, die Fleischfresser sind? Züchten wir Fresstiere nur für unsere geliebten Haustiere? Nehmen wir da nicht bereits eine Wertung vor, welche Tiere 'wertvoller', nämlich uns näher sind?

Wenn das moralisch nicht mehr einwandfrei sein sollte (was es definitiv nicht wäre), wie ernähren sich dann Hunde, Katzen, Reptilien etc., die von Menschen gehalten werden? Sollen die sich dann künftig ihr Fleisch selber jagen, was der Natur wohl noch am nächsten käme?

WAS machen wir mit all den Tieren, die wir dann nicht mehr brauchen, wenn wir sie nicht mehr essen? Was?

Die Hunde und Katzen, die jetzt bereits aus Tierliebe von Menschen gehalten werden, womit werden die gefüttert? Mit Biofleisch? Ich glaube, in der überwiegenden Mehrheit stammt deren Futter auch aus Massenproduktion, die wir doch andererseits verdammen. Wie ist das zu rechtfertigen?

Yassi
31.08.2006, 15:03
"Was nutzen den Tieren bitter vergossene Tränen, was haben sie davon?"
Gar nix!!!
Aber ich weine mir trotzdem die Augen aus dem Kopf wenn ich solche Bilder wie z.B. in der petition sehe. Aber nach dem weinen sollten Taten folgen, Wobei wir mal wieder beim Mitgefühl wären, das der eine hat, der andere nicht. Ich für meinen Teil lass das jetzt wirklich, bringt ja nix. Bye

murmeltier
31.08.2006, 15:05
Aber sicher nicht so hart und in der Wortwahl verletzend sind.

Dalila, das ist immernoch subjektiv oder nicht?

Du hast weiter oben auch behauptet, ich sei DIR gegenüber verletzend geworden. Ich suche die Stelle immer noch... Bin ich nämlich nicht!

Weiterhin behauptest du, du seist an keiner Stelle so persönlich geworden wie ich - das empfinde ich genau gegenteilig. Du hats mich viel mehr angegriffen als ich dich und vorallem auch zuerst.

Ich empfinde DEIN Schreiben als sehr viel persönlicher und herabwürdigender als meins. Ich habe mich von dir richtig angegriffen und lächerlich gemacht gefühlt. Das habe ich dir nicht so entgegen gebracht.
Du empfindest das umgekehrt.
Ich kann das absolut nicht verstehen, und darum erhebe dann doch bitte deine Empfindung nicht zum Maß aller Dinge.

Auch weiter oben schrieb schonmal jemand, dass er Yassis Postings als viel aggressiver empfindet als die anderer Leute hier und ich glaube Noodie oder Peppi antwortete, dass sie das genau gegenteilig empfindet.

Inaktiver User
31.08.2006, 15:07
Wobei wir mal wieder beim Mitgefühl wären, das der eine hat, der andere nicht. Ich für meinen Teil lass das jetzt wirklich, bringt ja nix. Bye

Woher willst Du wissen, dass ich nicht über Mitgefühl verfüge? Weil ich nicht kritiklos drauflos heule angesichts einiger reißerischer Worte und Bilder?

Inaktiver User
31.08.2006, 15:09
Du hast weiter oben auch behauptet, ich sei DIR gegenüber verletzend geworden. Ich suche die Stelle immer noch... Bin ich nämlich nicht!

Mal als kleiner Einwand am Rande: Kannst Du gar nicht beurteilen, ob Du verletzend wurdest, da sowas eine rein subjektive Empfindung ist.

(Gänzlich unabhängig von diesem Thread, von dieser Thematik und dem, was gesagt wurde - ist eine ganz generelle Festellung.)

;o)

Yassi
31.08.2006, 15:14
Aha.

Und was machen wir mit all den Tieren, die dann nicht mehr gegessen werden (dürfen)?

Und wie ernähren wir die Tiere, die Fleischfresser sind? Züchten wir Fresstiere nur für unsere geliebten Haustiere? Nehmen wir da nicht bereits eine Wertung vor, welche Tiere 'wertvoller', nämlich uns näher sind?

Wenn das moralisch nicht mehr einwandfrei sein sollte (was es definitiv nicht wäre), wie ernähren sich dann Hunde, Katzen, Reptilien etc., die von Menschen gehalten werden? Sollen die sich dann künftig ihr Fleisch selber jagen, was der Natur wohl noch am nächsten käme?

WAS machen wir mit all den Tieren, die wir dann nicht mehr brauchen, wenn wir sie nicht mehr essen? Was?


Ääh Poison, wasn das?
Ich weiss jetzt nicht ob ichs verstanden habe?! Also ich hab ja nix davon geschrieben, dass keine Tiere mehr gezüchtet werden (dürfen) wenns mir auch lieber wäre.
Aber nehmen wir mal den LEIDER unwahrscheinlichen Fall an, dass auf der ganzen Welt die Züchterei aufhört weil die Leute die göttliche Eingebung haben, dass sie ihre Erdenmitbewohner nicht fressen sollen,d ann gäbs die nicht und man müsste sie auch nicht ernähren, oder? Mit den Katzen und Hunden hats allerdings ein Problem, da hast du recht. im Ernst: Natürlich hat diese Art der Haustierhaltung auch nix mit Natur zu tun. Seitdem wir bestimmte Tiere domestiziert haben sind sie uns mit Gedeih und Verderb (meistens letzteres) ausgeliefert, auch weil sie sich nicht mehr alleine ernähren können. Wir hören also auch mit der Kuscheltierzüchterei auch auf, bin ich sowieso dafür! Und wenn alle ihre Haustiere kastrieren lassen hört sich das bald auf wenn das letzte an Altersschwäche gestorben ist. Wäre sicher für alle Beteiligten das Beste. ich weiss , da gibts Schwächen in meiner Argumentation, können wir auch weiterverfolgen, sollten dazu aber einen anderen Strang aufmachen denke ich. Bin jetzt bis Mintag nicht mehr erreichbar, dann sehen wir weiter, wenn du magst.
Yassi

Inaktiver User
31.08.2006, 15:18
Gut, ich mach 'nen neuen Thread auf, die Thematik ist nämlich durchaus interessant :o)

Yassi
31.08.2006, 15:25
Woher willst Du wissen, dass ich nicht über Mitgefühl verfüge? Weil ich nicht kritiklos drauflos heule angesichts einiger reißerischer Worte und Bilder?

Poison, erstens kannst du bitte die Leute mit Namen ansprehcen, die du meinst, dann wärs einfacher. 2. Ach Himmel geht das schon wieder los mit den Befindlichkeiten?? Ich nehme hiermit mein Gesprächsangebot wegen der "Natur" und "Züchterei" zurück. du wirst sicher jemand anderen finden!
"kritiklos drauflosheule" Also ich kann nur kritiklos drauflosheulen, weil drauflosheulen imemr erst mal kritiklos ist, weil nämlich pure Emotion! Und ich sag dir noch was: ICH finds GUT, dass ich dazu (noch) in der Lage bin!

Inaktiver User
31.08.2006, 15:29
Och schade, nu hab ich einen eigenen Thread eröffnet *hmpf*

Da ich mich derzeit hier nur mit Dir unterhalten, ist zumindest mir durchaus klar, wen ich da anspreche - und anscheinend fühlst Du Dich ja auch angesprochen, ergo wäre die Höflichkeit der Ansprache in diesem Fall eine leere, überflüssige Worthülse, nur um der Form zu genügen. Formerfordernisse mag ich in einem Forum nicht ständig erfüllen.

Und über Befindlichkeiten könnten wir uns nun noch länger streiten ... :o)

Yassi
31.08.2006, 15:35
Och schade, nu hab ich einen eigenen Thread eröffnet *hmpf*

Da ich mich derzeit hier nur mit Dir unterhalten, ist zumindest mir durchaus klar, wen ich da anspreche - und anscheinend fühlst Du Dich ja auch angesprochen, ergo wäre die Höflichkeit der Ansprache in diesem Fall eine leere, überflüssige Worthülse, nur um der Form zu genügen. Formerfordernisse mag ich in einem Forum nicht ständig erfüllen.

Und über Befindlichkeiten könnten wir uns nun noch länger streiten ... :o)

Ok Poison, ich war vorhin länger mit dem Schreiben eines Beitrages beschäftigt und als ich ihn abgeschickt hatte, waren da mehrere Posts dazwischen und ich hab nicht mehr so auf anhieb durchgeblickt wen du jetzt meinst.
Nun ja wir könnens ja versuchen mit dem anderen Thema, ist wirklich interessant. Nur wie erwähnt ich bin bis Montag nicht mehr online. Bis dann also, Yassi

murmeltier
31.08.2006, 15:35
Mal als kleiner Einwand am Rande: Kannst Du gar nicht beurteilen, ob Du verletzend wurdest, da sowas eine rein subjektive Empfindung ist.



Ja, eben... aber genau darum ging es doch...

Na egal...

Inaktiver User
31.08.2006, 15:56
Und wenn man Hunde mit Kaninchen ersetzt, das wäre dann genauso unmoralisch oder doch ein Stück nachvollziehbarer, verständlicher, "Ok-iger"?

Kann ich ganz klar mit ja beantworten.

Ich habe noch nie in meinem Leben in ein Kaninchen gebissen
*würgs*

Warum ist das verständlicher......

Habe ich schon mal gesagt, ist aber kein Problem.
Ich unterscheide, wohlgemerkt nach den europäischen Vorstellungen und meiner Erziehung entsprechend, zwischen Nutz- und Haustieren.

Ich weiß auch worauf du hinaus willst. Ist mir klar.... ein Asiate hat erziehungstechnisch vermittelt bekommen, das Hunde/Katzen essen völlig normal ist.
Das darf er ruhig auch so empfinden.

Das spricht mir ja aber nicht das Recht ab, es anders zu sehen.

Genau wie es einem Inder zusteht eine Petition gegen grässliche Kuhschlachtung in Deutschland zu unterschreiben (die ich übrigens ebenso unterstützen würde).

Vorrangige Motivation für meine Unterschrift war allerdings das "wie", wobei das "was" mir ebenso gegen den Strich geht.

Abschließend kann man daher feststellen, dass ich grundsätzlich eine innerliche Abstufung nach Tierarten vornehme, die ich aber wohlgemerkt nicht praktiziere, weil ich wie gesagt kein Fleisch esse.
Äußerlich würde ich mich allerdings gleichwertig für, mal banal ausgedrückt, Kühe und Hunde einsetzen.

Inaktiver User
31.08.2006, 16:04
@ aviva

Genau so habe ich es gemeint.

Fellnasenschiene ist klar. Wenn du dir anschaust, von welchen Ländern die Petiotion vorrangig unterzeichnet wurde, hat man natürlich genau an diesem Punkt angesetzt......

Mich stört es nicht, weil ich selber so ein Fellnäschen habe und die menschlichen Emotionen gegenüber einem Hund gut nachvollziehen kann.

Bei uns sind sie halt oftmals vom reinen Gebrauchstier auf "Kinderstatus" aufgestiegen......

Ist bei mir nicht anders........

Inaktiver User
31.08.2006, 16:08
Peppi :blumengabe:

Der Unterschied zwischen Nutz- und Haustieren ist ein menschengemachter Unterschied. "Wir" erklärten einst, dass ein Rind ein Nutztier und ein Hund ein Haustier ist und domestizierten entsprechend - es ist m. E. nicht im Wesen einer Tierrasse begründet, Nutz- oder Haustier zu sein, es ist ein rein menschlicher Unterschied.

Insofern fällt es mir - rein logisch betrachtet - schwer, in der Essbarkeit einen Unterschied zwischen z. B. Rind und Hund zu machen, auch für uns Europäer.

Inaktiver User
31.08.2006, 16:15
Nur mal so dazwischen geworfen. Es gab und gibt immer noch Hunderassen, die eigens dazu gezüchtet wurden, Menschen zu jagen. Hauptsächlich im Ausland. Auch wenn es nicht gefällt, die können von mir aus auf jeder Speisenkarte stehen.

Inaktiver User
31.08.2006, 16:26
Liebe Poison,

ich weiß ja nun das du Hunde sehr gerne magst. Ich glaube du hattest mal einen zum joggen gesucht.

Also ein klitzekleines bischen hebt sich der Character/das Wesen eines Hundes doch von dem der Kuh ab.

Eben diese speziellen Wesensmerkmale des Hundes oder auch der Katze haben den Menschen dazu gebracht diese zu domestizieren.
Den Hund zunächst als Gebrauchshund, aufgrund seiner tollen Eigenschaften als Arbeitshund später auch als enges Familienmitglied.

Ist auch praktischer einen Hund im Wohnzimmer liegen zu haben, als wenn da gleich die ganze Kuh liegt, klar.

Ich würds prinzipiell sozusagen doch vorrangig auf das Wesen abstellen.

Prinziepiell bleibt es aber weiterhin eine persönliche Entscheidung.

Jemanden der grunsätzlich keine Katzen- oder Hunde mag, würde diese Abstufung wahrscheinlich in der Art auch nicht so vornehmen.

Darf ich dich nur mal fragen, ob du schonmal einen Hund im Haushalt wohnen hattest ?

Inaktiver User
31.08.2006, 16:26
doppelter Text

Inaktiver User
31.08.2006, 16:45
Nur mal so dazwischen geworfen. Es gab und gibt immer noch Hunderassen, die eigens dazu gezüchtet wurden, Menschen zu jagen. Hauptsächlich im Ausland. Auch wenn es nicht gefällt, die können von mir aus auf jeder Speisenkarte stehen.

Welche Rasse soll das sein ?

Inaktiver User
31.08.2006, 16:45
Peppi, seit Anfang der Woche habe ich sogar einen Gassi-Geh-Hund, da sich jmd auf meine Anzeige bei HalloHaustier.de meldete - morgen Nachmittag gehe ich mit der Hündin eine große Runde :krone auf: macht nämlich Spaß, so quirlig und lieb wie die ist :lachen:

Doch ja, ich mag Hunde. Auch Katzen (und sobald ich eine katzengeeignete Wohnung habe, werden 2 Katzen einziehen). Derzeit halte ich 2 Kaninchen.

Und dennoch lehne ich für mich persönlich Hunde- und Katzenfleisch nur aufgrund der europäischen Erziehung ab und Kaninchen aufgrund erhöhten Kuschelfaktors, eben weil ich selber welche halte. Es ist eine antrainierte Abneigung, die logisch - für mich - nicht zu erklären ist.

Würde man mir ein Hunde- oder Katzensteak vorsetzen - ich würde es wohl essen und sei es nur aus Neugier, wie es wohl schmeckt. Ich würde es mir nicht selber kaufen. Ob ich Kaninchen im gleichen Fall essen würde, kann ich nicht sagen, da es mir niemand vorsetzt (weiß ja fast jeder dass ich selber welche habe) und ich es mir selber niemals bestellen oder zubereiten würde.

Eine Kuh wird ganz sicherlich auch ein liebes, sanftes, dem Menschen zugeneigtes und anhängliches Wesen haben, würde es so eng in den Familienverbund eingegliedert werden wie ein Hund oder eine Katze - ich gehe davon aus, dass JEDES Säugetier solch ein anhängliches Wesen entwickelt, wenn es von Geburt an in sehr engen Kontakt mit Menschen steht und entsprechend gut behandelt wird. Warum nicht auch eine Kuh oder ein Schaf? Pferde werden schließlich auch anhänglich, sehen aber natürlich auch hübscher aus als eine Kuh und sind praktischer zum Reiten, was ihre Nähe zum Menschen erklären dürfte - eine menschengemachte Nähe, nicht im Wesen der Tierart Pferd begründet.

Gegen das WIE der Haltung und Tötung der zum Verzehr bestimmten Tiere sind "wir" wohl alle bzw. dass es so - sorry, eigentlich lächerlich, aber: - human wie möglich geschehen sollte, also soweit wie möglich schmerz-, angst- und stressfrei.
Aber abgesehen vom WIE mag ich nicht eine Tierrasse per se über die anderen stellen.


Edit: Ich glaube, als ich noch sehr klein war (3 - 4 Jahre), hatten wir mal Hunde - kann mich ganz dunkel an das Gewusel von Welpen erinnern, die plötzlich da waren. Danach nie wieder.

murmeltier
31.08.2006, 16:47
Nur mal so dazwischen geworfen. Es gab und gibt immer noch Hunderassen, die eigens dazu gezüchtet wurden, Menschen zu jagen. Hauptsächlich im Ausland. Auch wenn es nicht gefällt, die können von mir aus auf jeder Speisenkarte stehen.

Hallo Dalila,

ohne deshalb jetzt die Diskussion Hunde essen oder die Meta-Diskussion wie verletztend wer von uns beiden war, weiter zu führen (ich akzeptiere deine Ansicht), würde mich ehrlich interessieren, welche Hunderassen du damit meinst.

Danke für eine Antwort - hoffentlich jenseits des Streits vorher.

Liebe Grüße

Natalie

semiramis
31.08.2006, 16:50
Mal nebenbei bemerkt, in meinem Haushalt wohnen z.Z. 4 Katzen und ein Riesenvieh von Hund,( Peppi, fast schon eine Kuh) es waren auch schon mal einige mehr.Das alles hat doch nichts mit einer anderen Meinung zu tun. Ich verspeise meine Tiere auch nicht und möchte nicht dass sie verspeist werden.:ooooh:
Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung. Wenn man von Emotionen spricht sollte man vielleicht auch mal an die Mutter in Peru denken, die froh ist, ihren Kindern ab und zu mal Meerschweinchenfleisch vorsetzen zu können oder die philippinische Mama einen Hundebraten. Mir läuft es dabei auch kalt den Rücken herunter, trotzdem ist es doch nachvollziehbar. Ich weiß, dass klingt ein wenig *platt*hier gibt es aber soviel Mißverständnisse, dass das Einfachste manchmal das Verständlichste ist.
LG
semi

Inaktiver User
31.08.2006, 16:58
Manche Dingos in Australien werden zur Menschenjagd ausgebildet.
Ebenso (früher und heute auch noch) der Rhodesian-Ridgeback.
Die anderen Rassen, die als Kampfhunde ausgebildet werden, lasse ich mal außen vor. Da seit ihr bestimmt wieder anderer Meinung. :smirksmile: Da ist dann der Ausbilder schuld. Richtig! Aber es sind Rassen, die sich dazu eignen.
Aber das ist hier ja nicht das Thema. :smile:
Und Murmeltier, wenn ich mich streite, hört es sich ganz anders an. WIR haben uns nicht gestritten. :smile:

Inaktiver User
31.08.2006, 17:29
Ob ich Kaninchen im gleichen Fall essen würde, kann ich nicht sagen, da es mir niemand vorsetzt (weiß ja fast jeder dass ich selber welche habe) und ich es mir selber niemals bestellen oder zubereiten würde.

Eigentlich haben wir es ja dann auf den Punkt gebracht :freches grinsen:

Auch im Bezug auf deine anderen Argumente.....

Das was wir sehr lieb haben und was mit uns das Leben teilt (du Kaninchen) (ich Hunde), würden wir nicht essen wollen........

Und da ich schon, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Graupapageien etc. hatte würde ich die alle niemals essen.

murmeltier
31.08.2006, 17:36
Manche Dingos in Australien werden zur Menschenjagd ausgebildet.
Ebenso (früher und heute auch noch) der Rhodesian-Ridgeback.
Die anderen Rassen, die als Kampfhunde ausgebildet werden, lasse ich mal außen vor. Da seit ihr bestimmt wieder anderer Meinung. :smirksmile: Da ist dann der Ausbilder schuld. Richtig! Aber es sind Rassen, die sich dazu eignen.
Aber das ist hier ja nicht das Thema. :smile:
Und Murmeltier, wenn ich mich streite, hört es sich ganz anders an. WIR haben uns nicht gestritten. :smile:

Danke Dalila.

Das mit den Dingos wusste ich nicht. Aber wenn du sagst, sie werden dazu "ausgebildet", sagt das doch schon aus, dass sie es eben nicht vons elbst tun udn warum willst du dann den Hund dafür bestrafen, was der Mensch aus ihm macht?

Das mit den Ridgebacks hatte ich erwartet, das hab ich auch schonmal gehört (Sklaven jagen usw.) Aber werden sie tatsächlich dazu gezüchtet, oder nur missbraucht/ausgebildet? Das ist ja schon ein Unterschied.

Wenn es übrigens danach geht, welche Hunde prinzipiell gut mannscharf zu machen sind - was hier wohl gemeint ist - müssten darunter definitiv auch Schäferhunde (z.B. Malinois, nicht umsonst häufig Militärhunde) und andere Schutzhunderassen (wie Dobermänner und Rottweiler) fallen.

In meinen Augen ist da aber trotzdem immer nur der Mensch, der dahinter steht der Bösewicht und nicht der Hund, denn kein Hund ist von Natur auch böse.

Was nun die "Kampfhunde" betrifft, so sind dies mit die menschenfreundlichsten Hunde überhaupt, denn bei aller Selektion auf Aggressivitität gegenüber Artgenossen, wurde jeder Hund, der sich auch nur im Ansatz aggressiv gegen einen Menschen zeigte (man denke z.B. an die Ringrichter, die die Hunde auch im Ernstkampf und z.T. schon völlig verstümmelt, noch trennen können musste) sofort getötet, weil er wertlos war. Eine erhöhte Gefährdung für Menschen kann man diesen Rassen also absolut nicht nachsagen.

Was nun die Aggressivität gegenüber Artgenossen betrifft, so sei darauf hingewiesen, dass Hundekämpfe seit über 100 Jahren verboten sind, die Zucht auf Aggressivität gleich welcher Art ebenfalls und Experten davon ausgehen, dass es 7 Generationen konsequenter Zucht benötigt, um das Wesen einer Rasse (bzw. dieser Zuchtlinie natürlich) grundlegen dzu verändern.

Das selbe gilt doch auch für den Ridgeback - denn wo gibt es heute noch Sklaven? Und was hat ein Ridgeback hier in D. (übrigens gard heftig im Kommen), denn vom Wesen her mit den Hunden zu tun, die vielleicht vor 100 Jahren in den USA zur Sklavenjagd eingesetzt wurden?

Dein Argument, was du bezüglich der "Kampfhunde" brachtest, möchte ich gerne auf alle deine Beispiele ausweiten - du sagst, man nähme aber nunmal Hunde, die sich dazu eignen. Das ist sicher in teilen richtig, aber eben wirklich nur in Teilen.

Der Staffordshire-Bullterrier ist gemäß seiner langen Zuchtegschichte einer der menschenfreundlichsten Hunde überhaupt. Seine Kinderfreundlichkeit ist so legendär (seit Ewigkeiten tatsächlich ein Zuchtziel!), dass er den Spitznamen Nanny Dog trägt. Gib so einen Hund in falsche Hände und du bekommst binnen Wochen einen Hund, der jedes Kind anfällt. Entgegen seiner Gene.

Ebenso gibt es aber Schäferhunde und Dobermänner (traditionell Schutzhunderassen, die eine gewisse Form der Mannschärfe brauchen), die als Therapiehunde arbeiten - weil man diese Anlagen eben nicht gefördert hat.

Und es gibt Pitbulls, die tatsächlich lange Zeit zu Hundekämpfen missbraucht wurden), die friedlich im Rudel leben und sich anderen Hunden gegenüber sehr unterwürfig verhalten bzw. nicht mal wehren, wenn sie angegriffen werden.

Jeder Hund ist das was der Mensch daraus macht - und selbst wenn gewisse Potentiale in den Genen stecken, kann man diese auch wieder rauszüchten und bei vielen Rassen geschieht das bereits in seriösen Zuchtlinien seit langer Zeit, so mit Sicherheit auch bei Ridgebacks (gegenüber Menschen) und Pitbulls (gegenüber Artgenossen).

Daher würde ich nie sagen, dass bestimmte Hunderassen, ruhig getötet (gegessen) werden dürfen, denn das eine unzulässige Pauschalisierung. Um doch nochmal zu den "Kampfhunden" zu kommen, diese sind sehr häufig nämlich Behindertenbegleithunde, Rettungshunde usw.

Und wenn du nur lange genug in der Ahnengeschichte kramst, wirst du bei fast jeder Hunderasse etwas fragwürdiges finden. Ob nun bei Herdenschutzhunden, "Kampfhunden", Schutzhunden, Bulldoggen und anderen Molossern (DIE ursprünglichen Kampf- und Kriegshunde überhaupt, die "Urmolosser" z.T, eben auch noch gegen Menschen, z.B. Gladiatoren), kleinen Terrieren (die genauso wie Staff-Bulls teilweise zum Ratten töten gezüchtet sind), Jagdhunden oder Königspudeln und Boston Terriern, die tatsächlich auch zu Hundekämpfen missbraucht wurden.

Was für einen Hund hast du denn? :smirksmile: :blumengabe:

Meine 2 "Kampfhunde" haben jedenfalls noch keinem Hund, keiner Katze oder Kind je ein Haar gekrümmt und putzen selbst die Kaninchen nur... Darum möchte ich eigentlich nicht, dass sie auf einer Speisekarte landen... Ebenso wenig die anderen ca. 500 Kampfschmuser, die ich persönlich kenne und wegen denen ich mir denke ich durchaus ein Rückschluss auf die Rassen an sich erlauben kann.

Liebe Grüße

Natalie (die wirklich nicht streiten will, aber gerade in diesem Punkt tatsächlich eine missionarische Ader hat :unterwerf: )

Inaktiver User
31.08.2006, 17:36
Semiramis,

wenn ich die Mama wäre mit den Kindern und hier würde eine Hungersnot herrschen, würde ich trotzdem nicht meinen Hund auf den Grill schmeißen.
Auch nicht, wenns das letzte Stück Fleisch wäre, was rumläuft.

Natürlich tun mir Menschen in Armut genauso leid, wie leidvolle Tiere.

Aber ist das wirklich eine Überlebensfrage ? Nein ich glaube nicht.

Es ist eine Diskussion über estetische Vorstellungen.....

Inaktiver User
31.08.2006, 17:43
Manche Dingos in Australien werden zur Menschenjagd ausgebildet.
Ebenso (früher und heute auch noch) der Rhodesian-Ridgeback.
Die anderen Rassen, die als Kampfhunde ausgebildet werden, lasse ich mal außen vor. Da seit ihr bestimmt wieder anderer Meinung. :smirksmile: Da ist dann der Ausbilder schuld. Richtig! Aber es sind Rassen, die sich dazu eignen.
Aber das ist hier ja nicht das Thema. :smile:
Und Murmeltier, wenn ich mich streite, hört es sich ganz anders an. WIR haben uns nicht gestritten. :smile:

Der Rhodesian-Ridgeback ist ein afrikanischer Hund, der für die Löwenjagd gezüchtet wurde. Ich weiß allerdings nicht, ob er irgendwo in der afrikanischen Geschichte auch für die Menschenjagd eingesetzt wurde.

Im übrigen einen Hund der Menschen angreift und verletzt - auch wenns mein eigener wäre- würde ich binnen von 15 Minuten persönlich um die Ecke bringen.

Inaktiver User
31.08.2006, 17:45
Einen Münsterländer, Murmeltier. Eine Rennrakete.
Und er ist ein Schmusehund in Sachen Katze. :smile:

murmeltier
31.08.2006, 17:48
Ja, das ist auch so eine Sache, die ich noch ergänzen wollte:

Dalila, du vergisst, dass die meisten der Rassen, bei denen du eine gewisse Zuchtbestimmung kritisierst (sei es jetzt der Ridgeback bei Sklaven oder der Pit Bull bei Hundekämpfen) bereits LANGE vor diesem Missbrauch existiert haben und eben ursprünglich auch für ganz andere Dinge gezüchtet wurden, der Pit Bull z.B. ganz simpel als Farmhund und der Ridgeback als Jagdhund für Großwild.

Nur weil es in einer - historisch gesehen oft sehr kurzen - Phase ihrer Rassegeschichte zu recht unschönen Auswüchsen kam, kann man doch nicht die ganze Rasse verdammen, zumal dann nicht, wenn diese Dinge zumeist bereits längst wieder rausgezüchtet oder zumindest nicht mehr gezielt weiter selektiert werden.

Inaktiver User
31.08.2006, 17:50
Und ein bischen wolltest du auch wieder provozieren........

Die Kampfschmuserdebatte hatten wir doch schon hinter uns.........

Und das keine dieser Rassen speziell für die Menschenjagd gezüchtet wurde, weißt du doch auch ?

Gehe ich zumindestens bei einer Hundebesitzerin mit einem stattlichen Hund von aus....

:smirksmile:

murmeltier
31.08.2006, 17:58
Einen Münsterländer, Murmeltier. Eine Rennrakete.
Und er ist ein Schmusehund in Sachen Katze. :smile:

Münsterländer kenn ich auch :smile: Haben unsere Nachbarn mal gehabt.

Und ne Katzenschmuserin hab ich auch: Shiwa und Benno (http://net-disk.de/u/b2ed38a1c5815ef4bfc4283c9214b25e/9646_bssgk.jpg)

Aber da hast du ja schon Paradebeispiel. Münsterländer sind Jagdhunde, auch noch immer sehr zahlreich jagdlich geführt.
Aber deiner schmust mit deiner Katze. Trotz anderer genetischer Bestimmung Das ist doch toll :smile:

Mein einer "Kampfhund" hat sich nicht mal gewehrt, als ihm von einem anderen Hund das hier angetan wurde: Nähen an 5 Stellen (http://net-disk.de/img_view.aspx?vid=8072d49ba0504f4399b20969ddbfc712&ext=5839&file=c2hpd2Eua3JhbmszLmpwZw==&size=NTYuNjMgS0I=&stamp=MDYuMTEuMjAwNQ==)

Darum glaube ich nicht an eine Übermacht der Gene, was Aggressivität in irgendeiner Form angeht. Das kann man mit vernünftiger Sozialisation und Erziehung und einer souveränen Führung ausgleichen.

Obwohl ich muss ja zugeben, Herdenschutzhunden gegenüber habe ich einen Höllenrespekt. Würde ich mir auch nie zutrauen zu halten - aber damit kenn ich mich auch verhältnismäßig wenig aus. Und so ganz vorurteilsfrei bin ich dann wohl auch nicht... Aber ich lasse mich gerne jederzeit eines besseren belehren. Immerhin stand ich auch den Kampfnasen mal sehr kritisch gegenüber.

Inaktiver User
31.08.2006, 17:58
Eigentlich haben wir es ja dann auf den Punkt gebracht :freches grinsen:

Auch im Bezug auf deine anderen Argumente.....

Das was wir sehr lieb haben und was mit uns das Leben teilt (du Kaninchen) (ich Hunde), würden wir nicht essen wollen........

Und da ich schon, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Graupapageien etc. hatte würde ich die alle niemals essen.

Yep. Abgesehen davon, dass ich es nicht für moralisch und/oder ethisch verwerflich halte, wenn andere Menschen Kaninchen essen und das nicht nur widerwillig. sondern sogar mit Genuss. Ich kann es nicht wirklich nachvollziehen (diese niedlichen Geschöpfe, also ehrlich!), aber es sind nun einmal prinzipiell zum Verzehr geeignete Tiere. Genau wie Hunde (wobei ich mich frage, ob das Fleisch von Fleischfressern ebenso wertvoll in seinen Stoffen wie Pflanzenfresserfleisch ist / sein kann).

Aviva
31.08.2006, 18:02
Mich stört es nicht, weil ich selber so ein Fellnäschen habe und die menschlichen Emotionen gegenüber einem Hund gut nachvollziehen kann.


Hi Peppi,

'Fellnaeschen' habe ich seit meiner Kindheit immer wieder gehabt, wenn es sich nur irgendwie einrichten liess. Und wer meiner Pflegekatze, die gerade auf meinem Schoss sitzt und versucht an die Tastatur zu kommen, etwas antun wollte, dem waer ein blaues Auge sicher. Aber wieso ist es eigentlich noetig, hier unsere Haustiere aufzuzaehlen? Emotionen gegenueber Tieren kann ich selbstverstaendlich nachvollziehen. Die Argumentationsschiene der Petition dennoch nicht.

Aber im Grunde sind wir uns ja eh einig :smirksmile:, auch wenn ich persoenlich eben wegen der reisserischen Schosshund-Argumentation so eine Petition nicht unterschreiben wuerde. Das bewertet eben jeder anders.

P.S.: Poison und Semiramis - volle Zustimmung!

semiramis
31.08.2006, 19:40
@Peppi
Auch wenn Du mich jetzt wahrscheinlich am liebsten steinigen würdest, wenn ich wüßte ich kann meine Kinder damit am Leben erhalten, würde ich es tun.
Das ist keine Frage der Ästhetik, ganz bestimmt nicht.
Ich unterstelle Dir mal, daß Du noch nie Hunger leiden mußtest, sonst könntest Du so etwas nicht sagen.

murmeltier
31.08.2006, 20:27
@Peppi
Auch wenn Du mich jetzt wahrscheinlich am liebsten steinigen würdest, wenn ich wüßte ich kann meine Kinder damit am Leben erhalten, würde ich es tun.
Das ist keine Frage der Ästhetik, ganz bestimmt nicht.
Ich unterstelle Dir mal, daß Du noch nie Hunger leiden mußtest, sonst könntest Du so etwas nicht sagen.


Semi, nimm du es mir bitte auch nicht übel,a ber ich lege meine Hand ins Feuer dafür, dass NICHTS auf dieser Welt jemald geschehen könnte, damit ich meinen Hund töte, um ihn zu essen. Ich sage wirklich aus tiefster Überzeugung, dass ich eher sterben würde!

Das gilt nicht für alle meine Tiere denke ich, zu einer Ratte, einer Rennmaus oder einem Kaninchen baue ich nicht DIESE intensive Art der Bindung und der Liebe auf wie zu einem Hund. Natürlich würde ich auch das nur im alleräußersten Notfall tun, und es würde mich vermutlich ewig in meinen Träumen verfolgen, denn ich liebe natürlich alle meine Tiere sehr.

Aber ein Hund ist was anderes... Ja, nicht rational, das hatten wir schon. Aber wie gesagt, für MICH ganz persönlich hat ein Hund einen Statuts ähnlich einem Menschen. Und so wenig, wie ich mein Kind essen würde, würde ich meinen Hund essen. Aber evtl. meine Ratte töten, um meinen Hund zu ernähren (so wie du deinen Hudn töten würdest, um dein Kind zu ernähren).

Zu sagen "Ein Hund hat für mich rein emotional einen Status ähnlich eines Menschen" sehe ich übrigens keineswegs als Vermenschlichung. Ich schreibe ihm keine menschlichen Eigenschaften zu und meine Hunde dürfen bei mir ganz und gar Hunde sein, es geht hier rein um die Wertigkeit.
Wenn ich sage, Äpfel ess ich genau so gerne wie Birnen, ist das ja auch keine verbirnlichung von Äpfeln, oder? :smirksmile:

LG

Natalie

Inaktiver User
01.09.2006, 06:57
Murmeltier, genau das glaube ich keinem Menschen.
Wenn es um das eigene Überleben geht, würde dir dein Körper und dein Selbsterhaltungstrieb schon zeigen, wie du überlebst. Und du würdest sicher schweren Herzens auch deinen Hund verspeisen.
Und wenn es nur aus dem Grund ist, zu leben und weiterhin anderen Tieren zu helfen. Du würdest kurz vor dem Verhungern gar nicht mehr wissen, was du da isst. Du würdest es einfach tun.

Horus
01.09.2006, 08:19
Nein, ich kann mir durchaus vorstellen, dass jemand, wenns ums eigene Überleben geht, wirklich derart prinzipientreu bleiben kann. Viel schlimmer finde ich das Gedankenspiel, wenns nicht ums eigene Verhungern ginge sondern ums Verhungern des eigenen Kindes.

semiramis
01.09.2006, 09:37
Natalie, nehme ich Dir nicht übel, vorstellen darf ich mir es auch nicht aber ich würde es tun.
Glaube bitte nicht, dass ich meine Monster weniger liebe als Andere.Ich kann mich erinnern das mein Vater mit Tränen in den Augen an meinem Krankenbett saß(1946 Scharlach, Keuchhusten+Mangelernährung) ) und mir eine Brühe mit Fleischstückchen löffelweise eintrichterte. Er weinte nicht nur weil ich schwerkrank war, sondern weil er eine nach der andern, seiner geliebten, weißen Tauben selbst für mich geschlachtet hat. Das wußte ich damals natürlich nicht. Und mein Papa hat seine Tauben über alles geliebt!

LG
semi

Inaktiver User
01.09.2006, 09:58
Semiramis,

wenn ich höre, 1946 Scharlach, könnte es vielleicht tatsächlich auch eine Frage der Generation (weiß grad nicht wie ich es anders ausdrücken soll) sein.

Deine Erziehung war tatsächlich komplett anders als meine.

Ich sage genau wie Murmeltier, ich würde meinen Hund niemals essen.

Das was Horus gesagt hat, ist natürlich richtig.

Grundsätzlich gehe ich zunächst davon aus, dass selbst in der größten Hungerperiode irgendwo noch ein Grässchen wächst und gedeiht, dass sich für den Verzehr eignet.

Ich bin keine Mutter und trotzdem versuche ich natürlich mütterliche Gefühle zu erahnen.

Und dann muss ich sagen:

Wäre auf der einen Seite mein Kind und auf der anderen Seite mein Hund und mein Kind drohte zu verhungern und der Hund wäre die letzte Möglichkeit mein Kind zu retten, würde ich meinen Hund........ ihr wisst schon....

Wäre ich alleine, niemals. Denn wenn es wirklich so weit kommt, dass ich nur noch meinen Hund als Mahl zur Verfügung hätte, wären alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft.

Und dann stünde der Tod sowieso kurz vor der Tür......

Inaktiver User
01.09.2006, 10:05
Hi Peppi,

'Fellnaeschen' habe ich seit meiner Kindheit immer wieder gehabt, wenn es sich nur irgendwie einrichten liess. Und wer meiner Pflegekatze, die gerade auf meinem Schoss sitzt und versucht an die Tastatur zu kommen, etwas antun wollte, dem waer ein blaues Auge sicher. Aber wieso ist es eigentlich noetig, hier unsere Haustiere aufzuzaehlen? Emotionen gegenueber Tieren kann ich selbstverstaendlich nachvollziehen. Die Argumentationsschiene der Petition dennoch nicht.

Aber im Grunde sind wir uns ja eh einig :smirksmile:, auch wenn ich persoenlich eben wegen der reisserischen Schosshund-Argumentation so eine Petition nicht unterschreiben wuerde. Das bewertet eben jeder anders.

P.S.: Poison und Semiramis - volle Zustimmung!

Ich schwelge immer so gerne in Erinnerungen. Und da fiel mir plötzlich spontan ein, welche Tiere ich seit Kindheit so beherbergt habe.
Ist ja schon eine Menge, was ich eher nicht essen würde......

Liegt an meinem Vater. Der ist ein absoluter Tierjeck, wie ich halt auch.

Kappuziner
01.09.2006, 10:19
Ich würde auch nie eine Kuh oder ein Schwein essen, das ich selber hochgezüchtet hätte, von Kalbs- bzw. Ferkeltagen an. Und Wild? Ein kleines Rehkitz?
Da zieht jeder seine eigene Grenze. Man kann sich die abstrusesten Situationen konstruieren. Stellt euch vor, ihr seid auf einer Bergwanderung, ein Fels stürzt runter, euer bester Freund, mit dem ihr wandert, gerät mit dem Arm unter den Felsen und ihr wisst, du musst diesen Arm irgendwie von seinem Körper abtrennen, weil ihr die Frostnacht nicht überleben würdet in der Höhe. Was machst du? Fügst du ihm diese irren Schmerzen zu? Lässt du ihn alleine da sterben? Bleibst du bei ihm und stirbst auch?

Ich stell das nur in den Raum, wir sollten das lieber gar nicht diskutieren.
Nur, ich bin selber (leider) schon zwei mal in Lebensgefahr geraten und ich kann - zumindest aus meiner Erfahrung sagen - man reagiert ganz anders als man denkt - man wird ganz nüchtern, klar, das Adrenalin "fegt" alles weg, was nicht dem Überleben dient. Das sind extreme Momente und ich glaube nicht, dass man jemanden nach etwas beurteilen kann, was er in dem Moment tut. Man ist wie "ferngesteuert".

Horus
01.09.2006, 10:23
das Adrenalin "fegt" alles weg, was nicht dem Überleben dient. Das sind extreme Momente und ich glaube nicht, dass man jemanden nach etwas beurteilen kann, was er in dem Moment tut. Man ist wie "ferngesteuert".

Yep. Das kann ich bestätigen.
Wobei meine Erfahrung ist, dass man gerade in diesen realen Situationen häufig noch die berühmte dritte Lösung findet, auf die man nicht kommt, wenn man sich die gleiche Situation gedankenspielartig vorstellt und durchdenkt.

murmeltier
01.09.2006, 12:02
Murmeltier, genau das glaube ich keinem Menschen.
Wenn es um das eigene Überleben geht, würde dir dein Körper und dein Selbsterhaltungstrieb schon zeigen, wie du überlebst. Und du würdest sicher schweren Herzens auch deinen Hund verspeisen.
Und wenn es nur aus dem Grund ist, zu leben und weiterhin anderen Tieren zu helfen. Du würdest kurz vor dem Verhungern gar nicht mehr wissen, was du da isst. Du würdest es einfach tun.

Dalila, würdest du deine Kinder in so einem Fall essen? Nein, oder? Genau so wenig würde ich meine Hunde essen.

Du musst das nicht verstehen oder nachvollziehen können und du kannst es völlig blöde finden, aber ich bin überzeugt, dass ich meinen Hund liebe, wie ich auch ein Kind lieben würde. Sicher ist es eine andere Art von Liebe, aber genau so intensiv (Kann ich nur vermuten, da ich keine Kinder habe - aber (momentan) auch nicht möchte).

Würde jemand auf meinen Hund schießen, ich wurde mich in die Kugel werfen - ohne nachzudenken, aus Reflex...

Bevor ich einen Hund hatte, hätte ich mir nie vorstellen können, dass man so sehr und so bedingungslos lieben kann (eine meiner Katzen kam da vorher mal annähernd ran, aber tatsächlich nur annähernd).

Die Argumentation "wenn man wirklich kurz vor dem Tod ist, isst man alles" finde ich eben darum inkonsequent, weil da dann auch andere Menschen miteinschließen müsstest.
Ich mache da keinen prinzipiellen Unterschied, das hatten wir doch schonmal...

Fremde Hunde würde ich wohl essen, aber tatsächlich niemals meine eigenen... das wäre wie meine Kinder essen. Mein Hun dist 100%ig meine Familie.

murmeltier
01.09.2006, 12:07
Natalie, nehme ich Dir nicht übel, vorstellen darf ich mir es auch nicht aber ich würde es tun.
Glaube bitte nicht, dass ich meine Monster weniger liebe als Andere.Ich kann mich erinnern das mein Vater mit Tränen in den Augen an meinem Krankenbett saß(1946 Scharlach, Keuchhusten+Mangelernährung) ) und mir eine Brühe mit Fleischstückchen löffelweise eintrichterte. Er weinte nicht nur weil ich schwerkrank war, sondern weil er eine nach der andern, seiner geliebten, weißen Tauben selbst für mich geschlachtet hat. Das wußte ich damals natürlich nicht. Und mein Papa hat seine Tauben über alles geliebt!

LG
semi

Oh Mann, das ist ja schrecklich :niedergeschmettert:

Ich kann das nachvollziehen. Ich habe keine Kinder, aber wie ich schon sagte, rein emotional haben die Hunden diesen Status für mich (vermute ich). Dashalb habe ich ja gesagt, dass ich evtl. meine Kleintiere töten würde, um mich UND meine Hunde zu ernähren...

Aber ich würde wirklich eher sterben als Shiwa zu töten. Ich könnte danach mein Leben lang nicht mehr froh werden - ich denke ich würde eher sterben als mit dieser Schuld leben zu können.

Würde der Hund vor mir von selbst sterben, würde ich nicht so prizipientreu sein und eher sterben als ihn dann zu essen - aber ihn dafür töten? Niemals...

Ob ich es für meine Kinder tun würde, kann ich schlecht sagen, weil ich keine habe... möglich, dass ich - soe wie ich jetzt die Kleintiere für die Hunde opfern würde, dies dann mit den Hunden täte. Aber ich weiß es nicht und kann es mir nicht vorstellen...

Inaktiver User
01.09.2006, 12:28
Murmeltier, es hat schon Menschen gegeben, die in den Bergen, bei Minus 50 Grad, Sturm und in völliger Einsamkeit zum Sterben verurteilt waren. Und die haben mit Abscheu und Gewissensbissen dann Muskelfleisch von einem Kameraden gegessen, der vor ihnen gestorben war. Aber sie haben dadurch überlebt. Ich denke, es ist eine moralische und ethische Auffassung, wozu ich bereit sein könnte. Ich könnte, um zu überleben, ein Tier umbringen. Egal, welches. Und so wie du deinen Hund über alles liebst, ist es meine Meinung, dass es eine abgöttische Liebe (nicht! blöde) ist. Die mit nichts, aber auch mit gar nichts, mit der Liebe zu einem Menschen vergleichbar ist. Vielleicht merkst du eines Tages den Unterschied, wenn du ein Kind hast. Wie du dann liebst.

murmeltier
01.09.2006, 13:32
Murmeltier, es hat schon Menschen gegeben, die in den Bergen, bei Minus 50 Grad, Sturm und in völliger Einsamkeit zum Sterben verurteilt waren. Und die haben mit Abscheu und Gewissensbissen dann Muskelfleisch von einem Kameraden gegessen, der vor ihnen gestorben war. Aber sie haben dadurch überlebt. Ich denke, es ist eine moralische und ethische Auffassung, wozu ich bereit sein könnte. Ich könnte, um zu überleben, ein Tier umbringen. Egal, welches. Und so wie du deinen Hund über alles liebst, ist es meine Meinung, dass es eine abgöttische Liebe (nicht! blöde) ist. Die mit nichts, aber auch mit gar nichts, mit der Liebe zu einem Menschen vergleichbar ist. Vielleicht merkst du eines Tages den Unterschied, wenn du ein Kind hast. Wie du dann liebst.

Aber ich liebe ja viele Menschen. Ich liebe meinen Verlobten, ich liebe meine Eltern und meinen Bruder liebe ich wirklich sehr.

Ich habe gerade darüber nachgedacht, ob ich meinen Hund töten könnte, um meinen Bruder oder meinen Verlobten zu retten... Ich hab den Gedanken abgebrochen, weil ich zu keinem Ergebnis komme...

Ich glaube nicht, dass ich es könnte. EIN Tier ja. Eins MEINER Kleintiere, ja. MEINE Hunde? Nein... Aber evtl. würde ich weggehen und zulassen, dass der jenige, um dessen Leben es geht, es selbst tut. Ich weiß es nicht...

Was du sagst: Menschenfleisch von vorher verstorbenen Essen. DAS würde ich AUF JEDEN FALL tun. Warum auch nicht - sie sind tot... Es schadet ihnen nicht mehr... Wäre mein Hund schon tot, würde ich ihn auch essen (in so einer Situation).
Das ist doch etwas anderes, als töten müssen... Also definitiv würde ich eher Fleisch von bereits totem Menschen essen, als meinen Hudn töten - das steht für mich völlig außer Frage...

Ich habe im Übrigen mal eine Weile ein Baby in Pflege gehabt, was mir unwahrscheinlich schnell und intensiv ans Herz gewachsen ist. Das Gefühl war nicht wirklich viel anders als bei meinen Hunden...

Ich glaube nicht, dass man das nicht vergleichen kann (Liebe zu Hund und Liebe zu Kind).
Der Unterschied ist, dass die Liebe zum Kind sich mit dem älter werden verändert. Da kommen dann einfach mehr Aspekte hinzu (in die Selbstständigkeit entlassen Stück für Stück, sie Fehler machen lassen, damit sie lernen, eine Gegenseitigkeit spüren), die es bei einem Hund dann nicht mehr gibt.
Die Liebe zu einem Kind ist flexibler und umfasst einfach mit dem älter werden Aspekte, die es beim Hund nicht geben kann und auch nicht geben darf (z.B. diese ganze Demokratie- und Diskussionsschiene) - das ist schon klar.

Aber geht man von der Liebe zu einem BABY oder einen sehr sehr kleinen Kind aus (was eben auch noch nicht wirklich Liebe erwidern kann und für das man auch noch vollumfänglich entscheiden muss und ihm klare Struktur und Regeln geben muss usw) dann sehe ich da keinen Unterschied. Wo sollte denn einer sein, rein logisch?

Klar könntest du sagen, das Kind ist das eigene Fleisch und Blut - was ist dann mit Adoptivkindern?

Oder du könntest sagen, weil die Kleinen so völlig hilflos und auf einena ngewiesen sind - das sind zumindest Welpen auch.

Nein, ich sehe da keinen Unterschied. Ich finde die Grenze künstlich.

Immer wieder wird gesagt, man liebt Kinder aber mehr als Hunde. Ich weiß ja nicht... Das kann natürlich sein, MUSS aber nicht. Wenn ich sehe, wie viele Eltern ihre Kinder misshandeln, missbrauchen, vernachlässigen, abschieben oder gar töten ist doch klar, dass da eben KEINE naturgegebene große Liebe gibt. Also ist es wieder individuell und kann bei einem so und beim anderen so sein... Ich habe mal mit einer alten Dame gesprochen, die ich beim Gassi gehen mit ihren Dackeln traf. Sie sagte mir, wenn sie nochmal die Wahl hätte, würde sie ihre 3 Kinder nicht bekommen und gleich mit Hunden einsteigen... Klar schluckt man da, aber sowas zeigt mir einfach, dass es eben kein Naturgesetz ist, dass man Kinder anders oder mehr als Hunde lieben muss...

Um das mal klar zu stellen - wenn ich ein Kind hätte, würde ich es denke ich schon noch mehr als meine Hunde lieben. Auch wenn ich mir das jetzt nicht vorstellen kann. Aber ich bin mri dennoch sicher, das ich meine Hudne mehr liebe, als viele andere Menschen ihre Kinder.

Und ich weiß nicht, warum man so eine Liebe zu kleinen Kindern als "normal" und "gut" bezeichnet und zu Hunden als "abgöttisch" - ich sehe da keinen logischen Unterschied...