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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2. Versuch - Traum



Mary.poppins
28.08.2006, 00:08
Hi,

Ich starte einen 2.Versuch, der Traum läßt mich nicht los.
Möchte ein bissl besser beschreiben. Habe mir vorhin mal die anderen Postings durchgelesen und habe damals glaube ich zu wenig geschrieben :erleuchtung:
Den Traum hatte ich so Anfang diesen Monats - ich weiß noch (fast) alle Details)
Also ich steh an einer Bar - ich weiß nicht wo die ist, kenne die
überhaupt nicht. Es ist das typische "Discolicht" im Raum.
Es steht eine Reihe Menschen dabei mit denen ich mich unterhalte. Ich habe ein schulterfreies Teil an. Plötzlich nähert sich ein Kollege mir von hinten, ich sehe ihn - wie in einer
außerkörperlichen Erfahrung - von hinten auf mich zugehen.
Er umfaßt mich von hinten und beginnt mich auf den Nacken zu küssen (recht leidenschaftlich) - ich drehe mich um und wir verschwinden zusammen in die Nacht - ich bin da aufgewacht!
Seltsamerweise waren meine Gefühle dabei warm, so als hätte
ich seinen Atem gespürt. Wohlig und geborgen! Und ich
hatte den Tag drauf saugute Laune :-) Trotzdem mich das
Ganze kräftig verwirrt hat.

Den zweiten Traum hatte ich letzte Nacht, weiß aber nicht
ob ich das damit in Verbindung bringen kann????
Allerdings habe ich ihn so klar im Kopf - ich hatte das Gefühl,
ich habe die ganze Nacht geträumt. Das kuriose ist, ich war
gegen 5 wach auf der Toilette und bin danach wieder tief und fest eingeschlafen - da habe ich den gleichen MIst wieder geträumt! Der Traum schien in einer Endlosfalle gefangen.:knatsch:
Der Traum war so wirr und vom Zusammenhang nicht zu erklären - irgendwie - das absolute Chaos.
Mein Mann ging mit meiner Freundin fremd! Ich habe beide gesehen. Das schlimme war, dass wir uns gestritten haben.
Auch dieses mal hat mich das ganze beschäftigt. Ich war heut
früh wie durch den Fleischwolf gedreht und es wollte den ganzen Tag nicht wirklich Freude aufkommen (das wiederrum kann auch
am Wetter gelegen haben)

Ich würde mich riesig freuen, wenn irgendjemand auch nur ansatzweise eine Idee hat.

liebe Grüße Mary.Poppins

Inaktiver User
29.08.2006, 14:06
Komplizierte Sache. Im ersten Traum küsst Dich Dein Kollege und Du fühlst Dich sauwohl. Ist dieser Kollege nur ein "Traummann" oder gibts ihn wirklich? Wenn ja, dann fühlst du Dich zu einer bestimmten Person (Kollege, Freund, Kumpel) hingezogen oder zu bestimmten Anteilen seiner Person.
Falls nicht, wünscht Du Dir, von Deinem Traummann geküsst zu werden, nur hast Du ihn noch nicht gefunden.

Jetzt kommt der zweite Traum.
Dein Mann geht ausgerechnet mit Deiner besten Freundin fremd - und damit legitimiert er Deinen ersten Traum - so wie Du mir, so ich Dir.
Meine Ideen dazu (sorry wenns zu persönlich wird)
1. Du bist unbewusst mit bestimmten Aspekten Deiner Beziehung nicht zufrieden, daher der Traummann. Falls er reel existiert, hegst Du Gefühle für ihn. Das ist Dir/Deinem Unterbewusstsein peinlich, und um das auszugleichen, geht Dein Mann ausgerechnet mit Deiner besten Freundin ins Bett.

2. Du misstraust Deiner besten Freundin unterbewusst, hast vielleicht Blicke/Gesten aufgefangen, die Du deutest, ob Du willst oder nicht.

3. Du misstraust Deinem Mann, s.o.

Das einzige, was stimmig ist, ist das Du im Moment Dissonanzen in Deiner Beziehung empfindest; Dein Unterbewusstsein hat Dir daher diese Träume geschickt. Was sie genau bedeuten, kannst nur Du rausfinden.
Alles Liebe wünscht Ruby

Mary.poppins
29.08.2006, 23:52
Ruby, zunächst einmal danke ich Dir von ganzem Herzen für
Deine Antwort. Mich beschäftigt dieses Träumen ziemlich arg.
Da gibt es öfter realitätsnahe Träume in letzer Zeit, die ich aber
oft nach dem wach werden nicht genau fassen kann.

Habe fast das Gefühl, dass mich noch zu keiner Zeit in meine m Leben ein Traum (Träume) so festgehalten hat. Deine Antwort habe ich heute mittag schon gelesen und musste Deine Worte erst mal verdauen. Nein, sie waren nicht ungemütlich für mich!
Ich mag es lieber wenn man ein Problem direkt anspricht.
Aber irgendwie hast Du da bei mir eine Stelle getroffen. :wie?:
Vielleicht sogar ziemlich treffsicher !!!!!!!!!

1)Was ich damit in Zusammenhang bringen konnte ist denke ich,
in der Tat eine schwere ehel. Krise, die sich da anbahnt.
Als ich meinen Mann vor ein paar Jahren kennengelernt habe,
war es für mich wie ein Traum, der in Erfüllung geht.
Ich fühlte fast sowas wie Seelenverwandtschaft.
Wir können über viele Themen reden, ja richtig philosophieren.
ich bewundere auch sein hohes Wissen (Bestabitur, ehem. Medizinstudent) zu umfangreichen Gebieten. Sowas beeindruckt mich und gefällt mir.

2)Zum Thema Kollege - da kann ich mir denken, dass der Traum (die Träume) unbewußte Wünsche offengelegt hat. Ich arbeite in einer Firma, in der Menschen extrem im Management-Business beschäftigt sind. Da ist es dann zwangsläufig so, dass eben diese Menschen (egal ob Männer oder Frauen) eben auch ein hohes Kommunikations-Potential besitzen. Damit wird der unter 1) genannte Punkt vollständig gedeckt. Es sind eben Menschen, die wirklich jeden Menschen als Mensch sehen und akzeptieren. Man wird dort gefordert - Tag für Tag - das Beste aus sich rauszuholen.

Nun ist es aber so, daß mein Mann (wir sind seit paar Jahren verh.) keinerlei Anstalten macht, auch nur ansatzweise irgendwas im Leben zu verändern. Seit dem Studium hat er seinen Studenten-Job (der auch so bezahlt wird). Sein 1.Studium hat er abgebrochen und das 2. auch. Ich habe ihn damals versucht zu überzeugen, er möge sein Studium beenden, er fing auch wieder an, nachdem er nach 2 Jahren Pause vom Ministerium eine Verlängerung bewilligt bekam. 2 Semester später schmiß er es wieder. Zu dem Zeitpunkt damals hätte es völlig genügt vom finanziellen Rahmen her, da ich ja auch ausreichend verdient habe.
Trotzdem sagt er immer dass er das nur für mich getan hat,
um mehr Zeit für mich zu haben. Ich find das sch.... , mich da vorzuschieben :( Bekomme dadurch schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn mir solche Gedanken durch den Kopf rasen!)

Vom Job ist er total genervt, weil er da eben
doch Menschen dabei hat, die wie er immer so schön sagt
"unterbelichtet" sind. Er redet dann total abwertend über Menschen. Und er ist geistig total unterfordert in dem Job.
Es ist nicht so, daß ich Menschen verurteile, die so eine Arbeit machen, er tut das und mich verletzt sowas, ganz ehrlich!
Ich finde es ganz große Sch... wenn Menschen nach ihrem Bildungsstand (ver)urteilt werden! Er weiß das auch, aber es kommt halt immer wieder vor, dass ich ihn "ertappe" beim Lästern. Es ist so, daß er nicht mal ansatzweise versucht, an seiner Situation was zu ändern. Er hat keine Lust, keine Ahnung was sonst auch immer.

Kann es sein, dass mich das im Unterbewußtsein doch mehr stört,
als ich wahrhaben möchte? Und ich nun beginne, Vergleiche mit
Kollegen, Freunden, Bekannten zu ziehen? Oder männliche Personen in meinem Umfeld habe (da gibts schon einige) die
mich beeindrucken, weil sie Verantwortung für sich selbst übernehmen können?
Konnte mir bislang nicht vorstellen, dass das mal zu einem Problem werden könnte. Manchmal wünsche ich mir, dass er mal
die Initiative ergreift und versucht, sich zu entwickeln. Das sage ich ihm auch, ernte dann aber nur ein später....jetzt erst mal Du.
Ich bin da eher der Macher, wenn ich hinfalle, steh ich wieder auf
und versuche, das Beste aus dem zu machen, was ich kann.
Ich habe auch im Bett das Gefühl, der Macher zu sein.
Momentan bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich nicht mehr
viele Brennpunkte in der Beziehung finden kann.

Manchmal denke ich dass ich eine zu dominante Sichtweise habe.
Oder dass ich vieeeel zu hohe Ansprüche stelle. Aber in
einer Beziehung möchte ich gefordert und gefördert werden.
Möchte das ebenso weitergeben können. Ein Miteinander eben,
kein Nebeneinander.

Was ich nicht weiß, ob meine Wünsche da so irreal sind und
ungreifbar oder eine naive Denkweise meinerseits? :wie?: :wie?: :wie?:

Ich danke Dir noch mal und
lg, Mary

Inaktiver User
30.08.2006, 09:37
Hi Mary,
ich hab dir eine PN geschrieben.
LG Ruby