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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bandscheibenvorfall



BRIGITTE Community-Team
25.08.2006, 10:15
Liebe Userinnen, liebe User,

ein Bandscheibenvorfall kommt überraschend und trifft häufig auch die, die nicht damit rechnen - junge und sportliche Frauen.

Hat es Sie auch erwischt? Hier können Sie Ihre Erfahrungen austauschen!

Ihre Redaktion Brigitte.de

Der Strang bezieht sich auf den Artikel Jung. Sportlich. Bandscheibenvorfall (http://www.brigitte.de/gesund/a_z/bandscheibenvorfall/index.html) in der aktuellen Ausgabe der BRIGITTE (Nr. 19/2006).

Inaktiver User
29.08.2006, 14:13
Hallo zusammen!
Vielleicht kommt hier noch jemand dazu!!! Ich hatte vor ein paar Jahren einen Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich!!! Ich bin erst 25 Jahre alt... hatte damit so schnell auch nicht gerechnet, aber mein Beruf ist hart (Altenpflegerin) da kommt wohl sowas vor!
Hatte auch einen kleinen operativen Eingriff (Nucleoplastie)! Im Moment geht es so mit den Schmerzen. Muss viel trainieren (Rücken, Bauch).

Schönen Tag noch
LG SIlke

biggie
29.08.2006, 20:48
Hallo Silke,
ich bin zwar etwas älter aber mich hat es auch erwischt.
Im April habe ich eine Teilzeitstelle angenommen und kuze Zeit später fingen die Beschwerden an.Nach Kurzer Zeit war klar das der Arbeitgeber mich nicht weiter beschäftigt.
Im Moment bekomme ich noch Akupuntur und Krankengymnastik.
Das Laufen und lange Sizten ist immer noch beschwerlich.Bin mal gespannt wann alles wieder normal wird.

Eine schöne Woche

biggie

spatz
30.08.2006, 07:42
Hallo,

ich hatte im Alter von 25 Jahren nach einem schlimmen Treppensturz einen schweren Bandscheibenvorfall (L4/L5) mit Lähmungserscheinungen bis in die Füße und allem Pipapo. Mußte operiert werden (mit Mikroskop-Technik in den Städtischen Kliniken Fulda - Dank an Dr. Al Hami :freches grinsen: ) und danach 3 Wochen in die Reha.

Nach drei Monaten habe ich im Rahmen eines Wiedereingliederungsprogramms der Krankenkasse wieder zu arbeiten begonnen (erst halbtags, dann mehr Stunden, bis wieder Vollzeit erreicht war, hatte einen sehr kulanten Arbeitgeber :erleuchtung: ), und das ging auch wirklich gut.

Jetzt bin ich fast 40 und größtenteils beschwerdefrei. Geholfen hat mir intensive Krankengymnastik (über 2 Jahre), Radfahren, Schwimmen. Zwischenzeitliche Beschwerden wurden mit Massagen, Krankengymnastik (z. T. auch aus dem Brigitte-CD-Programm) und in schweren Fällen mit der "Streckbank" (Traktionstherapie) bekämpft.

Wünsche Euch alles Gute, damit Ihr schnell wieder auf die Beine kommt :smile: ,

Spatz

Inaktiver User
30.08.2006, 13:39
Hey Spatz, Hey Biggi!
Ich war auch in der Kur, 3 Wochen. Danach ging es mir super gut, so als ob ich nie Beschwerden hatte!!! Doch das ist jetzt über ein Jahr her... So geht es mit den Schmerzen, aber sie sind halt wieder da und das macht mir Sorgen!!! Denke mal das ist der VErschleiß den ich zusätzlich habe. Man nimmt sich immer vor alles Rückenschonend zu erledigen, doch man ertappt sich stetig beim "falsch" machen.
Was macht Ihr denn so für Übungen?
Bis denn
LG Silke

susannek
30.08.2006, 14:52
Hallo zusammen,
bin 36 - hatte im Mai 2006 einen LW Bandscheibenvorfall.
Ich war bis August wöchentlich einmal in Krankengymnastik und Massage und zweimal die Woche bem Akupunktieren (-sehr gut!). Pro Woche trainiere ich jetzt dreimal im Fitness Studio Beine und Rumpf und dreimal Beine und Bauch (jedesmal ca. 60 Min.). Inzwischen habe ich fast keine Schmerzen mehr und kann sogar wieder golfen. Rückwirkend finde ich es gut, dass mir die Ärztin keine Schmermittel oder Spritzen gegeben hat, weil ich dadurch meinen Körper trainiert habe - ich glaube "Ausdauer - Muskeltraining" (3Sätze á 20 Wiederholungen) ist langfristig sehr sinnvoll.
Grüße Susanne

spatz
30.08.2006, 16:56
Hey Spatz, Hey Biggi!
Ich war auch in der Kur, 3 Wochen. Danach ging es mir super gut, so als ob ich nie Beschwerden hatte!!! Doch das ist jetzt über ein Jahr her... So geht es mit den Schmerzen, aber sie sind halt wieder da und das macht mir Sorgen!!! Denke mal das ist der VErschleiß den ich zusätzlich habe. Man nimmt sich immer vor alles Rückenschonend zu erledigen, doch man ertappt sich stetig beim "falsch" machen.
Was macht Ihr denn so für Übungen?
Bis denn
LG Silke

Im Moment grabe ich unseren neu anzulegenden Garten um, nachdem wir gerade gebaut haben :freches grinsen: :freches grinsen: - dabei hab ich mir reichlich Muskeln antrainiert :ooooh: :freches grinsen: , so dass mir nicht mal mehr die schwere Graberei was anhaben kann :smile: :smile: .

Du solltest unbedingt die von Susanne erwähnten Übungen zur Kräftigung der Muskulatur machen (Fitness-Studio oder in einer Krankengymnastikpraxis) - umso wichtiger, weil Du einen körperlich anstrengenden Beruf hast, in dem viel über den Rücken erledigt werden muß. Nur eben nach der OP und während der Reha ist auf Dauer gesehen viel zu wenig.

Jenta
30.08.2006, 17:59
Ach ja, da sieht mans mal wieder: Sowas kann echt jede und jeden treffen. Ich hatte um Weihnachten 2005/2006 einen Bandscheibenvorfall (L4/L5), der leider so stark war, dass ich Lähmungen im linken Bein hatte. Es war ziemlich schnell klar (so nach einer Woche etwa) das ich unters Messer musste um den gequetschten Nerv zu befreien. Op war unkompliziert und ich hab zum Glück das Gefühl im Fuß vollständig zurückbekommen und kann ihn auch wieder ganz normal bewegen. Das Rückenproblem hat die OP natürlich nicht lösen können, allerdings bin ich jetzt (nach einem guten halben Jahr) zum ersten Mal annähernd schmerzfrei. Blöd ist daran nur, dass die Schmerzen erst aufhörten, als ich aufgehört habe, meine Übungen zu machen und in die Muckibude zu gehen. Jetzt muss ich mir in Abstimmung mit meinem Orthopäden eine neue Sportart suchen, die mir und meinem Rücken guttut. Hat eine von EuchErfahrung mit Yoga oder Pilates? Oder ist das nur was für gesunde Rücken, wg. Verrenkungen? Ich such halt was, was mir auch Spaß macht. Muckibude fand ich ätzend...
Wie der Vorfall zustande kam, konnte mir keiner genau sagen. Aufgelockerte Gelenke aus der ein Jahr zurückliegenden Schwangerschaft, unzureichende Rückbildungsgymnastik (konnte wegen Kaiserschnitt lange keine Bauchmuskelübungen machen), Hohlkreuz, stressiger Alltag, was weiß ich. Jetzt versuch ich, meinen Rücken als "chronisches Problem" zubetrachten und irgendwie geht das ganz gut, denn ich habs (fast) immer im Hinterkopf. beim Bücken, aufstehen, schwer heben, etc.
Ich würd mich über regen Austausch hier freuen, zumal was rückenfreundlichen Sport angeht. Und hat eine von euch zufällig schon eine Schwangerschaft nach dem Vorfall hinter sich? Wir hätten gern ein zweites Kind, ich bin aber etwas ängstlich, ob mein Rücken noch mal so eine Riesenkugel schleppen kann.
Bis bald,
Jenta

Inaktiver User
30.08.2006, 19:18
HAllo Jenta!!
Also ich bin noch nicht schwanger, aber wir versuchen es... hoffe mein Rücken hält das aus!!
An Pilates wäre ich auch interessiert, habe aber leider keine Erfahrungen darin.
Muskelaufbau ist ganz wichtig. Ich mache aber gerne auch mal was daheim mit meinem Gymnastikball!!! Habe in der Reha viel dazu gelernt.. Was gut für den Rücken ist, da kann ich nur walken empfehlen, da bleibt der ganze Körper knackig!!!
Bis bald
SILKE

spatz
31.08.2006, 19:20
Und hat eine von euch zufällig schon eine Schwangerschaft nach dem Vorfall hinter sich? Bis bald,
Jenta


Hallo Jenta,

ich bin 1992 operiert worden (auch L4/L5) und habe 1998 meinen Sohn nach einer (bis auf Dauerbrechen *würg*) problemlosen Schwangerschaft bekommen (Spontangeburt, man hatte mir auch Kaiserschnitt angeboten wegen des Rückens, das wollte ich aber nicht).

Habe mich vor der Schwangerschaft mit dem Orthopäden beraten, der mir gesagt hat, dass auch Frauen, die niemals im Leben Rückenschmerzen hatten, während der Schwangerschaft leiden können und die, bei denen man wegen der Vorgeschichte mit Problemen rechnet, bestens durch diese Zeit kommen.

Warte halt mit dem zweiten Kind noch etwas, geh schwimmen (Rückenschwimmen am besten) oder mach Wassergymnastik - im Wasser verringert sich das Körpergewicht und die Übungen sind noch dazu effektiver. Vielleicht findest Du ja bei Euch einen entsprechenden Kurs.

Wenn Du nochmal schwanger wirst, solltest Du vermutlich darauf achten, nicht allzu viel Gewicht zuzulegen und die grundsätzlichen Bewegungsregeln beim Heben, Tragen etc. zu beachten.

Wünsche Dir alles Gute,

Spatz:krone auf:

angharad
31.08.2006, 21:30
Also, ich will auch mal dazu 'was schreiben, obwohl wir gerade beim Umziehen sind und mein Partner alle Kisten selber schleppt, was mir echt leid tut. Mein Rücken wurde während des Studiums irgendwie schwächer. Ehrlich! Das lag daran, dass ich so unheimlich viel nur am Schreibtisch sass und viel weniger Sport getrieben habe, als vorher, während ich Tennis spielte und mehr gewandert bin. Fahrrad fur ich immer viel. Auf Reisen hatte ich dann ab 1998 totale Schwierigkeiten und höllische Rückenschmerzen. Oft ging es vom Flughafen zum Doktor oder ins Krankenhaus. Spritzen täuschten über den Ernstfall hinweg, und ich zog im Jahr 2000 nach Wales/Großbritannien. Nachdem ich einige Zeit im Freilichtmuseum in Cardiff gearbeitet hatte, hatte ich einen Fahrradunfall im Regen. Seitdem hatte ich die schlimmsten Schmerzen meines Lebens. Nach acht Wochen liess ich privat eine Kernspintomografie machen, die L4, L5 und auch diverse S Probleme zeigten. Als ich dann einen Operationstermin hatte, riefen mich Freunde nach Deutschland zurück, damit ich es lieber ersteinmal mit Physiotherapie versuchen sollte. ( Wochen Physio in Göttingen mit echt tollen Therapeuten. Heisse Rolle - das war ein Paradies!!!!! Wieder zurück in Großbritannien. Für ein paar Wochen geht alles gut. Dann Rückfall, Verlust der Arbeitsstelle, etc., etc. Fand dann schliesslich in der Nationalbibliothek in Aberystwyth eine neue Arbeitsstelle. Für 1 Jahr ging alles gut, bis ich auf einmal so einen Messerstich in den Rücken bekomme, irgendwie doch noch zu meinem Handy greifen konnte.....also das war eine Todesangst!! Ich wählte 999, die Rufnummer des Ambulance Notdienstes. Sie kommen, machen aber nichts im Krankenhaus. Das Gesundheitssystem in Grossbritannien ist so katastrophal, nicht menschenwürdig teilweise. Ich war ausserdem stark erkältet. Jeder Husten tut dem Rücken weh. Die Krankenschwestern machen Dir nicht mal nen Tee. Entwürdigend!! Ich dachte, ich krepiere. Bin mit dem Taxi nach Hause geschickt worden. Die Ambulance holt mich in den darauffolgenden Tagen noch mehrmals ab!! Schliesslich behalten sich mich auf einer Ward mit ganz vielen Personen, vielleicht 14 Leute. Mann und Frau gemischt. Scheiße ('tschuldigung!!), ich denke, ich bin am Ende!! Der einwöchige Krankenhausaufenthalt im Bronglais Krankenhaus bringt nix. In Deutschland werde ich schliesslich NOTOPERIERT. Wäre fast im Rollstuhl gelandet mit Cauda Equina Syndrom. Mein Hintern ist teilweise noch taub, doch das ist besser als gelähmt!! Scheiß Angst, die ich hatte. Die REHA in Bad Sooden Allendorf war auch fantastisch!! Die Therapeuten total kompetent und supernet. Der Aufenthalt war wie im 5-Sterne Hotel. Ja, Sport ist total wichtig... NORDIC WALKING kann ich NUR empfehlen. Es macht auch super viel Spass!!! Schwanger war ich noch nicht...vielleicht mal. Es wäre schön. Ausserdem bin ich schon 35!!!!!!!!!!!! Leute, macht Euch keine Sorgen - mit der richtigen Einstellung kann man Rückenprobleme in den Griff kriegen. Meine Sorge ist nur eine instabile Wirbelsäule zu bekommen. Und STRESS ist auch ganz, ganz schädlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

TAKE CARE............... und immer richtig heben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Netty Strauch

Inaktiver User
01.09.2006, 14:58
Hey Netty,
das war ja Horror was Du da durchlebt hast!!! Und alles zum größten Teil in einer anderen Sprache!! Hut ab!! War bestimmt schwierig, ich bin zur Zeit in den USA, noch bis Dezember! Ich weiß was man für sprachliche Hürden haben kann. Gehe hier nicht zum Arzt, weil ich mich, wenn es ums Detail geht nicht richtig äußern kann. Verstehe soweit alles gut und habe im normalen Leben keine Probleme...
Ich hatte ja auch Lähmungserscheinungen, und hatte ja die Nucleoplastie, in der Kur habe ich überwiegend Nordic walking betrieben, kann es auch nur empfehlen. Ist eine super Sport für den Rücken!!
Wünsche Dir weiterhin einen starken Rücken!!
LG SILKE

Elany
02.09.2006, 16:41
Hi an alle!

Ich bin gerade erst 20 geworden und hatte schon vor einem Jahr einen Bandscheibenvorfall. Die Diagnose steht aber erst seit 3 Wochen fest, als die Schmerzen so schlimm wurden, dass ich nochmal zu einem anderen Arzt gegangen bin, der dann ein MRT veranlasst hat. Ich war ja so geschockt! Mit sowas hätte ich nie gerechnet! Letzte Woche war ich dann noch im Urlaub, den ich nicht absagen wollte, und da wurden die Schmerzen noch viel schlimmer. Mittlerweile ist mein rechter Fuß und Teile des Beins taub - das war vor einem Jahr schon mal so, und ist dann auch nach ein paar Monaten wieder weg gegangen. Ich mache jetzt eine Physiotherapie und fange bald in der Rückenschule an.

Wegen dem tauben Bein muss ich aber erst nochmal zum Arzt. In der Brigitte stand ja, dass in dem Fall Operationen zwingend sind. Ich habe aber totale Angst vor einer OP! Da kann ja so viel schief gehen.

Jenta und Spatz, ihr wurdet ja auch operiert und alles ist gut gegangen - wie war das, hattet ihr eine Vollnarkose, hat es wehgetan?

Ich habe jetzt vor allem Angst, dass die Schmerzen häufig wiederkommen, trotz Rückenübungen. Weiß einer von euch, ob es sowas gibt, dass man mit den richtigen Übungen nie wieder Schmerzen hat? Mein Arzt hat nämlich gesagt, dass der Bandscheibenvorfall für immer bleibt, aber ich habe auch was von Heilung gelesen.?

Alles Gute für euch und eure Rücken!
Elany

Inaktiver User
02.09.2006, 19:14
ich gehöre zwar nicht zu den (jungen) aber ich hatte vor Jahren auch schon 2 Vorfälle im 4/5

Zur zeit bin ich krank - habe zwei weitere Bandscheibenvorfälle
aber nun sind es die Halswirbel 5/6 und 6/7 hatte höllische Schmerzen, konnte nichts , nicht essen usw. hatte lähmungserscheinungen in der linken Hand. Ein Vorfall links 5/6und der zweite ist rechts 6/7.

hat jemand damit erfahrung?

habe nun 3 Woche Schmerztherapie hinter mir.

Lg Alika

steiner
02.09.2006, 22:15
Hallo den Leidensgenossinn/en!
Auch mich hats erwischt zwischen L4/5 und L5/S1. Hat sich über lange Zeit (etwa ein Jahr) so angebahnt und wurde vor einigen Wochen,nach viel hin und her, dann festgestellt. Naja, bin auch erst zum Arzt als es nicht mehr ging.
War jetzt zwei Wochen im Krankenhaus und habe dort eine intensive konservative Therapie (Extensionsbäder, Massagen,Physio,Heublumenwickel) bekommen, die mir wirklich sehr geholfen hat. Die Schmerzen sind so zurückgegangen, daß ich keine Medikamente mehr nehmen muss. Eine mögliche OP steht noch im Raum. Glaube aber nicht, dass es nötig sein wird, da die Schmerzen und Taubheitsgefühle im Bein immer nur kurzfristig auftreten. (Klopfe schnell dreimal auf Holz). Rücken stärken ist natürlich angesagt, für jeden von uns. Meine Ärztin hat mir hierzu eindringlich mehrmals gesagt, daß man unbedingt auf funktionelle Krankengymnastik achten soll (auf dem Rezept).
Denn eine allgemeine Stärkung der Rückenmuskeln ist nicht unbedingt sinnvoll, sondern ein ganz gezielter Muskelaufbau in den Bereichen, die man häufig braucht. Mit dem Ziel einer Stabilisierung des Rückens in speziellen belastenden Situationen. Bei mir zum Beispiel Heben und gleichzeitig drehen. Hoffe man kann das einigermaßen verstehen.
Zusätzlich muss glaube ich jeder ein bisschen suchen und ausprobieren, was gabz individuell sonst noch gut tut. Ob das nun Akkupunktur, Wärme, Lagerungen, Massagen,etc. ist.

Hätte da gerne eine Frage an Silke:
Verdiene meine Brötchen auch mit Altenpflege. Bin jetzt seit einigen Wochen krankgeschrieben und frage mich in meiner jetztigen Situation, ob ich das weiterhin tun kann. (Also die Arbeit mein ich) Bist du wieder in der Altenpflege? Weißt du wie es sich bei BSV als Berufskrankheit verhält?

Wünsche allen die beste Besserung und starke Nerven zum Durchhalten, wenns mal wieder so richtig arg ist!!
Grüsse

Jenta
04.09.2006, 10:09
Hallo Ihr Lieben!
Ich weiß nicht mehr genau,w er gefragt hatte wg. OP, aber egal. Bei mir ging das damals sehr schnell - hopplahopp - ich war noch gar nicht richtig drin im Krankenhaus, da lag ich schon "auf dem Tisch". Das war vielleicht gar nicht schlecht, so konnte ich mir nicht viele Sorgen machen. Die Vollnarkose war insofern unangenehm, als ich vorherr kein Beruhigungsmittel kriegen konnte, eben weil alles so schnell ging und ich in den bestehenden OP-Plan reingeschoben wurde. Dadurch war die Narkose mehr wie ohnmächtig-werden, nicht wie einschlafen. Aber das ging schnell :) Nachher war mir ordentlich schlecht, aber auch das ging vorbei. Nach einer Nacht durfte ich aufstehen (mit Hilfe) und bin dann sehr schnell auf die Beine gekommen. Nach meinem Kaiserschnnitt hab ich auf jeden fall viiiiiel länger gebraucht und sehr viel stärkere Schmezen gehabt. Ich weiß von Einigen Patienten mit BS-Vorfall, die aus der narkose aufgewacht sind und KEINE Schmerzen mehr hatten. Im Vergleich zu dem was man vorher durchhgemacht hat, ist das bißchen Wundschmerz wirklich nicht erwähnenswert. Allerdings hat bei mir die OP nur das Nervenproblem gelöst (Taubheit und Fußheberlähmung). MEin Rücken ist nach wie vor im Eimer, von Heilung kann man da sicher nicht sprechen. Aber im Moment bin ich grad schmerzfrei und fühle mich eigentlich rückenmäßig ganz unbeschwert. Hab mir allerdings angewöhnt, mein rückenproblem sozusagen als "Begleiter" zu betrachten und nicht davon auszugehen, dass das jemals ganz gelöst ist. Mit der Einstellung 8und Sport) fahre ich ganz gut.
Gute BEsserung und kräftige Rücken, wünscht
Jenta

Inaktiver User
04.09.2006, 14:33
Hey zusammen!!

Also ich hatte bei der Nucleoplastie eine Vollnarkose!! Ist ja auch eine Op!!
Also ich war ja in der Kur, danach war alles besser!! Wenn es dort nicht gut gegangen wäre, hätte ich bestimmt nicht mehr in der Altenpflege tätig sein dürfen! Aber meine Ärzte und auch Therapeuten sagte mir, wenn ich meine Muskeln (Rücken, Bauch) immer aufbaue, werde ich keine Probleme bekommen und könnte weiter Altenpflegerin sein!
Bestimmt hat diese Arbeit auch mit dem Rücken zu tun, er leidet sehr, ich habe eine Berufsunfähigkeitsversicherung, extra wegen dem Rücken abgeschlossen!! Wurde mir geraten und kann ich nur weiterempfehlen!!
So, Euch allen eine schöne Woche!!

Bis denn
LG SILKE:smirksmile:

Inaktiver User
04.09.2006, 15:45
Jetzt muss ich mir in Abstimmung mit meinem Orthopäden eine neue Sportart suchen, die mir und meinem Rücken guttut. Hat eine von EuchErfahrung mit Yoga oder Pilates?

Yoga (und wahrscheinlich auch Pilates) ist GIFT für die Lendenwirbelsäule, ich rate Dir dringend ab davon.

Das ist nur was für Leute mit gesundem und geraden Rücken, die unter Verspannungen leiden.

Ich habe erst DURCH Yoga Probleme (dauerhafte .... :knatsch: ) im LWS-Bereich bekommen....

Jenta
04.09.2006, 18:18
Danke für den Tipp, Lorelei. Ich hatte sowas schon befürchtet, dachte aber, dass das Sportarten wären, die mir langfristig vielleicht Spaß machen könnten.Naja, ich red noch mal mit meinem Orthopäden.

Inaktiver User
05.09.2006, 09:03
Es soll wohl eine Yoga-Art geben, die für "Rückengeschädigte" geeignet sein soll, heißt Vini-Yoga (weiß nicht, ob ich es richtig geschrieben habe).

Nach meinen Erfahrungen mit Yoga werde ich davon allerdings komplett die finger lassen (obwohl es mir zuerst Spaß gemacht hat).

Gioia2801
05.09.2006, 12:05
1993 war das Jahr, dass mich heute mit einem Bandscheibenvorfall herumdoktoren lässt...
Ein Zugunglück hat dazu geführt, dass ich seit damals immer wieder Schwierigkeiten mit meinem Nacken hatte. Vor 2 Wochen dann die Diagnose inkl. heftiger Schmerzmittel, die nicht wirklich halfen. Dann hieß es, ich solle mich einer Infusionstherapie in Begleitung einer Roll-/Streckbehandlung, vorerst 6 Anwendungen à 1,5 Stunden unterziehen, weil meine Muskulatur stark verspannt war.
Durch Zufall erfuhr eine Kundin meines Mannes von meinem Beschwerden und empfahl mir die Methode des "Kinesio-Tapings".
Durch spezielle Pflaster, die eine Woche getragen werden müssen (und der täglichen Hygiene wie Duschen nicht im Wege stehen), soll eine natürliche Stimulation der Muskeln erzielt werden, um die jahrelange Schonhaltung zu korrigieren. Das Plus: Man braucht keinerlei Medikamente und genießt absolute Bewegungsfreiheit!
Für mich war das Grund genug, die bereits vereinbarten Therapie-Sitzungen abzusagen und es auszuprobieren, weil ich ja eh nichts zu verlieren hatte.
Noch am Samstagvormittag rief ich im Therapie-Zentrum in Bargteheide an und bekam am gleichen Tag einen Termin um 17.45h!!! Mir wurde alles genau erklärt und das Versprechen abgenommen, mich jederzeit (auch sonntags oder zu nachtschlafender Zeit) zu melden, sollten irgendwelche Probleme auftreten.
In der ersten Nacht hatte ich das Gefühl, unter einem sehr starken Muskelkater zu leiden und irgendwie war der Schmerz mit einem Mal anders, einfach erträglicher.
Heute ist Dienstag, und ich kann mich mittlerweile relativ gut bewegen und schlafe wesentlich besser!
Kommenden Freitag habe ich den nächsten Termin und bin schon gespannt, wie es bis dahin aussieht und vor allem weitergeht...
Bei Interesse berichte ich natürlich gern weiter.

Liebe Grüße

Elany
06.09.2006, 14:55
Hi Jenta, danke für die Antwort! (Ja, ich war das, die wegen der OP gefragt hatte..)

Mittlerweile ist bei mir die Taubheit zurückgegangen und die Frage wg einer OP steht nun nicht mehr im Raum - evtl kriege ich aber Spritzen, damit sich die ausgetretene Gallertmasse schneller abbaut. Da bin ich nun total froh, weil ich mir echt große Sorgen gemacht habe!

Danke an alle, die den Hinweis für das Nordic Walking gegeben haben! Ich fange jetzt auch damit an (bei Aldi gibt es diese Woche Stöcke im Angebot, für 16 Euro, ich weiß aber nicht, ob bundesweit)

Bis bald,
Elany.

esprit007
06.09.2006, 16:52
hallo ;)

ich bin zwar nicht unmittelbar betroffen, allerdings ausgebildete Trainerin für Rücken und Pilates Mastertrainerin.
wenn der Prolaps nicht akut ist, und der 'normale' Alltag gut zu bewältigen - also nach der Reha, spricht nichts gegen Pilates. im Gegenteil. dort werden die inneren 'tieferen' Muskeln gekräftigt, also die viel zur Haltung beitragen.
natürlich gibt es auch hier Übungen, die man mit einem ausgeheilten BS-Vorfall nicht machen darf. also keine Eigenlektionen von einer dvd,
entweder ein paar Privatstunden nehmen, oder du hast Glück und in einem Studio wird Pilates angeboten, der Trainerin unbedingt die Vorgeschichte erzählen, sie sollte dann im Normalfall darauf Rücksicht nehmen bzw bei bestimmten Übungen dir Alternativen bieten (kannst in besseren Pilatesbüchern auch selber nachlesen)
- zb sind Rotationssachen verboten (zb die 'ganze' Meermaid) oder auch der 'swan'

Rückentechnisch ist es wirklich so, dass die BS dauerhaft geschädigt ist - der Kern 'gräbt' sich einen Tunnel durch die weichere Schicht der BS, wenn er am Rand angekommen ist, drückt er nach außen und dir auf den Nerv. bei einer OP wird der Kern zwar wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückgebracht, der Tunnel bleibt allerdings.
Ich hoffe das war jetzt verständlich - weiter oben hatte wer gefragt.

nochmal wg Pilates - ich habe viele mit Rückenbeschwerden, künstichen Hüftgelenken, BS-Ops .. alle die das Training wirklich richtig ausführen haben mir bislang bestätigt, dass es ihnen gut tut.
viele gehen mit einer gewissen Anspannung an das Ersttraining 'das könnte wehtun' durch die verkrampfte Haltung geht dann ev wirklich etwas schief, wer sich ein Training zutraut, sollte auch wissen, wann er aufhören muss, also auch bei einer Übung sagen, Nein, tut mir nicht gut, mach ich nicht.

wichtig ist die Muskeln zu kräftigen, dann können sie die WS stützen und die BS somit entlasten.

lg esprit

Jenta
06.09.2006, 17:52
Liebe Esprit, danke für die ausführliche Info. Ich werd mich weiter umhören, auch Deinen Tipps folgend, denn ich glaube wirklich, dass irgendwo auf der Welt eine Sportart existiert, die meinem Rücken guttut UND mir Spaß macht. Ist doch eigentlich nicht zu viel verlangt, finde ich... Ich berichte mal, was ich so finde.
Liebe Grüße,
Jenta

luftballon
08.09.2006, 09:19
hallo,ich mache jetzt eine therapie mit pilates,aber das ist kein gift für die wirbelsäule.
habe eigentlich alle bandscheiben gequetscht und lerne mit präzisen anleitungen.erst bestimmte muskelgruppen anzuspannen und dann in die Dehnung zu gehen.. so wird die Wirbelsäule schmerzfrei. bin sehr angetan davon..aber wie gesagt Einzeltherapie unter Anleitung einer erfahrenen Physiotherapeutin,
die genau aufpasst,dass ich nicht in falsche Bewegungsmuster gehe..
herzlicher Gruß

susi24
11.09.2006, 11:51
Hallo zusammen,

ich bin 24 Jahre und hatte erst vor 6 Wochen die Diagnose akuter Bandscheibenvorfall zwischen L5/S1.
Mir gehts im Moment recht gut, ich kann wieder gut aufrecht stehen, sitzen geht problemlos und auch gehen kommt schoen langsam wieder, wobei nach einiger Zeit schmerzen doch recht stark ins rechte bein ziehen.
Ich war bei einem Neurochirurgen und er meinte, dass er mich nach meinen Kernspinbildern eigentlich operieren sollte, aber dass mein Koerper gut in Form sei fuer den Vorfall, den ich habe.
Ich bin jeden zweiten Tag in der Physiotherapie, war bei einem Ostheopaten und versuch mich so gut ich kann zu schonen.
Arbeit ist seit 6 Wochen tabu. Aber wem erzaehl ich das.

Ich nehme nur Schmerzmittel, werde nicht sgespritzt oder sonst irgendwas. Im Moment darf ich noch keine Uebungen machen, erst wenn sich alles stabiliesiert hat im Ruecken. Mein Physiotherapeut meint dass ich in ungefaehr 2 Wochen so weit sei.

Ich wuerde mich freuen von Euch zu hoeren, was habt Ihr fuer Erfahrungen mit Spritzen?Wann habt Ihr zu arbeiten begonnen? Hat jemand Ostheopatisch sich behandeln lassen?

susi24
11.09.2006, 12:05
Hi an alle!

Ich bin gerade erst 20 geworden und hatte schon vor einem Jahr einen Bandscheibenvorfall. Die Diagnose steht aber erst seit 3 Wochen fest, als die Schmerzen so schlimm wurden, dass ich nochmal zu einem anderen Arzt gegangen bin, der dann ein MRT veranlasst hat. Ich war ja so geschockt! Mit sowas hätte ich nie gerechnet! Letzte Woche war ich dann noch im Urlaub, den ich nicht absagen wollte, und da wurden die Schmerzen noch viel schlimmer. Mittlerweile ist mein rechter Fuß und Teile des Beins taub - das war vor einem Jahr schon mal so, und ist dann auch nach ein paar Monaten wieder weg gegangen. Ich mache jetzt eine Physiotherapie und fange bald in der Rückenschule an.

Wegen dem tauben Bein muss ich aber erst nochmal zum Arzt. In der Brigitte stand ja, dass in dem Fall Operationen zwingend sind. Ich habe aber totale Angst vor einer OP! Da kann ja so viel schief gehen.

Jenta und Spatz, ihr wurdet ja auch operiert und alles ist gut gegangen - wie war das, hattet ihr eine Vollnarkose, hat es wehgetan?

Ich habe jetzt vor allem Angst, dass die Schmerzen häufig wiederkommen, trotz Rückenübungen. Weiß einer von euch, ob es sowas gibt, dass man mit den richtigen Übungen nie wieder Schmerzen hat? Mein Arzt hat nämlich gesagt, dass der Bandscheibenvorfall für immer bleibt, aber ich habe auch was von Heilung gelesen.?

Alles Gute für euch und eure Rücken!
Elany
Hallo Elany,

also mir gings aehnlich.Hatte 6 Monate rueckenschmerzen, arzt nichts erkannt, dann endlich ein Orthopaede der MRT veranlasst hat und dann hatte ich klarheit.
Ich bin in einer super physiotherapie und auch bei einem neurochirurgen in Vogtareuth (die klinik, naehe muenchen, ist super bezueglich Bandscheibe, kannst sie dir mal im netz anschaun) der mich beobachtet und betreut. Ich hatte zum glueck nie laehmungserscheinungen und taubheit, das verdanke ich meinem physiotherapeuten.
Also ich bin noch nicht schmerzfrei und werde einen langen weg vor mir haben, wie wir alle, aber es ist moeglich komplett schmerzfrei zu werden. Wir werden den vorfall wohl immer haben, aber das wichtige ist, dass alles rundherum so gut trainiert wird, dass der vorfall nicht mehr akut werden kann.
Meine MRT Bilder sind horror und jeder der sie sieht an aerzten, sagt OP noetig, dann testen sie meinen koerper und meinen dass es unglaublich ist wie fit ich bin und dass OP ueberhaupt nicht notwendig sei. Also Kopf hoch, ich machs auch und wir werden das schaffen. Es ist alles in den Griff zu kriegen. Wichtig ist nur, dass DU in guten Haenden bist.
Ich kann die Reha in Prien am Chiemsee nur empfehlen ( weiss nicht wo Du wohnst) auch in muenchen weiss ich zwei adressen falls das in deiner naehe ist.

Liebe Gruesse

Susanne

susi24
11.09.2006, 12:06
Noch einen Frage: Weiss wer was ueber Feldenkrais? Ich habe gehoert, dass das Wunder wirken soll. Braeuchte ne Adresse in München dafuer!

Danke

Eowyn
13.09.2006, 15:34
Hallo,

ich möchte mich auch dazugesellen. Ich bin 33 und bei mir wurde vor 2 Wochen ein Bandscheibenvorfall L5/S1 festgestellt. Hatte vorher noch nie Rückenprobleme aber ein sehr stressiges Jahr was wohl seinen Beitrag geleistet hat.

Sowohl mein Orthopäde, als auch Kernspintomograph und Neurologe und die Ärztin im Reha-Zentrum haben gesagt, eine OP sei nicht nötig und ich soll den konservativen Weg gehen. Im Moment warte ich auf den Bescheid der Krankenkasse dass die Reha losgehen kann.

Schmerzen habe ich relativ wenig, nur am Anfang war es sehr unangenehm als ich plötzlich nicht mehr aus dem Bett hochkam.
Dafür funktioniert mein linker Fußsenkreflex nicht und ich habe ein Kribbel-/ Taubheitsgefühl an der linken Fußaußenkante und an 2 Zehen. Trotzdem ist es kein kleiner Vorfall und wird wohl seine Zeit in Anspruch nehmen, damit habe ich mich schon abgefunden.
Ich soll nicht nur rumliegen sondern auch spazierengehen. Bei dem Wetter eine willkommene Abwechslung.

Liebe Grüße
Eowyn

crocus53
14.09.2006, 20:05
Hallo,
mit 36 Jahren wurde bei mir ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Ich übte "tiefes Kriechen" und war nicht in der Lage, mir auch nur eine Socke anzuziehen. Ich hatte aber keinerlei
nervliche Ausfälle, sondern nur starke Schmerzen. Bekam Spritzen, Krankengymnastik Stangerbad etc., gab sich meist wieder. Die Beschwerden traten immer wieder mal auf, so auch 1998, da war ich 45. Wieder Diagnose: Bandscheibenvorfall, konservative Behandlung. Krankenhaus, keine Besserung. Ich selbst hatte jedoch das Gefühl, ich bin nur blockiert, müsse nur mal chiropraktisch behandlelt werden.
Ich litt unter stärksten Schmerzen, LWK 4/5 betroffen, laut MRT.

Schließlich fand ich einen Orthopäden, der mich erhörte. Kriechend da rein, aufrecht wieder raus. Trotzdem 21 x ambulant in einem Reha- Zentrum gewesen, vor allen Dingen das Krafttraining hat mir so gut geholfen, habe das dann später in einem Fitness-Studio weitergemacht. Bis jetzt Ruhe gehabt.

Wegen einer anderen Erkrankung 2005 zur MRT gewesen. Nebenbefund:meinem Bandscheibenvorfall nach zu urteilen, müßte es mir furchtbar schlecht gehen. Eine Bandscheibe ist zur Bauchseite sogar ausgelaufen, und die Dornfortsätze stoßen hinten regelrecht zusammen. Und alles sehr degenerativ... Soweit das, was sich technisch darstellen läßt.

Ich habe überhaupt keine Probleme mit dem Rücken!!!!

Ich bin mit einem Orthopäden befreundet, der sagte mir, dass , würde man alle Menschen durchröntgen, würde man bei 60% einen Vorfall sehen können. Von diesen 60% haben jedoch höchstens 10 % überhaupt Rückenprobleme.
Oftmals kommen die Schmerzen gar nicht von der Bandscheibe, sondern sind muskulärer Art. Und diese Schmerzen können die Hölle sein. So hat dieser Orthopäde die Erfahrung gemacht, dass
über die Hälfte der an der Bandscheibe operierte Menschen weiterhin Probleme und Schmerzen hätten.
Indikation zur OP sind natürlich immer Lähmungserscheinungen und schwere Ausfälle.

Aufgrund meiner Erfahrung lohnt es sich immer, einen Arzt aufzusuchen, der ein Händchen hat für Chiropraktik, der erst ein
mal eine Blockade ausschließen kann. Mit Grausen denke ich an
meine Schmerzattacken zurück. Jeder hat schon mal einen Muskelkrampf in der Wade gehabt, harmlos, aber sehr effektiv.
Man stelle sich das ganze an einem Muskel an der Wirbelsäule vor,
durch Fehlhaltung als solches dauerhaft.... stärkste Schmerzen..

Ein sichtbar gemachter Bandscheibenvorfall kann, muß aber nicht
Ursache von Schmerzen sein.

Allen Schmerzgeplagten gute Besserung!

Crocus53

angiekhw
26.09.2006, 16:38
Hallo, alle zusammen,

ich hatte jahrelang massive Rückenprobleme mit der Diagnose Bandscheibenvorfall; ich war deshalb auch im Krankenhaus, schluckte Unmengen an Tabletten, bekam Krankengymnastik, Infusionen und Spritzen, und ich war in dieser Zeit immer mal wieder krankgeschrieben. Dies alles ging einher mit einer Odyssee von Orthopäde zu Orthopäde. Nachdem alles nichts half, sollte ich letztlich operiert werden.
In dieser Situation machte mich ein Freund auf einen Heilpraktiker aufmerksam, der sich auf die Korrektur von Beckenschiefstand spezialisiert hat. Das war mein Glück. Ich suchte ihn auf, und innerhalb von zwei Monaten war ich schmerz- und beschwerdefrei. Das ist jetzt mehr als drei Jahre her, und ich bin wieder kerngesund und voll belastbar.

Liebe Grüße an alle
Angie

lekia
12.10.2006, 18:32
Zu dieser Aussage:

"Meine Ärztin hat mir hierzu eindringlich mehrmals gesagt, daß man unbedingt auf funktionelle Krankengymnastik achten soll (auf dem Rezept).
Denn eine allgemeine Stärkung der Rückenmuskeln ist nicht unbedingt sinnvoll, sondern ein ganz gezielter Muskelaufbau in den Bereichen, die man häufig braucht. Mit dem Ziel einer Stabilisierung des Rückens in speziellen belastenden Situationen. Bei mir zum Beispiel Heben und gleichzeitig drehen. Hoffe man kann das einigermaßen verstehen."

Was sind das fuer Uebungen? Gibt es da irgendwo etwas auf Internet, oder ein Buch?

meta1
20.10.2006, 12:32
Ich hatte vor drei Jahren einen ganz massiven Bandscheibenvorfall. Weder Krankengymnastik noch sonstige Therapien haben geholfen, ich konnte aufgrund der Schmerzen nur noch kriechen. Das war während meiner Schwangerschaft und dann nach der Geburt. Nach ca. 8 Monaten bin ich dann in die Klinik und habe mich operieren lassen, und hab es bis heute nicht eine Sekunde bereuen müssen.

kuschel
23.10.2006, 14:12
Hallo,ich habe noch keinen Bandscheibenvorfall aber eine Bandscheibenprodusion,aber das reicht schon.Ich war von November 2004 bis 25.03.2006 wegen diesem Leiden krankgeschrieben und befinde mich seit 26.03.06 in einer Umschulung,da ich meinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben darf.Es kommt immer mal wieder vor dass die Schmerzen sehr stark kommen, wie im Moment gerade wieder.Ich würde mich sehr gerne operieren lassen,aber meine Ärzte geben kein grünes Licht,obwohl es Methoden gibt,auch Protusionen zu operieren,und auch mit sehr guten Ergebnissen.Es wäre schön,wenn mir jemand einen guten Rat geben könnte.

LenaMatteo
23.10.2006, 23:44
Hallo!
Ich hatte am 23.7.06 einen schlimmen Bandscheibenvorfall L4/5, und ich kann nur sagen, daqss es die Hölle war (und oft noch ist). Ich hatte schon oft Schmerzen, hatte in der Schwangerschaft massive Probleme mit dem Iliosakralgelenk und auch in der Stillzeit (denke heute, es war wohl schon die Vorstufe). Zudem hatte ich eine wirklich schlimme Geburt ohne Schmerzmittel, aber NICHTS kann beschreiben, wie schlimm die tagelangen Schmerzen beim Vorfall waren. Man kriegt ja auch keine richtigen Medikamente, weil man sich ja "nur so anstellt". Bin nämlich auch erst 24, mein Sohn ist 17 Monate. Ich lag (wenn man das liegen nennen kann) tagelang im Bett und wolte sterben, konnte in keiner Position eine Sekunde schmerzfrei sein, keine Sekunde geschlafen vier Tage lang. Mein Mann hat mir eine Pfanne untergeshoben, in die ich hineingepinkelt und -gekackt habe. Aber nicht weil ich Ausfälle hatte, sondern weil ich vor Schmerzen nicht aufstehen konnte.

Mein kleiner Sohn tut mir so leid, durch das monatelange Nicht-Zragen usw.hängt er mittlerweile auch viel mehr an meinem Mann als an mir, was mir sehr wehtut. Ich wurde am 18.8. in Altona operiert, seitdem geht es mir mal so mal so. Mal bin ich fast schmerzfrei, mal habe ich (so wie jetzt gerade) starke Schmerzen. Mein Antreg auf ambulante Reha läuft.

Morgen fängt die Uni wieder an, dann habe ich noch den Kleinen, den ich auch noch immer inkeiner Fremdbetreuung habe. Mein Mann muß viel arbeiten, mal sehen, wie das alles weitergehen soll. Manchmal bin ich so verzweifelt, aber dann kann einem auch keiner was sagen.

Was mich auch noch sehr beschäftigt ist das Thema Schwangerschaft. Eigentlich wollte ich jetzt wieder schwanger werden. Und selbst wenn ich warte, habe ich große Angst. Ich wollte schon immer 4 Kinder, und diesen Traum werdwe ich auch nicht aufgeben.

Aber die Angst vor einem Rückfall ist allgegenwärtig und lähmt mich. Wenn man bei den Schmwerzen wüßte, dass es nichts "Schlimmes" ist, wären sie viel besser zu ertragen.
Wenn ich meinen kleinen nicht hätte, hätte ich manchmal echt >Selbstmordgedanken.

Liebe Grüße an alle und haltet durch!
Lena

Inaktiver User
03.11.2006, 11:49
Ich habe sehr wahrscheinlich einen Vorfall in der L6/7, habe ständig Hals und Ohrenschmerzen und es zieht über die Schulter bis in den kleinen Finger, der ab und zu regelrecht taub wird. Seit dem ich mich allerdings nirgends mehr mit dem linken Ellenbogen abstütze, ist zumindest die Taubheit weggegangen. Jetzt warte ich auf ein CT... mal schauen.

Lurex
04.11.2006, 11:26
Hallo Elany,
habe auch einen Bandscheibenvorfall. Zuerst vor zwei Monaten. Ich war dann 3 Wochen zu Hause und habe Krankengymnastik, Infusionen und eine Rückenbandage bekommen. Danach war es weg und ich bin zwei Monate wieder noraml arbeiten gegangen. Habe darauf geachtet, mich mehr zu bewegen und habe auch mit Nordic Walking angefangen. Trotzdem ist es jetzt vor einer Woche wieder gekommen. Mein Arzt meint, es wäre kein neuer BSV, sondern nochmal der alte. Ich müsste mich jetzt wirklich konsequen schonen und hat mir wieder KG und Infusionen verschrieben. Diesmal waren aber die Schmerzen viel krasser!!! Ich konnte nicht richtig schlafen, nicht richtig sitzen, nich autofahren. Nur beim Laufen und in Rückenschonhaltung, also liegen und dann die Beine so im rechten Winkel hochlegen, ging es gut. Langsam wird es wieder besser. Aber ich habe jetzt so eine Panik, dass es wieder kommen könnte. Die letzte Woche war echt der Horror für mich ...... ich will jetzt unbedingt, soald alles richtig ausgeheilt ist, einen Sport anfangen, der meinen Rücken stärkt und einen guten Ausgleich zum Büroalltag darstellt. Bin aber eher Sportmuffel .... Nordic Walking macht zwar Spaß, aber stärkt das auch den Rücken? Die Gymnastik alleine zu Hause zu machen, finde ich nicht so spannend und ich weiß auch ganz genau, dass ich das nicht lange durchhalten werde. Was machst du denn noch so? Ist es vielleicht sinnvoll, sich was zum Trainieren für zu Hause zu kaufen? Und wenn ja, was genau?!?? Bin ziemlich unsicher und ängstlich und bin jetzt mal gespannt, was du so dazu zu sagen hast ....

Bis bald und weiterhin gute Besserung,

Lu

Inaktiver User
05.11.2006, 17:55
Hallo hier fragte mal jemand nach Feldenkrais. Kann ich unbedingt empfehlen. Kenne einige Leute mit Bandscheibenvorfall, für die das die Rettung war. Ich mache auch ziemlich regelmäßig Feldenkrais und bin mir ziemlich sicher, daß mich das vor schlimmeren Rückenbeschwerden bewahrt!
Einen Feldenkraislehrer in München kenne ich zwar nicht, aber man kann über die Feldenkrais Gilde Lehrer finden.

Mit Pilates habe ich auch gute Erfahrungen gemacht.

susi24
06.11.2006, 10:50
MUT!

Hallo zusammen,

ich hab vor einigen Wochen einen kleinen Kommentar geschrieben und möchte Euch allen Mut machen.
Ich hatte einen sehr schweren Vorfall L5/S1! Ich war kurz vor einer OP aber hatte einen Physiotherapeuten, der das anders "regeln" wollte mit mir.
Ich hatte 2 Monate Therapie, habe nicht gearbeitet, nicht studiert, sondern mir nur Zeit genommen für meinen Rücken.
Ich hatte dreimal die Woche Physio, Fango und war ganz viel in Heilbaedern. Ich konnte mich anfangs kaum bewegen, bzw. nur humpeln, konnte nicht sitzen, nicht autofahren, hatte schmerzen, wie Ihr alle.
Bei mir ist es so gut wie weg, ich geh arbeiten, studieren und fange an wieder ein normales Leben zu fuehren.

Mein Hauptproblem, wie bei sovielen von Euch ist das Becken, deswegen bitte bitte immer das Becken gut korrigieren lassen, bzw. jemanden suchen, der das gut kann.
Und konsequent Aufbautraining machen, der Physiotherapeut hat mir einen persönlichen Plan für zu Hause gegeben für Rückenstärkung. Jeden Tag mach ich einen Std. zu Hause und zweimal die Woche geh ich in ein medizinisches Fitnessstudio, die mit mir auch an den Muskeln arbeiten. Das ist der Hauptaspekt meiner Therapie im Moment.
Ich geh noch einmal die Woche zur Kontrolle zur Physio und das wars.

Ich wollte Euch ein bisschen Mut machen, es geht alles. Man kriegt die Bandscheibe schon wieder hin. Sie braucht Zeit, Geduld, Willen und einen guten Physiotherapeuten.

Falls Ihr Fragen habt. Jederzeit.

GLG und haltet durch

Eure Susi

Lurex
06.11.2006, 20:11
Hallo Susi,

zwei Monate Physiotherapie? Mein Doc hat mir immer nur ein Paket von 6 Terminen verschrieben. Wenn die rum sind, bin ich halt auf mich gestellt und muß die Übungen zu Hause weiterführen. Hast du dir die restlichen Termine dann selbst finanziert? Ich gehe nächste Woche wieder arbeiten und habe dann noch parallel die restlichen Krankengymnastik-Termine abzuarbeiten. Danach wollte ich in der gleichen Physiotherapie-Praxis Wirbelsäulengymnastik machen und mir Massagen geben lassen. Aber mehr weiß ich jetzt auch nicht. Medizinische Fitness?? Ist das das Kieser-Training, was du machst? Ich hoffe, das reicht dann. Ich will nämlich nicht ins Fitness-Studio, weder Kieser noch ein anderes. Lieber so Fitness mit Therapeut beim Physiotherapeuten oder halt Trainingsplan für zu Hause. Muss mal fragen, ob sie mir sowas auch erstellen. Wie motivierst du dich denn so? Machst du denn gern Sport? Mich kostet das jedesmal voll die Überwindung! Mpf!
Naja, ich versuche mal dran zu bleiben!

Bis bald

Lu

Littlefisch
19.11.2006, 01:05
Überwiegend lese ich hier Berichte über Bandscheibenvorfälle im Lendenwirbelbreich.
Kann mir jemand sagen, wo ich Erfahrungsberichte zu Bandscheibenvorfällen im Halswirbelbereich finden kann?

Lilith
19.11.2006, 13:03
Hallo, Kleinerfisch!

Guckst Du hier (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?p=1139227&highlight=halswirbels%E4ule#post1139227)und hängst Dich entweder dran oder machst einen eigenen Strang mit Deiner speziellen Fragestellung auf.

Was macht Dein Magen zur Zeit?

Lieben Gruß, Lilith :blumengabe:

ColoradoGirl
22.11.2006, 19:49
Hallo,
Was bin ich froh, dass ich euch gefunden habe. Ich (30, lebe in den USA) hatte vor ein paar Wochen auch einen Bandscheibenvorfall. Ich hatte leichte bis mittelschwere Rueckenschmerzen und bin dann zum Arzt, der mir Iboprofen und einen Muskelentspanner gegeben hat. Einige Tage danach sind wir quer durch die USA gezogen und ich bin 3 Tage lang im Auto gesessen. Die Schmerzen waren da, aber ertraeglich. Dann nach 2 Tagen hier waren die Schmerzen auf einmal so stark, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte und mein rechtes Bein war taub. Mein Mann hat 911 gerufen und ich bin per Sanka ins Krankenhaus gekommen. Dort wurde dann ein MRI gemacht, Diagnose: herniated disk. Ich bin zwar schon seit ueber 2 Jahren hier, aber kenne sogut wie keine medizinischen Begriffe. Ich hab mir also gedacht: Hiiilfe, was ist das denn? Am Morgen kam der Spezialist, der mir zu einer micro-OP riet. Vor lauter Angst um mein Bein habe ich zugestimmt und hatte an dem Tag die OP. Dank der Beruhigungsmittel hatte ich keine Angst und es war wirklich nicht schlimm. Dank eines schlimmen Schneesturms durfte ich noch eine Nacht bleiben, dann ging es wieder ins Hotel, denn wir hatten noch kein Haus gemietet. Mittlerweile sind wir in einem Haus und haben auch unsere Moebel, die OP ist jetzt 4 Wochen her. Leider habe ich von dem Arzt auch auf Nachfragen keinerlei Anweisungen bekommen, wie ich mich zu verhalten habe, ausser „nicht sitzen“, „viel laufen“, „viel liegen“ und erst nach 3 Wochen autozufahren. Jetzt habe ich keine Ahnung, wie lange ich noch rumliegen soll! Ausserdem denke ich, dass es doch sicher sinnvoll waere, irgendwelche Uebungen zu machen. Krankengymnastik etc. Bekomme ich hier keine. Ich hasse Sport zwar wie die Pest, aber diese Schmerzen moechte ich nicht mehr haben! Kann mir hier jemand Tipps geben? Ist es OK, wenn ich nach 4 Wochen auch mal ins Restaurant gehe und laenger sitze? Was fuer Uebungen sollte ich machen?

susi24
26.11.2006, 10:50
Liebe Lu,

Danke für deine Nachricht. Also ich habe Rezepte ueber Rezepte beantragt bei meinem Doc. Wenn die 6 Termine rum sind wieder neu beantragen. Ich bin nun mittlerweile seit 3 Monaten in Phyio und muss das sicherlich noch weitere 2 Monate machen.
Aber das braucht man auch, wichtig für den Rücken.
Ich gehe wie gesagt zweimal die Woche ins Fitnessstudio, wenn du das nicht magst, dann gehts sicher auch zu Hause, aber mit einem Therapeuten zusammen an Geraeten ist eben sehr effektiv.
Wie ich mich motiviere? Naja die Schmerzen will ich in meinem Leben nicht mehr haben und deswegen mach ich die Übungen gerne :-) Das ist ne halbe Stunde am Tag und dafür kann ich mein Leben schon fast wieder schmerzfrei leben. Es ist so wichtig, dass Du das machst, das ist unsere einzige Chance den Rücken wieder schmerzfrei hinzukriegen.

Also bei mir ist es nicht das Kiesertraining, ich bin in einem Studio namens Therasport, das ist aber sowas aehnliches wie Kieser Training.

Weisst Du wegen Sport, solche Übungen gehen perfekt abends vor dem Fernseher, wenn man sonst eh nichts zu tun hat ;-))

Wie gehts Dir denn jetzt?

LG

Susi

susi24
26.11.2006, 10:55
Hallo!

Gibt es bei dir keinen Orthopaeden irgendwo in der Naehe? USA ist doch in vielen Dingen medizinisch so weit vorne, da muss es doch was geben oder?
Der sollte Dir dann auch einen Physiotherapeuten empfehlen koennen. Uebungen muessen doch sehr individuell sein, deswegen ist es wichtig, dass die auf dich abgestimmt sind.

Wünsche Dir ganz wenig schmerzen.

GLG

Susi

ColoradoGirl
28.11.2006, 04:15
Hallo!

Gibt es bei dir keinen Orthopaeden irgendwo in der Naehe? USA ist doch in vielen Dingen medizinisch so weit vorne, da muss es doch was geben oder?
Der sollte Dir dann auch einen Physiotherapeuten empfehlen koennen. Uebungen muessen doch sehr individuell sein, deswegen ist es wichtig, dass die auf dich abgestimmt sind.


Wünsche Dir ganz wenig schmerzen.

GLG

Susi

Dankeschoen :smile:

Leider kann ich nicht einfach zum Orthopaeden gehen, ausser ich zahle es selber. Aber ich denke, ich werde einfach mal in die Tasche greifen und fuer einen Physiotherapeuten zahlen.

schoene.seele
28.11.2006, 10:04
Bin auch seit 3 Wochen mit einem Bandscheibenvorfall L4/5 zu Hause.
Das Schlimmste- neben den höllischen Schmerzen- war dieses Gefühl der Ungerechtigkeit. Ich bin erst 42, war (bis auf die letzten 1,5 Jahre) immer sehr sportlich, bin schlank, ernähre mich gesund, rauche nicht UND DANN SO ETWAS!

Das war für mich der mega- Hammer plötzlich so hilflos zu sein. Kennt Ihr das auch?

Ich kriege regelmässig Spritzen, Fango und Massagen, an Reha- Geräte darf ich aber noch ist. Arzt und Physiotherapeuten finden es noch zu früh.

Am blödesten ist für mich dieses Rumliegen, dann gucke ich umher und denke: na toll, wie sieht es denn hier aus. Jetzt müsste dringend mal gesaugt/staubgewischt/irgendwas gemacht werden. Du könntest ja mal die Fotos der letzten drei Jahre ins Album kleben oder die Steuerunterlagen sortieren, hast ja genug Zeit dafür aber ich schaff das einfach nicht. Ihr seht schon, Geduld ist nicht gerade mein zweiter Vorname.
Wie baut ihr eure Seele wieder auf? Oder seht ihr den Bandscheibenvorfall nur so als medizinisches Problem, das gelöst werden muss?
Ganz liebe Grüße aus der Waagerechten.

susi24
28.11.2006, 21:18
Dankeschoen :smile:

Leider kann ich nicht einfach zum Orthopaeden gehen, ausser ich zahle es selber. Aber ich denke, ich werde einfach mal in die Tasche greifen und fuer einen Physiotherapeuten zahlen.


Gern geschehen Coloradogirl!

Du musst das investieren es ist so wichtig einen guten Physiotherapeuten zu haben. Kannst Du nichtbei irgendwem Urlaub zu hause in Deutschland machen? Da würde Dir perfekt geholfen werden. Wichtig ist dass Du lange und viel Physio hast, zu mir hat man gesagt dass das bis zu 5 Monaten drin sein wird.
Aber mir gehts schon immens gut, für den Vorfall den ich hatte. Tägliche Übungen sind wichtig und viel entspannen im liegen.

Hoff Dir gehts bald besser

GLG

Susanne

susi24
28.11.2006, 21:24
Hallo Schöne Seele!

Ich habe auch gedacht wie ungerecht diese Sache doch ist ich bin 24 Jahre alt.
Studieren, arbeite immer sportlich aktiv immer unterwegs. Ich hatte es sehr schlimm mit Lähmungserscheinungen im Fuss, kurz vor OP aber alles gut gegangen.
Ich lag 2 Monate flach,musste alles sausen lassen. Wichtig ist dass Du Dir auch Zeit laesst. Tu Dir was gutes und sieh eine positive Sache in dem Ganzen: Du hast eigentlich Urlaub! So habe ich es gesehen, musste es. Hab viele schoene Buecher gelesen, viele Freunde und Bekannte zum plaudern kommen lassen,....es gibt viele Sachen die dich abhalten an das schlimmste zu denken und dann geht die zeit auch rum.
Sobald Du an den Geraeten bist, was ich nach 6 Wochen Therapie war gehts steil bergauf und dann gehts auch aus der waagerechten raus.
Wird alles gut. Ich studiere und arbeite wieder ich kann tueten schleppen, spazieren gehen, bin im fitnessstudio und mir gehts von tag zu tag besser.
Ich habe gerlernt zu akzeptieren dass ich damit leben muss ab jetzt, ich werden den bandscheibenvorfall mein leben lang haben und er hat auch sicher einen grund gehabt. Physisch wie psychisch, mir wurde klar dass ich halblang machen muss, immer zuviel auf mich genommen habe und das hat mein rücken irgendwann nicht mehr ausgehalten.
Man sollte draus lernen und das beste draus machen.

Ganz liebe Grüsse, Kopf hoch wird wieder

Gute Besserung,

Susi

ColoradoGirl
30.11.2006, 02:40
Susi, ich denke, wenn ich es sowieso selber zahlen muss, finde ich hier sicher auch eine gute Betreuung. Das kommt wahrscheinlich billiger, als nach Deutschland zu fliegen und es dort zu zahlen, vorallem mit dem Dollarkurs! Ich werde mich einfach an das Buero meines Chirurgen wenden, ich denke, die koennen mir einen guten Physiotherapeuten empfehlen. Finde ich irgendwie komisch, dass die hier keine Reha fuer noetig befinden. Wenn es der Arzt verschrieben haette, wuerde meine Kasse dafuer aufkommen, aber so natuerlich nicht. Das scheint hier ganz und gar unueblich zu sein, dass man nach der OP noch weiter betreut wird.

Schoene Seele,
oh ja, ich kann dich gut verstehen! Ich denke mir auch, Mensch, ich bin erst 30! Schlank bin ich auch, aber zugegebenermassen habe ich nie viel Sport gemacht. Wir sind ein paar Tage vor meinem Bandscheibenvorfall umgezogen, bzw die Moebel wurden ein paar Tage nach der OP geliefert. Das ist jetzt 5 Wochen her und im Haus sieht's immer noch wild aus und die meisten Kisten sind noch nicht mal ausgepackt. Geputzt gehoert auch dringend, aber mein Mann hat keine Zeit dazu. Einerseits macht es mich wahnsinnig, aber andererseits kann ich ja nichts tun! Da wir gerade hergezogen sind kenne ich auch noch niemanden hier, d.h. ich liege den ganzen Tag alleine rum.
Ich bin genauso ungeduldig wie du! Ich wuensche dir von Herzen, dass es dir bald besser geht!

schmetterling78
26.12.2006, 13:23
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte Euch jetzt mal ein bißchen Mut machen.
Mir gings vor etwas weniger 3 Jahren nämlich so wie Euch.
War 25 Jahre alt, voll im Leben, sportlich aktiv, kein Übergewicht etc. Und dann WUMS - Skiunfall. Dummerweise "nur" Kassenpatient und deshalb zunächst als Rückenprellung diagnostiziert... 6 Monate nur Schmerzen, Beziehung daran kaputt gegangen, Lebensmut war komplett weg.... dann im August wieder diese unsagbaren Schmerzen - endlich an den richtigen Arzt geraten. Diagnose: Bandscheibenvorfall, vernarbt, also bereits der zweite....Die Rückenprellung entpuppte sich also ein halbes Jahr später als Bandscheibenvorfall.

Dann endlich gings bergauf. Krankengymnastik, Fango und das alles und dann monatelanges intensives Rückentraining. Bis heute mache ich regelmäßig mein Training - geh auch dann zum Sport, wenn ich noch so müde bin. Und mittlerweile kann ich alles wieder machen - bin lebensfroher als je zuvor und habe (fast) keine Schmerzen mehr!! Was war das für ein Gefühl, als ich eines Tages aufwachte und keine Schmerzen hatte!!!

Ich wünsche Euch, dass es Euch auch so gehen wird. Glaubt mir - Sport hilft wirklich. Es dauert zwar lange, bis man eine erste Besserung merkt, aber dann ist es umso nachhaltiger. Und auf einmal sieht man die kleinsten Dinge im Leben als großes Geschenk: sei es, dass man ohne Probleme wieder Skifahren kann oder den Balkontisch selber aus dem Keller holen kann, weil der Rücken dabei nicht mehr schmerzt...

Alles Liebe Euch allen !!

Inaktiver User
27.12.2006, 11:03
Liebe Schmetterling,

Das kann ich aus vollstem Herzen unterstreichen. Bei mir war ein Bandscheibenproblem (nachdem ich ein Dreivierteljahr 6 - 7 Stunden täglich an der Decke gearbeitet hatte, schon mit Vorsicht und Übungen - weil ich dachte, davon kann ich Krampfadern bekommen) ganz locker von Hausarzt, Orthopäden und Neurologen ohne viel zu untersuchen als "psychosomatisch" erkannt worden. Nach zwei Jahren grässlichster Schmerzen und einigen Wochen darin, in denen ich gar nicht laufen konnte, , wurde dann erst näher untersucht, weil ichs nicht mehr aushalten konnte und um eine Notfallüberweisung in ein Krankenhaus bat.

Jetzt mache ich fleißig Rückengymnastik, in der Gruppe und zu Hause, Schmerzen habe ich immer noch, aber ich habe wenigstens das Gefühl ich tu selber was Aktives für mich - und bin guter Hoffnung!

Dir liebe Grüße und weiter gute Besserung herbstblatt2

rabaukula
05.05.2007, 22:51
hallo an alle hier,
ich habe im august 2006 meinen 2. sohn bekommen und ging sofort im anschluss ins fitness-studio, um meinen babyspeck los zu werden. das mache ich seitdem regelmäßig, mnd. 2x pro woche für 2 stunden, bauch, rücken, arme. im november traten erstmals schmerzen beim hochheben des babies auf, die immer schlimmer wurden. ich hab eigentlich alles probiert. spritzen beim orthopäden, schmerzmittel, rotlicht, tens-gerät, alles außer schonung, denn das läßt sich nicht machen. mein sohn wiegt inzwischen 11 kilo und ich muß ihn einfach hochheben. "bleib mal liegen bis papa abends kommt, mama hat schmerzen" funktioniert nunmal nicht. vor etwa zwei wochen hatte ich morgens das erste mal taubheitsgefühle in den beinen und so starke schmerzen im rücken, dass ich ins krankenhaus gefahren bin. dort wurde ein ct gemacht .. bandscheibenvorfall lws 4/5. man kann operieren, muss aber nicht. ich weiß nun nicht, was ich machen soll. op, eine woche krankenhaus und dann stationäre reha? und meine kinder? außerdem nimmt eine op ja nur den schmerz durch die ausgetretene masse, aber nicht die rückenschmerzen,die ich ja schon seit jahren habe, und die waren auch vor dem vorfall schon schlimm. oder ambulante reha? das könnte ich organisieren, aber schonen kann ich mich zu hause nicht. da der kleine immer schwerer wird, denk ich auch nicht, dass es durch übungen allein besser wird, zumal ich die übungen ja schon seit 8 monaten konsequent mache. zur zeit kommt eine nachbarin, wenn das baby aus dem gitterbett gehoben oder die treppe nach unten getragen werden muss. sie setztihn in den hochstuhl oder ins auto. sie kommt auch, wenn ich (nun täglich) ins fitness-studio fahre. meine krankenkasse bezahlt ihr dafür 7,5 euro die stunde, das hilft, ist aber keine dauerlösung. es wird noch jahre dauern, bis ich ihn nicht mehr hochheben muss. bis dahin hat meine leber einen totalschaden, von all den schmerzmitteln .... wer weiß rat?:wie?:
liebe grüße

Jenta
09.05.2007, 15:58
Liebe Rabaukula, vielleicht hast Du weiter oben schon von mir gelesen. Ich war in einer ähnlichen Lage wie Du: Rückenschmerzen die ich lange ignoriert habe, dann ein Jahr nach Geburt des ersten Kindes (ein ganz schöner Brocken) BS-Vorfall, wie Du zwischen dem vierten und fünften Wirbel der Lendenwirbelsäule. Ich habe mich damals für den "Schnitt" entschieden: Eine Woche KH und dann drei Woche stationäre Reha. Ich habe danach ein weiteres Jahr mit Schmerzen gelebt und mich erst dann zu konsequentem Krafttraining in einer physiotherapeutischen Muckibude entschieden. Mein Rat: Optimal ist sicher der kurzfristige "Ausstieg" aus dem Familienleben. Auch wenn das schwierig umzusetzen ist (und ich habe sehr darunter gelitten, eine solche Last für andere Menschen zu sein!) profitiert Ihr wahrscheinlich langfristig davon. Ob eine OP für Dich das Richtige ist, kann ich schwer beurteieln. Bei mir hats den gequetschten Nerv gerettet, sont würde mein Fuß immer noch runterhängen und hinterherschlappen. Da musst Du entscheiden, ob Du mit den neurologischen Störungen die Du jetzt schon hast leben kannst. Und Du hast Recht: Das eigentliche Rückenproblem wird dadurch nicht gelöst. Eine Reha ist in jedem Fall gut. Du wirst mit Ruhe und Sport und Verhaltstraining traktiert - jedes dieser Elemente hat wirklich seinen Sinn! Und dann kann ich nur empfehlen, unter physiotherapeutischer Aufsicht Rumpfmuskulatur aufzubauen. Das Programm, an dem ich teilnehme heißt "tergumed" - vielleicht musst Du mal googeln um zu sehn obs das auch in Deiner Nähe gibt.
Ich drück die Daumen für Dich und stehe für Rückfragen (gern auch per PN) zur Verfügung.
Alles Liebe, toi toi toi.
Jenta

KHelga
12.05.2007, 20:08
Hallo liebe Betroffene,

wäre jemand so freundlich und würde einmal den Verlauf einer LWS-OP beschreiben?

Meine Diagnose nach MRT:
Ursächlich für die bestehende akute Schmerzsymptomatik dürfte ein paramedian sequestrierter BSV L3/L4 sein unter langstreckiger Kontaktierung der 4er-Wurzel rechts. Mäßige Osteochondrose auf gleicher Höhe.

Geringe Protrusio bei leichter Osteochondrose L. Minimale Proturio auch L5/S1.

Mein gesamtes rechtes Bein - von der Leiste bis zum Zeh, besonders Knie - ist beeinträchtigt. Das Blöde, mitten auf der Straße versagt mein Knie und ich liege lang.

Jenta
14.05.2007, 14:13
Ach Du Sch***, dass klingt ja arg. Mir wurde nicht so doll viel erklärt, weil die OP so notfallmäßig dazwischen geschoben wurde, aber das hab ich mir gemerkt (alle Fachleute bitte weggucken): Aufschneiden, rausgequetschtes und abgedrücktes Bandscheibenmaterial vorsichtig vom Nerv ablösen und rausschneiden und dann den Nervenkanal etwas vergrößern, damit er auch bei leciht zusammengesackten Wirbeln noch genügend Platz hat. Zunähen, eine knappe Woche Krankenhaus, drei Wochen Reha, lebenslang Sport und nett-zum-rücken-sein. Bei mir hat die OP das getan was sie sollte: Den gequetschten Nerv befreit, der sich zum Glück erholt hat, sodass ich keinerlei motorische oder neurologische Ausfälle zurückbehalten habe. Gegen die Rückenschmerzen muss ich allerdings selbst was tun, da war die OP keine nennenswerte Hilfe.
Ich würd mich in ähnlicher Situation (bei neurologischen Ausfällen) wieder für eine OP entscheiden, sehe aber deutlich, dass ich das eigentliche Problem durch Bewegung, Kräftigung und rückenfreundliche Lebensweise selbst in den Griff kriegen muss.
Wenn Du auf Informationssuche bist, kann ich übrigens das Buch von Dr. Grönemeyer ("mein Rückenbuch") sehr empfehlen.
Gute Besserung!
Jenta

KHelga
14.05.2007, 14:45
Liebe Jenta,

danke für Deine Rückmeldung.

Nach meinem letzten Posting konnte ich nicht weitertippen = Tastatur funktionierte nicht mehr ...

Bis ich gemerkt habe, dass auch eine Tastatur mit Batterien gespeist werden muß, verging einige Zeit :-(

Ich wollte nämlich noch schreiben, dass der Orthopäde nicht - wie angenommen - eine Einweisung ins Krankenhaus ausgeschrieben hat, sondern dem abgeklemmten Nerv wie folgt zu Leibe gerückt ist:
Mit einer Hohlnadel zwischen die Wirbelkörper stechen; dann durch die Hohlnadel Medikamente = Cortison plus ein Mittel zum schrumpfen des aufgelaufenen Kerns eingrinen, der auf den Nerv drückt (wörtlich: 'Aus einer Weintraube eine Rosine machen').
Anschließend 15 Minuten am Tropf liegen (angeblich zur Kreislaufstabilisierung).
Die Prozedur war erfolgreich = konnte mein Glück nicht fassen.
ABER:
Mein Bein, besonders Knie (Meniskusschaden und erbsengroße Verkalkung), zeigt immer noch Ausfallerscheinungen.

Nächste Woche habe ich wieder einen Termin für die o.g. Prozedur. Werde den Orthopäden nochmal auf mein Bein ansprechen. Habe nämlich Bedenken, dass das ein Dauerschaden wird.

Der Orthooäde sagte, 'operieren können wir immer noch'. Toll.

Nochmal eine Frage zu der OP: Vollnarkose? Und, wann darf Frau wieder aufstehen?

Jenta
15.05.2007, 14:31
Liebe Helga, ich hatte auch das "Angebot" zu einem solchen Eingriff wie den, den Du beschreibst. Aber der Orthopäde, der den Eingriff machen sollte, meinte dass sich das bei so großen neurologischen Ausfällen wie bei mir nicht "lohnen" würde. Ich will Dir keine Angst machen, aber ich wurde auch deshalb recht "schnell" (eine Woche nach Diagnose) operiert, um dem Nerv die Chance zu geben, sich zu erholen. Deshalb haben wir es gar nicht erst mit der etwas sanfteren Methode versucht.
Die OP wurde unter Vollnarkose gemacht (ätzend, aber was solls...) und am nächsten Tag bin ich vorsichtig wieder auf die Beine gebracht worden (ziemlich schnell sogar, weil ich weder auf die Bettpfanne noch den Stuhl konnte/wollte). Da muss ich sagen, dass es mir nach dem Kaiserschnitt ein Jahr vorher schwerer fiel, auf die Beine zu kommen. Zwei Wochen nach der OP habe ich in der Reha schon wieder fleißig geturnt.
So wie es gelaufen ist, war es gut für mich, würde ich im Nachhinein sagen. Aber die Entscheidung: OP oder nicht, ist mir ziemlich schwer gefallen und ich habe mich ausführlich mit zwei Orthopäden und zwei Neurologen beraten. Obs die richtige Entscheidung war, weiß man erst nachher (O-Ton Neurologe). Ich will hier ausdrücklich keine Werbung für Bandscheiben-OPs machen, gebe aber zu bedenken, dass wenn Du Dich für einen solchen Eingriff entscheidest, wahrscheinlich gilt: Je eher desto besser. Zumal Du ja offensichtlich schon Probleme mit den belasteten Nerven hast.
Toi toi toi,
Jenta
P.S.:
Beim nochmaligen Lesen fällt mir auf, dass Du Knieprobleme hast - die haben aber in Deinem Fall doch nix mit der Bandscheibe zu tun, oder?!

KHelga
15.05.2007, 16:44
Liebe Jenta,

danke für Deinen Erfahrungsbericht.

es sind jetzt genau 5 Wochen her, seitdem meine Bandscheibe L3/L4 vorgefallen ist.
Ich dachte, mit einer Spritze meines Hausarztes (Internist) würde das Problem = die heftigen Schmerzen sich in Luft auflösen.
Geholfen hat buchstäblich NICHTS = keines der verordneten Medikamente.

Das ganze rechte Bein, natürlich der Rücken im LW-Bereich und die rechte Hüfte waren von den Schmerzen betroffen.
Leider hat mein Hausarzt mir die Überweisungen zum Röntgen bzw. MRT in der falschen Reihenfolge ausgestellt. Zuerst die Hüfte, bei der ein Hüftgelenkserguss (Wasseransammlung) diagnostiziert wurde.

Dann wurde das Knie geröntgt mit der Diagnose 'initiale Knorpelverschmälerung im medialen Gelenkkompartiment, noch nicht ausreichend zur Diagnose einer Arthrose sowie eine Weichteilverkalkung am Condylus medialis femoris, etwa im Kapselband-Ansatzbereih, am ehesten einer älteren Läsion dieser Strukturen entsprechend' (stimmt, wurde vor Jahren schon einmal festgestellt).
Leider weiß ich nicht, ob die anhaltenden Knieschmerzen auf die beschriebene Diagnose oder auf den BSV zurückzuführen sind.

Dem Orthopäden habe ich alle Aufnahmen und Berichte ausgehändigt. Bis auf den BSV hat er sich aber ausgeschwiegen. Kann ich nicht leiden so etwas.

Erst danach wurde ein MRT der LWS veranlaßt mit dem Ergebnis des deutlich sichtbaren BSV.

Der Radiologe hat mir auf eindringliches befragen vertraulich gesagt, dass mein BSV in 98 % der Fälle operiert werden müßte.

Nächste Woche habe ich wieder einen Termin beim Orthopäden, der die oben geschilderte Prozedur wiederholen will.
Als ich auf die Ausfallerscheinungen meines Beines hingewiesen habe, hat er abgewinkt und gesagt, 'eins nach dem anderen'.

Meine Angst ist, dass der Schaden dann nicht mehr zu reparieren ist.

Habe ich Deinen OP-Bericht richtig verstanden, indem Du nach dieser OP keine besonderen Schmerzen hattest? Bist Du im Krankenhaus danach auf den Beinen geblieben, oder mußtest Du wieder ins Bett?

Vollnarkose ist für MICH kein Albtraum, wohl aber das platt-im-Bett-liegen.

Inaktiver User
15.05.2007, 17:28
Liebe KHelga,
ich habe mal gelesen, dass viele Frauen, auch schon ab 30, Knieschmerzen haben, die von den Sehnen oder Muskeln herrühren und durch Übungen (ich weiß nicht mehr welche, eine war glaube ich, während des Fernsehens einen Fußball zwischen die Knie zu drücken) gemildert werden können.

Ich gehe regelmäßig zur Rückengymnastik (ist an Pilates orientiert). Das hilft mir ein wenig.

Gute Besserung und viel Erfolg bei der Operation!:blumengabe: Ich kenne eine Frau (so um die 60), die sagt, sie fühlt sich seitdem (seit paar Jahren) wie neugeboren und hätte überhaupt keine Schmerzen mehr. Sie macht jetzt noch Übungen mit dem Theraband, aber nicht mal jeden Tag.

Liebe Grüße herbstblatt2

Marta1971
16.05.2007, 09:16
Hallo an Alle,

ich hatte bereits mit 18 meine ersten Hexenschuss und vor zwei Jahren zwei Bandschebenvorfälle auf einmal. Da ich Operationen und Medikamente ablehne, habe ich extrem gelitten.

Stattdessen habe ich ein Jahr lang Akupunktur bekommen. Ich bin jeden Tag ins Schwimmbad gegangen da ich im Wasser die wenigsten Schmerzen hatte. Und ich habe mich sehr viel bewegt.

Da es auch seelische Probleme sein können die Rückenprobleme verursachen, habe ich versucht, mich hauptsächlich um mich zu kümmern. Ich habe nur Dinge getan die mir gut taten.

Ausserdem habe ich, da ich nie wieder diese Schmerzen erleben möchte, eine Ausbildung zu Fitness- und Personaltrainerin gemacht (ursprünglich bin ich Dipl. Betriebwirtin). Ich bewege mich täglich und helfe Menschen mit Rückenproblemen.

Das Wichtigste ist Bewegung! Und psychische Entspannung. Und ich glaube auch, dass der grosse Wille, gesund zu werden notwendig ist. Auch wenn für einige Sport nicht angenehm ist, sollte man einfach daran denke, dass es wichtig ist und man sich dabei etwas Gutes tut. Unser Körper wird es uns danken. Und nach einiger Zeit haben wir auch Spass daran :smirksmile:

Auch Knieprobleme können von Rückenproblemen kommen. Was das betrifft würd ich den Arzt oder Physiotherapeuten fragen.

Alles Gute!

Marta

Jenta
16.05.2007, 09:58
Ich muss mich wirklich Marta anschließen: Bewegung und Ruhe und sich-was-gutes-tun ist Gold für den Rücken. auch wenn mans kaum glauben kann: Gegen die Schmerzen hilft Bewegung echt am Besten!!
Helga, ich habe direkt nach der OP natürlich schon platt gelegen (Buchstäblich, auf dem Rücken. Wie ein umgefallener Käfer, oder so). Aber eben nur so 15-20 Stunden, dann bin ich losgetapert. Und dann folgte die Zeit, in der ich entweder stand (beim essen) oder rumlief oder lag. Sitzen war verboten - das müsste Dir doch entgegen kommen, wenn Du nicht platt liegen magst :)
Nach dem was Du schreibst, würd ich noch eine zweite Meinung einholen. Vielleicht sogar von einem Neurologen, damit er Deine Symptome "auseinandersortieren" kann (aslo, was kommt vom BSV und was sind andere, orthopädischere Probleme).
Lass mal hören wie`s weitergehtt und such Dir Dinge, die DIr guttun und Dich verwöhnen. Und wenn Du, so wie ich, jemand bist, der gerne zehn Sachen gleichzeitig macht und immer viele Bälle in der Luft hat - schalt unbedingt ein paar Gänge runter!
Jenta

KHelga
16.05.2007, 12:53
Liebe Jenta,

>Bewegung und Ruhe und sich-was-gutes-tun ist Gold für den Rücken. auch wenn mans kaum glauben kann: Gegen die Schmerzen hilft Bewegung echt am Besten!!>

Mach ich. Allerdings kann ich seit 5 Wochen nicht zum Frauensport (Gymnastik) gehen.

Nächsten Mittwoch habe ich wieder Termin bei meinem Orthopäden. Frage dann mal wegen ÜW zum Neurologen und werde berichten.

Glaube aber nicht, dass ich um eine OP herumkommen werde. Seufz.

Heute Abend gehe ich mit Freunden Essen. Freue mich schon drauf.

Inaktiver User
16.05.2007, 13:17
Hat zufällig gestern jemand Kerner gesehen?

KHelga
16.05.2007, 14:24
:ooooh:

Kerner? Ins falsche Forum geraten?

Inaktiver User
16.05.2007, 16:40
:ooooh:

Kerner? Ins falsche Forum geraten?

:freches grinsen: Ne ne, schon im Richtigen!!!

Da gings nämlich gestern abend um Bandscheiben. Ein Arzt war da, der solche Operationen macht, ich weiss den Namen von ihm jetzt nicht, und Nina Ruge, die beiden haben zusammen ein Buch geschrieben, glaube ich. Jedenfalls wurde in der Sendung ganz genau erklärt, was eigentlich bei einem "Vorfall" passiert und es wurde gesagt, dass 90 % der Bandscheibenvorfälle ohne Operation ausheilen und mit richtiger Bewegungsweise und Sport, aber dem richtigen!, weitere verhindert werden können.

KHelga
17.05.2007, 00:30
Hallo Gerrimee,

ahhhhhhh!

Ich denke, es wird das Beste sein, ich hole noch eine Zweitmeinung vom Fachmann ein.

Nur, wie komme ich an die verschiedenen Aufnahmen, die ich meinem Orthopäden übergeben habe?

Oder würdet Ihr empfehlen, dass ich in dem radiologischen Institut nachfrage, ob sie mir die Aufnahmen nochmal kopieren?
Alle Berichte besitze ich im Original.

Meine Idee wäre, mir in der orthopädischen Sprechstunde eines hiesigen Krankenhauses einen Termin geben zu lassen.

Was meint Ihr dazu?

Inaktiver User
17.05.2007, 11:30
Hallo Helga,

mir gehts ähnlich wie Dir. Seit November jetzt den dritten.... Und auch schon eine Überweisung zum Krankenhaus, allerdings erst mal zur genauen Untersuchung und besprechung.

Die Aufnahmen kannst Du Dir doch sicherlich bei den Ärzten holen. Ich habe meine letzten beim Umzug verbaselt, daher bekam ich den Rat, mir in der Röntgenpraxis eine CD brennen zu lassen, das geht wohl, weil sie alle Aufnahmen auf dem PC gespeichert haben.

In welcher Region wohnst Du denn? Wir haben hier im ruhrgebiet das Alfred-Krupp-Kkh, die sind wohl überregional bekannt und wurden auch mal in einem grossen Artikel beim Focus empfohlen.

KHelga
17.05.2007, 12:11
Liebe Gerrimee,

> mir gehts ähnlich wie Dir. Seit November jetzt den dritten....>

Frage: Den 3. BSV an verschiedenen Stellen (= Wirbeln)?

Ich wohne in Bielefeld. Für eine OP hat man mir die Krankenanstalten Bethel (Orthopädie/Neurologie) empfohlen.

Vor 25 Jahren hatte ich einen BSV an der HWS, den ich nicht habe operieren lassen. Das Risiko war mir einfach zu groß.
Bin dann wegen einer Zweitmeinung an die Univers.-Klinik Essen gefahren, wo man mir nach Untersuchung der HWS sagte, sie würden JETZT noch nicht operieren. Dabei habe ich es dann belassen.
Inzwischen hat sich dieser BSV verknorbelt, dennoch habe ich immer wieder Beschwerden. Natürlich nicht so akut wie jetzt an der LWS.

Jenta
17.05.2007, 12:33
Liebe Helga, ich finde Du kannst in der Arztpraxis die Deine Aufnahmen hat einfach sagen, dass Du die für eine zweite Meinung bei einer anderen Praxis brauchst und dann abholen. Ich denke, dass das Dein gutes Recht ist. Für den Fall das sie sich querstellen, kannst Du Dich ja immer noch an die radiologische Praxi wenden, oder?
Ich wohne übrigens im Bielefelder Umland und man hat mir damals das Osnabrücker Krankenhaus oder Bethel empfohlen. Ich war dann in Osnabrück, wo zwar das Drumherum auf Station nicht so toll war, die OP aber prima lief. Wenns denn wirklich sein soll, musst Du vielleicht auch mal gucken, wo Du so schnell einen Termin kriegst. Aber wer weiß, vielleicht gehts ja auch ohne und der Orthopäde den Du jetzt hast, liegt mit seiner Empfehlung richtig.
Nur Mut!

KHelga
17.05.2007, 14:27
Liebe Jenta,

genau so werde ich es machen (wegen der Aufnahmen). Aber zuvor werde ich erstmal den Termin am kommenden Dienstag wahrnehmen bei meinem Orthopäden.

Wäre ja toll, wenn ich um eine OP herumkäme. Aber da mein re Bein wieder 'zickt' - ich nehme an, dass das eingebrachte Medikament in die LWS seine Wirkung verloren hat - vermute ich, dass ich leider nicht um eine OP herumkomme.

Werde weiter berichten.

Winke mal rüber zu Dir ... liebe Jenta.

Jenta
17.05.2007, 16:54
Ich wink zurück... Ist gar nicht so weit.
Beste Grüße von einer, die nach einem Vormittag voll putzen und Wäsche jetzt am Schreibstisch sitzt und der trotzdem nix wehtut - das ist doch schon mal was!

Inaktiver User
17.05.2007, 18:16
Hallo KHelga,

ich habe gerade meine Deine Berichte gelesen und war sehr erschrocken, wie Du beim Orthopäden behandelt worden bist.
Ich hatte Ende März den ersten Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich und war anschließend auch einige Male beim Orthopäden bzw. muss wieder hin falls ich zu starke Schmerzen habe und auf jeden Fall nach den Stunden der Krankengymnastik.

Mein Krankheitsverlauf:
Nachdem der Arzt meinen Bandscheibenvorfall vermutet hatte, bekam ich eine Überweisung zum Radiologen. Die Bilder, die dort von meiner Bandscheibe gemacht wurden, habe ich zu Hause, da die orthopädische Praxis diese "Fremdbilder" nicht behalten darf und der Radiologe sie mir nach dem Termin für den Orthopäden mitgegeben hat. .
Zwischendurch war ich in der orth. Praxis um mir eine Spritze abzuholen, da ich die Schmerzen nicht mehr ertrug.
Ich musste dafür unterschreiben, da wie bei Dir Kortiso usw. drin war. Anschließend solte ich noch im Wartezimmer etwas sitzen bleiben, falls Nebenwirkungen auftreten. Aber ich kam an keinen Tropf!
Mein Orthopäde teilte mir mit, dass ich keine OP brauche, da ich noch Gefühl im Bein habe. Er prüft allerdings bei jedem Arztbesuch meine Beine und Füße, ob ich überall noch Gefühl habe.
Als ich das erste Mal bei der Krankengymnastik war, bat man mich dort meinen Krankenbericht vorzulegen, um sich ein genaues Bild über den Bandscheibenvorfall machen zu können, da die Dame allerdings nichts mit den Bildern anfangen konnte, habe ich mir eine Kopie des Berichtes vom Radiologen, den er dem Orthopäden hat zukommen lassen, aushändigen lassen.

Mich wundert, dass Du Deine radiologischen Bilder nicht zu Hause hast. Ich hatte sogar vom Orthopäden meine Röntgenaufnahmen mit nach Hause nehmen müssen, da ich damit zum Radiologen ging.
Eigentlich dürfte es kein Problem sein, Deine Bilder zu bekommen.
Frag einfach mal nach. Viel Glück.

Viele Grüße

reise:blumengabe:

Inaktiver User
17.05.2007, 23:20
Liebe KHelga,

ich hätte auch Angst vor einer Operation und kann Dir gut nachfühlen. Wie auch immer, ich drücke Dir ganz sehr Daumen

:blume: :blume: :blume: :blume: :blume:
:blume: :blume: :blume:
:blume: :blume: :blume:
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:blume:

:blume:
:blume: :blume:
:blume:


Oh, das sollte ein Ausrufezeichen werden:knatsch:

KHelga
24.05.2007, 01:16
Danke, liebes Herbstblatt, für das schöne Blümchen-Ausrufezeichen. Deutlich zu erkennen.

Also: Gestern nachmittag war ich wieder beim Orthopäden. Obwohl er im Urlaub war, machte er einen sehr gestressten Eindruck.
Also habe ich gesagt, 'es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Ihre PDA hat sofort angeschlagen, was die übermäßigen Schmerzen betrifft. Die schlechte: Mein Bein und Knie sind nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass ich mich immer die Treppen hochziehen muß und mein Knie plötzlich den Dienst versagt und ich liege auf der Straße.
Demnach muß jetzt vorrang nach der URSACHE dieser anhaltenden Beschwerden gefahndet werden. Deshalb bitte ich Sie um eine ÜW zum Neurologen.'

O: 'Achso, dann wollen Sie jetzt keine weitere PDA (von insgesamt 6)'?

Habe ihm fest in die Augen gesehen und gesagt: 'Erst Neurologe, dann weitere PDA'.

ÜW bekommen! Zuhause nach Telefonat bei der Neurologin einen Termin für den 31. Mai bekommen. Eine Woche später nächste PDA beim O.

Die Bilder der MRT- und Röntgenaufnahmen hat er mir auf befragen NICHT mitgegeben, wohl aber die Berichte.

Meine Frage, da ich noch nicht in neurologischer Behandlung war: Sind die Bilder für die Neurologin von Wichtigkeit? Falls ja, würde ich mir Dublikate in der Röntgenpraxis bestellen.

Inaktiver User
24.05.2007, 07:55
Liebe KHelga,

mir hat der Orthopäde ganz selbstverständlich die Röntgen- und Tomografie-(hieß es so?)Berichte für den Neurologen mitgegeben. Ich habe sie dann zwar vergessen, aber der Neurologen hat dann nochmal den Orthopäden gefragt.

Allerdings musste ich den Orthopäden auch zu Tomografieaufnahmen drängen. Die Röntgenaufnahmen hatten nichts ergeben. Mir haben dann Bekannte gesagt: Lass ja eine Tomografieaufnahme machen. Die hat dann auch was erbracht. Allerdings nur im oberen Wirbelsäulenbereich. Im Unteren hatte ich dann echt keine Kraft mehr den Orthopäden verbal zu zwingen, obwohl ich da auch starke Schmerzen habe, trotz Gymnastik. Aber der Neurologe und der Orthopäde meinen, meine Schmerzen bestünden hauptsächlich in einem bestimmten Hirngebiet und ich würde sie simulieren.

Das alles hat sich über Monate hingezogen und wenn ich nicht immer mal (von meine sozialen Umgebung gedrängt) darauf bestanden hätte, hätte es gar nichts gegeben, auch keine Therapien ... Zumal ich für jede Anmeldung beim Orthopäden je 2 Monate warten musste und dann noch Stunden im Wartezimmer. Schon das alles war zermürbend.

Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und dass Du vor allem wieder gut laufen kannst!!! Ich glaube ja immer noch an spontane Selbstheilung durch Freude, Liebe ... ich bin da optimistisch!

LG herbstblatt2


:blume:
:blume: :blume:
:blume: :blumengabe: :blume:
:blume: :blume:
:blume:

Jenta
24.05.2007, 09:21
Liebe Helga! Glückwunsch zum mutigen Auftritt beim Orthopäden. aber so ein bißchen stoffelig scheint der schon zu sein, finde ich. Aber solche gibts. Ich würd mir auf jeden Fall die kompletten Bilder besorgen, wenn Du zum Neurologen gehst. Die ersetzen eine fundierte neurologische Untersuchung natürlich nicht, machen aber eine gute Diagnose sicher erst komplett.
Was Ihr so über Eurre Arzterfahrungen schreibt, finde ich ziemlich schlimm. "Mein" Orthopäde arbeitet auch am Fließband und macht oftmals einen gehetzten Eindruck, ABER er hat sich selbst hinters Telefon geklemmt (oder seine Mädels beauftragt) um Neurologentermine und einen Termin bei einem befreundeten Orthopäden zu machen. Nur deshalb ging es bei mir damals so schnell. Rückblickend würde ich sagen, ich hab echt Glück gehabt, denn ob ich die Kraft gehabt hätte mit den Ärzten "rumzuwurschteln" weiß ich nicht. Ich war so schon mit der Situation überfordert...
Liebe arme Hellga, hoffentlich gehts Dir bald besser. Kann ja wirklich nicht sein, dass Du Dich die Treppen hochziehen musst! Unglaublich. Hoffentlich kriegst Du bald mal kompetente Hilfe!!
alles Liebe,
Jenta

KHelga
24.05.2007, 13:46
Hallo Ihr Lieben,

danke für Eure Tipps.
Werde nachher gleich mal in der Radiologischen Praxis anrufen und fragen, ob ich Duplikate der Aufnahmen abholen kann.

Bin mir sicher, dass mein O. mir die Aufnahmen mit Absicht nicht mitgegegeben hat ...

Schade, dass Ärzte immer mehr dazu übergehen, erstmal an sich selbst zu denken in finanzieller Hinsicht.
An mir beißt sich der O. aber die Zähne aus, schließlich geht es um MEIN Bein, das ich noch dringend benötige. Das habe ich ihm auch unmißverständlich gesagt.
Zu Hilfe kommt mir dabei auch, dass ich beruflich 32 (!) Jahre mit Ärzten zusammen gearbeitet habe, die meine Chefs waren :-)

> Ich glaube ja immer noch an spontane Selbstheilung durch Freude, Liebe ... ich bin da optimistisch!>

Realistisch ausgedrückt, liebes Herbstblatt, zeigen in meinem Falle die MRT-Aufnahmen eine deutliche Sprache ...

Werde Euch weiter auf dem laufenden halten.

Inaktiver User
24.05.2007, 19:22
Liebe KHelga,

ich drück Dich mal virtuell, wenn ich darf und wünsch Dir auf jeden Fall gute Besserung!!! Es soll ja Leute geben, deren Wirbelsäulen sehen völlig verwurschtelt aus und sie haben keine Schmerzen!


:kuss:
:kuss: :kuss:
:kuss:

Inaktiver User
24.05.2007, 21:39
Liebe KHelga,

ich kann nicht verstehen, dass Du die Bilder vom Orthopäden nicht ausgeändigt bekommst.
Als ich beim Radiologen war, hat der Orthopäde von sich aus mir die Bilder für den Radiologen mitgegeben. Ich musste nur unterschreiben, dass ich sie erhalten habe.
Der Radiologe braucht beispielsweise die Bilder, um sich schon vorab zu informieren.

Auch die anderen Patienten kamen dort biem Radiologen mit ihren Bildern in die Praxis. Ehrlich gesagt, so langsam frage ich mich, ob das wirklich ein guter Orthopäde ist.
Mit Deiner Unterschrift müsstest Du doch Recht auf diese Bilder haben. Denn schließlich geht es doch um Dich.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück für die kommenden Tage.

Viele Grüße und gute Besserung
reise:blumengabe:

Inaktiver User
24.05.2007, 21:45
Hallo KHelga,

der Neurologe hat das Recht bei Deinem Orthopäden Deine Röntgenbilder anzufordern. Vielleicht solltest Du es auf diesem Weg versuchen.
Weiterhin hast Du soviel ich weiß das Recht, Dir Kopien von Deinen Bildern zu machen. Es kann nur sein, dass Du sie bezahlen musst.

reise:blumengabe:

KHelga
24.05.2007, 23:02
Hallo Reise,

da verwechselt Du jetzt etwas:
Also, von meinem Hausarzt habe ich nach und nach die Überweisungen für die Radiologische Praxis bekommen. Diese hat Berichte über die einzelnen Untersuchungen nach Auswertung der Aufnahmen geschrieben und meinem Hausarzt und mir je eine Kopie geschickt.
Beim letzten MRT habe ich für den Orthopäden alle Aufnahmen mit bekommen.

Habe heute nachmittag bei der Neurologin angerufen. Man hat mir auf meine Frage gesagt, dass die Ärztin nur die Berichte, also nicht die Aufnahmen (wie von mir angenommen) benötigt.

Mir ist ganz wichtig, dass geprüft wird, was die Ursache meiner Beinbeschwerden ist.

Werde Euch berichten.

Schöne Pfingstfeiertage und nochmals danke für Eure Berichte.

Inaktiver User
27.05.2007, 23:34
Hallo KHelga,

entschuldige, dass ich Deine Sache falsch verstanden hatte.
Ich wünsche Dir für die nächsten Tage/Wochen alles Gute und berichte weiterhin wie Deine Behandlung verläuft. Schließlich hoffen wir doch, dass es Dir bald wieder gut geht und wieder vernünftige laufen kannst.

Viele Grüße reise

KHelga
28.05.2007, 12:25
Kann doch passieren, liebe Reise, 'Schwamm drüber' :-)

Werde nach dem Termin bei der Neurologin berichten.

Schönen Pfingstmontag noch. Bin froh, dass die Schwüle hier vorbei ist nach Regen und Gewitter.

KHelga
31.05.2007, 15:34
Heute war mein Besuch bei der Neurologin mit folgendem Ergebnis:

Positiv, die Ärztin hat meine Bein-Probleme ernst genommen.

Dann wurden beide Beine von einer Arzthelferin mit Stomströßen 'gemessen'. Resultat: Keine großen Unterschiede.

Dann griff die Ärztin zu einem Hämmerchen , das linke Bein reagiert sofort, das rechte überhaupt nicht. Dann sagte sie, ich 'pieke' sie jetzt und stach tatsächlich beherzt einige Male in mein 'lahmes' Bein. Die Prozedur wurde ekg-mäßig aufgezeichnet.
Ich sah es schon an ihrem Gesichtsaudruck, dass sie 'fündig' geworden war.

In der Tat ist es so, dass die Nerven meines rechten Beins durch den Bandscheibenvorfall sehr geschädigt sind.
Nun soll mein Orthopäde bestimmen, ob er die weiteren 5 PDA's durchführt, damit sich der Nerv im LWB weiter lockert mit möglichen Auswirkungen auf mein Bein, oder aber ob sofort eine OP angemessen ist. Aber auch bei einer OP wäre es nicht sicher, ob meine Beschwerden dann weg wären.

Seufz.

Am 11. Juni habe ich den nächsten Termin bei meinem Orthopäden, der dann ja auch den Bericht der Neurologin vorliegen hat.

Zu 99 % bin ich mir sicher, was er tun wird: Weitere PDA.

Werde berichten.

Jenta
31.05.2007, 19:29
Und was willst Du tun? Hat die Neurologin Dir was geraten?
Meiner Meinung nach ist es entscheidend zu klären, ob eine OP, die den Nerv entlasten würde, in letzter Konsequenz auch Deine neurologischen "Ausfälle" korrigieren könnte, oder ob es dafür schon zu spät ist. Wenn ja, könnte eine OP sinnvoll sein. Wenn nein, würde ich das Risiko und das ganze Drumherum nicht riskieren, sondern auf die PDAs setzen.
Du Arme, es scheint, als habe der Neuroloen-Termin Dich nicht wirklich weiter gebracht. Das tut mir leid.
Berichte doch bitte weiter, wie es Dir ergeht.
Anteilnehmend aus der Ferne (gar nicht so weit),
Jenta

KHelga
01.06.2007, 00:56
Hallo Jenta,

was die Neurologin mir auf meine Frage, was jetzt zu tun ist, gesagt hat, habe ich oben schon geschrieben:

>Nun soll mein Orthopäde bestimmen, ob er die weiteren 5 PDA's durchführt, damit sich der Nerv im LWB weiter lockert mit möglichen Auswirkungen auf mein Bein, oder aber ob sofort eine OP angemessen ist. Aber auch bei einer OP wäre es nicht sicher, ob meine Beschwerden dann weg wären.>

Inaktiver User
01.06.2007, 10:29
Liebe KHelga,

es tut mir auch Leid mit dem Untersuchungsergebnis und ich drücke Dir weiterhin sehr Daumen und wünsche Dir wiederhergestellte Gesundheit (wie gesagt eine meiner Bekannten ist nach Jahren des Leidens und komplizierten Operationen, in Augsburg war es, glaube ich, ich frage sie nochmal, wenn wieder Chor ist nach den Pfingstferien hier, sie sagt, sie wäre völlig schmerzfrei und fühlt sich wie neugeboren!!). Sie kann sich auch normal bewegen.

Ganz herzliche Grüße herbstblatt2:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

gartenfreundin
01.06.2007, 11:44
Die Operation sollte der letzte Ausweg sein!
Bei mir war es so! Aber ich bin nach 2 Operationen - 2000 und 2001 - immer noch nicht schmerzfrei. Ich bin beide Male am selben Segment operiert worden und seit 2002 sogar auf einen Rollator angewiesen. Ich gehe zweimal im Jahr in die Reha. Mein Physiotherapeut meint, daß es nicht mehr besser wird!
Ich habe dieselben Untersuchungen wie du hinter mir. Alle Ärzte waren der Meinung: Operation. Mit meinem heutigen Wissen würde ich es ohne Operation versuchen. Das Taubheitsgefühl ist übrigens auch noch immer da!
Ich bin das erstemal in Günzburg operiert worden und das zweitemal im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm.

KHelga
01.06.2007, 13:06
Hallo Ihr Lieben,

danke für Eure Infos.

@Gartenfreundin,

ja, die OP sollte der letzte Ausweg sein. Meine große Angst ist leider, dass sich die lädierten Nerven in meinem Bein nicht wieder regenerieren.

Die Neurologin hat mir auch gesagt, dass es keine Garantie gäbe, dass durch eine OP alles besser wird.

Also werde ich weiter die PDA's über mich ergehen lassen in der Hoffnung, dass alles besser wird.

Liebe Gartenfreundin, tut mir sehr leid, was Du durchmachen mußt.
Darf ich fragen, was der Physiotherapeut mit Dir macht?

In meinem derzeitigen Zustand (Bein) kann ich nicht mal mehr am Frauenturnen teilnehmen :-(

Jenta
03.06.2007, 14:10
Liebe Helga,
mein letztes Posting war etwas missverständlich, tut mir leid. Meine Frage ging mehr so in die Richtung "was möchtest Du selbst" - denn das der Orthopäde mit seiner Behandlung weiter machen möchte ist ja sehr wahrscheinlich. Wenn Dir die Neurologin keine große Hoffnung auf eine Besserung durch die OP machen konnte und Du für Dich die OP auch eher als letzten Ausweg und nicht als das "Mittel der Wahl" betrachtest (was es ja durchaus auch gibt) spricht wohl einiges gegen eine OP. Es tut mir schrecklich leid, dass es bei Dir "so weit" gekommen ist und wünsche Dir ganz doll, dass sich die Symptome zumindest bessern, wenn sie schon nicht verschwinden können.
Jenta

P.S.:
Schmerzfrei bin ich übrigens gut ein Jahr nach OP auch nicht und auch wie neugeboren fühl ich mich nicht (eher wie rapide gealtert), aber es ist durch Reha und Sport VIEL besser geworden.

KHelga
03.06.2007, 17:37
Hallo Ihr Lieben,

meinen nächsten Termin beim Orthopäden habe ich erst morgen in einer Woche, da bis dahin auch der Bericht der Neurologin da ist.

Werde dann berichten.

Gerade bei Bandscheibenoperationen hört man ja die verschiedensten Ergebnisse. Bei manchen ist die OP erfolgreich verlaufen, viele haben immer noch Schmerzen. Der eine sagt, geh in das Krankenhaus zum Arzt sowieso, der andere meint genau ein anderes Krankenhaus und einen anderen Arzt.

Mir ist im Moment alles egal, Hauptsache 1. mein Bein funktioniert irgendwann mal wieder so, wie es sein soll und 2. im Falle einer OP bekomme ich eine Narkose. Nichts sehen, nichts hören, wenig Schmerzen. Schnell aus dem Bett, eine rauchen gehen und dann sieht die Welt für mich schon wieder viel besser aus. DAS wäre mein Wunsch :-)

Schönen Restsonntag und

gartenfreundin
03.06.2007, 18:44
Hallo Ihr Lieben,

danke für Eure Infos.

@Gartenfreundin,

ja, die OP sollte der letzte Ausweg sein. Meine große Angst ist leider, dass sich die lädierten Nerven in meinem Bein nicht wieder regenerieren.

Die Neurologin hat mir auch gesagt, dass es keine Garantie gäbe, dass durch eine OP alles besser wird.

Also werde ich weiter die PDA's über mich ergehen lassen in der Hoffnung, dass alles besser wird.

Liebe Gartenfreundin, tut mir sehr leid, was Du durchmachen mußt.
Darf ich fragen, was der Physiotherapeut mit Dir macht?

In meinem derzeitigen Zustand (Bein) kann ich nicht mal mehr am Frauenturnen teilnehmen :-(

Heute habe ich das zweitemal von PDAs - durch eine Bekannte -gehört. Auch hier in unserer Gegend wird diese Methode angewandt. Da muß ich mich doch in den nächsten Tagen gleich mal kundig machen!
Es kann nur sein, daß wie bei einer normalen PDA ein Lokalanästhetikum an die betr. Stelle gespritzt wird.
Der Physiotherapeut macht das, was ich Augenblick der Behandlung gerade brauche: Schlingentisch, Elektrotherapie, Massage, also die ganze Palette, Heißluft, Fango........

KHelga
03.06.2007, 23:15
Liebe Gartenfreundin,

wenn Du möchtest, schreibe ich Dir genau, wie die PDA vonstatten geht. Wichtig ist, dass der Arzt den vorgefallenen Gallertkern trifft. Es wird Cortison (entzündungshemmend) UND ein Mittel durch die Kanüle gespritzt, welches den Vorfall etwas austrocknen (= verkleinern) soll.
Anschließend bekam ich noch einen kleinen Tropf (ca. 10 - 15 Minuten) durch die Vene.
Wozu das gut war, hat man mir verschwiegen, vll., um den Kreislauf zu stabilisieren.

Zwischendurch wurde 2 oder 3x Blutdruck gemessen. In meinem Fall war es so, dass dieser auf 220 zu 115 stieg. Zu Hause habe ich dann Blutdrucktabletten eingeworfen.

Wie schon geschrieben, hat bei mir die PDA glücklicherweise noch am selben Tag Wirkung gezeigt (ich war wahnsinnig glücklich darüber), aber die Probleme im Bein sind zwar abgeschwächt, aber immer noch da.

Inaktiver User
03.06.2007, 23:33
Liebe KHelga,
ich denke weiterhin an Dich und wünsche Dir gute Besserung. Schön, dass das PDA ein wenig angeschlagen hat!!


:blume:
:blume: :blume:
:blume: :blumengabe: :blume:
:blume: :blume:
:blume:

KHelga
03.06.2007, 23:40
danke liebes Herbstblättchen - werde weiter berichten.

gartenfreundin
03.06.2007, 23:49
Mit kundig machen meinte ich, daß ich meine Ärztin frage. Sie ist nur diese Woche noch im Urlaub. Ich möchte genau wissen, was außer Cortison noch gespritzt wird.
Der Blutdruckanstieg kam durch das Cortison. Das ist ja bekannt.
Ich würde mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben könnten, denn mir geht es beschi........., und ich ergreife jede Gelegeheit, mehr zu erfahren, evtl. auch etwas, was mir helfen würde. Ich werde auch meine Bekannte nochmal fragen. Da steht die PDA demnächst an. Für dich alles Liebe!
Für KHelga

KHelga
04.06.2007, 00:07
Hallo Gartenfreundin,

meine Orthopäde ist leider nicht sehr gesprächig (echt blöd), werde aber versuchen, morgen in einer Woche den Namen des 2. Mittels herauszubekommen.

Inaktiver User
04.06.2007, 20:56
Liebe KHelga,

ich wollte dann auch eine Narkose, damit ich nichts mitbekomme. Ehrlich! Musst Du jetzt eigentlich liegen oder Dich bewegen oder?

LG herbstblatt2 und pfleg' Dich schön!

KHelga
05.06.2007, 00:00
Liebes Herbstblatt,

ehrlich gesagt, hat mir noch niemand gesagt, wie ich mich wegen meines BSV verhalten soll. Mit keiner Silbe sozusagen.

Zum Glück habe ich mir vor etlichen Jahren schon ein höheres (160 x 200) Bett angeschafft, damit ich leichter hinein und heraus komme.

Andererseits würden Verhaltensregeln auch nichts nutzen, schließlich MUSS ich mit dem Pkw einkaufen, die Treppe rauf und runter. Bett beziehen (Spannbettlaken mit anheben der Matratze) ist echt beschwerlich. Da stöhne ich dann etwas, hört ja keiner.
Und am PC MUSS ich sitzen, ebenso beim fernsehen = ob mit oder ohne Schmerzen. Im Akutzustand schaffe ich das allerdings nie lange und bin unkonzentriert, dann gehe ich durch die Wohnung.

Für bestimmte Arbeiten, wie z.B. Fensterputzen, Kleinreparaturen, Begleitperson bei Arztbesuchen, bei denen ich Beruhigungsspritze bekomme etc. habe ich (bezahlte) Hilfe.

Am Mittwoch treffe ich mich mit meiner Freundin zum shoppen in der Stadt. Sie hat sowieso alle Krankheiten, die ich habe :-)
Zu zweit fühlt man sich sicherer und mehr Spaß hat man sowieso.
Heute hat sie mir erzählt, dass sie in der Stadt auf einer Bananenschale ausgerutscht ist und sich den Zeh gebrochen hat.

KHelga
05.06.2007, 00:08
Liebe Gartenfreundin,

ich wollte Dir noch UNBEDINGT empfehlen, die PDA durchführen zu lassen.
Was die Schmerzen betrifft, war es das Beste, was mir bisher passiert ist.

Insgeheim glaube ich aber, dass die PDA's zwar sehr lindern, aber das Problem auf Dauer nicht lösen.

Inaktiver User
05.06.2007, 15:55
Liebe KHelga,

ge, Du müsstest doch eigentlich Verhaltungsempfehlungen bekommen, oder?

LG und weiterhin gute Besserung! Das Fensterputzen ist ja Bewegung und dürfte nicht schaden. Meine Wirbelsäulengymnastiktherapeutin gibt uns z. B. ganz klare Anweisungen zum Bücken: In die Kniebeuge gehen, Belastung auf die Fersen, Po leicht nach hinten geschoben. Nabel leicht nach innen, damit Spannung in dieser Region und damit eine Art Korsett ...Das Gewicht sollen wir nicht nach vorne bringen. Also nicht einfach nach vorne bücken!

LG und weiter gute Besserung!:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

KHelga
05.06.2007, 16:40
Hallo Herbstblättchen,

> ge, Du müsstest doch eigentlich Verhaltungsempfehlungen bekommen, oder?>

Ganz bestimmt nicht. Wie Frau sich richtig bückt bzw. aufsteht, habe ich allerdings beim Sport von unserer Trainerin gelernt.

Fensterputzen:
Du ahnst nicht, WIEVIELE große Fenster, teilweise bodentief, ich habe. Nein, das ist echt nichts für mich, auch nicht, wenn ich gesund bin :-)

Wie ich heute auf telefonische Rückfrage erfahren habe, ist der Bericht der Neurologin noch nicht rauß. Warte drauf.

Schönen Tag noch und

gartenfreundin
05.06.2007, 18:55
Hallo KHelga,
laufen, laufen, laufen, das ist die Devise. So wenig wie möglich sitzen. Leg dich dann lieber hin. Ich weiß, daß es nicht einfach ist. Ich habe das Problem ja auch jeden Tag. Je mehr du dich schonst oder eine Schonhaltung einnimmst, umso schlimmer wird dein Rücken.
Daß dein Orthopäde mundfaul ist, kannst du ändern, indem du vor der Spritze fragst, was und warum er spritzt und wohin genau.
Alles Liebe und Kopf hoch!

KHelga
05.06.2007, 22:01
Liebe Gartenfreundin,

ich würde ja gerne laufen ...

Da ich aber wegen meiner Beinbeschwerden = plötzlich geht ohne Vorwarnung das Knie weg und ich liege auf der Straße, traue ich mich nicht alleine. DAS ist ja mein Problem.

WARUM und WOHIN mein Orthopäde spritzt, weiß bzw. habe ich beim ersten mal gespürt.

gartenfreundin
07.06.2007, 17:33
Hallo Silke 1981, ich hoffe, du hattest diese Versicherung schon v o r deiner Erkrankung!

gartenfreundin
07.06.2007, 18:25
Hallo Susi,

zwei Monate Physiotherapie? Mein Doc hat mir immer nur ein Paket von 6 Terminen verschrieben. Wenn die rum sind, bin ich halt auf mich gestellt und muß die Übungen zu Hause weiterführen. Hast du dir die restlichen Termine dann selbst finanziert? Ich gehe nächste Woche wieder arbeiten und habe dann noch parallel die restlichen Krankengymnastik-Termine abzuarbeiten. Danach wollte ich in der gleichen Physiotherapie-Praxis Wirbelsäulengymnastik machen und mir Massagen geben lassen. Aber mehr weiß ich jetzt auch nicht. Medizinische Fitness?? Ist das das Kieser-Training, was du machst? Ich hoffe, das reicht dann. Ich will nämlich nicht ins Fitness-Studio, weder Kieser noch ein anderes. Lieber so Fitness mit Therapeut beim Physiotherapeuten oder halt Trainingsplan für zu Hause. Muss mal fragen, ob sie mir sowas auch erstellen. Wie motivierst du dich denn so? Machst du denn gern Sport? Mich kostet das jedesmal voll die Überwindung! Mpf!
Naja, ich versuche mal dran zu bleiben!

Bis bald

Lu

Das Problem bei den Ärzten ist, daß sie ein Budget haben, und wenn das ausgeschöpft ist, können sie nichts mehr verordnen, es sein denn, sie - die Ärzte - bezahlen es aus eigener Tasche.

Inaktiver User
08.06.2007, 12:43
Hallo zusammen,

da ich aufgrund meines Bandscheibenvorfalls 14 Tage krank geschrieben bin, liege ich momentan viel, da ich gemerkt habe, das bekommt mir am besten. Dadurch gehen langsam die Schmerzen weg.
Mit dem Laufen klappt es bei mir nicht so gut, da ich noch starke Schmerzen habe.
Mein Orthopäde (ich habe seit letzter Woche den Arzt gewechselt, da ich mit dem Ersten unzufrieden war) hat mir eine Bandage für den Rücken verschrieben, die aussieht wie ein Nierengurt für Motorradfahrer mit einer kleinen Einlage im Rückenbereich. Sie muss ich bei Schmerzen tragen und sie soll die Rückenmuskulatur stärken. Ich musste dafür 10 Euro zuzahlen. Aber diese Bandage hilft mir sehr.
Weiterhin habe ich ein kleines Elektrogerät vom Orthopäden mitbekommen, das vier kleine Kleber hat, so das ich das Gerät auf den Rücken kleben kann und dieses Gerät meinen Rücken massiert. Es soll die Durchblutung fördern und die Schmerzen lindern. Die kleine Massage bekommt mir gut.

Mich würde einmal interessieren, was Euch Eure Orthopäden empfohlen haben, da ich gerne meine Schmerzen wieder loswerden würde und Euch über Ratschläge dankbar wäre.

Vielen Dank.

Viele Grüße reise:blumengabe:

KHelga
08.06.2007, 14:38
Liebe Reise,

MEIN Orthopäde hat mir weder Verhaltensweisen mitgegeben noch Gerätschaften.

Wie schon geschrieben, bekomme ich insgesamt 6 PDA's, Montag die zweite. Hat mir am besten gegen die Schmerzen geholfen, allerdings habe ich noch die Probleme mit meinem Bein (= Nervenschädigung).

Darf ich fragen, welche Bandscheiben bei Dir betroffen sind und ob der Vorfall im MRT (= Röhre) festgestellt wurde?

Als Medikament (nicht tagsüber) hat mir am besten Tilidin geholfen (habe ich mir von meinem Hausarzt verordnen lassen).

Inaktiver User
08.06.2007, 17:17
Hallo KHelga,

so nun versuche ich mein Bestes. Da ich leider medizinisch nicht so versiert bin, weiß ich jetzt nicht ob ich das Folgende richtig schreibe.
Da ich einen Orthopädenwechsel vorgenommen habe, wollte der "neue" Orthopäde den Bericht vom Radiologen haben, den ich mir bei m "alten" Orthopäden besorgen musste, da er meine ganzen Unterlagen hat.
Dementsprechend habe ich jetzt den Befund vom Radiologen hier und schreibe nun vom Zettel das ab, was dort steht.
LWK5/SWK1: Medio-rechtslateraler Bandscheibenvorfall mit Kompression des Duralsacks.
LWK4/5: Diskreter Bandscheibenvorfall, beginnene Spondylathrose.

Ja, wie oben schön erwähnt, war ich beim Radiologen und dort wurde ein CT durchgeführt.

Mein Orthopäde hat mir das Medikament Tramadol AbZ (10 ml) verschrieben. Ich brauchte hierbei nichts zuzahlen.

Ob ich nun eine Nervernschädigung habe, weiß ich noch nicht, da ich erst im Juli einen Termin beim Neurologen habe. Allerdings ist bei meinem rechten Unterschenkel eine Stelle, bei der ich nicht mehr 100% Gefühl habe.

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass mein erster Orthopäde den Bandscheibenvorfall im April festgestellt hat und mich so gut wie nicht krank geschrieben hat und ich mit dem Schmerzen, die bis zum Orthopädenwechsel letzte Woche unerträglich wurden. Da ich in meinem Job den ganzen Tag stehen muss, bin ich fast verrückt geworden vor Schmerzen. Wenn ich dann mit den Schmerzproblemen zum ersten Orthopäden ging, habe ich nur eine Spritze bekommen, in der unter anderem Cortison enthalten war. Da die Spritze aber nicht wirkte und die ganze Behandlung mir nicht mehr gefiel, habe ich den Arzt gewechselt.

Liebe KHelga, was mir persönlich im Bett noch geholfen hat, ist, beim Liegen den Kopf so hoch zu legen, dass die Wirbelsäule eine gerade Linie ergibt. Es ist komisch, aber wenn meine Wirbelsäule im Nackenbereich gerade ist, habe ich im Lendenwirbelbereich auch keine Schmerzen mehr. Bloß als ich diese unerträglichen Schmerzen hatte, hat das nicht immer sofort geholfen, erst nach einer gewissen Zeit.

Viele Grüße reise

easyklee
09.06.2007, 23:48
Ich habe seit ein paar Wochen oft Schmerzen im LWB. Ich habe mit Laufen (walken) angefangen, mache das fast täglich ca. 1 Stunde. Aber kein joggen.

Nun ist es manchmal (oft) so, dass mir mein Rücken extrem weh tut, vor allem während des Laufens, beim Stehen, beim Aufstehen nach Sitzen. Einzig liegen oder einen "Katzenbuckel" machen, bringen Entspannung.

Ich habe Angst, dass das ein Vorfall ist?? Wie war das bei euch? Wie wurde das diagnostiziert. Ich muß dazu sagen, dass man hier zur zeit, trotz Privatversicherung, auf einen Orthopädentermin mehrere Monate (!) wartet!!! Das Letzte!

Was sind Symptome für einen Vorfall?

KHelga
10.06.2007, 00:30
Hallo easyklee,

hoffe, nachfolgende Infos helfen Dir weiter:

Warum haben so viele Frauen Rücken-Probleme?
"Vor allem deshalb, weil sie sich zu wenig bewegen. Ob im Büro, Bus,Auto, abends auf dem Sofa - die meiste Zeit verbringen wir sitzend. Das führt zur Erschlaffung der Rückenmuskulatur und oft auch zu Übergewicht, einem weiteren Grund für Rückenprobleme."
Wann kommt es zu einem Bandscheibenvorfall?
"Die Bandscheiben wirken wie Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern des Rückgrats. Sie bestehen aus Faserring und weichem Gallertkern. Durch eine Öffnung zwischen jeweils zwei Wirbeln verläßt auf beiden Seiten eine Nervenwurzel den Rückenmarkskanal. Tritt der Gallertkern aus, kommt es zu heftigen Schmerzen und nicht selten zu Lähmungserscheinungen."
Woran erkenne ich einen Bandscheibenvorfall?
"An Schmerzen, die vom Rücken ausgehend in Arme und Beine ziehen. Der dickste Nerv des Körpers - der Ischiasnerv - reagiert außer mit Schmerz auch mit Kribbeln, Taubheitsgefühl oder leichten Lähmungen in den Beinen."
Warum haben so viele Frauen Probleme mit den Bandscheiben?
"Sie haben immer öfter nur sitzende Tätigkeiten und auch häufiger als Männer Übergewicht. Zudem werden mit der gestiegenen Lebenserwartung und den damit einhergehenden Alterungsprozessen im Körper solche Probleme häufiger."
Kann der Verschleiß auch genetisch bedingt sein?
"Durchaus. Liegen Rückenprobleme sozusagen in der Familie, ist es besonders wichtig, schon in frühen Jahren eine gute Rückenmuskulatur aufzubauen."
Was verursacht einen Bandscheibenvorfall?
"Der Gallertkern der Bandscheibe besteht aus einer elastischen Masse (Glykosaminoglykanen), die auch Wasser bindet. Mit zunehmendem Alter verändern sich diese Elemente, werden durch Dermatansulfat ersetzt, das kaum noch Wasser binden kann. Der Gallertkern schrumpft und verliert seine Pufferfunktion. Das kann auch schon dann passieren, wenn Frauen über längere Zeit zu wenig trinken."
Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?
"Wenn Rückenschmerzen trotz Selbsthilfemaßnahmen wie Schmerzmittel, Wärme oder Vermeiden vom Heben schwerer Gegenstände länger als drei Tage anhalten, ist der Besuch beim Orthopäden ratsam. Zudem, wenn Rückenschmerzen oft wiederkehren. Dann gilt es, Maßnahmen zu ergreifen, bevor es zum Bandscheibenvorfall kommt."
Welche Untersuchungen macht der Arzt?
"Eine umfassende Untersuchung ist wichtig. Danach weiß der Arzt meist schon, ob es ein Vorfall ist. Eine Computer-Tomographie (CT) oder eine Kernspin-Tomographie (MRT) bringt endgültige Gewißheit."
Wie wird behandelt?
"Wenn keine Lähmung (z.B. der Blase) besteht, wird zunächst sanft, also ohne Operation, behandelt. Ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, wird anfangs das Bandscheibengewebe ausgeräumt. Meist ist ein zweiter Eingriff erforderlich, um gebildetes Narbengewebe zu entfernen.Der Erfolg liegt bei 75 Prozent."
Wie schnell bin ich danach wieder fit?
"Das kann sehr schnell gehen, schon einige Tage nach dem Eingriff. Aber nur, wenn Krankengymnastik und Rückenschule den Erfolg des Eingriffs sichern. Bei sitzender Tätigkeit ist danach ein ergonomischer Stuhl wichtig."
Bin ich nach einer OP für immer geheilt?
"Bei jüngeren Menschen bestehen gute Chancen, daß sich der Bandscheibenvorfall vollständig zurückbildet. Aber: Die Gefahr eines erneuten Vorfalls ist grundsätzlich höher. Denn die Verschleißerscheinungen bestehen ja weiter." Die wichtigsten Alarmzeichen
Das können Symptome für einen Bandscheibenvollfall sein:
- Sie haben Rückenschmerzen, die ins Bein oder den Arm ausstrahlen.
- Der Rückenschmerz wird bei Husten oder Niesen schlimmer.
- Die Rückenschmerzen gehen mit Taubheitsgefühlen in Beinen oder Armen einher.
- Zu den Rückenschmerzen kommen plötzliche Blasenschwäche oder Verdauungsprobleme.
- Neben den Rückenschmerzen haben Sie ein Taubheitsgefühl im Genitalbereich.
- Der Rücken schmerzt, Sie spüren ein Ziehen in der Leistengegend.
Die neuen OP-Methoden
Periradikuläre Schmerztherapie: Eine dünne Kanüle wird unter Computer-Tomographie-Kontrolle (CT) an die Nervenwurzel geführt, Schmerzmittel sowie Kortison gespritzt. Wird von den Kassen gezahlt.
Perkutane Nukleotomie: Eine Kanüle wird unter CT-Kontrolle bis in die Bandscheibe geschoben und mit einem Sauggerät der Gallertkern teilweise abgesaugt. Wird von den Kassen gezahlt.
- Epidurale Schmerztherapie: Wieder wird unter CT-Kontrolle eine Kanüle in den Raum der Nervenhülle eingeführt. Ein Gemisch aus Kortison und Schmerzmittel wird als "Vorrat" injiziert. Wird von den Kassen gezahlt.
Strom- oder Lasertherapie: Bei diesem neuen Verfahren wird der Bandscheibenkern "verkocht". Dafür wird eine dünne Elektrode zum Problemherd vorgeschoben. Wird nicht von gesetzlichen Kassen bezahlt.

easyklee
10.06.2007, 08:38
Liebe Helga, ich danke dir sehr für deine ausführlichen Infos. Ich habe eigentlich nur Schmerzen, alles andere nicht. Allerdings habe ich einen Krampf (Taubheitsgefühl?) in meiner rechten Fußsohle, wie auch immer der da hinkommt. Seit Wochen.

Ich werde trotzdem mal zum Orthopäden gehen, auch wenn der Termin erst zu Weihnachten ist *seufz*.

Es hat ja gerade angefangen, WEIL ich mich bewegt habe (Laufen). Ich werde jetzt mal auf meinen Crosstrainer im Keller zurückgreifen und vielleicht eine Physio mit Rückengeymnastik.

KHelga
10.06.2007, 11:28
Liebe Easyklee,

ich habe auch nicht gewußt, dass meine Schmerzen von einem akuten BSV kommen.
Deshalb bin ich auch nicht sofort zum Orthopäden, sondern erst zu meinem Hausarzt.
Nach langem hin und her habe ich von diesem eine Überweisung zum MRT (Magnetresonanztomographie = Röhre) bekommen. Dort kam der Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereicht deutlich zum Vorschein.
Mit dem Bericht darüber habe ich binnen 5 Tagen einen Termin mit Wartezeit beim Orthopäden bekommen.

Vielleicht versuchst Du das auch?

Inaktiver User
10.06.2007, 15:32
Liebe Helga, ich danke dir sehr für deine ausführlichen Infos. Ich habe eigentlich nur Schmerzen, alles andere nicht. Allerdings habe ich einen Krampf (Taubheitsgefühl?) in meiner rechten Fußsohle, wie auch immer der da hinkommt. Seit Wochen.

Ich werde trotzdem mal zum Orthopäden gehen, auch wenn der Termin erst zu Weihnachten ist *seufz*.

Es hat ja gerade angefangen, WEIL ich mich bewegt habe (Laufen). Ich werde jetzt mal auf meinen Crosstrainer im Keller zurückgreifen und vielleicht eine Physio mit Rückengeymnastik.

Hallo Easyklee,

Du kannst mit Deinen Beschwerden nicht so lange auf einen Termin warten. Ich weiß zwar nicht wo Du wohnst, aber wenn man akute Schmerzen hat, so kannst Du eigentlich bei jedem Orhtopäden morgens zu Beginn der Sprechstunde hingehen und Du musst halt eine Weile im Wartezimmer warten. So habe ich das auch schon gemacht. Ich bin auch nur Kassenpatient.
Da mein erster Orthopäde mich zuerst nicht krank schrieb und ich die ganze Zeit arbeiten war, wurden die Schmerzen so schlimm, dass ich nicht mehr klar denken konnte. Weiterhin dauert es jetzt extrem lange bis ich wieder beschwerdefrei sein werde.
Warte nicht zu lange und gehe zum Arzt. Ansonsten gehe ins Krankenhaus.
Bei mir ist der Bandscheibenvorfall wahrscheinlich durch einen defekten Wirbel aufgetreten. Den defekten Wirbel habe ich wahrscheinlich schon mein Leben lang und so nach und nach wurde eben die Bandscheibe in Mitleidenschaft gezogen.

Gerade wenn Du ein Taubheitsgefühl hast, würde ich sofort zum Arzt gehen. Allerdiings was das Taubheitsgefühl anbelangt, ist so viel ich weiß der Neurologe zuständig. Da ich erst im Juli einen Termin beim Neurologen habe, kann ich momentan noch nichts Näheres dazu sagen.
Bei mir haben die Beschwerden so angefangen, dass ich erst einen leichten Krampf in der Kniekehle über zwei bis drei Wochen hatte und dann irgendwann starke Schmerzen im Bein. Allerdings wußte ich nicht, dass es sich dabei um einen Bandscheibenvorfall handelt. Das habe ich erst beim Orthopäden erfahren.
Viele Grüße reise

easyklee
10.06.2007, 16:54
vielen Dank ihr beiden. Ich gehe nächste Woche zum Arzt.

Man hat ja immer mal hier und da ein Zipperlein, ich ignoriere sowas meist. Aber das hört sich doch ziemlich ernst an und nun will ich wissen, was los ist.

Oh je.

:zahnschmerzen:

KHelga
11.06.2007, 16:47
Hallo Ihr lieben Betroffenen,

habe mir heute von den Damen (für Geld in die Kaffeekasse) eine Kopie des Berichtes der Neurologn geben lassen.

Mein Orthopäde hat mir das Ergebnis nochmal halbwegs auf Deutsch erklärt:

Danach ist es so, dass der Nervenreflex im Bein, oberhalb des rechten Knies, erloschen ist (ausgehend durch die Nervenquetschung durch L4) daher geht mein Knie ohne Vorwarnung 'weg' und ich falle hin), bei den restlichen Partien des Beines sind die Nerven 'nur' II. Grades betroffen.

Toll.

Habe nochmals betont, dass ich mein Bein dringend benötige, es sei einfach auf Dauer zu beschwerlich, mich von der Tiefgarage aus 2 Etagen bis zu meiner Wohnung am Geländer hochzuziehen.

Mein Orthopäde sagte (auf eindringliches Befragen), dass der Nerv von der Lende bis zum Knie zerstört wäre und es mindestens 1 Jahr dauert, bis der Nerv wieder nachgewachsen ist.

DAS glaube ICH nicht.

Etwas ähnliches hat man mir vor 8 Jahren versprochen, als bei der Entnahme von 22 Lymphknoten im Arm einige Nerven durchtrennt wurden. Die Probleme sind nach wie vor dieselben.

Er hat dann wieder eine PDA gesetzt = wesentlich weniger schmerzhaft als die erste :-) und mir 6 NEUROTON-Behandlungen ins seiner Praxis (aha!) verordnet. Da werden 10 Minuten elektrische Ströme - so habe ich das verstanden - oberhalb des Knies = toter Nerv verabreicht. Mit einem Gerät.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man etwas totes wieder lebendig machen kann.

Mein BSV an der LWS ist am 05. April eingetreten. Ich habe geglaubt, es wäre ein Hexenschuss, den ich vorher schon einige male erlitten habe. Auch mein Hausarzt hat darauf 'getippt' und so hat sich alles = gezielte Untersuchungen/Behandlung viel zu lange verzögert.

Daher MEINE EMPFEHLUNG:
Gleich zum Orthopäden, nicht den Umweg über den (überlasteten) Hausarzt - oder sofort ins Krankenhaus als Notfall. Dann wird ein MRT gemacht und der Arzt sieht SOFORT, ob es 'nur' ein Hexenschuss oder ein Vorfall ist. Nur so kann die richtige Behandlung erfolgen, notfalls eine OP.

Wenn ich das alles vorher gewußt hätte ....

Inaktiver User
11.06.2007, 22:54
Hallo KHelga,



Wenn ich das alles vorher gewußt hätte ....

diesen Spruch habe ich mir mittlerweile auch schon öfter gesagt. Bei mir ist es so, hötte ich zu Anfang den Orthopäden gehabt, den ich heute habe, wäre ich wahrscheinlich schon wieder schmerzfrei und es ginge mir gut.

Dass ein toter Nerv wieder "lebendig" werden soll, kenne ich nicht. Aber vielleicht ist es doch möglich.

Ich muss 6 Mal zum Physiotherapeuten und dort werden mir diese elektronischen Störme verabreicht. Sie sollen bei mir wohl die Muskulatur anregen und die Durchblutung fördern. So wie ich es verstanden habe. Da ich aber nur Laie bin und medizinisch nicht so viel Ahnung habe, ist es für mich manchmal schwer zu verstehen, wenn die Ärzte und Physiotherapeuten in ihrer Fachsprache reden.
Übrigens, das kleine Gerät, von dem ich schrieb, das der Arzt mir mit nach Hause gegeben hat, ist ein Nervenstimulator und soll wahrscheinlich den entzündeten Nerv heilen. Dabei wird ein Stromkreislauf auf dem Rücken erzeugt und das Gerät erzeugt auf dem Rücken ein Kribbeln. Man kann die Stärke selbst einstellen. Ich habe das Gefühl, das Gerät hilft mir bei der Genesung.

Viele Grüße reise

KHelga
12.06.2007, 01:05
Liebe Reise,

> Übrigens, das kleine Gerät, von dem ich schrieb, das der Arzt mir mit nach Hause gegeben hat, ist ein Nervenstimulator>

Ja, dieses Gerät meine ich auch. Mein Orthopäde hat vorgeschlagen, 6 Sitzungen in seiner Praxis durchzuführen. Soll oberhalb des Knies angeschlossen werden. Wenn es mir bekommt, soll ich so ein Gerät ebenfalls für zu Hause bekommen.

Nur, mir fehlt der Glaube, dass abgestorbene Nerven wieder lebendig werden.

Ich werde berichten, wie es war.

Gute Besserung an alle Betroffenen und

easyklee
12.06.2007, 07:11
Guten Morgen euch allen,
ich wünsch uns erstmal schnelle Besserung, gute Ärzte und Therapeuten!

Ja das ist manchmal schlimm, die hauen einem die Begriffe um die Ohren und ich verstehe nur Bahnhof.

Bei mir wurde vor Jahren bereits ein Wirbel zuviel festgestellt. Ich war bisher schmerzfrei, weil ich früher Schwimmen Leistungssport gemacht habe. Jetzt bewegt man sich zu wenig. Weil ich das ändern wollte, habe ich mit Laufen angefangen: erst 1/2 Stunde walken, dann 45 min, dann 60. Und dann begannen diese Rückenschmerzen. :knatsch:

Am Donnerstag habe ich einen Arzttermin. Ich werde auf einem MRT bestehen, wenn`s sein muß. Und wenn ich keine schnellen Termine bekomme, gehe ich ins KH.

Ich wünsch euch was.

Helga: halt die Öhrchen steif. Frag doch mal nen anderen Arzt. Ich glaub das auch nicht!

KHelga
12.06.2007, 11:23
Liebe Easy,

kann Dich nur darin bestätigen, auf einem MRT zu bestehen (Bericht an Dich).

Was mich betrifft, hat sich die Behandlung viel zu lange hingezogen. Da war der Nerv bereits abgestorben. Nun kann mir auch kein anderer Orthopäde mehrhelfen.
Wie wichtig ein Bein sein kann, habe ich nun selbst erfahren müssen.

Nach der gestrigen PDA sitze ich nun hier mit hochrotem Kopf = Reaktion auf das Cortison. Toll.

Liebe Grüße von Helga

Inaktiver User
12.06.2007, 12:19
Guten Morgen KHelga und Easyklee!

Ich wünsche Euch allen erst einmal ebenfalls gute Besserung.

KHlega: Wiseo bestellt Dein Arzt Dich bei diesem Gerät zu 6 Sitzungen in die Praxis?
Bei mir war das so, dass beim ersten Mal eine Sitzung in der Praxis abgehalten wurde und man schauen wollte, ob ich allergisch auf dieses Geräte reagiere. Was aber nicht der Fall war.
Zwei Tage später musste ich wieder hin, die Arzthelferin fragte mich wie es mir geht, ob ich irgendwelche Nebenwirkungen hätte und nachdem ich verneint hatte, hat sie mir das Gerät erklärt und mit nach Hause gegeben.
Die Prozedur braucht man meines Erachtens nicht in der Praxis durchzuführen. Die Erklärung ist ganz einfach, da sogar ich es verstanden habe!!!

Eaxyklee: Ja, Deinen Plan finde ich gut. Lass Dich bitte von keinem Arzt bzw. Arzthelferin hinhalten, sondern versuche schnelllstmöglich Deine Termine durchzuziehen und mit irgendwelchen Therapien, falls sie nötig siind zu beginnen. Du kannst jederzeit den Arzt wechseln, musst aber wenn Du zu zwei verschiedenen Fachärzten in einem Quartal gehst, zweimal die Praxisgebühr bezahlen.
Ich wünsche Dir viel Glück und solltest Du irgendwelche Fragen habe, so stelle sie und ich versuche sie Dir aufgrund meiner leider schon viel zu viel gesammelten Erfahrungen zu beantworten.

Viele Grüße reise

KHelga
12.06.2007, 12:49
Liebe Reise,

> KHlega: Wiseo bestellt Dein Arzt Dich bei diesem Gerät zu 6 Sitzungen in die Praxis?
Bei mir war das so, dass beim ersten Mal eine Sitzung in der Praxis abgehalten wurde und man schauen wollte, ob ich allergisch auf dieses Geräte reagiere. Was aber nicht der Fall war.
Zwei Tage später musste ich wieder hin, die Arzthelferin fragte mich wie es mir geht, ob ich irgendwelche Nebenwirkungen hätte und nachdem ich verneint hatte, hat sie mir das Gerät erklärt und mit nach Hause gegeben.
Die Prozedur braucht man meines Erachtens nicht in der Praxis durchzuführen. Die Erklärung ist ganz einfach, da sogar ich es verstanden habe!!!>

MEIN Orthopäde hat eine extra Abteilung 'Therapie', die also in der Praxis durchgeführt wird. Das heißt, er bekommt dafür vn der Kasse mehr Geld.
Genau wie bei Dir sollich erstmal ausprobieren, ob mir diese Prozedur auch hilft. Gggf. bekomme ich dann nach 6 Sitzungen auch das Gerät mit nach Hause.

Meine Meinung kennst Du: Was tot ist (= der Nerv im Bein) kann nicht mehr zum Leben erweckt werden.

Aber schauen wir mal.

Inaktiver User
12.06.2007, 18:35
Hallo KHelga,

ich hoffe, dass Dein toter Nerv wieder belebt werden kann.

Übrigens habe ich zur Zeit 6 Sitzungen beim Physiotherapeuten, bei dem ich auch so einen Nervenstimulator auf den Rücken gelegt bekomme. Allerdings handelt es sich dabei um ein sehr großes Gerät, dass man nicht so einfach mit nach Hause nehmen kann.
Vielleicht ist es bei Deinem Orthopäden auch so ein Gerät. Es ist damit natürlich wesentlich intensiver als dieses kleine Gerät, dass ich hier zu Hause habe.
Für diese 6 Sitzungen musste ich noch ca. 12 Euro dazu zahlen.

Viele Grüße reise

easyklee
12.06.2007, 22:29
Hi Helga, wenn ich das richtig gelesen habe, sagte dein Arzt NICHT, der Nerv wäre tot, sondern der Nervenreflex ist erloschen. Ich denke das ist etwas anderes. So kann ich mir vorstellen, das der "erloschene" reflex auch wiederkommt.

Im Moment passe ich sehr auf, welche Bewegungen ich so mache und es geht mit den Schmerzen. Bin gespannt auf den Arztbesuch.

KHelga
12.06.2007, 23:32
Liebe Easy,

ich wünsche Dir gute Nachrichten bei Deinem Arzt.

Also für mich ist 'erloschen' = tot (lt. Bericht der Neurologin). Anders kann ich es mir nicht erklären.

Werde aber am Donnerstag mal die Therapeutin fragen, wie sie das auslegt. Außerdem wollte ich mich erkundigen, ob ich Krankengymnastik verschrieben bekomme, damit ich lerne, besser mit meinem Bein umzugehen bzw. wie ich aufstehe, wenn ich am Boden liege, ohne einen Gegenstand zu haben, an dem ich mich hochziehen kann.

Habe leider vergessen meinen Orthopäden zu fragen, ob ich mein Frauen-Turnen aufgeben muß wegen des BSV.

KHelga
14.06.2007, 14:58
Hallo Ihr Lieben,

habe heute die erste NEUROTON-Behandlung (Reizstrom) bekommen.
Bekam jeweils eine Manschette im Leistenbereich und eine direkt über dem Knie.

Oben an der Leiste hat es an derselben Stelle ein wenig 'gezuckt', oberhalb des Knies habe ich überhaupt nichts gespürt.

Mein Eindruck: Schade um meine Spritkosten.

Die nette Ansprechpartnerin meinte, vielleicht würde in bis zu 2 Jahren ja wieder ein Nerv wachsen, der mein Bein stabilisieren würde. Auf meine Frage, ob ihr ein solcher Fall bekannt wäre, hat sie sich herausgeredet.

Leider war mein Orthopäde heute nicht im Hause, konnte deshalb nicht um eine Verordnung wegen Krankengymnastik fragen.

easyklee
14.06.2007, 21:59
Hallo ihr Lieben,

ich war heute bei meiner Ärztin und die hat mit 100%iger Wahrscheinlichkeit einen BSV ausgeschlossen! Mich aber trotzdem noch zum Röntgen und MRT überwiesen. Sie hat eine stark verkrümmte Wirbelsäule festgestellt. Ich habe nicht nur ein Hohlkreuz, sondern auch noch eine verbogene LWS. Sie meint, mein tägliches Laufen ist nicht gut.

Aber das Laufen morgens brauche ich mittlerweile richtig. Ich werde das weiter machen, zusätzlich aber eine Rückengymnastik und Schwimmen.

Und ich werd mich erst nach dem MRT sicher fühlen.

Helga alle Gute dir. Irgendwie kommt mir das immer noch spanisch vor mit dem angeblich toten Nerv, der wieder wachsen soll. Vielleicht würde dir eine richtige Rehakur gut tun? Hast du darüber schon mal nachgedacht?

Inaktiver User
15.06.2007, 15:52
Hallo easyklee,

einerseits freut es mich, dass Du keinen Bandscheibenvorfall hast, aber die Sache mit Deiner Wirbelsäule hört sich nicht sehr gut an.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung, und dass bald wieder gesund sein wirst.

Gruß reise

easyklee
15.06.2007, 16:42
Hallo reise, vielen Dank.

Wie geht es dir nach den Behandlungen? Nützen die was?

Tja, meine LWS ist nun mal so wie sie ist. Früher habe ich intensives Schwimmtraining gemacht, hatte keinerlei Beschwerden. Aber da ich kein Bad oder Pool vor der Nase habe, könnte ich im Moment vielleicht 1-2 mal pro Woche schwimmen. Und ich brauche ja auch eine freie Bahn, die ganzen Spaßbäder hier nützen mir gar nix.

Das Laufen morgens ist sehr schön, ich laufe gegen 06.00 Uhr bei uns im Park. Die Luft ist noch frisch, die Vögel singen und ich drehe alleine meine Runde - herrlich. Danach fühle ich mich total fit. Ich werde halt alle 10 min eine Pause mit Dehnübungen machen. Und abends vielleicht noch gezielt Rückenmuskulaturtraing.

Was macht ihr so an Sport? Wie schränkt euch dieser BSV ein und wie geht ihr damit um? Was macht ihr noch so zur Genesung und hilft es?

Helga: meine Ärztin gestern meinte, dass z.B. Wegknicken von Gliedmaßen (wie bei dir) ein ganz typisches Zeichen für einen BSV sind. Auf meine Frage, ob das wegginge, antwortete sie: JA, nach und nach wird das besser!!! Also nicht aufgeben.

:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

Inaktiver User
15.06.2007, 17:18
Hallo Easyklee,

also dieser kleine Nervenstimulator hilft mir schon etwas.
Aber alleine, dass ich nicht arbeiten muss und mich zu Hause entspannen kann, ist gut.
Da der erste Arzt mir Krankengymnastik verschrieben hatte und ich auch ein paar Mal da war, bevo ich den Orhtopäden wechselte, habe ich dort einige Übungen gelernt, die meines Erachtens den Heilungsprozess unterstützen. Bei dieser Übung soll der Gallertkernin die ursprüngliche Lage zurück versetzt werden. Der "neue" Arzt hat mir weder Krankengymnastik noch Verhaltensweise mitgegeben und daher gehe ich jetzt mit den Übungen sehr vorsichtig um, mache sie also nur zweimal am Tag.
Leider darf ich sonst noch keinen Sport machen, da laut erstem Arzt und Krankengymnastin die Schmerzen erst völlig weg sein müssen.
Die Krankengymnastin hat mir allerding Nordic Walking, Rückenschwimmen, allgemein schnelles und Gehen (nicht Joggen) empfohlen. U. a. meine Krankenkasse empfiehlt mir noch Fahrradfahren.
Falls Du noch keinen Nordic Walking Kurs gemacht hast und man ihn Dir empfiehlt, erkundige Dich doch mal bei der Krankenkasse, denn meine übernimmt 80% der Kosten.

Wann hast Du denn jetzt die nächsten Termine?
Ich musste hier beim Radiologen fast zwei Wochen auf einen Termin warten und für den Termin beim Neurologen wegen der Urlaubszeit sogar sechs Wochen.

Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und ein schönes Wochenende.

Viele Grüße reise

KHelga
15.06.2007, 23:43
Liebe Easyklee,

>Was macht ihr so an Sport? Wie schränkt euch dieser BSV ein und wie geht ihr damit um? Was macht ihr noch so zur Genesung und hilft es?>

Also Du bist ja beneidenswert sportlich und das schon mitten in der Nacht um 6.00 Uhr (!). Manno.

Also derzeit traue ich mich nicht mal, einmal die Woche zur Frauen-Gymnastik zu gehen.

Vielleicht bekomme ich ja Krankengymnastik verordnet, mal sehen, was mein Orthopäde am Montag dazu sagt.

>Helga: meine Ärztin gestern meinte, dass z.B. Wegknicken von Gliedmaßen (wie bei dir) ein ganz typisches Zeichen für einen BSV sind. >

Leider, leider hat das keinen meiner Ärzte interessiert. Oder hören die gar nicht mehr hin, was Patientin sagt?

>Auf meine Frage, ob das wegginge, antwortete sie: JA, nach und nach wird das besser!!! Also nicht aufgeben. >

Dein Wort in Gottes Ohr. Also, wenn es eine Garantie gäbe, dass ich in 1 Jahr wieder locker die 2 Treppen aus der Tiefgarage zu mir hochlaufen könnte (OHNE mich am Geländer hochziehen zu müssen), wäre ich sehr glücklich.

Gute Besserung und

Inaktiver User
16.06.2007, 16:43
Hallo zusammen,

war heute Morgen beim Orthopäden und habe den nächsten Krankenschein für die nächsten 14 Tage abgeholt.
Danach gibt es wohl wieder einen Krankenschein für die daauffolgenden 14 Tage, da ich erst am 12.Juli den Termin beim Neurologen habe.
So wie es sich heute anhörte, wird der Arzt nichts Weiteres untrnehmen, ehe der Bericht des Neurologen vorliegt.
Zudem hat die Praxis des Orthopäden noch Anfang Juli 14 Tage geschlossen.
Da cih nun schon 2 Wochen krank geschrieben bin und Zeit habe mich auszuruhen, merke ich schon, dass es meinem Rücken sehr bekommt.
Die Schmerzen im Bein werden so langsam weniger und erträglich, aber laufen kann ich zur Zeit noch nicht sehr weit.
Ich versuche zur Zeit ohne Medikamente auszukommen und benutze nur den Nervenstimulator und die Rückenbandage.

KHelga ich wünsche Dir, dass easyklees Ärztin recht hat und es wirklich mit Deinem Bein nach und nach besser wird.
Ich habe jetzt am eigenen Leibe spüren müssen, wie das ist, wenn man sich vor Schmerzen nicht fortbewegen kann und für die alltäglichen Dinge Eweigkeiten braucht. Jetzt habe ich endlich verstanden, was es heißt, die Gesundheit ist das wichtigste Gut was der Mensch besitzt.

Ich wünsche Euch beiden Easyklee und KHelga gute Besserung und Dir, liebe KHlega viel Glück am Montag beim Orthopäden.

Schönes Wochenende reise:blumengabe:

maireu1976
18.06.2007, 19:08
Hey,
bin 31 , hatte seit zehn Jahren einen Bandscheibenvorfall in der LWS LWK 4/5
Wurde letzes Jahr operiert.
Vorher ging es mir zu 10% gut jetzt zu 80%
Kann die OP nur jedem empfehlen!!!

Habe zwar noch einen BV L3/4 und BWK 10/11

aber die machen derzeit keine Bescherden.Habe ja sogar meine Lieblingssportarten Reiten und Inlinern wieder begonnen, was mir und meiner Muskulatur etc sehr gut tut.
Gute Besserung!

MRT ist aussagekräftiger als CT!!!

KHelga
18.06.2007, 19:44
Hallo Ihr Lieben,

heute war ich wieder zur NEUROTON-Therapie.

Habe eine Verordnung für 6 x Krankengymnastik bekommen = zum Erlernen eines Eigenübungsprogramms = Funktionsverbesserung (Bein).

Habe mir schon einen Termin geben lassen bei der Therapeutin, ganz in meiner Nähe.

Werde berichten.

Weiß jemand von Euch, ob Frau nur einmal im Quartal 6 Behandlungen bekommt oder öfter?
In 2 Wochen beginnt ja schon das neue Quartal.

easyklee
19.06.2007, 07:56
Ich mache mein Laufen morgens weiter, allerdings nur jeden 2. Tag. Und ich achte auf Pausen, in denen ich Dehnübungen mache. Es geht ganz gut. Schmerzen sind aber immer (!) da, das nervt!

Das mit den 6 Behandlungen pro Quartal weiß ich nicht. Hatte ich noch nicht.

Inaktiver User
19.06.2007, 12:32
Hallo zusammen,


Hey,
bin 31 , hatte seit zehn Jahren einen Bandscheibenvorfall in der LWS LWK 4/5
Wurde letzes Jahr operiert.
Vorher ging es mir zu 10% gut jetzt zu 80%
Kann die OP nur jedem empfehlen!!!

Ich möchte eigentlich keine Op und versuche sie zur Zeit zu umgehen. Leider habe ich auch schon sehr viele negatvei Berichte gelesen.



KHelga,

Du hast aber eine schwierige Frage gestellt. Die kann ich Dir so gar nicht beantworten.
Ich weiß nur bei mir war es wie folgt:
Ich habe während des Quartals den Orthopäden gewechselt und der erste Orthopäde hatte mir 6 Mal Krankengymnastik dieses Quartal verschrieben und der zweite Orthopäde dieses Quartal 6 Mal Elektrotherapie, die vom Physiotherapeuten durchgeführt wurde.
Also es waren zwei Mal Behandlungen beim Physiotherapeuten und bis jetzt hat die Krankenkasse mich noch nicht darauf angesprochen.
Ich kann mir aber vorstellen, dass in einem Quartal mehrere Behandlungen der Krankengymnastik möglich sind. Ruf doch mal bei der Krankenkasse an.

Viele Grüße reise:blumengabe:

KHelga
19.06.2007, 14:41
Liebe Reise,

spätestens die Krankengymnastik-Therapeutin wird mich schon 'aufklären', wie es funktioniert mit den Verordnungen.

Sage dann Bescheid.

Gute Besserung allen Leidenden.

Inaktiver User
24.06.2007, 17:28
Hallo zusammen,

da es mich so langsam nervt, dass ich immer noch Schmerzen habe, war ich heute mal im Internet und habe etwas gegoogelt.
Dabei bin ich folgende Seite gestossen, in der es auch ein Forum gibt, in dem man sich austauschen kann.
Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr Euch dort ja mal umsehen.
Ich habe mich schon angemeldet, da ich diesen Austausch unter Leidenden sehr gut finde.
Ich hoffe nur, dass diese Seite nicht hier gelöscht wird.
Hier die Seite: DieBandscheibe (http://www.diebandscheibe.de/)

Viele Grüße reise:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

KHelga
29.06.2007, 21:59
Hallöchen,

habe erstmal 6 x Krankengymnastik verordnet bekommen. Zwei Termine 'absolviert'.

Die liebe Frau (35) hat mir beigebracht, wie ich wieder auf die Beine komme, wenn ich hingefallen bin. Und wie ich meine Rückenmuskulatur stärke. Fand ich gut.

Beim üben zu Hause hat sich schmerzlich mein Bandscheibenvorfall an der HALSwirbelsäule gemeldet. Gestern noch zur Gartenparty (fast in Winterklamotten plus Heizstrahler zu späterer Stunde = toller Abend), heute morgen stand ich schon mit schlimmen Schmerzen auf, bekomme meine Arme gar nicht hoch und kann meinen Kopf nur wenig hin und herbewegen.
Also zur Krankengymnastin = ihr mein Leid geklagt. Sie sagte, Gymnastik ist heute nicht drin. Statt dessen hat sie mir 15 Minuten meine verkrampfte Rückenmuskulatur und Oberarme massiert. Tat gut. Aber jetzt ist schon wieder alles so wie heute morgen.

Sobald ich etwas mehr Zeit habe, werde ich privat einige Massagen nehmen.

Liebe Grüße und eine möglichst schmerzfreie Zeit.

easyklee
29.06.2007, 22:13
Oh je, das klingt ja gar nicht gut. Hast du mal über eine Kur nachgedacht?

Ich habe heute auch dolle Schmerzen. Bin gelaufen und komme gar nicht richtig hoch, kriege den Rücken nicht gerade. :knatsch:

Raupe
08.08.2007, 14:14
hallo ihr leidensgenossinnen,

bei mir war's genau so. ich war von februar bis zum 01.08. krankgeschrieben. im mrt wurden drei bsv festgestellt. L3/4, L4/5 mit sequester und L5/S1. mein erster arzt (orthopäde) hat mit blick auf die bilder vom mrt sofort gesagt: dann ist klar, wo die schmerzen herkommen. das muss auf jeden fall operiert werden... das wird immer operiert...

also hab ich den arzt gewechselt! (ich hab nämlich ganz doll angst vor der OP :knatsch: )

mein "neuer" arzt (ein allgemeinmediziner) hat mir kortison gespritzt, bei bedarf infusionen gegeben (zeitweise täglich), ein tensgerät verordnet und krankengymnastik verschrieben.

ich habe über monate 3 x ibuprofen 800, 3 x novalgin, 3 x tramadol, 3 x musaril und die entsprechenden magenmittelchen geschluckt, so schlimm waren die schmerzen.

ich konnte weder sitzen noch liegen und hab echt gedacht, ich werd verrückt vor schmerzen. am besten geholfen hat mir mein physiotherapeut! insgesamt hatte ich bisher 42 x krankengymnastik, wobei ich 42 x IMMER manuelle therapie (soll heißen: massage, "verrenken" etc.) bekommen habe und wir - wenn die schmerzen es zuliessen - im anschluß daran noch zusätzlich gerätetraining gemacht haben.

dann habe ich bei der bfa eine ambulante reha beantragt und diese innerhalb einer woche genehmigt bekommen bzw. angefangen. dort bin ich dann drei wochen lang täglich von morgens bis abends in sachen "rücken" unterwegs gewesen.

seit dem 01.08. gehe ich wieder "normal" arbeiten, morgen kommen meine neuen büromöbel von der bfa (höhenverstellbarer schreibtisch und neuer stuhl), ich mache drei bis vier mal in der woche sport an den geräten meines physios und kann seit ein paar tagen sogar wieder einigermaßen reiten. ausser einem leichten kribbeln in den zehen des rechten fusses (wenn ich lang sitze) bin ich momentan komplett beschwerdefrei.

in der reha habe ich sehr viele leute kennengelernt, die nach einer op ganz schnell wieder die gleichen probleme (oder sogar schlimmere wegen des narbengewebes) hatten und schon teilweise 3 oder 4 mal operiert wurden. selbst der neurochirurg in der klinik (bei dem ich einen termin für eine zweite meinung hatte), hat gesagt, ich solle mich nur im absoluten notfall operieren lassen, weil eine op keine garantie auf besserung wäre.

ich wünsche euch allen ganz viel gesundheit und keine schmerzen mehr

liebe grüsse
raupe
(die hoffentlich nie nie wieder so schlimme schmerzen hat, wie in den letzten 5 monaten)

KHelga
08.08.2007, 15:46
Hallo liebe Raupe,

kann aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr gut nachvollziehen, was Du schmerzmässig mitmachst.

Meine Meinung: Bei uns werden ja nur die Schmerzen bekämpt, nicht aber die Ursache = die Vorfälle - beseitigt. M.E. geht das nur mit einer OP.

Ich habe vor 1,5 Wochen einige Balkonfliesen geschrubbt. Seitdem wurden die Schmerzen täglich schlimmer. Also bin ich gestern wieder zu meinem Orthopäden, der mir die nächste PDA verpasst hat. Nun sitze ich hier wieder mit hochrotem Kopf, vermutlich vom Cortison.

Wenn es nach meinem Orthopäden geht, darf ich hier zu Hause gar nichts mehr machen :-(
Er meinte, er habe einen Patienten, bei dem er jährlich 12 PDA's setzt. Ich habe gelesen, dass das gar nicht gut ist. Bist Du an dem LINK interessiert?

Ich merke deutlich, dass mein Orthopäde immer 'Ausreden' hat, weshalb keine OP stattfinden soll. Kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es IHM nur um's Geld geht.

Da ich nicht mehr arbeite, bekomme ich auch keine Krankengymnastik bzw. Reha mehr verordnet. TOLL!

Wegen DEINER Zweitmeinung, genau das habe ich vor, wüsste ich gern, von wem Du diesbezüglich eine Überweisung bekommen hast.

Alles Gute und

mkr
09.08.2007, 10:01
Liebe KHelga,

Da ich nicht mehr arbeite, bekomme ich auch keine Krankengymnastik bzw. Reha mehr verordnet. TOLL!
DAS verstehe ich nicht, auch Rentner/innen bekommen Krankengymnastik und Reha über die Krankenkasse verordnet.
Woher hast du die Information? Manche Ärzte wollen nur nicht verschreiben.
Frag einfach mal bei deiner KK nach.

KHelga
09.08.2007, 13:03
Hallo Mkr,

einmal habe ich Krankengymnastik (6 x) von meinem Orthopäden verordnet bekommen.
Als ich dann im neuen Quartal nochmal um 'Nachschlag' gebeten hatte (mein Orthopäde war grade im Urlaub), wurde mir dies von einer der Arzthelferinnen an der Rezeption mit 'rüden' Worten abgeschlagen.

Vorgestern, als ich wieder bei meinem Arzt war wegen einer PDA, habe ich meinen Orthopäden gebeten, den vorliegenden Bericht meiner Krankengymnastin zu lesen, die begründet weitere Krankengymnastik für nötig hält.

Nachdem er die ersten 2 Sätze gelesen hatte, verließ mein Orthopäde den Raum. DAS macht er immer so, wenn ich Fragen habe. Einfach nur nervig.

Eine Reha halte ich für mich nicht angezeigt, da ich der Meinung bin, dass bei mir nur eine OP in Frage kommt. Da ja nur meine Schmerzen mittels PDA bekämpft werden. Nach einer OP wäre eine Reha sinnvoll.

Habe nochmal den Orthopäden auf die OP angesprochen, der dann jedesmal rot anläuft. Gemurmelt hat er etwas von 'nicht so einfach', 'Nebenwirkungen können auftreten', 'ob überhaupt die Spinalkanäle weit genug sind?' ...

Alles nur faule Ausreden. Denn ein Blick auf die ihm vorliegenden MRT-Aufnahmen bzw. den Bericht dazu hätte gezeigt, dass meine Spinalkanäle in der Norm liegen, also nicht verengt sind.

Ein 'vernünftiges', sachliches Gespräch ist mit DIESEM Arzt echt nicht möglich, da er ja immer sofort den Raum verlässt.

So hat mir beispielsweise ein junges, sehr hübsches Mädchen, das seinen 5. Azubitag hatte, die Kanüle aus meiner Vene entfernt. Sie hat dabei doch etwas gezittert, so dass Blut floss. Habe ihr ganz ruhig gesagt, nehmen sie mal eine Mullkompresse und drücken sie fest auf die Vene. Naja ..., habe das dann doch lieber selbst gemacht.

Ich strebe jetzt an, im neuen Quartal eine Zweitmeinung einzuholen, deshalb auch meine Frage in obigem Post, von wem ich zuständigkeitshalber die Überweisung bekommen könnte.

mkr
09.08.2007, 14:45
Hallo KHelga,
ich würde nicht bis zum nächsten Quartal warten.Mach einen Termin bei einem anderen Orthopäden. Überweisung vom Hausarzt, aber wenn ich nicht irre, kannst du auch so wechseln, musst aber dann die 10 € nochmal bezahlen. Da würde ich bei der KK nachfragen ob das geht.

Klär dann vorallem ab, ob es wirklich eine OP sein muss.
Ich habe in meiner Reha nicht viel gutes über die OP gehört.
Solltest du aber doch eine OP benötigen, dann gibts hinterher sowieso eine Reha.

Inaktiver User
09.08.2007, 20:21
Hallo KHelga,

ich bin letztes Quartal auch zu zwei verschiedenen Orthopäden gegangen, war kein Problem, musste nur beim zweiten Orthopäden noch einmal 10 Euro bezahlen.
Nimm soweit es möglich ist, Deine gesammelten Unterlagen vom ersten Orthopäden, bzw. Radiologen usw. mit, dann kann der zweite Orthopäde einen Einblick nehmen.

Viel Glück
reise:blumengabe:

KHelga
09.08.2007, 22:31
Hallo Mkr,

danke für Deine Meinung.
Es geht mir darum ob ich weiter mit den Spritzen in die Wirbelsäule (= PDA) leben muß, oder ob eine OP mehr retten kann.

Hallo Reise,

genau so werde ich es machen. Danke Dir für Deine Meinung.
Muß dann nochmal bei dem Radiologen die Kopien sämtlicher Untersuchungsverfahren anfordern. Die Berichte habe ich alle.

crocus53
12.08.2007, 23:06
Ich habe hier gerade in meiner Familie ein 81jährige Tante mit "Bandscheibenvorfall" behandelt. Man wollte sie unters Messer kriegen, was sie aber nicht wollte. Meine Tante hatte stärkste Schmerzen und war unfähig zu laufen oder sich überhaupt zu bewegen. Leider rief sie mich erst an, als sie bereits 3 Wochen damit rumhüserte.

Ich habe die ganze Wirbelsäule und natürlich den Bereich LWK 4-5 einzig mit NaCl 0,9 % ig gequaddelt.

Allein im Bereich des Bandscheibenvorfalls war die Umgebung wärmer als dort, wo keine Beschwerden waren, und leicht geschwollen- jedenfalls gab es einen für mich deutlichen Unterschied zwischen re. und li.
Im Sinne der Naturheilkunde findet dort nur eine ungenügende Zellversorgung statt, die durch die NaCl durch osmotische Kräfte wieder in Gang gebracht wird. In der 1. Woche habe ich jeden 2. Tag gequaddelt, in der 2. Woche 2 x, in der 3. Woche schmiß Tantchen ihren Gehstock in die Ecke, sie läuft inzwischen wie ein Wiesel und konnte Valoron und andere Mittelchen in den Apothekenschrank verbannen.

Unterstützend habe ich ein wenig Feldenkreis und Osteopathie gemacht.


Zurück zum Problem hier:

Ich würde nicht so auf eine OP bauen, ich weiß, dass ich im selben Bereich seit 1986 einen Bandscheibenvorfall habe. Und? Macht er Probleme? Nein. Wie bei Millionen anderen Menschen auch, würde man sie alle durch die Kernspin schicken, würde man bei vielen einen besorgniserregenden Befund ausmachen - und erstaunt sein, dass diese Menschen überhaupt keine Probleme haben - dies ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Nur wenige Prozent dieser Menschen haben damit Probleme. Und nach OP's sind sie - wie hier auch schon berichtet - nicht schmerzfrei.

Ich kann immer wieder nur feststellen, dass durch das leichte Anschwellen des Gewebes die Muskulatur stark verkrampft ist und ein aufgequollener Gallertkern natürlich auch Nerven einengt.

WEnn man durch NaCL (Salz) die Zellwände wieder durchgängig macht (Salz zieht Wasser an) wird der Gallertkern der Bandscheibe wieder "entschwollen", der Druck auf den Nerv wird verringert, die Muskulatur kann wieder entspannen - und gut ist.
Dazu noch ein Händchen für die meist vorhandene mechanische Blockade - meist war eine unbedachte Bewegung Auslöser des ganzen Dilemmas - und das Ganze war nur ein Spuk - und spottbillig. Eine Ampulle NaCL kostet wenig Cent - bringt viel - bloß nicht der Pharmaindustrie....

Ich kann jedem nur raten, sich einem Arzt oder HP anzuvertrauen, der dies machen kann....

Crocus

Raupe
13.08.2007, 09:20
@ helga

wechsel den arzt!!! und zwar so schnell es geht!!!

der "normale" regelsatz für einen bs liegt bei 18 x krankengymnastik, also so viel zahlt die krankenkasse ohne weitere erklärung. danach hat der arzt die möglichkeit, mit einer zusätzlichen begründung (bei mir z. b. verhinderung chronische schmerzen etc.) dir weitere ausserhalb des regelsatzes zu verschreiben. das ist überhaupt kein problem und liegt im ermessen des arztes (bzw. im etat).

einen arzt, der nur darauf bedacht ist, seinen etat nicht zu belasten und wahrscheinlich irgendwelchen kumpels etc. lieber massagen verschreibt, statt "normalen" patienten kg in ausreichender menge, will ich nicht haben! mein arzt sagt ganz klar, dass er lieber mir kg verschreibt, weil es mir hilft, statt irgendwelchen omas etc. die pillekes, die sie schon immer genommen haben und auf die sie bestehen, auch wenn es günstigere gibt...

die zweite meinung bekommst du in der neurochirugie des evtl. operierenden krankenhauses. dein orthopäde kann eine überweisung schreiben und du machst dann dort einen termin zu dem du deine bilder mitnimmst. dein allgemein mediziner kann nur eine einweisung schreiben, was nicht heisst, dass du dann automatisch dort bleiben musst. bei einer überweisung musst du sonst wieder 10 euro bezahlen, bei einer einweisung nicht...

aus welcher stadt kommst du denn?

warum willst du dich lieber operieren lassen? bei den meisten, die ich kennengelernt habe, war die op nicht die beste wahl... halte weiter durch... das dauert zwar echt lange (bei mir über fünf monate mit regelmäßiger kg), aber jetzt bin ich eigentlich beschwerdefrei - ohne op

liebe grüsse
raupe

KHelga
26.08.2007, 17:21
Hallo Raupe,

ich wohne in Bielefeld.

Komme auf meinen 'Fall' gesondert zurück.

Meine Freundin (sehr stark übergewichtig) wurde Mittwoch d.W. an den Spinalkanälen (5) operiert. Die Kanäle wurden mit Klammern geweitet. Es geht ihr sehr gut.

Meine Freundin sagt, dass sie nun 6 Wochen nicht sitzen darf.

Meine Frage: Wie geht das (nur liegen oder stehen), wenn sie wieder zu Hause ist?

mkr
27.08.2007, 09:17
Hallo KHelga,
deine Freundin geht ganz sicher 3-4 Wochen auf Reha (wenn nicht noch länger),dort lernt sie dann alles was sie zu Hause brauchen wird.
Im übrigen gibts da sogenannte Stehstühle, sehen ein wenig wie zu hoch geratene Barhocker aus, nur mit ganz wenig Sitzfläche.

KHelga
27.08.2007, 14:00
Hallo mkr,

danke für Deine Info.

Ist Dir bekannt, ob die Krankenkasse einen Stehstuhl bezahlt?

Eine Reha lehnt meine Freundin ab, nicht aber die ambulante Nachsorge.

KHelga
27.08.2007, 14:03
Heute war ich wieder bei meinem Orthopäden wegen meiner Beschwerden im Halswirbelbereich.

Meine HWS wurde in 2 Ebenen geröntgt mit folgendem Ergebnis:
Chronisch rez. HWS-Syndrom (G) mit chron. Wurzelreizung,Bewegungseinschränkung, musk. Insuff. u. Dysbalancen, Osteochondrose.

Weiß jemand, was das (G) zu bedeuten hat?

Habe 2 Spritzen in die HWS bekommen sowie 6 x KG.

Inaktiver User
28.08.2007, 14:34
Hallo KHelga,

ich hatte auf meinem Krankenschein auch ein "G" hinter der Diagnose stehen. Soviel ich weiß heißt das "G" GENERELL.

Gruß reise

KHelga
28.08.2007, 14:54
Liebe Reise,

vielen Dank für deinen Hinweis = toll.

In Kürze werde ich mal versuchen, beim Versorgungsamt einen höheren Grad der Behinderung wegen meiner LW- und HWS-Probleme zu beantragen (aus steuerlichen Gründen).

Im neuen Quartal werde ich den Orthopäden wechseln. Eine Zweitmeinung ist mir wichtig.

Inaktiver User
04.09.2007, 09:25
Meine Freundin sagt, dass sie nun 6 Wochen nicht sitzen darf.Meine Frage: Wie geht das (nur liegen oder stehen), wenn sie wieder zu Hause ist?

Hallo KHelga,
das ist nicht ganz einfach im Alltag, aber man gewöhnt sich dran. Im Stehen essen ist etwas doof. Da man nicht vor dem Fernseher hocken kann oder sonstwo, ist man gezwungen, seine Zeit anders rumzubringen. Ich habe sie mit "gehen" bzw. Bewegung gefüllt. Ich hatte auch tierische Angst, mich hinzusetzen.

Nach ein paar Wochen hab ich es aber getan und langsam gesteigert. Jetzt sitze ich wieder viele Stunden am Tag... :knatsch:

Habe allerdings im Büro einen Stehtisch. Das kann ich nur jedem empfehlen. Gute Stühle sind auch sauteuer, der Tisch (wird elektrisch hoch und runter gefahren) hat weit unter 1.000 Euro gekostet. Sitzen, egal worauf, ist immer schlecht!


Zur Bandscheiben-OP:
Zwiespältiges Ding. Bin aber der Meinung, dass sequestrierte BSV fast immer operiert werden müssen. Weil sie einfach so auf den Nerv drücken, dass man die Schmerzen nicht in den Griff bekommt! Man kann warten, bis der Körper das Material eventuell abbaut, wenn man bis dahin kein chronisches Schmerzgedächtnis entwickelt hat.

Ich habe den seq. BSV L5/S1 3 Monate versucht, konservativ zu behandeln. Mit Schmerz-Spritzen, Spritzen unter CT, Cranio-Sakralen Spritzen, KG, Wärme... Nachher konnte ich mich trotzdem keine 20 Sekunden auf den Beinen halten vor lauter Schmerzen. Tramal und Diclo wurden meine besten Freunde, deren Wirkung mich aber auch verlassen hatte. Nachdem mir kein Arzt glauben wollte, welche Schmerzen ich im Bein habe ("Sie haben aber keine neurologischen Ausfälle, dann kann es ja so schlimm nicht sein!"), und ich erstmal 6 Wochen auf einen Termin beim Arzt im Krankenhaus warten sollte (und dann noch mal 6 auf den OP-Termin!), habe ich sonntags aus lauter Not einen Krankenwagen gerufen. Da kam ich dann in die Klinik. Am nächsten Tag wurde ich operiert. Zwei Tage später Entlassung, 12 x KG - fertig. :Sonne:

Seitdem bin ich so gut wie schmerzfrei und habe mein altes Leben wieder aufgenommen. Der BSV behindert mich nicht mehr. Freilich bewege ich mich auch wesentlich mehr als früher!

Deswegen, es gibt kein pauschales OP ja oder nein. Es kommt immer auf die Kombi individuelle Krankengeschichte/Krankenhaus/OP-Methode an.

Alles Gute!
minimul

KHelga
04.09.2007, 13:27
Liebe Minimul,

danke für Deine Geschichte.

>es gibt kein pauschales OP ja oder nein. Es kommt immer auf die Kombi individuelle Krankengeschichte/Krankenhaus/ OP-Methode an.>

Stimme mit Dir überein.

In meinem Fall (LWS + HWS) sehe ich aber kein Weiterkommen. Abgesehen von den Spritzen. Die ganz schlimmen Schmerzen sind dadurch zwar weg, aber wenn ich z.B. mein Bett beziehe = Matratze 160 cm, die ich anheben muss, oder größere Flächen wische bzw. vollen Wäschekorb in den Keller heruntertrage, melden sich sofort wieder schmerzhaft die Wirbel.

Jetzt traue ich mich nicht mal mehr, die intensive Gymnastik in einem Frauensportverein (1 x wöchentlich) wieder mitzumachen. Habe Angst, dass es dadurch wieder schlimmer wird.

Mir bleibt meiner Meinung nach nichts anderes übrig, als eine Zweitmeinung einzuholen. Mein jetziger Orthopäde kriegt ja den Mund nicht auf, haut einfach ab.

Inaktiver User
06.09.2007, 22:41
Liebe KHelga,

kannst Du Dein Bett nicht beziehen, indem Du die Matratze nicht anhebst - ich mache das eh nie, wäre mir nie zu schwer. Kannst Du nicht zweimal einen halben Wäschekorb in den Keller tragen - Frauen sollen eh nicht schwer tragen.

Ich stehe ja auf der Rückengymnastik, die ich einmal in der Woche in einer Kleingruppe unter Anleitung einer ausgebildeten Sporttherapeutin mache. Ist ein bisschen Pilates und viel Freude dabei. Außer mir und einer jungen Mutter, die rückentechnisch nicht das Austragen von Zwillingen vor 7 Jahren!!! nicht vertragen hat, sind alles Rentner. Das ist eine ziemlich sanfte und ruhige Gymnastik, jedenfalls dem Judo gegenüber, das ich vorher machte.

Mein Rücken soll ja inzwischen altersgemäß wieder ganz fit sein, nur weiß er es nicht und Orthopäde und zwei Neurologen haben mir letztes Jahr gegenüber geschworen, es sei mein Hirn, das mir die Schmerzen schickt, weil sie inzwischen chronisch wären und das Hirn könne sie nicht abstellen.

Liebe KHelga, ich übe ganz sanft und froh ab und zu mit dem Theraband und habe einen Sitzball und mache 2 bis 3mal in der Woche sanft Gymnastik streng nach den rückenstärkenden und -schonenden Vorschriften meiner Sporttherapeutin.

Ach, die TKK gibt mir für meinen Wirbelsäulengymnastikkkurs 56 € zu 70 € für 10 mal im Jahr dazu und schreibt mir noch einen Brief, sie freut sich, dass ich es tu. Sie würde auch noch für einen anderen Kurs dazu geben, aber ich geh nun mal nur in Wirbelsäulengymnastik ... und autogenes Training kann ich schon ganz gut, seitdem ich 27 bin. Es gibt auch Entspannungskurse etc. und andere Sportkurse (muss ein von der Kasse anerkanner Club o. ä. sein), die könnte ich auch machen.

In meiner Umgebung haben es zwei 17jährige mit dem Rücken, sind Stressschmerzen, sagen die Ärzte und meist haben Rückenschmerzen wohl auch mit Stressverspannungen zu tun. Bei mir auf jeden Fall, denke ich, weil ich ja immer so Existenzprobleme mit meinem Freiberuflichen habe.

Liebe Crocus, Du wohnst nicht zufällig in Stuttgart?

Liebe Grüße und allen gute Besserung!!!!!!!!! herbstblatt2

KHelga
07.09.2007, 01:05
Hallo Herzblatt,

>kannst Du Dein Bett nicht beziehen, indem Du die Matratze nicht anhebst - ich mache das eh nie, wäre mir nie zu schwer. Kannst Du nicht zweimal einen halben Wäschekorb in den Keller tragen - Frauen sollen eh nicht schwer tragen.>

Da ich Spannbettlaken verwende, muss ich die die 4 Ecken der Matratze anheben.

Bei waschen von Bettwäsche, Handtüchern und co. trage ich notgedrungen zweimal einen Plastikkorb in den Keller.

Kommenden Montag habe ich die erste KG für die Halswirbelsäule. Kann mich kaum noch rühren, vor allem das Anheben der Arme tut so weh. Echt blöd im Moment.

Ich glaube, jeder BSV ist verschieden, was bei dem einen hilft, muss nichts zwangsläufig bei dem anderen das richtige sein.

Aber den Austausch in diesem Forum finde ich Klasse.

Alles Gute.

Inaktiver User
07.09.2007, 19:10
Hallo zusammen,

ich habe jetzt meinen Bandscheibenvorfall schon ein paar Monate hinter mir und der Orhopäde verschrieb mir Rehablitationssport. Die Kasse zahlt einen Großteil und man soll für 50 Einheiten selbst noch 180 Euro Mitgliedsbeitrag zahlen. Ich halte von diesen Kursen allerdings überhaupt nichts. Habe mit verschiedenen Vereinen telefoniert, jeder bietet etwas anderes an und einer bieten beispielsweise 50 Mal Nordic Walking an.
Außerdem sind hier die Sportzeiten teilweise morgens, so dass wenn jemand arbeiten muss, gar nicht dorthin gehen kann.
Ich halte diesen Rehabilitationssport seitens dieser angeblichen Vereine für eine Abzocke.
Da meldet man sich lieber in einem Fitness-Studio an oder in einem ganz normalen Sportverein.

Ich war letzte Woche wieder schwimmen gewesen, habe aber nicht nur Rücken, sondern auch andere Schwimmarten getestet. Die Folge war, dass ich vier Tage hinterher wieder Schmerzen hatte.
Auch beim Radfahren, vielleicht weil ich kein Rad habe, auf dem ich wirklich gerade sitze, habe ich anschließend immer wieder Probleme mit meinem Bein.

Mir selbst bekommt am besten zur Zeit Laufen. Ich laufe sehr viel und wenn ich Schmerzen habe, ziehe ich mir meine Turnschuhe an und gehe zwei Stunden durch die Gegend. Anschließend bin ich wieder schmerzfrei.
Bis auf Gehen bzw. Laufen klappt es bei keinem anderen Sport bei mir.

KHelga, es ist gut dass Du Krankengymnastik machen kannst. Ich finde die Krankengymnastik immer noch am besten. Die ganzen anderen Kurse finde ich persönlich nicht sinnvoll. Gerade weil man die Krankengymnastikübungen auch wunderbar zu Hause machen kann und mir sie am besten geholfen haben.

Viele Grüße reise:blumengabe:

Inaktiver User
22.09.2007, 14:24
Hallo zusammen,

ich habe einmal an Leute mit Bandscheibenvorfall. Ich hatte soweit meine Schmerzen komplett weg und bin auch ständig zu Fuss unterwegs, so dass ich mich immer bewege.
Jetzt habe ich am Montag eine neue Stelle angetreten und dort sitzt man in so weichgepolsterten Stühlen, ich würde schon eher sagen Sesseln.
Seit Montag habe ich so langsam wieder Schmerzen bekommen und habe die letzten beiden Nächte kaum geschlafen vor Schmerzen im Bein.
Kann es sein, dass diese Schmerzen von diesem Stuhl kommen?
Ich habe hier zu Hause einen guten Bürosthuhl vor dem PC stehen und konnte in letzter Zeit stundenlang hier sitzen und hatte keine Schmerzen.

Sollte es nicht besser werden, so werde ich am Dienstag morgen gleich zu meinem Orthopäden gehen und mir dort Medikamente verschreiben lassen.

reise:blumengabe:

schluppi
23.09.2007, 16:59
Hallo und seid gegrüßt,
einige von euch (und dazu gehörte ich wohl auch) berichten von gelungenen OP's, Therapien, Massagen usw. und trotzdem stellten sich wieder diese Beschwerden ein.

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber ich behaupte mal, das ich eine lange Zeit, genauso darum bemüht war, wie ihr es teilweise seit, um zu vermeiden, wieder einen Bandscheibenvorfall zu erdulden.

Mittlerweile durfte ich auch erkennen, das es an mir alleine liegt, wenn ich einen Bandscheibenvorfall bekomme oder nicht.
Ausnahme, Unfälle mit Verletzungsfolgen Wirbelsäule.

Unsere Wirbelsäule hat in unserem Leben eine Funktion. Sie trägt unseren Körper, dafür ist sie von Natur aus auch ausgelegt.
Was die Natur nicht eingeplant hat, das wir Menschen uns Dinge aufladen (seelisch), welche uns zusätzlich belasten. Also auch unsere Wirbelsäule und folglich unsere Bandscheiben.

Und da wir Menschen, leider oft geneigt sind, anderen GUTES zu tun, übersehen wir dabei uns selbst. Das ist ein schleichender Prozess, der aus unserer Kindheit heraus sich entwickelt. Bei dem einen taucht der BSV dann früher, oder später auf.

Was machen wir dann meistens, wenn der BSV eingetreten ist?
Ich fragte mich mit 25: "Bin ich tatsächlich schon so alt?"
Da mir die Ärzte eine falsche Körperhaltung unterstellten, gerieten meine Überlegungen auf eine FALSCHE Denkspur. Denn ich überlegte intensiv, wie habe ich Gegenstände gehändelt. Wie bin ich gelaufen, wie habe ich gestanden usw.
Folge, ich nahm diese "orthopädischen" Ratschläge der Ärzte an. Sie zeigten sogar Wirkung, denn die Schmerzen gingen ja weg.

Im Klartext, meine Änderung bestand darin, das ich mich genauso weiter verhalten habe, wie bisher.

Der zweite Vorfall ereilte mich, als ich 38 Jahre alt war. Weitere Verdachtsmomente auf BSV mit 39 und den letzten BSV, auch mit Klinikaufenthalt, mit 45 Jahren.
Allerdings wußte ich bei meinem letzten BSV bereits, das es seelische Ursachen hatte, welche ich sogar klar definieren konnte.

Und wenn ihr mal zurückschaut, auf die Zeit, bevor ihr euren BSV bekommen habt, dann werden einige von euch eine Antwort finden.
:zwinker:

Ich wünsche euch einen angenehmen Sonntag. Und macht Platz, für ein paar Sonnenstrahlen in eurer Seele
LG Schluppi

schluppi
23.09.2007, 17:02
Jetzt habe ich am Montag eine neue Stelle angetreten und dort sitzt man in so weichgepolsterten Stühlen, ich würde schon eher sagen Sesseln.
Seit Montag habe ich so langsam wieder Schmerzen bekommen und habe die letzten beiden Nächte kaum geschlafen vor Schmerzen im Bein.
Kann es sein, dass diese Schmerzen von diesem Stuhl kommen?

Kann sein, wenn du es so sehen möchtest.
Meine Frage an dich: Wie fühlst du dich, bei deinem neuen Job? Wie hast du dich gefühlt, innerlich? Bist du mit dieser Situation zufrieden? Oder hast du diesen Job angenommen, da irgendjemand etwas von dir erwartet, dies zu tun?

Inaktiver User
23.09.2007, 18:48
Kann sein, wenn du es so sehen möchtest.
Meine Frage an dich: Wie fühlst du dich, bei deinem neuen Job? Wie hast du dich gefühlt, innerlich? Bist du mit dieser Situation zufrieden? Oder hast du diesen Job angenommen, da irgendjemand etwas von dir erwartet, dies zu tun?
Hallo Schluppi,

nein, der Job gefällt mir nicht. Aber ich möchte jetzt die momentanen Schmerzen nicht als Ausrede dafür benutzen, dass ich dort nicht mehr arbeiten möchte. Ich habe noch andere Bewerbungen, bei denen es nicht schlecht aussieht.
Ich wollte für eine kurze Zeit diesen Job als Zwischenlösung nehmen und sehe den Job ganz locker, weil ich weiß, er ist für mich nicht auf Dauer.

Meine Seele ist in Ordnung, aber als Kind habe ich sehr viel seelisch leiden müssen. Ich habe schon oft überlegt, ob das heute die Konsequenzen sind, die ich aus meiner Jugend und Kindheit ziehen muss.
Den BSV habe ich ja aufgrund eines defekten Wirbels bekommen, den ich wohl schon spätestens seit meinem 15. Lebensjahr habe.
Nun ist meine Frage, ob es wirklich möglich ist, zu sagen, dass sich seelische Probleme auf den Rücken auswirken. Ist es tatsächlich bewiesen? Ich habe schon oft davon gehört und auch gelesen, nur wird es ja auch oft abgestritten.

Viele Grüße und auch Dir einen schönen Sonntag.

reise

semiramis
23.09.2007, 19:50
"
Und wenn ihr mal zurückschaut, auf die Zeit, bevor ihr euren BSV bekommen habt, dann werden einige von euch eine Antwort finden.
:zwinker:

Ich wünsche euch einen angenehmen Sonntag. Und macht Platz, für ein paar Sonnenstrahlen in eurer Seele
LG Schluppi

Liebe Schluppi ,

bei jeder Erkrankung spielt die seelische Verfassung eine große Rolle, daß wissen inzwischen auch die konversativsten Schulmediziner aber ganz so einfach ist die Sache nicht, schön wär's:smirksmile: .
Die Schmerzen sind wohl leichter zu ertragen wenn es der Seele gut geht aber sie sind da und auch auf einem Röntgenbild zu diagnostizieren.Jedenfalls in den meisten Fällen. Rückenschmerzen unklarer Genese haben oft mit der Seele zu tun aber wenn man bei einem Prolaps Lähmungserscheinungen hat, inkontinent wird usw. , ist schlicht und einfach ein Defekt an der Wirbelsäule und nicht an der Seele.Ich hatte meinen 1. Vorfall in einer Zeit, inder ich überhaupt keine psychischen Probleme hatte, den zweiten ebenso. Es ist ein rein physisches Problem.
Jetzt habe ich starke Schmerzen von den Vernarbungen der OP, hat also auch nix mit Seelenschmerz zu tun. Allerdings stimme ich Dir zu, bei guter seelischer Verfassung kann man seine Schmerzen besser annehmen und mit umgehen.

Es fehlt immer noch der Beweis für diese These, ist wohl im Moment auch ein wenig eine Mode-Diagnose.

@reise
Besteht im Büro keine Möglichkeit, dass Du mal einen anderen Stuhl ausprobierst? Würde ich vor erneuter Medikamenteneinnahme versuchen.
Gute Besserung wünsche ich Dir:blumengabe: .

Inaktiver User
23.09.2007, 20:34
Hallo Semiramis,

ich habe noch die Auswahl zu einem Holzstuhl ohne Kissen, wie man ihn in der Küche vorfindet. Aber normale Bürostühle, auf denen ich gut sitzen könnte gibt es da nicht. Das ist eben mein Problem.
So nun muss ich mal schauen, was in den nächsten Tagen so passieren wird. Vielleicht ergibt sich ja schnell etwas Neues.

Ich brauche aber die Medikamente, da ich nachts nur wenige Stunden schlafen kann und dann vor lauter Schmerzen im Bein kein Auge mehr zukriege. Am nächsten Tag bin ich dann wie gerädert und bekomme auf der ARbeit nichts geregelt.
Natürlich habe ich auch Schmerzen tagsüber und jetzt die schon vier Tage mit starken Dauerschmerzen machen mich völlig fertig.
Ich kriege wirklich nicht viel geregelt. Bin ziemlich schnell aggressiv usw.

Danke für die Genesungswünsche.
Hoffe, es geht Dir auch bald wieder besser. :blumengabe:

Gruß reise

Inaktiver User
10.10.2007, 16:49
Hallo zusammen,

nach diesem Rückfall vor wenigen Wochen ist der Zustand nicht besser geworden und mein Orthopäde versucht es jetzt mit Spritzen setzen.
Mein Problem an der ganzen Sache ist, dass ich, wenn ich laufe, kaum Probleme bis gar keine habe.
Liege ich aber im Bett und schlafe, also das Bein ruht dann, dann bin ich nach drei bis vier Stunden wach und das Bein tut in der Wade höllisch weh und ich sitze senkrecht im Bett.
Kennt das jemand und kann mir sagen was man dagegen machen kann?

Mein O. möchte mich gerne vor einer OP bewahren und versucht es erst einmal mit Spritzen. Anfang November muss ich dann noch einmal zum Neurologen, da sich der Zustand bei mir verschlechtert hat.
Ist die Nervenwurzel beschädigt, so komme ich allerdings nicht an einer OP vorbei.

Viele Grüße

reise

schluppi
11.10.2007, 03:05
Die Schmerzen sind wohl leichter zu ertragen wenn es der Seele gut geht aber sie sind da und auch auf einem Röntgenbild zu diagnostizieren.

Hallo seramis,
Schmerzen sind das erste Signal des Körpers, das du auf ihn schauen solltest. Sei es, das es sich um Verhärtungen in der Muskelatur handelt - eine Art Vorstufe für einen BSV.
Ignorierst du dies, oder glaubst mit ein paar Massagen ist das wieder weg, wirst du über kurz, oder lang enttäuscht werden. Denn dein Körper wird dann ein anderes Signal senden. Bspw. Schmerzen im BS-Bereich.



Jedenfalls in den meisten Fällen. Rückenschmerzen unklarer Genese haben oft mit der Seele zu tun aber wenn man bei einem Prolaps Lähmungserscheinungen hat, inkontinent wird usw. , ist schlicht und einfach ein Defekt an der Wirbelsäule und nicht an der Seele.

Das sind ja schon einige Geschütze die dein Körper aufgefahren hat, aber selbst in dieser Situation, wirst du manchmal sicher noch die Einstellung vertreten: "wird schon, da müssen wir durch".
Solange es "unklar" ist, wird die Seele "verantwortlich" gemacht. :wie?:

Wenn Lähmungen auftreten oder Gefühllosigkeit (seramis, hatte ich alles gehabt!) dann reden unsere Schulmediziner, das ein "Verschleiß" im BS-Bereich zu verzeichnen ist.
Da gebe ich dir sogar Recht. Es ist die Folge davon. Aber dann redet auch schon keiner mehr davon, wie es zu den Schmerzen DAVOR kam, sei es, wie oben kurz angerissen usw.

Stelle dir bitte mal vor, bei deinem Auto hat die Ölwanne einen Riß bekommen.
Es ist sicher nachvollziehbar, wenn dann langsam das Öl rausläuft. Irgendwann brennt deine rote Lampe in der Amatur. Was würde jetzt in dir vorgehen? Welche Gedanken kommen in dir auf?
Der Typ in der Werkstatt füllt Öl nach. Die Lampe geht aus, alles i.O. und weiter gehts.
Das Spielchen wiederholt sich mehrere Male. Was würden in dir für Gedanken aufkommen?
Neben dem Öl nachfüllen kommt der Typ jetzt auf den irrsinnigen Gedanken und entfernt die Sicherung, für diese Lampe, weil es dich ja nervt und beunruhigt. Mit der Erklärung: "so, nun paßt es". Dann kommt der Tag, wo du am Straßenrand liegen bleibst, weil sich der Motor festgefahren hat.
Und der Typ diagnostiziert: KEIN ÖL.

Ist es mittlerweile nicht auch in der Schulmedizin schon so?
"Die Lähmungen sind eine Folge, das die Nerven an der Bandscheibe gereizt werden, gar eingezwenkt."
"Der Motor ist festgefahren, weil kein Öl drinne war."

Man müßte sich ja nur mal die Mühe machen, um zu erkennen, wo die Ursache liegt.
Aber seramis, es gibt auch einen wirtschaftlichen Hintergrund.
Wovon lebt die Autowerkstatt????
Hatte ich nicht erst in den vergangenen Tagen im Radio gehört, das etliche Krankenhäuser rote Zahlen schreiben?




Ich hatte meinen 1. Vorfall in einer Zeit, inder ich überhaupt keine psychischen Probleme hatte, den zweiten ebenso. Es ist ein rein physisches Problem.

Ich weiß net, wie es bei dir zum 1. und 2. Vorfall kam.
Mein 1. war vor 20 Jahren, da war ich 25 Jahre alt. Mit keiner Silbe hatte ich zu diesem Zeitpunkt an meine Seele gedacht. Das war für mich in keiner Weise ein Thema. Ich glaubte dem Arzt, was der mir sagte. Heute, im nachhinein, weiß ich die Ursache.


Jetzt habe ich starke Schmerzen von den Vernarbungen der OP, hat also auch nix mit Seelenschmerz zu tun.

Du sagst es. Das sind unter Umständen die Schmerzen von den Vernarbungen, von der OP. Eine Folge, aus dem Eingriff.


Allerdings stimme ich Dir zu, bei guter seelischer Verfassung kann man seine Schmerzen besser annehmen und mit umgehen.

Was seramis verstehst du unter guter seelischer Verfassung? Das Ignorieren von Kreuzschmerzen, wenn du über 6 Stunden, schief auf einem Stuhl gesessen hast? :zwinker:


Es fehlt immer noch der Beweis für diese These, ist wohl im Moment auch ein wenig eine Mode-Diagnose.

Solange du annimmst, das es sich momentan um eine Mode-Erscheinung handelt, so lange wirst du es nicht nachvollziehen können. :smirksmile:




@reise
Besteht im Büro keine Möglichkeit, dass Du mal einen anderen Stuhl ausprobierst? Würde ich vor erneuter Medikamenteneinnahme versuchen.


Sind Medikamente, nachgewiesenerweise nicht helfend?
Ich weiß nicht warum du reise eher davon abrätst? Aber ich finde es gut! von dir, seramis :blumengabe:
Denn die Pharma-Industrie verdient sich dumm und albern an unseren Steuergeldern!!!
Und unternehmen alles, wo Alternativen erfolgreicher zum Einsatz gekommen sind, diese zu liquidieren.

Ich wünsche euch, dir seramis und auch dir reise einen angenehmen und vor allem schmerzfreien Tag.
Ich sende euch ein Lächeln für eure Seele :smile:

Gruß Schluppi

schluppi
11.10.2007, 03:15
ich habe noch die Auswahl zu einem Holzstuhl ohne Kissen, wie man ihn in der Küche vorfindet. Aber normale Bürostühle, auf denen ich gut sitzen könnte gibt es da nicht. Das ist eben mein Problem.

Ich brauche aber die Medikamente, da ich nachts nur wenige Stunden schlafen kann und dann vor lauter Schmerzen im Bein kein Auge mehr zukriege. Am nächsten Tag bin ich dann wie gerädert und bekomme auf der ARbeit nichts geregelt.
Natürlich habe ich auch Schmerzen tagsüber und jetzt die schon vier Tage mit starken Dauerschmerzen machen mich völlig fertig.
Ich kriege wirklich nicht viel geregelt. Bin ziemlich schnell aggressiv usw.


Hallo reise,

Dinge, die über einen längeren Zeitraum entstanden sind, oder sich entwickelt haben, bedürfen mindestens genausoviel Zeit, bis sie wieder verschwinden. Vorausgesetzt, wir finden den richtigen Weg.

Ich kann nachvollziehen, wie belastend für dich diese Schmerzen sind.
Wenn du möchtest schreibe ich dir mal ein paar Zeilen aus einem Buch. Allerdings nicht jetzt, da ich in mein Bett möchte.
...dann kannst du für dich entscheiden, ob dies eine Möglichkeit für dich ist, das du dich damit mal auseinander setzt, oder nicht.

Schulmedizin ja, ne andere Chance hast du alleine der Schmerzen wegen momentan nicht.

Gruß Schluppi :blumengabe:

semiramis
11.10.2007, 09:14
@Schluppi
Weißt Du Schluppi, wenn ich hier ausführen würde,(mit Sicherheit nicht das Ertragen von 6 Std Kreuzschmerzen, für wie einfach im Denken hältst Du mich:ooooh: ) was* ich * unter guter seelischer Verfassung verstehe, würde das den Rahmen sprengen. Das empfindet auch jeder anders und würde jeder Psychotherapeut anders definieren.:smirksmile:
Ich habe 3o Jahre Erfahrung mit meinen eigenenBeschwerden+ 35 Jahre Erfahrung mit Pat. die mit Schulmedizin und gleichzeitiger psychologischer Betreuung in Berührung kamen. Ohne Schulmedizin, würde sicher mancher jetzt im Rollstuhl sitzen.
Die Seele spielt bei jeder Krankheit eine große Rolle aber man kann nicht alles auf sie schieben.
Schulmedizin + alternative Behandlung, wenn es denn gut tut, ist ein guter Weg. Allerdings sollte man nicht ignorant nur einen einsamen Weg gehen oder empfehlen, jeder sollte ihn für sich finden.
Kleine Anmerkung :smirksmile: ich bin nicht das Trockengranulat für Blumentgöpfe *Seramis* sondern *Semiramis*, vielleicht sind Dir die hängenden Gärten der Semiramis ein Begriff.

LG
Semiramis

Inaktiver User
11.10.2007, 12:14
Hallo Schluppi und Semiramis,

die Medikamente, die ich neulich bekam, verfehlten irgendwann ihre Wirkung. Ich hätte das Zeug literweise trinken können und sie haben nicht gegen die Schmerzen geholfen.
Ich finde die Einstellung von Semiramis gut, erst einmal ohne Medikamente auszukommen, was ich bisher auch imemr versucht habe, aber in dem Fall nicht möglich war.

Semiramis Ansicht, dass jeder seinen Weg aus seiner Krankheit finden muss, ist eine verünftige Ansicht. Ich denke, jeder geht auch anders mit Schmerzen um. Und es gibt ja allein in der Schulmedizin verschiedene Therapieformen, da man alleine schon daran merkt, dass nicht jeder Körper gleich auf Therapien reagiert.
Eine Bandscheibenbehandlung ohne die heutige Schulmediziin kann ich mir nicht vorstellen und ich bin froh, dass ich diese Art der Heilungsmethode nutzen kann.
Ich möchte auf keinen Fall auf die Schulmedizin verzichten. Ich würde zwar zusätzlich noch andere Dinge ausprobieren, aber ohne Schulmedizin geht es bei mir nicht.



Hallo reise,
Dinge, die über einen längeren Zeitraum entstanden sind, oder sich entwickelt haben, bedürfen mindestens genausoviel Zeit, bis sie wieder verschwinden. Vorausgesetzt, wir finden den richtigen Weg.
Ich kann nachvollziehen, wie belastend für dich diese Schmerzen sind.


Wenn du möchtest schreibe ich dir mal ein paar Zeilen aus einem Buch.

Ich weiß, dass ein Bandscheibenvorfall eine langwierirge Sache ist und seine Zeit braucht. DAs teilte mir der Orthopäde schon in der ersten BEhandlung mit. Nur nach ein paar Tagen erwarte ich allerdings eine Besserung. So peu à peu sollten die Schmerzen schon weniger werden.

Deine Zeilen aus dem von Dir erwähnten Buch würden mich enmal interessieren.
Wenn Du Lust hast, kannst Du sie mir ja mal aufschreiben.

Gruß reise:blumengabe:

schluppi
12.10.2007, 01:19
@Schluppi
Weißt Du Schluppi, wenn ich hier ausführen würde,(mit Sicherheit nicht das Ertragen von 6 Std Kreuzschmerzen, für wie einfach im Denken hältst Du mich:ooooh: ) was* ich * unter guter seelischer Verfassung verstehe, würde das den Rahmen sprengen.

Hallo serimas,
sorry, wenn ich mich nicht kerrekt ausgedrückt habe. Verletzen will ich prinzipiell keinen auch dich nicht. :blumengabe:



Die Seele spielt bei jeder Krankheit eine große Rolle aber man kann nicht alles auf sie schieben.

Ich denke schon serimas. Über 75% aller "Krankheiten" haben ihren Ursprung im seelischen.
(Außer, wenn ich ne Stunde irgendwo im vollbesetzten Warteraum eines Arztes sitze. :freches grinsen: ....wegen Magenschmerzen bin ich hin gegangen und mit Nierenleiden, wieder raus. :smirksmile: Das kennst du sicher auch, oder?)
Ich habe über ein paar Jahre gebraucht, ehe ich das für mich erstmal ernsthaft begreifen konnte. Ich habe genauso daran gezweifelt, wie Millionen andere Menschen auch.
Mittlerweile kann ich auch "Krankheiten" aufzeigen wo dies nachvollziehbar ist, das diese einen seelischen Ursprung haben!
Menschen aus meinerengeren Umgebung (mich mit eingeschlossen) haben uns mit zusätzlichen Sachen seelisch belastet und keiner hat sich dabei wohl gefühlt. Das Ende vom Lied; der Körper reagierte entsprechend, erst mit Schmerzen, dann mit Entzündungen, dann mit Geschwüren, oder auch BSV.



Schulmedizin + alternative Behandlung, wenn es denn gut tut, ist ein guter Weg.

Ob es ein guter Weg ist, weiß ich net. Aber, es ist ein Weg. :zwinker:


Kleine Anmerkung :smirksmile: ich bin nicht das Trockengranulat für Blumentgöpfe *Seramis* sondern *Semiramis*, vielleicht sind Dir die hängenden Gärten der Semiramis ein Begriff.


:schild ...uups: ...in diese Richtung bin ich wohl eher ein Kulturbanause. :freches grinsen:
Ich fliege schon jährlich auf Tennerife um mich mit neuen Pflanzen einzudecken. Aber lange halten die bei mir nie. :wie?:
Und wenn ich mir dann nach zwei, drei Monaten meine Pflanzen ansehe, kann ich net sagen, das die aussehen, wie die von semiras. ...obwohl sie auch kräftig hängen... ne zeitlang jedenfalls. :freches grinsen:

LG Schluppi :smile:

und nochmals sorry...

schluppi
12.10.2007, 02:49
Ich finde die Einstellung von Semiramis gut, erst einmal ohne Medikamente auszukommen, was ich bisher auch immer versucht habe, aber in dem Fall nicht möglich war.

Hallo reise,
jeder, der schon einmal Schmerzen erleiden durfte (ich schreibe bewußt "durfte", da das Leben ein "Geschenk" ist.) weiß auch, wie es ist, ohne Schmerzen leben zu dürfen.
Auch ich habe mich der Schulmedizin gebeugt und schmerzbetäubende Mittel eingenommen. Sie haben mir in der Situation geholfen.
Ohne auszukommen, bedeutet aber gleichzeitig auf seinen Körper zu hören.
Und wir machen es ja auch (teilweise).
Bsp.: Wenn du 10 Dinge im Büro, gleichzeitig organisieren mußt und alles am besten vorhin schon fertig sein soll. Obendrein ständig einer aufschlägt und irgendwelche Dinge von dir haben will, so das du ständig abgelenkt und dich jedesmal aufs Neue konzentrieren mußt. Und der Zeitdruck nebenbei immer größer wird. Und der Schreibtisch nicht leerer
Kennst du solche Situationen?
Könnte der Beginn von Kopfschmerzen werden, oder Müdigkeit, da du auf Hochtouren gefahren bist und dein Körper eine Entspannungsphase "verlangt".
Aber du willst zum Feierabend alles erledigt haben. Also wie entscheidest du dich jetzt? Und dein Chef steht mit ernshafter Mine hinter dir.
Hörst du auf deinen Körper und gibst ihm die "erbetene" Auszeit, oder "raffst" du dich auf, nach dem Motto: "Nur" noch das "Bissel" und dann ist Schluß.?

Das wäre z.Bsp. ein seelisches Unwohlsein. Und gleichzeitig ein Auslöser für Migräne, Verspannungen usw.
Du denkst dir nix dabei, denn so eine Arbeit ist doch "normal" und Druck gibt es doch täglich. Aber will das auch dein Körper???
Und nun mache das mal täglich...., über Wochen, über Monate, über Jahre.
Du selber möchtest deine Arbeit gut machen, also sagst du nicht NEIN (!!!) wenn dir dein Chef noch ein paar Aufgaben auf den Tisch deligiert. ...damit "verbiegst" du dich schon. Denn innerlich möchtest du dies nicht noch zusätzlich, sondern erstmal das andere erledigen und dann das Neue.
Ergänzend zum Unwohlsein gesellen sich leichte Ängste. Unterschiedlich stark, aber sie sind da. Gedanken: ...hhhhmm, was mache ich jetzt? Lehne ich die Arbeit ab, was wird der Chef von mir denken?
reise, es soll nur ein Bsp. darstellen in Kurzfassung. Sicher haben wir alle schon mal Streßsituationen durchlebt. Die Frage dabei ist aber: War es positiver, oder negativer Streß?



Ich weiß, dass ein Bandscheibenvorfall eine langwierirge Sache ist und seine Zeit braucht. DAs teilte mir der Orthopäde schon in der ersten BEhandlung mit. Nur nach ein paar Tagen erwarte ich allerdings eine Besserung. So peu à peu sollten die Schmerzen schon weniger werden.

reise, diese Behandlungen der Schulmedizin empfinde ich: "Als ob mir ein Pflaster auf die Wunde gelegt wird".

Oder mal anders: Wieviele Ärzte, konnten dir bisher schon ganz genau sagen, wann du wieder schmerzfrei sein wirst?
Klingen jetzt Worte wie: "Sie werden dann und dann wieder schmerzfrei sein?", oder eher: " Naja, so genau kann ich ihnen das nicht sagen. Wir versuchen jetzt erstmal diese Methode und sollte es nix bringen, dann schauen wir mal, ob das andere vielleicht etwas bringt."
...eventuell, vielleicht, kann ich nicht sagen, versuchen, hoffen usw.

Ich hoffe, ich nerve dich nicht mit meinen Zeilen.

Hier der Ausschnitt aus dem Buch: - Dein Körper sagt:"Liebe dich!". (Lise Bourbeau)

Emotionale Blockade
Denjenigen Menschen, die Schmerzen in der unteren Rückenpartie, d.h. im Bereich des Kreuzbeins haben, ist die Freiheit heilig. sie fürchten, ihre Bewegungsfreiheit zu verlieren, wenn die anderen ihre Hilfe brauchen. Oft haben solche Menschen Existenzängste.
Schmerzen vom Lendenwirbel fünf bis zum Brustwirbel elf, d.h. von den Lenden bis zur Taille, stehen in Zusammenhang mit Ängsten, die auf materielle Unsicherheit zurückgehen. Da die Wirbelsäule die Stütze des menschlichen Körpers ist, treten Rückenschmerzen im allg. dann auf, wenn wir uns nicht genug unterstützt fühlen. Die unteren Rückenpartien stehen in Zusammenhang mit dem HABEN, wie z.Bsp. Güter, Geld, einen Partner, ein Haus, Kinder, einen guten Job, Diplome usw. Schmerzen in diesem Bereich deuten darauf hin, das die betroffene Person Dinge besitzen muß, um sich in Sicherheit zu fühlen, jedoch nicht wagt, sich das selbst oder anderen einzugestehen. Deshalb lädt sie sich alles auf den eigenen Rücken, da sie alles selbst tun muß.
Die Angst vor dem materiellen Mangel bewirkt, das die fragliche Person auf der physischen Ebene sehr aktiv ist, da sie sich so selbst stützt.Es fällt ihr schwer, andere um Hilfe zu bitten. Wenn es jedoch so weit kommt und sie erhält sie nicht, fühlt sie sich völlig in die Enge getrieben und ihre Rückenschmerzen verschlimmern sich.
Menschen, deren Schmerzen im oberen Rücken, d.h. zwischen den Brustwirbeln, also zwischen Taille und Hals, liegen, erleben diese Unsicherheit im affektiven Bereich. Für sie ist as TUN sehr wichtig, da sie sich dadurch in Sicherheit wähnen. Tut jemand etwas für sie, fühlen sie sich geliebt. So zeigen auch sie ihre Zuneigung dadurch, das sie Dinge für andere verrichten. Doch kann ihnen der Rücken solche Schmerzen bereiten, das sie eine ausgezeichnete Ausrede dafür haben, nichts mehr tun zu müssen. Sie fürchten nämlich, das die anderen ihnen nicht mehr helfen, wenn sie zu viel für sie tun. Folglich setzen sie auch große Erwartungen in ihre Mitmenschen. Werden diese nicht erfüllt, haben sie das Gefühl alles selbst (auf ihrem Rücken) tragen zu müssen. Da es ihnen besonders schwer fällt, andere um etwas zu bitten, ist es ein besonderer Tiefschlag, wenn ihnen die mühsam erkämpfte Bitte dann abgeschlagen wird. Die Rückenschmerzen werden unmittelbar schlimmer. Anderseits können aber auch solche Menschen unter Rückenschmerzen leiden, die sich in allem, was sie tun, beobachtet fühlen. Sie haben ständig das Gefühl, jemanden IM RÜCKEN ZU HABEN.

Mentale Blockade
Liegen deine Schmerzen im unteren Rückenbereich, solltest du dir lieber deiner Grenzen bewußt werden, anstatt zu glauben, deine Freiheit zu verlieren, wenn du anderen hilfst. Erkläre den anderen, wo deine Grenzen liegen und handle dementsprechend. Vergiß nicht, das du zuerst Hilfe säen mußt, um später (wenn auch möglicherweise von anderer Seite) Hilfe ernten zu können. Vielleicht hast du früher einmal die Erfahrung gemacht, das du ausgenutzt wurdest, wenn du zu hilfsbereit warst. Jetzt hindert dich die Angst vor einem ähnlichen Mißgeschick daran, anderen zu geben, was dir jedoch umgekehrt auch helfen würde, mehr zu bekommen. Hast du Existenzängste, so werde dir darüber klar, das du nicht eigentlich um dein Überleben fürchtest, sondern das der Teil in dir, der von der Zuneigung der anderen abhängt, glaubt, nicht allein überleben zu können. Doch hast du alles, was du dazu rauchst.
Was Schmerzen im Taillenbereich betrifft, so solltest du lernen, dein Bedürfnis nach materieller Sicherheit zu akzeptieren. Nur so kannst du auch wirklich von dem profitieren, was du HAST. Auch wenn du in deinem tiefsten Inneren davon überzeugt bist, das es nicht gut ist, zu sehr an materiellen Gütern zu hängen, so mußt du doch damit beginnen, sie dir zuzugestehen, um in der Folge in der Lage zu sein, dich auch ohne sie sicher zu fühlen.
Anstatt zu glauben, das niemand sich um dich kümmert, solltest du lieber lernen, deine Anliegen klarer zu formulieren. Trotzdem ist es wichtig, nicht zu vergessen, das die anderen keineswegs dazu verpflichtet sind deine Bitten Folge zu leisten. Da andere Menschen dieses HABEN vielleicht weniger benötigen als du, sind sie vielleicht auch nicht in der Lage, deine Bedürfnisse richtig zu verstehen. Auf alle Fälle wird es dir leichter fallen, diese in Worte zu fassen, wenn du sie dir einmal offenen Herzens zugestanden hast.
Liegen deine Schmerzen im oberen Rücken, zwischen Taille und Nacken, so mußt du aufhören zu glauben, das du für das Glück andererMenschen verantwortlich bist. Du wirst weiterhin gerne etwas für andere tun, doch wird dies nicht mehr aus derselben Motivation geschehen. Tust du anderen einen Gefallen, so tue es aus Liebe, weil du Lust hast, Freude machen zu wollen. Du hast es nicht mehr nötig, die affektive Stütze der ganzen Welt zu sein.
Außerdem mußt du verstehen, das nicht alle so denken wie du und nicht alles daran setzen müssen, dich glücklich zu machen. Sie können dich auch dann lieben, wenn sie nichts für dich tun oder deinen Erwartungen nicht entsprechen. Du mußt also lernen, deine Wünsche in Worte zu fassen und deinen Mitmenschenzu erklären, das du es noch nötig hast, das sie etwas für dich tun, um das Gefühl zu haben, geliebt zu werden, das du das aber eines Tages nicht mehr brauchen wirst, wenn du genug Liebe getankt hast.

puuuuhhhhhh..... das solls erstmal gewesen sein.

Schlaf gut, du auch seramis :freches grinsen:
äääähhhh... serimas

LG Schluppi :smile:

schluppi
12.10.2007, 02:51
:wie?:
bitte nicht die Hoffnung aufgeben...
Ich lerne das noch "semiramis" :freches grinsen:

Gutes n8li :blumengabe:

semiramis
12.10.2007, 12:38
:wie?:
bitte nicht die Hoffnung aufgeben...
Ich lerne das noch "semiramis" :freches grinsen:

Gutes n8li :blumengabe:



....die Hoffnung stirbt zuletzt.:freches grinsen: :smirksmile:

Inaktiver User
15.10.2007, 11:16
Hallo Schluppi,

vielen Dank für die lange Antwort.
In gewissen Dingen kann ich Dir zustimmen, aber nicht allen Bereichen. Ich versuche jetzt einmal auf die verschiedenen Passagen einzugehen.


Ohne auszukommen, bedeutet aber gleichzeitig auf seinen Körper zu hören.

Zu dem Thema kann ich nur Folgendes sagen:
Heute morgen als ich aufgestanden bin, habe ich solche Schmerzen gehabt, dass ich so gut wie nicht mehr bewegen konnte aufgrund des Bandscheibenvorfalls.
Hätte ich mein starkes Medikament nicht gehabt, so hätte ich einen Notarzt rufen müssen, damit er mir eine Spritze hätte gesetzt.
Nachdem Medikament geht es mir besser und es ist erträglich. Ich muss allerdings heute Nachmittag zum Arzt und den weiteren Vorgang besprechen, da ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalte und fast nachts nicht mehr schlafen kann. Ich kann in dem Fall nicht auf die Schulmedizin verzichten.

Ich habe in den letzten zwei Jahren etwas Stress gehabt. Vor allen Dingen seelischen Stress, da es um das berufliche Weiterkommen ging. Aber das ist jetzt erledigt und alles läuft ganz gut.
Es war natürlich negativer Stress, der mich belastet hat und mich ständig beschäftigte.
Aber da er so gut wie jetzt weg ist, müsste ich doch eigentlich keine Probleme mehr haben. Aber seit ca. einem Jahr habe ich jetzt die Rückenprobleme.
Allerdings leide ich an dem defekten Wirbel schon wohl men ganzes Leben lang, aber erst letztes Jahr im Dezember brach das Problem wirklich durch, in dem ich vor Schmerzen nicht mehr laufen konnte.
Aber es war bei mir immer so, dass wenn ich mich zu oft am Tag bückte óhne dass ich etwas Schweres heben musste und dieses Bücken dann noch über Wochen hin andauerte, bekam ich immer Rückenprobleme.





Oder mal anders: Wieviele Ärzte, konnten dir bisher schon ganz genau sagen, wann du wieder schmerzfrei sein wirst?
Klingen jetzt Worte wie: "Sie werden dann und dann wieder schmerzfrei sein?", oder eher: " Naja, so genau kann ich ihnen das nicht sagen. Wir versuchen jetzt erstmal diese Methode und sollte es nix bringen, dann schauen wir mal, ob das andere vielleicht etwas bringt."
...eventuell, vielleicht, kann ich nicht sagen, versuchen, hoffen usw.
Kein Arzt konnte mir bis jetzt sagen, wann ich wieder gesund sein werde. Zum Beispiel bekomme ich jetzt von meinem Orthopäden Spritzen gegen die Bandscheibenprobleme, die mir aber nicht helfen. Ja, der Arzt versucht alles mögliche, um mir das Leben angenehmer bzw. schmerzfrei zu gestalten, aber das Ende meiner Krankheit kann er mir nicht voraussagen.




Ich hoffe, ich nerve dich nicht mit meinen Zeilen.

Nein, Du nervst mich nicht mit Deinen Zeilen. Es ist mal interessant, eine Krankheit aus einer anderen Sicht zu sehen.




Hier der Ausschnitt aus dem Buch: - Dein Körper sagt:"Liebe dich!". (Lise Bourbeau)

Emotionale Blockade
Denjenigen Menschen, die Schmerzen in der unteren Rückenpartie, d.h. im Bereich des Kreuzbeins haben, ist die Freiheit heilig. sie fürchten, ihre Bewegungsfreiheit zu verlieren, wenn die anderen ihre Hilfe brauchen.

Ja, ich liebe meine Freiheit, aber ich bin auch gerne bereit, anderen zu helfen und hatte noch nie Angsr meine Bewegungsfreiehit zu verleien, wenn andere meine Hilfe brauchen.



Oft haben solche Menschen Existenzängste.

Existenzängste hatte ich noch nie. Ich hatte immer so viel Geld, dass ich meinen Lebensunterhalt bestreiten konnte, bis auf einmal während meines Studiums.



Schmerzen vom Lendenwirbel fünf bis zum Brustwirbel elf, d.h. von den Lenden bis zur Taille, stehen in Zusammenhang mit Ängsten, die auf materielle Unsicherheit zurückgehen. Da die Wirbelsäule die Stütze des menschlichen Körpers ist, treten Rückenschmerzen im allg. dann auf, wenn wir uns nicht genug unterstützt fühlen.

Materielle Unsicherheit habe ich wie oben gesagt nicht, nur ich kämpfe dafür, dass es mir materiell in Zukunft besser gehen wird.



Die unteren Rückenpartien stehen in Zusammenhang mit dem HABEN, wie z.Bsp. Güter, Geld, einen Partner, ein Haus, Kinder, einen guten Job, Diplome usw. Schmerzen in diesem Bereich deuten darauf hin, das die betroffene Person Dinge besitzen muß, um sich in Sicherheit zu fühlen, jedoch nicht wagt, sich das selbst oder anderen einzugestehen. Deshalb lädt sie sich alles auf den eigenen Rücken, da sie alles selbst tun muß.
Ja, ich brauche eine gewisse Sicherheit an materiellen Dingen, dass ich sorgenlos leben kann. Ich muss wissen, dass ich auch in Zukunft noch genügend Geld habe, um meinen Lebensunterhalt finanzieren bestreiten kann.
Ich bin jemand, der sehr weit in die Zukunft plant, was die eigene Existenz anbelangt.
Ich weiß z. B., dass ich jemand bin, der sich über seine Zukunft mehr Gedanken macht, als andere Menschen in meiner Generation.



Die Angst vor dem materiellen Mangel bewirkt, das die fragliche Person auf der physischen Ebene sehr aktiv ist, da sie sich so selbst stützt.Es fällt ihr schwer, andere um Hilfe zu bitten.
Ja, ich nehme ungern fremde Hilfe an und versuche immer alles selbst zu regeln.



Wenn es jedoch so weit kommt und sie erhält sie nicht, fühlt sie sich völlig in die Enge getrieben und ihre Rückenschmerzen verschlimmern sich.
Dazu kann ich gar nichts sagen, da ich selbst noch nie darauf geachtet habe.

So nun habe ich versucht mich zu äußern und habe mich hoffentlich verständlich ausgedrückt.

Viele Grüße reise:blumengabe:

schluppi
24.10.2007, 23:11
Hallo reise, :smile:

ich hatte in den vergangenen Tagen etwas vermehrten Arbeitsaufwand.

Es ging doch im Grunde darum, das du nach weiteren Möglichkeiten gesucht hast, um dich entweder mit deinem Handycap zu arrangieren, oder dich deines Leidens zu entledigen.

Ich weiß ja auch, das wir wenn es "brennt" uns der Schulmedizin "anvertrauen".

Grundsätzlich sind wir aber für uns selbst verantwortlich. Alles was wir mit uns anstellen, was wir mit uns anstellen lassen und was nicht. Wir entscheiden dabei, ob wir es wollen, oder nicht. Und wenn wir nicht entscheiden, dann werden wir entschieden.
Dabei entsteht auch zwangsläufig in uns drinn, in unseren Gefühlen ein Wohlbehagen, oder eben Angst, Zweifel usw.

Solange du noch nach anderen Lösungen suchst, ist das Glas für dich "halbvoll".
Und du wirst auch immer wieder Kräfte mobilisieren, weil du selber nicht glauben kannst, das deine Situation das Ende der Sackgasse darstellen soll.
Zumindest entnahm ich dies deinen Zeilen.

Ob es dir helfen wird, weiß ich net. Aber setze dich mal mit solcher oder ähnlicher Literatur auseinander.
Es gibt einige Autoren, die sehr klar darstellen, was wir für uns immer ignorieren wollen.

Ich wünsche dir einen angenehmen Abend
LG Schluppi :smile:

easyklee
25.10.2007, 12:01
Hallo schluppi, danke für dein tolles statement. Ich glaubte, du kennst mich und meine Lebensumstände. Ich bin sehr nachdenklich geworden.

schluppi
26.10.2007, 00:01
Hallo schluppi, danke für dein tolles statement. Ich glaubte, du kennst mich und meine Lebensumstände. Ich bin sehr nachdenklich geworden.

Hallo easyklee,

danke für die :blumengabe: ...

Ich glaube net, das wir uns kennen, aber tragen wir nicht alle eine Last mit uns herum? Und wer kümmert sich darum? :wie?: ...gut, wenn die Schmerzen kommen, irgendwann der Arzt. :smirksmile:

In vielerlei Hinsicht wirkt sich unser Verhalten uns selbst gegenüber, zum Nachteil für uns selbst aus.
Vieles liegt nun mal in unserer Kindheit verborgen, im Schoße unseres Elternhauses.
Bekamen wir viel Liebe? Wurden wir für unsere kindlichen Entwicklungen auch gelobt? Durften wir uns "entwickeln"? usw.

Und je nachdem gingen unsere Mundwinkel nach oben, oder senkten sich.
Schau dir doch heute mal die Jugendlichen an... Ich behaupte mal, das das Thema Übergewicht bei vielen nicht an McDoof liegt, sondern eher daran, das sie von ihren nächsten nicht entsprechend akzeptiert werden. Sie tragen ihren innerlichen Frust mit sich rum und schieben sich eine Süßigkeit nach der anderen rein.
Nur mal als ein einzelnes Beispiel.
Es ist eh nur eine winzige Spitze von diesem Eisberg - Seele.

Ich spreche deshalb darüber, da ich an mir selbst auch etliches entdeckt habe. Im verlaufe der Zeit habe ich mich intensiver um mich selbst gekümmert.
Um auch mich verstehen zu können. Warum mein Körper so funktioniert und nicht anders.
Irgendwann stellt man sich die Fragen.

Ich wünsche dir eine angenehme Nacht. :schlaf gut:

LG Schluppi:smile:

easyklee
26.10.2007, 19:38
Sicher liegt es auch daran, wie das Leben bisher verlaufen ist. Plätscherte es relativ easy vor sich hin, hat frau sehr kämpfen müssen, gab es Schicksalsschläge ...

Bei mir ist im Moment die Luft raus: burnout. Ich habe gerade eine Woche komplett im Bett zugebracht (mal wieder) wegen starker Rückenschmerzen. BSV ist es nicht, habe ich checken lassen, keine Nieren- oder andere Steine. Alle Organe i.O., Blut i.O. - ich bin kerngesund! Und fühle mich wie 80 (bin 44).

Ich werde jetzt endlich die seit 2 Jahren immer wieder verschobene Kur machen, egal ob es gerade passt. Es passt nie.

Ja, die Last die ich tragen muß ist mir zuviel (Selbständig mit ca. 200 Leuten, reine Männerbranche - das stresst aber nicht -, Maloche total, keine Anerkennung (jedenfalls nicht die die ich mir wünsche), zu wenig Geld für diese Schufterei, Kind allein großgezogen, keine Unterstützung vom Vater, nix, Partner weg. So, das ist mein Leben zur Zeit. Stellt sich schon die Frage, war das alles? Soll das so weiter gehen?

Klare Antwort: NEIN!!!

Wie aber rauskommen? Ich kann nicht einfach kündigen. :wie?:

Na ja, und nun tut mein Rücken weh und ich weiß jetzt auch warum.

schluppi
27.10.2007, 12:24
Ich werde jetzt endlich die seit 2 Jahren immer wieder verschobene Kur machen, egal ob es gerade passt. Es passt nie.

:freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen: ...das kenne ich irgendwoher... :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:

Bei mir türmt sich auch die Arbeit im Arbeitszimmer. Aber wenn ich teilweise erst nach 12, 14, 16 Stunden nach Hause komme, dann sehe ich meinen Prioritätenzettel... :ooooh: ...aber mehr dann auch nicht. Und ich ertappe mich dann, wie ich meinem inneren Schweinehund sage: "Hast Alter, maniana..."
Häufig sind wir nicht konsequent genug, weil teilweise offene Fragen (weil, wir wollen perfekt sein) offen sind.


Ja, die Last die ich tragen muß ist mir zuviel (Selbständig mit ca. 200 Leuten,..... reine Männerbranche -

Ich las vor geraumer Zeit eine Anzeige: "Suche vier talentierte Männer. ...oder eine Frau" :freches grinsen:
Und jetzt rechne mal um 200 : 4, und schon reduziert sich die Last auf 50. :zwinker:

...allerdings, las ich auch, das Frauen "aus NIX, im Handumdrehen eine Szene machen können" :wie?: :wie?: :wie?:
....ääääähhhhh....
da bleib doch lieber bei deinen 200 MA. :freches grinsen:


Klare Antwort: NEIN!!!
Wie aber rauskommen? Ich kann nicht einfach kündigen. :wie?:

Höre auf deinen Körper easyklee, er sagt dir immer, wenn du dich um ihn (dich) kümmern mußt! :zwinker:
Bei Schmerzen zeigt er dir auf, was ihm nicht gefällt.
...aber was tun wir dann???

Ein schönes Wochenende.
Ich muß nochmal raus, nen Auftrag abarbeiten.
LG Schluppi :Sonne:

easyklee
29.10.2007, 13:39
Bei mir sind ca. 180 Männer und 20 Frauen beschäftigt. Ist die Last nun eher 50 oder eher 1000??? Im Moment mein Empfinden: eher 1000!!! Wobei der Stress von den Männern kommt die rumzicken. Irgendwie schon komisch.

Ich habe meine Arbeit eigentlich selten bis nie als Last empfunden, das hat sich erst in den letzten Monaten verschärft. Irgendwann ist eben die Batterie leer. Um mein Auto kümmere ich mich in der tat mehr als um meinen Körper.

Aber ich habe heute morgen schon rumtelefoniert, habe jetzt 3 Kliniken die mir zusagen und muß mich jetzt nur noch für eine entscheiden. Und dann gehts los!

heddy
01.11.2007, 19:21
Hallo, ich melde mich jetzt das erste Mal zu dem Thema, obwohl ich schon damals den Artikel mit Interesse gelesen habe und seit langem auf der Suche nach Leidensgenossen war. Bin in dem Forum halt noch etwas unbedarft, aber im nachhinein erstaunt wie stark besucht diese Seite ist.
Mein Leiden begann mit einem Hexenschuss nach dem "berüchtigten" 30. Geburtstag. 2 Jahre später ein zweiter, der sich zu einem Bandscheibenvorfall L5/S1 rechts ausweitete. Durfte Weihnachten und Sylvester mit Schmerztherapie im Krankenhaus verbringen. Eine Situation, die mich völlig aus dem Gleichgewicht geworfen hat, da ich plötzlich auf die Hilfe von Leuten angewiesen war. Meine Familie, die ich eigentlich zu den Feiertagen besuchen wollte, hat entsprechend ihre Planung über den Haufen geschmissen.
Trotz Schmerzlinderung wurde ich dann im Februar 2004 aufgrund von Ausfallerscheinungen kurzfristig operiert. War im ersten Moment auch der totale Erfolg. Wie ärgerlich, dass sich die Probleme während der Reha wieder bemerkbar gemacht haben und ein anderer Grund diagnostiziert wurde. Bin also "in dieser Zeit der Entspannung" nicht wirklich zur Ruhe gekommen.
Das Erlebis hat natürlich geprägt.
Ein gutes Jahr später tauchten trotz regelmäßiger Übungen die gleichen Symptome auf der anderen Seite auf. Kribbeln und Schmerzen im linken Bein. Von meiner Orthopädien aufgrund meiner psychischen Verfassung als Verspannung abgetan, zu spät zu meinem jetzigen behandelten Neurochirurgen überwiesen. Der wollte natürlich über Spritzen behandeln, aber ich hatte durch meine Erfahrungen Zweifel. Es hat einige Zeit gedauert, eh mein Körper die Therapie angenommen hat. Bin in der Zeit auch auf 50 kg abgemagert, hatte dann also auch entsprechend Kreislaufprobleme (Ihr erinnert Euch an den WM-Sommer).
Und genau da liegen jetzt meine Probleme. Mach meine Übungen, sowohl Kräftigung als auch Entspannung. Bin auch gut über den Sommer gekommen. Aber das Herbstwetter zeigt seine Wirkung und mein Kopf schaltet sofort auf WARNUNG. Sämtliche Versuche in Richtung positives Denken verlaufen im Sand und meine anfänglichen Verspannungen arten halt aus.
Fang nächste Woche mit einer Weiterbildung an. Bin froh nach dem "Studentenlotterleben" endlich wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben, andererseits hab ich Schiss den neuen Herausforderungen nicht standzuhalten.

Um ansonsten auf die Erfahrungen mit Sport einzugehen.
Yoga und Pilates sollte jemand mit Rückenproblemen nur dann machen, wenn er ein Top-Körperfeeling hat. Meistens will man mithalten, aber die Bewegungen tun nicht wirklich gut.
Thai-Chi fand ich ganz angenehm, aber !hab acht! bei den Partnerübungen, man fällt schnell ins angespannte Hohlkreuz. Bei all diesen Sportaktivitäten ist es immer gut, man hat einen Lehrer des Vertrauens. Sprich er trainiert nicht nur für normale Typen, sondern geht auf Rückenprobleme ein.

Werd jetzt also regelmäßig auf Beiträge schauen,
wünsche allen möglichst schmerzfreie und erfüllte Stunden
LG Heddy

fahrker
05.11.2007, 19:59
Uih, da geht es ja vielen jungen Leuten so!
Ich hatte 2 wohl kleinere Bandscheibenvorwölbungen im Lendenwirbelsäulenbereich - jedoch keine OP. Seid drei Jahren trainiere ich 2-3 x wöchentlich im Rehazentrum oder gehe dort ins Bewegungsbad. Ganz akut muss ich einfach mal Frust abladen: ich habe meinen Traumjob -eine Arbeit in einer skandinavischen Einrichtung - vor 2 Wochen angenommen. Die Kinder sind zwischen 20 Monaten !!!! und 4 Jahren. Uih, dass heißt ständiges Bücken, Spielen auf dem Boden, Anziehen + Ausziehen.... nun liege ich mal wieder um 18 Uhr mit massiven Schmerzen im Bett. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Mir ist der Job wichtig. Zum Glück ist es nur ein Halbtagsjob, so dass ein bischen Zeit zur Regeneration bleibt. Wenn´s ganz schlimm kommt hilft dann wieder nur die Tablette.:ooooh: Sorry, mußte ich einfach mal loswerden. Gibt es welche unter euch, die ebenfalls mit Rückenproblemen im Kindergarten arbeiten?:wie?:

schluppi
05.11.2007, 20:59
Uih, da geht es ja vielen jungen Leuten so!
Ich hatte 2 wohl kleinere Bandscheibenvorwölbungen im Lendenwirbelsäulenbereich - jedoch keine OP. Seid drei Jahren trainiere ich 2-3 x wöchentlich im Rehazentrum oder gehe dort ins Bewegungsbad.

Hallo fahrker.... :smile:
egal, ob große, oder kleinere Vorfälle. Dein Körper hat dir etwas bewußt gemacht! :smirksmile:

Ich stelle mir gerade die Frage, gehst du gerne ins Rehazentrum? ...ich meine mit einer inneren Freude??? :wie?:
Wenn du täglich mit Bewegungen konfrontiert bist, ist dies nicht schon REHA genug und du könntest deine Zeit für sinnliche, seelische Dinge nutzen? ...z.Bsp. für dich. :smile:


Ganz akut muss ich einfach mal Frust abladen: ich habe meinen Traumjob -eine Arbeit in einer skandinavischen Einrichtung - vor 2 Wochen angenommen. Die Kinder sind zwischen 20 Monaten !!!! und 4 Jahren. Uih, dass heißt ständiges Bücken, Spielen auf dem Boden, Anziehen + Ausziehen.... nun liege ich mal wieder um 18 Uhr mit massiven Schmerzen im Bett.

"Ganz akut... abladen."
Eine Last von deinem Rücken abwerfen? Dich befreien, erleichtern, dich strecken, aufrecht????

Bist du sicher, das dies dein Traumjob ist??? :wie?: Wenn du von Frust sprichst? :wie?: :wie?: :wie?:

Oder ist dies dein Traumjob, aber eher die dazugehörigen Umstände, dich zwingen Kompromisse einzugehen? :knatsch: Das du dir Dinge auflädst, die dir nicht genehm sind? Deine Seele belastest? Dich unwohl fühlst?




Mir ist der Job wichtig.

Klingt nach massiven Druck.


Gibt es welche unter euch, die ebenfalls mit Rückenproblemen im Kindergarten arbeiten?:wie?:

Es spielt in dieser immer schneller werdenden Gesellschaft keine Rolle mehr, was, oder wo du arbeitest.
Rückenprobleme gehen von deiner Seele aus.
:smile:

marella
06.11.2007, 08:32
Für alle Betroffenen


Es spielt in dieser immer schneller werdenden Gesellschaft keine Rolle mehr, was, oder wo du arbeitest.
Rückenprobleme gehen von deiner Seele aus.
:smile:

Ich würde diesen Satz gerne ändern.
Rückenprobleme können auch von der Seele ausgehen.

schluppi
06.11.2007, 08:56
Für alle Betroffenen


Ich würde diesen Satz gerne ändern.
Rückenprobleme können auch von der Seele ausgehen.

moin moin Marella, :smile:

ich kann mit deinem Satz leben. :smirksmile:

Viel wichtiger ist doch im Grunde, das wir nicht immer versucht sind zu schauen, wie die Schulmedizin in unserer "Wunde" rumdoktert, sondern, das wir endlich begreifen, das wir für unser "Glück" ganz alleine die Verantwortung tragen.

Kein anderer ist für meinen Körper zuständig, außer ich selbst. Somit habe ich zwei Möglichkeiten; Entweder ich suche nach logischen Entschuldigungen, warum ich jetzt zum Arzt muß, oder ich nehme mich selber an die Hand und gehe mit mir um, wie ich meine Kinder behütet habe. Vürsorge, Liebe usw.

Ich wünsche dir einen angenehmen Tag.

LG Schluppi :smile:

fahrker
13.11.2007, 16:55
NUn denn, es ist dahingehend der Traumjob, dass ich gerne in einer skandinavischen Einrichtung arbeite. An Tagen an denen ich vorwiegend für den Basteltisch zuständig bin ist alles Bestens. Muß ich jedoch die kleinen (bis 17 Kilo) auf den Wickeltisch heben und alle anziehen - wie heute, kommen die Schmerzen. Ich weiß, dass die Seele massive Rückenschmerzen auslösen kann -aber körperliche Belastung kann es ebenfalls. Das spüre ich im Moment ganz deutlich!!! Ins Rehazentrum gehe ich ganz gerne, da ich mitlerweile mit einigen Trainern ein freundschaftliches Verhältnis habe. Es stimmt jedoch, dass es zu viel ist nach einem körperlich anstengenden Arbeitstag noch trainieren zu gehen!!! So liege ich denn erst einmal auf dem Sofa mit dem PC auf den Knien. Es stimmt auf jeden Fall, dass man mit Rückenproblemen besonders gut auf sich achten muß, sich seine Kräfte einteilen und pfleglich miteinander umgehen!!!
Arbeitet noch jemand von euch in ähnlichen Jobs????

heddy
13.11.2007, 19:05
Nee, nicht in dem Job. Aber schon mal überlegt, dass die Lagerung mit dem Laptop euf den Knien nicht die Beste ist. Nichts gegen Stufenlagerung, aber wenn Du die ganze Zeit auf den Bildschirm schaust, stehen Deine Muskeln ja auch unter Anspannung und evtl. der untere Rücken rund.

inesgerulat
13.11.2007, 21:10
hallo liebe leidensgenossinen, stehe gerade am pc weil das sitzen so schwerfällt, bin 2000 operiert wurden L5/S1.
alles super gelaufen. nun nach der geburt meines sohnes habe ich wieder starke schmerzen, vorher auch, aber die hatte ich gut im griff, viel gymnastik ect.
hat jemand kleine kinder, oder erst entbunden und ihm gehts auch nicht so besonders?
ich habe mega angst auszufallen (op, krankenhaus).

wäre dankbar für eure erfahrungsberichte, fühle mich grad ziehmlich alleine,trotz lieben mann.:in den arm nehmen:


lg ines

fahrker
13.11.2007, 22:01
Hej,
ich habe keine eigenen kleinen Kinder, doch ich arbeite in einem Kindergarten, der Kinder ab 20 Monaten aufnimmt. Da muß der Rücken ganz schön ran, aber es macht auch viel Spaß. Du kriegst es mit Gymnastik bestimmt wieder in den Griff. Du weißt ja was dir guttut!!!
o.K. labtop auf den Knien ist nicht perfekt, aber ein bischen Ablenkung im Netz ist auch ganz nett. Nun geht es aber ins Bett!!!
Ich habe meine Kollegen geholfen mir bei den großen Kindern mit dem Wechseln der Windeln zu helfen. Es tut gut sich Hilfe zu holen. Also haltet die Ohren steif!!! Gruß fahrker:smile:

Inaktiver User
14.11.2007, 10:31
Hallo Ines,

Deine Situation nicht sitzen zu können, kenne ich.
Ich war in den letzten zwei Wochen wegen meines Bandscheibenvorfalls, der auch L5/S1 im Krankenhaus, da ich mit den Medikamenten, Gymnastik, Spritzen etc. nichts mehr erreichen konnte.
Vor dem Aufenthalt habe ich sogar auch beim Essen gestanden, da ich nicht sitzen konnte.

Allerdings bin ich nicht operiert worden, sondern wurden nur mit Medikamenten behandelt, da ich eine OP umgehen möchte und so lange ich keine Lähmungserscheinungen habe, ist das wohl auch möglich.
Ich wurde in dem Krankenhaus mit Medikamenten (Kortison, Spritzen und vielen Tabletten) abgefüllt und fühlte mich total schlaff und antriebslos durch die ganzen Chemie.
Mittlerweile geht es mir wieder besser, ich habe verschiedene Gymnastikübungen während des KH-Aufenthalts gelehrt bekommen, habe jetzt Elektrotherapie, Krankengymnastik, Gerätetraining usw. Diese ärztliche Verordnung ist ein D1-Rezept.
Es tut mir sehr gut und ich mache auch zu Hause meine Übungen.
Da mir das Laufen sehr gut bekommt, laufe ich viel durch die Gegend: Hauptsache Bewegung.
Bei mir waren die Schmerzen wohl so stark, da die Bandscheibe sehr stark angeschwollen war und ich dadurch auch jeden morgen eine Flasche Kortison über eine Kanüle eingeflösst bekam.

Ich weiß ja nicht, ob Du zur Zeit stillst, dann kannst Du ja sowieso wohl nicht so viele Medikamente zu Dir nehmen.
Aber solltest Du nicht stillen und Deine Schmerzen lassen sich nicht beheben, so würde ich doch einmal an ein paar Tage KH-Aufenthalt denken.
Es hat mir sehr geholfen und es geht mir wesentlich besser.
Meine Schmerzen sind noch nicht weg, gerade morgens ist es besonders schlimm, aber ich habe schmerzfreie Nächte und ich habe das Gefühl es wird langsam besser.
Ich fühle mich seit dem Krankenhaus-Aufenthalt wie ein neuer Mensch.
Ich kann zur Zeit auch ohne Medikamente leben und darüber bin ich sehr froh. Dieses Ziehen im Bein ist erträglich und wird hoffentlich mit der Zeit durch viel Sport immer besser.

Ich hoffe, Du hast einen guten Orthopäden, dann frage ihn doch einmal um Rat.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall GUTE BESSERUNG :blumengabe: und dass Deine Schmerzen wieder weggehen bzw. zumindest erträglich werden.

Gruß reise

lilli76
03.12.2007, 12:40
hallo alle zusammen,
manchmal frägt sich frau was soll dass den, ernährt sich und sein umfeld so gut es geht,treibt sport soweit so gut.
Dann kommt der hammer bandscheibenvorfall und du fällst in ein loch.
machst allerhand sachen mit was der arzt die rät und denkst schlimmer kanns nicht mehr kommen- vonwegen.
war am wochenende im kh racz-katheter schnellste schmerztherapie sie sollen ja so schnell wie möglich ins leben zurück, ja endlich versteht mich mal wer!!
ich hatte noch nie so einen horror erlebt.
ortliche betäubung -tut wirklich nicht weh!
ok ich hatte noch nie solche schmerzen!!!!!!!!!! schon mal was von mord im affekt gehört ?? war nahe dran.
3 tage sollte ich diese pein aushalten mit tabletten saft und schmerztropf jeder drogensüchtiger hätte sich glücklich geschätz für diesen dämmerzustand ich hatte wahnsinneg schmerzen lag 2 tage in der selben lage konnte mich keinen mm. bewegen.
2. nacht sagte die schwester das ist doch nicht normal ich hol den arzt sie sollten eigentlich ohne schmerzen sein und nicht viel mehr haben!!
katheter raus 2 std. später war ich ein anderer mensch.!!
diese richtung gehe ich auf keinen fall nochmal-sagte wir sollten dass nochmal wiederholen, sicher nicht!!
ich erwarte keine wunder aber nochmehr an schmerzen als wir schon haben kann man nicht ertragen.
probier jetzt bioresonanz bei meienm heilpraktiker,kg sowiso.
schmerzliche grüße es wird alles wieder da bin ich nach so einem wochenende überzeugt. lg iris

Inaktiver User
03.12.2007, 19:33
Hallo Lilli76,

ja so ähnlich ging es mir letzten Monat im Krankenhaus auch.
Ich habe noch nie so viele Medikamente auf einmal bekommen und war so vollgepumpt, so dass ich dauermde war und ich merkte, wie sich die Medikamente auch noch negativ auf mein Gemüt auswirkten wie beispielsweise plötzliche Aggressivität, die ich vorher nie kannte.
Allerdings hatte ich im Krankenhaus eine Nachtschwester, die nicht verstehen konnte, dass ich unwahrscheinliche Schmerzen hatte, obwohl ich doch am Tropf hing und Schmerzmittel ununterbrochen bekam. Nur dass diese mir nichts halfen, da sie zu schwach waren. Erst als der Orthopäde sich dann mal nach dem Wochenende mit meinem MRT auseinandersetzte und man sah, dass der Bandscheibenvorfall schon so groß war, dass man anderer Medikamente nehmen musste, damit ich keine Schmerzen mehr hatte, war die Nachtschwester auch etwas freundlicher zu mir. Na ja, schließlich habe ich dann ja auch nachts geschlafen und sie hatte ihre Ruhe vor mir.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass manchen Leute sich nicht vorstellen können, wie schmerzhaft ein Bandscheibenvorfall ist. Schließlich kann man ja nichts sehen, wie bei einem gebrochenen Arm.

Gute Besserung!
reise:blumengabe:

KHelga
04.12.2007, 12:50
Liebe Reise,

>dass manchen Leute sich nicht vorstellen können, wie schmerzhaft ein Bandscheibenvorfall ist. Schließlich kann man ja nichts sehen, wie bei einem gebrochenen Arm. >

Genau so ist es = eigene Erfahrung.

Inaktiver User
04.12.2007, 13:56
Grüße aus der Rehaklinik Enzensberg.....



WENNS DOCH BLOS NUR EIN BANDSCHEIBENVORFALL WÄRE.....Dann wäre ich soooooooooooooooooooooooooooooo froh.....






BW12 gebrochen und versteift.....


Greetz

Inaktiver User
04.12.2007, 23:11
Grüße aus der Rehaklinik Enzensberg.....


WENNS DOCH BLOS NUR EIN BANDSCHEIBENVORFALL WÄRE.....Dann wäre ich soooooooooooooooooooooooooooooo froh.....

BW12 gebrochen und versteift.....


Greetz

Hallo DeinDrache,

erst einmal einen guten Aufenthalt in der Rehaklinik und vor allen Dingen gute Besserung.
Dein Fall ist ja schon sehr heftig. Ich hoffe, Du wirst irgendwann wieder gesund.
Warst Du denn zur OP oder was hat man bei Dir gemacht?

Gruß reise:blumengabe:

Inaktiver User
05.12.2007, 11:01
Habe zwei operationen hinter mir und heut ist die siebte Rehawoche um..... Freitag entlassung.... voraussichtlich krank bis mind. April...dann sehr wahrscheinlich Umschulung....


Aber das passt.....hätte dümmer laufen können..............

Inaktiver User
05.12.2007, 14:25
Habe zwei operationen hinter mir und heut ist die siebte Rehawoche um..... Freitag entlassung.... voraussichtlich krank bis mind. April...dann sehr wahrscheinlich Umschulung....

Aber das passt.....hätte dümmer laufen können..............


Ich finde Deine Rückenprobleme schon sehr extrem und bewundere Dich, dass Du dabei noch sagen kannst, dass es hätte schlimmer kommen können.
Ich habe bis jetzt noch keine OP hinter mir und habe auch große Angst davor, dass bei einer nicht gerade ungefährlichen OP etwas schief laufen kann, was ja öfters passiert.
Hast Du denn starke Schmerzen?
Wenn Du bis April krank geschrieben bist, so ist das ja noch recht lange. Nur ich hoffe, Du wirst anschließend auch wieder gesund sein und nicht mit starken Schmerzen usw. arbeiten müssen.

Wie ist denn so der Reha-Aufenthalt?
Gefällt Dir die Klinik?
Bringt Dich dieser Aufenthalt gesundheitlich weiter mit den ganzen Anwendungen usw?

Inaktiver User
08.12.2007, 17:39
Enzensberg ist eine relativ große Rehaklinik mit verschiedenen Stationen... ReHa, Schmerz, Trauma sind die ,,harmlosen". Neuro die heftige.
Wenn Du dann siehst was da so rumläuft, dann relativiert sich ein Rückenleiden sehr schnell. Man ist halt einer von vielen. Hilfe ist einem sicher und die meisten gehen schmerzfrei nach Hause.
Ich gestern... Nicht schmerzfrei, aber ich kann gehen, liegen und sitzen. Ist doch was. Und wenn ich weiterhin meine Übungen ambulant und zu hause mache, dann wird es sicher weiter besser.
Gern wäre ich bis Weihnachten geblieben weil halt alles vor Ort ist, andererseits wurde es nach 7 Wochen Zeit Heim zu kommen...
Klinik ist halt Klinik mit allen pros und cons.
Ich habe aber viele interessante Menschen kennengelernt mit denen man sich wunderbar unterhalten kann (weil mitbetroffen) und man unendlich viel Spass haben kann.
Egal welches krankheitbild...
Wie gesagt, ein Wirbelbruch oder ein Bandscheibenvorfall kann heftig weh tun... Aber nach einer OP oder einer guten ReHa ist der Grad der Linderung sehr hoch... Somit mehr oder weniger heilbar.
auch wenns mal länger dauert...
Ein liebgewonnener Freund auf der ReHa hat mich zum Beispiel anfangs aufgebaut....einfach durch seine präsenz. Immer ein Lächeln, immer ein freundliches Wort....mit der Gewissheit nie wieder gesund zu werden...
Ich habe also gar keinen grund zu jammern. In eine- zwei Jahren ist fast alles vergessen.......bei mir.....
Also kann es mir nur gut gehen mit diesem Wissen...


LG Drache

schluppi
11.12.2007, 11:10
Hallo DeinDrache,

dein Aufenthalt in der Reha, eine Zeit, in der du für dich, für deinen Körper Zeit bekommen hast.
Kein Alltag, keine nennenswerte alltägliche Probleme...
Du stehst mehr, oder weniger im Mittelpunkt. Du wirst umsorgt, frühs, mittags, abends, gar nachts...
Du brauchst dir im Grunde, um nix Gedanken zu machen. Da sein und genießen.
Du lernst Menschen kennen, welche mit dir auf einer "Wellenlänge" schwimmen, da sie gleiches Problem haben.
Was für ein Gefühl erlebst du dabei? Wie fühlst du dich?
Erleichtert? Menschen, denen du dich verständlich unterhalten kannst? Deine Probleme von der Seele reden kannst?
Fühlt sich dein Körper da nicht ein bissel befreit an? Befreit von all deinen Alltagslasten? :smirksmile:

LG Schluppi :smile:

powermaus
23.10.2008, 08:20
Hallo miteinander.
Für alle die einen Bandscheibenvorfall haben. Ich hatte bis vor kurzen auch einenn HWS 5/6 Wirbel. Bin 31 Jahre alt. Habe mich in 27259 Sulingen operieren lassen und habe eine Bandscheibenprothese eingesetzt bekommen. Einen Tag nach der OP konnte ich schon aufstehen und meine Schmerzen waren komplett weg. Ich habe mich wie neu geboren gefühlt. Die OP war im Juli und jetzt geht es mir immernoch sehr gut.
Ich erzähle das nur weil ich vor der OP nur negative Bemerkungen im Netz gefunden habe.
Gruß Powermaus

stella1961
10.11.2008, 16:19
Hallo zusammen,
bei mir sind vor 4 Jahren zwei Bandscheibenvorfälle im HWS-Bereich festgestellt worden, da die Beschwerden noch nicht sehr ausgeprägt waren, wurde auch keine Therapie eingeleitet. Aber nun habe ich seit einigen Wochen massive Beschwerden ( Schmerzen in den linken Arm ziehend, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle bei bestimmten Kopfbewegungen, morgens rote Augen, Schlafstörungen). Laut letztem MRT habe ich 2 Vorfälle, sowie Arthrose+Osteochondrose, sowie eine Vorwölbung.
Da ich beruflich viel am PC sitze, aber leider keinen ordentlichen Arbeitsplatz habe ( normaler Stuhl vor einem Tischchen, vor dem ich viel zu tief sitze), bin ich mir nicht sicher, ob ich so weiter arbeiten kann.
Hat jemand Erfahrung mit BS-Vorfällen im HWS-Bereich? Meistens gibt es sie ja im LWS-Bereich. Wer weiß, was am besten hilft?

Inaktiver User
10.11.2008, 20:32
Hallo Stella,

schau doch mal bei diebandscheibe.de, da findest Du sicher viele gute Hinweise, speziell auch für die HWS.

LG
rolu:blumengabe:

arslan
29.01.2009, 16:51
Yoga (und wahrscheinlich auch Pilates) ist GIFT für die Lendenwirbelsäule, ich rate Dir dringend ab davon.

Das ist nur was für Leute mit gesundem und geraden Rücken, die unter Verspannungen leiden.

Ich habe erst DURCH Yoga Probleme (dauerhafte .... :knatsch: ) im LWS-Bereich bekommen....

Hallo,
ich habe auch durch yoga (1Std) einen bandscheibenvorfall (Halswirbel) bekommen. ich bin ganz schön fertig. HAst du irgendetwas juristisches unternommen? ich habe nicht gewusst, dass so etwas bei yoga passieren kann. wärefür eine antwort dankbar.
lg

Inaktiver User
09.02.2009, 12:18
Hallo:-)
Hatte auch einen Bandscheibenvorfall HWS 6/7 wurde letztes Jahr im Mai operiert.Bis es soweit war mußte ich einiges auf mich nehmen,da heute nicht mehr so schnell operiert wird.Krankengymnastik,Strecken,Massage und PRT Behandlungen.Konnte auch nicht mehr arbeiten gehn,da auch der nervensack eingeklemmt war und ich rechts im Arm und Bein Taubheitsgefühle hatte ,heftige Migräneanfälle und bin immer nach links weggekippt bin.Erst dann wurde einer OP zugestimmt.
Und das war das beste was mir passieren konnte,habe eine Prothese eingesetzt bekommen.Gleich nach dem aufwachen wow ich war schmerzfrei ich war wieder ich klasse.Drei monate danach bin ich wieder arbeiten gegangen mit ein paar einschränkungen(schwer tragen,abrupte bewegungen vermeiden).Ich gehe jetzt noch zur Krankengynastik HWS Muskellatur wieder aufbauen.
Ansonsten würde ich das jederzeit wieder machen!!!

Daggi47
16.03.2009, 12:29
Hallo

bei mir sieht die Sache ziemlich heftig aus:

Fortgeschrittender Osteochondrose in den Segmenten C4 C5/6 und C6/7
V.a. Ausdehnung der dorsalen Spondyophyten

das heiß es ist nur noch eine Versteifung möglich...........

der Arzt zögert noch,das man die Knochendichtung messen muss bevor es zu op kommt.
er sagt das es für ein bis zwei jahre hält und dann an die noch gesunden HWS geht, da die ja die ganze Belastung aushalten müssen.

Bin so schlimm von den Schmerzen geplagt seit Jahren, das ich ständig hin fallen wegen totale Ausfallerscheinungen. Nächte nicht schlafen kann und selbst die stärkten Medis nicht wirken.
Ich erhoffe mir durch die Op, das ich wieder einigermaßen meinen Alltag bewälligen kann. Angst habe ich schon, da mich der Arzt auch gewahn hat, das es kein Null acht fünfzig eingriff wird.
Sämliche ampulante Behandlungen bin ich durch, selbst Akupunktur brachte nix.
Zweitmal zu Reha gewesen, keine Verbresserungen im gegenteil es wurde noch schlimmer.
Bei mir sind die Vorfälle so schlimm, das ich seit fast einem Jahr in Rente bin.
Hoffung aufgeben tute ich nicht, denn was für den einen gut ist ,kann für den anderen wieder rum schlecht sein.
Ausprobieren sollte man immer und nach jedem Grashalm greifen.