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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einladung nur an eine "Hälfte" des Paares?



Inaktiver User
23.08.2006, 10:24
Wir planen anläßlich unseres Umzugs eine Abschiedsparty, zu der wir im locker- zwanglosen Rahmen Freunde und Kollegen einladen möchten.

Ich zerbreche mir den Kopf über zwei unserer Gäste, die ich / wir eigentlich lieber ohne ihre Partner sehen würden.
Der eine Partner ( Frau) besäuft sich grundsätzlich schnellstmöglich, und fängt nach dem Verlust der Muttersprache an, die anderen Gäste zu belästigen ( bisher ungefähr 20x erlebt).
Der andere Partner ( Mann) sitzt maulig und stumm in einer Ecke und verbietet nach spätestens einer Stunde seiner Frau das Wort ( bisher ungefähr 10x so erlebt).
Auf diese beiden Exemplare haben wir so gar keine Lust!
Auf deren "Anhang" allerdings schon, an beiden ist uns sehr gelegen, da wir gut mit ihnen befreundet sind ( wir sehen sie tatsächlich meist ohne ihre "mißglückten" Lebensgefährten).

Würdet Ihr es durchziehen und auf der Einladung ausdrücklich nur die Namen der "erwünschten" Personen schreiben... so nach dem Motto: " Lieb/ r XXX, wir möchten Dich zu unserer party am Soundsovielten...usw."

???

Margali62
23.08.2006, 10:32
Tja, so sehr ich Euch verstehe aber ich würde das nicht so durchziehen.

Wie wäre die Alternative: Gar nicht einladen und mit der Einzelperson noch was extra machen?

Inaktiver User
23.08.2006, 12:16
Hallo

Auch wenn die Partner, von denen hier die Rede ist, noch so nervig sind: Einladungen an Partys etc., die nur an einen der beiden Partner gehen, sind für mich sehr unhöflich. Allerdings habe ich solche krassen Fälle noch nie erlebt, ich habe einen Kumpel, dessen Freundin nicht unbedingt mein Fall ist, aber sie ist nett und stört keineswegs.

Ist mir der Partner eines Kumpels wirklich ein Dorn im Auge, dann lade ich beide nicht ein oder beisse in den sauren Apfel und die Einladung geht an beide.

Was, wenn du nur einen einlädtst und derjenige dann fragt, ob er mit Partner kommen kann? Ein Nein wäre dann wirklich ein grober Affront.

Wenn ich eine Einladung bekäme, würde ich fragen, ob mein Freund mitkommen kann und bei einem Nein wäre ich sehr brüskiert.

Liebe Grüsse

Dr.Watson

demelza
23.08.2006, 12:33
oder nach dem prinzip "gleiches recht für alle" die anderen kollegen ebenfalls solo/ohne partner einladen.

Kappuziner
23.08.2006, 12:53
oder ihr setzt die beiden einfach zusammen ein einen extra Tisch :erleuchtung:
Im Ernst: ich würde die Einladung nur an die Person selber richten, wie unten vorgeschlagen. Wenn dann nachgefragt wird, ob der Partner auch mitkann, würde ich in den sauren Apfel beissen.
Wenn ihr eh eine Menge Leute einladet, dann könnt ihr die beiden sicher irgendwie ignorieren. Knalltüten gibt es leider bei jeder Fete, aber böses Blut ist schlimmer.

emilyelch
23.08.2006, 13:10
Hallo!

Also in diesem Fall würde ich vielleicht keine schriftliche Einladung schicken, sondern die entsprechenden Personen lieber persönlich einladen. Und dann vielleicht auch erklären, warum man den Partner nicht dabei haben möchte. Wenn die sich dann auf den Schlips getreten fühlen ist das deren Sache und es bleibt ihnen frei gestellt zu kommen oder nicht.

Gruß emilyelch

Bertrande1
23.08.2006, 13:45
Ich würde mündlich einladen: "Hast D u Lust..."
Solche Exemplare wie die beiden lade ich nicht ein. Das ist eine Zumutung für die anderen Gäste. Wer selbst so unhöflich ist, kommt nicht in den Genuss meiner Höflichkeit.

Inaktiver User
23.08.2006, 14:00
Kappuziner, Deine Idee mit dem "Extratisch" gefällt mir eigentlich sehr gut *lach*- ich sehe die beiden schon am Katzentisch hocken- sie stramm bis an die Halskrause, er maulig und ihr das lallende Wort verbietend.... so entstehen lebenslange Feind- und Liebschaften...

Sich weiterhin den Kopf zerbröselnde Nagetiergrüße

Inaktiver User
23.08.2006, 15:06
Hallo nochmal

Also ich würde stinkwütend, wenn jemand an eine Party nur meinen Freund einladen würde, besonders, wenn ich die Einladende kennen würde.

Allerdings bin ich viel zu schüchtern, um mich an einer Party schlecht zu benehmen.

Grüsse Dr.Watson

Heureka
23.08.2006, 15:16
Du hast die lallende Dame mindestens 20x, denn maulenden Herren mindestens 10x erlebt. War das jeweils danach Thema mit den Kollegen? Ich bin so ein Schlappmaul, ich würde das sicherlich am nächsten Tag ansprechen. Und wenn das eben kein Einzelfall war, dann hätte ich überhaupt keine Hemmungen, den Partner explizit nicht einzuladen. Wenn dann die Kollegen aus Solidartät auch nicht zur Party kommen, ist das m. E. das kleinere Übel. Schlimmer wäre, wenn die Partner schon wieder ne Show veranstalten und deine anderen Freunde sagen dir: "Wenn du die wieder einlädst, komme ich aber nicht mehr!"

Sugarnova
23.08.2006, 22:43
maeusi,

ähm, Du siehst die meisten Leute ja eh nicht mehr wieder und willst einen schönen Abschied - da würd ich das so machen, wie ICH das will. Schließlich ist es DEIN Fest.

Ich würde jedoch auch die Person direkt einladen, eventuell auf Nachfrage auch sagen, dass Du nicht mehr gewillt bist, dieses Drama mitzumachen. Hast Du das Thema eigentlich jemals angesprochen? DAS find ich unhöflich: Jemand, der sich auf meinem Fest MASSIV danebenbenimmt und andere Gäste belästigt, hat da nix zu suchen.

Ich kann die Paare nicht verstehen, die sich immer im Doppelpack sehen. Ich muss mit dem Umfeld meines Freundes auskommen, klar, aber ich erwarte nicht, dass man mich "nur" als Anhängsel mit einlädt. Okay, ist meine Einstellung. Ich halte halt von "ArschbackeanArschbacke im Doppelpack" nicht viel.

Pummel
23.08.2006, 22:50
Ich würde die beiden persönlich einladen und sagen sie sollen nur alleine kommen oder gar nicht. Sie werden wohl selber wissen wieso. Meine Party würde ich mir ganz sicher nicht vermiesen lassen.

Inaktiver User
24.08.2006, 00:46
Danke für Eure Antworten!

Das Thema " die benehmen sich daneben" wurde nicht nur von mir angesprochen. Abseits des üblichen Klatsches habe ich mir beide Freunde schon mal freundlich " zur Brust genommen"- also auf ihren problematischen Anhang angesprochen.
Da das nichts nützte( bei einem Gleichgültigkeit, beim anderen Wut als erste Reaktion), habe ich später auch die beiden Anhänge darauf hingewiesen, daß bestimmte Dinge einfach nicht gehen, bzw. unangenehm auffallen ( bei beiden tritt dieses Verhalten auch im rein dienstlichen Partybereich auf).
Hat genausowenig genützt, leider.
Same procedure as ever...

Ich denke, ich werde sie mündlich und ausdrücklich alleine einladen... in der Hoffnung, daß sie das akzeptieren.

Margali62
24.08.2006, 08:28
Oh, das ging aus Deinem Posting zunächst nicht hervor.

Dann hätte ich kein Problem, solo einzuladen.

Was machst Du, wenn die Anhänge einfach mitkommen?

Inaktiver User
24.08.2006, 11:37
Oh, das ging aus Deinem Posting zunächst nicht hervor.

Dann hätte ich kein Problem, solo einzuladen.

Was machst Du, wenn die Anhänge einfach mitkommen?


Mensch, mal doch nicht den Teufel an die Wand!!!!!

Margali62
24.08.2006, 11:55
* fett grins* !!

Sugarnova
24.08.2006, 18:58
Wozu gibt es Türen?

Also neee, eine Party kann man sich ja versauen lassen. Aber doch nicht ein Dutzend!!!

Mandelbluete
27.08.2006, 15:55
Hallo,

nachdem Du Deine Freunde und deren Partner bereits darauf angesprochen hast, was Dir nicht passt (und wohl nicht nur Dir, sondern ganz einfach die Stimmung auf Parties vermiest), hätte ich kein Problem, ganz klar nur jeweils einen einzuladen.

Grundsätzlich finde ich es aber schon unhöflich, zu einer Party explizit nur einen einzuladen, wenn man den anderen kennt und es sich nicht gerade um den Mädelsabend, Männer-Fußball-Session oder ähnliches handelt. Das Extremste, was mir einmal passiert ist, war eine Hochzeit, zu der mein Freund eingeladen war. Auf der Einladung stand schon nichts von Begleitung und als er dann irgendwann (nach viel hin- und herüberlegen, wie man das am geschicktesten macht, tolle Situation für den Eingeladenen...) nachgefragt hat, hieß es, dass er allein kommen solle, es sei alles teuer genug. Für mich gehört das fast ins Fassungslosforum...

Mandelblüte

Julia500
27.08.2006, 17:24
Das Extremste, was mir einmal passiert ist, war eine Hochzeit, zu der mein Freund eingeladen war. Auf der Einladung stand schon nichts von Begleitung und als er dann irgendwann (nach viel hin- und herüberlegen, wie man das am geschicktesten macht, tolle Situation für den Eingeladenen...) nachgefragt hat, hieß es, dass er allein kommen solle, es sei alles teuer genug. Für mich gehört das fast ins Fassungslosforum...

Mandelblüte


Extrem? Was ich an diesem Beispiel extrem unhöflich finde, ist das Nachfragen. Auf der Einladung steht EIN Name, akzeptiert es oder laßt es, aber nachfragen finde ich ja schon oberpeinlich und extrem unhöflich.
Kann doch gut sein, daß ich eine gute langjährige Freundin zu meiner Hochzeit oder Geburtstag oder was auch immer einladen möchte, ihren Freund aber nun mal nicht, sei es, daß ich ihn gar nicht oder kaum kenne, sei es, daß ich den Kreis aus irgendwelchen Gründen begrenzen will.

Na und?

Mich nervt diese Anspruchshaltung mancher Pärchen, die offenbar nicht mehr in der Lage sind, einen Fuß allein vor die Tür zu setzen und meinen, sie müssen immer und überall als Symbiose auftreten.

Julia

Mandelbluete
27.08.2006, 19:22
Extrem? Was ich an diesem Beispiel extrem unhöflich finde, ist das Nachfragen. Auf der Einladung steht EIN Name, akzeptiert es oder laßt es, aber nachfragen finde ich ja schon oberpeinlich und extrem unhöflich.
Kann doch gut sein, daß ich eine gute langjährige Freundin zu meiner Hochzeit oder Geburtstag oder was auch immer einladen möchte, ihren Freund aber nun mal nicht, sei es, daß ich ihn gar nicht oder kaum kenne, sei es, daß ich den Kreis aus irgendwelchen Gründen begrenzen will.

Na und?

Mich nervt diese Anspruchshaltung mancher Pärchen, die offenbar nicht mehr in der Lage sind, einen Fuß allein vor die Tür zu setzen und meinen, sie müssen immer und überall als Symbiose auftreten.

Julia

Hallo,

ich habe diese Geschichte damals einer Menge Leute erzählt und weil es mich interessiert hat, ob es einen kulturellen Unterschied gibt (die Hochzeit war in England), insbesondere viele Bekannte aus unterschiedlichen Kulturkreisen gefragt. Die Antwort war einhellig, dass das ein völliges "No-Go" ist. Und es ist auch der einzige Fall, den ich je erlebt habe (aber ich komme aus dem erzkatholischen Altbayern, wo Hochzeiten immer noch etwas größer gefeiert werden und es selbstverständlich ist, den Partner und ggf. auch Kinder mitzubringen).

Interessant, dass das auch jemand anders sieht...

Mandelblüte

Julia500
27.08.2006, 21:51
Eine Einladung kann man nicht einfordern, und wenn man schon explizit NICHT eingeladen wird, finde ich Nachfragen so ziemlich das Letzte.

Ich denke, es ist ein Unterschied, ob man mit dem Paar befreundet ist oder nur mit einem Partner, und der andere eher das "Anhängsel".
Vielleicht möchte ich eine gute Freundin bei meinen Festen dabeihaben, die einen Freund hat, den ich nicht kenne oder den ich nicht mag. Vielleicht hat sie alle paar Wochen einen anderen Freund, warum soll ich ständig wildfremde Männer einladen, mit denen ich nichts zu tun habe? Warum sollte ich?

Ich finde es völlig normal, wenn man als Teil eines Paares auch mal was ohne Partner unternimmt und sich seine Eigenständigkeit bewahrt.

Julia

Inaktiver User
27.08.2006, 22:34
Das Extremste, was mir einmal passiert ist, war eine Hochzeit, zu der mein Freund eingeladen war. Auf der Einladung stand schon nichts von Begleitung und als er dann irgendwann (nach viel hin- und herüberlegen, wie man das am geschicktesten macht, tolle Situation für den Eingeladenen...) nachgefragt hat, hieß es, dass er allein kommen solle, es sei alles teuer genug.
Tolles Argument. Wenns denen zu teuer ist, sollen sie halt ein kleineres Fest feiern. Aber aus Geiz nur eine Haelfte eines Paares einzuladen... also echt.

Normalerweise gehoert es sich, dass man zu solchen Veranstaltungen immer beide Teile eines Paares einlaedt. Ich war auch grundsaetzlich immer mit gemeint, wenn mein Ex zu Hochzeiten und sonstigem eingeladen war. Wir gehoerten zusammen und gingen auch zusammen da hin.

Natuerlich kann man unter Umstaenden auch mal einen alleine einladen. Da kann es ja mehrere Gruende geben. Z.B.:
- Man will nur im kleinen Kreis und mit den engsten Freunden feiern.
- Man mag den Partner der Freundin nicht und will ihn nicht dabei haben (dann hat die Freundin ja immer noch die Moeglichkeit die Einladung abzulehnen).
- Die Freundin hat dauernd neue Maenner und man weiss, dass man den Mann hinterher eh nicht wieder sieht.

Wenns einen triftigen Grund gibt, ist das sicher was anderes und im vorliegenden Fall halte ich es fuer gerechtfertigt, dass nur ein Teil des Paares eingeladen wird. Wenn man schon vorher weiss, dass eine bestimmte Person eine peinliche Situation herbeifuehren wird, sollte man auch das Recht haben, diese Person explizit auszuschliessen.

Dory

AnnaM
27.08.2006, 22:44
Extrem? Was ich an diesem Beispiel extrem unhöflich finde, ist das Nachfragen. Auf der Einladung steht EIN Name, akzeptiert es oder laßt es, aber nachfragen finde ich ja schon oberpeinlich und extrem unhöflich.
Kann doch gut sein, daß ich eine gute langjährige Freundin zu meiner Hochzeit oder Geburtstag oder was auch immer einladen möchte, ihren Freund aber nun mal nicht, sei es, daß ich ihn gar nicht oder kaum kenne, sei es, daß ich den Kreis aus irgendwelchen Gründen begrenzen will.

Na und?

Mich nervt diese Anspruchshaltung mancher Pärchen, die offenbar nicht mehr in der Lage sind, einen Fuß allein vor die Tür zu setzen und meinen, sie müssen immer und überall als Symbiose auftreten.

Julia

Hm, wenn ein Paar, das fest zusammen ist, eine Einladung bekommt, bei der nur EIN Name auf der Einladung steht, würde ich auch vorsichtig nachfragen, ob das so seine Richtigkeit hat. (Und ich wäre stinkesauer, wenn ich nicht eingeladen würde, andere Paare aber schon.)
Wenn ich Einladungen verschicken würde und mir würde so was peinliches wie einen Namen zu vergessen passieren,wäre ich froh um die Nachfrage. Es ist eben nicht üblich, von einem Paar nur die eine Hälfte einzuladen.
Wobei die Begründung: Es wird sonst zu teuer! ja wohl absolut oberpeinlich ist!

Gruß
Anne

Julia500
28.08.2006, 08:55
Hm, wenn ein Paar, das fest zusammen ist, eine Einladung bekommt, bei der nur EIN Name auf der Einladung steht, würde ich auch vorsichtig nachfragen, ob das so seine Richtigkeit hat. (Und ich wäre stinkesauer, wenn ich nicht eingeladen würde, andere Paare aber schon.)
Wenn ich Einladungen verschicken würde und mir würde so was peinliches wie einen Namen zu vergessen passieren,wäre ich froh um die Nachfrage. Es ist eben nicht üblich, von einem Paar nur die eine Hälfte einzuladen.
Wobei die Begründung: Es wird sonst zu teuer! ja wohl absolut oberpeinlich ist!

Gruß
Anne


Natürlich ist es peinlich zu sagen, es wird uns zu teuer. Andererseits - auch mir ist es schon passiert, daß sich jemand ganz dreist selbst einladen wollte.
Da ist man im ersten Moment schon mal überrumpelt über so viel Unverschämtheit, daß einem nicht gleich eine vernünftige Antwort einfällt.
In dem Fall wollten die Gastgeber eben aus irgendwelchen Gründen nur den Freund dabeihaben (Gründe kennen wir alle nicht), deshalb wurde eben nur dieser eingeladen, so ist das.
Der hatte auch nicht damit gerechnet, daß da noch eine Selbsteinladung folgt.

AnnaM
28.08.2006, 09:13
Hi!
Ich hab jetzt von Mandelblütes Beispiel geschrieben. Die wurde eindeutig aus Preisgründen nicht eingeladen und nicht, weil sie nervig ist oder stört oder was weiß ich was.
So wie ich es verstanden habe, hat sie sich auch nicht selbst eingeladen, sondern sie haben lange überlegt, wie sie die Frage. ob sie denn auch eingeladen ist, formulieren. Das wird ja wohl noch erlaubt sein, es hätte ja in der Tat ein Versehen sein können.
Aber: Es wird zu teuer! ??? *kopfschüttel*

Gruß
Anne

Julia500
28.08.2006, 09:26
Genau das wissen wir eben nicht, Anna.
Mir ist das wie gesagt, auch mal passiert: Ich hatte zu einer Party eingeladen, wollte aber keinen allzu großen Rahmen.
2 Tage vorher stand auf einmal eine flüchtige Bekannte vor der Tür und fragte mich glatt, ich habe gehört, Ihr habt eine Feier und ladet xy ein, können wir uns da nicht mit einklinken?
Ich war erstmal so perplex, daß mir überhaupt keine Antwort einfiel, wollte die nicht dabeihaben, konnte das aber auch nicht so direkt sagen. Worauf ich irgenwas rumgestammelt habe, was die wahrscheinlich auch für schwachsinnig gehalten haben.
Ist mir aber letztlich egal, wer sich so dreist selbst einlädt, muß mit einer Abfuhr rechnen.
Mandelblütes Bekannter wollte eben nur den Freund einladen, warum, ist ja wohl seine Sache. Das muß einfach akzeptiert werden, dann auch noch nachstochern halte ich für etwas dreist. Der Freund kann ja auch zu Hause bleiben, andererseits finde ich es an sich unproblematisch, eine Einladung auch mal ohne Partner wahrzunehmen.
Man muß als Paar nicht ständig zusammenkleben wie die Kletten.

Tante_Karla
28.08.2006, 09:48
Hi!
Ich hab jetzt von Mandelblütes Beispiel geschrieben. Die wurde eindeutig aus Preisgründen nicht eingeladen und nicht, weil sie nervig ist oder stört oder was weiß ich was.
So wie ich es verstanden habe, hat sie sich auch nicht selbst eingeladen, sondern sie haben lange überlegt, wie sie die Frage. ob sie denn auch eingeladen ist, formulieren. Das wird ja wohl noch erlaubt sein, es hätte ja in der Tat ein Versehen sein können.
Aber: Es wird zu teuer! ??? *kopfschüttel*

Gruß
Anne

Vielleicht war das "zu teuer" ja nur eine Ausrede?

Julia500
28.08.2006, 09:54
So wie ich es verstanden habe, hat sie sich auch nicht selbst eingeladen, sondern sie haben lange überlegt, wie sie die Frage. ob sie denn auch eingeladen ist, formulieren. Das wird ja wohl noch erlaubt sein, es hätte ja in der Tat ein Versehen sein können.
Aber: Es wird zu teuer! ??? *kopfschüttel*

Gruß
Anne


Wo ist denn da der Unterschied? Wieso überlegen sie sich überhaupt die Formulierung einer solchen Frage?
Auf der Einladung stand der Name des Freundes und kein anderer, der Gastgeber hat wohl noch das Recht, sich auszusuchen, wen er dabeihaben möchte. So eine Nachfrage unterstellt ja eigentlich auch - vielleicht warst Du nur zu blöd oder zu vergeßlich, um beide Namen auf die Einladung zu schreiben...

Julia500
28.08.2006, 09:55
Vielleicht war das "zu teuer" ja nur eine Ausrede?

Das vermute ich auch.

Mandelbluete
28.08.2006, 10:55
Hallo,

ok, dann also noch mehr Details zu der Hochzeitsgeschichte.

In England ist üblich, dass, wenn man in einer Gruppe weggeht, immer wieder einer eine Runde bezahlt (zum Schluss gleicht es sich eh irgendwann aus; mein Freund ist immer verwundert darüber, dass Deutsche getrennt bezahlen). Der Freund meines Freundes ist bekannt dafür, dass er sich regelmäßig ums Zahlen drückt, oder in einem BYO-Lokal (wo man also seinen Wein selbst mitbringt) nichts dabei hat und bei den anderen mittrinkt. Ansonsten ist er ein ganz netter Kerl und wir haben uns vor der Hochzeit auch ein paar Mal getroffen. Zwischen ihm oder seiner jetzigen Frau und mir gab es nicht die geringsten Probleme. Zum Zeitpunkt der Hochzeit waren mein Freund und ich etwa zwei Jahre zusammen.

Nachdem es für uns selbstverständlich ist, dass zu einer Hochzeit beide Partner eingeladen werden, haben wir die Einladung auf diesen Punkt hin nicht besonders genau gelesen. Erst als es drum ging, die Flüge zu buchen und wir nachschauten, wann das Ganze losgeht, ist uns das aufgefallen. Es ging zu keinem Zeitpunkt darum, dass ich mich selbst einladen wollte.

Mein Freund ist dann alleine zu der Hochzeit geflogen. Er fand die Feier etwas merkwürdig. Vom Bräutigam waren nur vielleicht 5 Freunde da (alle ohne Partner). Nach der Trauung am Nachmittag und dem Abendessen ging es in eine Hotelbar, wo man dann aber nicht als geschlossene Gesellschaft feierte, sondern auch andere (Hotel-)Gäste waren. Weil es den Hochzeitsgästen zu dumm war, jedesmal, wenn sie etwas bestellt haben, zu sagen, dass sie zur Hochzeitsgesellschaft gehören, haben sie dann eben ihre Getränke selbst bezahlt. Teilweise standen Leute wohl auch ein wenig dumm rum, weil sie absolut niemanden kannten.

Beide Brautleute sind Rechtsanwälte, waren damals zwar keine Spitzenverdiener, knabberten aber auch nicht gerade am Hungertuch.

Ich denke, dass man keine Pflicht hat, in irgendeinem bestimmten Rahmen zu heiraten; ob man mit vielen Freunden und Bekannten, nur mit der engsten Familie oder allein in Las Vegas heiratet, muss man selber wissen. In dem Moment, in dem ich jemanden einlade, ist es für mich aber selbstverständlich, auch den Partner einzuladen.

Mandelblüte

Ila
28.08.2006, 11:07
Mich nervt diese Anspruchshaltung mancher Pärchen, die offenbar nicht mehr in der Lage sind, einen Fuß allein vor die Tür zu setzen und meinen, sie müssen immer und überall als Symbiose auftreten.

Julia

Das hat doch damit nichts zu tun! Ich käme überhaupt nicht auf die Idee, dass ich nicht kommen soll, wenn die Einladung an meinen Mann gerichtet ist - die Forumulierung "und Mann" bzw "und Gattin":freches grinsen: ist ja nicht mehr üblich. Nur einen Teil einzuladen ist nicht nur unhöflich, sondern auch stillos. Wenns ein finanzielles Problem wird, kann man sich auch Alternativen überlegen.
Mein Problem ist eher, dass ich gar keine Lust hab, immer mitzukommen; ich unternehme nämlich sehr gerne alleine was.

Kappuziner
28.08.2006, 11:12
Ich fand die Bemerkung mit den "nervigen Paaren" auch etwas eigenartig.
Wenn ich Leute zu einem Fest einlade, zumal wenn diese auch noch Zeit und Geld aufwenden, weil sie von auswärts anreisen (aber auch sonst, wenn ich von denen erwarte, dass sie ihren kostbaren Samstag mit mir verbringen), dann möchte ich doch, dass sie sich wohlfühlen.
Ich kann doch nicht erwarten, dass sie wie irgendwelche Schauspieler meine Version eines Festes darbieten... ich möchte doch gemeinsam mit denen feiern.

Mandelbluete
28.08.2006, 11:30
BTW, für Flug, Zug, Hotelzimmer hätte ich wenigstens EUR 300,00 bezahlt - und das gerne. Schon deshalb konnte es gar nicht darum gehen, sich zu einer Party (auf Kosten des Gastgebers) selbst einzuladen.

Mandelblüte

AnnaM
28.08.2006, 12:10
Wen hatte denn die Braut eingeladen?

Mandelbluete
28.08.2006, 12:21
Wen hatte denn die Braut eingeladen?

Hm, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube, von ihren Freunden waren mehr Leute da. Offensichtlich haben die Brauteltern, die nicht ganz unvermögend sind, das Gros der Hochzeit bezahlt, weshalb der Bräutigam glaubte, nicht zuviele Leute einladen zu dürfen, oder tatsächlich nicht zuviele einladen durfte. Wie das Ganze genau war, weiss ich nicht.

Mandelblüte

Ila
28.08.2006, 12:37
However: es zeigt nur, aus welchem stall die kommen.

Asphaltblume
28.08.2006, 13:34
Ich finde durchaus, dass man Familie, Freunde und Bekannte nicht nur paarweise einladen darf. Oft kennt man die Partner ja nur flüchtig, oder mag sie nicht besonders, warum soll man die dann also bei einer so persönlichen Sache wie einer Hochzeit dabeihaben wollen?

Und natürlich ist es auch ein finanzieller Unterschied, und zwar nicht zu knapp, wenn jeder, den ich eigentlich einladen will, im Doppelpack auftaucht.
Wer im kleinen Rahmen feiern will und zusätzlich zu beiden Familien auch noch ein paar Freunde einlädt, sagen wir 5 auf jeder Seite, hat dann auf einmal eine kleine, intime Feier mit Eltern, Geschwistern und Freunden auf einmal eine Großveranstaltung, weil aus den 30 Personen, die dem Brautpaar am Herzen liegen, automatisch 60 geworden sind, von denen die Hälfte potentiell ungeliebt ist.

Dass Eingeladene meinen, einen Anspruch darauf zu haben, finde ich eigentlich ganz schön frech.

Und soll ich jetzt eine gute Freundin lieber gar nicht einladen, weil ich dann auch ihren überflüssigen Freund mit einladen müsste und weil die Anzahl der Gäste sowieso schon so hoch ist, weil ich bei den allerwichtigsten schon immer den Partner mit einladen musste?

Tante_Karla
28.08.2006, 14:04
Ich käme überhaupt nicht auf die Idee, dass ich nicht kommen soll, wenn die Einladung an meinen Mann gerichtet ist - die Forumulierung "und Mann" bzw "und Gattin":freches grinsen: ist ja nicht mehr üblich. Nur einen Teil einzuladen ist nicht nur unhöflich, sondern auch stillos.

Und genau so stillos ist es meiner Meinung nach, wenn man beide einladen möchte und nur einen Namen auf die Einladung schreibt.
Ich würde nicht mitgehen, wenn eine Einladung ausschliesslich an meinen Partner gerichtet wäre.

Kappuziner
28.08.2006, 14:54
Ist eben alles eine Frage der Perspektive.

Möchte man in erster Linie sich selber ein schönes Fest machen, so lade man die Leute nach eigenem Gusto ein. Dann bekommt man sicher - nach aussen hin - das Fest, das man sich gewünscht hat, aber ich finde den Preis recht hoch.
Ich finde allerdings auch nicht die Partner meiner Freunde alle "potentiell ungeliebt". Es sind die Menschen, mit denen sich meine jeweiligen Freunde am wohlsten fühlen. Warum soll ich denen vorschreiben, dass sie ein Wochenende ohne Partner verbringen müssen, weil ich heirate?

Möchte man gerne (und darum geht es für mich bei einer Hochzeit), den mehr spritiuellen Segen der Leute, die mir am Herzen liegen, dann mache ich denen auch ein schönes Fest, wo sie sich wohlfühlen, und wenn sie den Partner dabei haben wollen, dann ist das in dem Fall auch keine lästige Pflicht.
Wenn man sich das nicht leisten kann, dann sollte man eine Stufe runterfahren mit dem Aufwand. Ich hab super Hochzeiten erlebt, bei denen die Gäste zum Buffet beigetragen haben und ähnliches.
Ich würde viel lieber für meine Freunde zur Hochzeit eine Quiche backen, als meinen Freund nicht mit zu einem schönen Fest zu nehmen. Und ich bin keine "Klette"

Inaktiver User
28.08.2006, 15:06
Hallo,

Interessant, dass das auch jemand anders sieht...

Mandelblüte


Hallo

Also ich finde ein solches Verhalten auch ein absolutes No Go, Einladungen an eine Hochzeit gehen immer an beide Partner!

Wenn man es sich nicht leisten kann, dann lädt man halt den Partner auch nicht ein!

Nachfragen finde ich übrigens überhaupt nicht unhöflich oder peinlich. Es ist mir auch schon passiert, dass ich eingeladen habe und mir nicht überlegt habe, ob der Partner der Eingeladenen auch kommen möchte und dann war ich froh, dass schnell nachgefragt wurde.

Ich stelle mich hier auf den Standpunkt, dass man entweder beide Partner oder keinen auf eine Party einlädt! (Kleinere gesellige Runden natürlich ausgenommen, da kann man auch alleine einladen.)

Normalerweise ist es ja so, dass die Partnerin/der Partner eines Bekannten weder wichtig ist noch stört, also kann er/sie auch ruhig mitkommen.

Grüsse

Dr.Watson

Tante_Karla
28.08.2006, 15:11
Normalerweise ist es ja so, dass die Partnerin/der Partner eines Bekannten weder wichtig ist noch stört, also kann er/sie auch ruhig mitkommen.


Aber genau DAS ist ja das Problem der Fragestellerin: Der Partner bzw. die Partnerin stört, macht Rabatz, sprengt die Party.

Inaktiver User
28.08.2006, 15:29
Aber genau DAS ist ja das Problem der Fragestellerin: Der Partner bzw. die Partnerin stört, macht Rabatz, sprengt die Party.
Im aktuellen Fall hat ja auch keiner was dagegen gesagt. Niemand hat hier wahrscheinlich die Meinung, dass der Stoerenfried auch eingeladen werden sollte.

Ich habe es allerdings selten erlebt, dass mir der Partner/die Partnerin eines guten Freundes total unsympathisch war. Und wenn, dann haette ich keinerlei Bedenken, das demjenigen zu sagen und ihn explizit allein einzuladen. Wenn der das dann ablehnt... auch ok.

Dory

Inaktiver User
28.08.2006, 16:42
Ich habe es allerdings selten erlebt, dass mir der Partner/die Partnerin eines guten Freundes total unsympathisch war. Und wenn, dann haette ich keinerlei Bedenken, das demjenigen zu sagen und ihn explizit allein einzuladen. Wenn der das dann ablehnt... auch ok.

Dory

Schwieriges Thema... Wenn einem der Partner eines Freundes so unsympathisch ist, dass man ihn nicht mal an einer Feier haben möchte (wo seine Anwesenheit ja durch die anderen Gäste auf ein erträgliches Mass verdünnt würde, dann wird mit der Zeit wohl die Freundschaft leiden.

Ich akzeptiere es durchaus, wenn ein Freund meines Partners mich z.B. an einer Party nicht dabei haben will. Natürlich möchte ich dann aber auch nicht lächelnd Co-Gastgeberin spielen, wenn mein Freund sich für die Einladung revanchiert und schon haben wir den Salat....

Ich meine im Zweifelsfall: Partner miteinladen! Im oben erwähnten Fall ist es natürlich was anderes. Die Partner benehmen sich ja so daneben, dass man mal eine Ausnahme machen sollte.

Dr.Watson

Sugarnova
30.08.2006, 00:37
Ich sehe es so:

Hochzeit: Okay, da geb ich zu: Ist ja ein Fest der Liebe... Eine meiner liebsten Freundinnen hat GottSeiDank keine Kosten gescheut und ihre liebsten Freundinnen samt "Anhang" eingeladen, obwohl das Budget auch nicht sooo dicke war.

Alle anderen Feste: Woooow, da bin ich schon erschüttert - hm, eine gesellige Party okay, aber wenn ich z.B. meinen Geburtstag in kleinem Kreis feiern will, dann möchte ich doch gern meine Lieben ohne Anhang. Hab nämlich kein Haus.

Wenn ich den Freund einer Freundin ABSOLUT NICHT ausstehen kann, würde ich mir auch überlegen, ihn NICHT zu solchen Großevents einzuladen. Man will ja von den Leuten umgeben sein, die einen lieben und die man liebt.

AnnaM
30.08.2006, 07:58
Aber ob deine Freundin dich noch liebt, wenn alle anderen mit Partner kommen durften und nur sie auf ihren geliebten Menschen verzichten musste?
Hängt natürlich auch davon ab, warum du ihn nicht ausstehen kannst. Der Eingangsfall scheint mir in Ordnung zu sein, aber nur weil du ihn absolut nicht ausstehen kannst?

Gruß
Anne

Inaktiver User
30.08.2006, 11:46
Ich sehe es so:

Hochzeit: Okay, da geb ich zu: Ist ja ein Fest der Liebe... Eine meiner liebsten Freundinnen hat GottSeiDank keine Kosten gescheut und ihre liebsten Freundinnen samt "Anhang" eingeladen, obwohl das Budget auch nicht sooo dicke war.

Alle anderen Feste: Woooow, da bin ich schon erschüttert - hm, eine gesellige Party okay, aber wenn ich z.B. meinen Geburtstag in kleinem Kreis feiern will, dann möchte ich doch gern meine Lieben ohne Anhang. Hab nämlich kein Haus.

Wenn ich den Freund einer Freundin ABSOLUT NICHT ausstehen kann, würde ich mir auch überlegen, ihn NICHT zu solchen Großevents einzuladen. Man will ja von den Leuten umgeben sein, die einen lieben und die man liebt.

Hallo Sugarnova

Das mit den Kosten bei einer Hochzeit verstehe ich absolut nicht. Wenn man "nur als Anhang" zu einer Hochzeit eingeladen ist, versteht es sich doch von selbst, dass man beim Hochzeitsgeschenk nicht knausert. Ich habe mal gelesen in einem altmodischen Benimm-Ratgeber, man solle ein etwa so teures Geschenk machen, wie die Hochzeit pro Gast koste. Viele Paare wünschen sich ja auch Geld und dies ist eine gute Möglichkeit, das Budget des Hochzeitspaares etwas zu entlasten. Ich schenke dann sehr gerne grosszügig Gutscheine, so gleicht es sich wirklich aus, wenn mich jemand einlädt, mit dem ich nicht befreundet bin.

Bei einer Geburtstagsparty im kleinen Rahmen kommt es wohl nur darauf an, dass man alle gleich behandelt. Selbstverständlich kann man ohne Partner einladen, aber dann alle Gäste ohne Partner.

Und wenn man den Partner eines Freundes wirklich nicht leiden kann, wird die Freundschaft früher oder später bröckeln, es sei denn, man behält die Antipathie strikte für sich.

Also wenn eine Freundin oder ein Freund meines Parters mich nicht leiden kann und nur meinen Freund auf eine Party einlädt, ist das ihr gutes Recht. Allerdings spiele ich dann nicht Co-Gastgeberin, wenn mein Freund sich für die Einladung revanchiert. Dann kann er alleine kochen, die Gäste unterhalten und verbringt den Abend dann halt ohne mich...

Weisst du, ich habe es einfach zu oft erlebt, das Leute zicken, wenn sie einladen (den will ich, den will ich nicht...) und dann natürlich vom Nichteingeladenen auch nicht eingeladen werden und dann damit ein grosses Problem haben...

Grüsse Dr.Watson

Inaktiver User
30.08.2006, 11:49
Aber ob deine Freundin dich noch liebt, wenn alle anderen mit Partner kommen durften und nur sie auf ihren geliebten Menschen verzichten musste?

Gruß
Anne

Gewisse Tage und Abende verbringe ich gerne mit meinem Partner und wenn ihn jemand nicht dabei haben möchte, dann gehe ich eben auch nicht, es sei denn, es ist eine Frauenparty oder explizit eine Party im kleinen Kreis. Dieses "Wäh-den-will-dich-nicht-Dabeihaben" finde ich so was von sozialinkompetent, dass es schon fast weh tut. Ich kann mich mit jedem (der sich halbewegs benimmt) für einen Abend arrangieren, speziell, wenn es der Partner eines geliebten Menschen ist.

Dr.Watson

Ila
30.08.2006, 12:01
Ich stimme mit Dr. WAtson & Gleichgesinnten überein. Nochmal: das ist für mich ein absolutes NO go! Schließlich haben sich Freund/in diese Menschen als Lebenspartner ausgesucht, sie stehen ihnen in besonderer Weise nahe, anders als Eltern oder GEschwister. Indem man sie von der Einladung ausschließt, lehnt man auch einen wichtigen Teil dieser Freunde implizit und explizit ab; das ist ein Affront und wird vermutlich auch so empfunden.
Natürlich muss man diese Partner nicht mögen wie man vielleicht auch manche Eigenheiten der Freunde nicht so sehr mag. Aber man akzeptiert sie, weil es eben Freunde sind. Handelt es sich nur um Bekannte, die man aus irgend einem anderen Grund dabeihaben will (Sozialprestige, Unterhaltung, Kalkül...) muss man eben abwägen, was mehr zählt.
Schließlich gibt es auch im Familien/Verwandtschaftkreis manche, die man am liebsten die Tür von außen zumachen sieht: darf dann auch nur der genehme Partner auf die HOchzeit? Ich finde, man muss und kann das aushalten, sogar in Extremfällen wie dem eingangs geschilderten. Wenn man schon ahnt, was da auf einen zukommt, kann man sich ja Deeskalierungsstrategien überlegen und vielleicht zwei, drei gute Freunde bitten, die Betreffenden dann mal kurz unterzuhaken und an die Peripherie zu bringen.

Wären die fraglichen Kotzbrocken die (Schwieger)eltern oder wichtige Karrierehelfer, fände man auch einen Weg.

Inaktiver User
30.08.2006, 13:03
Ich stimme mit Dr. WAtson & Gleichgesinnten überein. Nochmal: das ist für mich ein absolutes NO go! Schließlich haben sich Freund/in diese Menschen als Lebenspartner ausgesucht, sie stehen ihnen in besonderer Weise nahe, anders als Eltern oder GEschwister. Indem man sie von der Einladung ausschließt, lehnt man auch einen wichtigen Teil dieser Freunde implizit und explizit ab; das ist ein Affront und wird vermutlich auch so empfunden.
Dann spricht es ja eher gegen den Freund/die Freundin, wenn er/sie sich als Lebenspartner jemanden ausgesucht hat, der bei anderen so starke Antipathien hervorruft. Mir persoenlich waere es jedenfalls mehr als peinlich, wenn mein Partner explizit nicht mit eingeladen wird, weil er dazu neigt, ab 1,5 Promille die weiblichen Gaeste zu belaestigen. Ich wuerde auch nicht vom Gastgeber verlangen, dass er das seinen anderen Gaesten zumutet.

D.

Ila
30.08.2006, 13:06
vermutlich ist das dem partner auch nicht grade eine freude. aber man verlangt dann sowas wie eine zeitlich begrenzte distanzierung ("wärst du sozialkompatibel, dürftest du mit. so muss ich leider alleine gehen") - das kann und will ich niemandem zumuten, entweder beide oder keiner.

Ohjefisch
02.09.2006, 23:04
Also in gieße grade Öl ins Feuer, indem ich das hier lese ...

Mein Freund (2einhalb Jahre zusammen, beide weit über 40) ist mal wieder alleine eingeladen, wobei ich gar nicht genau weiß, ob es an den Gastgebern oder ihm liegt, dass ich nicht mit dabei bin.

Wir haben beide einen sehr kleinen Freundeskreis, ihm am wichtigsten ist eine Runde aus einem Paar mit 3 Kindern und einem eingefleischten Solisten. Ich war ein paar mal mit dabei (hab mich selbst eher gelangweilt, würde aber nicht so weit gehen zu sagen, ich mag die Leute nicht), aber irgendwie hat er festgestellt, die Runde und ich sind nicht kompatibel. Ist dann auch mit denen im Frühjahr in Urlaub gefahren, ein gemeinsamer steht noch aus, sieht aber zeitmäßig eher schlecht aus. Von meinen Freunden hat er grade mal ein paar mit 2 Kindern kennen gelernt, die mag er nicht, dann mal einen alten Freund, da fiel das Urteil milde aus.

Was mir aber so fehlt, und das wurde auch hier geschildert: dass man mal was in Kauf nimmt, sich bemüht um Toleranz. Denn so stelle ich mir eine Partnerschaft nicht vor! Ich möchte solche Anlässe, also Einladungen, Partys teilen, wenn die gemeinsame Zeit sowieso relativ knapp ist.

Andersrum, als Gastgeberin, hätte ich zwar manchmal lieber nur den Teil des Paares, den ich ursprünglich alleine kannte, eingeladen, aber es war immer selbstverständlich, dass bei offiziellen Einladungen dann auch der Partner mitkommen konnte. Bedauert hab ich das nur in der Hinsicht, dass der mich dann nicht genauso selbstverständlich wiedereingeladen hat, wenn er Geburtstag hatte.

Fazit: ich finde, miteinladen sollte sein, zumindest, wenn es am Wochenende stattfindet. Oder die vorgeschlagene separate Einladung, wenn das 'Anhängsel' so wirklich nicht passt.

Aber ich werde das jetzt noch zu 'Beziehung im Alltag' kopieren, ich denke, bei mir spielt da noch mehr rein.

Gruß,

Monika

Pummel
04.09.2006, 12:17
Nochmal: das ist für mich ein absolutes NO go! Schließlich haben sich Freund/in diese Menschen als Lebenspartner ausgesucht, sie stehen ihnen in besonderer Weise nahe, anders als Eltern oder GEschwister. Indem man sie von der Einladung ausschließt, lehnt man auch einen wichtigen Teil dieser Freunde implizit und explizit ab; das ist ein Affront und wird vermutlich auch so empfunden Aber was soll man dann tun, wenn die Partner die Party jedesmal so negativ beeinflussen? Wenn ich vorher schon weiss, dass meine ganze Mühe u. z.T. Freude für die Katz ist, weil diese Herrschaften dafür sorgen werden, dann wäre mir langsam aber sicher auch der Freund schnuppe, denn schließlich ist der ja nicht blind u. taub u. bekommt dieses unmögliche Verhalten seines Partners ja mit. Muss man sich alles gefallen lassen?
Ich würde sie ein letztes mal miteinladen, aber sobald der 'Partystörer' zu sehr in Aktion tritt, den dazugehörenden Partner sofort bitten die Situation zu klären od.mit diesem zu verschwinden.
Sie stören ja nicht nur eine/meine Party, sondern jede andere Party, zu der man ja dann auch wieder eingeladen wird. Da es ja ein Freundeskreis ist, wiederholt es sich ja ständig, ein endloser Kreis.
Da ist die Freude ja schon von vornherein reduziert wenn man weiß, dass der-/diejenige auch dabei ist.

LG - Pummel

Ila
04.09.2006, 12:46
[COLOR="DarkRed" Aber was soll man dann tun, wenn die Partner die Party jedesmal so negativ beeinflussen? .....
Ich würde sie ein letztes mal miteinladen, aber sobald der 'Partystörer' zu sehr in Aktion tritt, den dazugehörenden Partner sofort bitten die Situation zu klären od.mit diesem zu verschwinden.

LG - Pummel

zum Beispiel das.
Und/Oder einen oder beide daraufhin ansprechen:sinngemäß "ich möchte euch gerne einladen, möchte aber nicht, dass ihr mein Fest sprengt/kaputtmacht. Wie können wir das gemeinsam verhindern?
Vielleicht sind sie so eingeschnappt, dass sie absagen, dann kann man ja sagen, dass das schade wäre oder man überlegt sich gemeinsam eine strategie.

Margali62
05.09.2006, 09:45
Soweit ich es verstanden habe -so liest es sich jedenfalls auf der 1. Seite des Strangs) -hat doch Maeusi mit den "Pflegefällen" gesprochen. Sie waren uneinsichtig.

Ich würde mir die Fete nicht sprengen lassen. Höflich wäre, nicht einzuladen und mit ihnen was extra zu machen.

Ila
05.09.2006, 09:49
Das würd ICH auch machen. Sie will aber den einen Paarteil jeweils dabei haben. Klassischer Fall von Omelett backen und Ei behalten wollen

Inaktiver User
05.09.2006, 10:24
Das würd ICH auch machen. Sie will aber den einen Paarteil jeweils dabei haben. Klassischer Fall von Omelett backen und Ei behalten wollen
Wie das schon klingt... "Paarteil". Das sind zwei verschiedene Menschen, die sind nicht zusammengewachsen und darum kann man auch mal nur einen davon einladen. Wenn der dann meint, eine Party ohne den Partner nicht ueberleben zu koennen, kann er ja zu Hause bleiben. Ich wuerde das den betroffenen Menschen entscheiden lassen, ob er ohne Partner kommt oder lieber gar nicht.
Ich wuerde mich jedenfalls ziemlich aergern, wenn man mich gar nicht erst einlaedt, weil man meinen Partner nicht ausstehen kann. Was hat das mit mir zu tun. ICH bin doch in dem Fall die Eingeladene... Nur weil ich mir einen Mann ausgesucht habe, der anderen Leuten nicht genehm ist, soll ich auf einmal von jeglichem sozialen Leben ausgeschlossen werden?

Ausserdem kommt es auf den Anlass an. Bei einer grossen Hochzeitsfeier laedt man den Partner eher mit ein, bei einer kleinen Runde eher nicht. So pauschal ist das also gar nicht zu beantworten.

Dory

Margali62
05.09.2006, 10:52
Ich zitiere:
"Nur weil ich mir einen Mann ausgesucht habe, der anderen Leuten nicht genehm ist, soll ich auf einmal von jeglichem sozialen Leben ausgeschlossen werden?"

Die Strangeröffnerin hat gesagt, er belästigt Gäste.

Das hat für mich einen anderen Touch.

Inaktiver User
05.09.2006, 13:08
Ich zitiere:
"Nur weil ich mir einen Mann ausgesucht habe, der anderen Leuten nicht genehm ist, soll ich auf einmal von jeglichem sozialen Leben ausgeschlossen werden?"

Die Strangeröffnerin hat gesagt, er belästigt Gäste.

Das hat für mich einen anderen Touch.
Er belaestigt die Gaeste und nicht ich.

Erklaere mir doch mal, wo die Logik ist, dann uns beide nicht mehr einzuladen. Sippenhaft? Wer sich einen doofen Partner sucht, der wird nicht mehr eingeladen... :unterwerf:

D.

Ila
05.09.2006, 13:27
OK- ich stell mir mal vor: mein Partner benimmt sich regelmäßig daneben; ich kann ihn nicht ändern. Ich sehe das Problem und vielleicht käme ich dann wirklich zum Ergebnis, dass ich lieber alleine gehen würde. Das könnte der Gastgeber ja im GEspräch herausfinden.
Wenn sich jemand regelmäßig so verhält, dass seine Anwesenheit allenfalls schweren Alkis zuzumuten ist, bedeutet das ja, dass die beiden zu keinem Fest gemeinsam gehen können. Oder dass der Gastgeber einen erlauchten Kreis zusammenstellen möchte und die Gäste braucht/benutzt, um sich selber vor den anderen aufzuwerten (seht alle, was für großartige, bedeutende, witzige.....Freunde ich hab)

Wenn ich meinen Partner zu Hause lasse, sagt das, dass er für mich eigentlich nicht gut genug ist.

Beide Fälle markieren für mich ein ernsthaftes Beziehungsproblem

Margali62
05.09.2006, 13:40
Die Logik lautet:
Ein Paar.
Einer davon "belästigt Gäste".
Ich will einen Belästiger nicht auf meiner Party haben.
Ich will das "gute" Paarteil nicht verletzen.
Ich mache was mit Beiden aber unter Ausschluß meines restlichen Mikrokosmos`.
Ergebnis: Ich habe alle eingeladen mit geringstmöglichem Schaden.

Aber jeder nach seiner Fasson.

Fender
05.09.2006, 15:45
Würdet Ihr es durchziehen und auf der Einladung ausdrücklich nur die Namen der "erwünschten" Personen schreiben... so nach dem Motto: " Lieb/ r XXX, wir möchten Dich zu unserer party am Soundsovielten...usw."

Unabhängig davon, dass ich selbst das schon erlebt habe, ist das so ziemlich das Unhöflichste, was man im Zusammenhang mit einer Einladung tun kann...

Ich gebe übrigens zu bedenken, dass in solchen Fällen die Eingeladenen über die Zurückweisung des Partners äußerst verschnupft reagieren und weder zu der Party erscheinen, noch jemals wieder etwas mit Euch zu tun haben wollen.

Wenn Dir also an den fraglichen netten Menschen der Paare etwas liegt, lade das Paar als solches ein, sonst hast Du gar keinen der Beiden...

Inaktiver User
05.09.2006, 15:59
Die Logik lautet:
Ein Paar.
Sind immer noch zwei Menschen


Einer davon "belästigt Gäste".
Ich will einen Belästiger nicht auf meiner Party haben.
Ist dein gutes Recht


Ich will das "gute" Paarteil nicht verletzen.
Sehr lobenswert.


Ich mache was mit Beiden aber unter Ausschluß meines restlichen Mikrokosmos`.
Also doch Sippenhaft. Der mit dem "boesen Partner" wird zur Strafe nicht zur Party eingeladen sondern spaeter irgendwann mitsamt seinem ekligen Anhang allein und isoliert irgendwie abgefertigt.
Also, da koennte ich dann auch noch drauf verzichten und wuerde dich von meiner Freundesliste streichen.

Aber wie schon gesagt, jeder nach seinem Geschmack. Ich wuerde dem "guten Teil" des Paares sagen, dass ich ihn gern auf meiner Feier dabei haette, aber seine schlechtere Haelfte nicht.
Dann kann derjenige selber entscheiden ob er allein zur Party kommt oder lieber zu Hause bleibt.

D.

Margali62
05.09.2006, 16:09
Von Abfertigen war nie die Rede.
Sonst habe ich meine Meinung ja kundgetan.

Inaktiver User
05.09.2006, 16:23
Von Abfertigen war nie die Rede.
Was wuerdest du denn einem Paar als Ersatzveranstaltung anbieten, wenn du es z.B. nicht zu deiner Hochzeit eingeladen hast oder zu einer anderen grossen Feier? Da faellt mir nicht viel ein, das den selben Stellenwert haben koennte.
Oder sollen die dann am naechsten morgen zum Aufraeumen kommen, damit sie wenigstens noch einen Eindruck gewinnen koennen, was sie verpasst haben? Vielleicht hat ja noch einer ein paar Kruemel von der Hochzeitstorte uebrig gelassen.
Ich versteh nicht warum ein Paar immer zu zweit eingeladen werden muss. Was ist denn mit denen, die gerade Single sind? Duerfen die auch nicht kommen?

D.

Margali62
05.09.2006, 16:29
Netter Kino-Abend z.B. und danach noch einen Kaffee zuhause.
Wenn jemand Probs mit dem Alk. hat gibt es nur Kaffee bei mir. So bin ich halt.
Einladung zu Jagd, wir haben eine schöne Hütte - mit gemütlichem Grillen. Es gibt viele Dinge jenseits von Parties, die man machen kann.

Kein Grund auf Krawall bebürstet zu sein. Ich hab nur geschrieben, wie ich es machen würde.

Meine Hochzeit war btw vor über 20 Jahren.

Inaktiver User
05.09.2006, 16:47
Netter Kino-Abend z.B. und danach noch einen Kaffee zuhause.
Also doch isolierte Abspeisung...

Gut, dass meine Bekannten alle toleranter sind und mich auch wenn ich einen Partner habe noch als vollstaendigen Menschen ansehen.
Und wenn sie den nicht moegen, kommt er halt nicht mit, so einfach ist das.

Dory

Margali62
05.09.2006, 17:09
:schlaf gut:

Ila
05.09.2006, 17:15
Also doch isolierte Abspeisung...


... lieber als dem partner überdeutlich zu verstehen zu geben: DU nicht!



Gut, dass meine Bekannten ....mich auch wenn ich einen Partner habe noch als vollstaendigen Menschen ansehen.

Dory

Na hoffentlich doch!




Und wenn sie den nicht moegen

Dory

Müssen sie auch auf mich verzichte bzw im umgekehrten Fall auf meinen Mann

-------------

Nochmal: ich muss nicht überall dabei sein oder zu zweit auftreten.
Aber wer den wichtigsten Menschen in meinem Leben nicht für ein paar Stunden erträgt, ist wohl kein Freund

Inaktiver User
05.09.2006, 20:36
Müssen sie auch auf mich verzichte bzw im umgekehrten Fall auf meinen Mann
Na ja, aber das ist dann deine Entscheidung. Kann ja jeder machen wie er will. Und bevor jetzt alle anderen auch noch einschlafen... 'nen schoenen Abend noch. :smirksmile:

D.

Sugarnova
06.09.2006, 23:54
Ich fände es eher bedenklich, die Party einer guten Freundin mit einem pöbelnden Freund zu stören. Und DANN noch zu erwarten, dass der Partner biddeschön einzuladen ist.

Wow, wie mich diese TesaPaare annerven.

Inaktiver User
07.09.2006, 12:43
Wir haben die Einladungen verteilt, vor einigen Tagen.
Die beiden mit den problematischen Partnern haben jeweils eine nur an sie gerichtete Einladung bekommen, gleichzeitig habe ich beiden erklärt, warum wir nicht möchten, daß die Störenfriede auch erscheinen.
Reaktionen:
* Sie ( mit dem mauligen Mann) war erschrocken und fragte, ob das so auffällig wäre. Auf mein "Ja" hin hat sie beschlossen, mal ernsthaft mit ihm zu reden und ihm klarzumachen, daß sein Benehmen offenbar Konsequenzen nach sich zieht. Ob das klappt, kann ich nicht beurteilen, sie erscheint alleine.
* Er ( mit der kampftrinkenden Frau) befindet sich am Tag der Fete auf Dienstreise - womit sich das auch irgendwie erledigt hätte.

Danke für Eure Ratschläge.

Inaktiver User
21.09.2006, 15:29
Hallo!
Ich finde, zu Hochzeiten gibt es Partnereinladungen. Punkt. Da gibt es gar nix zu diskutieren, und wenn's einem zu teuer wird, dann muss er generell den Kreis der Gäste stärker eingrenzen.

Wenn in meinem Freundeskreis Partner des oben beschriebenen Kalibers existierten, die zudem bei zahlreichen vorherigen Festen sich nicht benehmen konnten, dann würd ich einfach das Paar nicht einladen - offenbar sind ja die beiden Partner, die ich eigentlich kenne und ganz gern dabei hätte nicht sensibel genug (schmerzfrei) oder in der Lage, ihren Premiumpartner von seinen peinlichen Aussetzern abzuhalten. Und dann tut's mir halt leid, aber so ist das wohl. Wäre ich mich einem derartigen Prolltypen liiert, bekäme ich das entweder nicht mit, weil ich selbst im Club der pöbelnden Spacken unterwegs bin (und würde nicht eingeladen), oder wüsste, dass ich ihn besser niemals nie irgendwohin mitbrächte. Wollen wir ehrlich sein: Wenn das nicht stattfindet, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man nicht mehr eingeladen wird, oder?
Jedenfalls lass ich mich oder andere Gäste doch auf meiner Party nicht anprollen!
Lade sie einfach gar nicht ein, fertig. Manchmal ist es sooo einfach!
Yaqui

Inaktiver User
22.09.2006, 16:33
Hallo Mäusi,
da habt ihr doch eine gute Lösung gefunden.
Also bei Freundinnen deren Partner ich komisch finde, sage ich das auch. So in der Art "ich lege keinen Wert darauf, dass X. mitkommt" ... dann kann die Freundin sich überlegen, ob sie ihn mitbringt, verbieten würde ich es vielleicht nicht. Aber es ist ja für jemanden selber auch peinlich, wenn ein Partner sich so offensichtlich komisch verhält in Gesellschaft.