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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund im Bett?????



RainyNight
16.08.2006, 23:27
ein ständiger streitpunkt zwischen mir und meinem schatz -
sollte ein hund im bett schlafen dürfen oder nicht.



klar - spricht nichts dagegen

nur wenn er nicht zu groß ist

igitt - wie ekelhaft

RainyNight
16.08.2006, 23:33
ein ständiger streitpunkt zwischen mir und meinem schatz -
sollte ein hund im bett schlafen dürfen oder nicht.



klar - spricht nichts dagegen

nur wenn er nicht zu groß ist

igitt - wie ekelhaft


sollte eigentlich eine umfrage werden *wohl zu blond bin*

murmeltier
16.08.2006, 23:39
Ach, darüber streieten sich ja auch die Gelehrten.

Auch hier wirst du Leute finden, die eindeutig sagen, dass der Hund im Bett nix verloren hat. Viele meinen das auch hygienischen Gründen, manche auch erzieherischen. Hier gibt es Leute, deren Kompetenz ich im Umgang mit Hunden nichta nzweifle, außer in diesem einem Punkt.

Ich könnte jetzt auf Anhieb mehrere Experten nennen, die absolut gegen den Hund im Bett sind (Stichwort Rangordnung, Dominanz) und ebensoviele, die darin keinerlei Problem sehen...

Ich hatte von Anfang an den Vorsatz: Hund nicht ins Bett. das hielt 3 Tage :freches grinsen: Seitdem schlief meine erste Hündin mit im Bett und es führte niemals zu irgendwelchen Problemen... Jetzt ist Hündin 2 da und auch die schläft mittlerweile mit im Bett...

Hygiene wird in meinen Augen überbewertet (die Freigängerkatzen schlafen außerdem auch im Bett und meine Hunde haben kurzes Fell, sind gesund und sabbern nicht - hätte ich einen Bernhardiner würde das möglicherweise anders beurteilen :smirksmile:) und da beide auch nur kniehoch sind, passt das auch und wärmt mich im Winter wunderbar.

Was nun die Rangordnung betrifft, so macht diese sich in meinen Augen an anderen Dingen fest. An die Legende mit den erhöhten Positionen glaube ich nicht, zumindest im Normalfall nicht.

Prizipiell erlaube ich jedem Hund den Zutritt zum Bett - ABER nur solange ich das Gefühl habe, das steigt dem lieben Tier nicht zu Kopf! Das wichtige ist in meinen Augen, dass der Hund JEDE Position jederzeit auf Auffordeung räumt. Würde einer meiner Hunde beim Versuch ihn vom Bett zu scheuchen oder mich dazu zu legen knurren und den Platz verteidigen, hätte sich das Privileg sehr schnell erledigt. Gleiches gilt für die Couch. Ist aber bei meinen beiden noch nie geschehen. Lilou ist ohnehin extrem unterwürfig und ängstlich und Shiwa hat sich auch noch nie aggressiv oder territorial gegen uns aufgelehnt.

Hier sind mein Freund und ich jedoch auch völlig geteilter Meinung, er ist nämlich auch strikt gegen Hunde und Katzen im Bett. Wir haben getrennte Zimmer und getrennte Betten - in mein Bett kommen alle Viecher und in seins nicht. Penn eich bei ihm im bett, liegen die Hunde in Sesseln daneben, pennt er bei mir, liegen die Hunde bei uns. Ganz einfach... Im Urlaub (Zelt/Ferienwohnung) muss er damit auch leben, da setze ich mich durch ;)

Wer ist denn bei euch gegen Hunde im Bett und wer dafür?

murmeltier
16.08.2006, 23:45
Ich hab mal eine erstellt :-)
Allerdings etwas offener auch für andere Tiere, aber die Antwortmöglichkeiten sind unterteilt...

LG

Natalie

murmeltier
16.08.2006, 23:48
Übrigens hab ich zu dem Thema schonmal nen strang aufgemacht, aber damals gabs noch keine Umfragen:

http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=13327&highlight=Bett

Avocado
17.08.2006, 00:05
Unsere Hunde wollen gar nicht im Bett schlafen, aber morgens kommen sie meist kurz zum Kuscheln reingehüpft, und das find ich total nett. (Mein Mann, der das nicht so toll findet, ist dann normalerweise schon aufgestanden ... :lachen: )
Ansonsten seh ich das auch so: so lang sie auf Aufforderung "weichen" (und das tun sie), alles kein Problem!

RainyNight
17.08.2006, 00:13
@ murmeltier

mein freund ist total dagegen - er ist auf dem absoluten hygiene trip.

meine lilly ist kniehoch und sabbert auch nicht ;-) und es ist einfach nur super gemütlich wenn sie sich nachts an meine beine kuschelt. ausserdem dürfen meine katzen ja auch ins bett und sie würde es mega ungerecht finden, wenn sie draussen bleiben müsste.

deine umfage ist super - bin mal gespannt was daei raus kommt

murmeltier
17.08.2006, 00:44
Wenn ich übrigens nicht nur explizit die Meinung der Leute HIER interessiert, sondern ein genereller trend unter Hundehaltern, findest du hier interessante Umfragen zu dem Thema - in dem Forum bin ich auch angemeldet:

Hund mit ins Bett? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=46708&highlight=bett)

Wo schlafen eure Hunde? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=51828&highlight=bett)

Wo schlafen eure Hunde nachts? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=31356&highlight=bett)

Dürfen eure Hunde aufs Sofa und ins Bett? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=21221&highlight=Bettdecke)

Und dann gibts auch noch extra Umfragen, wo GENAU im Bett sie schlafen :freches grinsen:


Wo liegen eure Hunde beim schlafen? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=39914&highlight=bett)

Wo im Bett schlafen eure Hunde? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=37465&highlight=bett)

Fehlt nur noch die Frage, ob die Hunde unter der Decke schlafen oder auf/daneben... Shiwa pennt IMMER unter der Bettdecke. Lilou ist das egal - mal so mal so. Sie wühlt sich aber nicht wie Shiwa selbst drunter...

Viel Spaß beim Lesen...

Dobermann
17.08.2006, 07:47
Bin der Meinung dass ein Tier grundsätzlich nix im Bett zu suchen hat.
Wenn ich mir vorstelle das mein Dobermann 50Kg und mein Boxer 35Kg bei mir im Bett lägen, wo soll ich dann liegen.
Wir neigen ja alle dazu den Hund zu vermenschlichen der eine mehr, der andere weniger.
Meine haben ihren Platz im Haus und sie sehen nicht unglücklich aus wenn wir ins Bett gehen.

Avocado
17.08.2006, 13:14
Hi Dobermann,
das ist nicht Vermenschlichung, das ist Rudelliegen! :kuss:

RainyNight
17.08.2006, 13:40
Wenn ich übrigens nicht nur explizit die Meinung der Leute HIER interessiert, sondern ein genereller trend unter Hundehaltern, findest du hier interessante Umfragen zu dem Thema - in dem Forum bin ich auch angemeldet:

Hund mit ins Bett? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=46708&highlight=bett)

Wo schlafen eure Hunde? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=51828&highlight=bett)

Wo schlafen eure Hunde nachts? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=31356&highlight=bett)

Dürfen eure Hunde aufs Sofa und ins Bett? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=21221&highlight=Bettdecke)

Und dann gibts auch noch extra Umfragen, wo GENAU im Bett sie schlafen :freches grinsen:


Wo liegen eure Hunde beim schlafen? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=39914&highlight=bett)

Wo im Bett schlafen eure Hunde? (http://www.forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=37465&highlight=bett)

Fehlt nur noch die Frage, ob die Hunde unter der Decke schlafen oder auf/daneben... Shiwa pennt IMMER unter der Bettdecke. Lilou ist das egal - mal so mal so. Sie wühlt sich aber nicht wie Shiwa selbst drunter...

Viel Spaß beim Lesen...

supiii - danke für die tips - bin echt überracht, wieviele hunde im bett schlafen dürfen. werde gleich mal einiges ausdrucken und meinem schatz auf den nachttisch legen ;-))

Inaktiver User
17.08.2006, 13:51
Ich habe eine Katze, die selbstverständlich bei mir auf den Füßen schläft. Es stört mich nicht weil sie sehr sauber ist und auch nur auf der Bettdecke liegt, nicht darunter. Sie liegt manchmal schon an ihrem Platz bevor ich zu Bett gehe und sie bleibt reglos liegen wenn ich mich unter sie schiebe. Nur wenn ich länger brauche bis ich meine Stellung gefunden habe ernte ich einen vorwurfsvollen Blick. Einen größeren Hund dagegen wollte ich nicht als Bettgenossen.

Inaktiver User
17.08.2006, 14:40
Mein Kater schläft auch bei mir im Bett, wo sonst.

Eingerollt in meine Armbeuge, während ich lese, hebt er manchmal seinen Kopf und schaut mich verliebt an. :freches grinsen: Er bildet sich zwar etwas darauf ein, wenn er von mir beschmust wird, aber ich habe keinen Verlust meiner Autorität zu befürchten, denn die hatte ich ja nie :freches grinsen:

Einen Hund wollte ich nicht im Bett haben, wäre mir zu ungemütlich. Außerdem gehöre ich zu den Menschen, die sagen, ein Hund hat im Bett nichts verloren. Ich kann mich gerne zu ihm auf den Boden legen und Rudelkuscheln, er würde das sicher als besondere Aufmerksamkeit, Zuneigungbekundung empfinden, und da wo er liegt, darf ich schon lange liegen, aber das Bett ist der Platz des Halters. Denn so sehr es auch abgestritten wird von Rudelkuschlern, ein Hund im Bett kann zu Rangordnungsproblemen führen. Ein Hund braucht Hierarchie, klare Strukturen und Konsequenz. Das hat nichts mit "unterbuttern" zu tun, sondern kommt seinen Bedürfnis, geführt zu werden nach. Hunde denken nun mal anders. Deshalb käme es für mich nie in Frage, ihn auf meinen Platz zu lassen. Egal ob Sessel, Couch oder Bett.

LG
Bim

Xani
17.08.2006, 16:20
Ach nö, sie sind fast den ganzen Tag draußen, abends rennen sie noch eine Runde durch den Garten. Und dann ins Bett? Mit nassem Fell und dreckigen Pfoten? Ich bin nicht pingelig und kein Hygienefan aber diese feuchten Sandhäufchen will ich nicht in meinem Bett haben. Darum schlafen sie in ihren eigenen Körbchen. Aufs Sofa dürfen sie auch nicht, da leg ich mich lieber zu ihnen auf den Fussboden zum Kuscheln.

Dobermann
17.08.2006, 16:22
Veto Avocado!
Wenn ich mich auf seinen Platz lege und will mit ihm spielen, dann kommt das Rudelverhalten auf.
So wie die anderen hier schreiben, die den Hund mit ins Bett nehmen, verhalten sich die Hunde ruhig, vom Instinkt weiss der Hund das ist nicht mein Platz, hier (Bett) werde ich geduldet!

Zudem stimme ich Bim zu

LG Dobermann

Inaktiver User
17.08.2006, 16:25
Ich gehe bei einem Hund im Bett natürlich von einem gut sozialisierten Tier aus, das weiß, wo der Hammer hängt - nämlich bei mir :freches grinsen: !

In unserer Hierarchie habe ich noch nie irgendwelche Probleme gehabt, schon gar keine im Bett, das letzte Mal dürfte schon Jahre her sein, dass ich meinen Willen etwas deutlicher als durch die Körperhaltung ausdrücken musste...

Mein Gasthund ist einfach ein halber Nackthund (Hormonprobleme), der friert selbst im Sommer wie ein Schneider, deswegen besteht er auch auf der Couch auf einer Zudecke.

Und 24 kg + 8,6 kg ist schon was anderes als über 80 kg, ich glaube, das wäre mir dann auch zuwenig Platz... (wobei, wenn ich wieder an den Hackenbiss von Herrn Kater denke, der mit 4 kg trotzdem das Bett dominiert :krone auf: )

Horus
17.08.2006, 16:30
Rudelliegen? Wird das von Wölfen denn wirklich praktiziert?
Ich habe jedenfalls in sämtlichen Wolfsgehegen die Tiere immer nur einzeln pennen sehen. Nicht weit verstreut aber doch jedes einzeln an einem Platz (Ausnahme: Welpen und noch nicht erwachsene Tiere). Und wehe, einer betritt den Schlafplatz des anderen - da gibts Zoff. Vor allem, wenn sich ein rangniederes Tier auf dem (natürlich besten) Schlafplatz des Alpha-Männchens oder -Weibchens breit machen will... auweja.

murmeltier
17.08.2006, 16:46
Ich gehe bei einem Hund im Bett natürlich von einem gut sozialisierten Tier aus, das weiß, wo der Hammer hängt - nämlich bei mir :freches grinsen: !


:allesok: :allesok: :allesok:

Horus, ein Hund ist kein Wolf. Er lebt nicht im Rudel, sondern in einer Meute. Das macht nochmal einen kleinen aber feinen Unterschied, soweit ich weiß.
In einer Meute schlafen die Tiere alle genau so eng zusammen, wie der Chef das zulässt. Er bittet sie heran und er verscheucht sie wieder, wenn er seine Ruhe will. solange alle rangniedrigeren Meutemitglieder sich dem fügen, ist die Rangordnung fest.
Beginnt einer sich aufzulehnen und ignoriert eine Zurückweisung bzw. versucht sich gar mit knurren etc. darüber hinweg zu setzen, gibts Ärger vom Meutechef. Ganz einfach...

Mit Vermenschlichung hat das allein in meinen Augen auch nicht automatisch etwas zu tun. Kann es, muss es aber nicht.

Rangordnung an der Höhe der Sitzposition festzumachen halte ich für außerst fragwürdig. Es gibt auch mittlerweile mehr als genug Experten, die das ebenso sehen - natürlich auch genug andere, keine Frage! Die Rangordnung macht sich in meinen Augen an anderen Dingen fest, nämlich an der ganzen Souveränität des Auftretens. Nur wenn ich es nicht schaffe, durch mein ganzheitliches Verhalten meinen Hund zu führen, muss ich auf so Eselsbrücken wie "erhöhte Positionen" oder "ich gehe immer zuerst durch die Tür" zurück greifen. Meine Meinung.

Ich epsrönlich würde aber auch keinen wirklich dominanten Hund haben wollen, bei dem ich ständig so raushängen lassen müsste, dass ich Chef bin.

semiramis
17.08.2006, 20:10
Wenn man es von Anfang an nicht zuläßt, stellt sich die Frage auch nicht.Bei meiner Leilah mit ihren 65kg und den langen schwarzen Haaren + zusätzlicher Sabberschnauze hätte ich wohl kein Bett mehr. Ich habe es meinen Hunden nie erlaubt.Eigentlich hat es nur mein Bernhardiner aus dem TH ausdauernd versucht, da ich es untersagt habe, habe ich dafür eine zeitlang seinen Haufen in meinem Bett gahabt.:ooooh: Ihren Schlafplatz suchten sich die meisten auf dem Treppenabsatz, zwischen den Etagen.
Meine 4 Katzen lassen es sich nicht verbieten, sie warten bis wir eingeschlafen sind und verteilen sich dann gleichmäßig in den Betten!:freches grinsen:
LG
semi :knicks:

Inaktiver User
17.08.2006, 20:59
Rangordnung an der Höhe der Sitzposition festzumachen halte ich für außerst fragwürdig.
Natalie,
mit der Höhe der Sitzposition hat das auch nur bedingt etwas zu tun. Von mir aus kann das Bett auch eine Matratze auf dem Boden sein, oder ein minimal erhöhtes Futonbett. Es ist einfach mein Platz. Basta. :freches grinsen: Und jeder Hund wird sich wie der König fühlen, wenn er den Platz seines Herrchens einnimmt. Ob das jetzt der Sessel, ein Futonbett oder ein Hochsitz :freches grinsen: ist.


wie der Chef das zulässt. Er bittet sie heran und er verscheucht sie wieder, wenn er seine Ruhe will.

wo hast du das her, Natalie? Würde mich wirklich interessieren. Denn für mich ist das Willkür, eine Machtdemonstration und willkürlich ist kein souveräner "Chef".

Inaktiver User
17.08.2006, 21:16
http://indien-bilder.gmxhome.de/www/A/pages/04.schlafendes%20Hunderudel.htm

schlafendes Hunderudel einiger Straßenhunde in Rajastan.

noch mehr schlafende Hunde

http://www.chufu.de/Bilder/1999/schlafende%20hunde.jpg

http://www.labbi-lady.de/assets/images/2005_Schlafende_Hunde.jpg

http://www-user.tu-chemnitz.de/~niko/new/images/unterwegs/europareise/bild72_klein.jpg (http://www-user.tu-chemnitz.de/%7Eniko/new/images/unterwegs/europareise/bild72_klein.jpg)

http://hometown.aol.de/hiveigeli/banhund.jpg

http://www.bilderbande.de/data/thumbnails/12/TS_0159_Hunde.jpg

mir scheint, dass (relativ) wildlebende Hunde auch im Schlaf auf ihre Individualdistanz zum Artgenossen achten.

Das "Rudelkuscheln" scheint mir daher eine Angelegenheit mehrerer Hunde in einem Haushalt (inkl. Halter :freches grinsen:), die sich gegenseitig auf die Pelle rücken. Sie kuscheln demnach mE nicht, eher machen sie sich gegenseitig einen Platz streitig (Konkurrenzverhalten). Meist sieht man das auch daran, dass der ranghöhere stets auf dem rangniederen Hund liegt, oder zumindest mit einem Teil seines Körper (Schnauze beispielsweise), den Körper des anderen bedeckt. Bei unseren Dackelrüden konnte man das immer sehr gut beobachten.

Wer ist nicht schon mal "unsanft" von seinem Hund aus dem Bett geschoben worden, zumindest arg an die Bettkante? :freches grinsen:

btw, wie bekommt man das hin, dass man den links namen vergeben kann?

PS: Welpen und junge Hunde liegen aneinandergekuschelt. Ganz klar. Und man sollte Welpen, die neu in einen Haushalt kommen auch die Gelegenheit dazu geben, mit dem Halter zu "kuscheln". Aber bei adulten Hunden scheint mir das eine "Unart", fast als wolle man den Hund in einem gewissen Stadium des Heranwachsens (im Welpenalter) halten, was irgendwann zwangsläufig mit seinen natürlichen Bedürfnissen kollidieren wird. Der Welpe darf nämlich erwachsen werden. :freches grinsen:

Avocado
18.08.2006, 00:51
Mei, was hab ich denn da losgetreten?
War eigentlich ein Scherz ...
... aber interessant, dass manche Menschen sofort wieder um ihre Alpharolle fürchten.

Macht Euch doch ned soviel Stress!

Wie schon verschiedentlich erwähnt, sehe ich überhaupt keine Probleme, solange Hundis höflich "anfragen", ob sie dazu dürfen (sei es Sofa oder Bett) und auch akzeptieren, wenn grade mal nicht.

Unsere Hunde liegen auch nicht immer aufeinander, aber sie halten sich praktisch immer im selben Raum auf (wie wir). Und manchmal liegen sie auch dicht beieinander - das ist aber hauptsächlich temperaturabhängig. :cool:

Außerdem halte ich meine Hunde für intelligent genug, zu erkennen, dass wir unterschiedlichen Spezies angehören. Also muss ich mich nicht wie der Oberwolf benehmen. Das wär albern ...

Wenn meine olle Kuschelmaus morgens 5 Minuten zu mir auf die Matratze kommt, dann ist das keine Statusunterwanderung, sondern einfach nur nett. (Und bis dahin ist sie auch getrocknet und die gröbsten Schlammbrocken sind aus dem Fell gebröselt :smirksmile: .)

Lukulla
18.08.2006, 01:38
Bim,

[btw, wie bekommt man das hin, dass man den links namen vergeben kann?

das haben sie geändert und nun musst Du einen Namen schreiben:
Hunderudel, alle auseinander liegend
das Ganze mit der Maus markieren und dann auf LINK klicken und die URL eingeben und der Link hat den Namen.

Sie finden das beser als vorher. :unterwerf:

Lukulla
18.08.2006, 01:39
Mei, was hab ich denn da losgetreten?
War eigentlich ein Scherz ...

achso.

Horus
18.08.2006, 07:00
Murmeltier, mit dem Einwand, dass Hunde keine Wölfe sind, hast du natürlich Recht. Ist klar. Hunde verhalten sich eher wie Wölfe, die nie erwachsen werden. :freches grinsen:
Muss auch so sein, sonst wäre das Zusammenleben mit dem Menschen wohl nicht möglich. Ich wollte das nur mal einbringen, weil jemand das Stichwort Rudelliegen gebracht hat. Eine Meute liegt zusammen, ja. Ein Rudel aber eben gerade nicht.

Und wie Bim sagte - mir würde es auch nicht um die Sitzhöhe gehen. Ich hab daheim einen Futon auf dem Boden - hätte ich einen Hund, dürfte der da nicht drauf. So wenig, wie mich in seinen Hundekorb legen würde. Es geht um ... nenn es Privatsphäre, auf die sowohl Mensch als auch Tier ein Recht haben.

Inaktiver User
18.08.2006, 08:14
... aber interessant, dass manche Menschen sofort wieder um ihre Alpharolle fürchten.
es geht nicht darum, dass ich um meine "Alpharolle" fürchten würde, sondern darum, den Hund seinen Bedürfnissen entsprechend zu behandeln. Und dazu gehören einfach klare Strukturen, Hierarchie und - für mich - klare Trennung von den Liegeplätzen. Und zwar nicht heute hü und morgen hott, oder jetzt darf er mal auf die Couch, weil ich gerade in Laune bin, und im nächsten Augenblick nicht. Das versteht ein Hund nicht. Aus Sicht des Hundes weiß er eigentlich nie, wie lange er jetzt dort liegen darf, bevor er verscheucht wird. Dann ist es ihm doch sicher lieber, er kennt klare Regeln. Er darf da liegen, oder darf da nicht liegen. Irgendwann wird ihm das auch zu blöd.

Bim

Danke Lukulla! Werde ich ausprobieren.

VelvetPaw
18.08.2006, 22:57
Ich hätte nichts gegen Tiere im Bett einzuwenden und die kritisierte Vermenschlichung ist für mich eher Nähe zum geliebten Haustier und Gemeinsamkeit.
Diese "Rassen-Trennung" - nur Menschen dürfen ins Bett, für Tiere ists verboten - ist absolut nicht meins und ich würde mich sehr freuen, ne weiche, warme schnurrende Katze bei mir liegen zu haben :smile:
Wäre ich Hundefreundin, dann wär es garantiert dasselbe. Wenn ich ein Tier liebe, verwöhne ich es.
Natürlich muss der Hund sauber sein, wenn er ins Bett kommt, aber dafür hat man als Besitzer eben zu sorgen (Pfoten waschen nach Spaziergang im Regen z.B)

Lukulla
19.08.2006, 01:47
Natürlich muss der Hund sauber sein, wenn er ins Bett kommt, aber dafür hat man als Besitzer eben zu sorgen (Pfoten waschen nach Spaziergang im Regen z.B)

Popo putzen! Finde ich jetzt viel wichtiger, aber ich putze meinen Hunden auch regelmässig die Zähne mit der Zahnbürste und meinem Daumennagel (Zahnstein).

Meine Hunde dürfen ins Bett, es gibt aber keinen Automatismus. Sie dürfen auf Aufforderung hopp und gehen auch so wieder raus. Sofa und Sessel sind tabu.

Es sind Hunde, die sich ungefragt ans Fussende einkringeln, niemals von sich aus "hochkommen", schon gar nicht an den Kopf. Es ist mir ein Kuschelbedürfnis und hat nichts mit Rudelpflege zu tun. Ich mags eben gerne. Es ist also ein Befehl von mir und kein Einfordern der Hunde.

Inaktiver User
19.08.2006, 13:24
Unser Hund kommt nicht ins Bett. Er ist groß und langhaarig und zum ständigen Saubermachen des Tieres habe ich keine Lust.

Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Hund sich nicht wie der King fühlen würde, wenn er in unser Bett käme. Die Rangfolge hat er im Welpenalter versucht emporzuklettern. Seitdem das geklärt ist, ist er wahnsinnig leicht zu erziehen und letztendlich auch zu beeindrucken. Wir werden extrem selten streng mit ihm, er macht einfach keinen Blödsinn. Wenn er aber mal was Dummes macht und wir ihn lediglich böse anschauen, ist er schon fix und foxi. Dieserhalb und destawegen wüßte ich, dass das bloße Liegen auf unserem Platz unsere gesamte Beziehung nicht verändern würde.

Es ist mir schlicht zu unnatürlich, Hunde brauchen keine Betten - das ist alles.

Und das unsere Tochter unseren Hund fast jede Nacht in ihrem Bett hat, das wissen nur sie und ich. Papa tut so, als wisse er von nichts. Und der Hund kann ja gottseidank nicht petzen. Er lässt sich übrigens super von ihr "führen", sie macht u.a. Agility mit ihm.

Ich glaube, es kommt ganz auf den Hund an. Und natürlich auf die Bedürfnisse des Menschen :smirksmile: . Bei mir im Bett möchte ich überhaupt keine Tiere haben, mir reicht schon mein Mann :cool: .

semiramis
19.08.2006, 16:49
Ich hätte nichts gegen Tiere im Bett einzuwenden und die kritisierte Vermenschlichung ist für mich eher Nähe zum geliebten Haustier und Gemeinsamkeit.
Diese "Rassen-Trennung" - nur Menschen dürfen ins Bett, für Tiere ists verboten - ist absolut nicht meins und ich würde mich sehr freuen, ne weiche, warme schnurrende Katze bei mir liegen zu haben :smile:
Wäre ich Hundefreundin, dann wär es garantiert dasselbe. Wenn ich ein Tier liebe, verwöhne ich es.
Natürlich muss der Hund sauber sein, wenn er ins Bett kommt, aber dafür hat man als Besitzer eben zu sorgen (Pfoten waschen nach Spaziergang im Regen z.B)

Eben *das* ist es, der Dosenöffner liebt es und genießt den Kuschelfaktor, der Vierbeiner probiert halt und nimmt Erfolg oder Mißerfolg hin.:freches grinsen: :unterwerf:
Ich persönlich empfinde die Nähe zu meinen Vierbeinern in anderen Situationen, dazu brauche und möchte ich das Bett auf keinen Fall.
Meine Hündin im Bett (auch wenn sie nicht XXL) wäre, igittegitt ! ( das hat mit Pingeligkeit nichts zu tun )Da müßte es schon eine Notsituation geben, eventuell müßten wir beide am Erfrieren sein:ooooh: , da würden wir uns sicher wärmen.
Für normale Situationen reicht meine Bettdecke und für meine kalten Haxen, mein GG.
Semi:knicks:

murmeltier
20.08.2006, 03:01
Sicher genieße auch ich es absolut. Gar keine Frage. Das war aber zu Anfang NICHT der Grund, warum ich es zuließ. Der Aspekt kam dann erst im Laufe der Zeit dazu (warum ich es jetzt nicht mehr missen wollen würde).

Lilou hätte eine Ausquartierung aus dem Bett auch absolut sicher hingenommen. Ich hab sie nach einer Weile hineingebeten, weil ich es so wollte und nun genießt sie es sichtlich, kommt aber noch immer LÄNGST nicht jede Nacht dazu. Sie braucht das also nicht.

Shiwa ist anders. Als sie neu war und ich den Vorsatz hatte "Hund nicht ins Bett" *weinte* sie 3 Nächte durch. Daher legte ich mich die ersten Nächte immer nach ner Weile zur ihr auf den Boden. In der 4. Nacht wurd mir das zu blöd und ich holte sie ins Bett.

Klar, mit eisernem konsequenten Ignorieren hätte sie sicher früher oder später aufgegeben, aber das KANN ich einfach nicht - Herz zu weich. Die süße Maus saß über ein Jahr im Tierheim, ich wollte, dass sie sich *geliebt fühlt* und nicht ausgestoßen - darum ließ ich sie zu uns... Ich hätte sonst mitgeheult.

Und genau darum weiß ich auch, dass ich von meiner Persönlichkeitsstruktur her NICHT geeignet bin, einen dominanten Hund zu uns zu nehmen, der seine Grenzen immer wieder austestet. Das verliere ich... Entweder ich geh daran kaputt, weil ich mit dieser städnigen Strenge unglücklich bin oder aber ich verziehe den Hund total und lass mir auf der Nase rumtanzen. Beides würde ich nicht wollen.

Klar, man kann sich sagen: "Aber im Prizip tue ich ihm doch einen Gefallen, wenn ich hart bleibe und meine Alpha-Position behaupte, statt ihm diese indirekt zuzuzweisen", aber so bin ich nicht gestrickt.

Ich kann das sehr gut, wenn es darum geht, dass Shiwa um Essen bettelt oder um Spielzeug. Das kann ich ignorieren und sie wegschicken, das lass ich mir nicht bieten. Aber mit Zuneigung/Körperkontakt/Schmusen kann ich das einfach nicht... :unterwerf:

Lukulla
20.08.2006, 16:40
Das kann ich ignorieren ... Aber mit Zuneigung/Körperkontakt/Schmusen kann ich das einfach nicht...

Da erkenne ich mich wieder, murmeltier. Es ist mir ein Bedürfnis, anzufassen, zu umarmen, und zu schmusen.

Es erscheint mir sehr menschlich, nicht "hündisch", und wenn ich mal den konsequent-strengen Tag habe, mit viel ignorieren und wenig Körperkontakt, werde ich ganz traurig, weil mir etwas fehlt. Meine Hündin bekommt das am nächsten Tag doppelt zurück. :ooooh:

Ich hatte mal einen Thread: Weiss der Hund, dass es Liebe ist (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=13756) aufgemacht zu dem Thema. Wie seht Ihr diese Schmuserei?

Inaktiver User
20.08.2006, 18:36
Gutes Thema!

Ja, mein Hund weiß, dass es Liebe ist - da bin ich mir sicher. Er wird den halben Tag zu Tode geschmust, er wird so heiß und innig von uns vier Menschen geliebt - wir können garnicht die Finger von ihm lassen. Er ist so aufmerksam, nicht nur wir lesen ihn nach 1,5 Lebensjahren fast immer sicher und richtig, nein, auch er kann meistens erkennen, was in uns vorgeht.

Und er weiß eben nicht nur, wann es Fressen gibt oder Mama sauer ist oder Tochter traurig oder es zur Arbeit geht... Er weiß auch, wenn wir einfach ein Kuschelbedürfnis haben, wann wir einen auf großen Larry machen und lieber nicht gestört werden sollten.

Ach, Koda, du bist der beste Hund der Welt und wenn es dich nicht schon gäbe, dann würde ich dich auf der Stelle erfinden :schild genau: :smirksmile: !

Im Ernst: Viele, viele Dinger der modernen Hundeerziehung/-psychologie kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Wir wenden sie an, wir leben mit ihr, wir predigen das auch Neu-Hundbesitzern. Doch es gibt da Restbestände, die sind einfach so individuell verschieden - ich weigere mich einfach zu glauben, dass es für jeden Hund gilt.

Beispiel: Vor dem Hund durch die Tür gehen/Jederzeit Fressen wegnehmen können/Jederzeit Knochen aus der Schnauze ziehen/Vom Platz vertreiben und und und. All diese Übungen haben wir von Anfang an beherzigt und recht schnell gemerkt: Nee, das ist nicht unser Ding bzw. nicht Kodas. Für ihn stand es nie in Frage, dass wir das dürfen, egal ob unser kleiner Sohn oder der Vater. Ihn verunsichert es, er wartet bis heute auf unser OK, wenn wir ihm sein Fressen geben.

Das liegt nicht an unserer angeborenen Autorität, viel mehr sind wir eigentlich oft ein bißchen lasch in der Erziehung, wie wir mitunter bei unseren Kindern bemerken. Nein, das steckt in unserem Hund drin. Er ist kein Duckmäuser, er hat keine Angst vor uns. Bei ihm greift einfach dieses Verhaltensmuster nicht.

Und darum kann ich mir auch vorstellen, dass die Bett-Geschichte durchaus individuell zu betrachten ist. Beim einen so, beim anderen so. Wichtig ist uns, dass unser Hund immer Hund bleiben soll/darf/kann. Mitunter allerdings hab ich dein Eindruck, er ist schon ein halber Mensch - er wird uns einfach immer ähnlicher :ooooh: .

Habt Ihr neulich abend solch einen fürchterlichen Report im TV über Hunde in Kalifornien gesehen? Mir ist ganz anders geworden, wie die aufgebrezelten Diven mit ihren armen im Partnerlook gestylten Hundchen durch die Tierboutiquen latschten. Haben wir eigentlich immer noch keinen Kotzsmiley?

Inaktiver User
21.08.2006, 12:06
Mir geht es da wie Lukulla.

Ich weiß auch darum, dass ein Hund ständige Zuneigungsbekundungen und Schmuserei auch falsch auffassen kann. In jedem Fall, wenn er es einfordert. Anders sehe ich es schon, wenn ich diejenige bin, die den Hund beschmust. Da ich diesbezüglich auch sehr bedürftig bin :freches grinsen:, bin ich mit einer Katze (die Gott-sei-Dank gerne schmust) gut beraten.
Dass ein Hund Schmuserei und Zuneigungsbekundungen genießt - keine Frage, er ist ja nicht blöd und es festigt einfach die Bindung.


Beispiel: Vor dem Hund durch die Tür gehen/Jederzeit Fressen wegnehmen können/Jederzeit Knochen aus der Schnauze ziehen/Vom Platz vertreiben und und und. All diese Übungen haben wir von Anfang an beherzigt und recht schnell gemerkt: Nee, das ist nicht unser Ding bzw. nicht Kodas. Für ihn stand es nie in Frage, dass wir das dürfen, egal ob unser kleiner Sohn oder der Vater. Ihn verunsichert es, er wartet bis heute auf unser OK, wenn wir ihm sein Fressen geben.
Dadurch habt ihr aber trotzdem in einer für den Hund sehr wichtigen Phase klar gemacht, wer "das Sagen" hat - auch wenn es später nicht mehr nötig war und ihr darauf verzichten konntet.

und dazu

Nein, das steckt in unserem Hund drin. Er ist kein Duckmäuser, er hat keine Angst vor uns. Bei ihm greift einfach dieses Verhaltensmuster nicht.

Souveränität seitens des Halters hat auch nichts mit Angst vor euch oder untertänigem Verhalten Kodas zu tun. Das wäre ganz falsch.
Ihr habt euch für Koda als souveräne Führer "geoutet". :freches grinsen: Sein Verhalten euch gegenüber ist also ein Mix aus "liebe"vollem Respekt, Anhimmelei seinerseits und größtem Vertrauen, dass ihr die richtigen Entscheidungen trefft, wenn du verstehst, was ich meine. Eine wunderbare Mensch-Hund-Beziehung also.

LG
Bim

Inaktiver User
21.08.2006, 12:18
:wangenkuss:

Inaktiver User
25.08.2006, 11:39
Ich machs kurz......

Unsere Hunde kommen nicht ins Bett. Einer schläft im Wohnzimmer auf seinem Hundekissen. Der andere schläft vor dem Bett........

Bei zwei 35 und 40 Kilo Tieren stellt sich die Frage mit dem Bett auch nicht mehr. Sonst dürfte ich nämlich davor schlafen.

Zudem finde ich das Haarinferno unhygienisch. Und von astralsauber ist bei meinen Hunden auch nicht immer die Rede.

Auf die Couch ja, aber niemals ungefragt, sondern nur wenn ich es abends erlaube........

murmeltier
25.08.2006, 14:31
Ja wie ich das be so großen Hunden handhaben würde, weiß ich auch nicht. Mein Freund wünscht sich für Später ja sehnsüchtig nen Rottweiler oder ne Deutsche Dogge. Der findet, unsere beiden sind gar nicht wirklich Hunde bei der Größe oder "Kleine" :ooooh: :freches grinsen:

Ne Dogge mag ich glaub ich schon allein aufgrund des Sabberns nicht im Bett haben... Und son Rotti ist ja schon auch sehr massig...

Meine haben ja zusammen grad mal 45 kg. Sind beide 49 cm hoch.

murmeltier
25.08.2006, 14:37
Ah Bim, ich bin dir noch ne Antwort schuldig, sehe ich grade... Ich geh mal suchen, wo ich das mit dem Meute-Chef herhatte...

Deine Einwände finde ich sehr interessant. Ich kenne es eben bei Hunden in einem Haushalt auch, dass sie immer sehr eng zusammen *schmusen* und aneinander gekuschelt schlafen. Dass es bei wild lebenden Hunden anders ist, wusste ich nicht. Danke.

Inaktiver User
25.08.2006, 15:17
Unser Hund schläft auch nicht im Bett (probiert aber immer mal wieder, ob es in Ordnung geht, wenn sie draufspringt und sich kurz hinlegt :unterwerf:, dann folgt ein "Runter!" von mir/uns und schon ist sie wieder weg).

Sie schläft im Körbchen (steht neben dem Bett), unterm Bett und neuerdings auch schonmal direkt neben dem Bett auf dem Boden (das sollte sie sich allerdings wieder abgewöhnen, da ich sie letztens fast plattgetreten hätte, als ich wadenkrampfgepeinigt mitten in der Nacht aus dem Bett gesprungen bin)

Pianoforte

Inaktiver User
25.08.2006, 18:13
Ich kenne es eben bei Hunden in einem Haushalt auch, dass sie immer sehr eng zusammen *schmusen* und aneinander gekuschelt schlafen. Dass es bei wild lebenden Hunden anders ist, wusste ich nicht. Danke.

Natalie, das wäre bei im Haushalt gehaltenen Hunden sicher genauso. Ich denke aber, dass das kindliche Bedürfnis nach Nähe von Welpen irgendwie aufrechterhalten wird, sprich, der Hund durchläuft zwar alle Phasen des Erwachsenwerdens, bleibt aber dennoch (gewollt) "kindlich". Das hat zum einen den Vorteil für den Hund, dass sich der Halter "kümmert" und festigt auch untereinander die Bindung. Wildlebende Hunde sind selbständiger, unabhängig (auch voneinander, obwohl sie als Rudel aufeinander angewiesen sind), "erwachsener".

Grüße
Bim

Gartenzwergin
30.08.2006, 22:29
Mein Möppel schläft gerade auf dem Sofa und da bleibt er auch nachts. Scheint ihn nicht zu stören...

In mein Bett darf, wenn überhaupt, nur ein Mann:smirksmile:

Liebe Grüße
Gartenzwergin