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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe ich werde sechzig!?



silbergirl
26.09.2012, 13:11
Hallo, ich bin kurz vor meinem sechzigsten Geburtstag.

Ich hatte noch in keiner Phase meines Lebens das kleinste Problem mit meinem Alter, aber jetzt graut mir vor der 6 in meiner Altersangabe.

Das wir uns richtig verstehen! Es ist nicht mein Aussehen oder meine Einstellung zu mir, sondern mit 60 bin ich genau genommen Rentnerin.
Das Wort allein steht ja schon für alt.
Und wenn ich mir dann die Rente eigentlich schon verdient habe (mit 40 Jahre Berufstätigkeit) und gar nicht bekomme, weil ich ja jetzt noch "5,5 Jahre arbeiten muss", ist die Zahl noch schlechter zu ertragen.
Evtl. hat zu diesen Themen noch wer eine Meinung.

Inaktiver User
02.10.2012, 15:55
Eine Meinung habe ich schon, aber siE wird Dir nicht viel helfen. Ich finde es nämlich nicht schlimm alt zu sein. Zumindest so lange nicht, wie ich noch sportlich und leichtfüßig bin und mein Aussehen gut akzeptieren kann.
Diese Panik im Hinblick auf die Zahl vor der Null hatte ich noch nie - mein Mann hatte sie mit 40:lachen:. Es war aber schnell vorbei und jetzt mit 70 plus lacht er längst darüber.

playlady
02.10.2012, 17:21
hallo silbergirl,

ja, so ging es mir auch.ich bin letztes jahr 60 geworden und hatte nie probleme mit dem alter. dann kam die 60 und ich hab es genauso empfunden wie du.leider kann man es nicht ändern,sondern muß es ertragen. inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt
l.g.
playlady

Inaktiver User
02.10.2012, 17:35
Ich werde auch in ein paar Jahren 60, also in drei Jahren. Und mich packt jetzt schon ein bißchen die Panik, weil ich mir allmählich alt vorkomme. Und doch nicht so recht weiß, was das nun bedeutet. Ist man alt mit 60 - soll/muß man sich entsprechend verhalten -aber wie denn nur??? Wäre es gut, sich hinzusetzen und seine Lebenserfahrungen aufzuschreiben, nach Weisheiten zu suchen um sie allen, die es hören wollen oder auch nicht, mitzuteilen. Was zieht man an, um wie auszusehen? Schlicht und elegant oder lustig und bequem, darf man gerade in diesem Alter aus der Rolle fallen und sich mal so richtig verrückt und verquer kleiden. Haare ab und weiß bzw grau oder so lange wie möglich färben und so tragen, wie es einem gefällt. Ist es angebracht sich zurückhaltend zu geben oder jetzt erst recht laut zu sein und unverkrampft zu sagen, was man denkt und das zu tun, was einem gefällt - also das Leben in vollen Zügen zu genießen und JA zu sagen ohne die leiseste Scheu?

Lorolli
02.10.2012, 17:53
Hallo zusammen,

ich bin seit letzten Monat 67 und lebe nicht anders als mit 60 :freches grinsen:

Also keine Panik, Frau wird jeden Tag einen Tag älter und alles andere ist doch nur eine Zahl.

Ausserdem ist 60 doch heute kein hohes Alter mehr. Habe in meinem Bekanntenkreis einige über 80 jährige und auch sie geniessen noch ihr Leben.

Anemone
02.10.2012, 20:13
Ich habe auch furchtbar Angst gehabt. Vorher. Oder vielleicht nicht Angst, irgendwie ein beklommenes mulmiges Gefühl. Vom Verstand her wars schon vorher klar, dass ich nicht innerhalb eines Tages zum Alien mutiere. Oder mit Rollator in beige rumlaufe. Aber irgendwie wars so ein schrecklich "altes" Wort.
Ja, und ich hab den Tag für einen Ausflug ganz für mich allein (ok, meine Tochter wollte mit) genutzt. Das war schön, anstrengend und auch nicht anders als einen Tag vorher.
Und jetzt bin ich 61 und hab mich dran gewöhnt. Gewöhnt hatte ich mich schon recht schnell. Und was einem die Vernunft auch schon vorher sagt: es ändert sich im Alter sicher einiges, gesundheitlich, psychisch, mental und so weiter. Aber das ist im Rahmen einer (hoffentlich) guten Entwicklung, und die bindet sich nicht an Geburtstage. Dass es mit 60 genau so ist wie mit 50, stimmt natürlich nicht, aber es muss nicht zwingend negativ sein. Halt nur anders.
Und da ich jetzt auch Rentnerin bin, sehe ich einiges eh entspannter.
Doch, der Tag lässt sich überleben. Ganz gut sogar! :smile:

twix25
02.10.2012, 20:30
Ich hatte bis jetzt auch nie ein Problem mit der Jahrezahl - aber mir grauts auch vor der 60!

40 find ich super, 50 ist davon nicht soo weit entfernt :smile:

Aber bei 60 kann man sich noch so jung fühlen, es klingt ALT!

Und damit relativ endlich - auch wenn man vorher sterben KANN, oder ganz alt

Ich kann dazu also nicht viel tröstendes sagen:grmpf:

Allerdings würde ich mich dann nicht mehr "girl" nennen - sorry:blume:

sleepie_berlin
02.10.2012, 20:32
MIt 50 gilt man als Seniorin...:fg engel:

Ich glaube, ohne Humor kannste irgendwelche Altersangaben eh nicht ertragen.
(War es nicht auch für dich vor kurzem fürchterlich, 16 zu sein??)

twix25
02.10.2012, 20:44
leider nicht - 16 war mit meine Lieblingszeit!!!

Salina
02.10.2012, 20:48
Viel schlimmer als 60 zu werden fände ich es, NICHT 60 zu werden...

Nimms mit Humor, du kannst es eh nicht ändern...

Und das Leben fühlt sich nach diesem "schlimmen" Tag genau so an wie vorher!

Zum Thema "Girl": Ich treff mich immer wieder mit meinen Mädels und das wird hoffentlich noch lange so bleiben!

Inaktiver User
02.10.2012, 21:35
Als ich eben so unter der Dusche stand um mich für die Nacht fertig zu machen, da mußte ich unwillkürlich an meine Mutter denken und natürlich! an ihre Geburtstage. Der 60. war wie immer. Sie hatte ihre Freundinnen eingeladen, es gab Sekt und Häppchen am frühen Morgen, zur Mittagszeit Königinnenpastete und danach Eis mit viel Schlagsahne und Erdbeeren, zum Kaffee diverse Torten und Kuchen und am Abend gab es alles auf einmal. Tagsüber klingelte das Telefon ununterbrochen, an ihrer Tür schellte es genauso oft, sie lief hin und her. Die Nachbarinnen kamen mit Blumen aus ihren Gärten, die so stark dufteten, dass kein Parfum betörender sein konnte. Die Frauen drängten sich in das kleine Wohnzimmer um den niedrigen Couchtisch herum, es wurde geraucht, gelacht, durcheinander geredet, sich zugeprostet, mitunter gesungen. Ich stand meist in der Küche, machte den Abwasch, brachte das Essen herein, kümmerte mich um die Blumen und fand das alles wunderbar, was ich sah und hörte. Denn es wurden spannende Geschichten erzählt, der neueste Klatsch aus dem Ort und ich kannte alle Leute, über die gesprochen wurde. Aufregend war das.
Meine Mutter war übrigens in ihren 60-er Jahren eine herzliche und ganz und gar kontaktfreudige Dame, die häufig in die Konditorei ging, große Hüte trug, obwohl die aus der Mode waren, aber sie liebte diese besonderen weichen mit schöner Krempe. Und sie standen ihr auch gut, sie sahen toll aus auf ihren dunklen Locken, die sie niemals gefärbt hat. Ihre Haare blieben bis zu ihrem Tod dunkel und voll.
Ich denke mit diesem Bild vor Augen kann man beruhigt auf den 60. Geburtstag zugehen. Es wird ein schöner Tag werden, silbergirl, wenn du ihm mit Freuden entgegen siehst und dankbar darüber bist, dass du auf die Welt gekommen bist, um du zu sein. Es ist dein Tag! Wie schön, dass du da bist, laß dich feiern!:blume:

Lorolli
02.10.2012, 21:58
eine sehr schöne Schilderung, wie ich sie auch kenne

Inaktiver User
02.10.2012, 22:06
Viel schlimmer als 60 zu werden fände ich es, NICHT 60 zu werden...


Stimmt auffallend!:freches grinsen:

Lorolli
02.10.2012, 22:08
genau, aber das haben wir ja schon geschafft :lachen:

silbergirl
06.10.2012, 19:06
Also mein Name Silbergirl hat sich aus meiner Haarfarbe = silber und girl für weiblich ergeben ohne Altersbezug!
Etwas hat auch die amerikanische Serie "Golden Girls" in die Namensfindung gespielt. Und die waren alle nicht die Jüngsten.

silbergirl
06.10.2012, 19:18
Deine Erzählung erinnert mich auch an die Familienfeiern von meiner Großmutter und Mutter.

Die Geburtstage liefen genauso bei unserer Familie. Da wurde sogar jeder Geburtstag gefeiert, als wäre es der letzte. Meine Großeltern wurden sehr alt. Meine Mutter lebt noch bei bester geistiger Gesundheit.

Wenn der Tag X etwas zurück liegt, lache ich warscheinlich über meine Bedenken und bin froh so gesund so alt geworden zu sein.

Ich lass das jetzt einfach auf mich zukommen und sehe dann weiter.

Auf alle Fälle sehe ich mein Problem nicht mehr als mein Eigenes.

Fax
18.11.2012, 23:16
als Junger 60er kann Frau sich viel wohler fühlen als als 'alter Fufzger'. Wie las ich heute: Der Körperteil, der Dir am meisten im Wege steht ist Dein Kopf!

Bleib Dir treu und sieh' manches gelassener - ich versuch's auch :freches grinsen:

fax

Ingko12
19.11.2012, 16:31
:schild genau: Ist hier noch eine nachträgliche Gratulation fällig???:blumengabe:

Fax
22.11.2012, 20:20
falls duch Zufall ich gemeint wäre - ja !!!! - Danke. Fax

Ingko12
23.11.2012, 16:45
:schild genau:

Wita
24.11.2012, 11:32
Ich muss mich hier auch mal "einmischen". Für mich waren Geburtstage auch immer nur Zahlen, die 60 natürlich schon eine besondere. Aber irgendwelche schlechten Gefühle - nö, die hatte ich nicht dabei. Ich habe den Tag mit meiner Familie verbracht, es war eine sehr schöne Feier, auf die ich mich schon vorher gefreut habe.
Und erstaunlicherweise habe ich mich auch deshalb gefreut, weil ich irgendwie das erleichternde Gefühl hatte "jetzt biste 60, kannst richtig entspannt sein und musst dir von keinem mehr reinreden lassen". Ich war eigenartig erleichtert, komisch, was?
Und jetzt steht die 61 vor der Tür und ich fühle mich sehr wohl.

Also, Silbergirl, nur Mut, Du packst das (es bleibt Dir eh´nix anderes übrig:smile:).

Fax
26.11.2012, 23:40
huch !!!! - :prost:

milan99
17.03.2013, 11:59
Hallo alle zusammen!
Ich kann euch sagen, jedes,ja jedes Alter ist schön, man muß nur das beste daraus machen.
Ich bin 69 und fit wie ein Turnschuh, gehe zum Sport fahre Rad, gehe mit meinen Enkelkinder auf Tour.
Habe einen tollen Kegelklub. Wichtig ist es raus zu gehen, Kontakte zu knüpfen und dem*Leben die beste Seite entlocken, dann merkt ihr nicht das ihr älter werden
((gut morgens muß ich erst meiner Knochen sortieren) .
und nicht daran denken, ohhhh ich werde alt, nein ohhhhhhh ich werden Interessant. :knicks:

In diesem sinne liebe Grüße

Wattwanderin
22.03.2013, 07:11
Evtl. hat zu diesen Themen noch wer eine Meinung.
...zu welchem Thema willst du den konkret eine andere Meinung hören? Zu Rente und Geld? oder zu deinem Hilferuf zum 60. Geburtstag?

Du nennst dich "Silbergirl" - hast mit deinem Äußeren kein Problem, bist berufstätig - es liegt doch einzig und allein an dir, wie du deine Lebensphilosophie auslegst, um zufrieden zu sein und dich wohlzufühlen - auch ohne andere Meinung oder?

Wattwanderin
22.03.2013, 07:14
Auf alle Fälle sehe ich mein Problem nicht mehr als mein Eigenes.
...wenn deins nicht dein eigenes ist, wessen denn?...

Sivana
17.05.2013, 22:56
Ganz ehrlich? Was mich (knapp 58) am meisten an der 60 stört ist, heute eben nicht 60 sein zu dürfen. Diese ewige "jung und mit schwung" Erwartungshaltung in der "Alte brauchen wir nicht" Gesellschaft. War ich früher bemüht gut - nein sehr gut für die Männerwelt auszusehen, so hänge ich heute ebenso viel Arbeit daran "jung" für die Umwelt zu wirken.
Natürlich wollen wir heute nicht so trostlos aussehen wie eins unsere Ur- oder Grossmütter. Das brauchen wir auch nicht, denn es gibt heute modische Bekleidung, Haarfarbe und Kosmetik gegen Falten ohne Ende. Aber trotz all der "Maskerade" werden wir auch heute körperlich früher müde als in den jungen Jahren, die Knochen spürt man auch nicht selten und im schicksten Outfit reden mich meine 4 Enkel trotzdem mit "Oma" an.

Und wie eine Vorrednerin ähnlich schon schrieb: Mein Vater wollte nie 50 werden. Hat er geschaft und ist ein paar Tage vor seinem 47. Geburtstag spontan tot umgefallen. Ich denke mal, so hatte er sich das nicht vorgestellt ;-)

zisone
19.06.2013, 13:29
Hallo,
werde auch in einigen Wochen 60 und freue mich schon darauf. Es wird bestimmt eine Lustige Feier geben.
Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Hund, um damit dann meine Runden zu laufen. Leider gibt es wenig Leute passenden Alters in meiner Umgebung die gerne draußen sind. Man muß nur wissen, was man mit der Zeit anfangen soll und sich möglichst viel bewegen und vor allem Kontakte pflegen.

eventualia
19.06.2013, 16:53
Auch ich habe Geburtstag gefeiert und die 60 überschritten. Ich bin dankbar und froh, daß ich noch alles mitmachen kann und genieße jeden Tag. Einen Hund habe ich auch, aber er ist jetzt schon alt, aber er ist das beste Mittel, um Kontakte zu knüpfen. Nur muß sich jeder darüber bewußt sein, wenn er sich im reifen Alter einen Hund anschafft, daß so ein Tier 14 bis ^16 Jahre leben kann und immer ausgeführt werden will, egal, ob Frauchen sich mal nicht wohl fühlt oder nicht.

So ein Hund ist schon ein toller Begleiter und macht viel Freude.

Viele Grüße eventualia

mckenzie
19.06.2013, 18:26
Hilfe ich werde nicht 60...das wäre ein echter Hilferuf :freches grinsen:

Inaktiver User
19.06.2013, 19:08
Das einzig Problematische an der 60 und an den weiteren Zahlen ist, dass das gefühlte "Innen-Alter" nicht mit dem sichtbaren "Außen-Alter" übereinstimmt.

Innen drin bin ich die gleiche wie mit 40 oder 50 ....nur klüger.
Außen entspreche ich meinem Alter ....wenn auch mit Rabatt von 5-8 Jahren ;-)

Und doch:

Es ist nicht zum Jubeln, wenn man bei ungünstiger Beleuchtung im Spiegel die verknitterte Haut sieht,
es ist nicht lustig, das "Gesetz der Schwerkraft" an sich bewiesen zu sehen,
es stimmt traurig, angesichts des Sommers sich bewusst zu werden, dass nichts wie früher ist (Kleidung, Badengehen, Flirten, usw. usw. usw. ... und wie wenig Sommerzeiten einem noch bleiben werden

Es ist einfach nicht wahr, wenn vom Genießen des Alters gesprochen wird.
Da, auf der anderen Seite ist die Schüssel mit vollem prallen Leben und selbst "genießt" man die Reste auf seiner Untertasse -während vielleicht die Schnabeltasse schon irgendwo wartet.:freches grinsen:

Und es ist unendlich traurig, immer mehr Freunde zu verlieren.

Es macht keinen Spaß, von Jüngeren angestaunt zu werden, nur weil man in der Lage ist, einen Computer, Smartphone etc. unfallfrei zu bedienen und auch sonst noch munter am Tagesgeschehen teilnimmt und interessiert ist.

Nein, es ist nicht wunderbar sein "Außenalter" gespiegelt zu bekommen. Deshalb ist es umso wichtiger, das "Innenalter" zu erhalten und auszubauen und dementsprechend zu leben. Ein kleiner Seufzer ab und an ist aber schon erlaubt.:kuss:

Inaktiver User
25.06.2013, 13:20
Merkwürdig. Ich hatte eigentlich mit Gegenwind gerechnet zu dem, was ich zuvor schrieb.
Bleibt die Frage: Habe ich da den wunden Punkt getroffen, wird mir zugestimmt oder ist diese Ansicht
nicht gravierend genug für eine Antwort ?

kleiner.TIGER
25.06.2013, 13:30
*seufz*
Wahrscheinlich sitzen (wir) alle wie die verschreckten Kaninchen vor der 60-Schlange ... und hoffen, dass es DOCH ein Irrtum ist :cool:



:fg engel:

Inaktiver User
26.06.2013, 16:42
:prost:

So wird's wohl sein.

Bleibt die Hoffnung, an unserem 90. Geburtstag über diese "Probleme" darüber weise lächeln zu können.
So, wie heute über unser "Entsetzen" als wir 30 oder 40 wurden ;-)

Einstein hatte schon recht: es ist halt alles relativ.


Liebe Grüße

Inaktiver User
26.06.2013, 23:59
Hilfe ich werde nicht 60...das wäre ein echter Hilferuf :freches grinsen:

Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.

gica
27.06.2013, 09:46
Wenn man lustig :zwinker: auf die 70 zugeht, dann ist einem die 60 egal. Ist das Leben, so fragt Christa Wolf, identisch mit der unvermeidlich, doch rätselhaft vergehenden Zeit?

Einen schönen Tag
gica

Inaktiver User
27.06.2013, 14:11
Ist Chr. Wolf so zu interpretieren, dass das Leben im Grunde das vergangene Leben ist, das Leben, das man nicht halten kann ?

Das wäre traurig.

Obwohl, wenn ich darüber nachdenke - ist es nicht so, dass man mit zunehmendem Alter sich nur noch selten bis nicht AUF etwas freut sondern nur noch ÜBER etwas.

Im Gegenteil zu Kindern, Jugendlichen, die sich stets AUF etwas freuen: "wenn ich größer bin....," usw. und nur kurzzeitig ÜBER etwas ?

Inaktiver User
27.06.2013, 22:26
Obwohl, wenn ich darüber nachdenke - ist es nicht so, dass man mit zunehmendem Alter sich nur noch selten bis nicht AUF etwas freut sondern nur noch ÜBER etwas.?

Ich (67 Jahre) freu mich immer noch auf etwas: Die nächste Reise, den nächsten Theaterbesuch, das nächste Fest.......

eventualia
28.06.2013, 21:10
Ich (67 Jahre) freu mich immer noch auf etwas: Die nächste Reise, den nächsten Theaterbesuch, das nächste Fest.......

Genauso geht es mir (64) auch, ich freue mich nächsten Monat auf den Theater-Besuch mit meinen Freundinnen und einen
anschließenden schönen lustigen Abend und auf die bevorstehenden lauen Sommerabende, wo draußen gefeiert und gegrillt wird usw.

Inaktiver User
29.06.2013, 14:31
Na klar, freut man sich auch im fortgeschrittenen Alter immer noch auf etwas.
Ich freue mich auf meine Couch, auf der ich gleich ein tolles Buch von Michael Mary lesen werde,
dazu ein Tässchen Tee und für heute Abend ist ein leckeres Tröpfchen Rotwein gekauft.

Aber das ist es nicht, was ich meine. Es hat nicht mehr die gleiche unbändige Freudens-Qualität,
die ein Kind mit allen Fasern und Zellen hat, das sich etwas wünscht und darauf freut.

Wir haben alles schon zigmal erlebt, können uns fast- alles beinahe sofort erfüllen.
Deshalb unterscheide ich zwischen "auf" und "über" etwas freuen und finde ein "über" meistens
treffender.
Das Neu-Staunen und erstmalige Erleben und die Spannung, das fehlt (etwas!) und macht den Unterschied, den ich ansprach.

Liebe Grüße zum Wochenende

Marta-Agata
29.06.2013, 14:54
Ich finde, hier wird über 60-Jährige geschrieben, als wären sie im Greisenalter.

Diese Sichtweisen, die hier geschrieben werden, hatte ich auch mit 30 nicht.

Und dass man ab 60 "Rentner" ist - das war doch nur in einer ziemlich kurzen Phase so, als Frühruhestand üblich war. Das Rentenalter war schon immer 65 - und mittlerweile ist es höher.

Wer bewundert 60-Jährige, weil sie mit einem Computer umgehen können :wie?:
Warum sollten sie das nicht tun?

Alt ist man mit 80, doch nicht mit 60 - da kann man sich wie 60 fühlen, ohne sich alt zu fühlen.
(Was ist der Sinn davon, sich mit 60 "wie mit 40" zu fühlen? Man ist derselbe Mensch mit mehr Erfahrungen - aber eben 60, na und?)

Marta-Agata
29.06.2013, 15:08
Wir haben alles schon zigmal erlebt, ...

Das Neu-Staunen und erstmalige Erleben und die Spannung, das fehlt (etwas!) und macht den Unterschied, den ich ansprach.

Dann fang' doch mal etwas Neues an, wenn du das vermisst. Das Leben ist so voller Möglichkeiten - es gibt noch vieles, was Du nicht erlebt hast.

Und solltest du dich dazu zu alt fühlen, tja dann ...

Inaktiver User
29.06.2013, 15:11
Ich finde, hier wird über 60-Jährige geschrieben, als wären sie im Greisenalter.

Das denke ich mir auch gerade :knatsch:



Und dass man ab 60 "Rentner" ist - das war doch nur in einer ziemlich kurzen Phase so, als Frühruhestand üblich war.

Für manche Länder in Europa gilt das noch, zumindest für Frauen. Und die haben dann oft das Gefühl, sie müssten jetzt zurückschalten, könnten langsamer werden etc. Reine Psychologie.



Wer bewundert 60-Jährige, weil sie mit einem Computer umgehen können :wie?:
Warum sollten sie das nicht tun?

Eben. Ich habe mit sechzig das erste Mal angefangen, Workshops in meinem Fach zu geben (für 16 - 22 jährige) und zwar inclusive Arbeiten am Computer. Immerhin beherrschten die jungen Leute das Programm nicht besser als ich, das wäre mir dann doch peinlich gewesen. :smirksmile: Ich muss zusehen, auf dem neuesten Stand zu bleiben - das ist mein ganz persönliches Gehirnjogging.

Nix mit Tässchen Tee auf der Couch. Ich finde auch, dass es reichen wird, sich mit 80 alt zu fühlen. :smirksmile:

Inaktiver User
29.06.2013, 15:28
Ich finde auch, dass es reichen wird, sich mit 80 alt zu fühlen. :smirksmile:

Wir sprechen nochmals darüber, wenn wir 80 sind :smirksmile:

eventualia
29.06.2013, 15:32
Der unangenehme Teil bei mir mit 60+ ist, daß ich manchmal meine Wehwehchen habe, die ich mit 30 nicht kannte. Nicht jeden Morgen steht man voller Power aus dem Bett auf, muss manchmal in den Arztpraxen rumsitzen,deshalb fühle ich mich aber nicht alt und
das hält mich nicht davon ab, Dinge
zu planen, die mir Freude bereiten, egal ob ich mich über oder darauf freue, ich finde es schön, auch noch neue
Leute oder Sachen kennenzulernen und in Angriff zu nehmen. Wieviel Leute in meinem Bekanntenkreis können
dies nicht mehr, weil sie erkrankt oder mit 60+ schon verstorben sind.

60+ werden zu dürfen, ist doch ein Geschenk.

Gruß eventualia

Inaktiver User
29.06.2013, 15:35
Wir sprechen nochmals darüber, wenn wir 80 sind :smirksmile:

Gerne :smirksmile:

Marta-Agata
29.06.2013, 15:41
60+ werden zu dürfen, ist doch ein Geschenk.
Unsere Lebenswertung ist deutlich über 80 - wenn wir die 50 schon geschafft haben und nicht zu ungesund leben.

Auch das finde ich irgendwie "altes Denken".

Inaktiver User
29.06.2013, 16:00
Seltsamerweise nimmt man bei Leuten, die sich in öffentlichen Ämtern befinden, ganz selbstverständlich an, dass sie noch fit sind und ihren verantwortungsvollen Aufgaben gut nachkommen können.

Ein paar Beispiele: Merkel ist 58, Steinbrück 66 (will in diesem Alter noch etwas ganz Neues anfangen, nämlich Kanzler werden :smirksmile:), Brüderle ist 68, Schäuble 70 - und Papst Franziskus wird mit seinen 76 Jahren gefeiert wie ein Jungspund.

Ich kann verstehen, wenn Leute kürzer treten, weil sie krank sind. Aber vielleicht hängt dieses "ältliche Denken" auch ein wenig mit dem Fehlen einer Aufgabe zusammen, die einen begeistert?

Kannten nicht schon unsere Altvorderen den Spruch: Wer rastet, der rostet? :smirksmile:

Marta-Agata
29.06.2013, 16:20
Wir sprechen nochmals darüber, wenn wir 80 sind :smirksmile:
Bei meinen Eltern passt das so ungefähr, dass sie sich so ab 80 eingeschränkt und eben doch so langsam alt fühlen.

visual - gute Gedanken!

mckenzie
29.06.2013, 17:14
Ich (67 Jahre) freu mich immer noch auf etwas: Die nächste Reise, den nächsten Theaterbesuch, das nächste Fest.......

Ach wie schön, Du bist genau so jung wie ich. :blume:

Meine Philosophische Einstellung, Alter ist keine Entschuldigung sich nicht weiter zu entwickeln sondern eine Ausrede.
Ich mag es nicht wenn jemand das Alter für alles was man nicht kann, als excuse nimmt.

Behinderung schließe ich natürlich aus.

Inaktiver User
29.06.2013, 18:24
Ich wundere mich über Eure Interpretationen dessen, was ich schrieb.
Wenn Ihr den ganzen Strang gelesen habt, dann müsste eigentlich klar geworden sein,
dass ich der Lobhudelei des 60 seins, und des überbetonten Jubels etwas Gegengewicht
anhängen wollte.

Auch, um andere Mitlesende nicht diesem, bis dahin im Thread herrschenden Eindruck
zu überlassen, bei anderen sei alles großartig, Spaß ohne Ende und nur sie hätten ein
Problem.

Darum ging es mir !! Um Relativierung und Ausgewogenheit.


60 sein/werden ist weder super und toll, noch ist es fürchterlich und traurig.
Es ist wie es ist. Schönreden (im Stile a la "Des Königs neue Kleider") noch alles Herunterziehen
hilft keinem.
Es ist wie es ist - und bei jedem individuell anders. Das ist zu respektieren.

Nichts ist einseitig. Mal erwischt man die Zitrone, mal die Trauben im Leben.
Mal fühlt man sich bewundernswert und ab und zu wird man auf den Boden zurückgeholt.
Beides IST Realität.


Ich hatte Freundinnen, die schon Anfang 50 beschlossen, nun aber "alt zu sein" und die sich auch
demnach von Stund an so verhielten und in jedem zweiten Satz sich auf ihr Alter bezogen.

Und ich kenne Frauen, die -wie ich auch- "voll im Saft stehen", selbstbewußt und selbständig sind, nach wie vor unangepasst sind, eine eigene Meinung auch vertreten,
neugierig aufs Leben sind und es sich leisten, auch mal zu tun, was eine 60jährige vor 30 Jahren
nicht tat (tun konnte).

Das Leben ist bunt.... UND.... auch "Grau" gehört zur Farbskala.

Lolletta
29.06.2013, 18:50
Ich (67 Jahre) freu mich immer noch auf etwas: Die nächste Reise, den nächsten Theaterbesuch, das nächste Fest.......

Und das ist ja auch schön. Meine 47jährige Exkollegin wird in deinem Alter erst in Rente gehen.


Genauso geht es mir (64) auch, ich freue mich nächsten Monat auf den Theater-Besuch mit meinen Freundinnen und einen
anschließenden schönen lustigen Abend und auf die bevorstehenden lauen Sommerabende, wo draußen gefeiert und gegrillt wird usw.

Aber das ist doch ganz "normal ", freuen kann man sich auch mit 70, 80 und höher.:zwinker:

Mein 64jähr.Mann geht noch gerne arbeiten und muss aber mit 65 aufhören. Und aus Männerkreisen ist mir so eine Diskussion, wie wir Frauen sie hier führen, gar nicht bekannt :freches grinsen:

Ich freue mich ab Herbst auf eine neue ehrenamtl. "Arbeit " - Aufgabe, wobei meine neu gewonnene Frei-"Zeit"
nicht zu kurz kommt.

Inaktiver User
29.06.2013, 18:59
60 sein/werden ist weder super und toll, noch ist es fürchterlich und traurig.

Es zumindest nichts, über das man vertieft nachdenken müsste :smirksmile:

Die Frage der Verrentung ist etwas anderes: Das scheint bei den meisten, die in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet haben, doch eine Zäsur bzw. eine ziemliche Umstellung zu sein, die erst mal verkraftet werden muss (gilt verstärkt für Männer).



Mein 64jähr.Mann geht noch gerne arbeiten und muss aber mit 65 aufhören. Und aus Männerkreisen ist mir so eine Diskussion, wie wir Frauen sie hier führen, gar nicht bekannt :freches grinsen:

Dann wünsche ich ihm, dass er auch eine tolle ehrenamtliche Arbeit für sich findet. Von voller Berufstätigkeit auf Null macht vielen Männern Probleme.

eventualia
29.06.2013, 19:23
Das gesellschaftliche Altersbild ist einem starken Wandel unterzogen. Das Alter wird nicht mehr
als einheitliche Größe betrachtet, das man an einem bestimmten Geburtstag festmachen kann.
Männer, die noch im Berufsleben stehen, werden natürlich solche Diskussionen nicht führen, weil
sie sich noch nicht als Senioren im Ruhstand sehen.

Inaktiver User
30.06.2013, 13:05
Ich sehe im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit regelmäßig sterbende Menschen, die fast alle gern leben würden. Von daher gehen mir Klagen über das Altwerden ziemlich gegen den Strich.
Alles was mir dazu einfällt ist: Niemand muss alt werden!
Klar gibt es altersbedingte Unannehmlichkeiten, Krankheiten, Verlust lieber Menschen etc., es gibt das Wissen, dass man den "Grund der Suppenschüssel" (frei nach Joschka Fischer) schon ziemlich gut sehen kann usw.
Dennoch: Es ist ein Geschenk, in einem reichen Land zu leben und von daher einem vergleichsweise angenehmen Alterungsprozess entgegen sehen zu können.
Aber selbstverständlich steht es jedem völlig frei, dieses Geschenk nicht anzunehmen.

Inaktiver User
30.06.2013, 13:20
Dennoch: Es ist ein Geschenk, in einem reichen Land zu leben und von daher einem vergleichsweise angenehmen Alterungsprozess entgegen sehen zu können.

Das sehe ich auch so.
Aber wahrscheinlich kann man das erst schätzen, wenn man den Schock darüber verdaut hat, dass man den Grund der Suppenschüssel sieht. Das zu akzeptieren und nicht wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf das unvermeidliche Ende zu starren, hilft schon viel.

Inaktiver User
30.06.2013, 14:25
Und das ist ja auch schön. Meine 47jährige Exkollegin wird in deinem Alter erst in Rente gehen.


Ich habe bis fast 67 gearbeitet und könnte, wenn ich wollte, immer noch berufstätig sein. Hätte ich vielleicht auch getan, aber mein Mann ist einige Jahre älter, schon seit längerer Zeit pensioniert, und wir wollten noch eine gemeinsame Zeit ohne berufliche Verpflichtungen erleben.:smile:
Davon mal abgesehen finde ich es auch durchaus reizvoll, sich nun ohne Berufsarbeit ein Stück weit "neu erfinden" zu müssen.

Inaktiver User
01.07.2013, 12:26
Dann sind wir uns ja alle einig.
Schön!

Liebe Grüße

Wattwanderin
20.07.2013, 07:14
...was für eine Art Hilfe wird denn erwartet und wofür?
Wir sind alle erwachsene Menschen mit Selbstverantwortung und mündige Bürger - mit Wahlrecht.

Wir haben doch die Entscheidungsmacht der Selbstbestimmung mit Weghören von Mediengelaber oder den Standort Deutschland nicht als Nabel der Welt zu sehen.

Wandert nach Indien oder in die Staaten aus, da haben die Leute genug damit zu tun, sich ohne Sozialversicherungsnetz durch ihren Lebensalltag zu bringen.

Oder bleiben wir in Europa:
In Schweden gibts dieses Thema nicht. Die Menschen arbeiten solange es ihnen gefällt und bestimmen selbst, wann sie aufhören wollen - Lebensalter als thematisierter Druck gibts nicht.

Also: anstatt zu grübeln und sich von seiner Verlustangst bestimmen zu lassen, Sprache lernen, auswandern und selbst bestimmen, wie das eigene Leben aussehen kann.

Wir sind für eine Weile Gast auf diesem Planeten und unsere Lebensentwicklung von Geburt bis Tod ist endlich.

Wer den Reichtum seines Daseins an einem der wohlhabensten Plätze dieses Planeten nicht mehr bewußt wahrnehmen und genießen kann, der laufe nur mal einen Tag in einem Altenpflegeheim mit - der Blick auf die nächste und garantiert letzte Station der Menschen mit genügsamer Haltung können beschämende Wirkung hervorrufen.

patara
30.07.2013, 23:16
wie heißt es doch so schön: "Man ist so alt, wie man sich fühlt", also spielt es keine Rolle, ob nun eine 5 oder 6 den Platz einnimmt.

http://bfriends.brigitte.de/foren/images/brigitte/icons/icon11.gif

Inaktiver User
30.07.2013, 23:23
wie heißt es doch so schön: "Man ist so alt, wie man sich fühlt", also spielt es keine Rolle, ob nun eine 5 oder 6 den Platz einnimmt.


Das stimmt nicht, man ist so alt wie man ist. Und viele alte Menschen würden sich weniger lächerlich machen und viel interessanter sein, wenn sie das einfach akzeptieren und nicht konsequent ignorieren würden.
Damit meine ich nicht, dass sie einen Verhaltenskodex, was sich in welchem Alter noch schickt und was nicht zu beachten haben. Ich meine einfach nur, dass sie sich als das wahrnehmen sollten, was sie sind.

Sonjakatze
01.08.2013, 22:49
60+ werden zu dürfen, ist doch ein Geschenk.

Gruß eventualia

..sehe ich genauso. Der Vorteil ist, man sieht vieles gelassener.

Wattwanderin
02.08.2013, 09:39
...worin braucht man mit 60 Jahren Hilfe für diesen Zustand? Ich habe seit diesem Jubiläum einen Ring an der rechten Hand (nach vielen Jahren Probewohnen:)), eine Zertifikationsabschluß mit "sehr gut" gemacht, der mir einen 100 Stunden-Arbeitsauftrag brachte, meine Werkstatt ist in den letzten Wochen fertig geworden und mein Flyer ist für Kursangebote unterwegs - also was solls?... Mut haben und los!!

Inaktiver User
02.08.2013, 13:27
Ich sehe das wie du, Wattwanderin.
In unserer Generation gibt es immer mehr Leute, die bis ins höhere Alter mit reduzierter Stundenzahl arbeiten, Kurse geben, Ehrenämter ausüben etc.
Warum sollte ein gesunder Mensch mit sechzig die Hände in den Schoß legen?

Wir gehören zu einer Generation, in der es sehr viele Alte geben wird. Die statistische Lebenserwartung liegt um die achtzig Jahre. Ich kann verstehen, dass jemand kürzer tritt, wenn er krank ist, aber viele sind sehr fit und können noch eine ganze Reihe von Dingen anfangen.

Es wird die Aufgabe unserer Generation sein, ein neues Bild des Alterns zu schaffen, ein aktiveres, bunteres, vielschichtigeres als wir es bisher kennen.

Inaktiver User
02.08.2013, 13:39
Ich werde in 8,5 Jahren sechzig, und dann bekomme ich meine Direktversicherung ausbezahlt. Von diesem Geld fahre ich an den Südpol.
Die Reise kostet 15.000,- Euro aufwärts, das kann ich mir natürlich unter normalen Umständen nicht leisten.

Ich würde also sagen, ich freue mich auf meinen sechzigsten.

Vielleicht sollten sich die 60-Jahre-Panikerinnen etwas Schönes vornehmen?

Inaktiver User
02.08.2013, 15:37
Vielleicht sollten sich die 60-Jahre-Panikerinnen etwas Schönes vornehmen?

Aber vielleicht nicht gerade Reisen zu Arktis und Antarktis. Diese Regionen werden durch den Tourismus nur zerstört.
Oder bist du Teil einer Expedition?

eventualia
02.08.2013, 16:25
Ich werde in 8,5 Jahren sechzig, und dann bekomme ich meine Direktversicherung ausbezahlt. Von diesem Geld fahre ich an den Südpol.
Die Reise kostet 15.000,- Euro aufwärts, das kann ich mir natürlich unter normalen Umständen nicht leisten.

Ich würde also sagen, ich freue mich auf meinen sechzigsten.

Vielleicht sollten sich die 60-Jahre-Panikerinnen etwas Schönes vornehmen?

Genauso sehe ich das auch, das Leben besteht nicht nur aus Arbeit, irgendwann muss man auch den Jungen mal
den Stuhl freimachen und sich mit schönen Hobbys beschäftigen, dafür ist man im Rentenalter. Aber diejenigen, die Regionen nicht zerstören möchten, sollen arbeiten bis zum Umfallen und auf ihrem Grabstein steht dann "Arbeit war ihr Leben".

Inaktiver User
02.08.2013, 20:15
Es gibt auch Leute, denen macht ihre Arbeit Spaß. Zum Glück gibt es nicht nur die langweiligen Tätigkeiten, bei denen man froh ist, wenn man sie los ist.
Eine Arbeit (kann auch ein Ehrenamt sein), die als interessant und sinnvoll erlebt wird, ist mindestens so befriedigend wie ein "schönes Hobby", das nur dem Zeitvertreib dient.

Ich habe mich heute mit meinem Mann über dieses Thema unterhalten und er meinte: Die Entwicklung geht wieder dahin zurück, wie es früher war. Noch vor ein, zwei Generationen war es völlig selbstverständlich, dass die Älteren so lange tätig waren, wie sie konnten. Viele hatten eine kleine Landwirtschaft, andere halfen irgendwo aus, Frauen betreuten ihre Enkel - keiner vertrieb sich die Zeit mit irgendwelchen "Hobbys".

Das, was wir heute kennen - dass Leute in Rente gehen mit der Vorstellung, anschließend zwanzig Jahre lang nur noch Dauerurlaub zu machen - wird sich in den nächsten Generationen nicht mehr realisieren lassen. Ich finde das nicht unbedingt schlimm, denn ich bin sicher, es wird in Zukunft eine andere Form des Alterns geben. Wenn wir Glück haben, werden die Älteren in Zukunft nicht mehr in einem bestimmten Alter aufs Abstellgleis geschoben, sondern finden innerhalb der Gesellschaft Tätigkeiten, die sie befriedigen und in denen sie sich nützlich machen können.

Die "Jungrentner", die ich kenne, haben sich entweder einen kleinen Job oder ein Ehrenamt gesucht, weil ihnen der "Dauerurlaub" schnell zu langweilig wurde.

Die, die nichts zu tun haben, wirken oft keineswegs glücklich, sondern jammern und klagen über ihre Wehwehchen oder irgendwelche Kleinigkeiten und ziehen sich damit gegenseitig runter. Das kann es auch nicht sein.

eventualia
02.08.2013, 20:35
Eines meiner Hobbys ist das Malen und es dient nicht nur zum Zeitvertreib, denn ich verdiene auch noch Geld damit, wenn ich eines meiner Bilder verkaufe und es macht micht total glücklich.
Ehrenamt führe ich nebenher noch aus, das zähle ich nicht als Arbeit.
Also es gibt auch 60 plus-Ruheständler die sich nicht an Wehwehchen aufhalten, keiner feste Anstellung haben, weil sie die Bestätigung im Job nicht mehr brauchen,
und trotzdem glücklich sind.

Inaktiver User
02.08.2013, 21:05
Malen kann man auch als Beruf ausüben. Ist dann nur nicht so unverbindlich, weil man eine normale Freiberuflerin ist mit Buchhaltung und Steuerpflicht.
Mit Arbeit meine ich nicht unbedingt eine Festanstellung. Kann auch eine Selbständigkeit sein.

Wattwanderin
03.08.2013, 08:44
Es gibt auch Leute, denen macht ihre Arbeit Spaß. Zum Glück gibt es nicht nur die langweiligen Tätigkeiten, bei denen man froh ist, wenn man sie los ist.

Die, die nichts zu tun haben, wirken oft keineswegs glücklich, sondern jammern und klagen über ihre Wehwehchen oder irgendwelche Kleinigkeiten und ziehen sich damit gegenseitig runter. Das kann es auch nicht sein.

... ob das Arbeiten im Alter ein Thema wird, dafür stellt man am Anfang mit der Wahl einer sinnvollen Aufgabe die Weichen. Gerade wir sind doch die Generation, die alles revolutioniert und umgekrempelt hat! Also nutzen wir doch die Veränderungen und auch übergangslosen Freiheiten zwischen Arbeit und Entspannung nach unserem Gusto!
ich habe bereits in einem anderen Strang meinen Spruch eingebracht, der Voraussetzung für die berufliche Wahl der Menschen sein sollte:
"Such dir eine Tätigkeit, die dich erfüllt - und du wirst keinen einzigen Tag in deinem Leben arbeiten!" Konfuzius

Das kann doch von Aktenordnen über Malerei - Kinderpflege - Kaufmann bis Zucht von Pflanzen oder Zuschnitt von kreativen Stoffen sein.

Ich finds einfach doof, dass man erst etwas erkämpft und sich dafür einsetzt und wenn man es erreicht hat und es die selbstverantwortliche Entscheidungsfähigkeit von einem abverlangt, wird natürlich auch weiter im späteren Lebensabschnitt von einem gefordert, dann beruft man sich lieber wieder auf den einfachen und bequemeren Weg, eines reglementierten Rentenzeitpunktes - jeder hat doch unabhängig von solchen fiktiven Zahlen, die sich ständig verändern - die Wahl, seinem Lebensalltag den Sinn zu geben, den er als lebenswert erachtet...

Inaktiver User
03.08.2013, 09:49
Dem kann ich vollinhaltlich zustimmen.

Der Rentenschock, den manche erleiden, hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass die Leute plötzlich einen wichtigen Teil ihrer Identität - nämlich ihren Beruf - verlieren. Gerade Männer trifft das oft hart. Wer gewohnt war, Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen, ist meist nicht mit einem unverbindlichen Hobby zufrieden.

Man verliert mit dem Renteneintritt ja nicht seine bisherigen Fähigkeiten. Auch wenn die Leistungsfähigkeit mit der Zeit abnimmt, sollte es möglich sein, eine Tätigkeit, die einen erfüllt, so lange auszuüben, wie man das möchte. Und wenn man sich damit nicht nur auf den privaten Kreis beschränkt bzw. die Einnahmen einen bestimmten Betrag überschreiten, fällt das unter Berufstätigkeit.

Ich denke auch, dass es für unsere Generation eine lohnende Aufgabe wäre, die bisherigen Vorstellungen vom Rentnerdasein umzukrempeln und zu erweitern.

Dazu müssten allerdings auch manche verwaltungstechnischen Regeln flexibler gemacht werden.

Inaktiver User
02.07.2014, 10:24
Mal so gesehen_ ich möchte gerne lange leben!
Dazu gehört eben auch 60 werden. Allerdings habe
ich meinen Geburtstag zuletzt zu meinem 50.
gefeiert. Das muss ich nicht haben_ :zwinker::blume::blume::blume:

Inaktiver User
02.07.2014, 11:36
Also feierst du bis zum hundertsten Geburtstag immer die Fünfzig. Und dann eben zweimal fünfzig.....:pfeifend:

Inaktiver User
02.07.2014, 11:39
Genau_ :lachen:

Inaktiver User
02.07.2014, 11:41
Nun gut, die Zahl 60 mit einer "6" davor ?
Ich finds eher jetzt schimmer :schild ...uups: aber nun gut:

"man ist so alt, wie man sich fühlt".. :freches grinsen:

Bei mir war das damals nicht so, ich war ja schon vor dem 60 Lj in Pension, daher.................

Ich erschrak mich nur mehr, da es ja endlich war, als ich in Pension ging und noch keine 60 !
Also, nie mehr arbeiten ? (damals)

Inaktiver User
02.07.2014, 12:10
Ich erschrak mich nur mehr, da es ja endlich war, als ich in Pension ging und noch keine 60 !
Also, nie mehr arbeiten ? (damals)

Musstest du krankheitshalber früher aufhören?

Inaktiver User
02.07.2014, 16:43
Ne,
ich musste wegen Abbau in die Pension gehen.
Ich hätte sonst liebend gern länger gearbeitet.
hatte einen tollen Arbeitsplatz.

Inaktiver User
03.07.2014, 07:59
Du könntest dir ja ein interessantes Ehrenamt suchen, wenn es dich erschreckt, nie mehr zu arbeiten.

Inaktiver User
03.07.2014, 09:38
@visual, ich habe ein Ehrenamt,
musste dann meine Schwiegermutter pflegen und danach ist meine Mutter dran.
Glaube mir, arbeiten ist besser.
Und sonst habe ich auch genug Beschäftigung aber arbeiten ist ja immer anders, ne ? :blume:

Ich bin ja hier auch nicht das Thema.

Inaktiver User
03.07.2014, 10:00
Warum schreibst du dann, dass du nicht arbeitest? Das, was du machst, ist Arbeit - nur eben keine bezahlte.

dumal
18.11.2015, 16:23
Seit vorgestern gehöre ich auch zum Club der Sixties.

Bisher habe ich mir noch über keinen Geburtstag Gedanken gemacht, aber gestern, aufeinmal dachte ich, "sch.... sechzig, das darf doch nicht wahr sein, war nicht erst meine Konfirmation?"
Urplötzlich habe ich so ein klitzekleines Problem mich mit dieser Zahl zu arrangieren, hoffentlich vergeht das wieder.
Machen kann ich eh nichts dagegen, aber so langsam kommt ein neuer Lebensabschnitt auf mich zu, es wird das Jahrzehnt in dem ich in Rente gehen werde und überhaupt, ich fühl mich ein bißchen doof bei dem Gedanken.
Auf der anderen Seite hat es bestimmt auch was Gutes, so langsam braucht man bei den großen Familienfeten nicht mehr am Kindertisch zu sitzen und darf zu den Erwachsenen.

Grüße vom

Dumal

populonia
19.11.2015, 22:35
Die sechste Null hat mich nicht wirklich aus der Bahn geworfen - jetzt wo ich es schon bis zur Hälfte geschafft habe und die nächste Null näher kommt wird diese eher ein Thema...

gica
22.11.2015, 12:41
Die siebte Null hat mich doch leicht irritiert !!!!Es geht dann im Galopp weiter.

jofi2
22.11.2015, 17:47
Die siebte Null hat mich doch leicht irritiert !!!!Es geht dann im Galopp weiter.

Bisher irritiert sie mich noch nicht.
Aber ich habe ja auch noch einen Monat Zeit.:lachen:

Fyona
02.12.2015, 16:41
Bisher irritiert sie mich noch nicht.
Aber ich habe ja auch noch einen Monat Zeit.:lachen:
Ich freue mich, dass ich hier nicht die einzige bin, der diese "böse Ziffer" anhaftet.
In 4 Monaten werde ich 72, und ich finde, das ist eine gute Zahl!
Wenn ich so gesund und schlank bleibe wie bisher, mir auch mein Spiegelbild keinen sonderlichen Schrecken einjagt, kann ich glücklich sein.
Alles andere wird sich zeigen! Ich sehe der Zukunft gelassen entgegen.

Wattwanderin
07.12.2015, 18:14
Hallo, ich bin kurz vor meinem sechzigsten Geburtstag.

Das wir uns richtig verstehen! Es ist nicht mein Aussehen oder meine Einstellung zu mir.

...es ist NUR deine Einstellung zu dir - in deinem Kopp....

Ringlein
21.12.2015, 22:10
Grüß euch erstmal. Ich sage dazu folgendes : Ich bin vor kurzem 60 geworden. Bin in großen und ganzen mit mir zufrieden. Was mir zunehmend zu schaffen macht, ist mein Umfeld, Bekannte, Verwandte. Aus folgenden Grund : Die neuen Lebenspartner dieser ( vieler ) Menschen sind in der Regel 20- 30 Jahre jünger . Manchmal denke ich, dass ich mich mit meinen Kindern unterhalte. Sie sind zwar alle nett aber nicht meine Generation. Was sagt ihr dazu ?

Wattwanderin
22.12.2015, 04:33
Was mir zunehmend zu schaffen macht, ist mein Umfeld, Bekannte, Verwandte.
Manchmal denke ich, dass ich mich mit meinen Kindern unterhalte.

Was sagt ihr dazu ?

...ändere dein Umfeld - wie alt sind denn deine Kinder??
Was sollen andere dazu sagen, was du denkst?...

Renate-Alice
22.12.2015, 09:27
Ringlein
Sie sind zwar alle nett aber nicht meine Generation. Was sagt ihr dazu ?

Komm zu uns in den Strang: "Treffpunkt 60+", WIR sind sicher nicht 20-30 Jahre jünger!

Septima
22.12.2015, 09:35
Die neuen Lebenspartner dieser ( vieler ) Menschen sind in der Regel 20- 30 Jahre jünger . Manchmal denke ich, dass ich mich mit meinen Kindern unterhalte. Sie sind zwar alle nett aber nicht meine Generation. Was sagt ihr dazu ?

Was ist daran so schlimm? Ist für dich eine sinnvolle Kommunikation nur mit Gleichaltrigen möglich?
Immerhin haben diese Jungspunde ja auch noch ihre 20 bis 30 Jahre älteren Partner im Schlepp, mit denen du dich unterhalten kannst. :smirksmile:

jofi2
22.12.2015, 09:58
Wo ist das Problem?

Ringlein
22.12.2015, 22:46
Genaugenommen sind es die Frauen meiner Brüder. Und nächstes Jahr heiratet die Tochter ( 25 Jahre ) meiner Cousine einen Mann der 51 Jahre alt ist. Wenn ich so zurück denke als ich 20+ war.... es wäre für mich unvorstellbar gewesen, mit so einen "alten" Mann, Tisch und Bett zu teilen. Das verstehe ich eben nicht. Suchen diese Frauen einen Vaterersatz ? Ich möchte dazu noch sagen: bin selbst verheiratet und mein Mann ist 4 Jahre älter.

Wattwanderin
23.12.2015, 05:15
Wo ist das Problem?
...doch ein Problem mit dem Alter, und scheinbar die ganze family...

Septima
23.12.2015, 12:48
Wenn ich so zurück denke als ich 20+ war.... es wäre für mich unvorstellbar gewesen, mit so einen "alten" Mann, Tisch und Bett zu teilen....

Das kann glücklicherweise jeder für sich entscheiden.
Warum tust du dich als Außenstehende so schwer damit? Du scheinst in deinen Einstellungen etwas unflexibel, ja fast schon intolerant zu sein. Ist es so schlimm, wenn die Generationengrenzen verwischen und Altersunterschiede keine Rolle spielen?

Ich werde auch von deutlich jüngeren Männern angebaggert, wobei für sie die schwer zu überwindende Hürde eher der Mann an meiner Seite und nicht der zwanzigjährige Altersunterschied darstellt.

Ringlein
23.12.2015, 13:42
Nun , angebaggert von jüngeren Männern sind STREICHELEINHEITEN für´s eigene Ego. Aber , würdest du so einen Jungspund auch heiraten wollen ? Zum Vergnügen ja, aber alles Weitere ? Da denke ich doch : Möchte er sich ins gemachte Nest setzen ? Im Übrigen möchte ich betonen, dass ich von diesen Frauen geschätzt, ja sogar geliebt werde. Was ich hier anspreche ist überhaupt kein Thema in der Familie oder unter Freundinnen. Es sind allein meine Gedanken. Und ich verstehe es nicht !!!

Septima
23.12.2015, 14:10
Nun , angebaggert von jüngeren Männern sind STREICHELEINHEITEN für´s eigene Ego.

Es bleibt dir überlassen, wie du das wertest. Für mich ist es eine objektive Tatsache und ich bin auch nicht darauf angewiesen.
Ich nehme es einfach zur Kenntnis.


Aber , würdest du so einen Jungspund auch heiraten wollen ? Zum Vergnügen ja, aber alles Weitere ?

Das käme auf den potentiellen Kandidaten an. Das kann man doch nicht so pauschal entscheiden.
Mir würde sich generell die Frage stellen, ob ich überhaupt heiraten möchte, unabhängig vom Alter der Beteiligten.


Da denke ich doch : Möchte er sich ins gemachte Nest setzen ?

Das Risiko gehtst du uU aber auch mit einem älteren Mann ein. Und über die finanzielle Situation kann man sich vorab informieren, falls da Zweifel bestünden.


.... Was ich hier anspreche ist überhaupt kein Thema in der Familie oder unter Freundinnen. Es sind allein meine Gedanken. Und ich verstehe es nicht !!!

Aber du musst es doch auch gar nicht verstehen. Du hast eben eine andere Meinung, was ganz legitim ist.

jofi2
23.12.2015, 14:14
Tanten müssen ihre Nichten genausowenig verstehen wie Eltern ihre erwachsenen Kinder verstehen müssen.:lachen:

Renate-Alice
23.12.2015, 16:52
Also ich denke schon, dass 60 jährige vielfach andere Themen und Interessen haben als 20, 30, 40 jährige!
Ich habe sicher kein Problem, einen Nachmittag oder Abend mit viel Jüngeren zu verbringen, ich höre gerne zu und interessiere mich außer für Autos und Sport so ziemlich für alles. Aber Freundschaften finde ich lieber unter in etwa Gleichaltrigen, da fühle ich mich einfach besser verstanden und angenommen.
Allein sich manchmal auch über diverse Wehwehchen auszutauschen tut gut und lässt so manches Leiden leichter hinnehmen!

jofi2
23.12.2015, 17:51
Allein sich manchmal auch über diverse Wehwehchen auszutauschen tut gut und lässt so manches Leiden leichter hinnehmen!

Da sind wir verchieden. Solche Gespräche meide ich eher.
Was das Alter von Freunden betrifft, so gibt es für mich eine relativ breite Spanne. Vierzigjährige sind dabei, Zwanzigjährige nicht.

Ringlein
23.12.2015, 20:09
Renate-Alice, da bin ich ganz bei dir. Es ist einfach schön wenn einen Menschen über Jahrzehnte begleiten. Ich bin sehr aufgeschlossen und habe einen netten Freundeskreis. ( Bundgemischt ). Nur von den Alten sind wenig übrig, da sie , ich sage einmal : ausgetauscht wurden.

Septima
23.12.2015, 20:16
Nur von den Alten sind wenig übrig, da sie , ich sage einmal : ausgetauscht wurden.

Warum hast du dann den Kontakt zu ihnen von dir aus nicht aufrecht erhalten, wenn sie dir wichtig waren?

Ringlein
23.12.2015, 21:35
Ich hätte es mir gewünscht. Vermutlich aus Souveränität meinen Brüdern gegenüber. Nicht überall funktioniert eine Patchworkfamilie.

jofi2
23.12.2015, 21:59
Vermutlich aus Souveränität meinen Brüdern gegenüber.

Diesen Satz versteh ich nicht.

Septima
24.12.2015, 00:10
Diesen Satz versteh ich nicht.

Ersetze "Souveränität" durch "Solidarität" oder "Loyalität", dann klappt's auch wieder mit dem Nachbarn. :smirksmile:

jofi2
24.12.2015, 00:12
Ersetze "Souveränität" durch "Solidarität" oder "Loyalität", dann klappt's auch wieder mit dem Nachbarn. :smirksmile:

Danke!
Ich dacht's mir fast.:smile:

Ringlein
24.12.2015, 08:12
Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Familien.