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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutschland rauchfrei



sonne16
10.08.2006, 19:10
Liebe Nichtraucherinnen und alle anderen, die es satt haben, sich in Cafés, Restaurants und Diskotheken vollqualmen zu lassen!

Unter: www.deutschland-rauchfrei.de werden Stimmen gesammelt, damit es in Deutschland endlich auch ein Gesetz zum Schutz der Nichtraucher gibt. Bitte tragt Euch zahlreich ein und vor allem, erzählt es vielen Leuten weiter! Die Zeit ist reif, auch im Sinne unserer Kinder!
Vielen Dank!!
Jeannette Hagen
(Initiatorin von Deutschland rauchfrei)

Billchen
15.08.2006, 17:58
Das finde ich eine sehr gute Sache, werde die Liste gleich weiter verteilen, obwohl ich immer noch wenig Hoffnung habe, dass sich mal was ändert.

Billchen

sonne16
15.08.2006, 19:03
Vielen Dank. Das ist das, was wir brauchen - Verteiler.
Liebe Grüße!

Inaktiver User
17.08.2006, 12:51
Bin auch dabei! Danke für den Link!:erleuchtung:

Pellegrina
20.08.2006, 06:14
Bin ebenfalls dabei!
Diese Qualmerei, der Gestank und vor allem die Belaestigung in oeffentlichen Gebaeuden und vor allem noch immer in manchen Bueros (!!) ist kaum zu ertragen.

Inaktiver User
26.08.2006, 23:25
Ich bin erstaunt, dass so wenige diesen Strang aufrufen - da gibt es eine Menge NichrauchendeRaucherinnen, und keine kümmert sich hierum. Wahrscheinlich bekomme ich aber keine Antwort auf diese Frage.

SIKK
27.08.2006, 07:03
Ich kann dem nur zustimmen, dass die zumindest die Restaurants mal rauchfrei werden, dann schmeckt das Essen doch ganz anders..:cool: ,

Inaktiver User
27.08.2006, 08:34
Ich bin erstaunt, dass so wenige diesen Strang aufrufen - da gibt es eine Menge NichrauchendeRaucherinnen, und keine kümmert sich hierum. Wahrscheinlich bekomme ich aber keine Antwort auf diese Frage.

das verstehe ich auch nicht. schlimm genug, wenn die sich auf dieser seite nicht eintragen wollen. dass jedoch dieser strang nichtmal aufgerufen wird, finde ich auch seltsam. ich selbst habe ihn bestimmt schon 5-6 mal angeklickt.

mir ist aufgefallen, dass die reaktion auf gewisse threads eh nicht besonders ist. erfahrungsberichte von ex-rauchern sind zb nicht besonders gefragt. allgemeines zum thema rauchen/nichtrauchen irgendwie auch nicht. dabei halte ich solche infos für wichtig und sogar entscheidend, um es zu schaffen. eine gute vorbereitung ist alles. leider vergeht einem die lust, wenn man sich hier einen wolf schreibt, um zu helfen. es kommen eh keine oder kaum reaktionen.

als ICH mit dem rauchen aufhörte, konnte ich hier gar nicht mitlesen. das hätte mich alles nur runtergezogen. ich war zu sehr mit mir selbst beschäftigt, als dass ich für leute, die alle 3 tage erneut mit dem rauchen aufhören, ehrliches verständnis hätte zeigen können. sorry, aber ist so.

@sonne16
ich finde das wirklich toll, was du da auf die beine gestellt hast!!! hier sind jedoch noch überwiegend werdende nichtraucher/innen. ich hätte mich selbst in dieser schweren phase wohl eher nicht mit deinem projekt beschäftigt. erst jetzt nach einigen monaten sieht man viele dinge anders.

lg
luci

Feinsinn
27.08.2006, 08:57
http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=23186&page=5

Hier wurde auch mal diskutiert, es gab aber noch einen Strang....

_Beate_
27.08.2006, 09:15
Es gab einige Stränge zu diesem Thema ... hier ist noch einer: Klick! (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=30652&highlight=rauchen)

margie
27.08.2006, 09:25
Danke für den Link, höchste Zeit, dass wir in Deutschland anderen europäischen Ländern, die es bereits getan haben, nachziehen.

Bin natürlich auch dabei uns werde Werbung dafür machen.

margie :cool:

Wellenspiel
27.08.2006, 12:04
Ich bin erstaunt, dass so wenige diesen Strang aufrufen - da gibt es eine Menge NichrauchendeRaucherinnen, und keine kümmert sich hierum. Wahrscheinlich bekomme ich aber keine Antwort auf diese Frage.

Hallo Elke,

ich als grade-mal-5-Wochen-Nichtraucherin fände es sehr merkwürdig, mich an so einer Aktion zu beteiligen. 17 Jahre lang habe ich in Kneipen und Cafes geraucht. Und nur weil ich grad aufgehört habe soll ich's den anderen, die (noch) nicht aufgehört haben, verbieten wollen/dürfen? Das finde ich sehr fragwürdig.

Liebe Grüße, Wellenspiel

Gima
27.08.2006, 18:56
hallo wellenspiel....... ich muss mich doch da mal gleich deiner meinung anschliessen !!!! ich seh das wie du ......
gruß von gima

margie
28.08.2006, 17:39
Gerade die, die ewig lange geraucht haben,müssten doch am ehesten den Wunsch haben, andere davon zu überzeugen, oder warum habt ihr aufgehört zu rauchen ??

Das verstehe ich nicht ganz.
margie:wie?:

Wellenspiel
28.08.2006, 20:07
Hallo Margie,

mit Zwang überzeugen finde ich nicht richtig. Mich hat auch niemand davon 'überzeugt', mit dem Rauchen aufzuhören. Ich missioniere auch jetzt keine anderen Raucher, die würden mich ohnehin genervt stehenlassen. Daß das Rauchen ungesund für einen selbst und das Umfeld ist, weiß jeder Raucher und wußte ich auch schon immer.
Wenn immer-schon-gewesene-Nichtraucher sich für solche Aktionen stark machen, finde ich das nachvollziehbar. Ich als Ex-Raucher glaube nicht das Recht zu haben, anderen in dieser Beziehung Vorschriften zu machen. Wie hättest Du auf so jemanden reagiert, als Du noch geraucht hast?

LG, wellenspiel

Inaktiver User
28.08.2006, 20:55
sehe ich ganz genauso. wie kann ich fordern dass in zügen nicht mehr geraucht werden darf, wenn ich früher selber dort geraucht habe. wenn ich es nicht mehr möchte, setze ich mich in das nichtraucherabteil. aber ich als ehemaliger raucher nehme mir nicht das recht heraus überall nichtraucherzonen zu fordern.
wobei ich schon als raucher der meinung war, dass in büros, wo nichtraucher nicht ausweichen können und im restaurant das rauchverbot sehr gerechtfertigt ist. nicht jedoch wo man es ganz klar unterteilen kann, oder in kneipen.

Inaktiver User
28.08.2006, 21:22
Interessante ansichten!

ich persönlich habe ja unter anderem deswegen aufgehört, weil ich diesbezüglich eben nicht mehr auf andere rücksicht nehmen wollte. ständig habe ich mir als raucher gedanken gemacht, wo ich nun meinen rauch hinpuste bzw wo ich mich am besten an den tisch setze, damit hier und dort der rauch gar nicht erst hinkommt. da werde ich doch nicht jetzt, wo ich während des entzugs teilweise echt durch die hölle gegangen bin, mich gezwungen fühlen, großartige toleranz für raucher aufzubringen.


aber ich als ehemaliger raucher nehme mir nicht das recht heraus überall nichtraucherzonen zu fordern.


warum denn eigentlich nicht? du hast doch nicht mit dem rauchen aufgehört, um dich jetzt von anderen weiter zuqualmen zu lassen?

ich bin vor knapp 3 wochen aus meinem italienurlaub zurückgekommen. ich kann euch gar nicht sagen, wie schön das war, im restaurant keinen qualm riechen zu müssen. eine befreiung und eine belohnung ohne gleichen.

ich weiß aus eigener erfahrung, dass raucher sowas nicht hören mögen. ich habe das auch immer gehasst. aber gerade die tatsache, dass man die meisten menschen mit dem rauch und rauchgeruch stört, hat dazu beigetragen, dass ich den entzug überhaupt geschafft habe. am ende meiner raucherkarriere habe ich mich schon vor mir selbst geekelt. das klingt echt hart, aber so war es nunmal. bei mir hat es fast 2 wochen entzug + tägliches duschen gebraucht, bis der geruch aus all meinen poren inkl. der haare/kopfhaut wirklich weg war. das muss man sich mal vorstellen. ist doch total abartig. und da bin ich nicht mal die ausnahme, habe ähnliches schon öfter gehört. egal! was ich eigentlich damit sagen wollte: ich war irgendwann so angeekelt und genervt, dass ich einfach aufhören MUSSTE. daher hält sich meine toleranz auch in grenzen. vll nerve ich ja andere auch so, dass dies evtl dazubeiträgt, dass jemand versucht aufzuhören. und wenn es in öffentlichen gebäuden etc verboten wird, wird es langfristig bestimmt noch mehr ex-raucher geben.

lg
luci

margie
29.08.2006, 08:00
Hallo Margie,

mit Zwang überzeugen finde ich nicht richtig. Mich hat auch niemand davon 'überzeugt', mit dem Rauchen aufzuhören. Ich missioniere auch jetzt keine anderen Raucher, die würden mich ohnehin genervt stehenlassen. Daß das Rauchen ungesund für einen selbst und das Umfeld ist, weiß jeder Raucher und wußte ich auch schon immer.
Wenn immer-schon-gewesene-Nichtraucher sich für solche Aktionen stark machen, finde ich das nachvollziehbar. Ich als Ex-Raucher glaube nicht das Recht zu haben, anderen in dieser Beziehung Vorschriften zu machen. Wie hättest Du auf so jemanden reagiert, als Du noch geraucht hast?

LG, wellenspiel

Hi, Wellenspiel,
auch ich bin gegen Zwang jeglicher Art, aber als ehemalige Raucherin (Jugendsünde vor 100 Jahren) sehe ich das Rauchen als dumm an, einfach so eine Kippe in den Rachen zu schieben, daran zu ziehen, eventuell krank zu werden und auch noch Geld dafür zu bezahlen.

Als ich selbst rauchte (in meiner Jugend, dumm und unschuldig), habe ich mir null Gedanken über nix gemacht, nur ewig meine verrauchten Klamotten und mein Selbstgestank nach Kneipenbesuchen nervten schon, an andere dachte ich damals überhaupt nicht, bis ich irgendwann mal erwachte und dann auf den Trichter kam: Mensch, bist du doof, warum tust du das ?? Ich hatte massive Entzugserscheinungen, die ich aber (lange hat es gedauert !!) nach und nach überwinden konnte, um dann letztendlich zum militanten Nichtraucher zu mutieren.

Voilà, und wenn du jetzt weisst, was Rauchen alles anstellen kann, wie unangenehm es für Nichtraucher ist, sich in deren Gesellschaft zunebeln zu lassen, wenn z.B. beide Elterteile in Gegenwart von Kindern ihrer Sucht fröhnen, da kriege ich die Krise.

Wer rauchen will, bitte schön, aber nur, wenn sie Nichtraucher von ihren Ausdünstungen jeglicher Art verschonen, und darum bin ich contra.

Meine Mutter ist qualvoll an den Folgen des jahrzehntelangen Rauchens verstorben, und wenn man das mitbekommt, dann vergeht dir die Lust nach Rauchen und Rauchern.

Klaro, man stößt auf Granit, wenn man eingefleischte Raucher zum Nichtrauchen auffordert, aber im innersten Kämmerlein, so denke ich, würden sie, so sie könnten, auch aufhören oder ?????????????

ciaoo margie, die contra Rauchen ist

Dornroeschen2
29.08.2006, 17:15
Danke für den link, habe mich gerade eingetragen und werde ihn auch weiterempfehlen. Die Sache mit dem Nichtraucherschutz ist eine der wenigen EU-Richtlinien, die ich gut finde. Ich engagiere mich beruflich und privat sehr dafür, kenne aber auch die Grenzen: es gilt als erwiesen, dass man/frau einen rauchenden Mitmenschen diesbezüglich nicht "missionieren" kann, aber ich kann Denkanstöße geben - und das tue ich gern und reichlich.
Werde jetzt öfter mal hier vorbeischauen, Dornröschen :tassenkasper:

Wellenspiel
30.08.2006, 10:44
Hallo Margie,

nach einer so schlimmen Erfahrung wie den Tod Deiner Mutter durch das Rauchen kann ich sehr gut nachvollziehen, daß Du zu einer 'militanten' Nichtraucherin geworden bist.
Trotzdem bin ich aus eigener Erfahrung ganz sicher, daß man keinen Raucher missionieren kann.
Und Luci - jemanden so zu nerven, dass er deshalb mit dem Rauchen aufhört? Ich glaube sooo nervig kann niemand sein.
Rauchen ist eine Sucht mit allem was dazu gehört, eben hochgradige Abhängigkeit, Verdrängung, Selbstbetrug.
Raucher sind nicht dumm, sie sind süchtig.

LG, wellenspiel

Inaktiver User
30.08.2006, 11:50
...Und Luci - jemanden so zu nerven, dass er deshalb mit dem Rauchen aufhört? Ich glaube sooo nervig kann niemand sein.
Rauchen ist eine Sucht mit allem was dazu gehört, eben hochgradige Abhängigkeit, Verdrängung, Selbstbetrug.
Raucher sind nicht dumm, sie sind süchtig.


hallo wellenspiel,

meine mutter hat es hinbekommen. allerdings ist das ja nur ein punkt von vielen. irgendwann hatte ich einfach gewisse dinge verinnerlicht. wahrscheinlich, weil ich sie so oft hören musste. und wenn DAS dann dazu BEIträgt, dass jemand aufhört oder sich zumindest darüber gedanken macht, so würde ich es nicht missionieren nennen.

wir werden alle geprägt. von erlebnissen, von personen. das ist doch ganz normal. es hören doch schließlich auch leute auf, weil sie die nächste preiserhöhung nicht mehr zahlen möchten. oder, wenn es soweit ist, weil sie in öffentlichen gebäuden eh nicht mehr rauchen dürfen.

dass raucher dumm sind, habe ich nie behauptet. und was sucht ist, weiß ich als ex-raucher natürlich auch.


so denke ich, würden sie, so sie könnten, auch aufhören oder ?????????????

jeder raucher kann es schaffen aufzuhören. die meisten wissen es nur nicht. diese sch***sucht nimmt dem raucher leider viel zuviel selbstvertrauen weg. "das kann ich ja nie schaffen, ich bin ja viiiiel zu süchtig". das ist natürlich unsinn, aber die sucht kann sich dem süchtigen leider nur allzu gut verkaufen :knatsch:

lg
luci

Feinsinn
30.08.2006, 15:38
http://www.thankyouforsmoking.de/trailer/trailer_gross.html

Inaktiver User
01.09.2006, 11:58
Hallo Elke,

ich als grade-mal-5-Wochen-Nichtraucherin fände es sehr merkwürdig, mich an so einer Aktion zu beteiligen. 17 Jahre lang habe ich in Kneipen und Cafes geraucht. Und nur weil ich grad aufgehört habe soll ich's den anderen, die (noch) nicht aufgehört haben, verbieten wollen/dürfen? Das finde ich sehr fragwürdig.

Liebe Grüße, Wellenspiel


Mag sich vielleicht merkwürdig anfühlen, weißt Du auch warum? Weil man sich selber stundenlang dafür in den sonstwas treten könnte, weil man sich inzwischen bewußt ist, was man damals den anderen Menschen und Tieren angetan hat.

Das ist zwar nicht mehr zu ändern, aber wir können es JETZT besser machen.:smirksmile:

margie
02.09.2006, 12:44
Mag sich vielleicht merkwürdig anfühlen, weißt Du auch warum? Weil man sich selber stundenlang dafür in den sonstwas treten könnte, weil man sich inzwischen bewußt ist, was man damals den anderen Menschen und Tieren angetan hat.

Das ist zwar nicht mehr zu ändern, aber wir können es JETZT besser machen.:smirksmile:

Das hast du schön gesagt !!

ciaoo margie :cool:

Sylvana
02.09.2006, 13:24
....wenn ein Land bzw. die "Deutschen" keine andere Sorge mehr haben als ein rauchfreies Land, dann kann man doch tatsächlich wieder beruhigt in die Zukunft schauen, denn offensichtlich geht es uns allen, dem Land - bis auf das noch nicht vorhandene Rauchverbot - blendend!

Sylvana

Sternentaler
02.09.2006, 18:28
Hallo Wellenspiel,
ich möchte auch eine Lanze für Deine Einsttelung brechen. Zur Verständigung, ich bin langjährige Raucherin, ich weiss, was Rauchen anrichten kann und ich weiss auch, dass es Bereiche und Situationen gibt, wo man nicht rauchen soll und darf. Das aber Menschen, die Rauchen aufhören könnten, wenn sie denn nur wollten, halte ich für eine, entschuldigt, etwas überhbeliche Ansicht. Ich beglückwünsche jede und jeden, der es will und geschafft hat, sich als abhängiger Raucher aus dieser Sucht zu lösen. Ich weiss, dass es eine Unzahl von Betrieben und Einrichtungen gibt, wo entweder freiwillige Regelungen zwischen Rauchern und Nichtrauchern bestehen oder in den Betrieben gar nicht, oder nur an bestimmten Stellen geraucht werden darf. Bloss daß das so ausarten soll, das man sich als Mensch zweiter Klasse vorkommt, verdammt wird,und das Rauchen vielleicht auch noch an der frischen Luft verboten wird, weil der Wind zufällig in die falsche Richtung wehen könnte,--- ich weiss nicht. Es gibt so viele und so schlimme Probleme auf dieser Erde und die zivilisierten Länder haben nicht wichtigeres zu tun als das Rauchen als Teufelswerk zu verdammen ( wohlgemerkt: ich bin nicht gegen sinnvolle Verbote wie Arbeit, Krankenhaus u.ä.) .

Sylvana
02.09.2006, 18:50
Hallo Sternentaler,

Du sprichst mir aus der Seele, man denke nur an die Prohibition....

M.E. sind die ganzen militanten Nichtraucher diejenigen, die ansonsten keine anderen Sorgen haben. Aber solange sie damit glücklich sind, gönne ich ihnen das von Herzen.

Und frage mich dabei, auf wen sie losgehen, wenn es die Raucher nicht mehr gibt. Vielleicht werden wir dann "automobilfrei" und gehen alle zu Fuß, was viel gesünder wäre:smirksmile:!

Sylvana

Wellenspiel
02.09.2006, 19:29
Hallo Ihr,

ist schon ein schön kontroverses Thema.

Sylvana / Sterntaler: ich finde es schon nachvollziehbar, dass Nichtraucher sich wünschen, mal ohne Rauch-Belästigung lecker essen zu gehen o.ä. .... aber Danke für die gebrochene Lanze ;-) Ich dachte schon, ich steh hier mit meiner Einstellung ganz allein....
Ich finde, dass der Staat, der diese Sucht Jahrzehnte lang unterstützt hat, in dem er Werbung dafür zuließ, nicht urpötzlich mit Verboten daher kommen kann.
Und ich kann mir nicht helfen - ich rauche jetzt seit ca. 6 Wochen nicht, war im Urlaub, arbeiten, in Cafes, Restaurants, unter Leuten halt: bislang habe ich mich nicht einmal durch Raucher belästigt gefühlt. Mit ein bißchen Toleranz auf allen Seiten geht das ganz wunderbar.
Und das gilt auch für die Nichtraucher.

LG, Wellenspiel

Inaktiver User
02.09.2006, 19:55
Hallo Wellenspiel,

kannst du mir einen guten Grund nennen,warum ich wegen deiner Sucht meine Gesundheit ruinieren soll?
Oder findest du das nicht so schlimm?

Sylvana
02.09.2006, 20:00
Wellenspiel - ich gehe total konform mit Dir und Deiner Meinung. Es ist super, dass Du seit sechs Wochen nicht mehr rauchst, aber das ist und soll Deine Entscheidung bleiben. Das war es, und das ist gut so.

Ich akzeptiere, dass meine Tochter seit vier Jahren nicht mehr raucht und freue mich für sie. Ich rauche in ihrer Wohnung am geöffneten Fenster - kein Problem. Aber ich will mir nichts aufdiktieren lassen, dazu bin ich nicht bereit.

Es wäre eine Überlegung, Nichtraucherlokale einzurichten - so wie früher in der ehemaligen DDR. Komischerweise waren die nicht so gut besucht, als ich vor vielen Jahren dort war.

Ganz erstaunlich ist überdies, dass allein in meinem Bekanntenkreis in den letzten Jahren diverse Nichtraucher an Krebs starben. Zufall oder passiv geraucht - ich weiß es nicht.

Aber ich weiß ganz sicher, dass ich auch ohne diese Dinger mit Sicherheit nicht das ewige Leben haben werde - die Nichtraucher ebenfalls nicht.

Nach wie vor bin ich jedoch der Meinung, dass es hier in diesem tollen Land mehr zu beklagen gibt als die Raucher.

Doch fühlen sich manche eben nicht glücklich, wenn sie sich nicht so richtig schön aufregen können - auch das muss man versuchen, zu verstehen - ich bemühe mich weiterhin.

Sylvana

Wellenspiel
02.09.2006, 22:59
Hallo Wellenspiel,

kannst du mir einen guten Grund nennen,warum ich wegen deiner Sucht meine Gesundheit ruinieren soll?
Oder findest du das nicht so schlimm?
Hallo Sonnenschein,

was bist Du, Nicht- oder Ex-Raucher?
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die persönliche Betroffenheit.
1. sollst Du wegen mir gar nichts ruinieren. Hab ich nie von Dir verlangt; außerdem rauch ich nicht mehr und selbst wenn, ist das Internet ja nikotinfrei ;-)
2. verlange ich auch nicht von Dir, nicht mehr mit dem Auto zu fahren - so ein Verbrennungsmotor produziert sicher mehr krebserregende Stoffe als eine Zigarette.

Immer mit der Ruhe; die meisten Menschen tun Dinge, die andere einschränken oder gefährden (Auto fahren, Hunde ausführen....).
Ich finde, es gibt schlimmeres, über das man sich aufregen könnte.

margie
03.09.2006, 08:59
Wellenspiel - ich gehe total konform mit Dir und Deiner Meinung. Es ist super, dass Du seit sechs Wochen nicht mehr rauchst, aber das ist und soll Deine Entscheidung bleiben. Das war es, und das ist gut so.

Ich akzeptiere, dass meine Tochter seit vier Jahren nicht mehr raucht und freue mich für sie. Ich rauche in ihrer Wohnung am geöffneten Fenster - kein Problem. Aber ich will mir nichts aufdiktieren lassen, dazu bin ich nicht bereit.

Es wäre eine Überlegung, Nichtraucherlokale einzurichten - so wie früher in der ehemaligen DDR. Komischerweise waren die nicht so gut besucht, als ich vor vielen Jahren dort war.

Ganz erstaunlich ist überdies, dass allein in meinem Bekanntenkreis in den letzten Jahren diverse Nichtraucher an Krebs starben. Zufall oder passiv geraucht - ich weiß es nicht.

Aber ich weiß ganz sicher, dass ich auch ohne diese Dinger mit Sicherheit nicht das ewige Leben haben werde - die Nichtraucher ebenfalls nicht.

Nach wie vor bin ich jedoch der Meinung, dass es hier in diesem tollen Land mehr zu beklagen gibt als die Raucher.

Doch fühlen sich manche eben nicht glücklich, wenn sie sich nicht so richtig schön aufregen können - auch das muss man versuchen, zu verstehen - ich bemühe mich weiterhin.

Sylvana

Hi, Sylvna,

ich bin sicher, dass es noch viele, viele Raucherinnen und Raucher gibt, die dieses Statement unterschreiben, leider.

Ansonsten bleibe ich nach wie vor dabei: Rauchen ist dumm:sich einen Stengel in den Mund zu schieben, daran zu nuckeln, Ungesundes einzuatmen, was noch schlimmer für die Umwelt, Ungesundes auszuatmen, ständig nach Rauch zu riechen und die Chance haben, zukünftig Krankheiten erleiden zu müssen, an deren Folgen schon zigtausend Raucher und Nichtraucher verstorben sind.

Bei jungen Menschen kann ich das noch nachvollziehen, aber wenn ein Erwachsener noch immer nicht kapiert hat, dass Rauchen die eigene Gesundheit und die anderer gefährdet, dann sollte man ihn schütteln und daran erinnern, dass man nur einmal die Chance hat, auf dieser Welt zu sein.

margie, die es vorzieht, in der Natur die frische Luft einzuatmen und Stellen meidet überall dort, wo sich Raucher aufhalten.

Sylvana
03.09.2006, 11:12
Hallo Margie,

sicherlich hast Du Recht, vor allem damit, dass wir nur einmal die Chance haben, auf der Welt zu sein.

Meine Bemühungen, mit dem Rauchen aufzuhören werde ich weiterhin fortführen in der Hoffnung, dass es mir irgendwann gelingt, damit aufzuhören - und es noch nicht zu spät ist.

Und wenn es so ist, dann war es meine Entscheidung, dazu brauche ich nicht eine ganze Horde von Fanatikern im Nacken.

Frische Luft irgendwo in der Großstadt einzuatmen ist sicherlich nicht ganz einfach - denn ich lebe nicht auf dem Land.

Nichts für ungut und einen schönen Sonntag

Sylvana

Inaktiver User
03.09.2006, 16:24
Hallo Sternentaler,

Du sprichst mir aus der Seele, man denke nur an die Prohibition....

M.E. sind die ganzen militanten Nichtraucher diejenigen, die ansonsten keine anderen Sorgen haben. Aber solange sie damit glücklich sind, gönne ich ihnen das von Herzen.

Und frage mich dabei, auf wen sie losgehen, wenn es die Raucher nicht mehr gibt. Vielleicht werden wir dann "automobilfrei" und gehen alle zu Fuß, was viel gesünder wäre:smirksmile:!

Sylvana

ich bin mir ja nicht so sicher, dass wir hier über so etwas diskutieren sollten. dieses forum heißt "endlich nichtraucher". hier suchen in erster linie menschen hilfe, die mit dem rauchen aufhören und nicht eine lanze dafür brechen wollen. genauso sinnfrei wäre es, im diätforum rezepte für schweinebraten oder komische thesen wie "wenn alle jetzt viel weniger essen, geht unsere wirtschaft (noch) weiter den bach runter und kostet arbeitsplätze" zu posten. das ist doch alles nicht produktiv für die "betroffenden".


liebe sylvana,

ich entwickle mich gerade in richtung militanter nichtraucher. das macht mich nicht wirklich glücklich und war auch so nicht geplant. ich merke aber, dass ich auf diese weise leichter mit meinem eigenen nichtrauchen umgehen kann, als wenn ich die wahnsinnig tolerante tante raushängen lasse. da mir mein nichtrauchen aber wichtiger ist als die raucherkarrieren anderer, kann ich prima mit dem stempel "militanter nichtraucher" leben. und nur der vollständigkeit halber: ich habe durchaus (andere) probleme. ich konzentriere ja schließlich nicht meinen ganzen unmut auf raucher. ich möchte einfach nur die mir zustehende belohnung für mein nichtrauchen haben. und das schließt ein, dass ich sowenig wie möglich mit zigarettenrauch in verbindung komme.

jetzt, mit einigen monaten abstand zur zigarette, sehe ich übrigens, dass es eher die raucher sind, die "auf andere losgehen". nichtraucher sind eher nicht so schnell nervös, hektisch etc wie raucher. daher kann ich auch dein "Und frage mich dabei, auf wen sie losgehen, wenn es die Raucher nicht mehr gibt." überhaupt nicht nachvollziehen.

nichtraucher wollen nicht missionieren. nein! sie wollen einfach nur ihre ruhe vor dem zigarettenqualm. und ich kann daran absolut nichts verwerfliches finden.

du hast recht: wir haben hier deutlich mehr zu beklagen als raucher. dies bedeutet aber nicht, dass dieses thema zu vernachlässigen ist. abgesehen davon sind den menschen ja auch jeweils ganz unterschiedliche dinge wichtig.

noch etwas allgemeines zum thema "rauchverbot in öffentlichen gebäuden": auch deutschland hat sich nach EU-auflagen zu richten. selbst wenn das deutsche volk geschlossen gegen dieses "rauchverbot" stimmen würde, so wären wir als land nach wie vor den anderen eu-staaten gegenüber in der pflicht. wir sind teil eines ganzen und können nicht einfach machen, wir wir lustig sind.

lg
luci

Inaktiver User
13.09.2006, 12:50
Ist ja im Grunde richtig Luci, nur wirst Du kaum jemandem das WOrt hier verbieten können und auch nicht wollen, der sich nunmal gegen ein rauchfreies Deutschland ausspricht. Egal ob derjenige selber raucht oder nicht.

Der Punkt, der mich oft an dieser endlosen Diskussion ärgert ist der vergleich mit anderen Problemen.

Es geht hier nunmal um das Thema Rauchen und nicht um das Thema Busfahren oder Schweinemettbügeln. Also macht es nicht viel Sinn in den Strassenverkehr abzudriften.


Jede Meinung hier soll akzeptiert sein, auch die, die nicht mit den unsrigen konfrom gehen, solange dabei in einem vernünftigen Ton gesprochen wird. Da es das bisher ja wurde, sehe ich kein Problem darin, wenn auch gegenteilige Meinungen hier zu Tage treten.

Jemand schrieb vrohin, es sei überheblich zu behaupten, jeder könne aufhören, wenn er nur wolle. Das sehe ich auch so, denn schließlich ist es ja nun eine Sucht. Da ich selber so lange süchtig war, weiß ich, dass es keine willensstärkeren Menschen gibt als die Raucher, würden sie doch die Weltmeere umsegeln, um auch nur eine Zigarette haben zu können.:freches grinsen:


Wenn jemand überzeugt aufhört zu rauchen (bei den meisten scheitert es daran, dass sie sagen: "ich versuche aufzuhören..." kann so nicht klappen), liegt das daran, das er begriffen hat, worum es geht, das er verstanden hat, dass es die Sucht ist, die ihm einredet rauchen zu müssen. Erst wenn man verstanden hat, dass diese oben beschriebene Willensstärke alleine durch den Glimmstengel zustande kommt.....dann hat er es geschafft.

Lolle28
13.09.2006, 15:56
Ich sehe dieses Thema als Ex-Raucherin (und das noch ganz frisch :lachen: ) auch sehr kontrovers.
Einerseits hätte ich es vor ein paar Monaten noch als ganz schlimm empfunden, wäre das Rauchverbot v.a. in Kneipen in Kraft getreten. Es ist nunmal eine Sucht und diese wird gerne verharmlost!
Andererseits befürworte ich das Rauchverbot und das aus mehreren Gründen: Passivrauchen ist nachweislich sehr schädlich und jeder sollte selbst entscheiden, ob er sich das antut oder nicht. Aber ich als Ex-Raucher würde mir nie anmaßen, einen Raucher deswegen zu "verurteilen" bzw. ihm verbieten, in meiner Gegenwart zu rauchen, denn ich habe meine Lunge nun mal jahrelang geteert und da fände ich es anmaßend jetzt übertrieben auf die Folgen des Passivrauchens hinzuweisen.
Was mir aber viel wichtiger ist als das: Rauchen würde dadurch unbequemer werden. Es würde den Charakter des gemütlichen Beisamenseins (z.B. Abends in der Kneipe) verlieren, denn man müsste ja dann z.B. vor die Tür gehen, was v.a. im Winter, bei Regen etc. sehr lästig wäre. Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch v.a. Jugendliche weniger in Versuchung kommen? Vielleicht eine falsche Hoffnung? Aber umso unbequemer das Rauchen ist, umso eher wird man es vielleicht lassen wollen bzw. gar nicht erst anfangen, oder?

Generell gebe ich aber Wellenspiel Recht: Ich verurteile keinen Raucher, möchte keinen missionieren und will niemandem etwas verbieten. Mich ärgert nur, dass oft nicht erkannt oder runtergespielt wird, dass Rauchen eine SUCHT ist, die man nicht so einfach bewältigen kann. Da finde ich solche Aussagen wie von Margie "Raucher sind dumm" etwas deplatziert. Natürlich ist es dumm zu rauchen, denn wir wissen alle, dass es schädlich ist. Aber die meisten fangen eben in der Jugend an, wo einem die Konsequenzen nicht bewusst oder egal sind und dann entwickelt es sich eben zur Sucht und aus dieser kann sich nicht jeder so ohne weiteres befreien. Deshalb würde ich auch nur Hilfestellung etc. geben, aber niemandem etwas verbieten o.ä.

Wie gesagt, meine Meinung ist hierzu sehr kontrovers. Habe auch schon öfters über dieses Thema diskutiert. Im Sinne der Prävention (für Jugendliche) als auch zum Schutz der Nichraucher finde ich es schon gut. Andererseits weiß ich halt auch, wie es ist als Raucher...
Schwieriges Thema... Wahrscheinlich habe ich auch richtig wirr geschrieben... Das ging mir nur gerade alles durch den Kopf, als ich eure Beiträge las.

LG Lolle

Inaktiver User
13.09.2006, 22:19
@sprudelwasser
ich verbiete ja niemandem, seine meinung zu äußern. nichts liegt mir ferner. ich gab nur zu bedenken, dass dieses forum vll nicht das geeignetste dafür ist, da hier werdende nichtraucher unterstützung suchen. auch wenn dir scheinbar mein vergleich mit dem diätforum nicht gefallen hat, so finde ich nichts dabei, artverwandte themen anzusprechen. rauchen hat weder mit busfahren noch schweinemettbügeln (was für ein wort :freches grinsen:) zu tun. wohl aber mit alkohol, tabletten, fressattacken.

ich verbiete auch niemandem zu rauchen. ich verbinde es inzwischen nur einfach nicht mehr mit gemütlichkeit. auch wenn ich zugeben muss, dass ich ab und an in gegenwart eines rauchers kurz gewissen neid verspüre ("oh, ich will auch!)

ich persönlich finde es erschreckend, wenn das thema rauchen so heruntergespielt wird. es ist nunmal eine sucht und sie schädigt nicht nur den körper, sondern auch die lebensqualität. natürlich kann jeder mensch für sich und seine gesundheit selbst entscheiden, das steht ihm zu. warum aber wird zb jemand, der sich mit tabletten umbringen will/wollte, quasi zwangseingewiesen, um ihn vor sich selbst zu schützen? mal ganz ernsthaft bitte! wo lässt sich da eine grenze ziehen?

lg
luci

Lolle28
14.09.2006, 09:05
@ Luci


ich persönlich finde es erschreckend, wenn das thema rauchen so heruntergespielt wird. es ist nunmal eine sucht und sie schädigt nicht nur den körper, sondern auch die lebensqualität. natürlich kann jeder mensch für sich und seine gesundheit selbst entscheiden, das steht ihm zu. warum aber wird zb jemand, der sich mit tabletten umbringen will/wollte, quasi zwangseingewiesen, um ihn vor sich selbst zu schützen? mal ganz ernsthaft bitte! wo lässt sich da eine grenze ziehen?


Ich stimme dir da vollkommen zu! Es wird heruntergespielt und man kann sich legal und öffentlich Schaden zufügen, ohne dass eingegriffen wird. Wo ist die Grenze? Gute Frage! Ich weiß es nicht! Ich sehe da auch kaum einen Unterschied zu deinem Beispiel. Nur, dass es eben "gesellschaftlich anerkannt" ist (oder geduldet oder wie auch immer). D.h. keiner schaut einen wirklich schief an (außer militante Nichtraucher :freches grinsen: ) wenn man sich eine anzündet. Keiner würde auf die Idee kommen, einen "retten" zu wollen oder so... :wie?:

Seitdem ich mich so intensiv mit dem Thema Rauchen beschäftige und natürlich v.a. seitdem ich aufgehört habe, steigt meine Wut da immer mehr! Wie kann es sein, dass eine Sucht, die so viele "Opfer" im Jahr kostet, so ignoriert wird?! Dass es sich um eine Sucht handelt wird m.E. von der Tabakindustrie etc. total runtergespielt! Das hat bei mir ja auch wunderbar funktioniert! Lange Zeit zumindest... Auch wenn ich es lange Zeit nicht wahrhaben wollte und es vielleicht in Einzelfällen nicht dazu kommt: Es bringt einen um!! Und das ganz legal!! Ich kann das auch überhaupt nicht verstehen, warum das zugelassen wird!!
Puh *tief durchatmen* - ich reg mich schon wieder auf... :knatsch:

Nicht falsch verstehen, ich will hier keinen bevormunden oder so. Ich sehe das eben ähnlich wie Luci und ärgere mich darüber dass ich so viele Jahre auf diesen Mist reingefallen bin und die Tabakindustrie auch noch unterstützt habe!!! :zahnschmerzen:

Wie ich schon mal gesagt habe, will und kann ich es keinem verbieten. Das Thema macht mich nur traurig und wütend. Ich bin bestimmt noch kein leuchtendes Vorbild, denn ich hab noch einen weiten Weg vor mir. Aber ich unterstütze hier gerne jeden, der aufhören will mit meinen Erfahrungen!

LG Lolle

Inaktiver User
15.09.2006, 11:00
@sprudelwasser
ich verbiete ja niemandem, seine meinung zu äußern. nichts liegt mir ferner. ich gab nur zu bedenken, dass dieses forum vll nicht das geeignetste dafür ist, da hier werdende nichtraucher unterstützung suchen. auch wenn dir scheinbar mein vergleich mit dem diätforum nicht gefallen hat, so finde ich nichts dabei, artverwandte themen anzusprechen. rauchen hat weder mit busfahren noch schweinemettbügeln (was für ein wort :freches grinsen:) zu tun. wohl aber mit alkohol, tabletten, fressattacken.

ich verbiete auch niemandem zu rauchen. ich verbinde es inzwischen nur einfach nicht mehr mit gemütlichkeit. auch wenn ich zugeben muss, dass ich ab und an in gegenwart eines rauchers kurz gewissen neid verspüre ("oh, ich will auch!)

ich persönlich finde es erschreckend, wenn das thema rauchen so heruntergespielt wird. es ist nunmal eine sucht und sie schädigt nicht nur den körper, sondern auch die lebensqualität. natürlich kann jeder mensch für sich und seine gesundheit selbst entscheiden, das steht ihm zu. warum aber wird zb jemand, der sich mit tabletten umbringen will/wollte, quasi zwangseingewiesen, um ihn vor sich selbst zu schützen? mal ganz ernsthaft bitte! wo lässt sich da eine grenze ziehen?

lg
luci


Das ist ja genau das schwierige da dran. Wo zieht man die Grenze? Eigentlich da, wo die Freihet, in dem Falle Gesundheit des anderen anfängt. Aber hört dann da die Freiheit des Rauchers auf?

Wir müssen uns alle klar darüber werden, dass Rauchen eine Sucht ist, die nicht einfach ist, aber das andere Süchte, wie Kiffen, Saufen und Essen keinen anderen Leuten Schaden zufügt (zumindest nicht direkt). Wenn einer neben Dir säuft, passiert Dir dadurch nichts (jetzt bitte nicht mit aggressiven Säufern kommen, das hat was mit der Persönlichkeit des Trinkers zu tun, nicht mit dem Trinken an sich). Raucht jemand aber neben Dir, bist Du gezwungen den Rauch mit einzuatmen, selbst wenn der Raucher höflicherweise die ZIgarette von Dir weg hält.


So, die Sucht (ich nehme hier mal die Last von den Rauchern:smirksmile: ) sagt dann: "Mir doch egal, die können ja zu Hause bleiben"

Da sagt der Nichtraucher und Gesundheitsfreund: " Eben, wir machen die Kneipén einfach rauchfrei"

Die Sucht: "Was? Du schränkst mich in meiner Freiheit ein, Du bist ´Fanatiker"

rauchfreie Kneipe: "Mir doch egal, die können ja zu Hause rauchen. Un wer hier der Fanatiker ist, steht noch lange nicht fest."
:smirksmile:

Inaktiver User
16.09.2006, 20:38
...Wo zieht man die Grenze? Eigentlich da, wo die Freihet, in dem Falle Gesundheit des anderen anfängt. Aber hört dann da die Freiheit des Rauchers auf?

definitiv ja!

als raucher hätte und habe ich das natürlich anders gesehen. ich nahm zwar schon immer mehr rücksicht auf nichtraucher als anderen rauchern das jemals in den sinn gekommen wäre, aber diese so vielzitierte freiheit war mir auch verdammt wichtig. und genau diese freiheit, die ja eigentlich so gar keine ist, macht mich nun richtig wütend. wer hat sich das bloß ausgedacht? die werbung? die zigarettenindustrie selbst? vonwegen freiheit: jetzt als nichtraucher weiß ich erst wirklich, dass es übwerhaupt keine freiheit war. es ist das genaue gegenteil davon, es ist zwang. erst jetzt fühle ich mich frei. ich kann mein leben frei planen, ohne auf meine sucht rücksicht nehmen zu müssen. so ganz direkt gesagt, habe ich inzwischen so sehr die schn**** voll, auf andere rücksicht zu nehmen, dass meine bereitschaft dazu ziemlich geschrumpft ist. früher als raucher musste ich ständig auf nichtraucher rücksicht nehmen. warum, bitte schön, soll ich jetzt als nichtraucher, die rücksichtsvolle in bezug auf raucher mimen? nö danke.

kiffen würde ich nun nicht mit saufen und essen vergleichen. im prinzip ist kiffen ja nichts anderes als rauchen. der unterschied ist hier nur die substanz und die strafbarkeit. ich habe kiffen nie gemocht, aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dass ich früher sogar halbwegs dafür war, es zu legalisieren, so könnte ich jetzt das würgen bekommen.

ansonsten kann ich nur sagen, dass ich das mit dem "wo ist die grenze zu ziehen?" etwas anders gemeint hatte. es ist doch so: rauchen tötet! man kann es auch gern selbstmord auf raten nennen. warum wird jemand, der sich bewusst selbst töten will und hierfür eine packung schlaftabletten einnimmt, nach einem missglückten versuch (also dem überleben des versuches) in die psychatrie zwangseingewiesen? antwort: man will ihn vor sich selbst schützen, also psychisch stabilisieren und den weg "zurück ins leben" aufzeigen. warum darf sich aber ein mensch tagtäglich eine überdosis nikotin verpassen, und nichts anderes ist es bei starken rauchern, ohne dass man ihm hilft, da wieder herauszukommen? warum ist es für uns normal mitanzusehen, wie sich jemand am nebentisch im café, gesundheitlich schwere schäden zufügt? säße da jemand, der sich mit einer rasierklinge die haut einritzt, würde ich doch sofort hilfe rufen, oder? nein, bei einem raucher natürlich nicht. da denke ich dann: "wow, dieser mensch ist so individuell und frei und voller lebenslust"?? sorry, aber je mehr ich über so etwas nachdenke, desto mehr könnte ich kotzen. (sorry auch für die wortwahl, aber ich empfinde es als passend.). denn eigentlich sollte ich den raucher in seinem eigenen qualm da sitzen sehen und denken "die arme sau da, mit der grauen haut und voll von inneren zwängen". so war ich auch mal. ich bin heilfroh, dass größtenteils hinter mir gelassen zu haben.

das trifft es wirklich gut, sprudelwasser :smile::

So, die Sucht (ich nehme hier mal die Last von den Rauchern:smirksmile: ) sagt dann: "Mir doch egal, die können ja zu Hause bleiben"

Da sagt der Nichtraucher und Gesundheitsfreund: " Eben, wir machen die Kneipén einfach rauchfrei"

Die Sucht: "Was? Du schränkst mich in meiner Freiheit ein, Du bist ´Fanatiker"

rauchfreie Kneipe: "Mir doch egal, die können ja zu Hause rauchen. Un wer hier der Fanatiker ist, steht noch lange nicht fest."
:smirksmile:

lg
luci

Inaktiver User
16.09.2006, 20:43
Also, ich bin jetzt erst seit knappe 2 Monaten Nichtraucherin, und allein, um der Verführung zu entgehen, hätte ich nichts dagegen, wenn es mehr rauchfreie Plätze in Kneipen gäbe.

Aber ich habe es als R gesagt, und ich sage es als NR: ca. 27 % der Deutschen über 16 sind R (ich lasse mich jetzt nicht genau auf diese Zahl festlegen, aber das habe ich mal gelesen).
Und dieser Tatsache muss imo Rechnung getragen werden (Verteilung NR/R-Zonen oder -Räume in Kneipen).
Ich bin absolut dagegen, diese 27% einfach unter den Tisch fallen zu lassen und komplett auszugrenzen.
Das kann's einfach nicht sein.

Und bitte, bitte, komme jetzt keiner mit diesem "Die Raucher hatten 50 Jahre oder so keine Rücksicht auf die Raucher genommen, wieso sollten die Nichtraucher jetzt Rücksicht auf die Raucher nehmen??"-Geblubber....
Das werte ich nicht als Argument, sondern als dümmliches Wie-du-mir-so-ich-dir....zählt nicht.

Diese Anti-Raucher-Hatz macht mich echt wütend. Auch als NR.

Und deshalb kriege ich Pickel bei dieser "Deutschland rauchfrei"-Kampagne und ähnlich gelagerten Hetz-Kampagnen.

LG

Inaktiver User
16.09.2006, 20:50
...wenn man sich eine anzündet. Keiner würde auf die Idee kommen, einen "retten" zu wollen oder so... :wie?:

ja, genau das finde auch ich eben so erschreckend. diese normalität, mit der man seinem körper und seiner seele schaden zufügt. die eigene wut über die tabakindustrie, die verschleierung der politik etc. macht mich auch immer wütender. ich kann dich da wirklich so gut verstehen.


Ich bin bestimmt noch kein leuchtendes Vorbild, denn ich hab noch einen weiten Weg vor mir...

egal wie weit der weg (noch) sein mag: du hast einen plan. du weißt, wo du hinwillst. und du weißt, wie du da hinkommst. du bist vorbereitet, hast gutes schuhwerk und den willen, es zu schaffen. ist doch super :jubel:

lg
luci

Inaktiver User
16.09.2006, 21:21
@divegirl

hast du dir diesen deutschland-rauchfrei-link eigentlich mal genauer angesehen? es geht dort nicht darum, raucher auszugrenzen, sondern darum die persönlichen rechte von nichtrauchern zu wahren.

frag mich jetzt bitte nicht nach irgendwelchen paragraphen, aber jeder arbeitsplatz unterliegt diversen richtlinien. auch denen der schadstoffbelastung. da in den ganzen restaurants/kneipen/bars schließlich nicht nur leute ihre freizeit verbringen, sondern auch arbeiten, muss man die gastronomie auch als arbeitsplatz begreifen. warum sollten aber diese arbeitsplätze die gesetzlich vorgeschriebenen richtlinien nicht erfüllen, die in einer bank beispielsweise aber schon? bankangestellte schützen, servicefachkräfte in der gastronomie jedoch nicht? zweierlei maß?

aktuell sind in der EU einzig und allein deutschland, polen, österreich und griechenland ohne ein gesetzliches rauchverbot. nicht viel, oder?

die von dir angesprochenen 27% sind (zumindest lt. spiegel vom 12.06.2006) "nur" 24%. aber auch ich halte im prinzip nichts davon, menschen auszugrenzen. ich finde nur, dass die gesundheit aller menschen mehr wiegt als die (angebliche) freiheit der raucher. zudem bin ich davon überzeugt, dass es bestimmt menschen gibt, die durch das rauchverbot über kurz oder lang mit dem rauchen komplett aufhören werden. wer in seiner persönlichen "freiheit" stark eingeschränkt wird, überlegt es sich vll mal genauer. mir ging es ähnlich, warum also nicht auch anderen. selbst wenn aus den angesprochenen 24% nur 20% werden, so ist das doch schon superviel wert. oder nicht?

und warum muss man als nichtraucher eigentlich die "freiheit" der raucher unterstützen? ich unterstütze doch auch niemanden, der sich von der brücke stürzen will...

abgesehen davon ist mir meine freiheit auch etwas wert. "hetzkampagne gegen raucher": so ein schmarrn. würde ich noch rauchen, täte mir ein rauchverbot auch nicht besonders schmecken. als hetzkampagne habe ich das jedoch nie gesehen. ich bin nur verdammt froh, inzwischen auf der anderen seite stehen zu können. hier bringt's irgendwie viel mehr spaß...und mehr luft zum atmen hat man auch :smile:

lg
luci

Josiela
17.09.2006, 09:20
...auch wenn ich es lieber habe, nicht nach einem Bar- oder Restaurantbesuch verqualmtes Haar zu haben. Ja, es sogar dazu führt, dass ich hin und wieder entscheide eben mal *nicht* auszugehen abends, so stufe ich diese militante Nichtraucherhetze doch als unangenehm ein!

Ich bin froh, dass ich auch die Raucher leben lassen kann.
Josiela

Inaktiver User
17.09.2006, 12:18
@divegirl

hast du dir diesen deutschland-rauchfrei-link eigentlich mal genauer angesehen? es geht dort nicht darum, raucher auszugrenzen, sondern darum die persönlichen rechte von nichtrauchern zu wahren.


Ja, habe ich. Die Kampagne wird zwar verbrämt "Naaain, natüürlich wollen wir nicht gegen die Raucher hetzen oder sie ausgrenzen.....", aber was gewollt ist, ist das Vertreiben der Raucher aus allen öffentlichen Bereichen, bzw. von allen Orten, an denen sich Nichtraucher aufhalten oder aufhalten könnten.
Also: praktisch überall.
Die Tatsache, dass sie (zumindest ihrer Aussage nach) nicht jeden Raucher gleich am nächsten Baum aufknüpfen wollen, macht für mich den Bock dann auch nicht mehr fett, sorry.



aktuell sind in der EU einzig und allein deutschland, polen, österreich und griechenland ohne ein gesetzliches rauchverbot. nicht viel, oder?


Hab' ich irgendwo gesagt, dass mir der Status Quo gefällt?

Ich kriege halt grundsätzlich langsam einen Hals, nicht wegen des Kampfs der NR für ihre rauchfreie Luft (wie gesagt, ich bin ja jetzt selber einer, wenn auch noch nicht lange, und natürlich finde ich es angenehmer, nicht im Rauch zu sitzen), sondern a) wegen dieser generellen Hatz, die mittlerweile auf Raucher betrieben wird und b) weil ich einfach das Gefühl habe, dass es bei den Einschränkungen dann nicht bleiben wird.
Es wird den Nichtrauchern doch nie genug sein. Haben hier in anderen Foren doch auch schon Leute geschrieben: alleine der Anblick eines Rauchers stört inzwischen ja bereits, oder die Tatsache, dass jemand auf seinem Balkon raucht.....usw. usw.





und warum muss man als nichtraucher eigentlich die "freiheit" der raucher unterstützen? ich unterstütze doch auch niemanden, der sich von der brücke stürzen will...


Wieso unterstützt du persönlich die Raucher, wenn eine (nennen wir es mal) 24%-Lösung angestrebt und verwirklicht wird, so dass du anschließend die Wahl hast, ob du in eine Raucher- oder in eine Nichtraucherkneipe, in einen Raucher- oder Nichtraucherraum gehst???? (In diesem Fall wären ja 76 % aller öffentlichen Räume rauchfrei. Ja, würde das denn immer noch nicht ausreichen??)
Und angenommen, du fängst in einem halben Jahr wieder an? Was dann? Ist dann wieder deine Freiheit wichtiger als die Gesundheit deiner Mitmenschen? Oder bleibst du dann bei deinem - in meinen Augen - ziemlich harten Anti-Raucher-Kurs???



ich bin nur verdammt froh, inzwischen auf der anderen seite stehen zu können....und mehr luft zum atmen hat man auch :smile:


Da gebe ich dir recht. Geht mir genauso, obwohl ich noch oft gefrustet bin...
Aber bei dir werde ich das Gefühl nicht los, dass du jetzt nur, weil du davon nicht mehr betroffen bist, Forderungen an die Raucher stellst (überall auf's Rauchen verzichten) usw.
Das erinnert mich an eine Freundin, die nach langer Raucherkarriere mit dem Rauchen aufgehört hat, während ihr Mann weitergeraucht hat. Plötzlich war alles eklig, und igitt, und die Wohnung (in der sie früher beide immer und überall, sogar noch auf dem Klo und im Schlafzimmer geraucht haben :knatsch: ) war plötzlich eine Nichtraucher-Wohnung....usw. Nix von wegen Absprache oder Kompromiss, sondern: "So, ich bin ab heute auf der richtigen Seite. Du, pass dich an. Friss' oder stirb."
Sie raucht übrigens wieder. Wofür ich mich einer gewissen Schadenfreue nicht erwehren kann, denn sie war von einer Kettenraucherin innerhalb weniger Wochen zu einem extrem selbstgerechten Exemplar Nichtraucher geworden.

Übrigens habe ich mich selbst auch immer zu den rücksichtsvollen Rauchern gezählt. Mein Recht auf die Zigarette in der Kneipe habe ich aber wahrgenommen. Und ich wüsste nicht, wieso ich dieses Recht jetzt den übriggebliebenen Rauchern absprechen sollte....zumindest komplett und total....


Gruß

Inaktiver User
17.09.2006, 18:53
Hallo,

ich möchte eure Meinung mal dazu wissen: ich war letzte Woche zum Essen eingeladen und meine Freundin hat draußen fertig geraucht. Wie findet ihr das?

Inaktiver User
18.09.2006, 14:11
Hallo,

ich möchte eure Meinung mal dazu wissen: ich war letzte Woche zum Essen eingeladen und meine Freundin hat draußen fertig geraucht. Wie findet ihr das?


Höflich, den anderen Gästen gegenüber, finde ich das.

Mir stellt sich immer wieder die Frage, wenn wir mal das Problem der persönlichen Freihet euines jeden weglassen:

Wo ist eigentlich das Problem als Raucher mal 3 Stunden NICHT zu rauchen?
Ich hatte damit als ich noch rauchte noch nie ein Problem. Oder geht es da wirklich wieder nur ums Prinzip: "Ich möchte aber können dürfen"?

Ich weiß, dass zu einem Bierchen in der Kneipe, so wie auch zum Kaffe am Nachmittag eine Zigarette irre lecker ist (zumindest scheinbar) und man sich auch drauf freut als Raucher (das macht einem zumindest die Sucht so vor).
Deshalb sollte es imho auch weiterhin Kneipen und Cafes geben, wo ruchig geraucht werden darf.

Das wird allerdings von der Organisation her schwierig, weil kein Gastwirt sich traut anzufangen. Dabei, wenn wir Divegirls Zahlen mal nehmen, egal, ob die genau sind oder nicht, wären das ja immer hin ca. 73% an potentieller Kundschaft...wow, seltsam, dass die sich das entgehen lassen.:smirksmile:

Josiela
18.09.2006, 19:47
* Also das stimmt: Bei mir ist auch der Geruch/Gestank etwas, was mich weiter durchhalten lässt.... - immer noch, wenn's mal wieder so eine Revue-Situation gibt. (Ihr kennt das sicher: Jahre später noch, nicht aus Schmacht oder so, ist es wie eine Versuchungen aus früheren Zeiten. Und die Einbildung suggeriert, dass man ja drüber hinweg sei, also quasi gefahrlos mal sich eine *gönnen* dürfte. :lachen: ==> Ist nicht schwer zu überstehen, keine Angst Leute! ....Es ist nur, man muss sich darüber im Klaren sein, dass man dieses Risiko nie wieder eingehen darf. DAS sollte man schon wissen. Noch etwas: Das weiß ich gerade wegen vielen Fehlversuche. :lachen: Ist das nicht schön? Endlich waren die auch mal für was gut!

* Das war von Anfang an etwas, was ich als was positives erlebt habe! ==> Endlich stinke ich mal nicht mehr. Endlich bin ich nicht mehr peinlich! :lachen:


Interessante ansichten!

ich persönlich habe ja unter anderem deswegen aufgehört, weil ich diesbezüglich eben nicht mehr auf andere rücksicht nehmen wollte. ständig habe ich mir als raucher gedanken gemacht, wo ich nun meinen rauch hinpuste bzw wo ich mich am besten an den tisch setze, damit hier und dort der rauch gar nicht erst hinkommt. da werde ich doch nicht jetzt, wo ich während des entzugs teilweise echt durch die hölle gegangen bin, mich gezwungen fühlen, großartige toleranz für raucher aufzubringen.



warum denn eigentlich nicht? du hast doch nicht mit dem rauchen aufgehört, um dich jetzt von anderen weiter zuqualmen zu lassen?

ich bin vor knapp 3 wochen aus meinem italienurlaub zurückgekommen. ich kann euch gar nicht sagen, wie schön das war, im restaurant keinen qualm riechen zu müssen. eine befreiung und eine belohnung ohne gleichen.

ich weiß aus eigener erfahrung, dass raucher sowas nicht hören mögen. ich habe das auch immer gehasst. aber gerade die tatsache, dass man die meisten menschen mit dem rauch und rauchgeruch stört, hat dazu beigetragen, dass ich den entzug überhaupt geschafft habe. am ende meiner raucherkarriere habe ich mich schon vor mir selbst geekelt. das klingt echt hart, aber so war es nunmal. bei mir hat es fast 2 wochen entzug + tägliches duschen gebraucht, bis der geruch aus all meinen poren inkl. der haare/kopfhaut wirklich weg war. das muss man sich mal vorstellen. ist doch total abartig. und da bin ich nicht mal die ausnahme, habe ähnliches schon öfter gehört. egal! was ich eigentlich damit sagen wollte: ich war irgendwann so angeekelt und genervt, dass ich einfach aufhören MUSSTE. daher hält sich meine toleranz auch in grenzen. vll nerve ich ja andere auch so, dass dies evtl dazubeiträgt, dass jemand versucht aufzuhören. und wenn es in öffentlichen gebäuden etc verboten wird, wird es langfristig bestimmt noch mehr ex-raucher geben.

lg
luci

Inaktiver User
20.09.2006, 20:50
Mir stellt sich immer wieder die Frage, wenn wir mal das Problem der persönlichen Freihet euines jeden weglassen:

Wo ist eigentlich das Problem als Raucher mal 3 Stunden NICHT zu rauchen?
Ich hatte damit als ich noch rauchte noch nie ein Problem. Oder geht es da wirklich wieder nur ums Prinzip: "Ich möchte aber können dürfen"?

Da kann ich dir eine Antwort drauf geben: es geht nicht (immer) ums Prinzip, sondern um ganz klare Entzugserscheinungen. Das hab ich mir nicht ausgedacht, sondern von einem Raucher sagen lassen .

Ich persönlich finde das voll heftig, aber:jedem das Seine.

Lolle28
21.09.2006, 09:01
Wo ist eigentlich das Problem als Raucher mal 3 Stunden NICHT zu rauchen?

Hm, so schwer verständlich finde ich das gar nicht!

Wir hatten es hier doch schon öfters: Rauchen ist eine Sucht! Und wenn der Nikotinspiegel sinkt, schreit der Körper nach Nachschub, der Raucher wird nervös. Normalerweise würde er dieses Bedürfnis sehr schnell befriedigen, kann er aber nicht, weil er nicht darf. Das ist die eine Seite. Die andere: Gerade in Kneipen, beim Ausgehen, gehörte für mich das Rauchen dazu! Ich hab mich ja... schon richtig drauf gefreut :knatsch: !! Und da fällt es schon schwer, dies nicht zu tun - das ist die psychische Seite der Abhängigkeit. Ich konnte das trotzdem - also, mal nicht zu rauchen für ein paar Stunden! Jeder Raucher könnte das! Aber es ist mit "Qualen" (übertrieben gesagt) verbunden. Wenn ich mit Nichtrauchern weg war und wusste, die können das nicht so ab, hab ich mich zusammengerissen. Aber ehrlich gesagt nicht so viel Spaß gehabt, denn es hat sich alles nur in mir um die nächste Zigarette gedreht. Ich sag ja, Sucht!
Und manche sind da halt egoistisch, die wollen dieses Verlangen sofort befriedigen und nicht Rücksicht nehmen müssen!

Das hier finde ich den Hammer und stelle es mal mit rein, weil es zur Rauchfrei-Diskussion passt. Ich finde, da hört die Freiheit des Rauchers doch definitiv auf! Okay, jeder weiß, dass Rauchen schädlich ist und Passivrauchen auch, aber das so schwarz auf weiß zu sehen, was das Passivrauchen schon anrichten kann, fand ich für mich echt krass!! :ooooh: :ooooh:

Berlin - Die rund eine Million Angestellten in der deutschen Gastronomie müssten eigentlich mit Atemschutzmasken arbeiten. So stark ist die Belastung mit Tabakrauch in Kneipen, Restaurants und Gaststätten. Das ergab eine Studie des Deutschen Krebsforschungs- Zentrums (DKFZ) zum Nichtraucherschutz, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde. „Besonders hoch ist die Belastung mit Tabakrauch in Bars und Diskotheken“, sagte Professor Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzender des DKFZ in Heidelberg. Er forderte die Bundesregierung auf, zum Schutz vor Passivrauchen ein gesetzliches Rauchverbot in allen Bereichen der Gastronomie zu erlassen.

Was sagt ihr dazu?? Verändert das unsere Diskussion?
V.a. was sagen diejenigen dazu, die nicht für ein Nichtraucherschutz-Gesetz sind??

LG Lolle

Inaktiver User
21.09.2006, 09:22
ich sehe es da ähnlich wie lolle. natürlich hält man es als raucher auch mal 3 stunden ohne zigarette aus, aber man hat deutlich weniger spaß, weil sie für einen selbst eigentlich dazugehört. manchmal war ich von dieser rücksichtnahme regelrecht angeätzt :knatsch:

@lolle
das thema der von dir geposteten passage hatten wir indirekt schon. leider ging nur keiner wirklich darauf ein.

komisch. angestellte gehen auf die straße, um gegen 1/4 stunde mehrarbeit zu demonstrieren. aber die eigene gesundheit erscheint nicht so viel wert. und damit meine ich nicht mal angestellte der gastronomie, die es direkt betrifft. es geht eher darum, dass den leuten generell arbeitszeit und gehalt wesentlich wichtiger sind als der schadstoffgehalt an den arbeitsplätzen. das bewusstsein ist wohl irgendwie nicht so da.

beim bäcker meines (bisherigen) vertrauens ist immer alles verqualmt (nur 2 offizielle rauchertische). das zieht von der den sitzgruppen schon ziemlich an den verkaufstresen. die armen mitarbeiterinnen, die das den ganzen tag ertragen müssen!

lg
luci

Inaktiver User
21.09.2006, 13:13
Mir stellt sich immer wieder die Frage, wenn wir mal das Problem der persönlichen Freihet euines jeden weglassen:

Wo ist eigentlich das Problem als Raucher mal 3 Stunden NICHT zu rauchen?
Ich hatte damit als ich noch rauchte noch nie ein Problem. Oder geht es da wirklich wieder nur ums Prinzip: "Ich möchte aber können dürfen"?

Da kann ich dir eine Antwort drauf geben: es geht nicht (immer) ums Prinzip, sondern um ganz klare Entzugserscheinungen. Das hab ich mir nicht ausgedacht, sondern von einem Raucher sagen lassen .

Ich persönlich finde das voll heftig, aber:jedem das Seine.

Dieser Raucher von dem Du das hast hat Dich wohl etwas angeschmiert...:freches grinsen:

Ich habe persönlich 22 Jahre stark geraucht und hatte kein Problem mal 3 Stunden drauf zu verzichten. Klar hatte man "Schmacht", wenn man dann endlich wieder "durfte" und draußen war, aber da ich noch lebe, kann es wohl soooo schlimm nicht gewesen sein oder?

Inaktiver User
21.09.2006, 13:15
ich sehe es da ähnlich wie lolle. natürlich hält man es als raucher auch mal 3 stunden ohne zigarette aus, aber man hat deutlich weniger spaß, weil sie für einen selbst eigentlich dazugehört. manchmal war ich von dieser rücksichtnahme regelrecht angeätzt

Was zählt denn mehr? Der persönliche Spaß oder der Nichtspaß und die eingeschränkte Gesundheit des Tischnachbarn?:smirksmile:

Inaktiver User
21.09.2006, 13:52
Liebes sprudelwasser,

leider war das sein völliger Ernst! Der Raucher war mein Exfreund. Sein Leben war von der Kippe bestimmt, und meins sollte es auch werden, was ständigen Ärger hieß. Er lehnt alle Orte kategorisch ab, wo er nicht rauchen kann. Das ging so weit, daß wir keine Waldspaziergänge unternahmen, als Feuerverbot herrschte (er war mal mit einem Förster aneinander geraten und mit Bußgeld verwarnt worden). Ich hab dann immer wieder Sachen allein unternommen, aber das war ihm auch nicht recht. Ich bin froh, daß er mich verlassen hat :ooooh:

Schönen Tag, sonnenschein32

Inaktiver User
21.09.2006, 14:41
Liebes sprudelwasser,

leider war das sein völliger Ernst! Der Raucher war mein Exfreund. Sein Leben war von der Kippe bestimmt, und meins sollte es auch werden, was ständigen Ärger hieß. Er lehnt alle Orte kategorisch ab, wo er nicht rauchen kann. Das ging so weit, daß wir keine Waldspaziergänge unternahmen, als Feuerverbot herrschte (er war mal mit einem Förster aneinander geraten und mit Bußgeld verwarnt worden). Ich hab dann immer wieder Sachen allein unternommen, aber das war ihm auch nicht recht. Ich bin froh, daß er mich verlassen hat :ooooh:

Schönen Tag, sonnenschein32


Dann sei wirklich froh, dass Du den los bist...nee, generell ist das nicht so, dass man es icht schaffen könnte mal 3 Stündchen auf ne Kippe zu verzichten. Wer dabei noch nichtmal Rücksicht auf evtl. entstehende Waldbrände etc. nimmt, der hat ganz andere Probleme als nur die Sucht, der hat einen an der Waffel.

Lolle28
22.09.2006, 14:29
@ Luci


das thema der von dir geposteten passage hatten wir indirekt schon. leider ging nur keiner wirklich darauf ein.

Ja, ich weiß, ich fand einfach nur, dass das Posting das, was wir bisher (naja eher weniger als mehr...) diskutiert haben, das ganze doch mal drastisch verdeutlicht! Für mich jedenfalls! Atemschutzmasken!! Das finde ich schon heftig :ooooh:


es geht eher darum, dass den leuten generell arbeitszeit und gehalt wesentlich wichtiger sind als der schadstoffgehalt an den arbeitsplätzen. das bewusstsein ist wohl irgendwie nicht so da.
Du sagst es! Wie soll man das verstehen?? Ich denke aber auch, dass es da an Bewusstsein fehlt. Es ist so selbstverständlich, dass überall geraucht wird, dass man auch passiv Rauch einatmet, dass man vielleicht gar nicht auf die Idee kommt, dagegen zu protestieren?? Keine Ahnung... Ehrlich gesagt, hätte ich mich nicht durch mein Aufhören so intensiv mit dieser ganzen Problematik beschäftigt, wäre mir das vielleicht auch nicht sooo bewusst. Wobei das auch interessant ist, denn jeder weiß ja, dass Rauchen und Passivrauchen schädlich ist und trotzdem wird es nicht richtig ernst genommen :wie?:

Woran liegt das? Bei den Rauchern hab ich da ne einfache Erklärung: Die sind süchtig, die reden sich das schön, bzw. schieben das einfach von sich i.S.v. "mir wird das schon nicht passieren" oder "ich höre ja noch rechtzeitig auf" oder so...
Aber die Nichtraucher??? Liegt es daran, dass man gleich für intolerant, freiheitsberaubend etc. gehalten wird, wenn man sich als Nichtraucher beschwert?? Oder rauchen alle, die in der Gastronomie arbeiten und streiken deshalb nicht??


@ Sonnenschein
Das ist ja der Hammer!!! Also, ja, ich hab ja selbst geschrieben, dass man als Raucher an Orten, wo man gerne will, aber nicht kann (Verbot, Nichtraucher etc.) vielleicht nicht so entspannt ist, hibbelig ist, nicht so viel Spaß hat etc. Aber die Einstellung und Haltung von deinem Ex ist echt krass!!! :ooooh: :ooooh:
Mein Ex ist auch Nichtraucher und ich hab ihm zuliebe in seiner Gegenwart gar nicht bis wenig geraucht, weil er (verständlicherweise) das nicht so toll fand.
Kannst wirklich froh sein, den los zu sein :blumengabe:

@ Sprudelwasser

der hat ganz andere Probleme als nur die Sucht, der hat einen an der Waffel.
:lachen: :lachen: Hab deine Antwort für Sonnenschein erst nach meinem Eintrag gelesen! Jaaa, so könnte man es auch sagen...
Wobei ich weniger denke, dass es was mit "seiner Waffel" zu tun hatte, als viel mehr mit seinem Charakter (wenn ich mir das anmaßen darf, zu beurteilen - mir fällt kein besseres Wort ein). Das hört sich für mich nach purem Egoismus an und du Sonnenschein, musst schwer verliebt gewesen sein, dass du das mitgemacht hast, oder?

LG Lolle

Inaktiver User
22.09.2006, 16:27
Du drückst es schöner aus als ich, ich bin da sehr direkt und gerne schnell am Punkt, deshalb entschied ich mich für den Satz mit der Waffel.:freches grinsen:

Wellenspiel
23.09.2006, 14:27
Hallo Lolle,

Deine Frage danach, warum sich Nichtraucher der Schädlichkeit des Rauchens nicht bewußt sind, hat mich nachdenklich gemacht. Mir fiel dazu die Reaktion einer schon immer nichtrauchenden Kollegin ein, als ich ihr davon berichtete, dass mein Freund aufgehört hatte zu rauchen (noch vor mir): sie meinte, ich solle mich nicht zu sehr freuen, seit ihr Mann aufgehört hat, wöge er 10 Kilo mehr - mit herabgezogenen Mundwinkeln. Nach dem Motto: mir wäre es lieber, er würde noch rauchen?!
Ich sehe das auch so, was den Rauher blind macht, ist die Sucht. Aber den Nichtraucher?
Welche Erklärung findet Ihr dazu?

LG, wellenspiel

Inaktiver User
23.09.2006, 15:19
Hallo Sprudelwasser, hallo Lolle,

ich war sehr bedürftig nach Wärme, Angenommensein, begehrt werden, das ja. Aber verliebt war ich nicht- ich tu mich da schwer nach meinen Erfahrungen.
Das hatte er auch schnell spitz gekriegt :unterwerf:
Und da meine Umwelt solche Sätze losgelassen hat wie: sei froh, wenn sich überhaupt ein Mann für dich interessiert- fiel sein Werben auf fruchtbaren Boden.

Zum Glück hab ich draus gelernt und mich von der Beziehungsbühne erst mal verabschiedet.

Schönen Samstag, sonnenschein32 :smile:

Avra
24.09.2006, 12:36
Hallo,

ich bin auch erst seit kurzem Nichtraucherin, aber hatte auch als
starke Raucherin keine Probleme mit Nichtraucherrestaurants und
Kneipen. Ich war öfter in Kalifornien und dort durfte nicht mehr
in Lokalitäten geraucht werden. Wir haben dann draussen
geraucht, das war auch in Ordnung und hat uns nicht sehr
gestört. Alles eine Frage der Gewohnheit!

Liebe Grüsse
Avra

Inaktiver User
25.09.2006, 10:09
Hallo Lolle,

Deine Frage danach, warum sich Nichtraucher der Schädlichkeit des Rauchens nicht bewußt sind, hat mich nachdenklich gemacht. Mir fiel dazu die Reaktion einer schon immer nichtrauchenden Kollegin ein, als ich ihr davon berichtete, dass mein Freund aufgehört hatte zu rauchen (noch vor mir): sie meinte, ich solle mich nicht zu sehr freuen, seit ihr Mann aufgehört hat, wöge er 10 Kilo mehr - mit herabgezogenen Mundwinkeln. Nach dem Motto: mir wäre es lieber, er würde noch rauchen?!
Ich sehe das auch so, was den Rauher blind macht, ist die Sucht. Aber den Nichtraucher?
Welche Erklärung findet Ihr dazu?

LG, wellenspiel

Ich glaube das es so rum eher selten ist. Wir hatten ja hier auch ein Beispiel dabei, wo der Mann wohl sehr mekrwürdig reagierte.

Das kommt aber sicher nur bei Leuten vor die überhaupt kein Gesundheitsbequßtsein haben und dauernd nur an optische oder bequeme Dinge denken, wie "Iihh, dann nimmt der/die ja zu, der/die soll schlank bleiben" oder " Och nee, dann ist der/die mal ein paar Wochen etwas gereizter als sonst, ist mr zu unbequem"


Ich denke aber nicht, dass es die Regel ist. Ich glaube, das hat tatsächlich etwas mit Dummheit zu tun.

Wellenspiel
25.09.2006, 10:38
Hallo Sprudelwasser,

nimms mir nicht übel, aber Deine ewige Erklärung "Dummheit" finde ich ziemlich schlicht. Die besagte Kollegin ist jedenfalls nicht dumm.

Lolle28
27.09.2006, 10:38
Hallo Wellenspiel,

Deine Frage danach, warum sich Nichtraucher der Schädlichkeit des Rauchens nicht bewußt sind, hat mich nachdenklich gemacht. Mir fiel dazu die Reaktion einer schon immer nichtrauchenden Kollegin ein, als ich ihr davon berichtete, dass mein Freund aufgehört hatte zu rauchen (noch vor mir): sie meinte, ich solle mich nicht zu sehr freuen, seit ihr Mann aufgehört hat, wöge er 10 Kilo mehr - mit herabgezogenen Mundwinkeln. Nach dem Motto: mir wäre es lieber, er würde noch rauchen?! Ich sehe das auch so, was den Rauher blind macht, ist die Sucht. Aber den Nichtraucher? Welche Erklärung findet Ihr dazu?

Das mit deiner Kollegin finde ich auch heftig! Hmmm, vielleicht liegt es nicht nur an der Zunahme ihres Mannes, sondern auch an seiner schlechten Laune (falls er die hat?)? Hab ich schon öfters gehört, dass der Partner froh war, wenn der andere wieder anfing zu rauchen (auch als Nichtraucher!) weil die Launen des anderen unerträglich waren :ooooh: . Keine Ahnung... Kann mir nur nicht vorstellen, dass 10 Kilo Zunahme so schrecklich sind bei einem Menschen, den ich liebe! Finde ich eine komische Einstellung, vielleicht steckt noch mehr dahinter... Was hast du ihr denn erwidert?

Wie gesagt, was den Nichtraucher zu der - sagen wir mal - Blindheit ggü. den Gefahren des Rauchens/Passivrauchens treibt, weiß ich wirklich nicht. Ich denke, das Rauchen war halt jahrzehntelang gesellschaftlich akzeptiert, normiert, ja... normal eben! Und da hat sich keiner großartige Gedanken gemacht, ob schädlich oder nicht! Da hat sogar der behandelnde Arzt im Sprechzimmer gequarzt (hab ich gehört) :ooooh: :ooooh: !!
Und ehrlich... man hört zwar immer, dass Passivrauchen auch schädlich ist, aber WIE schädlich wirklich, das geht etwas unter finde ich. Ich würde das wahrscheinlich auch recht harmlos sehen, wenn ich es jetzt nicht besser wüsste. Müsste da vielleicht mehr Aufklärung betrieben werden?? Oder geht das wieder in die Richtung (wie so vieles in unserer Gesellschaft): Da können wir ja sowieso nix gegen tun, also regen wir uns erst gar nicht auf?!?! :wie?:

@ Sonnenschein

Zum Glück hab ich draus gelernt und mich von der Beziehungsbühne erst mal verabschiedet.
Das tut mir sehr leid, dass du so schlechte Beziehungserfahrungen gemacht hast! Wahrscheinlich haben gerade die Typen bei Leuten, die (übertrieben gesagt) ausgehungert sind nach Wärme, Nähe, Liebe (und das verbunden mit so blöden Sprüchen aus dem Umfeld wie: Sei froh, dass da einer ist :nudelholz: ), die besten Chancen zu landen. Und das sind dann meist die Falschen!
Vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, sich erstmal zurückzuziehen vom "Beziehungsmarkt", mit sich selbst ins Reine zu kommen, Vergangenes zu verarbeiten und dann gestärkt zurückzukehren und offen für den Richtigen zu sein. Ich hoffe, dass der bei dir noch kommt :blumengabe:

LG Lolle

Inaktiver User
28.09.2006, 04:20
Hallo Lolle,

ich bin ganz deiner Meinung :smile: Ich genieße mein Leben momentan sehr, ich freu mich auf meine Mutter-Kind-Kur (noch 13 Tage) :yeah: und hab für einen Mann auch keinen Platz (zumindest sag ich mir das).
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich überhaupt noch mal einen Mann so nah an mich lasse, ich bin doch sehr anspruchsvoll und ich kann meine Kinder nicht an die 2. Stelle setzen.

Liebe Grüße, sonnenschein32 :smirksmile:

Inaktiver User
29.09.2006, 17:32
Hallo Sprudelwasser,

nimms mir nicht übel, aber Deine ewige Erklärung "Dummheit" finde ich ziemlich schlicht. Die besagte Kollegin ist jedenfalls nicht dumm.


Ich nehms Dir nicht übel. Es geht doch auch dabei nicht drum, dass sie komplett dumm ist (also ungebildet), es geht um die Dummheit aufs Rauchen bezogen und auf die eigene Gesundheit und die anderer Leute. Und da gibt es ne Menge Leute, die es einfach nicht besser wissen. Ich nehme mich selber da nicht aus. Ich war genauso, bis ich verstanden hatte und somit auch kein Rauchverlangen mehr hatte.

Inaktiver User
29.09.2006, 17:34
Hallo Sprudelwasser,

nimms mir nicht übel, aber Deine ewige Erklärung "Dummheit" finde ich ziemlich schlicht. Die besagte Kollegin ist jedenfalls nicht dumm.


Vielleicht wäre noch dazu zu erwähnen, dass man es in dem Falle, wenn z.B. der Mann sagt: "Fang wieder an zu rauchen, du bist zickig und wirst dick" sich auch um Oberflächlichkeit handelt, wenn Du dieses Wort nehmen willst, passte dieses auch.

Inaktiver User
30.09.2006, 19:01
Gestern ist es durch die Nachrichten ggangen: rauchen ist erst ab 18 Jahren in der Öffentlichkeit erlaubt! Meine Freude darüber ist fast nicht auszudrücken :freches grinsen:

Was sagt ihr dazu?

Schönen Abend, sonnenschein32

Inaktiver User
30.09.2006, 23:05
Gestern ist es durch die Nachrichten ggangen: rauchen ist erst ab 18 Jahren in der Öffentlichkeit erlaubt! Meine Freude darüber ist fast nicht auszudrücken :freches grinsen:

Was sagt ihr dazu?

Schönen Abend, sonnenschein32

Schöne Idee, wirklich, aber wie soll das praktisch durchgesetzt werden? Mit verdeckten Ermittlern an jeder Ecke, die jugendliche Raucher aufspüren und sie - in welcher Form? Bußgeld? Gefängnis? - bestrafen?

Inaktiver User
01.10.2006, 15:46
Und bitte, bitte, komme jetzt keiner mit diesem "Die Raucher hatten 50 Jahre oder so keine Rücksicht auf die Raucher genommen, wieso sollten die Nichtraucher jetzt Rücksicht auf die Raucher nehmen??"-Geblubber....
Das werte ich nicht als Argument, sondern als dümmliches Wie-du-mir-so-ich-dir....zählt nicht.

@ divegirl:

Ich sehe es durchaus so, allerdings nicht mit der Schlussfolgerung, die Du ziehst, sondern so, dass die Raucher jahrzehntelang Zeit hatten, sich mit NR gütlich zu einigen. Das ist nicht geschehen - es mussten erst Gesetze her, um NR zu schützen, beispielsweise davor, an ihren Arbeitsplätzen gnadenlos eingeräuchert zu werden. Mit "good will" und einfacher Rücksichtnahme ist es daher offenbar bei einer Vielzahl von Rauchern nicht weit her, und von daher finde ich das Geschrei jetzt, da sich gesetzliche Einschränkungen immer weiter ausdehnen, ein bisschen albern. Es hätte ausreichend Raum gegeben zu demonstrieren, dass Raucher mehrheitlich eine friedliche, auf den nichtrauchenden Nachbarn bedachte Fraktion sind.

Ich kann mich noch gut an meine erste feste Stelle im Grossraumbüro einer Bank erinnern. Es gab einen rauchenden Kollegen, der am Nebentisch sass und uns übrige 5 in "unserem" Teil des durch niedrige Paravents in verschiedene Zonen eingeteilten Büros mit einem unsäglichen Kraut täglich eindampfte. Freiwillig hat er nie auf eine einzige Fluppe verzichtet, nicht einmal als eine Kollegin schwanger wurde.

Von daher: Nicht Auge um Auge, sondern: Sorry, Zeitfenster und Chance verschlafen, nun lebt mit der Quittung.

Grüssle
Seawasp, ebenfalls Ex-Raucherin

Inaktiver User
18.10.2006, 23:07
Gestern ist es durch die Nachrichten ggangen: rauchen ist erst ab 18 Jahren in der Öffentlichkeit erlaubt! Meine Freude darüber ist fast nicht auszudrücken :freches grinsen:

Was sagt ihr dazu?

Schönen Abend, sonnenschein32

Als ich 14 war, haben wir hinter der Turnhalle geraucht, da haben uns die Lehrer und Referendare gescheucht.
Als ich 16 war, haben wir ein Raucherzimmer bekommen.
Zwischendrin habe ich 1 Jahr wegen Schwangerschaft und Stillen nicht geraucht.
Als ich 55 war, habe ich mit dem Rauchen aufgehört.

Jetzt bin ich 60 und nun soll Rauchen erst ab 18 in der Öffentlichkeit erlaubt werden - und das in Zeiten, da man in den Ländern rund um uns das Rauchen in der Öffentlichkeit nach und nach abschaffen will.

Anachronistisch, kurzsichtig, nicht durchsetzbar.
Dann schon das Rauchen generell in der Öffentlichkeit ab der eigenen Haustür verbieten. In einem Jahr sind die Diskussionen vorbei.

PS: Mich stört es nicht, wenn jemand raucht; Gäste dürfen sogar bei mir in der Wohnung rauchen. Nicht jedoch, wenn Kinder und Tiere dabei sind.

Lolle28
20.10.2006, 14:30
Hm, ich frage mich auch, wie wollen die das durchsetzen?

Gibt es dann die Jugend-Raucherpolizei, die bei allen rauchenden Jugendlichen die Ausweise kontrolliert?! :wie?:

Ich finde auch, Deutschland hinkt da im Jugend- und Nichtraucherschutz ganz schön hinterher.

Jetzt sollen ja Zigarettenautomaten eingeführt werden (bzw. man ist wohl schon bei der Umstellung), die nur noch über Geldkarte bedient werden können. Auf der Geldkarte ist das Geburtsdatum registriert und so bekommen Jugendliche unter 18 keine Zigaretten mehr am Automaten. Naja, immerhin... Aber ehrlich: Toller Schutz :knatsch: !! Da gibt es noch tausend andere Möglichkeiten an Kippen zu kommen und sei's, dass man sich die Geldkarte von Mama pumpt!! In anderen Ländern gibt es gar keine Zigarettenautomaten mehr!! Aber es kommt halt auch immer drauf an, wie gut in den Tabakläden etc. die Ausweiskontrolle gemacht wird.

Ellke,


In einem Jahr sind die Diskussionen vorbei.

Welche Diskussionen meinst du? Die bzgl. Rauchen ab 18 oder bzgl. Rauchen in der Öffentlichkeit?

Grüßle,
Lolle

Inaktiver User
22.10.2006, 14:24
Ellke,Welche Diskussionen meinst du? Die bzgl. Rauchen ab 18 oder bzgl. Rauchen in der Öffentlichkeit?
...
Tschuldigung, war etwas abwesend.
Ich meine, wenn man heute, 22.10.2006, das Rauchen generell verböte, wäre es am 22.10.2007 kein Diskussionspunkt mehr.

Inaktiver User
22.10.2006, 14:46
Tschuldigung, war etwas abwesend.
Ich meine, wenn man heute, 22.10.2006, das Rauchen generell verböte, wäre es am 22.10.2007 kein Diskussionspunkt mehr.

....hmmm, das bezweifle ich.
Durch ein generelles Rauchverbot würden Raucher kriminalisiert.

Die Prohibition in den USA hat nicht den Erfolg gebracht, dass niemand mehr Alkohol zu sich nahm - im Gegenteil -, und wurde wieder aufgehoben.
Das Verbot weicher Drogen führte auch nicht dazu, dass keiner kifft, sondern nur dazu, dass die Polizei bei gleichzeitigem Personalabbau sich mit "Kleinfurz" rumplagen muss anstatt mit "wirklicher" Kriminalität.

Suchtgifte wird es immer geben. Ein Verbot wird das niemals ändern.
Mit der Kriminalisierung bestimmter Personengruppen erreicht man gar nichts (außer erhöhten Fallzahlen in der Kriminalstatistik).


Meine Meinung.

Inaktiver User
23.10.2006, 11:38
....hmmm, das bezweifle ich.
Durch ein generelles Rauchverbot würden Raucher kriminalisiert.


Wenn Dir jemand eine auf die Zwölf haut, nehme ich wohl an, dass Du denjenigen anzeigst oder?

Wenn Dich jemand aber durch Zigarettenrauch körperlich verletzt nicht?:ooooh: Klar bisher nicht, weil es nicht möglich war, da die Raucher bisher mehr Rechte hatten als die Nichtraucher und die Gesundheit der Passivraucher (jene Nichtraucher, die sich nunmal nicht in Sauerstoffzelten einschließen möchten für die Dauer ihres Lebens) nichts wert war, wird es wohl Zeit das zu ändern.

Inaktiver User
23.10.2006, 20:20
....hmmm, das bezweifle ich.
Durch ein generelles Rauchverbot würden Raucher kriminalisiert.


Wenn Dir jemand eine auf die Zwölf haut, nehme ich wohl an, dass Du denjenigen anzeigst oder?

Wenn Dich jemand aber durch Zigarettenrauch körperlich verletzt nicht?:ooooh: Klar bisher nicht, weil es nicht möglich war, da die Raucher bisher mehr Rechte hatten als die Nichtraucher und die Gesundheit der Passivraucher (jene Nichtraucher, die sich nunmal nicht in Sauerstoffzelten einschließen möchten für die Dauer ihres Lebens) nichts wert war, wird es wohl Zeit das zu ändern.

Ich hab hier schon ein paarmal geschrieben, dass meinetwegen Restaurants rauchfrei und Bars/Kneipen/Cafés etc. mit Raucherräumen o.ä. ausgestattet werden sollen.
Aber jeden Raucher anzeigen? Also, da sage ich jetzt lieber nix zu.
Irgendwo ist echt gut.

lala63
24.10.2006, 12:09
Ich bin seit 6 Jahren glückliche NR und wünschte mir, dass in Deutschlands Lokalen endlich ein generelles Rauchverbot eingeführt wird. In Italien, Frankreich, Irland oder Amerika etc. geht es doch auch. Warum wird bei uns immer so ein Zirkus drum gemacht?

Wir gehen nur noch im Sommer in Gaststätten, die einen Garten haben. In geschlossenen Räumen habe ich binnen kürzster Zeit brennende, tränende Augen. Die Klamotten und Haare stinken wie die Pest. Vom Gesundheitsrisiko ganz zu schweigen. :knatsch:

Im Nachhinein schäme ich mich wirklich, wie ich zu meinen Raucherzeiten rücksichtslos die Umwelt belästigt habe :niedergeschmettert:

Joesy
26.10.2006, 12:01
Ich rauche seit fast 3 Jahren nicht mehr, aber ich empfinde den frischen Zigarettenrauch nach wie vor als angenehm. Ich mag die Atmosphäre in Kneipen so wie sie zur Zeit noch ist und möchte mich tatsächlich weiter fröhlich neben Rauchern bewegen - und manchmal fällt es mir noch nicht einmal auf, ob jemand raucht oder nicht und das, obwohl sich mein Geruchssinn unglaublich verbessert hat :cool: .

Ich bitte daher darum, dass die nichtrauchende Fraktion, die bei mir durchaus belehrend und anmaßend ankommt, bitte bedenken möchte, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und unterschiedlich beurteilen.

Notwendige Gesetzesänderungen wünsche ich ganz woanders.

Und tatsächlich halte ich mich für ausnehmend subjektiv :freches grinsen:

J.

Tahnee
26.10.2006, 12:06
Wir gehen nur noch im Sommer in Gaststätten, die einen Garten haben. In geschlossenen Räumen habe ich binnen kürzster Zeit brennende, tränende Augen. Die Klamotten und Haare stinken wie die Pest. Vom Gesundheitsrisiko ganz zu schweigen. :knatsch:

Das geht mir genauso. Es gibt lediglich ein einziges Restaurant, wo ich auch im Winter hingehe, denn dort wird kaum geraucht und die Luft ist in Ordnung.

lala63
26.10.2006, 14:19
Ich bitte daher darum, dass die nichtrauchende Fraktion, die bei mir durchaus belehrend und anmaßend ankommt, bitte bedenken möchte, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und unterschiedlich beurteilen.

Ich denke, belehren muss man keinen mehr in dieser Angelegenheit. Die Gesundheitsrisiken sind hinlänglich bekannt.

Es ist sicherlich ein schwieriges Thema. Anmaßend empfinde ich hier niemanden.

Lolle28
26.10.2006, 14:52
Ich bitte daher darum, dass die nichtrauchende Fraktion, die bei mir durchaus belehrend und anmaßend ankommt, bitte bedenken möchte, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und unterschiedlich beurteilen.

Ähm, Joesy, das hat ja nix mit belehrend und anmaßend zu tun! Wir diskutieren über Deutschland rauchfrei - ja oder nein :wie?:
Wir waren alle mal Raucher und ich denke, da hat man für diese Sucht ein gewisses Verständnis. Ich gehe auf Partys sogar immer noch mit meiner rauchenden Freundin raus zum Rauchen, damit sie nicht allein da rum stehen muss. Ich verurteile bzw. beurteile auch niemanden deswegen. Aber wie Lala richtig schreibt, geht es hier eben nicht um subjektive Wahrnehmung oder Beurteilung, sondern um FAKTEN, nämlich gesundheitliche Risiken!

Damit soll für mich persönlich auch gar nicht so sehr ich selbst geschützt werden - immerhin hab ich ja jahrelang gequalmt - sondern eher z.B. Kinder, die dem Rauch ausgesetzt werden, Schon-immer-Nichtraucher, Angestellte der Gastronomie etc. und v.a. Jugendliche, die vielleicht dann nicht so schnell verleitet werden, anzufangen. Darum geht es doch! Nicht um Belehrung oder Anmaßung!! :wie?:

Abgesehen davon hat mich der Qualm in den Klamotten, Haaren etc. auch schon als Raucher gestört. Andererseits rieche ich immer noch gerne den Geruch von frischem Rauch. Aber eben nicht in einer engen Kneipe, wo man von allen Seiten eingenebelt wird... Soviel zur subjektiven Wahrnehmung. Aber darum geht es hier m.E. weniger...

Lolle

Lolle28
26.10.2006, 14:55
Hier eine aktuelle Meldung dazu:


Bonn - Frauen unter 50 Jahre, die regelmäßig passiv rauchen, haben ein doppelt so hohes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wie Frauen einer Vergleichsgruppe, die dieser Belastung nicht ausgesetzt sind. Auf eine entsprechende Metaanalyse in der Zeitschrift „Preventive Medicine“ vom Oktober 2006 hat die Deutsche Krebshilfe am Mittwoch hingewiesen. Der Bundesstaat Kalifornien habe aufgrund des Zusammenhanges den Passivrauch als „toxischen Luftschadstoff“ deklariert. Die Deutsche Krebshilfe erneuerte ihre Forderung nach einem umfassenden Rauchverbot in öffentlichen Räumen einschließlich der Gastronomie, um die Bevölkerung vor dem Passivrauchen zu schützen.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 55.000 Frauen an Brustkrebs, 23.000 von ihnen sind zwischen 20 und 60 Jahre alt. Das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an. Die Meta-Studie zeigt jedoch, dass gerade bei Frauen vor den Wechseljahren der Passivrauch das Brustkrebsrisiko deutlich erhöht.

„Solange in Deutschland kein Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen durchgesetzt wird, haben insbesondere jüngere Frauen, die in der Gastronomie arbeiten, durch die Passivrauch-Belastung ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko. Dagegen müssen wir etwas unternehmen“, erklärte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Prof. Dr. Dagmar Schipanski. © hil/aerzteblatt.de

Das meine ich mit FAKTEN. :buch lesen:

lala63
26.10.2006, 15:24
Damit soll für mich persönlich auch gar nicht so sehr ich selbst geschützt werden - immerhin hab ich ja jahrelang gequalmt - sondern eher z.B. Kinder, die dem Rauch ausgesetzt werden, Schon-immer-Nichtraucher, Angestellte der Gastronomie etc.
Lolle


Mein Mann kann ein Lied davon singen. Er hat bis vor einem Jahr als NR in der Gastronomie gearbeitet. Seine Lungenfunktion war laut ärztlicher Untersuchung genauso beeinträchtigt, wie die eines Kettenrauchers. Jetzt, nachdem er in einem rauchfreien Bereich arbeitet und lebt, hat sich die Lunge gottlob wieder regeneriert.

Joesy
26.10.2006, 16:01
gegen FAKTEN sage ich nie nix - daher schrieb ich ja auch ausdrücklich, dass es sich um meine absolut subjektive Meinung als Nichtmehrraucher handelt, und ich kann mich einfach nicht dagegen wehren, dass mir einige Stellungnahmen so ..... so .... gut, so sauber und rein vorkommen :fg engel:

Ich befürchte, mir würde etwas in meiner Lieblingsspelunke fehlen, sollte ein generelles Rauchverbot durchgesetzt werden trotz aller Fakten (einzige Einschränkung: mein "Duft", wenn ich nach Hause komme, der stinkt mir :smirksmile: )

Lolle28
26.10.2006, 17:45
Joesy,


und ich kann mich einfach nicht dagegen wehren, dass mir einige Stellungnahmen so ..... so .... gut, so sauber und rein vorkommen

Das mag daran liegen, dass wir als Nichtmehrraucher auch jetzt so sauber und rein sind *duft* :fg engel:

Nein, im Ernst, dann habe ich dein Posting trotz des Hinweises auf die subjektive Wahrnehmung falsch aufgefasst. Ich würde mich trotzdem noch als tolerant etc. den Rauchern gegenüber beschreiben. Und ja, es gehört irgendwie dazu, aber ich vermisse auch nix wenn es nicht stinkt :smirksmile:

Mir ist halt erst im Nachhinein durch meine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik so richtig bewusst geworden, WIE gefährlich dieses Gift ist auch wenn man es passiv einatmet. Und andererseits nehme ich erst seit kurzem das Rauchen als Sucht richtig ernst - als Raucher macht man sich da ja oft was vor, oder nicht? Aus v.a. diesen beiden Gründen hab ich bei dem Thema halt meinen Moralischen :zwinker:

V.a. wenn man dann sowas wie von Lala's Mann liest... Das finde ich echt schlimm und ich schäme mich dafür, dass ich mir als Raucher darüber nie Gedanken gemacht habe!!

Klar wäre das Nichtrauchergesetz eine massive Einschränkung für alle Raucher und ich persönlich, würde ich noch rauchen, wäre alles andere als erfreut darüber. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass das eine gute Sache wäre! In Italien gab es auch erstmal nen Riesenaufstand und inzwischen ist es Normalität.

LG Lolle

lala63
26.10.2006, 19:53
Klar wäre das Nichtrauchergesetz eine massive Einschränkung für alle Raucher und ich persönlich, würde ich noch rauchen, wäre alles andere als erfreut darüber. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass das eine gute Sache wäre! In Italien gab es auch erstmal nen Riesenaufstand und inzwischen ist es Normalität.

LG Lolle

Sehe ich exakt genauso :smile: