PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Liegt eine Scheinselbstständigkeit vor?



LANA03
24.09.2012, 12:18
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 10 jahre als Honorarkraft an einer städtischen Musikschule tätig. Zu meinen Aufgaben gehören Klavierunterricht und Korrepetition. Diese Jahre hatte ich eine stabile Arbeitsbelastung von ca. 20 Stunden pro Woche. Da ich eine erfahrene Korrepetitorin bin, hatte ich ausserdem fast jede Woche 2-3 Stunden Korrepetiton, d.h.: die Streicher und Bläser mit Klavier begleitet In manchen Monaten hatte ich auch unterschiedliche Wettbewerbsvorspiele mit Instrumentalisten, und dadurch wurden meine Korrepetitionsstunden auf 25-30 Stunden erhöht. In meiner Vereinbarung waren nur Hauptlehrstunden, d.h.: 20 Stunden pro Woche, vorgesehen. Die Korrepetitionsstunden wurden einzeln bezahlt und als außerunterrichtliche Tätigkeit angesehen. Ab 1.September 2012 gilt für alle freie Mitarbeiter eine Beschränkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 16 Stunden pro Woche. Die Möglichkeit für Korrepetition wurde mir ebenfalls abgesagt. Der Grund der Absage soll eventuelle Scheinselbständigkeit sein, und das, obwohl ich in einer Waldorfschule, von 9 bis 14 Uhr, als Klavierbegleiterin im Fach Eurythmie tätig bin (auch als Honorarkraft). Ist eine Verkürzung der Arbeitszeit in der Musikschule legitim?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe