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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kanari ohne Federn am Hals



Inaktiver User
09.08.2006, 14:09
Da mein Thema anscheinend zu argen Missverständnissen führt und ich jetzt auch noch unterschwellig der Tierquälerei bezichtigt werde, habe ich mich entschlossen, die Beiträge zu entfernen und mich lieber Leuten zuzuwenden, mit denen man vernünftig diskutieren kann und die das eigentliche anliegen auch verstehen und begreifen.

Tortoise
09.08.2006, 18:01
Hallo Sprudelwasser,

wir haben zwei Wellensittich-Hennen und eine davon hat ein ähnliches Problem. Sie hat an all den Stellen wo andere Federn drüberliegen, keine mehr. So zum Beispiel direkt am Hals, unter den Flügeln und an den Beinen. Da der andere Welli es nicht hat, ist es zumindest nichts ansteckendes. Unsere Tierärzten meinte, daß es ein Hautproblem sei, sie aber eine Probe nehmen müßte, um es genau bestimmen zu können.

Hier setzt nun unser "Problem" an: Dieser Welli ist uns zugeflogen, den zweiten haben wir später dazugeholt, damit sie nicht so einsam ist. Beide sind nie zahm geworden. Deshalb haben wir uns entschieden, das nicht behandeln zu wollen. Sie kann 1a fliegen, ist quirlig ohne Ende und friert offensichtlich nicht. Es wäre für sie glaube ich schlimmer, wenn wir sie jeden Tag durchs Zimmer jagen würden, sie irgendwann mit einem Tuch fangen müßten, um ihr dann irgendetwas auf die Haut zu geben. Das ist aber unsere ureigenste Entscheidung.

Gehe doch mal mit ihr zum Tierarzt, lass es untersuchen und wenn sie zahm ist, dann sollte eine eventuell notwendige Behandlung auch kein Problem darstellen.

Grüße, Tortoise

Inaktiver User
09.08.2006, 18:44
Ich habe eine Frage......

Kann es sein, dass der Vogel sich die Federn selbst entfernt hat ?

Inaktiver User
11.08.2006, 14:20
gelöscht

Tortoise
11.08.2006, 14:36
Hi,

sorry, aber Deiner Formulierung "vor längerem waren wir mit ihr beim Tierarzt" entnahm ich, daß ihr nicht wegen der fehlenden Federn dort wart. Wenn dem doch so war, und der Tierarzt das nicht bedenklich fand, verstehe ich den Grund Deiner Nachfrage nicht....

Grüße, Tortoise

Inaktiver User
11.08.2006, 16:33
Wie jetzt eigentlich nein, aber wenn ich denn doch einen kenne, der das macht, dann ja, oder wie :wie?:

Ja, ich kenne Vögel, die kommen sehr bequem an ihren Hals, sonst hätte ich dich das mit Sicherheit nicht gefragt, logisch gell ?

Im übrigen ist es dann auch eine Krankheit die behandelbar ist......

Lass mal gut sein.....

Inaktiver User
11.08.2006, 18:23
Das denke ich auch......


Man sieht ja bereits an der Überschrift, dass du das ganze nicht ganz so ernst nimmst.....

Inaktiver User
12.08.2006, 09:27
Wenn Vögel außerhalb der Mauser Federn verlieren, die auch nicht wieder nachwachsen, so liegt das meist an einer Hormonstörung und Mangelernährung, am Nestbautrieb von Hennen (rupfen sich selber), in vielen Fällen an einer psychosomatischen Störung wegen Vereinsamung. Letzteres ist wohl eher auszuschließen, da der Vogel ja nicht alleine gehalten wird. Vielleicht wird er auch von einem anderen Vogel attackiert.

Ansteckende Erkrankungen wie Milben oder Pilze scheinen auch auszuschließen zu sein.

Also ich würde es mit einer zusätzlichen Fütterung von Vitaminpräparaten versuchen, genügend Grit zur Verfügung stellen und vermehrt Grünfutter füttern. Außerdem evtl. Nistmaterial zur Verfügung stellen und für genügend Unterschlupf/Ausweichmöglichkeiten sorgen.

Inaktiver User
13.08.2006, 18:14
Wenn Vögel außerhalb der Mauser Federn verlieren, die auch nicht wieder nachwachsen, so liegt das meist an einer Hormonstörung und Mangelernährung, am Nestbautrieb von Hennen (rupfen sich selber), in vielen Fällen an einer psychosomatischen Störung wegen Vereinsamung. Letzteres ist wohl eher auszuschließen, da der Vogel ja nicht alleine gehalten wird. Vielleicht wird er auch von einem anderen Vogel attackiert.

Ansteckende Erkrankungen wie Milben oder Pilze scheinen auch auszuschließen zu sein.

Also ich würde es mit einer zusätzlichen Fütterung von Vitaminpräparaten versuchen, genügend Grit zur Verfügung stellen und vermehrt Grünfutter füttern. Außerdem evtl. Nistmaterial zur Verfügung stellen und für genügend Unterschlupf/Ausweichmöglichkeiten sorgen.


Ist bereits alles geschehen. Wir beobachten auch schon akribisch, ob sie nicht von einem anderen Vogel attackiert wird, aber bisher fiel nichts auf. Um es nochmal klarzustellen: Es sind Körperstellen an die sie selber beim besten Willen nicht rankommt.