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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mitte 30 und auf natürlichem Weg nach Jahren schwanger geworden ?



Elfe100
08.08.2006, 15:15
Hallo Ihr,

ich würde gerne mal wissen, ob es Frauen hier gibt, die Mitte 30 sind und mehr als 1,5 Jahre gebraucht haben, um auf natürlichem Weg schwanger zu werden.
Zu mir: ich bin 35 und versuche seit 16 Monaten schwanger zu werden, ohne Erfolg.
Außer einer nicht so entscheidenden Prolaktinerhöhung die behandelt ist und eine Schilddrüsenunterfunktion die ebenso behandelt ist, gibt es keinen Grund das es nicht klappen sollte.

Außer: Mein Alter !? So meinten jedenfalls die letzen 4 FA bei denen ich war.

Freue mich über Eure Geschichten.
elfe

Inaktiver User
09.08.2006, 12:42
Hallo Elfe,

die beste Freundin meiner Schwester hat über 10 Jahre versucht schwanger zu werden. Ihr Mann ist 16 Jahre älter als sie und beide waren körperlich gesund.
Mit 35 hat sie sich damit abgefunden kein Kind zu kriegen - jetzt ist sie 37 und hat gerade das 2. bekommen.
Frag nicht wie und warum - niemand kann es sich erklären.
Psychisch zu sehr unter Druck gesetzt vielleicht?

Und 35 ist *heutzutage* doch nicht so alt für ein Kind. Ich kenne viele Erstmütter in dem Alter.
Hast du mal an alternative Dinge gedacht, wie Heilpraktiker oder so? Meine ehemalige Vermieterin ist auf das Thema spezialisiert, ich weiß aber nicht genau, ob sie nur bei körperliche Ursachen behandelt.

Ich drück dir die Daumen, dass es klappt!

LG
Nele

Elfe100
09.08.2006, 13:25
Das ist mein 4. Versuch was zu antworten, mal sehen ob es klappt.

Elfe100
09.08.2006, 13:25
aha, nun scheint es wieder zu funktionieren : schild genau:

Elfe100
09.08.2006, 13:29
:kuss:

Elfe100
09.08.2006, 13:32
Also, nun gebe ich endlich Antwort.
Homöopathie nehme ich in Anspruch. Die meisten die mit über dreißig schwanger werden und die ich kenne, werden entweder in den ersten 6 Monaten schwanger oder eben mit "Nachhilfe".
Daher meine Frage, da mir die FA immer suggeriegen ich muss zur "Nachilfe" mein Mann und ich das für uns aber ablehen.
Tja, daher frage ich mich natürlich, warum nach so langer Zeit immer noch kein Nachwuchs unterwegs ist. :knatsch:

Jo68
09.08.2006, 13:43
Zwei Dinge: Nele, ob man sich psychisch unter Druck setzt oder nicht hat überhaupt gar nichts mit der Fruchtbarkeit zu tun. Ist ein alter Mythos, der aber schon lang wissenschaftlich widerlegt ist. Das Paar hatte schlicht Glück.

Dann: Elfe, seit wann sind denn Prolaktinwert und Schilddrüse eingestellt? Man sagt ja, dass ein Jahr üben völlig normal ist, auch wenn alles in Ordnung ist. Also müsstest Du eigentlich erst ab dem Monat an zählen, in dem die Hormone in Ordnung waren - Sind's dann immer noch so viele Monate oder bist dann vielleicht noch innerhalb dieses einen Jahres?

Inaktiver User
09.08.2006, 14:23
@jo: das war auch nur ein laienhafter Gedanke von mir.
Es kann sich eben niemand erklären, warum dieses Paar 10 Jahre vergelblich versucht hat Kinder zu bekommen und dann als sie damit abgeschlossen hatten doch noch welche gekriegt haben.

@elfe: was meinst du mit *Nachhilfe*? Künstliche Befruchtung?

LG
Nele

Elschen
09.08.2006, 15:17
Liebe Elfe,

leider kann ich Dir noch keine Erfahrungen mitteilen - wir waren leider auch noch nicht erfolgreich. Aber bei meinen zahlreichen Recherchen habe ich viele Artikel gefunden, die besagen, dass es Dinge gibt, die sich wesentlich gravierender auf's schwanger werden auswirken als das Alter. Klar wird es mit zunehmendem Alter nicht gerade leichter, schwanger zu werden - aber Nikotin, Alkohol und Übergewicht wirken sich wesentlich mehr aus.

Liebe Nele, Dir wollte ich noch etwas schreibe - auch um zu verdeutlichen, wie sehr die Aussage: "man soll den psycholigischen Druck wegnehmen" , verletzen kann. Du hast das jetzt nicht genau so gesagt, aber oft kommt es bei Gesprächen so rüber und ich könnte mittlerweile wirklich an die Decke gehen, wenn ich das höre. Es ist fast ausgeschlossen, dass es nicht Spuren auf der Seele hinterlässt, wenn man sich ein baby wünscht und es nicht klappt. Es beginnt ein Gedankenkarussel ohne gleichen. Es geht schliesslich um einen Lebensplan, den man nicht umsetzen kann - es geht um eine Riesenlücke, die möglicherweise niemals geschlossen wird. Ist doch ganz klar, dass die Psyche darunter leidet, man verletzlich wird, mutlos, verzweifelt und wütend. Und wenn dann noch jemand kommt und sagt, man soll locker werden und dann klappt es schon, dann hat man auch noch das Gefühl, man ist selber an seiner Situation schuld - weil man ja nicht locker ist. Das hilft einfach nicht weiter sondern führt nur zu weiteren Schuldgefühlen. Ich weiss, dass so eine Aussage Mut machen soll und den lieb gemeinten Gedanken dahinter erkenne ich hoch an - aber es kommt halt oft anders an, wenn man selber betroffen ist.

Und ich denke, dass nur sehr wenige Paare nach 10 Jahren noch schwanger werden, die meisten bekommen eben doch keine Kinder - nur über die redet halt keiner.

Viele Grüsse

Elschen

Inaktiver User
09.08.2006, 15:28
Hallo Elschen,

ok, war ne blöde Aussage. Hab mich auch etwas kurz gefasst. Mit psychischem Druck meinte ich in dem Fall nicht zwingend das schwanger werden. Da spielte u.a. der Altersunterschied eine große Rolle. Ich wollte niemanden angreifen mit der Aussage!

Ich kann mir vorstellen, dass es sehr verletzend ist wenn jemand sagt *bleib mal locker* Das wollte ich damit auch wirklich nicht ausdrücken.
Da ich selbst gerade ein Kind plane, lese ich häufig im Forum eltern.de
und dort sind auch ganz viele junge Frauen, die schon sehr lange versuchen schwanger zu werden.

Womit kann es zusammenhängen, wenn körperlich alles i.O. ist?
Hat da jemand ne laienhafte Erklärung für mich?
Ich will nicht aufdringlich sein, mich interessiert das Thema aber sehr!

LG
Nele

Jo68
09.08.2006, 15:49
Hallo Nele,

wenn es länger als ein, anderthalb Jahre mit dem Schwangerwerden dauert, dann findet sich in 84 - 94% (je nach Statistik) der Fälle eine körperliche Erklärung (bei Elfe ja auch). Je weiter die Medizin kommt, um so kleiner wird der Prozentsatz derer, bei denen man keine Erklärung findet, so dass ich persönlich glaube, dass man irgendwann auch bei denen medizinisch so weit sein wird, einen Grund zu finden. Genaueres z.Bsp. hier: http://www.wunschkinder.net/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/

Ist schon klar, dass Du es nicht böse gemeint hast, aber wenn man selbst betroffen ist, dann reagiert man irgendwann allergisch auf den Tipp "locker bleiben." Und wenn ich noch kurz lästern dürfte :smirksmile: Man braucht sich bloß hier den Neu-Übenden-Strang anzusehen, in dem es Schwangerschaften hagelt, dabei machen die eine Panik und einen Stress wie ich es bisher nur selten erlebt habe. Der lebende Beweis sozusagen, dass man auch unter psychischem Druck schwanger werden kann. :freches grinsen:

Mach Dir nicht all zu viele Sorgen, 80% werden innerhalb eines Jahres schwanger, diese Wahrscheinlichkeit ist also viel höher, als die von Problemen!

Liebe Grüße

Jo

Elschen
09.08.2006, 16:05
Tja, Nele, da wirfst Du eine gute Frage auf. Würde mich auch interessieren, woran es denn nun liegt, wenn körperlich alles ok ist und die zwei in Bio aufgepasst haben. Aber ich denke, es gibt einfach Dinge in unserem Körper, die wir noch lange nicht verstehen - vielleicht gar nicht wahrnehmen. Wenn mal alleine bei Krankheiten an die vielen alternativen Heilmethoden denkt wird ja schon klar, dass es noch mehr geben muss (ausser der Schulmedizin) auf das unser Körper reagiert.

Ich wollte Dir mit meinem Vortrag auch nichts böses unterstellen - mir war schon klar, dass Du keine schlechten Absichten hast. Aber man lernt ja immer dazu, wenn man Dinge aus verschiedenen Perspektiven sieht und das finde ich wichtig.

Viele Grüsse

Elschen

Inaktiver User
09.08.2006, 16:59
@jo: Stimmt, in dem Eltern-Forum geben sehr viele Frauen echt richtig Gas: Temperatur messen, Ovulationstests etc., Sex nach Zeitplan
Und stimmt, bei vielen klappt es sehr schnell. Ich mache mir keine Sorgen nicht schwanger zu werden, da ich bereits eine Tochter habe. Denke also, dass es auch beim zweiten klappen wird :-)
Interessiere mich trotzdem für das Thema, da auch in meinem direkten Umfeld eine Frau ist, die jetzt eine künstliche Befruchtung in Erwägung zieht.

@elschen: Ich stelle es mir wirklich schlimm vor, wenn man ein Baby möchte und es klappt nicht. Wenn ich versuche mich da rein zu versetzten wird mir schon klar, dass das letzte was man braucht blöde Sprüche sind. Oder die dauernde Nachfrage: Naaaaaaaa, wann ist es denn endlich so weit?
Oben benannte Freundin (die weit von mir wegwohnt) hat außer mir und ihren Eltern niemandem erzählt, dass es nicht klappt, weil sie so schon genervt wird. Nach dem Motto: Sie sind doch nun auch schon über 30, wollen sie denn keine Kinder?

Viele Grüße
Nele

Jo68
09.08.2006, 17:11
Aha, eine Freundin, dann ist ja alles klar. Übrigens sehr weise von ihr, es nicht vielen erzählt zu haben, das macht bloß unnötig viel Stress.

Falls Du mehr über künstliche Befruchtung wissen willst, kannst Du ja auch mal in "unseren" Strang "Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgeben" reinschauen. Oder falls Du was Konkretes wissen willst, mich fragen :knicks: Ich bin dank künstlicher Befruchtung schwanger geworden. Und das nach dreieinhalb Jahren, also 48 Übungszyklen - wahrscheinlich ist das ein Grund, warum ich so gar nicht nachvollziehen kann, wie man schon nach zwei ÜZ Panik schieben kann. Ich war im ersten Jahr noch völlig locker und entspannt, hätte ich da schon so am Rad gedreht, hätte ich mich nach zwei Jahren ja vom Dach stürzen müssen :ooooh:

Elfe100
10.08.2006, 09:18
Hallo,
also um die Frage nach der "Nachhilfe" zu beantworten. Wir haben uns dazu entschlossen, keine Reproduktionsmedizin in Anspruch zu nehmen. Dazu gehört nicht nur künstlichen Befruchtung, sondern auch Insemination, ICSI und noch vieles mehr.

Da ich erst seit ein paar Monaten meinen zu hohen Prolaktinspiegel behandeln lasse, klammere ich mich noch an die Hoffnung, das es daran gelegen hat und es wieder bei Null angefangen hat vor 4-5 Monaten. Trotzdem macht mich mein Alter und das Gequatsche der FA sehr kirre. Ich bin schon fast durch mit dem Gedanken schwanger zu werden, ich stelle mich stark darauf ein, das es nicht mehr klappen wird. Aber eine winzige Hoffnung will ich mir im Herzen bewahren, alles andere wäre einfach zu traurig.
Zu meiner Geschichte:
Ich habe einen tollen, wundervollen Mann geheiratet der nie Kinder wollte und ich habe das akzeptiert. Nach über 10 Jahren ist er endlich soweit eien Familie zu wollen und nun klappt ist nicht.
Es war schon sehr bitter und schwer zu akzeptieren, das er keine Kinder wollte, umso euphorischer und glücklicher war ich, als er endlich seine Meinung änderte und jetzt das. Da kann man wirklich verzweifeln. Aber ich habe den Thread ja eröffnet um Mut zu tanken und an meine kleine Chance zu glauben und mir das nicht von FA zerstören zu lassen. Im Oktober werde ich übrigens bei FA Nr. 5 vorstellig werden, weil ich weder unter den weiblichen, noch den männlichen Vertretern der Zunft einen gefunden habe, der sensibel mit mir umgegangen ist.

Inaktiver User
10.08.2006, 09:25
Hallo Elfe
in der Naturheilkunde Klinik Blankenstein (findest du mit Google) werden allerlei gyn. Erkrankungen und auch "Unfruchtbarkeit" mit Moorbädern behandelt.
Angeblich mit guten Erfolgen.
Da war neulich ein Bereicht im ZDF Morgenmagazin.
Da es ein Krankenhaus ist, mit angeschlossener Naturkundeheilabteilung, läuft das mit Einweisung und die Krankenkasse bezahlt. Der Patient zahlt die üblichen 10 € pro Tag dazu.

Vielleicht wäre das eine gute, unterstützende Maßnahme für deinen Körper?



viele Grüße
Lavendelmond

Elschen
10.08.2006, 09:40
Liebe Elfe,

vielleicht hast Du´s schopn selber gesehen, es gibt im Gesundheitsforum auch das Theman Frauenarzt. Da kannst Du die Userinnen auch nach einem Tip bzgl. eines FA in Deiner Gegend fragen. Möglicherweise wirst Du dann schnelle fündig. Es ist wirklich schwer, einen guten FA zu finden - bei mir hat es auch noch nicht geklappt. Aber ich habe noch 2 Adressen, die ich durch dieses Forum bekommen habe.

Viele Grüsse

Elschen

Elfe100
10.08.2006, 09:50
DIe FA die ich bisher getestet habe, sind mir ALLE empfohlen worden !
Ich habe auch ganz klar den Eindruck anders behandelt zu werden, als meine Freundinnen die Privatpatientinnen sind. WEnn ich dann auch noch signalisiere das bei mir nix zu verdienen ist mit Reproduktionsmedizin, dann sind die ziemlich grob und desinteressiert. Schade, dadurch werden die seelischen Verletzungen auch nicht weniger, das man bei jedem FA in eine quasi Rechtfertigungssituation kommt, warum man in dem hohen Altern noch ein Kind will und dann unverschämterweise nicht die ganze Apparatemedizin nutzen will. Da komme ich mir wirklich oft an den Pramger gestellt. Erst jahrelang rechtfertigen vor Familie und Freund warum "Man(n)" keine Kinder will und dann sowas. Da muss man schon einen ganz dicken Panzer haben.

kriztina
10.08.2006, 12:40
Wiebitte!!! Also, was Du über die FÄ berichtest, schockiert mich ehrlich. Ich bin 38 (bald 39) und habe erst seit Anfang des Jahres den konkreten Wunsch, ein Kind zu bekommen. Als ich damit zu meiner FÄ kam und sagt: "Wir wollen es im fortgeschrittenen Alter nun doch noch versuchen..." Hat sie nur gelacht und gemeint: "Ach was, Sie sind doch im besten Alter!"

Ich kenne viele Frauen, die mit 35 erst ihre Familienplanung begonnen haben und nun mehrfache Mütter sind ... ich kann mir nicht vorstellen, dass den FÄ entgangen sein sollte, dass das keine Seltenheit mehr ist (vielleicht wars das auch nie??)

Jedenfalls finde ich absolut nötig, dass Du Dir einen anderen Arzt suchst!! Ist zwar traurig genug, dass Deine Odyssee nun schon recht lang dauert, aber irgendwann wirst mal den Richtigen finden. (Sonst kommst Du hierher und gehst einfach zu meiner Ärztin.)

LG und lass Dich nicht verrückt machen!
Kriz

xanidae
10.08.2006, 13:30
liebe elfe,
der zu hohe prolaktinspiegel ist möglicherweise für die 'unfruchtbarkeit' zuständig. bei meiner cousine wurde der hohe prolaktinspiegel schon mit 15 festgestellt und sie bekam von ihrem fa gesagt, dass sie sich bei kinderwunsch auf eine längere übungsphase inkl. diverser hormonuntersuchungen und unterstützungen einstellen soll.
von daher würde ich als laie annehmen, dass deine 'unfruchtbarkeit' auf deine unausgewogenen hormone zurückzuführen ist.
ich nehme auch an, dass sich die normalisierung des hormonspiegels einige zeit dauern wird und dies auch sehr individuell ist.
machst du regelmäßig einen hormonstatus?

bei mir wurde das damals angegangen, weil ich starke menstruationsprobleme hatte, heraus kam eine schilddrüsenunterfunktion, die zum glück nicht meine fruchtbarkeit eingeschränkt hat. doch die aussage der ärzte war: sie sind unfruchtbar und wenn sie hormone nehmen wird es ein gutes jahr dauern, bevor sich da was reguliert.

auch ich denke, dass du deinen fa wechseln solltest.

Elfe100
10.08.2006, 14:25
Vielen Dank für die Antworten, das macht mir alles ein wenig Mut. Also, mein aktueller Hormonstatus ist in Ordnung, alles im Normbereich. Ich nehme mein Medikament zur Reduktion des Prolaktin weiter und werde das gegen Ende des Jahres auslaufen lassen. Monatliche Kontrolle meines Blutes wird dann hoffentlich anzeigen, ob ich die Tabletten dann mal weglassen kann. Mal sehen! Vielleicht wird es ja doch noch was. Leibe Grüße elfe

Yana
13.08.2006, 20:14
Hallo Elfe,

vor 18 Jahren sagte mir mein damaliger FA, dass es für mich fast unmöglich sein würde schwanger zu werden, da ich Endometriose habe. Bin deswegen auch schon drei mal operiert worden mit dem Ergebnis, dass ein Eileiter nicht mehr gerettet werden konnte und der andere nicht besonders gut durchgängig ist.
Ich habe zwar trotzdem drei Kinder bekommen, aber im Abstand von jeweils 5 Jahren.
Für das letzte Kind haben wir gezielt fast gute 3 Jahre geübt.
Ich war schon richtig verzweifelt. Weshalb es dann plötzlich einfach so im Alter von 37 Jahren doch noch geklappt hat, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall hat es mir wieder Mut gemacht, dass es doch klappen kann. Deshalb möchte ich auch gerne noch ein viertes Kind.
Ziemlich frustriert war ich natürlich auch, weil sämtliche Freundinnen und Kolleginnen in Null Komma nichts schwanger wurden.
Mit dem Alter hat es wohl nicht viel zu tun, denn einige meiner Kolleginnen waren beim ersten Kind schon über 35 Jahre.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen.

luma
14.08.2006, 01:18
Hallo Elfe,

ich bin 35 und grade nach 20 Monaten üben zum ersten mal auf natürlichem Weg schwanger (8woche). Ich war nach 1 Jahr in der Kinderwunschpraxis und hab mich-ohne meinen Mann- gründlich durchecken lassen. Dabei wurde nichts gefunden.
Durch Urinteststäbchen hab ich jedoch festgestellt dass ich nur alle 2 Monate einen Eisprung hatte.

Ich wünsche Dir viel Glück!

luma

Elfe100
19.08.2006, 19:43
Vielen Dank für die Antworten. Ich teste auch durch persona jeden Monat ob ich einen ES habe und dann wird sich danach natürlich auch gerichtet-:) Trotzdem bisher ohne Erfolg. Trotzdem scheinen ja auch bei anderen immer wieder Wunder zu geschehen.

Pentesilea
19.08.2006, 23:57
Ich habe auch erst mit ca. 34 Jahren angefangen zu "üben" und es hat zwei Jahre gedauert, bis es endlich geklappt hat. Nach ca. einem Jahr erfolgslosen Übens wurde ein Hormonstatus gemacht und ein stark erhöhter Prolaktinspiegel festgestellt, der mit Tabletten eingestellt wurde. Ca. ein 3/4 Jahr später war ich schwanger.

Da mein Zyklus trotz des Prolaktinhemmers nicht besonders regelmäßig war, hat mein Frauenarzt mich so ungefähr um die Zeit des Eisprungs täglich (!) in die Praxis bestellt, um per Ultraschall die Eireifung festzustellen. So konnte der ideale Zeitpunkt zum "Üben" festgestellt werden. "Heute abend" sagte er... Und das hat geklappt. Das war ein ganz toller Arzt. Abrechnen konnte er diese Ultraschalluntersuchungen bestimmt nicht. Als ich dann endlich schwanger war, hat er sich richtig mit mir gefreut, wie gut "wir" das hingekriegt haben.

Ich habe es auch wie ein Wunder empfunden und hatte überhaupt nicht mehr damit gerechnet....

Pellegrina
20.08.2006, 18:25
Hallo Elfe,
ich bin 34,5 Jahre und bin nach 1,5 Jahren ohne Verhuetung schwanger geworden.
Ich hatte gerade meinen neuen Job begonnen und hatte die ganze Kindergeschichte so ziemlich in den Hintergrund geschoben.

Und ploetzlich klappte es.

Ich bin jetzt im 5.Monat schwanger.

Ich wuensch Dir viel Glueck!

Gruss
Pellegrina

Elfe100
21.08.2006, 15:40
Hallo, nochmal vielen Dank, das macht mir Mut, was ihr schreibt. Vielleicht wird es ja doch nochmal was bei mir...

LG Gruß Elfe

holly213
23.08.2006, 11:18
Die meisten die mit über dreißig schwanger werden und die ich kenne, werden entweder in den ersten 6 Monaten schwanger oder eben mit "Nachhilfe".

Also, bei Ü-30-Freundinnen von mir hat es bei den meisten fast ein Jahr gedauert. Das ist laut Aussagen von diversen Ärzten (bei denen ich selber war oder vom Hörensagen) auch völlig normal.

Ich wollte nochmal etwas zum "Nachhelfen" sagen. Ich musste auch "sanft" nachhelfen. Mein Frauenarzt wollte damals nicht groß "trial-and-error" betreiben, als es nach einem Jahr nicht geklappt hat und schickte mich zu einem Reproarzt. Ich war total geschockt und auch ein bisschen verzweifelt.

Bei mir klappte es dann innerhalb von zwei Zyklen doch auf "natürlichem Weg". Das hieß so, obwohl ich Hormone spritzen und täglich in die Praxis kommen musste, wo ebenfalls mittels Ultraschall nach dem Eisprung geschaut wurde.
Übrigens bin ich grade 38 geworden.

Im Nachhinein gesehen, empfand ich das als relativ problemlos und "Glück gehabt" und möchte dir einfach nochmal Mut machen, den Gang zum Spezialisten nicht zu scheuen!

Viel Glück!

adelfa
23.08.2006, 15:31
Hallo Leute,
ich hab mich hier eben durchgelesen und es macht mir Mut zu lesen das es noch auf natürlichen wege klappen kann. Ich bin 34 und mein Mann üben auch schon längere Zeit .
Übers nachhelfen habe ich auch schon nach gedacht ,aber irgedwie gib ich die Hoffnung nicht auf das es so klappt.(zumindest noch nicht ) Ich finde es prima das es das hier gibt bisher konnte ich mit keinem so wirklich drüber reden . Bei freunden höre ich meistens nur "Wir planen .... und schwupp ist es schon keine planung mehr " Gut warscheinlich bin auch ein bißchen empfindlich wenn es darum geht , ich meine ich freue mich dann für sie aber es zieht mich dann und wann schon mal ein ein bißchen runter ,das es bei uns halt nicht so gut klappt . Sorry für mein ausheulen bei euch .
und viel , viel Glück an all den anderen hoffenden :smile:
LG
adelfa

SammyJo
24.08.2006, 14:20
Ich frage mich, wie diese Statistiken eigentlich zustande kommen. Stichproben? Ableitung aus irgendwelchen Erkenntnissen zum Zyklus? Ich bin mit 36 im 3. ÜZ und mit 37 im 1. ÜZ schwanger geworden. In meinem "Mütterumfeld" gibt es viele U40erinnen, die recht schnell schwanger geworden sind. Ich kenne auch Mädels Anfang 20, die ein paar Jahre gebraucht haben. Das soll natürlich keine neue Gesetzmäßigkeit sein, ich denke nur, dass Fruchtbarkeit etwas sehr Individuelles ist.

Es ist ja nunmal so, dass viele Frauen heutzutage die Familienplanung erst spät beginnen. Man kann aber doch keine Aussage darüber treffen, wie lange genau diese Frauen 10 Jahre früher gebraucht hätten, um schwanger zu werden...

Mich hat jedenfalls nie jemand gefragt, wie lange wir vorher geübt haben, somit gehe ich schonmal nicht in die Statistik ein :smirksmile:

Inaktiver User
24.08.2006, 14:25
Es ist ja nunmal so, dass viele Frauen heutzutage die Familienplanung erst spät beginnen. Man kann aber doch keine Aussage darüber treffen, wie lange genau diese Frauen 10 Jahre früher gebraucht hätten, um schwanger zu werden...

Bei der einzelnen Frau natürlich nicht. Aber statistisch schon.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es gar nicht (genauer: innerhalb von 5 Jahren) klappt, ist mit 25 Jahren 5% und mit 35 Jahren 25%.
D.H. dass es bei vier von fünf Frauen, bei denen es jenseits der 35 nicht mehr klappt, zwischen 25 und 30 geklappt hätte.

Ich finde, das sind ziemlich hohe Zahlen - auch wenn es bei vielen mit 40 noch problemlos geht.

Gruß, Leonie

SammyJo
24.08.2006, 14:32
Und worauf basiert denn nun die Statistik? Und ich bleibe auch dabei, dass es ja in der Regel nicht ein und dieselbe Frau ist, die mit 25 schwanger sofort geworden ist und mit 38 nicht mehr!

Inaktiver User
24.08.2006, 15:03
Doch - ich bin eine lebendes Beispiel.

Bis 30 völlig ohne Probleme - danach trotz dringendem Wunsch kein Kind mehr. Ewig gedauert, bis ich schwanger war - und dann nur Fehlversuche.

Gruß, Leonie

holly213
25.08.2006, 09:38
@adelfa


Ich finde es prima das es das hier gibt bisher konnte ich mit keinem so wirklich drüber reden . Bei freunden höre ich meistens nur "Wir planen .... und schwupp ist es schon keine planung mehr "

Hierzu wollte ich nochmal sagen, dass es hinter den Kulissen sicher oft anders aussieht.

Bei uns haben nun auch viele gesagt "Das ging aber schnell! Habt ihr ein Glück! Andere üben und üben...". Denn von außen gesehen sind wir im Dezember zusammengezogen und haben bereits im Juni die frohe Botschaft verkündet.

Dass wir schon vorher während der ganzen Wohnungssuch- und Umziehphase "geübt" hatten, ich dann recht rasch beim Arzt war und erstmal 3 Monate verzweifelt auf den ersten Termin beim überlaufenen Reproarzt gewartet habe, weiß keiner von ihnen.

Nur ganz engen Freunden oder denen gegenüber, die selber offen von Versuchen bei Spezialisten berichteten, haben wir die vollständige Story erzählt.

@Leonie60

Deine Erfahrungen kann ich aus zweiter Hand etwas bestätigen. Meine engste Freundin wurde mit 31 quasi sofort schwanger. Danach hat sie vom 33-38 Lebensjahr gebraucht, mit diversen Fehlversuchen und Hormonunterstützungen (was komplizierter war, da im Ausland, erstmal Ärzteodyssee), bis sie zum zweiten Mal schwanger war.