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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Steuer für Dummies: Handwerker und haushaltsnahe DL



Reduktion
09.09.2012, 08:35
Hallo, wie im anderen Strang schon geschrieben bin ich seit einiger Zeit zuständig für den Papierkram (Steuer etc.) in unserer Familie :yeah:

Das zwar eher unfreiwillig - aber da mein Partner eine regelrecht Phobie gegen derlei Aktivitäten hat und Dinge bringt wie Briefe nicht öffnen etc. mach ich es eben.
Seis drum.



Frage: Wieso können haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen teilweise von der ES abgezogen werden? Ist das gerecht? Wer sich so was leisten kann darf es noch von der Steuer abziehen?

Verstehe hier den Hintergrund nicht.

Mr_McTailor
09.09.2012, 08:51
Zum einen geht es wohl darum eine Gerechtigkeitslücke zu schließen. Unternehmen können eingekaufte Dienstleistungen ja auf jeden Fall als Kosten geltend machen und somit ihre Steuerlast mindern. Dass das Familien in gleicher Weise möglich gemacht wird finde ich eigentlich ok. Unter dem Strich wird die Leistung dadurch eben preiswerter.

Und damit wären wir beim zweiten Aspekt. Wenn es einem leichter (preiswerter) gemacht wird, könnte das die Nachfrage erhöhen und in diesem Bereich für mehr Beschäftigung sorgen.

Für den Fiskus ist sicher noch interessant, dass für die Absetzbarkeit Belege erforderlich sind, so dass Schwarzarbeit oder sonstige illegale Beschäftigung erschwert wird bzw. Schwarzarbeiter und Sozialbetrüger auffliegen könnten.

Opelius
09.09.2012, 08:55
Die Möglichkeit der Reduzierung der Einkommensteuer bis zu 1.200 € ist erst vor wenigen Jahren eingeführt worden.
Begründung war damals Bekämpfung der Schwarzarbeit und Stärkung des örtlichen Handwerks und die hausnahen Dienstleistungen.
Haushaltsnahe Dienstleistung (http://de.wikipedia.org/wiki/Haushaltsnahe_Dienstleistung)

In meinen Augen macht es schon Sinn, damit z.B. Handwerkerleistungen fachgerecht ausgeführt werden und nicht bei "Nachbarschaftshilfe" gepfutscht wird. Und Dienstleistungen im Haus wie Putzfrau werden aus einer Grauzone in den Bereich der versicherten Tätigkeiten geholt.
Ich habe an unserem Haus diese Abzugsmöglichkeiten zweimal in Anspruch genommen, es war schon eine kleine Hilfe.

Ergänzung:
es werden steuermindert nicht die Materialien und die Mehrwertsteuer anerkannt, sonden nur der Arbeitslohn.

Reduktion
09.09.2012, 09:19
ah okay, jetzt dämmert es wieder. Das mit der Schwarzarbeit hatte ich wahrgenommen.

Inaktiver User
09.09.2012, 11:48
Ist das gerecht? Wer sich so was leisten kann darf es noch von der Steuer abziehen?

Verstehe hier den Hintergrund nicht.

Finde ich eine komische Einstellung oder Art, zu beurteilen. Man kann sowieso nur einen Teil ansetzen und zudem nur die Lohnkosten. Es wird also in keiner Weise derjenige bezuschusst, der sich Marmor ins Bad setzen lässt. Wie wäre Dein Ansatz? Derjenige, der es sich nicht "leisten" kann, bekommt es vom Steuerzahler bezuschusst? Oder derjenige, der selbst bauen kann, muss Strafe zahlen ;- )

Es sind doch ganz "normale" Handwerkerleistungen ansetzbar und dann auch nur, wenn es haushaltsnahe sind. Wenn man mal darüber nachdenkt, sind es Handwerkerleistungen, die nahezu jeder Immobilienbesitzer im Laufe seines Lebens in Anspruch nehmen muss.
Die Heizung wird repariert o. ä.

Für jemanden, der knapp bei Kasse ist, sicher immer noch viel Geld (wobei es unabhängig davon Reparaturen gibt, die man dennoch machen lassen muss, die schon erwähnte Heizung bzw. Warmwasserbereitung), ich denke aber, es ist schon eine Erleichterung. Für denjenigen, der ein kleines Häuschen mit wenig Geld saniert, sicherlich.

Für den Großkopferten, den Du im Kopf hast, ist die Absetzbarkeit viel zu gering, als dass sie interessant wäre und ein steuerliches Geschenk darstellen würde.

Zudem wurde meiner Meinung nach den Handwerkern geholfen. Die zumindest werben (wenn sie fit sind) reichlich damit und was die Auslastung anbelangt, ist sie in den letzten Jahren gestiegen.

In erster Linie ging es in der Tat um die Schwarzarbeit, ob diese damit eingedämmt wird, halte ich allerdings für fraglich. Dass mehr in die Substanz bestehender Immobilien gesteckt wird, allerdings nicht. Und das finde ich ganz in Ordnung so. Immobilienbesitzer werden bekanntlich doppelt (und dreifach) vom Finanzamt geschröpft. Da darf auch mal ein wenig zurückfließen.

Reduktion
09.09.2012, 11:58
ja, aber warum Handwerkerleistungen und nicht zB der Frühenglischkurs für die Kinder? Ist ja auch ne Dienstleistung.


Nein, es ging mir nicht um Großkopferten, sondern um normale Leute, wie uns. Wir werden so etwas auch absetzen können, und ich frag mich einfach: Warum Handwerker und Putzfrau. Warum bleibt das nicht Privatsache? Wenn ich ne Putzfrau beschäftigen kann, dann kann ich das auch noch absetzen?
Und wenn - warum dann nicht die Schwimmlehrerin und den Töpferkurs für die Kids?


Okay, Schwarzarbeit - aber das ist irgendwie von hinten durch die Brust ins Auge.

Sariana
09.09.2012, 12:08
Du kannst versuchen den Kurs bei den Kinderbetreuungskosten anzugeben, allerdings wird dir unter Umständen mitgeteilt, dass diese Kosten mit dem Kindergeld und den Freibeträgen abgegolten sind.

Allerdings hast du wohl den Begriff "haushaltsnahe Dienstleistungen" nicht verstanden. :wie?:

Schwimmen lernen (außerhalb des Schulsports) und Töpfern sind "Privatvergnügen" - weshalb sollten diese Art Kosten anerkannt werden?

Inaktiver User
09.09.2012, 12:24
Reduktion, es geht nicht um Dienstleistung an sich. Den Privatkoch, den ich mir als Dienstleister ins Haus hole, kann ich nicht absetzen.
So, wie Du herangehst, bliebe aber nur, entweder alles oder nichts mehr absetzen. Auch keine Lösung, oder?

Es ist doch ganz normales Steuerrecht, dass bestimmte Begriffe/Rahmenbedingungen definiert werden. Wenn Deine Kosten dort nicht hereinpassen, persönliches Pech.

Du machst jetzt die Steuer? Ich würde noch einmal darüber nachdenken ... ;- )))

Reduktion
09.09.2012, 12:38
Allerdings hast du wohl den Begriff "haushaltsnahe Dienstleistungen" nicht verstanden. :wie?:

Schwimmen lernen (außerhalb des Schulsports) und Töpfern sind "Privatvergnügen" - weshalb sollten diese Art Kosten anerkannt werden?

Ich will die Kurse nicht absetzen, es sollte nur Beispiele sein - denn in meinen Augen ist die Putzfrau eben auch Privatvergnügen.

ich find das einfach willkürlich. ist es letztlich auch de facto, wenn das, wie Opelius ausführte, erst seit ein paar Jahren so ist.

@testo: naja, zum Glück mach ich den ganzen Kram nicht allein, sondern habe einen prima Steuerberater. Ich mach nur die Schnipsel-Vorarbeit.

Inaktiver User
09.09.2012, 13:05
Ich will die Kurse nicht absetzen, es sollte nur Beispiele sein - denn in meinen Augen ist die Putzfrau eben auch Privatvergnügen.

Ich find das einfach willkürlich.

Keine Bange - das Finanzamt sieht das (oft) genauso und will ne kräftige Nachzahlung. Kein Selbständiger MUSS Kosten abziehen - wäre aber blöd, die ihm zur Verfügung stehenden legalen Mittel nicht auszuschöpfen. Wer als Selbständiger noch Zeit hat, seinen Laden zu putzen, Handwerkerleistungen selbst auszuführen etc. kann dies gerne tun, seine Arbeits-Zeit als Kostenfaktor steuerlich geltend machen, ist dann nicht möglich.

Andererseits (Beispiel): Wer von den mtl. Einkünften von regelmäßig 12.000 € ca. 2.000 € MwSt + 5.000 EK-Steuer) direkt ans FA zahlt, könnte evtl. auf Buchhaltung/Steuerberater verzichten, aber wer zahlt gerne so viel Steuern ?

Reduktion
09.09.2012, 13:18
Wer als Selbständiger noch Zeit hat, seinen Laden zu putzen, Handwerkerleistungen selbst auszuführen etc. kann dies gerne tun, seine Arbeits-Zeit als Kostenfaktor steuerlich geltend machen, ist dann nicht möglich.

So wie das vor der Einführung auch nicht möglich war.

Na, ich seh schon - einfach mitnehmen was geht und nicht über die Hintergründe nachdenken.

Inaktiver User
09.09.2012, 13:34
Na, ich seh schon - einfach mitnehmen was geht und nicht über die Hintergründe nachdenken.

Weia, von Dir möchte ich (selbständig) keine Hilfe annehmen, mit Deinem "Hintergrundwissen" - empfehle eine diesbezügliche Schulung.

Reduktion
09.09.2012, 13:39
Ich weiß nicht, wie du drauf kommst, ich würde Hilfe geben können.

Es steht ja schon in der Überschrift - Dummies. Ich würde mich als Steuer-Dummy bezeichnen und quäle mich mehr recht als schlecht durch diesen Kram.

Aber: wenn mir was spanisch vorkommt, hinterfrage ich. Das gehört zu meinem Beruf. Der nix mit Steuern zu tun hat.

Reduktion
09.09.2012, 13:50
Aber Schulung ist prinzipiell ne gute Idee. Denn wir sind schon eine komplizierte Steuerfamilie.

Sariana
09.09.2012, 14:04
Aber Schulung ist prinzipiell ne gute Idee. Denn wir sind schon eine komplizierte Steuerfamilie.

Ich denke, ihr habt einen guten Steuerberater - der wird dafür bezahlt, dass er euch gut berät und darauf hinweist, was machbar ist und was nicht.
Von daher frage ich mich gerade, weshalb dich die Frage nach dem von dir eingestellten Thema umtreibt.

Reduktion
09.09.2012, 14:10
Von daher frage ich mich gerade, weshalb dich die Frage nach dem von dir eingestellten Thema umtreibt.


wie gesagt: Berufskrankheit, Dinge, die ich nicht verstehe, zu hinterfragen. Ich versuche, den Gesamtzusammenhang zu verstehen, auch wenn das gerade im Steuerrecht für Laien nicht bes. einfach ist.

Ja, der Steuerberater, den haben wir. Aber es ist sicher nicht verkehrt, wenn man auch selber ungefähr weiß,l was geht und was nicht.

Inaktiver User
09.09.2012, 14:13
Ich gehe davon aus, dass Du alle Belege, die anfallen, sortierst, abheftest und dann dem Steuerberater übergibst. Ob alle Belege auch steuerlich anerkennenswert sind, wird der Steuerberater mit dem Inhaber der Firma besprechen und nicht mit Dir. Es wäre demnach hilfreich, nur Belege vorzulegen, die eine steuerliche Entlastung zur Folge haben. Das muss man aber wissen. Alles andere ist Zeit-/Geldverschwendung, denn dieser zusätzl. Aufwand läßt sich auch der Steuerberater bezahlen.

Es reicht eben nicht, allein hier im Forum Fragen zu stellen, dazu ist dieser Steuerkram viel zu komplex. Du kannst den Steuerberater mit Fragen löchern und damit erreichen, dass er irgendwann das Handtuch wirft oder sich diese "Beratung" teuer bezahlen läßt.

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich diese Dummy-Tätigkeit einstellen oder zusammen mit Steuerberater, Firmeninhaber die weitere Vorgehensweise abklären. Ein Firmeninhaber, der mit diesen Arbeiten überfordert ist und einer unwissenden Helferin eine solche verantwortungsvolle Tätigkeit überläßt, kann ich nicht ernst nehmen, tut mir leid.

Im übrigen gibt es Dienstleistungsunternehmen, die für relativ kleines Geld die Buchhaltung solcher Unternehmen übernehmen.

Reduktion
09.09.2012, 14:22
Ein Firmeninhaber, der mit diesen Arbeiten überfordert ist und einer unwissenden Helferin eine solche verantwortungsvolle Tätigkeit überläßt, kann ich nicht ernst nehmen, tut mir leid.


Na, für Kontoauszüge ausdrucken, Nummern vergeben und diese Nummern an Belege anbringen reichts gerade noch.

Inaktiver User
09.09.2012, 14:34
Na, für Kontoauszüge ausdrucken, Nummern vergeben und diese Nummern an Belege anbringen reichts gerade noch. Na dann - kleiner, nicht ernstgemeinter Tipp von mir: In den Einkaufswagen/Abfallkörbe der Supermärkte liegen ganz viele Belege zum Nummern vergeben...:freches grinsen:

Sariana
09.09.2012, 14:37
Na, für Kontoauszüge ausdrucken, Nummern vergeben und diese Nummern an Belege anbringen reichts gerade noch.

Bekommst du die Arbeiten bezahlt oder ist das ein Liebesdienst für deinen Mann?

Reduktion
09.09.2012, 14:45
Na dann - kleiner, nicht ernstgemeinter Tipp von mir: In den Einkaufswagen/Abfallkörbe der Supermärkte liegen ganz viele Belege zum Nummern vergeben...:freches grinsen:

hab ich einen falschen Begriff gewählt? Kapier den Gag grad nicht.



Bekommst du die Arbeiten bezahlt oder ist das ein Liebesdienst für deinen Mann?

hm.... bekomme es nicht bezahlt. Sehe es aber auch nicht als Liebesdienst. Einer muss es ja machen. Bevor ich es tat hat es Schwiegermutter gemacht. Ich wollte aber nicht, dass sie so detailliert in unsere Konten schaut - deswegen mach ich es jetzt.

Wir sind noch nicht verheiratet, aber bald.

Mr_McTailor
09.09.2012, 14:46
Ich würde das mal nicht überdramatisieren. Gibt ja noch ne Menge Leute, die liefern ihrem StB einen Schuhkarton voll Quittungen. Da ist alles Sortieren ein Gewinn. Außerdem wird man bei sowas auch als "Amateur" von Monat zu Monat routinierter.

Promethea71
10.09.2012, 09:41
Aus beruflicher Erfahrung kann ich sagen, deutsches Steuerrecht ist nicht logisch und teilweise nur schwer erklärlich.

Hintergrund der Absetzbarkeit der haushaltnahen Dienstleistungen war das Thema Schwarzarbeit, deswegen sind diese Kosten auch nur abzugsfähig, wenn sie per Banküberweisung bezahlt wurden.

Absetzbar sind alle Leistungen rund um den Haushalt, Handwerkerarbeiten und haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und auch nur zum Teil. Es muss einen Rechnung vorliegen und eben die Zahlung auf ein Konto des Dienstleisters.


Und ich finde es immer gut, wenn sich die Leute selbst mit dem Thema Steuern beschäftigen und tatsächlich normalerweise geht es von Jahr zu Jahr oder bei Selbständigen von Monat zu Monat immer besser.

Sariana
10.09.2012, 10:48
hm.... bekomme es nicht bezahlt. Sehe es aber auch nicht als Liebesdienst. Einer muss es ja machen. Bevor ich es tat hat es Schwiegermutter gemacht. Ich wollte aber nicht, dass sie so detailliert in unsere Konten schaut - deswegen mach ich es jetzt.

Wir sind noch nicht verheiratet, aber bald.

Du musst nicht davon leben, dennoch würde ich an deiner Stelle überlegen, ob diese Arbeiten nicht auf Minijob-Basis erledigt werden könnten.
Da ich im Trennungsforum unterwegs bin, lese ich des Öfteren, dass die mithelfende Ehefrau/Partnerin bei einer Trennung "in die Röhre" guckt, weil entweder unentgeltlich oder auf Minijob-Basis beschäftigt und somit nicht vorsorgen konnte.

Komm mir jetzt bitte nicht mit "in einer Beziehung sollte man nichts aufrechnen ...".

Zeitwert = Geldwert

Reduktion
10.09.2012, 14:13
Außerdem wird man bei sowas auch als "Amateur" von Monat zu Monat routinierter.


Aus beruflicher Erfahrung kann ich sagen, deutsches Steuerrecht ist nicht logisch und teilweise nur schwer erklärlich. Hintergrund der Absetzbarkeit der haushaltnahen Dienstleistungen war das Thema Schwarzarbeit, deswegen sind diese Kosten auch nur abzugsfähig, wenn sie per Banküberweisung bezahlt wurden.

Absetzbar sind alle Leistungen rund um den Haushalt, Handwerkerarbeiten und haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und auch nur zum Teil. Es muss einen Rechnung vorliegen und eben die Zahlung auf ein Konto des Dienstleisters.


Und ich finde es immer gut, wenn sich die Leute selbst mit dem Thema Steuern beschäftigen und tatsächlich normalerweise geht es von Jahr zu Jahr oder bei Selbständigen von Monat zu Monat immer besser.

Danke Promethea. Die fett markierte Aussage hilft mir schon mal weiter. Dann weiß ich, dass es manchmal müßig ist, allzu sehr nach dem Sinn dahiner zu suchen. Das ist es auch, was ich meinte, als ich schrieb: Mitnehmen was geht und nicht hinterfragen.


Außerdem danke, MMT und Promethea, für die AUfmunterung, dass es mit der Routine immer besser wird :blume:


@ Sariana: nein, diese Tätigkeit werde ich mir wirklich nicht bezahlen lassen. Es nervt zwar, aber gehört für mich zum normalen Alltag dazu. Ich zahl ihm ja auch nicht, wenn er staubsaugt oder das Fahrrad repariert.
und ich bin berufstätig, also nicht finanziell von ihm abhängig.

wildwusel
10.09.2012, 15:57
Der Hintergrund ist die Schwarzarbeitsverhinderung. Wenn du schwarz arbeiten läßt, kannst du's natürlich nicht von der Steuer absetzen, das reduziert das monetäre Argument für "schwarz".

All das "von der Steuer absetzen" hat eine Tenden, die zu begünstigen, die viel Steuern zahlen, also gut verdienen. Wie einige Bekannte von mir, die sich mit Steuersparen ruiniert haben, schmerzhaft herausfinden mußten.

Absetzmöglickeiten dienen nicht der Gerechtigkeit, sondern der politischen Lenkung.

Inaktiver User
10.09.2012, 18:59
Ergänzung:
es werden steuermindert nicht die Materialien und die Mehrwertsteuer anerkannt, sonden nur der Arbeitslohn.

Die Umsatzsteuer, die auf den Arbeitslohn und die Fahrtkosten entfällt, darf allerdings schon angesetzt werden.