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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie steckt ihr das Elend weg?



Noodie
04.08.2006, 11:44
Hallo liebe Tierfreunde!

Wie viele hier wissen, sammel ich Spenden fuer das Indische TH. Was ich da sehe, die Armut, die Krankheiten ... ich bin immer ganz traurig wenn ich wieder nach Hause fahre. Das Gefuehl kennen sicher alle hier die irgendwie mit Tierheimen zu tun haben.

Und das ist ja laengst nicht alles. Furchtbare Geschichten wie die von Little Boy, die Murmeltier hier vor ein paar Tagen reingestellt hat, lassen mich manchmal gar nicht wieder los. Manchmal kann ich gar nichts mehr lesen und hoeren ... den Strang vom Baer Bruno habe ich zB gar nicht gelesen. Manchmal ist es alles zuviel. :heul: Warum, warum, warum nur, frag ich mich immer wieder.

Sicher kennt ihr das Gefuehl, ich moechte ihnen allen helfen, es tut so weh von dem Leid zu lesen, die Fotos zu sehen, aber ich kann natuerlich nicht allen helfen und selbst fuer die paar, fuer die ich was tun kann, kann ich nicht genug tun!

Ich weiss, dass genau jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, 1000e von Tieren irgendwo auf dieser Welt unter Menschenhand leiden. Eingesperrt, vernachlaessigt, gepruegelt, ungeliebt, zurueckgelassen, ausgesetzt .... ich moechte sie alle in den Arm nehmen!

Es tut so weh all dies zu wissen. Geht es euch auch manchmal so? Und was tut ihr damit?

LG von Noodie, der die Traenen in den Augen schwimmen und die einen Kloss im Hals hat

Inaktiver User
04.08.2006, 13:11
Noodie, mir geht es ganz genau wie dir. :heul:
Viele Zeitungsartikel und auch Beiträge hier lese ich gar nicht und vermeide, soweit möglich auch Filme/Videos etc. über Tierelend in jeder Form.

Ich weiss, dass das feige ist, aber die schrecklichen Berichte und Bilder verfolgen mich auf immer.

Im Rahmen meiner Möglichkeiten versuche ich zu helfen und muss damit einfach zufrieden sein. Alles Elend dieser Welt kann ich leider nicht abstellen, selbst wenn mir mehr Mittel zur Verfügung stünden.

LG Delenn

Mausilikatze
04.08.2006, 13:12
Ja, liebe Noddie,

das Gefuehl der Hilflosigkeit und der Wut auf die Taeter kenne ich auch gut. Manchmal ist es schier nicht mehr zu ertragen. Viele Berichte und Bilder schaue ich mir nicht mehr an, weil ich darueber naechtelang wach liege und sinniere :ooooh:

Dann aber, wenn durch meine Mithilfe und Unterstuetzung wieder irgend ein Mitgeschoepf Vorteile erfahren durfte, dann mache ich mir klar, dass ich nicht die ganze Welt retten kann. Auch viele kleine Schritte motivieren mich immer wieder, im Tierschutz zu arbeiten, auch wenn viele sagen, das sei alles nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Ich helfe im Rahmen meiner koerperlichen und finanziellen Moeglichkeiten, und die dankbare Tieraugen sind mein schoenster Lohn.

Also strampel wir weiter gegen Ignoranz, Egoismus, Gedankenlosigkeit und Sadismus an und hoffen, dass wir ein wenig dazu beitragen koennen, den Tieren ihr Dasein etwas ertraeglicher zu gestalten.

Liebe Gruesse - Mausi :wangenkuss: ++

semiramis
04.08.2006, 17:53
Hallo Noodie,
ich denke man sollte Prioritäten setzen, sonst kommt man nicht voran.
Allerdings kann man die Emotionen damit nicht unterdrücken, dass ist mir zum Beispiel bei Bruno (Bär) sehr, sehr schwer gefallen, ich habe fast Tag und Nacht an den Kerl gedacht und als er dann erschossen worden war, geheult wie ein Schloßhund.Danach habe ich mir auch gedacht, es gibt soviel arme Viecher auf der Welt, warum weinst Du gerade hier?
So sind wir nun mal.:niedergeschmettert: Was Du für's Tierheim tust ist prima und entspricht Deinen Möglichkeiten. Das meine ich mit Prioritäten!
Jeder kann nicht Mutter Theresa sein obwohl ich es im Moment gern bei den Kindern im Libanon und Israel wäre.
Lad Dir nicht alles Tierelend der Welt auf den Buckel, mach weiter wie bisher, jeder nach seinen Möglichkeiten,wenn es auch als Tropfen auf dem heißen Stein wirkt.
LG
semi :kuss:

Noodie
04.08.2006, 18:28
Ja, semi, das mach ich auch. Ich habe zB "meine" Handvoll Strassenhunde da draussen bei denen ich immer mal wieder nach dem rechten schaue (ob sie gesund sind) und ihnen ab und zu Futter bringe - nicht taeglich damit sie sich auch andere Freunde suchen, ist wichtig, denke ich. Und dann hab ich meine eigenen Katzen und Hunde, und bemueh mich fuer das TH - und das scheint irgendwie meine Grenze zu sein. Steh auch ziemlich allein hier, Zusammenarbeit ist nicht so dick hier in Indien.

Wie Delenn schrieb "Im Rahmen meiner Möglichkeiten versuche ich zu helfen und muss damit einfach zufrieden sein." So fuehl ich auch, aber manchmal tut's weh ...

Und Mausili, das hast du schoen gesagt "und die dankbare Tieraugen sind mein schoenster Lohn."

Danke fuer eure Beitraege :kuss:

Uschi35
04.08.2006, 23:44
Hallo,

damit habe ich oft (und besonders gerade wieder) zu kämpfen. Speziell bei Little Boy - und bei der Hitze, die vielen Idioten, die ihre Hunde im Auto haben leiden und sterben lassen.

Sowas macht mich schier wahnsinnig, weil ich ja auch weiss, daß es genau in diesem Moment Millionen leidender Tiere gibt.
Dann verbiete ich mir, da weiter drüber nachzudenken.

Und, Delenn, es ist keineswegs feige, wenn man nicht alles liest. Jeder Mensch kann eben nur eine bestimmte Menge dieses Elends aufnehmen und verarbeiten. Solange man in seinem Rahmen tut, was man kann, ist es völlig in Ordung, auch "dicht zu machen".

Bei mir führen all diese Meldungen und Erlebnisse während meiner TH-Arbeit inzwischen schon zeitweise zu richtigen Depressionen, zu einem Gefühl absoluter Ohnmacht.
Ich möchte inzwischen immer öfter unser Haus mit einer 3 Meter hohen Dornröschen-Hecke umgeben, gar nicht mehr rausgehen und mir eine eigene, heile Welt schaffen.
Ich glaube, dieser Wunsch nach einer heilen Welt hat jeder und man sollte ihm auch zeitweise nachgeben.

Heil ist meine Welt z.B. dann, wenn ich meine wenigen "erretteten" Tiere sehe. Wenn die beiden Kaninchen in "ihrem Zimmer" miteinander schmusen oder mein Kater schnurrend auf meinen Schoss klettert.

In solchen Momenten hoffe ich, daß wenigstens ICH im Wesentlichen alles richtig mache.....

LG
Uschi

Inaktiver User
06.08.2006, 20:17
Durch Verdrängung...... indem ich versuche mir nicht jeden Tag darüber Gedanken zu machen....

Aber manchmal holt es mich doch ein (siehe Lotte).......

Ansonsten versuche ich nach Möglichkeit bei meinen Tieren alles richtig zu machen......

Ein bischen was von dem was ich habe, abzugeben. Das gilt im übrigen genauso für Menschen, wie für Tiere.......

Seit Jahren träume ich davon, mir einen Bauernhof zuzulegen. Sollte das einmal wahr werden, werde ich eine Pflegestelle für arme Tiere bieten und eine Hundepension aufmachen.

Dickes (Wunsch)-Ziel von mir........

Jeder kann ja nur in seinem kleinen Rahmen helfen.

Aber auch nur ein einziges Paar Augen, was dadurch wieder lächelt, ist es wert, finde ich.......

Noodie
06.08.2006, 21:06
Ja, die sind's wert!! :smile:

Ich sehe es geht uns allen sehr aehnlich und wir muessen manchmal Grenzen setzen und uns ausklinken um nicht in dem Schmerz zu versinken.

Gilgit
07.08.2006, 08:46
...
Ich möchte inzwischen immer öfter unser Haus mit einer 3 Meter hohen Dornröschen-Hecke umgeben, gar nicht mehr rausgehen und mir eine eigene, heile Welt schaffen.
Ich glaube, dieser Wunsch nach einer heilen Welt hat jeder und man sollte ihm auch zeitweise nachgeben.


Ja, den Wunsch habe ich auch oft.

Ich schaffe es auch oft nicht mit diesem Elend zurecht zu kommen. Ich weiss, dass ich nicht alle retten kann und versuch das bisschen zu tun, wozu ich in der Lage bin.

Wenn es zuviel wird, ziehe ich mich für einige Zeit, das können ein paar Stunden, ein paar Tage sein, zurück..

Irgendwie hat sich meine Einstellung zu Mitmenschen in den letzten Jahren auch geändert. Ich verstehe die Menschen immer weniger, auch in meinem eigenen Bekanntenkreis, wenn ich sehe wie die oft mit ihren vierbeinigen Mitgeschöpfen umgehen. Letzte Woche traf ich eine Frau (über 80, ohne Familie), die mir doch stolz erzählte, dass sie in wenigen Wochen einen DackelWelpen bekommt. Sie wollte nicht einsehen, dass sie doch vielleicht zu alt für einen Welpen sei. Ich sehe schon, dass mal wieder ein junger Hund bald unschuldig im TH landet.:niedergeschmettert:

Es ist soviel Elend, und es wird immer mehr. In unserem TH ist es dieses Jahr so schlimm wie noch nie. Ganz zu schweigen von den Tieren, die oft nicht mal das Glück haben im TH zu landen, sondern in irgendwelchen Kämmerchen vor sich hin vegetieren. Dann das Gefühl der Hilflosigkeit, wie Behörden (z.Bsp Amtsveterinäre) an eine Anzeige mit schlechter Tierhaltung rangehen, und oft nicht wirklich was tun können.

Ja, wie Uschi beschrieben hat, das Gefühl absoluter Ohmacht und auch zeitweiser Depressionen.

Nein, manchmal packe ich es nicht, und weine einfach nur. Das hilft zwar den Tieren nicht, aber mir, es einfach mal wieder raus zulassen..

Dann sind da aber wieder die schönen, wenn auch seltenen, Augenblicke wo du einem Tier helfen konntest, sehen konntest wie ein Tier aufblüht, und das sind diese schönen Momente, die man auch braucht um weiterzumachen.
Einem Tier in die Augen zu schauen, einen Blick der Freude, vielleicht eines glücklichen Moments zu erhaschen, die mir dann wieder die Kraft geben weiterzumachen.

Klar, meine "kleine", die ich kraulen kann und, die oft auch irgendwie merkt wenn es mir schlecht geht, dann zu mir kommt und mir die Füsse leckt oder mich mit der Nase anstupst..hilft mir auch.

Madhouse
07.08.2006, 10:41
Noodie=schön das Du dieses Thema anschneidest.
Mir geht es wie Euch. Manchmal fühlt man sich richtig alleine mit den ganzen Gedanken und richtig hilflos. Man möchte überall helfen und hat nur begrenzte Mittel. Jeder Versucht halt auf seine Art ein wenig Leid zu lindern. Und für Dich Noodie ist es wahrscheinlich noch schlimmer. Die meisten von uns kennen das "Leid" von Fotos oder Filmen, aber Du siehtst es tagtäglich live. Das stell ich mir richtig schwer vor.
Am schlimmsten wird es für mich beim einschlafen und bei längeren Autofahrten, da bin ich nur am grübeln. Wenn ich dann im Auto noch Lieder mit Textzeilen wie: "Die Augen fragten traurig, Warum" höre. Dann kommen die Bilder von den gequälten Tieren wieder hoch und alles zusammenreissen hilft nichts mehr , ich fang an zu flennen. Also, wer von HH in Richtung Cux,Bremerhaven am Strassenrand eine Flennnase mit zwei Fellnasen im Auto sieht, das bin ich;-)

Geht es Euch auch so, wenn ihr im Bekanntenkreis mal solche Themen anschneidet, das dann immer ganz betroffen geguckt wird, aber mehr als "trauig und schlimm" kommt da nicht. Versteh nicht, wie man über soviel Leid weg sehen kann?!

Liebe Grüsse
Stephanie

Noodie
07.08.2006, 10:52
Geht es Euch auch so, wenn ihr im Bekanntenkreis mal solche Themen anschneidet, das dann immer ganz betroffen geguckt wird, aber mehr als "trauig und schlimm" kommt da nicht.

Ja, die Erfahrung hab ich auch. Hab mich mal von einem Freund distanziert, der sagte "Das sind doch nur Viecher."

Versteh ich auch nicht wie viele nicht so fuehlen koennen. Denken die denn dieser Planet koennte ohne Tiere existieren?

Gilgit
07.08.2006, 10:58
Ganz schlimm finde ich, wenn ich im Radio höre, dass ein Hund bzw. ein Tier irgendwo auf einer Autobahn umherirrt.. Da leide ich richtig mit..und möchte das arme Tier am liebsten sofort herbeizaubern.

Ja, Madhouse, Leute finden das oft auch traurig, und ich rate ihnen: Man kann helfen, ihr könnt im TH doch mal mit den Hunden Gassi gehen, Katzen streicheln, das wollen sie nicht, sie wollen sich das Elend nicht vor Augen führen.. und kommen oft mit unmöglichen, oft vorgeschobenen Entschuldigungen und finden 1000 Gründe warum sie nicht gehen können. Einige spenden dann auch, auch eine Art zu helfen.

Inaktiver User
07.08.2006, 11:02
Naja Stephanie,

es gibt nicht so viele Leute, die sich über diese Themen Gedanken machen.

Tierisches Verständnis und Mitleid ist nicht üblich, oder ?

Ich werde schon oft sehr blöd angeschaut, weil ich 2 Hunde habe.

Manche empfinden das als " Sich den Hals zuziehen ", "sich abhängig machen ".....

Für mich war es immer eine Bereicherung, nie ein lästiger Anhang. Das habe ich übrigens von meinem Vater geerbt.

Die verloren gegangene Fernreise, weil es einfach nicht möglich ist ? Der habe ich noch nie hinterhergetrauert.

Seit ich laufen kann, haben wir mindestens immer 2 Hunde gehabt. Mein Vater hat Wildvögel, auch Greifvögel mit Verletztungen gepflegt und sie dann wieder freigelassen, wir hatten ein Fuchsbaby über Monate im Garten grossgezogen und dann ausgewildert.
Als Kind hatte ich immer Kaninchen, Meerschweinchen, eine Schildkröte, Wasserschildkröten.......

Vielleicht liegt es auch nicht jedem genauer hinzuschauen. Tut ja auch weh, gell ?

Alleine ein Besuch im Tierheim (ich helfe da ein bischen ehrenamtlich) verträgt so manches Gemüt nicht.. Andere Gemüter interessiert es auch einfach nicht.......

Letztens habe ich ja mal kurz erzählt, wie eine Bekannte von mir ihren Hund wegen einer neuen Beziehung abgeschoben hat....

Was soll das sein... Tierliebe ?

Und als sie dann noch geweint hat einige Tage später, konnte sie bei mir keine tröstenden Worte finden........

Und wie Noodie (ich glaube es war Noodie) schon sagte.....

Ich würde sie aller gerne einmal umarmen......

Ein schöner Satz.....

Gilgit
07.08.2006, 11:18
Mein Ex-Schwiegermutter hat immer viel Fleisch und Schinken eingekauft.
Als ich sie fragte, ob sie wisse wie die Tiere gehalten werden und wie sie transportiert werden, wollte sie davon nix wissen.
Sie sagte: Was ich nicht sehe belastet mich nicht. Sie möchte es nicht wissen.
Auch eine Möglichkeit Tatsachen zu ignorieren:wie?:

semiramis
07.08.2006, 11:36
Peppi, das stimmt, auch wir werden oft belächelt, mit unseren 4 Katzen und teilweise 2 riesigen Hunden.
Wie oft wird gesagt, Ihr könnt ja nicht mal richtig in den Urlaub fahren aber was ist ein Urlaub gegen meine jetzt 5 Vierbeiner.Für eine Woche geht's schon, da bleiben meineTochter oder mein Sohn im Haus.Die sind mit Tieren groß geworden und ebenso verrückt wie wir.( nach Meinung der Anderen)
Wie oft hören wir in der Praxis, meine Katze muss ich wegen Allergie abgeben und wenn mein GG dann versucht ihnen zu erklären, daß man trotz Allergie versuchen kann(ich meine nicht die ganzausgeprägten Allergien, bevor ich wieder:nudelholz: bekomme) wollen sie das nicht hören, es könnte ja ein wenig Arbeit machen.Eine häufige Variante ist auch,wir bekommen Nachwuchs, Katze oder Hund müssen weg! So ist das auch mit einem Partner, der Vierbeiner nicht leiden kann, ich würde den in die Wüste schicken!
Neulich meinte eine Bekannte, es gibt doch wirklich schönere Katzen als ihre drei und warum ausgerechnet alle schwarz als ich dann versuchte zu erklären, daß die schwarzen Vierbeiner schlechte Karten hätten und die Drei aus dieser Notsituation bei mir wären, hat sie nur milde gelächelt, dieses bestimmte Lächeln, wenn man für blöd erklärt wird.
Es gibt aber auch positive Beispiele, eine sehr alte Pat. mit einer winzigen Rente kümmert sich um mehr als 20 Katzen und versorgt sie.Es sind fast alles verwilderte K., außerdem sorgt sie noch dafür das sie tierärztl. behandelt und kastriert werden. Sie spart sich das wirklich vom Mund ab.
Wir sollten bei all unserer Meckerei nicht vergessen, das es auch auch solche Mitmenschen gibt.
LG
semi

Madhouse
07.08.2006, 11:53
@gilgetDas kenn ich auch so ähnlich. Solche tollen Sprüche wie: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss, hab ich auch schon öfter gehört. Dann wird immer gefragt, wie kann man nur ohne Fleisch leben, das könnte ich nicht. Natürlich kann man das, man muss es nur wollen. Es gibt genug Sachen, die nach "fleisch" schmecken, wenn man den Geschmack unbedingt haben muss. Und gesünder sind sie meistens auch noch. Das was wir "Fleisch" nennen, Chicken Mc Nuggets, Bürger, Schnitzel, Würstchen, Aufschnitt etc. entspricht ja nun auch nicht gerade gesunder Ernährung. Bin seit 13 Jahren Vegetarier und seit zwei Wochen lebe ich Vegan und ich kann nicht sagen, das mir etwas fehlt.

@semi: Das mit den schwarzen Katzen hab ich auch schon mal gehört. Wenn man die "Schönheit" einer Katze an der Farbe abmacht, ist das ja schon fast Rassismus. Was mich persönlich auch immer stört ist das mit den Rassenwahn. Als ich einer Bekannten letztes Jahr erzählt habe, das ich bald zwei Katzen bekomme, war die erste Frage: Welche Rasse! Als ich dann nur sagt, halbe Maine Coon, gingen erst mal die Augenbrauen hoch. Nicht mal Reinrassig?! Traurig solche Reaktionen.

Inaktiver User
07.08.2006, 12:10
Jeder hat halt eine andere Meinung. Ist ja auch okay, so....

Der eine macht lieber Fernreisen, wir haben halt Hunde und fahren nach Holland oder nach Bayern.

Es gibt keine Möglichkeit die Tiere eine Woche in gute Hände (bekannte Freunde oder Familie) abzugeben.

Das wäre ja auch prima so, wollte man nicht immer versuchen mich zu bekehren.

Ein Arbeitskollege drückte mir letzens ein Gespräch auf, wo es darum ging, dass ich Reisen nicht kennen würde und deswegen aus einer Unwissenheit heraus behaupten würde, dass mir nix fehlt.
Meine eigene Mama, die Tiere wirklich nur als haarende Wesen betrachtet, hat heute noch ein Problem damit, dass ihre Tochter sich mit 2 Hunden so schrecklich gebunden hat.

Naja was solls, ich weiß ja was die anderen verpasst haben :-)

Inaktiver User
07.08.2006, 12:43
Ich versuche im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten zu helfen (finanziell/Futter/Zubehör), muss aber auch zugeben, dass ich phasenweise "Erholung" von den schlimmsten Meldungen brauche.

Den verdursteten Hund oder das andere Hündchen mit den Milben kriege ich seit Tagen nicht aus dem Kopf, wenn ich sowas lese/sehen muss, überfalle ich instinktiv eine meiner beiden Fellnasen, knutsche sie ab und ernte freundliche Verständnislosigkeit (logisch:freches grinsen: ).

Mich stört ebenso dieser Rassenwahn, wie oft stieg mir schon die Galle, wenn ich auf meinen - ach so schönen Hund - angesprochen, mitteilte, dass sie ein Mischling sei... dieses "ach-so-nur-ein-Mix" könnte ich jedem aus dem Gesicht hauen!:gegen die wand:

Meine schwarze Tierheimkatze habe ich extra wegen der Farbe geholt, schwarze Tiere sind dort die absoluten Ladenhüter, anscheinend sind die Leute doch abergläubischer als man so denkt...

Mein Herr Kater war ja eine Mitleidsaufnahme, da er sich in keiner der Pflegestellen integrierte, bzw. den Tyrannen dort spielte, ich wurde ein Zeug gefragt, als ich sagte, dass ich ihn nehmen würde, das könnt ihr euch nicht vorstellen.

OK, wenn einer keine Ahnung hat, ist es vollkommen legitim nachzufragen, ob die zwei sich verstehen, das meine ich aber auch nicht.

Mir wurde unterstellt zuviel Geld zu haben (ich weiß ja nicht, was eure Katzen kosten, aber ich gehe an einem Katzenmagen + Tierarzt nicht bankrott ), Partnerersatz (klar, so ein kastrierter Kater ist ein potenter Männerersatz, stark behaart, schlampig, räumt nix auf, pinkelt daneben, stinkt, furzt und verursacht Kosten, von der Warte aus, kann ich dem sogar zustimmen :freches grinsen: ).

Angeblich kann ein Tierbesitzer auch nicht in den Urlaub, gut, dass ich davon nichts wußte, ich fahre nämlich jedes Jahr, einmal mit und einmal ohne Hund (Kater bewacht bei ausreichendem Besuch die Wohnung, da er ein radikaler Protestpinkler ist, wenn woanders untergebracht).

Als Kinderersatz benutze ich die zwei angeblich auch, seit mich eine Bekannte beobachtet hat, dass ich für mich in den LIDL und für die zwei Viecher in den Fressnapf ggü. ging, ich sehe es als private Entscheidung meine Viecher bestmöglich zu ernähren...

Als mein Hund eine Krustennase bekam (Grindnase, die aufgrund einer Autoimmunerkrankung nie mehr weggehen wird, aber dem Hund nichts ausmacht, sieht nur dämlich aus), wurde ich gefragt, ob ich jetzt nicht enttäuscht sei/den Hund weggeben wolle, da er jetzt ja nicht mehr schön sei :gegen die wand: ...

In den 8 Jahren, die ich jetzt mit meinem Hündchen zusammenlebe, habe ich mir wahrscheinlich ein ähnlich dickes Fell zugelegt, wie mein Husky, aber verstehen werde ich die meisten Leute nie... (die mich aber auch nicht, da bin ich realistisch:smirksmile: ).

Bei den "richtigen" Tierliebhabern geht mir aber oft das Messer in der Tasche schneller und weiter auf, als bei den "Ignoranten". Wenn es doch um Tierliebe und -schutz geht, verstehe ich oft nicht, wie man sich so derartig in die Haare kriegen kann.

Vor einiger Zeit habe ich einen Saukrach mit einer bekannten Hundebesitzerin gekriegt, weil ich mit beiden Hunden Gassi war, mein kleiner hat mal wieder ein zu bewachendes Schweineohr mitgeschleppt (er hat keine realistische Vorstellung davon, was Herr Kater klauen könnte und was nicht :smile: ). Mein Gasthund lädt also die Hündin besagter Dame zum Essen ein und überlässt ihr das Ohr. Als die Dame angeschossen kam, war es 1. zu spät, 2. kann sie ihrem Hund auch beibringen, nichts ausserhalb der Wohnung aufzunehmen und 3. war ich mittelprächtig erschüttert, dass ich jetzt auch noch ein Tierquäler und -mörder sei, da ihr Hund ausschließlich vegan ernährt würde.... hat man ja gesehen, wie einsichtig der Labbie war :hunger:

in diesem Sinne

Estrella

PS: Um Missverständnissen vorzubeugen: habe nix gegen vegan oder vegetarisch für Menschen, die können sich entscheiden. Solange meine Viecher nicht sprechen können und anderes verlangen, kriegen sie Mischkost. Punkt.

Madhouse
07.08.2006, 13:31
Ich kann auch nicht behaupten das mir etwas fehlt, nur weil wir keine Reisen durch die Weltgeschichte machen. Sollte man sich ja auch bevor man sich ein Tier anschafft überlegen. Es gibt auch genug Möglichkeiten Hunde- und Katzen mitzunehmen oder gleich die Nachbarn, Freunde und Bekannte als Aufpasser und Ersatz-Dosis einspannen. Selbst mit Kindern kann man nicht so verreisen wie man vielleicht möchte, da wird man aber nicht drauf angesprochen. Was man doch alles verpassen würde.

Bin zwar jetzt Veganer, aber meine Beiden Fellnasen bekommen immernoch ihre Fleischnahrung. Es sind halt kleine Raubtiger und die essen nunmal Fleisch. Der Mensch hat die wahl, das Tiere würde wohl auch in der Natur eher Fleisch als Gemüse essen. Obwohl ich immer mit erstaunen feststellen muss, von Obst und Gemüse sind sie auch nicht abgeneigt. Eines ihrer fleischlosen Leckerlis ist Brot. Warum weshalb weiss ich nicht. Sobald ich mit Brot in der Tasche nach hause komme, wird hektisch an der Tüte gezupft und wenn ich nicht aufpasse, wird mit dem ganzen Brot abgehauen und bis zur Unkenntlichkeit bearbeitet.

Kinderersatz hör ich auch öfter mal, nur "Leider" möchte ich keine Kinder, demnach brauch ich auch keinen Ersatz. Warum können manche Leute nicht verstehen, das man Tiere liebt und einfach gerne mit ihnen zusammen ist/lebt. Für mich gehören Tiere einfach zum Leben dazu und sind eine Bereicherung. Warum muss man es immer wieder begründen oder sich Mutmassungen anhören, von wegen Männer/Kinderersatz?! Jeder wie er mag.

Noodie
07.08.2006, 13:40
Estrella, du hast echt eine schriftstellerische Gabe! So ein trauriges Thema und du bringst mich trotzdem zum Schmunzeln :smile: Wenn ich deine Beitraege lese, will ich immer auf den Tisch hauen und "Jawoll" schreien.

Inaktiver User
07.08.2006, 14:36
Diese erschütternden Nachrichten über Tierquälerei sind jedesmal schockierend aber ich habe die These das jeder mit seinem ganz persönlichen, alltäglichen Verhalten etwas ändern kann und viele Tropfen auch den heißesten Stein kühlen können. Ich habe mir eine No-No Liste zusammengestellt und da steht drauf was ich z.B. einkaufe und was nicht; keine billig Lebensmittel aus dem Supermarkt und hier insbesondere kein Fleisch und keine Wurst - bei Fleisch und Wurst gilt grundsätzlich nicht so viel fressen und solche Sachen wie Lamm oder Kalbfleisch entfallen ersatzlos! (Ein guter Eintopf mit wenig Suppenfleisch und viel Gemüse kann man die ganze Woche über essen und das Zeug schmeckt jeden Tag besser..) Grundsätzlich kaufe ich keine Produkte aus einschlägig bekannten Ländern und mache dort keinen Urlaub. Ich meine das man damit schon eine Menge bewegen kann und wo einer anfängt machen andere vielleicht mit. Jeder Cent Umsatz der den Unternehmen flöten geht wird sehr aufmerksam registriert.

Sicher kann man damit die Tierquälerei, die z.B. dem kleinen Staff Welpen wiederfahren ist nicht verhindern. Aber hier möchte ich darauf hinweisen, ein bekanntes Problem kann man lösen.

Beste Grüße

Zausel

Uschi35
07.08.2006, 15:09
Hallo,

ich gebe zu, daß mir das Wegfahren schon manchmal fehlt.
Aber noch bin ich irgendwie nicht bereit, das Katerchen (Freigänger) in die Obhut von jemand anderem zu geben. Naja, wir waren "Katzen-Neulinge" und haben ihn gerade mal 1 Jahr....
(Mein Eltern haben sich angeboten, mal eine Woche hier einzuziehen - was auch putztechnisch mal ganz praktisch wäre :freches grinsen:.)

Und die Sache ist eben die, daß wir beide arbeiten und daher ein Hund nicht in Frage kommt. Urlaubstechnisch dagegen wäre ein Hund aber praktischer, weil man ihn besser mitnehmen kann.

Wobei ich immer schon eher die Nord- oder Ostsee grossartigen Fernreisen vorgezogen habe. (Was auch schon Langeweile und mitleidiges Lächeln bei Bekannten hervorruft, wenn sie fragen:"Du hast Urlaub! Wo soll es denn hin gehen??" :unterwerf: "Nur" Nordsee ist ja soooo uninteressant!)

Und wenn man sich dann noch den Klotz ans Bein bindet und sich ein Tier anschafft.........
Dabei hätte ich am liebsten mehr als eine Katze - aber was nicht ist, kann ja noch werden. :freches grinsen:

Und das Thema "Kinderersatz" haben alle kinderlosen Tierhalter wohl schon mal gehört. Kann man nichts dran ändern, da soll sich doch jeder denken, was er meint.

ICH habe übrigens meinen Kater nach dem Aussehen ausgesucht (wollte IMMER schon einen Tiger haben - und mit seiner halb-weissen Nase sieht er einfach zu drollig aus), aber hätte mich letztenendes ein anderer als er auf die Nase geküsst, hätte die Wahl wohl auch noch ganz anders ausfallen können.:freches grinsen:

Na, und aus reiner Selbslosigkeit hat wohl niemand ein Tier. Sie bereichern einfach das Leben. Und wenn man damit dann wenigstens EINES aus dem Tierheim befreien kann: wunderbar!

G
Uschi

Inaktiver User
07.08.2006, 15:46
Ich muß zugeben, daß ich auch zu denjenigen gehöre, die mit großen Augen da sitzen und wirklich sehr betroffen und traurig sind, wenn es um Tierquälerei geht, da ich doch immer wieder erstaunt bin über den „Einfallsreichtum“, den einige unserer Mitmenschen an den Tag legen, andere Lebewesen leiden zu lassen. Aber, ....... ich gehe kaputt (klingt seltsam, ist aber so), wenn ich mich zu sehr mit dem Elend beschäftige. Bei Tieren werde ich butterweich und habe ganz nah am Wasser gebaut. Ich kann keine Tierfilme sehen (ich heule heute noch bei „Lassie“) und Reportagen über das Tierelend fallen bei mir ganz aus. Ich habe einige im Laufe meines Lebens gesehen und kann diese Bilder immer noch nicht vergessen.

Als wir unseren Hund aus dem Tierheim geholt haben, bin ich, während wir durch die Häuser gingen, zwischendurch in Tränen ausgebrochen, da ich es nicht mehr ertragen konnte, in diese vielen traurigen Hundeaugen zu sehen. Jeder einzelne schien mir zurufen zu wollen: „Nimm mich mit, lass' mich doch hier nicht versauern!“. Einer war schon ganz heiser vom vielen Bellen. Der ist wahrscheinlich immer noch da. Manche lagen auch nur apathisch da und es schien, als ob sie schon mit allem abgeschlossen hätten, da sie sowieso keiner mehr mitzunehmen scheint. Manchmal gehe ich noch auf die Seiten vom Tierheim, um nachzusehen, ob einige von den Hunden, die im Januar auch schon da waren, noch da sind und es macht mich traurig zu sehen, daß sie tatsächlich noch da sind.

Ich bewundere Menschen, die sich so für den Tierschutz einsetzen, wie ich es hier von einigen schon gelesen habe. Ich kann nur nach meinen Möglichkeiten Geld dafür spenden und tue das auch. Leider nicht so regelmäßig wie ich das gerne möchte, da ich, was Tierhilfsorganisationen angeht leider ein gebranntes Kind bin, da bei der letzten Organisation, bei der ich Mitglied war, der Vorstand wegen Unterschlagung von Mitgliedsbeiträgen verurteilt wurde. Das fand ich dann nicht so lustig.

Ansonsten halte ich es da mit Zausel34. Ich versuche nach meinen (kleinen) Möglichkeiten etwas zu tun. Wir (mein Mann und ich) essen seit Monaten kein Fleisch mehr, Eier kaufen wir schon seit Jahren sowieso nicht mehr aus Legebatterien usw., Hund bekommt Bio-Nassfutter aus ökologischem Anbau bzw. hochwertiges Trockenfutter (ohne Tierversuche) oder auch Neuland-Fleisch (ja, ja für unsere Kleine ist uns nichts zu teuer – aber was ich jetzt beim Futter ausgebe, spare ich später bei den Tierarztkosten :smirksmile:) und Länder, die so gar nichts von Tieren halten und sich auch dementsprechend verhalten, sehen aus unserer Reisekasse nicht einen Cent.

Pianoforte

Simone77
10.08.2006, 15:35
Mir fällt es unheimlich schwer mit dem ganzen Elend klar zu kommen, bin sehr sensibel was Tiere anbetrifft und manche Reportagen bekomm ich auch nach Jahren nicht aus dem Kopf.
Bin immer wieder erschüttert wenn ich sehe wie Menschen mit Tieren umgehen.

Ansonsten mache ich alles was in meiner Macht steht um zu helfen oder etwas zu verbessern. Bin seit fast 18 Jahren Vegetarier, kaufe Milchprodukte und Eier nur aus artgerechter Tierhaltung, bin Mitglied in einem großen Tierschutzverein und und und...

LG Simone

Yeti
10.08.2006, 19:34
Ich weiss, dass genau jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, 1000e von Tieren irgendwo auf dieser Welt unter Menschenhand leiden. Eingesperrt, vernachlaessigt, gepruegelt, ungeliebt, zurueckgelassen, ausgesetzt .... ich moechte sie alle in den Arm nehmen!

In Deutschland werden tagtäglich Millionen Tiere am Fließband hingerichtet. Bis dahin haben sie ihr gesamtes Leben ohne Sonnenlicht in einem Tier-Kz verbracht, wo man sie untierisch mißhandelte. Sie wurden unter Dauerlicht in engen Käfigen gequält, bekamen Fischmehl, obwohl Kühe Gras fressen, wurden als Giftmüllschlucker benutzt, standen auf Gitterrosten anstatt auf gewachsenem Boden .... :heul:

Schuld sind wir alle, ohne Ausnahme. Selbst ich als Vegetarier trage immer noch Schuld genug an dem Massaker. Schuld sind sogar Die Grünen, denn sie haben als Regierungspartei in ihren 7 Jahren nichts großartiges verändert.

Wer achtet noch das 5. Gebot? :wie?:

In Indien gelten Tiere als heilig. Wenn du mit einer Kuh einen Unfall hattest, dann kümmert sich alle Welt um die Kuh, danach bemerkt man erst dich. So ist es einer Freundin ergangen.
Die grundsätzliche Einstellung den Tieren gegenüber ist in Indien m. E. eher positiv.

semiramis
10.08.2006, 19:47
Hallo Yeti,
wie kommst Du darauf, daß das Zitat von mir stammt :wie?: :wie?: :wie?:

LG
semi

Noodie
10.08.2006, 21:28
In Indien gelten Tiere als heilig. Wenn du mit einer Kuh einen Unfall hattest, dann kümmert sich alle Welt um die Kuh, danach bemerkt man erst dich. So ist es einer Freundin ergangen.
Die grundsätzliche Einstellung den Tieren gegenüber ist in Indien m. E. eher positiv.

:ooooh: Ja, Kuehe gelten als heilig, aber alle anderen Spezies NICHT! Bist du je hier gewesen? Hast du gesehen wie Leute auf der Strasse kranke Hunde mit Steinen bewerfen, wie sie angefahrene Bueffel am Strassenrand krepieren lassen, wie die Strassenhunde von der Regierung mit Strichnin vergiftet werden (hast du mal einen Hund mit Strichnin verrecken sehen??), wie jeder, aber auch jeder an kranken Tieren einfach vorbeilatscht, wie Esel den ganzen Tag angebunden sind mit den Beinen zusammen gebunden damit sie nicht versuchen wegzulaufen, wie abgemagerte Pferde mit Stoecken in 40 Grad Hitze voran getrieben werden bis sie zusammen brechen etc etc. Dies hab ich alles schon mit eigenen Augen gesehen hier. Wie's hier in der kommerziellen Tierhaltung aussieht will ich gar nicht wissen.

Die grundsätzliche Einstellung den Tieren gegenüber ist in Indien NICHT eher positiv, sie ist SCHLIMMER als in westlichen Laendern, sie ist von Unwissenheit, Grausamkeit und absoluter Gleichgueltigkeit gepraegt.

Echt, so'n Stuss kann mich wuetend machen. "eher positiv" dass ich nicht lache! Ich hab noch nie so viel grausame Taten gegen Tiere auf oeffentlichen Strassen gesehen und das Schlimmste ist NIEMAND SAGT WAS und niemand wird hier wegen Tierquaelerei berappt oder schraeg angesehen.

Wo hast du dir dieses Maerchen nur zusammen gelesen?

PS: Semi, der Quote war von mir, hat Yeti sich wohl versehen.

Mausilikatze
11.08.2006, 07:26
Liebe Noodie,

so aehnlich habe ich mir den "Alltag der Tiere in z.B. Indien" vorgestellt :heul: :heul: :heul:

Es ist das pure Grauen, und wir sind aufgefordert, hier ein wenig Licht ins Dunkel fuer die Geschoepfe zu bringen.

Bitte helft zahlreich mit :blumengabe:

Traurige Gruesse - Mausi :niedergeschmettert: ++