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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fasten bei Arthrose und JoJo-Effekt



deux_pigeons
12.08.2012, 13:39
Liebe Fastenerfahrene,

man hat mir aufgrund einer schweren Gonarthrose (neben einer Ernährungsumstellung)
empfohlen, zu fasten. Da ich grundsätzlich ein wenig Gewicht verlieren möchte,
habe ich Angst vor dem JoJo-Effekt.

Wie sind eure Erfahrungen? Könnt ihr meine Bedenken zerstreuen?

Vielen Dank d-p

juliast
29.12.2012, 16:28
Fasten ist nicht notwendig.
Aber Abnehmen ist obligatorisch.
Hier, lies, 7 Arten Behandlung der Arthrose [...]

Rowan9
30.12.2012, 13:30
Ob Du nach dem Abnehmen wieder zunimmst, hat eigentlich nur etwas damit zu tun, ob Du tatsächlich Deine Ernährung umstellst. Ich denke, es ist ein bisschen wie beim Rauchen: "Nichtraucher" wird man zuerst im Kopf. Schlanker auch.

Aber Fasten kann ein guter Einstieg in eine Ernährungsumstellung sein. Nur - ich gebe meiner Vorschreiberin total recht - wenn es ums Abnehmen geht, tut es jede Diät, mit der Du gut zurecht kommst.

Gutes Gelingen!

Sonnenwind84
04.01.2013, 19:00
Hallo,
der Jojo-Effekt schlägt immer dann zu, wenn du bei einer Diät hungerst und zu viele Kalorien einsparst. Dein Körper schaltet dann auf Notzustand um und fährt die Energie, die er für alle Stoffwechselvorgänge und lebenswichtige Funktionen benötigt herunter. Isst du dann nach der Diät wieder genauso viele Kalorien wie vorher, nimmst du zu - der Körper verbraucht ja immer noch weniger Energie und er weiss ja nicht dass die Notzeit beendet ist und speichert alles sofort.
Deshalb: Zum Abnehmen niemals hungern sondern viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, gesunde und proteinreiche Lebensmittel wählen (Obst, Gemüse, Vollkorn, Quark, Joghurt, Fisch, Fleisch...).
Auf zuckerreiche und sehr fette Lebensmittel verzichten, bzw. Ersatz suchen (Trockenfrüchte statt Schoki oder Gemüse+ Dip statt Chips vorm Fernseher)
Das funktioniert auch ohne Sport wegen deinen Knien super! :)

Viele interessante Tipps gegen Jojo-Effekt und für guten Stoffwechsel hab ich hier noch gefunden: Stoffwechsel anregen | Wie du deinen Motor für deinen Abnehmerfolg auf Hochtouren bringst [edit: Direktlink wegen offenbar doch vorhandener Werbeverbindung der Website entfernt]

LG und viel Erfolg!

Keil7859
15.02.2013, 15:52
Fasten kann ich nicht zum Abnehmen empfehlen. Der böse Jojo-Hammer kommt bestimmt!
Beim Fasten geht es um das Entschlacken und nicht ums Gewicht reduzieren. Das passiert zwar meist auch, aber nur sehr kurzfristig (aus oben genannten Gründen).
Versuchs mit 2 Litern Wasser über den Tag verteilt. Fettarme Ernährung und jeden Tag 5 Portionen Obst und Gemüse. Dann passt meist schon nicht mehr in den Bauch ;-)
Gewöhne dich am besten gleich an den Gedanken, langfristig umzustellen! Wenn du nach deinem Erfolg wieder so isst wie jetzt, wirst du auch wieder auf dieses Gewicht kommen...
Zum Beschleunigen der Gewichtsreduktion solltest du unbedingt Sport treiben.

olga27
15.08.2013, 08:37
Diesen Faden möchte ich wiederbeleben, da ich wegen Polyarthrose unbedingt abnehmen muss und während einer sogenannten Basenfastenkur, was eigentlich vegane Ernährung ohne Getreide bedeutete, erfolgreich 15 kg abnahm und so wenig Schmerzen hatte, dass ich keine Schmerzmittel mehr benötigte und wieder anfangen konnte, mehr Sport zu machen.

Dann trat eine sehr stressige Situation im Beruf ein und wupps, fiel ich wieder in alte Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten und nahm innerhalb eines Jahres das Gewicht wieder zu. Die Schmerzen kamen schnell wieder und ich betäubte sie wieder mit Schmerzmitteln.

Jetzt bin ich wieder dabei, meine Ernährung umzustellen und mich trotz Schmerzen täglich ausreichend zu bewegen.
Die Umstellung soll dieses Mal in kleinen Schritten erfolgen. Erst wenn der eine einigermaßen sitzt, wird der nächste getan.

Die ersten Schritte sind schon gemacht:
Ich mache täglich Übungen gegen meine Rückenbeschwerden und gehe 2 - 3 mal in der Woche schwimmen und an die Geräte im Studio. Noch fehlt Ausdauertraining und Koordinationstraining.

Inzwischen esse ich - mit Ausrutschern - vegetarisch ( es gibt also noch jede Menge Milch- und Getreideprodukte) und gönne mir meine täglichen 2 - 3 Tassen Kaffee und hin und wieder ein Glas Wein. Da gibt es auf dem Weg zum "Basenfasten" noch jede Menge zu verändern.

Zur Zeit übe ich mich darin, täglich eine bestimmte Menge Kräuterees zu trinken, die helfen sollen, die Arthroseschmerzen zu bekämpfen. Fällt mir noch recht schwer, das durchzuhalten.

Die Pfunde purzeln nur langsam - vermutlich wegen meiner üppigen Mahlzeiten. Noch habe ich die Mengen beim Essen nicht eingeschränkt.

Mein Ziel ist es, langsam durch die Umstellung auf " basische", also tendenziell vegane Ernährung mein Übergewicht abzubauen, wieder beweglicher zu werden und meine Schmerzen zu verlieren.

Meine Fort- und Rückschritte werde ich in diesem Faden dokumentieren.

Olga

Inaktiver User
21.09.2013, 15:43
Auf jeden Fall viel Erfolg.

olga27
01.12.2013, 16:58
Noch genau 6 Wochen bis zu meiner OP, während der mir ein neues Hüftgelenk eingebaut wird.

In diesem Strang werde ich meine Anstrengungen, mich mit möglichst wenigen Ausrutschern - basisch zu ernähren und mich täglich zu bewegen, dokumentieren.

Heute also Tag 1, den ich gemütlich zu Hause verbracht habe - Hörbuch hörend, während ich bügelte und sonstigen Hausarbeiten nachging und eine volle 1/2 lang Stunde auf dem Heimtrainer, der seit neuestem auf dem Balkon steht, radelte.

Noch waren meiner Nahrung einige Milchprodukte beigemischt und ich trank nur 1 1/2 l Tee und Wasser und heute Morgen gönnte ich mir die noch obligatorischen 2 Tassen Kaffee.

Trotz der Übungen, die ich für die geplagten Muskeln und Knochen auf der Matte durchführte, habe ich starke Schmerzen in meiner arthrotischen Hüfte und auch im Rücken, den Schultern und den Daumengrundgelenken schmerzen die arthrotischen Stellen ein wenig. Kein Grund also, die Anstrengungen nicht beizubehalten und weiter zu machen.

Bae
01.12.2013, 17:18
Mir fällt regelmässiges Fasten deutlich leichter als kontrolliertes Essen.

ja das Gewicht sinkt beim Fasten und geht dann wieder nach oben - das ist OK. Im Gesamten - seit ich vor ca 3 Jahren das erste Mal fastete - ist das Gewicht jetzt 6 kg weniger. Es kann durchaus auch nochmals zwei, drei Kilo hochgehen, kein Problem damit, das ist völlig im grünen Bereich. Und nach den Weihnachtstagen werde ich wohl wieder ein, zwei Fastentage machen, nach dem ganzen üppigen Essen kann das nur gut tun.

Am Fasten gefällt mir auch, dass die positiven gesundheitlichen Wirkungen so schnell sichtbar sind, auch schon nach kurzen intensiven Fastenphasen. Hab zB letzthin zwei Tage Wasserfasten gemacht, das war schon gut spürbar. Es ist allerdings nicht Arthrose, ich weiss nicht, ob eine Arthrose auch so schnell darauf reagiert, das wär zu testen.

gruss, barbara

Inaktiver User
01.12.2013, 20:33
viel ERfolg Dir von Herzen, liebe Olga !! :blume:

olga27
02.12.2013, 23:46
Danke, liebe Monika.

Tag 2:
Nachdem ich mich gestern zum Radeln gequält hatte und wegen der Schmerzen in Knie und Hüfte heute Nacht kaum ein Auge zugetan habe, habe ich mir heute die Radelei geschenkt.

Seit einer ostheopathischen Behandlung nehmen die Schmerzen in meinen Gelenken zu - die angebliche Wunderwaffe hilft in meinem Fall nicht. Schade um das viele Geld, das ich in diese Behandlung investiert habe.

Heute war ich den ganzen Tag unterwegs und pflegte die schönen Seiten eines Rentnerlebens - den Fremdsprachenkurs mit anschließendem Cafebesuch mit den sehr sympathischen anderen Teilnehmerinnen am Morgen, zum Mittagessen ins Bistro, wo ich ein paar ehemalige Kolleginnen traf und mich bis in den Abend hinein festquatschte.

Leider trank ich zu viel Kaffee und aß irgendwann auch noch ein Stück Schokokuchen - zwar war meine Ernährung vegetarisch, aber nun wirklich nicht basisch. Kann also nur besser werden.

Ich bereite eine Serie von Arbeiten über Herrndorf vor und las noch bis jetzt im "Traum meiner Mutter".

Bei meinen Übungen auf der Matte konnt ich mich kaum bewegen, so angespannt und eingerostet fühlt sich mein Körper an.

Eines ist klar - wenn ich all das, was mir wichtig ist - unter anderem die neugelernten Übungen gegen meine Arthroseschmerzen mehrmals täglich durchführen-, in meinen Tagen unterbringen will, kann ich mich nicht so durch die Tage treiben lassen, wie ich es heute gemacht habe.

Also ab morgen mehr Struktur und Bewegung.

Bae
03.12.2013, 06:34
Seit einer ostheopathischen Behandlung nehmen die Schmerzen in meinen Gelenken zu - die angebliche Wunderwaffe hilft in meinem Fall nicht. Schade um das viele Geld, das ich in diese Behandlung investiert habe.

Wie lange dauert das schon? Da es sich um eine Methode handelt, die natürliche Heilungsprozesse beschleunigt, und nicht eine Methode, die Symptome unterdrückt, ist eine Erstverschlimmerung normal und ein Zeichen dafür, dass es funktioniert - und nicht etwa, das es nicht funktioniert.



Also ab morgen mehr Struktur und Bewegung.

Auch mehr Bewegung kann als Effekt haben, dass sich erst alles mal zu lösen beginnt - was mit mehr Schmerzen verbunden ist in einer ersten Phase. Wiederum: ein Zeichen dafür, dass sich etwas tut.

gruss, barbara

555nase
03.12.2013, 06:40
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fasten sinnvoll ist bei Polyathritis oder anderen Rheumaformen.

Dass mit dem "Entschlacken" ist ja nun hinlänglich widerlegt.

Ansonsten ist Fasten purer Stress für den Körper!
Und gerade Stress ist für viele der Trigger schlechthin für Rheumaschübe.

Dann lieber langsames, sanftes Abnehmen mit moderater Bewegung.

555nase
03.12.2013, 06:42
Auch mehr Bewegung kann als Effekt haben, dass sich erst alles mal zu lösen beginnt - was mit mehr Schmerzen verbunden ist in einer ersten Phase. Wiederum: ein Zeichen dafür, dass sich etwas tut.



Wer eh schon Schmerzen hat, der kann eines gar nicht gebrauchen: wenn sich durch die Behandlungen die Schmerzen noch verstärken.

Außerdem spürt man selbst ja genau, ob einem was gut tut oder nicht - und oft verschlimmert man die Beschwerden durch Bewegung tatsächlich. Da muss man lange suchen, bis man was findet, das einem wirklich gut tut.

Bae
03.12.2013, 07:10
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fasten sinnvoll ist bei Polyathritis oder anderen Rheumaformen.

Fasten ist bei sehr vielen Krankheiten sehr sinnvoll. Wär vermutlich eine gute Idee, sich mal mit einer Person darüber zu unterhalten, die weitreichende Erfahrung damit hat, zB Leuten in Fastenkliniken oder ähnlich.



Ansonsten ist Fasten purer Stress für den Körper!
Und gerade Stress ist für viele der Trigger schlechthin für Rheumaschübe.

Es gibt unterschiedliche Arten von Stress, positive und negative - sich mit einer Fachperson zu unterhalten, die die Effekte kennt, dürfte die beste Idee sein.


Wer eh schon Schmerzen hat, der kann eines gar nicht gebrauchen: wenn sich durch die Behandlungen die Schmerzen noch verstärken.

Der Weg zum Himmel führt in aller Regel durch die Hölle - und der Weg zur Gesundheit in der Regel durch eine kurze Phase mit verstärkten Symptomen. Auch hier: den/die PraktikerIn ansprechen darauf und fragen, ist das normal so, was bedeutet das.

und ja: die eigenen Wahrnehmungen ernst nehmen, das ist wichtig.

gruss, barbara

Inaktiver User
03.12.2013, 19:16
in aller Schnelle: sehe es so wie Barbara , weil es auch meine Erfahrung ist und ich bei dem Thema leider mitreden kann.....

Allerdings, liebe Olga- könnte es sein, dass Du zu viel auf einmal machst???

Und welche Übungen hast Du wie gelernt??? (nur für Dich mal zum Überlegen...)

ich bin bei der "Krankengymnastik" und beim Physiotherapeuten lerne ich jede Woche eine neue Übung dazu - und das allerwichtigste ist: sie ganz korrekt auszuführen und darauf zu achten, ob dadurch Schnmerzen ausgelöst werden....
und ich lasse nach einiger Zeit kontrollieren, ob ich die Übungen noch richtig ausführe!!

vlg

olga27
04.12.2013, 06:45
Zuerst einmal @ Barbara:

Danke für die Rückmeldung. Ich habe tatsächlich erstklassige Erfahrungen mit Basenfasten und seiner Wirkung auf Schmerzen, die durch Arthrose ausgelöst werden. Deshalb bin ich auch bemüht, wieder in die vegane, eiweißarme Schiene hineinzukommen. Leider klappt es dieses Mal nicht so recht, d.h. ich habe noch so einige Gewohnheiten, die nicht zu diesem Programm gehören.

Meine Absicht, mir durch diese Ernährungsweise Erleichterung bei meinen Schmerzen zu verschaffen, hat allein mit meiner eigenen Erfahrung zu tun, zu der ich aus rein abnehmtechnischen Gründen kam. Der positive Nebeneffekt war dabei eine Zugabe. Ob die Theorie dahinter wissenschaftlich belegt ist oder nicht, ist mir deshalb relativ wurscht. Allerdings empfiehlt auch mein Orthopäde eine vegane, eiweißreiche Ernährung und er wirkt auf mich in keinster Weise esoterisch, kennt vermutlich nicht einmal das Wort. (Gruß an nase).

Die ostheopathische Behandlung tut mir ganz eindeutig nicht gut, obwohl ich durchaus bereit bin, einiges auszuhalten. Es mag aber auch daran liegen, dass die Ostheopathin mich massiv bedrängt hat, parallel dazu eine Metabolicbalanebehandlung bei ihr zu machen und seit sie kapiert hat, dass sie an diesem Punkt auf Granit beißt, findet, dass meine Verspannungen zu alt sind, als dass Ostheopathie wirken könne. Die letzte Sitzung war auch in dieser Hinsicht sehr unangenehm.

Mein Physiotherapeut empfiehlt regelmäßiges - tägliches - Üben mit Schwerpunkt Dehnen und der absoluten Beachtung der Schmerzgrenze, die sich aber durch diese Methode verlagert. Er meinte, dass ich die Radeln einschränken solle - mehrere Male 5 Min. statt eine halbe Stunde am Stück-, wenn die Schmerzen zu stark wären.

Soweit mal meine Voraussetzungen, die ich sehr vernünftig finde.
Probleme macht mir mein Schweinehund, der im Winter keine Lust auf Nahrungseinschränkung und zu viel Bewegung hat.


Tag 3 war eigentlich wie Tag 2 - vegetarisch, aber nicht vegan und nicht kaffeefrei. Leider konnte ich den selbstgebackenen Plätzchen eines Freundes nicht widerstehen.

Was die Bewegung angeht habe ich sowohl aufs Radeln als auch auf die Dehnerei verzichtet und nur meine Muskelaufbauübungen gemacht. Ich büßte es heute morgen schon beim Aufstehen.

Trotz des holprigen Anfangs - ich mache weiter.

Bae
04.12.2013, 10:36
Die ostheopathische Behandlung tut mir ganz eindeutig nicht gut, obwohl ich durchaus bereit bin, einiges auszuhalten. Es mag aber auch daran liegen, dass die Ostheopathin mich massiv bedrängt hat, parallel dazu eine Metabolicbalanebehandlung bei ihr zu machen und seit sie kapiert hat, dass sie an diesem Punkt auf Granit beißt, findet, dass meine Verspannungen zu alt sind, als dass Ostheopathie wirken könne. Die letzte Sitzung war auch in dieser Hinsicht sehr unangenehm.

mit DEM Hintergrund wär ich auch das letzte Mal bei dieser Dame gewesen. Dass die Therapeutin die Klientin respektiert und nicht bedrängt, ist ja eine grundlegende Voraussetzung.

Aber "zu alte Verspannungen" ist völliger Unsinn. Alte Themen brauchen schlicht mehr Zeit und mehr Beharrlichkeit - schliesslich haben sich diese Muster auch über Jahre in den Körper hinein geschrieben.

Körperarbeit wenn sie korrekt ausgeführt wird, ist allerdings eine sehr gute Sache, da würde ich mich wohl nach jemand anderem umschauen..




Probleme macht mir mein Schweinehund, der im Winter keine Lust auf Nahrungseinschränkung und zu viel Bewegung hat.

Nahrungseinschränkung ist in der Tat schwierig, der Körper braucht Substanz und Wärme. Aber Bewegung kann ja schon sein, im Wohnzimmer etwas Musik aufzulegen und dazu zu tanzen? locker, leicht, und schön in der Wärme?



Was die Bewegung angeht habe ich sowohl aufs Radeln als auch auf die Dehnerei verzichtet und nur meine Muskelaufbauübungen gemacht. Ich büßte es heute morgen schon beim Aufstehen.

Das klingt für mich nach SEHR langweiligen Formen von Bewegung. Gibt's das nicht in Interessanter?

gruss, barbara

olga27
04.12.2013, 13:33
Das klingt für mich nach SEHR langweiligen Formen von Bewegung. Gibt's das nicht in Interessanter?



Nein, ganz schlicht nach Schmerzen - radeln tut weh, egal wie schön der Blick ist und wie kurz ich radle, gehen tut weh, dehnen tut tierisch weh, tanzen .....selbst meine eigentlich in Fleisch und Blut übergegangenen Übungen tun einfach weh.

Bae
04.12.2013, 20:30
Nein, ganz schlicht nach Schmerzen - radeln tut weh, egal wie schön der Blick ist und wie kurz ich radle, gehen tut weh, dehnen tut tierisch weh, tanzen .....selbst meine eigentlich in Fleisch und Blut übergegangenen Übungen tun einfach weh.

oh das tut mir leid zu hören. Hoffe du findest was dass es wieder besser wird!

gruss, barbara

olga27
05.12.2013, 11:59
Tag 4 - vegetarisch, aber nicht vegan + KAFFEE

Gestern entschied ich mich dazu, wieder Schmerzmittel zu nehmen, weil mir dieses Ausharren in schmerzhafter Bewegungslosigkeit allmählich auf die Psyche schlägt.

Und siehe da, es geht mir besser. Das Radfahren in der Sonne tut mir gut und meine Übungen auf dem Boden ebenfalls.

Es wird also nicht der große basische Rutsch sein, der mein Wohlbefinden hebt, sondern die vielen kleinen Schritte, die es mir besser gehen lassen.

Eigentlich passen meine Beiträge also gar nicht mehr in den Fastenfaden, aber uneigentlich schon, denn ich nähere mich der (Basen-)Fasterei in kleinen Schritten.

Olga

olga27
06.12.2013, 18:25
Tag 5 und 6 - vegetarisch, aber nicht basisch, jedoch weder Zucker noch Kaffee.

Stillstand.

angie2
06.12.2013, 18:47
Liebe Olga,

bei Weichteilrheuma bin ich täglich 4 km gelaufen.... durch den Schmerz hindurch.

Hat gut geholfen.

Leider hab ich heute ganz andere Probleme.... da wär Weichteilrheuma noch gnädig....

Kaffee hab ich immer getrunken, das hat nix gemacht, und nach der neueren Forschung ist das erst recht erlaubt.

Sowas wie Deine Osteopatentante ist mir nur bei der Fußmassage passiert... da bin ich nach einer Woche noch gehumpelt. Nix wie weg.




Alles Gute!

olga27
07.12.2013, 07:13
Liebe Olga,

bei Weichteilrheuma bin ich täglich 4 km gelaufen.... durch den Schmerz hindurch.

Hat gut geholfen.

Leider hab ich heute ganz andere Probleme.... da wär Weichteilrheuma noch gnädig....

Kaffee hab ich immer getrunken, das hat nix gemacht, und nach der neueren Forschung ist das erst recht erlaubt.

Alles Gute!

Hallo Angie,

Gott sei Dank habe ich kein Weichteilrheuma, vom Spezialisten bestätigt.

Ich fing wieder an zu turnen - trotz der Schmerzen und versuche dabei zu bleiben, denn Muskelabbau vor einer OP ist auch nicht das, was ich will.

Kaffee ist erst recht erlaubt? Das wäre ja super! Schon ein Problem weniger.

Was hast du denn für Probleme, die schlimmer sind? PN?

Also - ich essen weiterhin vegetarisch und versuche, eine möglichst gute Säure-Basen-Bilanz zu erreichen.

olga27
08.12.2013, 10:22
... was mir wegen eines Weihnachtsessens nicht wirklich gelungen ist - vegetarisch war meine Ernährung schon, die Säure-Basen-Bilanz war eher nicht so dolle.

Dafür bewege ich mich mehr, auch draußen und das tut mir ganz eindeutig gut. Wenns nicht anders geht, gönne ich mir ein Schmerzmittel.

Olga

olga27
09.12.2013, 21:39
Wie immer - die vegetarische Ernährung gelingt sehr gut, ich komme wieder mehr in Bewegung, was sicher auch an dem wunderbaren Wetter liegt und ansonsten ist Stillstand.

Deshalb pausiere ich mal mit dem Bericht hier und nehme ihn wieder auf, wenn ich mich wirklich basisch ernähre.

Olga

Inaktiver User
15.12.2013, 19:32
das hört sich doch alles recht gut an!

Das mit dem "Basischen" hab ich nie so wirklich längerfristig hingekriegt- für mich ist es nicht alltagstauglich-

war mal eine woche in so einer Basenwoche- sehr viel Radtouren- und hab zugenommen von den vielen Kartoffeln- es gab die ganze Woche nur Kartoffeln und Salat.....

ich esse viel OBst und Gemüse, wenig Zucker - Kaffe wenns mir danach ist und viel Wasser ....

ich seh inzwischen alles nicht mehr soooo eng.......

viele liebe GRüße!

forevermore
17.12.2013, 14:40
Hallo,
ich habe Arthrose in mehreren Gelenken. Nach einer Gewichtsreduktion mithilfe eines Arztes und einer Ernährungsumstellung nach Metabolic Balance bin ich ziemlich schmerzfrei, kann mich wieder richtig gut bewegen, treibe Sport, schlafe besser, bin fitter, habe super Blutwerte. Ich finde, ein Versuch lohnt sich!!!
forever

Inaktiver User
17.12.2013, 20:44
naja, der Versuch müsste dann aber schon längerfristig und konsequent sein- und bei metabolic balance haben mich die kosten etc abgeschreckt...

Quirin
26.01.2014, 12:07
Das mit dem Abnehmen ist eigentlich ganz einfach und braucht keine seltsamen Diäten oder teure Kurse: Weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbraucht. Allerdings mag es aufgrund Deiner Krankheit besondere Voraussetzungen geben.

Mein Tipp: Kalorien zählen. Nicht, um dann sagen zu können, jetzt darf man heute nichts mehr essen, sondern um ein Gefühl dafür zu bekommen, woher denn das Zuviel an Kalorien stammt. Zumeist sind das alleine Süßigkeiten und süße Getränke, bei normaler Ernährung nimmt man nämlich automatisch auf ein gesundes Gewicht ab. Süßigkeiten und süße Getränke (auch Bier und sogar fettarme Milch!) weglassen oder reduzieren. Alkoholfreies Bier, Zero-Cola sind brauchbare Alternativen. Das tägliche süße Stückle wird gestrichen.

Speck und Fett sind die größten Kalorienbomben im Essen, ev. kann man deren Mengen reduzieren.

Es gehr nicht um den totalen Verzicht, ein Tortenstück in der Woche muss man sich gönnen, eine Tafel Schokolade in der Woche ist auch voll ok. Nur nicht jeden Tag. Ein Tag in der Woche sollte man zudem gemäßigt reinhauen, damit man nicht in den Hungermodus schaltet, denn das ist der Grund für den Jojo-Effekt.

Süßigkeiten und süße Getränke nie im Haus haben, nie auf Vorrat kaufen. Bei allem in kurzer Reichweite schaltet die Disziplin ab.

Bewegung baut Muskeln auf und verbrennt Kalorien. Die bloße Existenz von Muskeln verbraucht Kalorien, deswegen werden die bei Bewegungsmangel sofort wieder abgebaut. Bewegung hilft also doppelt.

Der Grundumsatz des Menschen steigt mit dem Körpergewicht. Wenn man durch dauerhafte (!) Umstellung der Ernährung die Kalorienzufuhr um x Kalorien/Tag verringert, dann erreicht man das Ernährungsgleichgewicht bei y Kilo weniger Körpergewicht.

Wattwanderin
01.07.2014, 07:25
Fasten kann ich nicht zum Abnehmen empfehlen. Der böse Jojo-Hammer kommt bestimmt!
Beim Fasten geht es um das Entschlacken und nicht ums Gewicht reduzieren.
Zum Beschleunigen der Gewichtsreduktion solltest du unbedingt Sport treiben.

Fasten ist ein guter Einstieg für eine grundlegende Veränderung der Ernährung. Beim Fasten geht es um das Erreichen des eigenen Ausgleichs. Wenn man das für den Körper stimmige Gewicht hat (das ist selten das eigene Wunsch Gewicht) dann setzt der "Nebeneffekt" der Gewichtsregulierung nicht ein.

Beim Fasten lernst du ein gutes Gefühl für Satt sein und Hunger haben neu kennen, es geht nicht um den "vollen Bauch". Der ist ein sicheres Zeichen, zu viel gegessen zu haben. Es geht um das "sichere Wohlgefuehl" dass du auch ohne aeussere Nahrungszufuhr meistens sogar leistungsfähiger und wohlfuehlender bist.

Mach eine Fastenkur unter Anleitung, dann lernst du es richtig kennen und du wirst gar keine Umstellung der Ernährung in dem Sinne mehr Spuren.

Achtung: Beschleunigen beim Abnehmen ist erstens Jojo, nämlich falsch! Zum andern geht es hier um Gewichtsreduzierung mit ARTHROSE!!! Genau diese Gelenkserkrankung macht es speziell, Gewicht zu reduzieren!!! Deshalb muss man sich auch auf eine langsame Zeit einrichten - beste Voraussetzung für eine grundlegende Ernährungsumstellung...

Coralitas
22.07.2014, 13:48
Der JoJo Effekt ensteht nur durch einen Kcal Überschuss nach dem Fasten. Das bedeuet das du als Frau sagen wir einen Verbrauch von 1800 Kcal am Tag hast. Wenn du aber 2200 Kcal isst nimmst du zwangsläufig zu. Bleibst du drunter passiert nichts. Nur weil ein paar Tage gefastet wurden bedeutet das im Umkehrschluss nicht das danach doppelt reingehauen werden darf :)

Inaktiver User
30.07.2014, 09:06
Fasten ist ein guter Einstieg für eine grundlegende Veränderung der Ernährung. ................

Deshalb muss man sich auch auf eine langsame Zeit einrichten - beste Voraussetzung für eine grundlegende Ernährungsumstellung...

ja, das unterschreibe ich, -grundlegende ERnährungsumstellung- und zwar lebenslang!

Das Hungergefühl verliere ich leider beim Fasten und werde danach unmäßig- darum ist das für mich nicht so die Methode...

ich esse morgens und abends kaum/wenig/nichts und mittags eine große Portion- möglichst basisch....
und natüüüürlich viel trinken-Wasser!!

probiere schon sehr lange rum- aber das scheint tatsächlich ein guter Weg für mich zu sein....

@ Quirin,
toller Beitrag, stimme voll zu,
ebenso wie @Coralitas

chaoti
24.09.2015, 10:50
Schade, dass die Berichterstattung (Olgas und anderer) hier endet.
Bin gerade auch (seit Mai 15) mit Gonarthrose geplagt, auch Daumen- und andere Gelenke tuen immer wieder weh und
versuche, mehr basisch mich zu ernähren, was natürlich äußerst schwierig ist, da es wenig Alternative beim Kochen gibt, wenn man tier. Eiweiß und Kohlehydrate aus Getreide weglässt.
Ich habe mich im Okt. in einem Naturheil-Sanatorium angemeldet, das rein vegan kocht und als Behandlung Dauerbrause
anbietet. Mal sehen, ob es mich weiterbringt.
Ich werde - wie Olga zu Anfang dieses Stranges - versuchen meine Bemühungen hier aufzuschreiben.
Vielleicht gesellen sich andere Betroffene dazu.
LG chaoti

chaoti
24.09.2015, 10:51
Schade, dass die Berichterstattung (Olgas und anderer) hier endet.
Bin gerade auch (seit Mai 15) mit Gonarthrose geplagt, auch Daumen- und andere Gelenke tuen immer wieder weh und
versuche, mehr basisch mich zu ernähren, was natürlich äußerst schwierig ist, da es wenig Alternative beim Kochen gibt, wenn man tier. Eiweiß und Kohlehydrate aus Getreide weglässt.
Ich habe mich im Okt. in einem Naturheil-Sanatorium angemeldet, das rein vegan kocht und als Behandlung Dauerbrause
anbietet. Mal sehen, ob es mich weiterbringt.
Ich werde - wie Olga zu Anfang dieses Stranges - versuchen meine Bemühungen hier aufzuschreiben.
Vielleicht gesellen sich andere Betroffene dazu.
LG chaoti