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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund bellt ununterbrochen



aok
26.07.2006, 09:21
Hallo,
meine Freundin hat seit ca. 6 Wochen einen Mischling, ca. 2 J. alt. Alles ist bestens soweit, bis auf das Bellen. Er bellt bei jeder Kleinigkeit. Eine Autotür fällt zu, er bellt,
jm. redet vor der Türe, er bellt,
ein Auto hupt, er bellt., usw.
Vor allem nachts leidet die ganze Familie.
Es ist so, dass er nicht lange bellt, eher 5-6 mal kläfft.
Wie kann man ihm das abgewöhnen?
Sie sagt natürlich "aus" und hat auch schon Leckerlis gegeben, wenn er dann ruhig war.Aber der Hund würde fett werden, so oft wie das am Tag wäre.
Hat jm. einen Tipp?
Gruß aok

Inaktiver User
26.07.2006, 10:30
Hi aok,

es gibt Halsbänder, die wahlweise über einen Sensor oder über Knopfdruck auf das Bellen des Hundes reagieren und einen kurzen (Wasser)Sprühstoß abgeben.
Im Bereich der Kehle haben diese Halsbänder ein kleines Kästchen, von dem aus der Strahl schräg nach oben Richtung Nase abgegeben wird… blöd zu erklären, aber effektiv.
Die Bänder sind relativ teuer, sie kosten meines Wissens ca. 100 Euro.
Aber bitte: weder auf ein Halsband mit Senfgasbefüllung, noch auf eines mit Ultraschall zurückgreifen. Der Wasserstrahl reicht völlig aus, um dem Hund begreiflich zu machen, was man von ihm will.

Gruß
Rezeptfrei

semiramis
26.07.2006, 11:00
Hallo,
ich denke dass die Fellnase noch unsicher ist und vielleicht sogar etwas Angst hat.Die Zeit im neuen Zuhause ist noch nicht allzu lang.
Meine Leilah ist trotzdem sie nun fast 4 Jahre bei uns ist auch ein Angstkläffer. Nachdem ich viele Tricks von Fachleuten ausprobiert hab und nichts half, haben dann die Bachblüten für Tiere (Globuli) zu, na sagen wir mal, 80% Erfolg gebracht.
Nr.1 (Notfall) und Nr2 (Angst).
Man kann sie am Anfang untereinander mischen. Nach einer Woche habe ich Nr.1 weggelassen und noch 3 Wochen regelmäßig Nr. 2 gegeben.Jetzt braucht sie sie nur noch in außergewöhnlichen Situationen.In ein wenig Leberwurst versteckt ist es noch ein besonderes Leckerli. Bachblüten f. Tiere gibt es inzwischen fast in jedem guten Tierfachgeschäft.
Ich persönlich bestelle sie im Internet, weil es in den Geschäften meist nur Tropfen gibt.

LG
semi :knicks:

P.S.Genaue Gebrauchsanweisung liegt immer bei.Ich schreib Dir die Fa. in die PN :smirksmile:

Inaktiver User
26.07.2006, 11:59
Ich würde auch zum Halsband greifen.

Es gibt bei Ebay oder Zooplus Halsbänder, die automatisch nach dem Bellen ein Zitronenwasser ausstoßen.

Sie sind mit Sensoren ausgestattet. Es darf nur kein zweiter Hund dabei sein, sonst wird es ungenau.

Noodie
26.07.2006, 14:06
Halsbänder, die automatisch nach dem Bellen ein Zitronenwasser ausstoßen.

Sie sind mit Sensoren ausgestattet. Es darf nur kein zweiter Hund dabei sein, sonst wird es ungenau.



Haha! Stell mir gerade vor wie der Nicht-beller ständig nass wird nur weil sein Kumpel so'n Radau macht :freches grinsen:

Avocado
26.07.2006, 17:37
Waaaaaah, bitte nicht dem armen Hund so ein Sprühdings umhängen, das ist doch Müll.

Liebe Halsbandbefürworterinnen, stellt Euch mal vor, Euch wird so ein Ding umgehängt und nach Euch unbekannten Regeln ausgelöst. Z.B. jedesmal, wenn draußen ein grünes Auto vorbeifährt. Oder alle 10 Minuten. Oder immer, wenn Ihr am Fernseher vorbeilauft oder Euch die Nase kratzt. Ihr wisst es aber nicht. Ihr fühlt nur, dass Ihr erschreckt werdet. Aber nicht, warum. Wie würdet Ihr Euch fühlen? Und es ist keiner da, der Euch heraushilft aus der Situation oder Euch die Regeln erklärt. Nicht toll, oder? Und wieder *zacksprüh*. Oh, wofür war das? (Und Ihr seid Menschen und versteht das Prinzip von sonem Sprühhalsband - der Hund weiß nicht mal das.)

Bellen ist ein Zeichen von Aufregung. Der Hund ist erst so kurz da, der muss sich erst noch eingewöhnen.
Wenn er jetzt aus Unsicherheit bellt und kriegt dann jedesmal, wenn er was "Aufregendes" sieht oder hört (und bellt - das ist ihm aber nicht bewußt), eins verpasst, was soll er dann bitte daraus lernen? Bestimmmt nicht, dass die Geräusche, die ihn beunruhigen, ganz normal sind (und das ist doch das Ziel). Der Hund verknüpft die Geräusche mit dem Schreck aus dem blöden Halsband. Wenn man Pech hat, zieht er daraus den Schluß, dass Autos, kreischende Kinder oder sprechende Menschen gefährlich sind ...
Irgendwann wird er vielleicht durch Versuch und Irrtum herausfinden, dass das Bellen in Zusammenhang steht mit dem Gesprühe, aber ich denke eher, dass er einfach durch den Sprühstoß erschreckt aufhört mit Bellen. Hört sich an wie das selbe, ist es aber nicht. (Und was passiert ohne das Sprühding?)

Außerdem habe ich gehört (und im TV schon mal gesehen), dass die Sprühdinger auch durch Gähnen ausgelöst werden können. Gähnen ist aber ein Zeichen des Hundes, dass er sich unwohl fühlt. Sozusagen ein Hilferuf. Wenn er dann dafür auch noch eins übergebraten bekommt, versteht er doch die Welt nicht mehr. (Und sage mir keiner, das Gesprühe sei doch nicht so schlimm - wenns nicht schlimm für dem Hund wäre, würde es ja nicht wirken.)

Was hilft? Cool bleiben, dem Hund mehr Zeit zum Eingewöhnen geben und Sicherheit. Auf keinen Fall schimpfen oder genervt reagieren, wenn er bellt (ich weiß, dass das schwer ist!!). Aber sonst könnte der Hund die Aufregung mißverstehen und schließen, dass er ganz recht hatte damit, dass das Geräusch was Besonderes war - wenn seine Mitbewohner sich auch aufregen. Oder er versteht irgendwann das "Aus" als Kommando zum Bellen ... weil ers ja immer hört, wenn er bellt. Ganz blöd ...
Also Ruhe bewahren und nicht auf die Bellerei reagieren. Auch nicht positiv! Wenn Deine Freundin bei jedem Bellen was sagt oder den Hund nach der Bellerei belohnt, könnte er das als Lob betrachten und als Ansporn, weiter zu machen.
Das ist mir mit meiner Süßen auch passiert. Sie verbellte z.B. anfangs viertelstündlich die Kirchenglocken, wenn wir im Garten waren. Die Nachbarn waren schon echt gepestet. Ich also (um sie zu beruhigen - ganz falsch!) beschwichtigend "is doch nicht so schlimm" oder so gemurmelt (was von ihr als Lob verstanden wurde) und Ihr was zu futtern gegeben, wenn sie mit dem Bellen aufgehört hat. Der kluge Hund hatte binnen kurzem verknüpft "wenn die Glocken läuten springe ich im Garten rum und belle und dann laufe ich zu Frauchen und hole mir meine Belohnung ab". Die Bellerei wurde also noch schlimmer. Das war aber mein Fehler, nicht der des Hundes!! Weggekriegt haben wir das doch konsequente Nichtbeachtung. Außerdem habe ich ihr was anderes zu tun gegeben, während es geläutet hat. (Herkommen, sitzen, Pfote geben, egal). Damit war das Schema es läutet - Hund springt auf und bellt - unterbrochen. Und wenn sie mal bei Läutbeginn ruhig rumlag und NICHT zum Bellen angesetzt hat, wurde sie ausführlichst gelobt und - falls vorhanden - auch beleckerliet. Aber nur, wenn sie vorher NICHT gebellt hat.
Hundertprozentig ist die Glocken-Bellerei natürlich nicht weg. Einen Tag die Woche gibts ein superlanges Läuten, da regt sie sich immer noch auf. Und wenn sie müde ist oder Stress hat, fällt sie auch in ihr altes Verhalten zurück. Das ist aber ok, damit können wir leben.

Sodele, folgt noch jemand meinen Ausführungen?

Mit dem Sprühding hat man vielleicht einen kurzfristigen Erfolg, indem man ein Symptom (und zudem noch ein ganz natürliches Hundeverhalten ... durch Bellen melden tun Hunde, weil es vom Menschen jahrhundertelang gewollt und gefördert wurde) unterdrückt. Aber einen ausgeglichenen Hund kriegt man so nicht.

Oh und noch was zum Thema "Leckerlie" und "Hund wird fett" - wenn man die Mahlzeiten dafür kleiner macht, kann man eine Menge Leckereien verfüttern! (Und statt teurer fettiger gezuckerter extragekaufter "Leckereien" kann man auch normales TroFu nehmen...)

semiramis
26.07.2006, 20:41
Also ich kann Avocado nur unterstützen, das Halsband würde doch nur neuen Stress verursachen. Man kennt doch die Biographie des Hundes nicht.
Sicherheit und Ruhe muß dem Vierbeiner vermittelt werden und wenn man es nicht selbst schafft, können die Bachblüten unterstützen.
Bez. der Leckerli's gibt es eine ganz einfache Methode, einfach von der Menge der Tagesration wegnehmen oder falls er kein Trockenfutter bekommt, Knäckebrotstückchen tun's auch und sind noch gesund.

semi

aok
26.07.2006, 21:10
Danke für den Tipp mit den Bachblüten. Das ist sogar ganz in der Nähe von uns.
Ich weiß nicht, ob es Angstbellen ist. Der Hund macht keinen ängstlichen Eindruck. Es sind einfach nur ungewohnte Geräusche für ihn und er denkt, dass jm. kommt und er muss beschützen, o.ä.
Tagsüber ist das auch o.k, aber nachts ist die ganze Familie genervt. Sie schlafen schon nicht mehr richtig, weil andauernd ein Kläffer kommt. Das nervt einfach. Ich weiß auch nicht weiter.

Inaktiver User
28.07.2006, 13:17
Avocado,

klar, ich gebe dir recht, natürlich ist der Hund noch nicht lange da und man sollte es sicher erst mal so versuchen und ihm die Eingewöhnung lassen. Vielleicht hätte ich besser geschrieben, sofern sich das Problem nach einiger Zeit nicht legt, würde ich zum Halsband greifen. Das war aber für mich eigentlich selbstverständlich.

Da ich selber einen Autobeller hatte, weiß ich allerdings schon wovon ich rede, im Bezug auf das Halsband. Meins ist allerdings ein dreistufen Modell. Und Stufe Eins (Bieeeeeep) reichte um meinen Hund vorzuwarnen, nachdem es zweimal feucht endete. Ein kluger Hund halt :freches grinsen:

Den konntest du ignorieren bis dir vorne die Nerven durchbrennen. Das war ihm schlicht und einfach egal. Fettes Loben in Ruhefasen, Leckerchen nach hinten geschmissen in Ruhefasen.... alles probiert. Wochenlang !

Und die Regeln sind dem Hund schon sehr gut bekannt, die sind nämlich ganz einfach. Belle ich => dann kommt etwas für mich Unangenehmes

Ein Hund denkt nämlich nicht:

Oh da war ein grünes Auto, hä, wieso wird denn jetzt gesprüht ? Oder uppss, jetzt bin ich grad am Fernseher vorbeigelaufen, und schon wird wieder gesprüht.

Der Hund verknüpft (sofern richtig angewendet) nur das Bellen mit dem Sprühen. Und nicht die Situation an sich.

Und natürlich soll der Hund nicht mit der Zitronennase alleine zurückgelassen werden. Nein, wenn er das Bellen einstellt, ist selbstverständlich Eile geboten, dass positive Verhalten sehr zu loben und ihn sofort wieder aufzubauen.

Und das sind klare Regeln, die jeder Hund braucht.....

Und doch, ich behaupte du kriegst den Hund damit sehr wohl ausgeglichen. Meiner liegt heute jedenfalls in jeder Situation sehr entspannt im Auto und verschläft die Fahrt, weil ich ihm deutlich gemacht habe, dass er das Bellen zu unterlassen hat.

Ein Hund braucht klare Ansagen vom Besitzer was er tun soll und was nicht. Ein Hund ohne klare Regeln gerät aus dem Ruder........

Frauchen ist ausgeglichen, der Hund ist ausgeglichen. Was will man mehr ?

Man kann sich auch mit einer kleinen Wasserpistole "bewaffnen". Bei unerwünschtem Bellen kleiner Spritzer in Richtung Hund (meiner hasst das). Sollte allerdings so angewendet werden, dass der Hund dich damit keinesfalls in Verbindung bringt (also beim Spritzen erwischt).

Man müsste daher die Motivation bei dem Hund beobachten. Ist das von Natur aus ein "Beller", der das aus reinem Spass an der Freude macht so nach dem Motto: Super ich habe was tolles gesehen, und jetzt lege ich mal richtig los, oder ist das im Moment eher die Angst, Probleme mit der Eingewöhnung, Unsicherheit......

Im letzter Fall ist das Halband natürlich völlig fehl am Platze.......und die Bachblüten der bessere Ratschlag. Es gibt auch Notfalltropfen für Hunde.

Vielleicht erkundigt ihr euch da mal...

Grüße Peppi

Inaktiver User
31.07.2006, 16:45
Ich muss hier noch mal kurz eingreifen..... zum Sprühhalsband, weil es mich beschäftigt hat, was Avocado zu diesem Thema geschrieben hat.

Und muss sagen, dass ich da nicht ganz richtig mit meiner Aussage gelegen habe.

Am Samstag habe ich unsere Hundetrainer auf dem Platz nochmal angesprochen, hinsichtlich der Frage, ob der Hund mit dem Halsband Fehlverknüpfungen aufbauen kann.

Und mein Trainer hat das eindeutig bejaht. Er meinte auch, dass er sich selbst als Experte nicht an das Halsband trauen würde, da schon einiges schieflaufen könnte.

Guckt der Hund beispielsweise grade einen Kinderwagen an und es wird im falschen Moment gesprüht, verknüpft er den Kinderwagen mit dem Sprühen und es kann passieren, dass er Kinderwagen somit als bedrohlich warnimmt. Den richtigen Moment abzupassen ist für den Laien sehr schwierig.

Unbedenklich ist es, so sagt er z.B. beim Einsatz gegen das Jagdverhalten im Wald oder auf weiter Flur. Da kann es als meist hilfreicher Zusatz verwendet werden.

Von daher möchte ich meine Aussage in jedem Fall korrigieren und in dem Fall dieser Familie vom Einsatz des Halsbandes abraten.

Grüße Peppi

Inaktiver User
31.07.2006, 17:06
ich denek auch, dass das bellen noch mit unsicherheit verbunden ist, trotzdem muss man jetzt schon gegen lenken. ich hatte hilfe eines trainers, um meinen hund das bellen im büro abzugewöhnen. wichtig laut trainer: der grundgehorsam muss stimmen. alles hängt miteinender zusammen, wenn er euch beim gassi-gehen auf der nase herumtanzt, kann man auch das bellen kaum unterbinden.

ich habe meinem hund im büro einen platz zugewiesen und ihn immer dort hingeschickt und das bellen mit einem "nein" unterbunden. ist er nicht freiwillig dort hingegangen habe ich eine handvoll leckerlis (meist gekochtes fleisch, es muss was richtig leckeres sein, dass er nicht widerstehen kann) dort hingeschmissen. wenn er dort war und nicht gebellt hat, bekam er wieder ein leckerlie. das über ein paar wochen und er hat es kapiert. seither geht er von alleine auf seinen platz wenn die tür klingelt. wenn er zu sehr aufdrehte, habe ich ihn auch mal eine halbe stunde an seinem platz angeleint, um ihm klar zu machen, dass ich diejenige bin, die "aufpasst". der trainer sagte halt, dass man dem hund ein stück weit bewegungsfreiheit nehmen muss. hunde brauchen klare anweisungen und sind damit auch glücklicher als mit laissez-faire, weil sie es nur so aus dem rudel kennen.
also ein bißchen strenger und vor allem konsequenter werden. wenn er theater macht sofort auf den platz schicken und platz machen lassen, belohnen und nicht mehr beachten. und das auch mitten in der nacht. immer konsequent.

ach ja und von wegen so viele leckerlie und er wird zu fett: dann gebt ihm weniger zu essen. die leckerlie können auf das normale futter angerechnet werden. es ist wahrscheinlich jetzt am anfang sowieso besser, wenn er sich das futter erartbeitet.

Inaktiver User
31.07.2006, 21:22
Bachblüten?( In einer unter der Promillegrenze eingeweichte Blätter und Kräuter, deren unverdünnter Nutzen schon mehr als fragwürdig ist)

Um dem Hund eine falsche Konditionierung abzugewöhnen?

Prost Mahlzeit!

:knatsch:

Inaktiver User
31.07.2006, 21:55
Nein,

um den Hund zu beruhigen.........

Wir konnten ja nicht wirklich klären, warum der Hund bellt.

Oder kannst du vielleicht per Ferndiagnose Angst ausschließen ?

Inaktiver User
31.07.2006, 21:55
Um dem Hund eine falsche Konditionierung abzugewöhnen?



Nö.

Um es dem Hund zu erleichtern, überhaupt für eine Gegenkonditionierung/Desensibilisierung zugänglich genug zu sein, ohne befürchten zu müssen, er fällt von einer Panikattacke in die nächste.

Inaktiver User
01.08.2006, 09:21
Nein,

um den Hund zu beruhigen.........

Wir konnten ja nicht wirklich klären, warum der Hund bellt.

Oder kannst du vielleicht per Ferndiagnose Angst ausschließen ?



das sollte man aber, bevor man anfängt herumzudoktern.

man weiß halt auch nicht, ob er "erzogen" erzogen ist, wenn er keine klaren anweisungen hat und sich seiner stellung unsicher ist artet das auch oft in bellerei aus. das kann man auch schnell abstellen.

Desperate-houswife
01.08.2006, 13:36
gebt ihm Liebe, Nähe, Zuwendung, Schutz und Geborgenheit.
Eben alles was ein Hund braucht, der in eine neue fremde Umgebung kommt, in der er sich nicht sicher fühlt.

Bitte nicht das arme Tier noch mit überraschenden Sprühstößen traktieren.

Ist das Tier vielleicht viel alleine?

Avocado
03.08.2006, 00:58
gebt ihm Liebe, Nähe, Zuwendung, Schutz und Geborgenheit.
Eben alles was ein Hund braucht, der in eine neue fremde Umgebung kommt, in der er sich nicht sicher fühlt.

Bitte nicht das arme Tier noch mit überraschenden Sprühstößen traktieren.Hach Housewife, ein schönes Statement, Danke!


Ist das Tier vielleicht viel alleine?Das hab ich mich auch schon gefragt. Auch wenn er viel nachts bellt: vielleicht mal den Schlafplatz ändern?

Cook3
03.08.2006, 07:41
Kann auch an der Rasse liegen, Herdenschutzhunde bzw. Mischungen mit diesen Rassen haben nunmal die "naturgegebene" Aufgabe zu melden. Es wurde ihnen seit Jahrtausenden angezüchtet. Muß also nichts mit Angst zu tun haben.
Bachblüten sind wohl eher eine Glaubensfrage, ich halte sie für ungeeignet.

So was mit Druck beseitigen zu wollen, kann leicht zu anderen Unarten führen.

Cook3

Stutenbiss
03.08.2006, 14:03
Ich möchte Avocado und desp. houswife zustimmen.
Es ist absolut nicht schön, wenn der arme Kerl noch dazu gequält wird.
Ich wundere mich sowieso, warum kein Aufschrei der Entrüstung durch die BriCom geht.
Denke, das liegt an der neuen Software!

Inaktiver User
04.08.2006, 18:45
Na Stutenbiss,

nun lass mal die Kirche im Dorf. Überdramatisieren liegt dir wohl ?

Und ein Aufschrei der Entrüstung ist auch nicht notwendig.

Wir sind ja schließlich erwachsen.......

Denn es handelt sich nur um den Ausstoss von Wasser mit Zitrone. Und nicht um eine Foltermethode.......

Oder glaubst du, ich habe jemals meinen heißgeliebten Hund gequält, obwohl ich mit dem Halsband gearbeitet habe ?

Es eignet sich nicht bei jeder Verhaltens "Störung" ( sofern diese überhaubt vorliegt), schon gar nicht bei ängstlichen Hunden, und gehört nur in die Hände von Leuten, die sich damit auskennen (s.o.)

Peppi