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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : zugelaufenen Kater aufgenommen



Leo32
25.07.2006, 10:53
Vor vier Wochen lief meinen Eltern ein Kater zu. Er ist total süß und anhänglich. Sie haben ihn immer gefüttert, konnten ihn aber nicht ins Haus lassen, da sie schon einen 14 Jahre alten Kater haben, der sehr eifersüchtig ist. Wir haben den Kater zu einer Tierschützerin gebracht und gleich gesagt, daß wir ihn gerne nehmen würden, wenn sich keiner auf ihn meldet. Seit zwei Wochen ist der süße Poldi nun bei uns. Er frisst und schläft viel. Manchmal haben wir das Problem, daß er sich an die Haustür setzt und jault. Wir haben den Balkon katzensicher gemacht und dort verbringt er jetzt gerne seine Zeit. Wir haben ihm auch eine kleine Rasenfläche angelegt, wo er sich gerne hinsetzt. Warum sitzt er ständig an der Tür und jault? Wir können ihn nicht rauslassen, da wir an einer stark befahrenen Straße wohnen und er sofort überfahren werden könnte. Er war schon beim Tierarzt. Dieser meinte, er sei gesund und könnte zwei Jahre alt sein. Da er sehr gepflegt wirkte, scheint es sich auch um einen reinen Hauskater zu handeln. Was können wir gegen das ständige Jaulen tun?

Yassi
25.07.2006, 11:11
Hallo Leo32, schön dass ihr den Kater aufgenommen habt. Scheinbar war die Katze es gewöhnt rauszukönnen! Wenn ihr sie nicht rauslassen könnt, dann müsst ihr das "jaulen" aussitzen, so hart das klingt. Er wird irgendwann damit aufhören, oder es zumindest nicht mehr oft machen, wenn er merkt, dass er einfach nicht rauskann! Bei einer Wohnungskatze ist es allerdings sehr wichtig, ihr so viel wie möglich Abwechslung zu ermöglichen: sielzeug, viel Zuwenung, Klettermöglichkeiten, etc... Schön, dass ihr eine Rasenfläche gemacht habt. Ist die echt? Denkt bitte auch an Katzengras, das sie brauchen um ihre Haare "verarbeiten" zu können. In seltenen Fällen kann sich die Katze nicht ans Leben nur in einer Wohnung gewöhnen und leidet nur noch. Dann ist es besser, zu versuchen einen ruhigen Freigängerplatz für sie zu finden, aber warte erst mal ab, es kann dauern bis sich die Katze daran gewöhnt nicht mehr rauszukönnen. Ich empfehle dir und allen das Buch : "Das Beste für meine Katze" Es ist das Beste was ich zu diesem Thema jemals gelesen habe, da steht alles drin, was man über Katzen wissen sollte und ist unglaublich nett geschrieben! Auch dieses Thema wird da behandelt. Leider weiss ich im Moment die Autoren nicht. Ist aber über Amazon oder so, trotzdem leicht zu finden. Viel Glück mit eurem Kätzchen wünscht Yassi

Horus
25.07.2006, 11:13
Hmm, da kommen wir gleich mehrere mögliche Gründe fürs Jaulen in den Sinn:

- Er gehört doch jemandem und will nach Hause. Bist du sicher, dass sich wirklich keine Vorbesitzer irgendwo gemeldet haben und ihn suchen? Oder die Besitzer könnten in Urlaub sein und die Betreuung des Katers einem Nachbarn überlassen haben und so das Verschwinden noch gar nicht gemerkt haben.

- Er gehörte jemandem und will nach Hause. Hierfür gibts ein paar Möglichkeiten, teilweise unschöne: Vorbesitzer verreisten in die Ferien und haben ihn sich selbst überlassen bzw. ausgesetzt. Oder sie sind umgezogen, haben den Kater in seinem alten Revier gelassen, ev. den Nachmietern "vermacht" und dieser Wechsel hat ihn so verstört, dass er ein paar Tage verschwunden ist. Jetzt aber ziehts ihn zu seinem alten Revier zurück.

- Er gehört tatsächlich niemandem (mehr) und ist ein Freigänger (dass er gepflegt wirkt, muss nicht heissen, dass er vorher eine reine Wohnungskatze war), der sich jetzt tödlich langweilt.

- Es ist ihm langweilig, ohne vorher ein Freigänger gewesen zu sein. Eine Einzelkatze als Wohnungskatze ist meiner Meinung nach problematisch - Langeweile meistens vorprogrammiert, gerade wenn die Besitzer arbeitsmässig viel ausser Haus sind.

Ganz ehrlich: ich würde vermuten, dass der Kater irgendwohin gehört (oder bis vor kurzen gehört hat). Gepflegte Katzen, die irgendwo zulaufen, sind in der Regel keine echten Streuner. Sondern nur mal neugierig, auf Abwechslung aus oder gegenüber den eigentlichen Besitzern mal eine Weile beleidigt.

Horus
25.07.2006, 11:32
Nachtrag:

Sorry, aber nach nochmaligem Lesen deines Postings kann ich mir eine Kritik am Vorgehen nicht verkneifen:

Das da...



Da er sehr gepflegt wirkte, scheint es sich auch um einen reinen Hauskater zu handeln



...zeigt, dass das Tier kein Streuner war, der Hilfe brauchte. Dann ist aber das da ...



Sie haben ihn immer gefüttert



... absolut daneben. Man füttert meiner Meinung nach keine gut gepflegte fremde Katze, die vorbeischaut. Auch dann nicht, wenn sie mehrmals kommt, auf der Terrasse pennt, ins Haus einbricht, einem auf den Schoss klettert und nicht wieder gehen will.
Das alles heisst nämlich noch lange nicht, dass die Katze heimatlos ist. Es heisst in den allermeisten Fällen nur, dass die neugierig ist, kontaktfreudig ist, eine "wilde Phase" hat oder gegenüber ihren Besitzern vorübergehend mal schmollt (weil die vielleicht ein paar Tage weg waren). Gerade jüngere Tiere - und Kater erst recht - haben vor allem in der warmen Jahreszeit solche Phasen. Oder dass sie eine Wohnungskatze ist, die es geschafft hat auszubrechen und jetzt, da sie das Revier draussen nicht kennt, etwas die Orientierung verloren hat.
Das heisst aber noch lange nicht, dass solche Katzen echt heimatlos sind und tatsächlich (Futter-)Hilfe und eine neue Heimat brauchen. Man tut dem eigentlichen Besitzer keinen Gefallen, wenn man sie füttert, im Gegenteil - und die aller-allermeisten Katzen in solchen Fällen haben wirklich irgendwo einen Besitzer.

Noodie
25.07.2006, 11:38
Mir kam der Gedanke auch. Leo, haben deine Eltern versucht herauszufinden ob jemand in der Nähe eine Katze vermisst? Wenn nicht, könntest du das eventuell nachholen? Du könntest beim TA wo deine Eltern wohnen Bescheid geben, Zettel in Supermärkten aufhängen etc. Denk nur mal dass da vielleicht irgendwo eine Familie ist die sich furchtbar Sorgen macht. Vielleicht war er ausgebüxt.

Inaktiver User
25.07.2006, 12:02
@Leo, super, wie ihr Poldi einen gemütlichen Balkon hregerichtet hat.

Aber aus der Tatsache, dass er ja vorher schon bei den Eltern gefressen hat, ist eigentlich zu erkennen, dass er Freigänger war. Jetzt ist er als reiner Wohnungskater totunglücklich.

Bitte versucht mit aller Kraft herauszufinden, ob Poldi nicht doch ein Zuhause hatte, in dem er jetzt schmerzlich vermisst wird. Zettel im Umkreis deiner Eltern aufhängen in Geschäften, beim TA, an Bäumen etc. Anfragen bei den TH der Umgebung sind auch immer gut. Oder einfach mal hier übers Internet z.B. bei Tasso schauen, ob jemand Poldi als vermisst gemeldet hat.
Ist er eigentlich kastriert?

LG Delenn

Leo32
25.07.2006, 12:53
Er ist kastriert, daß hat der Tierarzt festgestellt. Er war auch ein wenig abgemagert, daher denke ich, daß man ihn wohl doch ausgesetzt hat. Der TA weiß auch Bescheid darüber ebenso hat die Tierschützerin eine Anzeige geschaltet und es hat sich niemand gemeldet. Er war ja erstmal eine Woche bei ihr, da wir in der Zeit im Urlaub waren. Der TA sagte auch, wenn die Beitzer sich noch melden, dann hätten sie auch 1/2 Jahr später noch Anspruch auf ihn. Wir haben ihn aber erstmal aufgenommen, da er sonst ins Tierheim gekommen wäre. Er kam jeden Tag zu meinen Eltern und hielt sich nachts immer im Garten auf. Das ging fast 2 Wochen so. Da macht man sich schon Gedanken um so ein Tierechen, da es u.a. "nette" Nachbarn gibt die Katzen hassen und sie vergiften.

parfum
25.07.2006, 13:11
Ich habe auch zwei Freigängerkatzen. Die eine davon ist auch recht schlank - liegt daran, dass Angorakatzen im allgemeinen schlank sind. Das heißt nicht, dass das Tier nicht genügend zu fressen kriegt. Beide meiner Katzen sind gepflegt - trotzdem sind sie keine reinen Hauskatzen. Und ich kriege von sämtlichen Nachbarn erzählt, dass die Tiere mehr oder weniger täglich bei ihnen im Garten, auf der Terrasse etc. vorbei schauen. Die haben ihre feste Route und gewisse Anlaufstellen / Schlafplätze etc.

Ich gehe auch davon aus, dass er jemandem gehört.

Und was mir richtig sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass du eine Katze, die vorher Freigänger war, in die Wohnung sperrst. Einmal Freigänger - immer Freigänger. Du hättest das Tier gar nicht nehmen sollen, wenn du an einer Hauptverkehrsstrasse lebst. Du tust ihm damit keinen Gefallen.

Auch ich würde vorschlagen, den Besitzer weiter ausfindig zu machen. Hat das Tier vielleicht eine Tätowierung im Ohr oder einen Chip unter der Haut? Habt ihr das beim TA kontrollieren lassen?
Selbst wenn sich der Besitzer nicht finden lässt oder gar verstorben / verzogen ist, so sollte das Tier bei jemandem unter kommen, der ihm Freigang geben kann. Bei euch wird der Kater nicht glücklich und ich finde solch ein Verhalten auch sehr egoistisch. Katzen, die die Freiheit gewöhnt sind, kann man nicht einfach in die Wohnung stecken und gut ist. Also gebt das Tier bitte ab, ihr könnt ja auch auf eigene Faust nach einem neuen Frauchen / Herrchen suchen, wenn er nicht ins Tierheim soll.

Leo32
25.07.2006, 14:06
Also erstmal, wir konnten vorher nicht wissen, ob er Ausgang braucht oder nicht. Die Tierschützerin meinte, es könnte auch andere Ursachen haben. Das Tier ist erst seit zwei Wochen bei uns und braucht auch seine Zeit, um sich einzugewöhnen. Gleich wieder mit Vorwürfen zu kommen, halte ich für verkehrt. Sicher, er hätte auch verhungern können oder hätte eben Gift gefressen. Das Tierheim sehe ich auch nicht als Alternative und im übrigen hätte der TA wohl festgestellt, wenn der tätowiert bzw. gechipt wäre. Das ist hier aber nicht der Fall. Das haben meine Eltern sogar bei ihrem Kater gemacht, den wir mit 6 Wochen bekamen und der eine reine Hauskatze ist. Er ist damit seit 14 Jahren glücklich und auch er war ein Findelkind, was vor dem sicheren Ertränkungstod gerettet wurde. Wie gesagt, der Kater (Leo) erfreut sich bester Gesundheit und das schon seit 14 Jahren.

parfum
25.07.2006, 14:12
Leo,

es ist ein Unterschied, ob ein 6 Wochen alter Kater vom Bauernhof gerettet wird und dann in der Wohnung groß wird oder ob du ein erwachsenes Tier aufnimmst, das bisher Ausgang hatte.
Dir hätte klar sein müssen, dass er Freigänger ist und er Auslauf braucht - sonst wäre er kaum bei deinen Eltern im Garten aufgetaucht.

Ich bleibe bei meiner Aussage - in meinen Augen ist das, was du tust, Tierquälerei und der Kater fühlt sich in der Wohnung nicht wohl, weil er raus will. Setzt du weiter deinen Egoismus durch, obwohl du dem Tier nicht das bieten kannst, was es braucht, oder denkst du ans Tier und besorgst ihm ein besseres Zuhause mit Freigang in einer ruhigen Wohngegend?

Inaktiver User
25.07.2006, 14:33
@Leo mir klingt das auch so, als ob der Kater wirklich kein richtiges Heim hatte, als er bei deinen Eltern auftauchte. Vielleicht sind die Leute in Urlaub und/oder haben ihn -was ja leider öfter passiert- einfach sich selbst überlassen. Vielleicht hat sich Poldi aber auch ganz einfach selbst ein neues Heim gesucht, weil ihm das alte, warum auch immer, nicht mehr zusagte.
Ich finde es auch ganz toll, dass ihr ihm sofort ein so tolles Heim mit gesichertem Balkon usw. geboten habt.
Poldi ist doch jetzt euer einziges Tier, oder? Ich verstehe auch, dass ihr ihn jetzt ungern wieder abgebt. Insofern muss ich aber parfum recht geben. Für eine Katze, die Freigang gewöhnt ist, bedeutet die Wohnungshaltung erst einmal eine grosse Umstellung und Stress.

Wie wäre es denn, wenn ihr Poldi einen Spielgefährten zugesellen würdet. Einen kleinen Kater z.B. Da hätte nicht nur Poldi seine Freude dran. :smirksmile:

LG Delenn

Yassi
25.07.2006, 14:39
Leo,

es ist ein Unterschied, ob ein 6 Wochen alter Kater vom Bauernhof gerettet wird und dann in der Wohnung groß wird oder ob du ein erwachsenes Tier aufnimmst, das bisher Ausgang hatte.
Dir hätte klar sein müssen, dass er Freigänger ist und er Auslauf braucht - sonst wäre er kaum bei deinen Eltern im Garten aufgetaucht.

Ich bleibe bei meiner Aussage - in meinen Augen ist das, was du tust, Tierquälerei und der Kater fühlt sich in der Wohnung nicht wohl, weil er raus will. Setzt du weiter deinen Egoismus durch, obwohl du dem Tier nicht das bieten kannst, was es braucht, oder denkst du ans Tier und besorgst ihm ein besseres Zuhause mit Freigang in einer ruhigen Wohngegend?



Also Leo da die dicken Vorwürfe zu machen finde ich daneben.Ehrlich! Was soll man denn machen, wenn eine fremde Katze Tage/Wochenlang im Garten auftaucht. Würde da nicht jeder mal füttern, sie reinholen wenns regnet und so. Leo sagt doch, dass versucht wurde rauszufinden ob sie Besitzer hat. Es gibt dreei Möglichkeiten, entweder hat sie Besitzer die sich nicht ssehr viel scheren, dass sie weg ist, sonst würden die ihrerseits bei Tierärzten etc Zettel aufhängen, was sie wohl nicht gemacht haben. Und wenn sie ein Freigänger ist und nicht gechipt, bzw. tätowiert ist das auch sträflich und zeugt von wenig Interesse. Oder sie kommmt irgendwie von weiter her (Fremdes Auto eingestiegen....?) Oder sie wurde ausgesetzt. Also ich würde Leuten eher Vorwürfe machen, die sich nicht um eine fremde Katze kümmern, die plötzlich auftaucht und nicht mehr weggeht!!! So entstehen nämlich Strassenkatzemn mit all dem Elend das dann folgt!! Eine Weile versuchen Katzen sozusagen neue Dosenöffner zu finden, dann geben sie auf und verwildern. Ist das vielleicht toll??? Und auch mit dem rauslassen hab ich so meine Probleme. Manchmal denke ich ob es nicht Tierquälerei ist eine Katze diesen Gefahren auszusetzen die mittlerweile draussen sind. ich habe 3!! Katzen durch den Strassenverkehr verlohren und das in einem abasolut ruhigem Vorort. Bekannte haben ihre Katze zu Tode gequält gefunden! Und von den zu tausenden von Jägern abgeschossenen Katzen auf dem Lande gar nicht zu reden. Aslo in der Stadt ist es wegen dem Verkehr zu gefährlich und auf dem Lande werden sie erschossen. Also, ich weiss nicht. Ich würde nach meinen Erfahrungen nie wieder eine Katze rauslassen, diese ewige Angst, diese grausigen Tode,nein Danke! Wir haben einenGarten eingezäunt, da kann sie rumlaufen aber nicht mehr. Manchmal tut sie mir auch leid, sehr leid sogar, weil es natürlich nicht normal ist, dass eine Katze nicht frei rumlaufen kann, aber meiner Meinung nach kann sie das nirgendwo mehr, es ist ZU gefährlich! Ihnen so einen grausamen Tod zuzumuten ist meiner Meinung nach viel schlimmer als sie einzusperren. Allerdings natürlich nicht in jedes "Loch" Aber das meiste ist besser als Tierheim oder Strasse!!!!
Falls er freigänger war ist es natürlich ein Problem ihn an eine Wohnung zu gewöhnen, aber auch das funktioniert oft, man braucht sehr viel Geduld dazu. Allerdings schreib ich das mit "Herzschmerz" weil ich da halt auch sehr im Zwiespalt bin. Die Autoren diese Buches "Das Beste für meine Katze" lehnen Freigang sehr ab, eben wegen der hohen Gefahr und schreiben sehr gut wie man eine Katze umgewöhnen kann.

Leo32
25.07.2006, 14:42
Ich setze kein egoistisches Verhalten durch! Auch eine reine Hauskatze hätte sich im Garten verirren können. Woher willst Du denn so genau wissen, daß er nicht doch ausgesetzt worden ist? Er ist sehr zutraulich, was ihm auch zum Verhängnis hätte werden können, wäre er an den falschen geraten. Und ich sage es noch einmal: WOHER SOLLTEN WIR WISSEN, OB ER FREIGÄNGER IST????? Bei den ganzen Bekloppten, die draußen rumlaufen und Katzen einfangen um mit ihnen Tierversuche durchzuführen oder andere schlimme Sachen machen würde ich keine Katze vor die Tür lassen. Es sei denn ich würde auf dem Land auf einem Bauernhof leben! Frag mal beim Tierschutz nach, die können Dir dazu einiges mitteilen! Und ich bezeichne mich deswegen noch lange nicht als Tierquäler! Aber ich gebe Dir gerne die Adresse des Tierschutzes, wenn Du weitere Infos haben möchtest!

Yassi
25.07.2006, 15:01
Ich setze kein egoistisches Verhalten durch! Auch eine reine Hauskatze hätte sich im Garten verirren können. Woher willst Du denn so genau wissen, daß er nicht doch ausgesetzt worden ist? Er ist sehr zutraulich, was ihm auch zum Verhängnis hätte werden können, wäre er an den falschen geraten. Und ich sage es noch einmal: WOHER SOLLTEN WIR WISSEN, OB ER FREIGÄNGER IST????? Bei den ganzen Bekloppten, die draußen rumlaufen und Katzen einfangen um mit ihnen Tierversuche durchzuführen oder andere schlimme Sachen machen würde ich keine Katze vor die Tür lassen. Es sei denn ich würde auf dem Land auf einem Bauernhof leben! Frag mal beim Tierschutz nach, die können Dir dazu einiges mitteilen! Und ich bezeichne mich deswegen noch lange nicht als Tierquäler! Aber ich gebe Dir gerne die Adresse des Tierschutzes, wenn Du weitere Infos haben möchtest!



Leo reg dich nicht auf. Meiner Meinung nach hast du richtig gehandelt. im Gegenteil es zeugt von Verantwortung und Mitgefühl eine Katze aufzunehmen, die sonst im Tierheim gelandet wäre. ich wünschte es würden sich mehr Menschen so kümemrn. Es gibt mittlerweile in jeder Stadt imemr mehr Strassenkatzen, weil sich keiner was schert....Aber lies bitte mein anderes Posting oben. Herzliche Grüße Yassi

Leo32
25.07.2006, 15:05
Hallo Yassi! Danke für Deinen Beitrag, kann diesen nur unterstützen. Passiert auch zu viel mit den Katzen draußen. Vielleicht werden wir eine zweite Katze für ihn besorgen, damit er einen Spielgefährten hat. Sicher ist es für Katzen schöner, die Natur zu erkunden, aber wie Du schon sagst, selbst in Wohngebieten werden sie totgefahren. Wir hatten beobachtet, als Poldi noch bei meinen Eltern rumlief, daß er voll zusammenzuckte, wenn er ein Auto vorbeifahren sah. Im übrigen hat er mich immer zu meinem Auto begleitet, fast wie ein Hund. Ein solches Verhalten legen für mich keine freilaufenden Katzen an den Tag.

parfum
25.07.2006, 15:35
Leo, Yassie,

den Tierschutzbund rufe ich oft genug selber auf den Plan, ihr braucht mir also nicht damit zu kommen.
Dass Tiere für Tierversuche einkassiert werden, halte ich immer noch für ein Gerücht. Versuchstiere kommen direkt vom Züchter, man will sich ja keine Krankheiten ins Labor holen.
Dass ein Tier auch in der ruhigsten Wohngegend einem Auto zum Opfer fallen kann, ist leider wahr - aber damit muss man als Katzenhalter leben. Katzen sind Jäger. Sie wollen raus (vor allem, wenn sie es nicht anders kennen), sie wollen auf Bäume klettern und Vögel und Mäuse jagen. So haben sie wenigstens ein erfülltes Katzenleben.
Auch Freigängerkatzen können sehr zutraulich sein. Meine gehen mit bis zum Supermarkt und warten draussen auf mich. Mit denen kann ich auch im Feld spazieren gehen. Gibt es alles - ist vor allem eine Charakterfrage.
Und es ist kein Muss, seine Tiere tätowieren und chippen zu lassen. Meine sind tätowiert, aber nicht gechippt. Haben allerdings ein Halsband mit Adressanhänger.
Und ich fände es nicht toll, wenn sie irgendwo anders "aufgenommen" würden, weil man denkt, sie seien herrenlos, nur weil sie sich täglich in fremden Gärten aufhalten.
Und ich kann dann auf die Suche gehen und mich fragen, was aus meinem Tier geworden ist.

Der Kater leidet in der Wohnung, Leo. Oder möchtest du mir erzählen, dass er aus Freude jault und permanent vor der Tür sitzt? Was möchte das Tier dir wohl sagen?

Inaktiver User
25.07.2006, 15:43
"Im übrigen hat er mich immer zu meinem Auto begleitet, fast wie ein Hund. Ein solches Verhalten legen für mich keine freilaufenden Katzen an den Tag."
---
Du kannst Ahnung von Katzen haben.....

Yassi
25.07.2006, 16:22
Halo parfum,
was soll die Aggression?
Das ist nun mal ein kontrovers diskutiertes Thema. Ich kann Leute verstehen, die sagen, Katzen sollen unbedingt raus, so habe ich früher auch gedacht. Diesen Spruch "sie laufen draussen rum und wenn sie überfahren werden dann hatten sie wenigstens ein schönes Katzenleben" kann ich fast nicht mehr hören. Hast du das schon erlebt, dass deine katze weg war? Tagelanges suchen, nicht schlafen können vor Sorge. Polizei, Tierheim, Tierärzte anrufen, Zettel aufhängen, das bange warten? Es ist grausam, und dann wenn du "Glück" hast findest du sie mit eingefahrenem Schädel, oder wie im Fall meiner Bekannten mit halbabgezogenem Fell. Das muss man erst mal verkraften. Wenn du kein "Glück" hast findest du sie nicht und es lässt dich nicht los, der Gedanke an ihr Schicksal, daran was ihr passiert sein könnte, das vwerfolgt dich Tag und Nacht, manche jahrelang! Ist es das wirklich wert, ein paar Jahre sogenannt "schönes" Katzenleben und dann dieser Preis dafür?? Frage Tierärzte, frage in Tierheimen, was alles passiert. Heutzuztage ist es die Norm dass Katzen die draussen leben keines natürlichen Todes sterben. Ich bin im Tierschutz aktiv, deshalb weiss ich, dass immer noch Katzen gefangen werden um sie an dubiose Händler zu verkaufen auch für Versuchszwecke. Was meinst du wieviele nicht angemeldete Tierversuche es gibt? Nicht angemeldet deswegen, weil sie aus welchen Gründen auch immer, die Anmeldung und die damit verbundene Kontrolle scheuen. D.h., es sind die grauienhaftesten "Versuche" die die da treiben. Und die können keine extra dafür gezüchteten Katzen brauchen, denn die sind registriert.Sehr oft werden sie auch nur wegen ihres Felles geklaut, etc.... Ich finde all das kann man nicht ignorieren, wenn man nicht will, dass ein Tier derart grauenhaft endet. Und ich finde auch, wir sollten unsere Tiere vor sowas bewahren, weil sie es nicht selbst können! Ich bin auch der Meinung, schrieb ich ja schon, dass es das natürlichste und tollste ist, wenn eine Katze frei draussen rumstreifen kann, aber die Welt ist eben nicht mehr so. es gibt keinen Platz mehr wo das einigermassen gefahrlos geht ! Deswegen bin ich auch der Meinung, dass man unbedingt mithelfen sollte, dass so wenig wie möglich "neue" Katzen geboren werden und denen die schon leben ein gutes Leben ermöglicht, auch wenn das räumlich eingeschränkt ist. Es kann trotzdem sehr schön sein!
Und noch was: Man merkt das doch wenn eine Katze nur zu Besuch in deinen Garten kommt, dann bleibt sie mal ein bisschen, probiert vielleicht mal etwas Futter, wenns angeboten wird, ist aber nicht Tag und Nacht da und stürzt sich auch meist nicht hungrig auf Fressen. Man muss das halt einige Tage beobachten, bevor man sie richtig aufnimmt. Und dann schaut man natürlich ob irgenwelche Suchzettel aufgehängt wurden und fragt bei Tierärzten, tasso etc... Ich weiss nicht worüber du dich da aufregst. Sollte deine Katze irgendwie verschwinden, dann sei doch froh wenn sie jemanden findet der sie füttert und vor Kälte schüzt. du tust ja so, als ob Leos Mutter (wars die Mutter?) die Katze geklaut hätte....

Yassi
25.07.2006, 16:37
Hallo Yassi! Danke für Deinen Beitrag, kann diesen nur unterstützen. Passiert auch zu viel mit den Katzen draußen. Vielleicht werden wir eine zweite Katze für ihn besorgen, damit er einen Spielgefährten hat. Sicher ist es für Katzen schöner, die Natur zu erkunden, aber wie Du schon sagst, selbst in Wohngebieten werden sie totgefahren. Wir hatten beobachtet, als Poldi noch bei meinen Eltern rumlief, daß er voll zusammenzuckte, wenn er ein Auto vorbeifahren sah. Im übrigen hat er mich immer zu meinem Auto begleitet, fast wie ein Hund. Ein solches Verhalten legen für mich keine freilaufenden Katzen an den Tag.




Hallo Leo32,
evtl. eine gute Idee eine zweite Katze! Kann aber auch ins Auge gehn, ich würde sie vielleicht erst mal eine Zeit eingewöhnen lassen und auch sehen ob sie das eingesperrtsein verkraftet. Bitte kauf dir doch das Buch, mir hat es sehr geholfen bei allen Fragen die so auftauchen, wenn man eine Katze hat. Und wenn du von Anfang an alles "richtig" machst, d.h., die Tipps befolgst bei der Gewöhnung, fällts ihr und dir vielleicht leichter und die Chancen erhöhen sich, dass sich die Katze eingewöhnt!

parfum
25.07.2006, 17:02
Yassi,

mein Posting war in einem ganz normalen Ton verfasst, die Agressionen hast du hier zuerst reingebracht.

Du kannst dich noch so oft wiederholen, ich halte nichts davon, eine Freigängerkatze in einer Wohnung zu halten ohne Auslaufmöglichkeiten. Auch wenn in den ach so tollen Büchern erklärt wird, wie man das Tier umgewöhnen kann.

Auch sind überfahrene Katzen, Tiere in Versuchslaboren und sonstiges Tierelend auf dieser Welt nicht das Thema.

Die Frage, die man sich hier stellen sollte, ist ganz einfach: Kann ich einer Katze das bieten, was sie vorher gewöhnt war? Offensichtlich nicht.
Hier wurde nach Gründen für das Jaulen gefragt und wie man das abstellen kann. Für mich ist klar, das Tier ist nicht glücklich. Für mich ist auch klar, dass Leo nix von Freigang hält (Gefahren hat sie erwähnt) und dass sie das Tier nicht rauslassen kann und generell auch nicht rauslassen würde (auch wenn sie anders wohnen würde).
Und dann frage ich mich, ob sie dem Kater mit ihrem Verhalten einen Gefallen tut, zumal sie sich schon in das Tier verliebt hat und ihn nicht hergeben will.
Mir tut das Tier leid - ganz einfach. Und ich bin der Ansicht, er könnte es woanders besser haben.

Noodie
25.07.2006, 18:08
Ein Beispiel das dagegen spricht dass Freigänger im Haus nicht glücklich sein können ist meine Noodle. 6 Jahre Freigänger gewesen. Als sie hier zu mir in die Wohnung kam hat sie die ersten 1-2 Wochen an den Fenstern gemaunzt - und dann war gut. Heute, selbst wenn die Terassentür auf ist, hat sie nicht immer den Drang rauszugehen. Sie geht nur manchmal raus (Terasse ist umzäunt), sie ist meistens drinnen am Fenster. Ist vielleicht nicht die Norm, gibt's aber.

Ich bin durch das was Yassi beschreibt durchgegangen, drei meiner Freigänger sind spurlos verschwunden und es tut heute noch weh. Aber ich halte auch nichts davon eine Katze nur in der Wohnung zu halten weil ich stark glaube dass sie Sonne, Wind und Regen in Fell und Nase spüren müssen um glücklich zu sein. Den Jagdtrieb kann man durch wildes Spiel mit ihnen ausleben, die Sonne kann man nicht ersetzen. Ein umzäunter Garten, umzäunte Terasse/Balkon ist für mich die idealste und liebevollste Art eine Katze zu halten.

Katzen uneingeschränkt draussen laufen zu lassen halte ich für genauso verkehrt wie sie nur drinnen zu halten.

Inaktiver User
25.07.2006, 19:21
@Yassi, eine zweite Katze ist eigentlich immer ein Risiko. Man weiss im Endeffekt ja nie, ob die beiden sich vertragen oder auch nur tolerieren.
Ich bin nur der Ansicht, dass es gar nicht schlecht für den Kater wäre, wenn er einen Spielgefährten als Ablenkung von seiner neuen Situation hat.

Meine Katzen leben auch auf einem gesicherten Balkon. Aber man kann das drehen und wenden wie man will, für den Kater ist es auf jeden Fall ungewohnt, stressig und er wird sich in seiner Freiheit beschnitten fühlen.

@Leo, noch eine Frage an dich: Wie sieht es denn bei euch aus? Seid ihr berufstätig und ist der Kater den ganzen Tag alleine, oder ist die meiste Zeit jemand da?

LG Delenn

junia
25.07.2006, 20:22
Hallo,

erstmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied.

Wir haben hier 3 Wohnungskatzen und ich bin mir sicher aller drei sind zufrieden, aber Katzen sind auch verdammt neugierig und sie sehen das Herrchen und Frauchen Tag für Tag durch die Tür verschwinden und wollen schon mal wissen was da ist. Unsere Katze interessiert das garnicht unsere Kater dafür sehr. Ab und an lassen wir sie ins Treppenhaus gucken - sie schnuppern dort eine Weile und kommen dann von allein zurück (wir haben allerdings eine Auge auf sie!), dann ist erstmal für ein paar Tage die Neugier gestillt.

Nun zu den anderen Vorwürfen:

- ich finde es gut das deine Eltern aufmerksam sind, allerdings bin auch ich dafür fremde Katzen nicht zu füttern vorallem wenn sie gepflegt aussehen

- bitte versucht es nochmal mit Aushängen um das Haus eurer Eltern, ein kastrierter Kater hat eine Reviergröße bis zu 4km im Umkreis seines zu Hauses

- wenn der Kater auch nur 14 Tage draussen war ist er ein Freigänger, wie hartnäckig er das einfordert könnt nur ihr einschätzen, allerdings leidet ein Tier was an Freigang gewöhnt war und diesen genossen hat wirklich sehr, anderen macht das nichts aus - einschätzen könnt das nur ihr. Mit logischen Gründen für Wohnungshaltung kann man einer Katze jedoch leider nicht kommen.

- eine Wohnungskatze braucht Beschäftigung am besten durch Artgenossen, je jünger das Tier ist um so schneller schließt es Freundschaft - menschliche Zuwendung kann kätzische nicht ersetzen und wo eine Katze Platz hat haben auch zwei Platz (PS: die meisten Tierschutzorganisationen geben übrigens Katzen nur zu zweit oder zu einer schon vorhandenen Katze ab. Die meisten geben euch eine Katze auch auf *Probe* sprich, wenn euer Kater garnicht mit dem neuen Hausgenossen klarkommt, nimmt der Verein die Katze zurück, was zwar nicht schön ist, aber sicher besser als 10 Jahre Streß für alle Beteiligten.

Gute Entscheidungen wünscht
Junia

Yassi
26.07.2006, 08:54
Ein Beispiel das dagegen spricht dass Freigänger im Haus nicht glücklich sein können ist meine Noodle. 6 Jahre Freigänger gewesen. Als sie hier zu mir in die Wohnung kam hat sie die ersten 1-2 Wochen an den Fenstern gemaunzt - und dann war gut. Heute, selbst wenn die Terassentür auf ist, hat sie nicht immer den Drang rauszugehen. Sie geht nur manchmal raus (Terasse ist umzäunt), sie ist meistens drinnen am Fenster. Ist vielleicht nicht die Norm, gibt's aber.

Ich bin durch das was Yassi beschreibt durchgegangen, drei meiner Freigänger sind spurlos verschwunden und es tut heute noch weh. Aber ich halte auch nichts davon eine Katze nur in der Wohnung zu halten weil ich stark glaube dass sie Sonne, Wind und Regen in Fell und Nase spüren müssen um glücklich zu sein. Den Jagdtrieb kann man durch wildes Spiel mit ihnen ausleben, die Sonne kann man nicht ersetzen. Ein umzäunter Garten, umzäunte Terasse/Balkon ist für mich die idealste und liebevollste Art eine Katze zu halten.

Katzen uneingeschränkt draussen laufen zu lassen halte ich für genauso verkehrt wie sie nur drinnen zu halten.



Hi Noodie, da hast du völlig recht! Ich finde es ist einfach ein Dilemma. ich hatet ja geschrieben, dass ich auf Grund meiner bitteren Erfahrungen keine Katze mehr rauslassen würde, aber ausschliesslich in eine Wohnung? Das könnte ich auch nicht. Unsere momentane Lösung mit dem eingezäunten Garten ist fast perfekt. Aber auch nur, weil unsere Katze, die bevor wir sie bekamen reine Wohnungskatze war, oberglücklich ist, dass sie endlich einen Garten hat und nicht nur einen Balkon und deswegen wohl keinerlei Anstalten macht, den zaun zu überwinden. Wenn sie eine fitte Freigängerin wäre, könnten wir sie mit diesem Zaun sicher nicht drinhalten. Ich denke immer, hoffentlich wird sie steinalt, denn so eine perfekte Katze für diese Haltungsbedingungen finden wir nie wieder :-) Für mich ist das alles ein Problem. Einerseits möchte ich in meinem Leben so vielen bedürftigen Katzen wie möglich ein Zuhause geben, andererseits geht das für mich kaum, weil ich nicht mehr bereit bin sie raus zu lassen und ich weiss nicht ob wir immer nen Garten haben werden... Ausserdem sind sie meist durch welche Umzäunung auch immer nicht so leicht drinzuhalten. Ich glaube, wenn ich in Rente bin muss ich auf Hund "umsteigen" Gibt ja auch davon genug die ne Heimat suchen :-)) Sei herzlich gegrüßt von der Yassi.
PS Wenn ich bald mal wieder ein paar Kröten übrig hab, meld ich mich wegen ner Überweisung für das Tierheim das du da unterstützt :-)

Noodie
26.07.2006, 09:12
Wenn ich bald mal wieder ein paar Kröten übrig hab, meld ich mich wegen ner Überweisung für das Tierheim das du da unterstützt :-)



Klasse! Danke! :smile:

Leo32
26.07.2006, 09:33
@Yassi: Also gestern Abend kam ein Anruf von der Tierschützerin. Es hat sich jemand anonym bei ihr gemeldet und wollte wissen, ob ein Kater gefunden worden wäre, dessen Beschreibung auf unseren Poldi paßt. Die Dame von Tierschutz wollte wissen warum und sagte wohl, daß ein Kater abgegeben wurde. Darauf wurde mitgeteilt, daß man darüber froh sei, denn man sei umgezogen und dürfte nun keine Katzen mehr halten und habe es nicht "geschafft" das Tier ins Tierheim zu bringen. Dann wurde aufgelegt! Ist das wohl der Hammer? Die Tierschützerin war entsetzt. Jetzt wissen wir nur seinen Namen. Er hieß wohl Kayne. Darauf hört unser Poldi zwar nicht, aber das muß ja nichts heißen. Er geht gerne auf seinen Balkon und legt sich gleich auf seine grüne Oase. Er schläft sei zwei Tagen bei uns im Schlafzimmer und wir toben viel mit ihm. Er macht mir also keinen unglücklichen Eindruck. Die Tierschützerin meinte auch, wir sollten abwarten, er hätte sicherlich ein gutes Zuhause gefunden. Er muß sich ja auch erst eingewöhnen. Werde mir heute das Buch kaufen.

Inaktiver User
26.07.2006, 09:54
@Leo, ich weiss nicht, ob du die Frage überlesen hast, ob der Kater den ganzen Tag alleine ist. Du hast ja wohl einen recht langen Arbeitstag.

Wenn dem so ist, solltest du auf jeden Fall an Gesellschaft für ihn denken. Über kurz oder lang kann es zu massiven Verhaltensstörungen kommen, wenn der Kater -auch noch als ehemaliger Freigänger- den ganzen Tag nur alleine ist.

LG Delenn

Yassi
26.07.2006, 10:52
@Yassi: Also gestern Abend kam ein Anruf von der Tierschützerin. Es hat sich jemand anonym bei ihr gemeldet und wollte wissen, ob ein Kater gefunden worden wäre, dessen Beschreibung auf unseren Poldi paßt. Die Dame von Tierschutz wollte wissen warum und sagte wohl, daß ein Kater abgegeben wurde. Darauf wurde mitgeteilt, daß man darüber froh sei, denn man sei umgezogen und dürfte nun keine Katzen mehr halten und habe es nicht "geschafft" das Tier ins Tierheim zu bringen. Dann wurde aufgelegt! Ist das wohl der Hammer? Die Tierschützerin war entsetzt. Jetzt wissen wir nur seinen Namen. Er hieß wohl Kayne. Darauf hört unser Poldi zwar nicht, aber das muß ja nichts heißen. Er geht gerne auf seinen Balkon und legt sich gleich auf seine grüne Oase. Er schläft sei zwei Tagen bei uns im Schlafzimmer und wir toben viel mit ihm. Er macht mir also keinen unglücklichen Eindruck. Die Tierschützerin meinte auch, wir sollten abwarten, er hätte sicherlich ein gutes Zuhause gefunden. Er muß sich ja auch erst eingewöhnen. Werde mir heute das Buch kaufen.



Hi Leo, ja, das ist ein Ding! Wenn ers ist, hat er Glück gehabt! Ich hoffe, dass er sich an sein "eingesperrtsein" gewöhnt. Lies das Buch, hab Geduld, mal sehen.... Und der Tipp mit der zweiten Katze kann gut sein, oder auch nicht. Ich habe das auch mal gemacht, weil ich dachte, oh meine Katze ist sooo einsam und dann war die Hölle los. Nicht dass sie sich gestritten hätten un der neue war auch wohl ganz happy, aber die "alte" war völlig verändert. Hat nix mehr gefressen, lag nur noch rum, fast apatisch.. Und dann die neue Katze wieder abgeben, ist auch fürchterlich. Wir hatten pures Glück und haben einen supertollen Platz für sie gefunden wo sie sich nach wie vor ganz toll fühlt und die "alte" war wieder wie ausgewechselt. Tja, ist halt so ne Sache....

Leo32
26.07.2006, 11:30
Schauen wir mal, wie es sich weiterentwickelt. Ich dachte an eine kleine Katze bzw. Kater. Im Moment ist er wohl froh, seine Ruhe zu haben. Mein Mann ist ja öfter zu Hause als ich und sagt immer: Der Kater hat den ganzen Nachmittag verpennt. Morgens tobe ich mit ihm und muß ihn auch wenigestens 10 Minuten am Stück streicheln. Er legt sich sogar auf den Rücken und möchte dann am Bauch gestreichelt werden. Mache ich das nicht, mauzt er mich frech an. Habe ihm auch noch mehr Spielzeug gekauft. Er spielt mal mit dem Teil und mal mit dem. Er ist auch ein kleiner Feinschmecker. Er frißt nur gewisse Sorten und Marken. Soll er auch bekommen.

Inaktiver User
27.07.2006, 08:18
Hallo Leo,

erstmal finde ich es schön, dass sich jemand gemeldet hat. So weißt du wenigstens wo du dran bist.
Vielleicht maunzt der Kleine auch, weil er seine Ursprungsfamilie vermisst. Wie gemein, einfach eine Katze zurück zu lassen!
Da hat ers bei euch sicher besser!

Unser Kater (jetzt 17 Jahre) war jahrelang den ganzen Tag alleine und damit rundum glücklich. Er mag nämlich keine anderen Katzen (1. Gebot: Du sollst keine anderen Katzen neben mir haben :-)

Ich wünsche dir alles gute mit dem Kätzle!

Nele

Leo32
27.07.2006, 09:13
Ich weiß nicht ob es nur mit der Hitze zu tun hat, aber im Moment schläft er sehr viel und will nur seine Ruhe. Denke auch, daß im Moment ein zweiter Kater nicht so toll wäre. Er kann es übrigens nicht haben, wenn er von draußen Lärm hört oder man selbst lauter spricht. Er ist dann ganz aufgewühlt und versteckt sich in der hintersten Ecke im Schlafzimmer. Wir haben leider seit 2 Monaten am Nebenhaus eine Baustelle und wenn die morgens loslegen, muß ich alle Fenster schließen, weil es den Poldi wahnsinnig macht. Vielleicht war sein altes zu Hause auch so laut, (Kinder ?)daß er deswegen so seine Ruhe braucht. Nur abends wird er munter und wir toben mit ihm. Voll süß ist es, wenn er auf dem Balkon geht und sieht im Hof andere Leute. Er verfolgt sie immer und wenn jemand an unseren Balkon (EG) kommt, dann freut er sich wie ein Hund.

Inaktiver User
27.07.2006, 09:32
@Leo im Augenblick leiden die Tiere genau wie die Menschen unter der Hitze. Unsere Katzen liegen auch nur rum, genau so wie alle Katzen und Hunde von Bekannten. Auch Freigängerkatzen bewegen sich nicht mehr als unbedingt nötig und liegen in der Hitze des Tages unter irgendwelchen Büschen. Poldis Verhalten ist also ganz normal.

Dass er laute Stimmen fürchtet kann natürlich ein Hinweis darauf sein, dass seine Vorbesitzer öfter mit ihm laut geschimpft haben. Kinder denke ich mal, waren da wohl nicht der Grund, denn dann würde er auch eher auf kindertypischen Lärm reagieren. Möglicherweise hat er in seiner "Draussenzeit" auch schlechte Erfahrungen an einer Baustelle mit den dortigen Arbeitern gemacht, dass er speziell auf Baustellenlärm ängstlich reagiert.

Inaktiver User
27.07.2006, 12:27
Wenn ich das lese, könnte ich grad heulen. Hoffentlich wurde mein Kater nicht auch schon von einer wohlmeinenden Oma in die Wohnung gesperrt, bloss weil er keinen Chip und keine Tätowierung hat. Habt Ihr je wenigstens versucht einen möglichen Besitzer ausfindig zu machen? Allmählich macht mir der Gedanke, dass Nachbars meinen Kater auch hübsch finden könnten bald mehr zu schaffen als die Angst vor den Autos.

Leo32
27.07.2006, 13:59
Du scheinst meine Beiträge nicht richtig gelesen zu haben. Wir haben einiges versucht, um nach seinem Besitzer zu schauen und wahrscheinlich ist es sogar der, der sich anonym beim Tierschutz gemeldet hat. Der den Kater einfach ausgesetzt hat! Tolle Wurst! Es ist also besser, solche Katzen laufen zu lassen und sie ihrem Schicksal zu überlassen? Wie gesagt: Der Tierschutz gibt gerne Auskunft, man hat uns gesagt, die kennen ihre "Pappenheimer"! Ich lebe in der Nähe von Dortmund und da gibt es einige Tierheime, die überfüllt sind mit Katzen, weil die Besitzer sie nicht mehr wollten. Les doch auch mal die Zeitung, wie viele Hunde täglich an Autobahnraststätten ausgesetzt werden dies ist nur eines von vielen Beispielen. Was würdest Du dann machen? Das Tier auch seinem Schicksal überlassen?

Noodie
27.07.2006, 14:35
Leo, ich glaub Morcheeba hat wohl nicht den ganzen Strang gelesen weil sie selber gerade durchdreht vor Sorge. Sieh's ihr nach.

Gruss, Noodie

Inaktiver User
27.07.2006, 14:45
Stimmt, ich habe nur den Anfang gelesen, aber immerhin ja noch nachgefragt, ob Ihr etwas unternommen habt, um den Besitzer ausfindig zu machen. Tut mir leid, es stimmt, ich drehe hier wirklich am Rad... Und die Oma, die "herrenlose" Katzen bei sich einsperrt, habe ich nicht erfunden - die gab es wirklich. Wobei sie vielleicht besser auf ihre Tiere geachtet hat, als ich. Ich habe es wirklich nicht anders verdient. Entschuldige nochmal Leo.

Leo32
27.07.2006, 15:25
alles klar. Bei der Hitze drehen wir wohl alle am Rad. Schmelze gerade im Büro vor mich hin. Poldi wird gegen 17.30 auf mich warten, er weiß, daß ich dann nach Hause komme. Das ist schon schön, wenn das Tierchen einen begrüßt. Bei meinem Mann weiß er auch genau, morgens, bevor ich gehe kommt der von der Nachtschicht. So wechseln wir uns immer ab und Poldi ist nicht lange alleine. Gestern ging er wieder mit meinem Mann mit ins Schlafzimmer, um sich auch auszuruhen. Wollte noch etwas hinzufügen wegen seiner Lärmempfindlichkeit. Er fängt an zu knurren wie ein Hund wenn es ihm zu laut wird.

Leo32
08.08.2006, 10:55
Unser Poldi fühlt sich sehr wohl bei uns. Er geht auf seinen Balkon und hat sichtlich Freude daran. Er ist mir schon ins Treppenhaus entwischt und er hat sich neugierig umgesehen, lief aber gleich wieder in die Wohnung zurück. Und glaube mir, er hat es sehr gut bei uns!

Noodie
08.08.2006, 11:17
Dann ist's ja gut! Danke fuer's Update!