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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umzug - Vorstellen bei den Nachbarn?



Findus00
25.07.2006, 09:52
Hallo,
wir ziehen um und zwar in eine relativ noble Wohngegend. Bei der letzten Wohnung haben wir nach dem Einzug kurz bei den nächsten Nachbarn geklingelt (gleich die Tür auf der anderen Seite des Flurs), uns vorgestellt und nach dem "Kehrwochen -Prinzip" (wer ist wann dran usw.) gefragt.Das war für mich selbstverständlich, da es ein Wohnblock war, wir alle den selben Eingang hatten und ich wissen möchte, wem ich täglich über den Weg laufe.
Nun ist das alles anders, die neue Wohnung ist in einem Zweifamilienhaus, der Vermieter obendrin und die Nachbarn befinden sich in Einfamilienhäusern in relativer Nähe.
Wie ist das Eurer Meinung nach, sollen wir jetzt von Haustür zu Haustür gehen und uns persönlich als die "Neuen" vorstellen? Oder warten, dass man sich "zufällig" über den Weg läuft? (Bitte keine Einzugsparties...)
Vielen Dank für Eure Meinungen
LG Findus

Regenwurm
25.07.2006, 10:17
Ich würde warten, bis man sich zufällig über den Weg läuft. Am Tage des Einzugs ergibt sich vielleicht schon die erste Möglichkeit, da ihr ständig rein- und rauslaufen werdet, nehme ich mal an. Habt ihr interessierte Nachbarn, werden die eventuell schon mal neugierig (nicht negativ gemeint) über den Zaun ein Hallo rüberwerfen. Vielleicht wollen sie aber auch keinen "engeren" nachbarschaftlichen Kontakt, dann fände ich hingehen und klingeln unpassend. Man weiss es ja nicht.
Beim Wohnblock ist das was anderes, da man sich ja wirklich nach Kehrwochen, etc. erkundigen muss.

Keela
26.07.2006, 07:56
Hallo Findus,
du könntest den Vermieter fragen was in dieser Gegend üblich ist. Ich fände es schön, wenn sich direkte Nachbarn - in den Häusern jeweils rechts und links - kurz bei mir vorstellen würden. Ich halte das bei meinen Umzügen auch so und habe gute Erfahrungen damit gemacht.
LG Keela

Margali62
26.07.2006, 15:44
Ich würde auch fragen, was üblich ist.

Übrigens hätte ich in der Tat zur Einweihung auf ein Glas Wein gebeten. Warum willst Du das nicht? Muß ja keine rauschende Ballnacht mit 100 Nachbarn sein.

Findus00
27.07.2006, 08:48
Hallo,
ich find Einweihungspartys einfach unangenehm (kann gar keinen konkreten Grund dafür finden, ist einfach mein Bauchgefühl)...
Bei der Wohnungsübergabe gestern, ist uns auch schon die eine Nachbarin übern Weg gelaufen, das war eigentlich schon mal ganz nett.
Ich werd wohl doch mal die Vermieter fragen, wie es so üblich ist. Wobei ich in der Zwischenzeit auch denke, wenn wir beim Einzug sind, und tausendmal hin und her rennen kommen die von nebenan vielleicht auch mal raus. Wenn nicht, dann ist es glaube ich das beste im Haus direkt nebenan (das einzige mit "Sichtkontakt") zu klingeln und Hallo zu sagen...
LG und Danke Findus

Inaktiver User
27.07.2006, 15:04
Hallo,
wir ziehen, beruflich bedingt, alle 2 bis 3 Jahre um. Ich finde das Vorstellen bei Nachbarn immer etwas peinlich, habe aber schon oft gemerkt, dass es nicht nur erwünscht, sondern sogar erwartet wird. Je kleiner der Ort, desto wichtiger scheint es zu sein. Also ziehen wir kurz nach jedem Umzug, meistens am Wochenende, bei der unmittelbaren Nachbarschaft vorbei und stellen uns samt Kind und Kegel vor. Sagen nur mal freundlich Hallo und wer wir sind und woher wir kommen. Bis jetzt ist das immer sehr gut angekommen, man kann sich dann auch gleich für den eventuellen Lärm der Renovierung entschuldigen oder fragen, ob zum Beispiel jemand zu einer bestimmten Zeit gerne seine Ruhe hätte oder ähnliches. Man kommt dann auch später irgendwie besser ins Gespräch und wird auch sofort gegrüsst, ist halt alles etwas einfacher und angenehmer.
Einen schönen Umzug wünscht Dir
Mellisuga

Inaktiver User
29.07.2006, 00:11
Hallo Findus,

ein Sprichwort sagt: "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance".

Ich an deiner Stelle würde bei den direkten Nachbarn (also im Haus rechts und links neben "Eurem") klingeln, mich kurz als neue Nachbarin vorstellen, und gut ists.
Als "Aufhänger" kannst du ja die Unannehmlichkeiten am Umzugstag nehmen, für die du dich im Vorfeld "entschuldigst" (z.B. dass am Tag X ein Möbelwagen vor dem Fenster steht, die halbe Straße mit Autos von Umzugshelfern zugeparkt ist oder einfach nur ständig die Bohrmachine kreischt).
Zwar haben die meisten Leute Verständnis für diese Dinge (wenn nicht, dann sind es Ochsen), aber es kommt immer gut, wenn man im Vorfeld auf die Leute zugeht.

Allen "weiter entfernten Nachbarn" wirst du im Laufe der Zeit über den Weg laufen.

Liebe Grüße
Balbina

kape
29.07.2006, 17:59
Hallo Findus00,

mach dir das Leben doch einfach! Und mit wohlgesonnenen Nachbarn hat man(n)/frau es mit Sicherheit einfacher.

Wir haben kurz bevor der Möbelwagen anrückte einen kleinen freundlichen Brief an unsere neuen Nachbarn verfasst ,uns kurz vorgestellt und um Verständnis für die Umzugstage gebeten - und ob sie bitte an diesen beiden Tagen nicht in unserer Straße parken könnten. Im Briefkopf war die Adresse, unsere Namen, und unsere Telefonnummer aufgeführt.
Diesen Brief haben wir in alle Briefkästen unserer kurzen Straße gesteckt!

Zusätzlich haben wir uns dann anschließend bei jeder persönlichen Begegnung mit Nachbarn - auch denen auf der anderen Straßenseite und hinter uns - persönlich vorgestellt. Inzwischen (vier Monate) kennen wir uns ringsum mit Namen und es gibt auch mal Smal-Talk am Gartenzaun.... :smile:

Es gab keine Einladung und auch keine Vorstellungstour am Wochenende...dennoch haben wir das Gefühl, gut angekommen und willkommen zu sein.

Für euren Umzug alles Gute wünscht dir

kape

Inaktiver User
06.08.2006, 12:54
Ich denke auch, dass man immer auf der sicheren Seite ist, wenn man sich persönlich bei den Nachbarn vorstellt.

Wenn man sich geschickt anstellt, kann man das auch nett und freundlich VOR der Haustür erledigen, ohne hereingebeten zu werden.

Sich darauf zu verlassen, dass die Nachbarn einem über den Weg laufen, ist riskant ... manchmal laufen die einem nämlich monatelang nicht über den Weg und irgendwann wird eine Vorstellung dann etwas seltsam.

Meiner Erfahrung nach wird es immer positiv aufgefasst, wenn sich neue Nachbarn vorstellen ... und das nachbarschaftliche Verhältnis beginnt gleich angenehmer!

Gruß - Marie

Tabea
08.08.2006, 13:37
Wir haben, als wir unser Haus gekauft haben, uns bei unseren direkten Nachbarn schon vor dem Umzug vorgestellt, kurz geklingelt, "Hallo" gesagt und unsere Telefonnummer hinterlassen. Ca. 4 Monate nach dem Umzug die Nachbarn (zwei Häuser rechts, zwei Häuser links, gegenüber, hinten an das Grundstück grenzende Nachbarn und diejenigen, die wir in der Straße sowieso schon kannten) auf die Terrasse zu einem Glas Sekt und einer Laugenbrezel eingeladen - ich glaube, das kam ganz gut und auch heute, 6 Jahre später, haben wir ringsum ein gutes Verhältnis!

Zent
05.05.2013, 18:30
(...)
Sich darauf zu verlassen, dass die Nachbarn einem über den Weg laufen, ist riskant ... manchmal laufen die einem nämlich monatelang nicht über den Weg und irgendwann wird eine Vorstellung dann etwas seltsam.
(...)

.

Hillie
05.05.2013, 18:50
.
Muss dieses Posting wirklich sein?

Inaktiver User
05.05.2013, 18:51
.
Aber sonst geht's gut?

Fourthhandaccount
06.05.2013, 15:53
Ist ja doof. Kommt man bei der Bri zu spät, kann man so gar nicht mitreden ;- )

Hillie
06.05.2013, 15:55
Ist ja doof. Kommt man bei der Bri zu spät, kann man so gar nicht mitreden ;- )
Das, was da gelöscht wurde war nicht der Rede (Lese) wert!

twix25
06.05.2013, 16:54
Ich war "alt" und neu" Wohnende

Als Altwohnende hätte ich es sehr schön empfunden, wenn Nezugänge sich vorgestellt hätten-manche habe noch nichtmal gegrüßt!
Ich bin dann zu einigen auf der Straße hin und hab sie begrüßt.

Nun als Neuwohnende bin ich durchs Haus und zu den nächsten in der direkten Nachbarschaft!

Hängt auch etwas von der Wohngegend ab......hier ist keine Reihenhaussiedlung und alles etwas zerfasert-so dass ich mittlerweile alle grüße, aber nicht wirklich weiß, wer irgendwie Nachbar ist und wer nur Gassi geht

Aber lieber eine Begüßung zuviel, als zuwenig.

Gute Nachbarn sind viel wert-auch ohne eine damit verbundene Freundschaft!

Inaktiver User
06.05.2013, 21:51
Wenn dafür aber extra jemand bei mir klingeln würde, fände ich das komisch. Und würde denken: So wichtig seid ihr doch nicht.

Rotfuchs
06.05.2013, 22:33
In einem Mehrfamilienhaus finde ich es schon nett, die direkten Nachbarn zu kennen. Das soll ja nicht heißen, dass man sich gegenseitig auf die Bude rückt, aber mal kurz sagen "Hallo, ich bin Frau Fux, ich wohne ab jetzt hier" und nach den Gepflogenheiten zu fragen (Kehrwoche, evtl. Nutzung des Waschkellers o.ä.) empfinde ich als positiven Einstieg.

In einem z.B. 4-Parteien-Haus ist es natürlich noch etwas anderes als in einem Wohnblock mit 12 Parteien und mehr. Da hätte ich wohl nur die Nachbarn auf derselben Etage kurz angesprochen.

Ich habe mich seinerzeit beim Einzug auch kurz bei den anderen Mietparteien (nur im Treppenhaus, ich bin nicht in ihre Wohnungen vorgedrungen) vorgestellt und hätte es mir jetzt auch von neuen Nachbarn (auf derselben Etage) gewünscht. Aber offenbar ist das nicht mehr üblich.

Ich finde das ein wenig schade.

Ich lege wirklich keinen Wert darauf, von Nachbarn alles mitzubekommen oder mich in irgendeiner Weise in deren persönliche Angelegenheiten zu mischen, aber ich würde schon gerne wissen, welche Personen hier eigentlich wohnen und wer Besuch (oder Einbrecher) ist.

Lakritze
10.05.2013, 08:56
Das sehe ich ähnlich wie Rotfuchs.

Anläuten und sich vorstellen muss nicht sein, aber wenn man sich im Treppenhaus oder vor dem Haus trifft, finde ich es schon nett, wenn der neue Nachbar sagt: "Hallo, ich bin xy und wohne jetzt hier."

Ich bemerke bei mir vor allem auch, dass ich dann toleranter bin, was Lärm, der bei Neueinzug oft unvermeidlich ist, angeht. Auch wenn er vielleicht mal in die Ruhezeiten fällt.

LG
Lakritze

Margali62
10.05.2013, 09:03
@TE Findus,

in eurem Fall würde ich warten, bis man sich beim schneeschippen oder an der Mülltonne trifft.

Ravina
10.05.2013, 09:17
frau findus wohnt nun schon 7 jahre in dem haus:freches grinsen:

das thema war leider schon älter!
aber vielleicht meldet sie sich noch einmal und berichtet, wie sie angekommen ist.