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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme beim Tagschlaf



Carpediem30
26.06.2012, 20:39
Hallo, meine Tochter, 5 Monate alt, hat große Probleme beim Tagschlaf. Nachts schläft sie von ca. 20/21 Uhr für 11-12 Stunden, allerdings mit 1-2 x Stillen, was ja ok ist.
Tagsüber ist dann tageweise einfach nur schlimm, sie schläft immer nur 30 Minuten, ca. 3-4 x pro Tag. Je später der Tag, desto schlechter schläft sie ein und abends ist dann oft nur noch Geschrei, weil sie fix und fertig ist und ich bekomme sie nur mit Einschlafstillen zum Schlafen :niedergeschmettert:
Letzte Woche war ich sogar bei einer Schlafberatung und probiere seitdem, nach 20 Min. an ihr Bett zu gehen und sobald sie Anzeichen zeigt zum Aufwachen, lege ich meine Hand auf sie, damit sie es schafft, loszulassen und in den Tiefschlaf zu kommen. Bisher hat es noch nicht oft geklappt, ab und zu schon.
Ich muß dazu sagen, dass ich allerdings zur Zeit unter totalem Streß stehe, wir sind seit Nov. am Bauen und ziehen in zwei Wochen um. Dadurch kann ich ihr leider kein Ruhepol sein im Moment :niedergeschmettert: und wir haben noch eine 4-jährige Tochter, die auch ihre Aufmerksamkeit fordert....
Kennt jemand meine Situation und hat Tips? Die Maus tut mir so leid, weil ich sehe, wie fertig sie im Laufe des Tages wird und ich kann ihr nicht richtig helfen :niedergeschmettert:

Tirza
26.06.2012, 21:30
nur schnell beim stillen: bei Tirzi hatte ich das Problem auch extrem. Es war lange Zeit sauanstrengend.für uns beide. Er schlief anfangs nur länger im Tuch.später hab ich ihn auf den Kinderwagen getrimmt-und hab ihn dann am offenen Fenster weiterschlafen lassen. die draußenGeräusche haben ihn schlafen lassen.
Eure Methode klingt gut.halte noch ein bißchen durch. Wünsche euch alles Gute.

Halina
26.06.2012, 21:42
Hallo Carpediem,

was ist Dein Problem mit Einschlafstillen? Was passiert, wenn sie tagsüber aufwacht und Du sie sofort zurück in den Schlaf stillst? Und warum kommt sie abends "nur" mit Einschlafstillen in den Schlaf? Sei doch froh, dass Du das Zaubermittel hast! :smile: Ich finde das noch nicht problematisch - vielleicht kannst Du genauer beschreiben, was Euer Problem ist?

Bei uns war der Schlaf im Tragetuch/Tragehilfe der längste und sicherste und zudem produktivste für uns Eltern. Häufig blinzelte unsere Tochter nach 30-40 min einmal auf um dann sofort selig wieder einzuschlafen. Wenn sie in so einer Situation irgendwo abgelegt war, ist sie sofort richtig aufgewacht.

Juniwald
27.06.2012, 07:48
Hallo Carpediem ,

als meine Tochter 5 Monate alt war, ging es tagsüber und abends nur per Einschlafstillen. Ich fand es nicht weiter schlimm, bescherte mir diese Methode doch zuverlässige Pausen tagsüber. Das Einschlafstillen habe ich dann nach und nach reduziert ( da war sie ungefähr 1 Jahr ).

Ich kann mich erinnern, gelesen zu haben, dass Kinder in dem Alter Deiner Tochter nach 30 - 40 Minuten kurz aufwachen, um " die Situation zu überprüfen ". Du müsstest Deine Tochter irgendwie über diesen Zeitpunkt bringen, vielleicht wirklich durch Stillen.

Juniwald

Peppis
27.06.2012, 08:41
Als mein Sohn in dem Alter war, war es ähnlich.

Nur mit Tricks habe ich ihn da über Tag zum Schlafen bewegen können.

Morgens ging es noch, nachmittags habe ich immer 1,5 Stunden Kinderwagenwaldfahrt eingebaut, auf der er dann schlief. Und abends hab ich ihn teilweise in der Babyhängematte in den Schlaf geschaukelt, um ihn später umzubetten.

Einschlafstillen, ich finde auch, das spricht nichts dagegen, wenn es denn funktioniert.

Immer wieder gerne erzähle ich auch von meinen Fahrten im Auto, nur damit das Kind in den Tiefschlaf fällt.

Meine Erfahrung ist auch, dass sie erst irgendwie in die Tiefschlafphase fallen müssen, damit sie dann länger schlafen. Das sehe ich jetzt schon bei meinem Neugeborenen, 14 Tage alt.

Der Nachtschlaf ist aber bei dir für dieses Alter grandios, mit 2 Stopps, finde ich.

Das alles ist natürlich um einiges schwieriger, wenn man noch ein älteres Geschwisterkind dabei hat. :blume:

Minstrel02
27.06.2012, 12:21
Unser Sohn hat in dem Alter tagsüber nur im Tragetuch geschlafen. In der Krippe haben sie es dann immerhin geschafft, ihn an den Kinderwagen zu gewöhnen (ging vorher gar nicht).

Einschlafen mit Milch praktizieren wir hier abends immer noch (18 Monate).

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Halinas Anregung aufnimmst und genauer schaust, wo für Dich das Problem liegt. Ist es das quengelnde Kind, so liesse sich das ja ggf. durch Stillen zum Schlafen lösen. Oder geht es Dir darum, dass auch Du mal längere Pausen brauchst, in denen Dein Kind im Bett schläft? Dann seid Ihr vielleicht mit Eurem Programm auf einem guten Weg.

Vielleicht muss auch nur mal eine richtige Pause für Dich her - Bauen und Kind ist anstrengend. Hast Du jemanden, der mit Deiner Tochter in ihrer Schlafzeit richtig lang spazierengehen kann? (Bei uns war sogar die Oma mit der Tragehilfe unterwegs - hat prima funktioniert.)

Und: Glückwunsch zum guten Nachtschlaf :Blume:

filterkaffee
29.06.2012, 17:17
Hallo Carpediem,

das mit dem Tagschlaf ist hier ähnlich - scheint wohl bei Babies in dem Alter nicht ungewöhnlich zu sein!? Meine Tochter ist 6 Monate alt u seit sie mobil ist, kann sie tagsüber nicht mehr gut einschlafen (bzw. teilweise hab ich auch den Eindruck, sie will nicht schlafen, ist aber total müde). Und wenn sie mal schläft, dann auch nur mehr oder weniger genau 30 min (3 x am Tag). Ich versuche immer, nachmittags länger spazierenzugehen, damit sie zum Abend hin nicht so überdreht. Nachts schläft sie allerdings prima, seit einiger Zeit komplett durch (19 - 6 Uhr), von daher will ich mich nicht beschweren..

Mal ne Frage an die erfahrenen Mamas: (Wann) ist das denn bei euren Kindern wieder besser geworden mit dem Tagschlaf?
Ich mache mir auch Gedanken, weil die Kleine in 3 Monaten bei der Tagesmutter anfangen wird u dort von 12-14 Uhr Mittagsruhe ist, in der alle Kinder schlafen soll(t)en.

lg
filterkaffee

Halina
29.06.2012, 18:22
Filterkaffee,
unser Kind wurde mit 6 Monaten eingewöhnt, mit 9 Monaten waren wir dann soweit, dass sie auch mittags dablieb und schlief. Vorher hatte sie häufig gegen 10 Uhr mal ein Schlaf eingelegt. Es ist eigentlich selbstverständlich, dass bei Säuglingen deren Rhythmus akzeptiert wird. In der Regel geht es trotzdem sehr schnell, dass sie sich anpassen. Unsere Tochter hat dann so mit 9-10 Monaten den Vormittagsschlaf auf den Mittag verschoben und wenige Monate danach den Nachmittagsschlaf gestrichen.

Trotzdem schläft sie meist nur 45 min und ist trotzdem bis 21 Uhr abends wach. Wenn sie bei der Tagesmutter aufwacht, spielt sie eben allein - die anderen Kinder brauchen 2,5 h Mittagsschlaf (und sind teils deutlich älter). Wenn mein Kind da zwangsweise im Bett bleiben müsste, wäre das für mich ein Grund, die Einrichtung zu wechseln. Ich weiß noch, wie ich als Kita-Kind schlafen "musste" - also über eine Stunde wach im Bett liegen musste. Keine Ahnung, wie die mich dazu bekommen haben, aber das würde ich definitiv nicht meinem Kind antun und das schafft man ja auch nur mit Druck, den ich persönlich nicht wollen würde. (Immer vorausgesetzt, das Kind braucht eben deutlich weniger Schlaf als vorgesehen, sonst gibt es ja das Problem nicht.)

Wobei ich gerade so merke, dass wir so richtige "Probleme" mit dem Tagschlaf nie hatten - sie hat zwar zunehmend kürzer geschlafen, war aber immer fit dabei. Schwierig war nur die Phase der Umstellung auf einen Tagschlaf.

Interessant fände ich für Dich, wie die Tagesmutter Deine Frage hier beantwortet. Also wie sie reagiert, wenn ein Kind nicht schlafen kann oder früher aufwacht.

Peppis
29.06.2012, 20:24
Hallo Carpediem,

das mit dem Tagschlaf ist hier ähnlich - scheint wohl bei Babies in dem Alter nicht ungewöhnlich zu sein!? Meine Tochter ist 6 Monate alt u seit sie mobil ist, kann sie tagsüber nicht mehr gut einschlafen (bzw. teilweise hab ich auch den Eindruck, sie will nicht schlafen, ist aber total müde). Und wenn sie mal schläft, dann auch nur mehr oder weniger genau 30 min (3 x am Tag). Ich versuche immer, nachmittags länger spazierenzugehen, damit sie zum Abend hin nicht so überdreht. Nachts schläft sie allerdings prima, seit einiger Zeit komplett durch (19 - 6 Uhr), von daher will ich mich nicht beschweren..

Mal ne Frage an die erfahrenen Mamas: (Wann) ist das denn bei euren Kindern wieder besser geworden mit dem Tagschlaf?
Ich mache mir auch Gedanken, weil die Kleine in 3 Monaten bei der Tagesmutter anfangen wird u dort von 12-14 Uhr Mittagsruhe ist, in der alle Kinder schlafen soll(t)en.

lg
filterkaffee

Puhhh, ich versuch mich grad krampfhaft zu erinnern. Ich meine einen festen Mittagsschlaf habe ich so im Alter von 10/11 Monaten etabliert gehabt und seitdem beibehalten (bis jetzt). Das geht eigentlich erst dann richtig gut, wenn sie vom Alter her die Kraft haben, die Zeit bis zum Mittagsschlaf morgens durchzuhalten und nachmittags die Zeit nach dem Mittagsschlaf bis zum Abend.

Aus einer recht unstetigen Länge von 30 Minuten bis 2 Stunden hat sich auch da im Laufe der Monate eine Regelmäßigkeit entwickelt. Er würde, wenn er könnte, 3 Stunden schlafen, wird aber von mir nach 2 Stunden geweckt, weil wir sonst abends nicht mehr hinkommen.

Wiesenkraut
29.06.2012, 20:39
bei uns kam der feste Mittagsschlaf auch ca mit knapp 11 Monaten, als die kleine in die Krippe kam.
@Filterkaffee ich würde mir da gar keine Gedanken machen, das wird noch mal so eine ganz andere Situation, dass gar nicht abzusehen ist, wie die Kids reagieren. Ich hätte nie nicht gedacht, dass mein Kind dass nur über Stillen eingeschlafen ist und auch nur durch wieder stillen nach 40 Minuten mal 1.5h am Stück schläft, freiwillig in ein wildfremdes Gitterbett krabbelt und 1.5 schläft, doch genau so ists gelaufen. Wenn es auch gerade in der ersten Zeit oft so war, das sie schon beim Mittagessen am Tisch einschlief:freches grinsen:

Erfahrene Tagesmütter, genau wie Kindergärten haben aber auch so ihre Methoden. Du kannst sie ja mal fragen ob sie je Probleme mit der Mittagsruhe hatte.

sandra1990
29.06.2012, 22:01
Hallo Carpediem

ich habe einen 9 Monate alten Sohn und mittlerweile schläft er tagsüber gut und viel!
er hat seit dem er ca. 3 Monate alt war auch nur 3 mal am Tag für auf die Minute genau 30 Minuten geschlafen!
ich fand es auch nicht sehr angenehm, da man in 30 Minuten einfach nichts fertig bringt!
aber ich hab es akzeptiert und mich irgendwann daran "gewöhnt"!

es hat ewig gedauert und ist erst seit wenigen Wochen besser! jetzt schläft er vormittag 1 Stunde und nachmittag ca. 1,5!
und das ging von heute auf morgen einfach so! ich habe nie gestillt zum einschlafen, es hat aber auch eine längere Zeit gegeben, wo er nur auf meinem Arm eingeschlafen ist! Seit er aber sein eigenes Bett hat ging es von mal zu mal besser!

also meine Meinung bzw. Erfahrung dazu ist, dass du "einfach" geduldig sein musst, irgendwann klappt es bestimmt auch bei dir!

ich wünsche dir viel Geduld und gute Nerven für die nächste Zeit auch wegem dem Umzug!

filterkaffee
30.06.2012, 13:05
Wenn mein Kind da zwangsweise im Bett bleiben müsste, wäre das für mich ein Grund, die Einrichtung zu wechseln. Ich weiß noch, wie ich als Kita-Kind schlafen "musste" - also über eine Stunde wach im Bett liegen musste. Keine Ahnung, wie die mich dazu bekommen haben, aber das würde ich definitiv nicht meinem Kind antun und das schafft man ja auch nur mit Druck, den ich persönlich nicht wollen würde. (Immer vorausgesetzt, das Kind braucht eben deutlich weniger Schlaf als vorgesehen, sonst gibt es ja das Problem nicht.)

Interessant fände ich für Dich, wie die Tagesmutter Deine Frage hier beantwortet. Also wie sie reagiert, wenn ein Kind nicht schlafen kann oder früher aufwacht.


Ja, wach im Bett liegen lassen fänd ich auch ganz schlimm!!! Ich hab grad diese Horror-Vorstellung, dass es so sein wird.. weil die Tagesmutter ja vielleicht auch mal Mittagspause machen will.. ?! Beim ersten Treffen hatte ich das mit dem Mittagsschlaf nicht angesprochen, da die Kleine "damals" noch länger geschlafen hat. Sie meinte nur, wenn sie Vormittags noch schlafen muss, kann sie das im Kinderwagen tun während die anderen auf dem Spielplatz sind. U sie erzählte von einer 3jährigen, die mittags nur kurz schläft u den Rest der Mittagsruhe im Bett mit sich selbst redet... Aber das macht (m)ein Baby sicher nicht.. Werde das auf jeden Fall beim nächsten Treffen ansprechen.

Interessant, dass ihr alle von einem Alter von 9-11 Monaten geschrieben habt, in dem eure Kinder den längeren Mittagsschlaf eingeführt haben. Vielleicht klappt das dann bei uns ja auch u ich mache mir unnötig Sorgen..

LG
filterkaffee

filterkaffee
30.06.2012, 13:07
@Filterkaffee ich würde mir da gar keine Gedanken machen, das wird noch mal so eine ganz andere Situation, dass gar nicht abzusehen ist, wie die Kids reagieren. Ich hätte nie nicht gedacht, dass mein Kind dass nur über Stillen eingeschlafen ist und auch nur durch wieder stillen nach 40 Minuten mal 1.5h am Stück schläft, freiwillig in ein wildfremdes Gitterbett krabbelt und 1.5 schläft, doch genau so ists gelaufen. Wenn es auch gerade in der ersten Zeit oft so war, das sie schon beim Mittagessen am Tisch einschlief:freches grinsen:


Die Kurzen sind einfach immer für ne Überraschung gut! Kann ich mir gerade (nachdem ich sie in der Manduca zum Schlafen gebracht habe) auch gar nicht vorstellen, dass das in einer fremden Umgebung problemlos klappen könnte.. Du machst mir Mut!

Inaktiver User
30.06.2012, 14:37
Hallo,

ich hab hier auch so ein Exemplar!

Mein Sohn ist jetzt knapp sechs Monate alt und seit etwa einem Monat gibt es Probleme mit dem Tagschlaf. Abends einschlafen, nachts durchschlafen mit einem Stillstop - kein Thema; pflegeleichter geht es kaum. Dagegen hatten wir hier schon mehrfach den Fall, dass er über den Tag verteilt nur drei Mal für etwa 10 Minuten weggeduselt war und die restliche Zeit nur am Schreien und Knatschen, weil natürlich völlig übermüdet. Ich denke auch, es hängt mit seiner zunehmenden Mobilität zusammen, denn etwa gleichzeitig fing er an, das Beistellbett zu verlassen und sich - im Halbschlaf - durchs Elternbett zu robben bzw. zu rollen. Einmal ist er dabei sogar abgestürzt; weil er vorher weder geschrien noch geknatscht hat, gab es keine Vorwarnung durchs Babyfon.

Jetzt ist er ins Gitterbett umgezogen, das ihm durchaus zu gefallen scheint. Wird er nun wach, schiebt er sich manchmal nur ein Stück weiter oder dreht sich einmal um, um dann weiterzuschlafen. Im Beistellbett war das ja nicht so ohne weiteres möglich. Außerdem meine ich, dass es bei uns hilft, ihn wirklich beim ersten Anzeichen von Müdigkeit hinzulegen und nicht noch schnell einzukaufen oder was auch immer zu erledigen. Hier wird auch häufig einschlafgestillt und mein kleiner Bauchschläfer ist auch keiner, der im Kinderwagen oder MaxiCosi lange und gut schläft. Manduca für die ganze Schlafzeit finde ich für mich zu anstrengend.

Da ich so häufige Tagschlaffrequenzen wie bei ihm - 3x täglich muss schon noch sein - in dem Alter von meiner großen Tochter nicht kannte, habe ich früher häufig nicht oder sehr spät erkannt, dass er morgens schon eineinhalb Stunden nach dem Aufstehen wieder müde war, was heißt, dass er so gegen acht oder halb neun wieder im Bett liegt und dann selig nochmals bis zu zwei Stunden schläft.

Da er eben mein zweites Kind ist, klappt das mit dem Zu-Bett-Legen nach Bedarf nicht immer; z.B. hatte ich vormittags meinen Rückbildungskurs, damit nicht Papa abends beide Kinder ins Bett bringen muss, weil Mama ihren Beckenboden aufweckt. Man sollte meinen, er schliefe dafür später umso länger. Pustekuchen, auch heute wieder erlebt: Fehlt der Schlaf zur rechten Zeit, ist der Tagschlaf für den ganzen Tag gestört, d.h. mittags ging auch nur eine halbe Stunde. Schläft er dagegen vormittags zwei Stunden, geht gut eine Stunde später nochmal ein Stündchen, ehe dann eine längere Wachphase kommt. Eigentlich ungünstig, so verschläft er fast die ganze Zeit, die ich mit ihm alleine hätte, und ist munter, wenn seine Schwester aus der Kita kommt und beschäftigt werden will. Aber immer noch besser als ein vor Müdigkeit schreiendes Kind; das schafft uns dann alle drei.

Minstrel02
01.07.2012, 09:53
Mal ne Frage an die erfahrenen Mamas: (Wann) ist das denn bei euren Kindern wieder besser geworden mit dem Tagschlaf?

Jetzt mit 20 Monaten schafft er es so langsam (d.h. an manchen Tagen), bis Mittags durchzuhalten und dann mit einer Schlafeinheit (von ca. 1h) über den Tag zu kommen. An anderen Tagen schläft er wie bisher zweimal 30 - 40 Minuten.

Auch durch den Krippenbesuch ab 5 Monaten hat sich das Schlafverhalten bei uns nicht geändert. Als er so ca. 1 Jahr alt war, haben Erzieher und wir über einige Wochen mit viel Disziplin versucht, den Mittagsschlaf einzuführen. Als aus viel Disziplin aber viel Kampf wurde, haben wir alle gemeinsam wieder die Segel gestrichen.
Mein Fazit aus allen bisherigen Schlafexperimenten: es ist gut, dem Kind immer wieder und durchaus auch hartnäckig die Schlaflösung anzubieten, die man gerne hätte. Wenn das Kind aber noch nicht bereit ist, heisst es Abschied nehmen vom Idealszenario, eine Brückenlösung finden mit der alle leben können und dann einige Zeit später halt wieder anbieten.

filterkaffee
13.07.2012, 13:08
Muss mal hier kurz meine Freude über Babys neues Tagschlaf-Verhalten loswerden:
Hab sie Anfang der Woche (eigentlich mehr durch Zufall) mittags mal wieder in ihr Bett gelegt (ging wochenlang gar nicht, großes Geschrei, wenn wir uns dem Schlafzimmer nur genähert haben) und zu meinem großen Erstaunen ist sie dort total friedlich eingepennt UND hat 1,5 h geschlafen. Und das geht nun schon die ganze Woche so..:jubel::jubel:
Hoffe, das bleibt jetzt ne Weile so. Es ändert sich ja immer als schnell, wie ich in letzter Zeit immer wieder festgestellt habe..

LG