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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stillabstände vergrößern ohne Schnuller



lissi80
14.06.2012, 12:02
Hallo,
bin grad total genervt mein Sohn demnächst 4 Monate alt, schläft extrem schlecht Nachts (3 mal ankommen zwischen 10 und 6:30 Uhr ist derzeit schon gut für seine verhältnisse) und hat tagsüber selten mal Stillabstände von 3 Stunden geschweige denn mehr.
Ist hier sonst noch jemand wo das der Fall ist?, ich höre ständig nur von Babies in dem Alter und jünger die so einmal die Nacht kommen aber zumindest auch mal 5 Stunden schlafen am Stück.
Leider nimmt mein Sohn keinen Schnuller (wieso auch könnte ja alles etwas leichter machen und auf Wasser und Tee aus der Flasche steht er auch nicht wirklich:unterwerf:)
Brauche dringend Tipps oder wenigstens Aufmunterung.
Ich habe schon eine 4 jährige Tochter, welche ein ziemlich anstrengendes Baby (schreibaby) war nun ist dies dieses mal nicht der fall aber schon wider bin ich diejenige die weniger als alle anderen an schlaf bekommt und deren kind keinen schnuller nimmt und den manduca hasst. kann es denn niemals leicht gehen.
Ihr sollt mich nicht falsch verstehen ich liebe meine Kinder und bin dankbar dafür 2 gesunde kinder zu haben, aber ich bin einfach kaputt, beim ersten kind habe ich wenigstens noch in der nähe meiner eltern gewohnt und konnte tagsüber das kind mal abgeben, jetzt wohnen wir 850 km entfernt und mein Mann hat viel zu tun und alles hängt an mir alleine. De Große möchte natürlich auch noch unterhalten werden, ist ja auch ihr gutes recht. aber ich mag manchmal einfach nicht mehr.

Halina
14.06.2012, 12:34
Lissi,
wahrscheinlich muntert es Dich auf, wenn ich sage, mein Kind hatte in dem Alter einen festen 2-Stunden-Rhytmus (außer nachts, da war auch mal 4 h Pause), weniger freuen wird dich vielleicht, dass das das erste Jahr so blieb. :zwinker: Und auch mit 15 Monaten hat sie sicher mehr als einen Stillstopp in der Nacht.

Wir haben mit 5 Wochen einen halbherzigen Versuch des "Ziehens" gemacht, weil Kind da eine Stunde trank und nach einer Stunde Pause wieder, oder auch mal nach 30 min. Irgendwie war mir das aber alles nicht geheuer und kurz darauf konnte meine Tochter zumindest schnell trinken, so dass sie nach 5-10 min fertig war und ich dann tatsächlich 2 h Pause hatte - damit konnte ich leben.

Zu der Doppelbelastung (fast noch-)Kleinkind und Baby kann ich nichts schreiben, ich denke, das wird ein maßgeblicher Faktor sein, warum Du so geschlaucht bist, zumal, wenn Dein Mann selten vor Ort ist.

Zum Schlafen kann ich persönlich nur raten, es sich maximal einfach zu machen - unser Kind lag immer neben mir, so dass Stillen keine bedeutende Schlafunterbrechung war.

Manduca ist in dem Alter vielleicht noch nicht das bequemste (die Spreizung dürfte relativ groß sein) - vielleicht würde sich Dein Sohn in einer anderen Tragehilfe wohler fühlen? Vielleicht mal Tuch, Sling oder Bondolino versuchen?

Wiesenkraut
14.06.2012, 12:36
hm

aber schon wider bin ich diejenige die weniger als alle anderen an schlaf bekommt und deren kind keinen schnuller nimmt und den manduca hasst. kann es denn niemals leicht gehen.

das ist das Leid der stillenden Mütter. Hilft es dir zu wissen, dass du wenigstens nicht allein bist. Ich hab (bitte jetzt nicht tod umfallen) das erste Jahr keine längeren Stillabstände als 2h (sowohl tags wie nachts) gehabt, Phasen gehabt, wo die Stillabstände nur 1.5h betrugen.

Schnuller hier bei allen Kindern völlige Fehlanzeige. Mumi aus der Flasche bei allen 3 Kindern unmöglich.
Das Fünkchen nimmt seit es 1 Jahr ist die Flasche mit künstlicher Milch abends nachts hab ich weiterhin alle 2h gestillt (und war arbeiten) und seit sie 1.5 Jahre ist schläft sie durch.

Abgeben ist bei uns auch nicht. Es gibt wohl die Oma aber die Kleine würde dort nicht bleiben, sie geht ja nicht mal auf den Schoß.

Nun hab ich nur ein kleines Kind (allerdings noch in gruseliger Erinnerung wie anstrenge das erste Jahr es bei den beiden Großen war, die 2 Jahre auseinander sind) und hab dann eben jede Gelegenheit genutzt und mich grundsätzlich hingelegt wenn die Kleine schlief, das wird mit einer 4jährigen nicht so ohne weiteres gehen. Geht die Große denn in den Kindergarten?
Dann würd ich den Schlaf der in der Zeit stattfindet auf jedenfall nutzen zum schlafen und Haushalt Haushalt sein lassen.

Ich glaube nicht, dass man Stillabstände weit vergrößern kann oder sollte (STillabstände von 2h zählen eigentlich auch als normal). Hast du mal versucht abzupumpen, so dass dein Mann (z.b am WE) die Nachtschicht übernehmen kann. Mir hat in der Regel eine Nacht mit 5-6h am Stück gelangt um mich wieder wie ein Mensch zu fühlen.

Ansonsten hab ich mir das zuherzen genommen, was ich hier so gelesen habe "Am Bsten hilft akzeptieren und sich klar zu machen es geht vorbei". Es gibt einem sicher nicht den fehlenden Schlaf, aber es macht das ganze einfacher.

Was die Manduca betrifft, die mochte meine in dem Alter auch noch nicht, aber ein elastisches Tuch war gern genommen, hast du da mal Alternativen probiert?

Ich weiss nun nicht ob irgendwas davon dich aufmuntert, weil letztendlich ists ja nur die Mitteilung "du bist nicht allein" :smirksmile:


edit: pff schon wieder wer schneller *g Inhalt ähnlich ;-)

Wiesenkraut
14.06.2012, 12:44
ich bin gerade auf der Arbeit und komm deshalb nicht so zum suchen aber ich hab schon mal 2 artverwandte Stränge
http://bfriends.brigitte.de/foren/kinderwunsch-und-babyjahre/219781-ich-mag-nicht-mehr-stillen.html

http://bfriends.brigitte.de/foren/kinderwunsch-und-babyjahre/135608-nachts-alle-2-stunden-stillen-und-das-mit-10-monaten.html

Die Kids sind bedeutend älter, allerdings immer noch mit Stillabständen alle 2h

Halina
14.06.2012, 12:48
das ist das Leid der stillenden Mütter.
Ich bezweifle massiv, dass es mit Flasche besser wird. Was bringt es mir, 6 Tage die Woche mich mit dem Pulverzeug herumzuärgern, damit mein Mann dann in einer Nacht eine Flasche gibt. Oder stehen die Väter von nichtstillenden Babys tatsächlich jede zweite Nacht Gewähr bei Fuss?

Außerdem - bis mein Mann aufwacht, muss unser Kind schon richtig laut werden - wenn ich manchmal abends noch wach bin und im Wohnzimmer arbeite und Kind und Mann hinter der geschlossenen Tür schlafen, bin ich schneller beim aufwachenden Kind, als mein Mann auch nur ansatzweise wach wird. Und das ist keine Show im Sinne von "sich schlafen stellen", er merkt es einfach nicht.

Louette
14.06.2012, 12:53
Ich kann verstehen, dass du fix und fertig bist! Mein Sohn ist knapp 8 Monate alt und hat auch lange Tags alle 2 Stunden getrunken, nachts waren die Abstände anfangs so 3-4 Stunden, wir hatten in den letzten Monaten aber auch deutlich kürzere Abstände, v.a., wenn er zahnt. Seit er die Beikost als Mahlzeit begriffen hat, ist es Tags deutlich besser geworden. Nachts ist es im Moment auch okay, ich bin aber zu müde, um auf die Abstände in denen er sich meldet zu achten. Er nimmt übrigens einen schnuller, aber damit lässt er sich nicht beruhigen, wenn er nachts wach wird, will er Milch und nichts anderes.
Den Manduca akzeptiert er erst seit kurzem, wir hatten großen Erfolg mit dem tragetuch, lange meine Rettung, da der Kleine sich nicht hat ablegen lassen und erst recht nicht alleine geschlafen.

Wie du siehst, du bist nicht alleine. Und es wird irgendwann besser, damit versuche ich mir auch immer mal wieder Mut zu machen, wenns wieder heftig ist.

Wiesenkraut
14.06.2012, 13:11
Ich bezweifle massiv, dass es mit Flasche besser wird. Was bringt es mir, 6 Tage die Woche mich mit dem Pulverzeug herumzuärgern, damit mein Mann dann in einer Nacht eine Flasche gibt. Oder stehen die Väter von nichtstillenden Babys tatsächlich jede zweite Nacht Gewähr bei Fuss?

das scheint eine Frage der Organisation zu sein. Ich hab eine nichtstillende Freundin die füllt nur schnell das vorportionierte Milch in das in das warme Wasser, eine Sache von 2 sekunden und füttert das. Der Mann übernimmt diesen Dienst von Fr-Sonntag und ich denke 3 Nächte die Woche nachts schlafen zu dürfen ist gerade wenn man 2 kleine Kinder hat schon wirklich richtig erholsam.

Ich hätte deshalb trotzdem keine Flasche gefüttert , aber ich denke schon dass es wenn man denn wohl Organisiert ist für den Einzelnen mehr Schlaf bedeutet. Eine Überlegung wäre für mich aber mit 2 Kindern durchaus - sofern akzeptiert abgepumpte Milch an 1-2 Nächten zu füttern

Stina
14.06.2012, 13:19
Liebe Lissi!

Eine Sorge kann ich Dir schon mal nehmen: Dein Kind ist nicht das einzige. Meine Tochter hatte ihre gesamte Vollstillzeit über 2h-Abstände am Tag und in einer recht langen Phase sogar nachts.
Schnullis fand sie anfangs auch blöd. Gefallen hatte ihr dann der Goldi-Schnuller mit Kirschform und dann irgendwann ging auch alles von Mam mit Kautschuksauger. An den Stillabständen hat das aber nichts geändert, aber zum kurzfristigen Beruhigen funktioniert es bis heute wunderbar.


Meine Maus war und ist auch kein Tragekind, Tragetuch ging ganz selten mal für wirklich kurze Zeit und nur dann, wenn sie müde war. Manduca nur unwesentlich besser. Schläfchen in der Tragehilfe dauerten grundsätzlich höchstens halb so lang wie die in der Wiege, im Stubenwagen, Bett etc.
Ich finde es ja toll und schön für andere, wenn ihre Kinder sich gerne tragen lassen, aber diese ganzen "Tragen ist das beste fürs Kind" ging mir irgendwann echt auf den Nerv, weil das eben auch nicht auf die Bedürfnisse aller Kinder zutrifft. Dafür konnte ich sie problemlos tagsüber auf einer Krabbeldecke "parken" und hatte fast nie Gebrüll im KiWa - das fand ich dafür wieder entspannend, auch weil ich zugebe, dass es mir bis heute ein Rätsel geblieben ist, wie andere mit Kind vorm Bauch ihren gesamten Haushalt schmeißen.

Meine Tipps gehen daher leider auch nur in Richtung akzeptieren und arrangieren: Guck vielleicht mal ganz bewusst hin, wo Du Lücken für Dich findest. Gibt es eine Zeit, wo der Kleine schläft und die Große sich selbst beschäftigt/unterwegs ist?
Ich mache es bis heute so, dass Schlafzeit der Kleinen fast immer erst mal Zeit für mich ist. Also ich erst die Tasse Kaffee trinke und dann das Klo putze. Erfahrungsgemäß fällt nämlich sonst die Zeit für mich untern Tisch und dann bin ich irgendwann genervt. Lieber unterbreche ich dann beim Putzen später zig Mal, wenn das nicht fertig wird bis zum Aufwachen.
Was die Nächte angeht habe ich vielleicht das Glück, dass ich, wenn es sein muss, nicht so viel Schhlaf brauche, wobei ich vor dem Kind auch absolute Langschläferin war. Trotzdem habe ich mir "einfach" immer gesagt, dass das nun mein Job ist, ich ihn gut mache und wir den nächsten Tagen genauso gut verbringen wie die letzten, auch wenn ich nun schon wieder wach bin. Somit war ich dann irgendwie zufrieden mit mir und habe es geschafft, die Nachtschichten nicht nur negativ zu sehen.
Ich hoffe, das klingt jetzt nicht blöd.

Ansonsten: Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase, es ist... - ich weiß, wenn man am Boden kriecht, tröstet das auch nicht sehr, aber es ist ja wirklich so - vor 4 Monaten war ich nachts noch alle 2 Stunden zwangswach, und oft nicht nur für einen kurzen Stillstopp. Jetzt schläft die Maus schon seit einem Monat durch...

Halina
14.06.2012, 13:35
Meine Maus war und ist auch kein Tragekind, Tragetuch ging ganz selten mal für wirklich kurze Zeit und nur dann, wenn sie müde war. Manduca nur unwesentlich besser. Schläfchen in der Tragehilfe dauerten grundsätzlich höchstens halb so lang wie die in der Wiege, im Stubenwagen, Bett etc.
Ich finde es ja toll und schön für andere, wenn ihre Kinder sich gerne tragen lassen, aber diese ganzen "Tragen ist das beste fürs Kind" ging mir irgendwann echt auf den Nerv, weil das eben auch nicht auf die Bedürfnisse aller Kinder zutrifft. Dafür konnte ich sie problemlos tagsüber auf einer Krabbeldecke "parken" und hatte fast nie Gebrüll im KiWa - das fand ich dafür wieder entspannend, auch weil ich zugebe, dass es mir bis heute ein Rätsel geblieben ist, wie andere mit Kind vorm Bauch ihren gesamten Haushalt schmeißen.

Stina,
ich kenne niemanden, der freiwillig ein Kind ins Tragetuch nimmt, nur um des Tragens willens, wenn das Kind vergnügt oder zumindest ruhig auf der Decke liegt oder im Bett schläft. :lachen:

Ich hatte Lissi eher so verstanden, dass es Situationen gibt, wo die Frage eher ist "unzufriedenes Kind auf dem Arm (und damit keine Hände frei für Kind1) oder in der Manduca".

Haushalt geht übrigens - wenn schon mit Kind - dann am besten auf dem Rücken. Ist noch praktischer, als wenn das Kind um die Beine wuselt und den Geschirrspüler mitausräumt. Aber soweit ist Lissis Sohn wohl noch nicht.

Blume210
14.06.2012, 14:00
Hallo Lissi,
ich kann Dich auch sehr gut verstehen, denn meine Maus (5 Monate) hält mich auch z.Z. aller 2-4 Stunden nachts auf Trab :ooooh:
Am Morgen fühle ich mich wie gerädert und bin einfach nur froh, dass ich weder Arbeit noch zusätzlich großartige Aufgaben habe. Nur ein paar Kurse, spazieren, einkaufen etc. lässt sich locker machen.
In der gesamten Zeit hab ich oft daran gedacht, wie es wäre, wenn man noch ein größeres Kind hätte, was auch seine Zeit braucht .... Es ist sicher sehr anstrengend für Dich.

Mir hat nach einiger Zeit geholfen, einfach nicht mehr auf die Uhr zu schauen und es als gegeben hinzunehmen. Babys schlafen NICHT mit 3-6 Monaten ihre 6-8 Stunden. Jedes Mal wenn ich Mamas von Schlafbabys gesprochen habe, stellte sich dann heraus, dass sie Flasche geben oder gar schon zufüttern bzw. dass es bei Stillkindern nur eine begrenzte Zeit gut klappte.

Ich würde an Deiner Stelle nicht abpumpen. Meiner Meinung nach besteht da eher die Möglichkeit, dass die Milch zurückgeht (Bedarf und Nachfrage). Außerdem hat das nächtliche Aufwachen in der Zeit von 3-6 Monaten nicht unbedingt nur etwas mit dem Hunger zu tun, sondern ist auch entwicklungsbedingt.

Babys beginnen doch in diesem Zeitraum die Welt sehr konkret zu erleben, sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen, dass vielleicht die erste Erkältung kommt, das sie geimpft werden ... Es gibt jedenfalls genügend Gründe dafür, dass unsere Mäuse unausgeglichen sind und nachts häufiger aufwachen.

Wenn ich mich hineinfühle, hätte ich in dem Moment des Aufwachens gern meine Mama bei mir, damit ich weiß: alles oki, ich kann weiter schlummern :smile:

Ich hab es so gelöst: meine Maus schläft mit im Ehebett und mein Freund allein im Kinderzimmer, damit er fit für die Arbeit ist. Am Wochenende kommt er zu uns. Das wollen wir solange machen bis sich der Schlafrhythmus eingependelt hat.
Wird Maus munter, rolle ich mich zu ihr, leg sie an und oft schlafen wir dabei ein. Wenn nicht, warte ich bis sie satt ist und rolle mich wieder zurück; bis zum nächsten Mal.

Ich vergleiche gern: jede Katze würde ihr Junges nicht in ein anderes Nest legen und am Morgen dort abholen. Das Junge schläft an ihrem Bauch und trinkt auch bei Bedarf :smirksmile:

LG :blume:

Wiesenkraut
14.06.2012, 14:06
Ich würde an Deiner Stelle nicht abpumpen. Meiner Meinung nach besteht da eher die Möglichkeit, dass die Milch zurückgeht (Bedarf und Nachfrage)

dem muss ich aber nun doch wiedersprechen, die Nachfrage ist ja gleich nur zu anderen Zeiten, ein Problem macht evtl das Zufüttern mit Pulvermilch (auch hier muss es nicht so sein), aber sie bleibt ja weiterhin "Selbstversorger".

Was bei empfindlichen Müttern evtl ein Problem macht, ist der andere Rhythmus (ich hätte morgens das ganzen Bett nass gehabt, wenn ich plötzlich eine Nacht nicht gestillt hätte:freches grinsen:)

Btw wenn man drüber nachdenkt, dass die Milch durch Abpumpen weniger wird (ich kenns übrigens nur andersrum dass man eben abpumpen soll um die Milchproduktion anzuregen), sollte man auch drüber nachdenken, dass Stress (und nichts anderes ist Schlafmangel mit 2 Kindern) die gleiche Gefahr birgt :smirksmile:

Von daher finde ich, es ist ein Versuch wert.

Blume210
14.06.2012, 14:09
Halina:
Außerdem - bis mein Mann aufwacht, muss unser Kind schon richtig laut werden - wenn ich manchmal abends noch wach bin und im Wohnzimmer arbeite und Kind und Mann hinter der geschlossenen Tür schlafen, bin ich schneller beim aufwachenden Kind, als mein Mann auch nur ansatzweise wach wird. Und das ist keine Show im Sinne von "sich schlafen stellen", er merkt es einfach nicht.[/QUOTE]


Tja, das ist halt der sogenannte Ammenschlaf - unsere Männer sind halt keine Ammen ;-)))

Blume210
14.06.2012, 14:17
Wiesenkraut: abpumpen regt ganz klar die Milchproduktion an.
Ich hatte eher den Gedanken (aus Erfahrung anderer), dass regelmäßige Stillunterbrechungen von 8 Std. in der Nacht auf Dauer einen Rückgang der Milchproduktion bedeuten ...

Wiesenkraut
14.06.2012, 14:24
das mag sein, aber hier gehts ja nicht um eine Dauerlösung sondern darum die TE erstmal aus der Erschöpfung zu holen und dem auch weiterhin vorzubeugen. Sprich erstmal um 1 oder 2 Nächte oder Alternativ (wenn der Mann nachts auch so ein Murmeltier ist) um das Füttern über Tag, so dass Lissy (egal wann) einfach mal 4-6h am Stück schlafen kann.

Btw meien Erfahrung mit Murmeltiermännern. Die sind nur so lange so, so lange das eben geht. Als ich wieder angefangen habe zu arbeiten bei den Großen, bin ich nachts arbeiten gegangen und erstaunlicherweise wurde der Mann dann genau so wach wie ich auch - als er dann musste. Vorher war auch (ungespielt) kein Wecken oder sagen wir das Erreichen eines zurechnungsfähigen Zustands möglich.

Mutzo
14.06.2012, 14:24
Huhu Lissi,

du bist nicht allein!
Meine Kleine ist ja 4 Tage jünger als dein Kleiner und hier ist es genauso wie bei euch, Nachts wird meistens von 20/21 Uhr bis ca. 6/7 Uhr morgens geschlafen, mit fast immer mindestens 3 Tankstopps.
Am Anfang gab es mal ein paar wenige Nächte, wo sie 4/5 Stunden am Stück durchgeschlafen hat aber das waren nur seltene Außnahmen.
Vorletzte Nacht war sie sage und schreibe jede Stunde wach und wollte immer wieder trinken, da war ich morgens so was von im Eimer :knatsch:

Tagsüber sind hier auch 2-Stundenabstände zwischen den Mahlzeiten normal, manchmal kriegen wir aber auch 3 oder 4 Stundenabstände hin, da bin ich immer richtig verwundert!
Schnuller und Trage wurden hier von Anfang an ebenfalls nicht gemocht und jeder Versuch diese schmackhaft zu machen, endet in Gebrüll, dafür hat sie mittlerweile ihren Daumen als Beruhigungshilfe entdeckt und lutscht sich schonmal mit seiner Hilfe in den Schlaf :smile:

Ich kenne auch die Geschichten vieler Mamas, deren Kinder bereits tagsüber nur alle 4 Stunden an die Brust wollen und Nachts sogar durchschlafen (wir haben so einen pflegeleichten Jungen in der Familie).
Als erstes kommt sowieso immer die Frage "und, schläft sie schon durch?" oder "vielleicht wird sie ja nur von der Milch allein nicht satt?!". Die verneine ich dann immer lächelnd, denn ich weiß, dass es nicht normal ist, dass ein so kleines Baby Nachts schon durchschläft...
Es ist echt anstrengend aber mich tröstet immer, dass meine Kleine erstens einen so guten Appetit hat (und immer gut zunimmt) und die Phase bestimmt irgendwann vorbei ist!

Die Situation mit deiner kleinen Tochter, dem fehlenden Netzwerk der Familie und deinem lang arbeitenden Mann ist natürlich noch sehr viel anstrengender, als ich es mir vorstellen kann.
Wie meine Vorrednerinnen schon sagten, versuch jedes Bißchen Schlaf mitzunehmen bzw. jede Gelegenheit zur Entspannung für dich zu nutzen und lass den Haushalt Haushalt sein.
Wie lange möchtest du denn noch gerne stillen bzw. wann mit Beikost anfangen?

Kopf hoch, die schwierige Phase geht bald vorbei!
Du bist nicht allein!

lissi80
14.06.2012, 15:07
Hallo,
erstmal vielen Dank für Eure mutmachenden Worte. Ja es ist leider tatsächlich so dass die meisten (nicht alle) deren babies in der nacht so gut schlafen flaschenkinder sind. das wird zwar von extremstillerinnen immer wehement bestritten:freches grinsen: aber ich habs leider beim ersten und zweiten mal so mitbekommen. das ist für mich aber kein grund nicht zu stillen.
problem hier mit tagsüber mal hinlegen wenn die große im kiga ist, ist, dass ihr kiga nur bis 13 uhr geht und der kleine vorm meist nur 30 min schläft und dann wenn die große da ist seinen langen schlaf macht. in dieser knappen zeit muss ich mich dann auch mal meiner großen alleine widmen, da sie sonst echt zu kurz kommt, ich les ihr dann bücher vor, bastel mit ihr oder geh eben mit ihr durch den zoo, was ich wenn lasse wach ist auch nicht machen kann da wach im kiwa liegen derzeit auch nicht so sein ding ist:smirksmile:
das mit dem abpumpen nachts hatten mein mann und ich ne zeitlang am wochenende gemacht aber da war lasse auch noch nachts nur wach weil er hunger hatte jetzt nuckelt er oft 10 mal und schläft weiter (also kein wirklicher hunger) befürchte da würde ne flasche nicht viel bringen. und ohne schnuller ists ja dann auch schwer ihn nachts zu beruhigen wenn er nicht an die brust darf:unterwerf:

mutzo:ja du bist die einzige schwester im geiste die ich diesbezüglich habe:smirksmile:. alle stunde hatten wir hier grad 3 wochen lang (tipp mal auf gefürchteten 19 wochenschub). ich werd noch bis er gute 5 monate ist voll stillen und dann anfangen mit beikost. das hatte am schlafverhalten der großen damals leider nicht viel verändert:niedergeschmettert:

mir wurde grad von nem guten schlafbuch berichtet (nicht jedes kind kann schlafen lernen:smirksmile:)
oh der kleine is wach ich muss mal springen

Wiesenkraut
14.06.2012, 15:42
ich konnte das ja nie, aber hast du mal versucht im Liegen zu stillen, grade wenn es nur ums "Wiedereinschläfern" geht, hab ich immer die Frauen beneidet, die sich auf die Seite gedreht haben, angedockt und dann einfach weitergeschlafen.
Ich habs mit 3 Kindern irgendwie nie geschafft ohne Rückenschmerzen im Liegen zu stillen, stells mir aber wirklich extrem praktisch vor :freches grinsen:

Sonnenschnuppe
14.06.2012, 16:12
Lissi,
ich lese von Anfang an in Eurem Strang mit, weil ich Eure Truppe so nett finde, habe mich aber wegen VET 18.02. nicht dazu getraut. Nun lese ich erst recht mit, da je einige Eurer Babies nun doch Februarbabies geworden sind. Meine Tochter ist 2 Tage jünger als Dein Sohn.

Hier sind die Stillabstände auch tagsüber bei etwa 2 Stunden, selten mal 3 Stunden. Ich habe mich auch schon gefragt, ob das denn "normal" sein kann, weil andere Babies- auch bei Euch im Strang ja mit so großen Abständen und Regelmäßigkeit trinken.
Nachts geht die Kleine mit uns zwischen 22.30 h und 24.00 Uhr uns Bett und schläft im Babybay. (Oft schläft sie vorher schon im WoZi bei mir im Arm, aber nicht immer) Die erste Schlafphase geht dann bis zwischen 2.00-4.00, so etwa 4 Stunden, die nächste dann aber nur noch 2 h. Und ab 6.oo h würde sie gar nicht schlafen, wenn ich sie nicht zu mir in den Arm nehmen würde, wo sie dann auf meiner Brust schläft. Dafür bleiben wir dann zusammen oft bis 10.00 - 10.30 h im Bett liegen. Sie wollte dann eigentlich jede Stunde kurz trinken, das konnte ich jetzt ausbauen, indem ich ihr jedes zweite Mal den Schnuller gebe.
Dass sie den Schnuller nimmt war hier auch ein Drama und klappt erst seit sie 8 Wochen alt ist und auch nur, wenn ich ihn ihr so lange im Mund festhalte, bis sie ihn angesaugt hat. Das kann dauern und sieht blöd aus, wenn man einem brüllenden Kind einen Schnuller im Mund festhält, aber irgendwann nimt sie ihn dann und schläft damit auch sofort ein.
Schnuller hilft aber nicht, wenn sie Hunger hat, dann wird sie nur noch viel wütender.

Außerdem ist mein Kind ein absolutes auf dem Arm Kind. Sie schläft mittags nur da (wenn wir unterwegs sind auch im Tragetuch oder im Auto im Maxi Cosi) und wacht beim Ablegen in KiWa oder ihr Bettchen in 9 von 10 Fällen auf und schläft dann nicht mehr. Somit habe ich nachmittags lange Pausen in denen sie bei mir im Arm schläft und ich auch schlafen kann, oder eben lesen oder surfen. Für mich ist das herrlich entspannend und ich war glaube ich noch nie im Lebebn so ausgeruht, ABER ich habe mich schon oft gefragt, wie das ,it einem zweiten Kind gehen sollte.

Meine Tochter war von Anfang an lieber im Tragetuch und mag KiWa gar nicht ABER wenn ich sie ins TT binde, protestiert sie zunächst trotzdem und mag es auch nur, solange wir draußen sind, so dass das TT ein Transportmittel für unterwegs ist und keine Haushaltshilfe.
Inzwischen habe ich - damit es schnell geht, wenn sie im KiWa zetert einen Sling- den liebt sie, aber mit der Folge, dass sie das normale TT nicht mehr so arg mag. Und was gar nicht geht- ich hatte einen alten Babybjörn von meiner Schwägerin und dachte mir anfangs, dass ich sie da ja kurz reinsetzen kann, nur mal um Wäsche aufzuhängen. Aber den hasst sie abgrundtief (kluges Kind).
Außerdem hasst sie ihre Wippe und mah auch nur kurzfristig im Laufstall oder auf der Krabbeldecke liegen.

Wenn sie aber auf mir leben, turnen, spielen und schlafen darf, ist sie glücklich.

Für mich ist das OK, mein Haushalt ist mir nicht so wichtig und ich genieße die Kuschelzeit... aber mit noch einem Kind ginge das absolut nicht...

Mutzo
15.06.2012, 07:16
Lissi, ich als noch unerfahrene Mama denke, dass dein Kleiner ein sehr anhängliches Baby ist, für das vielleicht die Nähe zu dir beim Stillen wichtiger ist als in erster Linie die Hungerbefriedigung. Deine Beschreibungen mit dem nur kurz Nachts nuckeln wollen und dann weiterschlafen kommen mir sehr bekannt vor, das ist hier auch so.
Meine Kleine ist ebenfalls sehr sehr anhänglich und braucht neben ständigem Körperkontakt (mittlerweile hat es sich gsd etwas verbessert) auch oft die Brust als Trost bzw. zur Beruhigung habe ich das Gefühl.
Getrunken wird hier mittlerweile nur ca. 5-10 Minuten und dann ist sie satt, danach ist nur Nuckeln :smile:

Ich stille so wie Wiesenkraut geschrieben hat oft im Liegen im Ehebett, da döst sie dann oft bei ein und gleitet in etwas tieferen Schlaf (habe sowieso das Gefühl, dass sie in unserem Bett am besten schläft, riecht ja auch nach uns).

Deine Kleine braucht natürlich auch ihre Aufmerksamkeit, was Erholung nicht leicht macht.
Auch wenns bei deiner Kleinen keine Verlängerung der Stillabstände in der Nacht gebracht hat, vielleicht hilft die Beikosteinführung ja was das angeht bei deinem Kleinen. Immer optimistisch denken :smile:

Anscheinend sind unsere Februar-Babys alle ähnlich vom Verhalten her (:ahoi:Sonnenschnuppe. Finds immer interessant von gleichaltrigen Babys und ihren Mamas zu lesen und unsere sind ja alle jeweils 2 Tage auseinander. Unsere Mädels sind echt identisch, was das Verhalten angeht)!

Mir hat es geholfen, einfach zu akzeptieren, dass meine Kleine halt einfach so ist, wie sie ist und ich sie nicht mit anderen Babys vergleichen kann. Sie hat halt mehr Hunger, braucht mehr Nähe und Körperkontakt als andere und das ist halt dann so.
Sie wird es mir später irgendwann bestimmt danken und ein ganz pflegeleichtes Kleinkind werden :zwinker:

Tasmanina
15.06.2012, 12:56
lissi, ich weiß nicht, ob du mich noch "kennst", august 2007?

das universum ist einfach ein a****loch! ich fand auch, bei so einer durchgeknallten großen tochter hätte ich ein ruhiges, selig schlummerndes, brav alles nach uhr- und alters-angaben richtig zu machen.

nöööö! nie ablegen können (probier tragetuch), nie ruhig einschlafen, kaum mal ohne brust im mund, nachts dann wirklich nicht ohne brust im mund. :unterwerf:


es ist schweineanstrengend und ich habe keine ahnung, wie ich das erste jahr überstanden habe, wirklich nicht!

kindergarten war am anfang auch noch nicht für die große, es war der wahnsinn. :knatsch:


ich drück dich einfach mal ganz feste und schicke dir viel kraft und durchhaltevermögen rüber!

lissi80
16.06.2012, 16:53
Hallo
Tasmanina:Klar kenn ich dich noch. Ja das mt dem Universum stimmt:freches grinsen:. Wollt ich schon als Status bei Facebook posten.

also situation ist leider immer noch die gleiche, aber am wochenende bin ich generell entspannter weil nicht alles an mir hängt.

habe mich jetzt über das buch das mir empfohlen wurde genauer informiert und muss sagen bin schockiert, also so verzweifelt bin ich noch nicht. das ist schlimmer als "jedes kind kann schlafen lernen"
Kennen viell auch schon einige Anna Wahlgren "Das Durchschlafbuch". Furchtbar das Ganze.

So muss mal los zum Baden, sooo heiß hier.

Tasmanina
16.06.2012, 20:19
ich kenn das buch nicht, aber von der autorin würde ich auch nichts lesen. :beleidigt::unterwerf::grmpf:

schlafen und wachen von sears, schlafen statt schreien von pantley.

sears hat mir geholfen, das ganze etwas normaler sehen zu können und es besser akzeptieren zu können. plantley gibt tips, aber das erfordert es, den inneren schweinehund zu überwinden.

ich würde im moment bei dir echt sagen, augen zu und durch. sprich: schnell andocken, schnell weiterschlafen. die abstände sind jetzt eigentlich etwas, was man bei so einem mini noch vertreten können sollte. :grmpf:

an deiner stelle würde ich eher mal sehen, ob du dir am tag etwas pausen und erholung schaffen könntest. da hakt es bei dir glaube ich eher dran, oder?

Minstrel02
16.06.2012, 22:06
Ich hab es so gelöst: meine Maus schläft mit im Ehebett und mein Freund allein im Kinderzimmer, damit er fit für die Arbeit ist. Am Wochenende kommt er zu uns. Das wollen wir solange machen bis sich der Schlafrhythmus eingependelt hat.

Unser Sohn ist jetzt über 1.5 Jahre alt. Ich habe abgestillt, als er 8 Monate alt war und von "eingependelt" kann hier keine Rede sein.

Ich würde auch empfehlen, eine Schlaflösung zu finden, die den Aufwand für alle möglichst klein hält. Bei uns haben folgende Erkenntnisse geholfen:

- Unser Sohn braucht viel Nähe und schläft besser bei uns als im eigenen Bett.
- Unser Kleiner trinkt seine Milch auch auf Zimmertemperatur oder sogar kühlschrankkkalt (damit schlägt das Fläschchen übrigens Stillen in punkto Aufwand. Fläschchen steht über Nacht einfach auf dem Kopfteil des Bettes und bei Bedarf greift einer rauf.)
- Wer mit dem Kind alleine ist, hat den leichteren Schlaf. (Nicht unbedingt die Mutter, wenn die zum Beispiel mit Oropax im Gästezimmer liegt und Papa mit dem Zwerg im Bett).
- Ich hatte keine Schwierigkeiten mit der Milchmenge, als wir angefangen haben, nachts ab und an Pulver zu geben. Auch ohne Abpumpen hat sich meine Milch nicht reduziert. Hier kommt es mE auf einen Versuch an. Falls die Milch tatsächlich weniger wird, lässt sich die Menge ja problemlos wieder steigern.

Und:
- Um kritischen Schlafmangel in den Griff zu bekommen, sind alle Tricks erlaubt. Unser Sohn hat nicht nur einen schlechten Nachtschlaf, sondern schläft auch tagsüber so gut wie nie in seinem Bett. Hinlegen war also nicht. Wenn ich nicht irgendwann angefangen hätte, radikal und "egoistisch" auf mich zu achten, wäre ich draufgegangen (oder unsere Ehe).

Maikind77
16.06.2012, 22:53
ich konnte das ja nie, aber hast du mal versucht im Liegen zu stillen, grade wenn es nur ums "Wiedereinschläfern" geht, hab ich immer die Frauen beneidet, die sich auf die Seite gedreht haben, angedockt und dann einfach weitergeschlafen.
Ich habs mit 3 Kindern irgendwie nie geschafft ohne Rückenschmerzen im Liegen zu stillen, stells mir aber wirklich extrem praktisch vor :freches grinsen:

Ich würd's unbedingt ausprobieren, es ist extrem praktisch. Ich habe meine Tochter recht schnell im (Halb-)Schlaf gestillt. Aber manchmal ist es auch etwas unbequem, mit einem stillenden Kind an der Brust zu liegen :grmpf:

Halina
16.06.2012, 23:24
Off Topic zum Thema "Liegend Stillen"
Ich habe mich in den ersten 2 Wochen nach der Geburt immer gefragt, warum in erster Linie die Wiegeposition empfohlen wird und nicht das Stillen im Liegen. In der ersten Zeit schloss sich mein Zustand und Sitzen völlig aus, daher war Stillen im Liegen das erste, dass wir wirklich perfekt und schnell auch im Schlaf beherrschten. :smile:

Aber Maikind hat recht, die Nächte, wo z. B. die Zähne kamen und nonstop-Stillen offenbar schmerzlindernd war, habe ich durchaus als anstrengend in Erinnerung. Über Stunden nervt's dann doch - aber was tut man nicht alles für ein schlafendes Kind. :smirksmile:

Sonnenschnuppe
17.06.2012, 17:55
schlafen statt schreien von pantley.

plantley gibt tips, aber das erfordert es, den inneren schweinehund zu überwinden.



In welche Richtung gehen denn die Tipps Tasmania? Lassen sie sich umsetzen? Würdest Du sagen, dass sich das Buch lohnt?
LG

Tasmanina
17.06.2012, 20:30
das buch hat sich für mich gelohnt, weil ich eine leseratte bin und ich gerne dinge lese. :zwinker:

wirklich was neues war für mich nicht dabei, ich hatte einiges schon im netz gelesen dazu.

wenn du es googelst oder mal auf stillen-und-tragen suchst, dann findest du da schon einiges über ihre methode. (wenn du nichts findest, sag bescheid, dann such ich dir was raus.)

ich fand einfach mal entspannend, dass es ein liebevolles buch über babyschlaf war.

ich würde daher sagen, ja, kaufen. tut gut, kann was bringen, ist aber natürlich kein zaubermittel.

Wiesenkraut
17.06.2012, 21:11
@Sonnenschuppe du hast einen Link :smirksmile:

Sonnenschnuppe
17.06.2012, 22:32
Wiese, as ist super lieb.
Ich will auch gar nicht jammern, denn meine Maus schläft ja schön (allerdings nicht alleine ein), dafür läßt sie sich zuverlässig in den Schlaf stillen (nachts), oder mit Schnuller und im Arm halten einschlafen (tags).
Da beides aber nach Meinung einiger Freunde (die eher von der Schreien lassen Fraktion sind ) ganz falsch ist, bilde ich mich gerne fort....

lissi80
18.06.2012, 09:03
also ich hab mir frau pantleys tipps angesehen und das hauptding bei ihr scheint zu sein nicht beim stillen einschlafen lasse da sonst das baby wenn es nachts aufwacht was es unweigerlich tut in dieselbe situation zurückwill zum wieder einschlafen.

problem lasse schläft alleine ein ohne schreien sonnenschnuppe(hab mit dem einschlafstillen vor 2 wochen aufgehört, da es bei unserer großen zum problem irgendwann wurde). aber nachts geht das nicht da will er an die brust und heute nacht nicht alle 2 stunden sondern ab 2 alle stunde und das ist mir echt zu viel, seh aus wie ein zombie:knatsch:

Wiesenkraut
18.06.2012, 09:47
Lissi, das sind aber echt immer nur kurze Phasen (siehe mein Post auch diese Phasen sind normal).
Nicht desdo trotz hab ich irgendwie das Gefühl, du musst auf dich aufpassen musst.
War denn da nicht irgendein Tip dabei, der dir hilft Schlaf nachzuholen oder mit der Situation einfach klar zu kommen?

Mutzo
18.06.2012, 10:00
Oje Lissi, jede Stunde geweckt zu werden ist echt hart, da würde ich mich auch gerädert fühlen....
Befindet sich Lasse vielleicht gerade in nen Schub, dass er soviel gestillt werden will? Ist bei uns oft so, wenn sie wieder einen Entwicklungssprung macht.

Auch wenn es viele "verteufeln", ich stille meine Kleine meistens abends in den Schlaf, da sie ansonsten nur sehr schwer allein in den Schlaf findet.
Ich habe schon von vielen gehört, dass das später problematisch werden kann, ihr das abzugewöhnen aber es klappt so gut und ist momentan für uns beide am angenehmsten.
Sie schläft auch nicht immer durchs Stillen ein, manchmal klappts nicht aber dann ist sie nach ner halben Stunde dann so satt und kaputt, dass ich nur etwas für sie singe und sie dann vor Erschöpfung eindöst!

Tagsüber stille ich auch oft im Liegen, da dösen wir dann beide vor uns hin, was ich als sehr entspannend finde, auch wenn sie dann oft nach ner halben Stunde wieder aufwacht.

Vielleicht ist es wirklich nur ne Phase und es wird bald besser mit den Abständen, kopf hoch :in den arm nehmen:

lissi80
18.06.2012, 10:52
Naja diese Phase mit immer mal wider jede stunde in der nacht kam in den letzten 3 wochen vor, also ne ganz schön lange phase, hoffe ja noch immer auf den 19 wochenschub und das es danach vorbei ist (noch 1,5 wochen, noch 1,5 wochen,.....):smirksmile:
Ich bring Lasse jetzt immer morgens um sechs zu meinem Mann ins Gästezimmer (der ist wegen der miesen Nächte nämlich auch ausquartiert, ist auch angenehmer wenn wir nachts nicht so leise sein müssen) so kann ich nochmal 1,5 stunden alleine schlafen (tu ich ehrlich gesagt am besten:peinlich:)
naja ansonsten hab ich das ganze freizeitprogramm derzeit runtergeschraubt so das ich eigentlich nur vor mich hingammel. mal schauen wie lange meine große das mitmacht:ooooh:

vielen dank für all eure lieben worte und tipps, befürchte auch da muss ich wohl durch:knatsch:

Ach was ich die ganze zeit noch sagen wollte ich stille nachts übrigens immer im liegen, oh gott wenn ich da noch immer mich hinsetzen müsste.

Inaktiver User
18.06.2012, 13:19
Lissi: Ich fühle mit dir ! Wir hatten letzte Woche auch 2 Mal Nächte im Stundentakt, dazu dauergequengel tagsüber und auch tags kurze Abstände. Ich war dermasse geschwächt, dass ich wieder ne Dose Lecithin gekauft habe und das nun wieder nehme. Mir hatte es damals die Stillberaterin empfohlen, es hilft bei Erschöpfungszuständen, ist gut für die Nerven und wirkt sich auch positiv auf den Milchfluss aus. Ich merke den Effekt ganz deutlich! Wäre das evt auch was für dich?

ich habe ja -wenn ich drum bitte- hier viel Hilfe. Mein Mann springt sogar Nachts ein und auch meine Eltern nehmen mir die Grosse oft ab (gut dazu ist sie halt nicht im Kindergarten). Wäre dem nicht so- wie bei dir, wäre ich auch völlig alle, mehr noch als jetzt schon. Mein Zwerg ist aber auch oft -ähnlich wie deiner- nur am Trinken. Wir kommen hier stellenweise auf 12 Mal am Tag, immer mal wieder im Stundentakt- das schwächt so dermaßen- ich weiss :knatsch:

Ja leider kann ich dir nichts raten, nur denke ich auch, dass es der Schub ist der euch solche Nächte bringt und das das Akzeptieren des Rytmuses deines Sohnes wohl die einzige Lösung ist. Ich leide mit dir! Versuche dir auch mal egoistisch Auszeiten zu nehmen (am WE?), indenen du Schlaf nachholst, nicht dass du noch umkippst! Du schaffst das und in einem halben Jahr ist alles vergessen :smirksmile:

Ganz liebe Grüsse

Jessie (die heute Nacht 2 !! Stunden wach war, weil der Zwerg plötzlich fit wie ein Turnschuh war)

Inaktiver User
18.06.2012, 13:23
Ich bewundere euch alle übrigens die im Liegen stillen können. Meinereins kann das nämlich nicht. Mag am Sohn hängen, der immer wieder ab und andockt, oder daran, dass er dann vermehrt spuckt und vor allem ständig dabei einschläft. So schlafen wir dann zwar beide dabei ein, aber nach 15-30 Minuten weckt er mich mit empörten Geschrei, weil er abgedockt hat und ich ihn wieder andocken muss. Neee. So hole ich mir jede 2. Nacht einen furchtbar steifen Nacken, da ich es sogar schaffe im Sitzen dabei einzupennen und mein Kopf dann zur Seite kippt. Arg!