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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [ironie] dienst am vaterland [/ironie]



Inaktiver User
03.07.2006, 19:26
liebe gemeinde,

die konservativen argumentieren gerne, dass frauen ihren "dienst am vaterland" durch eine schwangerschaft erledigen sollten, und maenner durch das "dienen" in der bundeswehr.

sind schwangerschaft und wehrpflicht wirklich vergleichbar?
immerhin wird ein wehrpflichtiger anschliessend nicht fuer 18 jahre in eine 24/7 pflicht genommen, die der versorgungs- und erziehungspflicht gleichzusetzen waere (es sei denn, er war bei einem einsatz und bringt ein schweres trauma mit nach hause).

deshalb sollte die wehrpflicht entweder ersatzlos entfallen, oder fuer maenner wie frauen verbindlich gemacht werden.

erwirbt ein wehrpflichtiger waehrend der dienstzeit eigentlich rentenpunkte?

katsi
:entspannen:

Edit: ironie gekennzeichnet

Inaktiver User
03.07.2006, 21:32
Wer behauptet denn sowas?

Ich habe nicht mal aus den allerallerkonservativsten Kreisen so nen Schmarrn gehört.

Meine Gebärmutter soll für den Dienst am Vaterland herhalten?

Pfffffff.
Pustekuchen.

Gibt es überhaupt eine einzige Frau in der gesamten Bundesrepublik, die jemals ein Kind wegen Vater Staat bekommen hat?

Inaktiver User
03.07.2006, 23:29
Wer behauptet denn sowas?



das habe ich mit eigenen ohren in diversen fernsehdiskussionen gehoert.
und noch besser: es wurde auch ernsthaft diskutiert.
es wurde natuerlich nicht "dienst am vaterland" genannt, sondern ganz allgemein "naja, frauen bekommen ja schon die kinder, also ob man die auch noch einziehen muss"

sorry, da war ich wohl ein wenig flapsig ;)

katsi
:entspannen:

Inaktiver User
03.07.2006, 23:53
Wer behauptet denn sowas?

Ich habe nicht mal aus den allerallerkonservativsten Kreisen so nen Schmarrn gehört.



Unter sogenannten "neuheidnischen" und rechtslastigen Kreisen ist diese Auffassung durchaus üblich, wie ich vor 2 Wochen durch die Bekanntschaft mit einem Burschenschaftler erfahren durfte ... mehr möchte ich dazu nicht schreiben, weil solche Auffassungen meiner Meinung nach gefährlich sind und ich keinesfalls an ihrer Verbreitung interessiert bin.

Elwyn
04.07.2006, 09:57
die konservativen argumentieren gerne, dass frauen ihren dienst am vaterland durch eine schwangerschaft erledigen sollten, und maenner durch das dienen in der armee.



@Katsi *winkewinke*

Gibts tatsächlich noch bzw. wieder Leute, die Schwangerschaft mit Wehrpflicht gleichsetzen? Also der Mann zu den Waffen, die Frau an den Herd. Ist ja interessant.

Dass gerade Druck auf Frauen ausgeübt wird, Kinder zu bekommen, ist ja eigentlich kein Geheimnis. Die Demografie-Debatte kennen wir ja alle.

Neueste Erkenntnisse zu diesem Schwachsinn hier:

Zeit - Wissen: Demografie (http://www.zeit.de/wissen/demografie/index)

Da fällt mir ein, dass ich mal eine Praktikantin hatte, die sich bei der Bundeswehr verpflichtet hat. Erst hatte ich irgendwie ein Vorurteil gegen sie, dann aber habe ich sie näher kennengelernt und muss sagen, dass ich selten eine so toughe junge Frau kennengelernt habe. Die hatte übrigens eine ziemlich gesunde Einstellung gegenüber der sogenannten "Männerwelt", weder männerfeindlich noch typisch Weibchen (obwohl sie bildhübsch war).

Egal, was man von Bundeswehr hält, die Frau wusste sich zu behaupten.

:allesok:

Inaktiver User
04.07.2006, 10:18
Unter sogenannten "neuheidnischen" und rechtslastigen Kreisen ist diese Auffassung durchaus üblich... mehr möchte ich dazu nicht schreiben, weil solche Auffassungen meiner Meinung nach gefährlich sind und ich keinesfalls an ihrer Verbreitung interessiert bin.



ist das so krass? wusste ich nicht. war als sprachlicher scherz gemeint.
von mir aus loeschen wir den strang.

katsi
:entspannen:

Inaktiver User
04.07.2006, 10:29
Löschen vielleicht nicht gerade.
Aber ich pflichte meiner Vorschreiberin bei:
Das klingt sehr nach rechtem Gedankengut, und ich persönlich habe keine Lust, über solches zu diskutieren.

Inaktiver User
04.07.2006, 11:38
Okay, Hand aufs Herz, Mädels:

Gehört die Wehrpflicht oder -möglichkeit für Frauen denn nicht auch zur Emanzipation dazu?

Jetzt aber gespannt: stramm stehender Zitronenmond :krone auf:

Inaktiver User
04.07.2006, 11:58
... dass frauen ihren dienst am vaterland durch eine schwangerschaft erledigen sollten,


Tut mir leid, bin heut ein bisschen neben der Spur. Aber ich werd den Gedanken nicht los, wie sie bei der Zeugung "Deutschland, Deutschland, oh Deutschland" schreit.

:jubel:Vögeln für's Vaterland! :aetsch:

Inaktiver User
04.07.2006, 12:30
...angesichts der aktuellen deutschland-fahnen-schwemme gar nicht so abwegig! :ooooh:

katsi
:entspannen:

Elwyn
04.07.2006, 13:02
Okay, Hand aufs Herz, Mädels:

Gehört die Wehrpflicht oder -möglichkeit für Frauen denn nicht auch zur Emanzipation dazu?

Jetzt aber gespannt: stramm stehender Zitronenmond :krone auf:



@Zitronenmond, ähhh, ja, also

ich bin total gegen die Wehrpflicht und stattdessen für ein Berufsheer (bitte nicht steinigen!!!) und für diesen Weg können sich Frauen eh schon seit längerem entscheiden, wenn ihnen das liegt.

Die, die ich kenne, hat das Beste daraus für sich gemacht und ich würde sagen, sie ist emanzipiert, wenn ich das Wort nicht mittlerweile für daneben halten würde.

Sie geht ganz unbefangen mit ihrem Berufswunsch um (was diese Männerfrage angeht) und glaubts mir, die hat mehr Ahnung, wie Männer so ticken können als wir alle...

:freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:

Inaktiver User
04.07.2006, 13:28
Wer behauptet denn sowas?

Ich habe nicht mal aus den allerallerkonservativsten Kreisen so nen Schmarrn gehört.



Unter sogenannten "neuheidnischen" und rechtslastigen Kreisen ist diese Auffassung durchaus üblich, wie ich vor 2 Wochen durch die Bekanntschaft mit einem Burschenschaftler erfahren durfte ... mehr möchte ich dazu nicht schreiben, weil solche Auffassungen meiner Meinung nach gefährlich sind und ich keinesfalls an ihrer Verbreitung interessiert bin.




Nicht alle Buschenschaftler sind rechtsradikal und/oder erzählen so einen Blödsinn!
Also verbreite DU mal besser nicht solche ekelhaften Vorurteile!

Inaktiver User
04.07.2006, 13:30
Okay, Hand aufs Herz, Mädels:

Gehört die Wehrpflicht oder -möglichkeit für Frauen denn nicht auch zur Emanzipation dazu?

Jetzt aber gespannt: stramm stehender Zitronenmond :krone auf:



Auf jeden Fall - ich habe mich nach dem ABI beim Bund für ein Studium und die Offizierslaufbahn beworben - und dufte meinen Berufswunsch aufgrund meines geschlechts nicht realisieren.

Das ist Diskriminierung!

Inaktiver User
04.07.2006, 13:32
Zitronenmond,
ich schließe mich Elwyn an und sage, dass für mich der Dienst an der Waffe nie und nimmer in Frage käme. Die Wehrpflicht sähe ich gern abgeschafft. Gegen ein soziales Jahr (verpflichtend) für Männer und Frauen habe ich rein gar nichts einzuwenden.

Inaktiver User
04.07.2006, 13:34
Die Wahlfreiheit , zum Militär zu gehen oder aber auch nicht - wäre mir auch sehr wichtig.

Meiner Ansicht nach sollten alle Jugendlichen irgendeine Art der Zeit für ihr Geburtsland aufbringen:
Wehrdienst, Zivildienst, Sozialdienst, Umwelt, Tierschutz, was auch immer.

Inaktiver User
04.07.2006, 13:56
Wer behauptet denn sowas?

Ich habe nicht mal aus den allerallerkonservativsten Kreisen so nen Schmarrn gehört.



Unter sogenannten "neuheidnischen" und rechtslastigen Kreisen ist diese Auffassung durchaus üblich, wie ich vor 2 Wochen durch die Bekanntschaft mit einem Burschenschaftler erfahren durfte ... mehr möchte ich dazu nicht schreiben, weil solche Auffassungen meiner Meinung nach gefährlich sind und ich keinesfalls an ihrer Verbreitung interessiert bin.




Nicht alle Buschenschaftler sind rechtsradikal und/oder erzählen so einen Blödsinn!
Also verbreite DU mal besser nicht solche ekelhaften Vorurteile!





Ich habe nirgendwo geschrieben, daß alle Burschenschaftler rechtsradikal seien oder solche Auffassungen ständig von sich gäben! Ich sprach von einem konkreten Einzelfall, der mir seine Überzeugungen als konform mit seiner Burschenschaft präsentierte. Diese Überzeugungen enthielten eine biologische Auslegung des Begriffs "deutsches Volk" und sind somit in meinen Augen rechtslastig. Noch dazu machte er mich mit einem neuheidnischen Onlineforum bekannt, in dem jeder nachlesen kann, wie dort gezielte Fortpflanzung von "Deutschen" als Rettung der "Deutschen" vor dem Aussterben bezeichnet wird.

Inaktiver User
04.07.2006, 13:56
Och, nu bin ich überrascht - fast alle einig?

Ich bin auch für die Abschaffung der Wehrpflicht und für ein Berufsheer, das dann auch Frauen offensteht.
Und als Pflicht ein soziales Jahr finde ich auch gut, wobei dies für mich nichts mit Wehrdienst zu tun hätte.

Inaktiver User
04.07.2006, 13:58
Och, nu bin ich überrascht - fast alle einig?

Ich bin auch für die Abschaffung der Wehrpflicht und für ein Berufsheer, das dann auch Frauen offensteht.
Und als Pflicht ein soziales Jahr finde ich auch gut, wobei dies für mich nichts mit Wehrdienst zu tun hätte.



Wieso überrascht Dich das?
Mich hätte alles andere überrascht.

Inaktiver User
04.07.2006, 14:01
Ich habe nirgendwo geschrieben, daß alle Burschenschaftler rechtsradikal seien oder solche Auffassungen ständig von sich gäben! Ich sprach von einem konkreten Einzelfall, der mir seine Überzeugungen als konform mit seiner Burschenschaft präsentierte. Diese Überzeugungen enthielten eine biologische Auslegung des Begriffs "deutsches Volk" und sind somit in meinen Augen rechtslastig. Noch dazu machte er mich mit einem neuheidnischen Onlineforum bekannt, in dem jeder nachlesen kann, wie dort gezielte Fortpflanzung von "Deutschen" als Rettung der "Deutschen" vor dem Aussterben bezeichnet wird.




Okay, dann habe ich Dich missverstanden und entschuldige mich.

Inaktiver User
04.07.2006, 14:07
Ich überlege gerade, was wohl wäre, wenn man die Jungs vor die Wahl stellte (die zeitliche Diskrepanz von ein paar Jahren jetzt mal nicht berücksichtigt):

Entweder 10 Monate Wehrdienst oder 2 Jahre Vollzeitkinderbertreuung

Wie würden die Herren wohl entscheiden?

Elwyn
04.07.2006, 14:07
Och, nu bin ich überrascht - fast alle einig?




@Zitronenmond

Kondukteuse wurde ja gesperrt - sie wäre vermutlich nicht dieser Ansicht gewesen...

:freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:

Ich bin aber auch überrascht, denn ich hatte schon gedacht, alle "gewaltfreien und friedlichen" Emanzen würden mich steinigen, nachdem ich als erste von einem Berufsheer geschrieben habe.

Da habe ich aber "Glück" gehabt!

:prost:

Elwyn
04.07.2006, 14:11
Entweder 10 Monate Wehrdienst oder 2 Jahre Vollzeitkinderbertreuung

Wie würden die Herren wohl entscheiden?



@Mediterranee,

viele freuen sich heute, wenn sie gleich AUSGEMUSTERT werden...

Dann brauchen sie weder brutal noch sozial...

:freches grinsen:

Elwyn
04.07.2006, 14:19
Das soziale Pflichtjahr für Frauen finde ich - oder fand ich bisher - aus einem einzigen Grund problematisch.

Nämlich, weil sie dadurch noch mehr Zeit verlieren auf dem Weg Ausbildung, Beruf, Kinder. Das ginge also nur dann - weitergedacht - wenn sich die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern wirklich durchsetzen liesse...(womit wir *grusel* schon wieder bei der Hausfrauenehe wären).

Was meint ihr?

:wie?:

Inaktiver User
04.07.2006, 14:25
- wenn sich die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern wirklich durchsetzen liesse...(womit wir *grusel* schon wieder bei der Hausfrauenehe wären).

Was meint ihr?




Wir schaffen die geförderte Hausfrauenehe einfach ab und dann gibt es nix mehr zum gruseln. :yeah:

Inaktiver User
04.07.2006, 14:46
Entweder 10 Monate Wehrdienst oder 2 Jahre Vollzeitkinderbertreuung
Wie würden die Herren wohl entscheiden?



:freches grinsen: muesste es nicht heissen: 24 monate wehrdienst oder 10 monate vollzeitkinderbetreuung? und wieso dieser zeitliche unterschied?

nö, vergleichen wir einfach 24 monate wehrdienst oder 24 monate vollzeitkinderbetreuung (als berufstaetiger unter zuhilfenahme der aktuell existenten kinderbetreuungsmoeglichkeiten)

katsi
:entspannen:

Inaktiver User
04.07.2006, 15:08
Mit zeitlichem Unterschied meinte ich, dass der Wehrdienst i.d.R. um das 18. Lebensjahr geleistet wird, die Vaterschaft meist deutlich später beginnt.

10 Monate gegen 24 Monate deshalb, weil man bei 24 Monaten Elternzeit bequem zuhause (und nicht in der Kaserne) hocken kann. Daher sollte diese Zeit länger sein.

Dennoch glaube ich nicht daran, dass viele Männer die Kinderbetreuung vorziehen würden.

Inaktiver User
09.07.2006, 16:05
Als die Wehrpflicht für Männer in der BRD wieder eingeführt wurde (50er Jahre) ging es ja nicht darum, für anderweitige Nachteile von Frauen einen Ausgleich zu schaffen und Frauen deshalb davon zu befreien.
Nach damaliger Ansicht waren Frauen dafür schlicht ungeeignet. Sie sollten "geschützt" werden. Diese Ansicht ist längst überholt, deshalb mussten neue Gründe her, die alleinige Männer-Dienstpflicht zu rechtfertigen (spätestens mit dem Kreil-Urteil).
Also brachte man Kinderaufzucht, Altenpflege, etc. ins Spiel. Demzufolge sind Männer in Ländern ohne Wehrpflicht (mittlerweile die meisten Westlichen Staaten) gegenüber Frauen ungebührlich bevorzugt.
Die Wehrpflicht wird solange bleiben, wie man Zivis braucht. Man braucht und will im Grunde wegen der neuen Aufgaben der Bundeswehr kaum noch W-Soldaten, sondern Zivis.Ein soziales Jahr wäre daher nicht das Schlechteste, aber verfassungsrechtlich ist das wohl schwierig.

Die Bundeswehr steht (freiwillig) Frauen offen und das ist richtig so. Allerdings habe ich mal einen Artikel gelesen, in dem ein Verfassungsrechtler meinte, im Kriegsfall könnten alle weiblichen Soldaten sofort nach Hause gehen und den Waffendienst verweigern. Wäre das wirklich so, hätte das dann wohl auch nicht viel Sinn.

Elwyn
10.07.2006, 10:45
Die Bundeswehr steht (freiwillig) Frauen offen und das ist richtig so. Allerdings habe ich mal einen Artikel gelesen, in dem ein Verfassungsrechtler meinte, im Kriegsfall könnten alle weiblichen Soldaten sofort nach Hause gehen und den Waffendienst verweigern. Wäre das wirklich so, hätte das dann wohl auch nicht viel Sinn.



@Cockroach

wie begründet das ein Verfassungsrechtler denn?

Ich bin der Ansicht, dass ein wirklicher Kriegsfall (wie die, die wir schon erlebt haben) eher dazu führt, dass die ganzen Unterschiede "Frau-Mann" plötzlich nicht mehr relevant sind. Plötzlich brauchte man paradoxerweise Frauen in Rüstungsfabriken oder als Trümmerfrauen, obwohl diese Tätigkeiten vorher von Frauen bewusst ferngehalten wurden.

Man könnte allerdings im Kriegsfall eine besondere Fähigkeit von Frauen auch ganz besonders brauchen:

*Ironie an* Die Fähigkeit, Soldaten in die Welt zu setzen! *Ironie aus*

:grmpf:

Inaktiver User
10.07.2006, 20:09
Ich habe trotz google den Artikel nicht mehr gefunden,ist schon ein paar Jahre her. Ich weiss auch nicht mehr, wie der Kerl hiess.
Begründet hat er das (aus der Erinnerung) damit, dass lt. GG Frauen nicht zum Waffendienst verpflichtet werden dürfen (also selbst dann, wenn sie sich selbst verpflichtet haben und es sich dann anders überlegen).
Wie aber schon erwähnt, ich weiss nicht ob das so stimmt oder eine Einzelmeinung war.

Und natürlich brauchte man Frauen für die Rüstungsindustrie und später zum Aufräumen.
Die Jungens waren ja damit ausgelastet sich gegenseitig zu schlachten; natürlich war das auch nicht unbedingt ein angenehmerer job.

Was die besondere Fähigkeit von Frauen angeht, SoldatInnen und RüstungsarbeiterInnen in die Welt zu setzen:
Diese Fähigkeit ist der derzeit potentesten Armee (den Amis eben) wohl mittlerweile recht lästig.
Mein Schwager aus Amiland, Veteran des 1. US-Golfkrieges, hat mir herrliche Anekdoten
über sprunghaft steigende Schwangerschaftszahlen bei Army-Angehörigen erzählt, sobald der Ernstfall nahte. Weil schwangere Armisten nicht mehr in Kampfeinheiten eingesetzt werden dürfen.
Stell Dir vor es ist Krieg und Deine Armee nimmt sich Mutterschaftsurlaub :freches grinsen:

Inaktiver User
15.07.2006, 00:30
Als ich ´79 dienen musste hat meine Freundin allen ernstes gesagt, sie fände es gerecht, dass nur Männer dienstverpflichtet werden, weil ja Frauen Kinder kriegen würden.

Ich stimme Zitronenmond zu: Die allgemeine Wehrpflicht müsste für Männer und Frauen gelten.

Was spricht dagegen?

Prado :blumengabe:

Inaktiver User
15.07.2006, 10:44
Dagegen spricht, dass es politisch nicht durchsetzbar wäre. Jede Regierung die so etwas beschlösse müsste zu Recht befürchten, bei nächster Gelegenheit einen Tritt in den Hintern zu bekommen.
Das Argument mit dem Kinderkriegen hinkt sowieso, da es erstens eine Privatentscheidung ist und zweitens allgemein so nicht mehr zutrifft.

Genausogut könnte ein Mann argumentieren, er hat per se schon eine geringere Lebenserwartung und da klaut ihm der Staat nochmal Zeit und Selbstbestimmung.

Opelius
24.10.2006, 19:15
Das haben wir hier schon kontrovers diskutiert.
http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=39936&highlight=berufssoldaten

Eine gute Drastellung der Argumente für und gegen die Wehrpflicht findet man hier bei Wikipedia.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflicht

Im Übrigen sind alle deutschen Bürger im Verteidigungsfalle wehrpflichtig, also auch Frauen und die Wehrdienstverweigerer. Sie bilden die Ersatzreserve. Näheres dazu steht im verlinkten Artikel.

Da bekanntlich nur etwa 20% einer Armee als tatsächlich spezialisierte Kampftruppen ausgebildet sind, im Verteidungsfall aber wesentlich mehr Kampftruppen gebraucht werden, wird die Ersatzreserve für administrative Aufgaben, Logistik und im Sanitätsdienst gebraucht.

So weit ich weiss gibt es eine Wehrpflicht für Frauen nur in Israel. Die Männer müssen 36 Monate, Frauen 24 Wehrdienst leisten. Ausgenommen sind nur Israelis arabischer Abstammung, ultrakonservative Juden und schwangere Frauen und Mütter von Kleinkindern.

Lakritze
26.10.2006, 14:02
In Ö sehe ich in der Diskussion Wehrpflicht ja oder nein hauptsächlich das Problem, daß man _immer_ davon ausgeht, daß Männer Wehrdienst leisten (mit der Alternative Zivildienst), bei Frauen aber der Wehrdienst mit keiner Silbe erwähnt wird. Die sollen Zivildienst leisten.
Und das ärgert mich an der ganzen Geschichte. Haben Frauen ein spezielles Gen, das sie zum Hinternabputzen befähigt, das dem Durchschnittsmann fehlt? :grmpf:
Wäre ich etwas sportlicher, hätte ich den Wehrdienst möglicherweise in Erwägung gezogen. Eine soziale Ader hab ich jedenfalls nicht. Dh. Wehrdienst wär für mich das kleinere Übel.

Caramon
27.10.2006, 13:29
die konservativen argumentieren gerne, dass frauen ihren "dienst am vaterland" durch eine schwangerschaft erledigen sollten, und maenner durch das "dienen" in der bundeswehr.

Welche Konservativen?
Es gibt viele, die sich so nennen und es tragischerweise auch sind. Also Welche Kreise *genau* ?



sind schwangerschaft und wehrpflicht wirklich vergleichbar?

Zeitlich gesehen im Großen und Ganzen schon. 9 Monate Dienst versus 9 Monate Tragzeit. Hm, aber wie etwas vergleichen, was nichtmal annähernd eine sinnvolle Gemeinsamkeit hat?
Sind dann die Nichtgebärenden die Wehrdienstverweigerer oder gar die Zivis?



immerhin wird ein wehrpflichtiger anschliessend nicht fuer 18 jahre in eine 24/7 pflicht genommen, die der versorgungs- und erziehungspflicht gleichzusetzen waere (es sei denn, er war bei einem einsatz und bringt ein schweres trauma mit nach hause).

Womit ein scheres Trauma gleichgestellt wird mit Kindererziehung? :knatsch:
Und ich fragte mich die ganze Zeit, wie die Erziehung der Kinder hier vonstatten (oder nicht besser gesagt) geht. :ooooh:
Mann und Frau kämpfen ja dann an zwar unterschiedlichen Fronten aber sie kämpfen :idee: hey, dann kann man das ja doch vergleichen. :smile: (aber wirklich sinnvoll ist es trotzdem nicht)



deshalb sollte die wehrpflicht entweder ersatzlos entfallen, oder fuer maenner wie frauen verbindlich gemacht werden.

Würde die Wehrpflicht entfallen, wären die gesammten Zivis auch tot. Letztenendes basiert der Zivildienst auf der Bundeswehr und der Verpflichtung selbiger. Zivis sind die Kerls, die keinen Dienst an der Waffe wollen aber dennoch ihr Scherflein beitragen wollen aufgrund der Verpflichtung. Da der soziale und pflegerische Bereich boomt...wird das gern angenommen.

Im übrigen sind *sehr* viele Frauen dagegen, die Wehrpflicht auch auf sie auszudehnen. Aktiv dafür setzt sich bemerkenswerterweise keine Frau ein, eher im Gegenteil. Scheinbar hat Gleichberechtigung ihre Grenzen *böselächelt*



erwirbt ein wehrpflichtiger waehrend der dienstzeit eigentlich rentenpunkte?

Soweit mir bekannt, nein. Er erwirbt keine im Gegensatz zu einer schwangeren und gebärenden Frau. Bei einem Abort gibt es keine Punkte. (Angaben ohne Gewähr)

Ich persönlich wäre auch für ein Jahr Bund für BEIDE Geschlechter. Es muß nicht notwendigerweise der Dienst an der Waffe(l) sein, gibt ja auch Alternativen wie Zivildienst. Aber die Verpflichtung könnte man auch auf Frauen ausdehnen. Wäre ja nur fair, oder?
Zumal auch GG-konform. Irgendwo stand doch (vielleicht wurde es auch gestrichen), das kein Mensch wegen seines Geschlechts bevorzugt oder benachteiligt werden sollte.
Hm, also Mädels, euer Vaterland ruft euch, gibt Papi einen Schmatzer :cool:

ironielos
Caramon

Inaktiver User
27.10.2006, 23:25
Ich persönlich wäre auch für ein Jahr Bund für BEIDE Geschlechter. Es muß nicht notwendigerweise der Dienst an der Waffe(l) sein, gibt ja auch Alternativen wie Zivildienst.

kuerzlich forderte doch auch irgendwer, fuer alle schulabgaenger muesse ein soziales jahr verbindlich gemacht werden. wunderte mich, dass ihn niemand gesteinigt hat.

taka_tuka
04.12.2006, 01:45
Dagegen spricht, dass es politisch nicht durchsetzbar wäre. Jede Regierung die so etwas beschlösse müsste zu Recht befürchten, bei nächster Gelegenheit einen Tritt in den Hintern zu bekommen.
Das Argument mit dem Kinderkriegen hinkt sowieso, da es erstens eine Privatentscheidung ist und zweitens allgemein so nicht mehr zutrifft.

Genausogut könnte ein Mann argumentieren, er hat per se schon eine geringere Lebenserwartung und da klaut ihm der Staat nochmal Zeit und Selbstbestimmung.

Ich sehe das so:
Eine Frau bekommt ein Kind nicht für das Vaterland, aber:
Auch wenn es ihre ganz persönliche Entscheidung ist, die heute relativ wenig mit dem Vaterland zu tun hat, tut sie Deutschland trotzdem einen Gefallen. Schließlich brauchen wir doch so dringend Kinder. Ob das ihr verfolgtes Ziel war oder nicht, spielt da keine Rolle.
Zweitens ist es auch heute noch so, dass die Durchschnittsfrau so ca. 1,5 Kinder bekommt und ca. in 5-10% der Fällen der Mann wegen der Kinder zu Hause bleibt. (Diese Zahlen sind Schätzungen, wenn ihr genaueres wisst, korrigiert mich bitte!) D.h. dass Frauen prozentual viel länger zugunsten des Gemeinwohls auf Karriere verzichten als Männer. Dabei kann man meiner Meinung nach nicht die Dauer der Schwangerschaft zu Grunde legen, sondern die Dauer der tatsächlich den Kindern gewidmeten Zeit ohne Job (Schwangerschaftsurlaub + Erziehung).

Zwar kann sich eine Frau im Gegensatz zum Wehrdienst/Zivi selbst entscheiden, ob sie ein Kind/Kinder bekommt. Aber wenn sie sich zu Kind/Kindern entscheidet (was immerhin so viele Frauen machen, dass wir auf einen Schnitt von ca. 1,5 Kindern kommen), dann ist sie für eine gewisse Zeit gezwungen, auf ihr Karrierefortkommen zu verzichten. Diese Zeit, die gering sein könnte, wird vom Staat passiv dadurch verlängert, dass viel zu wenig Institutionen (Krippen, Kindergärten etc.) bereit gestellt werden, die Kinder und Beruf vereinbar machen würden. Der Staat profitiert also an dieser Stelle von den Frauen: er spart Geld, weil sich die Mütter kostenlos um die Kinder kümmern. Solange das die Realität ist, ist es nur gerecht, wenn sie nicht noch zusätzlich durch Wehrdienst belastet werden.

Zu dem Argument der geringeren Lebenserwartung eines Mannes: es geht nicht um Lebenszeit, die "geklaut" wird, sondern um Zeit im Beruf, in der man Geld verdienen und Karriere machen kann. Weder mit Kindern noch beim Wehr-/Zivildienst verliert man Lebenszeit.

taka_tuka
04.12.2006, 01:49
Die Wehrpflicht wird solange bleiben, wie man Zivis braucht. Man braucht und will im Grunde wegen der neuen Aufgaben der Bundeswehr kaum noch W-Soldaten, sondern Zivis.Ein soziales Jahr wäre daher nicht das Schlechteste, aber verfassungsrechtlich ist das wohl schwierig.


das haben wir auch gelernt: zwangsarbeit ist verboten. dies wurde aus der erfahrung des naziregimes ins grundgesetz geschrieben - aus dieser perspektive versteht man die bedeutung ganz gut.

xanidae
04.12.2006, 07:48
ich bin auch für ein berufsheer und der möglichkeit eines freiwilligen dienstjahr für den staat.
denn das freiwillige soziale jahr wird von so vielen frauen genutzt, dass auch der wegfall dieser -> wie beim zivi <- eine personelle not in bestimmten bereichen verursachen würde.

allerdings ist es imo eine schande, dass sich ein gesamter zweig nur finanziell lohnt, weil junge erwachsene dem staat dieses jahr schenken. müßten die einrichtungen stattdessen altenpfleger, heilerziehungspfleger oder krankenpfleger einstellen, würden viele pleite gehen.
hinzukommt, dass dann der frauenanteil massiv steigen würde, weil kaum ein mann bereit ist zu diesen bedingungen und für dieses gehalt zu arbeiten.

Inaktiver User
04.12.2006, 10:09
Zitat:
erwirbt ein wehrpflichtiger waehrend der dienstzeit eigentlich rentenpunkte?


Soweit mir bekannt, nein. Er erwirbt keine im Gegensatz zu einer schwangeren und gebärenden Frau. Bei einem Abort gibt es keine Punkte. (Angaben ohne Gewähr)



Doch, Beiträge zur Rentenversicherung werden entrichtet.

ischi

Inaktiver User
04.12.2006, 20:03
das haben wir auch gelernt: zwangsarbeit ist verboten. dies wurde aus der erfahrung des naziregimes ins grundgesetz geschrieben - aus dieser perspektive versteht man die bedeutung ganz gut.
Finde ich auch.
Allerdings verlangt der Staat von Achtzehnjährigen nicht mehr und nicht weniger, als dass sie sich im Ernstfall töten oder verstümmeln lassen. Und das finde ich nun auch nicht von schlechten Eltern. Ein Grundpfeiler für die Kriegsbemühungen des Naziregimes war ja nun auch die allgemeine Wehrpflicht. Anscheidend wollte man nicht mit allen schlechten Traditionen brechen.

Übrigens gibt es da auch noch Nebeneffekte;
Ein männlicher Deutscher darf nicht ohne weiteres auf Dauer das Land verlassen, selbst wenn er den Grundwehrdienst längst abgerissen hat. Er braucht das o.k. seiner Kreiswehrersatzbehörde. Frauen unterliegen solchen Einschränkungen nicht.
Einschränkung von Grundrechten allein aufgrund des biologischen Geschlechtes. Finde ich doch am Rande bemerkenswert.

Hofnarr
05.12.2006, 10:21
Allerdings habe ich mal einen Artikel gelesen, in dem ein Verfassungsrechtler meinte, im Kriegsfall könnten alle weiblichen Soldaten sofort nach Hause gehen und den Waffendienst verweigern. Wäre das wirklich so, hätte das dann wohl auch nicht viel Sinn.

Theoretisch kann jeder deutsche Soldat jederzeit (also auch im Krieg) die Waffe fallen lassen und den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigern.

Praktisch wird jeder, der dies im Krieg macht, einen Genickschuss bekommen, er kann sich ja hinterher formell darüber beschweren. Grundrechte zählen heute schon nahezu nichts mehr, im Krieg würden sie dann gänzlich obsolet werden.

Das Grundgesetz (GG) verbietet eigentlich eine allgemeine Dienstpflicht, nachträglich wurde aus realpolitischen (also machtpolitischen) Erwägungen eine Wehrpflicht nur für Männer reingeschrieben und seitdem mit den fadenscheinigsten Argumenten begründet. Das GG ist in diesem Punkt also gleich doppelt widersprüchlich: Das Dienstpflichtverbot und das Verbot der geschlechtsbezogenen Diskriminierung wird durch den Wehrpflichtartikel konterkariert.

Die weitverbreitete Meinung in juristischen Kreisen dazu ist nihilistisch geprägt (passend zum gesellschaftlichen Mainstream): Recht ist immer das Recht der Mächtigen und wer die Macht hat, kann eben Spielregeln nach seinem Gusto festlegen und auch ändern wie es ihm in den Kram passt.

"Close your eyes and think of England" ist übrigens ein Spruch von der Insel, der eine ähnliche Thematik beeinhaltet: Sex/Schwangerschaft im Dienste des Vaterlandes und als Beitrag der Frau zum Erhalt der Gesellschaft, während der Beitrag des Mannes dann eben der Dienst an der Waffe ist (praktischerweise nach der Befruchtung, unsicher ob er ansonsten noch dazu käme :freches grinsen:).

Man sieht also, entsprechendes Gedankengut ist keine deutsche Domäne und schon gar nicht auf erzkonservative Kreise in DE zu beschränken, sondern global weitverbreitet.

Dies nur so als Gegenmeinung zum Deutschenbashing in manchen Beiträgen hier :lachen:

Seit einigen Jahren wird übrigens auch die Zivi-Stelle sowohl für die Zivildienstleistenden als auch für die Zivildienststellen immer unattraktiver gemacht, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis es hier keinen Bedarf mehr gibt für Zivis - das wird dann der Zeitpunkt sein, an dem die Wehrpflicht ausgesetzt wird.

:krone auf:

Inaktiver User
09.12.2006, 09:31
Ein Berufsheer mit den derzeitigen Dimensionen im Ausland ist nicht zu bezahlen. Weiterhin gäbe es unter einer Berufsarmee vermutlich schon Foltervorwürfe wie bei den Briten und Amis.

Das Frauen als Ausgleich ein soziales Jahr machen müssen, oder freiwillig zur Armee gehen ist nicht nur emanzipiert sondern mittlerweile auch notwendig.

Inaktiver User
10.12.2006, 15:53
Ich habe es auf dem Bremer Hauptbahnhof selbst gesehen. Ich war Wehrpflichtiger auf dem Weg zu meinem Standort hinter Hamburg, eines von diesen Dreckskäffern dort. Ich war 19 Jahre alt, und hatte gerade ein Austauschjahr in Amiland hinter mir. Dort gibt es eine einen freiwilligen Waffendienst.
Die Feldjäger jagten einen Jungen, sie zogen ihre Waffen und fingen ihn ein. Natürlich schnappten sie ihn. Staatsmacht. Sie umringten ihn und drückten ihn zu Boden, als wäre er ein Schwerverbrecher und könnte jeden Moment lospreschen, um Dutzende umzubringen.
Ich sehe noch sein Gesicht, offenbar kapierte er gar nicht, was vorging. Bist Du Schwanzträger, hast Du D zu verteidigen, ob Du willst oder nicht. Deutsch sein ist offenbar toll, ob Du willst oder nicht. Du bist wehrpflichtig.
Ich habe 15 Monate meines Lebens wegschmeissen dürfen für diesen Staat, und fand nicht, dass er es wert war. Das soll kein Geheule sein, nur eine Feststellung.Andere westliche Staaten kommen ohne diesen Quatsch aus, und dort lebt es sich wesentlich schöner.

Scheiss auf Deutschland.

Inaktiver User
16.12.2006, 00:08
.

Inaktiver User
16.12.2006, 00:18
Logisch ist das Scheiße!

Nur wenn eine von uns bezahlte (vllt halbfaschistoide) Truppe in unserem Namen in anderen Ländern drauf los ballert, wären wir im nachhinein ganz glücklich gewesen, wenn ein klarer Kopf, der sich fragt 'wozu?', die Truppe eventl zur Vernunft gebracht hätte. !

Inaktiver User
17.12.2006, 15:23
Logisch ist das Scheiße!

Nur wenn eine von uns bezahlte (vllt halbfaschistoide) Truppe in unserem Namen in anderen Ländern drauf los ballert, wären wir im nachhinein ganz glücklich gewesen, wenn ein klarer Kopf, der sich fragt 'wozu?', die Truppe eventl zur Vernunft gebracht hätte. !
Welcher klare Kopf?
Wenn überhaupt, müsste das Parlament zur Vernunft gebracht werden. Die beschliessen ja schliesslich über Einsätze.
Kein Wehrpflichtiger, der von der Schule oder nach der Lehre dorthin gezwungen wird, ist eine Kontrollinstanz.
Schafft diesen undemokratischen Blödsinn ab.

Inaktiver User
23.12.2006, 18:29
Wer sagt denn sowas?! Außerdem liegt es doch nach neuesten Presseberichten daran, dass die jungen MÄNNER keine Kinder, keine Familie wollen, sondern ihren finanziellen Lebensstandard und ihre Freiheit behalten wollen - Genuß ohne Verpflichtungen. Nach neuestem Stand wollen auch viele junge Frauen Familie, nur sind ihre Freunde nicht mehr bereit dazu...

Inaktiver User
23.12.2006, 22:46
Hä?
Die eigene Freiheit bewahren zu wollen, ist etwas schlechtes?
Zu einer Familiengründung gehören üblicherweise zwei Partner, die dieses wollen. Ich sehe da kein moralisches Defizitit bei dem der sich dagegen entscheidet.
Oder ich habe das vorherige posting nicht verstanden.

Inaktiver User
25.12.2006, 03:45
Wenn überhaupt, müsste das Parlament zur Vernunft gebracht werden. Die beschliessen ja schliesslich über Einsätze.
Kein Wehrpflichtiger, der von der Schule oder nach der Lehre dorthin gezwungen wird, ist eine Kontrollinstanz.


Was ist dann demokratisch?
Was siehst du als Konsequenz?

@GoleoVI,

selbst die diszipliniertesten Männer dürfen sich für oder gegen Kinder entscheiden. Was Du an Freiheit einforderst solltest du auch anderen zugestehen. Ein probates Mittel zur Erfüllung eigener Wünsche ist Diplomatie.

Inaktiver User
26.12.2006, 23:21
Was ist dann demokratisch?
Was siehst du als Konsequenz


Demokratisch ist eine Nichtberücksichtigung des biologischen Geschlechtes bei der Gesetzgebung.
Wenn ich als männliche Person auswandern will, möchte ich ebenso wenig um Erlaubnis fragen müssen, wie meine Partnerin (Muss ich lt. Wehrpflichtgesetz).
Ich will nicht 15 Monate meines Lebens wegschmeissen müssen, nur weil ich einen Schwanz zwischen den Haxen habe (ok, mittlerweile ist es weniger).

Freiwilliger Militärdienst und optionale Zivieldienste für Männer und Frauen.Keine Zwangsdienste für irgendwen, schon gar nicht aufgrund des Geschlechtes.

Das wäre doch mal eine Konsequenz.

Xaverius
01.01.2007, 13:27
Ich überlege gerade, was wohl wäre, wenn man die Jungs vor die Wahl stellte (die zeitliche Diskrepanz von ein paar Jahren jetzt mal nicht berücksichtigt):

Entweder 10 Monate Wehrdienst oder 2 Jahre Vollzeitkinderbertreuung

Wie würden die Herren wohl entscheiden?

Ich überlege gerade, wie es wäre, wenn mann die Girls vor die Wahl stellen würde:

- zwei Jahre Vollzeitkinderbetreuung

oder

- 10 Monate Wehrdienst, aber MIT Militärhaarschnitt!
das war schon ein Erlebnis zuerst die eigene Mähne kurzgeschoren zu bekommen und dann regelmässig mit subjektiv viel zu kurzen Haaren wieder zum Nachschneiden gehen zu müssen. Wenn die Maschine die Seiten und den Hinterkopf anrasiert und jeder erkennt euren Status auf der Strasse, weil sonst niemand so kurze Haare hat....

Wie würden die Damen entscheiden?

Inaktiver User
01.01.2007, 13:38
Ich überlege gerade, wie es wäre, wenn mann die Girls vor die Wahl stellen würde:

- zwei Jahre Vollzeitkinderbetreuung

oder

- 10 Monate Wehrdienst, aber MIT Militärhaarschnitt!

Wie würden die Damen entscheiden?

wenn es eine wahl GÄBE: 10 monate militär. mit kurzhaarschnitt. den hatte ich schon. sehr praktisch. natürlich nur in friedenszeiten. bin ja nicht so blöd, mein leben zu riskieren.

fuer frauen GIBTS aber keine wahl. wenn kinder, dann lebenslang oder gar nicht. leider muss man bei einer geburt IMMER das leben riskieren, das ist ein kleiner nachteil gegenüber dem militär. eine tante von mir hat es zum beispiel leider verloren. was die vollzeitbetreuung angeht: wenn betreuung, dann ist vollzeit natürlich vorzuziehen, aber wer finanziert das - natürlich will ich dabei nicht unterhalb der armutsgrenze leben - und wer bezahlt mir die rentenbeiträge?

insofern einfach eine bescheuerte idee, kinder und militär als alternativen vorzustellen.

Xaverius
01.01.2007, 13:50
Bei der Geburt das Leben riskieren, da erhebe ich Einspruch!

Es gibt schon Kliniken wo man Entbinden kann, das Risiko lässt sich also etwas minimieren, aber nicht völlig ausschliessen.

Direkte Zahlen von Geburten habe ich nicht, aber im Jahre 1980 waren es 550 tote Bundeswehrsoldaten nur bei Wochendheimfahrten. Dazu noch eine Verletzungsquote bei Manövern und Übungen.

Wenn frau aber meint zuhause in der Badewanne Entbinden zu müssen, dabei kreislaufmässig kollabiert und ertrinkt, sie aber vorher durch nichts davon abzubringen war- dann sollte auch niemand ander dafür beschuldigt werden.

Inaktiver User
01.01.2007, 14:38
Wenn frau aber meint zuhause in der Badewanne Entbinden zu müssen, dabei kreislaufmässig kollabiert und ertrinkt, sie aber vorher durch nichts davon abzubringen war- dann sollte auch niemand ander dafür beschuldigt werden.

meine tante ist im krankenhaus gestorben.
aber keine sorge.
alles wird gut.

Historia02
02.01.2007, 12:34
Das klingt sehr nach rechtem Gedankengut, und ich persönlich habe keine Lust, über solches zu diskutieren.
Ich habe den Rest noch nicht gelesen, aber hier möchte ich nur kurz anmerken, dass ich die These des Ausgangspostings so in der Schule (Baden-Württemberg) gelernt habe: Frauen müssen nicht zur Bundeswehr, weil sie ja später Kinder bekommen und dadurch "ihrer Pflicht fürs Vaterland" (so wortwörtlich hat unser Lehrer das sicher nicht ausgedrückt) genügen.

Und das war ein ganz normales Gymnasium. Und es leuchtete uns auch allen ein.

Inaktiver User
02.01.2007, 20:15
Direkte Zahlen von Geburten habe ich nicht, aber im Jahre 1980 waren es 550 tote Bundeswehrsoldaten nur bei Wochendheimfahrten. Dazu noch eine Verletzungsquote bei Manövern und Übungen.

Es geschehen mehr Unfälle im Haushalt bei der täglichen Arbeit, die auch zum Teil einen tödlichen Ausgang haben, als die Bundeswehr Opfer durch Manöver oder Übungen beklagen kann.

Und die Heimfahrten dürften in etwa vergleichbar sein mit dem, was Pendler oder Beruflich aktive ansonsten unterwegs sind.

Das dürfte wohl kaum ein Argument sein.

Xaverius
03.01.2007, 14:54
Es geschehen mehr Unfälle im Haushalt bei der täglichen Arbeit, die auch zum Teil einen tödlichen Ausgang haben, als die Bundeswehr Opfer durch Manöver oder Übungen beklagen kann.

Und die Heimfahrten dürften in etwa vergleichbar sein mit dem, was Pendler oder Beruflich aktive ansonsten unterwegs sind.

Das dürfte wohl kaum ein Argument sein.

Das lässt sich nur statistisch lösen:

Anzahl Unfälle : Anzahl Wehrpflichtiger =

Anzahl Haushaltsunfälle : Anzahl Personen mit/im Haushalt =


Dabei ist natürlich auch noch zu berücksichtigen, wenn man eine Woche nicht richtig geschlafen hat, sei es durch Übungen, oder "die lieben Kameraden" und dann noch von einem sadistischen Vorgesetzten drangsaliert wurde, der einem auch noch ein paar Stunden vom Wochenende wegnimmt-
dass man dann auch nicht mehr allzu vorsichtig fährt..... dürfte klar sein, für jeden, der sowas schon mal erlebt hat.


Statistisch gesehen ist es im Bett am gefährlichsten, da sterben schliesslich am meisten Leute drin.....

Inaktiver User
03.01.2007, 19:14
Dabei ist natürlich auch noch zu berücksichtigen, wenn man eine Woche nicht richtig geschlafen hat, sei es durch Übungen, oder "die lieben Kameraden" und dann noch von einem sadistischen Vorgesetzten drangsaliert wurde, der einem auch noch ein paar Stunden vom Wochenende wegnimmt-
dass man dann auch nicht mehr allzu vorsichtig fährt..... dürfte klar sein, für jeden, der sowas schon mal erlebt hat.

Wem erzählst Du das? Das ist genau die Situation, in der sich Mütter von Kleinkindern befinden - ziemlich gefährlich und das 24/7 in vielen Fällen.

Dass die nicht mehr allzu vorsichtig fahren oder sonstiges tun, leuchtet ein....dürfte jedem klar sein, der das schon mal erlebt hat. :smirksmile:

Xaverius
03.01.2007, 23:29
Wem erzählst Du das? Das ist genau die Situation, in der sich Mütter von Kleinkindern befinden - ziemlich gefährlich und das 24/7 in vielen Fällen.

Dass die nicht mehr allzu vorsichtig fahren oder sonstiges tun, leuchtet ein....dürfte jedem klar sein, der das schon mal erlebt hat. :smirksmile:

Ist ja mein Reden....

Es müsste mal irgend etwas erfunden werden, damit das Kinderkriegen keine Zwangsangelegenheit mehr ist, sondern etwas freiwilliges.

Mein Wehrdienst war NICHT freiwillig, sondern ein Zwangsdienst..

Inaktiver User
04.01.2007, 09:45
Ist ja mein Reden....

Es müsste mal irgend etwas erfunden werden, damit das Kinderkriegen keine Zwangsangelegenheit mehr ist, sondern etwas freiwilliges.

Mein Wehrdienst war NICHT freiwillig, sondern ein Zwangsdienst..

Wehrdienst ist für die meisten jungen Männer heute kein Thema mehr . Stichwort "Wehrgerechtigkeit".

Xaverius
04.01.2007, 13:05
Wehrdienst ist für die meisten jungen Männer heute kein Thema mehr . Stichwort "Wehrgerechtigkeit".

Aber das Kinderkriegen ist immer noch unter Zwang? Hört sich ja alles schlimm an...... ;o)

Inaktiver User
04.01.2007, 13:56
Aber das Kinderkriegen ist immer noch unter Zwang? Hört sich ja alles schlimm an...... ;o)

Nein, das ist es in vielen Fällen nicht, denn viele sind Wunschkinder.

Allerdings ist der Wehrdienst nach kurzer Zeit vorbei und Mutter ist man eindeutig länger. Auch die Folgen sind auf längere Zeit angelegt.

Dein Vergleich ist nicht mal ein hinkender.

Xaverius
04.01.2007, 21:13
Nein, das ist es in vielen Fällen nicht, denn viele sind Wunschkinder.

Allerdings ist der Wehrdienst nach kurzer Zeit vorbei und Mutter ist man eindeutig länger. Auch die Folgen sind auf längere Zeit angelegt.

Dein Vergleich ist nicht mal ein hinkender.

Wunschkinder...
soweit so gut.

Und Folgen auf lange Zeit.
Ist registriert.

Und soll ich jetzt Mitleid haben, dass jemand/IN sich ihren Wunsch erfüllt hat?

Hinter solchen Gedankengängen hinke ich tatsächlich etwas hinterher.... ;)

Inaktiver User
04.01.2007, 21:37
Hinter solchen Gedankengängen hinke ich tatsächlich etwas hinterher.... ;)


Ist ja keine Schande. Lies Dich ein, unterhalte Dich mit Menschen, die es betrifft und Du kommst weiter.

Viel Erfolg

vita

Xaverius
05.01.2007, 00:28
Ist ja keine Schande. Lies Dich ein, unterhalte Dich mit Menschen, die es betrifft und Du kommst weiter.

Viel Erfolg

vita

Habe ich schon probiert- ich habe keine nachvollziehbare Struktur entdecken können.

Meine Theorie ist ja, der sogenannte eigene Wille einer Frau beruht auf einen wechselnden Hormonpegel....

Jaja... schon gut.... ;o)

Inaktiver User
05.01.2007, 00:33
Habe ich schon probiert- ich habe keine nachvollziehbare Struktur entdecken können.

Meine Theorie ist ja, der sogenannte eigene Wille einer Frau beruht auf einen wechselnden Hormonpegel....

Jaja... schon gut.... ;o)


Es gibt Hoffnung, denn es gibt viel dazu zu lesen und ich denke, Du bist dessen mächtig.

Deine Theorie dagegen ist eher schwach, denn das ist eine Sackgasse, die lediglich für Menschen geeignet ist, die keine weiteren Ideen haben.

Kein Problem, aber vielleicht in einigen Monaten mehr....

Alles Gute bis dahin

vita

Spqr
05.01.2007, 20:33
mir persönlich geht es nicht darum ob der Militärdienst + Heimfahrten gefährlicher ist als Arbeit im Haushalt oder ob Mutter sein anstrengender ist sondern darum, dass der Staat in Deutschland mit der Werhrpflicht ausschließlich an junge Männer mit der Bitte herantritt im Ernstfall ihr Leben fürs Vaterland einzusetzen.
Und das ist für mich ein starkes Stück. Mein Leben würde der Staat schon einsetzen, das Leben anderer nicht.

Das ist jetzt nicht gegen Frauen machen. Mir ist klar, dass die traditionelle Sicht der Rollenverteilung auch von staatlicher Seite Frauen massiv benachteiligt hat. Glücklicherweise haben die Frauen angefangen gegen die Festlegung auf bestimmte Rollen vorzugehen. Das müssen die Männer jetzt halt auch machen.

Inaktiver User
08.01.2007, 19:41
sind schwangerschaft und wehrpflicht wirklich vergleichbar?

:wie?::wie?::wie?:

Gut, daß wir hier mal ein peppiges Thema haben, daß die Gemüter echt erhitzt :buch lesen: ...

Hofnarr
09.01.2007, 13:49
Ich habe den Rest noch nicht gelesen, aber hier möchte ich nur kurz anmerken, dass ich die These des Ausgangspostings so in der Schule (Baden-Württemberg) gelernt habe: Frauen müssen nicht zur Bundeswehr, weil sie ja später Kinder bekommen und dadurch "ihrer Pflicht fürs Vaterland" (so wortwörtlich hat unser Lehrer das sicher nicht ausgedrückt) genügen.

Und das war ein ganz normales Gymnasium. Und es leuchtete uns auch allen ein.

Das Argumentationsmuster stammt aus einer Zeit, in der massiver gesellschaftlicher Druck, die Ausgestaltung des Rechtssystems (Anwendung §218, Beischlafpflicht für verheiratete Frauen etc.), fehlende Verhütungsmittel das "Kinder bekommen" quasi zur Unvermeidbarkeit für Frauen gemacht hat.

Diese Zeiten sind vorbei und das ist gut so. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, eine Gebärpflicht der Frau analog zur Wehrpflicht des Mannes einzufordern.

Damit ist allerdings auch die "Geschäftsgrundlage" für die Benachteiligung des Mannes entfallen.

Die Beibehaltung der Wehrpflicht beruht ausschließlich auf der zynischen, menschenverachtenden Bequemlichkeit der Machthaber, welche im Rahmen einer Kosten/Ertragsrechnung die zeitweilige Versklavung von Menschen für ihre Zwecke opportun findet.

Inaktiver User
10.01.2007, 23:24
Glücklicherweise haben die Frauen angefangen gegen die Festlegung auf bestimmte Rollen vorzugehen. Das müssen die Männer jetzt halt auch machen.
Ist ja schon versucht worden. Ein Junge hat vor wenigen Jahren gegen die geschlechtsspezifische Wehrpflicht geklagt. Vergebens.

So uneinig sich die politischen Kräfte sonst sind, so einig sind sich offenbar die grossen Parteien in dieser Frage.
Und sie haben das höchste Gericht auf ihrer Seite. Dagegen gibt es kein (legales) Vorgehen. Wer männlicher Deutscher ist, muss diesen Quatsch mitmachen, es sei denn er nimmt die Verurteilung wegen Fahnenflucht in Kauf (trotzdem ist er noch wehrpflichtig).

Und die alten Männer in den Parteien (die oft nie selbst gedient haben) befürworten das. Das wird sich auf absehbare zeit nicht ändern.

Historia02
10.01.2007, 23:31
Das Argumentationsmuster stammt aus einer Zeit, in der massiver gesellschaftlicher Druck, die Ausgestaltung des Rechtssystems (Anwendung §218, Beischlafpflicht für verheiratete Frauen etc.), fehlende Verhütungsmittel das "Kinder bekommen" quasi zur Unvermeidbarkeit für Frauen gemacht hat.

Nö. Ich bin jetzt 30. Ist also "erst" etwas über 10 Jahre her, dass unser Lehrer so argumentiert hat.

Inaktiver User
11.01.2007, 08:13
Nö. Ich bin jetzt 30. Ist also "erst" etwas über 10 Jahre her, dass unser Lehrer so argumentiert hat.

Das spricht lediglich dafür dass der Mann sich wenig Gedanken machte und eine Argumentation nutzte, der das Verfassungsgericht in der Form heute vermutlich nicht mehr folgen würde.

Selbst Politiker verschiedener Parteien stellen die Wehrpflicht wegen der nicht mehr jeden jungen Mann treffenden Verpflichtung bereits in Frage.

Inaktiver User
11.01.2007, 08:23
Ich überlege gerade, wie es wäre, wenn mann die Girls vor die Wahl stellen würde:

- zwei Jahre Vollzeitkinderbetreuung

oder

- 10 Monate Wehrdienst, aber MIT Militärhaarschnitt!
das war schon ein Erlebnis zuerst die eigene Mähne kurzgeschoren zu bekommen und dann regelmässig mit subjektiv viel zu kurzen Haaren wieder zum Nachschneiden gehen zu müssen. Wenn die Maschine die Seiten und den Hinterkopf anrasiert und jeder erkennt euren Status auf der Strasse, weil sonst niemand so kurze Haare hat....

Wie würden die Damen entscheiden?

Ganz klar Militärdienst - aber gegen den Zwangshaarschnitt würde ich Verfassungsbeschwerde einlegen.

Xaverius
13.01.2007, 20:43
Ganz klar Militärdienst - aber gegen den Zwangshaarschnitt würde ich Verfassungsbeschwerde einlegen.

*Spies-Sprachmodus-on*

Sie wollen Beschwerde einlegen?
Das dürfen sie natürlich.

Schauen sie mal auf die Wochenddienstpläne der nächsten Wochen..... es könnte sein, dass sich da kurzfristig was geändert hat.

Falls sie es sich anders überlegen, dann kommen sie mit vorschriftmässigem Haarschnitt in meine Sprechstunde....."

*Spies-Sprachmosus-off*


dann mal so einige Wochenden die Kaserne nicht verlassen zu dürfen, ist auch nicht sooo toll.....